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Aktuelle Krisensituation

01.10.2015 - 14:14 Uhr
Aktuelle Krisensituation |#551
23.10.2015 - 09:59 Uhr
Zitat von Forever_Hansa

Ich denke auch nicht, dass man will, wenn offen konträr denkende dort mitmischen wollen - die Führung mag es nicht stören - an der Basis wird man dann doch eben scheitern.

Das ist sicher so, das jemand der CDU ist nicht in die SPD kann.
Das der FSR ein Problem hat, mit Problembürgern, die Ihre Meinung nicht im gehobenden Niveau vertreten, sollte meiner Meinung kein Ausschusskriterium sein, dort nicht mitzuarbeiten. Sollte eine Mitarbeit nicht möglich sein, kann man ja wieder austreten.
Ich denke, das sich der FSR keinen Gefallen tut, noch mal offiziell Kandidaten zu stützen die in den AR wollen.
Ich finde auch das Eggert mit seinen Vorstellungen von der Arbeit im AR nicht geeignet ist. Auch wenn es wichtig ist seine Ideen im Club einzubringen. Das, das möglich ist, dafür müssen die Voraussetzungen durch den AR geschaffen werden. Er kann all höchstens fördernd eingreifen.

•     •     •

Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.
Aktuelle Krisensituation |#552
23.10.2015 - 10:05 Uhr
Zitat von heiligergreif

Zitat von Forever_Hansa

Allerdings wird recht schnell klar, welche Gruppierungen Pro/Kontra gegenüber den verschiedenen Satzungsänderungen eingestellt sind. Wer jetzt vor Ort durch hohe Mobilisation die Mehrheit auf ziemlich jeder MV hätte würde sie durch eine Möglichkeit der Fernwahl natürlich verlieren. Würde ich auch nicht wollen.

Nein, das meine ich eigentlich nicht. Neben dem Hinweis darauf, dass man eine interne Manipulation nicht ausschließen könnte in Bezug zu aktuellen Geschehnissen, will ich eigentlich auf externe Möglichkeiten hinaus bzw. die Grundsätze einer Wahl. Online gäbe es für mich erstens den Aspekt, das man nicht sicherstellen kann, dass da auch wirklich das entsprechende Mitglied abstimmt, oder ob der Abstimmende überhaupt Mitglied ist. Und auch, dass man auf diese Art und Weise auch mehrfach abstimmen könnte. Zweitens ist die Wahl dann auch nicht mehr anonym (siehe auch jetzige Probleme), sie wird durch eine Authentifizierung dann personalisiert, denn es muss ja die Berechtigung, mehrfache Stimmabgabe etc. ausgeschlossen sein.

Zuletzt sage ich einmal aus langjährigster Erfahrung als Wahlhelfer noch dazu, wahlstatistisch bildet sich das sichtbare Wahlergebnis im Großen und Ganzen auch immer innerhalb der Nichtwähler ab, es würde also das tatsächliche Ergebnis kaum verändern. Auch bei politischen Wahlen entscheidet die Mobilisierung, nur wer eben nicht mobilisieren kann, der muss das Problem bei sich suchen, nicht bei dem der es kann. Insofern bin ich strikt dagegen, es den "Faulen" auch noch leicht zu machen. Denn eine gewisse Motivation, Ernsthaftigkeit und Auseinandersetzung mit den Themen ist ja bei denen, die persönliches Erscheinen auf sich nehmen eher vorhanden, als bei denen, wo jeder Aufwand zuviel ist. Wie bei normalen Wahlen eben auch.
Das ich da nicht so falsch liege zeigt auch die Tatsache, dass bei politischen Wahlen bspw. die Parteienfinanzierung genau so gehandhabt wird : Wähler mit dem tatsächlichen Wahlergebnis + Nichtwähler mit dem darauf übertragenen Wahlergebnis= Stimmenanzahl*x € = Summe. Lediglich die ungültigen Stimmen fallen weg.

Sehr gute Argumentationskette von HG, finde ich, obwohl ich einer der "nicht Vorort wohnhaften" bin. Um persönliches Erscheinen wird gebeten. Blöder Vergleich: Das Erleben eines Fussballspiels hat im Stadion auch eine andere Wirkung als im Livestream.

•     •     •

*Mut ist nur ein weiteres Anagramm für Glück.*
Aktuelle Krisensituation |#553
23.10.2015 - 10:13 Uhr
Zitat von Harry_Hurtig

Zitat von Forever_Hansa



Ich denke auch nicht, dass man will, wenn offen konträr denkende dort mitmischen wollen - die Führung mag es nicht stören - an der Basis wird man dann doch eben scheitern.

Das ist sicher so, das jemand der CDU ist nicht in die SPD kann.
Das der FSR ein Problem hat, mit Problembürgern, die Ihre Meinung nicht im gehobenden Niveau vertreten, sollte meiner Meinung kein Ausschusskriterium sein, dort nicht mitzuarbeiten. Sollte eine Mitarbeit nicht möglich sein, kann man ja wieder austreten.
Ich denke, das sich der FSR keinen Gefallen tut, noch mal offiziell Kandidaten zu stützen die in den AR wollen.
Ich finde auch das Eggert mit seinen Vorstellungen von der Arbeit im AR nicht geeignet ist. Auch wenn es wichtig ist seine Ideen im Club einzubringen. Das, das möglich ist, dafür müssen die Voraussetzungen durch den AR geschaffen werden. Er kann all höchstens fördernd eingreifen.

Viele Chancen wird es für Hansa sicher nicht mehr geben. Die Ausgliederung darf man auf gar keinen Fall versemmeln. Wenn wir unterstellen, dass Egeti, Eggert,.. zuallererst das Wohl des FC Hansa im Sinn habe, dann wäre es auch konsequent, wenn bis zur nächsten turnusmäßigen AR-Wahl Eggert im AR säße, also dort die Ausgliederung begleiten könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nowo am 23.10.2015 um 10:15 Uhr bearbeitet
Aktuelle Krisensituation |#554
23.10.2015 - 10:15 Uhr
Zitat von nowo

Nein. Sh. letzte Zeile .


Du kannst sicher sein das diese Zeile eine Verallgemeinerung der öffentlichen Meinung über die Süd gedacht war, in deren Verantwortung anscheinend der FSR steht. Die Meinung wird ja auch hier im Forum teilweise geteilt.

Aber das meine ich schon generell, wenn ich sehe wie missbilligend der FSR hier betrachtet wird. Da wird also ein Verein für alle Krawalle die so um Hansa geschehen verantwortlich gemacht. Was für eine einseitige Betrachtungsweise./quelle]

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.
Aktuelle Krisensituation |#555
23.10.2015 - 10:31 Uhr
Zitat von Harry_Hurtig
Zitat von nowo


Nein. Sh. letzte Zeile .


Du kannst sicher sein das diese Zeile eine Verallgemeinerung der öffentlichen Meinung über die Süd gedacht war, in deren Verantwortung anscheinend der FSR steht. Die Meinung wird ja auch hier im Forum teilweise geteilt.

Aber das meine ich schon generell, wenn ich sehe wie missbilligend der FSR hier betrachtet wird. Da wird also ein Verein für alle Krawalle die so um Hansa geschehen verantwortlich gemacht. Was für eine einseitige Betrachtungsweise./quelle]

Belassen wir es dabei.
Aktuelle Krisensituation |#556
23.10.2015 - 10:37 Uhr
Zitat von keksecke
Zitat von heiligergreif


Zitat von Forever_Hansa


Allerdings wird recht schnell klar, welche Gruppierungen Pro/Kontra gegenüber den verschiedenen Satzungsänderungen eingestellt sind. Wer jetzt vor Ort durch hohe Mobilisation die Mehrheit auf ziemlich jeder MV hätte würde sie durch eine Möglichkeit der Fernwahl natürlich verlieren. Würde ich auch nicht wollen.

Nein, das meine ich eigentlich nicht. Neben dem Hinweis darauf, dass man eine interne Manipulation nicht ausschließen könnte in Bezug zu aktuellen Geschehnissen, will ich eigentlich auf externe Möglichkeiten hinaus bzw. die Grundsätze einer Wahl. Online gäbe es für mich erstens den Aspekt, das man nicht sicherstellen kann, dass da auch wirklich das entsprechende Mitglied abstimmt, oder ob der Abstimmende überhaupt Mitglied ist. Und auch, dass man auf diese Art und Weise auch mehrfach abstimmen könnte. Zweitens ist die Wahl dann auch nicht mehr anonym (siehe auch jetzige Probleme), sie wird durch eine Authentifizierung dann personalisiert, denn es muss ja die Berechtigung, mehrfache Stimmabgabe etc. ausgeschlossen sein.

Zuletzt sage ich einmal aus langjährigster Erfahrung als Wahlhelfer noch dazu, wahlstatistisch bildet sich das sichtbare Wahlergebnis im Großen und Ganzen auch immer innerhalb der Nichtwähler ab, es würde also das tatsächliche Ergebnis kaum verändern. Auch bei politischen Wahlen entscheidet die Mobilisierung, nur wer eben nicht mobilisieren kann, der muss das Problem bei sich suchen, nicht bei dem der es kann. Insofern bin ich strikt dagegen, es den "Faulen" auch noch leicht zu machen. Denn eine gewisse Motivation, Ernsthaftigkeit und Auseinandersetzung mit den Themen ist ja bei denen, die persönliches Erscheinen auf sich nehmen eher vorhanden, als bei denen, wo jeder Aufwand zuviel ist. Wie bei normalen Wahlen eben auch.
Das ich da nicht so falsch liege zeigt auch die Tatsache, dass bei politischen Wahlen bspw. die Parteienfinanzierung genau so gehandhabt wird : Wähler mit dem tatsächlichen Wahlergebnis + Nichtwähler mit dem darauf übertragenen Wahlergebnis= Stimmenanzahl*x € = Summe. Lediglich die ungültigen Stimmen fallen weg.

Sehr gute Argumentationskette von HG, finde ich, obwohl ich einer der "nicht Vorort wohnhaften" bin. Um persönliches Erscheinen wird gebeten. Blöder Vergleich: Das Erleben eines Fussballspiels hat im Stadion auch eine andere Wirkung als im Livestream.


Ich zitiere mal euch beide - die Antworten fallen ähnlich aus.

Hier sind wir einfach unterschiedlicher Meinung. Die technische Machbarkeit halte ich heutzutage eher für ein nicht-Argument. Die technischen Möglichkeiten sind da - man müsste sie nur suchen bzw. durch Satzungsänderung erstmal die Grundlagen schaffen.

Deine Einschätzung bezüglich der "Faulen" ist hingegen - vor allem weil du den Vergleich mit politischen Wahlen ziehst. Bei denen wird nämlich ungefähr alles mögliche getan, um den Wahlberechtigten die Ausübung ihres Rechts zu ermöglichen. Du wertest hier allerdings aktiv - derjenige, der in Rostock lebt ist also offenbar fleißig weil er sich eben nach dem Essen kurz aufs Rad schwingt? Diejenigen, die aus Duisburg, Hamburg, Stuttgart, München oder der Schweiz kommen (diese Herkunftsorte gibt es z.B. hier im Forum) sind faul? Welche Kosten sind denn zumutbar um einen Vergleich faul vs nicht-faul zu vertreten? Wird eine Meinung/Stimme besser, wenn man vor Ort sitzt? Ist eine andere Meinung unfundierter wenn man "nur" den Stream schaut?

Meiner Meinung nach sollte man einfach das Mögliche tun, um jedem Mitglied sein Recht einzuräumen. Wenn es am Ende doch an der technischen Umsetzung hakt, dann ist es halt so und zieht sich noch ein Paar Jahre. Würde ich einer vereinspolitisch sehr aktiven Gruppe rund um den Verein angehören, die in und um Rostock einen hohen Mobilisationsgrad besitzt, würde ich diese faktische Macht auch nicht aufgeben wollen. Das kann ich vollauf verstehen.
Aktuelle Krisensituation |#557
23.10.2015 - 10:59 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Ist eine andere Meinung unfundierter wenn man "nur" den Stream schaut?

Wenn ich mir bspw. "Face...."-Kommentare durchlese und die "Likes" dazu durchzähle; ähm ... manchmal ja. Ich behaupte, ohne es belegen zu können, dass das Abstimmungs- & Diskussionsverhalten bei Einigen sich unterscheidet zwischen hinterm PC und auf einer Versammlung. Stichwort "Internethelden"
Ich glaube, die Argumente sind ausgetauscht und wir verbleiben bei unseren jeweiligen Meinungen.

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*Mut ist nur ein weiteres Anagramm für Glück.*
Aktuelle Krisensituation |#558
23.10.2015 - 11:50 Uhr
Zitat von keksecke

Zitat von Forever_Hansa


Ist eine andere Meinung unfundierter wenn man "nur" den Stream schaut?

Wenn ich mir bspw. "Face...."-Kommentare durchlese und die "Likes" dazu durchzähle; ähm ... manchmal ja. Ich behaupte, ohne es belegen zu können, dass das Abstimmungs- & Diskussionsverhalten bei Einigen sich unterscheidet zwischen hinterm PC und auf einer Versammlung. Stichwort "Internethelden"
Ich glaube, die Argumente sind ausgetauscht und wir verbleiben bei unseren jeweiligen Meinungen.


Der Vergleich ist aber schon ziemlich wild... Wenn, dann vergleich das Mitglied, das in der Versammlung sitzt und zuhört mit dem Mitglied, welches vor dem Monitor sitzt und zuhört. Beide entscheiden dann - oder?
Einen Wahlführerschein und damit die Garantie, dass sich der Wähler eingehend mit der Wahl beschäftigt hat, gibt es (leider) so oder so nicht. Also wird es genauso zuhause jemanden geben, der sich die Diskussionen auf der MV vorher nicht genau anguckt wie diejenigen, die die Anweisungen ihrer Anführer gewissenhaft verfolgen.

BTW: Im übrigen nicht wirklich guter Stil nach den eigenen Argumenten die Diskussion abzubrechen zwinker
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Forever_Hansa am 23.10.2015 um 11:51 Uhr bearbeitet
Aktuelle Krisensituation |#559
23.10.2015 - 13:27 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Der Vergleich ist aber schon ziemlich wild... Wenn, dann vergleich das Mitglied, das in der Versammlung sitzt und zuhört mit dem Mitglied, welches vor dem Monitor sitzt und zuhört. Beide entscheiden dann - oder?
Einen Wahlführerschein und damit die Garantie, dass sich der Wähler eingehend mit der Wahl beschäftigt hat, gibt es (leider) so oder so nicht. Also wird es genauso zuhause jemanden geben, der sich die Diskussionen auf der MV vorher nicht genau anguckt wie diejenigen, die die Anweisungen ihrer Anführer gewissenhaft verfolgen.

BTW: Im übrigen nicht wirklich guter Stil nach den eigenen Argumenten die Diskussion abzubrechen zwinker

Okay, mein Vergleich war überzogen und der Einwurf mit dem Stil lasse ich mir gefallen, obgleich ich glaube, dass wir nicht auf einen Nenner kommen. Obwohl bei mir viel über Internet (insbesondere bei Hansa) läuft, vertrete ich die Auffassung, dass bei der finalen Diskussion und der entscheidenden Abstimmung es mehr "menscheln" sollte. Vllt. etwas OldSchool, aber die digitalen Welt sollte Grenzen haben. Beim Vorschlag "Livestream inkl. Online-Abstimmung" könnte es sein, dass Nicht-Mitglieder "über die Schulter schauen". Die Exklusivität ist nicht gewahrt. Dennoch eine diskutabele Idee.

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*Mut ist nur ein weiteres Anagramm für Glück.*
Aktuelle Krisensituation |#560
23.10.2015 - 14:09 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
....



Schade. Ich dachte ich versuche es mal mit sachlichen Argumenten. War ne Fehlannahme, sorry.

•     •     •

Und heute sinkt für Sie ... das Niveau:
"Du bist der Abschaum, der letzte Rest Scheisse, der unser Stadion besudelt. Verpiss Dich!"
Forever_Hansa
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