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Pressethread (Hinrunde 07/08)

19.06.2007 - 15:22 Uhr
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#51
22.07.2007 - 14:49 Uhr
Arminia aktuell

Zwei freie Tage
Nach dem gestrigen Auslauftraining in heimatlichen Gefilden an der Bielefelder Friedrich-Hagemann-Straße dürfen die Arminen erstmal durchschnaufen. »Wir treffen uns erst Montag um 14 Uhr wieder«, gab Ernst Middendorp bekannt und wünschte nach dem stressigen Trainingslager in Österreich eine erholsame Zeit.

»Leo« nach Athen
Auf dem Münchener Flughafen stieg Leonidas Kampandais am Donnerstag Abend in einen anderen Flieger als seine Teamgefährten. Während Arminias Tross gen Hannover startete, flog der Grieche nach Athen. »Er muss dort seinen Arbeitsvertrag vorweisen, um nicht sofort zum Militär eingezogen zu werden«, erklärte Ernst Middendorp. Pünktlich zum ersten Training will »Leo« zurück sein.

Karstadt lockt
Am Dienstag, den 24. Juli 2007, schreiben die DSC-Profis Artur Wichniarek und Oliver Kirch Autogramme zwischen Trikots und Hosen: Von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr sind die beiden Spieler im Karstadt Warenhaus in der Bahnhofstraße in Bielefeld und erfüllen jeden Autogrammwunsch. Bei Karstadt sind neben den neuen Trikots auch weitere Produkte aus der aktuellen Fanartikelkollektion der Blauen erhältlich.

Test in Rheine
Am 31. Juli um 18.30 Uhr bestreitet Arminia ein weiteres Testspiel bei Eintracht Rheine.

QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#52
22.07.2007 - 14:51 Uhr
André Mijatovic gilt als gesetzt
Von Werner Jöstingmeyer

Bielefeld (WB). In genau 15 Tagen bestreitet Arminia mit dem DFB-Pokalspiel in Seligenporten die erste Pflichtaufgabe in der Saison 2007/2008. Weitere sechs Tage später müssen die Bielefelder in Wolfsburg erstmals ihre Bundesligatauglichkeit unter Beweis stellen.

Nach dem zehntägigen »Intensivkurs« im österreichischen Walchsee mit den drei Testspielen gegen hochkarätige Gegner nimmt der 29-köpfige Kader so allmählich Konturen an. »Jeder hat die Chance bekommen, sich über mindestens 90 Minuten im echten Wettkampf zeigen zu können«, stellt Ernst Middendorp fest. Und der Trainer sah in allen Partien sehr genau hin. Was ihm auffiel, war zunächst einmal eine bemerkenswerte Arbeitsauffassung aller Akteure. »Trotz des harten Trainings am Vormittag haben die Jungs abends richtig gebissen, obwohl es manchen schon sehr schwer fiel«, betont der Chefcoach den eisernen Willen zur Leistung.

Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage gegen den polnischen Erstligisten und Pokalsieger Groclin Grodzisk zeigten die Bielefelder gegen Blackburn Rovers mit dem verdienten 2:1-Erfolg die wohl beste Leistung. Die anschließende 0:1-Niederlage gegen den Zweitligisten 1860 München war rein physisch der absolute Tiefpunkt. Die bis dato absolvierten 14 Trainingseinheiten stecken zu sehr in den Knochen.

»Augenblicklich dauert es eben ein bisschen länger, ehe die Gedanken in den Beinen angekommen sind«, umschreibt Co-Trainer Frank Eulberg die aufkommende Müdigkeit. Ernst Middendorp misst der Niederlage zwar wenig Bedeutung bei, sagt aber auch: »Bei einigen Spielern gibt es noch Spielraum für Verbesserungen.«

Von den sieben neuen Arminen sieht Ernst Middendorp derzeit drei in einer voraussichtlichen Anfangsformation, ohne sie namentlich zu nennen. Im Tor behält Mathias Hain einen knappen Vorsprung vor Rowen Fernandez. Der südafrikanische Nationalkeeper zeigte aber ebenfalls keine Schwächen, gefiel vor allem durch eine punktgenaue Spieleröffnung.

Neu formiert wird wohl auf jeden Fall die Viererabwehrkette. Im Zentrum gilt der Kroate André Mijatovic als gesetzt. Er ist kopfball- und zweikampfstark, verfügt über ein gutes Auge, hinterlässt in rein läuferischen Duellen allerdings nicht immer den schnellsten Eindruck. Wer ihm als zentraler Partner zur Seite steht, wird sich wohl zwischen Petr Gabriel und Neuerwerbung Matthias Langkamp entscheiden. Markus Bollmann gilt in der Innenverteidigung momentan als vierte Wahl.

Auf der rechten defensiven Außenbahn hat der Ex-Gladbacher Oliver Kirch nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Middendorp sieht ihn eine Nuance vor Bernd Korzynietz. Gleiches könnte Markus Schuler auf den linken Seite widerfahren, falls Tobias Rau seine Verletzung rechtzeitig überwunden hat.

Radim Kucera ist der Abräumer vor der Abwehr, zumal der verletzte »Rübe« Kauf zum Auftakt wohl noch nicht einsatzfähig ist. Robert Tesche, Ioannis Masmanidis und Jörg Böhme verfügen über die besten Karten im offensiven Mittelfeld. In der Spitze gelten Artur Wichniarek und Christian Eigler momentan als erste Wahl. Dem Griechen Leonidas Kampantais fehlt ebenso noch die Bundesligahärte wie dem südafrikanischen Spielmacher Siyabonga Nkosi.

Unser Tipp für die erste Startelf: Hain - Kirch, Langkamp, Mijatovic, Rau - Tesche, Masmanidis, Böhme - Eigler, Wichniarek.

QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#53
23.07.2007 - 12:56 Uhr
Armine Ahanfouf vom SC Paderborn umworben
Von Dirk Schuster

Bielefeld (WB). Sechs neue Spieler hat Fußball-Bundesligist Arminia verpflichtet. Siyabonga Nkosi wird in dieser Woche als siebter Zugang unterschreiben. »Nur noch Formsache«, bestätigt Sportchef Saftig. Das Ende der Kaderplanungen bedeutet das aber noch nicht.

Wer soll noch kommen? Ein Spieler fürs linke Mittelfeld. Aktionismus lehnt Reinhard Saftig aber ab. Er sagt: »Wenn wir einen holen, muss er absolut passen.« So sieht's auch Trainer Ernst Middendorp, der äußert: »Der Spieler müsste uns wirklich weiterhelfen.« Am 31. August endet die Transferfrist. »Bis dahin haben wir theoretisch Zeit«, sagt Saftig. Ob Arminia noch mehr als einen Spieler verpflichtet, hänge davon ab, wie viele Akteure den Verein noch verlassen. Saftig: »Gehen noch zwei, könnte es sein, dass wir uns auch in der Breite weiter verstärken.«

Wer kann gehen? Mit Stürmer Abdelaziz Ahanfouf und Abwehrspieler Marcio Borges wird nicht mehr geplant. Der Wechsel Borges' zum FC Thun/Schweiz kommt nicht zustande. Mit Ahanfouf hat bereits der SC Paderborn Kontakt aufgenommen. Auch Absteiger Aachen soll Interesse haben. SCP-Geschäftsführer Michael Born bestätigt auf Anfrage dieser Zeitung: »Ahanfouf ist interessant, fällt aber in eine höhere Gehaltsklasse. Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es gibt außer ihm aber noch andere Kandidaten.« Solange Borges und Ahanfouf Arminen sind, trainieren sie mit der Mannschaft. Sollte Coach Middendorp wie angekündigt noch anderen Spielern einen Wechsel nahelegen, »dann trage ich seine Entscheidung voll mit«, betont Saftig.

Mit wem soll vorzeitig verlängert werden? Im Juni 2008 laufen die Verträge der Kapitäne Mathias Hain, Rüdiger Kauf (Stellvertreter) und Petr Gabriel (2. Stellvertreter) aus. Doch alles fokussiert sich nur auf die vorzeitige Verlängerung mit Artur Wichniarek (Vertrag bis 2008 plus Option bis 2009) und Radim Kucera (2008). Deren Berater fordern Kontrakte bis 2010. Dass Arminia bereits heute Vollzug meldet, schließt Saftig aus. Bei Wichniarek hatte der Sportchef sogar sein Veto eingelegt. Es gebe keinen Grund zur Eile.

QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#54
23.07.2007 - 15:23 Uhr
Arminia geht unter die Haut
Tattoos als Ausdruck besonderer Verbundenheit nehmen unter den Bielefelder Fans zu
VON THOMAS F. STARKE (FOTOS) UND PETER BURKAMP

Bielefeld. Immer mehr Fans des DSC Arminia Bielefeld nehmen das Motto Leidenschaft wörtlich und lassen sich ein Motiv ihres Klubs tätowieren.

100 Jahre dauert die Prozedur zwar nicht, aber meist einige Stunden, in denen es schon mal schmerzhafte Momente zu überstehen gibt, ehe das gewünschte Bild gestochen ist. Die Motive sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie wählen.

Kaufleute, Selbständige oder Angestellte, deutlich mehr Männer als Frauen entscheiden sich für den zuletzt immer stärker in Mode gekommenen Körperschmuck. "Ich mache mittlerweile mehrere pro Monat", sagt Tätowierer Jens Gößling, der unweit der Schüco-Arena sein Studio führt. Er ist Arminia "als Lokalpatriot" wohlgesonnen, verfolgt Fußball selbst allerdings nur über das Fernsehen. Über die Tragweite ihrer Entscheidung braucht Gößling seine Kunden nicht aufzuklären. Sie sind fast immer fest entschlossen. Mag der eine oder andere auch mal etwas länger benötigen, ehe er die Schwelle zum Tattoo-Studio überschreitet.

Trikots kann man ausziehen, Aufkleber entfernen, mancher verbrennt aus Frust sogar seine Fahne – fast alle äußerlichen Merkmale der Fankultur lassen sich in Momenten der Enttäuschung über Abstieg oder einen verpassten Titel im Handumdrehen loswerden – Tattoos nicht. Sie sind für die Ewigkeit und setzen in der Regel lebenslange Vereinstreue voraus.

"Es ist ein besonderes Zeichen der Identifikation", sagt Daniel Elsner, der seine Entscheidung noch nie bereut hat. "Ich habe das nur für mich gemacht", betont Jeanette Becker. Daniel Fest fühlt sich über sein Tattoo "mit Arminia verbunden", auch wenn er mal nicht im Stadion sein kann.

Ein Tattoo erleben die meisten als sehr individuellen Ausdruck ihrer Zuneigung für Arminia. Die wenigsten protzen damit. Manch einer kann sich all zu offensichtliche Bilder beruflich auch nicht erlauben. So ist vielen gar nicht anzumerken, wie stark ihnen Arminia unter die Haut geht.

QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#55
25.07.2007 - 13:15 Uhr
Kampf um die Kaderplätze
ARMINIA: Heute in Bünde gegen den tschechischen Erstligisten SK Kladno

Bielefeld/Bünde (rk). Gilt das Gesetz der Vorbereitungsserie, wäre der DSC Arminia mit einem (2:1-)Sieg an der Reihe. 0:1 gegen Groclin Grodzisk, 2:1 über Blackburn Rovers und 0:1 gegen 1860 München lauteten die letzten Ergebnisse aus Vergleichen mit höherklassigen Gegnern, heute geht es um 18.30 Uhr im Erich-Martens-Stadion im Bünder Ortsteil Ennigloh gegen den tschechischen Erstligisten SK Kladno.


Testspiele in Bünde gehören zur Saison wie das schwarz-weiß-blaue Trikot auf den Arminia-Leib: Seit 2003 hat der DSC jährlich seine sportliche Visitenkarte in der Kleinstadt im Kreis Herford abgegeben, dabei stets zwischen 2.000 und 4.000 Zuschauern angezogen. Auch heute erwartet der ausrichtende Bünder SV wieder eine stattliche Kulisse. Das liegt weniger an der Qualität des Arminia-Gegners, der die letzte Saison als Tabellenelfter abschloss und bei dem der Trainer der Star ist: Jaroslaw Silhavy arbeitet nebenher als Assistent von Nationalcoach Karol Brückner. Das Interesse bezieht die Partie vor allem aus der zeitlichen Nähe zum Bundesligastart. Denn es ist zu erwarten, dass die von Ernst Middendorp für die heutige Partie nominierten 18 Spieler auch gute Chancen im Kampf um die Plätze im Stammkader besitzen. Außer dem verletzten Rüdiger Kauf, dessen Ausfall zum Saisonstart droht, wird mit Sicherheit auch Linksverteidiger Tobias Rau nicht eingesetzt werden können, der gestern nur ein Lauftraining absolvierte.


Der Bielefelder Chefcoach wird übrigens nicht in Bünde-Ennigloh dabei sein. Middendorp ist für zwei Tage ins Ausland, vermutlich auf den afrikanischen Kontinent, gereist, um einen für die linke Außenbahn in Frage kommenden Spieler unter die Lupe zu nehmen.

Quelle: www.nw-news.de

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#56
26.07.2007 - 09:08 Uhr
Der neue Linke kommt aus Irak
ARMINIA: Middendorp bemüht sich um Hawar Mulla Mohammed Taher

Bielefeld (rk). Die Kreativität von Coach Ernst Middendorp hat vor zehn Jahren das Arminia-Liedgut nachhaltig beeinflusst. „Hooray, hooray, it’s Ali, Ali Daei“, sangen die Fans im Rhythmus eines Boney-M-Klassikers, wenn der Mittelstürmer aus Iran eines seiner sieben Tore für den DSC erzielt hatte. Daei war damals, zusammen mit Karim Bagheri, der erste Bundesligafußballer aus Iran, und weil’s so nah liegt und nur ein Länderbuchstabe ausgetauscht werden muss, dürfte bald auch die deutsche Erstliga-Premiere eines Fußballstars aus Irak im schwarz-weiß-blauen Trikot erfolgen. Hawar Mulla Mohammed Taher heißt der schnelle und torgefährliche Mann für die linke Außenbahn, den Middendorp gestern in Kuala Lumpur (Malaysia) unter die Lupe nahm, als Irak sich bei der Asien-Meisterschaft durch ein 4:3 nach Elfmeterschießen gegen Südkorea für das Finale qualifizierte.


Der Mittelfeldspieler ist international kein unbeschriebenes Blatt, gehörte Hawar doch zu jenem irakischen Nationalteam, das bei den Olympischen Spiele 2004 in Athen für Furore sorgte. Sowohl beim 4:2 über Portugal, das solche Asse wie Cristiano Ronaldo, Fernando Meira und Hugo Almeida aufbot, als auch beim 2:0 über Costa Rica, das mit drei WM-Teilnehmern von 2006 auflief, erzielte Hawar je einen Treffer. Nach der 1:3-Halbfinalniederlage gegen Paraguay platzte der Traum von einer Olympiamedaille im „kleinen Finale“, als Alberto Gilardino das 1:0-Siegtor für die vom späteren Weltmeister Andreas Pirlo dirigierten Italiener schoss.


Insgesamt stehen über 40 Nationalmannschaftseinsätze mit zehn Treffern für Hawar, der zurzeit von Al-Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten beschäftigt wird, zu Buche. „Mit 26 ist Hawar ein sehr interessanter Mann“, sagt Middendorp. Sollte der Transfer, was wahrscheinlich ist, realisiert werden, darf man gespannt sein, welches Lied sich die Fans zu Hawar-Toren einfallen lassen.


Während die Bundesliga-Premiere eines talentierten Irakers noch abgewartet werden muss, ist der Verbleib eines routinierten Tschechen klar. Radim Kucera unterschrieb gestern einen Vertrag bis 30. Juni 2009 mit Option für ein weiteres Jahr. „Wir wissen um den Wert, den Radim für uns hat“, erklärte DSC-Sportchef Reinhard Saftig. Eine „Anhebung in Maßen“ der Bezüge Kuceras sei deshalb vertretbar gewesen. Auch Siyabonga Nkosi, der die Trikotnummer 25 erhalten wird, ist seit gestern per Vertrag Armine.

Quelle: nw-news.de

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Arminia!!!
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#57
26.07.2007 - 09:09 Uhr
Selten Sehenswertes
ARMINIA: Remis im eher durchschnittlichen Test gegen SK Kladno

Bünde (rk). In einem Testspiel auf äußerst mäßigem Niveau trennte sich der DSC Arminia Bielefeld gestern Abend vor 3.000 Zuschauern im Bünder Erich-Martens-Stadion 1:1 (1:1) vom tschechischen Erstligisten SK Kladno. Sibusiso Zuma erzielte den DSC-Treffer.


Die Partie begann mit halbstündiger Verspätung, weil – wie im Vorjahr beim Spiel gegen Twente Enschede – das Schiedsrichtergespann den Weg ins Bünder Stadion nicht gefunden hatte. Ersatzmann Waldemar Stor hatte mit seinem Gespann wenig Probleme, für einen reibungslosen Verlauf zu sorgen, da beide Mannschaften sich dezenter Fairness befleißigten.


Allerdings fehlten weitgehend auch andere wesentliche Elemente (Tempo, Torchancen, Tricks) eines unterhaltsamen Fußballabends, so dass selten Stimmung unter den Besuchern aufkam. Die schönste Kombination der ersten Halbzeit führte zur Arminia-Führung: Artur Wichniareks Vorarbeit nutzte Jörg Böhme zu einer maßgerechten Linksflanke, die Sibusiso Zuma im Pumasprung per Kopf verwertete. Das 1:0 hielt ganze fünf Minuten, dann glich Kladno durch Celicka mittels eines von Petr Gabriel verursachten Foulelfmeters aus.


Viel passierte danach bis zum Seitenwechsel nicht mehr, was unter anderem daran lag, dass einige Bielefelder (Bernd Korzynietz!) „wohl etwas verwachst“ hatten, wie Sport-Geschäftsführer Reinhard Saftig die Standprobleme kommentierte. Auch die Wechsel in der zweiten Halbzeit brachten keine Verbesserung der Arminia-Leistung, so dass mit dem 1:1 ein den beiderseits schwachen Leistungen gerechtes Ergebnis heraussprang.


DSC Arminia: Hain - Korzynietz (46. Bollmann), Mijatovic, Gabriel (60. Langkamp) , Schuler - Kucera - Tesche (46. Kirch), Masmanidis, Böhme (65. Ndjeng) - Zuma (65. Kamper), Wichniarek (60. Eigler).

Quelle: nw-news.de

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#58
26.07.2007 - 09:11 Uhr
Rote Karte im Flieger
ARMINIA: Middendorps Ärger mit Schweizer Crew

Bielefeld (rk/uwe). Zwischenfall in der Schweiz: Laut Sport Bild ist DSC-Trainer Ernst Middendorp am 15. Juni diesen Jahres nach einem heftigen Streit in Zürich aus dem Flugzeug nach Johannesburg gesetzt worden. Nach der ersten Etappe Hannover – Zürich hatte er drei Stunden auf den Anschlussflug nach Südafrika warten müssen. Seine Überbrückung: „Ich trinke ein bisschen, damit ich im Flugzeug schlafen kann.“ Mit „drei Gläsern Wein“ (Middendorp) betrat er den Flieger, zwei Swiss-Angestellte meldeten der Crew, dass der Fluggast schwanke. An Bord kam es zu einem heftigen Wortwechsel mit einer Stewardess. „Ich bekam mit, dass weiter über mich diskutiert wurde. Da habe ich mitdiskutiert und gesagt, dass ich die Schnauze voll habe“, so „Power-Ernst“. Daraufhin wurde er des Flugzeugs verwiesen. Am Schalter ging der Streit weiter, die Flughafenpolizei schritt ein. Die Nacht verbrachte Middendorp in der Wartehalle. Arminias Geschäftsführer Sport, Reinhard Saftig: „Der Vorfall ist nicht im Dienst passiert. Aber gut ist das nicht.“

Quelle: www.nw-news.de

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#59
26.07.2007 - 11:19 Uhr
Bielefeld: Nkosi unterschreibt bis 2009 - Hawar Taher im Fokus
Kommt ein Linksaußen aus dem Irak?

Man kann über Ernst Middendorp (48) viel sagen. Aber nicht, dass er keine ungewöhnlichen Wege beschreitet. Dies gilt auch auf dem Transfermarkt. Dort hat sich der DSC neu orientiert, seitdem Middendorp im März das Amt des Cheftrainers übernahm.

So wurden unter seiner Federführung der Grieche Leonidas Kampantais (25) für den Angriff, sowie der Südafrikaner Rowen Fernandez (29) für das Tor verpflichtet. Zudem hat nach kicker-Informationen der offensive Mittelfeldspieler Siyabonga Nkosi (25, Kaizer Chiefs) seinen Vertrag bis 2009 (plus Option bis 2010) bereits unterschrieben. Der Südafrikaner kostet knapp 400.000 Euro Ablöse und erhält die Rückennummer 25.

Gut möglich, dass die Palette jetzt um einen Akteur aus dem Irak erweitert wird: Am Mittwoch nahm Middendorp nämlich Hawar Mulla Mohammed Taher (26, Al Ain/Vereinigte Arabische Emirate) beim Halbfinale des Asiencups zwischen Irak und Südkorea (0:0, 4:3 n. E.) unter die Lupe. Hawar, der in vier Turnierspielen viermal in der Startelf stand und einen Treffer erzielte, gilt als sehr schneller linker Mittelfeldspieler, der im 4-4-2 der irakischen Mannschaft sehr offensiv agiert. Hawar, 1,70 Meter groß, besitzt Europa-Erfahrung. Vergangene Saison spielte er für Apollon Limassol, das bis Dezember 2006 von Bernd Stange betreut wurde, und erzielte in 16 Einsätzen für die Zyprioten insgesamt fünf Treffer.

Middendorp bestätigt gegenüber dem kicker das Interesse: "Hawar ist mit 26 Jahren ein sehr interessanter Mann. Er ist ein sehr gefährlicher Spieler." Das habe ihm auch Südkoreas Trainer vor der Partie bestätigt, der sich intensiv mit Hawar befasst habe. Middendorp: "Wir werden uns weiter mit ihm beschäftigen."

Wegen Kucera: Berater kritisiert Saftig

Ob Hawar bei der Arminia einen Vertrag erhält, ist noch nicht klar. Bei Radim Kucera (33) ist dies am gestrigen Mittwoch bereits erfolgt. Wie von kicker-online exklusiv am Dienstag vermeldet, verlängerte der tschechische Defensiv-Allrounder seinen Vertrag vorzeitig zu deutlich verbesserten Konditionen. Kucera, zuletzt ein Leistungsträger, ist nun bis Juni 2009 gebunden, wobei sich der Vertrag einsatzabhängig automatisch bis 2010 verlängert.

Einfach war dieser Deal aber nicht. Zuletzt war Sportdirektor Reinhard Saftig mit Kuceras Berater Thies Bliemeister aneinander geraten. Letzterer erklärte nun nach dem Abschluss: "Hätte sich Herr Kentsch (DSC-Geschäftsführer, Anm. d. Red.) nicht eingeschaltet, wären die Verhandlungen gescheitert."

QUELLE: http://kicker.de/news/fussball/bundesliga/artikel/133998/

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meine heimat. mein verein.
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#60
27.07.2007 - 02:10 Uhr
Masmanidis auf dem Kreativposten
ARMINIA: Zum Stadionfest gegen PAOK Saloniki

Bielefeld (pep). Für das Stadionfest hat sich Ioannis Masmanidis ein paar Karten mehr als gewöhnlich zurücklegen lassen. „Ich freue mich auf Saloniki. Viele Freunde und Bekannte werden im Stadion sein“, sagt Arminias Deutsch-Grieche.

Besonderen Charakter erfährt das Spiel am Samstag, 15.30 Uhr (Einlass 12 Uhr) in der Schüco-Arena durch den geografischen Bezug. „Meine Familie kommt aus der Gegend von Saloniki. Ich war gerade erst in den Ferien dort und kenne viele PAOK-Fans“, erklärt Masmanidis. Seit diesem Urlaub ist im Leben des Fußball-Profis viel passiert. Eine harte und erfolgreiche Vorbereitung liegt hinter dem Mittelfeldspieler, der als einer der Gewinner des Trainingslagers bezeichnet werden darf. Sonst mit öffentlichem Lob eher sparsam, hob Trainer Ernst Middendorp „Aggressivität, Laufbereitschaft und Spielverständnis“ des 24-Jährigen hervor.

Masmanidis findet es „schön, wenn meine Leistung so im Umfeld ankommt“. Er scheint sich jedoch nichts darauf einzubilden: „Ich bin keiner, der sich selbst lobt, das müssen andere machen. Für mich ist wichtig, dass ich den positiven Eindruck weiter bestätige. Es gibt für mich keinen Grund, abzuheben.“

Seinen persönlichen Aufschwung, der bereits Ende vergangener Saison unter Ernst Middendorp seinen Anfang nahm, verbindet der frühere Junioren-Nationalspieler eng mit dem spieltaktischen Wechsel bei Arminia. „Das ist ein wichtiger Punkt. Vorher haben wir ziemlich strikten Systemfußball gespielt. Jetzt ist mehr Individualität und Kreativität gefragt.“

Während seiner Zeit in Karlsruhe, in der er den Arminen aufgefallen war, habe er zwar auf der linken Seite gespielt, „dort hatte ich aber viel mehr Freiheiten“, erinnert sich der Linksfuß. Die bietet sich bei Arminia nun auf der Position hinter den Spitzen. In den Vorbereitungsspielen vermochte diese Rolle kein anderer so effektiv auszufüllen wie Masmanidis.

„Das neue System kommt mir entgegen, keine Frage. Mir ist aber auch klar, dass ich mannschaftsdienlich arbeiten muss“, sagt dieser und hofft, am Samstag gegen Saloniki das in ihn gesetzte Vertrauen bestätigen zu können.


Quelle: www.nw-news.de

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