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09.04.2023 - 08:05 Uhr
31.05.2026 - 06:50 Uhr
02:00 Uhr ist so ziemlich die schlimmste Zeit für ein NBA-Spiel, aber es war es wert!
"Blocked by James" muss noch ersetzt werden durch "Blocked by Kornet". Das war gefühlt am Ende der Knackpunkt im Spiel.
Alles in Allem haben die Spurs verdient gewonnen, die immer und immer wieder Antworten gefunden haben. Dabei konnte man sehen, dass die Spurs dann doch mehr über das Kollektiv kommen als OKC, welches sehr SGA-abhängig gewesen ist.
Absolut enttäuschend: Holmgren. Wemby hat ihn gewiss mental gefressen. Der Junge hat sich ja mal so gar nichts zugetraut. Bei 5 Fouls für Wemby bekommt Homgren den Ball, hat gut Platz und könnte maximal aggressiv auf Wemby zum Korb ziehen. Was macht er? Gibt den Ball ab. 2 FG in 30'? Wow.
"Blocked by James" muss noch ersetzt werden durch "Blocked by Kornet". Das war gefühlt am Ende der Knackpunkt im Spiel.
Alles in Allem haben die Spurs verdient gewonnen, die immer und immer wieder Antworten gefunden haben. Dabei konnte man sehen, dass die Spurs dann doch mehr über das Kollektiv kommen als OKC, welches sehr SGA-abhängig gewesen ist.
Absolut enttäuschend: Holmgren. Wemby hat ihn gewiss mental gefressen. Der Junge hat sich ja mal so gar nichts zugetraut. Bei 5 Fouls für Wemby bekommt Homgren den Ball, hat gut Platz und könnte maximal aggressiv auf Wemby zum Korb ziehen. Was macht er? Gibt den Ball ab. 2 FG in 30'? Wow.
31.05.2026 - 09:23 Uhr
Zitat von KiwiDenny
02:00 Uhr ist so ziemlich die schlimmste Zeit für ein NBA-Spiel, aber es war es wert!
"Blocked by James" muss noch ersetzt werden durch "Blocked by Kornet". Das war gefühlt am Ende der Knackpunkt im Spiel.
Alles in Allem haben die Spurs verdient gewonnen, die immer und immer wieder Antworten gefunden haben. Dabei konnte man sehen, dass die Spurs dann doch mehr über das Kollektiv kommen als OKC, welches sehr SGA-abhängig gewesen ist.
Absolut enttäuschend: Holmgren. Wemby hat ihn gewiss mental gefressen. Der Junge hat sich ja mal so gar nichts zugetraut. Bei 5 Fouls für Wemby bekommt Homgren den Ball, hat gut Platz und könnte maximal aggressiv auf Wemby zum Korb ziehen. Was macht er? Gibt den Ball ab. 2 FG in 30'? Wow.
02:00 Uhr ist so ziemlich die schlimmste Zeit für ein NBA-Spiel, aber es war es wert!
"Blocked by James" muss noch ersetzt werden durch "Blocked by Kornet". Das war gefühlt am Ende der Knackpunkt im Spiel.
Alles in Allem haben die Spurs verdient gewonnen, die immer und immer wieder Antworten gefunden haben. Dabei konnte man sehen, dass die Spurs dann doch mehr über das Kollektiv kommen als OKC, welches sehr SGA-abhängig gewesen ist.
Absolut enttäuschend: Holmgren. Wemby hat ihn gewiss mental gefressen. Der Junge hat sich ja mal so gar nichts zugetraut. Bei 5 Fouls für Wemby bekommt Homgren den Ball, hat gut Platz und könnte maximal aggressiv auf Wemby zum Korb ziehen. Was macht er? Gibt den Ball ab. 2 FG in 30'? Wow.
Jap. Bin maximal bedient. Milde ausgedrückt.
Aber ich muss anerkennen, dass wir gegen die Spurs einfach selten die richtigen Adjustments gefunden haben um die Serie gut zu beenden und so haben wir über die Saison gesehen, nur 4 von 12 Duelle gewonnen.
Neckbreaker in dieser Serie war , für mich, der Ausfall von Mitchell. Aber das wäre zu spekulativ.
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
31.05.2026 - 12:07 Uhr
Zitat von KiwiDenny
02:00 Uhr ist so ziemlich die schlimmste Zeit für ein NBA-Spiel, aber es war es wert!
"Blocked by James" muss noch ersetzt werden durch "Blocked by Kornet". Das war gefühlt am Ende der Knackpunkt im Spiel.
02:00 Uhr ist so ziemlich die schlimmste Zeit für ein NBA-Spiel, aber es war es wert!
"Blocked by James" muss noch ersetzt werden durch "Blocked by Kornet". Das war gefühlt am Ende der Knackpunkt im Spiel.
Hat zumindest so gewirkt, als hätte es endgültig den Stecker gezogen, dass Hartenstein den Steal nicht dunken konnte, weil sinnbildlich für das ganze Spiel: OKC kämpft sich rein, ist aber offensiv nie wirklich gut genug, um dem Ganzen eine Wendung zu geben, weil die Spurs Defense brutal ist.
Alles in Allem haben die Spurs verdient gewonnen, die immer und immer wieder Antworten gefunden haben. Dabei konnte man sehen, dass die Spurs dann doch mehr über das Kollektiv kommen als OKC, welches sehr SGA-abhängig gewesen ist.
Absolut enttäuschend: Holmgren. Wemby hat ihn gewiss mental gefressen. Der Junge hat sich ja mal so gar nichts zugetraut. Bei 5 Fouls für Wemby bekommt Homgren den Ball, hat gut Platz und könnte maximal aggressiv auf Wemby zum Korb ziehen. Was macht er? Gibt den Ball ab. 2 FG in 30'? Wow.
Holmgren und Williams sind beide keine Max-Spieler. Waren sie auch nie. Das hat nicht erst die Serie offenbart, wobei man defensiv von Holmgren trotzdem so abhängig ist, dass seine Stärken gegen die allermeisten Teams relevant sind. Nur nicht im Duell mit Wembanyama, der einfach in allem individuell besser ist. Holmgren hat keine Idee, wie er seine Stärken gegen Wembanyama durchbringt, weil er schlicht in jedem Bereich übertroffen wird, was so sonst maximal noch Mobley bieten kann, der offensiv aber auch nicht die Aggressivität hat. Er ist dafür eben doch nicht geskillt genug, sodass es gegen den Rest der Liga eben seine Größe und Mobilität für die Größe kompensieren kann. Wembanyama nimmt diesen Vorteil, spielt dann sogar noch Bully Ball mit Holmgren und bringt daher die Wahrheit ans Licht. Das setzt sich dann natürlich auch offensiv fort. Selbst wenn Holmgren dann an sich schon an Wembanyama vorbei ist, hat das mental seine Konsequenzen. Sehe es dahe auch so, dass Wembanyama viel Real Estate in Holmgrens Kopf erobert hat. Schon in der RS. Das war sicher ein Schlüssel für die Serie, an sich aber noch nicht der entscheidende, da Hartenstein für Holmgren einsprang, so gut er eben konnte, was vor allem durch das 5-Out und das Tempo der Spurs nicht zuverlässig genug war, weil OKC es generell zu wenig schaffte offensiv mit den Bigs Schaden anzurichten, um die Spurs in größere Aufstellungen zu zwingen und daher Stärken aufzugeben.
Ich würde das aber gar nicht so sehr allein an den Bigs festmachen. Für mich hat OKC hier im Coaching und vor allem im individuellen Playmaking ein paar Defizite zu viel gezeigt. Auch bedingt durch die Ausfälle zwar, aber selbst mit diesen Spielern an Bord wäre es nicht perfekt gewesen. Denn es ist ja nicht nur die Rimprotection der Spurs durch Wembanyama, sondern auch die Perimeter Defense, bei der sie schlicht nichts anbieten. Selbst wenn Williams und Mitchell fit gewesen wären, wäre die Defense gegen sie immer noch sehr stabil gewesen und SGA der Spieler, der am zuverlässigsten "gute" Looks kreiert. SGA wird dann aber auch nie der Spieler werden, der den offenen Schützen mit Skippässen und dergleichen findet, sondern das ist letztendlich "nur" Tier 2 Playmaking, was man von ihm bekommen kann. Vom Rest der Thunder entsprechend noch weniger. Spätestens als die Spurs die Double Teams gegen SGA reduzierten, weil Castle es im 1gg1 sehr gut gegen SGA machte, wurde man daher umso abhängiger von SGA, auch wenn es paradox klingt. Denn SGA zog damit eben nicht mehr die Aufmerksamkeit vom Rest weg, der das hätte bestrafen können, sodass weniger Qualität härtere Aufgaben lösen musste. Da fand OKC auch seitens Coaching keine Optionen, wie man das über Plays vereinfacht bzw. gar löst, um die Verteidiger abzuschütteln und gleichzeitig nicht in der Zone gegen Wembanyama werfen zu müssen. Die beste Idee waren da gefühlt Hartensteins Floater.
Im Endeffekt sehe ich es daher so, dass die Breite im Playmaking den Thunder zu wenig brachte, weil die Spurs Defense mehr Spitze in der Breite verlangte, während die Breite der Thunder auch noch ausfiel. Dadurch war das Ganze wahrscheinlich auch nicht mehr über die Intensität zu regeln, indem man die Spurs Defense so lange malträtiert, bis sie zerbricht, weil sie platt ist. Selbst mit den Ausfällen hätte das aber noch möglich sein sollen, war es aber nicht. Im Gegenteil: die Thunder wirkten in Game 7 wieder platter als die Spurs. Entsprechend finde ich, dass die Thunder für die Offseason im Playmaking die ein oder andere Aufgabe gestellt bekommen haben, gerade weil sie von Holmgren keine elitäre Offense bekommen werden und Williams nicht die Lösung sein wird, selbst wenn er mal wieder fit werden würde. Allein finanziell bedingt schon nicht.
McCain und Mitchell geben hierfür die Potenziale vor. Vielleicht auch mit der Konsequenz, dass SGA vermehrt Off-Ball eingebaut werden muss, um auch im Spacing mehr Varianz reinzubringen. Dazu wird man sehen müssen, was aus Hartenstein und Dort wird. An sich kann man sie sich nicht leisten, aber man kann sich auch nicht leisten vor allem auf Hartenstein zu verzichten. An sich auch nicht auf Dort, der in diesen Playoffs eine hochproblematische No-Show war. Vielleicht hat die Niederlage daher etwas Gutes und man kann beide günstiger verlängern als gedacht, wobei ich vor allem bei Hartenstein nicht darauf wetten würde.
Zitat von Hoolix
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Ja, Cap Management wird nun spannend. Man ist nicht mehr gut genug, um in dieser Liga Meister zu werden, weswegen der Kader angepasst werden muss, während man von den absehbar hohen Kosten runterkommen muss, weil man eben nicht gut genug ist, um Meister zu werden.
Einen Holmgren Trade kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen. So sehr ich ihn wegen seiner Offense für überbezahlt halte, so wichtig ist er für das OKC System defensiv dann doch. Wäre da nicht das Matchup mit Wembanyama, dürfte es da auch gar keine andere Meinung geben. Williams ist dann doch deutlich ersetzbarer. Auch er ist offensiv überbezahlt, wenn auch nicht so sehr, wie Holmgren, hat defensiv, obwohl er ein guter Verteidiger ist, aber auch nicht den Hebel. Da kann ich mir daher schon eher einen Trade vorstellen, auch wenn mir unklar ist, wohin es gehen könnte, weil sein teurer Vertrag hier eben für Restriktionen sorgt, wonach ihn nicht viele Teams sich leisten können, die an sich hochinteressiert sein sollten. Selbst mit Marktwert im Keller und dadurch suboptimalem Hebel beim Return.
Wobei Gehalt freischaufeln wichtiger sein wird, um Hartenstein zu halten oder wenigstens mit einer günstigeren Alternative adäquat zu ersetzen, was gegen die Spurs zwar Swing-Factor war, aber genau deswegen eigentlich auch unerlässlich ist. Mich würde nicht wundern, wenn das ein oder andere S&T Szenario da noch diskutiert wird im Sommer, gerade wenn bei Williams nur schlechte Angebote kommen sollten. Bei Dort wird es eine Frage des Preises, wobei ich nicht sehe, dass OKC ihn halten können wird.
Also liegen die Hebel für die nächste Saison wahrscheinlich hauptsächlich in den Draft Picks und der Spielerentwicklung von Mitchell, McCain und dem ein oder anderen (Topic und Sorber sind durch ihre langen Ausfallzeiten schwer einzuschätzen, bringen aber gewisse Chancen mit, um zumindest Rollenspieler günstiger zu ersetzen), der schon im Kader ist. Zumal man die Finanzen ab 2027 im Blick behalten muss, wenn der Supermax von SGA greift. Spätestens dann müssen die Gehälter angepasst sein, wodurch auch das Risiko da ist, dass man eine Reihe an Spielern ersatzlos ziehen lassen muss, gerade wenn man nur die Teamoptionen ziehen kann, um zu einer Einigung zu finden.
Wären die Thunder nochmal Champ geworden, wären die dafür nötigen Entscheidungen massiv einfacher, weil man davon ausgehen darf, dass die Spieler das Geld wert sind. Mit dem Beweis, dass sie es aber nicht sind, agiert es sich deutlich schwieriger, weil man besser werden muss, mit weniger Geld. Jetzt gilt es ein Kunstwerk zu vollbringen, um Gehalt einzusparen und trotzdem Playmaking (dadurch im Verbund auch Shooting) zu stärken und auch noch eine Antwort auf Wembanyama zu finden, die konstant ein Faktor ist (was auch im Playmaking Kontext angegangen werden sollte, weil man Wembanyama individuell schon jetzt nicht klein kriegt). Die Thunder müssen in jedem Fall offensiv besser werden und können defensiv auch nichts dafür aufgeben.
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Was die Spurs betrifft: an sich sind sie ihrer Timeline nun voraus. Unglaublich krasse Defense, gemessen daran, wie jung die Spieler sind, die diese Defense tragen. Das ist alles andere als normal, da Defense auch viel mit Erfahrung zu tun hat und nicht nur mit Skills. Es ist daher sogar davon auszugehen, dass sie defensiv noch viel besser werden. Beinahe unvorstellbar. Zumal das Potenzial offensiv sogar noch größer ist. Wembanyama kratzt da im Moment erst noch an der Oberfläche dessen, was in der Shot-Creation drin ist. Harper ist ein Rookie und Castle kann im Ballhandling noch massiv besser werden.
Immerhin haben sie mit dem Fox Vertrag einen Stinker im Cap. So gut Fox ist und so wichtig er auch durchaus in gewissen Bereichen im Moment noch ist, ist absehbar, dass die Youngster ihn irgendwann überflüssig machen werden und dann bin ich gespannt, was Fox für einen Vertrag am Markt hat, um ihn wieder zu traden. Auch mit dem auslaufenden Barnes Vertrag haben die Spurs im Cap Management einen Fehler gemacht, da er in den Playoffs nicht spielbar ist und die Thunder zumindest andeuten konnten, dass den Spurs ein Big neben Wembanyama gut tun würde, um erst gar keine Mismatches entstehen lassen zu können. Champagnie macht das auf der 4 verdammt gut für den Moment, er ist und bleibt für mich aber ein 3er und ein weiterer Big würde auch noch eine Option liefern, um weniger physisch gegen Wembanyama spielen zu können, weil die Spurs das bereits im Matchup sonst bestrafen können. Auch in Bezug auf das Rebounding ist das ein Thema. Ansonsten sind die Spurs auch schon in der Tiefe ziemlich gut aufgestellt. Bryant deutete bspw. auch schon an, dass er in anderen Teams bereits eine größere Rolle hätte. Von dem her kann ich mir vorstellen, dass man Johnson in der Offseason zum Thema machen kann, um den Big neben Wembanyama relativ kostengünstig zu holen.
Bis dahin kommen aber erst mal die Finals. Für mich ist das im Moment eine klare Sache für die Spurs. So gut die Knicks es bislang machten, aber der Osten konnte bislang nicht ansatzweise das Niveau der West-Playoffs bieten. Die Spurs haben alles, um Brunson und Towns defensiv zu den Schwachstellen zu machen die sie sind. Zumal Anunoby als eigentlicher Rimprotector gegen die Größe von Wembanyama kaum Effekt haben dürfte. Der Größenunterschied dürfte dann zu groß werden. Umgekehrt halte ich Brunson und Towns zwar für die besten Offensivspieler, aber auch da haben die Spurs alles, um sie aufzunehmen. Ich glaube jedenfalls, dass sie Towns Playmaking wegnehmen können - wird man nur abwarten müssen, ob sie Wembanyama direkt gegen ihn stellen oder Champagnie, um die Anspiele zuzustellen und Wembanyama in der Zone zu behalten - und daher Brunson gegen Castle als Ballhandler extrem gefordert sein wird. In der Konsequenz erwarte ich die Knicks als Shooting Team, weil sie sonst keine spielbaren Ballhandler haben und die Bank der Knicks sogar weitestgehend unspielbar sein dürfte. Treffen sie ihre Würfe, gewinnen sie vielleicht 1-2 Spiele. Vor allem in den ersten beiden Spielen dürften sie gute Chancen dafür haben, weil die Spurs müde in die Finals kommen. Am Ende würde mich aber überraschen, wenn es mehr als diese 1-2 Spiele werden, weil die Knicks Rotation so klein werden dürfte, dass sich die Müdigkeit wieder umkehrt. Die bessere Defense der Spurs macht es dann deutlich.
31.05.2026 - 12:24 Uhr
Zitat von BVBBC
Ja, Cap Management wird nun spannend. Man ist nicht mehr gut genug, um in dieser Liga Meister zu werden, weswegen der Kader angepasst werden muss, während man von den absehbar hohen Kosten runterkommen muss, weil man eben nicht gut genug ist, um Meister zu werden.
Einen Holmgren Trade kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen. So sehr ich ihn wegen seiner Offense für überbezahlt halte, so wichtig ist er für das OKC System defensiv dann doch. Wäre da nicht das Matchup mit Wembanyama, dürfte es da auch gar keine andere Meinung geben. Williams ist dann doch deutlich ersetzbarer. Auch er ist offensiv überbezahlt, wenn auch nicht so sehr, wie Holmgren, hat defensiv, obwohl er ein guter Verteidiger ist, aber auch nicht den Hebel. Da kann ich mir daher schon eher einen Trade vorstellen, auch wenn mir unklar ist, wohin es gehen könnte, weil sein teurer Vertrag hier eben für Restriktionen sorgt, wonach ihn nicht viele Teams sich leisten können, die an sich hochinteressiert sein sollten. Selbst mit Marktwert im Keller und dadurch suboptimalem Hebel beim Return.
Wobei Gehalt freischaufeln wichtiger sein wird, um Hartenstein zu halten oder wenigstens mit einer günstigeren Alternative adäquat zu ersetzen, was gegen die Spurs zwar Swing-Factor war, aber genau deswegen eigentlich auch unerlässlich ist. Mich würde nicht wundern, wenn das ein oder andere S&T Szenario da noch diskutiert wird im Sommer, gerade wenn bei Williams nur schlechte Angebote kommen sollten. Bei Dort wird es eine Frage des Preises, wobei ich nicht sehe, dass OKC ihn halten können wird.
Also liegen die Hebel für die nächste Saison wahrscheinlich hauptsächlich in den Draft Picks und der Spielerentwicklung von Mitchell, McCain und dem ein oder anderen (Topic und Sorber sind durch ihre langen Ausfallzeiten schwer einzuschätzen, bringen aber gewisse Chancen mit, um zumindest Rollenspieler günstiger zu ersetzen), der schon im Kader ist. Zumal man die Finanzen ab 2027 im Blick behalten muss, wenn der Supermax von SGA greift. Spätestens dann müssen die Gehälter angepasst sein, wodurch auch das Risiko da ist, dass man eine Reihe an Spielern ersatzlos ziehen lassen muss, gerade wenn man nur die Teamoptionen ziehen kann, um zu einer Einigung zu finden.
Wären die Thunder nochmal Champ geworden, wären die dafür nötigen Entscheidungen massiv einfacher, weil man davon ausgehen darf, dass die Spieler das Geld wert sind. Mit dem Beweis, dass sie es aber nicht sind, agiert es sich deutlich schwieriger, weil man besser werden muss, mit weniger Geld. Jetzt gilt es ein Kunstwerk zu vollbringen, um Gehalt einzusparen und trotzdem Playmaking (dadurch im Verbund auch Shooting) zu stärken und auch noch eine Antwort auf Wembanyama zu finden, die konstant ein Faktor ist (was auch im Playmaking Kontext angegangen werden sollte, weil man Wembanyama individuell schon jetzt nicht klein kriegt). Die Thunder müssen in jedem Fall offensiv besser werden und können defensiv auch nichts dafür aufgeben.
Zitat von Hoolix
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Ja, Cap Management wird nun spannend. Man ist nicht mehr gut genug, um in dieser Liga Meister zu werden, weswegen der Kader angepasst werden muss, während man von den absehbar hohen Kosten runterkommen muss, weil man eben nicht gut genug ist, um Meister zu werden.
Einen Holmgren Trade kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen. So sehr ich ihn wegen seiner Offense für überbezahlt halte, so wichtig ist er für das OKC System defensiv dann doch. Wäre da nicht das Matchup mit Wembanyama, dürfte es da auch gar keine andere Meinung geben. Williams ist dann doch deutlich ersetzbarer. Auch er ist offensiv überbezahlt, wenn auch nicht so sehr, wie Holmgren, hat defensiv, obwohl er ein guter Verteidiger ist, aber auch nicht den Hebel. Da kann ich mir daher schon eher einen Trade vorstellen, auch wenn mir unklar ist, wohin es gehen könnte, weil sein teurer Vertrag hier eben für Restriktionen sorgt, wonach ihn nicht viele Teams sich leisten können, die an sich hochinteressiert sein sollten. Selbst mit Marktwert im Keller und dadurch suboptimalem Hebel beim Return.
Wobei Gehalt freischaufeln wichtiger sein wird, um Hartenstein zu halten oder wenigstens mit einer günstigeren Alternative adäquat zu ersetzen, was gegen die Spurs zwar Swing-Factor war, aber genau deswegen eigentlich auch unerlässlich ist. Mich würde nicht wundern, wenn das ein oder andere S&T Szenario da noch diskutiert wird im Sommer, gerade wenn bei Williams nur schlechte Angebote kommen sollten. Bei Dort wird es eine Frage des Preises, wobei ich nicht sehe, dass OKC ihn halten können wird.
Also liegen die Hebel für die nächste Saison wahrscheinlich hauptsächlich in den Draft Picks und der Spielerentwicklung von Mitchell, McCain und dem ein oder anderen (Topic und Sorber sind durch ihre langen Ausfallzeiten schwer einzuschätzen, bringen aber gewisse Chancen mit, um zumindest Rollenspieler günstiger zu ersetzen), der schon im Kader ist. Zumal man die Finanzen ab 2027 im Blick behalten muss, wenn der Supermax von SGA greift. Spätestens dann müssen die Gehälter angepasst sein, wodurch auch das Risiko da ist, dass man eine Reihe an Spielern ersatzlos ziehen lassen muss, gerade wenn man nur die Teamoptionen ziehen kann, um zu einer Einigung zu finden.
Wären die Thunder nochmal Champ geworden, wären die dafür nötigen Entscheidungen massiv einfacher, weil man davon ausgehen darf, dass die Spieler das Geld wert sind. Mit dem Beweis, dass sie es aber nicht sind, agiert es sich deutlich schwieriger, weil man besser werden muss, mit weniger Geld. Jetzt gilt es ein Kunstwerk zu vollbringen, um Gehalt einzusparen und trotzdem Playmaking (dadurch im Verbund auch Shooting) zu stärken und auch noch eine Antwort auf Wembanyama zu finden, die konstant ein Faktor ist (was auch im Playmaking Kontext angegangen werden sollte, weil man Wembanyama individuell schon jetzt nicht klein kriegt). Die Thunder müssen in jedem Fall offensiv besser werden und können defensiv auch nichts dafür aufgeben.
Die Bulls sind ja wohl durchaus gewillt Capspace zu füllen und OKC hätte die Assets um es den Bulls schmackhaft zu machen.
Selbst mal angenommen, dass OKC Pick Nr. 12 behalten sollte um Mara als mögliche Antwort auf Wemby zu holen, wären ja alleine in diesem Draft noch Nr. 17 und 37 zu haben, sowie den einen oder anderen future first.
Williams und Chet werden mit ihren je 40+ Mio Gehalt kommende Saison schon ein ziemlicher Schlag ins Kontor.
Da aber wirklich sehr viel diese Playoffs über SGA lief bin ich auch gespannt, ob nicht doch Gerüchte um eine echte Nr. 2 aufkommen.
Giannis bei OKC wäre natürlich ein Kracher, sehe ich aber nicht passieren, weil ich vermute dass man eher jemanden wie Trey Murphy holen wird.
31.05.2026 - 14:08 Uhr
Spurs vs. Knicks. Geile Finals! Die Knicks sind absolut on fire, die Punktedifferenz der, ich glaube letzten 11 Spiele, ist die beste der Nba Geschichte (Playoffs und Regular Season). Klar, kann man sagen, ist nur der Osten, aber die Sixers haben die Celtics rausgehauen und haben eigentlich zumindest eine gute Starting 5 und die Cavs sind zumindest offensiv nicht ganz so schlecht.
Spurs habe ich schon vor Beginn der Playoffs in den Finals gesehen, das Matchup gegen OKC war am Ende dann doch schwerer als gedacht, da ich Sie in 5 oder 6 vorne gesehen habe. Fox, auch wenn er in Game 5 und 6 nicht die Quoten hatte, war mMn extrem wichtig, dass er zumindest ab Game 3 wieder auf dem Feld stand, damit man die TO deutlich reduzieren konnte. Game 7 hat er ganz wichtige Buckets getroffen, die immer wieder das Momentum der Thunder gestoppt haben. Nach Game 1 hatte ich es schon gesagt, Harper ist einfach nur absurd gut für einen Rookie. Big Time in Game 6 und 7. Castle auch bärenstark. Und Vassell und Champagnie runden das perfekt ab.
Kornet mit dem Play!! des Spiels. Sonst verkürzt OKC auf 4 bei noch über 6 Minuten zu gehen und Wemby in Foultrouble, das wäre ganz schwer geworden. Und Wemby ist einfach ein Cheatcode und coole Worte, die er dann noch zu Pop findet.
In den Finals gehe ich mit Spurs in 6.
Spurs habe ich schon vor Beginn der Playoffs in den Finals gesehen, das Matchup gegen OKC war am Ende dann doch schwerer als gedacht, da ich Sie in 5 oder 6 vorne gesehen habe. Fox, auch wenn er in Game 5 und 6 nicht die Quoten hatte, war mMn extrem wichtig, dass er zumindest ab Game 3 wieder auf dem Feld stand, damit man die TO deutlich reduzieren konnte. Game 7 hat er ganz wichtige Buckets getroffen, die immer wieder das Momentum der Thunder gestoppt haben. Nach Game 1 hatte ich es schon gesagt, Harper ist einfach nur absurd gut für einen Rookie. Big Time in Game 6 und 7. Castle auch bärenstark. Und Vassell und Champagnie runden das perfekt ab.
Kornet mit dem Play!! des Spiels. Sonst verkürzt OKC auf 4 bei noch über 6 Minuten zu gehen und Wemby in Foultrouble, das wäre ganz schwer geworden. Und Wemby ist einfach ein Cheatcode und coole Worte, die er dann noch zu Pop findet.
In den Finals gehe ich mit Spurs in 6.
31.05.2026 - 14:45 Uhr
Zitat von DrBall
Die Bulls sind ja wohl durchaus gewillt Capspace zu füllen und OKC hätte die Assets um es den Bulls schmackhaft zu machen.
Zitat von BVBBC
Ja, Cap Management wird nun spannend. Man ist nicht mehr gut genug, um in dieser Liga Meister zu werden, weswegen der Kader angepasst werden muss, während man von den absehbar hohen Kosten runterkommen muss, weil man eben nicht gut genug ist, um Meister zu werden.
Einen Holmgren Trade kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen. So sehr ich ihn wegen seiner Offense für überbezahlt halte, so wichtig ist er für das OKC System defensiv dann doch. Wäre da nicht das Matchup mit Wembanyama, dürfte es da auch gar keine andere Meinung geben. Williams ist dann doch deutlich ersetzbarer. Auch er ist offensiv überbezahlt, wenn auch nicht so sehr, wie Holmgren, hat defensiv, obwohl er ein guter Verteidiger ist, aber auch nicht den Hebel. Da kann ich mir daher schon eher einen Trade vorstellen, auch wenn mir unklar ist, wohin es gehen könnte, weil sein teurer Vertrag hier eben für Restriktionen sorgt, wonach ihn nicht viele Teams sich leisten können, die an sich hochinteressiert sein sollten. Selbst mit Marktwert im Keller und dadurch suboptimalem Hebel beim Return.
Wobei Gehalt freischaufeln wichtiger sein wird, um Hartenstein zu halten oder wenigstens mit einer günstigeren Alternative adäquat zu ersetzen, was gegen die Spurs zwar Swing-Factor war, aber genau deswegen eigentlich auch unerlässlich ist. Mich würde nicht wundern, wenn das ein oder andere S&T Szenario da noch diskutiert wird im Sommer, gerade wenn bei Williams nur schlechte Angebote kommen sollten. Bei Dort wird es eine Frage des Preises, wobei ich nicht sehe, dass OKC ihn halten können wird.
Also liegen die Hebel für die nächste Saison wahrscheinlich hauptsächlich in den Draft Picks und der Spielerentwicklung von Mitchell, McCain und dem ein oder anderen (Topic und Sorber sind durch ihre langen Ausfallzeiten schwer einzuschätzen, bringen aber gewisse Chancen mit, um zumindest Rollenspieler günstiger zu ersetzen), der schon im Kader ist. Zumal man die Finanzen ab 2027 im Blick behalten muss, wenn der Supermax von SGA greift. Spätestens dann müssen die Gehälter angepasst sein, wodurch auch das Risiko da ist, dass man eine Reihe an Spielern ersatzlos ziehen lassen muss, gerade wenn man nur die Teamoptionen ziehen kann, um zu einer Einigung zu finden.
Wären die Thunder nochmal Champ geworden, wären die dafür nötigen Entscheidungen massiv einfacher, weil man davon ausgehen darf, dass die Spieler das Geld wert sind. Mit dem Beweis, dass sie es aber nicht sind, agiert es sich deutlich schwieriger, weil man besser werden muss, mit weniger Geld. Jetzt gilt es ein Kunstwerk zu vollbringen, um Gehalt einzusparen und trotzdem Playmaking (dadurch im Verbund auch Shooting) zu stärken und auch noch eine Antwort auf Wembanyama zu finden, die konstant ein Faktor ist (was auch im Playmaking Kontext angegangen werden sollte, weil man Wembanyama individuell schon jetzt nicht klein kriegt). Die Thunder müssen in jedem Fall offensiv besser werden und können defensiv auch nichts dafür aufgeben.
Zitat von Hoolix
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Ja, Cap Management wird nun spannend. Man ist nicht mehr gut genug, um in dieser Liga Meister zu werden, weswegen der Kader angepasst werden muss, während man von den absehbar hohen Kosten runterkommen muss, weil man eben nicht gut genug ist, um Meister zu werden.
Einen Holmgren Trade kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen. So sehr ich ihn wegen seiner Offense für überbezahlt halte, so wichtig ist er für das OKC System defensiv dann doch. Wäre da nicht das Matchup mit Wembanyama, dürfte es da auch gar keine andere Meinung geben. Williams ist dann doch deutlich ersetzbarer. Auch er ist offensiv überbezahlt, wenn auch nicht so sehr, wie Holmgren, hat defensiv, obwohl er ein guter Verteidiger ist, aber auch nicht den Hebel. Da kann ich mir daher schon eher einen Trade vorstellen, auch wenn mir unklar ist, wohin es gehen könnte, weil sein teurer Vertrag hier eben für Restriktionen sorgt, wonach ihn nicht viele Teams sich leisten können, die an sich hochinteressiert sein sollten. Selbst mit Marktwert im Keller und dadurch suboptimalem Hebel beim Return.
Wobei Gehalt freischaufeln wichtiger sein wird, um Hartenstein zu halten oder wenigstens mit einer günstigeren Alternative adäquat zu ersetzen, was gegen die Spurs zwar Swing-Factor war, aber genau deswegen eigentlich auch unerlässlich ist. Mich würde nicht wundern, wenn das ein oder andere S&T Szenario da noch diskutiert wird im Sommer, gerade wenn bei Williams nur schlechte Angebote kommen sollten. Bei Dort wird es eine Frage des Preises, wobei ich nicht sehe, dass OKC ihn halten können wird.
Also liegen die Hebel für die nächste Saison wahrscheinlich hauptsächlich in den Draft Picks und der Spielerentwicklung von Mitchell, McCain und dem ein oder anderen (Topic und Sorber sind durch ihre langen Ausfallzeiten schwer einzuschätzen, bringen aber gewisse Chancen mit, um zumindest Rollenspieler günstiger zu ersetzen), der schon im Kader ist. Zumal man die Finanzen ab 2027 im Blick behalten muss, wenn der Supermax von SGA greift. Spätestens dann müssen die Gehälter angepasst sein, wodurch auch das Risiko da ist, dass man eine Reihe an Spielern ersatzlos ziehen lassen muss, gerade wenn man nur die Teamoptionen ziehen kann, um zu einer Einigung zu finden.
Wären die Thunder nochmal Champ geworden, wären die dafür nötigen Entscheidungen massiv einfacher, weil man davon ausgehen darf, dass die Spieler das Geld wert sind. Mit dem Beweis, dass sie es aber nicht sind, agiert es sich deutlich schwieriger, weil man besser werden muss, mit weniger Geld. Jetzt gilt es ein Kunstwerk zu vollbringen, um Gehalt einzusparen und trotzdem Playmaking (dadurch im Verbund auch Shooting) zu stärken und auch noch eine Antwort auf Wembanyama zu finden, die konstant ein Faktor ist (was auch im Playmaking Kontext angegangen werden sollte, weil man Wembanyama individuell schon jetzt nicht klein kriegt). Die Thunder müssen in jedem Fall offensiv besser werden und können defensiv auch nichts dafür aufgeben.
Die Bulls sind ja wohl durchaus gewillt Capspace zu füllen und OKC hätte die Assets um es den Bulls schmackhaft zu machen.
Am Ende werden die Bulls aber auch etwas bieten müssen, das den Thunder im Gegenzug hilft. Nur das Gehalt abzugeben, ergibt noch keinen Deal. Dafür dürften zu viele Teams grundsätzlich Interesse an Williams haben, die wenigstens einen Spieler zurückschicken, der den Thunder etwas bringt, statt nur das Gehalt runterzusetzen. Wer soll das bei den Bulls aktuell sein? Ich sehe daher noch nicht, dass die Bulls für das Gehalt Picks verlangen können. Zumindest nicht ohne starke Protections.
Selbst mal angenommen, dass OKC Pick Nr. 12 behalten sollte um Mara als mögliche Antwort auf Wemby zu holen, wären ja alleine in diesem Draft noch Nr. 17 und 37 zu haben, sowie den einen oder anderen future first.
Wenn OKC Mara draften sollte, dann wird das klar den Plan verfolgen Hartenstein nicht zu verlängern, um darüber dann unter den Apron zu kommen. Mir ist aber momentan etwas zu viel Hype bei Mara drin zwar, so wie er in den letzten Wochen in den Mocks aufstieg, da ich ihn weniger NBA-Ready einstufen würde als es mittlerweile geschieht. Im Prinzip geht es jedenfalls um sehr vergleichbare Skillsets, nur mit mehr Länge. Das macht Mara in meinen Augen noch nicht zur Antwort auf Wembanyama. Hartenstein war wichtig, weil der Small Ball der Thunder nicht funktionierte, aber die +/- haben ja durchaus aufgezeigt, dass Hartenstein Wembanyama auch nicht stoppen kann und die Offense war mit Hartenstein dann doch nur bedingt besser. Was sollte sich mit Mara daran ändern? Länge schlägt Wembanyama bereits mit Skill, obwohl er in der Shot-Creation erst am Anfang steht. Siehe Holmgren. Die Spurs werden hier aber noch besser werden und damit steigen dann auch die Anforderungen.
Ich bin mir daher auch gar nicht so sicher, ob man den Anti-Wembanyama suchen sollte, wenn es ihn jetzt schon nicht gibt, aber die Anforderungen noch steigen werden. Die Kombination aus Inside-Outside ist einzigartig und letztendlich nicht aus dem Spiel zu nehmen. Man kann Wembanyama nur hart arbeiten lassen, wofür Tiefe genauso wichtig ist, wie Spitze. Man wird ihn sowieso absehbar nicht stoppen können und um den defensiven Wert zu reduzieren, wird es vermutlich mehrere Wege geben. Dahingehend erwarte ich mir von den Knicks bspw. auch etwas, indem sie mit KAT schon eine Aufgabe stellen. 5-Out und Physis auf der 5 lassen es durchaus zu die Stärken von Wembanyama in der Rimprotection zu reduzieren - Mara wäre aber kein Shooter -, weil man variabler agieren kann. Hartenstein als Scorer zu ignorieren, war oft schon zu einfach, da die Spurs lieber SGA wegnahmen, da OKC nie vor hatte von Hartenstein 20 Würfe zu bekommen. Das nähmen die Spurs aber wohl sogar in Kauf. Towns werden die Spurs nicht ignorieren können, womit der Weg zum Korb freier wird. Dann wird man aber eben auch überhaupt erst mal die Perimeter Defense der Spurs attackieren müssen.
Wembanyamas Stärken irrelevanter zu machen, das wird allein schon nicht mehr reichen, wenn man es dann nicht ausreichend bestrafen kann. Vor allem, sollten die Spurs doch den passenden Big neben Wembanyama finden, was es richtig schwer machen dürfte, um die Spurs Defense zu knacken. Dabei liegt darin meines Erachtens der Hebel gegen die Spurs. Wenn OKC Mara daher draften sollte, um Hartensteins Funktion günstiger zu bekommen, zieht man Wembanyama nicht so aus der Zone, als dass es nicht weiterhin primär darum gehen würde die Shot-Creation deutlich unabhängiger von SGA zu bekommen. Das bliebe aber der Schlüssel gegen die Spurs aus Sicht von OKC. Wenn die Spurs offensiv absehbar besser werden, muss man deren defensive Probleme erhöhen. Das halte ich mit Hartenstein und Mara nur in Abhängigkeit von Spielern möglich, die die Grundlagen ausnutzen können, die sie gegen Wembanyama schaffen. Ansonsten muss auch vom Center offensiv noch viel mehr kommen als von Hartenstein erwartet werden kann und von Mara zu erwarten wäre.
Williams und Chet werden mit ihren je 40+ Mio Gehalt kommende Saison schon ein ziemlicher Schlag ins Kontor.
Da aber wirklich sehr viel diese Playoffs über SGA lief bin ich auch gespannt, ob nicht doch Gerüchte um eine echte Nr. 2 aufkommen.
Giannis bei OKC wäre natürlich ein Kracher, sehe ich aber nicht passieren, weil ich vermute dass man eher jemanden wie Trey Murphy holen wird.
Wäre Murphy denn eine echte Nummer 2? Murphy ist im Prinzip doch, was Williams ist. Ein 2-Way, der zu gut für einen Rollenspieler ist, aber nicht gut genug für einen Max. Wobei Williams in der Creation wahrscheinlich sogar stärker ist. Murphy macht Sinn, wenn man sehr gute Playmaker, bspw. einen Doncic und Reaves, hat und eine Nummer 3 mit 3&D sucht, aber da müsste sich OKC schon sehr sicher sein, was da von McCain und Mitchell in der Creation noch kommt.
Giannis wäre vermutlich auch nicht mehr sinnvoll. Der hat durch seinen fehlenden Wurf auch schon genug Probleme gegen Wembanyama, weil er kleiner ist und die Physis sticht dadurch scho nicht mehr so recht. Gab bislang zwar nicht viele Aufeinandertreffen, aber Effizienz, Rebounds, Assists und TO waren gegen Wembanyama immer deutlich schlechter, was eher noch schlechter werden wird. Giannis gäbe vielleicht noch ein kurzes Contention Fenster, wird dann aber sehr schnell teuer, weil er gegen Wembanyama zunehmend zum Rollenspieler degradiert würde, weil zu wenig stechende Trümpfe im Skillset gegen Wembanyama.
Für einen besseren Spieler zu traden, wird glaube ich nicht ganz einfach. Könnte mir vorstellen, dass bei Brown etwas geht, aber reißt der es am Ende schon raus? Mobley wäre interessant, wenn man die Idee vom Wembanyama Stopper doch auf die Spitze treibt - auch wenn ich das wie gesagt nicht würde. Aber wie soll so ein Trade aussehen? Bei Adebayo wäre es ähnlich. Unabhängig davon, dass es ein Paradigmenwechsel wäre, glaube ich eher, dass OKC es mit einem smarten Trade versuchen wird, bei dem sie die Finanzen langfristig aufstellen. Da passt eigentlich kein Max Spieler rein.
Ich vermute daher, dass es über die Spielerentwicklung gehen muss. So könnte es bspw. auch recht interessant sein im Draft zu versuchen nach oben zu traden. Da könnten die Bulls dann sogar als erstes Team in Betracht gezogen werden. Die potenziellen Franchise Spieler dürften schließlich schon weg sein. Was machen die Bulls denn, wenn sie denken, dass Buzelis nicht gut neben Wilson spielbar ist und BPA an der Draft Position nur Guards zur Wahl lassen, von denen die Bulls mehr als genug haben, die schlecht ergänzt würden? Wenn man dann Williams und vor allem Picks im 26er Draft bekäme, in einer Draft Range, die eher zu den Targets der Bulls passen, kann das durchaus interessant werden. Wenn es einen Deal mit den Bulls geben soll, dann kann ich mir jedenfalls eher so etwas vorstellen, als einen Salary Dump.
31.05.2026 - 16:48 Uhr
Zitat von BVBBC
Am Ende werden die Bulls aber auch etwas bieten müssen, das den Thunder im Gegenzug hilft. Nur das Gehalt abzugeben, ergibt noch keinen Deal. Dafür dürften zu viele Teams grundsätzlich Interesse an Williams haben, die wenigstens einen Spieler zurückschicken, der den Thunder etwas bringt, statt nur das Gehalt runterzusetzen. Wer soll das bei den Bulls aktuell sein? Ich sehe daher noch nicht, dass die Bulls für das Gehalt Picks verlangen können. Zumindest nicht ohne starke Protections.
Selbst mal angenommen, dass OKC Pick Nr. 12 behalten sollte um Mara als mögliche Antwort auf Wemby zu holen, wären ja alleine in diesem Draft noch Nr. 17 und 37 zu haben, sowie den einen oder anderen future first.
Wenn OKC Mara draften sollte, dann wird das klar den Plan verfolgen Hartenstein nicht zu verlängern, um darüber dann unter den Apron zu kommen. Mir ist aber momentan etwas zu viel Hype bei Mara drin zwar, so wie er in den letzten Wochen in den Mocks aufstieg, da ich ihn weniger NBA-Ready einstufen würde als es mittlerweile geschieht. Im Prinzip geht es jedenfalls um sehr vergleichbare Skillsets, nur mit mehr Länge. Das macht Mara in meinen Augen noch nicht zur Antwort auf Wembanyama. Hartenstein war wichtig, weil der Small Ball der Thunder nicht funktionierte, aber die +/- haben ja durchaus aufgezeigt, dass Hartenstein Wembanyama auch nicht stoppen kann und die Offense war mit Hartenstein dann doch nur bedingt besser. Was sollte sich mit Mara daran ändern? Länge schlägt Wembanyama bereits mit Skill, obwohl er in der Shot-Creation erst am Anfang steht. Siehe Holmgren. Die Spurs werden hier aber noch besser werden und damit steigen dann auch die Anforderungen.
Ich bin mir daher auch gar nicht so sicher, ob man den Anti-Wembanyama suchen sollte, wenn es ihn jetzt schon nicht gibt, aber die Anforderungen noch steigen werden. Die Kombination aus Inside-Outside ist einzigartig und letztendlich nicht aus dem Spiel zu nehmen. Man kann Wembanyama nur hart arbeiten lassen, wofür Tiefe genauso wichtig ist, wie Spitze. Man wird ihn sowieso absehbar nicht stoppen können und um den defensiven Wert zu reduzieren, wird es vermutlich mehrere Wege geben. Dahingehend erwarte ich mir von den Knicks bspw. auch etwas, indem sie mit KAT schon eine Aufgabe stellen. 5-Out und Physis auf der 5 lassen es durchaus zu die Stärken von Wembanyama in der Rimprotection zu reduzieren - Mara wäre aber kein Shooter -, weil man variabler agieren kann. Hartenstein als Scorer zu ignorieren, war oft schon zu einfach, da die Spurs lieber SGA wegnahmen, da OKC nie vor hatte von Hartenstein 20 Würfe zu bekommen. Das nähmen die Spurs aber wohl sogar in Kauf. Towns werden die Spurs nicht ignorieren können, womit der Weg zum Korb freier wird. Dann wird man aber eben auch überhaupt erst mal die Perimeter Defense der Spurs attackieren müssen.
Wembanyamas Stärken irrelevanter zu machen, das wird allein schon nicht mehr reichen, wenn man es dann nicht ausreichend bestrafen kann. Vor allem, sollten die Spurs doch den passenden Big neben Wembanyama finden, was es richtig schwer machen dürfte, um die Spurs Defense zu knacken. Dabei liegt darin meines Erachtens der Hebel gegen die Spurs. Wenn OKC Mara daher draften sollte, um Hartensteins Funktion günstiger zu bekommen, zieht man Wembanyama nicht so aus der Zone, als dass es nicht weiterhin primär darum gehen würde die Shot-Creation deutlich unabhängiger von SGA zu bekommen. Das bliebe aber der Schlüssel gegen die Spurs aus Sicht von OKC. Wenn die Spurs offensiv absehbar besser werden, muss man deren defensive Probleme erhöhen. Das halte ich mit Hartenstein und Mara nur in Abhängigkeit von Spielern möglich, die die Grundlagen ausnutzen können, die sie gegen Wembanyama schaffen. Ansonsten muss auch vom Center offensiv noch viel mehr kommen als von Hartenstein erwartet werden kann und von Mara zu erwarten wäre.
Williams und Chet werden mit ihren je 40+ Mio Gehalt kommende Saison schon ein ziemlicher Schlag ins Kontor.
Da aber wirklich sehr viel diese Playoffs über SGA lief bin ich auch gespannt, ob nicht doch Gerüchte um eine echte Nr. 2 aufkommen.
Giannis bei OKC wäre natürlich ein Kracher, sehe ich aber nicht passieren, weil ich vermute dass man eher jemanden wie Trey Murphy holen wird.
Wäre Murphy denn eine echte Nummer 2? Murphy ist im Prinzip doch, was Williams ist. Ein 2-Way, der zu gut für einen Rollenspieler ist, aber nicht gut genug für einen Max. Wobei Williams in der Creation wahrscheinlich sogar stärker ist. Murphy macht Sinn, wenn man sehr gute Playmaker, bspw. einen Doncic und Reaves, hat und eine Nummer 3 mit 3&D sucht, aber da müsste sich OKC schon sehr sicher sein, was da von McCain und Mitchell in der Creation noch kommt.
Giannis wäre vermutlich auch nicht mehr sinnvoll. Der hat durch seinen fehlenden Wurf auch schon genug Probleme gegen Wembanyama, weil er kleiner ist und die Physis sticht dadurch scho nicht mehr so recht. Gab bislang zwar nicht viele Aufeinandertreffen, aber Effizienz, Rebounds, Assists und TO waren gegen Wembanyama immer deutlich schlechter, was eher noch schlechter werden wird. Giannis gäbe vielleicht noch ein kurzes Contention Fenster, wird dann aber sehr schnell teuer, weil er gegen Wembanyama zunehmend zum Rollenspieler degradiert würde, weil zu wenig stechende Trümpfe im Skillset gegen Wembanyama.
Für einen besseren Spieler zu traden, wird glaube ich nicht ganz einfach. Könnte mir vorstellen, dass bei Brown etwas geht, aber reißt der es am Ende schon raus? Mobley wäre interessant, wenn man die Idee vom Wembanyama Stopper doch auf die Spitze treibt - auch wenn ich das wie gesagt nicht würde. Aber wie soll so ein Trade aussehen? Bei Adebayo wäre es ähnlich. Unabhängig davon, dass es ein Paradigmenwechsel wäre, glaube ich eher, dass OKC es mit einem smarten Trade versuchen wird, bei dem sie die Finanzen langfristig aufstellen. Da passt eigentlich kein Max Spieler rein.
Ich vermute daher, dass es über die Spielerentwicklung gehen muss. So könnte es bspw. auch recht interessant sein im Draft zu versuchen nach oben zu traden. Da könnten die Bulls dann sogar als erstes Team in Betracht gezogen werden. Die potenziellen Franchise Spieler dürften schließlich schon weg sein. Was machen die Bulls denn, wenn sie denken, dass Buzelis nicht gut neben Wilson spielbar ist und BPA an der Draft Position nur Guards zur Wahl lassen, von denen die Bulls mehr als genug haben, die schlecht ergänzt würden? Wenn man dann Williams und vor allem Picks im 26er Draft bekäme, in einer Draft Range, die eher zu den Targets der Bulls passen, kann das durchaus interessant werden. Wenn es einen Deal mit den Bulls geben soll, dann kann ich mir jedenfalls eher so etwas vorstellen, als einen Salary Dump.
Zitat von DrBall
Die Bulls sind ja wohl durchaus gewillt Capspace zu füllen und OKC hätte die Assets um es den Bulls schmackhaft zu machen.
Zitat von BVBBC
Ja, Cap Management wird nun spannend. Man ist nicht mehr gut genug, um in dieser Liga Meister zu werden, weswegen der Kader angepasst werden muss, während man von den absehbar hohen Kosten runterkommen muss, weil man eben nicht gut genug ist, um Meister zu werden.
Einen Holmgren Trade kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen. So sehr ich ihn wegen seiner Offense für überbezahlt halte, so wichtig ist er für das OKC System defensiv dann doch. Wäre da nicht das Matchup mit Wembanyama, dürfte es da auch gar keine andere Meinung geben. Williams ist dann doch deutlich ersetzbarer. Auch er ist offensiv überbezahlt, wenn auch nicht so sehr, wie Holmgren, hat defensiv, obwohl er ein guter Verteidiger ist, aber auch nicht den Hebel. Da kann ich mir daher schon eher einen Trade vorstellen, auch wenn mir unklar ist, wohin es gehen könnte, weil sein teurer Vertrag hier eben für Restriktionen sorgt, wonach ihn nicht viele Teams sich leisten können, die an sich hochinteressiert sein sollten. Selbst mit Marktwert im Keller und dadurch suboptimalem Hebel beim Return.
Wobei Gehalt freischaufeln wichtiger sein wird, um Hartenstein zu halten oder wenigstens mit einer günstigeren Alternative adäquat zu ersetzen, was gegen die Spurs zwar Swing-Factor war, aber genau deswegen eigentlich auch unerlässlich ist. Mich würde nicht wundern, wenn das ein oder andere S&T Szenario da noch diskutiert wird im Sommer, gerade wenn bei Williams nur schlechte Angebote kommen sollten. Bei Dort wird es eine Frage des Preises, wobei ich nicht sehe, dass OKC ihn halten können wird.
Also liegen die Hebel für die nächste Saison wahrscheinlich hauptsächlich in den Draft Picks und der Spielerentwicklung von Mitchell, McCain und dem ein oder anderen (Topic und Sorber sind durch ihre langen Ausfallzeiten schwer einzuschätzen, bringen aber gewisse Chancen mit, um zumindest Rollenspieler günstiger zu ersetzen), der schon im Kader ist. Zumal man die Finanzen ab 2027 im Blick behalten muss, wenn der Supermax von SGA greift. Spätestens dann müssen die Gehälter angepasst sein, wodurch auch das Risiko da ist, dass man eine Reihe an Spielern ersatzlos ziehen lassen muss, gerade wenn man nur die Teamoptionen ziehen kann, um zu einer Einigung zu finden.
Wären die Thunder nochmal Champ geworden, wären die dafür nötigen Entscheidungen massiv einfacher, weil man davon ausgehen darf, dass die Spieler das Geld wert sind. Mit dem Beweis, dass sie es aber nicht sind, agiert es sich deutlich schwieriger, weil man besser werden muss, mit weniger Geld. Jetzt gilt es ein Kunstwerk zu vollbringen, um Gehalt einzusparen und trotzdem Playmaking (dadurch im Verbund auch Shooting) zu stärken und auch noch eine Antwort auf Wembanyama zu finden, die konstant ein Faktor ist (was auch im Playmaking Kontext angegangen werden sollte, weil man Wembanyama individuell schon jetzt nicht klein kriegt). Die Thunder müssen in jedem Fall offensiv besser werden und können defensiv auch nichts dafür aufgeben.
Zitat von Hoolix
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Ja, Cap Management wird nun spannend. Man ist nicht mehr gut genug, um in dieser Liga Meister zu werden, weswegen der Kader angepasst werden muss, während man von den absehbar hohen Kosten runterkommen muss, weil man eben nicht gut genug ist, um Meister zu werden.
Einen Holmgren Trade kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen. So sehr ich ihn wegen seiner Offense für überbezahlt halte, so wichtig ist er für das OKC System defensiv dann doch. Wäre da nicht das Matchup mit Wembanyama, dürfte es da auch gar keine andere Meinung geben. Williams ist dann doch deutlich ersetzbarer. Auch er ist offensiv überbezahlt, wenn auch nicht so sehr, wie Holmgren, hat defensiv, obwohl er ein guter Verteidiger ist, aber auch nicht den Hebel. Da kann ich mir daher schon eher einen Trade vorstellen, auch wenn mir unklar ist, wohin es gehen könnte, weil sein teurer Vertrag hier eben für Restriktionen sorgt, wonach ihn nicht viele Teams sich leisten können, die an sich hochinteressiert sein sollten. Selbst mit Marktwert im Keller und dadurch suboptimalem Hebel beim Return.
Wobei Gehalt freischaufeln wichtiger sein wird, um Hartenstein zu halten oder wenigstens mit einer günstigeren Alternative adäquat zu ersetzen, was gegen die Spurs zwar Swing-Factor war, aber genau deswegen eigentlich auch unerlässlich ist. Mich würde nicht wundern, wenn das ein oder andere S&T Szenario da noch diskutiert wird im Sommer, gerade wenn bei Williams nur schlechte Angebote kommen sollten. Bei Dort wird es eine Frage des Preises, wobei ich nicht sehe, dass OKC ihn halten können wird.
Also liegen die Hebel für die nächste Saison wahrscheinlich hauptsächlich in den Draft Picks und der Spielerentwicklung von Mitchell, McCain und dem ein oder anderen (Topic und Sorber sind durch ihre langen Ausfallzeiten schwer einzuschätzen, bringen aber gewisse Chancen mit, um zumindest Rollenspieler günstiger zu ersetzen), der schon im Kader ist. Zumal man die Finanzen ab 2027 im Blick behalten muss, wenn der Supermax von SGA greift. Spätestens dann müssen die Gehälter angepasst sein, wodurch auch das Risiko da ist, dass man eine Reihe an Spielern ersatzlos ziehen lassen muss, gerade wenn man nur die Teamoptionen ziehen kann, um zu einer Einigung zu finden.
Wären die Thunder nochmal Champ geworden, wären die dafür nötigen Entscheidungen massiv einfacher, weil man davon ausgehen darf, dass die Spieler das Geld wert sind. Mit dem Beweis, dass sie es aber nicht sind, agiert es sich deutlich schwieriger, weil man besser werden muss, mit weniger Geld. Jetzt gilt es ein Kunstwerk zu vollbringen, um Gehalt einzusparen und trotzdem Playmaking (dadurch im Verbund auch Shooting) zu stärken und auch noch eine Antwort auf Wembanyama zu finden, die konstant ein Faktor ist (was auch im Playmaking Kontext angegangen werden sollte, weil man Wembanyama individuell schon jetzt nicht klein kriegt). Die Thunder müssen in jedem Fall offensiv besser werden und können defensiv auch nichts dafür aufgeben.
Die Bulls sind ja wohl durchaus gewillt Capspace zu füllen und OKC hätte die Assets um es den Bulls schmackhaft zu machen.
Am Ende werden die Bulls aber auch etwas bieten müssen, das den Thunder im Gegenzug hilft. Nur das Gehalt abzugeben, ergibt noch keinen Deal. Dafür dürften zu viele Teams grundsätzlich Interesse an Williams haben, die wenigstens einen Spieler zurückschicken, der den Thunder etwas bringt, statt nur das Gehalt runterzusetzen. Wer soll das bei den Bulls aktuell sein? Ich sehe daher noch nicht, dass die Bulls für das Gehalt Picks verlangen können. Zumindest nicht ohne starke Protections.
Selbst mal angenommen, dass OKC Pick Nr. 12 behalten sollte um Mara als mögliche Antwort auf Wemby zu holen, wären ja alleine in diesem Draft noch Nr. 17 und 37 zu haben, sowie den einen oder anderen future first.
Wenn OKC Mara draften sollte, dann wird das klar den Plan verfolgen Hartenstein nicht zu verlängern, um darüber dann unter den Apron zu kommen. Mir ist aber momentan etwas zu viel Hype bei Mara drin zwar, so wie er in den letzten Wochen in den Mocks aufstieg, da ich ihn weniger NBA-Ready einstufen würde als es mittlerweile geschieht. Im Prinzip geht es jedenfalls um sehr vergleichbare Skillsets, nur mit mehr Länge. Das macht Mara in meinen Augen noch nicht zur Antwort auf Wembanyama. Hartenstein war wichtig, weil der Small Ball der Thunder nicht funktionierte, aber die +/- haben ja durchaus aufgezeigt, dass Hartenstein Wembanyama auch nicht stoppen kann und die Offense war mit Hartenstein dann doch nur bedingt besser. Was sollte sich mit Mara daran ändern? Länge schlägt Wembanyama bereits mit Skill, obwohl er in der Shot-Creation erst am Anfang steht. Siehe Holmgren. Die Spurs werden hier aber noch besser werden und damit steigen dann auch die Anforderungen.
Ich bin mir daher auch gar nicht so sicher, ob man den Anti-Wembanyama suchen sollte, wenn es ihn jetzt schon nicht gibt, aber die Anforderungen noch steigen werden. Die Kombination aus Inside-Outside ist einzigartig und letztendlich nicht aus dem Spiel zu nehmen. Man kann Wembanyama nur hart arbeiten lassen, wofür Tiefe genauso wichtig ist, wie Spitze. Man wird ihn sowieso absehbar nicht stoppen können und um den defensiven Wert zu reduzieren, wird es vermutlich mehrere Wege geben. Dahingehend erwarte ich mir von den Knicks bspw. auch etwas, indem sie mit KAT schon eine Aufgabe stellen. 5-Out und Physis auf der 5 lassen es durchaus zu die Stärken von Wembanyama in der Rimprotection zu reduzieren - Mara wäre aber kein Shooter -, weil man variabler agieren kann. Hartenstein als Scorer zu ignorieren, war oft schon zu einfach, da die Spurs lieber SGA wegnahmen, da OKC nie vor hatte von Hartenstein 20 Würfe zu bekommen. Das nähmen die Spurs aber wohl sogar in Kauf. Towns werden die Spurs nicht ignorieren können, womit der Weg zum Korb freier wird. Dann wird man aber eben auch überhaupt erst mal die Perimeter Defense der Spurs attackieren müssen.
Wembanyamas Stärken irrelevanter zu machen, das wird allein schon nicht mehr reichen, wenn man es dann nicht ausreichend bestrafen kann. Vor allem, sollten die Spurs doch den passenden Big neben Wembanyama finden, was es richtig schwer machen dürfte, um die Spurs Defense zu knacken. Dabei liegt darin meines Erachtens der Hebel gegen die Spurs. Wenn OKC Mara daher draften sollte, um Hartensteins Funktion günstiger zu bekommen, zieht man Wembanyama nicht so aus der Zone, als dass es nicht weiterhin primär darum gehen würde die Shot-Creation deutlich unabhängiger von SGA zu bekommen. Das bliebe aber der Schlüssel gegen die Spurs aus Sicht von OKC. Wenn die Spurs offensiv absehbar besser werden, muss man deren defensive Probleme erhöhen. Das halte ich mit Hartenstein und Mara nur in Abhängigkeit von Spielern möglich, die die Grundlagen ausnutzen können, die sie gegen Wembanyama schaffen. Ansonsten muss auch vom Center offensiv noch viel mehr kommen als von Hartenstein erwartet werden kann und von Mara zu erwarten wäre.
Williams und Chet werden mit ihren je 40+ Mio Gehalt kommende Saison schon ein ziemlicher Schlag ins Kontor.
Da aber wirklich sehr viel diese Playoffs über SGA lief bin ich auch gespannt, ob nicht doch Gerüchte um eine echte Nr. 2 aufkommen.
Giannis bei OKC wäre natürlich ein Kracher, sehe ich aber nicht passieren, weil ich vermute dass man eher jemanden wie Trey Murphy holen wird.
Wäre Murphy denn eine echte Nummer 2? Murphy ist im Prinzip doch, was Williams ist. Ein 2-Way, der zu gut für einen Rollenspieler ist, aber nicht gut genug für einen Max. Wobei Williams in der Creation wahrscheinlich sogar stärker ist. Murphy macht Sinn, wenn man sehr gute Playmaker, bspw. einen Doncic und Reaves, hat und eine Nummer 3 mit 3&D sucht, aber da müsste sich OKC schon sehr sicher sein, was da von McCain und Mitchell in der Creation noch kommt.
Giannis wäre vermutlich auch nicht mehr sinnvoll. Der hat durch seinen fehlenden Wurf auch schon genug Probleme gegen Wembanyama, weil er kleiner ist und die Physis sticht dadurch scho nicht mehr so recht. Gab bislang zwar nicht viele Aufeinandertreffen, aber Effizienz, Rebounds, Assists und TO waren gegen Wembanyama immer deutlich schlechter, was eher noch schlechter werden wird. Giannis gäbe vielleicht noch ein kurzes Contention Fenster, wird dann aber sehr schnell teuer, weil er gegen Wembanyama zunehmend zum Rollenspieler degradiert würde, weil zu wenig stechende Trümpfe im Skillset gegen Wembanyama.
Für einen besseren Spieler zu traden, wird glaube ich nicht ganz einfach. Könnte mir vorstellen, dass bei Brown etwas geht, aber reißt der es am Ende schon raus? Mobley wäre interessant, wenn man die Idee vom Wembanyama Stopper doch auf die Spitze treibt - auch wenn ich das wie gesagt nicht würde. Aber wie soll so ein Trade aussehen? Bei Adebayo wäre es ähnlich. Unabhängig davon, dass es ein Paradigmenwechsel wäre, glaube ich eher, dass OKC es mit einem smarten Trade versuchen wird, bei dem sie die Finanzen langfristig aufstellen. Da passt eigentlich kein Max Spieler rein.
Ich vermute daher, dass es über die Spielerentwicklung gehen muss. So könnte es bspw. auch recht interessant sein im Draft zu versuchen nach oben zu traden. Da könnten die Bulls dann sogar als erstes Team in Betracht gezogen werden. Die potenziellen Franchise Spieler dürften schließlich schon weg sein. Was machen die Bulls denn, wenn sie denken, dass Buzelis nicht gut neben Wilson spielbar ist und BPA an der Draft Position nur Guards zur Wahl lassen, von denen die Bulls mehr als genug haben, die schlecht ergänzt würden? Wenn man dann Williams und vor allem Picks im 26er Draft bekäme, in einer Draft Range, die eher zu den Targets der Bulls passen, kann das durchaus interessant werden. Wenn es einen Deal mit den Bulls geben soll, dann kann ich mir jedenfalls eher so etwas vorstellen, als einen Salary Dump.
Wemby stoppen wird man nicht können. Da geht es primär darum ihn zu verlangsamen und genug Optionen zu haben ihn zu frustrieren, ebenso wie es in den 2000ern mit Shaq der Fall war. Die Frage ist, welcher Spielertyp macht ihm wirklich das Leben schwerer und ich denke dass man da zumindest eine lange Option im Roster haben wollen wird um Wemby am Rim etwas entgegensetzen zu können, weshalb Mara durchaus interessant sein könnte. Das Problem an Holmgreen ist auch nicht, dass er so ein schwaches Spiel 7 gezeigt hat, sondern dass er demnächst 40+ Mio pro Jahr verdient. Würde er 25 Mio kassieren, würden wir vermutlich gar nicht über ihn sprechen. Da Williams und Holmgreen wirklich ihren Wert entwertet haben, wird man sehen müssen welche Teams wirklich gewillt sind Assets im Gegenzug nach OKC wandern zu lassen.
Holmgreen könnte ich mir ja noch als Bestandteil eines Giannis Trades vorstellen, aber Williams kam ja weit jenseits der Form der letzten Spielzeiten wieder und da müsste OKC wohl ihn wieder sich einen Wert erspielen lassen ehe ihn Teams spannend finden. Aber selbst wenn es nur darum geht den aktuellen Kader beisammen halten zu können wird man in OKC sich von Spielern trennen müssen. Cason Wallace könnte da interessant sein.
Man kann es sicherlich über die Spielerentwicklung versuchen, Talent ist genug vorhanden und es brauchte schon sehr gute Spurs um OKC diese Saison zu schlagen, aber gegenwärtig sehe ich nicht dass Williams, McCain oder ein anderer Spieler wirklich diese zuverlässige Nr. 2 wird die in diesen Playoffs fehlte. Da wurde dieses Jahr immens viel von Caruso herausgerissen, der dieses Niveau aber auch nicht konstant in den Playoffs liefern kann und wird. Ich bin gespannt was OKC machen wird. Optionen haben sie zur Genüge, aber Veränderungen werden kommen. Alleine schon weil man schwerlich Hartenstein und Dort resignen kann und die Picks nutzen die man dieses Jahr alle hätte. Auch auf den intelligenten Deal wäre ich gespannt.
Die Bulls haben im Grunde 9 Spieler unter Vertrag und davon einen interessanten Tre Jones und Jalen Smith sowie mit Abstrichen Isaac Okoro beisammen und jede Menge Capspace zur Verfügung um schlechte Deals zu absorbieren. Giddey wird man nicht jetzt traden, es sei denn irgend ein Team bezahlt für ihn zu viel für ihn im Trade, er dürfte aber auch nicht als untradebar in Zukunft gelten oder der Baustein sein um den man herum bauen wollen wird. Buzelis, Essengue, Miller und Dillingham dürften gehalten werden und Patrick Williams will gegenwärtig niemand, außer man würde einen noch schlechteren Deal im Tausch zurück bekommen. Evtl. verlängert man mit Sexton, je nach Gehaltsvorstellung, aber das ist es auch.
Ich sehe da nicht, dass die Bulls irgendwas nennenswertes abgeben werden um gegenwärtig Entwicklungsschritte zu überspringen und schneller anzutreiben. Evtl. ist man gewillt für geringen Aufpreis von Nr. 4 nach weiter vorne zu traden, aber ich glaube auch nicht dass man da für einen Spieler Haus und Hof abgeben wird. Graham wird sich an vielen Stellen beweisen müssen und solche Dinge wie die Wahl des Coaches, ein guter Draft und eine gute Free Agency setzen auch schon den Ton.
Genauso glaube ich nicht, dass die Bulls gewillt sind 4 abzugeben und deutlich nach hinten zu traden.
Die neuen Draft-Lottery Regeln bestrafen es nun wenn man zu schlecht ist und die Bulls haben zwar Talent, aber das Risiko einen der letzten Plätze im Osten zu holen besteht kommende Saison dennoch, sodass nicht wirklich ersichtlich ist, was für ein Angebot da kommen soll, damit die Bulls Nr. 4 abgeben. Die Alternativen sind halt Wilson oder wenn er fällt Peterson. Beide haben ihren Platz im Roster.
31.05.2026 - 17:07 Uhr
Zitat von DrBall
Wemby stoppen wird man nicht können. Da geht es primär darum ihn zu verlangsamen und genug Optionen zu haben ihn zu frustrieren, ebenso wie es in den 2000ern mit Shaq der Fall war. Die Frage ist, welcher Spielertyp macht ihm wirklich das Leben schwerer und ich denke dass man da zumindest eine lange Option im Roster haben wollen wird um Wemby am Rim etwas entgegensetzen zu können, weshalb Mara durchaus interessant sein könnte. Das Problem an Holmgreen ist auch nicht, dass er so ein schwaches Spiel 7 gezeigt hat, sondern dass er demnächst 40+ Mio pro Jahr verdient. Würde er 25 Mio kassieren, würden wir vermutlich gar nicht über ihn sprechen. Da Williams und Holmgreen wirklich ihren Wert entwertet haben, wird man sehen müssen welche Teams wirklich gewillt sind Assets im Gegenzug nach OKC wandern zu lassen.
Holmgreen könnte ich mir ja noch als Bestandteil eines Giannis Trades vorstellen, aber Williams kam ja weit jenseits der Form der letzten Spielzeiten wieder und da müsste OKC wohl ihn wieder sich einen Wert erspielen lassen ehe ihn Teams spannend finden. Aber selbst wenn es nur darum geht den aktuellen Kader beisammen halten zu können wird man in OKC sich von Spielern trennen müssen. Cason Wallace könnte da interessant sein.
Man kann es sicherlich über die Spielerentwicklung versuchen, Talent ist genug vorhanden und es brauchte schon sehr gute Spurs um OKC diese Saison zu schlagen, aber gegenwärtig sehe ich nicht dass Williams, McCain oder ein anderer Spieler wirklich diese zuverlässige Nr. 2 wird die in diesen Playoffs fehlte. Da wurde dieses Jahr immens viel von Caruso herausgerissen, der dieses Niveau aber auch nicht konstant in den Playoffs liefern kann und wird. Ich bin gespannt was OKC machen wird. Optionen haben sie zur Genüge, aber Veränderungen werden kommen. Alleine schon weil man schwerlich Hartenstein und Dort resignen kann und die Picks nutzen die man dieses Jahr alle hätte. Auch auf den intelligenten Deal wäre ich gespannt.
Zitat von BVBBC
Am Ende werden die Bulls aber auch etwas bieten müssen, das den Thunder im Gegenzug hilft. Nur das Gehalt abzugeben, ergibt noch keinen Deal. Dafür dürften zu viele Teams grundsätzlich Interesse an Williams haben, die wenigstens einen Spieler zurückschicken, der den Thunder etwas bringt, statt nur das Gehalt runterzusetzen. Wer soll das bei den Bulls aktuell sein? Ich sehe daher noch nicht, dass die Bulls für das Gehalt Picks verlangen können. Zumindest nicht ohne starke Protections.
Selbst mal angenommen, dass OKC Pick Nr. 12 behalten sollte um Mara als mögliche Antwort auf Wemby zu holen, wären ja alleine in diesem Draft noch Nr. 17 und 37 zu haben, sowie den einen oder anderen future first.
Wenn OKC Mara draften sollte, dann wird das klar den Plan verfolgen Hartenstein nicht zu verlängern, um darüber dann unter den Apron zu kommen. Mir ist aber momentan etwas zu viel Hype bei Mara drin zwar, so wie er in den letzten Wochen in den Mocks aufstieg, da ich ihn weniger NBA-Ready einstufen würde als es mittlerweile geschieht. Im Prinzip geht es jedenfalls um sehr vergleichbare Skillsets, nur mit mehr Länge. Das macht Mara in meinen Augen noch nicht zur Antwort auf Wembanyama. Hartenstein war wichtig, weil der Small Ball der Thunder nicht funktionierte, aber die +/- haben ja durchaus aufgezeigt, dass Hartenstein Wembanyama auch nicht stoppen kann und die Offense war mit Hartenstein dann doch nur bedingt besser. Was sollte sich mit Mara daran ändern? Länge schlägt Wembanyama bereits mit Skill, obwohl er in der Shot-Creation erst am Anfang steht. Siehe Holmgren. Die Spurs werden hier aber noch besser werden und damit steigen dann auch die Anforderungen.
Ich bin mir daher auch gar nicht so sicher, ob man den Anti-Wembanyama suchen sollte, wenn es ihn jetzt schon nicht gibt, aber die Anforderungen noch steigen werden. Die Kombination aus Inside-Outside ist einzigartig und letztendlich nicht aus dem Spiel zu nehmen. Man kann Wembanyama nur hart arbeiten lassen, wofür Tiefe genauso wichtig ist, wie Spitze. Man wird ihn sowieso absehbar nicht stoppen können und um den defensiven Wert zu reduzieren, wird es vermutlich mehrere Wege geben. Dahingehend erwarte ich mir von den Knicks bspw. auch etwas, indem sie mit KAT schon eine Aufgabe stellen. 5-Out und Physis auf der 5 lassen es durchaus zu die Stärken von Wembanyama in der Rimprotection zu reduzieren - Mara wäre aber kein Shooter -, weil man variabler agieren kann. Hartenstein als Scorer zu ignorieren, war oft schon zu einfach, da die Spurs lieber SGA wegnahmen, da OKC nie vor hatte von Hartenstein 20 Würfe zu bekommen. Das nähmen die Spurs aber wohl sogar in Kauf. Towns werden die Spurs nicht ignorieren können, womit der Weg zum Korb freier wird. Dann wird man aber eben auch überhaupt erst mal die Perimeter Defense der Spurs attackieren müssen.
Wembanyamas Stärken irrelevanter zu machen, das wird allein schon nicht mehr reichen, wenn man es dann nicht ausreichend bestrafen kann. Vor allem, sollten die Spurs doch den passenden Big neben Wembanyama finden, was es richtig schwer machen dürfte, um die Spurs Defense zu knacken. Dabei liegt darin meines Erachtens der Hebel gegen die Spurs. Wenn OKC Mara daher draften sollte, um Hartensteins Funktion günstiger zu bekommen, zieht man Wembanyama nicht so aus der Zone, als dass es nicht weiterhin primär darum gehen würde die Shot-Creation deutlich unabhängiger von SGA zu bekommen. Das bliebe aber der Schlüssel gegen die Spurs aus Sicht von OKC. Wenn die Spurs offensiv absehbar besser werden, muss man deren defensive Probleme erhöhen. Das halte ich mit Hartenstein und Mara nur in Abhängigkeit von Spielern möglich, die die Grundlagen ausnutzen können, die sie gegen Wembanyama schaffen. Ansonsten muss auch vom Center offensiv noch viel mehr kommen als von Hartenstein erwartet werden kann und von Mara zu erwarten wäre.
Williams und Chet werden mit ihren je 40+ Mio Gehalt kommende Saison schon ein ziemlicher Schlag ins Kontor.
Da aber wirklich sehr viel diese Playoffs über SGA lief bin ich auch gespannt, ob nicht doch Gerüchte um eine echte Nr. 2 aufkommen.
Giannis bei OKC wäre natürlich ein Kracher, sehe ich aber nicht passieren, weil ich vermute dass man eher jemanden wie Trey Murphy holen wird.
Wäre Murphy denn eine echte Nummer 2? Murphy ist im Prinzip doch, was Williams ist. Ein 2-Way, der zu gut für einen Rollenspieler ist, aber nicht gut genug für einen Max. Wobei Williams in der Creation wahrscheinlich sogar stärker ist. Murphy macht Sinn, wenn man sehr gute Playmaker, bspw. einen Doncic und Reaves, hat und eine Nummer 3 mit 3&D sucht, aber da müsste sich OKC schon sehr sicher sein, was da von McCain und Mitchell in der Creation noch kommt.
Giannis wäre vermutlich auch nicht mehr sinnvoll. Der hat durch seinen fehlenden Wurf auch schon genug Probleme gegen Wembanyama, weil er kleiner ist und die Physis sticht dadurch scho nicht mehr so recht. Gab bislang zwar nicht viele Aufeinandertreffen, aber Effizienz, Rebounds, Assists und TO waren gegen Wembanyama immer deutlich schlechter, was eher noch schlechter werden wird. Giannis gäbe vielleicht noch ein kurzes Contention Fenster, wird dann aber sehr schnell teuer, weil er gegen Wembanyama zunehmend zum Rollenspieler degradiert würde, weil zu wenig stechende Trümpfe im Skillset gegen Wembanyama.
Für einen besseren Spieler zu traden, wird glaube ich nicht ganz einfach. Könnte mir vorstellen, dass bei Brown etwas geht, aber reißt der es am Ende schon raus? Mobley wäre interessant, wenn man die Idee vom Wembanyama Stopper doch auf die Spitze treibt - auch wenn ich das wie gesagt nicht würde. Aber wie soll so ein Trade aussehen? Bei Adebayo wäre es ähnlich. Unabhängig davon, dass es ein Paradigmenwechsel wäre, glaube ich eher, dass OKC es mit einem smarten Trade versuchen wird, bei dem sie die Finanzen langfristig aufstellen. Da passt eigentlich kein Max Spieler rein.
Ich vermute daher, dass es über die Spielerentwicklung gehen muss. So könnte es bspw. auch recht interessant sein im Draft zu versuchen nach oben zu traden. Da könnten die Bulls dann sogar als erstes Team in Betracht gezogen werden. Die potenziellen Franchise Spieler dürften schließlich schon weg sein. Was machen die Bulls denn, wenn sie denken, dass Buzelis nicht gut neben Wilson spielbar ist und BPA an der Draft Position nur Guards zur Wahl lassen, von denen die Bulls mehr als genug haben, die schlecht ergänzt würden? Wenn man dann Williams und vor allem Picks im 26er Draft bekäme, in einer Draft Range, die eher zu den Targets der Bulls passen, kann das durchaus interessant werden. Wenn es einen Deal mit den Bulls geben soll, dann kann ich mir jedenfalls eher so etwas vorstellen, als einen Salary Dump.
Zitat von DrBall
Die Bulls sind ja wohl durchaus gewillt Capspace zu füllen und OKC hätte die Assets um es den Bulls schmackhaft zu machen.
Zitat von BVBBC
Ja, Cap Management wird nun spannend. Man ist nicht mehr gut genug, um in dieser Liga Meister zu werden, weswegen der Kader angepasst werden muss, während man von den absehbar hohen Kosten runterkommen muss, weil man eben nicht gut genug ist, um Meister zu werden.
Einen Holmgren Trade kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen. So sehr ich ihn wegen seiner Offense für überbezahlt halte, so wichtig ist er für das OKC System defensiv dann doch. Wäre da nicht das Matchup mit Wembanyama, dürfte es da auch gar keine andere Meinung geben. Williams ist dann doch deutlich ersetzbarer. Auch er ist offensiv überbezahlt, wenn auch nicht so sehr, wie Holmgren, hat defensiv, obwohl er ein guter Verteidiger ist, aber auch nicht den Hebel. Da kann ich mir daher schon eher einen Trade vorstellen, auch wenn mir unklar ist, wohin es gehen könnte, weil sein teurer Vertrag hier eben für Restriktionen sorgt, wonach ihn nicht viele Teams sich leisten können, die an sich hochinteressiert sein sollten. Selbst mit Marktwert im Keller und dadurch suboptimalem Hebel beim Return.
Wobei Gehalt freischaufeln wichtiger sein wird, um Hartenstein zu halten oder wenigstens mit einer günstigeren Alternative adäquat zu ersetzen, was gegen die Spurs zwar Swing-Factor war, aber genau deswegen eigentlich auch unerlässlich ist. Mich würde nicht wundern, wenn das ein oder andere S&T Szenario da noch diskutiert wird im Sommer, gerade wenn bei Williams nur schlechte Angebote kommen sollten. Bei Dort wird es eine Frage des Preises, wobei ich nicht sehe, dass OKC ihn halten können wird.
Also liegen die Hebel für die nächste Saison wahrscheinlich hauptsächlich in den Draft Picks und der Spielerentwicklung von Mitchell, McCain und dem ein oder anderen (Topic und Sorber sind durch ihre langen Ausfallzeiten schwer einzuschätzen, bringen aber gewisse Chancen mit, um zumindest Rollenspieler günstiger zu ersetzen), der schon im Kader ist. Zumal man die Finanzen ab 2027 im Blick behalten muss, wenn der Supermax von SGA greift. Spätestens dann müssen die Gehälter angepasst sein, wodurch auch das Risiko da ist, dass man eine Reihe an Spielern ersatzlos ziehen lassen muss, gerade wenn man nur die Teamoptionen ziehen kann, um zu einer Einigung zu finden.
Wären die Thunder nochmal Champ geworden, wären die dafür nötigen Entscheidungen massiv einfacher, weil man davon ausgehen darf, dass die Spieler das Geld wert sind. Mit dem Beweis, dass sie es aber nicht sind, agiert es sich deutlich schwieriger, weil man besser werden muss, mit weniger Geld. Jetzt gilt es ein Kunstwerk zu vollbringen, um Gehalt einzusparen und trotzdem Playmaking (dadurch im Verbund auch Shooting) zu stärken und auch noch eine Antwort auf Wembanyama zu finden, die konstant ein Faktor ist (was auch im Playmaking Kontext angegangen werden sollte, weil man Wembanyama individuell schon jetzt nicht klein kriegt). Die Thunder müssen in jedem Fall offensiv besser werden und können defensiv auch nichts dafür aufgeben.
Zitat von Hoolix
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Enttäuschend und somit , für die Zukunft, in Frage zu stellen sind Holmgren und Jaylen Williams.
Da wird einiges auf Presti zukommen.
Ja, Cap Management wird nun spannend. Man ist nicht mehr gut genug, um in dieser Liga Meister zu werden, weswegen der Kader angepasst werden muss, während man von den absehbar hohen Kosten runterkommen muss, weil man eben nicht gut genug ist, um Meister zu werden.
Einen Holmgren Trade kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen. So sehr ich ihn wegen seiner Offense für überbezahlt halte, so wichtig ist er für das OKC System defensiv dann doch. Wäre da nicht das Matchup mit Wembanyama, dürfte es da auch gar keine andere Meinung geben. Williams ist dann doch deutlich ersetzbarer. Auch er ist offensiv überbezahlt, wenn auch nicht so sehr, wie Holmgren, hat defensiv, obwohl er ein guter Verteidiger ist, aber auch nicht den Hebel. Da kann ich mir daher schon eher einen Trade vorstellen, auch wenn mir unklar ist, wohin es gehen könnte, weil sein teurer Vertrag hier eben für Restriktionen sorgt, wonach ihn nicht viele Teams sich leisten können, die an sich hochinteressiert sein sollten. Selbst mit Marktwert im Keller und dadurch suboptimalem Hebel beim Return.
Wobei Gehalt freischaufeln wichtiger sein wird, um Hartenstein zu halten oder wenigstens mit einer günstigeren Alternative adäquat zu ersetzen, was gegen die Spurs zwar Swing-Factor war, aber genau deswegen eigentlich auch unerlässlich ist. Mich würde nicht wundern, wenn das ein oder andere S&T Szenario da noch diskutiert wird im Sommer, gerade wenn bei Williams nur schlechte Angebote kommen sollten. Bei Dort wird es eine Frage des Preises, wobei ich nicht sehe, dass OKC ihn halten können wird.
Also liegen die Hebel für die nächste Saison wahrscheinlich hauptsächlich in den Draft Picks und der Spielerentwicklung von Mitchell, McCain und dem ein oder anderen (Topic und Sorber sind durch ihre langen Ausfallzeiten schwer einzuschätzen, bringen aber gewisse Chancen mit, um zumindest Rollenspieler günstiger zu ersetzen), der schon im Kader ist. Zumal man die Finanzen ab 2027 im Blick behalten muss, wenn der Supermax von SGA greift. Spätestens dann müssen die Gehälter angepasst sein, wodurch auch das Risiko da ist, dass man eine Reihe an Spielern ersatzlos ziehen lassen muss, gerade wenn man nur die Teamoptionen ziehen kann, um zu einer Einigung zu finden.
Wären die Thunder nochmal Champ geworden, wären die dafür nötigen Entscheidungen massiv einfacher, weil man davon ausgehen darf, dass die Spieler das Geld wert sind. Mit dem Beweis, dass sie es aber nicht sind, agiert es sich deutlich schwieriger, weil man besser werden muss, mit weniger Geld. Jetzt gilt es ein Kunstwerk zu vollbringen, um Gehalt einzusparen und trotzdem Playmaking (dadurch im Verbund auch Shooting) zu stärken und auch noch eine Antwort auf Wembanyama zu finden, die konstant ein Faktor ist (was auch im Playmaking Kontext angegangen werden sollte, weil man Wembanyama individuell schon jetzt nicht klein kriegt). Die Thunder müssen in jedem Fall offensiv besser werden und können defensiv auch nichts dafür aufgeben.
Die Bulls sind ja wohl durchaus gewillt Capspace zu füllen und OKC hätte die Assets um es den Bulls schmackhaft zu machen.
Am Ende werden die Bulls aber auch etwas bieten müssen, das den Thunder im Gegenzug hilft. Nur das Gehalt abzugeben, ergibt noch keinen Deal. Dafür dürften zu viele Teams grundsätzlich Interesse an Williams haben, die wenigstens einen Spieler zurückschicken, der den Thunder etwas bringt, statt nur das Gehalt runterzusetzen. Wer soll das bei den Bulls aktuell sein? Ich sehe daher noch nicht, dass die Bulls für das Gehalt Picks verlangen können. Zumindest nicht ohne starke Protections.
Selbst mal angenommen, dass OKC Pick Nr. 12 behalten sollte um Mara als mögliche Antwort auf Wemby zu holen, wären ja alleine in diesem Draft noch Nr. 17 und 37 zu haben, sowie den einen oder anderen future first.
Wenn OKC Mara draften sollte, dann wird das klar den Plan verfolgen Hartenstein nicht zu verlängern, um darüber dann unter den Apron zu kommen. Mir ist aber momentan etwas zu viel Hype bei Mara drin zwar, so wie er in den letzten Wochen in den Mocks aufstieg, da ich ihn weniger NBA-Ready einstufen würde als es mittlerweile geschieht. Im Prinzip geht es jedenfalls um sehr vergleichbare Skillsets, nur mit mehr Länge. Das macht Mara in meinen Augen noch nicht zur Antwort auf Wembanyama. Hartenstein war wichtig, weil der Small Ball der Thunder nicht funktionierte, aber die +/- haben ja durchaus aufgezeigt, dass Hartenstein Wembanyama auch nicht stoppen kann und die Offense war mit Hartenstein dann doch nur bedingt besser. Was sollte sich mit Mara daran ändern? Länge schlägt Wembanyama bereits mit Skill, obwohl er in der Shot-Creation erst am Anfang steht. Siehe Holmgren. Die Spurs werden hier aber noch besser werden und damit steigen dann auch die Anforderungen.
Ich bin mir daher auch gar nicht so sicher, ob man den Anti-Wembanyama suchen sollte, wenn es ihn jetzt schon nicht gibt, aber die Anforderungen noch steigen werden. Die Kombination aus Inside-Outside ist einzigartig und letztendlich nicht aus dem Spiel zu nehmen. Man kann Wembanyama nur hart arbeiten lassen, wofür Tiefe genauso wichtig ist, wie Spitze. Man wird ihn sowieso absehbar nicht stoppen können und um den defensiven Wert zu reduzieren, wird es vermutlich mehrere Wege geben. Dahingehend erwarte ich mir von den Knicks bspw. auch etwas, indem sie mit KAT schon eine Aufgabe stellen. 5-Out und Physis auf der 5 lassen es durchaus zu die Stärken von Wembanyama in der Rimprotection zu reduzieren - Mara wäre aber kein Shooter -, weil man variabler agieren kann. Hartenstein als Scorer zu ignorieren, war oft schon zu einfach, da die Spurs lieber SGA wegnahmen, da OKC nie vor hatte von Hartenstein 20 Würfe zu bekommen. Das nähmen die Spurs aber wohl sogar in Kauf. Towns werden die Spurs nicht ignorieren können, womit der Weg zum Korb freier wird. Dann wird man aber eben auch überhaupt erst mal die Perimeter Defense der Spurs attackieren müssen.
Wembanyamas Stärken irrelevanter zu machen, das wird allein schon nicht mehr reichen, wenn man es dann nicht ausreichend bestrafen kann. Vor allem, sollten die Spurs doch den passenden Big neben Wembanyama finden, was es richtig schwer machen dürfte, um die Spurs Defense zu knacken. Dabei liegt darin meines Erachtens der Hebel gegen die Spurs. Wenn OKC Mara daher draften sollte, um Hartensteins Funktion günstiger zu bekommen, zieht man Wembanyama nicht so aus der Zone, als dass es nicht weiterhin primär darum gehen würde die Shot-Creation deutlich unabhängiger von SGA zu bekommen. Das bliebe aber der Schlüssel gegen die Spurs aus Sicht von OKC. Wenn die Spurs offensiv absehbar besser werden, muss man deren defensive Probleme erhöhen. Das halte ich mit Hartenstein und Mara nur in Abhängigkeit von Spielern möglich, die die Grundlagen ausnutzen können, die sie gegen Wembanyama schaffen. Ansonsten muss auch vom Center offensiv noch viel mehr kommen als von Hartenstein erwartet werden kann und von Mara zu erwarten wäre.
Williams und Chet werden mit ihren je 40+ Mio Gehalt kommende Saison schon ein ziemlicher Schlag ins Kontor.
Da aber wirklich sehr viel diese Playoffs über SGA lief bin ich auch gespannt, ob nicht doch Gerüchte um eine echte Nr. 2 aufkommen.
Giannis bei OKC wäre natürlich ein Kracher, sehe ich aber nicht passieren, weil ich vermute dass man eher jemanden wie Trey Murphy holen wird.
Wäre Murphy denn eine echte Nummer 2? Murphy ist im Prinzip doch, was Williams ist. Ein 2-Way, der zu gut für einen Rollenspieler ist, aber nicht gut genug für einen Max. Wobei Williams in der Creation wahrscheinlich sogar stärker ist. Murphy macht Sinn, wenn man sehr gute Playmaker, bspw. einen Doncic und Reaves, hat und eine Nummer 3 mit 3&D sucht, aber da müsste sich OKC schon sehr sicher sein, was da von McCain und Mitchell in der Creation noch kommt.
Giannis wäre vermutlich auch nicht mehr sinnvoll. Der hat durch seinen fehlenden Wurf auch schon genug Probleme gegen Wembanyama, weil er kleiner ist und die Physis sticht dadurch scho nicht mehr so recht. Gab bislang zwar nicht viele Aufeinandertreffen, aber Effizienz, Rebounds, Assists und TO waren gegen Wembanyama immer deutlich schlechter, was eher noch schlechter werden wird. Giannis gäbe vielleicht noch ein kurzes Contention Fenster, wird dann aber sehr schnell teuer, weil er gegen Wembanyama zunehmend zum Rollenspieler degradiert würde, weil zu wenig stechende Trümpfe im Skillset gegen Wembanyama.
Für einen besseren Spieler zu traden, wird glaube ich nicht ganz einfach. Könnte mir vorstellen, dass bei Brown etwas geht, aber reißt der es am Ende schon raus? Mobley wäre interessant, wenn man die Idee vom Wembanyama Stopper doch auf die Spitze treibt - auch wenn ich das wie gesagt nicht würde. Aber wie soll so ein Trade aussehen? Bei Adebayo wäre es ähnlich. Unabhängig davon, dass es ein Paradigmenwechsel wäre, glaube ich eher, dass OKC es mit einem smarten Trade versuchen wird, bei dem sie die Finanzen langfristig aufstellen. Da passt eigentlich kein Max Spieler rein.
Ich vermute daher, dass es über die Spielerentwicklung gehen muss. So könnte es bspw. auch recht interessant sein im Draft zu versuchen nach oben zu traden. Da könnten die Bulls dann sogar als erstes Team in Betracht gezogen werden. Die potenziellen Franchise Spieler dürften schließlich schon weg sein. Was machen die Bulls denn, wenn sie denken, dass Buzelis nicht gut neben Wilson spielbar ist und BPA an der Draft Position nur Guards zur Wahl lassen, von denen die Bulls mehr als genug haben, die schlecht ergänzt würden? Wenn man dann Williams und vor allem Picks im 26er Draft bekäme, in einer Draft Range, die eher zu den Targets der Bulls passen, kann das durchaus interessant werden. Wenn es einen Deal mit den Bulls geben soll, dann kann ich mir jedenfalls eher so etwas vorstellen, als einen Salary Dump.
Wemby stoppen wird man nicht können. Da geht es primär darum ihn zu verlangsamen und genug Optionen zu haben ihn zu frustrieren, ebenso wie es in den 2000ern mit Shaq der Fall war. Die Frage ist, welcher Spielertyp macht ihm wirklich das Leben schwerer und ich denke dass man da zumindest eine lange Option im Roster haben wollen wird um Wemby am Rim etwas entgegensetzen zu können, weshalb Mara durchaus interessant sein könnte. Das Problem an Holmgreen ist auch nicht, dass er so ein schwaches Spiel 7 gezeigt hat, sondern dass er demnächst 40+ Mio pro Jahr verdient. Würde er 25 Mio kassieren, würden wir vermutlich gar nicht über ihn sprechen. Da Williams und Holmgreen wirklich ihren Wert entwertet haben, wird man sehen müssen welche Teams wirklich gewillt sind Assets im Gegenzug nach OKC wandern zu lassen.
Holmgreen könnte ich mir ja noch als Bestandteil eines Giannis Trades vorstellen, aber Williams kam ja weit jenseits der Form der letzten Spielzeiten wieder und da müsste OKC wohl ihn wieder sich einen Wert erspielen lassen ehe ihn Teams spannend finden. Aber selbst wenn es nur darum geht den aktuellen Kader beisammen halten zu können wird man in OKC sich von Spielern trennen müssen. Cason Wallace könnte da interessant sein.
Man kann es sicherlich über die Spielerentwicklung versuchen, Talent ist genug vorhanden und es brauchte schon sehr gute Spurs um OKC diese Saison zu schlagen, aber gegenwärtig sehe ich nicht dass Williams, McCain oder ein anderer Spieler wirklich diese zuverlässige Nr. 2 wird die in diesen Playoffs fehlte. Da wurde dieses Jahr immens viel von Caruso herausgerissen, der dieses Niveau aber auch nicht konstant in den Playoffs liefern kann und wird. Ich bin gespannt was OKC machen wird. Optionen haben sie zur Genüge, aber Veränderungen werden kommen. Alleine schon weil man schwerlich Hartenstein und Dort resignen kann und die Picks nutzen die man dieses Jahr alle hätte. Auch auf den intelligenten Deal wäre ich gespannt.
Nr. 2 hatte man ja mit Williams und/oder Holmgren . Williams wurde durch Verletzungen stets rausgerissen und man sah, dass man es durch die Breite auffangen konnte zu mal er defensiv hinter Caruso, Mitchell, Dort und Wallace anzusiedeln ist.
Ergo ergibt sich ein Dilemma für OKC. Der aktuelle Williams ist das kommende Gehalt nicht wert. Nur wer will den Vertrag übernehmen ?
Holmgren hat sich gegen die Spurs ebenfalls als "nutzloses" Puzzleteil entpuppt. Ist aber gegen alle anderen Teams sein Geld wert. Ebenfalls ein Dilemma. Denn wenn es nächtes Jahr wieder gegen die Spurs geht, haste das gleiche Problem wieder.
Es muss mehr Physis rein und du brauchst einen weiteren Big-Man.
Daher muss die Analyse bei meinen Thunder lauten : Wie können wir Wembenyama eingrenzen ?
Wallace ist für mich übrigens kein Spieler, den man abgeben sollte. Dann versuchen Dort abzugeben. Du hast aktuell eigtl. fast schon zu viele ähnliche Spielertypen im Team, bräuchtest aber dringend mal einen weiteren Playmaker. Vlt. Topic ?
Auf jeden Fall gehe ich aktuell davon aus, dass das Western-Conference-Final im nächsten Jahr ähnlich aussieht.
31.05.2026 - 19:12 Uhr
Seine Achtelfinalhürde hat Zverev letztendlich relativ souverän genommen, was mich erfreulich stimmt.
Hatte zu Beginn schon das schlimmste befürchtet, als er im ersten Satz gleich mal 0:3 zurücklag.
Jetzt bloß weiter so. Nur über 3 Sätze dürfte auch Kräfte schonen für die zweite Woche.
Hatte zu Beginn schon das schlimmste befürchtet, als er im ersten Satz gleich mal 0:3 zurücklag.
Jetzt bloß weiter so. Nur über 3 Sätze dürfte auch Kräfte schonen für die zweite Woche.
01.06.2026 - 09:50 Uhr
Zitat von DrBall
Wemby stoppen wird man nicht können. Da geht es primär darum ihn zu verlangsamen und genug Optionen zu haben ihn zu frustrieren, ebenso wie es in den 2000ern mit Shaq der Fall war. Die Frage ist, welcher Spielertyp macht ihm wirklich das Leben schwerer und ich denke dass man da zumindest eine lange Option im Roster haben wollen wird um Wemby am Rim etwas entgegensetzen zu können, weshalb Mara durchaus interessant sein könnte. Das Problem an Holmgreen ist auch nicht, dass er so ein schwaches Spiel 7 gezeigt hat, sondern dass er demnächst 40+ Mio pro Jahr verdient. Würde er 25 Mio kassieren, würden wir vermutlich gar nicht über ihn sprechen. Da Williams und Holmgreen wirklich ihren Wert entwertet haben, wird man sehen müssen welche Teams wirklich gewillt sind Assets im Gegenzug nach OKC wandern zu lassen.
Wemby stoppen wird man nicht können. Da geht es primär darum ihn zu verlangsamen und genug Optionen zu haben ihn zu frustrieren, ebenso wie es in den 2000ern mit Shaq der Fall war. Die Frage ist, welcher Spielertyp macht ihm wirklich das Leben schwerer und ich denke dass man da zumindest eine lange Option im Roster haben wollen wird um Wemby am Rim etwas entgegensetzen zu können, weshalb Mara durchaus interessant sein könnte. Das Problem an Holmgreen ist auch nicht, dass er so ein schwaches Spiel 7 gezeigt hat, sondern dass er demnächst 40+ Mio pro Jahr verdient. Würde er 25 Mio kassieren, würden wir vermutlich gar nicht über ihn sprechen. Da Williams und Holmgreen wirklich ihren Wert entwertet haben, wird man sehen müssen welche Teams wirklich gewillt sind Assets im Gegenzug nach OKC wandern zu lassen.
Sehen wir sehr ähnlich. Nur in der Bewertung von Mara scheinen wir etwas andere Ansatzpunkte zu haben. Ich würde nicht so sehr darauf wetten, dass er direkt liefern kann, was Hartenstein liefern konnte. Finanziell wird es sich aber nicht ausgehen, wenn man beide im Roster hätte. Mara wäre eine Entscheidung gegen Hartenstein, bei der ich nicht darauf wetten würde, dass Mara in den Playoffs gegen Wembanyama spielbar ist, wenn das bei Hartenstein schon mit hoher Varianz verbunden war, in Abhängigkeit davon, wie die Offense mit ihm gegen die Spurs funktionierte. Da wird denke ich noch mehr verlangt und nicht weniger oder erst in ein paar Jahren.
Holmgreen könnte ich mir ja noch als Bestandteil eines Giannis Trades vorstellen, aber Williams kam ja weit jenseits der Form der letzten Spielzeiten wieder und da müsste OKC wohl ihn wieder sich einen Wert erspielen lassen ehe ihn Teams spannend finden. Aber selbst wenn es nur darum geht den aktuellen Kader beisammen halten zu können wird man in OKC sich von Spielern trennen müssen. Cason Wallace könnte da interessant sein.
Wenn Williams sich wieder einen Tradewert erspielt, dann dürfte die Bewertung eines potenziellen Trades wahrscheinlich auch wieder eine ganz andere sein. Im Moment ist man bei OKC schließlich bemüht zu betonen, dass es mit Williams und Mitchell anders gelaufen wäre. Möglich, aber die Spurs werden absehbar eben noch besser und ein gutes RS Team zu sein, wird nicht reichen. An sich müsste OKC dann hoffen, dass der Spielplan bis zur Deadline schon mehrere Spiele gegen die Spurs vorsieht, die mit voller Kapelle gespielt werden. Denn nur wenn sie sehen, dass das nicht der Schlüssel ist, würde ich daran glauben, dass sie eine Grundsatzentscheidung - ihn im Sommer nicht zu traden - nochmal zur Deadline kippen würden.
Man kann es sicherlich über die Spielerentwicklung versuchen, Talent ist genug vorhanden und es brauchte schon sehr gute Spurs um OKC diese Saison zu schlagen, aber gegenwärtig sehe ich nicht dass Williams, McCain oder ein anderer Spieler wirklich diese zuverlässige Nr. 2 wird die in diesen Playoffs fehlte. Da wurde dieses Jahr immens viel von Caruso herausgerissen, der dieses Niveau aber auch nicht konstant in den Playoffs liefern kann und wird. Ich bin gespannt was OKC machen wird. Optionen haben sie zur Genüge, aber Veränderungen werden kommen. Alleine schon weil man schwerlich Hartenstein und Dort resignen kann und die Picks nutzen die man dieses Jahr alle hätte. Auch auf den intelligenten Deal wäre ich gespannt.
Auf jeden Fall wird sich das Roster verändern und in der Breite wahrscheinlich etwas schwächer werden. Kritisch wird aber die Spitze. Dabei glaube ich aber nicht unbedingt, dass sie eine klare Nummer 2 im Scoring brauchen. Würden die Thunder ihre Schwächen im Playmaking reduzieren, brauchen sie nicht mehr Iso Scoring. Gab genug offene Spieler in den Playoffs, auch noch gegen die Spurs, die nicht gefunden wurden. Insofern bieten zumindest Mitchell und McCain doppelte Potenziale, die ich forcieren würde. Dementsprechend hielte ich es aber sogar für wenig sinnvoll Williams als Nummer 2 zu pushen, trotz des Vertrages. Bei Holmgren dasselbe, auch wenn es da sowieso noch mehr um die Defense geht. Es geht hier ganz stark um das Thema Effizienz und dabei geht es meines Erachtens dann vor allem darum die Usage von SGA zu reduzieren. Das geht nicht nur mit Scoring um ihn herum.
Zitat von Hoolix
Nr. 2 hatte man ja mit Williams und/oder Holmgren . Williams wurde durch Verletzungen stets rausgerissen und man sah, dass man es durch die Breite auffangen konnte zu mal er defensiv hinter Caruso, Mitchell, Dort und Wallace anzusiedeln ist.
Ergo ergibt sich ein Dilemma für OKC. Der aktuelle Williams ist das kommende Gehalt nicht wert. Nur wer will den Vertrag übernehmen ?
Nr. 2 hatte man ja mit Williams und/oder Holmgren . Williams wurde durch Verletzungen stets rausgerissen und man sah, dass man es durch die Breite auffangen konnte zu mal er defensiv hinter Caruso, Mitchell, Dort und Wallace anzusiedeln ist.
Ergo ergibt sich ein Dilemma für OKC. Der aktuelle Williams ist das kommende Gehalt nicht wert. Nur wer will den Vertrag übernehmen ?
Opportunisten. Davon wird es genug geben, da muss man sich wirklich keine Sorge machen. Gerade die Pistons hätten bspw. als gutes RS Team nun eine Baustelle auf Forward, die sie angehen müssten und mit dem Skillset von Williams grundsätzlich gut adressiert wäre. Je nachdem, was sie bei Duren raushandeln, könnten sie auch mit dem Vertrag leben. Dabei sind die Pistons aber auch nicht das einzige Team mit einer Forward Baustelle. Denke Cavs, Lakers, Suns und Mavs werden hier auch durchaus Interesse äußern. Dazu einige Teams, die umschalten wollen, um aus dem Rebuild rauszukommen. Die spannende Frage ist daher nicht, wer den Vertrag übernehmen will, sondern wer ein Paket schnüren kann, das die Thunder interessiert?
Holmgren hat sich gegen die Spurs ebenfalls als "nutzloses" Puzzleteil entpuppt. Ist aber gegen alle anderen Teams sein Geld wert. Ebenfalls ein Dilemma. Denn wenn es nächtes Jahr wieder gegen die Spurs geht, haste das gleiche Problem wieder.
Außer Holmgren nimmt die Playoffs nun doch mal als Anlass dafür wirklich Muskelmasse aufzubauen. Alles schon gesehen, auch wenn es in seinem Fall nicht wahrscheinlich wirkt. Dazu würde ich zusehen, dass der Wurf stabilisiert wird, da mir das auch mit mehr Muskelmasse im Post teils deutlich zu wild ist. Sprich: ich würde Holmgren offensiv bewusst stärker als Spot-Up einbinden, der im Zweifel Closeouts attackiert, aber nicht als jemanden, der offensiv eine größere Rolle hat. Verdoppelt er bei ansonsten gleicher Wurfanzahl seinen Anteil an 3ern, wäre OKC dann schon geholfen und er kann den Vertrag defensiv rechtfertigen. Genau deswegen würde ich an Stelle von OKC aber auch versuchen das Playmaking und nicht unbedingt das Scoring zu stärken. OKC hat die Schützen oft genug offen gehabt, aber die gilt es zu finden.
Es muss mehr Physis rein und du brauchst einen weiteren Big-Man.
Klar, allein schon, um sich nicht von einer unsicheren Entwicklung bei Holmgren abhängig zu machen. Die Frage in dem Zusammenhang ist dann nur, was ist Hartenstein den Thunder wert bzw. was können sie sich leisten? Dahingehend fürchte ich sehr, dass Hartenstein am Markt mehr wert ist, als die Thunder sich leisten können. Über den Draft sehe ich eigentlich keinen unmittelbaren Ersatz und somit bleibt maximal ein S&T oder die Option zu ziehen, was finanziell aber auch schon hart würde.
Daher muss die Analyse bei meinen Thunder lauten : Wie können wir Wembenyama eingrenzen ?
Wobei der Fokus allein darauf halt nicht zu hoch ausfallen darf. Die Spurs werden sich auch noch an anderer Stelle weiterentwickeln und nicht nur die Spurs. Ich würde das Ganze daher allgemeiner angehen an Stelle der
Thunder und mir die Fragen stellen, was dazu geführt hat, dass man schnell zu Small Ball griff - nicht nur gegen die Spurs - und wie man möglichst unbedingt bei einer großen Aufstellung bleiben kann? Gerade mit Blick darauf, wie der Trend beim Rebounding aussieht.
Wallace ist für mich übrigens kein Spieler, den man abgeben sollte. Dann versuchen Dort abzugeben. Du hast aktuell eigtl. fast schon zu viele ähnliche Spielertypen im Team, bräuchtest aber dringend mal einen weiteren Playmaker. Vlt. Topic ?
Genau. Bei Topic ist halt nach seiner Erkrankung vieles unklar, wie fit er wieder wird. Zumal er davor ja auch noch den Kreuzbandriss hatte. Das hat ihn sicher gekostet, obwohl er in der Defense und mit seinem Wurf noch große Baustellen in seinem Spiel hat. Mitchell und McCain sind daher die naheliegenderen Schlüsselspieler für das Thema Playmaking.
Auf jeden Fall gehe ich aktuell davon aus, dass das Western-Conference-Final im nächsten Jahr ähnlich aussieht.
Prinzipiell ja, aber ich bin auch sehr gespannt, wie sich die Jazz nächste Saison entwickeln. Die werden zwar sehr unerfahren sein, aber trotzdem einen krassen Sprung hinlegen, weil sie zu viel Talent angesammelt haben, spätestens nach dem Draft. Die Nuggets sahen washed aus, müssen es aber noch nicht sein. Dazu fehlt den Timberwolves prinzipiell ja auch nicht viel, was mittlerweile lösbar sein kann, angesichts der Preise für Playmaking zuletzt, während man mit den Lakers und Mavs noch 2 Teams hat, die sich im Sommer stark verändern dürften, was Ergebnisse in alle Richtungen zulässt. Die Voraussetzungen für OKC und die Contention bleiben daher sehr gut, aber es wäre ein Fehler sich nur auf die Spurs zu konzentrieren. Ich würde jedenfalls mit solchen Aussagen bis Anfang Juli warten, weil sich im Westen absehbar viel verändern wird. Spurs und OKC bleiben dann zwar die Teams, die es zu schlagen gilt, aber die werden nicht allein bleiben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 01.06.2026 um 09:53 Uhr bearbeitet
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