Gib mich die Kirsche! Der Talkthread
18.01.2025 - 13:04 Uhr
11.02.2025 - 12:54 Uhr
Zitat von BVBLeo
@Piekato
Was wurde dir als Bürger verboten? Du kannst doch weiterhin deinen Verbrenner kaufen, weil das andere für dich noch nicht passend ist oder nicht?
@Piekato
Was wurde dir als Bürger verboten? Du kannst doch weiterhin deinen Verbrenner kaufen, weil das andere für dich noch nicht passend ist oder nicht?
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen
11.02.2025 - 13:03 Uhr
Zitat von Piekato
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Zitat von Piekato
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Zitat von Piekato
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen

Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
11.02.2025 - 13:13 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Zitat von Piekato
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Zitat von Piekato
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Zitat von Piekato
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen

Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Piekato am 11.02.2025 um 13:13 Uhr bearbeitet
11.02.2025 - 13:35 Uhr
Zitat von Piekato
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Zitat von UlmerBVB1986
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Zitat von Piekato
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Zitat von Piekato
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Zitat von Piekato
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen

Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.
Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.
Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.
Offene Fragen wären noch:
Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?
Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UlmerBVB1986 am 11.02.2025 um 13:40 Uhr bearbeitet
11.02.2025 - 14:13 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.
Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.
Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.
Offene Fragen wären noch:
Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?
Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Zitat von Piekato
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Zitat von UlmerBVB1986
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Zitat von Piekato
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Zitat von Piekato
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Zitat von Piekato
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen

Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.
Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.
Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.
Offene Fragen wären noch:
Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?
Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Umziehen also. Raus aus der Wohnung, in der wir uns wohlfühlen und günstige Miete zahlen, weg aus dem Ort(steil), in dem für uns alles passt. Und das in Zeiten, wo die Mieten immer mehr durch die Decke gehen und man kaum noch Wohnungen findet?
Und das alles, nur um ein E Auto fahren zu können?
Genau das ist eben für mich Gequatsche, mit dem man in der Realität die Leute niemals wird abholen können.
Genauso wie dein Vorschlag, sein Auto unterwegs zu laden. Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen. Ich geh doch nicht jeden Tag in die Stadt nen Kaffee trinken oder shoppen, nur um nebenbei das Auto zu laden. Es ist einfach unrealistisch. Solange nicht jeder die Möglichkeit hat, ein E Auto wie an der Tankstelle in wenigen Minuten vollzuladen oder es zu Hause jederzeit anzuschließen , wird sich das nie und nimmer etablieren.
Zu deinen offenen Fragen am Ende: Die 2 Euro waren ein Beispiel und eine Schätzung von Experten, da sich durch den Einstieg in den europäischen Zertifikatenhandel dann eben Öl, Gas etc. heftigst im Preis erhöhen werden.
Wärmepumpe, kann sein dass sie sich amortisiert. Glaube trotzdem nicht, dass mein Vermieter bereit ist, seine jetzige funktionierende Ölheizung auszutauschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Piekato am 11.02.2025 um 14:26 Uhr bearbeitet
11.02.2025 - 14:45 Uhr
Zitat von Piekato
Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen.
Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen.
Hier zeigt sich dein Problem: Du versuchst Lösungen, die bei vielen Menschen funktionieren, polemisch zu diskreditieren, weil sie auf Deine Situation nicht zutreffen, weil Du eben keine Motivation hast, irgendetwas zu ändern.
Ich z.Bsp. nutze mein Auto fast täglich, aber eben nur für eine vergleichsweise kurze Strecke - ein E-Auto wäre, auch aufgrund der hier vorhandenen Ladesäulenstruktur, für mich eine sinnvolle Lösung. Momentan fahre ich aus finanziellen Gründen noch einen alten, günstigen Verbrenner, aber allgemein betrachtet kommt das Messaging eben bei "den Leuten" an, zu denen ich mich zähle. Insofern ist das kein "Gequatsche", sondern eine zukunftsfähige, sinnvolle Lösung.
Für Dich wäre mal ein Blick über den Tellerrand und etwas Empathie hilfreich - nicht nur alles egoistisch auf Dich beziehen, sondern mal versuchen, sich in andere Menschen hinein zu versetzen und deren Situation zu analysieren. Du bist mit Deinem Lebensstil sicherlich nicht in der Mehrheit.
11.02.2025 - 14:50 Uhr
Zitat von Piekato
Umziehen also. Raus aus der Wohnung, in der wir uns wohlfühlen und günstige Miete zahlen, weg aus dem Ort(steil), in dem für uns alles passt.
Und das alles, nur um ein E Auto fahren zu können?
Genau das ist eben für mich Gequatsche, mit dem man in der Realität die Leute niemals wird abholen können.
Genauso wie dein Vorschlag, sein Auto unterwegs zu laden. Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen. Ich geh doch nicht jeden Tag in die Stadt nen Kaffee trinken oder shoppen, nur um nebenbei das Auto zu laden. Es ist einfach unrealistisch. Solange nicht jeder die Möglichkeit hat, ein E Auto wie an der Tankstelle in wenigen Minuten vollzuladen oder es zu Hause jederzeit anschließen kann, wird sich das nie und nimmer etablieren.
Zu deinen offenen Fragen am Ende: Die 2 Euro waren ein Beispiel und eine Schätzung von Experten, da sich durch den Einstieg in den europäischen Zertifikatenhandel dann eben Öl, Gas etc. heftigst im Preis erhöhen werden.
Wärmepumpe, kann sein dass sie sich amortisiert. Glaube trotzdem nicht, dass mein Vermieter bereit ist, seine jetzige funktionierende Ölheizung auszutauschen.
Zitat von UlmerBVB1986
Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.
Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.
Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.
Offene Fragen wären noch:
Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?
Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Zitat von Piekato
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Zitat von UlmerBVB1986
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Zitat von Piekato
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Zitat von Piekato
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Zitat von Piekato
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen

Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.
Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.
Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.
Offene Fragen wären noch:
Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?
Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Umziehen also. Raus aus der Wohnung, in der wir uns wohlfühlen und günstige Miete zahlen, weg aus dem Ort(steil), in dem für uns alles passt.
Und das alles, nur um ein E Auto fahren zu können?
Genau das ist eben für mich Gequatsche, mit dem man in der Realität die Leute niemals wird abholen können.
Genauso wie dein Vorschlag, sein Auto unterwegs zu laden. Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen. Ich geh doch nicht jeden Tag in die Stadt nen Kaffee trinken oder shoppen, nur um nebenbei das Auto zu laden. Es ist einfach unrealistisch. Solange nicht jeder die Möglichkeit hat, ein E Auto wie an der Tankstelle in wenigen Minuten vollzuladen oder es zu Hause jederzeit anschließen kann, wird sich das nie und nimmer etablieren.
Zu deinen offenen Fragen am Ende: Die 2 Euro waren ein Beispiel und eine Schätzung von Experten, da sich durch den Einstieg in den europäischen Zertifikatenhandel dann eben Öl, Gas etc. heftigst im Preis erhöhen werden.
Wärmepumpe, kann sein dass sie sich amortisiert. Glaube trotzdem nicht, dass mein Vermieter bereit ist, seine jetzige funktionierende Ölheizung auszutauschen.
Ich fasse zusammen, es geht nicht ein E-Auto aus folgenden Gründen zu laden:
- Kein Platz für eine E-Ladestation am Standort deiner Wohnung. Wohl nicht einmal temporär zum laden in der Einfahrt deines 86 Jährigen Vermieters, der sich offensichtlich schon länger im Ruhestand befindet und sicherlich nicht mehr täglich das Haus verlässt...
- Umziehen ist keine Option - verstehe ich absolut.
- Ein E-Auto hat eine Reichweite von? 400km im Schnitt laut ADAC Test. 15kW bedeuten durchschnittlich ca. 100km Reichweite. Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite. Nur mal zum Verständnis über welchen Geldwert wir hier sprechen.
Bei einer Fahrleistung von 10.000km im Jahr müsstest du bei 400km Reichweite dein E-Auto zweimal im Monat laden. Also wahrscheinlich einmal mehr als ein Verbrenner zu tanken.
Außer du verfährst täglich 400 km, dann wärst du aber auch so ziemlich alle 2-3 Tage mit tanken beschäftigt.
Ist das die Realität von der du schreibst? Naja, egal.
Quelle ist übrigens über ein Jahr alt...
https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/technik/reichweite-von-elektroautos-steigt-weiter.html
Und genau das meine ich mit Ausreden finden. Es bleibt natürlich dir überlassen was du machst, aber dann schreib doch bitte nicht so, als wären Verbrenner alternativlos.
Das mit den Zertifikaten mag sein, da ist sich aber aktuell noch niemand einig, es gibt auch Stimmen dass die Co2 Besteuerung erst ab 2030 ca. 20 Cent betragen wird. Die ü 2€ wären rund 20 Cent mehr, als heute bei der CO2 Besteuerung, was ungefähr 100€/to CO2 bedeuten würde. Zudem liegt es daran, das die Zertifikate nicht mehr gesetzlich bestimmt wären, sondern frei verhandelt werden können, der Markt bestimmt den Preis, nicht die Politik. Natürlich ist das heftig, denn man will dann vor allem damit Geld verdienen und die falschen zahlen dafür.
Warum dein Vermieter weg von der Ölheizung gehen sollte? Du schreibst es doch selbst, der Zertifikatenhandel. Zudem kann man ja auch erwarten das er mit seinen potenziellen Erben über die Zukunft spricht, oder? Die haben vielleicht auch ein Interesse jetzt weniger zu Investieren, als in 5-10 Jahren wenn sie erben... ich meine ja nur.
Wenn du wirklich durch die Co2 Besteuerung ab 2027 1000€ für einen 4 Personen Haushalt mehr bezahlen musst (ohne Preissteigerungen bei den Rohstoffen), dann ist eine Wärmepumpe alleine dadurch in max. 15 Jahren abbezahlt, ohne den geringeren Verbrauch zu berücksichtigen, sondern alleine durch die wegfallenden CO2 Abgaben...
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100589536/preise-fuer-heizoel-erdgas-und-benzin-steigen-ab-2027.html
Was du in beiden Fällen aber nicht berücksichtigst ist, dass eine Erhöhung der Pendlerpauschale bereits diskutiert wird und es für Menschen mit geringen Einkommen ein Klimageld geben soll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UlmerBVB1986 am 11.02.2025 um 14:51 Uhr bearbeitet
11.02.2025 - 14:51 Uhr
Zitat von de_Lek
Hier zeigt sich dein Problem: Du versuchst Lösungen, die bei vielen Menschen funktionieren, polemisch zu diskreditieren, weil sie auf Deine Situation nicht zutreffen, weil Du eben keine Motivation hast, irgendetwas zu ändern.
Ich z.Bsp. nutze mein Auto fast täglich, aber eben nur für eine vergleichsweise kurze Strecke - ein E-Auto wäre, auch aufgrund der hier vorhandenen Ladesäulenstruktur, für mich eine sinnvolle Lösung. Momentan fahre ich aus finanziellen Gründen noch einen alten, günstigen Verbrenner, aber allgemein betrachtet kommt das Messaging eben bei "den Leuten" an, zu denen ich mich zähle. Insofern ist das kein "Gequatsche", sondern eine zukunftsfähige, sinnvolle Lösung.
Für Dich wäre mal ein Blick über den Tellerrand und etwas Empathie hilfreich - nicht nur alles egoistisch auf Dich beziehen, sondern mal versuchen, sich in andere Menschen hinein zu versetzen und deren Situation zu analysieren. Du bist mit Deinem Lebensstil sicherlich nicht in der Mehrheit.
Zitat von Piekato
Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen.
Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen.
Hier zeigt sich dein Problem: Du versuchst Lösungen, die bei vielen Menschen funktionieren, polemisch zu diskreditieren, weil sie auf Deine Situation nicht zutreffen, weil Du eben keine Motivation hast, irgendetwas zu ändern.
Ich z.Bsp. nutze mein Auto fast täglich, aber eben nur für eine vergleichsweise kurze Strecke - ein E-Auto wäre, auch aufgrund der hier vorhandenen Ladesäulenstruktur, für mich eine sinnvolle Lösung. Momentan fahre ich aus finanziellen Gründen noch einen alten, günstigen Verbrenner, aber allgemein betrachtet kommt das Messaging eben bei "den Leuten" an, zu denen ich mich zähle. Insofern ist das kein "Gequatsche", sondern eine zukunftsfähige, sinnvolle Lösung.
Für Dich wäre mal ein Blick über den Tellerrand und etwas Empathie hilfreich - nicht nur alles egoistisch auf Dich beziehen, sondern mal versuchen, sich in andere Menschen hinein zu versetzen und deren Situation zu analysieren. Du bist mit Deinem Lebensstil sicherlich nicht in der Mehrheit.
Polemik kann ich auch anbieten. Weg mit den Handelsschranken. In China gibt es Autos unter 15.000€ mit über 800 km Reichweite. Ladeinfrastrukturproblem gelöst. Here we go. Autos für jeden. Nur ohne die deutschen Hersteller.
11.02.2025 - 15:30 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Ich fasse zusammen, es geht nicht ein E-Auto aus folgenden Gründen zu laden:
- Kein Platz für eine E-Ladestation am Standort deiner Wohnung. Wohl nicht einmal temporär zum laden in der Einfahrt deines 86 Jährigen Vermieters, der sich offensichtlich schon länger im Ruhestand befindet und sicherlich nicht mehr täglich das Haus verlässt...
- Umziehen ist keine Option - verstehe ich absolut.
- Ein E-Auto hat eine Reichweite von? 400km im Schnitt laut ADAC Test. 15kW bedeuten durchschnittlich ca. 100km Reichweite. Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite. Nur mal zum Verständnis über welchen Geldwert wir hier sprechen.
Bei einer Fahrleistung von 10.000km im Jahr müsstest du bei 400km Reichweite dein E-Auto zweimal im Monat laden. Also wahrscheinlich einmal mehr als ein Verbrenner zu tanken.
Außer du verfährst täglich 400 km, dann wärst du aber auch so ziemlich alle 2-3 Tage mit tanken beschäftigt.
Ist das die Realität von der du schreibst? Naja, egal.
Quelle ist übrigens über ein Jahr alt...
https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/technik/reichweite-von-elektroautos-steigt-weiter.html
Und genau das meine ich mit Ausreden finden. Es bleibt natürlich dir überlassen was du machst, aber dann schreib doch bitte nicht so, als wären Verbrenner alternativlos.
Das mit den Zertifikaten mag sein, da ist sich aber aktuell noch niemand einig, es gibt auch Stimmen dass die Co2 Besteuerung erst ab 2030 ca. 20 Cent betragen wird. Die ü 2€ wären rund 20 Cent mehr, als heute bei der CO2 Besteuerung, was ungefähr 100€/to CO2 bedeuten würde. Zudem liegt es daran, das die Zertifikate nicht mehr gesetzlich bestimmt wären, sondern frei verhandelt werden können, der Markt bestimmt den Preis, nicht die Politik. Natürlich ist das heftig, denn man will dann vor allem damit Geld verdienen und die falschen zahlen dafür.
Warum dein Vermieter weg von der Ölheizung gehen sollte? Du schreibst es doch selbst, der Zertifikatenhandel. Zudem kann man ja auch erwarten das er mit seinen potenziellen Erben über die Zukunft spricht, oder? Die haben vielleicht auch ein Interesse jetzt weniger zu Investieren, als in 5-10 Jahren wenn sie erben... ich meine ja nur.
Wenn du wirklich durch die Co2 Besteuerung ab 2027 1000€ für einen 4 Personen Haushalt mehr bezahlen musst (ohne Preissteigerungen bei den Rohstoffen), dann ist eine Wärmepumpe alleine dadurch in max. 15 Jahren abbezahlt, ohne den geringeren Verbrauch zu berücksichtigen, sondern alleine durch die wegfallenden CO2 Abgaben...
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100589536/preise-fuer-heizoel-erdgas-und-benzin-steigen-ab-2027.html
Was du in beiden Fällen aber nicht berücksichtigst ist, dass eine Erhöhung der Pendlerpauschale bereits diskutiert wird und es für Menschen mit geringen Einkommen ein Klimageld geben soll.
Zitat von Piekato
Umziehen also. Raus aus der Wohnung, in der wir uns wohlfühlen und günstige Miete zahlen, weg aus dem Ort(steil), in dem für uns alles passt.
Und das alles, nur um ein E Auto fahren zu können?
Genau das ist eben für mich Gequatsche, mit dem man in der Realität die Leute niemals wird abholen können.
Genauso wie dein Vorschlag, sein Auto unterwegs zu laden. Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen. Ich geh doch nicht jeden Tag in die Stadt nen Kaffee trinken oder shoppen, nur um nebenbei das Auto zu laden. Es ist einfach unrealistisch. Solange nicht jeder die Möglichkeit hat, ein E Auto wie an der Tankstelle in wenigen Minuten vollzuladen oder es zu Hause jederzeit anschließen kann, wird sich das nie und nimmer etablieren.
Zu deinen offenen Fragen am Ende: Die 2 Euro waren ein Beispiel und eine Schätzung von Experten, da sich durch den Einstieg in den europäischen Zertifikatenhandel dann eben Öl, Gas etc. heftigst im Preis erhöhen werden.
Wärmepumpe, kann sein dass sie sich amortisiert. Glaube trotzdem nicht, dass mein Vermieter bereit ist, seine jetzige funktionierende Ölheizung auszutauschen.
Zitat von UlmerBVB1986
Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.
Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.
Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.
Offene Fragen wären noch:
Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?
Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Zitat von Piekato
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Zitat von UlmerBVB1986
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Zitat von Piekato
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Zitat von Piekato
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Zitat von Piekato
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen

Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.
Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.
Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.
Offene Fragen wären noch:
Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?
Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Umziehen also. Raus aus der Wohnung, in der wir uns wohlfühlen und günstige Miete zahlen, weg aus dem Ort(steil), in dem für uns alles passt.
Und das alles, nur um ein E Auto fahren zu können?
Genau das ist eben für mich Gequatsche, mit dem man in der Realität die Leute niemals wird abholen können.
Genauso wie dein Vorschlag, sein Auto unterwegs zu laden. Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen. Ich geh doch nicht jeden Tag in die Stadt nen Kaffee trinken oder shoppen, nur um nebenbei das Auto zu laden. Es ist einfach unrealistisch. Solange nicht jeder die Möglichkeit hat, ein E Auto wie an der Tankstelle in wenigen Minuten vollzuladen oder es zu Hause jederzeit anschließen kann, wird sich das nie und nimmer etablieren.
Zu deinen offenen Fragen am Ende: Die 2 Euro waren ein Beispiel und eine Schätzung von Experten, da sich durch den Einstieg in den europäischen Zertifikatenhandel dann eben Öl, Gas etc. heftigst im Preis erhöhen werden.
Wärmepumpe, kann sein dass sie sich amortisiert. Glaube trotzdem nicht, dass mein Vermieter bereit ist, seine jetzige funktionierende Ölheizung auszutauschen.
Ich fasse zusammen, es geht nicht ein E-Auto aus folgenden Gründen zu laden:
- Kein Platz für eine E-Ladestation am Standort deiner Wohnung. Wohl nicht einmal temporär zum laden in der Einfahrt deines 86 Jährigen Vermieters, der sich offensichtlich schon länger im Ruhestand befindet und sicherlich nicht mehr täglich das Haus verlässt...
- Umziehen ist keine Option - verstehe ich absolut.
- Ein E-Auto hat eine Reichweite von? 400km im Schnitt laut ADAC Test. 15kW bedeuten durchschnittlich ca. 100km Reichweite. Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite. Nur mal zum Verständnis über welchen Geldwert wir hier sprechen.
Bei einer Fahrleistung von 10.000km im Jahr müsstest du bei 400km Reichweite dein E-Auto zweimal im Monat laden. Also wahrscheinlich einmal mehr als ein Verbrenner zu tanken.
Außer du verfährst täglich 400 km, dann wärst du aber auch so ziemlich alle 2-3 Tage mit tanken beschäftigt.
Ist das die Realität von der du schreibst? Naja, egal.
Quelle ist übrigens über ein Jahr alt...
https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/technik/reichweite-von-elektroautos-steigt-weiter.html
Und genau das meine ich mit Ausreden finden. Es bleibt natürlich dir überlassen was du machst, aber dann schreib doch bitte nicht so, als wären Verbrenner alternativlos.
Das mit den Zertifikaten mag sein, da ist sich aber aktuell noch niemand einig, es gibt auch Stimmen dass die Co2 Besteuerung erst ab 2030 ca. 20 Cent betragen wird. Die ü 2€ wären rund 20 Cent mehr, als heute bei der CO2 Besteuerung, was ungefähr 100€/to CO2 bedeuten würde. Zudem liegt es daran, das die Zertifikate nicht mehr gesetzlich bestimmt wären, sondern frei verhandelt werden können, der Markt bestimmt den Preis, nicht die Politik. Natürlich ist das heftig, denn man will dann vor allem damit Geld verdienen und die falschen zahlen dafür.
Warum dein Vermieter weg von der Ölheizung gehen sollte? Du schreibst es doch selbst, der Zertifikatenhandel. Zudem kann man ja auch erwarten das er mit seinen potenziellen Erben über die Zukunft spricht, oder? Die haben vielleicht auch ein Interesse jetzt weniger zu Investieren, als in 5-10 Jahren wenn sie erben... ich meine ja nur.
Wenn du wirklich durch die Co2 Besteuerung ab 2027 1000€ für einen 4 Personen Haushalt mehr bezahlen musst (ohne Preissteigerungen bei den Rohstoffen), dann ist eine Wärmepumpe alleine dadurch in max. 15 Jahren abbezahlt, ohne den geringeren Verbrauch zu berücksichtigen, sondern alleine durch die wegfallenden CO2 Abgaben...
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100589536/preise-fuer-heizoel-erdgas-und-benzin-steigen-ab-2027.html
Was du in beiden Fällen aber nicht berücksichtigst ist, dass eine Erhöhung der Pendlerpauschale bereits diskutiert wird und es für Menschen mit geringen Einkommen ein Klimageld geben soll.
Wer sagt denn, dass sie alternativlos sind? Ich sage, E Autos werden sich unter den Umständen so nicht durchsetzen, weil du die Leute damit nicht überzeugen kannst. Wenn es doch alles so einfach und toll ist wie du es darzustellen versuchst, warum fahren denn dann in Deutschland so wenig E Autos rum und die Zahl der Neuzulassungen geht immer weiter zurück?
Das ganze fängt schon bei der Anschaffung an, allein die übertrifft doch den Preis eines guten gebrauchten Verbrenners um Welten. Wenn du dann nur an öffentlichen Netzen für 70 Cent pro KW laden kannst, reden wir am Ende im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrenner von einer Ersparnis von 2-3 Euro auf 100 km was den Verbrauch angeht.
Ich bleibe dabei, dass es am Ende im Gesamtpaket für die meisten Leute schlichtweg unattraktiv ist und sich nicht lohnt und genau das ist es, was ich am Anfang der ganzen Diskussion meinte: Durch Co2 Steuer wird dann bald Sprit unbezahlbar, die Alternativen mit E Autos sind aber trotzdem unattraktiv. Einfach zu teuer in Anschaffung und mit Aufwand verbunden, wenn man zu Hause oder auf der Arbeit keine Lademöglichkeit hat.
Die Wahl lautet dann also bald Pest oder Cholera
Was das Thema Heizung meines Vermieters angeht: Natürlich kann man erwarten, dass er mit seinen Erben darüber spricht. Letztendlich glaube ich trotzdem nicht dran, dass sich da was tun wird und dementsprechend darf ich als Mieter dann auch da wieder die Zechen zahlen, die mit der Co2 Besteuerung dann zeitnah auf uns zukommt..
11.02.2025 - 16:20 Uhr
Zitat von Piekato
Wer sagt denn, dass sie alternativlos sind? Ich sage, E Autos werden sich unter den Umständen so nicht durchsetzen, weil du die Leute damit nicht überzeugen kannst. Wenn es doch alles so einfach und toll ist wie du es darzustellen versuchst, warum fahren denn dann in Deutschland so wenig E Autos rum und die Zahl der Neuzulassungen geht immer weiter zurück?
Das ganze fängt schon bei der Anschaffung an, allein die übertrifft doch den Preis eines guten gebrauchten Verbrenners um Welten. Wenn du dann nur an öffentlichen Netzen für 70 Cent pro KW laden kannst, reden wir am Ende im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrenner von einer Ersparnis von 2-3 Euro auf 100 km was den Verbrauch angeht.
Ich bleibe dabei, dass es am Ende im Gesamtpaket für die meisten Leute schlichtweg unattraktiv ist und sich nicht lohnt und genau das ist es, was ich am Anfang der ganzen Diskussion meinte: Durch Co2 Steuer wird dann bald Sprit unbezahlbar, die Alternativen mit E Autos sind aber trotzdem unattraktiv. Einfach zu teuer in Anschaffung und mit Aufwand verbunden, wenn man zu Hause oder auf der Arbeit keine Lademöglichkeit hat.
Die Wahl lautet dann also bald Pest oder Cholera
Was das Thema Heizung meines Vermieters angeht: Natürlich kann man erwarten, dass er mit seinen Erben darüber spricht. Letztendlich glaube ich trotzdem nicht dran, dass sich da was tun wird und dementsprechend darf ich als Mieter dann auch da wieder die Zechen zahlen, die mit der Co2 Besteuerung dann zeitnah auf uns zukommt..
Zitat von UlmerBVB1986
Ich fasse zusammen, es geht nicht ein E-Auto aus folgenden Gründen zu laden:
- Kein Platz für eine E-Ladestation am Standort deiner Wohnung. Wohl nicht einmal temporär zum laden in der Einfahrt deines 86 Jährigen Vermieters, der sich offensichtlich schon länger im Ruhestand befindet und sicherlich nicht mehr täglich das Haus verlässt...
- Umziehen ist keine Option - verstehe ich absolut.
- Ein E-Auto hat eine Reichweite von? 400km im Schnitt laut ADAC Test. 15kW bedeuten durchschnittlich ca. 100km Reichweite. Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite. Nur mal zum Verständnis über welchen Geldwert wir hier sprechen.
Bei einer Fahrleistung von 10.000km im Jahr müsstest du bei 400km Reichweite dein E-Auto zweimal im Monat laden. Also wahrscheinlich einmal mehr als ein Verbrenner zu tanken.
Außer du verfährst täglich 400 km, dann wärst du aber auch so ziemlich alle 2-3 Tage mit tanken beschäftigt.
Ist das die Realität von der du schreibst? Naja, egal.
Quelle ist übrigens über ein Jahr alt...
https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/technik/reichweite-von-elektroautos-steigt-weiter.html
Und genau das meine ich mit Ausreden finden. Es bleibt natürlich dir überlassen was du machst, aber dann schreib doch bitte nicht so, als wären Verbrenner alternativlos.
Das mit den Zertifikaten mag sein, da ist sich aber aktuell noch niemand einig, es gibt auch Stimmen dass die Co2 Besteuerung erst ab 2030 ca. 20 Cent betragen wird. Die ü 2€ wären rund 20 Cent mehr, als heute bei der CO2 Besteuerung, was ungefähr 100€/to CO2 bedeuten würde. Zudem liegt es daran, das die Zertifikate nicht mehr gesetzlich bestimmt wären, sondern frei verhandelt werden können, der Markt bestimmt den Preis, nicht die Politik. Natürlich ist das heftig, denn man will dann vor allem damit Geld verdienen und die falschen zahlen dafür.
Warum dein Vermieter weg von der Ölheizung gehen sollte? Du schreibst es doch selbst, der Zertifikatenhandel. Zudem kann man ja auch erwarten das er mit seinen potenziellen Erben über die Zukunft spricht, oder? Die haben vielleicht auch ein Interesse jetzt weniger zu Investieren, als in 5-10 Jahren wenn sie erben... ich meine ja nur.
Wenn du wirklich durch die Co2 Besteuerung ab 2027 1000€ für einen 4 Personen Haushalt mehr bezahlen musst (ohne Preissteigerungen bei den Rohstoffen), dann ist eine Wärmepumpe alleine dadurch in max. 15 Jahren abbezahlt, ohne den geringeren Verbrauch zu berücksichtigen, sondern alleine durch die wegfallenden CO2 Abgaben...
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100589536/preise-fuer-heizoel-erdgas-und-benzin-steigen-ab-2027.html
Was du in beiden Fällen aber nicht berücksichtigst ist, dass eine Erhöhung der Pendlerpauschale bereits diskutiert wird und es für Menschen mit geringen Einkommen ein Klimageld geben soll.
Zitat von Piekato
Umziehen also. Raus aus der Wohnung, in der wir uns wohlfühlen und günstige Miete zahlen, weg aus dem Ort(steil), in dem für uns alles passt.
Und das alles, nur um ein E Auto fahren zu können?
Genau das ist eben für mich Gequatsche, mit dem man in der Realität die Leute niemals wird abholen können.
Genauso wie dein Vorschlag, sein Auto unterwegs zu laden. Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen. Ich geh doch nicht jeden Tag in die Stadt nen Kaffee trinken oder shoppen, nur um nebenbei das Auto zu laden. Es ist einfach unrealistisch. Solange nicht jeder die Möglichkeit hat, ein E Auto wie an der Tankstelle in wenigen Minuten vollzuladen oder es zu Hause jederzeit anschließen kann, wird sich das nie und nimmer etablieren.
Zu deinen offenen Fragen am Ende: Die 2 Euro waren ein Beispiel und eine Schätzung von Experten, da sich durch den Einstieg in den europäischen Zertifikatenhandel dann eben Öl, Gas etc. heftigst im Preis erhöhen werden.
Wärmepumpe, kann sein dass sie sich amortisiert. Glaube trotzdem nicht, dass mein Vermieter bereit ist, seine jetzige funktionierende Ölheizung auszutauschen.
Zitat von UlmerBVB1986
Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.
Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.
Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.
Offene Fragen wären noch:
Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?
Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Zitat von Piekato
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Zitat von UlmerBVB1986
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Zitat von Piekato
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.
Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.
Zitat von Piekato
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.
Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.
Zitat von Piekato
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen
Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen

Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....
Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.
Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.
Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..
Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.
Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.
Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.
Offene Fragen wären noch:
Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?
Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Umziehen also. Raus aus der Wohnung, in der wir uns wohlfühlen und günstige Miete zahlen, weg aus dem Ort(steil), in dem für uns alles passt.
Und das alles, nur um ein E Auto fahren zu können?
Genau das ist eben für mich Gequatsche, mit dem man in der Realität die Leute niemals wird abholen können.
Genauso wie dein Vorschlag, sein Auto unterwegs zu laden. Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen. Ich geh doch nicht jeden Tag in die Stadt nen Kaffee trinken oder shoppen, nur um nebenbei das Auto zu laden. Es ist einfach unrealistisch. Solange nicht jeder die Möglichkeit hat, ein E Auto wie an der Tankstelle in wenigen Minuten vollzuladen oder es zu Hause jederzeit anschließen kann, wird sich das nie und nimmer etablieren.
Zu deinen offenen Fragen am Ende: Die 2 Euro waren ein Beispiel und eine Schätzung von Experten, da sich durch den Einstieg in den europäischen Zertifikatenhandel dann eben Öl, Gas etc. heftigst im Preis erhöhen werden.
Wärmepumpe, kann sein dass sie sich amortisiert. Glaube trotzdem nicht, dass mein Vermieter bereit ist, seine jetzige funktionierende Ölheizung auszutauschen.
Ich fasse zusammen, es geht nicht ein E-Auto aus folgenden Gründen zu laden:
- Kein Platz für eine E-Ladestation am Standort deiner Wohnung. Wohl nicht einmal temporär zum laden in der Einfahrt deines 86 Jährigen Vermieters, der sich offensichtlich schon länger im Ruhestand befindet und sicherlich nicht mehr täglich das Haus verlässt...
- Umziehen ist keine Option - verstehe ich absolut.
- Ein E-Auto hat eine Reichweite von? 400km im Schnitt laut ADAC Test. 15kW bedeuten durchschnittlich ca. 100km Reichweite. Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite. Nur mal zum Verständnis über welchen Geldwert wir hier sprechen.
Bei einer Fahrleistung von 10.000km im Jahr müsstest du bei 400km Reichweite dein E-Auto zweimal im Monat laden. Also wahrscheinlich einmal mehr als ein Verbrenner zu tanken.
Außer du verfährst täglich 400 km, dann wärst du aber auch so ziemlich alle 2-3 Tage mit tanken beschäftigt.
Ist das die Realität von der du schreibst? Naja, egal.
Quelle ist übrigens über ein Jahr alt...
https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/technik/reichweite-von-elektroautos-steigt-weiter.html
Und genau das meine ich mit Ausreden finden. Es bleibt natürlich dir überlassen was du machst, aber dann schreib doch bitte nicht so, als wären Verbrenner alternativlos.
Das mit den Zertifikaten mag sein, da ist sich aber aktuell noch niemand einig, es gibt auch Stimmen dass die Co2 Besteuerung erst ab 2030 ca. 20 Cent betragen wird. Die ü 2€ wären rund 20 Cent mehr, als heute bei der CO2 Besteuerung, was ungefähr 100€/to CO2 bedeuten würde. Zudem liegt es daran, das die Zertifikate nicht mehr gesetzlich bestimmt wären, sondern frei verhandelt werden können, der Markt bestimmt den Preis, nicht die Politik. Natürlich ist das heftig, denn man will dann vor allem damit Geld verdienen und die falschen zahlen dafür.
Warum dein Vermieter weg von der Ölheizung gehen sollte? Du schreibst es doch selbst, der Zertifikatenhandel. Zudem kann man ja auch erwarten das er mit seinen potenziellen Erben über die Zukunft spricht, oder? Die haben vielleicht auch ein Interesse jetzt weniger zu Investieren, als in 5-10 Jahren wenn sie erben... ich meine ja nur.
Wenn du wirklich durch die Co2 Besteuerung ab 2027 1000€ für einen 4 Personen Haushalt mehr bezahlen musst (ohne Preissteigerungen bei den Rohstoffen), dann ist eine Wärmepumpe alleine dadurch in max. 15 Jahren abbezahlt, ohne den geringeren Verbrauch zu berücksichtigen, sondern alleine durch die wegfallenden CO2 Abgaben...
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100589536/preise-fuer-heizoel-erdgas-und-benzin-steigen-ab-2027.html
Was du in beiden Fällen aber nicht berücksichtigst ist, dass eine Erhöhung der Pendlerpauschale bereits diskutiert wird und es für Menschen mit geringen Einkommen ein Klimageld geben soll.
Wer sagt denn, dass sie alternativlos sind? Ich sage, E Autos werden sich unter den Umständen so nicht durchsetzen, weil du die Leute damit nicht überzeugen kannst. Wenn es doch alles so einfach und toll ist wie du es darzustellen versuchst, warum fahren denn dann in Deutschland so wenig E Autos rum und die Zahl der Neuzulassungen geht immer weiter zurück?
Das ganze fängt schon bei der Anschaffung an, allein die übertrifft doch den Preis eines guten gebrauchten Verbrenners um Welten. Wenn du dann nur an öffentlichen Netzen für 70 Cent pro KW laden kannst, reden wir am Ende im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrenner von einer Ersparnis von 2-3 Euro auf 100 km was den Verbrauch angeht.
Ich bleibe dabei, dass es am Ende im Gesamtpaket für die meisten Leute schlichtweg unattraktiv ist und sich nicht lohnt und genau das ist es, was ich am Anfang der ganzen Diskussion meinte: Durch Co2 Steuer wird dann bald Sprit unbezahlbar, die Alternativen mit E Autos sind aber trotzdem unattraktiv. Einfach zu teuer in Anschaffung und mit Aufwand verbunden, wenn man zu Hause oder auf der Arbeit keine Lademöglichkeit hat.
Die Wahl lautet dann also bald Pest oder Cholera
Was das Thema Heizung meines Vermieters angeht: Natürlich kann man erwarten, dass er mit seinen Erben darüber spricht. Letztendlich glaube ich trotzdem nicht dran, dass sich da was tun wird und dementsprechend darf ich als Mieter dann auch da wieder die Zechen zahlen, die mit der Co2 Besteuerung dann zeitnah auf uns zukommt..
WO siehst du in der Statistik sinkende E-Auto Neuzulassungen? Der Trend ist im Jahr 2024 in Deutschland eher bei den Verbrenner zu beobachten!
https://www.adac.de/news/neuzulassungen-kba/
Zitat von UlmerBVB1986
Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite.
Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite.
Bezinpreis- bei 6l Verbrauch: 1,809€/l = 10,35€/100km
Bezinpreis- bei durchschnittlichen 7,7l Verbrauch in Deutschland : 1,809€/l = 13,92€/100km
Öffentliches Netz: 15kW x 70 Cent (DURCHSCHNITT) = 10,35€/100km
Zuhause laden ohnePV: 15kW x 29 Cent = 4,35€ - geht auch ohne Wallbox!
Zuhause laden mit PV: 15 kW x 19% USt von 29 Cent = 82 Cent/100 km Reichweite mit Solarstrom.
Wir sprechen hier nicht über eine Ersparnis von 2-3€! Die hat ein E-Auto bereits heute zum durchschnittlichen Benziner, wenn es im öffentlichen Netz lädt.
Und nun die 2€/l Benzin:
Bezinpreis- bei durchschnittlichen 7,7l Verbrauch in Deutschland : 2€/l = 15,4€/100km (BTW auch nur 1,48€ auf 100 km mehr als aktuell - ist das für dich unbezahlbar? 148€ mehr im Jahr bei 10.000km?).
Hier sind wir also im Bereich von 5- 14€ auf 100km an Ersparnis, wenn ab 2027 der Preis für Benzin so ansteigen wird, bei 70 bzw. 29 Cent bzw. 19% von 29 Cent pro kWh.
Im Jahr sind das 500-1400€ bei einer Fahrleistung von 10.000 km.
Suche nach Limosine/Kombi, 200- 454 PS, 50-60.000km
Benziner:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/search.html?asl=true&c=EstateCar&c=Limousine&cn=DE&con=USED&dam=false&ft=PETROL&gn=Ulm%2C+Baden-W%C3%BCrttemberg&isSearchRequest=true&ll=48.399623%2C9.996607&ml=50000%3A60000&pw=147%3A334&rd=50&ref=srp&refId=1e1e16cd-3bc7-41f2-bc49-497b93eaa44e&s=Car&sb=rel&vc=Car
E-Autos:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/search.html?asl=true&c=EstateCar&c=Limousine&cn=DE&con=USED&dam=false&ft=ELECTRICITY&gn=Ulm%2C+Baden-W%C3%BCrttemberg&isSearchRequest=true&ll=48.399623%2C9.996607&ml=50000%3A60000&pw=147%3A334&rd=50&ref=srp&refId=c3ead9a8-0541-3b2c-0653-39aa98b91fa9&s=Car&sb=rel&vc=Car
Wenn man da die Fahrzeuge vergleicht, wohlgemerkt im Jahr 2025, dann kann man schon sehen, das die Gebrauchtwagen - zumindest bei den ähnlichen Modellen und Austattungsklassen - recht nah beieinander sind. Und das ohne einen großen Markt bei den E-Autos wie du an der Anzahl der Treffer siehst.
Was würdest du dir hier holen, also ernsthaft, den A4 als Benziner für 25.990€ oder den e-tron für 31.500€?
Ich verstehe auch dass man sich höchstwahrscheinlich auch kein Gebrauchtwagen für 30.000€ holen würde, außer man verdient recht gut. Also mir wären 25.000€ aktuell zuviel Geld für einen Gebrauchten. Aber es ist nicht so ganz richtig, das E-Autos viel zu teuer sind, im Vergleich zu Verbrenner.
Objektiv betrachtet ist das sicher keine Wahl zwischen Pest und Cholera. Okay, wenn man sich zwischen einem A4 und einem GTI entscheidet vielleicht. Aber E-Autos werden immer alternativloser.
Wenn du meinen Austausch gesehen hast, dort hat der User Bumbewassazong schon richtig erkannt, dass nicht nur der Treibstoff zum Problem werden wird, sondern auch Ersatzteile.
Heizung: Also du stimmst mir zu, oder seh ich das falsch? Zumal es auch noch schöne Förderungen gibt, somit dürfte die Heizungsanlage sich in 10 Jahren (ab 2027) schon gerechnet haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UlmerBVB1986 am 11.02.2025 um 16:26 Uhr bearbeitet
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