| Geburtsdatum | 14.11.1990 |
|---|---|
| Alter | 35 |
| Nat. |
Schweiz |
| Größe | 1,87m |
| Vertrag bis | 31.12.2027 |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | St. Louis CITY SC |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 21 | 26 | 3 | ||
![]() | MLS | 18 | 24 | 2 | |
![]() | US Open Cup | 3 | 2 | 1 | |
Roman Bürki [38]
14.06.2015 - 13:36 Uhr
06.01.2022 - 02:49 Uhr
Zitat von RuvinhoDBS
Da sollte man denken, aber dann stellt sich doch die Frage, wieso er z.B. das Angebot von Basel? damals nicht angenommen hat. Er muss ich letzlich entscheiden, was er möchte. Das Gehalt wird er eh bei keinem Verein mehr bekommen. Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass der BVB ihm sogar noch eine Art Abfindung zahlen muss. Generell ist der Winter ja eher weniger gut, einen TW mit Stammplatz Ambitionen zu verkaufen. Die meisten Vereine haben einen Keeper und würden sich wohl - wie St. Etienne - höchstens mit einer Leihe einen Keeper holen. Das will der BVB aber verständlicherweise nicht.
Ich denke mal, dass man bis Sommer auf Bürki wohl sitzen bleiben wird. Leider erweist sich die Verlängerung von damals im Nachhinein als Eigentor
Zitat von TheInternational
Okay aber in den zitierten Beiträgen geht es weder um eine Schuldfrage, noch darum was vorgefallen ist. Es macht ihm auch niemand einen Vorwurf. Aber warum sollte er keine Perspektive mehr haben seine Karriere zu retten ? Warum eigentlich retten ? Es geht doch wenn überhaupt mehr darum die Karriere würdig abzuschließen, und das muss nicht bei einem Top Klub oder in der CL sein. Als Sportler wäre es mir äußerst wichtig die Karriere nicht irgendwo auf der Tribüne zu beenden. Rationalität schön und gut, aber in so einem Fall hat sich schon so mancher Top Spieler für eine emotionale Variante und gegen das Geld entschieden. So absurd finde ich das jetzt nicht, das sind immerhin Sportler.
Zitat von BVBBC
Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung. Je nachdem, wird Bürki dann seine ganz eigene Perspektive haben und die ist entweder nicht schwarz-weiß, sondern grau oder schwarz-weiß sind aus seiner Sicht genau andersrum.
Generell ist das nun mal das Risiko, was man mit alternden Spielern hat, die ihren letzten großen Vertrag haben. Muss man sie absägen, tut das dem Verein automatisch weh und es bleibt leider immer eine Wette, dass es aufgeht und man exakt das vom Spieler bekommt, was man sich erwartet, da man nie wissen kann, wann die Prime eines Spielers vorbei ist. Beendet sie der Verein sogar aus nicht-sportlichen Gründen, ist es nicht allein die Schuld des Spielers und dann sehe ich auch aus dessen Sicht keinerlei Verpflichtung mehr. Da haben schon ganz andere alte Spieler absurde Verträge gehabt, die sie über Jahre nicht mehr rechtfertigen konnten, weil das Alter oder Verletzungen zugeschlagen haben. Zumal eben genau das die Verträge sind, mit denen sie tatsächlich aussorgen. Die werden sie dann nun mal auch nicht einfach so aufgeben, zumal mit dem Vertrag immer auch eine sportliche Perspektive seitens Verein einherging, die aktuell definitiv nicht mehr erfüllt wird.
Solange man daher nicht klar sagen kann, wer Schuld hat, dass die Situation so eskalieren musste, bringt es für mich daher auch nichts, wenn man den Schuldigen vermutet, da im Zweifel beide Parteien ihre Fehler begangen haben und jede Seite sich daher auch auf die Fehler des anderen konzentrieren wird, um seine Position zu rechtfertigen. Deshalb kann ich mir aber auch vorstellen, dass Bürki die Ungerechtigkeit, die ihm vielleicht wiederfahren ist - eben aus seiner persönlichen Sicht - viel mehr beschäftigt als einfach irgendwo zu spielen, wo er seine Ambitionen genauso hinten anstellen muss, um dem Verein einen Gefallen zu tun, der ihm abgesägt hat. Selbst wenn Bürki sich selbst abgesägt hat, muss das jedenfalls nicht seiner persönlichen Perspektive entsprechen.
Warum sollte er zudem aus sportlichen Gründen nach Aserbaidschan oder zum französischen Tabellenletzten und dann noch auf Geld verzichten? Das wären jetzt auch nicht gerade sportliche Herausforderungen, bei denen ich befürchten würde etwas zu verpassen, wenn ich ihnen nicht nachgehen würde. Dafür muss man jeweils auf diese konkreten Situationen Bock haben, was kein Automatismus ist. Da Bürki am Ende seiner Karriere auf Topniveau steht, durch die aktuelle Situation, hat er auch keine Perspektive mehr irgendwie seine Karriere zu retten, sodass auch das als Grund für einen Wechsel irgendwohin wegfällt. Es geht nur noch um Geld und das ist auch logisch, weil Fussball als Profi kein Hobby ist, sondern auch ein Hobby sein kann. Deshalb wäre es absurd eine Entscheidung zu erwarten, bei der man eigentlich nur Emotionen anführen kann, aber keine rationalen Gedanken.
Zitat von TheInternational
Klar ist sein gutes Recht. Sportlich aber enttäuschend. Wer so viel Geld verdient hat will am Ende seinen Sport so verlassen und die Karriere tatsächlich so abschließen ? Da gehen wohl die Meinungen auseinander, aber ich weiß nicht ob ich mit so einer Entscheidung auch danach noch leben könnte oder wollte. Man will doch auch mit Stolz auf seine Karriere zurückblicken und solange man den Ausklang selber in der Hand hat wäre eine weitere Auslandserfahrung doch noch richtig reizvoll. Wäre mir wichtiger als das Geld, alleine fürs Ego. Ist ja nicht so das Bürki nicht schon lange ausgesorgt hat. Glücklicherweise ist sowas doch eher die Ausnahme im Profifußball. Wenn er selber damit leben kann ist das natürlich in Ordnung, könnte mir nur vorstellen das ihn das in der Zukunft noch lange beschäftigen wird.
Zitat von Borsigplatz
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Zitat von XWB91
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Klar ist sein gutes Recht. Sportlich aber enttäuschend. Wer so viel Geld verdient hat will am Ende seinen Sport so verlassen und die Karriere tatsächlich so abschließen ? Da gehen wohl die Meinungen auseinander, aber ich weiß nicht ob ich mit so einer Entscheidung auch danach noch leben könnte oder wollte. Man will doch auch mit Stolz auf seine Karriere zurückblicken und solange man den Ausklang selber in der Hand hat wäre eine weitere Auslandserfahrung doch noch richtig reizvoll. Wäre mir wichtiger als das Geld, alleine fürs Ego. Ist ja nicht so das Bürki nicht schon lange ausgesorgt hat. Glücklicherweise ist sowas doch eher die Ausnahme im Profifußball. Wenn er selber damit leben kann ist das natürlich in Ordnung, könnte mir nur vorstellen das ihn das in der Zukunft noch lange beschäftigen wird.
Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung. Je nachdem, wird Bürki dann seine ganz eigene Perspektive haben und die ist entweder nicht schwarz-weiß, sondern grau oder schwarz-weiß sind aus seiner Sicht genau andersrum.
Generell ist das nun mal das Risiko, was man mit alternden Spielern hat, die ihren letzten großen Vertrag haben. Muss man sie absägen, tut das dem Verein automatisch weh und es bleibt leider immer eine Wette, dass es aufgeht und man exakt das vom Spieler bekommt, was man sich erwartet, da man nie wissen kann, wann die Prime eines Spielers vorbei ist. Beendet sie der Verein sogar aus nicht-sportlichen Gründen, ist es nicht allein die Schuld des Spielers und dann sehe ich auch aus dessen Sicht keinerlei Verpflichtung mehr. Da haben schon ganz andere alte Spieler absurde Verträge gehabt, die sie über Jahre nicht mehr rechtfertigen konnten, weil das Alter oder Verletzungen zugeschlagen haben. Zumal eben genau das die Verträge sind, mit denen sie tatsächlich aussorgen. Die werden sie dann nun mal auch nicht einfach so aufgeben, zumal mit dem Vertrag immer auch eine sportliche Perspektive seitens Verein einherging, die aktuell definitiv nicht mehr erfüllt wird.
Solange man daher nicht klar sagen kann, wer Schuld hat, dass die Situation so eskalieren musste, bringt es für mich daher auch nichts, wenn man den Schuldigen vermutet, da im Zweifel beide Parteien ihre Fehler begangen haben und jede Seite sich daher auch auf die Fehler des anderen konzentrieren wird, um seine Position zu rechtfertigen. Deshalb kann ich mir aber auch vorstellen, dass Bürki die Ungerechtigkeit, die ihm vielleicht wiederfahren ist - eben aus seiner persönlichen Sicht - viel mehr beschäftigt als einfach irgendwo zu spielen, wo er seine Ambitionen genauso hinten anstellen muss, um dem Verein einen Gefallen zu tun, der ihm abgesägt hat. Selbst wenn Bürki sich selbst abgesägt hat, muss das jedenfalls nicht seiner persönlichen Perspektive entsprechen.
Warum sollte er zudem aus sportlichen Gründen nach Aserbaidschan oder zum französischen Tabellenletzten und dann noch auf Geld verzichten? Das wären jetzt auch nicht gerade sportliche Herausforderungen, bei denen ich befürchten würde etwas zu verpassen, wenn ich ihnen nicht nachgehen würde. Dafür muss man jeweils auf diese konkreten Situationen Bock haben, was kein Automatismus ist. Da Bürki am Ende seiner Karriere auf Topniveau steht, durch die aktuelle Situation, hat er auch keine Perspektive mehr irgendwie seine Karriere zu retten, sodass auch das als Grund für einen Wechsel irgendwohin wegfällt. Es geht nur noch um Geld und das ist auch logisch, weil Fussball als Profi kein Hobby ist, sondern auch ein Hobby sein kann. Deshalb wäre es absurd eine Entscheidung zu erwarten, bei der man eigentlich nur Emotionen anführen kann, aber keine rationalen Gedanken.
Okay aber in den zitierten Beiträgen geht es weder um eine Schuldfrage, noch darum was vorgefallen ist. Es macht ihm auch niemand einen Vorwurf. Aber warum sollte er keine Perspektive mehr haben seine Karriere zu retten ? Warum eigentlich retten ? Es geht doch wenn überhaupt mehr darum die Karriere würdig abzuschließen, und das muss nicht bei einem Top Klub oder in der CL sein. Als Sportler wäre es mir äußerst wichtig die Karriere nicht irgendwo auf der Tribüne zu beenden. Rationalität schön und gut, aber in so einem Fall hat sich schon so mancher Top Spieler für eine emotionale Variante und gegen das Geld entschieden. So absurd finde ich das jetzt nicht, das sind immerhin Sportler.
Da sollte man denken, aber dann stellt sich doch die Frage, wieso er z.B. das Angebot von Basel? damals nicht angenommen hat. Er muss ich letzlich entscheiden, was er möchte. Das Gehalt wird er eh bei keinem Verein mehr bekommen. Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass der BVB ihm sogar noch eine Art Abfindung zahlen muss. Generell ist der Winter ja eher weniger gut, einen TW mit Stammplatz Ambitionen zu verkaufen. Die meisten Vereine haben einen Keeper und würden sich wohl - wie St. Etienne - höchstens mit einer Leihe einen Keeper holen. Das will der BVB aber verständlicherweise nicht.
Ich denke mal, dass man bis Sommer auf Bürki wohl sitzen bleiben wird. Leider erweist sich die Verlängerung von damals im Nachhinein als Eigentor
Diese Vertragsverlängerung sagt mMn viel mehr über die schlechte mittelfristige Planung bei uns aus, als uns allen liebe sein kann. Jetzt Mal ehrlich Bürki hat imprinzip zu fast jedem Zeitpunkt ungefähr die gleiche Leistungen gebracht, Mal mit Aureißern nach unten und Mal nach oben. Ja, das hat genug Angriffsfläche geboten, ihn zu ersetzen, ohne jede Frage, aber so kurz nach einer Vertragsverlängerung war das halt auch ein dämlich er Zeitpunkt. Niemand weiß, ob er vielleicht sogar zuvor Angebote ausgeschlagen hat. Für ihn wird's halt eher überraschend gekommen sein, dass er so kurzfristig total außen vor gewesen ist. All das sind nunmal nicht die besten Voraussetzungen, um ihn zum Gehen zu "bewegen". Ich habe da vollstes Verständnis für. Der Verein hat sich da einfach dämlich angestellt.
06.01.2022 - 11:24 Uhr
Zitat von oger
Diese Vertragsverlängerung sagt mMn viel mehr über die schlechte mittelfristige Planung bei uns aus, als uns allen liebe sein kann. Jetzt Mal ehrlich Bürki hat imprinzip zu fast jedem Zeitpunkt ungefähr die gleiche Leistungen gebracht, Mal mit Aureißern nach unten und Mal nach oben. Ja, das hat genug Angriffsfläche geboten, ihn zu ersetzen, ohne jede Frage, aber so kurz nach einer Vertragsverlängerung war das halt auch ein dämlich er Zeitpunkt. Niemand weiß, ob er vielleicht sogar zuvor Angebote ausgeschlagen hat. Für ihn wird's halt eher überraschend gekommen sein, dass er so kurzfristig total außen vor gewesen ist. All das sind nunmal nicht die besten Voraussetzungen, um ihn zum Gehen zu "bewegen". Ich habe da vollstes Verständnis für. Der Verein hat sich da einfach dämlich angestellt.
Zitat von RuvinhoDBS
Da sollte man denken, aber dann stellt sich doch die Frage, wieso er z.B. das Angebot von Basel? damals nicht angenommen hat. Er muss ich letzlich entscheiden, was er möchte. Das Gehalt wird er eh bei keinem Verein mehr bekommen. Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass der BVB ihm sogar noch eine Art Abfindung zahlen muss. Generell ist der Winter ja eher weniger gut, einen TW mit Stammplatz Ambitionen zu verkaufen. Die meisten Vereine haben einen Keeper und würden sich wohl - wie St. Etienne - höchstens mit einer Leihe einen Keeper holen. Das will der BVB aber verständlicherweise nicht.
Ich denke mal, dass man bis Sommer auf Bürki wohl sitzen bleiben wird. Leider erweist sich die Verlängerung von damals im Nachhinein als Eigentor
Zitat von TheInternational
Okay aber in den zitierten Beiträgen geht es weder um eine Schuldfrage, noch darum was vorgefallen ist. Es macht ihm auch niemand einen Vorwurf. Aber warum sollte er keine Perspektive mehr haben seine Karriere zu retten ? Warum eigentlich retten ? Es geht doch wenn überhaupt mehr darum die Karriere würdig abzuschließen, und das muss nicht bei einem Top Klub oder in der CL sein. Als Sportler wäre es mir äußerst wichtig die Karriere nicht irgendwo auf der Tribüne zu beenden. Rationalität schön und gut, aber in so einem Fall hat sich schon so mancher Top Spieler für eine emotionale Variante und gegen das Geld entschieden. So absurd finde ich das jetzt nicht, das sind immerhin Sportler.
Zitat von BVBBC
Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung. Je nachdem, wird Bürki dann seine ganz eigene Perspektive haben und die ist entweder nicht schwarz-weiß, sondern grau oder schwarz-weiß sind aus seiner Sicht genau andersrum.
Generell ist das nun mal das Risiko, was man mit alternden Spielern hat, die ihren letzten großen Vertrag haben. Muss man sie absägen, tut das dem Verein automatisch weh und es bleibt leider immer eine Wette, dass es aufgeht und man exakt das vom Spieler bekommt, was man sich erwartet, da man nie wissen kann, wann die Prime eines Spielers vorbei ist. Beendet sie der Verein sogar aus nicht-sportlichen Gründen, ist es nicht allein die Schuld des Spielers und dann sehe ich auch aus dessen Sicht keinerlei Verpflichtung mehr. Da haben schon ganz andere alte Spieler absurde Verträge gehabt, die sie über Jahre nicht mehr rechtfertigen konnten, weil das Alter oder Verletzungen zugeschlagen haben. Zumal eben genau das die Verträge sind, mit denen sie tatsächlich aussorgen. Die werden sie dann nun mal auch nicht einfach so aufgeben, zumal mit dem Vertrag immer auch eine sportliche Perspektive seitens Verein einherging, die aktuell definitiv nicht mehr erfüllt wird.
Solange man daher nicht klar sagen kann, wer Schuld hat, dass die Situation so eskalieren musste, bringt es für mich daher auch nichts, wenn man den Schuldigen vermutet, da im Zweifel beide Parteien ihre Fehler begangen haben und jede Seite sich daher auch auf die Fehler des anderen konzentrieren wird, um seine Position zu rechtfertigen. Deshalb kann ich mir aber auch vorstellen, dass Bürki die Ungerechtigkeit, die ihm vielleicht wiederfahren ist - eben aus seiner persönlichen Sicht - viel mehr beschäftigt als einfach irgendwo zu spielen, wo er seine Ambitionen genauso hinten anstellen muss, um dem Verein einen Gefallen zu tun, der ihm abgesägt hat. Selbst wenn Bürki sich selbst abgesägt hat, muss das jedenfalls nicht seiner persönlichen Perspektive entsprechen.
Warum sollte er zudem aus sportlichen Gründen nach Aserbaidschan oder zum französischen Tabellenletzten und dann noch auf Geld verzichten? Das wären jetzt auch nicht gerade sportliche Herausforderungen, bei denen ich befürchten würde etwas zu verpassen, wenn ich ihnen nicht nachgehen würde. Dafür muss man jeweils auf diese konkreten Situationen Bock haben, was kein Automatismus ist. Da Bürki am Ende seiner Karriere auf Topniveau steht, durch die aktuelle Situation, hat er auch keine Perspektive mehr irgendwie seine Karriere zu retten, sodass auch das als Grund für einen Wechsel irgendwohin wegfällt. Es geht nur noch um Geld und das ist auch logisch, weil Fussball als Profi kein Hobby ist, sondern auch ein Hobby sein kann. Deshalb wäre es absurd eine Entscheidung zu erwarten, bei der man eigentlich nur Emotionen anführen kann, aber keine rationalen Gedanken.
Zitat von TheInternational
Klar ist sein gutes Recht. Sportlich aber enttäuschend. Wer so viel Geld verdient hat will am Ende seinen Sport so verlassen und die Karriere tatsächlich so abschließen ? Da gehen wohl die Meinungen auseinander, aber ich weiß nicht ob ich mit so einer Entscheidung auch danach noch leben könnte oder wollte. Man will doch auch mit Stolz auf seine Karriere zurückblicken und solange man den Ausklang selber in der Hand hat wäre eine weitere Auslandserfahrung doch noch richtig reizvoll. Wäre mir wichtiger als das Geld, alleine fürs Ego. Ist ja nicht so das Bürki nicht schon lange ausgesorgt hat. Glücklicherweise ist sowas doch eher die Ausnahme im Profifußball. Wenn er selber damit leben kann ist das natürlich in Ordnung, könnte mir nur vorstellen das ihn das in der Zukunft noch lange beschäftigen wird.
Zitat von Borsigplatz
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Zitat von XWB91
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Klar ist sein gutes Recht. Sportlich aber enttäuschend. Wer so viel Geld verdient hat will am Ende seinen Sport so verlassen und die Karriere tatsächlich so abschließen ? Da gehen wohl die Meinungen auseinander, aber ich weiß nicht ob ich mit so einer Entscheidung auch danach noch leben könnte oder wollte. Man will doch auch mit Stolz auf seine Karriere zurückblicken und solange man den Ausklang selber in der Hand hat wäre eine weitere Auslandserfahrung doch noch richtig reizvoll. Wäre mir wichtiger als das Geld, alleine fürs Ego. Ist ja nicht so das Bürki nicht schon lange ausgesorgt hat. Glücklicherweise ist sowas doch eher die Ausnahme im Profifußball. Wenn er selber damit leben kann ist das natürlich in Ordnung, könnte mir nur vorstellen das ihn das in der Zukunft noch lange beschäftigen wird.
Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung. Je nachdem, wird Bürki dann seine ganz eigene Perspektive haben und die ist entweder nicht schwarz-weiß, sondern grau oder schwarz-weiß sind aus seiner Sicht genau andersrum.
Generell ist das nun mal das Risiko, was man mit alternden Spielern hat, die ihren letzten großen Vertrag haben. Muss man sie absägen, tut das dem Verein automatisch weh und es bleibt leider immer eine Wette, dass es aufgeht und man exakt das vom Spieler bekommt, was man sich erwartet, da man nie wissen kann, wann die Prime eines Spielers vorbei ist. Beendet sie der Verein sogar aus nicht-sportlichen Gründen, ist es nicht allein die Schuld des Spielers und dann sehe ich auch aus dessen Sicht keinerlei Verpflichtung mehr. Da haben schon ganz andere alte Spieler absurde Verträge gehabt, die sie über Jahre nicht mehr rechtfertigen konnten, weil das Alter oder Verletzungen zugeschlagen haben. Zumal eben genau das die Verträge sind, mit denen sie tatsächlich aussorgen. Die werden sie dann nun mal auch nicht einfach so aufgeben, zumal mit dem Vertrag immer auch eine sportliche Perspektive seitens Verein einherging, die aktuell definitiv nicht mehr erfüllt wird.
Solange man daher nicht klar sagen kann, wer Schuld hat, dass die Situation so eskalieren musste, bringt es für mich daher auch nichts, wenn man den Schuldigen vermutet, da im Zweifel beide Parteien ihre Fehler begangen haben und jede Seite sich daher auch auf die Fehler des anderen konzentrieren wird, um seine Position zu rechtfertigen. Deshalb kann ich mir aber auch vorstellen, dass Bürki die Ungerechtigkeit, die ihm vielleicht wiederfahren ist - eben aus seiner persönlichen Sicht - viel mehr beschäftigt als einfach irgendwo zu spielen, wo er seine Ambitionen genauso hinten anstellen muss, um dem Verein einen Gefallen zu tun, der ihm abgesägt hat. Selbst wenn Bürki sich selbst abgesägt hat, muss das jedenfalls nicht seiner persönlichen Perspektive entsprechen.
Warum sollte er zudem aus sportlichen Gründen nach Aserbaidschan oder zum französischen Tabellenletzten und dann noch auf Geld verzichten? Das wären jetzt auch nicht gerade sportliche Herausforderungen, bei denen ich befürchten würde etwas zu verpassen, wenn ich ihnen nicht nachgehen würde. Dafür muss man jeweils auf diese konkreten Situationen Bock haben, was kein Automatismus ist. Da Bürki am Ende seiner Karriere auf Topniveau steht, durch die aktuelle Situation, hat er auch keine Perspektive mehr irgendwie seine Karriere zu retten, sodass auch das als Grund für einen Wechsel irgendwohin wegfällt. Es geht nur noch um Geld und das ist auch logisch, weil Fussball als Profi kein Hobby ist, sondern auch ein Hobby sein kann. Deshalb wäre es absurd eine Entscheidung zu erwarten, bei der man eigentlich nur Emotionen anführen kann, aber keine rationalen Gedanken.
Okay aber in den zitierten Beiträgen geht es weder um eine Schuldfrage, noch darum was vorgefallen ist. Es macht ihm auch niemand einen Vorwurf. Aber warum sollte er keine Perspektive mehr haben seine Karriere zu retten ? Warum eigentlich retten ? Es geht doch wenn überhaupt mehr darum die Karriere würdig abzuschließen, und das muss nicht bei einem Top Klub oder in der CL sein. Als Sportler wäre es mir äußerst wichtig die Karriere nicht irgendwo auf der Tribüne zu beenden. Rationalität schön und gut, aber in so einem Fall hat sich schon so mancher Top Spieler für eine emotionale Variante und gegen das Geld entschieden. So absurd finde ich das jetzt nicht, das sind immerhin Sportler.
Da sollte man denken, aber dann stellt sich doch die Frage, wieso er z.B. das Angebot von Basel? damals nicht angenommen hat. Er muss ich letzlich entscheiden, was er möchte. Das Gehalt wird er eh bei keinem Verein mehr bekommen. Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass der BVB ihm sogar noch eine Art Abfindung zahlen muss. Generell ist der Winter ja eher weniger gut, einen TW mit Stammplatz Ambitionen zu verkaufen. Die meisten Vereine haben einen Keeper und würden sich wohl - wie St. Etienne - höchstens mit einer Leihe einen Keeper holen. Das will der BVB aber verständlicherweise nicht.
Ich denke mal, dass man bis Sommer auf Bürki wohl sitzen bleiben wird. Leider erweist sich die Verlängerung von damals im Nachhinein als Eigentor
Diese Vertragsverlängerung sagt mMn viel mehr über die schlechte mittelfristige Planung bei uns aus, als uns allen liebe sein kann. Jetzt Mal ehrlich Bürki hat imprinzip zu fast jedem Zeitpunkt ungefähr die gleiche Leistungen gebracht, Mal mit Aureißern nach unten und Mal nach oben. Ja, das hat genug Angriffsfläche geboten, ihn zu ersetzen, ohne jede Frage, aber so kurz nach einer Vertragsverlängerung war das halt auch ein dämlich er Zeitpunkt. Niemand weiß, ob er vielleicht sogar zuvor Angebote ausgeschlagen hat. Für ihn wird's halt eher überraschend gekommen sein, dass er so kurzfristig total außen vor gewesen ist. All das sind nunmal nicht die besten Voraussetzungen, um ihn zum Gehen zu "bewegen". Ich habe da vollstes Verständnis für. Der Verein hat sich da einfach dämlich angestellt.
Ich kann mich irren, aber war die Verlängerung von damals nicht auch eher ein Ausdruck, dass man Bürki Rückendeckung gibt? Er hatte damals ja durchaus eine sehr starke Phase, war mmn aber nie der Keeper, der die Mannschaft auf ein neues Level hebt. War für mich auch ein Beispiel, dass Zorc teilweise "hohen Durchschnitt" gekauft hat, welche aber nicht das Potential hatten, den Verein voran zu bringen.
Mit seinen 31 hat Bürki aufjedenfall noch 2-3 Jahre auf hohem Niveau. Und wenn er wechselt wird das wohl seine letze Chance auf einen Verein sein, welcher auch international spielt. Vllt wartet er auf so ein Angebot.
06.01.2022 - 11:28 Uhr
Zitat von Adinho_98
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Zitat von Borsigplatz
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Zitat von XWB91
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
06.01.2022 - 12:12 Uhr
Zitat von BVBBC
Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung.
...
Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung.
...
Ich denke auch, dass etwas vorgefallen ist, wovon wir nichts wissen.
Andererseits wird das Sportliche natürlich auch sehr entscheidend sein.
Hätten wir Bürki aussortiert, wenn er beispielsweise Leistungsträger gewesen wäre?
Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Hätte Bürki einen klaren sportlichen Mehrwert gehabt, hätten wir ihn nicht komplett aus dem Kader genommen, meiner Meinung nach.
Insofern vermute ich, dass der Umgang von Seiten des Vereins nicht ganz fair ist, weil die "Bestrafung" wohl auch von der sportlichen Bedeutung des Spielers abhängt. Einen wichtigen Spieler hätten wir wohl nicht konsequent aus dem Kader genommen.
Es könnte dann immer noch eine rein sportliche Entscheidung sein. Allerdings kann ich mir das kaum vorstellen. Bürki hätte in jedem Fall das Potenzial, um um die Nummer 2 zu kämpfen. Und selbst wenn er die Situation nicht gut annähme, würde man ihn nicht komplett demontieren und Torhüter aus der Zweiten ihm vorziehen.
06.01.2022 - 14:32 Uhr
Zitat von mba123
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Zitat von Adinho_98
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Zitat von Borsigplatz
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Zitat von XWB91
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Der Wandel der Zeit.
Früher wollte man kicken und dabei bissel Geld verdienen, heute will man viel Geld verdienen und das Kicken reicht auch im Training.
Mir kann doch keiner mehr erzählen, daß Fußballprofis Profis werden wollten, weil es so toll ist auf Privatleben zu verzichten und andauernd körperlich in Bestform zu sein?
Nein. Die wollen soviel Geld haben, wie möglich ist.
Das ist nunmal so.
Gefällt mir nicht, aber solange Profis mit Geld zugeschüttet werden, wird sich nichts ändern.
Hätte auch nur einer von diesen Spielern, die absolut keine Chance mehr auf Einsätze bei Ihren Vereinen haben, sowas wie sportlichen Ehrgeiz, würden sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.
Verdient ein Bürki halt nicht 5 Millionen im Jahr, sondern nur 3.
Da wird es aber leider kritisch, weil mit 3 Mio im Jahr ist man ja nahe an der Armutsgrenze.
Am Ende kann man Bürki aber auch nicht die Alleinschuld dafür geben.
Der Vertrag wurde ihm sicher nicht aufgezwungen.
Ich bin schon lange für eine Art Salary Cap.
Obergrenze bei Festgehältern, Leistung darf extra entlohnt werden. (Boni).
Wird aber wohl kaum passieren.
Daher kann man dem Zirkus weiter zuschauen und sich verwundert die Augen reiben.
06.01.2022 - 14:52 Uhr
Zitat von MrSimpson
Der Wandel der Zeit.
Früher wollte man kicken und dabei bissel Geld verdienen, heute will man viel Geld verdienen und das Kicken reicht auch im Training.
Mir kann doch keiner mehr erzählen, daß Fußballprofis Profis werden wollten, weil es so toll ist auf Privatleben zu verzichten und andauernd körperlich in Bestform zu sein?
Nein. Die wollen soviel Geld haben, wie möglich ist.
Das ist nunmal so.
Gefällt mir nicht, aber solange Profis mit Geld zugeschüttet werden, wird sich nichts ändern.
Hätte auch nur einer von diesen Spielern, die absolut keine Chance mehr auf Einsätze bei Ihren Vereinen haben, sowas wie sportlichen Ehrgeiz, würden sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.
Verdient ein Bürki halt nicht 5 Millionen im Jahr, sondern nur 3.
Da wird es aber leider kritisch, weil mit 3 Mio im Jahr ist man ja nahe an der Armutsgrenze.
Am Ende kann man Bürki aber auch nicht die Alleinschuld dafür geben.
Der Vertrag wurde ihm sicher nicht aufgezwungen.
Ich bin schon lange für eine Art Salary Cap.
Obergrenze bei Festgehältern, Leistung darf extra entlohnt werden. (Boni).
Wird aber wohl kaum passieren.
Daher kann man dem Zirkus weiter zuschauen und sich verwundert die Augen reiben.
ich stimme dir fast vollständig zu. Aber mmn ist das ein Traumjob. Ich sehe da nicht viel Verzicht auf ein Familienleben oder das Thema fit sein zu müssen. Da gibt es genug Hobbysportler die genauso viel Zeit und Mühe in ihre Fitness investieren. Und beim Familienverzicht sehe ich keinen Nachteil gegenüber anderen Berufen. Die haben einen Job mit top Umgebungsparametern und übertriebenem Gehalt. Aber wir alle sorgen ja auch dafür dass das möglich ist. Bei allen anderen stimm ich dir zu. Bürki ist doch saniert. Kassiert 10mio für zwei Jahre Training. Sinnvoll wäre tatsächlich ein begrenztes Festgehalt und dann eben recht hohe Einsatzprämien. Dann hätte es als Stammspieler seine 5 mio und als Nichtspieler eben nur zB 2 Mio. Zitat von mba123
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Zitat von Adinho_98
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Zitat von Borsigplatz
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Zitat von XWB91
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Der Wandel der Zeit.
Früher wollte man kicken und dabei bissel Geld verdienen, heute will man viel Geld verdienen und das Kicken reicht auch im Training.
Mir kann doch keiner mehr erzählen, daß Fußballprofis Profis werden wollten, weil es so toll ist auf Privatleben zu verzichten und andauernd körperlich in Bestform zu sein?
Nein. Die wollen soviel Geld haben, wie möglich ist.
Das ist nunmal so.
Gefällt mir nicht, aber solange Profis mit Geld zugeschüttet werden, wird sich nichts ändern.
Hätte auch nur einer von diesen Spielern, die absolut keine Chance mehr auf Einsätze bei Ihren Vereinen haben, sowas wie sportlichen Ehrgeiz, würden sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.
Verdient ein Bürki halt nicht 5 Millionen im Jahr, sondern nur 3.
Da wird es aber leider kritisch, weil mit 3 Mio im Jahr ist man ja nahe an der Armutsgrenze.
Am Ende kann man Bürki aber auch nicht die Alleinschuld dafür geben.
Der Vertrag wurde ihm sicher nicht aufgezwungen.
Ich bin schon lange für eine Art Salary Cap.
Obergrenze bei Festgehältern, Leistung darf extra entlohnt werden. (Boni).
Wird aber wohl kaum passieren.
Daher kann man dem Zirkus weiter zuschauen und sich verwundert die Augen reiben.
06.01.2022 - 14:58 Uhr
Zitat von MrSimpson
Der Wandel der Zeit.
Früher wollte man kicken und dabei bissel Geld verdienen, heute will man viel Geld verdienen und das Kicken reicht auch im Training.
Mir kann doch keiner mehr erzählen, daß Fußballprofis Profis werden wollten, weil es so toll ist auf Privatleben zu verzichten und andauernd körperlich in Bestform zu sein?
Nein. Die wollen soviel Geld haben, wie möglich ist.
Das ist nunmal so.
Gefällt mir nicht, aber solange Profis mit Geld zugeschüttet werden, wird sich nichts ändern.
Hätte auch nur einer von diesen Spielern, die absolut keine Chance mehr auf Einsätze bei Ihren Vereinen haben, sowas wie sportlichen Ehrgeiz, würden sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.
Verdient ein Bürki halt nicht 5 Millionen im Jahr, sondern nur 3.
Da wird es aber leider kritisch, weil mit 3 Mio im Jahr ist man ja nahe an der Armutsgrenze.
Am Ende kann man Bürki aber auch nicht die Alleinschuld dafür geben.
Der Vertrag wurde ihm sicher nicht aufgezwungen.
Ich bin schon lange für eine Art Salary Cap.
Obergrenze bei Festgehältern, Leistung darf extra entlohnt werden. (Boni).
Wird aber wohl kaum passieren.
Daher kann man dem Zirkus weiter zuschauen und sich verwundert die Augen reiben.
Zitat von mba123
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Zitat von Adinho_98
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Zitat von Borsigplatz
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Zitat von XWB91
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Der Wandel der Zeit.
Früher wollte man kicken und dabei bissel Geld verdienen, heute will man viel Geld verdienen und das Kicken reicht auch im Training.
Mir kann doch keiner mehr erzählen, daß Fußballprofis Profis werden wollten, weil es so toll ist auf Privatleben zu verzichten und andauernd körperlich in Bestform zu sein?
Nein. Die wollen soviel Geld haben, wie möglich ist.
Das ist nunmal so.
Gefällt mir nicht, aber solange Profis mit Geld zugeschüttet werden, wird sich nichts ändern.
Hätte auch nur einer von diesen Spielern, die absolut keine Chance mehr auf Einsätze bei Ihren Vereinen haben, sowas wie sportlichen Ehrgeiz, würden sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.
Verdient ein Bürki halt nicht 5 Millionen im Jahr, sondern nur 3.
Da wird es aber leider kritisch, weil mit 3 Mio im Jahr ist man ja nahe an der Armutsgrenze.
Am Ende kann man Bürki aber auch nicht die Alleinschuld dafür geben.
Der Vertrag wurde ihm sicher nicht aufgezwungen.
Ich bin schon lange für eine Art Salary Cap.
Obergrenze bei Festgehältern, Leistung darf extra entlohnt werden. (Boni).
Wird aber wohl kaum passieren.
Daher kann man dem Zirkus weiter zuschauen und sich verwundert die Augen reiben.
Ich finde, dass du da etwas übertreibst. Gerade roses Aussagen legen doch nahe, dass Bürki sich seiner Situation stellt und trotz der Schwierigkeiten gut trainiert und keine negativität aufkommen lässt. Mehr kann er nicht machen. Soll er wechseln, damit Fans sich freuen? Er hat einen gültigen Vertrag. Der Verein nutzt sein Recht, ihn ohne Leistungsbezug auf die Tribüne zu packen und Bürki nutzt sein Recht, seinen Vertrag zu erfüllen.
Ich glaube nicht, dass er was dagegen hätte zu spielen und scheinbar forciert er seine Situation nicht.
Habe grad gegoogelt und auf die schnelle einen spox Artikel von 2020 gefunden, in dem von 6mio Jahresgehalt die Rede ist. Das wird brutto sein, also Netto iwas um die drei. Im gleichen Artikel wird er zitiert, dass er das Vertrauen der Bosse spürt. Ein Jahr später ist er quasi in Trainingsgruppe 2, ohne dass er sich eine Entgleisung geleistet hat.
Ich verstehe ihn schon, dass er nicht flüchtet und einfach iwo unterschreibt.
06.01.2022 - 15:10 Uhr
Zitat von g4nst3r
Ich finde, dass du da etwas übertreibst. Gerade roses Aussagen legen doch nahe, dass Bürki sich seiner Situation stellt und trotz der Schwierigkeiten gut trainiert und keine negativität aufkommen lässt. Mehr kann er nicht machen. Soll er wechseln, damit Fans sich freuen? Er hat einen gültigen Vertrag. Der Verein nutzt sein Recht, ihn ohne Leistungsbezug auf die Tribüne zu packen und Bürki nutzt sein Recht, seinen Vertrag zu erfüllen.
Ich glaube nicht, dass er was dagegen hätte zu spielen und scheinbar forciert er seine Situation nicht.
Habe grad gegoogelt und auf die schnelle einen spox Artikel von 2020 gefunden, in dem von 6mio Jahresgehalt die Rede ist. Das wird brutto sein, also Netto iwas um die drei. Im gleichen Artikel wird er zitiert, dass er das Vertrauen der Bosse spürt. Ein Jahr später ist er quasi in Trainingsgruppe 2, ohne dass er sich eine Entgleisung geleistet hat.
Ich verstehe ihn schon, dass er nicht flüchtet und einfach iwo unterschreibt.
Zitat von MrSimpson
Der Wandel der Zeit.
Früher wollte man kicken und dabei bissel Geld verdienen, heute will man viel Geld verdienen und das Kicken reicht auch im Training.
Mir kann doch keiner mehr erzählen, daß Fußballprofis Profis werden wollten, weil es so toll ist auf Privatleben zu verzichten und andauernd körperlich in Bestform zu sein?
Nein. Die wollen soviel Geld haben, wie möglich ist.
Das ist nunmal so.
Gefällt mir nicht, aber solange Profis mit Geld zugeschüttet werden, wird sich nichts ändern.
Hätte auch nur einer von diesen Spielern, die absolut keine Chance mehr auf Einsätze bei Ihren Vereinen haben, sowas wie sportlichen Ehrgeiz, würden sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.
Verdient ein Bürki halt nicht 5 Millionen im Jahr, sondern nur 3.
Da wird es aber leider kritisch, weil mit 3 Mio im Jahr ist man ja nahe an der Armutsgrenze.
Am Ende kann man Bürki aber auch nicht die Alleinschuld dafür geben.
Der Vertrag wurde ihm sicher nicht aufgezwungen.
Ich bin schon lange für eine Art Salary Cap.
Obergrenze bei Festgehältern, Leistung darf extra entlohnt werden. (Boni).
Wird aber wohl kaum passieren.
Daher kann man dem Zirkus weiter zuschauen und sich verwundert die Augen reiben.
Zitat von mba123
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Zitat von Adinho_98
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Zitat von Borsigplatz
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Zitat von XWB91
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Der Wandel der Zeit.
Früher wollte man kicken und dabei bissel Geld verdienen, heute will man viel Geld verdienen und das Kicken reicht auch im Training.
Mir kann doch keiner mehr erzählen, daß Fußballprofis Profis werden wollten, weil es so toll ist auf Privatleben zu verzichten und andauernd körperlich in Bestform zu sein?
Nein. Die wollen soviel Geld haben, wie möglich ist.
Das ist nunmal so.
Gefällt mir nicht, aber solange Profis mit Geld zugeschüttet werden, wird sich nichts ändern.
Hätte auch nur einer von diesen Spielern, die absolut keine Chance mehr auf Einsätze bei Ihren Vereinen haben, sowas wie sportlichen Ehrgeiz, würden sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.
Verdient ein Bürki halt nicht 5 Millionen im Jahr, sondern nur 3.
Da wird es aber leider kritisch, weil mit 3 Mio im Jahr ist man ja nahe an der Armutsgrenze.
Am Ende kann man Bürki aber auch nicht die Alleinschuld dafür geben.
Der Vertrag wurde ihm sicher nicht aufgezwungen.
Ich bin schon lange für eine Art Salary Cap.
Obergrenze bei Festgehältern, Leistung darf extra entlohnt werden. (Boni).
Wird aber wohl kaum passieren.
Daher kann man dem Zirkus weiter zuschauen und sich verwundert die Augen reiben.
Ich finde, dass du da etwas übertreibst. Gerade roses Aussagen legen doch nahe, dass Bürki sich seiner Situation stellt und trotz der Schwierigkeiten gut trainiert und keine negativität aufkommen lässt. Mehr kann er nicht machen. Soll er wechseln, damit Fans sich freuen? Er hat einen gültigen Vertrag. Der Verein nutzt sein Recht, ihn ohne Leistungsbezug auf die Tribüne zu packen und Bürki nutzt sein Recht, seinen Vertrag zu erfüllen.
Ich glaube nicht, dass er was dagegen hätte zu spielen und scheinbar forciert er seine Situation nicht.
Habe grad gegoogelt und auf die schnelle einen spox Artikel von 2020 gefunden, in dem von 6mio Jahresgehalt die Rede ist. Das wird brutto sein, also Netto iwas um die drei. Im gleichen Artikel wird er zitiert, dass er das Vertrauen der Bosse spürt. Ein Jahr später ist er quasi in Trainingsgruppe 2, ohne dass er sich eine Entgleisung geleistet hat.
Ich verstehe ihn schon, dass er nicht flüchtet und einfach iwo unterschreibt.
Wenn Rose etwas anderes sagen würde, würde sich gar niemand mehr für den Spieler interessieren.
Ich persönlich gehe eh davon aus, dass intern wohl etwas im Argen liegt, ansonsten wird ein Spieler nicht so abrasiert.
Die 6 Mio muss der BVB aber zahlen. Die Steuer nimmt da wenig Rücksicht drauf, ob er spielt, oder nicht, wenn es sich um ein Festgehalt handelt.
Diese Summe müsste auch, je nachdem in welches Land Bürki wechselt auch so, oder ähnlich bezahlen.
Übrigens ist das Interesse von Basel verbrieft gewesen.
Warum er da nicht hin ist?
Weiß wohl kaum jemand.
06.01.2022 - 15:12 Uhr
Zitat von g4nst3r
Ich finde, dass du da etwas übertreibst. Gerade roses Aussagen legen doch nahe, dass Bürki sich seiner Situation stellt und trotz der Schwierigkeiten gut trainiert und keine negativität aufkommen lässt. Mehr kann er nicht machen. Soll er wechseln, damit Fans sich freuen? Er hat einen gültigen Vertrag. Der Verein nutzt sein Recht, ihn ohne Leistungsbezug auf die Tribüne zu packen und Bürki nutzt sein Recht, seinen Vertrag zu erfüllen.
Ich glaube nicht, dass er was dagegen hätte zu spielen und scheinbar forciert er seine Situation nicht.
Habe grad gegoogelt und auf die schnelle einen spox Artikel von 2020 gefunden, in dem von 6mio Jahresgehalt die Rede ist. Das wird brutto sein, also Netto iwas um die drei. Im gleichen Artikel wird er zitiert, dass er das Vertrauen der Bosse spürt. Ein Jahr später ist er quasi in Trainingsgruppe 2, ohne dass er sich eine Entgleisung geleistet hat.
Ich verstehe ihn schon, dass er nicht flüchtet und einfach iwo unterschreibt.
Zitat von MrSimpson
Der Wandel der Zeit.
Früher wollte man kicken und dabei bissel Geld verdienen, heute will man viel Geld verdienen und das Kicken reicht auch im Training.
Mir kann doch keiner mehr erzählen, daß Fußballprofis Profis werden wollten, weil es so toll ist auf Privatleben zu verzichten und andauernd körperlich in Bestform zu sein?
Nein. Die wollen soviel Geld haben, wie möglich ist.
Das ist nunmal so.
Gefällt mir nicht, aber solange Profis mit Geld zugeschüttet werden, wird sich nichts ändern.
Hätte auch nur einer von diesen Spielern, die absolut keine Chance mehr auf Einsätze bei Ihren Vereinen haben, sowas wie sportlichen Ehrgeiz, würden sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.
Verdient ein Bürki halt nicht 5 Millionen im Jahr, sondern nur 3.
Da wird es aber leider kritisch, weil mit 3 Mio im Jahr ist man ja nahe an der Armutsgrenze.
Am Ende kann man Bürki aber auch nicht die Alleinschuld dafür geben.
Der Vertrag wurde ihm sicher nicht aufgezwungen.
Ich bin schon lange für eine Art Salary Cap.
Obergrenze bei Festgehältern, Leistung darf extra entlohnt werden. (Boni).
Wird aber wohl kaum passieren.
Daher kann man dem Zirkus weiter zuschauen und sich verwundert die Augen reiben.
Zitat von mba123
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Zitat von Adinho_98
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Zitat von Borsigplatz
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Zitat von XWB91
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.
Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.
Und ja, das ist das gute Recht von Roman.
Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:
- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)
- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)
- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)
Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Ist es nicht eher die Regel, dass Spieler auf ihren gut notierten Verträgen sitzen bleiben?
Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass öfters irgendwelche Topstar zu irrsinnigen Konditionen verpflichtet werden und diese dann nicht zünden. Danach wird dann händerigend nach einem Abnehmer gesucht. Dennoch sind beispielsweise Countinho weiterhin bei Barca und Bale bei Madrid.
Jedenfalls würde ich einem Spieler keinem schlechten Charakter unterstellen, weil er lieber seinen Vertrag aussitzt als deutliche Gehaltseinbußen hinzunehmen. Und außerdem die sportlichen Höhepunkten sowieso in der Vergangenheit liegen.
Wobei ich es auch sympathischer finde, wenn ein Spieler unbedingt auf Einsätze kommen möchte und dafür eben auch finanzielle Einschnitte hinnimmt. Nur werfe ich es dem Spieler eben nicht vor, wenn er sich für das Geld entscheidet; jedenfalls nicht bei einem Spieler, der 31 ist.
Außerdem muss man, meiner Meinung nach, bedenken, dass der Markt durch Corona für solche Spieler wohl besonder schlecht ist. Ohne Pandemie würde Bürki bestimmt bessere Angebote bekommen.
Der Wandel der Zeit.
Früher wollte man kicken und dabei bissel Geld verdienen, heute will man viel Geld verdienen und das Kicken reicht auch im Training.
Mir kann doch keiner mehr erzählen, daß Fußballprofis Profis werden wollten, weil es so toll ist auf Privatleben zu verzichten und andauernd körperlich in Bestform zu sein?
Nein. Die wollen soviel Geld haben, wie möglich ist.
Das ist nunmal so.
Gefällt mir nicht, aber solange Profis mit Geld zugeschüttet werden, wird sich nichts ändern.
Hätte auch nur einer von diesen Spielern, die absolut keine Chance mehr auf Einsätze bei Ihren Vereinen haben, sowas wie sportlichen Ehrgeiz, würden sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.
Verdient ein Bürki halt nicht 5 Millionen im Jahr, sondern nur 3.
Da wird es aber leider kritisch, weil mit 3 Mio im Jahr ist man ja nahe an der Armutsgrenze.
Am Ende kann man Bürki aber auch nicht die Alleinschuld dafür geben.
Der Vertrag wurde ihm sicher nicht aufgezwungen.
Ich bin schon lange für eine Art Salary Cap.
Obergrenze bei Festgehältern, Leistung darf extra entlohnt werden. (Boni).
Wird aber wohl kaum passieren.
Daher kann man dem Zirkus weiter zuschauen und sich verwundert die Augen reiben.
Ich finde, dass du da etwas übertreibst. Gerade roses Aussagen legen doch nahe, dass Bürki sich seiner Situation stellt und trotz der Schwierigkeiten gut trainiert und keine negativität aufkommen lässt. Mehr kann er nicht machen. Soll er wechseln, damit Fans sich freuen? Er hat einen gültigen Vertrag. Der Verein nutzt sein Recht, ihn ohne Leistungsbezug auf die Tribüne zu packen und Bürki nutzt sein Recht, seinen Vertrag zu erfüllen.
Ich glaube nicht, dass er was dagegen hätte zu spielen und scheinbar forciert er seine Situation nicht.
Habe grad gegoogelt und auf die schnelle einen spox Artikel von 2020 gefunden, in dem von 6mio Jahresgehalt die Rede ist. Das wird brutto sein, also Netto iwas um die drei. Im gleichen Artikel wird er zitiert, dass er das Vertrauen der Bosse spürt. Ein Jahr später ist er quasi in Trainingsgruppe 2, ohne dass er sich eine Entgleisung geleistet hat.
Ich verstehe ihn schon, dass er nicht flüchtet und einfach iwo unterschreibt.
Ohne Rose jetzt der Lüge zu bezichtigen: Soll er auf Nachfrage zu Bürki nach dessen kompletter Demontage im Kader dann auch noch das letzte bisschen Marktwert zunichte machen, indem er sagt, dass Roman nur noch schmollend in der Ecke den Ball anne Wand pöhlt?
Man wird mit ihm auch ein gewisses Schweigen zur aktuellen Situation vereinbart haben und stellt ihn nach außen als möglichst professionell dar, damit keiner auf die Idee kommt, er würde zurecht seinen Vertrag im Training aussitzen und eigentlich gerade gar keinen Bock auf den Club und Fußball mehr haben.
Spannend wäre ja bei all der "sitzt seinen Vertrag eh nur noch aus"-Diskussion: Wie reagieren wir hier wohl, wenn er morgen irgendwo, womöglich zum halben Salär, einen Vertrag unterschreibt und genau das nicht tut?
Dann haben wir es schon immer gewusst, dass sein sportlicher Ehrgeiz obsiegt?
06.01.2022 - 15:15 Uhr
Für mich sind in diesem Fall ein paar Punkte sehr unverständlich:
1) Bürki hat in seiner gesamten Zeit Leitungen auf einem ähnlichen Niveau gebracht. Lässt sich ohne Probleme in seinen Leistungsdaten nachlesen. Sicher, es gab da eine gewissen Varianz, aber keinen besorgniserregenden Absturz der Leistung.
Es wäre zum damaligen Zeitpunkt also durchaus nachvollziehbar gewesen, wenn man Bürki gegen einen neuen Keeper eingetauscht hätte.
2) Man hat seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängert. Ich verstehe das als klares Commitment PRO Bürki, das man auf ihn setzt. Bürki wird das ähnlich gesehen haben.
Kurz nach der Verlängerung sägt man ihn ab.
---> das ist finanziell völlig unlogisch
---> das ist ein schwerer Fehler im Management (Beurteilung der Leistung, Budgetplanung, etc).
---> die Tatsache, dass ihn niemand zu den bestehenden Konditionen verpflichten möchte, zeigt doch auch, dass man ihm auch deutlich zu viel zahlt
Man hat hier
- 10 Millionen an Gehalt verbrannt
- plus signing fee
- und erhält auch keine Ablöse mehr, die ohne Verlängerung dann noch drin gewesen wäre
Ergänzung:
2020 stand er im Fokus von Chelsea, die für Kepa gerne einen neuen Stammkeeper gesucht haben. Dieser Umstand hat ihm sehr in die Karten gespielt, auch wenn er damals sagte: "Zwischen Dortmund und mir war es ohnehin nie eine Frage des Geldes."
1) Bürki hat in seiner gesamten Zeit Leitungen auf einem ähnlichen Niveau gebracht. Lässt sich ohne Probleme in seinen Leistungsdaten nachlesen. Sicher, es gab da eine gewissen Varianz, aber keinen besorgniserregenden Absturz der Leistung.
Es wäre zum damaligen Zeitpunkt also durchaus nachvollziehbar gewesen, wenn man Bürki gegen einen neuen Keeper eingetauscht hätte.
2) Man hat seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängert. Ich verstehe das als klares Commitment PRO Bürki, das man auf ihn setzt. Bürki wird das ähnlich gesehen haben.
Kurz nach der Verlängerung sägt man ihn ab.
---> das ist finanziell völlig unlogisch
---> das ist ein schwerer Fehler im Management (Beurteilung der Leistung, Budgetplanung, etc).
---> die Tatsache, dass ihn niemand zu den bestehenden Konditionen verpflichten möchte, zeigt doch auch, dass man ihm auch deutlich zu viel zahlt
Man hat hier
- 10 Millionen an Gehalt verbrannt
- plus signing fee
- und erhält auch keine Ablöse mehr, die ohne Verlängerung dann noch drin gewesen wäre
Ergänzung:
2020 stand er im Fokus von Chelsea, die für Kepa gerne einen neuen Stammkeeper gesucht haben. Dieser Umstand hat ihm sehr in die Karten gespielt, auch wenn er damals sagte: "Zwischen Dortmund und mir war es ohnehin nie eine Frage des Geldes."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rugierro am 06.01.2022 um 15:24 Uhr bearbeitet
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