| Geburtsdatum | 01.04.1993 |
|---|---|
| Alter | 33 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,80m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Linker Verteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Nico Schulz [14]
21.05.2019 - 10:37 Uhr
11.07.2022 - 22:03 Uhr
Zitat von Aueborusse
Wenn wir mit Guerreiro, Rothe und Aning als LV in die Saison gehen, müssen wir uns defensiv keine Sorgen mehr machen.
Zitat von Feiersinger
Vielleicht sollten wir einfach erstmal abwarten, was da wirklich Stand der Dinge ist. Im Prinzip wissen wir gar nichts. Er war zum wiederholten Male verletzt und konnte somit in den Testspielen nicht mitwirken. Dass man ihn gerne abgeben würde, dürfte auch verbrieft sein.
Nun könnte durchaus der Fall eingetreten sein, dass man mit Guerreiro, Rothe und vielleicht auch noch Aning plant. Dann wäre Schulz möglicherweise nur die Nummer 4. Würde man im Training jede Position vierfach besetzen würde es ziemlich voll auf dem Platz. Sieht man ihn tatsächlich als Nummer 4 wäre es nachvollziehbar, dass man ihn anderweitig außerhalb der 1. Mannschaft trainieren ließe. Mitleid braucht es da in der Gehaltsklasse auch nicht wirklich. Menschlich mag das für ihn bedauerlich sein, sportlich möglicherweise einfach nur nachvollziehbar.
Vielleicht sollten wir einfach erstmal abwarten, was da wirklich Stand der Dinge ist. Im Prinzip wissen wir gar nichts. Er war zum wiederholten Male verletzt und konnte somit in den Testspielen nicht mitwirken. Dass man ihn gerne abgeben würde, dürfte auch verbrieft sein.
Nun könnte durchaus der Fall eingetreten sein, dass man mit Guerreiro, Rothe und vielleicht auch noch Aning plant. Dann wäre Schulz möglicherweise nur die Nummer 4. Würde man im Training jede Position vierfach besetzen würde es ziemlich voll auf dem Platz. Sieht man ihn tatsächlich als Nummer 4 wäre es nachvollziehbar, dass man ihn anderweitig außerhalb der 1. Mannschaft trainieren ließe. Mitleid braucht es da in der Gehaltsklasse auch nicht wirklich. Menschlich mag das für ihn bedauerlich sein, sportlich möglicherweise einfach nur nachvollziehbar.
Wenn wir mit Guerreiro, Rothe und Aning als LV in die Saison gehen, müssen wir uns defensiv keine Sorgen mehr machen.

Und Schulz hilft da inwieweit?
11.07.2022 - 22:04 Uhr
Noch eindringlicher kann man einem Spieler nicht mitteilen, dass er seinen Spind ausräumen soll und seine Dienste nicht mehr gefragt sind. Es würde mich nicht wundern, wenn diese doch eher überraschende Ausbootung in direkter Weise mit dem potenziellen Nachfolger bzw. dem abgebenden Verein zu tun hat, ohne dabei Namen zu nennen. Verstehen könnte ich es, wenn sowohl Spieler als auch Verein Planungssicherheit haben möchten und so langsam auf eine Entscheidung drängen. Ich kann mich natürlich auch komplett irren und auf dem Holzweg sein, aber komplett aus der Luft gegriffen erscheint es mir auch nicht.
Wie dem auch sei, die Degradierung hinterlässt auf jeden Fall ein Geschmäckle.
Wie dem auch sei, die Degradierung hinterlässt auf jeden Fall ein Geschmäckle.
11.07.2022 - 22:04 Uhr
Ich kann die Aufregung hier nicht wirklich nachvollziehen. Wir sprechen über einen Profiverein und einen Spieler, der beim BVB von Tag eins an nicht die Leistung gebracht hat, die sich der Arbeitgeber gewünscht hat. Woran auch immer das liegt.
Der Verein hat die Aufgabe, den bestmöglichen Kader zur Verfügung zu stellen um die Ziele zu erreichen. Wenn der Verein glaubt, mit Guerreiro, Rothe und Aning (oder Zugang x) in der Profimannschaft zu planen ist das legitim.
Ferner hat der Verein die Pflicht, den vertraglichen Vereinbarungen nachzukommen - was er auch tut - Gehalt wird weiter gezahlt, Training wird (individuell oder 2. Mannschaft) angeboten. Mit streikenden Profis hat das wenig zu tun.
Wenn jemand dauerhaft nicht die gewünschte Leistung bringt, wird er ersetzt. Das ist auch in anderen Berufsbereichen üblich und mMn verständlich.
Und am Ende muss Schulz dann entscheiden, was er möchte. Den guten Vertrag behalten, auch auf die Gefahr, dass er damit seine Profi-Karriere beendet oder aufs Spiel setzt, oder bei einem anderen Club nochmal versucht durchzustarten.
Der Verein hat die Aufgabe, den bestmöglichen Kader zur Verfügung zu stellen um die Ziele zu erreichen. Wenn der Verein glaubt, mit Guerreiro, Rothe und Aning (oder Zugang x) in der Profimannschaft zu planen ist das legitim.
Ferner hat der Verein die Pflicht, den vertraglichen Vereinbarungen nachzukommen - was er auch tut - Gehalt wird weiter gezahlt, Training wird (individuell oder 2. Mannschaft) angeboten. Mit streikenden Profis hat das wenig zu tun.
Wenn jemand dauerhaft nicht die gewünschte Leistung bringt, wird er ersetzt. Das ist auch in anderen Berufsbereichen üblich und mMn verständlich.
Und am Ende muss Schulz dann entscheiden, was er möchte. Den guten Vertrag behalten, auch auf die Gefahr, dass er damit seine Profi-Karriere beendet oder aufs Spiel setzt, oder bei einem anderen Club nochmal versucht durchzustarten.
11.07.2022 - 22:08 Uhr
Zitat von BVBatistuta
Und Schulz hilft da inwieweit?
Zitat von Aueborusse
Wenn wir mit Guerreiro, Rothe und Aning als LV in die Saison gehen, müssen wir uns defensiv keine Sorgen mehr machen.
Zitat von Feiersinger
Vielleicht sollten wir einfach erstmal abwarten, was da wirklich Stand der Dinge ist. Im Prinzip wissen wir gar nichts. Er war zum wiederholten Male verletzt und konnte somit in den Testspielen nicht mitwirken. Dass man ihn gerne abgeben würde, dürfte auch verbrieft sein.
Nun könnte durchaus der Fall eingetreten sein, dass man mit Guerreiro, Rothe und vielleicht auch noch Aning plant. Dann wäre Schulz möglicherweise nur die Nummer 4. Würde man im Training jede Position vierfach besetzen würde es ziemlich voll auf dem Platz. Sieht man ihn tatsächlich als Nummer 4 wäre es nachvollziehbar, dass man ihn anderweitig außerhalb der 1. Mannschaft trainieren ließe. Mitleid braucht es da in der Gehaltsklasse auch nicht wirklich. Menschlich mag das für ihn bedauerlich sein, sportlich möglicherweise einfach nur nachvollziehbar.
Vielleicht sollten wir einfach erstmal abwarten, was da wirklich Stand der Dinge ist. Im Prinzip wissen wir gar nichts. Er war zum wiederholten Male verletzt und konnte somit in den Testspielen nicht mitwirken. Dass man ihn gerne abgeben würde, dürfte auch verbrieft sein.
Nun könnte durchaus der Fall eingetreten sein, dass man mit Guerreiro, Rothe und vielleicht auch noch Aning plant. Dann wäre Schulz möglicherweise nur die Nummer 4. Würde man im Training jede Position vierfach besetzen würde es ziemlich voll auf dem Platz. Sieht man ihn tatsächlich als Nummer 4 wäre es nachvollziehbar, dass man ihn anderweitig außerhalb der 1. Mannschaft trainieren ließe. Mitleid braucht es da in der Gehaltsklasse auch nicht wirklich. Menschlich mag das für ihn bedauerlich sein, sportlich möglicherweise einfach nur nachvollziehbar.
Wenn wir mit Guerreiro, Rothe und Aning als LV in die Saison gehen, müssen wir uns defensiv keine Sorgen mehr machen.

Und Schulz hilft da inwieweit?
Im Zweifel fühle ich mich besser, wenn wir einen erfahrenen Spieler in der Hinterhand haben als zwei absolute Youngster.
11.07.2022 - 22:10 Uhr
In ersten Moment sehr Fragwürdig und ungewöhnlich für den BVB. Wäre es jetzt dauerhaft als eine richtige degradierung fände ich es unter aller sau.
Man kann es aber auch so interpretieren das man mit Schulz ohnehin nicht Plant und deswegen Spieler mit nimmt die zum erweiterten Kreis zählen oder wie Akanji noch völlig offen sind. Für die Mannschaft geht es im Trainingslager auch darum sich kennenzulernen da viele neue dabei sind. Da macht es am ende mehr Sinn wenn die dabei sind die bleiben.
Wir reden von einem Trainingslager nicht von einem dauerhaften versetzen in die U23. Entscheidend ist daher was nach dem Trainingslager passiert.
Man kann es aber auch so interpretieren das man mit Schulz ohnehin nicht Plant und deswegen Spieler mit nimmt die zum erweiterten Kreis zählen oder wie Akanji noch völlig offen sind. Für die Mannschaft geht es im Trainingslager auch darum sich kennenzulernen da viele neue dabei sind. Da macht es am ende mehr Sinn wenn die dabei sind die bleiben.
Wir reden von einem Trainingslager nicht von einem dauerhaften versetzen in die U23. Entscheidend ist daher was nach dem Trainingslager passiert.
11.07.2022 - 22:19 Uhr
Zitat von paullambert
Ich kann die Aufregung hier nicht wirklich nachvollziehen. Wir sprechen über einen Profiverein und einen Spieler, der beim BVB von Tag eins an nicht die Leistung gebracht hat, die sich der Arbeitgeber gewünscht hat. Woran auch immer das liegt.
Der Verein hat die Aufgabe, den bestmöglichen Kader zur Verfügung zu stellen um die Ziele zu erreichen. Wenn der Verein glaubt, mit Guerreiro, Rothe und Aning (oder Zugang x) in der Profimannschaft zu planen ist das legitim.
Ferner hat der Verein die Pflicht, den vertraglichen Vereinbarungen nachzukommen - was er auch tut - Gehalt wird weiter gezahlt, Training wird (individuell oder 2. Mannschaft) angeboten. Mit streikenden Profis hat das wenig zu tun.
Wenn jemand dauerhaft nicht die gewünschte Leistung bringt, wird er ersetzt. Das ist auch in anderen Berufsbereichen üblich und mMn verständlich.
Und am Ende muss Schulz dann entscheiden, was er möchte. Den guten Vertrag behalten, auch auf die Gefahr, dass er damit seine Profi-Karriere beendet oder aufs Spiel setzt, oder bei einem anderen Club nochmal versucht durchzustarten.
Ich kann die Aufregung hier nicht wirklich nachvollziehen. Wir sprechen über einen Profiverein und einen Spieler, der beim BVB von Tag eins an nicht die Leistung gebracht hat, die sich der Arbeitgeber gewünscht hat. Woran auch immer das liegt.
Der Verein hat die Aufgabe, den bestmöglichen Kader zur Verfügung zu stellen um die Ziele zu erreichen. Wenn der Verein glaubt, mit Guerreiro, Rothe und Aning (oder Zugang x) in der Profimannschaft zu planen ist das legitim.
Ferner hat der Verein die Pflicht, den vertraglichen Vereinbarungen nachzukommen - was er auch tut - Gehalt wird weiter gezahlt, Training wird (individuell oder 2. Mannschaft) angeboten. Mit streikenden Profis hat das wenig zu tun.
Wenn jemand dauerhaft nicht die gewünschte Leistung bringt, wird er ersetzt. Das ist auch in anderen Berufsbereichen üblich und mMn verständlich.
Und am Ende muss Schulz dann entscheiden, was er möchte. Den guten Vertrag behalten, auch auf die Gefahr, dass er damit seine Profi-Karriere beendet oder aufs Spiel setzt, oder bei einem anderen Club nochmal versucht durchzustarten.
Streiken ist das härteste Mittel eines Spielers, um aus den Vertrag heraus zu kommen. Vom Trainingsbetrieb der Profis ausschließen ist das härteste Mittel eines Vereines, um einen Spieler aus dem Verein heraus zu bekommen. Auch wenn er natürlich weiter sein Gehalt bekommt, ist beides moralisch höchst verwerflich. Bei aller sportlichen Kritik sprechen wir hier nicht von einem Spieler, der sich ansonsten irgendwas zu Schulden kommen ließ.
Natürlich kann der BVB ohne Schulz planen und es ihm auch so mitteilen. Das ist vollkommen legitim. Ihn aber vom Training der Profis auszuschließen, halte ich aber für nicht legitim. Auch nicht, wenn zwei A-Jugend-Spieler ihm womöglich den Rang abgelaufen haben.
Niemand hat Ousmane Dembeel 2016 gezwungen, einen Vertrag über fünf Jahre ohne AK zu unterschreiben. Das wurde hier zurecht immer wieder gezwungen. Im gleichen Atemzug hat niemand Borussia Dortmund 2019 gezwungen, Nico Schulz hat einen Vertrag über fünf Jahre zu diesen Konditionen anzubieten. Jetzt muss man das Beste daraus machen. Der BVB kann sich hier gewaltig die Finger verbrennen.
11.07.2022 - 22:20 Uhr
Zitat von Yuupi
Das Verhalten des Vereins enttäuscht mich richtig. Schulz hat sich nie etwas zu Schulden kommen lassen, hat gemailt oder sonst etwas. Dazu hat er letztes Jahr auch noch über 1000 Minuten gesammelt. Dass er abgegeben werden soll ist das eine, so ein Umgang etwas ganz anderes.
Hier verspielt die sportliche Leitung aber richtig viele Sympathiepunkte bei mir. Hoffentlich sehen sie den Fehler noch ein und rudern zurück. Dass Schulz solch einen Vertrag hier hat, ist nicht die Schuld des Spielers.
Das Verhalten des Vereins enttäuscht mich richtig. Schulz hat sich nie etwas zu Schulden kommen lassen, hat gemailt oder sonst etwas. Dazu hat er letztes Jahr auch noch über 1000 Minuten gesammelt. Dass er abgegeben werden soll ist das eine, so ein Umgang etwas ganz anderes.
Hier verspielt die sportliche Leitung aber richtig viele Sympathiepunkte bei mir. Hoffentlich sehen sie den Fehler noch ein und rudern zurück. Dass Schulz solch einen Vertrag hier hat, ist nicht die Schuld des Spielers.
Hä? Nach der Logik müsste man jedem Spieler, der anno dazumal für den Profikader der ersten Mannschaft vorgesehen war, so lange im Training als vollwertiges Mitglied beschäftigen bis sich die Wege aus welchen Gründen auch immer eben trennen. De facto habe ich demnach keinerlei leistungsbedingte Handhabe, was meinen Trainingskader angeht, kann also talentierte Jungs aus der Amateur- oder den Jugendmannschaften hochziehen, muss aber dennoch weiterhin allen anderen Spieler gerecht werden. Das ist doch Irrsinn, sorry.
Der BVB hat das Glück, über eine zweite Mannschaft zu verfügen, die auf Profiniveau in der dritten Liga trainiert und spielt, sodass der Qualitätsabfall natürlich vorhanden, aber mitnichten so stark wie in anderen Vereinen ist. Dort kann Schulz sich auf einem passablen Niveau fit halten und theoretisch auch zu Einsätzen kommen.
Anders formuliert: mal angenommen, du bist Trainer bei Borussia Dortmund und planst für das Trainingslager in Bad Ragaz gewisse Einheiten, in denen die A- gegen die B-11 spielt; oder die Stürmer gegen die Verteidigung; oder offensive Schienenspieler gegen die Außenverteidiger. Was machst du dann mit jemandem, der in der kommenden Saison praktisch keine Rolle mehr bei der Bundesligamannschaft spielen und genau null Praxisminuten erhalten wird, also bei diesen Einheiten schlichtweg nur im Weg steht? Gerade in der Vorbereitung möchte man auch eine gewisse Intensität ins Training bringen, da bedeutet ein weiterer Spieler gerne unnötige und vor allem ungewünschte Pausen für den Rest.
Bei allem Respekt vor Nico Schulz, der sich zumindest öffentlich bekannt nie etwas hat zu Schulden kommen lassen: es reicht nicht mehr für diesen Verein und es wird Zeit, dass man getrennte Wege geht. Und wenn sich das nicht über einen Transfer regeln lässt, was aus Sicht des Spieler völlig legitim ist und ich absolut nicht verurteile, dann muss man eben intern eine permanente Versetzung in die Amateurmannschaft vornehmen - was leistungsbedingt ebenfalls legitim ist. Auch dort gibt es eine Saison mit sehr wichtigen Spielen, in denen er sich beweisen und unter Umständen Spielpraxis sammeln kann.
Und wenn ihm das aus sportlichen Gesichtspunkten zu wenig ist und er in seinen Endzwanzigern gerne noch weiter Bundesliga spielen möchte, steht es ihm und seinem Berater völlig frei, sämtliche Manager abzutelefonieren und sich anzubieten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der BVB hier groß Ablöse fordern wird; vermutlich übernimmt man eher noch einen Großteil des zukünftigen Gehalts, zumindest für die kommenden beiden Jahre.
11.07.2022 - 22:22 Uhr
Zitat von Cloud1988
Wir reden von einem Trainingslager nicht von einem dauerhaften versetzen in die U23. Entscheidend ist daher was nach dem Trainingslager passiert.
Wir reden von einem Trainingslager nicht von einem dauerhaften versetzen in die U23. Entscheidend ist daher was nach dem Trainingslager passiert.
Sehr schwer vorstellbar, dass sich diese "Degradierung" jetzt nur auf die 8 Tage in Bad Ragaz bezieht. Im Zweifel auch länger, kommt er nirgendwo unter, ist eine Zurückstufung von Schulz zurück zu Terzic ab dem 01.09. aber durchaus denkbar.
Die U23 hat ja im Prinzip auch nichts davon, genug Spieler, die die U23-Regel reißen, hat man bereits. Da wird man wohl kaum einen Nico Schulz in Pflichtspielen im August einsetzen, was ja auch noch das Verletzungsrisiko erhöht.
11.07.2022 - 22:26 Uhr
Zitat von Aueborusse
Im Zweifel fühle ich mich besser, wenn wir einen erfahrenen Spieler in der Hinterhand haben als zwei absolute Youngster.
Zitat von BVBatistuta
Und Schulz hilft da inwieweit?
Zitat von Aueborusse
Wenn wir mit Guerreiro, Rothe und Aning als LV in die Saison gehen, müssen wir uns defensiv keine Sorgen mehr machen.
Zitat von Feiersinger
Vielleicht sollten wir einfach erstmal abwarten, was da wirklich Stand der Dinge ist. Im Prinzip wissen wir gar nichts. Er war zum wiederholten Male verletzt und konnte somit in den Testspielen nicht mitwirken. Dass man ihn gerne abgeben würde, dürfte auch verbrieft sein.
Nun könnte durchaus der Fall eingetreten sein, dass man mit Guerreiro, Rothe und vielleicht auch noch Aning plant. Dann wäre Schulz möglicherweise nur die Nummer 4. Würde man im Training jede Position vierfach besetzen würde es ziemlich voll auf dem Platz. Sieht man ihn tatsächlich als Nummer 4 wäre es nachvollziehbar, dass man ihn anderweitig außerhalb der 1. Mannschaft trainieren ließe. Mitleid braucht es da in der Gehaltsklasse auch nicht wirklich. Menschlich mag das für ihn bedauerlich sein, sportlich möglicherweise einfach nur nachvollziehbar.
Vielleicht sollten wir einfach erstmal abwarten, was da wirklich Stand der Dinge ist. Im Prinzip wissen wir gar nichts. Er war zum wiederholten Male verletzt und konnte somit in den Testspielen nicht mitwirken. Dass man ihn gerne abgeben würde, dürfte auch verbrieft sein.
Nun könnte durchaus der Fall eingetreten sein, dass man mit Guerreiro, Rothe und vielleicht auch noch Aning plant. Dann wäre Schulz möglicherweise nur die Nummer 4. Würde man im Training jede Position vierfach besetzen würde es ziemlich voll auf dem Platz. Sieht man ihn tatsächlich als Nummer 4 wäre es nachvollziehbar, dass man ihn anderweitig außerhalb der 1. Mannschaft trainieren ließe. Mitleid braucht es da in der Gehaltsklasse auch nicht wirklich. Menschlich mag das für ihn bedauerlich sein, sportlich möglicherweise einfach nur nachvollziehbar.
Wenn wir mit Guerreiro, Rothe und Aning als LV in die Saison gehen, müssen wir uns defensiv keine Sorgen mehr machen.

Und Schulz hilft da inwieweit?
Im Zweifel fühle ich mich besser, wenn wir einen erfahrenen Spieler in der Hinterhand haben als zwei absolute Youngster.
Du kannst dich gerne sicherer fühlen, die Erfahrung sollte dann in wichtigen Spielen zum Tragen kommen wenn man dann gebraucht wird, wie z.B. in Lissabon. Ich fühle mich mit Rothe und Aning kein bisschen unsicherer und das wird vielen so gehen und den Verantwortlichen anscheinend auch.
11.07.2022 - 22:26 Uhr
Zitat von Eberhard
Hä? Nach der Logik müsste man jedem Spieler, der anno dazumal für den Profikader der ersten Mannschaft vorgesehen war, so lange im Training als vollwertiges Mitglied beschäftigen bis sich die Wege aus welchen Gründen auch immer eben trennen. De facto habe ich demnach keinerlei leistungsbedingte Handhabe, was meinen Trainingskader angeht, kann also talentierte Jungs aus der Amateur- oder den Jugendmannschaften hochziehen, muss aber dennoch weiterhin allen anderen Spieler gerecht werden. Das ist doch Irrsinn, sorry.
Der BVB hat das Glück, über eine zweite Mannschaft zu verfügen, die auf Profiniveau in der dritten Liga trainiert und spielt, sodass der Qualitätsabfall natürlich vorhanden, aber mitnichten so stark wie in anderen Vereinen ist. Dort kann Schulz sich auf einem passablen Niveau fit halten und theoretisch auch zu Einsätzen kommen.
Anders formuliert: mal angenommen, du bist Trainer bei Borussia Dortmund und planst für das Trainingslager in Bad Ragaz gewisse Einheiten, in denen die A- gegen die B-11 spielt; oder die Stürmer gegen die Verteidigung; oder offensive Schienenspieler gegen die Außenverteidiger. Was machst du dann mit jemandem, der in der kommenden Saison praktisch keine Rolle mehr bei der Bundesligamannschaft spielen und genau null Praxisminuten erhalten wird, also bei diesen Einheiten schlichtweg nur im Weg steht? Gerade in der Vorbereitung möchte man auch eine gewisse Intensität ins Training bringen, da bedeutet ein weiterer Spieler gerne unnötige und vor allem ungewünschte Pausen für den Rest.
Bei allem Respekt vor Nico Schulz, der sich zumindest öffentlich bekannt nie etwas hat zu Schulden kommen lassen: es reicht nicht mehr für diesen Verein und es wird Zeit, dass man getrennte Wege geht. Und wenn sich das nicht über einen Transfer regeln lässt, was aus Sicht des Spieler völlig legitim ist und ich absolut nicht verurteile, dann muss man eben intern eine permanente Versetzung in die Amateurmannschaft vornehmen - was leistungsbedingt ebenfalls legitim ist. Auch dort gibt es eine Saison mit sehr wichtigen Spielen, in denen er sich beweisen und unter Umständen Spielpraxis sammeln kann.
Und wenn ihm das aus sportlichen Gesichtspunkten zu wenig ist und er in seinen Endzwanzigern gerne noch weiter Bundesliga spielen möchte, steht es ihm und seinem Berater völlig frei, sämtliche Manager abzutelefonieren und sich anzubieten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der BVB hier groß Ablöse fordern wird; vermutlich übernimmt man eher noch einen Großteil des zukünftigen Gehalts, zumindest für die kommenden beiden Jahre.
Zitat von Yuupi
Das Verhalten des Vereins enttäuscht mich richtig. Schulz hat sich nie etwas zu Schulden kommen lassen, hat gemailt oder sonst etwas. Dazu hat er letztes Jahr auch noch über 1000 Minuten gesammelt. Dass er abgegeben werden soll ist das eine, so ein Umgang etwas ganz anderes.
Hier verspielt die sportliche Leitung aber richtig viele Sympathiepunkte bei mir. Hoffentlich sehen sie den Fehler noch ein und rudern zurück. Dass Schulz solch einen Vertrag hier hat, ist nicht die Schuld des Spielers.
Das Verhalten des Vereins enttäuscht mich richtig. Schulz hat sich nie etwas zu Schulden kommen lassen, hat gemailt oder sonst etwas. Dazu hat er letztes Jahr auch noch über 1000 Minuten gesammelt. Dass er abgegeben werden soll ist das eine, so ein Umgang etwas ganz anderes.
Hier verspielt die sportliche Leitung aber richtig viele Sympathiepunkte bei mir. Hoffentlich sehen sie den Fehler noch ein und rudern zurück. Dass Schulz solch einen Vertrag hier hat, ist nicht die Schuld des Spielers.
Hä? Nach der Logik müsste man jedem Spieler, der anno dazumal für den Profikader der ersten Mannschaft vorgesehen war, so lange im Training als vollwertiges Mitglied beschäftigen bis sich die Wege aus welchen Gründen auch immer eben trennen. De facto habe ich demnach keinerlei leistungsbedingte Handhabe, was meinen Trainingskader angeht, kann also talentierte Jungs aus der Amateur- oder den Jugendmannschaften hochziehen, muss aber dennoch weiterhin allen anderen Spieler gerecht werden. Das ist doch Irrsinn, sorry.
Der BVB hat das Glück, über eine zweite Mannschaft zu verfügen, die auf Profiniveau in der dritten Liga trainiert und spielt, sodass der Qualitätsabfall natürlich vorhanden, aber mitnichten so stark wie in anderen Vereinen ist. Dort kann Schulz sich auf einem passablen Niveau fit halten und theoretisch auch zu Einsätzen kommen.
Anders formuliert: mal angenommen, du bist Trainer bei Borussia Dortmund und planst für das Trainingslager in Bad Ragaz gewisse Einheiten, in denen die A- gegen die B-11 spielt; oder die Stürmer gegen die Verteidigung; oder offensive Schienenspieler gegen die Außenverteidiger. Was machst du dann mit jemandem, der in der kommenden Saison praktisch keine Rolle mehr bei der Bundesligamannschaft spielen und genau null Praxisminuten erhalten wird, also bei diesen Einheiten schlichtweg nur im Weg steht? Gerade in der Vorbereitung möchte man auch eine gewisse Intensität ins Training bringen, da bedeutet ein weiterer Spieler gerne unnötige und vor allem ungewünschte Pausen für den Rest.
Bei allem Respekt vor Nico Schulz, der sich zumindest öffentlich bekannt nie etwas hat zu Schulden kommen lassen: es reicht nicht mehr für diesen Verein und es wird Zeit, dass man getrennte Wege geht. Und wenn sich das nicht über einen Transfer regeln lässt, was aus Sicht des Spieler völlig legitim ist und ich absolut nicht verurteile, dann muss man eben intern eine permanente Versetzung in die Amateurmannschaft vornehmen - was leistungsbedingt ebenfalls legitim ist. Auch dort gibt es eine Saison mit sehr wichtigen Spielen, in denen er sich beweisen und unter Umständen Spielpraxis sammeln kann.
Und wenn ihm das aus sportlichen Gesichtspunkten zu wenig ist und er in seinen Endzwanzigern gerne noch weiter Bundesliga spielen möchte, steht es ihm und seinem Berater völlig frei, sämtliche Manager abzutelefonieren und sich anzubieten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der BVB hier groß Ablöse fordern wird; vermutlich übernimmt man eher noch einen Großteil des zukünftigen Gehalts, zumindest für die kommenden beiden Jahre.
Wenn die Entscheidung rein sportlicher Natur ist, weil Rothe, Passlack, Semic und co ihn überholt haben, dann ist es ok. Wenn alle aber gleich viel verdienen würden, wäre dann immer noch die Entscheidung schulz zu kicken? Wenn ja, dann ok. Wenn nein, dann auch irgendwo verständlich. Aber finde ich auch nicht gut. Das geld hat der verein schon verbrannt durch seinen eigenen fehler. Dann will man nur geld einsparen, indem man den spieler wegekelt (kein buli training mehr). Das fände ich nicht ok.
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