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Sandro Schwarz
Geburtsdatum 17.10.1978
Alter 47
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Dinamo Moskau

Sandro Schwarz [Ex-Trainer]

31.05.2017 - 13:32 Uhr
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1251
03.10.2019 - 22:08 Uhr
Zitat von Kruj-05
Zitat von Moe05

Zitat von Kruj-05

Ich verstehe das Argument der „besten Mainzer Mannschaft aller Zeiten“ sowieso nicht. Ich finde unseren Kader aus dieser Saison längst nicht so gut wie sämtliche Kader in unserer Vergangenheit. Wenn ich alleine an Spieler wie Pospech, Okazaki, Geis, Choupo-Moting, Malli oder Ivanschitz denke, und das (bei allem Respekt) mit Kunde, Boëtius, Brosinski, Bell, Maxim, Quaison oder Onisiwo vergleiche, dann gefällt mir erstere Garde von der Qualität her doch wesentlich besser.


Hier sollte man aber berücksichtigen dass diese auch nicht von Anfang an dieses Leistungsniveau hatten. Sie bleiben nur in guter Erinnerung da sie zum Ende Ihrer Laufbahn bei uns sehr gute Leistungen gezeigt haben.


Also bis auf Malli finde ich, dass die aufgezählten Spieler vor allem in ihrer ersten Saison in Mainz sehr stark waren...


Zu Tuchels Zeiten hatten wir sicher auch einen sehr guten Kader. Denke da neben den Genannten noch an Elkin, Baumgartlinger, Nicolce oder Schürrle. Aber wenn man die Spieler betrachtet, wird um so mehr klar, warum wir beim heutigen Kader von "talentierten" Spielern reden sollten.

Pospech, Nicolce und Elkin waren damals schon "alte Hasen" auf ihrem Leistungszenit und eben auch Führungsspieler. Ivanschitz kam als zweifacher österreichischer Meister zu uns, auch nicht mehr "taufrisch", was ebenso für Shinji mit Ende 20 gilt. Junge Talente wie Choupo, Malli, Schürrle und Geis konnten sich da deutlich ruhiger entwickeln, ohne sofort Verantwortung tragen zu müssen. Gerade Malli war da ja lange ein "ewiges Talent" mit enormen Schwankungen. Ganz ähnlich auch Choupo. Geis hat allerdings vom ersten Spieltag an seinen Platz in der Startelf erobert.

Der Kader war zu Tuchels Zeiten da hinsichtlich Alter und Spielertypen viel ausgewogener als der heutige.
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1252
04.10.2019 - 08:49 Uhr
Die letzten Beitrag alle toll und sachlich und fundiert geschrieben, aber eine Sache stört mich da etwas.

Es wird viel zu viel in der Vergangenheit und im Konjunktiv geschrieben.

Saisonübergreifend darf man nicht mehr denken finde ich. Die Letzte Saison ist am 34. Spieltag zu Ende gegangen. Die jetzige Saison hat am 1. Spieltag begonnen mit 0 Punkten. Ich denke man kann/sollte nur das jetzige reflektieren. Es bringt uns, die Mannschaft, Trainer etc. nicht weiter, wenn man von vergangenem Rückschlüsse ziehen will. Tuchel ist nicht mehr da, Schmidt ist nicht mehr da, die Letzte Saison abgelaufen usw.

Klar hat Sandro mit dem Kader immer Punkte geholt und war im soll (Ziel = Klassenerhalt). So, aber das war die letzten 2 Jahre. Was ist aktuell? Man steht so schlecht wie nie dar. Die Mannschaft hat womöglich kein Selbstvertrauen, kein Biss, kein Kampfes- und Siegeswillen. Wie schon mal erwähnt, schön spielen bringt keine Punkte. Dominant zu spielen bringt auch keine Punkte wenn ich die Dinger nicht versenke. Man dreht sich derzeit komplett im Kreis.

Aktuell sieht ja so aus, das man gute Spiele macht, ja nicht alles ist schlecht, aber es fehlt halt der letzte Wille. Nach einem Rückschlag (Gegentor) lässt sich die Mannschaft total hängen und schafft es nicht mehr, da irgendwie raus zu kommen und es zu einem positiven Ergebnis kommen zu lassen. Bestes Beispiel ist da wirklich das Wolfsburg-Spiel. Man lag zurück, hat sich aber in der 2. HZ irgendwie wieder zurück ins Spiel gebracht ohne sich aber dafür zu belohnen. Wobei man auch aber auch ehrlich sagen muss, das man bis zum gegnerischen 16er die Wolfsburger an die Wand gespielt hat, aber dann kam nur noch heiße Luft. Die Umstellung von der Mittelfeldraute auf 2 Spieler außen, war eigentlich nur noch die logische Schlußfolgerung aus HZ 1. Auch bedingt dadurch, wie gewechselt wurde.

So jetzt für das kommende Spiel in Paderbon, welches Richtungsweisend sein dürfte, hat man sich selbst geschwächt. Sandro ist gesperrt. Tut ihm und auch der Mannschaft sicherlich nicht gut. Oder vielleicht tut es gut und man gewinnt ohne ihn? Samstag abend wissen wir da mehr. Aber nichts desto trotz, darf dies in unserer Situation nicht passieren. Auch nicht dem Trainer.

So zum aktuellen Stand nochmal, man steht mit dem Rücken zur Wand wie ich finde. Es kommen jetzt 3 Spiele die eigentlich mindestens 7 Punkte mit sich bringen sollten/müssten. Ich hoffe wirklich, das unser Trainerteam es schafft, die Mannschaft so einzustellen, das man auch die Punkte holt. Passiert dies nicht, wird es langsam ziemlich ernst und man muss eigentlich reagieren, von der Vorstandsebene her. Entweder ein Machtwort sprechen oder die Reißleine ziehen.

Aber wie heisst es immer so schön, die Hoffnung stirbt zu letzt.

•     •     •

Siempre Moguntia

Schon seit 100 Jahren
sieht man die Farben
auf unser´n Fahnen weh´n,
egal in welcher Liga
erkling die Lieder
Mainz wird nicht untergeh´n
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1253
04.10.2019 - 12:05 Uhr
Zitat von pogi85
Die letzten Beitrag alle toll und sachlich und fundiert geschrieben, aber eine Sache stört mich da etwas.

Es wird viel zu viel in der Vergangenheit und im Konjunktiv geschrieben.

Saisonübergreifend darf man nicht mehr denken finde ich. Die Letzte Saison ist am 34. Spieltag zu Ende gegangen. Die jetzige Saison hat am 1. Spieltag begonnen mit 0 Punkten. Ich denke man kann/sollte nur das jetzige reflektieren. Es bringt uns, die Mannschaft, Trainer etc. nicht weiter, wenn man von vergangenem Rückschlüsse ziehen will. Tuchel ist nicht mehr da, Schmidt ist nicht mehr da, die Letzte Saison abgelaufen usw.

Klar hat Sandro mit dem Kader immer Punkte geholt und war im soll (Ziel = Klassenerhalt). So, aber das war die letzten 2 Jahre. Was ist aktuell? Man steht so schlecht wie nie dar. Die Mannschaft hat womöglich kein Selbstvertrauen, kein Biss, kein Kampfes- und Siegeswillen. Wie schon mal erwähnt, schön spielen bringt keine Punkte. Dominant zu spielen bringt auch keine Punkte wenn ich die Dinger nicht versenke. Man dreht sich derzeit komplett im Kreis.

Aktuell sieht ja so aus, das man gute Spiele macht, ja nicht alles ist schlecht, aber es fehlt halt der letzte Wille. Nach einem Rückschlag (Gegentor) lässt sich die Mannschaft total hängen und schafft es nicht mehr, da irgendwie raus zu kommen und es zu einem positiven Ergebnis kommen zu lassen. Bestes Beispiel ist da wirklich das Wolfsburg-Spiel. Man lag zurück, hat sich aber in der 2. HZ irgendwie wieder zurück ins Spiel gebracht ohne sich aber dafür zu belohnen. Wobei man auch aber auch ehrlich sagen muss, das man bis zum gegnerischen 16er die Wolfsburger an die Wand gespielt hat, aber dann kam nur noch heiße Luft. Die Umstellung von der Mittelfeldraute auf 2 Spieler außen, war eigentlich nur noch die logische Schlußfolgerung aus HZ 1. Auch bedingt dadurch, wie gewechselt wurde.

So jetzt für das kommende Spiel in Paderbon, welches Richtungsweisend sein dürfte, hat man sich selbst geschwächt. Sandro ist gesperrt. Tut ihm und auch der Mannschaft sicherlich nicht gut. Oder vielleicht tut es gut und man gewinnt ohne ihn? Samstag abend wissen wir da mehr. Aber nichts desto trotz, darf dies in unserer Situation nicht passieren. Auch nicht dem Trainer.

So zum aktuellen Stand nochmal, man steht mit dem Rücken zur Wand wie ich finde. Es kommen jetzt 3 Spiele die eigentlich mindestens 7 Punkte mit sich bringen sollten/müssten. Ich hoffe wirklich, das unser Trainerteam es schafft, die Mannschaft so einzustellen, das man auch die Punkte holt. Passiert dies nicht, wird es langsam ziemlich ernst und man muss eigentlich reagieren, von der Vorstandsebene her. Entweder ein Machtwort sprechen oder die Reißleine ziehen.

Aber wie heisst es immer so schön, die Hoffnung stirbt zu letzt.


„Saisonübergreifend darf man nicht mehr denken finde ich.“ „Es bringt uns, die Mannschaft, Trainer etc. nicht weiter, wenn man von vergangenem Rückschlüsse ziehen will.“

Da muss ich Dir widersprechen. Wenn ich einen schlechten Lauf habe, mir nichts so recht gelingt, hilft es mir sehr wohl, mich daran zu erinnern, dass ich es besser kann und das auch schon bewiesen habe. Würde ein Trainer so denken, wie Du, sollte er sich wirklich einen anderen Job suchen. Spieler in Krisen ihr Leistungsvermögen wieder vor Augen zu führen, ihnen zu zeigen, dass sie es besser können, ist der richtige Ansatz, Selbstvertrauen wieder zurückzugewinnen. „Auf den Tisch hauen“ und alles immer nur schlecht reden, ist fast immer kontraproduktiv. Alle Mainzer Spieler äußern sich derzeit ja sehr selbstkritisch und wissen offenbar sehr wohl, dass die Situation sehr bescheiden ist. Man muss sie nicht ständig weiter damit konfrontieren, sondern ihnen helfen, ihr eigentliches Leistungsvermögen wieder besser und vor allem konstanter, dauerhafter abzurufen.

Und hier sind wir bei der „Gretchen-Frage“ in diesem Trainerthread: Gab es bereits bessere Leistungen unter Schwarz? Von etlichen Usern wird ja seine Entlassung mit der Begründung gefordert, dass Schwarz es seit seinem Beginn nicht geschafft habe, die Mannschaft weiter zu entwickeln, mehr als nur den Klassenerhalt zu schaffen und das mit dem angeblich besten und teuersten Kader aller Zeiten in Mainz. Da ist es doch legitim, dem mal auf den Grund zu gehen und sich das näher anzuschauen.Und dabei, auch über die Momentaufnahme von 6 Spielen hinaus, genauer hinzuschauen, wie die Arbeit bisher aussah. Welchen Zeitraum sollte man denn sonst für die Bewertung der Arbeit eines Trainers sinnvollerweise zugrunde legen? 1 Spiel, 5 Spiele, 10 Spiele? Und nur auf Basis einer Gesamtbewertung seiner bisherigen Leistungen, kann ich doch die Prognose erstellen, ob er die derzeitigen Probleme wieder in den Griff bekommt, oder nicht.
Wenn ich einen Mitarbeiter beurteile und mich frage, ob er der richtige für den Job ist, schau ich mir doch nicht nur die letzten paar Wochen an, sondern mache mir ein möglichst umfassendes Bild von seinen bisherigen Leistungen.

So sehr ich natürlich auch mit der derzeitigen Tabellensituation und phasenweise auch mit den gezeigten Leistungen unzufrieden bin, ist es m. E. zu früh in der Saison, um schon von „Schicksalsspielen“ etc. zu reden. Je mehr man die Bedeutung des nächsten Spiels „überhöht“, desto größer wird der Rucksack für die, die auf dem Platz stehen und liefern „müssen“. Die spüren und machen sich ohnehin schon genug selber den Druck. Ich sehe da keinen, der „entspannt“ seinen Stiefel runter spielt und den Ernst der Lage verkennt. Und sieben Punkte, besser neun, wünsche ich mir natürlich auch, sie zu fordern hilft aber nicht weiter und erhöht nur den Druck, der derzeit die Mannschaft belastet und sie - wie oben ausführlich dargelegt - schlechter spielen lässt als sie es können. Weniger Druck, mehr Unterstützung ist da meine Devise.

Und dass Schwarz letzte Woche überreagiert hat, ist natürlich doof. Aber damit zeigt er ja auch, wie emotional und ehrgeizig er ist. Wir fordern "aggressive leader" für unser Team wie z. B. Donati einer war, und regn uns dann auf, wenn der Trainer mal explodiert. Und die neue Regel halte ich persönlich für ziemlichen Blödsinn. Fußball lebt von Emotion und Leidenschaft. Klar gibt es auch Grenzen für Trainer, aber da haben die alten Regeln auch ausgereicht, diese aufzuzeigen.
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1254
04.10.2019 - 12:31 Uhr
Zitat von Alt05er

„Saisonübergreifend darf man nicht mehr denken finde ich.“ „Es bringt uns, die Mannschaft, Trainer etc. nicht weiter, wenn man von vergangenem Rückschlüsse ziehen will.“

Da muss ich Dir widersprechen. Wenn ich einen schlechten Lauf habe, mir nichts so recht gelingt, hilft es mir sehr wohl, mich daran zu erinnern, dass ich es besser kann und das auch schon bewiesen habe. Würde ein Trainer so denken, wie Du, sollte er sich wirklich einen anderen Job suchen. Spieler in Krisen ihr Leistungsvermögen wieder vor Augen zu führen, ihnen zu zeigen, dass sie es besser können, ist der richtige Ansatz, Selbstvertrauen wieder zurückzugewinnen. „Auf den Tisch hauen“ und alles immer nur schlecht reden, ist fast immer kontraproduktiv. Alle Mainzer Spieler äußern sich derzeit ja sehr selbstkritisch und wissen offenbar sehr wohl, dass die Situation sehr bescheiden ist. Man muss sie nicht ständig weiter damit konfrontieren, sondern ihnen helfen, ihr eigentliches Leistungsvermögen wieder besser und vor allem konstanter, dauerhafter abzurufen.


Natürlich muss man die Spieler motivieren anhand ihrer Leistung. Auch sprechen mit ihnen. Da denke ich liegt der springe Punkt. (Motivation und Gemeinschaftsgefühl) Da sind wir wieder bei dem Thema, das wir schon mal angeschnitten hatten, der Zusammenhalt. Das jeder auch für den anderen Vollgas gibt. Das haben die einzelnen Spieler in den Phasen der Saison und der Vergangen getan, als es nicht so lief. So ist man wieder rausgekommen aus dem Loch. Das vermisse ich diese Saison irgendwie total. Auch das Gefühl, das man unbedingt gewinnen will, kommt irgendwie nicht auf.


Zitat von Alt05er

Und hier sind wir bei der „Gretchen-Frage“ in diesem Trainerthread: Gab es bereits bessere Leistungen unter Schwarz? Von etlichen Usern wird ja seine Entlassung mit der Begründung gefordert, dass Schwarz es seit seinem Beginn nicht geschafft habe, die Mannschaft weiter zu entwickeln, mehr als nur den Klassenerhalt zu schaffen und das mit dem angeblich besten und teuersten Kader aller Zeiten in Mainz. Da ist es doch legitim, dem mal auf den Grund zu gehen und sich das näher anzuschauen.Und dabei, auch über die Momentaufnahme von 6 Spielen hinaus, genauer hinzuschauen, wie die Arbeit bisher aussah. Welchen Zeitraum sollte man denn sonst für die Bewertung der Arbeit eines Trainers sinnvollerweise zugrunde legen? 1 Spiel, 5 Spiele, 10 Spiele? Und nur auf Basis einer Gesamtbewertung seiner bisherigen Leistungen, kann ich doch die Prognose erstellen, ob er die derzeitigen Probleme wieder in den Griff bekommt, oder nicht.
Wenn ich einen Mitarbeiter beurteile und mich frage, ob er der richtige für den Job ist, schau ich mir doch nicht nur die letzten paar Wochen an, sondern mache mir ein möglichst umfassendes Bild von seinen bisherigen Leistungen.


Ja jetzt hast Du dir doch selbst ein Argument geliefert. Trainerbeurteilung erfolgt über einen längeren Zeitraum. Das ist klar. Aber in den anderen posts wurden Spieler miteinander verglichen. Da hat das eine nichts mit dem anderen zu tun wie ich finde.

Zitat von Alt05er

So sehr ich natürlich auch mit der derzeitigen Tabellensituation und phasenweise auch mit den gezeigten Leistungen unzufrieden bin, ist es m. E. zu früh in der Saison, um schon von „Schicksalsspielen“ etc. zu reden. Je mehr man die Bedeutung des nächsten Spiels „überhöht“, desto größer wird der Rucksack für die, die auf dem Platz stehen und liefern „müssen“. Die spüren und machen sich ohnehin schon genug selber den Druck. Ich sehe da keinen, der „entspannt“ seinen Stiefel runter spielt und den Ernst der Lage verkennt. Und sieben Punkte, besser neun, wünsche ich mir natürlich auch, sie zu fordern hilft aber nicht weiter und erhöht nur den Druck, der derzeit die Mannschaft belastet und sie - wie oben ausführlich dargelegt - schlechter spielen lässt als sie es können. Weniger Druck, mehr Unterstützung ist da meine Devise.


Ab wann willst Du denn Schicksalsspiele ausrufen? Klar ist es noch früh in der Saison, aber es kommen jetzt Spiele, die Du einfach gewinnen musst um die Klasse zu halten. Man hat in den 6 spielen der Saison bisher nur 3 Punkte geholt. Man hat sicherlich nicht überragend schlecht gespielt, ausgenommen das Bayern spiel. Aber die anderen Spiele waren gut, bloß gingen sie verloren. Ein Sieg wurde nicht wirklich erzwungen. Nur gegen die Hertha konnte man mal etwas Leidenschaft und Siegeswillen sehen. In den anderen Spielen kam nach einem Gegentor oftmals die Frusttration zurück und man ist quasi an sich selbst gescheitert. Jetzt schwelge ich auch mal kurz in der Vergangenheit, letzte Saison die letzten Spiele die gewonnen wurden, da stand man auch mit dem Rücken zur Wand und hatte enormen Druck. Das haben die Spieler auch gemerkt und gut gemacht und dem Druck stand gehalten. So und aktuell ist irgendwie kein Druck da, es läuft irgendwie vor sich hin und naja, es wird schon wieder gehen. So ein richtiger Alltagstrott ist derzeit eingekehrt.

Zitat von Alt05er

Und dass Schwarz letzte Woche überreagiert hat, ist natürlich doof. Aber damit zeigt er ja auch, wie emotional und ehrgeizig er ist. Wir fordern "aggressive leader" für unser Team wie z. B. Donati einer war, und regn uns dann auf, wenn der Trainer mal explodiert. Und die neue Regel halte ich persönlich für ziemlichen Blödsinn. Fußball lebt von Emotion und Leidenschaft. Klar gibt es auch Grenzen für Trainer, aber da haben die alten Regeln auch ausgereicht, diese aufzuzeigen.


Ganz im Gegenteil. Ein Trainer darf auch mal hoch gehen! Das fordere ich sogar. Das hat mir gut gefallen, das er mal aus sich raus kam. Aber nur bis zu dem Punkt, als er voll die Gute Stube verloren hat und nicht weiter gedacht hat. Klar macht man dinge aus der Emotion heraus die man im Nachhinein bereut. Aber wenn er nur etwas, nach der gelben Karte die er bekommen hat nachgedacht hätte, dann wüsste er, das er so vielleicht dem Team mehr geschadet, als geholfen hat. Das zeigt dann aber wieder Reife etc. Ein Spieler weiß ja auch, das er nach der gelben Karte etwas langsamer machen muss. Das erwartet man dann als Spieler auch eigentlich vom Trainer. Der Trainer ist immerhin mein Vorbild/Lehrer der mir was beibringen will/soll.

Ach und Agressive Leader sind auf dem Platz und nicht auf der Trainerbank. Das darf man jetzt auch nicht vermischen, das eine ist der Trainer, das andere sind die Spieler.

•     •     •

Siempre Moguntia

Schon seit 100 Jahren
sieht man die Farben
auf unser´n Fahnen weh´n,
egal in welcher Liga
erkling die Lieder
Mainz wird nicht untergeh´n
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1255
04.10.2019 - 12:52 Uhr
@ pogi85

Ich glaube, letztlich sind wir da gar nicht weit auseinander. Vielleicht liegt es an meinem Alter, dass ich da zu etwas mehr Gelassenheit rate und denke, dass weniger "Aufladen mit immer höherer Erwartung" (= Schicksalsspiel) hilfreicher wäre, ohne natürlich einem "Dahinplätschern lassen" das Wort zu reden. Da hast Du sicher Recht. Das darf keinesfalls passieren.

Und ebenso hast Du Recht, dass die Geschlossenheit derzeit meist fehlt und man kaum eine Einheit auf dem Platz sieht. Auch da glaube ich, dass die Spieler zu sehr mit sich und ihren Selbstzweifeln beschäftigt sind. Habe ja an anderer Stelle schon geschrieben, dass ich vermute, dass Schwarz diesbezüglich nicht so durchdringt bei den Spielern wie manch früherer Trainer von uns.

Hoffen wir, dass es in Paderborn so weitergeht, wie gegen Wolfsburg in der zweiten Halbzeit und dass dann endlich auch mal das Glück erzwungen wird und "der Knoten platzt".
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1256
05.10.2019 - 11:38 Uhr
Armutszeugnis, dass der gute Sandro jetzt schlussfolgert, öffentlich, dass wir häufiger im Abseits stehen müssen. Wozu hat man denn einen Sturmcoach verpflichtet...und mit Szalai einen Typ Kühlschrank, langsam aber hoffentlich bald effizient?

Vllt ist der Michel auch der falsche und man hätte die Abseitsprofis Ailton und Inzaghi holen müssen.
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1257
05.10.2019 - 12:32 Uhr
Zitat von MeYou
Armutszeugnis . . .


Dieses Wort könnte auch gut für Deine Schlussfolgerung aus der Äußerung von Schwarz stehen. Wenn man will, kann man jede Aussage so verdrehen/interpretieren, dass es blöd aussieht. Das ist ein gutes Beispiel für billige Polemik.

Natürlich fordert er nicht, dass die Stürmer ins Abseits rennen, sondern dass sie in die Tiefenräume gehen, und die Pässe dann auch kommen. Auch wenn es dann mehrfach Abseits ist. Aber bei mehreren Versuchen klappt es dann auch mal und ein Spieler ist durch und in aussichtsreicher Abschlusspositon. Wer das aber gar nicht erst versucht, kommt eben auch nicht in aussichtsreiche Positionen. Genau das hat er sinngemäß gesagt.
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1258
05.10.2019 - 13:43 Uhr
Du hast vermutlich zu viel Gegengeradenstaub eingeatmet mein Lieber dass du aus meinem geistigem Ausfluss geflissendlich ein Wort rausfischst und dann auch noch Zeit verschwendest um darauf einzugehen.

Ich wollt damit nur sagen: willste vorne Tempo, dann holste kein Traktor.

Des ist halt meine Meinung, der Trainer ist was lethargisch zu vielen augenfälligen Mängeln und so springt hält der Funke net über. Es fehlen überall die berühmten 5% so langts aber nicht.

Vielleicht zeigt der Lichte mal, was er drauf hat. Würds mir wünschen.

Gruss
MY
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1259
05.10.2019 - 17:48 Uhr
Sandro ab jetzt bitte immer im Bus lassen!

(Ist nur Ironie von mir, nehme diesen Satz aber schonmal jemand weg der ihn wirklich hätte schreiben wollen.)
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1260
05.10.2019 - 20:17 Uhr
Zitat von M05er_
Sandro ab jetzt bitte immer im Bus lassen!

(Ist nur Ironie von mir, nehme diesen Satz aber schonmal jemand weg der ihn wirklich hätte schreiben wollen.)

In der Tat kam das nach dem Spiel von Brosi
https://www.allgemeine-zeitung.de/sport/fussball/mainz-05/sandro-sollte-immer-im-bus-bleiben-stimmen-zum-05-auswartssieg_20500053

""Sandro sollte immer im Bus bleiben" - Stimmen zum 05-Auswärtssieg in Paderborn

Das 2:1 in Paderborn war ein wichtiger Sieg, darin sind sich Spieler und Verantwortliche von Mainz 05 einig. Die Reaktionen zum 05-Auswärtssieg."

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