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Pressethread (Hinrunde 07/08)

19.06.2007 - 15:22 Uhr
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#91
16.08.2007 - 18:16 Uhr
Arminia mit fast unverändertem Kader gegen Frankfurt

Bis auf die verletzten Kauf und Kampantais kann Arminia Bielefeld am Samstag gegen Eintracht Frankfurt in Bestbesetzung antreten. Trainer Ernst Middendorp wird in seinem Kader nur eine Änderung vornehmen. Der wiedergenesene Tobias Rau wird Torben Marx ersetzen. Auch Markus Schuler ist definitiv wieder fit. Trainer Ernst Middendorp will erst drei Stunden vor dem Spiel entscheiden, ob er seine Anfangself verändert. Seit heute steht fest, dass Arminia gegen Frankfurt für die Baustelle Osttribüne 600 Sitzplatzkarten verkaufen darf. Die Tickets sind bis morgen Abend in der DSC-Geschäftsstelle zu erwerben. Wenn alle Tickets verkauft sind, haben am Samstag etwas mehr als 22.000 Zuschauer in der SchücoArena Platz.

Quelle: http://www.radiobielefeld.de/

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#92
17.08.2007 - 06:39 Uhr
Ein Schuss Leichtigkeit
Wichniarek setzt die Jagd auf den Vereinsrekord von Pagelsdorf fort
VON RAINER KLUSMEYER

Bielefeld. Der König kennt sich aus in seinem Staat. Auf die Frage, welche Bedeutung der Name Frank Pagelsdorf für den DSC Arminia hat, antwortet Artur Wichniarek wie aus der Torjägerpistole geschossen. "Der hat die meisten Tore für Bielefeld geschossen." Bisher, so ließe sich anfügen, denn mit dem wichtigen Führungstreffer beim 3:1-Sieg in Wolfsburg ist König Artur schon auf Rang drei der ewigen Arminen-Torjägerliste vorgerückt, und "möglichst schnell" möchte sich der Pole daran machen, dem heute für Hansa Rostock als Trainer tätigen Pagelsdorf den Rang abzulaufen.

Genau 23 schwarz-weiß-blaue Erstligatore stehen für Wichniarek nun zu Buche, genau so viele wie bei Gerd-Volker Schock, und außer Pagelsdorf (28) liegt allein noch Europameister Stefan Kuntz (25) vor dem 30-Jährigen. Außerhalb der Bielefelder Stadtmauern wird die nicht nur dank Wichniarek gestiegene Torproduktivität des DSC kaum registriert. "Bielefelds Sturm ist zu harmlos", hatte noch letzte Woche die Sport-Bild vor der Partie in Wolfsburg analysiert und für den "Langweiler des Tages" entsprechend ein 0:0 vorhergesagt. "Solche Sätze sind für uns zusätzliche Motivation", erklärt der Schütze des 1:0, der gemeinsam mit 2:0-Mann Christian Eigler nach der Partie plötzlich in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem "frechen Stürmer" mutiert war.

Einen großen Anteil am eigenen erfolgreichen Abschluss schreibt Wichniarek dem Vorlagengeber Jörg Böhme zu: "Ich spiele jetzt seit über einem Jahr mit Jörg zusammen und weiß, dass er immer schaut, was wir Stürmer machen Das gefällt mir. Und so ein Pass wie vor dem 1:0 ist einfach genial."

Der König fühlt sich wohl im offensiven Umfeld und bietet so fast mit Leichtigkeit royale Leistungen – "wichtiger als mein Treffer war doch, dass wir gut gespielt haben. Was nützt ein Tor, wenn du sonst nur Mist spielst?!" Am Samstag ab 15.30 Uhr gegen Eintracht Frankfurt beim Heimspieldebüt dieser Saison in der ausverkauften, aber noch nicht fertiggestellten Schüco-Arena wollen Wichniarek und Co. "unseren tollen Fans beweisen, dass das 3:1 in Wolfsburg keine Eintagsfliege war". Nochmal ein Sieg, das wäre "die beste Belohnung für die harte Arbeit im Training".

Erzielt Wichniarek dabei seinen nächsten Treffer, bedeutet der ein 24. gutes Argument für eine vorzeitige Vertragsverlängerung. Im Trainingslager am Walchsee schien bereits alles klar für die Unterschriften unter einen bis 2010 laufenden Kontrakt. Für den Geschmack von Sport-Geschäftsführer Reinhard Saftig kamen Details der Verhandlungen zu früh an die Öffentlichkeit – unter gegenseitigen Beschuldigungen platzte der Deal. Mittlerweile laufen laut Saftig die Gespräche mit Wichniareks Berater Andreas Grajewski wieder, so dass die auch von Chefcoach Ernst Middendorp gewünschte Vertragsverlängerung mit dem Torjäger nur noch eine Frage der Zeit ist.

Artur Wichniarek selbst verschwendet nicht mehr allzu viele Gedanken an das Thema, das ihn in Walchsee emotional noch so aufgewühlt hatte. Die volle Konzentration gilt allein dem Job, Tore zu schießen. Schließlich hat ein König nichts dagegen, sich die Vereins-Torjägerkrone aufsetzen zu dürfen.

QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#93
17.08.2007 - 09:20 Uhr
Jetzt ein Tor für Paula
Vatergefühle: Arminia-Stürmer Christian Eigler.

Bielefeld (WB). Wenn das keine Kräfte frei setzt: Arminia-Stürmer Christian Eigler (24) steht gegen Frankfurt als junger Vater auf dem Platz. In der Nacht zu Mittwoch brachte Eiglers Ehefrau Caroline (24) im Krankenhaus in Roth (Franken) ein kleines Mädchen zur Welt - vier Wochen früher als geplant.

»Mutter und Kind sind wohlauf«, berichtete der Bielefelder Angreifer erleichtert von der überraschenden Geburtstunde um kurz vor 3 Uhr. Natürlich ist die kleine Paula (2500 Gramm, 47 Zentimeter) schon der ganze Stolz des Papas, dem der Trainer bis Freitagmorgen Arminia-frei gab. »Dann wird er aber wieder in Bielefeld erwartet«, sagte Ernst Middendorp -wohlwissend, dass sein Stürmer nun nicht nur ihm einen Sieg gegen Frankfurt, sondern auch seiner kleinen Paula ein Tor schenken möchte.

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Stürmer aus Venezuela bleibt bis Sonntag

Bielefeld (WB). Besuch in Bielefeld: Stürmer Jose Antonio Torrealba (27) aus Venezuela darf bis zum Wochenende beim Fußball-Bundesligisten Arminia vorspielen. »Das kostet uns nichts, und wer weiß, wofür es gut ist«, sagte Sportdirektor Reinhard Saftig.

Doch alle Konzentration gilt zurzeit dem ersten Heimspiel der Saison morgen um 15.30 Uhr gegen Eintracht Frankfurt. Trainer Ernst Middendorp teilte gestern mit, dass Linksverteidiger Markus Schuler nach überstandener Knieprellung einsatzfähig sei und er deshalb nahezu den gleichen Kader wie vor einer Woche in Wolfsburg benannt habe. Einzige Ausnahme: Schuler-Konkurrent Tobias Rau rückt für Thorben Marx ins 18er-Aufgebot.

Doch nicht nur unter den Linksverteidigern läuft das Rennen um die Position in der Anfangself: Im Mittelfeld muss sich Siyabonga Nkosi gegen Ioannis Masmanidis behaupten, und im Sturm kämpft Sibusiso Zuma mit Christian Eigler um den Platz an der Seite Artur Wichniareks. »Jeder Spieler weiß, dass er mit einem anderen im Wettbewerb steht. Das ist trotz unserer Verletzten eine komfortable Situation«, sagte Middendorp.

QUELLE: http://westfalen-blatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#94
17.08.2007 - 16:33 Uhr
Matze schreibt Geschichte, Christian wird Vater

Am Samstag steht Mathias Hain zum 134. Mal in der Bundesliga zwischen den Pfosten. Klingt zwar nicht nach einem runden Jubiläum, ist aber dennoch ein ganz besonderes Spiel für unseren Kapitän.

Denn damit löst Matze den legendären Wolfgang Kneib als Rekord-Bundesligatorhüter des DSC ab! Der DSC Arminia gratuliert Matze und bedankt sich für seinen großartigen Einsatz in mittlerweile fast 250 Pflichtspielen für die Blauen – davon bald 134 in der Bundesliga, so viele, wie kein Torhüter des DSC vor ihm.

Die allerbesten Glückwünsche gehen außerdem an Christian Eigler, der am Mittwoch zum ersten Mal Vater geworden ist. Christian erfuhr mitten in der Nacht telefonisch von seinem Glück, das im mittelfränkischen Roth das Licht der Welt erblickt hat und Paula heißt. Natürlich hätte der stolze Papa seiner Frau Caroline bei der Geburt liebend gerne zur Seite gestanden, doch das Töchterchen hatte es ganz besonders eilig und überraschte auch die Mama, die sich nun vier Wochen früher als geplant über den Nachwuchs freut.

Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5965

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#95
18.08.2007 - 08:14 Uhr
Nuancen entscheiden
Middendorp erwartet gegen Frankfurt enges Spiel / Rau verletzt
VON PETER BURKAMP

Bielefeld. Arminias Fangemeinde ist in erwartungsvoller Stimmung. Das Stadion wird am Samstag, Anstoß 15.30 Uhr, ausverkauft sein, und im Umfeld rechnet der eine oder andere schon einmal hoch: Jetzt zwei Heimsiege in Folge, dann mit neun Punkten in der Spitzengruppe festsetzen, wäre fast so schön wie ein Sechser im Lotto. Schon einmal ist Arminia dieses Kunststück gelungen. In der Spielzeit 82/83 veredelte der DSC einen Auftakterfolg in der Fremde mit zwei Heimsiegen. Am Ende wurde Bielefeld Achter.

Hört Ernst Middendorp von derlei Gedankenspielen, verschwindet das Lächeln aus seinem Gesicht. Das Wort Traumstart scheint beinahe allergische Reaktionen auszulösen. "Das ist doch alles Geschichte, damit gewinnt man keine Spiele", sagt der Arminen-Coach. Auch die verletzungsbedingten Ausfälle der Frankfurter Angreifer Ioannis Amanatidis und Naohiro Takahara mag er nicht als Vorteil für seine Mannschaft gelten lassen: "Bei der Eintracht wird professionell gearbeitet, da kann jeder erste Liga spielen. Mit Michael Thurk steht ein absolut erfahrener Spieler bereit. Von dem wird man sicherlich nicht sagen: der kann es nicht. "

Die nötigen Vorteile im Duell mit der Eintracht soll sich seine Mannschaft lieber selbst erarbeiten: "Diese Aufgabe verlangt 100-prozentigen Einsatz. Nur wenn alle zusammenarbeiten, haben wir die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Am Samstag werden Nuancen entscheiden." Mit dem Erfolgserlebnis von Wolfsburg im Rücken und der Aussicht auf eine tolle Unterstützung ist Middendorp allerdings optimistisch, dass Arminia erfolgreich sein wird.

Akustik ist kein Problem

Auch die wegen des Tribünen-Umbaus möglicherweise gewöhnungsbedürftige Akustik stellt nach Ansicht Middendorps kein Problem dar: "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Fans alles tun, um uns zu unterstützen und wir das gemeinsam lösen."

Die aus seiner Sicht passende Elf für das Frankfurt-Spiel will Middendorp endgültig erst drei Stunden vor dem Spiel bekanntgeben. Dem bekannten Motto: "Never change a winning team", vermag der Arminen-Trainer bekanntlich nichts abzugewinnen. In den 18er-Kader hatte eigentlich Tobias Rau rücken sollen, doch der meldete sich am Freitag verletzt ab.´Änderungen in der Startelf gegenüber der Vorwoche schließt Middendorp allerdings nicht aus:"Wir müssen schauen, ob es ratsam ist, den einen oder anderen Spieler zu bringen, der vielleicht besser zum Gegner passt."

Ioannis Masmanidis habe zuletzt gut trainiert und könnte eine Alternative zu Siyabonga Nkosi im zentralen Mittelfeld darstellen. Offen scheint das Rennen auch auf den Außenverteidigerpositionen mit Oliver Kirch/Markus Bollmann rechts und Markus Schuler/Tobias Rau links. Sibusiso Zuma sieht Middendorp in Konkurrenz zu Christian Eigler und Artur Wichniarek. "Ich habe keinen Vertrag mit irgendeinem Spieler, dass ich ihn bringen muss. Bei uns herrscht auf allen Positionen ein gesunder Wettbewerb. Das muss jeder Spieler wissen."

QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#96
18.08.2007 - 13:33 Uhr
Hain baut auf die Abwehrsäulen
Gegen Frankfurt wird die Revanche für 2:4-Niederlage angestrebt
VON RAINER KLUSMEYER

Bielefeld. Wo gerade so viele Bauarbeiter rund um die Schüco-Arena wuseln - vielleicht könnte einer mal kurz ein paar Steine Richtung Torlinie tragen, Zement anrühren, die Kelle rausholen und eine Mauer vor dem DSC-Tor aufbauen. Auf dass es am Samstag ab 15.30 Uhr gegen Eintracht Frankfurt ausnahmsweise mal wieder klappt mit einem Bielefelder Zu-Null-Sieg.

"Über allem steht, dass wir unsere Spiele gewinnen", das weiß selbstverständlich auch Arminia-Kapitän Mathias Hain. Der hatte entsprechende Freude am 3:1-Auftakttriumph in Wolfsburg - und war doch "genervt", weil er sich sechs Minuten vor dem Abpfiff nach einer Schlafmützigkeit in der Abwehr noch den obligatorischen Gegentreffer eingehandelt hatte. Seit dem 30. März, dem 1:0 über Borussia Dortmund, geht das nun schon so in sämtlichen Bundesligapartien des DSC: Vorn trifft immer einer der agilen Stürmer, hinten aber erlaubt sich irgendein Defensivmann einen Schnitzer. Das "zu Null" ist abgeschafft aus der Bielefelder Ergebnisliste.

In früheren Jahren, so Hain, hätte es ihn wesentlich mehr aufgeregt, den Ball aus dem Netz holen zu müssen. Obwohl es "für jeden Torhüter natürlich schöner ist, 1:0 oder 2:0 zu spielen", habe er mittlerweile gelernt, ein 3:1 als genau so beglückend zu empfinden. Mit der Einschränkung: "Wenn solch ein Tor wie in Wolfsburg beim Stand von 0:0 oder 1:0 fällt, wirds ärgerlich, weil du am Ende verloren oder zwei Punkte abgegeben hast."

Wie am 14. April beim bisher letzten Vergleich mit Eintracht Frankfurt. Früh geriet der DSC in Rückstand und musste irgendwann "Harakiri" (Hain) spielen. Beim Abpfiff stand es 2:4, der Abstieg schien besiegelt. Wundersam gelang die Rettung, so dass Samstag Gelegenheit zur Revanche ist. Mit Ioannis Amanatidis fehlt den Eintrachtler der zweifache Torschütze vom April, mit Naohiro Takahara fällt auch die zweite Spitze aus - "das sind zweifelsfrei zwei sehr wichtige Spieler", meint der Keeper, erwartet aber nicht, dass es leichter wird als vor vier Monaten.

Ein zweites Mal jedoch, davon ist Hain überzeugt, wird es keine vier Eintracht-Treffer geben. "Im Prinzip sind wir ja mit der Zahl der Gegentore noch im grünen Bereich, ist unsere stabile Defensive weiter die Basis des Erfolges", stuft der DSC-Kapitän ein. Für die "sehr harmonische" neuformierte Viererkette stehen zur Freude des Keepers mit Petr Gabriel und Radim Kucera zwei routinierte Leute jederzeit als gleichwertiger Ersatz zur Verfügung. Hain: "Es ist fast schon ein luxuriöses Problem für unseren Trainer, da die richtige Formation zu nominieren."

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?sid=ea4ff8e2e78a6bae0e86f05734958a70&cnt=1773378

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#97
19.08.2007 - 15:36 Uhr
Backstage Frankfurt

Auch hinter den Kulissen war am Samstag einiges los in der SchücoArena.

DSC-Vorstandsmitglied Andreas Mamerow und HALBVIER-Chefredakteur Marcus Uhlig präsentierten vor dem Spiel das neueste Motiv aus Arminias Image- und Mitgliederkampagne. „We have to fight weiter“ hatte Jonas Kamper nach dem 1:0-Sieg gegen Borussia Dortmund im März gefordert. Besser kann man keinen Appell formulieren, der auf Geschlossenheit baut und daran erinnert, dass sich Arminia Bielefeld nicht nur als elfköpfiger Freundeskreis versteht, sondern als Team aus vielen Tausend Menschen, die gemeinsam das vierte Jahr Bundesliga bestreiten möchten. Aktuell haben sich knapp 9.400 Mitglieder dem DSC verschrieben und erfreuen sich außer an dem schönen Gefühl, ein Teil dieses wunderbaren Teams zu sein, auch an den handfesten Vorteilen, die eine Mitgliedschaft bietet.

Dauerkarten und Fanartikel sind günstiger, das Vereinsmagazin HALBVIER gibt es im Gratis-Abo und dank des Vorkaufsrechts auf die Topspiele können die Mitglieder der Blauen den spannenden Duellen gegen Bayern, Bremen & Co. ganz gelassen entgegensehen. Sobald die Schallmauer „10.000“ geknackt ist, verlost der DSC zudem unter allen Mitgliedern zahlreiche attraktive Preise (u.a. ein KIA Picanto im Wert von 11.500 Euro; nähere Infos gibt's im Mitgliederbereich). Das Kamper-Poster sowie die Postkarten-Sammlung der beliebtesten Motive der Werbekampagne gibt es unter www.planet-arminia.de.

Ebenfalls kräftig die Werbetrommel rührten Stadionmoderator Stephan Schuler und Ole Wolff vom Fanprojekt für die neue CD „Blockparty“ . Sie vereint 24 Arminia-Songs und besticht durch ein großes Genre-Spektrum: Von HipHop über Schlager, Rock, Elektronik bin hin zu Punk ist alles vertreten. Die CD gibt es ab sofort im Arminia-Fanshop, in der Geschäftsstelle und im Online-Shop für 10,00 € - im freien Handel ist sie für 12,99 € erhältlich.

Beim Krombacher Fan-Fest hinter der Südtribüne freute sich Moderator Thomas „Schmitti“ Milse vor dem Spiel über Besuch von Ande Werner vom Frankfurter Comedy-Duo „Mundstuhl“, der wie schon im HALBVIER-Interview als sein Talent als fußballkompetenter Interviewpartner bewies. Nach den aufregenden 90 Minuten gab´s wie immer alle Begegnungen des Spieltags zu sehen. Oliver Kirch vertrat als Interviewgast übrigens die schwarz-weiß-blauen Farben.

Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5971

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#98
20.08.2007 - 10:28 Uhr
Viertelnachfünf

Die HALBVIER-Redaktion kommentiert in "Viertelnachfünf" die Bundesliga-Geschehnisse vom Wochenende.


2. Spieltag: Wer’s glaubt

Die „SportBild“ ist ein sehr unterhaltsames Magazin. Sehr lustig sind z.B. die Leserbriefe. Einen der lustigsten gab es letzte Woche, da schrieb ein Herr, er sei „überzeugt davon, dass Borussia Dortmund Meister wird“. Sonst nichts. Köstlich. Nächste Woche schreibt vielleicht jemand, er sei überzeugt davon, dass Rafael van der Vaart wirklich verletzt war und den HSV niemals im Stich lassen würde. Ach so, genau das hat Huub Stevens ja unter der Woche bei einer Pressekonferenz gesagt. Während van der Vaart sich gerade schon mal mit seinem neuen Trikot ablichten ließ.

Das ging so gerade noch, trotz der Rückenbeschwerden, die er sich beim Hochheben seines kleinen Sohns zugezogen hatte. Der Bengel muss aber mal dringend auf Diät gesetzt werden, was? Am Sonntag hatte van der Vaart sich von der Strapaze erholt und siehe da: erst schoss er das entscheidende Tor gegen Leverkusen, dann gab er gegenüber Premiere im übermächtigen Rausch der Gefühle an, dass er wohl doch bleiben werde. Na, warten wir’s ab.

Thomas Doll hatte ja bereits in der letzten Saison reichlich Gelegenheit, all die Phrasen einzuüben, die man so drischt, wenn man gerade unter die Räder gekommen ist. Auf der Pressekonferenz nach dem 1:4 auf Schalke meinte er, seine Mannschaft sei ganz gut ins Spiel gekommen und wäre bis zum ersten Gegentor sehr kompakt gewesen. Jaha, stolze elfe Minuten trotzte das tapfere BVB-Bollwerk den Angriffen der Königsblauen und hielt hinten die Null. Also immerhin schon drei Minuten länger als letzte Woche gegen Duisburg.

QUELLE: http://arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5975

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#99
20.08.2007 - 12:43 Uhr
Streit denkt an den Superstart

Von Friedrich-Wilhelm Kröger
Bielefeld (WB). »Wie erkläre ich diese Niederlage?« Heribert Bruchhagen hatte sich schon eine Denksportaufgabe für die Heimreise ausgesucht, aber die erledigte sich dann innerhalb von drei Minuten. »Es wäre auch tragisch gewesen, wenn wir hier verloren hätten«, sagte der Vorstandsvorsitzende.

So überließ Bruchhagen die traurige Komponente der Partie gern seinem früheren Verein und durfte hinterher unwidersprochen feststellen, »dass wir mindestens einen Punkt auch holen mussten.« Reifer im Spielaufbau sei die Eintracht gewesen, bilanzierte Bruchhagen, »und die besseren Chancen hatten wir auch.«

So weit, so richtig. »Aber wenn man in der 87. Minute in Bielefeld 0:2 hinten liegt, kann man nicht mehr unbedingt erwarten, noch ein Unentschieden zu schaffen«, räumte Trainer Friedhelm Funkel ein, die Partie so gut wie abgeschrieben zu haben. Um so glücklicher war er hinterher: »Wir haben eine tolle Moral gezeigt. Jeder wird verstehen, dass ich mit dem Resultat sehr zufrieden bin.«

Angetrieben von Albert Streit schlugen die Hessen unbarmherzig zurück. Der Mann ist in Frankfurt auch längst kein »Streitfall« mehr. Es hatte ihn vor der Saison zum FC Schalke 04 gezogen, und als daraus nichts wurde, gab es schon Bedenken, ob sich der hoch veranlagte Mittelfeldspieler damit abfinden könnte, zu bleiben. Doch nun herrscht wieder Eintracht.
»Wie der bewusst das Dribbling sucht und damit dann drei Mann auf sich zieht, ist schon klasse«, mochte auch Arminia-Kapitän Mathias Hain dem fidelen Frankfurter das Kompliment nicht verwehren, Bielefelds Trainer Ernst Middendorp hält die »individuellen Fähigkeiten« des 27 Jahre alten Streit in der Bundesliga sogar für nahezu unerreicht. Er selbst freute sich über den soeben noch geretteten Punkt, denn der ermöglicht der Eintracht nun, aus einem »gelungenen Start einen Superstart zu machen. Dazu müssen wir jetzt unser Heimspiel gegen Hansa Rostock gewinnen.«

Zuhause haperte es in der vergangenen Saison, in der Commerzbank-Arena zahlten sich die Bemühungen der Hausherren nur selten aus. Mehr Heimsiege werden verlangt, dieser Anforderung aus dem Aufsichtsrat müssen sich Funkel und die Mannschaft stellen, nachdem es 2006/2007 nur fünf Mal gelang und oft auch noch nur wenig ansehnlicher Fußball-Sport geboten wurde. »Wenn jedes Mal 47 000 Zuschauer im Stadion sind, wollen die auch etwas geboten bekommen«, äußert Ex-Armine Michael Fink Verständnis für die gehobenen Ansprüche. Manchmal klappt es am besten, wenn der Verstand ausgeschaltet ist, wie Frankfurts Retter Marco Russ es beim Ausgleich tat: »In der letzten Minute hat man nichts mehr im Kopf. Da schießt man einfach.«

QUELLE: http://westfalen-blatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#100
20.08.2007 - 12:45 Uhr
Radim Kucera sieht die Steine fallen

Bielefeld (WB/tip). Mehr als eine Stunde nach dem Schlusspfiff schrieb Radim Kucera noch ein Autogramm nach dem anderen. Selbst der letzte Fotowunsch eines Fans blieb nicht unerfüllt.

Der 33 Jahre alte Tscheche nimmt die Pflichten abseits des Platzes ebenso ernst wie die Arbeit auf dem Spielfeld. Dort hatte er auch am Samstag wieder die Erwartungen erfüllt. Wenn der zurzeit verletzte Rüdiger Kauf bislang auf der Position vor der Abwehr die Lunge der Mannschaft war, so ist Radim Kucera inzwischen in gleicher Rolle zum Herzstück der Arminia geworden.

Immer wieder stürzte sich die »tschechische Tanne« in die Zweikämpfe, von denen er auch gegen Frankfurt wieder die meisten zu seinen Gunsten entschied. Mit einem von Jörg Böhme und Artur Wichniarek schön vorbereiteten wichtigen Kopfballtreffer sorgte er zudem für die DSC-Führung.

Spätestens als Wichniarek das 2:0 nachlegte, war auch Kucera vom Sieg überzeugt. Dass es anders kam, ärgerte den Bielefelder maßlos: »Ich bin tief enttäuscht. Diesen Sieg hätten wir nie und nimmer aus der Hand geben dürfen«, sagte Kucera, der völlig untypisch in der ersten Halbzeit mit einem kapitalen Fehlpass auf den Frankfurter Michael Thurk für eine Schrecksekunde vor dem eigenen Kasten gesorgt hatte: »Ich wollte Andre Mijatovic anspielen und habe Thurk einfach nicht gesehen, weil er auf gleicher Höhe mit Markus Bollmann stand.«

Warum der Arminia in den Schlussminuten der Partie die Ordnung verloren ging, konnte sich Kucera auch nicht erklären. »In den letzten fünf Minuten hätten wir den Ball aber über die Tribüne oder sonstwo hin schießen müssen«, meinte der Mittelfeldmann: »Nach dem ersten Gegentor war es wie beim Domino. Die ganze Mannschaft ist wie ein Stein nach dem anderen umgefallen.«

QUELLE: http://westfalen-blatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php

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Bielefelds späte Bauchlandung

Bielefeld (WB). Mit viel Getöse wies die sogenannte Blitz-Tabelle auf der Videoleinwand nach dem Bielefelder 2:0 den DSC Arminia als punktgleichen Zweiten der 1. Fußball-Bundesliga hinter dem FC Bayern München aus - eine schöne Vorstellung. Doch leider zu schön, um wahr zu werden. Denn in der Schüco-Arena schlug der Blitz noch doppelt ein.

Innerhalb von nur 180 Sekunden wurde das 2:0 zum 2:2 und der Sieg zum Unentschieden. Schlimmer noch: Wegen der späten Niederschläge fühlte sich das leistungsgerechte Remis wie eine Niederlage an.
Arminia wie vom Donner gerührt: »Wir waren zu doof zum Gewinnen«, ärgerte sich Arminia-Innenverteidiger Matthias Langkamp über die verpasste Chance, dem Auftaktsieg in Wolfsburg vor eigenem Publikum den nächsten Dreier folgen zu lassen. Das konnte der Trainer nachvollziehen: »Diese Selbstkritik, mit derartig drastischem Vokabular in den Raum gestellt, finde ich schon wieder sympathisch und charmant.« Auch in der Sache hatte »Euer Ehren« keine höchstrichterlichen Einwände: »Das trifft vielleicht den Kern«, urteilte Middendorp: »Wir standen schon mit viel Begeisterung auf dem Siegerpodest und sind dann doch wieder heruntergepurzelt.«
In nur drei Minuten stürzten die Bielefelder ab. Denn nach dem Anschlusstreffer war das Unheil nicht mehr aufzuhalten. Schon der eingewechselte Benjamin Köhler (88.) hätte zum 2:2 treffen müssen, als er im Fünfmeterraum aus spitzem Winkel frei zum Kopfball kam. Da rettete der neue Arminia-Rekordtorwart Mathias Hain in seinem 134. Erstligaspiel noch den Vorsprung. 60 Sekunden später war er machtlos, als Russ auch ihn mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern nass machte.

»Wenn man in der 86. Minute 2:0 führt, darf das nicht mehr passieren«, befand Arminia-Sportdirektor Reinhard Saftig und meinte: »Ich bin mir sicher, wenn es 1:0 gestanden hätte, wäre das erste Gegentor nicht gefallen.« Saftig hatte sehr wohl gesehen, dass sich der ansonsten gute Andre Mijatovic und der dieses Mal nicht in Bestform agierende Robert Tesche vor Meiers Treffer von Alexander Streit und Alexander Spycher fast ohne Gegenwehr ausspielen ließen: »Da war ein Fehler nach dem anderen auf der rechten Seite.«

Ähnlich unsortiert agierte die linke Flanke vor dem 2:2. Die Vorarbeit ging von einem Arminen aus. Ioannis Masmanidis, mit dessen Einwechslung der Trainer zur Pause mehr Witz und mehr Schwung ins Spiel gebracht hatte, unterlief ein höchst überflüssiger Fehlpass in der eigenen Hälfte. »Verdammte Kiste, was macht er jetzt«, dachte sich Middendorp und sah das nächste Tief kommen, ohne geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Denn die geplante Hereinnahme seines an der Seitenlinie wartenden Petr Gabriel als zusätzlichem Abwehrleuchtturm kam nicht zustande. Vor dem Tor ignorierten die Unparteiischen die Wechselabsicht, danach pfiff Schiedsrichter Babak Rafati punktgenau ab.

Ohne ins Detail gehen zu wollen, machte der Bielefelder Trainer deutlich, dass seine Mannschaft, die nach fehlerbehafteter erster Hälfte und einem Lattenkopfball von Christian Eigler (58.) verdient in Führung gegangen war, sich am Ende mit vielen kleinen Fehlern selbst um den verdienten Lohn gebracht hatte: »Wir haben am Ende defensiv zu tief agiert, standen recht unsortiert und wollten das Ergebnis nur noch über die Zeit bringen.«
Trotzdem bewertete der Trainer nach zwei Spieltagen die Großwetterlage positiv: »Wir haben vier Punkte aus zwei Spielen geholt. Das ist bis dato ein guter Einstieg in die Saison, und den sollten wir uns nicht nehmen lassen.«

QUELLE: http://westfalen-blatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php

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