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Pressethread (Hinrunde 07/08)

19.06.2007 - 15:22 Uhr
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#131
03.09.2007 - 06:59 Uhr
Anpfiff schon vor dem Abpfiff
Auch in dieser Höhe verdiente 0:3-Niederlage beim Aufsteiger MSV Duisburg
VON RAINER KLUSMEYER

Duisburg. Selten lässt sich der Hauptgrund für eine Niederlage so leicht nennen wie nach dieser ersten Saisonpleite des DSC Arminia. In der 57. Minute kollidierte Matthias Langkamp mit Michael Lamey, 120 Sekunden später musste der junge Bielefelder Abwehrchef mit einer blutenden Risswunde am linken Auge sowie einer Gehirnerschütterung vom Feld getragen werden, und mit Langkamp verlor der DSC jedwede Ordnung in den schon zuvor wackeligen hinteren Reihen.

Dass es beim MSV Duisburg durch drei Treffer binnen sieben Minuten ein 0:3-Debakel wurde, empfand nicht nur Arminias Chefcoach Ernst Middendorp als "happig". Der Zusammenprall geschah im gegnerischen Strafraum. Ein für die Spielanalyse nicht unwesentlicher Fakt, war doch dieser Bereich der MSV-Arena zuvor für die Gäste weitgehend unbekanntes Terrain gewesen. Andre Mijatovic (3. Minute) hatte zwar einen unplatzierten Kopfball Richtung Keeper Tom Starke geschickt, Christian Eigler zweimal Ball (10.) beziehungsweise Tor (53.) nicht getroffen, und Langkamp (31.) hatte Starke zur einzigen schwierigeren Abwehrparade gezwungen. Ansonsten aber war den Arminen durch die Duisburger mit "Härte im Grenzbereich" (Middendorp) unmissverständlich klar gemacht worden, dass das Eindringen in die 16-Meter-Zone unerwünscht sei.

Eine Botschaft, die angekommen war beim vorherigen Tabellenzweiten - für sein Übertreten der MSV-Gesetze wurde Langkamp böse bestraft. "Danach hat es bei uns alles andere als sortiert ausgesehen", rügte der Trainer das kollektive Abwehrverhalten, habe man beinahe "warten können, dass das 0:1 fällt". Für Langkamp kam ein Ersatz - Petr Gabriel mit seiner langen Erstligaroutine, und weil er merkte, dass die allgemeine Kritik leicht auch als Einzelkritik an dem tschechischen Routinier interpretiert werden könnte, beeilte sich Middendorp anzufügen: "Das soll sich nicht heißen, dass wir Gabriels Leistung negativ beurteilen. Es zeigt nur, dass in der Mitte Langkamps spezielle Stärke, auch mal einen zweiten Ball zu blocken, nicht mehr vorhanden war."

Diese Qualität war bereits im ersten Durchgang viele Male zu viel gefragt gewesen. "Wenn man so schlecht Fußball spielt, wie wir in der ersten Halbzeit", so ärgerte sich mit einiger Berechtigung Kapitän Mathias Hain, "dann sollte man in der Lage sein, das Positive daraus zu ziehen und zu wissen, dass es eigentlich nur besser werden kann." Es wurde aber noch schlechter.
Auf die taktische Umstellung des Duisburger Systems auf zwei zentrale Spitzen fanden die Bielefelder auch in dem zwölfminütigen Mitwirken Langkamps keine geeignete Antwort. Was in erster Linie daran lag, dass der auf die linke Außenbahn beorderte Blagoy Georgiew, ungehindert von seinen Gegenspielern Markus Bollmann und Robert Tesche, Flanke um Flanke gefährlich in den Strafraum schicken durfte. Ob der mitunter abenteuerlichen Schnitzer auf der anderen Spielfeldseite verlor der zuvor für seltene Entlastung zuständige Jörg Böhme zusehends die Lust, hingen folglich die diesmal harmlosen Spitzen Artur Wichniarek und Christian Eigler noch mehr in der Luft, bot also in der letzten halben Stunde das gesamte Team ein Bild des Jammers.

Am Ende der imposanten Serie von elf Spielen in Folge mit jeweils mindestens einem Treffer blieb Ernst Middendorp der schwache Trost, zu wissen, dass "wir nach vorne wesentlich besser spielen können". Und die Hoffnung, Matthias Langkamp bis zum Heimspiel gegen Hansa Rostock (Samstag, 15. September) "wieder hinzubekommen".


MSV Duisburg - Arminia Bielefeld 3:0 (0:0)

Duisburg: Starke - Lamey, Filipescu, Schlicke, Caceres - Grlic (87. Fernando), Georgiew - Tiffert (89. Neumayr), Maicon, Idrissou (46. Lavric) - Ishiaku.

Bielefeld: Hain - Bollmann, Langkamp (59. Gabriel), Mijatovic, Schuler - Tesche (56. Kirch), Kucera, Nkosi (46. Masmanidis), Böhme - Wichniarek, Eigler.

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Tore: 1:0 Maicon (64.), 2:0 Ishiaku (68.), 3:0 Ishiaku (70.)
Zuschauer: 21.100
Gelbe Karten: Lamey (2) - Bollmann, Eigler (2)

QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/

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meine heimat. mein verein.
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#132
03.09.2007 - 11:25 Uhr
Ishiaku ist Büffel, Zebra, Super-Adler
Doppelpack für Duisburg: »Büffel« Ishiaku.

Duisburg (WB/fwk). »Turnen kann der auch noch.« Arminia-Geschäftsführer Roland Kentsch bestaunte die Fähigkeiten des Duisburgers Mannaseh Ishiaku, der seine Tore mit Überschlag und Flickflack feierte.

Dabei passt die filigrane Artistik so gar nicht zu seiner Statur. 182 Zentimeter und 164 Pfund müssen erst einmal durch die Luft bewegt werden. Ishiaku bekam schon den Beinamen »Büffel«, weil er sich vor dem Abheben kraftstrotzend am Boden behauptet. Das Durchsetzungsvermögen des 24 Jahre alten Angreifers aus Nigeria kostete den MSV eine Million Euro, die er nach Belgien an den FC Brügge überwies.

Ishiaku ist schon dabei, zurückzuzahlen. Dem Zweierpack gegen Dortmund folgte nun der Doppelschlag gegen den DSC Arminia. »Ich fühle mich wohl und bin sehr glücklich«, sagte der Afrikaner. Mit dem Bundesliga-Neuling hat er zunächst einmal einen soliden Mittelfeldplatz gebucht und in der Torjägerliste teilt sich Ishiaku mit dem Bochumer Tommy Bechmann Platz eins. Fehlt nur das Debüt in der Nationalauswahl seines Landes. Die erste Einladung von Berti Vogts erreichte ihn zu spät, beim nächsten Mal wird der Trainer der Super Eagles den Top-Stürmer aber rechtzeitig einfliegen lassen. Insgesamt ist es eine ziemlich tierische Geschichte: Ein Büffel bei den Zebras, der dazu bald auch noch mit den Super-Adlern aufsteigt - nur einem mag daraus auf Dauer ein Problem erwachsen. Noch sitzt Ailton wie ein braver Reservist auf der Bank, ob der Brasilianer hier heimisch werden möchte, ist allerdings nicht anzunehmen. Gegen den DSC wurde ihm sogar Klemen Lavric vorgezogen, obwohl der den Langmut seines Trainers Rudi Bommer getestet hatte.

Lavric, nicht mehr erste MSV-Wahl, wollte die Freigabe erwirken, verdrückte sich nach Frankreich, als es nichts wurde und meldete sich krank. Reumütig kam er wieder, überzeugte im Abschlusstraining und durfte in der zweiten Halbzeit dem »Büffel« dabei zusehen, wie er hungrig den Strafraum der Arminen abgraste.

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Ohne Langkamp fehlt die Ordnung

Von Jens Brinkmeier Duisburg (WB). Während Arminias Innenverteidiger Matthias Langkamp von Vereinsarzt Günter Neundorf zur Behandlung ins Bielefelder St. Franziskus-Hospital gefahren wurde, versuchten die Beteiligten zu erklären, wie es zu der 0:3-Pleite in Duisburg kommen konnte. Fakt ist: Ohne Langkamp verloren die Bielefelder erst die Ordnung und dann das Spiel.

Die Mitspieler wollten den Ausfall des Neuzugangs, der von Michael Lameys Ellenbogen außer Gefecht gesetzt wurde, nicht als Erklärung gelten lassen. »Wir haben einfach gepennt, das hatte mit Matzes Fehlen nichts zu tun. Solche Tore dürfen nicht passieren«, sagte Linksverteidiger Markus Schuler. Auch Stürmer Christian Eigler wollte den Ausfall des 23-Jährigen nicht als Entschuldigung anführen: »Wir haben zu schlecht gespielt und deshalb verloren, aber Duisburg ist auch keine Gurkentruppe. Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen«, nahm Eigler indirekt sogleich Langkamps Ersatzmann Petr Gabriel in Schutz.

Der Tscheche war nach 59 Minuten in die Partie gekommen, fünf Minuten danach lagen die Arminen 0:1 hinten. »Bis zu Langkamps Ausfall haben wir im Zentrum gut gearbeitet, danach waren wir nicht mehr sortiert. Das Dreieck Mijatovic, Langkamp und Kucera hatte eine gute Abstimmung«, lautete die Analyse von Trainer Ernst Middendorp. Die Stärke Langkamps sei - außer der Tatsache, dass er fast jeden Ball aus der Gefahrenzone köpft - »das Blocken des zweiten Balles«. Das habe seiner Mannschaft in der letzten halben Stunde gefehlt. Kapitän und Torhüter Mathias Hain vermisste »die Konsequenz im Zweikampf«. Zudem müsse der Ball auch einfach mal humorlos aus der Gefahrenzone geschlagen werden. Das hatte zum Beispiel Ioannis Masmanidis vor dem zweiten Treffer versäumt.

Matthias Langkamps Platzwunde am Auge hätte die medizinische Abteilung des DSC sofort kleben können, so dass der 23-Jährige hätte weiter machen können. Doch da dem 1,91-Meter-Hünen schwindelig war, blieb er draußen und wurde per Auto nach Bielefeld gefahren. Die Diagnose im Krankenhaus lautete leichte Gehirnerschütterung und starke Prellung. »Es geht mir schon wieder besser, bis Ende der Woche muss ich pausieren, dann kann ich wieder mit dem Training anfangen«, sagte Langkamp gestern Nachmittag.

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Duisburg schießt Arminia ab
Von Friedrich-Wilhelm Kröger

Duisburg (WB). Alles tat weh. Die Niederlage. Die Beine. Oder wie im Falle Matthias Langkamp: der Kopf. 0:3 in Duisburg. Dieses Resultat stand so nicht auf dem Arminia-Plan. Trainer Ernst Middendorp beschönigte auch nichts: »Das ist happig, das ist eine ganze Menge.« So hoch hatte der DSC letztmals am 25. November 2006 in Bremen verloren.

Unter dem grauen Ostwestfalen-Himmel kümmerten sich die Verlierer gestern früh um ihre geschundenen Körper. Beim Auslaufen und auf der Massagebank ließ sich auch ganz gut nachdenken über eine Partie, die außerordentlich misslungen war. Den Traumstart in Sicht erlebte die Elf ihren Albtraum, die Demontage vollzog sich in sieben Minuten. 1:0 Maicon (64.), 2:0 Ishiaku (68.), 3:0 Ishiaku (70.) - drei Hammerschläge, die den DSC niederstreckten. Auch sonst musste er eine Menge einstecken an einem in jeder Hinsicht harten Nachmittag. Nach dem Abpfiff kritisierte Middendorp die Duisburger Bemühungen als »grenzwertig«, gestern fand der Trainer noch deutlichere Worte für die aus Bielefelder Sicht rustikale MSV-Gangart: »Da waren einige kriminelle Aktionen dabei.« Als Augenzeuge missfiel ihm vor allem die mit beiden Beinen angesetzte Grätsche von Michael Lamey, mit der er Artur Wichniarek böse hätte umnieten können. Nur der Geistesgegenwart seines Stürmers sei es zu verdanken gewesen, dass die Attacke folgenlos blieb. »Artur sieht das und weicht aus«, beschrieb Middendorp die direkt vor der Trainerbank stattfindende Aktion. Weil dem Reglement entsprechend schon der Versuch strafbar ist, kam der Bielefelder Fußball-Lehrer folgerichtig zur Erkenntnis: »Das war dunkelrot.«

Peter Gagelmann beließ es bei gelb. Vom Bremer Unparteiischen hätte sich die Arminen auch Unterstützung gewünscht, als Lamey den Cut über dem rechten Auge von Langkamp per Ellenbogen-Check verursachte. Ein elfmeterreifes Foul von Iulian Filipescu an Wichniarek stand ebenso auf der Liste der Anklagepunkte wie Manasseh Ishiakus »Ramme« gegen Markus Bollmann vor dem 2:0.

»Herr Gagelmann hatte nicht seinen besten Tag«, monierte Arminia-Geschäftsführer Roland Kentsch, fair genug jedoch, die Abfuhr nicht darauf zu schieben. »Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen«, räumte auch Middendorp ein, der seine Spieler zur Pause noch eingeschworen hatte. »Da kam eine klare Ansage von mir: Dieses Spiel wird nicht weicher«, gab der Trainer Auszüge seiner Halbzeit-Warnung wieder. »So war es auch. Leider haben wir uns nicht dagegen gewehrt.« Weil der Tabellenzweite auch mit Duisburgs taktischer Umstellung nicht klar kam und zudem Langkamp austauschen musste, gingen die drei Punkte die Wedau herunter. MSV-Trainer Rudi Bommer hatte mit Klemen Lavric eine zweite Spitze gebracht und den bulgarischen Wirbelwind Blagoy Georgiev auf die linke Offensivposition geschickt - der DSC geriet unter Sperrfeuer.

»Irgendwann bekommst du dann das 0:1«, ahnte Middendorp. Am Ende waren auch 31 Flanken in den Strafraum gesegelt, im Schnitt alle drei Minuten eine also. »Das ist zu viel«, stellte der Trainer beim Zusammenzählen fest, säuerlich dazu über die unterbliebene Entlastung durch Mittelfeld und Angriff.

Mit dem eingewechselten Ioannis Masmanidis war er »überhaupt nicht zufrieden, das war gar nichts«, und von seinen Stürmern Wichniarek und Christian Eigler fühlte sich der Coach wie an den Flippertisch verbannt. »Immer, wenn wir die Kugel vorn rein gespielt haben, kam sie gleich wieder zurück.« Am Automaten rutscht sie dann unwiederbringlich durch die kleine Silberpforte, beim Fußball landet sie im Tor.

Es hätte nur anders laufen können, wenn das bisher so treffliche DSC-Sturmduo eine seiner wenigen Möglichkeiten nutzt. Middendorp erinnerte an Wolfsburg: »Da haben wir uns die erste Chance geschnappt, danach lief das Ding. Dieses Mal ist uns das nicht gelungen.« In länger anhaltenden Trübsinn werden die Bielefelder nun aber nicht verfallen. Der Wahrheit ganz nah kam Oliver Kirch: »Es war klar, dass wir nicht ohne Niederlage durch die Saison marschieren. Jetzt ist es passiert, vielleicht ist das auch gut so.«

QUELLE: http://westfalen-blatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php

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meine heimat. mein verein.
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#133
03.09.2007 - 15:37 Uhr
Arminia on Tour: Heepen & Steinhagen

Am vergangenen Samstag konnte man auf dem Heeper Ting einen zukünftigen Arminia-Anheizer bewundern. Mit der Hymne „Wir sind die besten Fans der Welt“ sorgte nämlich Leandro zusammen mit Lohmann als Teilnehmer einer Mini-Playback-Show für gute Stimmung bei den Zuschauern.

Auch auf dem Steinhagener Heidefest machten wieder viele Besucher beim Arminia-Quiz mit. Dichtes Gedränge herrschte natürlich vorm Fanshop, wo Radim Kucera und Petr Gabriel gesichtet wurden. Ein besonderer DSC-Anhänger durfte ebenfalls nicht fehlen: Mit Elvira Honsel war Mitgliedsnummer 24 der Blauen zu Gast. Die 72-Jährige ist immer noch ein treuer Fan und regelmäßige Besucherin der SchücoArena.

Arminias Promotionteam konnte sich außerdem bei Wettergott Petrus bedanken, der die Himmelsschleusen an diesem Tag geschlossen ließ. Ansonsten wäre wohl auch das Kleid von Heidekönigin und Arminia-Fan Fabiola nicht ganz trocken davon gekommen.

Auf beiden Veranstaltungen durften sich die Quiz-Gewinner über je zwei Karten für das Heimspiel gegen Hansa Rostock freuen: Ann Kathrin Holz, Carsten Domin, Udo Niemeyer und Christine Schreiber aus Bielefeld sowie Axel Bubholz und Lasse Matthias Langer aus Steinhagen sind gegen den Aufsteiger auf der Tribüne der SchücoArena zu Gast.

Die nächsten Stationen von Arminia on Tour:

* Freitag, 7. September, 17.00 – 20.30 Uhr, Kurt-Nagel-Stadion in Versmold. Testspiel der Blauen gegen Osnabrück.
* Samstag, 08. September, Stadtfest in Spenge
* Sonntag, 09. September, Stadtfest in Rheda-Wiedenbrück
* Dienstag, 11. September, 16.00 – 20.00 Uhr, Sportplatz Westerenger. Testspiel der Blauen gegen SV Enger-Westerenger.

Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6046

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#134
04.09.2007 - 07:26 Uhr
Das Problemduo
Bollmann und Tesche verlieren rechts die Übersicht
VON RAINER KLUSMEYER

Duisburg. Es lässt sich nicht mehr verleugnen: "Wir haben auf der rechten Seite ein Problem, das angegangen werden muss", bekennt Ernst Middendorp. "30, 31 Flanken" seien bei der 0:3-Pleite in Duisburg in den Bielefelder Strafraum geflogen, "80 Prozent" davon über den linken MSV-Flügel - "unsere Leute dort haben die Flanken einfach nicht mehr blocken können", musste der DSC-Chefcoach mit Schrecken registrieren.

Die Problematik ist nicht neu. Beim 3:1-Sieg in Wolfsburg hatte sich dieser Mannschaftsteil dem allseits gehobenen Niveau der Profikollegen angepasst. Beim 2:2 gegen Frankfurt ging es nur 87 Minuten lang so gerade noch gut. Beim 2:0 über Hertha halfen Glück und Keeper Mathias Hain. In Duisburg hatte der Rest der Elf so viel mit sich selbst zu tun, dass niemand mehr zur genügenden Unterstützung des rechtsseitigen Duos Markus Bollmann/Robert Tesche herbeizueilen vermochte.

Solange der wuchtige Mohamadou Idrissou, von der kräftigen Statur zu Bollmann passend, über links stürmte, war die Arminia nach Middendorps Ansicht in ihrer Problemzone "noch recht gut aufgestellt". Gegen den eher filigranen bulgarischen Dribbler Blagoy Georgiew, der nach der Pause in einem cleveren Schachzug von MSV-Trainer Rudi Bommer auf die linke Außenbahn beordert wurde, "sind sie in Schwierigkeiten geraten", beurteilte der Coach das Geschehen in der zweiten Hälfte.

Oliver Kirch sollte nach seiner Einwechslung für den erneut überfordert wirkenden Tesche "mit seinen Läufen Entlastung bringen" - ein Trainerplan, der nicht in die stürmische Tat umgesetzt wurde. So wie auch die Maßnahme, durch Ioannis Masmanidis an Stelle von Siyabonga Nkosi im Zentrum "mehr Impulse für die Offensive zu setzen", nicht griff.

Der Unterschied: Masmanidis und Nkosi sind mit der Position hinter den Spitzen vertraut. Drei der bisher in dieser Saison als Rechtsverteidiger eingesetzten vier Akteure dagegen fühlen sich eher an anderer Stelle wohler: Bollmann in der Innenverteidigung, Tesche und vor allem Kirch rechts offensiv.

Die defensiven Defizite schlugen noch nie so gravierend durch wie jetzt in Duisburg. Für 24 Minuten durfte gegen Hertha BSC der gelernte Rechtsverteidiger Bernd Korzynietz aushelfen, der unter Middendorp zwischenzeitlich zum Tribünen-Stammgast geworden war und sich immerhin in den 18er Kader zurückgearbeitet hat. Gegen die Berliner gabs das einzige "zu Null" der letzten elf Spiele - ob Zufall oder nicht, muss der Chefcoach bei seinem Programm zur Bewältigung des rechten Problems herausfinden.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?sid=ed034a9d88c7428387d85f8b753a655c&cnt=1806018

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Wichniarek verlängert Vertrag vorzeitig

Bielefeld (nw). Fußball-Bundesligist DSC Arminia Bielefeld hat vorzeitig den Vertrag mit Artur Wichniarek um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2009 mit Verlängerungsoption bis 2010 verlängert, teilten die Blauen am Montag mit.

Der 30-jährige Stürmer war in der vergangenen Saison mit zehn Toren bester Torschütze der Arminia und ist in dieser Serie mit drei Treffern die aktuelle Nummer drei in der Bundesliga-Torjägerliste. Die Geschäftsführung der Arminia freue sich daher sehr, den erfolgreichen Angreifer mindestens ein weiteres Jahr an Arminia Bielefeld gebunden zu haben. Beinhalten soll die Verlängerung auch die Zusage zu einem Abschiedsspiel für den polnischen Angreifer.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?sid=ed034a9d88c7428387d85f8b753a655c&cnt=1808342

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#135
05.09.2007 - 07:30 Uhr
DSC-Test gegen den VfL Osnabrück

Von Friedrich-Wilhelm Kröger

Bielefeld (WB). Die 0:3-Packung in Duisburg und mehr noch die Leistung, die Arminia in der MSV-Arena zeigte, haben erstmals in dieser Saison zu Kummer Anlass gegeben. Bis zur Punktpartie am 15. September gegen Rostock können die Bielefelder nun über Schwachstellen, sonstige Nöte und Konsequenzen nachdenken.

Die Defensive rechts: »Es ist kein Geheimnis«, sagt Trainer Ernst Middendorp, »dass wir hier noch nicht zufrieden sind.« Bernd Korzynietz wurde von ihm zur Nummer drei degradiert. In Duisburg konnte Markus Bollmann auch wieder nur demonstrieren, was ohnehin jeder weiß: Ein rechter Verteidiger ist er nicht, sondern ein Innenverteidiger. Oliver Kirch, dessen Qualitäten eher in der Offensive liegen, stand bisher nur im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin in der Startelf. Da blieb Bollmann auf der Bank.

Im rechten defensiven Mittelfeld offenbart Robert Tesche Probleme. Nachdem ihn Middendorp in der vergangenen Spielzeit in das Bundesliga-Team einführte, hängt der 20 Jahre alte Profi nun verständlicherweise durch. In Duisburg agierten von der 56. Minute an Bollmann, Kirch und Tesche gemeinsam auf rechts - und konnten den MSV-Sturm nie stoppen.

Das zentrale Mittelfeld: Nkosi oder Masmanidis? Schwere Frage, leichte Antwort: Bisher blieben beide hinter den Erwartungen zurück. Ioannis Masmanidis musste damit fertig werden, dass er selbst an einen Stammplatz glaubte, Trainer Middendorp ihn bisher aber konsequent für die Startformation ignorierte. Er wurde in Duisburg zum dritten Mal hintereinander für den erneut enttäuschenden Siyabonga Nkosi eingewechselt und agierte genauso schlecht wie die anderen. Sein Selbstvertrauen sei angeknackst, gestand Masmanidis, von dem der Trainer nicht recht überzeugt zu sein scheint. Middendorp steht weiter mehr auf Nkosi, scheut sich allerdings auch nicht, den »Ballack aus Südafrika« vom Feld zu winken - in jedem Spiel bisher, gegen Hertha gar vor der Halbzeit.

Sonderfall Ahanfouf: Überall murren auf Dauer jene Leute, die nur eine untergeordnete oder gar keine Rolle spielen. Bei Arminia gibt es den Sonderfall Abelaziz Ahanfouf. Bielefeld wollte ihn unbedingt transferieren, der 29-Jährige lehnte ab. Hinter Wichniarek, Eigler, Zuma und Leonidas ist Ahanfouf nur Angreifer Nummer fünf. Seinen Frust ballerte er sich zuletzt im Oberligaspiel von Arminia II gegen Wiedenbrück weg, als der Marokkaner innerhalb von zwölf Minuten alle vier Treffer zum 4:0 erzielte. »Fünf Stürmer bringen nur Unruhe«, weiß Reinhard Saftig, der lange genug Trainer war. Der Arminia-Manager fürchtet: »Da ist Ärger vorprogrammiert.«

Dass Ahanfouf bei Trainer Middendorp noch mal Berücksichtigung findet, scheint zumindest nicht gänzlich ausgeschlossen. Leonidas' Bundesliga-Tauglichkeit bedarf noch des Beweises - ebenso, ob sich der derzeit verletzte und davor schwache Sibusio Zuma noch mal zu alter Höchstform und Leidenschaft aufrappelt.

Fast in Vergessenheit geraten ist Torben Marx und auch »Super-Schütze« Jonas Kamper hat immer mehr Schwierigkeiten, sein Danish Dynamite zu zünden. Drei Einwechselungen - mehr war nicht bisher. Petr Gabriel strahlt auch nicht gerade. Als Langkamp-Ersatz in Duisburg war er mangelhaft, auch wenn Ernst Middendorp dem routinierten Tschechen zur Seite sprang: »Dieses Resultat hat nicht nur etwas mit Petr zu tun. Wir wissen, was wir an ihm haben.«

Einsteiger und Rückkehrer: Einer scharrt besonders mit den Hufen. Rüdiger Kauf strebt das Comeback an. Middendorp könnte demnächst die Variante mit dem »Doppelsechser« probieren, in dem der genesene Dauerläufer Kauf und Radim Kucera das Defensivduo vor der Viererkette bilden. Zieht der Trainer Jörg Böhme in die Mitte, dürfte er auf linksaußen erstmals »Frischling« Daniel Halfar bringen. Als Alternative für den Flügel meldet sich auch Tobias Rau wieder zurück. Auf alle Fälle wird der Test gegen Zweitligist VfL Osnabrück am 7. September um 18.30 Uhr in Versmold ein interessantes Arminia-Intermezzo.

Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=10675&TB_iframe=true&width=500&height=450&PHPSESSID=2a1270c7fb1143cf31078c1c2702b2c8

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#136
05.09.2007 - 09:39 Uhr
Ü 30-Spieler brauchen neue Verträge
Von Friedrich-Wilhelm Kröger

Bielefeld (WB). Arminia-Geschäftsführer Reinhard Saftig wird in den kommenden Wochen und Monaten mit wechselnden Gesprächsteilnehmern am Verhandlungstisch sitzen. Beim Bielefelder Bundesligisten enden am Saisonende die Verträge der »Ü 30-Fraktion«.

Saftig möchte die Kandidaten nicht der Reihe nach auf einer Prioritätenliste anordnen, »dann fühlen sich die anderen wieder zurückgesetzt«, doch ist es sicher keine allzu gewagte Spekulation, dass Kapitän Mathias Hain (34), Jörg Böhme (33) und Rüdiger Kauf (32) auf der Liste ganz oben stehen. Zusammen sind sie 99, und einen beträchtlichen Teil ihrer Profi-Karriere verbrachten sie beim DSC.

Mittelfeld-Techniker Böhme kam 1998, blieb zwei Spielzeiten und kehrte im vergangenen Jahr zurück. Torhüter Hain ist seit Ende 2000 ein Armine, Fleißbiene Kauf stieß ein halbes Jahr später hinzu. »Teilweise haben die Gespräche begonnen«, sagte Saftig, »wir haben keine Eile, aber bis zum Winter sollten wir normalerweise klar sein.« Bislang wollten die Bielefelder auch Sibusio Zuma (32) halten, dessen Vertrag ebenfalls zum 30. Juni 2008 ausläuft. Inzwischen ist der einstige Publikumsliebling in der Hierachie zurück gefallen.

Saftig über den Südafrikaner: »Wir haben immer gesagt, dass wir mit ihm weitermachen wollen. Es kann aber sein, dass wir bei ihm jetzt abwarten. Auf alle Fälle werden wir nur zu unseren Bedingungen verlängern und nicht zu seinen.« Vor allem Zumas Berater Rob Moore gilt als Zocker, im Moment besitzt er für seinen verletzten Spieler kein gutes Blatt.

Senior unter den Feldakteuren ist Petr Gabriel, 34. Der Tscheche muss sich wohl darauf einstellen, nicht mehr von den Arminen weiter beschäftigt zu werden. Hier stehen die Zeichen am ehestesten auf Abschied. Nach aktuellem Stand gilt dies auch für Abelaziz Ahanfouf (29). Die Arminia-Arbeitspapiere von Thorben Marx (26) und Ioannis Masmanidis (24) verlieren mit dem Abpfiff dieser Saison ebenfalls ihre Gültigkeit. Abschreiben würde Saftig niemanden. »Das Beispiel Tobias Rau hat gezeigt, das sich vieles verändern kann.« Die Trennung vom ehemaligen Nationalspieler war beschlossen, dann empfahl er sich doch für die Verlängerung.

Ob es für besonders verdiente DSC-Profis einen Treue-Bonus gibt, mochte Saftig nicht bestätigen. »Aber wir wissen natürlich alle, was wir zum Beispiel an einem Rüdiger Kauf haben.« Mit einem stark leistungsbezogenen Vertrag ist derzeit Jörg Böhme ausgestattet, weil der Klub nicht sicher sein konnte, ob der Ex-Schalker das Niveau für die erste Liga noch einmal erreicht. Böhme schaffte es mit Bravour, jetzt ist er ganz gelassen und möchte sich auch anhören, was Arminia zu bieten hat - und zwar nicht nur ihm: »Es geht ja nicht nur um einen neuen Vertrag, sondern auch um die Perspektive, die uns der Verein aufzeigt.« Vielleicht wollen auch gar nicht alle bleiben. Torhüter Hain lag schon vor dieser Saison eine Anfrage seinex Ex-Trainers Benno Möhlmann vor, der ihn zurück nach Braunschweig holen wollte. Die Eintracht war Hains erstes großes Abenteuer in der Nähe seines Heimatortes Schladen, als er noch nicht 34 war, sondern 17.

QUELLE: http://westfalen-blatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php

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meine heimat. mein verein.
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#137
06.09.2007 - 15:42 Uhr
Hallo Herzlake, die Arminen kommen wieder

Bielefeld (WB/fwk). Gern wird Herzlake zu Krisenzeiten aufgesucht, aber auch, um einen anderen Reiz zu setzen oder einer besonderen Situation Rechnung zu tragen. Dieses Mal trifft für Arminia Punkt drei zu. Denn gegen Rostock steht ein richtungsweisendes Spiel bevor. Die Mannschaft kehrt daher in der kommenden Woche im Romantik-Hotel Aselager Mühle ein. In der Abgeschiedenheit des Emslandes wird Coach Ernst Middendorp sein Team von Dienstag bis Freitag auf die Partie gegen Hansa vorbereiten. Am Anreisetag, dem 11. September, tritt der DSC vorher noch beim SV Enger-Westerenger (18 Uhr) an. Noch am Abend heißt es: Hallo Herzlake, Arminia kehrt zurück.

Hier soll der Grundstein für eine Top-Hinrunde gelegt werden. »Wir haben die Möglichkeit, uns so zu positionierenn, dass es uns großes Selbstvertrauen gibt. Wir wollen erfolgreich sein, darum machen wir das«, sagte der Trainer, der »in Ruhe außerhalb der Bielefelder Welt« mit den Profis arbeiten will.

Die Intensität im Übungsbetrieb steigerten die Arminen gestern, als sie in zwei Einheiten fast bis zum Anschlag Gas geben mussten. Wenige wurden geschont: Artur Wichniarek lief nach in Duisburg erlittenen Prellungen nur, Matthias Langkamp steigt nach seiner Gehirnerschütterung heute ein. Petr Gabriel klagt über Fußschmerzen, Radim Kucera über den Magen. Bis Herzlake wollen sie fit sein, dann wird Middendorp nach dem Duisburg-Debakel auch ganz genau hinsehen, »was anders greift und besser beißt.«

Die Arminia-Termine für die Bundesliga-Spieltage sechs bis zehn: Samstag, 22. September: FC Schalke 04 - Arminia (15.30 Uhr); Mittwoch, 26. September: Arminia - Hannover 96 (20 Uhr); Samstag, 29. September: Werder Bremen - Arminia (15.30 Uhr); Samstag, 6. Oktober: Arminia - Hamburger SV (15.30 Uhr); Sonntag, 21. Oktober: Karlsruher SC - Arminia (17 Uhr).

Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=10781&TB_iframe=true&width=500&height=450&PHPSESSID=687d73bff384c982612dd53c13d932c2

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#138
07.09.2007 - 09:19 Uhr
Arminia aktuell: Ahanfouf hofft, Kobylik bleibt

Ohne den unter einer Oberschenkelprellung leidenden Artur Wichniarek tritt Arminia heute, Freitag, um 18.30 Uhr in Versmold gegen den VfL Osnabrück an. Matthias Langkamp wird nach seiner Gehirnerschütterung geschont, Petr Gabriel fehlt wegen einer Fußverletzung. Spielen werden Neuzugang Daniel Halfar sowie die lange verletzten Leonidas und Rüdiger Kauf. Am Morgen müssen die DSC-Profis noch trainieren.

Saftig schlägt ab:

Geschäftsführer Reinhard Saftig führt heute um 12 Uhr beim 4. Golf-Turnier des DSC den Abschlag durch. Auf der Anlage des Bielefelder Golfclubs in Hoberge geht es um einen guten Zweck. Der Erlös aus dem Turnier fließt der Golfgruppe der Mamre Patmos Schule in Bethel zu, damit sie sich für die Teilnahme an den Welt-Sommerspielen in Shanghai bewerben kann. Veranstalter des Turniers sind Arminia, Möntmann Immobilien und die Credit Suisse. »Ich freue mich, wenn ich durch mein Auftreten den Kindern helfen kann«, sagte Saftig.

Aigner geschoren:

»Es geht mir gut.« Stefan Aigner blickt nach seiner Meniskus-operation längst wieder nach vorn. Er will in der kommenden Woche vielleicht schon ins Training einsteigen. Die DSC-Fans hätten den vor der Saison von Wacker Burghausen verpflichteten Neu-Arminen fast gar nicht erkannt, als er am Übungsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße vorbei schaute. Der 20-Jährige trennte sich von seinem Haarschopf und trägt nun Raspelkurz.

Ahanfouf hofft:

Dass Abelaziz Ahanfouf die Anfragen der Zweitligisten Paderborn oder Augsburg kategorisch ablehnte, irritierte offenbar auch Berater Klaus Gerster. Im Gespräch mit Arminia-Geschäftsführer Reinhard Saftig äußerte Gerster die Vermutung, dass der Angreifer in der nächsten Transferperiode darauf hofft, einen Erstligisten zu finden. Im Januar 2008 darf wieder gewechselt werden. Ob Ahanfouf heute gegen den VfL Osnabrück die Chance bekommt, sich zu präsentieren, entscheidet sich kurzfristig: Der Marokkaner war zuletzt angeschlagen und konnte nicht trainieren.

Kobylik bleibt:

David Kobylik wird Arminia erhalten bleiben. Der Tscheche hatte sich zwar noch vorsorglich auf die Transferliste setzen lassen, um möglicherweise in die Türkei wechseln zu können, aber konkret wurden die Kontakte nicht.

Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=10841&TB_iframe=true&width=500&height=450&PHPSESSID=d8e45ef764d845f21aea60e01e22a61a

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Pressethread (Hinrunde 07/08) |#139
08.09.2007 - 08:05 Uhr
"Mal einen halben Tag warten"
Middendorp ruft Masmanidis und Kollegen zur Geduld auf
VON TORSTEN ZIEGLER

Bielefeld. "Alles Kinderkram!", entfährt es Ernst Middendorp. Er meint "diese ganze nervige Diskussion" um Masmanidis oder Nkosi. Der Bielefelder Trainer verneint jedoch nicht, dass seine Personalentscheidungen Debatten auslösen.

Ioannis Masmanidis hatte nach seiner erneuten Nichtberücksichtigung für die Startelf in Duisburg davon gesprochen, sein Selbstvertrauen sei "mittlerweile im Kellergeschoss angekommen". Der Saisonverlauf war nicht dazu angetan, den Deutsch-Griechen aufzubauen. In allen vier Ligaspielen entschied sich Middendorp für den Südafrikaner Siyabonga Nkosi, der von seinem Ex-Klub Kaizer Chiefs Johannesburg für rund 400.000 Euro Ablöse kam. "Gegen Berlin bin ich reingekommen und habe ordentlich gespielt, gegen Frankfurt auch, und meine Trainingsleistungen sind okay", klagte Masmanidis im Kicker.

Vor allem mit der Nominierung von Nkosi gegen Hertha und in Duisburg überraschte Middendorp. Er hatte den Neuzugang zwar mit einem launigen Spruch ("Bis zum Kopf ist er wie Michael Ballack") eingeführt, doch bislang blieben auch die Beine des Südafrikaners vieles schuldig. Der Notenspiegel verrät es: 4+, 5, 6, 5. In Wolfsburg ein ordentliches Debüt, gegen Frankfurt zur Pause raus, gegen Hertha nach 34 Minuten und in Duisburg nochmal zur Halbzeit gegen Masmanidis ausgetauscht. Zweimal wurde es besser mit Masmanidis. In Duisburg nicht.

Was der 24-Jährige wünscht, liegt auf der Hand: Einmal das Vertrauen des Trainers im selben Ausmaß zu spüren wie es Nkosi bislang genossen hat. Doch je länger Middendorp sich mit dem Thema beschäftigt, desto ungehaltener wird er. Mit dem Schicksal des einzelnen Arminen will er sich eben nicht so lange aufhalten. Der Fußballlehrer ruft ein Testspiel gegen Paderborn aus seinen Anfangstagen in Erinnerung: "Wo stand er? Die Leute haben gepfiffen, als er den Elfmeter schoss."

Was erlauben Masmanidis? Nicht halb so erregt, aber genau so deutlich wie Giovanni Trapattoni in seiner Wutrede gegen Thomas "Struuunz" und Kollegen macht Middendorp seine Haltung deutlich – jetzt aber für alle: "Die Spieler müssen es als selbstverständlich betrachten, einfach mal einen halben Tag zu warten, bis sie dran sind, und dann aber vorbereitet zu sein. Jeder kriegt seine Möglichkeit."

Die Chancen von Ioannis Masmanidis, den ersehnten Platz in der Startelf gegen Rostock (Samstag, 15. September) zu erhalten, haben sich auf jeden Fall vergrößert. Nkosi komme erst freitags von seiner Länderspielreise zurück und spiele "deshalb in den Planungen keine Rolle", sagt Middendorp.

QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/

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B I E L E F E L D
meine heimat. mein verein.
Pressethread (Hinrunde 07/08) |#140
09.09.2007 - 16:58 Uhr
Enger, Herzlake, Rostock

Um sich optimal auf das kommende Heimspiel gegen Hansa Rostock vorzubereiten, beziehen die Arminen nach dem Testspiel am Dienstag beim SV Enger-Westerenger ein Trainingslager im niedersächsischen Herzlake.

"Besser jetzt als später", so Trainer Ernst Middendorp zum momentan Kranken- und Verletztenstand in seinem Kader, verbunden mit der Hoffnung, dass dieser sich möglichst rasch wieder deutlich reduziert. Immerhin fehlte ihm beim Testspiel gegen den VfL Osnabrück de facto eine ganze Fußballmannschaft.

Radim Kucera, Ioannis Masmanidis und Oliver Kirch mussten wegen Magen-Darm-Problemen passen. Dazu komplettierte Robert Tesche, der sich eine Muskerverletzung in der Wade zugezogen hatte, neben Artur Wichniarek, Petr Gabriel, Matthias Langkamp, Sibusiso Zuma und Stefan Aigner ein weiteres halbes Dutzend angeschlagener bzw. rekonvaleszenter Spieler.

Außerdem fehlen die beiden südafrikanischen Nationalspieler Siyabonga Nkosi und Rowen Fernandez wegen einer Länderspielreise (Sonntag gegen Sambia, Mittwoch gegen Uruguay). Immerhin stehen mit Rüdiger Kauf und Leonidas Kampantais zwei Akteure nach längerer Verletzungspause wieder bereit. Beide spielten gegen Osnabrück und machten ihre Sache ordentlich.

Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6060

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