Pressethread (Hinrunde 07/08)
19.06.2007 - 15:22 Uhr
31.07.2007 - 11:46 Uhr
Bevor Hawar kommt, soll ein Spieler gehen: »Ndjeng geben wir auf keinen Fall ab«
Bielefeld (WB/dis/wjö). DSC Arminia Bielefelds Trainerteam hat gestern mit Sportchef Reinhard Saftig über die Kaderzusammensetzung beraten.
Welchem Spieler mitgeteilt werden soll, dass er in den Planungen für die neue Fußball-Bundesligasaison keine Rolle spielt, wurde nicht bekannt. Wohl aber, dass Marcel Ndjeng (Vertrag bis 2009) bei Arminia bleiben wird. Zweitligist Mönchengladbach und Trainer Jos Luhukay hatten ihr Bemühen um den Mittelfeldspieler noch einmal intensiviert. Doch DSC-Cheftrainer Ernst Middendorp sagte klipp und klar: »Marcel geben wir auf gar keinen Fall ab.«
Bevor allerdings Hawar Mulla Mohammed Taher, Wunschkandidat aus dem Irak, bei Arminia unter Vertrag genommen werden kann, soll mindestens ein Spieler abgegeben werden. Über die Höhe der Ablöse, die für Hawar, der bei Apollon Limassol/Zypern unter Vertrag steht, fällig würde, weiß Saftig noch nichts. Im Sportmagazin Kicker wurde von 100 000 bis 200 000 Euro berichtet. Saftig: »Das ist reine Spekulation.« Dass der Gewinn des Asien-Cups den Marktwert des Spielers horrend in die Höhe geschraubt haben könnte, befürchtet Saftig nicht. »Man sollte diesen Titelgewinn nicht zu hoch hängen. Deshalb stürzen sich jetzt sicher nicht alle auf die irakischen Spieler. Für den Irak ist das eine tolle Sache, aber mit dem Gewinn der Europameisterschaft der Griechen 2004 nicht zu vergleichen.«
Für Abdelaziz Ahanfouf, den Arminia abgeben möchte, soll sich außer Zweitligist SC Paderborn auch Omonia Nikosia/Zypern, ehemaliger Klub des Ex-Arminen Rainer Rauffmann, interessieren.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Bielefeld (WB/dis/wjö). DSC Arminia Bielefelds Trainerteam hat gestern mit Sportchef Reinhard Saftig über die Kaderzusammensetzung beraten.
Welchem Spieler mitgeteilt werden soll, dass er in den Planungen für die neue Fußball-Bundesligasaison keine Rolle spielt, wurde nicht bekannt. Wohl aber, dass Marcel Ndjeng (Vertrag bis 2009) bei Arminia bleiben wird. Zweitligist Mönchengladbach und Trainer Jos Luhukay hatten ihr Bemühen um den Mittelfeldspieler noch einmal intensiviert. Doch DSC-Cheftrainer Ernst Middendorp sagte klipp und klar: »Marcel geben wir auf gar keinen Fall ab.«
Bevor allerdings Hawar Mulla Mohammed Taher, Wunschkandidat aus dem Irak, bei Arminia unter Vertrag genommen werden kann, soll mindestens ein Spieler abgegeben werden. Über die Höhe der Ablöse, die für Hawar, der bei Apollon Limassol/Zypern unter Vertrag steht, fällig würde, weiß Saftig noch nichts. Im Sportmagazin Kicker wurde von 100 000 bis 200 000 Euro berichtet. Saftig: »Das ist reine Spekulation.« Dass der Gewinn des Asien-Cups den Marktwert des Spielers horrend in die Höhe geschraubt haben könnte, befürchtet Saftig nicht. »Man sollte diesen Titelgewinn nicht zu hoch hängen. Deshalb stürzen sich jetzt sicher nicht alle auf die irakischen Spieler. Für den Irak ist das eine tolle Sache, aber mit dem Gewinn der Europameisterschaft der Griechen 2004 nicht zu vergleichen.«
Für Abdelaziz Ahanfouf, den Arminia abgeben möchte, soll sich außer Zweitligist SC Paderborn auch Omonia Nikosia/Zypern, ehemaliger Klub des Ex-Arminen Rainer Rauffmann, interessieren.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
01.08.2007 - 11:44 Uhr
Kobylik kann gehen: Armine ausgemustert
Bielefeld (WB/dis). Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld plant seine Zukunft ohne David Kobylik. Dem Spieler wurde mitgeteilt, dass er sich einen neuen Verein suchen kann. »Wenn er wechseln möchte, legen wir ihm keine Steine in den Weg«, formulierte Trainer Ernst Middendorp.
Nachdem der Tscheche, dessen Vertrag noch bis Juni 2008 gültig ist und den Arminia vor zwei Jahren von Sigma Olmütz nach Ostwestfalen holte, bereits in den Testspielen gegen Kladno und Saloniki nicht für den 18er-Kader berücksichtigt wurde, verzichtete Middendorp auch gestern Abend im Spiel bei Eintracht Rheine auf ihn. In zwei Spielzeiten kam Kobylik auf 40 Erstligaeinsätze, der 26-Jährige erzielte zwei Tore.
Kobyliks Platz soll Hawar Mulla Mohammed Taher einnehmen. Der irakische Nationalspieler, der in Jordanien lebt, steht auf Ernst Middendorps Wunschliste oben. Nach einem Telefonat mit dem Mittelfeldspieler weiß Arminias Trainer: »Er hat Interesse, zu uns zu kommen.« Allerdings soll auch der englische Premier-League-Klub Queens Park Rangers am Linksfüßer interessiert sein.
Gestern in Rheine verzichtete Trainer Middendorp nicht nur auf David Kobylik, Matthias Langkamp und Sibusiso Zuma, der einen Druckschmerz im Knie verspürte, sondern auch auf Markus Schuler. Weil der Abwehrspieler nach dem DFB-Pokalhalbfinale im April 2005 in Frankfurt wegen Schiedsrichterbeleidigung für drei Spiele gesperrt wurde, fehlt der Linksverteidiger dem DSC am Sonntag in Seligenporten ebenso wie im möglichen Zweitrundenspiel dieses Wettbewerbs. Zur Erinnerung: In der Vorsaison schied der DSC bereits in der ersten Pokalrunde (1:2 in Pfullendorf) aus. In Seligenporten soll Tobias Rau spielen.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=9438&TB_iframe=true&width=500&height=450&PHPSESSID=9466f4f95f330abd85dd4f34a06bcfd4
Bielefeld (WB/dis). Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld plant seine Zukunft ohne David Kobylik. Dem Spieler wurde mitgeteilt, dass er sich einen neuen Verein suchen kann. »Wenn er wechseln möchte, legen wir ihm keine Steine in den Weg«, formulierte Trainer Ernst Middendorp.
Nachdem der Tscheche, dessen Vertrag noch bis Juni 2008 gültig ist und den Arminia vor zwei Jahren von Sigma Olmütz nach Ostwestfalen holte, bereits in den Testspielen gegen Kladno und Saloniki nicht für den 18er-Kader berücksichtigt wurde, verzichtete Middendorp auch gestern Abend im Spiel bei Eintracht Rheine auf ihn. In zwei Spielzeiten kam Kobylik auf 40 Erstligaeinsätze, der 26-Jährige erzielte zwei Tore.
Kobyliks Platz soll Hawar Mulla Mohammed Taher einnehmen. Der irakische Nationalspieler, der in Jordanien lebt, steht auf Ernst Middendorps Wunschliste oben. Nach einem Telefonat mit dem Mittelfeldspieler weiß Arminias Trainer: »Er hat Interesse, zu uns zu kommen.« Allerdings soll auch der englische Premier-League-Klub Queens Park Rangers am Linksfüßer interessiert sein.
Gestern in Rheine verzichtete Trainer Middendorp nicht nur auf David Kobylik, Matthias Langkamp und Sibusiso Zuma, der einen Druckschmerz im Knie verspürte, sondern auch auf Markus Schuler. Weil der Abwehrspieler nach dem DFB-Pokalhalbfinale im April 2005 in Frankfurt wegen Schiedsrichterbeleidigung für drei Spiele gesperrt wurde, fehlt der Linksverteidiger dem DSC am Sonntag in Seligenporten ebenso wie im möglichen Zweitrundenspiel dieses Wettbewerbs. Zur Erinnerung: In der Vorsaison schied der DSC bereits in der ersten Pokalrunde (1:2 in Pfullendorf) aus. In Seligenporten soll Tobias Rau spielen.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=9438&TB_iframe=true&width=500&height=450&PHPSESSID=9466f4f95f330abd85dd4f34a06bcfd4
02.08.2007 - 10:39 Uhr
Anzüge für die Trikot-Träger
Bielefeld (WB). Die Profis des DSC Arminia Bielefeld machen nicht nur auf dem Fußballplatz eine gute Figur. Im neuen Outfit von Ausstatter Bugatti mischen sie auch modisch vorne mit.
In Arminias vierter Erstligasaison in Folge kleidet der Herforder Textilienhersteller Brinkmann alle Spieler, das Präsidium und die Mitarbeiter der DSC-Geschäftsstelle für offizielle Anlässe ein. Kernstück der Bugatti-Ausgehkleidung für die neue Saison ist ein uni-marinefarbener Schurwollanzug.
»Passend dazu sorgt ein blaugestreiftes Hemd mit Haifisch-Kragen für lässige Eleganz«, urteilt Bugatti-Sprecherin Tanja Bobel. Komplettiert wird die Kombination durch einen braunen Ledergürtel. Da die Anzüge für die neuen Arminen noch angefertigt werden müssen, kamen sie gestern nach Herford, um ihre Größen messen zu lassen. DSC-Eigengewächs Robert Tesche und der südafrikanische Torwart Rowen Fernandez (im Vordergrund) warfen sich erst in Schale und dann einen prüfenden Blick in den Spiegel.
+ + +
Nkosi Arminias siebter Zugang
Von Dirk Schuster Bielefeld (WB). Jetzt steht der siebte Zugang endlich fest. Siyabonga Nkosi ist seit gestern per Vertrag ein Armine. »Die Transfermodalitäten mit dem abgebenden Verein Kaizer Chiefs sind geklärt«, sagte Sportgeschäftsführer Reinhard Saftig.
Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt für eine Ablöse von zirka 350 000 Euro für zwei Jahre plus Option für eine weitere Spielzeit zur Arminia. Der Vertrag gilt für die 1. und 2. Liga. Und damit Nkosi weiß, was er bei seinen Einsätzen in der Fußball-Bundesliga zu tun und zu lassen hat, traf es sich gut, dass gestern ein DFB-Schiedsrichter die DSC-Profis über Regeländerungen in der neuen Saison belehrte. Christian Fischer, Zweitligaschiri aus Hemer, zeigte den Arminen eine DVD mit 34 Szenen, »hauptsächlich zu den Themen Abseits und Foulspiel, vor allem den regelwidrigen Einsatz des Ellenbogens«, sagte Fischer. Viele Spieler, äußerte der Studienrat, wüssten gar nicht, dass sie für einen Torjubel auch vom Platz gestellt werden können. Der 36-Jährige, der unlängst auch die Profis von Borussia Dortmund belehrte: »Gelb fürs Trikotausziehen plus Gelb fürs Springen auf den Zaun gibt Gelb-Rot.«
Neu ist die Anweisung, dass Unparteiische künftig anpfeifen müssen, nachdem sie zum Freistoß eine Mauer gestellt haben, wenn sie nach einem Foul eine Karte gezeigt haben oder nachdem ein Spielerwechsel erfolgt ist. Auf die Frage, ob auch die ausländischen Profis seinen Ausführungen folgen konnten, antwortete Fischer: »Die Bilder auf der DVD sprechen eine klare Sprache.«
Ebenso unmissverständlich sind für David Kobylik die Signale gewesen, die ihm Trainer Ernst Middendorp zuletzt gesendet hat. »Dass ich drei Mal hintereinander in den Testspielen nicht zum Kader zählte, hat mich natürlich nachdenklich gemacht«, äußerte der Tscheche. Arminia plant ohne ihn. Konkrete Gedanken über seine Zukunft habe er sich noch keine gemacht. In zwei oder drei Tagen, sagte Kobylik, wolle er sich bei Reinhard Saftig nach den Wechselmodalitäten erkundigen. »Der Zeitpunkt für die Suche nach einem anderen Klub ist ziemlich spät«, findet der Flügelspieler. Notfalls, sagte er, würde er bei Arminia bleiben. »Ich habe ja noch ein Jahr Vertrag.«
Ob Hawar Mulla Mohammed Taher Arminias neuer Mann auf dem linken Flügel wird, wird sich nach Auskunft Middendorps nicht von heute auf morgen entscheiden. Der Trainer: »Wir müssen das Thema mit Geduld angehen.« Reinhard Saftig hatte bereits Kontakt zu zwei Beratern des Irakers. Auf deren Rückrufe wartete er bisher vergeblich. »Die wollen sich in den nächsten zwei Tagen melden«, sagte er. Middendorp rechnet auch bald mit Anfragen für die abzugebenden Spieler. »Andere Klubs haben Verletzungen größerer Art. Ich bin sicher, dass sich etwas tun wird.«
Die Kniereizung, die Sibusiso Zuma Probleme bereitete, wird den Angreifer nicht länger außer Gefecht setzen. Heute soll er wieder einsteigen. Die Arminen trainieren um 9.30 und 15.30 Uhr an der Friedrich-Hagemann-Straße.
QUELLE (jew.): http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Bielefeld (WB). Die Profis des DSC Arminia Bielefeld machen nicht nur auf dem Fußballplatz eine gute Figur. Im neuen Outfit von Ausstatter Bugatti mischen sie auch modisch vorne mit.
In Arminias vierter Erstligasaison in Folge kleidet der Herforder Textilienhersteller Brinkmann alle Spieler, das Präsidium und die Mitarbeiter der DSC-Geschäftsstelle für offizielle Anlässe ein. Kernstück der Bugatti-Ausgehkleidung für die neue Saison ist ein uni-marinefarbener Schurwollanzug.
»Passend dazu sorgt ein blaugestreiftes Hemd mit Haifisch-Kragen für lässige Eleganz«, urteilt Bugatti-Sprecherin Tanja Bobel. Komplettiert wird die Kombination durch einen braunen Ledergürtel. Da die Anzüge für die neuen Arminen noch angefertigt werden müssen, kamen sie gestern nach Herford, um ihre Größen messen zu lassen. DSC-Eigengewächs Robert Tesche und der südafrikanische Torwart Rowen Fernandez (im Vordergrund) warfen sich erst in Schale und dann einen prüfenden Blick in den Spiegel.
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Nkosi Arminias siebter Zugang
Von Dirk Schuster Bielefeld (WB). Jetzt steht der siebte Zugang endlich fest. Siyabonga Nkosi ist seit gestern per Vertrag ein Armine. »Die Transfermodalitäten mit dem abgebenden Verein Kaizer Chiefs sind geklärt«, sagte Sportgeschäftsführer Reinhard Saftig.
Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt für eine Ablöse von zirka 350 000 Euro für zwei Jahre plus Option für eine weitere Spielzeit zur Arminia. Der Vertrag gilt für die 1. und 2. Liga. Und damit Nkosi weiß, was er bei seinen Einsätzen in der Fußball-Bundesliga zu tun und zu lassen hat, traf es sich gut, dass gestern ein DFB-Schiedsrichter die DSC-Profis über Regeländerungen in der neuen Saison belehrte. Christian Fischer, Zweitligaschiri aus Hemer, zeigte den Arminen eine DVD mit 34 Szenen, »hauptsächlich zu den Themen Abseits und Foulspiel, vor allem den regelwidrigen Einsatz des Ellenbogens«, sagte Fischer. Viele Spieler, äußerte der Studienrat, wüssten gar nicht, dass sie für einen Torjubel auch vom Platz gestellt werden können. Der 36-Jährige, der unlängst auch die Profis von Borussia Dortmund belehrte: »Gelb fürs Trikotausziehen plus Gelb fürs Springen auf den Zaun gibt Gelb-Rot.«
Neu ist die Anweisung, dass Unparteiische künftig anpfeifen müssen, nachdem sie zum Freistoß eine Mauer gestellt haben, wenn sie nach einem Foul eine Karte gezeigt haben oder nachdem ein Spielerwechsel erfolgt ist. Auf die Frage, ob auch die ausländischen Profis seinen Ausführungen folgen konnten, antwortete Fischer: »Die Bilder auf der DVD sprechen eine klare Sprache.«
Ebenso unmissverständlich sind für David Kobylik die Signale gewesen, die ihm Trainer Ernst Middendorp zuletzt gesendet hat. »Dass ich drei Mal hintereinander in den Testspielen nicht zum Kader zählte, hat mich natürlich nachdenklich gemacht«, äußerte der Tscheche. Arminia plant ohne ihn. Konkrete Gedanken über seine Zukunft habe er sich noch keine gemacht. In zwei oder drei Tagen, sagte Kobylik, wolle er sich bei Reinhard Saftig nach den Wechselmodalitäten erkundigen. »Der Zeitpunkt für die Suche nach einem anderen Klub ist ziemlich spät«, findet der Flügelspieler. Notfalls, sagte er, würde er bei Arminia bleiben. »Ich habe ja noch ein Jahr Vertrag.«
Ob Hawar Mulla Mohammed Taher Arminias neuer Mann auf dem linken Flügel wird, wird sich nach Auskunft Middendorps nicht von heute auf morgen entscheiden. Der Trainer: »Wir müssen das Thema mit Geduld angehen.« Reinhard Saftig hatte bereits Kontakt zu zwei Beratern des Irakers. Auf deren Rückrufe wartete er bisher vergeblich. »Die wollen sich in den nächsten zwei Tagen melden«, sagte er. Middendorp rechnet auch bald mit Anfragen für die abzugebenden Spieler. »Andere Klubs haben Verletzungen größerer Art. Ich bin sicher, dass sich etwas tun wird.«
Die Kniereizung, die Sibusiso Zuma Probleme bereitete, wird den Angreifer nicht länger außer Gefecht setzen. Heute soll er wieder einsteigen. Die Arminen trainieren um 9.30 und 15.30 Uhr an der Friedrich-Hagemann-Straße.
QUELLE (jew.): http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
02.08.2007 - 13:11 Uhr
Der Neuen neue Kleider
Anzüge für Arminen-Profis angepasst
Herford (rk). Einmal pro Jahr hat Tanja Bobel freien Zugriff auf halbnackte Fußballerkörper. Dann ermittelt die Pressereferentin der Herforder Brinkmann-Gruppe bei den Profis des DSC Arminia die korrekten Maße für die marinefarbenen Schurwollanzüge aus der Bugatti-Kollektion, die der Ausgehdress der Bielefelder Erstligakicker sind.
Frisch vermessen erhalten demnächst Robert Tesche, Siyabonga Nkosi, Rowen Fernandez, Leonidas Kampantais, Stefan Aigner, Oliver Kirch, Andre Mijatovic, Matthias Langkamp, Maik Rodenberg und Daniel Riemer neue Kleidung.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?sid=62d3df2a64b845ffb19d55d9d82b9161&cnt=1743203
Anzüge für Arminen-Profis angepasst
Herford (rk). Einmal pro Jahr hat Tanja Bobel freien Zugriff auf halbnackte Fußballerkörper. Dann ermittelt die Pressereferentin der Herforder Brinkmann-Gruppe bei den Profis des DSC Arminia die korrekten Maße für die marinefarbenen Schurwollanzüge aus der Bugatti-Kollektion, die der Ausgehdress der Bielefelder Erstligakicker sind.
Frisch vermessen erhalten demnächst Robert Tesche, Siyabonga Nkosi, Rowen Fernandez, Leonidas Kampantais, Stefan Aigner, Oliver Kirch, Andre Mijatovic, Matthias Langkamp, Maik Rodenberg und Daniel Riemer neue Kleidung.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?sid=62d3df2a64b845ffb19d55d9d82b9161&cnt=1743203
02.08.2007 - 14:21 Uhr
kicker-Test: Arminia Bielefeld
Middendorp und die Euphorie
Mit radikalen Methoden bescherte Coach Ernst Middendorp (48) der Arminia den Klassenerhalt. Jetzt muss der Trainer die Nachhaltigkeit seiner Arbeit beweisen.
Kommen & Gehen
In Heiko Westermann (zu Schalke) verlor die Arminia nur einen Stammspieler. Ihn ersetzt Andre Mijatovic (Fürth), der in der Viererkette schon die Chefrolle inne hat. Rückkehrer Matthias Langkamp (Wolfsburg) dürfte im Abwehrzentrum ebenfalls zur Stammkraft avancieren. Oliver Kirch (Gladbach) hat als rechter Verteidiger gute Chancen. Leonidas Kampantais (AEK Athen) dürfte die Konkurrenzsituation im Angriff erhöhen, sobald er sich auf die Anforderungen in der Bundesliga eingestellt hat. Rowen Fernandez (Kaizer Chiefs Johannesburg) gilt als gleichwertige Alternative zu Stammkeeper Mathias Hain. Siyabonga Nkosi (offensives Mittelfeld, Kaizer Chiefs) und Stefan Aigner (offensive Außenbahnen, Burghausen) müssen sich den taktischen Erfordernissen noch anpassen. Im Visier: Hawar Mulla Mohammed Taher (Apollon Limassol), der in einem 4-3-3 als Linksaußen für eine neue Qualität sorgen könnte.
Tests & Tore
Gegen unterklassige Gegner gab es klare Siege - ohne Gegentreffer. In den ernsthaften Tests mal stark wie beim 2:1 gegen Blackburn oder eher schwächer wie beim 0:1 gegen München 1860. Beste Torschützen: Zuma (9), Wichniarek (7), Eigler (6) sowie Masmanidis (5).
Stärken & Schwächen
Die Defensive der Arminia präsentiert sich trotz der personellen Umbesetzung als stabil. Und das, obwohl Rüdiger Kauf ausfällt und für ihn Radim Kucera aus der Innenverteidigung ins defensive Mittelfeld vorrückt. Zuletzt haperte es am Flügelspiel.
System & Taktik
Middendorp setzt auf ein 4-4-2 mit Raute. Die Alternative dazu bleibt ein 4-3-3, das der Trainer bereits vergangene Saison spielen ließ. Gerade wenn das Flügelspiel lahmt, ist eine Umstellung nicht unwahrscheinlich. Die Arminia setzt auf eine kompakte Defensive und schnelles Umschalten.
Trainer & Umfeld
Arminias "Jahrhunderttrainer" besitzt, da er den DSC vor dem fast sicheren Abstieg rettete, nun endgültig Heldenstatus. Im sportlichen Bereich ist er der starke Mann. Der Bau der neuen Haupttribüne stärkt die Strukturen entscheidend.
Stimmen & Stimmungen
Großer Andrang beim Trainingsauftakt, mehr als 10.000 verkaufte Dauerkarten - die Arminia schwimmt nach ihrem starken Endspurt auf einer Welle der Euphorie. "Das ist eine Chance, die man nutzen muss", meint Middendorp, der mittelfristig sogar eine Teilnahme am internationalen Wettbewerb für möglich hält.
Fazit & Prognose
Der Kader ist in der Breite noch stärker geworden, ob er tatsächlich verbessert wurde, bleibt abzuwarten. Ein Innenverteidiger mit der Schnelligkeit Westermanns fehlt. Die Arminia landet im - fast nicht vorhandenen - gesicherten Mittelfeld.
QUELLE: http://kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/artikel/134867
Middendorp und die Euphorie
Mit radikalen Methoden bescherte Coach Ernst Middendorp (48) der Arminia den Klassenerhalt. Jetzt muss der Trainer die Nachhaltigkeit seiner Arbeit beweisen.
Kommen & Gehen
In Heiko Westermann (zu Schalke) verlor die Arminia nur einen Stammspieler. Ihn ersetzt Andre Mijatovic (Fürth), der in der Viererkette schon die Chefrolle inne hat. Rückkehrer Matthias Langkamp (Wolfsburg) dürfte im Abwehrzentrum ebenfalls zur Stammkraft avancieren. Oliver Kirch (Gladbach) hat als rechter Verteidiger gute Chancen. Leonidas Kampantais (AEK Athen) dürfte die Konkurrenzsituation im Angriff erhöhen, sobald er sich auf die Anforderungen in der Bundesliga eingestellt hat. Rowen Fernandez (Kaizer Chiefs Johannesburg) gilt als gleichwertige Alternative zu Stammkeeper Mathias Hain. Siyabonga Nkosi (offensives Mittelfeld, Kaizer Chiefs) und Stefan Aigner (offensive Außenbahnen, Burghausen) müssen sich den taktischen Erfordernissen noch anpassen. Im Visier: Hawar Mulla Mohammed Taher (Apollon Limassol), der in einem 4-3-3 als Linksaußen für eine neue Qualität sorgen könnte.
Tests & Tore
Gegen unterklassige Gegner gab es klare Siege - ohne Gegentreffer. In den ernsthaften Tests mal stark wie beim 2:1 gegen Blackburn oder eher schwächer wie beim 0:1 gegen München 1860. Beste Torschützen: Zuma (9), Wichniarek (7), Eigler (6) sowie Masmanidis (5).
Stärken & Schwächen
Die Defensive der Arminia präsentiert sich trotz der personellen Umbesetzung als stabil. Und das, obwohl Rüdiger Kauf ausfällt und für ihn Radim Kucera aus der Innenverteidigung ins defensive Mittelfeld vorrückt. Zuletzt haperte es am Flügelspiel.
System & Taktik
Middendorp setzt auf ein 4-4-2 mit Raute. Die Alternative dazu bleibt ein 4-3-3, das der Trainer bereits vergangene Saison spielen ließ. Gerade wenn das Flügelspiel lahmt, ist eine Umstellung nicht unwahrscheinlich. Die Arminia setzt auf eine kompakte Defensive und schnelles Umschalten.
Trainer & Umfeld
Arminias "Jahrhunderttrainer" besitzt, da er den DSC vor dem fast sicheren Abstieg rettete, nun endgültig Heldenstatus. Im sportlichen Bereich ist er der starke Mann. Der Bau der neuen Haupttribüne stärkt die Strukturen entscheidend.
Stimmen & Stimmungen
Großer Andrang beim Trainingsauftakt, mehr als 10.000 verkaufte Dauerkarten - die Arminia schwimmt nach ihrem starken Endspurt auf einer Welle der Euphorie. "Das ist eine Chance, die man nutzen muss", meint Middendorp, der mittelfristig sogar eine Teilnahme am internationalen Wettbewerb für möglich hält.
Fazit & Prognose
Der Kader ist in der Breite noch stärker geworden, ob er tatsächlich verbessert wurde, bleibt abzuwarten. Ein Innenverteidiger mit der Schnelligkeit Westermanns fehlt. Die Arminia landet im - fast nicht vorhandenen - gesicherten Mittelfeld.
QUELLE: http://kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/artikel/134867
03.08.2007 - 15:02 Uhr
Middendorp arbeitet an Taher
Die Transferliste in der Bundesliga schließt Ende August . Bis dahin will DSC Trainer Ernst Middendorp gerne auch den irakischen Nationalspieler Taher nach Bielefeld holen. Bisher seien aber nur Gespräche mit dem Berater geführt worden. Und DSC Trainer Ernst Middendorp will Hawar Mulla MohammedTaher nicht um jeden Preis verpflichten.
Beendet ist der Transfer-Streit zwischen André Mijatovic und Greuther Fürth. Nach seinem Wechsel zu Arminia Bielefeld hat Mijatovic seine Klage vor dem Arbeitsgericht Nürnberg zurückgezogen. André Mijatovic hatte geklagt, als Greuther Fürth einen Option auf Vertragsverlängerung gezogen hatte.
Quelle: http://www.radiobielefeld.de/index.php?id=28
Die Transferliste in der Bundesliga schließt Ende August . Bis dahin will DSC Trainer Ernst Middendorp gerne auch den irakischen Nationalspieler Taher nach Bielefeld holen. Bisher seien aber nur Gespräche mit dem Berater geführt worden. Und DSC Trainer Ernst Middendorp will Hawar Mulla MohammedTaher nicht um jeden Preis verpflichten.
Beendet ist der Transfer-Streit zwischen André Mijatovic und Greuther Fürth. Nach seinem Wechsel zu Arminia Bielefeld hat Mijatovic seine Klage vor dem Arbeitsgericht Nürnberg zurückgezogen. André Mijatovic hatte geklagt, als Greuther Fürth einen Option auf Vertragsverlängerung gezogen hatte.
Quelle: http://www.radiobielefeld.de/index.php?id=28
04.08.2007 - 13:20 Uhr
Böhme fehlt Bielefeld
Von Hans Peter Tipp
Bielefeld (WB). Gleich fünf vermeintliche Stammkräfte muss Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld am Sonntag um 17 Uhr im DFB-Pokalspiel beim bayerischen Landesligisten SV Seligenporten ersetzen.
Neben Markus Schuler (gesperrt), Leonidas Kampantais (Wadenprellung) und Rüdiger Kauf (Hüftverletzung) fehlen auch Jörg Böhme (muskuläre Probleme im Rücken) und Marcel Ndjeng, auf den Ernst Middendorp freiwillig verzichtet (siehe Extrabericht). Trotz der vielen Ausfälle erklärte der Bielefelder Trainer gestern das Erreichen der nächsten Pokalrunde zur Pflicht.
Zur Zitterpartie wurde die Nominierung gestern für Sayabonga Nkosi. Weil mittags die Freigabe des südafrikanischen Fußballverbandes noch fehlte, verzichtete der Trainer zunächst auf den Neu-Bielefelder. Als nachmittags das Papier überraschend eintraf, überlegte Middendorp nicht lange. Nkosi rückte ins Aufgebot - zum Nachteil des Ex-Burghauseners Stefan Aigner, der noch einmal in die Warteschleife musste.
Dass der Weg des Erstligisten nach dem Pokalauftritt zur Buße ins örtliche Kloster und nicht in die zweite Runde führt, glauben aber noch nicht einmal die »Klosterer«, wie die Seligenportener überall genannt werden: »Unsere Chancen liegen bei 0,1 Prozent«, sagt Präsident Walter Eisl. Genau so groß ist auch die Aussicht, den durch Aufbau einer Zusatztribüne auf ein Fassungsvermögen von 5000 Besuchern vergrößerten Dorfsportplatz auszuverkaufen. Bislang sind gerade einmal 2000 Karten abgesetzt worden, wenn 4000 Zuschauer kommen, dürften die SV-Verantwortlichen schon selig sein. SVS-Mannschaftskapitän Tobias Maus wird jedoch mit jedem Tag etwas zuversichtlicher: »Je näher das Spiel rückt, desto mehr glauben wir an eine Chance.«
200 Bielefelder Fans dürfen sich auf eine Arminia-Elf einstellen, in der Middendorp auf seine Individualisten setzt: Neben Ioannis Masmanidis und Sibusiso Zuma erwartet der Trainer vor allem von David Kobylik eine engagierte und effektive Vorführung. Der Tscheche, Anfang der Woche schon fast aussortiert, dürfte nach Böhmes Ausfall in die erste Elf aufrücken.
Einen Vorteil hat der Landesligist jedoch auf seiner Seite: In Bayern hat die Saison bereits begonnen, weshalb Seligenporten auf frische Wettkampferfahrung verweisen kann. Und siehe da: Nach zwei Spieltagen steht der Klub mit einer weißen Weste da, mit sechs Punkten und 7:0 Toren.
So könnte Arminia spielen: Hain - Bollmann, Mijatovic, Gabriel, Rau - Kucera - Tesche, Masmanidis, Kobylik - Zuma, Wichniarek
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Von Hans Peter Tipp
Bielefeld (WB). Gleich fünf vermeintliche Stammkräfte muss Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld am Sonntag um 17 Uhr im DFB-Pokalspiel beim bayerischen Landesligisten SV Seligenporten ersetzen.
Neben Markus Schuler (gesperrt), Leonidas Kampantais (Wadenprellung) und Rüdiger Kauf (Hüftverletzung) fehlen auch Jörg Böhme (muskuläre Probleme im Rücken) und Marcel Ndjeng, auf den Ernst Middendorp freiwillig verzichtet (siehe Extrabericht). Trotz der vielen Ausfälle erklärte der Bielefelder Trainer gestern das Erreichen der nächsten Pokalrunde zur Pflicht.
Zur Zitterpartie wurde die Nominierung gestern für Sayabonga Nkosi. Weil mittags die Freigabe des südafrikanischen Fußballverbandes noch fehlte, verzichtete der Trainer zunächst auf den Neu-Bielefelder. Als nachmittags das Papier überraschend eintraf, überlegte Middendorp nicht lange. Nkosi rückte ins Aufgebot - zum Nachteil des Ex-Burghauseners Stefan Aigner, der noch einmal in die Warteschleife musste.
Dass der Weg des Erstligisten nach dem Pokalauftritt zur Buße ins örtliche Kloster und nicht in die zweite Runde führt, glauben aber noch nicht einmal die »Klosterer«, wie die Seligenportener überall genannt werden: »Unsere Chancen liegen bei 0,1 Prozent«, sagt Präsident Walter Eisl. Genau so groß ist auch die Aussicht, den durch Aufbau einer Zusatztribüne auf ein Fassungsvermögen von 5000 Besuchern vergrößerten Dorfsportplatz auszuverkaufen. Bislang sind gerade einmal 2000 Karten abgesetzt worden, wenn 4000 Zuschauer kommen, dürften die SV-Verantwortlichen schon selig sein. SVS-Mannschaftskapitän Tobias Maus wird jedoch mit jedem Tag etwas zuversichtlicher: »Je näher das Spiel rückt, desto mehr glauben wir an eine Chance.«
200 Bielefelder Fans dürfen sich auf eine Arminia-Elf einstellen, in der Middendorp auf seine Individualisten setzt: Neben Ioannis Masmanidis und Sibusiso Zuma erwartet der Trainer vor allem von David Kobylik eine engagierte und effektive Vorführung. Der Tscheche, Anfang der Woche schon fast aussortiert, dürfte nach Böhmes Ausfall in die erste Elf aufrücken.
Einen Vorteil hat der Landesligist jedoch auf seiner Seite: In Bayern hat die Saison bereits begonnen, weshalb Seligenporten auf frische Wettkampferfahrung verweisen kann. Und siehe da: Nach zwei Spieltagen steht der Klub mit einer weißen Weste da, mit sechs Punkten und 7:0 Toren.
So könnte Arminia spielen: Hain - Bollmann, Mijatovic, Gabriel, Rau - Kucera - Tesche, Masmanidis, Kobylik - Zuma, Wichniarek
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
04.08.2007 - 13:21 Uhr
Kicker aus Malawi in Arminias Schuhen
Von Dirk Schuster
Bielefeld (WB). »Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh'«, heißt es vor jeder Saison bei Arminia Bielefeld. Die Profis bekommen neue Fußballschuhe. Viele alte Paare landen im Müll. In Madisi, eine Stadt in Malawi, treten die meisten Spieler barfuß an den Ball. Dank WESTFALEN-BLATT-Leserin Lisa Böer sind jetzt 15 Paar der ausrangierten Arminia-Schuhe auf dem Weg nach Afrika.
Die 20-Jährige wurde als Missionarin auf Zeit von den Franziskanerinnen Salzkotten in das Krankenhaus in Madisi vermittelt. Mitte Juli kehrte sie nach einem freiwilligen sozialen Jahr in ihre Heimatstadt Paderborn zurück. Über ihre Tageszeitung stellte sie einen Kontakt zum Bielefelder Bundesligaverein her. »Kaum jemand kann sich vorstellen, wie sich die Spieler freuen werden, wenn sie das Paket öffnen«, sagt Lisa Böer. Für sie ist mit der Heimkehr nach Ostwestfalen das Kapitel Malawi noch nicht beendet. »Ich habe Kontakt zu vielen Freunden. Manchmal dauert es allerdings eine Stunde, bis eine Telefonverbindung steht.« Anrufe aus Malawi erwartet sie nicht. »Die meisten haben ein Handy, aber kein Guthaben. Sie können nur angerufen werden.«
Besonders ans Herz gewachsen sind Lisa Böer die Fußballer der Madisi Medicals. So heißt der Klub der Stadt, der in der dritthöchsten Liga spielt, und bei dem Mtaya, Lisas bester Freund, Mitglied ist. Mit den Stadien der deutschen Regionalliga haben Malawis Fußballplätze nichts gemeinsam, ebenso wenig die Ausstattung der Spieler. »Der Boden besteht aus viel Sand und wenig Rasen«, sagt Lisa Böer. »Zurzeit tragen die Spieler Brasilien-Trikots. Aber keine Originale.«
Allein der Trainingsumfang aber lässt erahnen, dass die Medicals ihren Sport sehr ernst nehmen. Zwei Mal täglich an vier Tagen in der Woche wird trainiert. »Morgens stehen die Spieler um 5.30 Uhr auf dem Platz. Danach gehen sie zur Arbeit«, sagt Lisa Böer. Um 15.30 Uhr beginnt das Nachmittagstraining, genau wie bei den Arminen an der Friedrich-Hagemann-Straße. Gespielt wird auch in Malawi am Wochenende, allerdings an beiden Tagen. Statt mit Alm-Wurst und Bier stärken sich die Zuschauer am Spielfeldrand mit Äpfeln, Milch und Saft.
»Zu den Auswärtsspielen sind wir mit 25 Leuten auf der Ladefläche eines Pick-ups gefahren«, sagt Lisa Böer. Ein Mal blieb der Wagen liegen. Zwei Stunden musste die Besatzung auf Benzin warten. »Die Nacht brach herein. Wir haben Feuer gemacht, getanzt und gesungen, um uns warm zu halten - eines meiner schönsten Erlebnisse«, sagt Lisa Böer.
Mit der Fußballmannschaft habe sie so viel Interessantes erlebt, »dass ich das Gefühl hatte, etwas zurückgeben zu müssen«. Mit ihrem Vater Peter kam sie auf die Idee, beim DSC Arminia nach ausrangierten Schuhen zu fragen. Das WESTFALEN-BLATT stellte den Kontakt her und lief beim afrikaerfahrenen Trainer Ernst Middendorp offene Türen ein. Die Zeugwarte Asim Obarcanin und Rainer Schonz suchten die alten Schätze zusammen. Das Ergebnis: ein randvoller Wäschekorb mit 15 Paar Schuhen, den Lisa und Peter Böer dankbar entgegen nahmen.
Das Paket ist unterwegs nach Madisi, das Porto zahlt das WESTFALEN-BLATT. »Adressiert ist es an Mister Kuyera, den Leiter des Krankenhauses, in dem ich gearbeitet habe. Er ist auch Gründer der Madisi Medicals«, sagt Lisa Böer. Wie lange das Paket unterwegs ist, ist ungewiss. »Das kann zwei Wochen, aber auch drei Monate dauern«, sagt Peter Böer, der seiner Tochter oft Post nach Malawi geschickt hat. »Bis jetzt«, sagt sie, »hat in Madisi noch nie jemand von Arminia Bielefeld gehört. Die kennen nur Bayern München. Aber wenn das Paket dort ist, hat Arminia viele neue Fans.«
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Von Dirk Schuster
Bielefeld (WB). »Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh'«, heißt es vor jeder Saison bei Arminia Bielefeld. Die Profis bekommen neue Fußballschuhe. Viele alte Paare landen im Müll. In Madisi, eine Stadt in Malawi, treten die meisten Spieler barfuß an den Ball. Dank WESTFALEN-BLATT-Leserin Lisa Böer sind jetzt 15 Paar der ausrangierten Arminia-Schuhe auf dem Weg nach Afrika.
Die 20-Jährige wurde als Missionarin auf Zeit von den Franziskanerinnen Salzkotten in das Krankenhaus in Madisi vermittelt. Mitte Juli kehrte sie nach einem freiwilligen sozialen Jahr in ihre Heimatstadt Paderborn zurück. Über ihre Tageszeitung stellte sie einen Kontakt zum Bielefelder Bundesligaverein her. »Kaum jemand kann sich vorstellen, wie sich die Spieler freuen werden, wenn sie das Paket öffnen«, sagt Lisa Böer. Für sie ist mit der Heimkehr nach Ostwestfalen das Kapitel Malawi noch nicht beendet. »Ich habe Kontakt zu vielen Freunden. Manchmal dauert es allerdings eine Stunde, bis eine Telefonverbindung steht.« Anrufe aus Malawi erwartet sie nicht. »Die meisten haben ein Handy, aber kein Guthaben. Sie können nur angerufen werden.«
Besonders ans Herz gewachsen sind Lisa Böer die Fußballer der Madisi Medicals. So heißt der Klub der Stadt, der in der dritthöchsten Liga spielt, und bei dem Mtaya, Lisas bester Freund, Mitglied ist. Mit den Stadien der deutschen Regionalliga haben Malawis Fußballplätze nichts gemeinsam, ebenso wenig die Ausstattung der Spieler. »Der Boden besteht aus viel Sand und wenig Rasen«, sagt Lisa Böer. »Zurzeit tragen die Spieler Brasilien-Trikots. Aber keine Originale.«
Allein der Trainingsumfang aber lässt erahnen, dass die Medicals ihren Sport sehr ernst nehmen. Zwei Mal täglich an vier Tagen in der Woche wird trainiert. »Morgens stehen die Spieler um 5.30 Uhr auf dem Platz. Danach gehen sie zur Arbeit«, sagt Lisa Böer. Um 15.30 Uhr beginnt das Nachmittagstraining, genau wie bei den Arminen an der Friedrich-Hagemann-Straße. Gespielt wird auch in Malawi am Wochenende, allerdings an beiden Tagen. Statt mit Alm-Wurst und Bier stärken sich die Zuschauer am Spielfeldrand mit Äpfeln, Milch und Saft.
»Zu den Auswärtsspielen sind wir mit 25 Leuten auf der Ladefläche eines Pick-ups gefahren«, sagt Lisa Böer. Ein Mal blieb der Wagen liegen. Zwei Stunden musste die Besatzung auf Benzin warten. »Die Nacht brach herein. Wir haben Feuer gemacht, getanzt und gesungen, um uns warm zu halten - eines meiner schönsten Erlebnisse«, sagt Lisa Böer.
Mit der Fußballmannschaft habe sie so viel Interessantes erlebt, »dass ich das Gefühl hatte, etwas zurückgeben zu müssen«. Mit ihrem Vater Peter kam sie auf die Idee, beim DSC Arminia nach ausrangierten Schuhen zu fragen. Das WESTFALEN-BLATT stellte den Kontakt her und lief beim afrikaerfahrenen Trainer Ernst Middendorp offene Türen ein. Die Zeugwarte Asim Obarcanin und Rainer Schonz suchten die alten Schätze zusammen. Das Ergebnis: ein randvoller Wäschekorb mit 15 Paar Schuhen, den Lisa und Peter Böer dankbar entgegen nahmen.
Das Paket ist unterwegs nach Madisi, das Porto zahlt das WESTFALEN-BLATT. »Adressiert ist es an Mister Kuyera, den Leiter des Krankenhauses, in dem ich gearbeitet habe. Er ist auch Gründer der Madisi Medicals«, sagt Lisa Böer. Wie lange das Paket unterwegs ist, ist ungewiss. »Das kann zwei Wochen, aber auch drei Monate dauern«, sagt Peter Böer, der seiner Tochter oft Post nach Malawi geschickt hat. »Bis jetzt«, sagt sie, »hat in Madisi noch nie jemand von Arminia Bielefeld gehört. Die kennen nur Bayern München. Aber wenn das Paket dort ist, hat Arminia viele neue Fans.«
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
06.08.2007 - 08:36 Uhr
Trainer trifft Hawar-Berater
Seligenporten (WB/wjö). Am Rande der Pokalpartie hat Ernst Middendorp an der Verpflichtung von Linksaußen Hawar Mulla Mohammed Taher (Apollon Limassol) gearbeitet. Im Mannschaftshotel traf sich Arminia Bielefelds Trainer mit Najim Mohamad, dem Berater des irakischen Wunschspielers, um weitere Details zu besprechen.
Bereits seit einer Woche hielt sich Najim in Nürnberg auf. Er hatte dort zwei Fußballteams zu betreuen, die in der Stadt des deutschen Pokalsiegers im Trainingslager waren. Es ist ein Rätsel, wieso sich kein DSC-Verantwortlicher auf den Weg machte, um schon vorab in Nürnberg das Gespräch zu suchen.
Inzwischen ist jedenfalls klar, warum sowohl Sportgeschäftsführer Reinhard Saftig als auch Middendorp zuletzt mehrfach angemerkt hatten, dass das Bemühen, den Linksfuß zu verpflichten, Geduld erfordere. Hawar, der in Jordanien lebt, hat kein Visum. Niemand weiß, ob er sich in Bagdad eines ausstellen lassen muss oder ob das auch in Jordanien funktioniert. »Wenn es gar nicht anders geht, müssen wir die Initiative ergreifen und nach Jordanien fliegen. Dafür bin ich mir nicht zu schade«, sagte Middendorp.
Weil der irakische Nationalspieler nach Worten des 48-Jährigen »alles mitbringt, was ein Außen haben muss«, wird der Coach am Ball bleiben. Schließlich weiß Middendorp auch: »Hawar würde liebend gern in die Bundesliga wechseln.«
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
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2:0 in Seligenporten - Hain verhindert Ausgleich
Von Werner Jöstingmeyer Seligenporten (WB). Mit mehr Mühe als erwartet hat Fußball-Bundesligist DSC Arminia Bielefeld gestern die Pokal-Hürde SV Seligenporten genommen. Erst das Joker-Tor von Jonas Kamper zum 2:0 (79.) beruhigte die DSC-Gemüter. Der Fünftligist schlug sich tapfer.
Das Abschlusstraining am Samstag hatte Arminia-Trainer Ernst Middendorp am Valznerweiher, dem Trainingsgelände des Vorjahres-Cupgewinners 1. FC Nürnberg, abhalten lassen. Etwa in der Hoffnung, dass sich das Pokalglück des Clubs auf die Arminia abfärben möge? Vier Spiele müssten die Ostwestfalen jetzt noch gewinnen, um 2008 im Finale dabei zu sein. Doch an Berlin traute sich nach der schweren Geburt in der Marktgemeinde Pyrbaum kein Armine zu denken. Das tat dafür Uwe Neunsinger, Trainer des SV Seligenporten. Er sagte: »Vielleicht erinnern sich die Bielefelder an die erste Runde zurück, wenn sie nächstes Jahr im Endspiel stehen.«
20 Minuten dauerte es, ehe der DSC in der Max-Aicher-Recycling-Arena in Führung ging. Auf Flanke von Christian Eigler köpfte Artur Wichniarek das 0:1. Zwar hatten die Gäste beim Landesliga-Spitzenreiter, der sich den Aufstieg in die Bayernliga zum Ziel gesetzt hat, vor der Halbzeit weitere gute Möglichkeiten. Die Leistung, die der Bundesligist ablieferte, war eine Woche vor Saisonbeginn dennoch alles andere als erstligareif. Zwei Mal Ioannis Masmanidis, Radim Kucera und besonders Sibusiso Zuma, der mit Eigler und Wichniarek in der Spitze agierte, hätten schon vor der Pause für klare Verhältnisse sorgen können. Doch der DSC ließ im Abschluss jede Souveränität vermissen. Zumas Schuss lenkte der gute SVS-Torwart Wagner an die Latte. »Wir hätten 5:0 oder 6:0 gewinnen können. 2:0 ist aber auch okay. Wir sind nach sehr schwerer Vorbereitung noch nicht wieder so frisch«, sagte Torschütze Artur Wichniarek.
Mit drei Angreifern, dafür aber ohne David Kobylik, waren die Arminen angetreten. Und das, obwohl Trainer Middendorp zuvor angekündigt hatte, dem Tschechen eine Chance zu geben.
Eine Chance erarbeitete sich nach dem Wechsel der SV Seligenporten. In allerhöchster Not musste DSC-Torwart Mathias Hain klären, weil das keineswegs sichere kroatisch-tschechische Innenverteidigerduo Mijatovic/Gabriel SVS-Stürmer Benjamin Pommer hatte davonziehen lassen (63.). »Da hat Mathias uns gerettet. Wenn das 1:1 fällt, ist ja klar, was hier los ist«, sagte Abwehrspieler Oliver Kirch. So sah es auch Middendorp: »Wenn wir einen rausheben wollen, dann Mathias Hain. Für einen Torwart ist es schwierig, in so einer Situation hellwach zu sein, wenn er sonst nicht geprüft wird.«
Benjamin Pommers Riesenchance war die beste der Platzherren, aber nicht deren einzige. Dass Seligenporten nicht in die Fußstapfen des SSV Ulm trat, der 2001/2002 als einziger Fünftligist in der Pokalhistorie einen Erstligisten aus dem Wettbewerb kegelte, lag auch daran, dass Jonas Kamper gleich wieder in die Rolle des treffsicheren Jokers schlüpfte. In der 79. Minute erzielte der Däne mit einem platzierten Schuss das 0:2. »Wir hätten unsererseits mehr Druck entwickeln müssen, dürfen aber auch nicht die gute Abwehrarbeit der Seligenportener vergessen«, sagte Trainer Middendorp.
Arminia: Hain - Kirch, Gabriel, Mijatovic, Rau (46. Bollmann) - Kucera - Tesche, Masmanidis (82. Nkosi) - Eigler, Wichniarek, Zuma (67. Kamper)
Seligenporten: Wagner - Eigl, Amtmann, Händel, Schrenk - Schlicker - Contala (74. Berber), Maus - Schiller (46. Puscher) - Pollinger (60. Pommer), Wurzbacher
Tore: 0:1 (20.) Wichniarek, 0:2 (79.) Kamper
Gelbe Karten: / - Rau, Gabriel
Zuschauer: 3500
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Seligenporten (WB/wjö). Am Rande der Pokalpartie hat Ernst Middendorp an der Verpflichtung von Linksaußen Hawar Mulla Mohammed Taher (Apollon Limassol) gearbeitet. Im Mannschaftshotel traf sich Arminia Bielefelds Trainer mit Najim Mohamad, dem Berater des irakischen Wunschspielers, um weitere Details zu besprechen.
Bereits seit einer Woche hielt sich Najim in Nürnberg auf. Er hatte dort zwei Fußballteams zu betreuen, die in der Stadt des deutschen Pokalsiegers im Trainingslager waren. Es ist ein Rätsel, wieso sich kein DSC-Verantwortlicher auf den Weg machte, um schon vorab in Nürnberg das Gespräch zu suchen.
Inzwischen ist jedenfalls klar, warum sowohl Sportgeschäftsführer Reinhard Saftig als auch Middendorp zuletzt mehrfach angemerkt hatten, dass das Bemühen, den Linksfuß zu verpflichten, Geduld erfordere. Hawar, der in Jordanien lebt, hat kein Visum. Niemand weiß, ob er sich in Bagdad eines ausstellen lassen muss oder ob das auch in Jordanien funktioniert. »Wenn es gar nicht anders geht, müssen wir die Initiative ergreifen und nach Jordanien fliegen. Dafür bin ich mir nicht zu schade«, sagte Middendorp.
Weil der irakische Nationalspieler nach Worten des 48-Jährigen »alles mitbringt, was ein Außen haben muss«, wird der Coach am Ball bleiben. Schließlich weiß Middendorp auch: »Hawar würde liebend gern in die Bundesliga wechseln.«
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
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2:0 in Seligenporten - Hain verhindert Ausgleich
Von Werner Jöstingmeyer Seligenporten (WB). Mit mehr Mühe als erwartet hat Fußball-Bundesligist DSC Arminia Bielefeld gestern die Pokal-Hürde SV Seligenporten genommen. Erst das Joker-Tor von Jonas Kamper zum 2:0 (79.) beruhigte die DSC-Gemüter. Der Fünftligist schlug sich tapfer.
Das Abschlusstraining am Samstag hatte Arminia-Trainer Ernst Middendorp am Valznerweiher, dem Trainingsgelände des Vorjahres-Cupgewinners 1. FC Nürnberg, abhalten lassen. Etwa in der Hoffnung, dass sich das Pokalglück des Clubs auf die Arminia abfärben möge? Vier Spiele müssten die Ostwestfalen jetzt noch gewinnen, um 2008 im Finale dabei zu sein. Doch an Berlin traute sich nach der schweren Geburt in der Marktgemeinde Pyrbaum kein Armine zu denken. Das tat dafür Uwe Neunsinger, Trainer des SV Seligenporten. Er sagte: »Vielleicht erinnern sich die Bielefelder an die erste Runde zurück, wenn sie nächstes Jahr im Endspiel stehen.«
20 Minuten dauerte es, ehe der DSC in der Max-Aicher-Recycling-Arena in Führung ging. Auf Flanke von Christian Eigler köpfte Artur Wichniarek das 0:1. Zwar hatten die Gäste beim Landesliga-Spitzenreiter, der sich den Aufstieg in die Bayernliga zum Ziel gesetzt hat, vor der Halbzeit weitere gute Möglichkeiten. Die Leistung, die der Bundesligist ablieferte, war eine Woche vor Saisonbeginn dennoch alles andere als erstligareif. Zwei Mal Ioannis Masmanidis, Radim Kucera und besonders Sibusiso Zuma, der mit Eigler und Wichniarek in der Spitze agierte, hätten schon vor der Pause für klare Verhältnisse sorgen können. Doch der DSC ließ im Abschluss jede Souveränität vermissen. Zumas Schuss lenkte der gute SVS-Torwart Wagner an die Latte. »Wir hätten 5:0 oder 6:0 gewinnen können. 2:0 ist aber auch okay. Wir sind nach sehr schwerer Vorbereitung noch nicht wieder so frisch«, sagte Torschütze Artur Wichniarek.
Mit drei Angreifern, dafür aber ohne David Kobylik, waren die Arminen angetreten. Und das, obwohl Trainer Middendorp zuvor angekündigt hatte, dem Tschechen eine Chance zu geben.
Eine Chance erarbeitete sich nach dem Wechsel der SV Seligenporten. In allerhöchster Not musste DSC-Torwart Mathias Hain klären, weil das keineswegs sichere kroatisch-tschechische Innenverteidigerduo Mijatovic/Gabriel SVS-Stürmer Benjamin Pommer hatte davonziehen lassen (63.). »Da hat Mathias uns gerettet. Wenn das 1:1 fällt, ist ja klar, was hier los ist«, sagte Abwehrspieler Oliver Kirch. So sah es auch Middendorp: »Wenn wir einen rausheben wollen, dann Mathias Hain. Für einen Torwart ist es schwierig, in so einer Situation hellwach zu sein, wenn er sonst nicht geprüft wird.«
Benjamin Pommers Riesenchance war die beste der Platzherren, aber nicht deren einzige. Dass Seligenporten nicht in die Fußstapfen des SSV Ulm trat, der 2001/2002 als einziger Fünftligist in der Pokalhistorie einen Erstligisten aus dem Wettbewerb kegelte, lag auch daran, dass Jonas Kamper gleich wieder in die Rolle des treffsicheren Jokers schlüpfte. In der 79. Minute erzielte der Däne mit einem platzierten Schuss das 0:2. »Wir hätten unsererseits mehr Druck entwickeln müssen, dürfen aber auch nicht die gute Abwehrarbeit der Seligenportener vergessen«, sagte Trainer Middendorp.
Arminia: Hain - Kirch, Gabriel, Mijatovic, Rau (46. Bollmann) - Kucera - Tesche, Masmanidis (82. Nkosi) - Eigler, Wichniarek, Zuma (67. Kamper)
Seligenporten: Wagner - Eigl, Amtmann, Händel, Schrenk - Schlicker - Contala (74. Berber), Maus - Schiller (46. Puscher) - Pollinger (60. Pommer), Wurzbacher
Tore: 0:1 (20.) Wichniarek, 0:2 (79.) Kamper
Gelbe Karten: / - Rau, Gabriel
Zuschauer: 3500
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
07.08.2007 - 23:56 Uhr
Basler Kolumne:
Zitat
In Bielefeld gibt es auch so einen Kandidaten wie diesen Lepsch: Der Reinhard Saftig, der Sportdirektor dort.
Bei Arminia lachen schon alle drüber, dass er seinen Sekretärinnen immer den Kaffee kocht. Ist ja im Grunde nicht verkehrt, aber leider ist es beim ihm wohl die einzige Tat des Tages...
Arminia ist ein komischer Klub geworden. Trainer Middendorp hat die Polizei im April mit 1,82 Promille am Steuer erwischt. Mensch, Ernst! Vollgas geben ist gut, „voll Gas“ geben aber nicht!
Klar, ich war früher auch kein Kind von Traurigkeit. Und beim Ernst war es ja sicher nur ein Ausrutscher. Im Abstiegskampf liegen die Nerven halt mal blank. Auch diese Saison wird’s für Arminia wieder schwer, aber der Ernst rettet Bielefeld erneut.
Für den Böhme wird das sein letzter Kraftakt. Jörg, alter Haudegen: Früher warst du ein Flitzer. Heute ist Dampf machen auf links nur noch auf der Autobahn drin.
Einen liebe ich aber bei der Arminia: Den Zuma! Der knipst garantiert bald woanders, wenn ich sehe, wie schwach andere Sturm-Reihen sind. Wie die von 96.
Ich denke dass die Arminia so zwischen 10-14 landen wird...
Zitat
In Bielefeld gibt es auch so einen Kandidaten wie diesen Lepsch: Der Reinhard Saftig, der Sportdirektor dort.
Bei Arminia lachen schon alle drüber, dass er seinen Sekretärinnen immer den Kaffee kocht. Ist ja im Grunde nicht verkehrt, aber leider ist es beim ihm wohl die einzige Tat des Tages...
Arminia ist ein komischer Klub geworden. Trainer Middendorp hat die Polizei im April mit 1,82 Promille am Steuer erwischt. Mensch, Ernst! Vollgas geben ist gut, „voll Gas“ geben aber nicht!
Klar, ich war früher auch kein Kind von Traurigkeit. Und beim Ernst war es ja sicher nur ein Ausrutscher. Im Abstiegskampf liegen die Nerven halt mal blank. Auch diese Saison wird’s für Arminia wieder schwer, aber der Ernst rettet Bielefeld erneut.
Für den Böhme wird das sein letzter Kraftakt. Jörg, alter Haudegen: Früher warst du ein Flitzer. Heute ist Dampf machen auf links nur noch auf der Autobahn drin.
Einen liebe ich aber bei der Arminia: Den Zuma! Der knipst garantiert bald woanders, wenn ich sehe, wie schwach andere Sturm-Reihen sind. Wie die von 96.
Ich denke dass die Arminia so zwischen 10-14 landen wird...
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