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Michael Dahlmann (Vorstandsvorsitzender)

01.02.2013 - 10:19 Uhr
Ja ja. Es ist eigtl. alles ganz einfach, nicht wahr. Mal nur soviel dazu. Hätten wir sämtliche Risiken mit eingepreist = konservative worst case Kalkulation, würden wir uns aktuell ggf. über die Neuaufstellung des Vereins unterhalten, da uns die Lizenz versagt geblieben wäre. Bei aller Kritik (auf die ich jetzt nicht näher eingehen mag) sollte man zumindest die Ausgangssituation mit in Betracht ziehen. Glaubt hier einer im Ernst, Dahlmann hätte keine konservative Planung getätigt, wenn das möglich gewesen wäre? Gerade er ist es doch, der davon am meisten profitiert hätte. Mit entsprechenden Polstern lassen sich doch etwaige Fehler noch leichter kaschieren. Insofern ist die aktuelle Situation für MD deutlich ungemütlicher.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaues-Wunder am 11.12.2014 um 12:04 Uhr bearbeitet
Zitat von nowo
Zitat von K4terR
Äpfel und Birnen.
Wenn er die Finanzstrukturen an die 3. Liga angepasst hat ist das eine Sache. Wenn man dann mit einem Zuschauerschnitt plant, welcher nicht eintritt, ist das eine andere.

Angepasst wären die Finanzstrukturen, wenn bei optimalem Verlauf (hohe Zuschauerzahlen, viele Punkteprämien, Aufstiegsprämie), mittlerem (normale Zuschauerzahlen, durchschnittliche Punkteprämien) und schlechtem Verlauf (geringe Zuschauerzahlen, fast keine Punkteprämien) ungefähr +/- 0 herauskäme. Dass man das nicht auf 200T€ genau planen kann, ist klar. Aber 1Mio. Minus in unserer Situation ist ein Unding und dafür trägt der VV die Gesamtverantwortung, davon kann er sich auch nicht freisprechen.


@nowo. Ich sehe da kein Unding, sondern einen direkten Zusammenhang zwischen den ursprünglichen Vorstellungen des sportlichen Erfolges und der jetzt tasächlich eingetretenen Misere. Freigesprochen hat er sich übrigens gar nicht. Allerdings auch hier der Verweis aud die MV, wo genau dieser Punkt doch hätte angeführt werden müssen, wenn man den VV hier in der Hauptverantwortung sieht.
Zitat von Blaues-Wunder
Ja ja. Es ist eigtl. alles ganz einfach, nicht wahr. Mal nur soviel dazu. Hätten wir sämtliche Risiken mit eingepreist = konservative worst case Kalkulation, würden wir uns aktuell ggf. über die Neuaufstellung des Vereins unterhalten, da uns die Lizenz versagt geblieben wäre. Bei aller Kritik (auf die ich jetzt nicht näher eingehen mag) sollte man zumindest die Ausgangssituation mit in Betracht ziehen. Glaubt hier einer im Ernst, Dahlmann hätte keine konservative Planung getätigt, wenn das möglich gewesen wäre? Gerade er ist es doch, der davon am meisten profitiert hätte. Mit entsprechenden Polstern lassen sich doch etwaige Fehler noch leichter kaschieren. Insofern ist die aktuelle Situation für MD deutlich ungemütlicher.

Dahlmann hat auf Aufstieg gesetzt. Konservativ?
Zitat von nowo
Zitat von Blaues-Wunder
Ja ja. Es ist eigtl. alles ganz einfach, nicht wahr. Mal nur soviel dazu. Hätten wir sämtliche Risiken mit eingepreist = konservative worst case Kalkulation, würden wir uns aktuell ggf. über die Neuaufstellung des Vereins unterhalten, da uns die Lizenz versagt geblieben wäre. Bei aller Kritik (auf die ich jetzt nicht näher eingehen mag) sollte man zumindest die Ausgangssituation mit in Betracht ziehen. Glaubt hier einer im Ernst, Dahlmann hätte keine konservative Planung getätigt, wenn das möglich gewesen wäre? Gerade er ist es doch, der davon am meisten profitiert hätte. Mit entsprechenden Polstern lassen sich doch etwaige Fehler noch leichter kaschieren. Insofern ist die aktuelle Situation für MD deutlich ungemütlicher.

Dahlmann hat auf Aufstieg gesetzt. Konservativ?


Nicht gelesen?
Die Aussage war: Hätten wir konservativ geplant, was auch für MD die komfortablere Variante gewesen wäre, hätte es keine Lizenz gegeben. Ergo war in den Zahlen zum Erfolg verdammt. Ich glaube nicht mal, dass es Aufstieg war. Das obere Drittel mit Tuchfühlung allerdings schon.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaues-Wunder am 11.12.2014 um 12:20 Uhr bearbeitet
Zitat von nowo
Zitat von Blaues-Wunder
Ja ja. Es ist eigtl. alles ganz einfach, nicht wahr. Mal nur soviel dazu. Hätten wir sämtliche Risiken mit eingepreist = konservative worst case Kalkulation, würden wir uns aktuell ggf. über die Neuaufstellung des Vereins unterhalten, da uns die Lizenz versagt geblieben wäre. Bei aller Kritik (auf die ich jetzt nicht näher eingehen mag) sollte man zumindest die Ausgangssituation mit in Betracht ziehen. Glaubt hier einer im Ernst, Dahlmann hätte keine konservative Planung getätigt, wenn das möglich gewesen wäre? Gerade er ist es doch, der davon am meisten profitiert hätte. Mit entsprechenden Polstern lassen sich doch etwaige Fehler noch leichter kaschieren. Insofern ist die aktuelle Situation für MD deutlich ungemütlicher.

Dahlmann hat auf Aufstieg gesetzt. Konservativ?


Eigentlich müsste es doch möglich sein das der vv das finanzloch aus der eigenen tasche zahlen kann... so wenig bekommen die doch auch nicht... oder eine fananleihe wo der vorstand mit einzahlt
Zitat von Blaues-Wunder
Zitat von nowo
Zitat von Blaues-Wunder
Ja ja. Es ist eigtl. alles ganz einfach, nicht wahr. Mal nur soviel dazu. Hätten wir sämtliche Risiken mit eingepreist = konservative worst case Kalkulation, würden wir uns aktuell ggf. über die Neuaufstellung des Vereins unterhalten, da uns die Lizenz versagt geblieben wäre. Bei aller Kritik (auf die ich jetzt nicht näher eingehen mag) sollte man zumindest die Ausgangssituation mit in Betracht ziehen. Glaubt hier einer im Ernst, Dahlmann hätte keine konservative Planung getätigt, wenn das möglich gewesen wäre? Gerade er ist es doch, der davon am meisten profitiert hätte. Mit entsprechenden Polstern lassen sich doch etwaige Fehler noch leichter kaschieren. Insofern ist die aktuelle Situation für MD deutlich ungemütlicher.

Dahlmann hat auf Aufstieg gesetzt. Konservativ?


Nicht gelesen?
Die Aussage war: Hätten wir konservativ geplant, was auch für MD die komfortablere Variante gewesen wäre, hätte es keine Lizenz gegeben. Ergo war in den Zahlen zum Erfolg verdammt. Ich glaube nicht mal, dass es Aufstieg war. Das obere Drittel mit Tuchfühlung allerdings schon.


Aber so eine "Planung", ohne Netz und doppelten Boden, die nach Platz 12 und 13 in den Vorjahren nun auf einen Spitzenplatz durch eine "Sicherheitslösung" setzt, ist völlig unverantwortlich.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass man nicht sämtliche Risiken einpreist. Die naheliegendsten aber schon. Der Kader ist z.B. viel zu teuer für unsere Verhältnisse.
Zitat von Hansa12459
Ich fand die Mail ehrlich gesagt sehr befremdlich.
Alle anderen sind/waren schuld bzw. haben ihn im Stich gelassen. Als Beispiel wird UV genannt, der einfach geht und MD dazu zwingt sich mit sportlichen Themen befassen zu müssen.
Der Verein nimmt Thomas Finck wieder auf nachdem dieser seinen Job verliert und nun geht er einfach wieder.
Dagegen wird aufgezählt was MD alles geleistet hat. Einen komplett führungslosen Verein vor dem sicheren Ruin bewahrt, 10 Mio Schulden abgebaut und soweit saniert, dass die Kostenstruktur an die Lage in der 3.Liga angepasst ist. Da frage ich mich doch woher in der Zeit wieder so ein großes Minus herkommt.
Ich hätte mir gewünscht, dass er sich auch kritisch mit seiner Arbeit und den Ergebnissen auseinandersetzt und Fehler nicht nur bei anderen sucht.


Mitgliederverarsche 2. Staffel

Weil UV gegangen ist, musste er sich also mit sportlichen Themen befassen. grinsgrins
Wieder mal Ursache und Wirkung komplett vertauscht. Ich wusste auch gar nicht, dass UV schon weg war, als er Bergmann gefeuert hat.

Der ist sich auch wirklich für nichts zu schade. Völlig frei von jeder Selbstkritik.
Den Mann müsste man doch eigentlich selbst aus dem Weltall erkennen, so leuchtet unsere Lichtgestalt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von spence am 11.12.2014 um 13:17 Uhr bearbeitet
Zitat von nowo
Zitat von Blaues-Wunder
Zitat von nowo
Zitat von Blaues-Wunder
Ja ja. Es ist eigtl. alles ganz einfach, nicht wahr. Mal nur soviel dazu. Hätten wir sämtliche Risiken mit eingepreist = konservative worst case Kalkulation, würden wir uns aktuell ggf. über die Neuaufstellung des Vereins unterhalten, da uns die Lizenz versagt geblieben wäre. Bei aller Kritik (auf die ich jetzt nicht näher eingehen mag) sollte man zumindest die Ausgangssituation mit in Betracht ziehen. Glaubt hier einer im Ernst, Dahlmann hätte keine konservative Planung getätigt, wenn das möglich gewesen wäre? Gerade er ist es doch, der davon am meisten profitiert hätte. Mit entsprechenden Polstern lassen sich doch etwaige Fehler noch leichter kaschieren. Insofern ist die aktuelle Situation für MD deutlich ungemütlicher.

Dahlmann hat auf Aufstieg gesetzt. Konservativ?


Nicht gelesen?
Die Aussage war: Hätten wir konservativ geplant, was auch für MD die komfortablere Variante gewesen wäre, hätte es keine Lizenz gegeben. Ergo war in den Zahlen zum Erfolg verdammt. Ich glaube nicht mal, dass es Aufstieg war. Das obere Drittel mit Tuchfühlung allerdings schon.


Aber so eine "Planung", ohne Netz und doppelten Boden, die nach Platz 12 und 13 in den Vorjahren nun auf einen Spitzenplatz durch eine "Sicherheitslösung" setzt, ist völlig unverantwortlich.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass man nicht sämtliche Risiken einpreist. Die naheliegendsten aber schon. Der Kader ist z.B. viel zu teuer für unsere Verhältnisse.


Ok Nowo. Dann hätten wir den Laden am Ende der letzten Saison dicht machen können. Allerdings wäre dann dem gleichen Verantwortlichen vorgeworfen worden, nicht alles probiert zu haben. Quadratur des Kreises. Die Auflage der Liquiditätsreserve von 1,2 Mio. € (nach Einspruch und Verhandlungen. Vorher 2,4 Mio.€) kam doch nicht aus dem luftleeren Raum. Derartige Rahmenbedingungen bei der Betrachtung der Misere außen vor zu lassen, ist Schönen der Realität, eigtl. aber deren Verdrängung. Um es kurz zu fassen. Wir stehen seit fast 3 Jahren mit dem Rücken zur Wand. Die Ursachen wie Überschuldung, Treiber Infrastruktur, zu späte Anpassung der Ausgabenseite (da, wo es überhaupt möglich war) sind hinlänglich bekannt. Eine Planung ohne sportl. Erfolg und deren wirtschaftl. Faktoren war nicht genehmigungsfähig bei der Lizenzerteilung. An diesem Punkt hätte man ehrlich bzw. bequem sein und die Insolvenz beantragen können. Statt dessen wurde mit den entsprechenden Risiken ein neuer Anlauf genommen. Die Möglichkeit von Netz und doppelten Boden muss erstmal gegeben sein, um sie nutzen zu können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaues-Wunder am 11.12.2014 um 13:36 Uhr bearbeitet
Zitat von guestrower

Eigentlich müsste es doch möglich sein das der vv das finanzloch aus der eigenen tasche zahlen kann... so wenig bekommen die doch auch nicht... oder eine fananleihe wo der vorstand mit einzahlt


Natürlich - bei den fürstlichen Entlohnungen als Vorstand des glohrreichen FCH, zahlt der VV natürlich die 750k aus der Portotasche! Was hast du für Vorstellungen darüber, wie hoch diese Position dotiert ist?
Ein anderer Punkt: Wieso sollte er dafür haften? Wieso nicht du? Oder ich? Oder alle Mitglieder (das würde alle Verantwortlichen auch mit einbeziehen) Eine Sonderabgabe von einem Jahresbeitrag würde das Loch auf Anhieb schließen. Die Satzung bzw. das Vereinsrecht gibt das (glaube ich) her.


@Novo: Ich lehne mich mal aus dem Fenster indem ich behaupte, dass du nirgendwo eine Ergebnisneutrale Planung für alle sportlichen Cases machen kannst. Zuschauerausfälle durch weggefallene Prämien zu kompensieren funktioniert in der Form einfach nicht. In der Realität planst du mehrere Fälle - und entscheidest dich für den, der dir am wahrscheinlichsten vorkommt. Es hängen z.B. Ausgaben für die Lizenzmannschaft, Zuschauereinnahmen und sportlicher Erfolg gleich mehrfach und in unterschiedliche Richtungen zusammen. Wichtig ist einzig und allein, dass man einen Plan hat um eine Plan-Nichterreichung früh zu erkennen und entgegenzuwirken. Beispielsweise hätte das Budget der Profis im Mittel einen direkten Einfluß auf den sportlichen Erfolg, auf die Attraktivität des Spiels und damit auch auf die Zuschauer und Vermarkter. Somit ist es eben nicht sinnvoll den worst-case zu planen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Eintritt oder man sich sportlicher Chancen beraubt dann dementsprechend höher wird. Natürlich gibt es auch probabilistische Planungsansätze - aber die sind oft so komplex, dass selbst große Firmen sie häufig scheuen. Ausserdem verteilt man damit die Unschärfe nur ein wenig weiter - die "schwarze Null" bei jedem Saisonverlauf wirst du damit auch nie haben.

Am Ende fehlen pi mal daumen 2000 beim Zuschauerschnitt. Würden wir Semierfolgreich in der oberen Tabellenhälfte mitspielen wäre das meiner Ansicht nach überhaupt kein Problem.
Zitat von Forever_Hansa

@Novo: Ich lehne mich mal aus dem Fenster indem ich behaupte, dass du nirgendwo eine Ergebnisneutrale Planung für alle sportlichen Cases machen kannst.

Das glaube ich Dir gern, man sollte aber schon versuchen, der 0 für die gängigsten Fälle möglichst nah zu kommen.

Bei uns scheint es aber immer nur den Plan "Aufstieg spätestens in der nächsten Saison" gegeben zu haben, unabhängig davon, ob das realistisch ist.

Ein ernsthafter Versuch, ggf. langfristig in der 3.Liga überleben zu können, wurde gar nicht erst unternommen. Man hat auf Risiko gesetzt, hat aber immer verloren und steht jetzt mehr denn je vor dem Aus.
Nun kann man sich natürlich hinstellen und behaupten, man habe alles richtig gemacht ...
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