| Geburtsdatum | 07.01.1985 |
|---|---|
| Alter | 41 |
| Nat. |
Slowakei |
| Größe | 1,84m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Karim Guédé [Scout]
02.05.2012 - 20:09 Uhr
29.12.2015 - 09:23 Uhr
Zitat von bayfreisk

Quelle: www.badische-zeitung.de
Interview mit kg in der badischen zeitung 123456789
... hoffe er bleibt uns über 2016 erhalten
Ich glaube nicht dass nach dem SC noch irgendwo eine Profistation hat (evtl. in den niederklassigen Vereinen in Hamburg) und hoffe dass er nach Karriereende in den Verein eingebunden werden kann. Mit 31 ist er schon in einem Alter, wo er sich über den nächsten Schritt gedanken machen sollte. Karim Guédé ist ja ein sehr symphathischer, ergeiziger und keineswegs ungebildeter Mensch der so manch Arbeit im Verein verrichten könnte.
Zur not sogar im Fanshop, wo unter anderem der ehemalige Spieler Michelle Borrozzino arbeitet
oder im Trainerbereich (Jugendtrainer wie z.B.Lars Hermel oder Athletik-Trainer
) Hammer Typ auf jeden Fall.
Zu dem BZ-Portrait muss man aber sagen, dass fast jedes Jahr mit dem SC eine Achterbahnfahrt für Karim Guédé war
08.03.2016 - 11:40 Uhr
Karim Guede - die wohl am kontroversesten diskutierte Personalie der letzten Wochen (Monate).
Einleitend erst einmal: Ich finde Karim auch ausgesprochen symphatisch und mit seiner immer kämpferischen Einstellung verkörpert er natürlich einen Typ Sportler der bei vielen Fans grundsätzlich schon einmal gut ankommt... Gerade durch die jüngste Siegesserie, bei der Karim immer in der Startelf stand, gibt es ja auch nicht wenige Stimmen die seine Einsätze gutheißen.
Aber...
Für mich war spätestens gegen RB Leipzig und eigentlich auch schon bei vielen Spielen zuvor seine Aufstellung durch absolut nichts zu rechtfertigen. Warum? Zuerst einmal hatte Guede in Liga 1 gegen manche Gegner aus meiner Sicht noch seine Daseinsberechtigung in der Startelf. Nämlich dann, wenn es primär darum ging Gegentore zu verhindern und ohnehin nicht damit zu rechnen war, dass nach vorne viel konstruktiv zusammen gehen wird (einfach aufgrund der Klasse des Gegners). Nun spielen wir in Liga 2, sind auf Platz 2 der Tabelle, spielen bis auf zwei Durchhänger eine souveräne Runde und schießen die meisten Tore der Liga.
Ich finde es berechtigt an der Stelle zu fragen: Brauchen wir auf einer offensiven Position wirklich einen Spieler der als reiner Zerstörer/Anläufer fungiert und sonst absolut gar nicht am Offensivspiel teilnimmt? Ich sage ganz klar NEIN.
Beobachtet man das Spiel von Guede, so ist er wirklich überhaupt nicht in die Offensivaktionen eingebunden. Er hat unpassende Laufwege, kommt eigentlich in jeder Situation zu spät und, für mich besonders erstaunlich, gewinnt pro Spiel maximal 2-3 Kopfballduelle. Seine "giftige Art" endet fast immer in einem Foulspiel, da hat er überhaupt kein Gefühl für das richtige Timing in Zweikämpfen. Von den Mitspielern wird er, ich denke bewusst, gerade im schnellen Umschaltspiel so gut wie nie angespielt und falls doch, ist der Ball entweder wieder weg oder der Angriff zu Ende da er zu lange zur Verarbeitung braucht. Das vielfach gehörte Argument man brauche ihn für eine defensive Stabilität ist doch totaler - Entschuldigung - Humbug!
Arbeiten die Petersen, Phillips, Niederlechners und Grifos dieser Welt tatsächlich gar nicht nach hinten mit? Und, um das ganze mal provokativ etwas auf die Spitze zu treiben, wie schaffen es dann all die anderen Mannschaften ohne einen Spielertyp Guede da vorne drin? Wie haben wir es die komplette Hinrunde sehr erfolgreich hingekriegt?
Und ist es nicht so, dass gerade unserer Doppelsechs immer wieder nachgesagt wird, dass sie sehr defensiv orientiert ist?
Bei mir entwickelt sich da mehr und mehr ein gewisser Frust wenn ich sehe wie wir es uns leisten Spieler mit dieser Qualität wie Petersen oder Philipp auf der Bank zu lassen. Klar, die Ergebnisse haben trotz allem gepasst. Aber gerade die letzte Abstiegssaison hat doch wieder einmal gezeigt wie wichtig mittelfristig eine eingespielte Truppe ist - und da möchte ich doch bitte eine eingespielte Truppe mit der größten Qualität die wir aufbieten können!
Einleitend erst einmal: Ich finde Karim auch ausgesprochen symphatisch und mit seiner immer kämpferischen Einstellung verkörpert er natürlich einen Typ Sportler der bei vielen Fans grundsätzlich schon einmal gut ankommt... Gerade durch die jüngste Siegesserie, bei der Karim immer in der Startelf stand, gibt es ja auch nicht wenige Stimmen die seine Einsätze gutheißen.
Aber...
Für mich war spätestens gegen RB Leipzig und eigentlich auch schon bei vielen Spielen zuvor seine Aufstellung durch absolut nichts zu rechtfertigen. Warum? Zuerst einmal hatte Guede in Liga 1 gegen manche Gegner aus meiner Sicht noch seine Daseinsberechtigung in der Startelf. Nämlich dann, wenn es primär darum ging Gegentore zu verhindern und ohnehin nicht damit zu rechnen war, dass nach vorne viel konstruktiv zusammen gehen wird (einfach aufgrund der Klasse des Gegners). Nun spielen wir in Liga 2, sind auf Platz 2 der Tabelle, spielen bis auf zwei Durchhänger eine souveräne Runde und schießen die meisten Tore der Liga.
Ich finde es berechtigt an der Stelle zu fragen: Brauchen wir auf einer offensiven Position wirklich einen Spieler der als reiner Zerstörer/Anläufer fungiert und sonst absolut gar nicht am Offensivspiel teilnimmt? Ich sage ganz klar NEIN.
Beobachtet man das Spiel von Guede, so ist er wirklich überhaupt nicht in die Offensivaktionen eingebunden. Er hat unpassende Laufwege, kommt eigentlich in jeder Situation zu spät und, für mich besonders erstaunlich, gewinnt pro Spiel maximal 2-3 Kopfballduelle. Seine "giftige Art" endet fast immer in einem Foulspiel, da hat er überhaupt kein Gefühl für das richtige Timing in Zweikämpfen. Von den Mitspielern wird er, ich denke bewusst, gerade im schnellen Umschaltspiel so gut wie nie angespielt und falls doch, ist der Ball entweder wieder weg oder der Angriff zu Ende da er zu lange zur Verarbeitung braucht. Das vielfach gehörte Argument man brauche ihn für eine defensive Stabilität ist doch totaler - Entschuldigung - Humbug!
Arbeiten die Petersen, Phillips, Niederlechners und Grifos dieser Welt tatsächlich gar nicht nach hinten mit? Und, um das ganze mal provokativ etwas auf die Spitze zu treiben, wie schaffen es dann all die anderen Mannschaften ohne einen Spielertyp Guede da vorne drin? Wie haben wir es die komplette Hinrunde sehr erfolgreich hingekriegt?
Und ist es nicht so, dass gerade unserer Doppelsechs immer wieder nachgesagt wird, dass sie sehr defensiv orientiert ist?
Bei mir entwickelt sich da mehr und mehr ein gewisser Frust wenn ich sehe wie wir es uns leisten Spieler mit dieser Qualität wie Petersen oder Philipp auf der Bank zu lassen. Klar, die Ergebnisse haben trotz allem gepasst. Aber gerade die letzte Abstiegssaison hat doch wieder einmal gezeigt wie wichtig mittelfristig eine eingespielte Truppe ist - und da möchte ich doch bitte eine eingespielte Truppe mit der größten Qualität die wir aufbieten können!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kritiseur am 08.03.2016 um 11:42 Uhr bearbeitet
08.03.2016 - 12:15 Uhr
@Kritiseur, dem halte ich entgegen, ganz klar ja! Genug kontroverses zur person kg wurde und wird hier ja weiter geschrieben/ diskutiert... warum pro karim in ein paar stichworten:
- unbändiger einsatz in allen spielen und somit vorbild für viele im kader es ihm trotz besserer fussballerischer begabung gleich zu tun. die teilweise mut-lustlose und zweikampf/einsatzschwache darbietung unserer mannschaft ist mir noch zu gut in erinnerung
- karim ist keineswegs nur der oft gescholtene zerstörer, ich beobachte ihn sehr genau und muss sagen, dass seine spielerischen fähigkeiten sich im letzten jahr durchaus entwickelt haben wenn man es nur wahrnehmen will. Seine bälle kommen gerade auf dem boden wesentlich häufiger beim mitspieler an als noch in der vergangenheit.
- absolut profihafte einstellung auf und neben dem platz. ein bisschen wie " bigmac ", kein essen für einen gourmet, aber man weiss immer was man bekommt und es macht zwischendurch auch mal "satt" Ab und zu gibts auch die deluxe-variante. Letzte saison in berlin, gg. bayern und diese saison in kaiserslautern und heidenheim.
- vermutlich auch ausserhalb des platzes eine art "kitt" im mannschaftsgefüge.
- und nicht zuletzt ein kicker, welch manch defensivverbund in liga eins und zwei so manchesmal zur weissglut treibt und alleine dafür hat er seine berechtigung in einem freiburger kader
und die mär, dass er im team nicht akzeptiert/bewusst nicht angespielt wird oder unter den fans keine anhänger hat, kann ich definitiv aus meinen beobachtungen der letzten jahre widerlegen. Das solls auch schon gewesen sein aus meiner sicht. Ich für meinen teil hoffe, dass er uns (dem verein) noch lange erhalten bleibt, auch nach seiner karriere.
edith meint noch, dass karim doch sehr wertvoll für unser team sein muss. Wieso rangiert er bei der "spieler des spiels" -wertung sonst unter den top 11?
- unbändiger einsatz in allen spielen und somit vorbild für viele im kader es ihm trotz besserer fussballerischer begabung gleich zu tun. die teilweise mut-lustlose und zweikampf/einsatzschwache darbietung unserer mannschaft ist mir noch zu gut in erinnerung
- karim ist keineswegs nur der oft gescholtene zerstörer, ich beobachte ihn sehr genau und muss sagen, dass seine spielerischen fähigkeiten sich im letzten jahr durchaus entwickelt haben wenn man es nur wahrnehmen will. Seine bälle kommen gerade auf dem boden wesentlich häufiger beim mitspieler an als noch in der vergangenheit.
- absolut profihafte einstellung auf und neben dem platz. ein bisschen wie " bigmac ", kein essen für einen gourmet, aber man weiss immer was man bekommt und es macht zwischendurch auch mal "satt" Ab und zu gibts auch die deluxe-variante. Letzte saison in berlin, gg. bayern und diese saison in kaiserslautern und heidenheim.
- vermutlich auch ausserhalb des platzes eine art "kitt" im mannschaftsgefüge.
- und nicht zuletzt ein kicker, welch manch defensivverbund in liga eins und zwei so manchesmal zur weissglut treibt und alleine dafür hat er seine berechtigung in einem freiburger kader
und die mär, dass er im team nicht akzeptiert/bewusst nicht angespielt wird oder unter den fans keine anhänger hat, kann ich definitiv aus meinen beobachtungen der letzten jahre widerlegen. Das solls auch schon gewesen sein aus meiner sicht. Ich für meinen teil hoffe, dass er uns (dem verein) noch lange erhalten bleibt, auch nach seiner karriere.
edith meint noch, dass karim doch sehr wertvoll für unser team sein muss. Wieso rangiert er bei der "spieler des spiels" -wertung sonst unter den top 11?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bayfreisk am 08.03.2016 um 12:22 Uhr bearbeitet
08.03.2016 - 13:01 Uhr
Dass sich die Geister an Guédé scheiden, zeigt ja auch die Tatsache, dass einige die gestrigen Bedingungen als passend für ihn fanden und andere ganz und gar nicht. Ehrlih gesagt fiel er gestern mit seinem mangelnden Spiel mit dem Ball am Fuß nicht so auf und wenn er mal in die Nähe kam, stellte er auch nichts großartiges damit an.
Bei den langen Bällen hätte er auf jeden Fall nützlicher sein können, aber große Vorwürfe sollte man ihm nicht machen, da seine Hauptaufgabe laut dem Trainer ja das Spiel ohne Ball ist. Gerade das stört mich jedoch, denn wenn ein Kicker bei einem Spitzenverein der 2. Liga spielt, dann muss er einfach auch Dinge mitbringen, die ihn dazu befähigen mit dem Ball etwas anstellen zu können. Es ist für mich jedenfalls einmal mehr auffällig gewesen, dass er bei dem 1-0 nicht in der Kette erschien...
Ich bin ja nicht absolut gegen ihn und lasse mir das ja gefallen, dass er bei einem Spiel wie in Sandhausen dann wieder zum Einsatz kommt, um das Ruder herumzureißen. Aber auf Dauer darf so ein Spieler einfach nicht gesetzt sein, wenn man Alternativen auf der Bank hat, die weitaus begabter sind und es in der Hinserie mehr als nur gut gemacht haben. Etwas mehr differenziertes Sehen von Streich würde ich mir wünschen, auch bei Erfolgen ist nicht immer alles rosarot und perfekt. Dass er unterschiedliche Maßstäbe ansetzt, dürfte ja jedem schon aufgefallen sein.
Wenn es seine Qualitäten sind Gegner anzulaufen und diese zu stressen... tut mir Leid, dass ist für mich für jeden Profi eine Basistugend, die man liefern muss, wenn es der Trainer mit dieser Taktik erfordert.
Bei den langen Bällen hätte er auf jeden Fall nützlicher sein können, aber große Vorwürfe sollte man ihm nicht machen, da seine Hauptaufgabe laut dem Trainer ja das Spiel ohne Ball ist. Gerade das stört mich jedoch, denn wenn ein Kicker bei einem Spitzenverein der 2. Liga spielt, dann muss er einfach auch Dinge mitbringen, die ihn dazu befähigen mit dem Ball etwas anstellen zu können. Es ist für mich jedenfalls einmal mehr auffällig gewesen, dass er bei dem 1-0 nicht in der Kette erschien...
Ich bin ja nicht absolut gegen ihn und lasse mir das ja gefallen, dass er bei einem Spiel wie in Sandhausen dann wieder zum Einsatz kommt, um das Ruder herumzureißen. Aber auf Dauer darf so ein Spieler einfach nicht gesetzt sein, wenn man Alternativen auf der Bank hat, die weitaus begabter sind und es in der Hinserie mehr als nur gut gemacht haben. Etwas mehr differenziertes Sehen von Streich würde ich mir wünschen, auch bei Erfolgen ist nicht immer alles rosarot und perfekt. Dass er unterschiedliche Maßstäbe ansetzt, dürfte ja jedem schon aufgefallen sein.
Wenn es seine Qualitäten sind Gegner anzulaufen und diese zu stressen... tut mir Leid, dass ist für mich für jeden Profi eine Basistugend, die man liefern muss, wenn es der Trainer mit dieser Taktik erfordert.
08.03.2016 - 13:10 Uhr
Zitat von Pichichi
Wenn es seine Qualitäten sind Gegner anzulaufen und diese zu stressen... tut mir Leid, dass ist für mich für jeden Profi eine Basistugend, die man liefern muss, wenn es der Trainer mit dieser Taktik erfordert.
Wenn es seine Qualitäten sind Gegner anzulaufen und diese zu stressen... tut mir Leid, dass ist für mich für jeden Profi eine Basistugend, die man liefern muss, wenn es der Trainer mit dieser Taktik erfordert.
Absolut richtig! Nur machen es eben manche Spieler dennoch besser als andere, das ist einfach so. Guede ist gegen den Ball wirklich herausragend. Mir reicht das aber nicht, jedenfalls nicht in den meisten Spielen. Gegen Sandhausen fand ich seinen Startelfeinsatz berechtigt, das Spiel hat das auch hergegeben. Gegen Lautern konnte ich es schon nicht mehr verstehen, Philipp wären 70 Minuten zuzutrauen gewesen. Aber da hat Guede sein bestes Spiel seit langem abgeliefert, ok. Gegen Bielefeld und gegen Leipzig war er dann völlig nutzlos. Seine Stärken, die er - wie ich finde - auf jeden Fall hat, kamen überhaupt nicht zum Tragen, was man aufgrund der Spielweise des jeweiligen Gegners bereits im Vorhinen hätte sehen können (gegen Lautern gegen eine neu zusammengestellte Defensive war das noch vertretbar, das galt aber nicht gegen Bielefeld und Leipzig). Das Interessante ist ja: Niederlechner ist der bessere Guede; gegen den Ball ist er genau so gut, wenn nicht sogar noch besser, mit dem Ball ist er um Welten Guede überlegen, auch wenn Niederlechner spielerisch noch Luft nach oben hat (gemeint ist: im Zusammenspiel mit den Kollegen).
Guede hatte einen okayen Auftritt (Sandhausen), einen - wie ich finde - richtig starken (Lautern) und nun zwar sehr bescheidene, die eigentlich sein Niveau abbilden, wofür er nichts kann, denn er wird aufgestellt mit einer taktischen Aufgabe, die er nur erfüllen kann, wenn der Gegner "mitspielt". Philipp und Petersen stehen kommenden Sonntag erst Recht voll im Saft, gut möglich, dass zudem Nielsen, Daehli oder Hufnagel leistungsmäßig in den Kader drängen, die Kollegen haben verstanden, was die Stunde geschlagen hat, sein Auftritt sollte dann auch vorbei sein, bei allem Respekt.
Wie gesagt: die größten Fehler werden mE gerne bei Siegen gemacht, wenn man meint, krampfhaft an etwas festhalten zu wollen, das einmal funktioniert hat. Aus der Vergangenheit in die Zukunft schließen funktioniert halt nicht immer. Ich kann menschlich nachvollziehen, dass Streich ungern ein funktionierendes Gebilde auseinanderreißt. Aber er muss ja nicht gleich auf allen Positionen umstellen, es reicht doch, dass er für Guede Petersen oder Philipp reinbringt. Mehr, aber auch nicht weniger, ist nicht gefordert.
08.03.2016 - 13:15 Uhr
Zitat von Pichichi
Wenn es seine Qualitäten sind Gegner anzulaufen und diese zu stressen... tut mir Leid, dass ist für mich für jeden Profi eine Basistugend, die man liefern muss, wenn es der Trainer mit dieser Taktik erfordert.
Wenn es seine Qualitäten sind Gegner anzulaufen und diese zu stressen... tut mir Leid, dass ist für mich für jeden Profi eine Basistugend, die man liefern muss, wenn es der Trainer mit dieser Taktik erfordert.
Schön wäre es, aber ist es weder im Profi Bereich noch bei den Amateuren.
Das Problem ist die Frustration nach dem 5-6 Mal und das einem die Energie flöten geht.
Guédé macht das mit einer Energie und Hartnäckigkeit, die ich sonst noch nie gesehen habe.
Zur Halbzeit gestern habe ich gesagt, so wie er pumpt macht der maximal noch 15 Minuten, er blieb ja gleich draussen.
Dazu kommt sein Körperbau, lass mal Stenzel den "Anläufer" machen, dass stört kaum jemanden.
Wenn die Wand einem immer am Fuß klebt gehst du kotzen. Er ist ja auch nicht zimperlich.
Ich denke, dass Niederlechner in Zukunft den Posten übernehmen wird, da er mit Statur und Dynamik die Rolle ausfüllen kann, dafür aber noch beweglicher ist und technisch besser dasteht.
Aber bis dahin bin ich froh einen Rauhaardackel zu haben, der seinen Zweck erfüllt.
08.03.2016 - 13:20 Uhr
Für mich wäre es auch kein Problem, wenn eben mehr dabei rumkommt. Das Spiel ohne Ball? Schön und gut - nur braucht es bei einer Mannschaft, die das Spiel machen will eben andere Leute. Die nackten Zahlen sind ein Tor, drei Vorlagen und ca. 30 Torschussbeteiligungen. Leider kann man im Fußball nie sehen, wer den Pass vor dem letzten Pass gemacht hat. Trotzdem sprechen diese Zahlen nun nicht für einen Offensivspieler einer Topmannschaft der 2. Liga und einer Mannschaft, die über das Spielerische kommen will. Und auch die gewonnen Zweikämpfe liegen bei ca. 36% (in der Luft) und 47% (am Boden).
Jetzt gestern beim Schnee war so ein Arbeiter sicherlich nicht verkehrt. Nur sehe ich auch bei einen Aufstieg nun nicht die Perspektive, in der Anfangself zu stehen. Davor hatten wir auch Spieler die Pressen konnten und das Spiel ohne Ball beherrschten und trotzdem auch mehr für die Offensive getan hatten.
Es ist so eine Art 4th Liner beim Eishockey. Bring diese Spieler, um die andere Mannschaft "auszuschalten" (das die nichts auf die Reihe bekommen) und vielleicht machen sie auch noch ein Tor. Dann alles richtig gemacht.
Jetzt gestern beim Schnee war so ein Arbeiter sicherlich nicht verkehrt. Nur sehe ich auch bei einen Aufstieg nun nicht die Perspektive, in der Anfangself zu stehen. Davor hatten wir auch Spieler die Pressen konnten und das Spiel ohne Ball beherrschten und trotzdem auch mehr für die Offensive getan hatten.
Es ist so eine Art 4th Liner beim Eishockey. Bring diese Spieler, um die andere Mannschaft "auszuschalten" (das die nichts auf die Reihe bekommen) und vielleicht machen sie auch noch ein Tor. Dann alles richtig gemacht.
08.03.2016 - 13:31 Uhr
Gestern war ja jetzt nicht unbedingt der Tag für Kurzpass und Übersteiger. Hätte man bei dem Schneetreiben auch nicht richtig gesehen.
Und gerade beim gestrigen Spiel hat man gemerkt, wie wichtig Karim auf dem Platz sein kann.
Es ist richtig, auch Niederlechner hat die Gegner unglaublich angelaufen. Diese Beiden haben in der ersten Hälfte dafür gesorgt, dass RB kaum verwertbare lange Bälle aus der Abwehr auf Poulsen spielen konnte.
Recht witzig finde ich die Aussage, dass er nicht in der Kette zum 1:0 dabei war. In dieser Kette waren nicht viele. Brauchen wir diese (den Rest) dann auch nicht?
Negativ kann man sich immer äußern. Irgend etwas lässt sich schon finden.
Ich sehe es positiv.
Der SC hat gewonnen. Nils und Maxi konnten sich bei dem sch... Wetter schonen und haben keine auf die Haxen bekommen.
Und gerade beim gestrigen Spiel hat man gemerkt, wie wichtig Karim auf dem Platz sein kann.
Es ist richtig, auch Niederlechner hat die Gegner unglaublich angelaufen. Diese Beiden haben in der ersten Hälfte dafür gesorgt, dass RB kaum verwertbare lange Bälle aus der Abwehr auf Poulsen spielen konnte.
Recht witzig finde ich die Aussage, dass er nicht in der Kette zum 1:0 dabei war. In dieser Kette waren nicht viele. Brauchen wir diese (den Rest) dann auch nicht?
Negativ kann man sich immer äußern. Irgend etwas lässt sich schon finden.
Ich sehe es positiv.
Der SC hat gewonnen. Nils und Maxi konnten sich bei dem sch... Wetter schonen und haben keine auf die Haxen bekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gh3624 am 08.03.2016 um 13:36 Uhr bearbeitet
08.03.2016 - 14:14 Uhr
Ich finde bei Karim sollte man auch bedenken, dass er den Gegner mürbe macht.
Streich hat die taktische Variante gewählt Guede den Gegner in der ersten Hälfte kaputt zu laufen und zu frustrieren damit in der zweiten Halbzeit es die Petersons und Philippe dieser Welt einfacher haben. Selten wird ein Abwehrspieler in einem Spiel gewechselt wenn er nicht gerade verletzt wird.
Stell dir vor du spielst eine Halbzeit gegen Guede und dann kommt plötzlich der quirlige Philipp auf dich zu. Das bringt dich schon ziemlich aus dem Konzept und kann die ganze Abwehrreihe verunsichern.
Des weiteren sollte man auch bedenken, dass der Gegner sich die Ganze Woche auf den SC einspielt und damit rechnet, dass Peterson und Philipp in der Startelf stehen und dann steht da unser Karim vorne. Das ganze Spielkonzept geht dadurch etwas verloren.
Ich denke auch jedes mal, dass man unseren Topoffensiven mehr Startelfeinsätze geben sollte doch würde uns das auch deutlich berechenbarer machen.
Ich sehe unseren Karim etwas wie Eddie the Eagle in den 80ern im Skisprungsport. Er zeigt einem, dass man auch ohne dass große Talent mit Einsatzwillen und Kampfgeist zu etwas im Profisport bringen kann. jeder von uns wäre doch gerne Fussballprofi geworden und irgendwie zeigt uns der Karim, dass wir es doch hätten schaffen können.
Streich hat die taktische Variante gewählt Guede den Gegner in der ersten Hälfte kaputt zu laufen und zu frustrieren damit in der zweiten Halbzeit es die Petersons und Philippe dieser Welt einfacher haben. Selten wird ein Abwehrspieler in einem Spiel gewechselt wenn er nicht gerade verletzt wird.
Stell dir vor du spielst eine Halbzeit gegen Guede und dann kommt plötzlich der quirlige Philipp auf dich zu. Das bringt dich schon ziemlich aus dem Konzept und kann die ganze Abwehrreihe verunsichern.
Des weiteren sollte man auch bedenken, dass der Gegner sich die Ganze Woche auf den SC einspielt und damit rechnet, dass Peterson und Philipp in der Startelf stehen und dann steht da unser Karim vorne. Das ganze Spielkonzept geht dadurch etwas verloren.
Ich denke auch jedes mal, dass man unseren Topoffensiven mehr Startelfeinsätze geben sollte doch würde uns das auch deutlich berechenbarer machen.
Ich sehe unseren Karim etwas wie Eddie the Eagle in den 80ern im Skisprungsport. Er zeigt einem, dass man auch ohne dass große Talent mit Einsatzwillen und Kampfgeist zu etwas im Profisport bringen kann. jeder von uns wäre doch gerne Fussballprofi geworden und irgendwie zeigt uns der Karim, dass wir es doch hätten schaffen können.
08.03.2016 - 14:29 Uhr
Zitat von Davi83
Ich finde bei Karim sollte man auch bedenken, dass er den Gegner mürbe macht.
Streich hat die taktische Variante gewählt Guede den Gegner in der ersten Hälfte kaputt zu laufen und zu frustrieren damit in der zweiten Halbzeit es die Petersons und Philippe dieser Welt einfacher haben. Selten wird ein Abwehrspieler in einem Spiel gewechselt wenn er nicht gerade verletzt wird.
Stell dir vor du spielst eine Halbzeit gegen Guede und dann kommt plötzlich der quirlige Philipp auf dich zu. Das bringt dich schon ziemlich aus dem Konzept und kann die ganze Abwehrreihe verunsichern.
Ich finde bei Karim sollte man auch bedenken, dass er den Gegner mürbe macht.
Streich hat die taktische Variante gewählt Guede den Gegner in der ersten Hälfte kaputt zu laufen und zu frustrieren damit in der zweiten Halbzeit es die Petersons und Philippe dieser Welt einfacher haben. Selten wird ein Abwehrspieler in einem Spiel gewechselt wenn er nicht gerade verletzt wird.
Stell dir vor du spielst eine Halbzeit gegen Guede und dann kommt plötzlich der quirlige Philipp auf dich zu. Das bringt dich schon ziemlich aus dem Konzept und kann die ganze Abwehrreihe verunsichern.
Das wird immer so leichthin behauptet, aber gibt es da irgendwelche Belege für? Sind die für Guede eingewechselten Spieler in diesen Spielen erfolgreicher, als wenn sie von Anfang an spielen? Das ist gar nicht provozierend gemeint, vielleicht ist das ja wirklich der Fall, ich kenne da nur keine Zahlen zu.
Zitat von Davi83
Des weiteren sollte man auch bedenken, dass der Gegner sich die Ganze Woche auf den SC einspielt und damit rechnet, dass Peterson und Philipp in der Startelf stehen und dann steht da unser Karim vorne. Das ganze Spielkonzept geht dadurch etwas verloren.
Des weiteren sollte man auch bedenken, dass der Gegner sich die Ganze Woche auf den SC einspielt und damit rechnet, dass Peterson und Philipp in der Startelf stehen und dann steht da unser Karim vorne. Das ganze Spielkonzept geht dadurch etwas verloren.
Natürlich gehen sie davon aus, dass wir die beste Mannschaft aufstellen. Ich bezweifle aber, dass es eine besonders gewinnbringende Taktik ist, unsere Gegner dadurch zu verwirren, mit schwächeren Spielern aufzulaufen. Falls das doch ein gewolltes taktisches Mittel ist, melde ich mich gerne freiwillig. Mit meiner Aufstellung rechnet in Frankfurt momentan mit Sicherheit niemand. :ugly:
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tryke am 08.03.2016 um 14:30 Uhr bearbeitet
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