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Roman Bürki
Geburtsdatum 14.11.1990
Alter 35
Nat. Schweiz  Schweiz
Größe 1,87m
Vertrag bis 31.12.2027
Position Torwart
Fuß rechts
Akt. Verein St. Louis CITY SC

Leistungsdaten: 25/26

Roman Bürki [38]

14.06.2015 - 13:36 Uhr
Roman Bürki [38] |#9331
05.01.2022 - 16:14 Uhr
Zitat von XWB91
Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.


Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.

Und ja, das ist das gute Recht von Roman.

•     •     •

Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
UEFA Champions League: 1997
Weltpokal: 1997

Es gibt nie nie nie einen anderen Verein
Roman Bürki [38] |#9332
05.01.2022 - 16:23 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Zitat von XWB91

Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.


Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.

Und ja, das ist das gute Recht von Roman.


Das ist natürlich das gute Recht von Bürki, denn er hat ja den Vertrag seines Lebens erst vor 1,5 Jahren unterschrieben. Das er aber jetzt schon in der zweiten Transferperiode hintereinander keinen neuen Verein findet, hängt nicht nur von fehlenden Angeboten bzw. dem Markt ab, sondern mMn auch von folgenden Faktoren:

- fehlende Selbstreflexion (er sieht sich selbst besser, als er ist und akzeptiert keine Angebote bei vermeintlich schwachen Vereinen, auch wenn er dort Spielzeit bekommen könnte und sich für gute Vereine empfehlen könnte)

- Ambitionslosigkeit (Dinge, die sich jahrelang angedeutet haben, als er den Kasten noch beim BVB als Stammtorwart gehütet hat, kommen langsam zum Vorschein: im Gegensatz zu seinem Nachfolger Kobel ist er nicht wirklich ambitioniert und gewillt, sich zu verbessern, er sitzt im Zweifel lieber einen gut dotierten Vertrag aus)

- Preis-/Leistungs-Verhältnis (Bürki ist viel zu teuer für das, was er im Tor liefert)

Die Situation zeigt jetzt daher ganz gut, was wir uns da selbst jahrelang für ein Ei ins Nest bzw. Tor gelegt haben. Die Bedenken, die man bzgl. seines Charakters gerade in den letzten beiden Jahren bekommen konnte, zeigen sich mittlerweile ganz gut und sportlich ist er dazu auch noch eher durchschnittlich, was sich mit seinem fortschreitenden Alter und fehlender Spielpraxis sicher nicht verbessern wird, das Gehalt wird der BVB aber noch weitere 1,5 Jahre zahlen dürfen und daran ist man selbst Schuld...
Roman Bürki [38] |#9333
05.01.2022 - 16:24 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Zitat von XWB91

Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.


Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.

Und ja, das ist das gute Recht von Roman.


Naja, eventuell kann man ihm ja im Sommer 2-3 mio anbieten für eine Vertragsauflösung, für 2 Mio Gehalt wird er schon nen Club finden und wäre nicht schlechter gestellt.
Roman Bürki [38] |#9334
05.01.2022 - 16:24 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Zitat von XWB91

Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.


Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.

Und ja, das ist das gute Recht von Roman.


Klar ist sein gutes Recht. Sportlich aber enttäuschend. Wer so viel Geld verdient hat will am Ende seinen Sport so verlassen und die Karriere tatsächlich so abschließen ? Da gehen wohl die Meinungen auseinander, aber ich weiß nicht ob ich mit so einer Entscheidung auch danach noch leben könnte oder wollte. Man will doch auch mit Stolz auf seine Karriere zurückblicken und solange man den Ausklang selber in der Hand hat wäre eine weitere Auslandserfahrung doch noch richtig reizvoll. Wäre mir wichtiger als das Geld, alleine fürs Ego. Ist ja nicht so das Bürki nicht schon lange ausgesorgt hat. Glücklicherweise ist sowas doch eher die Ausnahme im Profifußball. Wenn er selber damit leben kann ist das natürlich in Ordnung, könnte mir nur vorstellen das ihn das in der Zukunft noch lange beschäftigen wird.
Roman Bürki [38] |#9335
05.01.2022 - 16:49 Uhr
Zitat von TheInternational
Zitat von Borsigplatz

Zitat von XWB91

Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.


Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.

Und ja, das ist das gute Recht von Roman.


Klar ist sein gutes Recht. Sportlich aber enttäuschend. Wer so viel Geld verdient hat will am Ende seinen Sport so verlassen und die Karriere tatsächlich so abschließen ? Da gehen wohl die Meinungen auseinander, aber ich weiß nicht ob ich mit so einer Entscheidung auch danach noch leben könnte oder wollte. Man will doch auch mit Stolz auf seine Karriere zurückblicken und solange man den Ausklang selber in der Hand hat wäre eine weitere Auslandserfahrung doch noch richtig reizvoll. Wäre mir wichtiger als das Geld, alleine fürs Ego. Ist ja nicht so das Bürki nicht schon lange ausgesorgt hat. Glücklicherweise ist sowas doch eher die Ausnahme im Profifußball. Wenn er selber damit leben kann ist das natürlich in Ordnung, könnte mir nur vorstellen das ihn das in der Zukunft noch lange beschäftigen wird.


Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung. Je nachdem, wird Bürki dann seine ganz eigene Perspektive haben und die ist entweder nicht schwarz-weiß, sondern grau oder schwarz-weiß sind aus seiner Sicht genau andersrum.

Generell ist das nun mal das Risiko, was man mit alternden Spielern hat, die ihren letzten großen Vertrag haben. Muss man sie absägen, tut das dem Verein automatisch weh und es bleibt leider immer eine Wette, dass es aufgeht und man exakt das vom Spieler bekommt, was man sich erwartet, da man nie wissen kann, wann die Prime eines Spielers vorbei ist. Beendet sie der Verein sogar aus nicht-sportlichen Gründen, ist es nicht allein die Schuld des Spielers und dann sehe ich auch aus dessen Sicht keinerlei Verpflichtung mehr. Da haben schon ganz andere alte Spieler absurde Verträge gehabt, die sie über Jahre nicht mehr rechtfertigen konnten, weil das Alter oder Verletzungen zugeschlagen haben. Zumal eben genau das die Verträge sind, mit denen sie tatsächlich aussorgen. Die werden sie dann nun mal auch nicht einfach so aufgeben, zumal mit dem Vertrag immer auch eine sportliche Perspektive seitens Verein einherging, die aktuell definitiv nicht mehr erfüllt wird.

Solange man daher nicht klar sagen kann, wer Schuld hat, dass die Situation so eskalieren musste, bringt es für mich daher auch nichts, wenn man den Schuldigen vermutet, da im Zweifel beide Parteien ihre Fehler begangen haben und jede Seite sich daher auch auf die Fehler des anderen konzentrieren wird, um seine Position zu rechtfertigen. Deshalb kann ich mir aber auch vorstellen, dass Bürki die Ungerechtigkeit, die ihm vielleicht wiederfahren ist - eben aus seiner persönlichen Sicht - viel mehr beschäftigt als einfach irgendwo zu spielen, wo er seine Ambitionen genauso hinten anstellen muss, um dem Verein einen Gefallen zu tun, der ihm abgesägt hat. Selbst wenn Bürki sich selbst abgesägt hat, muss das jedenfalls nicht seiner persönlichen Perspektive entsprechen.

Warum sollte er zudem aus sportlichen Gründen nach Aserbaidschan oder zum französischen Tabellenletzten und dann noch auf Geld verzichten? Das wären jetzt auch nicht gerade sportliche Herausforderungen, bei denen ich befürchten würde etwas zu verpassen, wenn ich ihnen nicht nachgehen würde. Dafür muss man jeweils auf diese konkreten Situationen Bock haben, was kein Automatismus ist. Da Bürki am Ende seiner Karriere auf Topniveau steht, durch die aktuelle Situation, hat er auch keine Perspektive mehr irgendwie seine Karriere zu retten, sodass auch das als Grund für einen Wechsel irgendwohin wegfällt. Es geht nur noch um Geld und das ist auch logisch, weil Fussball als Profi kein Hobby ist, sondern auch ein Hobby sein kann. Deshalb wäre es absurd eine Entscheidung zu erwarten, bei der man eigentlich nur Emotionen anführen kann, aber keine rationalen Gedanken.
Roman Bürki [38] |#9336
05.01.2022 - 17:52 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von TheInternational

Zitat von Borsigplatz

Zitat von XWB91

Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.


Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.

Und ja, das ist das gute Recht von Roman.


Klar ist sein gutes Recht. Sportlich aber enttäuschend. Wer so viel Geld verdient hat will am Ende seinen Sport so verlassen und die Karriere tatsächlich so abschließen ? Da gehen wohl die Meinungen auseinander, aber ich weiß nicht ob ich mit so einer Entscheidung auch danach noch leben könnte oder wollte. Man will doch auch mit Stolz auf seine Karriere zurückblicken und solange man den Ausklang selber in der Hand hat wäre eine weitere Auslandserfahrung doch noch richtig reizvoll. Wäre mir wichtiger als das Geld, alleine fürs Ego. Ist ja nicht so das Bürki nicht schon lange ausgesorgt hat. Glücklicherweise ist sowas doch eher die Ausnahme im Profifußball. Wenn er selber damit leben kann ist das natürlich in Ordnung, könnte mir nur vorstellen das ihn das in der Zukunft noch lange beschäftigen wird.


Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung. Je nachdem, wird Bürki dann seine ganz eigene Perspektive haben und die ist entweder nicht schwarz-weiß, sondern grau oder schwarz-weiß sind aus seiner Sicht genau andersrum.

Generell ist das nun mal das Risiko, was man mit alternden Spielern hat, die ihren letzten großen Vertrag haben. Muss man sie absägen, tut das dem Verein automatisch weh und es bleibt leider immer eine Wette, dass es aufgeht und man exakt das vom Spieler bekommt, was man sich erwartet, da man nie wissen kann, wann die Prime eines Spielers vorbei ist. Beendet sie der Verein sogar aus nicht-sportlichen Gründen, ist es nicht allein die Schuld des Spielers und dann sehe ich auch aus dessen Sicht keinerlei Verpflichtung mehr. Da haben schon ganz andere alte Spieler absurde Verträge gehabt, die sie über Jahre nicht mehr rechtfertigen konnten, weil das Alter oder Verletzungen zugeschlagen haben. Zumal eben genau das die Verträge sind, mit denen sie tatsächlich aussorgen. Die werden sie dann nun mal auch nicht einfach so aufgeben, zumal mit dem Vertrag immer auch eine sportliche Perspektive seitens Verein einherging, die aktuell definitiv nicht mehr erfüllt wird.

Solange man daher nicht klar sagen kann, wer Schuld hat, dass die Situation so eskalieren musste, bringt es für mich daher auch nichts, wenn man den Schuldigen vermutet, da im Zweifel beide Parteien ihre Fehler begangen haben und jede Seite sich daher auch auf die Fehler des anderen konzentrieren wird, um seine Position zu rechtfertigen. Deshalb kann ich mir aber auch vorstellen, dass Bürki die Ungerechtigkeit, die ihm vielleicht wiederfahren ist - eben aus seiner persönlichen Sicht - viel mehr beschäftigt als einfach irgendwo zu spielen, wo er seine Ambitionen genauso hinten anstellen muss, um dem Verein einen Gefallen zu tun, der ihm abgesägt hat. Selbst wenn Bürki sich selbst abgesägt hat, muss das jedenfalls nicht seiner persönlichen Perspektive entsprechen.

Warum sollte er zudem aus sportlichen Gründen nach Aserbaidschan oder zum französischen Tabellenletzten und dann noch auf Geld verzichten? Das wären jetzt auch nicht gerade sportliche Herausforderungen, bei denen ich befürchten würde etwas zu verpassen, wenn ich ihnen nicht nachgehen würde. Dafür muss man jeweils auf diese konkreten Situationen Bock haben, was kein Automatismus ist. Da Bürki am Ende seiner Karriere auf Topniveau steht, durch die aktuelle Situation, hat er auch keine Perspektive mehr irgendwie seine Karriere zu retten, sodass auch das als Grund für einen Wechsel irgendwohin wegfällt. Es geht nur noch um Geld und das ist auch logisch, weil Fussball als Profi kein Hobby ist, sondern auch ein Hobby sein kann. Deshalb wäre es absurd eine Entscheidung zu erwarten, bei der man eigentlich nur Emotionen anführen kann, aber keine rationalen Gedanken.


Okay aber in den zitierten Beiträgen geht es weder um eine Schuldfrage, noch darum was vorgefallen ist. Es macht ihm auch niemand einen Vorwurf. Aber warum sollte er keine Perspektive mehr haben seine Karriere zu retten ? Warum eigentlich retten ? Es geht doch wenn überhaupt mehr darum die Karriere würdig abzuschließen, und das muss nicht bei einem Top Klub oder in der CL sein. Als Sportler wäre es mir äußerst wichtig die Karriere nicht irgendwo auf der Tribüne zu beenden. Rationalität schön und gut, aber in so einem Fall hat sich schon so mancher Top Spieler für eine emotionale Variante und gegen das Geld entschieden. So absurd finde ich das jetzt nicht, das sind immerhin Sportler.
Roman Bürki [38] |#9337
05.01.2022 - 19:49 Uhr
Zitat von TheInternational
Zitat von BVBBC

Zitat von TheInternational

Zitat von Borsigplatz

Zitat von XWB91

Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.


Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.

Und ja, das ist das gute Recht von Roman.


Klar ist sein gutes Recht. Sportlich aber enttäuschend. Wer so viel Geld verdient hat will am Ende seinen Sport so verlassen und die Karriere tatsächlich so abschließen ? Da gehen wohl die Meinungen auseinander, aber ich weiß nicht ob ich mit so einer Entscheidung auch danach noch leben könnte oder wollte. Man will doch auch mit Stolz auf seine Karriere zurückblicken und solange man den Ausklang selber in der Hand hat wäre eine weitere Auslandserfahrung doch noch richtig reizvoll. Wäre mir wichtiger als das Geld, alleine fürs Ego. Ist ja nicht so das Bürki nicht schon lange ausgesorgt hat. Glücklicherweise ist sowas doch eher die Ausnahme im Profifußball. Wenn er selber damit leben kann ist das natürlich in Ordnung, könnte mir nur vorstellen das ihn das in der Zukunft noch lange beschäftigen wird.


Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung. Je nachdem, wird Bürki dann seine ganz eigene Perspektive haben und die ist entweder nicht schwarz-weiß, sondern grau oder schwarz-weiß sind aus seiner Sicht genau andersrum.

Generell ist das nun mal das Risiko, was man mit alternden Spielern hat, die ihren letzten großen Vertrag haben. Muss man sie absägen, tut das dem Verein automatisch weh und es bleibt leider immer eine Wette, dass es aufgeht und man exakt das vom Spieler bekommt, was man sich erwartet, da man nie wissen kann, wann die Prime eines Spielers vorbei ist. Beendet sie der Verein sogar aus nicht-sportlichen Gründen, ist es nicht allein die Schuld des Spielers und dann sehe ich auch aus dessen Sicht keinerlei Verpflichtung mehr. Da haben schon ganz andere alte Spieler absurde Verträge gehabt, die sie über Jahre nicht mehr rechtfertigen konnten, weil das Alter oder Verletzungen zugeschlagen haben. Zumal eben genau das die Verträge sind, mit denen sie tatsächlich aussorgen. Die werden sie dann nun mal auch nicht einfach so aufgeben, zumal mit dem Vertrag immer auch eine sportliche Perspektive seitens Verein einherging, die aktuell definitiv nicht mehr erfüllt wird.

Solange man daher nicht klar sagen kann, wer Schuld hat, dass die Situation so eskalieren musste, bringt es für mich daher auch nichts, wenn man den Schuldigen vermutet, da im Zweifel beide Parteien ihre Fehler begangen haben und jede Seite sich daher auch auf die Fehler des anderen konzentrieren wird, um seine Position zu rechtfertigen. Deshalb kann ich mir aber auch vorstellen, dass Bürki die Ungerechtigkeit, die ihm vielleicht wiederfahren ist - eben aus seiner persönlichen Sicht - viel mehr beschäftigt als einfach irgendwo zu spielen, wo er seine Ambitionen genauso hinten anstellen muss, um dem Verein einen Gefallen zu tun, der ihm abgesägt hat. Selbst wenn Bürki sich selbst abgesägt hat, muss das jedenfalls nicht seiner persönlichen Perspektive entsprechen.

Warum sollte er zudem aus sportlichen Gründen nach Aserbaidschan oder zum französischen Tabellenletzten und dann noch auf Geld verzichten? Das wären jetzt auch nicht gerade sportliche Herausforderungen, bei denen ich befürchten würde etwas zu verpassen, wenn ich ihnen nicht nachgehen würde. Dafür muss man jeweils auf diese konkreten Situationen Bock haben, was kein Automatismus ist. Da Bürki am Ende seiner Karriere auf Topniveau steht, durch die aktuelle Situation, hat er auch keine Perspektive mehr irgendwie seine Karriere zu retten, sodass auch das als Grund für einen Wechsel irgendwohin wegfällt. Es geht nur noch um Geld und das ist auch logisch, weil Fussball als Profi kein Hobby ist, sondern auch ein Hobby sein kann. Deshalb wäre es absurd eine Entscheidung zu erwarten, bei der man eigentlich nur Emotionen anführen kann, aber keine rationalen Gedanken.


Okay aber in den zitierten Beiträgen geht es weder um eine Schuldfrage, noch darum was vorgefallen ist. Es macht ihm auch niemand einen Vorwurf. Aber warum sollte er keine Perspektive mehr haben seine Karriere zu retten ? Warum eigentlich retten ? Es geht doch wenn überhaupt mehr darum die Karriere würdig abzuschließen, und das muss nicht bei einem Top Klub oder in der CL sein. Als Sportler wäre es mir äußerst wichtig die Karriere nicht irgendwo auf der Tribüne zu beenden. Rationalität schön und gut, aber in so einem Fall hat sich schon so mancher Top Spieler für eine emotionale Variante und gegen das Geld entschieden. So absurd finde ich das jetzt nicht, das sind immerhin Sportler.


Natürlich geht es damit um die Schuldfrage, da du ohne deren Beantwortung leicht in eine sehr einseitige Betrachtung verfällst, obwohl du nicht wissen kannst, ob es wirklich alles so einfach ist, wie du dir das vorzustellen scheinst. Wenn man deine Worte zudem überspitzt formuliert, könnte man meinen, dass ein Spieler seine Würde verliert, sobald er seinen Vertrag gegen den Willen des Vereins, der diesen Vertrag vergeben hat und oft genug auch in die andere Richtung profitieren kann, weil man den Spieler gegen dessen Willen hält. Ist das dann vom Verein auch unwürdig, wenn er auf das Erfüllen eines Vertrages besteht, weil es ihm gerade passt?

Ich persönlich finde, dass es würdevoll ist, wenn man genau die Dinge macht, von denen man selbst überzeugt ist und glaubt, dass man auch in Zukunft von überzeugt ist. Denn am Ende des Tages muss man sein Leben vor sich selbst verantworten und nicht vor irgendwem sonst. Wenn Bürki also davon überzeugt ist, dass es besser ist rational zu handeln, indem er 1,5-2 sportlich verschenkte Jahre gegen 40-50 umso bessere, weil nochmal finanzstärkere, Jahre tauscht, dann ist das doch eigentlich kein Vergleich. Gerade wenn Bürki sportlich sicher schon alles Positive erlebt hat, was man als Fussballer so erleben kann, der keinen Schritt mehr nach vorne machen kann, sondern vermutlich mehr als einen Schritt zurück. Warum sollte man von der Alternative eher überzeugt sein? Wer sagt zudem, dass Bürki aktuell überhaupt die Wahl hat zwischen "Geld oder Liebe" oder zumindest "Geld oder ein bisschen weniger Geld und etwas Liebe"? Was wäre wenn aus seiner Perspektive eher die Wahl zwischen "Geld oder Hauptsache woanders!" ansteht?

Würdest du 1,5 Jahre vor der Rente einen gut bezahlten Job aufgeben, für einen wesentlich schlechter bezahlten Job, in einem Umfeld, auf das du keinen Bock hast, nur weil der Job gut wäre und du ihn auch noch machen würdest, selbst wenn du schon in Rente gehen könntest oder nimmst du das Geld mit und machst danach genau dein Ding, wo du willst, mit mehr Geld in der Tasche als der Job am uninteressanten Ort bis zum Lebensende verschaffen könnte? Was zudem, wenn der Job am uninteressanten Ort verhindern würde, dass du genau das Ding machen könntest, was du zur Rente vorhast?

Nur mal so als hyothetisches Fallbeispiel, das ich nochmal bewusst überspitze: wenn Bürki ab 2023 bei seinem Jugendverein 4. Liga in Münsingen spielen möchte, warum sollte er das nochmal bis 2024 oder sogar noch später verschieben, weil er jetzt erst noch nach Aserbaidschan geht, was weder das ist, worauf er Bock hat, noch das, womit er am Ende mehr Geld hat, nur damit du findest, dass er ein würdiges Karriereende hatte?
Roman Bürki [38] |#9338
05.01.2022 - 19:50 Uhr
Zitat von TheInternational
Zitat von BVBBC

Zitat von TheInternational

Zitat von Borsigplatz

Zitat von XWB91

Ich mache mir keine Hoffnugen. Er wird seinen Vertrag aussitzen, da kann man ihm auch keinen Vorwurf machen und anschließend die Karriere beenden. Gibt ja auch sonst kaum Interessenten. Genauso wird es mit Schulz sein.


Seine Karriere beenden wird er mit dann 32 Jahren, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass wir diesen Winter Bürki nicht los werden. Im Sommer schon eher, auch da glaube ich aber nicht an einen Wechsel.

Und ja, das ist das gute Recht von Roman.


Klar ist sein gutes Recht. Sportlich aber enttäuschend. Wer so viel Geld verdient hat will am Ende seinen Sport so verlassen und die Karriere tatsächlich so abschließen ? Da gehen wohl die Meinungen auseinander, aber ich weiß nicht ob ich mit so einer Entscheidung auch danach noch leben könnte oder wollte. Man will doch auch mit Stolz auf seine Karriere zurückblicken und solange man den Ausklang selber in der Hand hat wäre eine weitere Auslandserfahrung doch noch richtig reizvoll. Wäre mir wichtiger als das Geld, alleine fürs Ego. Ist ja nicht so das Bürki nicht schon lange ausgesorgt hat. Glücklicherweise ist sowas doch eher die Ausnahme im Profifußball. Wenn er selber damit leben kann ist das natürlich in Ordnung, könnte mir nur vorstellen das ihn das in der Zukunft noch lange beschäftigen wird.


Ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte, da man nicht weiß, was letztendlich vorgefallen ist. Mir wird nach wie vor zu viel auf das sportliche Scheitern geschoben, obwohl meines Erachtens nicht erst in der Hinrunde sehr deutlich geworden ist, dass es um weitaus mehr gegangen sein muss. Sonst hätte man Bürki nicht so konsequent aus dem Kader verbannt - das scheint mir von oben vorgegeben und in jedem Fall keine sportliche Entscheidung. Je nachdem, wird Bürki dann seine ganz eigene Perspektive haben und die ist entweder nicht schwarz-weiß, sondern grau oder schwarz-weiß sind aus seiner Sicht genau andersrum.

Generell ist das nun mal das Risiko, was man mit alternden Spielern hat, die ihren letzten großen Vertrag haben. Muss man sie absägen, tut das dem Verein automatisch weh und es bleibt leider immer eine Wette, dass es aufgeht und man exakt das vom Spieler bekommt, was man sich erwartet, da man nie wissen kann, wann die Prime eines Spielers vorbei ist. Beendet sie der Verein sogar aus nicht-sportlichen Gründen, ist es nicht allein die Schuld des Spielers und dann sehe ich auch aus dessen Sicht keinerlei Verpflichtung mehr. Da haben schon ganz andere alte Spieler absurde Verträge gehabt, die sie über Jahre nicht mehr rechtfertigen konnten, weil das Alter oder Verletzungen zugeschlagen haben. Zumal eben genau das die Verträge sind, mit denen sie tatsächlich aussorgen. Die werden sie dann nun mal auch nicht einfach so aufgeben, zumal mit dem Vertrag immer auch eine sportliche Perspektive seitens Verein einherging, die aktuell definitiv nicht mehr erfüllt wird.

Solange man daher nicht klar sagen kann, wer Schuld hat, dass die Situation so eskalieren musste, bringt es für mich daher auch nichts, wenn man den Schuldigen vermutet, da im Zweifel beide Parteien ihre Fehler begangen haben und jede Seite sich daher auch auf die Fehler des anderen konzentrieren wird, um seine Position zu rechtfertigen. Deshalb kann ich mir aber auch vorstellen, dass Bürki die Ungerechtigkeit, die ihm vielleicht wiederfahren ist - eben aus seiner persönlichen Sicht - viel mehr beschäftigt als einfach irgendwo zu spielen, wo er seine Ambitionen genauso hinten anstellen muss, um dem Verein einen Gefallen zu tun, der ihm abgesägt hat. Selbst wenn Bürki sich selbst abgesägt hat, muss das jedenfalls nicht seiner persönlichen Perspektive entsprechen.

Warum sollte er zudem aus sportlichen Gründen nach Aserbaidschan oder zum französischen Tabellenletzten und dann noch auf Geld verzichten? Das wären jetzt auch nicht gerade sportliche Herausforderungen, bei denen ich befürchten würde etwas zu verpassen, wenn ich ihnen nicht nachgehen würde. Dafür muss man jeweils auf diese konkreten Situationen Bock haben, was kein Automatismus ist. Da Bürki am Ende seiner Karriere auf Topniveau steht, durch die aktuelle Situation, hat er auch keine Perspektive mehr irgendwie seine Karriere zu retten, sodass auch das als Grund für einen Wechsel irgendwohin wegfällt. Es geht nur noch um Geld und das ist auch logisch, weil Fussball als Profi kein Hobby ist, sondern auch ein Hobby sein kann. Deshalb wäre es absurd eine Entscheidung zu erwarten, bei der man eigentlich nur Emotionen anführen kann, aber keine rationalen Gedanken.


Okay aber in den zitierten Beiträgen geht es weder um eine Schuldfrage, noch darum was vorgefallen ist. Es macht ihm auch niemand einen Vorwurf. Aber warum sollte er keine Perspektive mehr haben seine Karriere zu retten ? Warum eigentlich retten ? Es geht doch wenn überhaupt mehr darum die Karriere würdig abzuschließen, und das muss nicht bei einem Top Klub oder in der CL sein. Als Sportler wäre es mir äußerst wichtig die Karriere nicht irgendwo auf der Tribüne zu beenden. Rationalität schön und gut, aber in so einem Fall hat sich schon so mancher Top Spieler für eine emotionale Variante und gegen das Geld entschieden. So absurd finde ich das jetzt nicht, das sind immerhin Sportler.


Da sollte man denken, aber dann stellt sich doch die Frage, wieso er z.B. das Angebot von Basel? damals nicht angenommen hat. Er muss ich letzlich entscheiden, was er möchte. Das Gehalt wird er eh bei keinem Verein mehr bekommen. Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass der BVB ihm sogar noch eine Art Abfindung zahlen muss. Generell ist der Winter ja eher weniger gut, einen TW mit Stammplatz Ambitionen zu verkaufen. Die meisten Vereine haben einen Keeper und würden sich wohl - wie St. Etienne - höchstens mit einer Leihe einen Keeper holen. Das will der BVB aber verständlicherweise nicht.
Ich denke mal, dass man bis Sommer auf Bürki wohl sitzen bleiben wird. Leider erweist sich die Verlängerung von damals im Nachhinein als Eigentor

•     •     •

Everything ends and it's always sad,but everything begins again, too. And that's always happy. Be happy.
Roman Bürki [38] |#9339
05.01.2022 - 21:11 Uhr
War ja irgendwie klar dass das mit St. Etienne und Bürki nichts wird. Die Franzosen wollten Bürki wohl nur für ein halbes Jahr ausleihen, wobei der BVB Bürki eben verkaufen will.
Nun haben diese eben Bernadoni ausgeliehen aus Angers. Dadurch profitieren sie ebenfalls von den Sparmaßnahmen in Angers.

Die Wahl zwischen Bernadoni (Leihe ohne Risiko, dazu mit 13 Spielen in der Hinrunde) und Bürki (direkter Kauf, ohne Spielpraxis) dürfte ASSE jedenfalls nicht schwer gefallen sein.
Roman Bürki [38] |#9340
05.01.2022 - 23:14 Uhr
Zitat von Janne21
War ja irgendwie klar dass das mit St. Etienne und Bürki nichts wird. Die Franzosen wollten Bürki wohl nur für ein halbes Jahr ausleihen, wobei der BVB Bürki eben verkaufen will.
Nun haben diese eben Bernadoni ausgeliehen aus Angers. Dadurch profitieren sie ebenfalls von den Sparmaßnahmen in Angers.

Die Wahl zwischen Bernadoni (Leihe ohne Risiko, dazu mit 13 Spielen in der Hinrunde) und Bürki (direkter Kauf, ohne Spielpraxis) dürfte ASSE jedenfalls nicht schwer gefallen sein.
g

Ist doch alles nur Spekulatius.

Vielleicht waren wir auch an einer Leihe interessiert? Vielleicht wollte Bürki nicht nach Frankreich. Vielleicht war das ganze Interesse von St.Etienne auch gar nicht vorhanden!?
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