Gib mich die Kirsche! Der Talkthread
18.01.2025 - 13:04 Uhr
12.02.2025 - 16:53 Uhr
Zitat von Mairon
Spoiler: gucke dir mal die Verschuldungsquoten dieser Staaten an und wie viel dort binnen kurzer Zeit auf Pump finanziert wurde - man beschneidet sich mit der selbst verordneten Schuldenbremse massiv selbst.
Was für Privatpersonen und Unternehmen gilt, gilt auch für Staaten: gute, sinnhafte "Schulden", Finanzierungen, haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Fängt beim privaten Immobiliendarlehen an und hört nicht bei der Finanzierung neuer Arbeitsmaschinen in Unternehmen auf.
Deutschland hätte, wäre es ähnlich hoch verschuldet wie die relevanten Wettbewerber, auf Jahre keine finanzielle Engpässe zu befürchten - ich halte das nicht für sinnvoll, will nur den bloßen Sachverhalt aufzeigen...
Spoiler: gucke dir mal die Verschuldungsquoten dieser Staaten an und wie viel dort binnen kurzer Zeit auf Pump finanziert wurde - man beschneidet sich mit der selbst verordneten Schuldenbremse massiv selbst.
Was für Privatpersonen und Unternehmen gilt, gilt auch für Staaten: gute, sinnhafte "Schulden", Finanzierungen, haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Fängt beim privaten Immobiliendarlehen an und hört nicht bei der Finanzierung neuer Arbeitsmaschinen in Unternehmen auf.
Deutschland hätte, wäre es ähnlich hoch verschuldet wie die relevanten Wettbewerber, auf Jahre keine finanzielle Engpässe zu befürchten - ich halte das nicht für sinnvoll, will nur den bloßen Sachverhalt aufzeigen...
Hängt wie gesagt schon sehr davon ab, was man mit dem Geld anstellt.
Es gibt Ausgaben, die mehr dem Erhalt des Status Quo dienen und weniger der Produktivität der Zukunft zuträglich sind. Wenn man z.B. Geld in die Subenvtion von (Industrie-)Strompreisen steckt, dann profitieren Leute/Unternehmen zwar von übergangsweise günstigerer Energie, aber die Ursachen, weshalb die Energie so teuer ist, werden vernachlässigt.
Ich habe also weniger Zweifel daran, dass man mit Schulden auch etwas vernünftiges anstellen kann, als vielmehr Zweifel daran, dass unsere Politik mit dem Geld dann wirklich vernünftig haushaltet.
Abgesehen davon, dass es ja mehr als genug Kritik an der nicht nachhaltigen Verschuldung der USA etc. gibt, die zunehmend Probleme bekommt, wenn die Zinsen hoch bleiben oder sogar steigen, allein den Verpflichtungen der Zinszahlungen für ihre Schulden nachzukommen. Von dem Abbau der eigentlichen Schulden ganz zu schweigen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bumbewassazong am 12.02.2025 um 16:55 Uhr bearbeitet
12.02.2025 - 16:57 Uhr
Zitat von SachMalChris
Genau das ist die Bauernfängerei, auf die viele Leute hereinfallen. Das Thema Migration wird endlos aufgebauscht und ist zum Hauptthema politischer Diskussionen geworden. Dabei werden ernsthafte und grundlegende Probleme ignoriert oder klein gehalten. Im Jahr 2024 gab es im Vergleich zum Vorjahr 34 % weniger Asylanträge und insgesamt 40 % weniger Zuzüge aus europäischen Ländern, während 5 % mehr Menschen aus Deutschland weggezogen sind. Anders gesagt: Die Migration ist bereits rückläufig. Darüber hinaus gibt es bereits gesetzliche Grundlagen, um straffällig gewordene Ausländer auszuweisen. Das Problem ist, wie so oft, die Umsetzung. Das lässt sich durch schärfere Gesetze aber nicht ändern, schon gar nicht, wenn noch ein ganzer Batzen zusätzlicher Aufgaben dazukommen soll – Stichwort: geschlossene Grenzen.
Was denkst du, welche wirtschaftlichen Folgen es hätte, wenn jeder PKW, jeder LKW, jeder Zug und jeder Bus an der Grenze angehalten und durchsucht werden sollte, so wie es die Pläne von CDU und AfD vorsehen? Und wer soll das überhaupt machen, wenn gleichzeitig der Staat doch verschlankt werden soll? Komischerweise wird das aber nicht hinterfragt, sondern einfach so hingenommen.
Wenn dann aber ein Robert Habeck die Idee in den Raum wirft, dass Menschen, die von ihren Kapitaleinkünften leben, höhere Abgaben darauf zahlen sollten, wird erwartet, dass alles bis auf die dritte Nachkommastelle durchgerechnet ist, andernfalls ist es wieder "Grüner Wahnsinn". Wer hier nicht erkennt, wie offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird, will es entweder nicht sehen oder ist schon viel zu sehr im Sumpf der (vorwiegend) Springer-Presse versunken.
Beim Thema E-Autos gebe ich dir zum Teil recht. Wenn es umständlicher wird, wird es niemand machen. Aber ist es denn wirklich umständlicher? Meiner Meinung nach ist es anders, aber nicht umständlicher. Man hat zuhause auch keine Tankstelle – insofern ist es völlig normal, woanders hinzufahren, um das Auto zu tanken oder zu laden. Wenn du weite Strecken fahren musst, ist die Chance sehr hoch, dass du an einem Schnelllader vorbeikommst. Je nach Auto und Ladesäule kannst du da schon innerhalb von Minuten ordentlich Reichweite nachladen. Verbindet man das mit einem Toilettengang, einem Snack oder einer Erfrischung, ist es auch keine verlorene Zeit. Innerstädtisch ist die Chance groß, dass es in der Nähe des Ziels eine Lademöglichkeit gibt, zumindest in den großen Städten. Selbstverständlich ist die Situation noch nicht perfekt, aber sie wird kontinuierlich verbessert. Dazu kommt, dass die allermeisten Autofahrer in Deutschland nur 25 km oder weniger pro Tag fahren und ein E-Auto somit nur einmal pro Woche oder noch seltener geladen werden muss, wenn man die Akku-Kapazität voll ausnutzt. Man muss sich also umgewöhnen, aber das bedeutet nicht, dass es umständlicher wird – nur anders.
Vielleicht sollten wir aber auch mal über wichtigere Themen reden, wie zum Beispiel die marode Infrastruktur in nahezu allen Bereichen. Die Straßen sind kaputt, die Bahn ist eine Katastrophe und so unpünktlich, dass sie nicht mehr in die Schweiz fahren darf, viele Schulen sind baufällig, es fehlen über 100.000 Erzieherinnen und Erzieher, Krankenhäuser sind hoffnungslos überlastet und von Digitalisierung fangen wir besser gar nicht erst an. All diese Themen bekommen gerade gar keine Aufmerksamkeit – und dann sind wir noch nicht einmal bei den globalen Themen wie Umweltschutz, Menschenrechten und so weiter angekommen.
Zitat von Piekato
Gibt einige Gründe, warum man zumindest nicht die Grünen wählt. Neben dem Klima haben wir hier ja aktuell im Land noch gewichtige andere Themen, bei denen die Grünen nicht so punkten. Zum einen Migration, bei der es, wenn es nach den Grünen geht, ja offensichtlich einfach ein weiter so geben würde und auch in Zukunft jeder Hanswurst ins Land kommen kann.
Thema höhere Abgaben auf Kapitalerträge und das in Zeiten, wo das Rentensystem Schrott ist und man nun also noch weitere Steine dafür in den Weg gelegt bekommt, wenn man selbst durchs Investieren vorsorgen will.
Verbrennerverbot ab 2035, wo bis heute etliche Leute ohne Lademöglichkeit zu Hause oder auf Arbeit eben aus guten Gründen kein Bock auf ein E Auto haben...
Das waren mal nen paar spontane Beispiele.
Zitat von timdahofnarr
Verblödet ist vielleicht übertrieben. Gibt aber eine Menge Leute, die meinen, dass man "einfach" Parteien nehmen sollte, die aktuell nicht in der Regierung sind und *SCHWUPPS* wird Alles sofort besser.
Oder was sind die Gründe, wieso man AFD oder (wieder) die CDU wählt, die man unter "Mutti Merkel" schnellstens weghaben wollte?!?
Zitat von Piekato
Davon ab: Warum haben die Grünen denn dann im Vergleich zur CDU so wenig Stimmen, dass sie nicht den Kanzler stellen werden, wenn sie doch die Rettung der Zukunft versprechen? Hoffentlich willst du mir nicht sagen, dass das deutsche Volk verblödet ist und mehrheitlich falsch wählen geht.
Davon ab: Warum haben die Grünen denn dann im Vergleich zur CDU so wenig Stimmen, dass sie nicht den Kanzler stellen werden, wenn sie doch die Rettung der Zukunft versprechen? Hoffentlich willst du mir nicht sagen, dass das deutsche Volk verblödet ist und mehrheitlich falsch wählen geht.
Verblödet ist vielleicht übertrieben. Gibt aber eine Menge Leute, die meinen, dass man "einfach" Parteien nehmen sollte, die aktuell nicht in der Regierung sind und *SCHWUPPS* wird Alles sofort besser.
Oder was sind die Gründe, wieso man AFD oder (wieder) die CDU wählt, die man unter "Mutti Merkel" schnellstens weghaben wollte?!?
Gibt einige Gründe, warum man zumindest nicht die Grünen wählt. Neben dem Klima haben wir hier ja aktuell im Land noch gewichtige andere Themen, bei denen die Grünen nicht so punkten. Zum einen Migration, bei der es, wenn es nach den Grünen geht, ja offensichtlich einfach ein weiter so geben würde und auch in Zukunft jeder Hanswurst ins Land kommen kann.
Thema höhere Abgaben auf Kapitalerträge und das in Zeiten, wo das Rentensystem Schrott ist und man nun also noch weitere Steine dafür in den Weg gelegt bekommt, wenn man selbst durchs Investieren vorsorgen will.
Verbrennerverbot ab 2035, wo bis heute etliche Leute ohne Lademöglichkeit zu Hause oder auf Arbeit eben aus guten Gründen kein Bock auf ein E Auto haben...
Das waren mal nen paar spontane Beispiele.
Genau das ist die Bauernfängerei, auf die viele Leute hereinfallen. Das Thema Migration wird endlos aufgebauscht und ist zum Hauptthema politischer Diskussionen geworden. Dabei werden ernsthafte und grundlegende Probleme ignoriert oder klein gehalten. Im Jahr 2024 gab es im Vergleich zum Vorjahr 34 % weniger Asylanträge und insgesamt 40 % weniger Zuzüge aus europäischen Ländern, während 5 % mehr Menschen aus Deutschland weggezogen sind. Anders gesagt: Die Migration ist bereits rückläufig. Darüber hinaus gibt es bereits gesetzliche Grundlagen, um straffällig gewordene Ausländer auszuweisen. Das Problem ist, wie so oft, die Umsetzung. Das lässt sich durch schärfere Gesetze aber nicht ändern, schon gar nicht, wenn noch ein ganzer Batzen zusätzlicher Aufgaben dazukommen soll – Stichwort: geschlossene Grenzen.
Was denkst du, welche wirtschaftlichen Folgen es hätte, wenn jeder PKW, jeder LKW, jeder Zug und jeder Bus an der Grenze angehalten und durchsucht werden sollte, so wie es die Pläne von CDU und AfD vorsehen? Und wer soll das überhaupt machen, wenn gleichzeitig der Staat doch verschlankt werden soll? Komischerweise wird das aber nicht hinterfragt, sondern einfach so hingenommen.
Wenn dann aber ein Robert Habeck die Idee in den Raum wirft, dass Menschen, die von ihren Kapitaleinkünften leben, höhere Abgaben darauf zahlen sollten, wird erwartet, dass alles bis auf die dritte Nachkommastelle durchgerechnet ist, andernfalls ist es wieder "Grüner Wahnsinn". Wer hier nicht erkennt, wie offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird, will es entweder nicht sehen oder ist schon viel zu sehr im Sumpf der (vorwiegend) Springer-Presse versunken.
Beim Thema E-Autos gebe ich dir zum Teil recht. Wenn es umständlicher wird, wird es niemand machen. Aber ist es denn wirklich umständlicher? Meiner Meinung nach ist es anders, aber nicht umständlicher. Man hat zuhause auch keine Tankstelle – insofern ist es völlig normal, woanders hinzufahren, um das Auto zu tanken oder zu laden. Wenn du weite Strecken fahren musst, ist die Chance sehr hoch, dass du an einem Schnelllader vorbeikommst. Je nach Auto und Ladesäule kannst du da schon innerhalb von Minuten ordentlich Reichweite nachladen. Verbindet man das mit einem Toilettengang, einem Snack oder einer Erfrischung, ist es auch keine verlorene Zeit. Innerstädtisch ist die Chance groß, dass es in der Nähe des Ziels eine Lademöglichkeit gibt, zumindest in den großen Städten. Selbstverständlich ist die Situation noch nicht perfekt, aber sie wird kontinuierlich verbessert. Dazu kommt, dass die allermeisten Autofahrer in Deutschland nur 25 km oder weniger pro Tag fahren und ein E-Auto somit nur einmal pro Woche oder noch seltener geladen werden muss, wenn man die Akku-Kapazität voll ausnutzt. Man muss sich also umgewöhnen, aber das bedeutet nicht, dass es umständlicher wird – nur anders.
Vielleicht sollten wir aber auch mal über wichtigere Themen reden, wie zum Beispiel die marode Infrastruktur in nahezu allen Bereichen. Die Straßen sind kaputt, die Bahn ist eine Katastrophe und so unpünktlich, dass sie nicht mehr in die Schweiz fahren darf, viele Schulen sind baufällig, es fehlen über 100.000 Erzieherinnen und Erzieher, Krankenhäuser sind hoffnungslos überlastet und von Digitalisierung fangen wir besser gar nicht erst an. All diese Themen bekommen gerade gar keine Aufmerksamkeit – und dann sind wir noch nicht einmal bei den globalen Themen wie Umweltschutz, Menschenrechten und so weiter angekommen.
Top! Und im Bezug auf E-Autos, vielleicht versteht er es ja beim dritten User...
12.02.2025 - 17:08 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Hängt wie gesagt schon sehr davon ab, was man mit dem Geld anstellt.
Es gibt Ausgaben, die mehr dem Erhalt des Status Quo dienen und weniger der Produktivität der Zukunft zuträglich sind. Wenn man z.B. Geld in die Subenvtion von (Industrie-)Strompreisen steckt, dann profitieren Leute/Unternehmen zwar von übergangsweise günstigerer Energie, aber die Ursachen, weshalb die Energie so teuer ist, werden vernachlässigt.
Ich habe also weniger Zweifel daran, dass man mit Schulden auch etwas vernünftiges anstellen kann, als vielmehr Zweifel daran, dass unsere Politik mit dem Geld dann wirklich vernünftig haushaltet.
Abgesehen davon, dass es ja mehr als genug Kritik an der nicht nachhaltigen Verschuldung der USA etc. gibt, die zunehmend Probleme bekommt, wenn die Zinsen hoch bleiben oder sogar steigen, allein den Verpflichtungen der Zinszahlungen für ihre Schulden nachzukommen. Von dem Abbau der eigentlichen Schulden ganz zu schweigen.
Zitat von Mairon
Spoiler: gucke dir mal die Verschuldungsquoten dieser Staaten an und wie viel dort binnen kurzer Zeit auf Pump finanziert wurde - man beschneidet sich mit der selbst verordneten Schuldenbremse massiv selbst.
Was für Privatpersonen und Unternehmen gilt, gilt auch für Staaten: gute, sinnhafte "Schulden", Finanzierungen, haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Fängt beim privaten Immobiliendarlehen an und hört nicht bei der Finanzierung neuer Arbeitsmaschinen in Unternehmen auf.
Deutschland hätte, wäre es ähnlich hoch verschuldet wie die relevanten Wettbewerber, auf Jahre keine finanzielle Engpässe zu befürchten - ich halte das nicht für sinnvoll, will nur den bloßen Sachverhalt aufzeigen...
Spoiler: gucke dir mal die Verschuldungsquoten dieser Staaten an und wie viel dort binnen kurzer Zeit auf Pump finanziert wurde - man beschneidet sich mit der selbst verordneten Schuldenbremse massiv selbst.
Was für Privatpersonen und Unternehmen gilt, gilt auch für Staaten: gute, sinnhafte "Schulden", Finanzierungen, haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Fängt beim privaten Immobiliendarlehen an und hört nicht bei der Finanzierung neuer Arbeitsmaschinen in Unternehmen auf.
Deutschland hätte, wäre es ähnlich hoch verschuldet wie die relevanten Wettbewerber, auf Jahre keine finanzielle Engpässe zu befürchten - ich halte das nicht für sinnvoll, will nur den bloßen Sachverhalt aufzeigen...
Hängt wie gesagt schon sehr davon ab, was man mit dem Geld anstellt.
Es gibt Ausgaben, die mehr dem Erhalt des Status Quo dienen und weniger der Produktivität der Zukunft zuträglich sind. Wenn man z.B. Geld in die Subenvtion von (Industrie-)Strompreisen steckt, dann profitieren Leute/Unternehmen zwar von übergangsweise günstigerer Energie, aber die Ursachen, weshalb die Energie so teuer ist, werden vernachlässigt.
Ich habe also weniger Zweifel daran, dass man mit Schulden auch etwas vernünftiges anstellen kann, als vielmehr Zweifel daran, dass unsere Politik mit dem Geld dann wirklich vernünftig haushaltet.
Abgesehen davon, dass es ja mehr als genug Kritik an der nicht nachhaltigen Verschuldung der USA etc. gibt, die zunehmend Probleme bekommt, wenn die Zinsen hoch bleiben oder sogar steigen, allein den Verpflichtungen der Zinszahlungen für ihre Schulden nachzukommen. Von dem Abbau der eigentlichen Schulden ganz zu schweigen.
Beim Thema Staatsschulden kann man die USA doch nicht wirklich als Beispiel heranziehen, wenn "jährlich das Murmeltier grüßt" und man immer nur Tage oder Stunden vor dem sogenannten Government Shutdown (im Falle Trumps 2018 lief der sogar -seit 1995 das erst Mal- 33 Tage lang) sich irgendwie gerade so einigt um weiter machen zu können um die Schuldenobergenze nochmals zu erhöhen um nicht zahlungsunfähig zu werden.
Wenn wir schon da sind, ich bin sehr gespannt was mit den USA passiert, wenn Trump seine Strafzollpläne gegen Kanada und Mexico wieder aus der Schublade holt, denn wenn beide Länder mit eigenen Strafzöllen kontern, dann wirds richtig übel. Der Benzinpreis wird über einen Dollar steigen, Gemüse und andere Lebensmittel werden noch teurer (Karton Eier liegt bei rund 7 Dollar aktuell - 12 Eier). Die US Autoindustrie wird ganz große Probleme bekommen, da in Mexiko die ganzen zulieferer produzieren.
Rund 400 Mrd, so schätzt man, könnte es die Amerikaner kosten, wenn Strafzölle erhoben werden.
Wenn China und Europa dann ebenfalls Strafzölle erheben, wirds ganz dunkel für die US Wirtschaft.
12.02.2025 - 17:24 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Und im Bezug auf E-Autos, vielleicht versteht er es ja beim dritten User...
Und im Bezug auf E-Autos, vielleicht versteht er es ja beim dritten User...
Wenn jemand heuer noch immer komplett unreflektiert etwas von einem "Verbrennerverbot" faselt, habe ich da meine Zweifel.
Es gab nie ein solches "Verbot" und das wird es auch nicht geben. Weder heute, noch morgen, noch 2035.
12.02.2025 - 20:14 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Du hast meinen Beitrag anscheinend nicht ganz verstanden.
Wenn der Unterschied zwischen den Springer-Medien und die Zeit, SZ etc. einem scheinbar nicht klar ist (damit meine ich nicht die politischen Tendenzen)... dann sollten wir die Diskussion direkt abbrechen.
Deine Meinung ist durchaus legitim, die respektiere ich. Ich sehe nur nichts fundiertes darin. Cool wäre es gewesen, wenn etwas Substanz dahinter gesteckt hätte.
Du hast meinen Beitrag anscheinend nicht ganz verstanden.
Wenn der Unterschied zwischen den Springer-Medien und die Zeit, SZ etc. einem scheinbar nicht klar ist (damit meine ich nicht die politischen Tendenzen)... dann sollten wir die Diskussion direkt abbrechen.
Deine Meinung ist durchaus legitim, die respektiere ich. Ich sehe nur nichts fundiertes darin. Cool wäre es gewesen, wenn etwas Substanz dahinter gesteckt hätte.
Deine These war, dass eine massive Beeinflussung durch die Bild stattfindet - und dies entgegen aller Inhalte - der Grund ist warum die Grünen so wenig Wähler haben. Zumindest nennst du nichts anderes. Meine Gegenthese ist lediglich, dass dies andersrum durch andere Medien genauso geschieht und die Grünen eher von den Medien gesamt profitieren. Das Bild ein anderes Medium ist (Hallo Boulevard) ist mir sehr wohl bewusst und sollte selbstverständlich sein.
Nirgends habe ich diese Medien gleichgesetzt oder gesagt, dass es nicht auf unterschiedlichen Ebenen passiert.
Aber das du das dort raus lesen willst, gepaart mit den aggressiven Vorwürfen, lässt mich mit einem Schmunzeln zurück.
Wir können über die Sache gerne diskutieren. Dann aber bitte mit Niveau, Anstand, Respekt und Sachlichkeit.
12.02.2025 - 21:43 Uhr
Zitat von rm-woogie
Deine These war, dass eine massive Beeinflussung durch die Bild stattfindet - und dies entgegen aller Inhalte - der Grund ist warum die Grünen so wenig Wähler haben. Zumindest nennst du nichts anderes. Meine Gegenthese ist lediglich, dass dies andersrum durch andere Medien genauso geschieht und die Grünen eher von den Medien gesamt profitieren. Das Bild ein anderes Medium ist (Hallo Boulevard) ist mir sehr wohl bewusst und sollte selbstverständlich sein.
Nirgends habe ich diese Medien gleichgesetzt oder gesagt, dass es nicht auf unterschiedlichen Ebenen passiert.
Aber das du das dort raus lesen willst, gepaart mit den aggressiven Vorwürfen, lässt mich mit einem Schmunzeln zurück.
Wir können über die Sache gerne diskutieren. Dann aber bitte mit Niveau, Anstand, Respekt und Sachlichkeit.
Deine These war, dass eine massive Beeinflussung durch die Bild stattfindet - und dies entgegen aller Inhalte - der Grund ist warum die Grünen so wenig Wähler haben. Zumindest nennst du nichts anderes. Meine Gegenthese ist lediglich, dass dies andersrum durch andere Medien genauso geschieht und die Grünen eher von den Medien gesamt profitieren. Das Bild ein anderes Medium ist (Hallo Boulevard) ist mir sehr wohl bewusst und sollte selbstverständlich sein.
Nirgends habe ich diese Medien gleichgesetzt oder gesagt, dass es nicht auf unterschiedlichen Ebenen passiert.
Aber das du das dort raus lesen willst, gepaart mit den aggressiven Vorwürfen, lässt mich mit einem Schmunzeln zurück.
Wir können über die Sache gerne diskutieren. Dann aber bitte mit Niveau, Anstand, Respekt und Sachlichkeit.
Wo steht in meinen Beitrag "massive Beeinflussung"? Was soll das überhaupt sein? Warum "so wenig Wähler"? Die haben genau so viele wie FDP, BSW und die Linke zusammen. Ich würde eher sagen, sie könnten viel mehr haben, aber sooooo wenig... nein. Das sind schon wilde Interpretationen an meinen Beitrag... aber kann man machen, wenn man unbedingt will
Achja. was war nun so anstößig? Und aggressiv von mir?
Das was ich geschrieben habe, wurde mittlerweile auch belegt... zum Beispiel hier. Du kannst dir aber auch direkt diesen Beitrag durchlesen. Besser kann ich es nicht schreiben.
Die Bild hat eine ganze andere Auflage als die Zeit oder die SZ. Und zusätzlich ist mir nicht bekannt, dass in der schärfe und in dieser unsachlichen Form ähnliche Kampagnen gegen Merz sowie seine Partei getätigt werden. Vielleicht hast du ein paar Quellen für mich. Würde eine Aufklärung begrüßen. Der Vergleich ist auf vielen Ebenen einfach nur witzig.... wenn du die Welt und die FAZ, mit der SZ und die Zeit verglichen hättest.... okay, das wäre irgendwie nicht so abwegig. Aber come on, die Bild.
Das du beim ÖRR bereits falsch in deiner Gegenthese liegst, hat dir dieser Beitrag aufgezeigt.
Ich weiss nicht ob der User mit "konservativer Ideologie versunken" Recht hat. Ich würde nicht so weit gehen. Allerdings macht er einen guten Punkt. Der ÖRR positioniert sich "neutral und faktenorientiert". Momentan beobachte ich sogar, dass sie die Debatten ins konservative Lager verschieben. Alles kein Vergleich zu dem, was die Bild "abliefert". Die Unterschiede sind offensichtlich und gravierend.
Hier eine weitere Meinung, die in eine ähnliche Richtung geht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 12.02.2025 um 21:46 Uhr bearbeitet
12.02.2025 - 21:53 Uhr
Zitat von de_Lek
Die Nennung des öffentlich rechtlichen Rundfunks schießt hier ja den Vogel ab. In den USA gibt es ein Sprichwort: "Reality has a liberal bias." Wer meint, dass der ÖRR sich nicht neutral und faktenorientiert positioniert, sondern linke Politik im Wahlkampf unterstützt, der ist so tief in konservativer Ideologie versunken, dass er sich nicht mehr mit der Realität auseinandersetzen kann.
Generell wird den linken und grünen Parteien ja immer so viel vorgeworfen, eine Ideologie-Politik umsetzen zu wollen - tatsächlich ist aber vor allem das Thema "Schuldenbremse" in konservativen und neo-liberalen Kreisen zu so etwas wie dem Heiligen Gral gereift. Jeglicher Wirtschaftswahlkampf der zum einen von einer Wirtschaftskrise spricht und zum anderen aber die Schuldenbremse als das Wort Gottes darstellt hat nichts mehr mit Wirtschaftskompetenz zu tun und geht komplett an jeglicher moderner Wirtschaftstheorie vorbei und ist alleine aus dem Grund für mich unwählbar. Die aktuelle Auslegung der Schuldenbremse hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der post-Corona Wirtschaftsabschwung noch nicht überwunden wurde und die Tatsache dass ein großer Teil der Wähler eine Überwindung der Krise mit einer Wahlentscheidung für die Union verbinden, deren Wahlprogramm beim Thema Wirtschaft absoluter Unfug ist, ist ein Testament für den Effekt den die Deutsche Medienlandschaft hat.
Zitat von rm-woogie
Guck die die Zeit, SZ, ÖRR und co an, die alle links gerichtet sind und wie diese Themen und Diskussionen platzieren; ohne diese und ohne Bild - so meine These - wären die Grünen in jeglicher Versenkung verschwunden.
Guck die die Zeit, SZ, ÖRR und co an, die alle links gerichtet sind und wie diese Themen und Diskussionen platzieren; ohne diese und ohne Bild - so meine These - wären die Grünen in jeglicher Versenkung verschwunden.
Die Nennung des öffentlich rechtlichen Rundfunks schießt hier ja den Vogel ab. In den USA gibt es ein Sprichwort: "Reality has a liberal bias." Wer meint, dass der ÖRR sich nicht neutral und faktenorientiert positioniert, sondern linke Politik im Wahlkampf unterstützt, der ist so tief in konservativer Ideologie versunken, dass er sich nicht mehr mit der Realität auseinandersetzen kann.
Generell wird den linken und grünen Parteien ja immer so viel vorgeworfen, eine Ideologie-Politik umsetzen zu wollen - tatsächlich ist aber vor allem das Thema "Schuldenbremse" in konservativen und neo-liberalen Kreisen zu so etwas wie dem Heiligen Gral gereift. Jeglicher Wirtschaftswahlkampf der zum einen von einer Wirtschaftskrise spricht und zum anderen aber die Schuldenbremse als das Wort Gottes darstellt hat nichts mehr mit Wirtschaftskompetenz zu tun und geht komplett an jeglicher moderner Wirtschaftstheorie vorbei und ist alleine aus dem Grund für mich unwählbar. Die aktuelle Auslegung der Schuldenbremse hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der post-Corona Wirtschaftsabschwung noch nicht überwunden wurde und die Tatsache dass ein großer Teil der Wähler eine Überwindung der Krise mit einer Wahlentscheidung für die Union verbinden, deren Wahlprogramm beim Thema Wirtschaft absoluter Unfug ist, ist ein Testament für den Effekt den die Deutsche Medienlandschaft hat.
Auch hier gilt ähnliches. Ich habe nirgends gesagt, dass der ÖRR aktiv in den Wahlkampf eingreift.
Aber wenn das Vertrauen in den ÖRR in der Gesamtbevölkerung nicht mehr gegeben ist, dann sollte man sich schon mit dem Thema beschäftigen, anstatt mit Polemik "schießt den Vogel ab" zu kommen und die Position in das nicht vorhandene Extrem bei mir zu ziehen.
Es ist kein Geheimnis, dass, lass mich lügen, 80 % der Journalisten links/ eher links sind. Und dann ist da immer die Frage wie sehr man die Neutralität persönlich beibehalten kann oder wie sehr eigene Gedanken durch die Einstellung gelenkt werden.
Und es gibt auch aktuell sehr fragwürdige Beiträge wie zum Beispiel dem mit der Merzrede auf dem Parteitag und dem ZDF. Wie erklärst du dir das? Sind das immer alles Einzelfälle, so wie behauptet, sodass man darüber nichtmal diskutieren darf?
Und nein, ich stütze die Ansicht sicher nicht auf diese Fälle. Aber es ist ein guter Fall um zu diskutieren ob da nicht doch unterbewusst eine gewisse Beeinflussung stattfindet.
Ich weiß auch gar nicht, was du genau mit der Schuldenbremse in der Diskussion willst. Aber das ist auch ein immer stattfindener Beißreflex, dass man sich anstatt der Sache anzunehmen, diskreditiert und auf die andere Seite zeigt. Klar, gerade in der FDP sind auch viele Ideologien existend und leiten diese. Aber was ändert das an meiner Aussage? Was hat das mit der oben angesprochenen Thematik zu tun? Bestreitet das jemand?
Wobei ich sogar behaupte, dass die FDP sich in einer potentiellen Schwarz/rot/gelb Regierung sich nicht mehr dagegen stellen würden, aber sie sich bislang niemals dafür hätte öffnen können und wollen, da aus ihrer Sicht die Geldern und Lösungen in der Ampel völlig eingesetzt wurden. Aber das ist nicht das Thema.
12.02.2025 - 23:02 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Wo steht in meinen Beitrag "massive Beeinflussung"? Was soll das überhaupt sein? Warum "so wenig Wähler"? Die haben genau so viele wie FDP, BSW und die Linke zusammen. Ich würde eher sagen, sie könnten viel mehr haben, aber sooooo wenig... nein. Das sind schon wilde Interpretationen an meinen Beitrag... aber kann man machen, wenn man unbedingt will
Zitat von rm-woogie
Deine These war, dass eine massive Beeinflussung durch die Bild stattfindet - und dies entgegen aller Inhalte - der Grund ist warum die Grünen so wenig Wähler haben. Zumindest nennst du nichts anderes. Meine Gegenthese ist lediglich, dass dies andersrum durch andere Medien genauso geschieht und die Grünen eher von den Medien gesamt profitieren. Das Bild ein anderes Medium ist (Hallo Boulevard) ist mir sehr wohl bewusst und sollte selbstverständlich sein.
Nirgends habe ich diese Medien gleichgesetzt oder gesagt, dass es nicht auf unterschiedlichen Ebenen passiert.
Aber das du das dort raus lesen willst, gepaart mit den aggressiven Vorwürfen, lässt mich mit einem Schmunzeln zurück.
Wir können über die Sache gerne diskutieren. Dann aber bitte mit Niveau, Anstand, Respekt und Sachlichkeit.
Deine These war, dass eine massive Beeinflussung durch die Bild stattfindet - und dies entgegen aller Inhalte - der Grund ist warum die Grünen so wenig Wähler haben. Zumindest nennst du nichts anderes. Meine Gegenthese ist lediglich, dass dies andersrum durch andere Medien genauso geschieht und die Grünen eher von den Medien gesamt profitieren. Das Bild ein anderes Medium ist (Hallo Boulevard) ist mir sehr wohl bewusst und sollte selbstverständlich sein.
Nirgends habe ich diese Medien gleichgesetzt oder gesagt, dass es nicht auf unterschiedlichen Ebenen passiert.
Aber das du das dort raus lesen willst, gepaart mit den aggressiven Vorwürfen, lässt mich mit einem Schmunzeln zurück.
Wir können über die Sache gerne diskutieren. Dann aber bitte mit Niveau, Anstand, Respekt und Sachlichkeit.
Wo steht in meinen Beitrag "massive Beeinflussung"? Was soll das überhaupt sein? Warum "so wenig Wähler"? Die haben genau so viele wie FDP, BSW und die Linke zusammen. Ich würde eher sagen, sie könnten viel mehr haben, aber sooooo wenig... nein. Das sind schon wilde Interpretationen an meinen Beitrag... aber kann man machen, wenn man unbedingt will
Wo habe ich gesagt, dass dies wörtlich in deinem Beitrag steht? Was willst du damit sagen?
Die Ausgangssituation war die Frage warum die Grünen im Vergleich so WENIG Wähler haben.
Deine Antwort war darauf. Die Bild. Und dass die Bevölkerung sich so leicht davon beeinflussen lässt.
Schon vergessen?
Warum dichtest du dir irgendwas zusammen und verziehst den Kontext? Was stört dich an den Wörtern massiver Beeinflussung, wenn du selbst dies als Grund anführst, dass die Grünen im Vergleich so wenig Wähler haben? Was soll es sonst heißen?
Wie soll man denn deine völlig falschen Vorwürfe und Urteile denn sonst einordnen?
Das was ich geschrieben habe, wurde mittlerweile auch belegt... zum Beispiel hier. Du kannst dir aber auch direkt diesen Beitrag durchlesen. Besser kann ich es nicht schreiben.
Zitat von TheKillingJoke
Die Bild hat eine ganze andere Auflage als die Zeit oder die SZ. Und zusätzlich ist mir nicht bekannt, dass in der schärfe und in dieser unsachlichen Form ähnliche Kampagnen gegen Merz sowie seine Partei getätigt werden. Vielleicht hast du ein paar Quellen für mich. Würde eine Aufklärung begrüßen. Der Vergleich ist auf vielen Ebenen einfach nur witzig.... wenn du die Welt und die FAZ, mit der SZ und die Zeit verglichen hättest.... okay, das wäre irgendwie nicht so abwegig. Aber come on, die Bild.
Das du beim ÖRR bereits falsch in deiner Gegenthese liegst, hat dir dieser Beitrag aufgezeigt.
Ich weiss nicht ob der User mit "konservativer Ideologie versunken" Recht hat. Ich würde nicht so weit gehen. Allerdings macht er einen guten Punkt. Der ÖRR positioniert sich "neutral und faktenorientiert". Momentan beobachte ich sogar, dass sie die Debatten ins konservative Lager verschieben. Alles kein Vergleich zu dem, was die Bild "abliefert". Die Unterschiede sind offensichtlich und gravierend.
Hier eine weitere Meinung, die in eine ähnliche Richtung geht.
Die Bild hat eine ganze andere Auflage als die Zeit oder die SZ. Und zusätzlich ist mir nicht bekannt, dass in der schärfe und in dieser unsachlichen Form ähnliche Kampagnen gegen Merz sowie seine Partei getätigt werden. Vielleicht hast du ein paar Quellen für mich. Würde eine Aufklärung begrüßen. Der Vergleich ist auf vielen Ebenen einfach nur witzig.... wenn du die Welt und die FAZ, mit der SZ und die Zeit verglichen hättest.... okay, das wäre irgendwie nicht so abwegig. Aber come on, die Bild.
Das du beim ÖRR bereits falsch in deiner Gegenthese liegst, hat dir dieser Beitrag aufgezeigt.
Ich weiss nicht ob der User mit "konservativer Ideologie versunken" Recht hat. Ich würde nicht so weit gehen. Allerdings macht er einen guten Punkt. Der ÖRR positioniert sich "neutral und faktenorientiert". Momentan beobachte ich sogar, dass sie die Debatten ins konservative Lager verschieben. Alles kein Vergleich zu dem, was die Bild "abliefert". Die Unterschiede sind offensichtlich und gravierend.
Hier eine weitere Meinung, die in eine ähnliche Richtung geht.
Erstens hat keiner irgendwas belegt, sondern Lek hat da nur rumgepoltert und entgegen behauptet. Kannst du mir die Belege in dem Post vielleicht einmal kurz zusammenfassen und zeigen? Vielleicht habe ich diese auch einfach überlesen. Das kann natürlich sehr gut sein.
Und zweitens habe ich nirgends bezweifelt und das muss mir auch keiner sagen, dass die Bild die Kampagnen fährt und ein Schmutzblatt ist. Und ich weiß auch nicht wie du darauf kommst, dass ich die einzelnen Medien in direkter Weise miteinander vergleiche? Das ist doch null der Punkt worum es geht.
Es haben mir jetzt 3 oder 4 Leute auf meinem Kommentar geantwortet und keiner hat sich mit der Thematik befasst. Es macht wenig Spaß wenn die Menschen sich nicht mit dem Gegnüber auseinandersetzen, sondern lieber die Worte umdrehen. Das macht kein Spaß gegen Windmühlen zu kämpfen. Wie gesagt. Wenn wir diskutieren wollen, dann bin ich sehr sehr gerne dabei, so ist es aber auch einfach nur anstrengend.
Lese meine Posts nochmal in Ruhe, antworte und dann schauen wir sehr gerne weiter. Aber du verstehst es sicherlich wie anstrengend es ist, wenn allein in dieser kurzen Zeit 4-5 völlig falsche Behauptungen kommen und Thematiken, die mein Post gar nicht hergibt.
13.02.2025 - 00:50 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Beim Thema Staatsschulden kann man die USA doch nicht wirklich als Beispiel heranziehen, wenn "jährlich das Murmeltier grüßt" und man immer nur Tage oder Stunden vor dem sogenannten Government Shutdown (im Falle Trumps 2018 lief der sogar -seit 1995 das erst Mal- 33 Tage lang) sich irgendwie gerade so einigt um weiter machen zu können um die Schuldenobergenze nochmals zu erhöhen um nicht zahlungsunfähig zu werden.
Wenn wir schon da sind, ich bin sehr gespannt was mit den USA passiert, wenn Trump seine Strafzollpläne gegen Kanada und Mexico wieder aus der Schublade holt, denn wenn beide Länder mit eigenen Strafzöllen kontern, dann wirds richtig übel. Der Benzinpreis wird über einen Dollar steigen, Gemüse und andere Lebensmittel werden noch teurer (Karton Eier liegt bei rund 7 Dollar aktuell - 12 Eier). Die US Autoindustrie wird ganz große Probleme bekommen, da in Mexiko die ganzen zulieferer produzieren.
Rund 400 Mrd, so schätzt man, könnte es die Amerikaner kosten, wenn Strafzölle erhoben werden.
Wenn China und Europa dann ebenfalls Strafzölle erheben, wirds ganz dunkel für die US Wirtschaft.
Beim Thema Staatsschulden kann man die USA doch nicht wirklich als Beispiel heranziehen, wenn "jährlich das Murmeltier grüßt" und man immer nur Tage oder Stunden vor dem sogenannten Government Shutdown (im Falle Trumps 2018 lief der sogar -seit 1995 das erst Mal- 33 Tage lang) sich irgendwie gerade so einigt um weiter machen zu können um die Schuldenobergenze nochmals zu erhöhen um nicht zahlungsunfähig zu werden.
Wenn wir schon da sind, ich bin sehr gespannt was mit den USA passiert, wenn Trump seine Strafzollpläne gegen Kanada und Mexico wieder aus der Schublade holt, denn wenn beide Länder mit eigenen Strafzöllen kontern, dann wirds richtig übel. Der Benzinpreis wird über einen Dollar steigen, Gemüse und andere Lebensmittel werden noch teurer (Karton Eier liegt bei rund 7 Dollar aktuell - 12 Eier). Die US Autoindustrie wird ganz große Probleme bekommen, da in Mexiko die ganzen zulieferer produzieren.
Rund 400 Mrd, so schätzt man, könnte es die Amerikaner kosten, wenn Strafzölle erhoben werden.
Wenn China und Europa dann ebenfalls Strafzölle erheben, wirds ganz dunkel für die US Wirtschaft.
Die ein oder andere Idee von Trump kann ich ja durchaus nachvollziehen, aber was ihn da bei den Strafzöllen treibt, verstehe ich überhaupt nicht.
Am Ende bedeuten Zölle ja Preiserhöhungen für die eigene Bevölkerung, was die eh schon hohe Inflation noch weiter erhöhen würde. Da müssen wir gar nicht wieder 10%+ erreichen, aber selbst 4-5% wäre zu viel.
Manche sprechen vom "Dealmaker Trump", der mit seinen Forderungen sehr hoch einsteigt, um dann mit Mexiko und Kanada einen Deal aushandelt, um als Sieger dazustehen, ob begründet oder nicht.
Keine Ahnung, ob das der Fall sein wird. wenn er die Zölle ernsthaft dauerhaft einführt, wäre das ne ziemliche Katastrophe. Und dass die FED die Zinsen senkt, wie er es gerne hätte, kann er dann auch knicken.
13.02.2025 - 01:07 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Beim Thema Staatsschulden kann man die USA doch nicht wirklich als Beispiel heranziehen, wenn "jährlich das Murmeltier grüßt" und man immer nur Tage oder Stunden vor dem sogenannten Government Shutdown (im Falle Trumps 2018 lief der sogar -seit 1995 das erst Mal- 33 Tage lang) sich irgendwie gerade so einigt um weiter machen zu können um die Schuldenobergenze nochmals zu erhöhen um nicht zahlungsunfähig zu werden.
Beim Thema Staatsschulden kann man die USA doch nicht wirklich als Beispiel heranziehen, wenn "jährlich das Murmeltier grüßt" und man immer nur Tage oder Stunden vor dem sogenannten Government Shutdown (im Falle Trumps 2018 lief der sogar -seit 1995 das erst Mal- 33 Tage lang) sich irgendwie gerade so einigt um weiter machen zu können um die Schuldenobergenze nochmals zu erhöhen um nicht zahlungsunfähig zu werden.
Die USA sind aber auch eines der wenigen Länder, die ein solches Konstrukt haben - hier trifft das Regierungssystem (Zwei-Kammer Parlament mit separat gewählter Exekutive mit Vetorecht) darauf, dass eben nicht wie in Deutschland eine vorläufige Haushaltsführung gemacht wird, sondern eben das Budget für das neue fiskale Jahr erst nach einem Kongressbeschluss freigegeben wird. Hinzu kommt, dass die USA eine Schuldenobergrenze haben - im Gegensatz zu Deutschland, das mit einer dynamischen Schuldenbremse arbeitet. Aber auch hier sollten wir nach den Auseinandersetzungen in der Ampelkoalition letztes Jahr nicht mit Steinen werfen.
Von verschiedenen Seiten gab es hier auch schon Bewegungen, beide Probleme zu beseitigen - und nach den Obama-Jahren haben beide Parteien auch festgestellt, dass ein Shutdown niemandem politisch hilft. So gab es unter Biden bspw. keinen government shutdown und auch unter Trump gab es diesen nur, weil Trump ihn wollte. Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass jetzt, mit den republikanischen Mehrheiten hierfür eine langfristige Lösung gefunden wird. Allerdings sind die Republikaner für die "Starve the Beast"-Strategie bekannt: Steuern senken und Militärausgaben erhöhen und wenn das nächste Mal die Demokraten an der Macht sind, verlangen, dass Sozialausgaben gekürzt werden (sowas können Union und FDP übrigens auch gut).
Kurzum: Die USA sind vielleicht nicht das Beispiel, nachdem man sich richten sollte, aber wir sitzen zumindest teilweise im Glashaus, also sollten wir mit Steine werfen vorsichtig sein.
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