Wolfgang Wolf [Trainer]
07.12.2011 - 10:41 Uhr
23.04.2012 - 12:31 Uhr
Ich bin zwiespälltig ob man mit ihm weiter machen sollte oder nicht. Was ich Positiv sehe ist das er Junge Spieler wie Gupe oder Jordanov in die Mannschaft Intigriert!
Zum Nachteil ist er hat zwar die Offensive verbessert aber dafür ist die Defensive eingebrochen. Man hat jetzt Zeit um eine Mannschaft zusammen zu stellen! Und da muss auch mal Wolf farbe bekennen ob er bleibt oder nicht. Mit dem Gesamt Paket muss stimmen kann man nicht plannen.
Zum Nachteil ist er hat zwar die Offensive verbessert aber dafür ist die Defensive eingebrochen. Man hat jetzt Zeit um eine Mannschaft zusammen zu stellen! Und da muss auch mal Wolf farbe bekennen ob er bleibt oder nicht. Mit dem Gesamt Paket muss stimmen kann man nicht plannen.
23.04.2012 - 12:55 Uhr
Zitat von Inmoria:
Zitat von Hanseat231277:
Ich habe gar keine Erwartungen an eine eventuelle 3. Ligasaison. In dieser Liga ist alles möglich.
Das wird eine ganz schwierige Saison. Neben Hansa werden einige ambitionierte 2.Liga-Mannschaften mitmischen (Aachen, Bielefeld, evtl. KSC, Osnabrück).
Das stimmt, aber es wird auch viele geben, die weit höhere Erwartungen haben werden und unzufrieden sein werden, sollte es nicht sofort um den direkten Wiederaufstieg gehen.
Ansonsten verstehe ich nicht, warum sich "Neuanfang" und "Trainer Wolf behalten" wiedersprechen sollten. Ich bin eindeutig dafür mit Wolf in diese Saison zu starten, der Mann hat massig Erfahrung und vielleicht auch gute Kontakte ( weiß ich aber nicht ) die uns schnellstmöglich hilfreich sein könnten, einen gescheiten Kader für die Saison ( und weitere folgende Saisons ) auf die Beine zu stellen.
Zitat von Hanseat231277:
Ich habe gar keine Erwartungen an eine eventuelle 3. Ligasaison. In dieser Liga ist alles möglich.
Das wird eine ganz schwierige Saison. Neben Hansa werden einige ambitionierte 2.Liga-Mannschaften mitmischen (Aachen, Bielefeld, evtl. KSC, Osnabrück).
Das stimmt, aber es wird auch viele geben, die weit höhere Erwartungen haben werden und unzufrieden sein werden, sollte es nicht sofort um den direkten Wiederaufstieg gehen.
Ansonsten verstehe ich nicht, warum sich "Neuanfang" und "Trainer Wolf behalten" wiedersprechen sollten. Ich bin eindeutig dafür mit Wolf in diese Saison zu starten, der Mann hat massig Erfahrung und vielleicht auch gute Kontakte ( weiß ich aber nicht ) die uns schnellstmöglich hilfreich sein könnten, einen gescheiten Kader für die Saison ( und weitere folgende Saisons ) auf die Beine zu stellen.
23.04.2012 - 20:56 Uhr
Ich glaube, ich bin im falschen Film.
Herr Wolf war angetreten, um mit Hansa die Klasse zu halten.
Als er kam, hatten wir 1 Punkt Rückstand auf den Relegationsrang und das bessere Torverhältnis.Nun, bereits 2 Spieltage vor Schluss, sind unsere Chancen nur noch theoretischer Natur.
Was hat er bewirkt?
Die Offensive ist verbessert. Eine kurze, unerwartete Erfolgsserie wurde erreicht, als man nahezu aussichtslos zurück lag. Die Moral blieb intakt.
Was ist misslungen?
Die Verbesserungen der Offensive gingen krass zu Lasten der Defensive: 30 Gegentore in 15 Spielen sind Ligaspitzenwert.
Hansa hat die schlechteste Heimbilanz aller Vereine. Besonders gegen Teams auf vergleichbarem Leistungsniveau wurde die Liga verspielt. Taktisch scheint Wolf recht limitiert. Besonders krass wurden ihm von Benno Möhlmann seine Grenzen aufgezeigt.
Welches Argument gibt es dafür, dass das Wolf-System in Liga 3, wenn wir noch viel häufiger das Spiel machen müssen, funktioniert?
"Das Gesamtkonzept muss stimmen." Jetzt stellt der "Erfolgstrainer" auch noch Ansprüche.
Damit wird schon das nächste Alibi geschaffen, falls es nur zu Platz 10 reicht.
"Grund für sportliche Talfahrt ist mangelnde Qualität". Aha, warum hat er den Job bei Hansa denn angenommen? Weil ihn kein anderer wollte.
Wenn er weiterbeschäftigt werden sollte, muss Beinlich sein Schicksal auch mit dem des Trainers verbinden.
Platzierung ist nicht alles, aber das obere Tabellendrittel muss es schon sein.
Herr Wolf war angetreten, um mit Hansa die Klasse zu halten.
Als er kam, hatten wir 1 Punkt Rückstand auf den Relegationsrang und das bessere Torverhältnis.Nun, bereits 2 Spieltage vor Schluss, sind unsere Chancen nur noch theoretischer Natur.
Was hat er bewirkt?
Die Offensive ist verbessert. Eine kurze, unerwartete Erfolgsserie wurde erreicht, als man nahezu aussichtslos zurück lag. Die Moral blieb intakt.
Was ist misslungen?
Die Verbesserungen der Offensive gingen krass zu Lasten der Defensive: 30 Gegentore in 15 Spielen sind Ligaspitzenwert.
Hansa hat die schlechteste Heimbilanz aller Vereine. Besonders gegen Teams auf vergleichbarem Leistungsniveau wurde die Liga verspielt. Taktisch scheint Wolf recht limitiert. Besonders krass wurden ihm von Benno Möhlmann seine Grenzen aufgezeigt.
Welches Argument gibt es dafür, dass das Wolf-System in Liga 3, wenn wir noch viel häufiger das Spiel machen müssen, funktioniert?
"Das Gesamtkonzept muss stimmen." Jetzt stellt der "Erfolgstrainer" auch noch Ansprüche.
Damit wird schon das nächste Alibi geschaffen, falls es nur zu Platz 10 reicht.
"Grund für sportliche Talfahrt ist mangelnde Qualität". Aha, warum hat er den Job bei Hansa denn angenommen? Weil ihn kein anderer wollte.
Wenn er weiterbeschäftigt werden sollte, muss Beinlich sein Schicksal auch mit dem des Trainers verbinden.
Platzierung ist nicht alles, aber das obere Tabellendrittel muss es schon sein.
23.04.2012 - 21:20 Uhr
Zitat
Was hat er bewirkt?
Unter PV 19 Spiele = 1 Sieg
WW 13 Spiele = 4 Siege
Mir persönlich ist ein 4:3 für Hansa lieber als eine 0:1 Niederlage
Was hat er bewirkt?
Unter PV 19 Spiele = 1 Sieg
WW 13 Spiele = 4 Siege
Mir persönlich ist ein 4:3 für Hansa lieber als eine 0:1 Niederlage
23.04.2012 - 21:26 Uhr
Hansa braucht nen konstanten trainer der sehr gut ist für die 3.liga und gut für die 2.liga. Unser FCH sollte umbedingt bei wolf bleiben und keinen "Aufstiegstrainer" holen der zwar den aufstieg packt aber die in der 2.liga zusammenbricht. Den fehler dürfen wir nicht nochmal machen...
23.04.2012 - 21:37 Uhr
Zitat von Querulant:
Zitat
Was hat er bewirkt?
Unter PV 19 Spiele = 1 Sieg
WW 13 Spiele = 4 Siege
Mir persönlich ist ein 4:3 für Hansa lieber als eine 0:1 Niederlage
Unter Wolf haben wir nur 4 Punkte mehr geholt als unter Vollmann. Trotzdem sollte man an ihm festhalten, allein um endlich mal Konstanz in den Verein reinzubekommen. Und vielleicht wäre Wolf ja erfolgreicher gewesen, wenn er einen eigens zusammengestellten Kader gehabt hätte. Dass Wolf selten bei Transfers danebenhaut, sollte allgemein bekannt sein.
Zitat
Was hat er bewirkt?
Unter PV 19 Spiele = 1 Sieg
WW 13 Spiele = 4 Siege
Mir persönlich ist ein 4:3 für Hansa lieber als eine 0:1 Niederlage
Unter Wolf haben wir nur 4 Punkte mehr geholt als unter Vollmann. Trotzdem sollte man an ihm festhalten, allein um endlich mal Konstanz in den Verein reinzubekommen. Und vielleicht wäre Wolf ja erfolgreicher gewesen, wenn er einen eigens zusammengestellten Kader gehabt hätte. Dass Wolf selten bei Transfers danebenhaut, sollte allgemein bekannt sein.
23.04.2012 - 21:47 Uhr
Zitat von nowo:
Ich glaube, ich bin im falschen Film.
Herr Wolf war angetreten, um mit Hansa die Klasse zu halten.
Als er kam, hatten wir 1 Punkt Rückstand auf den Relegationsrang und das bessere Torverhältnis.Nun, bereits 2 Spieltage vor Schluss, sind unsere Chancen nur noch theoretischer Natur.
Was hat er bewirkt?
Die Offensive ist verbessert. Eine kurze, unerwartete Erfolgsserie wurde erreicht, als man nahezu aussichtslos zurück lag. Die Moral blieb intakt.
Was ist misslungen?
Die Verbesserungen der Offensive gingen krass zu Lasten der Defensive: 30 Gegentore in 15 Spielen sind Ligaspitzenwert.
Hansa hat die schlechteste Heimbilanz aller Vereine. Besonders gegen Teams auf vergleichbarem Leistungsniveau wurde die Liga verspielt. Taktisch scheint Wolf recht limitiert. Besonders krass wurden ihm von Benno Möhlmann seine Grenzen aufgezeigt.
Welches Argument gibt es dafür, dass das Wolf-System in Liga 3, wenn wir noch viel häufiger das Spiel machen müssen, funktioniert?
"Das Gesamtkonzept muss stimmen." Jetzt stellt der "Erfolgstrainer" auch noch Ansprüche.
Damit wird schon das nächste Alibi geschaffen, falls es nur zu Platz 10 reicht.
"Grund für sportliche Talfahrt ist mangelnde Qualität". Aha, warum hat er den Job bei Hansa denn angenommen? Weil ihn kein anderer wollte.
Wenn er weiterbeschäftigt werden sollte, muss Beinlich sein Schicksal auch mit dem des Trainers verbinden.
Platzierung ist nicht alles, aber das obere Tabellendrittel muss es schon sein.
Sehe ich ähnlich!
Hansa braucht nun endlich einen Trainer, der zusammen mit Beinlich und Hofmann ein Konzept entwickelt, was u.a. das systematische Einbeziehen von unseren Jugendspielern; das Festlegen auf EIN Spielsystem; einer Spielphilosophie; das Scouting von passenden Spielern/Spielertypen etc. beinhaltet.
Es muss ein Trainer sein, der mal mindestens 5 Jahre auf der Kogge bleibt und der (zusammen mit dem Manager), von uns Fans und dem Umfeld die Entwicklungszeit bekommt, die es braucht, um den F.C. Hansa wieder Erstligareif zu machen, was womöglich länger als 5 Jahre dauert und auch Rückschläge müssen verkraftet werden und gerade da, brauchen die Herren Unterstützung, das muss jedem Fan klar sein.
Ich glaube, dass WW nicht dieser Trainer ist. Er kam mit einer klaren Aufgabe - uns vor dem Abstieg zu bewahren, diese Aufgabe hat er mit größter Wahrscheinlichkeit verfehlt.
Ich sehe ihn nicht als den Trainer, der in der Lage ist, dem F.C. Hansa Rostock wieder auf die Beine zu helfen. Klar, kann er eine Mannschaft formen und eine Mannschaft trainieren aber wir brauchen einen Erbauer, der gemeinsam mit allen Verantwortlichen die Kogge wieder seetauglich macht. Wolf ist ein guter Trainer, ja, mehr auch nicht und ich sehe die Gefahr, dass hier eine große Möglichkeit vertan wird, einen wirklichen Neuanfang zu machen, der sich mittel- langfristig auszahlen würde.
Ich glaube, ich bin im falschen Film.
Herr Wolf war angetreten, um mit Hansa die Klasse zu halten.
Als er kam, hatten wir 1 Punkt Rückstand auf den Relegationsrang und das bessere Torverhältnis.Nun, bereits 2 Spieltage vor Schluss, sind unsere Chancen nur noch theoretischer Natur.
Was hat er bewirkt?
Die Offensive ist verbessert. Eine kurze, unerwartete Erfolgsserie wurde erreicht, als man nahezu aussichtslos zurück lag. Die Moral blieb intakt.
Was ist misslungen?
Die Verbesserungen der Offensive gingen krass zu Lasten der Defensive: 30 Gegentore in 15 Spielen sind Ligaspitzenwert.
Hansa hat die schlechteste Heimbilanz aller Vereine. Besonders gegen Teams auf vergleichbarem Leistungsniveau wurde die Liga verspielt. Taktisch scheint Wolf recht limitiert. Besonders krass wurden ihm von Benno Möhlmann seine Grenzen aufgezeigt.
Welches Argument gibt es dafür, dass das Wolf-System in Liga 3, wenn wir noch viel häufiger das Spiel machen müssen, funktioniert?
"Das Gesamtkonzept muss stimmen." Jetzt stellt der "Erfolgstrainer" auch noch Ansprüche.
Damit wird schon das nächste Alibi geschaffen, falls es nur zu Platz 10 reicht.
"Grund für sportliche Talfahrt ist mangelnde Qualität". Aha, warum hat er den Job bei Hansa denn angenommen? Weil ihn kein anderer wollte.
Wenn er weiterbeschäftigt werden sollte, muss Beinlich sein Schicksal auch mit dem des Trainers verbinden.
Platzierung ist nicht alles, aber das obere Tabellendrittel muss es schon sein.
Sehe ich ähnlich!
Hansa braucht nun endlich einen Trainer, der zusammen mit Beinlich und Hofmann ein Konzept entwickelt, was u.a. das systematische Einbeziehen von unseren Jugendspielern; das Festlegen auf EIN Spielsystem; einer Spielphilosophie; das Scouting von passenden Spielern/Spielertypen etc. beinhaltet.
Es muss ein Trainer sein, der mal mindestens 5 Jahre auf der Kogge bleibt und der (zusammen mit dem Manager), von uns Fans und dem Umfeld die Entwicklungszeit bekommt, die es braucht, um den F.C. Hansa wieder Erstligareif zu machen, was womöglich länger als 5 Jahre dauert und auch Rückschläge müssen verkraftet werden und gerade da, brauchen die Herren Unterstützung, das muss jedem Fan klar sein.
Ich glaube, dass WW nicht dieser Trainer ist. Er kam mit einer klaren Aufgabe - uns vor dem Abstieg zu bewahren, diese Aufgabe hat er mit größter Wahrscheinlichkeit verfehlt.
Ich sehe ihn nicht als den Trainer, der in der Lage ist, dem F.C. Hansa Rostock wieder auf die Beine zu helfen. Klar, kann er eine Mannschaft formen und eine Mannschaft trainieren aber wir brauchen einen Erbauer, der gemeinsam mit allen Verantwortlichen die Kogge wieder seetauglich macht. Wolf ist ein guter Trainer, ja, mehr auch nicht und ich sehe die Gefahr, dass hier eine große Möglichkeit vertan wird, einen wirklichen Neuanfang zu machen, der sich mittel- langfristig auszahlen würde.
23.04.2012 - 22:17 Uhr
Zitat von nowo:
Ich glaube, ich bin im falschen Film.
Herr Wolf war angetreten, um mit Hansa die Klasse zu halten.
Als er kam, hatten wir 1 Punkt Rückstand auf den Relegationsrang und das bessere Torverhältnis.Nun, bereits 2 Spieltage vor Schluss, sind unsere Chancen nur noch theoretischer Natur.
Was hat er bewirkt?
Die Offensive ist verbessert. Eine kurze, unerwartete Erfolgsserie wurde erreicht, als man nahezu aussichtslos zurück lag. Die Moral blieb intakt.
Was ist misslungen?
Die Verbesserungen der Offensive gingen krass zu Lasten der Defensive: 30 Gegentore in 15 Spielen sind Ligaspitzenwert.
Hansa hat die schlechteste Heimbilanz aller Vereine. Besonders gegen Teams auf vergleichbarem Leistungsniveau wurde die Liga verspielt. Taktisch scheint Wolf recht limitiert. Besonders krass wurden ihm von Benno Möhlmann seine Grenzen aufgezeigt.
Welches Argument gibt es dafür, dass das Wolf-System in Liga 3, wenn wir noch viel häufiger das Spiel machen müssen, funktioniert?
"Das Gesamtkonzept muss stimmen." Jetzt stellt der "Erfolgstrainer" auch noch Ansprüche.
Damit wird schon das nächste Alibi geschaffen, falls es nur zu Platz 10 reicht.
"Grund für sportliche Talfahrt ist mangelnde Qualität". Aha, warum hat er den Job bei Hansa denn angenommen? Weil ihn kein anderer wollte.
Wenn er weiterbeschäftigt werden sollte, muss Beinlich sein Schicksal auch mit dem des Trainers verbinden.
Platzierung ist nicht alles, aber das obere Tabellendrittel muss es schon sein.
Das ist der falsche Blickwinkel. Sieh Dir mal die Spieler an, die unsere Mitkonkurrenten in der Winterpause holten.
Das sind Namen wie Adam Nemec, Ralph Gunesch, David Odonkor, Albert Streit, Michael Görlitz usw., die geholt wurden, mit 1. & 2.Liga-Erfahrung in Masse. Wir dagegen "nur" Borg & Janecka.
Ich glaube, ich bin im falschen Film.
Herr Wolf war angetreten, um mit Hansa die Klasse zu halten.
Als er kam, hatten wir 1 Punkt Rückstand auf den Relegationsrang und das bessere Torverhältnis.Nun, bereits 2 Spieltage vor Schluss, sind unsere Chancen nur noch theoretischer Natur.
Was hat er bewirkt?
Die Offensive ist verbessert. Eine kurze, unerwartete Erfolgsserie wurde erreicht, als man nahezu aussichtslos zurück lag. Die Moral blieb intakt.
Was ist misslungen?
Die Verbesserungen der Offensive gingen krass zu Lasten der Defensive: 30 Gegentore in 15 Spielen sind Ligaspitzenwert.
Hansa hat die schlechteste Heimbilanz aller Vereine. Besonders gegen Teams auf vergleichbarem Leistungsniveau wurde die Liga verspielt. Taktisch scheint Wolf recht limitiert. Besonders krass wurden ihm von Benno Möhlmann seine Grenzen aufgezeigt.
Welches Argument gibt es dafür, dass das Wolf-System in Liga 3, wenn wir noch viel häufiger das Spiel machen müssen, funktioniert?
"Das Gesamtkonzept muss stimmen." Jetzt stellt der "Erfolgstrainer" auch noch Ansprüche.
Damit wird schon das nächste Alibi geschaffen, falls es nur zu Platz 10 reicht.
"Grund für sportliche Talfahrt ist mangelnde Qualität". Aha, warum hat er den Job bei Hansa denn angenommen? Weil ihn kein anderer wollte.
Wenn er weiterbeschäftigt werden sollte, muss Beinlich sein Schicksal auch mit dem des Trainers verbinden.
Platzierung ist nicht alles, aber das obere Tabellendrittel muss es schon sein.
Das ist der falsche Blickwinkel. Sieh Dir mal die Spieler an, die unsere Mitkonkurrenten in der Winterpause holten.
Das sind Namen wie Adam Nemec, Ralph Gunesch, David Odonkor, Albert Streit, Michael Görlitz usw., die geholt wurden, mit 1. & 2.Liga-Erfahrung in Masse. Wir dagegen "nur" Borg & Janecka.
23.04.2012 - 23:20 Uhr
Zitat von Inmoria:
Zitat von nowo:
Ich glaube, ich bin im falschen Film.
Herr Wolf war angetreten, um mit Hansa die Klasse zu halten.
Als er kam, hatten wir 1 Punkt Rückstand auf den Relegationsrang und das bessere Torverhältnis.Nun, bereits 2 Spieltage vor Schluss, sind unsere Chancen nur noch theoretischer Natur.
Was hat er bewirkt?
Die Offensive ist verbessert. Eine kurze, unerwartete Erfolgsserie wurde erreicht, als man nahezu aussichtslos zurück lag. Die Moral blieb intakt.
Was ist misslungen?
Die Verbesserungen der Offensive gingen krass zu Lasten der Defensive: 30 Gegentore in 15 Spielen sind Ligaspitzenwert.
Hansa hat die schlechteste Heimbilanz aller Vereine. Besonders gegen Teams auf vergleichbarem Leistungsniveau wurde die Liga verspielt. Taktisch scheint Wolf recht limitiert. Besonders krass wurden ihm von Benno Möhlmann seine Grenzen aufgezeigt.
Welches Argument gibt es dafür, dass das Wolf-System in Liga 3, wenn wir noch viel häufiger das Spiel machen müssen, funktioniert?
"Das Gesamtkonzept muss stimmen." Jetzt stellt der "Erfolgstrainer" auch noch Ansprüche.
Damit wird schon das nächste Alibi geschaffen, falls es nur zu Platz 10 reicht.
"Grund für sportliche Talfahrt ist mangelnde Qualität". Aha, warum hat er den Job bei Hansa denn angenommen? Weil ihn kein anderer wollte.
Wenn er weiterbeschäftigt werden sollte, muss Beinlich sein Schicksal auch mit dem des Trainers verbinden.
Platzierung ist nicht alles, aber das obere Tabellendrittel muss es schon sein.
Das ist der falsche Blickwinkel. Sieh Dir mal die Spieler an, die unsere Mitkonkurrenten in der Winterpause holten.
Das sind Namen wie Adam Nemec, Ralph Gunesch, David Odonkor, Albert Streit, Michael Görlitz usw., die geholt wurden, mit 1. & 2.Liga-Erfahrung in Masse. Wir dagegen "nur" Borg & Janecka.
Widerspruch.
Wolf war angetreten mit dem Ziel Klassenerhalt, die Rahmenbedingungen -Transfermöglichkeiten- waren ihm vorher bekannt.
Er hat sich die Aufgabe zugetraut und sie nicht erfüllt.
Zum Vergleich vielleicht mal Fürth und Paderborn. Was haben die erreicht und wo waren deren Spieler vor 3-4 Jahren?
Der FC Hansa ist nur überlebensfähig, wenn überdurchschnittliches geleistet wird. Das war in der vergangenen Saison der Fall, in dieser war's unter dem Schnitt.
Der Verein ist dazu verdammt, dass aus Sch. Bonbons gemacht werden.
Zitat von nowo:
Ich glaube, ich bin im falschen Film.
Herr Wolf war angetreten, um mit Hansa die Klasse zu halten.
Als er kam, hatten wir 1 Punkt Rückstand auf den Relegationsrang und das bessere Torverhältnis.Nun, bereits 2 Spieltage vor Schluss, sind unsere Chancen nur noch theoretischer Natur.
Was hat er bewirkt?
Die Offensive ist verbessert. Eine kurze, unerwartete Erfolgsserie wurde erreicht, als man nahezu aussichtslos zurück lag. Die Moral blieb intakt.
Was ist misslungen?
Die Verbesserungen der Offensive gingen krass zu Lasten der Defensive: 30 Gegentore in 15 Spielen sind Ligaspitzenwert.
Hansa hat die schlechteste Heimbilanz aller Vereine. Besonders gegen Teams auf vergleichbarem Leistungsniveau wurde die Liga verspielt. Taktisch scheint Wolf recht limitiert. Besonders krass wurden ihm von Benno Möhlmann seine Grenzen aufgezeigt.
Welches Argument gibt es dafür, dass das Wolf-System in Liga 3, wenn wir noch viel häufiger das Spiel machen müssen, funktioniert?
"Das Gesamtkonzept muss stimmen." Jetzt stellt der "Erfolgstrainer" auch noch Ansprüche.
Damit wird schon das nächste Alibi geschaffen, falls es nur zu Platz 10 reicht.
"Grund für sportliche Talfahrt ist mangelnde Qualität". Aha, warum hat er den Job bei Hansa denn angenommen? Weil ihn kein anderer wollte.
Wenn er weiterbeschäftigt werden sollte, muss Beinlich sein Schicksal auch mit dem des Trainers verbinden.
Platzierung ist nicht alles, aber das obere Tabellendrittel muss es schon sein.
Das ist der falsche Blickwinkel. Sieh Dir mal die Spieler an, die unsere Mitkonkurrenten in der Winterpause holten.
Das sind Namen wie Adam Nemec, Ralph Gunesch, David Odonkor, Albert Streit, Michael Görlitz usw., die geholt wurden, mit 1. & 2.Liga-Erfahrung in Masse. Wir dagegen "nur" Borg & Janecka.
Widerspruch.
Wolf war angetreten mit dem Ziel Klassenerhalt, die Rahmenbedingungen -Transfermöglichkeiten- waren ihm vorher bekannt.
Er hat sich die Aufgabe zugetraut und sie nicht erfüllt.
Zum Vergleich vielleicht mal Fürth und Paderborn. Was haben die erreicht und wo waren deren Spieler vor 3-4 Jahren?
Der FC Hansa ist nur überlebensfähig, wenn überdurchschnittliches geleistet wird. Das war in der vergangenen Saison der Fall, in dieser war's unter dem Schnitt.
Der Verein ist dazu verdammt, dass aus Sch. Bonbons gemacht werden.
24.04.2012 - 00:07 Uhr
Hansa-Trainer im OZ-Gespräch
http://www.ostsee-zeitung.de/leserbriefe/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3426306
Zitat
Rostock (OZ) - Nach der 0:3-Niederlage gegen den FC St. Pauli ist Hansas zweiter Abstieg in die 3. Liga fast besiegelt. OZ sprach mit Cheftrainer Wolfgang Wolf (53) über die Ursachen der Misere, seine Zukunft und die des Vereins. Die Entscheidung in der Trainerfrage soll noch in dieser Woche fallen.
OZ: Die Abstiegsentscheidung ist scheinbar gefallen – wie geht es jetzt weiter, Herr Wolf? Wolfgang
Wolf: Unsere Chancen sind zweifellos viel geringer geworden. Wir müssen aus den beiden verbleibenden Spielen sechs Punkte holen und gleichzeitig auf die Konkurrenz hoffen. Aber wir lassen den Kopf nicht hängen, es geht immer weiter. Wir werden uns auch auf Union Berlin genauso vorbereiten wie auf die Spiele davor.
OZ: Machen Sie in Rostock weiter, wenn Hansa absteigt?
Wolf: Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Wir werden uns zusammensetzen und weitere Gespräche führen. In dieser Woche muss in der Trainerfrage eine Entscheidung fallen, damit auch der Verein weiß, wie es für ihn weitergeht.
OZ:Liegt die Entscheidung bei Ihnen?
Wolf: Sie liegt auf beiden Seiten.
OZ: Woran hakt es denn noch?
Wolf: Das werde ich nicht öffentlich machen. Wir haben gute Gespräche geführt. Ich bin keiner, der wegläuft, sondern ein Kämpfer, der sich einer Aufgabe stellt. Aufs Geld kommt es bei mir persönlich auch nicht an. Mir macht es Spaß bei Hansa.
OZ: Aber?
Wolf: Jetzt müssen wir sehen, ob die Gespräche so laufen, dass beide Seiten zufrieden sind. Wenn ja, dann geht es weiter – wenn nicht, geht’s auseinander.
OZ:Es geht also in erster Linie um die sportliche Perspektive?
Wolf: Richtig. Sollten wir absteigen, brauchen wir in der nächsten Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft. Wir müssen die realistische Chance haben, um den Aufstieg mitspielen zu können – das muss das Ziel von Hansa Rostock sein. Fans und Umfeld lassen gar nichts anderes zu.
OZ:Sie knüpfen Ihr weiteres Engagement also an Bedingungen?
Wolf: Nein, das sind keine Bedingungen. Die Vereinsverantwortlichen wissen, dass man sich in Rostock nicht hinstellen und sagen kann: Wir bauen jetzt mal zwei, drei Jahre in der 3. Liga etwas auf. Dazu hat das Umfeld nicht die Geduld.
OZ: Es ist ungewöhnlich, dass ein Trainer absteigen darf und der Klub ihn trotzdem weiterbeschäftigen will.
Wolf: Was heißt ungewöhnlich? Von solchen Klischees sollten wir uns mal verabschieden. In Italien entlassen sie Trainer, holen ihn zurück, entlassen ihn wieder und holen ihn noch mal zurück. Das ist da fast an der Tagesordnung. Entscheidend ist, wie die Zusammenarbeit ist, wie die Spiele abgelaufen sind und was mit dieser Mannschaft wirklich drin war. Vor diesem Hintergrund muss man sagen: Mein Vorgänger Peter Vollmann hat Außerordentliches geleistet, mit dieser Mannschaft in die 2. Liga aufzusteigen.
OZ: Das muss auch in in der nächsten Saison das Ziel sein, wenn Hansa absteigt, oder?
Wolf: Es wird in der 3. Liga nicht so einfach werden, wie nach dem ersten Abstieg. Damals hat keiner was von Hansa erwartet. Dieses Mal wird man nicht wieder so durchmarschieren wie vor zwei Jahren. In der 3. Liga muss man das Spiel komplett umstellen, Hansa muss das Spiel machen. Es ist eine ganz andere Situation als in der 2. Liga, wo man reagieren kann. Wenn wir absteigen sollten, muss jeder Trainer – egal ob ich oder ein anderer – die Perspektive haben, mit der Mannschaft vorne mitspielen zu können. Wenn diese Perspektive nicht gegeben ist, wird er von Anfang an Probleme bekommen.
OZ: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie bleiben?
Wolf: Das will ich nicht beziffern. Man darf nicht vergessen, dass der ganze Verein auf der Kippe steht. Die Bürgerschaft muss im Mai entscheiden. Sie kann den Verein sterben lassen oder ihn weiter am Leben erhalten. Anschließend gilt es, Konzepte zu entwickeln, damit Hansa in den nächsten drei, vier fünf Jahren wieder in ein anderes Fahrwasser kommt.
OZ: Wo liegen die Ursachen für die derzeitige Misere?
Wolf: Geld schießt zwar nicht immer Tore, aber man kann damit an entscheidenden Stellen nachjustieren. Leider war der Verein finanziell nicht in der Lage, in der Winterpause noch mal nachzulegen wie es zum Beispiel Ingolstadt oder Karlsruhe getan haben – ich weiß, was diese Vereine investiert haben. Deshalb stehen wir unten drin, und dann kommt man in eine Spirale hinein und die jungen Spieler sind dem Druck irgendwann nicht mehr gewachsen. Aber es nützt nichts, zurückzublicken. Man muss jetzt versuchen, etwas auf die Beine zu stellen, das länger Bestand hat. Man muss Visionen und Ziele haben, und das gibt der Verein auch her.
OZ:Wie meinen Sie das?
Wolf: Ich habe noch nie einen Verein erlebt, bei dem die Leute so mitleiden, wo alles drumherum so stimmt, wo auch die Angestellten mit Freude dabei sind. Ich habe ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis mit (Klubchef) Bernd Hofmann und (Manager) Stefan Beinlich. Die Arbeit mit der Mannschaft und meinem Trainerteam ist überragend. Das passt alles. Wenn ich hierbleibe, will ich mit Hansa die dritte Liga so schnell wie möglich wieder verlassen. Aber das wird schwer.
OZ:Warum ist Ihr Respekt vor der 3. Liga so groß?
Wolf: Ich kenne die Etats der Vereine und ich kenne unseren, und der liegt nicht im oberen Drittel. Es ist nicht einfach, Leute zu Hansa zu holen, wenn man nicht mit Geld um sich schmeißen kann. Sandhausen hat in der dritten Liga einen höheren Etat als wir in der zweiten. Auch Aalen zahlt bessere Gehälter als wir. Oder Heidenheim: Michael Thurk ist sicher nicht dorthin gegangen, weil das Wetter da so schön ist.
OZ:Wird es im Abstiegsfall einen radikalen Schnitt in der Mannschaft geben?
Wolf: Das ist immer auch ein Frage dessen, was im Geldbeutel ist. Müssen wir eines unserer Talente verkaufen, wenn ein Angebot kommt oder können wir widerstehen? Das sind Fragen, die noch zu besprechen sind. Ich habe schon oft Mannschaften zusammengestellt und weiß, dass es in der dritten Liga nicht viel einfacher wird als aktuell in der zweiten. Nur mit jungen Spielern kann man nicht bestehen, die Mischung muss stimmen.
Interview von Sönke Fröbe
http://www.ostsee-zeitung.de/leserbriefe/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3426306
Zitat
Rostock (OZ) - Nach der 0:3-Niederlage gegen den FC St. Pauli ist Hansas zweiter Abstieg in die 3. Liga fast besiegelt. OZ sprach mit Cheftrainer Wolfgang Wolf (53) über die Ursachen der Misere, seine Zukunft und die des Vereins. Die Entscheidung in der Trainerfrage soll noch in dieser Woche fallen.
OZ: Die Abstiegsentscheidung ist scheinbar gefallen – wie geht es jetzt weiter, Herr Wolf? Wolfgang
Wolf: Unsere Chancen sind zweifellos viel geringer geworden. Wir müssen aus den beiden verbleibenden Spielen sechs Punkte holen und gleichzeitig auf die Konkurrenz hoffen. Aber wir lassen den Kopf nicht hängen, es geht immer weiter. Wir werden uns auch auf Union Berlin genauso vorbereiten wie auf die Spiele davor.
OZ: Machen Sie in Rostock weiter, wenn Hansa absteigt?
Wolf: Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Wir werden uns zusammensetzen und weitere Gespräche führen. In dieser Woche muss in der Trainerfrage eine Entscheidung fallen, damit auch der Verein weiß, wie es für ihn weitergeht.
OZ:Liegt die Entscheidung bei Ihnen?
Wolf: Sie liegt auf beiden Seiten.
OZ: Woran hakt es denn noch?
Wolf: Das werde ich nicht öffentlich machen. Wir haben gute Gespräche geführt. Ich bin keiner, der wegläuft, sondern ein Kämpfer, der sich einer Aufgabe stellt. Aufs Geld kommt es bei mir persönlich auch nicht an. Mir macht es Spaß bei Hansa.
OZ: Aber?
Wolf: Jetzt müssen wir sehen, ob die Gespräche so laufen, dass beide Seiten zufrieden sind. Wenn ja, dann geht es weiter – wenn nicht, geht’s auseinander.
OZ:Es geht also in erster Linie um die sportliche Perspektive?
Wolf: Richtig. Sollten wir absteigen, brauchen wir in der nächsten Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft. Wir müssen die realistische Chance haben, um den Aufstieg mitspielen zu können – das muss das Ziel von Hansa Rostock sein. Fans und Umfeld lassen gar nichts anderes zu.
OZ:Sie knüpfen Ihr weiteres Engagement also an Bedingungen?
Wolf: Nein, das sind keine Bedingungen. Die Vereinsverantwortlichen wissen, dass man sich in Rostock nicht hinstellen und sagen kann: Wir bauen jetzt mal zwei, drei Jahre in der 3. Liga etwas auf. Dazu hat das Umfeld nicht die Geduld.
OZ: Es ist ungewöhnlich, dass ein Trainer absteigen darf und der Klub ihn trotzdem weiterbeschäftigen will.
Wolf: Was heißt ungewöhnlich? Von solchen Klischees sollten wir uns mal verabschieden. In Italien entlassen sie Trainer, holen ihn zurück, entlassen ihn wieder und holen ihn noch mal zurück. Das ist da fast an der Tagesordnung. Entscheidend ist, wie die Zusammenarbeit ist, wie die Spiele abgelaufen sind und was mit dieser Mannschaft wirklich drin war. Vor diesem Hintergrund muss man sagen: Mein Vorgänger Peter Vollmann hat Außerordentliches geleistet, mit dieser Mannschaft in die 2. Liga aufzusteigen.
OZ: Das muss auch in in der nächsten Saison das Ziel sein, wenn Hansa absteigt, oder?
Wolf: Es wird in der 3. Liga nicht so einfach werden, wie nach dem ersten Abstieg. Damals hat keiner was von Hansa erwartet. Dieses Mal wird man nicht wieder so durchmarschieren wie vor zwei Jahren. In der 3. Liga muss man das Spiel komplett umstellen, Hansa muss das Spiel machen. Es ist eine ganz andere Situation als in der 2. Liga, wo man reagieren kann. Wenn wir absteigen sollten, muss jeder Trainer – egal ob ich oder ein anderer – die Perspektive haben, mit der Mannschaft vorne mitspielen zu können. Wenn diese Perspektive nicht gegeben ist, wird er von Anfang an Probleme bekommen.
OZ: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie bleiben?
Wolf: Das will ich nicht beziffern. Man darf nicht vergessen, dass der ganze Verein auf der Kippe steht. Die Bürgerschaft muss im Mai entscheiden. Sie kann den Verein sterben lassen oder ihn weiter am Leben erhalten. Anschließend gilt es, Konzepte zu entwickeln, damit Hansa in den nächsten drei, vier fünf Jahren wieder in ein anderes Fahrwasser kommt.
OZ: Wo liegen die Ursachen für die derzeitige Misere?
Wolf: Geld schießt zwar nicht immer Tore, aber man kann damit an entscheidenden Stellen nachjustieren. Leider war der Verein finanziell nicht in der Lage, in der Winterpause noch mal nachzulegen wie es zum Beispiel Ingolstadt oder Karlsruhe getan haben – ich weiß, was diese Vereine investiert haben. Deshalb stehen wir unten drin, und dann kommt man in eine Spirale hinein und die jungen Spieler sind dem Druck irgendwann nicht mehr gewachsen. Aber es nützt nichts, zurückzublicken. Man muss jetzt versuchen, etwas auf die Beine zu stellen, das länger Bestand hat. Man muss Visionen und Ziele haben, und das gibt der Verein auch her.
OZ:Wie meinen Sie das?
Wolf: Ich habe noch nie einen Verein erlebt, bei dem die Leute so mitleiden, wo alles drumherum so stimmt, wo auch die Angestellten mit Freude dabei sind. Ich habe ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis mit (Klubchef) Bernd Hofmann und (Manager) Stefan Beinlich. Die Arbeit mit der Mannschaft und meinem Trainerteam ist überragend. Das passt alles. Wenn ich hierbleibe, will ich mit Hansa die dritte Liga so schnell wie möglich wieder verlassen. Aber das wird schwer.
OZ:Warum ist Ihr Respekt vor der 3. Liga so groß?
Wolf: Ich kenne die Etats der Vereine und ich kenne unseren, und der liegt nicht im oberen Drittel. Es ist nicht einfach, Leute zu Hansa zu holen, wenn man nicht mit Geld um sich schmeißen kann. Sandhausen hat in der dritten Liga einen höheren Etat als wir in der zweiten. Auch Aalen zahlt bessere Gehälter als wir. Oder Heidenheim: Michael Thurk ist sicher nicht dorthin gegangen, weil das Wetter da so schön ist.
OZ:Wird es im Abstiegsfall einen radikalen Schnitt in der Mannschaft geben?
Wolf: Das ist immer auch ein Frage dessen, was im Geldbeutel ist. Müssen wir eines unserer Talente verkaufen, wenn ein Angebot kommt oder können wir widerstehen? Das sind Fragen, die noch zu besprechen sind. Ich habe schon oft Mannschaften zusammengestellt und weiß, dass es in der dritten Liga nicht viel einfacher wird als aktuell in der zweiten. Nur mit jungen Spielern kann man nicht bestehen, die Mischung muss stimmen.
Interview von Sönke Fröbe
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 4982markus am 24.04.2012 um 00:08 Uhr bearbeitet
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