Pressethread (Hinrunde 07/08)
19.06.2007 - 15:22 Uhr
20.08.2007 - 16:58 Uhr
Russ, Schuss und Schluss
In drei Minuten gegen Frankfurt 2:0-Vorsprung verspielt und zwei Punkte verschenkt
VON RAINER KLUSMEYER
Bielefeld. Bis drei Minuten vor dem bitteren Schluss durfte Mathias Hain davon ausgehen, am Tag des persönlichen Rekordtages den ersehnten Zu-Null-Sieg feiern zu dürfen. Beim Abpfiff seines 134. Erstligaspiels für Arminia – eines mehr als der bisherige Dauerbrenner Wolfgang Kneib – haute sich der DSC-Keeper mehrmals die behandschuhte Hand vor die Stirn. Wie kann man nur so dumm sein, sich binnen 180 Sekunden einen 2:0-Vorsprung noch entreißen zu lassen, sollte die Kapitänsgeste heißen.
Von drei sicher geglaubten Punkten blieb nur einer auf der Baustelle Schüco-Arena. Und da die mit allerlei werbenden Plakaten mit dem legendären Jonas-Kamper-Spruch "We Have to Fight weiter" verziert war, ließe sich eventuell bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Hertha BSC Berlin der Slogan im typischen Kamper-Denglisch ergänzen um ein "Till the Last Sekunde".
Natürlich hatten die Arminen auch in jenen unglückseligen 180 Sekunden gekämpft, nur "ohne Struktur", wie Chefcoach Ernst Middendorp bemängelte, dafür mit "vielen unnötigen Fouls im Mittelfeld", wie Linksverteidiger Markus Schuler monierte, vielleicht auch, weil "alle den April noch in der Birne hatten" (Middendorp), als es beim letzten Vergleich mit der Frankfurter Eintracht eine 2:4-Heimpleite gegeben hatte.
Nun also immerhin ein 2:2, was bei Außerachtlassung des Zustandekommens eine klare Verbesserung ist. Und zudem nach allseitiger Ansicht der gerechte Ausgang eines Vergleichs zweier Auftaktsieger, der nach zähstflüssigen ersten 45 Minuten mit dem zweiten Abschnitt endlich Schwung aufnahm und sich in der Endphase zu einem dramatischen Fußballkrimi entwickelte.
Mut und Selbstbewusstsein war von den Gastgebern erwartet worden nach dem 3:1-Triumph in Wolfsburg. Von Ängstlichkeit und Passungenauigkeit sowie großem Respekt vor den Konterfähigkeiten des Gegners waren stattdessen die DSC-Aktionen durchsetzt. Die rechte Defensivseite mit Markus Bollmann und Robert Tesche taumelte gegen Christoph Spycher und den überragenden Albert Streit (Middendorp: "Einer der qualifiziertesten Spieler der Liga") von einer Verlegenheit in die nächste.
Siyabonga Nkosi fand keinerlei Bindung zum Geschehen. Jörg Böhmes gelegentliche Entlastungsversuche versandeten. Und spätestens als der sonst so zuverlässige Radim Kucera mit einem Katastrophenpass gar noch Michael Thurk beinahe das 0:1 aufgelegt hätte (32.), durfte die Pausennullnummer endgültig als für den DSC glückliches Ergebnis bewertet werden.
Mit der Einwechslung von Ioannis Masmanidis zog, wie von Middendorp erhofft, "mehr Struktur, Witz und Raffinesse" in die schwarz-weiß-blauen Reihen ein. Der berühmte Ruck ging durchs ganze Dreiviertel-Stadion. Christian Eiglers Lattenkopfball nach Masmanidis-Freistoß (58. Minute) war erster Ausdruck zurückgewonnener Offensivstärke. Und als Radim Kucera sich hochschraubte, um Jörg Böhmes Flanke per Kopf zum 1:0 (68.) einzuwuchten, stimmten bald darauf die frechsten der sangesfreudigen Fans ein munteres "Deutscher Meister wird nur der DSC" an.
Was ja auch beinahe eine gewisse Blitztabellenberechtigung hatte, wies dieses flugs eingeblendete Zahlenwerk die Arminia gegen 17.00 Uhr doch als einzigen verbliebenen Rivalen des FC Bayern München aus.
Artur Wichniarek (80.) erhöhte nach Vorarbeit von Christian Eigler gar auf 2:0 – sogar die ersten Papp-Meisterschalen wurden im Fanblock präsentiert. Doch Frankfurt bewies Moral, schlug durch Alexander Meier (87.) und Marco Russ (89.) zurück und sorgte so für Kurzzeit-Enttäuschung bei den Bielefeldern.
"Wir sind schon auf dem Siegerpodest gestanden und dann etwas runtergepurzelt", befand Middendorp. Allein die Wortwahl des Cheftrainers verdeutlicht, dass der Schock nicht allzu tief saß, denn: "Die vier Punkte gegen Mannschaften wie Wolfsburg und Frankfurt sind ein guter Einstieg in die Saison, den wir uns nicht nehmen lassen."
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?cnt=1775843
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Homepage-Wartung am Dienstag
Wie in der Vorwoche bereits angekündigt, finden am morgigen Dienstag, 21. August, Wartungsarbeiten am Server der Arminia-Homepage statt. Aus diesem Grund werden www.arminia-bielefeld.de und der Online-Shop in der Zeit zwischen 8:00 und 12:00 Uhr nicht erreichbar sein.
Einige Tage später, voaussichtlich am Freitag, werden sich unsere Leser noch einmal für wenige Stunden gedulden müssen, diesmal aber aus einem erfreulicheren Grund. Arminia Bielefelds Webpräsenz wird sich demnächst runderneuert und sowohl optisch als auch inhaltlich in neuem Glanze präsentieren. Man darf gespannt sein.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5982
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Arminia on Tour: Hoekerfest
Das traditionelle Hoekerfest in Herford bietet vier Bühnen mit vielen tollen Vorführungen und Konzerten. Zudem sorgten die Blauen und die spannende zweite Halbzeit gegen Eintracht Frankfurt für reichlich Diskussionsstoff. Drei fröhliche Gewinner gab es beim Arminia-Quiz zu verzeichnen.
Über je zwei Karten für das Spiel gegen die Hertha aus Berlin freuen sich: Sylke Heuermann aus Bad Salzuflen sowie Benno Meyndt und Marion Bemedens aus Herford. Weiter geht die blaue Tournee am 1. September beim Heeper Ting und am 2. September in Steinhagen beim Heidefest.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5980
In drei Minuten gegen Frankfurt 2:0-Vorsprung verspielt und zwei Punkte verschenkt
VON RAINER KLUSMEYER
Bielefeld. Bis drei Minuten vor dem bitteren Schluss durfte Mathias Hain davon ausgehen, am Tag des persönlichen Rekordtages den ersehnten Zu-Null-Sieg feiern zu dürfen. Beim Abpfiff seines 134. Erstligaspiels für Arminia – eines mehr als der bisherige Dauerbrenner Wolfgang Kneib – haute sich der DSC-Keeper mehrmals die behandschuhte Hand vor die Stirn. Wie kann man nur so dumm sein, sich binnen 180 Sekunden einen 2:0-Vorsprung noch entreißen zu lassen, sollte die Kapitänsgeste heißen.
Von drei sicher geglaubten Punkten blieb nur einer auf der Baustelle Schüco-Arena. Und da die mit allerlei werbenden Plakaten mit dem legendären Jonas-Kamper-Spruch "We Have to Fight weiter" verziert war, ließe sich eventuell bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Hertha BSC Berlin der Slogan im typischen Kamper-Denglisch ergänzen um ein "Till the Last Sekunde".
Natürlich hatten die Arminen auch in jenen unglückseligen 180 Sekunden gekämpft, nur "ohne Struktur", wie Chefcoach Ernst Middendorp bemängelte, dafür mit "vielen unnötigen Fouls im Mittelfeld", wie Linksverteidiger Markus Schuler monierte, vielleicht auch, weil "alle den April noch in der Birne hatten" (Middendorp), als es beim letzten Vergleich mit der Frankfurter Eintracht eine 2:4-Heimpleite gegeben hatte.
Nun also immerhin ein 2:2, was bei Außerachtlassung des Zustandekommens eine klare Verbesserung ist. Und zudem nach allseitiger Ansicht der gerechte Ausgang eines Vergleichs zweier Auftaktsieger, der nach zähstflüssigen ersten 45 Minuten mit dem zweiten Abschnitt endlich Schwung aufnahm und sich in der Endphase zu einem dramatischen Fußballkrimi entwickelte.
Mut und Selbstbewusstsein war von den Gastgebern erwartet worden nach dem 3:1-Triumph in Wolfsburg. Von Ängstlichkeit und Passungenauigkeit sowie großem Respekt vor den Konterfähigkeiten des Gegners waren stattdessen die DSC-Aktionen durchsetzt. Die rechte Defensivseite mit Markus Bollmann und Robert Tesche taumelte gegen Christoph Spycher und den überragenden Albert Streit (Middendorp: "Einer der qualifiziertesten Spieler der Liga") von einer Verlegenheit in die nächste.
Siyabonga Nkosi fand keinerlei Bindung zum Geschehen. Jörg Böhmes gelegentliche Entlastungsversuche versandeten. Und spätestens als der sonst so zuverlässige Radim Kucera mit einem Katastrophenpass gar noch Michael Thurk beinahe das 0:1 aufgelegt hätte (32.), durfte die Pausennullnummer endgültig als für den DSC glückliches Ergebnis bewertet werden.
Mit der Einwechslung von Ioannis Masmanidis zog, wie von Middendorp erhofft, "mehr Struktur, Witz und Raffinesse" in die schwarz-weiß-blauen Reihen ein. Der berühmte Ruck ging durchs ganze Dreiviertel-Stadion. Christian Eiglers Lattenkopfball nach Masmanidis-Freistoß (58. Minute) war erster Ausdruck zurückgewonnener Offensivstärke. Und als Radim Kucera sich hochschraubte, um Jörg Böhmes Flanke per Kopf zum 1:0 (68.) einzuwuchten, stimmten bald darauf die frechsten der sangesfreudigen Fans ein munteres "Deutscher Meister wird nur der DSC" an.
Was ja auch beinahe eine gewisse Blitztabellenberechtigung hatte, wies dieses flugs eingeblendete Zahlenwerk die Arminia gegen 17.00 Uhr doch als einzigen verbliebenen Rivalen des FC Bayern München aus.
Artur Wichniarek (80.) erhöhte nach Vorarbeit von Christian Eigler gar auf 2:0 – sogar die ersten Papp-Meisterschalen wurden im Fanblock präsentiert. Doch Frankfurt bewies Moral, schlug durch Alexander Meier (87.) und Marco Russ (89.) zurück und sorgte so für Kurzzeit-Enttäuschung bei den Bielefeldern.
"Wir sind schon auf dem Siegerpodest gestanden und dann etwas runtergepurzelt", befand Middendorp. Allein die Wortwahl des Cheftrainers verdeutlicht, dass der Schock nicht allzu tief saß, denn: "Die vier Punkte gegen Mannschaften wie Wolfsburg und Frankfurt sind ein guter Einstieg in die Saison, den wir uns nicht nehmen lassen."
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?cnt=1775843
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Homepage-Wartung am Dienstag
Wie in der Vorwoche bereits angekündigt, finden am morgigen Dienstag, 21. August, Wartungsarbeiten am Server der Arminia-Homepage statt. Aus diesem Grund werden www.arminia-bielefeld.de und der Online-Shop in der Zeit zwischen 8:00 und 12:00 Uhr nicht erreichbar sein.
Einige Tage später, voaussichtlich am Freitag, werden sich unsere Leser noch einmal für wenige Stunden gedulden müssen, diesmal aber aus einem erfreulicheren Grund. Arminia Bielefelds Webpräsenz wird sich demnächst runderneuert und sowohl optisch als auch inhaltlich in neuem Glanze präsentieren. Man darf gespannt sein.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5982
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Arminia on Tour: Hoekerfest
Das traditionelle Hoekerfest in Herford bietet vier Bühnen mit vielen tollen Vorführungen und Konzerten. Zudem sorgten die Blauen und die spannende zweite Halbzeit gegen Eintracht Frankfurt für reichlich Diskussionsstoff. Drei fröhliche Gewinner gab es beim Arminia-Quiz zu verzeichnen.
Über je zwei Karten für das Spiel gegen die Hertha aus Berlin freuen sich: Sylke Heuermann aus Bad Salzuflen sowie Benno Meyndt und Marion Bemedens aus Herford. Weiter geht die blaue Tournee am 1. September beim Heeper Ting und am 2. September in Steinhagen beim Heidefest.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5980
21.08.2007 - 06:08 Uhr
Über Arminia in den UEFA-Cup
Fink noch immer mit Ostwestfalen verbunden
Bielefeld (pep). Das erste Ergebnis, auf das Michael Fink nach dem der eigenen Mannschaft schaut, ist das der Bielefelder. "Ich fühle mich immer noch mit Arminia verbunden und habe zwei tolle Jahre in Ostwestfalen gehabt", sagte Fink, der über seine Versmolder Freundin auch gelegentlich noch Kontakt zur Region pflegt.
Mit dem 2:2 an alter Wirkungsstätte war der Mittelfeldspieler absolut einverstanden. "Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und keine Chance der Arminen zugelassen, nach der Pause aber zu weit auseinander gestanden", befand der 25-Jährige.
Deshalb und besonders wegen der späten Tore der Eintracht, "können wir mit dem Unentschieden mehr als zufrieden sein". Das gleiche sagt Fink über seine eigene Entwicklung. Letztes Jahr verhinderte ein Zehenbruch die Beförderung zum Stammspieler, die er in dieser Saison vollziehen möchte. Beim 1:0-Auftaktsieg über Hertha war Fink einer der besten Frankfurter. Am Samstag leistete er sich einige Zweikampfschwächen. Die Auswechslung in der 77. Minute gegen Stürmer Benjamin Köhler sei "taktischer Natur" gewesen. "Damit habe ich überhaupt kein Problem", so Fink. An der Seite des Neuzugangs Junichi Inamoto bildet er den Frankfurter "Doppel-Sechser" im defensiven Mittelfeld.
Für beide Spieler bietet diese Position auch offensive Entfaltungsmöglichkeiten: "Inamoto und ich ergänzen uns gut. Er geht häufiger mal nach vorn, während ich dann absichere." Seinen Wechsel an den Main hat Fink in keinem Moment bereut. "Ich habe immerhin letztes Jahr 23 Einsätze gehabt und alle Spiele im UEFA-Cup gemacht. Das war eine Riesenerfahrung."
Bei Arminia habe er seine Chance genutzt und auf sich aufmerksam gemacht: "Deshalb habe ich dem DSC auch viel zu verdanken." Fink geht davon aus, auch in der nächsten Saison unter den Bundesligaresultaten Arminias Ergebnisse zu finden, denn "für den Abstieg ist die Mannschaft zu stark."
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
+ + +
Doof gelaufen
Starker Langkamp erlaubt sich drastische Worte nach 2:2 gegen Frankfurt
VON PETER BURKAMP
Bielefeld. Nein, da war nichts zu machen. Trotz hartnäckigen Nachfragens - Matthias Langkamp ließ sich kein Wort über die eigene Leistung entlocken. Mit gesenktem Haupt stand Arminias Verteidiger in den Katakomben der Schüco-Arena und war einfach nur fassungslos darüber, dass es ihm und seinen Kollegen nicht gelungen war, einen 2:0-Vorsprung weitere drei, vier Minuten zu halten.
Der unnötige Verlust zweier Punkte hatte Langkamp die Stimmung so nachhaltig vermiest, dass er kein Ohr für Komplimente hatte. Dabei sah sich selbst Ernst Middendorp im Moment der Enttäuschung veranlasst, auf die zweite Klasse-Vorstellung seines Innenverteidigers innerhalb von einer Woche hinzuweisen. "Langkamps Leistung war außergewöhnlich gut", sagte der Arminen-Trainer.
Der Gelobte rückte schon früh unfreiwillig in den Blickpunkt. Da Arminia "große Probleme hatte, ins Spiel zu finden" (Langkamp), die Eintracht hingegen nicht, musste der 23-Jährige in schöner Regelmäßigkeit Feuerwehr spielen. Gewonnene Zweikämpfe mit in den Strafraum eindringenden Frankfurtern oder gutes Stellungsspiel, um den finalen Pass oder Torschuss abzufangen - Langkamp war an den meisten Szenen beteiligt, wenn es vor dem eigenen Tor brannte. "Wir hatten alle viel in der Defensive zu tun", erinnerte er sich und mochte die erfolgreiche Abwehrarbeit nicht auf sich allein beziehen.
Letztlich überstanden die Arminen Frankfurts Drangperiode, fanden nach der Pause ins Spiel und schafften nach Ansicht von Matthias Langkamp "zu Recht die Führung". Umso ärgerlicher, dass selbst ein zweites Tor nicht reichte, den Sieg davonzutragen. "Wir waren einfach zu doof dazu", wählte Langkamp drastische Worte der Selbstkritik, was seinen Trainer schmunzeln ließ. Derlei entwaffnende Offenheit fand Middendorp "sympathisch und fast schon charmant".
Die eigene Doofheit erklärte Langkamp nachher noch im Detail: "Wir haben unsere Ordnung aufgegeben. Es kann nicht sein, dass wir zweimal hintereinander Überzahlsituationen der Frankfurter zulassen." Der Rückkehrer war wütend angesichts der fehlenden taktischen Disziplin: "Wir hatten wohl das Spiel schon abgehakt und wähnten die drei Punkte auf dem Konto."
Langkamp war nicht entgangen, dass die meiste Gefahr über die eigene rechte Seite lauerte, wo Frankfurts Bester, Albert Streit, sein Betätigungsfeld fand. Dass die Gastgeber einige Probleme mit dem technisch starken Außenangreifer hatten, wunderte Langkamp nicht: "Streit ist einer der Zielspieler in Frankfurt Auf den muss man immer achten." Vor allen Dingen bis zum Abpfiff. Spätestens sein Samstag wüsste die Mannschaft wieder, dass ein Spiel mindestens 90 Minuten dauere, meinte Langkamp, der hofft, dass das 2:2 heilsamen Charakter habe. "Vielleicht war das ein Dämpfer zur richtigen Zeit, und es passiert uns nicht noch einmal", orakelt Arminias Bester.
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Fink noch immer mit Ostwestfalen verbunden
Bielefeld (pep). Das erste Ergebnis, auf das Michael Fink nach dem der eigenen Mannschaft schaut, ist das der Bielefelder. "Ich fühle mich immer noch mit Arminia verbunden und habe zwei tolle Jahre in Ostwestfalen gehabt", sagte Fink, der über seine Versmolder Freundin auch gelegentlich noch Kontakt zur Region pflegt.
Mit dem 2:2 an alter Wirkungsstätte war der Mittelfeldspieler absolut einverstanden. "Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und keine Chance der Arminen zugelassen, nach der Pause aber zu weit auseinander gestanden", befand der 25-Jährige.
Deshalb und besonders wegen der späten Tore der Eintracht, "können wir mit dem Unentschieden mehr als zufrieden sein". Das gleiche sagt Fink über seine eigene Entwicklung. Letztes Jahr verhinderte ein Zehenbruch die Beförderung zum Stammspieler, die er in dieser Saison vollziehen möchte. Beim 1:0-Auftaktsieg über Hertha war Fink einer der besten Frankfurter. Am Samstag leistete er sich einige Zweikampfschwächen. Die Auswechslung in der 77. Minute gegen Stürmer Benjamin Köhler sei "taktischer Natur" gewesen. "Damit habe ich überhaupt kein Problem", so Fink. An der Seite des Neuzugangs Junichi Inamoto bildet er den Frankfurter "Doppel-Sechser" im defensiven Mittelfeld.
Für beide Spieler bietet diese Position auch offensive Entfaltungsmöglichkeiten: "Inamoto und ich ergänzen uns gut. Er geht häufiger mal nach vorn, während ich dann absichere." Seinen Wechsel an den Main hat Fink in keinem Moment bereut. "Ich habe immerhin letztes Jahr 23 Einsätze gehabt und alle Spiele im UEFA-Cup gemacht. Das war eine Riesenerfahrung."
Bei Arminia habe er seine Chance genutzt und auf sich aufmerksam gemacht: "Deshalb habe ich dem DSC auch viel zu verdanken." Fink geht davon aus, auch in der nächsten Saison unter den Bundesligaresultaten Arminias Ergebnisse zu finden, denn "für den Abstieg ist die Mannschaft zu stark."
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
+ + +
Doof gelaufen
Starker Langkamp erlaubt sich drastische Worte nach 2:2 gegen Frankfurt
VON PETER BURKAMP
Bielefeld. Nein, da war nichts zu machen. Trotz hartnäckigen Nachfragens - Matthias Langkamp ließ sich kein Wort über die eigene Leistung entlocken. Mit gesenktem Haupt stand Arminias Verteidiger in den Katakomben der Schüco-Arena und war einfach nur fassungslos darüber, dass es ihm und seinen Kollegen nicht gelungen war, einen 2:0-Vorsprung weitere drei, vier Minuten zu halten.
Der unnötige Verlust zweier Punkte hatte Langkamp die Stimmung so nachhaltig vermiest, dass er kein Ohr für Komplimente hatte. Dabei sah sich selbst Ernst Middendorp im Moment der Enttäuschung veranlasst, auf die zweite Klasse-Vorstellung seines Innenverteidigers innerhalb von einer Woche hinzuweisen. "Langkamps Leistung war außergewöhnlich gut", sagte der Arminen-Trainer.
Der Gelobte rückte schon früh unfreiwillig in den Blickpunkt. Da Arminia "große Probleme hatte, ins Spiel zu finden" (Langkamp), die Eintracht hingegen nicht, musste der 23-Jährige in schöner Regelmäßigkeit Feuerwehr spielen. Gewonnene Zweikämpfe mit in den Strafraum eindringenden Frankfurtern oder gutes Stellungsspiel, um den finalen Pass oder Torschuss abzufangen - Langkamp war an den meisten Szenen beteiligt, wenn es vor dem eigenen Tor brannte. "Wir hatten alle viel in der Defensive zu tun", erinnerte er sich und mochte die erfolgreiche Abwehrarbeit nicht auf sich allein beziehen.
Letztlich überstanden die Arminen Frankfurts Drangperiode, fanden nach der Pause ins Spiel und schafften nach Ansicht von Matthias Langkamp "zu Recht die Führung". Umso ärgerlicher, dass selbst ein zweites Tor nicht reichte, den Sieg davonzutragen. "Wir waren einfach zu doof dazu", wählte Langkamp drastische Worte der Selbstkritik, was seinen Trainer schmunzeln ließ. Derlei entwaffnende Offenheit fand Middendorp "sympathisch und fast schon charmant".
Die eigene Doofheit erklärte Langkamp nachher noch im Detail: "Wir haben unsere Ordnung aufgegeben. Es kann nicht sein, dass wir zweimal hintereinander Überzahlsituationen der Frankfurter zulassen." Der Rückkehrer war wütend angesichts der fehlenden taktischen Disziplin: "Wir hatten wohl das Spiel schon abgehakt und wähnten die drei Punkte auf dem Konto."
Langkamp war nicht entgangen, dass die meiste Gefahr über die eigene rechte Seite lauerte, wo Frankfurts Bester, Albert Streit, sein Betätigungsfeld fand. Dass die Gastgeber einige Probleme mit dem technisch starken Außenangreifer hatten, wunderte Langkamp nicht: "Streit ist einer der Zielspieler in Frankfurt Auf den muss man immer achten." Vor allen Dingen bis zum Abpfiff. Spätestens sein Samstag wüsste die Mannschaft wieder, dass ein Spiel mindestens 90 Minuten dauere, meinte Langkamp, der hofft, dass das 2:2 heilsamen Charakter habe. "Vielleicht war das ein Dämpfer zur richtigen Zeit, und es passiert uns nicht noch einmal", orakelt Arminias Bester.
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
22.08.2007 - 07:38 Uhr
Aus dem Taher-Thread in der GK:
Zuma fast weg
Jetzt holt Middendorp einen Venezolaner
Von URSULA VIELBERG
Jose Torrealba (27/Venezuela): Ein ganz heißer Kandidat für Zumas Nachfolge auf der Alm
Heute (21 Uhr) tritt Sibusiso Zuma (32) mit Südafrikas Nationalelf zum Test in Schottland an.
Bei Arminia werden für ihn die Schotten hingegen ganz bald dicht sein...
Abmarsch! Sieht ganz so aus, als wären die Tage von Sibusiso Zuma bei der Arminia gezählt
Zuma fast weg. Jetzt holt Middendorp einen Venezolaner.
Bielefelds Trainer Ernst Middendorp (48) bekräftigte gestern, dass der Wechsel von Zuma (Vertrag bis 2008) nur noch eine Frage der Ablöse ist (BILD berichtete).
Schon heute Abend könnte es erste Zahlen geben.
Middendorp fliegt zum Spiel nach Aberdeen:
„Irgendetwas ist da im Busch. Mal sehen, welche Interessenten Zumas Manager Rob Moore alles eingeladen hat.“
Zumas Plan: Er will seine Karriere in England beenden.
Eine neue Laufbahn beginnen könnte Zumas wahrscheinlicher Nachfolger bei Arminia.
Letzte Woche spielte Jose Torrealba (27/Venezuela) für einige Trainingseinheiten in Bielefeld schon vor.
Jetzt steht er unmittelbar vor der Verpflichtung...
Da Stürmer Torrealba derzeit vereinslos ist, könnte Arminia ihn sogar noch nach der Wechselfrist (endet am 31. August) verpflichten.
Zuma fast weg! Jetzt kommt ein Venezuelaner.
Geplatzt scheint hingegen der Wechsel von Iraks Nationalspieler Hawar Taher (25). Middendorp: „Bei ihm kommen wir nicht weiter.“
Quelle: http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/vereine/bielefeld/2007/08/22/zuma-fast-weg/middendorp-venezolaner,geo=2357988.html
Zuma fast weg
Jetzt holt Middendorp einen Venezolaner
Von URSULA VIELBERG
Jose Torrealba (27/Venezuela): Ein ganz heißer Kandidat für Zumas Nachfolge auf der Alm
Heute (21 Uhr) tritt Sibusiso Zuma (32) mit Südafrikas Nationalelf zum Test in Schottland an.
Bei Arminia werden für ihn die Schotten hingegen ganz bald dicht sein...
Abmarsch! Sieht ganz so aus, als wären die Tage von Sibusiso Zuma bei der Arminia gezählt
Zuma fast weg. Jetzt holt Middendorp einen Venezolaner.
Bielefelds Trainer Ernst Middendorp (48) bekräftigte gestern, dass der Wechsel von Zuma (Vertrag bis 2008) nur noch eine Frage der Ablöse ist (BILD berichtete).
Schon heute Abend könnte es erste Zahlen geben.
Middendorp fliegt zum Spiel nach Aberdeen:
„Irgendetwas ist da im Busch. Mal sehen, welche Interessenten Zumas Manager Rob Moore alles eingeladen hat.“
Zumas Plan: Er will seine Karriere in England beenden.
Eine neue Laufbahn beginnen könnte Zumas wahrscheinlicher Nachfolger bei Arminia.
Letzte Woche spielte Jose Torrealba (27/Venezuela) für einige Trainingseinheiten in Bielefeld schon vor.
Jetzt steht er unmittelbar vor der Verpflichtung...
Da Stürmer Torrealba derzeit vereinslos ist, könnte Arminia ihn sogar noch nach der Wechselfrist (endet am 31. August) verpflichten.
Zuma fast weg! Jetzt kommt ein Venezuelaner.
Geplatzt scheint hingegen der Wechsel von Iraks Nationalspieler Hawar Taher (25). Middendorp: „Bei ihm kommen wir nicht weiter.“
Quelle: http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/vereine/bielefeld/2007/08/22/zuma-fast-weg/middendorp-venezolaner,geo=2357988.html
22.08.2007 - 11:29 Uhr
Noch 864 000 Sekunden: Aber den Taher-Transfer schreibt Middendorp fast ab
Von Friedrich-Wilhelm Kröger Bielefeld (WB). Noch zehn Tage. »Das ist eine Menge Zeit«, sagt Ernst Middendorp. »Wissen sie, wieviel Sekunden das sind?«, fragt der Arminia-Trainer. Erst am 31. August schließt die Transferliste, bis dahin bleibt der Personalstand veränderlich.
Das weiß auch Reinhard Saftig. Der Geschäftsführer: »Erfahrungsgemäß nimmt die Sache zum Schluss hin noch mal Tempo auf.« So ist davon auszugehen, dass sich auch beim Bielefelder Bundesligisten bald etwas tun wird. Besonders auf der Abgabeseite. Borges, Ahanfouf sollen weg, Kobylik dürfte weg, mittlerweile sogar Zuma. Vielleicht auch Außenverteidiger Korzynietz, weil der DSC auf der rechten Seite nicht gerade unterbesetzt ist. Alles eine Sache von Angebot und Nachfrage, und oft geschieht etwas auf den letzten Drücker. »Bei Ahanfouf bin ich mir da fast sicher«, meint Saftig.
Bei Zuma nicht. Zwar bestätigte Trainer Middendorp auch gestern noch einmal, »dass da etwas läuft«, allerdings liegt den Ostwestfalen aus Zumas vermeintlicher neuer Fußball-Heimat England keine Offerte vor. Bis zum 31. Juli hätte der Südafrikaner für die fest geschriebene Ablöse von einer Million Euro gehen können - inzwischen gilt das nicht mehr.
»Die Summe ist jetzt frei aushandelbar«, betont Saftig. Er glaubt nicht, dass Zumas Berater Rob Moore einen Interessenten anschleppt, der Arminias gehobene Vorstellungen erfüllt: »Er hat es ja noch nicht einmal geschafft, ihm einen Verein zu besorgen, der die eine Million zahlt. Wie will Moore da einen Klub finden, der bereit ist, noch mehr auszugeben?«
Andererseits muss Arminia bedenken: Ende der Saison läuft der Vertrag des Profis aus, dann gäbe es keinen Cent mehr. Trainer Middendorps Zutrauen in Zuma ist ohnehin geschwunden. »Die anderen treffen«, beschreibt er die aktuellen Vorzüge seines Sturm-Duos Wichniarek/Eigler.
Kaum noch Chancen gibt er dem Transfer von Hawar Mulla Mohammed Taher. Dabei hatten die beiden beim Asien-Cup schon eine persönliche Begegnung. »Das war fast wie eine Verbrüderung«, sagt Middendorp, seither ziert sich der Iraker. »Viel Geld oder Bundesliga«, beschreibt der Trainer den Konflikt, in dem der Spieler steckt. In den Emiraten könnte Taher ein Vielfaches von dem kassieren, was Arminia zu bieten hätte. So bleibt der Wolfsburger Jacek Krzynowek (31) doch ein Kandidat für die linke DSC-Flanke - es sind noch zehn Tage Zeit. Oder um Middendorps Frage zu beantworten: 864 000 Sekunden.
Wie schon gegen Frankfurt werden auch für das Spiel gegen Hertha am Samstag 600 Plätze für die neue Tribüne frei gegeben. Sie sind für 15 Euro pro Karte von heute an in allen WESTFALEN-BLATT-Geschäftstellen erhältlich.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Von Friedrich-Wilhelm Kröger Bielefeld (WB). Noch zehn Tage. »Das ist eine Menge Zeit«, sagt Ernst Middendorp. »Wissen sie, wieviel Sekunden das sind?«, fragt der Arminia-Trainer. Erst am 31. August schließt die Transferliste, bis dahin bleibt der Personalstand veränderlich.
Das weiß auch Reinhard Saftig. Der Geschäftsführer: »Erfahrungsgemäß nimmt die Sache zum Schluss hin noch mal Tempo auf.« So ist davon auszugehen, dass sich auch beim Bielefelder Bundesligisten bald etwas tun wird. Besonders auf der Abgabeseite. Borges, Ahanfouf sollen weg, Kobylik dürfte weg, mittlerweile sogar Zuma. Vielleicht auch Außenverteidiger Korzynietz, weil der DSC auf der rechten Seite nicht gerade unterbesetzt ist. Alles eine Sache von Angebot und Nachfrage, und oft geschieht etwas auf den letzten Drücker. »Bei Ahanfouf bin ich mir da fast sicher«, meint Saftig.
Bei Zuma nicht. Zwar bestätigte Trainer Middendorp auch gestern noch einmal, »dass da etwas läuft«, allerdings liegt den Ostwestfalen aus Zumas vermeintlicher neuer Fußball-Heimat England keine Offerte vor. Bis zum 31. Juli hätte der Südafrikaner für die fest geschriebene Ablöse von einer Million Euro gehen können - inzwischen gilt das nicht mehr.
»Die Summe ist jetzt frei aushandelbar«, betont Saftig. Er glaubt nicht, dass Zumas Berater Rob Moore einen Interessenten anschleppt, der Arminias gehobene Vorstellungen erfüllt: »Er hat es ja noch nicht einmal geschafft, ihm einen Verein zu besorgen, der die eine Million zahlt. Wie will Moore da einen Klub finden, der bereit ist, noch mehr auszugeben?«
Andererseits muss Arminia bedenken: Ende der Saison läuft der Vertrag des Profis aus, dann gäbe es keinen Cent mehr. Trainer Middendorps Zutrauen in Zuma ist ohnehin geschwunden. »Die anderen treffen«, beschreibt er die aktuellen Vorzüge seines Sturm-Duos Wichniarek/Eigler.
Kaum noch Chancen gibt er dem Transfer von Hawar Mulla Mohammed Taher. Dabei hatten die beiden beim Asien-Cup schon eine persönliche Begegnung. »Das war fast wie eine Verbrüderung«, sagt Middendorp, seither ziert sich der Iraker. »Viel Geld oder Bundesliga«, beschreibt der Trainer den Konflikt, in dem der Spieler steckt. In den Emiraten könnte Taher ein Vielfaches von dem kassieren, was Arminia zu bieten hätte. So bleibt der Wolfsburger Jacek Krzynowek (31) doch ein Kandidat für die linke DSC-Flanke - es sind noch zehn Tage Zeit. Oder um Middendorps Frage zu beantworten: 864 000 Sekunden.
Wie schon gegen Frankfurt werden auch für das Spiel gegen Hertha am Samstag 600 Plätze für die neue Tribüne frei gegeben. Sie sind für 15 Euro pro Karte von heute an in allen WESTFALEN-BLATT-Geschäftstellen erhältlich.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
23.08.2007 - 06:41 Uhr
Torrealba als Zuma-Nachfolger?
DSC-Trainer Middendorp bezeichnet Hawar-Wechsel als wenig realistisch
VON PETER BURKAMP
Bielefeld. Je näher das Ende der Wechselfrist am 31. August rückt, desto hektischer wird die Betriebsamkeit auf dem Verschiebebahnhof der Fußball-Profis. Manche Klubs haben gemerkt, dass das eigene Personal dringend noch einer Aufwertung bedarf, andere würden gern überzählige Spieler von der Lohnliste streichen.
Dann wäre da noch die Variante "van der Vaart". Ein Spieler versucht mit allen Mitteln seinen Wechsel durchzusetzen. Arminias Trainer Ernst Middendorp findet das Gebaren des Niederländers in Diensten des HSV nicht verwerflich: "Wir haben doch alle unsere Interessen. Wichtig ist, dass die beteiligten Parteien gemeinsam zu einer Lösung kommen."
Diese Formel passt für Middendorp auch auf die geschäftliche Beziehung zwischen Sibusiso Zuma und Arminia. "Wenn die Summe stimmt, kann er gehen", sagt der DSC-Trainer. Aus Südafrika habe er mitbekommen, dass da etwas "im Busche sei". Am Rande des Länderspiels der Südafrikaner gegen Schottland heute in Aberdeen soll Zumas Berater Rob Moore seinen Schützling vor geladenen Premier-League-Vertretern vorspielen lassen. Der ebenfalls in Aberdeen anwesende Middendorp ist auf eine Kontaktaufnahme vorbereitet.
Arminias Sport-Geschäftsführer Reinhard Saftig fragt sich derweil, warum kein potentieller Interessent bis zum 15. Juli zugegriffen hat: "Bis dahin hat er eine Million gekostet. Wenn Dortmunds Ebi Smolarek sieben Millionen wert ist, dann ist Zuma nun aber vier Millionen teuer." Gegen einen Wechsel spricht, dass Moore noch vor einiger Zeit davon ausgegangen war, Zuma würde seinen Vertrag in Bielefeld bis 2008 erfüllen. Darüber hinaus dürften englische Klubs wohl kaum tief in die Tasche greifen, um einen Spieler auszulösen, der voraussichtlich von Mitte Dezember bis Mitte Februar beim Africa-Cup beschäftigt ist. Bis jetzt liegt jedenfalls kein Angebot für Zuma vor.
Gegen einen Wechsel (bei entsprechender Ablöse) gäbe es aus Bielefelder Sicht grundsätzlich nichts einzuwenden. Ernst Middendorp sieht "noch genügend Zeit", um einen Ersatz zu verpflichten. Möglicherweise steht mit Jose Antonio Torrealba schon einer in der Warteschleife. Warum sollte der Stürmer, den Arminias Coach schon in Südafrika schätzen gelernt hat und dem er die Bundesliga zutraut, sonst die weite Reise auf sich genommen haben? Offiziell besuchte der 27-Jährige Bielefeld von Mittwoch bis Sonntag für ein Probetraining, nahm aber an keiner Einheit mit der kompletten Mannschaft teil.
Ungeachtet der Personalie im Sturm, ist es Middendorps "klares Ziel", bis zum Ende der Wechselfrist eine Ergänzung zu Jörg Böhme auf der linken Seite gefunden zu haben. "Eine von unseren drei Möglichkeiten sollte klappen", glaubt Middendorp. "Wenig realistisch" sei dabei die Variante Mohammed Hawar. Nachdem der Iraker in einem frühen Gespräch großes Interesse bekundet hatte, nach Bielefeld kommen zu wollen ("Das war fast wie eine Verbrüderung", Middendorp) herrscht nun schon seit einiger Zeit Funkstille. Arminias Trainer vermutet, dass "ihm die Dollars aus Bahrain näher sind, als die Bundesliga und Deutschland".
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
DSC-Trainer Middendorp bezeichnet Hawar-Wechsel als wenig realistisch
VON PETER BURKAMP
Bielefeld. Je näher das Ende der Wechselfrist am 31. August rückt, desto hektischer wird die Betriebsamkeit auf dem Verschiebebahnhof der Fußball-Profis. Manche Klubs haben gemerkt, dass das eigene Personal dringend noch einer Aufwertung bedarf, andere würden gern überzählige Spieler von der Lohnliste streichen.
Dann wäre da noch die Variante "van der Vaart". Ein Spieler versucht mit allen Mitteln seinen Wechsel durchzusetzen. Arminias Trainer Ernst Middendorp findet das Gebaren des Niederländers in Diensten des HSV nicht verwerflich: "Wir haben doch alle unsere Interessen. Wichtig ist, dass die beteiligten Parteien gemeinsam zu einer Lösung kommen."
Diese Formel passt für Middendorp auch auf die geschäftliche Beziehung zwischen Sibusiso Zuma und Arminia. "Wenn die Summe stimmt, kann er gehen", sagt der DSC-Trainer. Aus Südafrika habe er mitbekommen, dass da etwas "im Busche sei". Am Rande des Länderspiels der Südafrikaner gegen Schottland heute in Aberdeen soll Zumas Berater Rob Moore seinen Schützling vor geladenen Premier-League-Vertretern vorspielen lassen. Der ebenfalls in Aberdeen anwesende Middendorp ist auf eine Kontaktaufnahme vorbereitet.
Arminias Sport-Geschäftsführer Reinhard Saftig fragt sich derweil, warum kein potentieller Interessent bis zum 15. Juli zugegriffen hat: "Bis dahin hat er eine Million gekostet. Wenn Dortmunds Ebi Smolarek sieben Millionen wert ist, dann ist Zuma nun aber vier Millionen teuer." Gegen einen Wechsel spricht, dass Moore noch vor einiger Zeit davon ausgegangen war, Zuma würde seinen Vertrag in Bielefeld bis 2008 erfüllen. Darüber hinaus dürften englische Klubs wohl kaum tief in die Tasche greifen, um einen Spieler auszulösen, der voraussichtlich von Mitte Dezember bis Mitte Februar beim Africa-Cup beschäftigt ist. Bis jetzt liegt jedenfalls kein Angebot für Zuma vor.
Gegen einen Wechsel (bei entsprechender Ablöse) gäbe es aus Bielefelder Sicht grundsätzlich nichts einzuwenden. Ernst Middendorp sieht "noch genügend Zeit", um einen Ersatz zu verpflichten. Möglicherweise steht mit Jose Antonio Torrealba schon einer in der Warteschleife. Warum sollte der Stürmer, den Arminias Coach schon in Südafrika schätzen gelernt hat und dem er die Bundesliga zutraut, sonst die weite Reise auf sich genommen haben? Offiziell besuchte der 27-Jährige Bielefeld von Mittwoch bis Sonntag für ein Probetraining, nahm aber an keiner Einheit mit der kompletten Mannschaft teil.
Ungeachtet der Personalie im Sturm, ist es Middendorps "klares Ziel", bis zum Ende der Wechselfrist eine Ergänzung zu Jörg Böhme auf der linken Seite gefunden zu haben. "Eine von unseren drei Möglichkeiten sollte klappen", glaubt Middendorp. "Wenig realistisch" sei dabei die Variante Mohammed Hawar. Nachdem der Iraker in einem frühen Gespräch großes Interesse bekundet hatte, nach Bielefeld kommen zu wollen ("Das war fast wie eine Verbrüderung", Middendorp) herrscht nun schon seit einiger Zeit Funkstille. Arminias Trainer vermutet, dass "ihm die Dollars aus Bahrain näher sind, als die Bundesliga und Deutschland".
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
23.08.2007 - 15:50 Uhr
Schlechte Nachrichten aus Aberdeen, gute aus Rio
Während die englische Nationalmannschaft gestern Abend in ihrem zweiten Spiel im neuen Wembley-Stadion die erste Niederlage hinnehmen musste (und damit in ihrem Heiligtum noch sieglos ist), machten es ihre Nachbarn im Norden besser – leider.
Schottland besiegte im Pittodrie-Stadion von Aberdeen die Auswahl Südafrikas mit 1:0. Dabei war die „Bafana Bafana“ um das Arminen-Trio Sibusiso Zuma, Siyabonga Nkosi und Rowen Fernandez in der ersten Hälfte die tonangebende Mannschaft, allein ein Tor wollte nicht gelingen.
Den einzigen Treffer der Partie markierte schließlich der eingewechselte Kris Boyd von den Glasgow Rangers in der 71. Minute. Das alles übrigens unter den Augen von Ernst Middendorp und Thomas Schlieck, die sich Arminias kleiner südafrikanischer Reisegruppe angeschlossen hatten.
Im weit entfernten Rio de Janeiro wurde Marcio Borges unterdessen zum zweiten Mal Vater, seine Frau brachte ein gesundes Mädchen zur Welt. Der Papa war bei der Geburt dabei, ist inzwischen aber wieder in Bielefeld eingetroffen. Herzlichen Glückwunsch, Marcio!
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5998
Während die englische Nationalmannschaft gestern Abend in ihrem zweiten Spiel im neuen Wembley-Stadion die erste Niederlage hinnehmen musste (und damit in ihrem Heiligtum noch sieglos ist), machten es ihre Nachbarn im Norden besser – leider.
Schottland besiegte im Pittodrie-Stadion von Aberdeen die Auswahl Südafrikas mit 1:0. Dabei war die „Bafana Bafana“ um das Arminen-Trio Sibusiso Zuma, Siyabonga Nkosi und Rowen Fernandez in der ersten Hälfte die tonangebende Mannschaft, allein ein Tor wollte nicht gelingen.
Den einzigen Treffer der Partie markierte schließlich der eingewechselte Kris Boyd von den Glasgow Rangers in der 71. Minute. Das alles übrigens unter den Augen von Ernst Middendorp und Thomas Schlieck, die sich Arminias kleiner südafrikanischer Reisegruppe angeschlossen hatten.
Im weit entfernten Rio de Janeiro wurde Marcio Borges unterdessen zum zweiten Mal Vater, seine Frau brachte ein gesundes Mädchen zur Welt. Der Papa war bei der Geburt dabei, ist inzwischen aber wieder in Bielefeld eingetroffen. Herzlichen Glückwunsch, Marcio!
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5998
24.08.2007 - 02:08 Uhr
Vorspiel im Vorgarten
Zuma macht sich in Schottland interessant für englische Vereine
VON RAINER KLUSMEYER
Bielefeld. Zumindest in der logistischen Bewältigung des Länderspiels in Aberdeen bilden Sibusiso Zuma und Ernst Middendorp noch eine Einheit. Gemeinsam fliegen der Stürmer und sein Trainer heute um 6.30 Uhr aus Schottland zurück nach Düsseldorf, mit an Bord Zumas südafrikanische Nationalteamkollegen Rowen Fernandez und Siyabonga Nkosi sowie Torwarttrainer Thomas Schlieck. Als Arminen-Quintett wird die übrige Fahrt zum Trainingsgelände im Teambus bewältigt.
Ob Zuma und der DSC weiter gemeinsame Sache machen werden, bleibt fraglich, intensivierte doch Zumas Berater Rob Moore am Rande des gestrigen Testspiels seine Anstrengungen, den südafrikanischen Dribbler, der zurzeit in Bielefeld nicht mehr erste Wahl ist, bei einem Verein auf der Insel unterzubringen. Middendorp sieht sich "auf alle Eventualitäten vorbereitet".
Der Chefcoach äußerte "volles Verständnis" für die Wechselabsichten des Profis: "Zuma hat die WM 2010 vor Augen, er ist Kapitän der südafrikanischen Nationalmannschaft und will noch einmal riesig Geld verdienen, was er bei Arminia nicht kann", so Middendorp: "Da ist doch klar, dass er die Gelegenheit nutzen will, quasi im Vorgarten der englischen Klubs vorzuspielen."
Sollte der 32-Jährige, für den die Bielefelder eine Ablösesumme im Millionenbereich fordern, dem DSC treu bleiben, "sind wir alle auch glücklich", so Middendorp. Ginge mit Zuma jemand, der "sich vielleicht nicht mehr hundertprozentig mit dem Verein identifiziert", sieht sich der Trainer gewappnet. Der Venezolaner José Antonio Torrealba wäre "einer der Kandidaten, die eine Rolle spielen könnten."
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Zuma macht sich in Schottland interessant für englische Vereine
VON RAINER KLUSMEYER
Bielefeld. Zumindest in der logistischen Bewältigung des Länderspiels in Aberdeen bilden Sibusiso Zuma und Ernst Middendorp noch eine Einheit. Gemeinsam fliegen der Stürmer und sein Trainer heute um 6.30 Uhr aus Schottland zurück nach Düsseldorf, mit an Bord Zumas südafrikanische Nationalteamkollegen Rowen Fernandez und Siyabonga Nkosi sowie Torwarttrainer Thomas Schlieck. Als Arminen-Quintett wird die übrige Fahrt zum Trainingsgelände im Teambus bewältigt.
Ob Zuma und der DSC weiter gemeinsame Sache machen werden, bleibt fraglich, intensivierte doch Zumas Berater Rob Moore am Rande des gestrigen Testspiels seine Anstrengungen, den südafrikanischen Dribbler, der zurzeit in Bielefeld nicht mehr erste Wahl ist, bei einem Verein auf der Insel unterzubringen. Middendorp sieht sich "auf alle Eventualitäten vorbereitet".
Der Chefcoach äußerte "volles Verständnis" für die Wechselabsichten des Profis: "Zuma hat die WM 2010 vor Augen, er ist Kapitän der südafrikanischen Nationalmannschaft und will noch einmal riesig Geld verdienen, was er bei Arminia nicht kann", so Middendorp: "Da ist doch klar, dass er die Gelegenheit nutzen will, quasi im Vorgarten der englischen Klubs vorzuspielen."
Sollte der 32-Jährige, für den die Bielefelder eine Ablösesumme im Millionenbereich fordern, dem DSC treu bleiben, "sind wir alle auch glücklich", so Middendorp. Ginge mit Zuma jemand, der "sich vielleicht nicht mehr hundertprozentig mit dem Verein identifiziert", sieht sich der Trainer gewappnet. Der Venezolaner José Antonio Torrealba wäre "einer der Kandidaten, die eine Rolle spielen könnten."
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
24.08.2007 - 02:12 Uhr
Arminia packt Böhme in Watte
Bielefeld (WB/tip). Ein herausgesprungener Wirbel hindert Jörg Böhme seit Dienstag daran, an den DSC-Übungsstunden teilzunehmen. Auch am Mittwoch fehlte der 33-Jährige beim Training. Damit der mit vier Torvorlagen bislang höchst effektive Linksaußen am Samstag dennoch auflaufen kann, wird er von Arminia Bielefeld bis dahin in Watte gepackt: »Heute nur Lauftraining, morgen ein bisschen mit dem Ball. Dann ist er Samstag dabei, wenn alles gut läuft«, meinte gestern Co-Trainer Frank Geideck.
Wer Böhme vorher sehen möchte, ist heute um 21.30 beim Deutsche Welle-TV (über Satellit) richtig. Dort widmet sich ein fast zehnminütiger Beitrag dem Routinier. Nach der Erstausstrahlung gibt es das »Böhme-TV« weltweit: Die Deutsche Welle wird in 60 Ländern empfangen.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
+ + +
Wichniarek noch immer sauer auf Herthas Manager
Von Hans Peter Tipp Bielefeld (WB). In Bielefeld ist er König, in Berlin war er noch nicht einmal Kunde. Wenn Artur Wichniarek an Hertha BSC denkt, bekommt er immer noch schlechte Laune.
Am Samstag (15.30 Uhr) kommt es in der Schüco-Arena zum Wiedersehen. Bielefeld - Berlin: Für Wichniarek längst kein normales Spiel in der Fußball-Bundesliga: Da würde er besonders gern zeigen, wo der Hammer hängt.
Denn es gibt einen Mann, den er für seine Berliner Leidenszeit verantwortlich macht: Hertha-Manager Dieter Hoeneß. »Er hat mich fast meine Karriere gekostet«, sagt Wichniarek über den 54-Jährigen, der auch in der Zeit nach Wichniarek nicht nur mit glücklichen Transfers aufgefallen ist. »Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Aber er war die treibende Kraft«, betonte Wichniarek.
2003 war der Pole in die Bundeshauptstadt gewechselt, nachdem er in Bielefeld 50 Tore erzielt hatte. In Berlin fiel er schnell in Ungnade. Wenig Spiele, kaum Tore, keine Anerkennung: Schlimmeres für einen Stürmer gibt es nicht. 2006 wurde er von Hoeneß weggeschickt - zurück nach Bielefeld.
Zehn Tore in der vergangenen Spielzeit, zwei Treffer in den beiden bisherigen Partien in dieser Saison: »König Artur« hat sich bei der Arminia seinen Thron wieder erobert. Eine Weile möchte er diesen auch noch behaupten und will seinen ohnehin bei einer entsprechenden Anzahl von Einsätzen bis 2009 laufenden Vertrag frühzeitig um ein weiteres Jahr verlängern.
Eigentlich sei man sich einig, betonen beide Seite: Die Details könnten in der nächsten Woche geklärt werden. Aber erst will »König Artur« gegen Hertha Hof halten. »Ich habe immer gesagt, dass ich Fußball spielen kann. Jetzt bin ich nur froh, dass ich es in Bielefeld auch zeigen kann und es für Arminia gut läuft.« Sein Reich würde er für einen Treffer gegen seinen Ex-Klub zwar nicht eintauschen, ein königliches Gefühl wären Tor und Sieg gegen Hertha aber allemal.
Heute beginnt in der DSC-Geschäftsstelle der freie Vorverkauf für das Gastspiel am sechsten Spieltag »auf« Schalke. Nachdem sich an den vergangenen Tagen die Mitglieder bedienen durften, sind nun doch noch einige Eintrittskarten im Angebot. Auch das Hertha-Spiel am Samstag ist noch nicht ganz ausverkauft.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Bielefeld (WB/tip). Ein herausgesprungener Wirbel hindert Jörg Böhme seit Dienstag daran, an den DSC-Übungsstunden teilzunehmen. Auch am Mittwoch fehlte der 33-Jährige beim Training. Damit der mit vier Torvorlagen bislang höchst effektive Linksaußen am Samstag dennoch auflaufen kann, wird er von Arminia Bielefeld bis dahin in Watte gepackt: »Heute nur Lauftraining, morgen ein bisschen mit dem Ball. Dann ist er Samstag dabei, wenn alles gut läuft«, meinte gestern Co-Trainer Frank Geideck.
Wer Böhme vorher sehen möchte, ist heute um 21.30 beim Deutsche Welle-TV (über Satellit) richtig. Dort widmet sich ein fast zehnminütiger Beitrag dem Routinier. Nach der Erstausstrahlung gibt es das »Böhme-TV« weltweit: Die Deutsche Welle wird in 60 Ländern empfangen.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
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Wichniarek noch immer sauer auf Herthas Manager
Von Hans Peter Tipp Bielefeld (WB). In Bielefeld ist er König, in Berlin war er noch nicht einmal Kunde. Wenn Artur Wichniarek an Hertha BSC denkt, bekommt er immer noch schlechte Laune.
Am Samstag (15.30 Uhr) kommt es in der Schüco-Arena zum Wiedersehen. Bielefeld - Berlin: Für Wichniarek längst kein normales Spiel in der Fußball-Bundesliga: Da würde er besonders gern zeigen, wo der Hammer hängt.
Denn es gibt einen Mann, den er für seine Berliner Leidenszeit verantwortlich macht: Hertha-Manager Dieter Hoeneß. »Er hat mich fast meine Karriere gekostet«, sagt Wichniarek über den 54-Jährigen, der auch in der Zeit nach Wichniarek nicht nur mit glücklichen Transfers aufgefallen ist. »Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Aber er war die treibende Kraft«, betonte Wichniarek.
2003 war der Pole in die Bundeshauptstadt gewechselt, nachdem er in Bielefeld 50 Tore erzielt hatte. In Berlin fiel er schnell in Ungnade. Wenig Spiele, kaum Tore, keine Anerkennung: Schlimmeres für einen Stürmer gibt es nicht. 2006 wurde er von Hoeneß weggeschickt - zurück nach Bielefeld.
Zehn Tore in der vergangenen Spielzeit, zwei Treffer in den beiden bisherigen Partien in dieser Saison: »König Artur« hat sich bei der Arminia seinen Thron wieder erobert. Eine Weile möchte er diesen auch noch behaupten und will seinen ohnehin bei einer entsprechenden Anzahl von Einsätzen bis 2009 laufenden Vertrag frühzeitig um ein weiteres Jahr verlängern.
Eigentlich sei man sich einig, betonen beide Seite: Die Details könnten in der nächsten Woche geklärt werden. Aber erst will »König Artur« gegen Hertha Hof halten. »Ich habe immer gesagt, dass ich Fußball spielen kann. Jetzt bin ich nur froh, dass ich es in Bielefeld auch zeigen kann und es für Arminia gut läuft.« Sein Reich würde er für einen Treffer gegen seinen Ex-Klub zwar nicht eintauschen, ein königliches Gefühl wären Tor und Sieg gegen Hertha aber allemal.
Heute beginnt in der DSC-Geschäftsstelle der freie Vorverkauf für das Gastspiel am sechsten Spieltag »auf« Schalke. Nachdem sich an den vergangenen Tagen die Mitglieder bedienen durften, sind nun doch noch einige Eintrittskarten im Angebot. Auch das Hertha-Spiel am Samstag ist noch nicht ganz ausverkauft.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
24.08.2007 - 11:18 Uhr
Zumas Einsatz gegen Hertha unwahrscheinlich
Von Hans Peter Tipp Bielefeld (WB).
So war das nicht geplant. Sibusiso Zuma tanzte beim Länderspiel der Südafrikaner in Schottland nur zwölf Minuten lang. Dann musste der Stürmer des Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld verletzt ausgewechselt werden.
Es war eine rüde Attacke des schottischen Verteidigers Russell Anderson, der Zuma von hinten in die Beine trat und dafür mehr als Gelb hätte sehen müssen. Der Star der »Bafana, Bafana« wurde mit der Trage vom Platz gebracht. Ein harter Schlag: »Das Knie ist immer noch stark angeschwollen. Ich hoffe, dass es nur eine Prellung ist«, sagte DSC-Trainer Ernst Middendorp, der auf der Tribüne saß. Gleich nach der Ankunft in Bielefeld schickte er Zuma gestern zum Arzt. Voraussichtlich fällt der Stürmer für das morgige Heimspiel gegen Hertha BSC aus. Auch die Berliner haben ein Problem: Ex-Armine Arne Friedrich ist mit einer Wadenverletzung vom Länderspiel zurückgekehrt. Sein Einsatz ist fraglich.
Im Fall Zuma dürften sich nun die Hoffnungen des Beraters Rob Moore zerschlagen haben, den 32-Jährigen auf der britischen Fußballinsel ins Gespräch zu bringen. Verletzte Spieler stehen auch in der Premier League nicht hoch im Kurs. Schon gar nicht, wenn sie im Winter wieder wochenlang zum Afrika-Cup reisen und voraussichtlich erholungsbedürftig zurückkehren. Arminia-Sportdirektor Reinhard Saftig glaubt nicht, dass Zuma noch transferiert wird: »Wenn bis zum Juli niemand bereit war, eine Million Euro Ablöse zu zahlen, warum sollte jetzt ein Verein mehr anbieten?« So dürfte Zuma in Bielefeld bleiben, wo 2008 Schluss ist. Zurzeit spricht nicht viel dafür, dass der Vertrag verlängert wird.
Die anderen Arminen gaben in Aberdeen trotz der 0:1-Niederlage Südafrikas ein ordentliches Bild ab. Torwart Rowen Fernandez spielte durch und machte seine Sache gut. Ziyabonga Nkosi agierte 72 Minuten lang in einer offensiveren Rolle als in Bielefeld. Dann wurde er von Trainer Carlos Pareira ausgewechselt.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=10338&TB_iframe=true&width=500&height=450&PHPSESSID=a9cb38a9d0efd9ff29a14da149b413e5
Von Hans Peter Tipp Bielefeld (WB).
So war das nicht geplant. Sibusiso Zuma tanzte beim Länderspiel der Südafrikaner in Schottland nur zwölf Minuten lang. Dann musste der Stürmer des Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld verletzt ausgewechselt werden.
Es war eine rüde Attacke des schottischen Verteidigers Russell Anderson, der Zuma von hinten in die Beine trat und dafür mehr als Gelb hätte sehen müssen. Der Star der »Bafana, Bafana« wurde mit der Trage vom Platz gebracht. Ein harter Schlag: »Das Knie ist immer noch stark angeschwollen. Ich hoffe, dass es nur eine Prellung ist«, sagte DSC-Trainer Ernst Middendorp, der auf der Tribüne saß. Gleich nach der Ankunft in Bielefeld schickte er Zuma gestern zum Arzt. Voraussichtlich fällt der Stürmer für das morgige Heimspiel gegen Hertha BSC aus. Auch die Berliner haben ein Problem: Ex-Armine Arne Friedrich ist mit einer Wadenverletzung vom Länderspiel zurückgekehrt. Sein Einsatz ist fraglich.
Im Fall Zuma dürften sich nun die Hoffnungen des Beraters Rob Moore zerschlagen haben, den 32-Jährigen auf der britischen Fußballinsel ins Gespräch zu bringen. Verletzte Spieler stehen auch in der Premier League nicht hoch im Kurs. Schon gar nicht, wenn sie im Winter wieder wochenlang zum Afrika-Cup reisen und voraussichtlich erholungsbedürftig zurückkehren. Arminia-Sportdirektor Reinhard Saftig glaubt nicht, dass Zuma noch transferiert wird: »Wenn bis zum Juli niemand bereit war, eine Million Euro Ablöse zu zahlen, warum sollte jetzt ein Verein mehr anbieten?« So dürfte Zuma in Bielefeld bleiben, wo 2008 Schluss ist. Zurzeit spricht nicht viel dafür, dass der Vertrag verlängert wird.
Die anderen Arminen gaben in Aberdeen trotz der 0:1-Niederlage Südafrikas ein ordentliches Bild ab. Torwart Rowen Fernandez spielte durch und machte seine Sache gut. Ziyabonga Nkosi agierte 72 Minuten lang in einer offensiveren Rolle als in Bielefeld. Dann wurde er von Trainer Carlos Pareira ausgewechselt.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=10338&TB_iframe=true&width=500&height=450&PHPSESSID=a9cb38a9d0efd9ff29a14da149b413e5
24.08.2007 - 13:41 Uhr
Homepage-Relaunch am Mittwoch
Nachdem die Server-Wartung vor einigen Tagen ohne Probleme über die Bühne ging, steht als nächstes der visuelle und inhaltliche Relaunch der DSC-Homepage an. Am kommenden Mittwoch wird die Seite für einige Stunden nicht erreichbar sein, um anschließend in neuem Glanz zu erstrahlen. Man darf gespannt sein.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6001
----------------------
Offiziell und originell
Jede Bundesligasaison hat ihr eigenes Gesicht. Neue Spieler werden verpflichtet, die Trikots werden schicker und auch die Autogrammkarten bekommen einen frischen Anstrich. Jetzt sind sie da, die Original-Autogrammkarten des DSC für und mit dem 12. Mann.
Auf http://www.ichbinderstar.de stehst Du im Mittelpunkt! Hier kann jeder seine original DSC-Autogrammkarte mit eigenem Foto entwerfen. Auch bei den Angaben zur Person sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, die Fußball-Weltkarriere im Handumdrehen zusammengebastelt.
Selbstverständlich kann man damit nicht nur sich selbst, sondern auch anderen eine Freude machen. Das ideale Geschenk, das bequem online bestellt wird und schon nach wenigen Tagen im heimischen Briefkasten landet.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6003
Nachdem die Server-Wartung vor einigen Tagen ohne Probleme über die Bühne ging, steht als nächstes der visuelle und inhaltliche Relaunch der DSC-Homepage an. Am kommenden Mittwoch wird die Seite für einige Stunden nicht erreichbar sein, um anschließend in neuem Glanz zu erstrahlen. Man darf gespannt sein.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6001
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Offiziell und originell
Jede Bundesligasaison hat ihr eigenes Gesicht. Neue Spieler werden verpflichtet, die Trikots werden schicker und auch die Autogrammkarten bekommen einen frischen Anstrich. Jetzt sind sie da, die Original-Autogrammkarten des DSC für und mit dem 12. Mann.
Auf http://www.ichbinderstar.de stehst Du im Mittelpunkt! Hier kann jeder seine original DSC-Autogrammkarte mit eigenem Foto entwerfen. Auch bei den Angaben zur Person sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, die Fußball-Weltkarriere im Handumdrehen zusammengebastelt.
Selbstverständlich kann man damit nicht nur sich selbst, sondern auch anderen eine Freude machen. Das ideale Geschenk, das bequem online bestellt wird und schon nach wenigen Tagen im heimischen Briefkasten landet.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6003
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