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Gib mich die Kirsche! Der Talkthread

18.01.2025 - 13:04 Uhr
Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#331
11.02.2025 - 20:53 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Piekato

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Piekato

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Piekato

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Piekato

Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.



Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.


Zitat von Piekato

Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.



Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.

Zitat von Piekato

Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen augen-zuhalten



Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....

Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.


Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.

Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..


Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.

Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.

Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.

Offene Fragen wären noch:

Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?

Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


Umziehen also. Raus aus der Wohnung, in der wir uns wohlfühlen und günstige Miete zahlen, weg aus dem Ort(steil), in dem für uns alles passt.
Und das alles, nur um ein E Auto fahren zu können?
Genau das ist eben für mich Gequatsche, mit dem man in der Realität die Leute niemals wird abholen können.
Genauso wie dein Vorschlag, sein Auto unterwegs zu laden. Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen. Ich geh doch nicht jeden Tag in die Stadt nen Kaffee trinken oder shoppen, nur um nebenbei das Auto zu laden. Es ist einfach unrealistisch. Solange nicht jeder die Möglichkeit hat, ein E Auto wie an der Tankstelle in wenigen Minuten vollzuladen oder es zu Hause jederzeit anschließen kann, wird sich das nie und nimmer etablieren.

Zu deinen offenen Fragen am Ende: Die 2 Euro waren ein Beispiel und eine Schätzung von Experten, da sich durch den Einstieg in den europäischen Zertifikatenhandel dann eben Öl, Gas etc. heftigst im Preis erhöhen werden.
Wärmepumpe, kann sein dass sie sich amortisiert. Glaube trotzdem nicht, dass mein Vermieter bereit ist, seine jetzige funktionierende Ölheizung auszutauschen.


Ich fasse zusammen, es geht nicht ein E-Auto aus folgenden Gründen zu laden:
- Kein Platz für eine E-Ladestation am Standort deiner Wohnung. Wohl nicht einmal temporär zum laden in der Einfahrt deines 86 Jährigen Vermieters, der sich offensichtlich schon länger im Ruhestand befindet und sicherlich nicht mehr täglich das Haus verlässt...
- Umziehen ist keine Option - verstehe ich absolut.
- Ein E-Auto hat eine Reichweite von? 400km im Schnitt laut ADAC Test. 15kW bedeuten durchschnittlich ca. 100km Reichweite. Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite. Nur mal zum Verständnis über welchen Geldwert wir hier sprechen.

Bei einer Fahrleistung von 10.000km im Jahr müsstest du bei 400km Reichweite dein E-Auto zweimal im Monat laden. Also wahrscheinlich einmal mehr als ein Verbrenner zu tanken.
Außer du verfährst täglich 400 km, dann wärst du aber auch so ziemlich alle 2-3 Tage mit tanken beschäftigt.
Ist das die Realität von der du schreibst? Naja, egal.

Quelle ist übrigens über ein Jahr alt...
https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/technik/reichweite-von-elektroautos-steigt-weiter.html

Und genau das meine ich mit Ausreden finden. Es bleibt natürlich dir überlassen was du machst, aber dann schreib doch bitte nicht so, als wären Verbrenner alternativlos.

Das mit den Zertifikaten mag sein, da ist sich aber aktuell noch niemand einig, es gibt auch Stimmen dass die Co2 Besteuerung erst ab 2030 ca. 20 Cent betragen wird. Die ü 2€ wären rund 20 Cent mehr, als heute bei der CO2 Besteuerung, was ungefähr 100€/to CO2 bedeuten würde. Zudem liegt es daran, das die Zertifikate nicht mehr gesetzlich bestimmt wären, sondern frei verhandelt werden können, der Markt bestimmt den Preis, nicht die Politik. Natürlich ist das heftig, denn man will dann vor allem damit Geld verdienen und die falschen zahlen dafür.

Warum dein Vermieter weg von der Ölheizung gehen sollte? Du schreibst es doch selbst, der Zertifikatenhandel. Zudem kann man ja auch erwarten das er mit seinen potenziellen Erben über die Zukunft spricht, oder? Die haben vielleicht auch ein Interesse jetzt weniger zu Investieren, als in 5-10 Jahren wenn sie erben... ich meine ja nur.
Wenn du wirklich durch die Co2 Besteuerung ab 2027 1000€ für einen 4 Personen Haushalt mehr bezahlen musst (ohne Preissteigerungen bei den Rohstoffen), dann ist eine Wärmepumpe alleine dadurch in max. 15 Jahren abbezahlt, ohne den geringeren Verbrauch zu berücksichtigen, sondern alleine durch die wegfallenden CO2 Abgaben...

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100589536/preise-fuer-heizoel-erdgas-und-benzin-steigen-ab-2027.html

Was du in beiden Fällen aber nicht berücksichtigst ist, dass eine Erhöhung der Pendlerpauschale bereits diskutiert wird und es für Menschen mit geringen Einkommen ein Klimageld geben soll.


Wer sagt denn, dass sie alternativlos sind? Ich sage, E Autos werden sich unter den Umständen so nicht durchsetzen, weil du die Leute damit nicht überzeugen kannst. Wenn es doch alles so einfach und toll ist wie du es darzustellen versuchst, warum fahren denn dann in Deutschland so wenig E Autos rum und die Zahl der Neuzulassungen geht immer weiter zurück?

Das ganze fängt schon bei der Anschaffung an, allein die übertrifft doch den Preis eines guten gebrauchten Verbrenners um Welten. Wenn du dann nur an öffentlichen Netzen für 70 Cent pro KW laden kannst, reden wir am Ende im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrenner von einer Ersparnis von 2-3 Euro auf 100 km was den Verbrauch angeht.
Ich bleibe dabei, dass es am Ende im Gesamtpaket für die meisten Leute schlichtweg unattraktiv ist und sich nicht lohnt und genau das ist es, was ich am Anfang der ganzen Diskussion meinte: Durch Co2 Steuer wird dann bald Sprit unbezahlbar, die Alternativen mit E Autos sind aber trotzdem unattraktiv. Einfach zu teuer in Anschaffung und mit Aufwand verbunden, wenn man zu Hause oder auf der Arbeit keine Lademöglichkeit hat.
Die Wahl lautet dann also bald Pest oder Cholera daumen-hoch

Was das Thema Heizung meines Vermieters angeht: Natürlich kann man erwarten, dass er mit seinen Erben darüber spricht. Letztendlich glaube ich trotzdem nicht dran, dass sich da was tun wird und dementsprechend darf ich als Mieter dann auch da wieder die Zechen zahlen, die mit der Co2 Besteuerung dann zeitnah auf uns zukommt..



WO siehst du in der Statistik sinkende E-Auto Neuzulassungen? Der Trend ist im Jahr 2024 in Deutschland eher bei den Verbrenner zu beobachten!

https://www.adac.de/news/neuzulassungen-kba/



Zitat von UlmerBVB1986


Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite.


Bezinpreis- bei 6l Verbrauch: 1,809€/l = 10,35€/100km
Bezinpreis- bei durchschnittlichen 7,7l Verbrauch in Deutschland : 1,809€/l = 13,92€/100km

Öffentliches Netz: 15kW x 70 Cent (DURCHSCHNITT) = 10,35€/100km

Zuhause laden ohnePV: 15kW x 29 Cent = 4,35€ - geht auch ohne Wallbox!
Zuhause laden mit PV: 15 kW x 19% USt von 29 Cent = 82 Cent/100 km Reichweite mit Solarstrom.

Wir sprechen hier nicht über eine Ersparnis von 2-3€! Die hat ein E-Auto bereits heute zum durchschnittlichen Benziner, wenn es im öffentlichen Netz lädt.

Und nun die 2€/l Benzin:
Bezinpreis- bei durchschnittlichen 7,7l Verbrauch in Deutschland : 2€/l = 15,4€/100km (BTW auch nur 1,48€ auf 100 km mehr als aktuell - ist das für dich unbezahlbar? 148€ mehr im Jahr bei 10.000km?).

Hier sind wir also im Bereich von 5- 14€ auf 100km an Ersparnis, wenn ab 2027 der Preis für Benzin so ansteigen wird, bei 70 bzw. 29 Cent bzw. 19% von 29 Cent pro kWh.
Im Jahr sind das 500-1400€ bei einer Fahrleistung von 10.000 km.

Suche nach Limosine/Kombi, 200- 454 PS, 50-60.000km

Benziner:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/search.html?asl=true&c=EstateCar&c=Limousine&cn=DE&con=USED&dam=false&ft=PETROL&gn=Ulm%2C+Baden-W%C3%BCrttemberg&isSearchRequest=true&ll=48.399623%2C9.996607&ml=50000%3A60000&pw=147%3A334&rd=50&ref=srp&refId=1e1e16cd-3bc7-41f2-bc49-497b93eaa44e&s=Car&sb=rel&vc=Car

E-Autos:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/search.html?asl=true&c=EstateCar&c=Limousine&cn=DE&con=USED&dam=false&ft=ELECTRICITY&gn=Ulm%2C+Baden-W%C3%BCrttemberg&isSearchRequest=true&ll=48.399623%2C9.996607&ml=50000%3A60000&pw=147%3A334&rd=50&ref=srp&refId=c3ead9a8-0541-3b2c-0653-39aa98b91fa9&s=Car&sb=rel&vc=Car

Wenn man da die Fahrzeuge vergleicht, wohlgemerkt im Jahr 2025, dann kann man schon sehen, das die Gebrauchtwagen - zumindest bei den ähnlichen Modellen und Austattungsklassen - recht nah beieinander sind. Und das ohne einen großen Markt bei den E-Autos wie du an der Anzahl der Treffer siehst.

Was würdest du dir hier holen, also ernsthaft, den A4 als Benziner für 25.990€ oder den e-tron für 31.500€?
Ich verstehe auch dass man sich höchstwahrscheinlich auch kein Gebrauchtwagen für 30.000€ holen würde, außer man verdient recht gut. Also mir wären 25.000€ aktuell zuviel Geld für einen Gebrauchten. Aber es ist nicht so ganz richtig, das E-Autos viel zu teuer sind, im Vergleich zu Verbrenner.
Objektiv betrachtet ist das sicher keine Wahl zwischen Pest und Cholera. Okay, wenn man sich zwischen einem A4 und einem GTI entscheidet vielleicht. Aber E-Autos werden immer alternativloser.
Wenn du meinen Austausch gesehen hast, dort hat der User Bumbewassazong schon richtig erkannt, dass nicht nur der Treibstoff zum Problem werden wird, sondern auch Ersatzteile.

Heizung: Also du stimmst mir zu, oder seh ich das falsch? Zumal es auch noch schöne Förderungen gibt, somit dürfte die Heizungsanlage sich in 10 Jahren (ab 2027) schon gerechnet haben.


Schau dir doch einfach die Zahlen an. 2024 wurden im Vergleich zum Vorjahr knapp 27% weniger Elektroautos zugelassen, während Verbrenner nunmal mehr verkauft wurden.

Zu deinem Kostenvergleich: Ich hatte doch geschrieben, dass der Vergleich sich auf E Autos bezieht, die man lediglich im öffentlichen Netz an irgendwelchen Ladestationen lädt, da ich bei mir zu Hause keine Möglichkeit dafür habe und es daher für mich uninteressant ist. Und dann sind wir nunmal nur bei einer Ersparnis von 2-3 Euro, für die ich den ganzen Aufwand nicht in Kauf nehmen würde.
Und allgemein auch dieses ganze Thema Reichweite. Aufm Papier sieht das immer alles ganz nett aus, aber wie ist es unter richtigen Praxisbedingungen? Lass es draußen mal richtig kalt sein oder fahr regelmäßig Autobahn mit 140 km/h. Für mich ist das alles Spielerei und nicht alltagstauglich. Ist aber nur meine Meinung. Und genau deshalb blicke ich nunmal mit Sorge auf 2027, wenn Verbrenner so extrem teuer werden und die E Autos vermutlich bis dahin immer noch keine realistische und im Alltag funktionierende Alternative für mich sein werden..
Genauso wie eben die Ölheizung, die ich dann als Mieter teuer werde bezahlen dürfen.

Und genau deshalb ursprünglich meine Aussage, dass durch diesen ganzen Klimawahn der Bürger bluten muss..Co2 Steuer wird heftig erhöht, der Bürger zahlt die Zeche und kann sich entweder erst gar nicht dagegen wehren, weil er auf die Öl oder Gasheizung seines Vermieters nunmal angewiesen ist, solange er sie nicht austauscht und das Thema E Autos eben in der Praxis für viele Leute ohne Lademöglichkeit zu Hause oder auf der Arbeit weiterhin unattraktiv und vor allem nicht alltagstauglich ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Piekato am 11.02.2025 um 20:56 Uhr bearbeitet
Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#332
11.02.2025 - 23:20 Uhr
Böse hohe Mieten, die miesen E-Autos, der geizige, alte Vermieter, hohe Ölpreise, Umzug keine Option, weil unmöglich, aus dem eigenen Umfeld rauszuwachsen, immer die anderen schuld. Deine Mängelliste der letzten Stunden lässt sich beliebig fortsetzen - mir wäre das ja eher unangenehm und ich würde ggf. mal damit beginnen, die Schuld bei mir selbst zu suchen und proaktiv an meiner Lage zu arbeiten, den Hintern auf Normalhöhe hochzukriegen statt lediglich über alles und jeden zu meckern?

No offense, aber derartiges Suhlen in Selbstmitleid ist gar nicht mal so hilfreich, fürchte ich 😏
Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#333
12.02.2025 - 00:14 Uhr
Bin ja bei vielen Punkten bei euch, find E-Autos super, aber man muss mal die Kirche im Dorf lassen. Umziehen, nur damit ich das EAuto laden kann, ist natürlich großer Quatsch. Sollte auch niemand fordern.
Und ich werde meine Ü80-Vermietern auch nicht mehr überreden, eine neue Heizung einzubauen.

Aber zum Thema Auto laden…
es gibt auch als Laternenparker und ohne die Möglichkeit, beim AG zu laden, schon jetzt super viele öffentliche Ladestationen. Klar, mehr geht immer, aber der Ausbau geht grad richtig flott. Aral z.B. gibt grad richtig Gas.
Und dann sind auch bei sehr vielen Supermärkten/Discountern Ladesäulen. Da brauchst dann nicht zu warten, sondern verbindest deinen Einkauf mit der Ladung.
Das ist auch eine Umstellung, weil „Standzeit ist Ladezeit“, egal ob halb voll oder 1/4. das ist der große Unterschied zum klassischen Tanken, den man verinnerlichen muss.
Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#334
12.02.2025 - 07:04 Uhr
Zitat von Piekato

Wer sagt denn, dass sie alternativlos sind? Ich sage, E Autos werden sich unter den Umständen so nicht durchsetzen, weil du die Leute damit nicht überzeugen kannst. Wenn es doch alles so einfach und toll ist wie du es darzustellen versuchst, warum fahren denn dann in Deutschland so wenig E Autos rum und die Zahl der Neuzulassungen geht immer weiter zurück?


Weil Deutschland ein zutiefst technologiefeindliches Land geworden ist, das morgen am liebsten alles gerne so hätte, wies es vorgestern war. Die "gute alte Zeit" eben.
Das kann man so machen und sehen, kein Ding. Nur muss man sich dann eben auch nicht wundern, wenn sich die Welt weiter dreht und man selbst eben stehen bleibt - mit allen Konsequenzen.
Wie kaputt dieses Land in dieser Hinsicht ist, sieht man jedenfalls an allen Ecken und Enden. Das fängt bei dem krampfhaften Festhalten an Bargeld überall an, sieht man an Digitalisierungsprozessen in der Gesellschaft (Ämter, Gesundheitssystem etc.) und eben der Ablehnung jeder vermeintlich "neuen" Technologie - selbst wenn diese seit Jahrzehnten anderswo problemlos funktioniert. Hier werden Wärmepumpen verteufelt, erneuerbare Energien abgelehnt, E-Autos als untauglich beschrieben und Bargeld mit "Freiheit" gleichgesetzt. Was willst du denn so noch erreichen?`

Um bei den E-Autos zu bleiben:
Was muss denn noch passieren, um den Leuten klarzumachen, dass diese Technik kommen wird? Jahrelang hat man sich eingeredet, das würde nicht passieren, wenn man selbst das nicht will. In der Folge davon kommt es doch - nur im Zweifel eben ohne die deutschen Hersteller. Man sabotiert sich selbst, schuld sind dann aber immer andere.
Diesen Artikel hier kann ich da nur jedem ans Herz legen und fasst es in meinen Augen perfekt zusammen. Erst waren die Dinger nicht tauglich was Winter und Kälte angeht, dann haben aber ausgerechnet unsere nordischen Nachbarn ungeahnte Zulassungsquoten erreicht. Dann waren die Dinger nicht tauglich für Städte und Stadtbewohner, jetzt kaufen aber die Chinesen die Dinger, als gäbe es kein morgen mehr - und da reden wir in Sachen Wohnraum und Ballungszentren über ganz andere Dimensionen als Dortmund, München, Stuttgart oder Hintertupfingen. Und die Reaktionen hierzulande darauf? Ja, das geht dort halt, hier aber nicht. Warum? Weil! Und dann schimpft man wieder auf Politik und sonst wen, dass man als Land immer mehr an Boden verliert - hinterfragt aber nie sich selbst.

Ich fahre selbst zwei E-Autos. Seit 4 Jahren einen Kleinwagen als Zweitwagen (Mazda MX 30), seit einigen Wochen einen ID7 Tourer als Familien- und Hauptauto. Probleme - egal welcher Art - hatte ich in der ganzen Zeit nie, kein einziges Mal. Und dennoch muss ich mir immer wieder von Leuten Horror-Geschichten anhören, deren ganze Erfahrung mit E-Autos sich auf die Kirmes beschränkt. Da ist die Umschreibung von "Stammtisch-Parolen" noch ein Euphemismus, meist ist das reine Dummheit und Ignoranz, gepaart mit einem unzweifelhaften Drang nur nicht von seiner Position abrücken zu wollen. Hey - mir ist das egal, von mir aus kann Benzin-Benno sein Auto mit ins Grab nehmen. Aber können wir wenigstens mal bitte davon weggesehen so zu tun, als habe das was mit praktischen Gründen oder fragen der Umsetzbarkeit zu tun? Wenn wir als eines der wenigen Länder in Europa dramatische Einbrüche bei Zulassungszahlen erleben, dann ist das kein Problem dieser Technik per se, sondern von uns. Wenn unsere Autobauer struggeln, weil man national seit Jahrzehnten die Verkehrsminister und Politik im Sack hatte, das auf internationaler Ebene aber keinen interessiert und andere eben auch Autos bauen können, ist das aber unser aller Problem.

Wir sind hier im Land kein Exportweltmeister mehr und werden das auch nicht mehr werden. Weil man zum Exportieren auch Waren braucht, wie anderswo gefragt sind und nicht nur leidlich konkurrenzfähig sind, sondern Marktführer. Wie will man das aber sein, wenn man gedanklich vor 20 Jahren stehengeblieben ist? Wir sind allenfalls noch Weltmeister darin über bestehende Probleme etablierter Dinge hinwegzusehen, während man bei Neuentwicklungen erst mal Probleme sucht und herbeiredet, statt über Machbarkeit und Umsetzung zu reden. Wir schaffen es seit Jahren wirklich jede Neuerung so lange zu zerreden, dass am Ende diese Technik keiner mehr will - selbst wenn dir die Vorteile ins Gesicht springen. Das ist auf individueller Ebene egal, den kauzigen Onkel gibt es in jeder Familie. Als Gesellschaft bedeutet das aber in einer globalisierten Welt als Exportnation zwangsläufig einen Abstieg, weil du damit eben an Boden verlieren wirst. Schuld sind daran dann aber immer andere.

•     •     •

Mein Leben hab ich dir vermacht, jeden Tag und jede Nacht!
Forza FCK, rot-weiß-rot olé!
Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#335
12.02.2025 - 08:51 Uhr
Zitat von Hemdl

Zitat von Piekato

Wer sagt denn, dass sie alternativlos sind? Ich sage, E Autos werden sich unter den Umständen so nicht durchsetzen, weil du die Leute damit nicht überzeugen kannst. Wenn es doch alles so einfach und toll ist wie du es darzustellen versuchst, warum fahren denn dann in Deutschland so wenig E Autos rum und die Zahl der Neuzulassungen geht immer weiter zurück?


Weil Deutschland ein zutiefst technologiefeindliches Land geworden ist, das morgen am liebsten alles gerne so hätte, wies es vorgestern war. Die "gute alte Zeit" eben.
Das kann man so machen und sehen, kein Ding. Nur muss man sich dann eben auch nicht wundern, wenn sich die Welt weiter dreht und man selbst eben stehen bleibt - mit allen Konsequenzen.
Wie kaputt dieses Land in dieser Hinsicht ist, sieht man jedenfalls an allen Ecken und Enden. Das fängt bei dem krampfhaften Festhalten an Bargeld überall an, sieht man an Digitalisierungsprozessen in der Gesellschaft (Ämter, Gesundheitssystem etc.) und eben der Ablehnung jeder vermeintlich "neuen" Technologie - selbst wenn diese seit Jahrzehnten anderswo problemlos funktioniert. Hier werden Wärmepumpen verteufelt, erneuerbare Energien abgelehnt, E-Autos als untauglich beschrieben und Bargeld mit "Freiheit" gleichgesetzt. Was willst du denn so noch erreichen?`

Um bei den E-Autos zu bleiben:
Was muss denn noch passieren, um den Leuten klarzumachen, dass diese Technik kommen wird? Jahrelang hat man sich eingeredet, das würde nicht passieren, wenn man selbst das nicht will. In der Folge davon kommt es doch - nur im Zweifel eben ohne die deutschen Hersteller. Man sabotiert sich selbst, schuld sind dann aber immer andere.
Diesen Artikel hier kann ich da nur jedem ans Herz legen und fasst es in meinen Augen perfekt zusammen. Erst waren die Dinger nicht tauglich was Winter und Kälte angeht, dann haben aber ausgerechnet unsere nordischen Nachbarn ungeahnte Zulassungsquoten erreicht. Dann waren die Dinger nicht tauglich für Städte und Stadtbewohner, jetzt kaufen aber die Chinesen die Dinger, als gäbe es kein morgen mehr - und da reden wir in Sachen Wohnraum und Ballungszentren über ganz andere Dimensionen als Dortmund, München, Stuttgart oder Hintertupfingen. Und die Reaktionen hierzulande darauf? Ja, das geht dort halt, hier aber nicht. Warum? Weil! Und dann schimpft man wieder auf Politik und sonst wen, dass man als Land immer mehr an Boden verliert - hinterfragt aber nie sich selbst.

Ich fahre selbst zwei E-Autos. Seit 4 Jahren einen Kleinwagen als Zweitwagen (Mazda MX 30), seit einigen Wochen einen ID7 Tourer als Familien- und Hauptauto. Probleme - egal welcher Art - hatte ich in der ganzen Zeit nie, kein einziges Mal. Und dennoch muss ich mir immer wieder von Leuten Horror-Geschichten anhören, deren ganze Erfahrung mit E-Autos sich auf die Kirmes beschränkt. Da ist die Umschreibung von "Stammtisch-Parolen" noch ein Euphemismus, meist ist das reine Dummheit und Ignoranz, gepaart mit einem unzweifelhaften Drang nur nicht von seiner Position abrücken zu wollen. Hey - mir ist das egal, von mir aus kann Benzin-Benno sein Auto mit ins Grab nehmen. Aber können wir wenigstens mal bitte davon weggesehen so zu tun, als habe das was mit praktischen Gründen oder fragen der Umsetzbarkeit zu tun? Wenn wir als eines der wenigen Länder in Europa dramatische Einbrüche bei Zulassungszahlen erleben, dann ist das kein Problem dieser Technik per se, sondern von uns. Wenn unsere Autobauer struggeln, weil man national seit Jahrzehnten die Verkehrsminister und Politik im Sack hatte, das auf internationaler Ebene aber keinen interessiert und andere eben auch Autos bauen können, ist das aber unser aller Problem.

Wir sind hier im Land kein Exportweltmeister mehr und werden das auch nicht mehr werden. Weil man zum Exportieren auch Waren braucht, wie anderswo gefragt sind und nicht nur leidlich konkurrenzfähig sind, sondern Marktführer. Wie will man das aber sein, wenn man gedanklich vor 20 Jahren stehengeblieben ist? Wir sind allenfalls noch Weltmeister darin über bestehende Probleme etablierter Dinge hinwegzusehen, während man bei Neuentwicklungen erst mal Probleme sucht und herbeiredet, statt über Machbarkeit und Umsetzung zu reden. Wir schaffen es seit Jahren wirklich jede Neuerung so lange zu zerreden, dass am Ende diese Technik keiner mehr will - selbst wenn dir die Vorteile ins Gesicht springen. Das ist auf individueller Ebene egal, den kauzigen Onkel gibt es in jeder Familie. Als Gesellschaft bedeutet das aber in einer globalisierten Welt als Exportnation zwangsläufig einen Abstieg, weil du damit eben an Boden verlieren wirst. Schuld sind daran dann aber immer andere.


Und nun? Du hast es doch selbst erklärt: Das Land selbst ist dran schuld. Ich als Bürger rege mich genau darüber halt auf und genau das ist es ja..Wir sind ein technologiefernes Land. Auf der einen Seite will man die alten Dinge rund um Co2 immer teurer machen, aber auf der anderen Seite sind die neuen Sachen für die Menschen eben so unattraktiv, dass man den Umstieg nicht will oder sich nicht leisten kann.
Warum fährt denn in China jeder nen E Auto? Weil die Preise dort eben im Vergleich zu uns nen Witz sind und die ganzen Rahmenbedingungen nunmal so geschaffen wurden, dass die Leute auch Bock haben sich die Dinger anzuschaffen. Wäre das bei uns auch so, sehe ich keinen Grund, warum die Leute nicht auch damit rumfahren sollten.
Dasselbe trifft auf andere Themen wie Wärmepumpe etc. zu. Möchte man diesen Wandel, muss man es den Bürgern nunmal schmackhaft machen.
Hier erwartet hoffentlich nicht ernsthaft jemand, dass das Volk die Mängel der Politik ausmerzt, indem man sich selbst durch den Umstieg in eine schlechtere Position bringt als vorher....wenn das der Weg ist, werden wir in 50 Jahren noch genauso technologiefern sein wie heute.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Piekato am 12.02.2025 um 08:54 Uhr bearbeitet
Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#336
12.02.2025 - 08:56 Uhr
Zitat von Piekato
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Piekato

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Piekato

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Piekato

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Piekato

Genau das würde ich auch machen. Allerdings wird man ja vermutlich ab 2027 indirekt gezwungen auf E Auto umzusteigen, wenn der Liter Sprit zukünftig über 2 Euro kostet.



Darf ich fragen was das für eine random Jahreszahl das ist? Man hat doch vor 3 Jahren gesehen, das die Leute ihr Fahrverhalten selbst bei Preise über 2€ kaum ändern.


Zitat von Piekato

Außerdem wüsste ich auch nichmal ansatzweise wie ich als Mieter mein Auto hier über ne Steckdose laden soll. Mein Vermieter hat seine Einfahrt mit Garage und ich parke irgendwo im Wendehammer vor dem Haus.
Von ner Wallbox mal ganz zu schweigen.



Öffentliche Ladestationen, bei der Arbeit wenn es die Möglichkeit gibt oder mit dem Vermieter mal sprechen ob es eine Lösung geben könnte.

Zitat von Piekato

Auch auf unsere Rechnung für die Ölheizung freue ich mich dann besonders. Erklär Mal jemand meinem 86 jährigen Vermieter, er soll seine funktionierende Ölheizung demnächst rausschmeißen und hier ne Wärmepumpe installieren lassen augen-zuhalten



Nun ja, wenn der Spritpreis ab 2027 über 2€ kosten wird, was ist dann mit dem Heizölpreis? Schon klar das in deinem persönlichen Fall dein aktueller Vermieter wohl nichts machen wird. Es gibt jedoch ein Datum ab dem eine Ölheizung nicht mehr betrieben werden darf. Bis dahin, ab heute gerechnet, könnte sich eine Wärmpepumpe aber schon amortisiert haben....

Ich habe es erst auf Instagram geschrieben, im Ausreden finden sind wir deutschen weltmeisterlich, im Lösungen finden nicht mal auf höchstem Amateurniveau.


Warum soll man auch die Lösung dafür finden, wenn sie für einen persönlich nur negative Auswirkungen hat und unfassbar umständlich ist?
Wie gesagt, hier am Haus des Vermieters sehe ich keine Möglichkeit ein E Auto zu laden, allein aus Platzgründen nicht, auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit und ich würde ganz bestimmt nicht unterwegs ständig irgendwo ne Stunde warten wollen, bis die Karre vollgeladen ist.
Das hat auch nichts mit Ausreden zu tun, sondern es ist die Realität, der sich nunmal etliche Menschen ausgesetzt sehen.
Klar, als Hauseigentümer sieht die Sache wieder anders aus. Dann kannst du gleich Solar aufs Dach machen und alles für die Zukunft umrüsten, aber zum einen muss auch das erstmal gemacht und vor allem finanziell gestemmt werden und zum anderen leben wir nunmal in einem Land, wo der Großteil der Menschen zur Miete wohnt.

Deswegen sage ich ja: Es ist immer alles so schön dahergequatscht, aber zeigt den Leuten doch mal wirklich realistische Möglichkeiten zur Umsetzung auf..


Warum man Lösungen finden soll? Weil wir nicht mehr weitermachen können wie bisher, auch wenn du dir das vielleicht wünscht.
Dann bleibt als Lösung eine andere Wohnung zu suchen, wenn es alleine an der Umsetzung der Lademöglich liegen sollte. Ab 5 Stellplätze muss bei jedem Neubau eine Möglichkeit für eine Wallbox (Also Vorbereitung) vorgesehen werden. Somit wirst auch du künftig sicherlich genügend Wohnungen mit Lademöglichkeiten finden. Wir stehen noch ganz am Anfang bei der Umrüstung auf E-Autos, ich verstehe ganz ehrlich dein Problem nicht so ganz.
Gehst du gerne (mit der Freundin/Frau/Freund) shoppen? Top! Dann Ladestation suchen und wenn du zurück kommst, erledigt. Haben übrigens mittlerweile sehr viele EInrichtungen sowas: Ikea, Kinos, Legoland, sogar in den Städten gibt es eine Vielzahl an Ladestationparkplätze (wie schon vorweggenommen). Und sei es nur um mit dem Partner oder Partnerin Kaffee zu trinken... ist ja nicht so das du 30-60 Minuten neben deinem Auto warten musst.

Man quatscht nicht einfach daher, sondern stellt sich Zukunftsorientiert auf. Du wurstest bereits darauf hingewiesen das jeder Euro der heute nicht investiert wird, künftig um das 50-Fache minimum korrigiert werden muss. Da werden wir bluten, um bei deiner Floskel zu bleiben.

Hauseigentümer müssen bereits seit einiger Zeit in gewissen Bundesländer eine PV Anlage bei Neubauten auf das Dach installieren. Selbst bei Sanierungen ist das der Fall. Aber es ist ja nicht so, das man nciht davon profitiert.

Offene Fragen wären noch:

Warum 2€ ab 2027?
Was ist mit dem Heizölpreis ab 2027?
Amortisierung einer Wärmepumpe?

Edit:
Lösungsorientiert genug?
https://www.fr.de/politik/industrielle-abwaerme-der-ungehobene-schatz-93562310.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


Umziehen also. Raus aus der Wohnung, in der wir uns wohlfühlen und günstige Miete zahlen, weg aus dem Ort(steil), in dem für uns alles passt.
Und das alles, nur um ein E Auto fahren zu können?
Genau das ist eben für mich Gequatsche, mit dem man in der Realität die Leute niemals wird abholen können.
Genauso wie dein Vorschlag, sein Auto unterwegs zu laden. Ein Auto wird jeden Tag über zich Kilometern genutzt, dementsprechend oft wird man es laden müssen. Ich geh doch nicht jeden Tag in die Stadt nen Kaffee trinken oder shoppen, nur um nebenbei das Auto zu laden. Es ist einfach unrealistisch. Solange nicht jeder die Möglichkeit hat, ein E Auto wie an der Tankstelle in wenigen Minuten vollzuladen oder es zu Hause jederzeit anschließen kann, wird sich das nie und nimmer etablieren.

Zu deinen offenen Fragen am Ende: Die 2 Euro waren ein Beispiel und eine Schätzung von Experten, da sich durch den Einstieg in den europäischen Zertifikatenhandel dann eben Öl, Gas etc. heftigst im Preis erhöhen werden.
Wärmepumpe, kann sein dass sie sich amortisiert. Glaube trotzdem nicht, dass mein Vermieter bereit ist, seine jetzige funktionierende Ölheizung auszutauschen.


Ich fasse zusammen, es geht nicht ein E-Auto aus folgenden Gründen zu laden:
- Kein Platz für eine E-Ladestation am Standort deiner Wohnung. Wohl nicht einmal temporär zum laden in der Einfahrt deines 86 Jährigen Vermieters, der sich offensichtlich schon länger im Ruhestand befindet und sicherlich nicht mehr täglich das Haus verlässt...
- Umziehen ist keine Option - verstehe ich absolut.
- Ein E-Auto hat eine Reichweite von? 400km im Schnitt laut ADAC Test. 15kW bedeuten durchschnittlich ca. 100km Reichweite. Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite. Nur mal zum Verständnis über welchen Geldwert wir hier sprechen.

Bei einer Fahrleistung von 10.000km im Jahr müsstest du bei 400km Reichweite dein E-Auto zweimal im Monat laden. Also wahrscheinlich einmal mehr als ein Verbrenner zu tanken.
Außer du verfährst täglich 400 km, dann wärst du aber auch so ziemlich alle 2-3 Tage mit tanken beschäftigt.
Ist das die Realität von der du schreibst? Naja, egal.

Quelle ist übrigens über ein Jahr alt...
https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/technik/reichweite-von-elektroautos-steigt-weiter.html

Und genau das meine ich mit Ausreden finden. Es bleibt natürlich dir überlassen was du machst, aber dann schreib doch bitte nicht so, als wären Verbrenner alternativlos.

Das mit den Zertifikaten mag sein, da ist sich aber aktuell noch niemand einig, es gibt auch Stimmen dass die Co2 Besteuerung erst ab 2030 ca. 20 Cent betragen wird. Die ü 2€ wären rund 20 Cent mehr, als heute bei der CO2 Besteuerung, was ungefähr 100€/to CO2 bedeuten würde. Zudem liegt es daran, das die Zertifikate nicht mehr gesetzlich bestimmt wären, sondern frei verhandelt werden können, der Markt bestimmt den Preis, nicht die Politik. Natürlich ist das heftig, denn man will dann vor allem damit Geld verdienen und die falschen zahlen dafür.

Warum dein Vermieter weg von der Ölheizung gehen sollte? Du schreibst es doch selbst, der Zertifikatenhandel. Zudem kann man ja auch erwarten das er mit seinen potenziellen Erben über die Zukunft spricht, oder? Die haben vielleicht auch ein Interesse jetzt weniger zu Investieren, als in 5-10 Jahren wenn sie erben... ich meine ja nur.
Wenn du wirklich durch die Co2 Besteuerung ab 2027 1000€ für einen 4 Personen Haushalt mehr bezahlen musst (ohne Preissteigerungen bei den Rohstoffen), dann ist eine Wärmepumpe alleine dadurch in max. 15 Jahren abbezahlt, ohne den geringeren Verbrauch zu berücksichtigen, sondern alleine durch die wegfallenden CO2 Abgaben...

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100589536/preise-fuer-heizoel-erdgas-und-benzin-steigen-ab-2027.html

Was du in beiden Fällen aber nicht berücksichtigst ist, dass eine Erhöhung der Pendlerpauschale bereits diskutiert wird und es für Menschen mit geringen Einkommen ein Klimageld geben soll.


Wer sagt denn, dass sie alternativlos sind? Ich sage, E Autos werden sich unter den Umständen so nicht durchsetzen, weil du die Leute damit nicht überzeugen kannst. Wenn es doch alles so einfach und toll ist wie du es darzustellen versuchst, warum fahren denn dann in Deutschland so wenig E Autos rum und die Zahl der Neuzulassungen geht immer weiter zurück?

Das ganze fängt schon bei der Anschaffung an, allein die übertrifft doch den Preis eines guten gebrauchten Verbrenners um Welten. Wenn du dann nur an öffentlichen Netzen für 70 Cent pro KW laden kannst, reden wir am Ende im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrenner von einer Ersparnis von 2-3 Euro auf 100 km was den Verbrauch angeht.
Ich bleibe dabei, dass es am Ende im Gesamtpaket für die meisten Leute schlichtweg unattraktiv ist und sich nicht lohnt und genau das ist es, was ich am Anfang der ganzen Diskussion meinte: Durch Co2 Steuer wird dann bald Sprit unbezahlbar, die Alternativen mit E Autos sind aber trotzdem unattraktiv. Einfach zu teuer in Anschaffung und mit Aufwand verbunden, wenn man zu Hause oder auf der Arbeit keine Lademöglichkeit hat.
Die Wahl lautet dann also bald Pest oder Cholera daumen-hoch

Was das Thema Heizung meines Vermieters angeht: Natürlich kann man erwarten, dass er mit seinen Erben darüber spricht. Letztendlich glaube ich trotzdem nicht dran, dass sich da was tun wird und dementsprechend darf ich als Mieter dann auch da wieder die Zechen zahlen, die mit der Co2 Besteuerung dann zeitnah auf uns zukommt..



WO siehst du in der Statistik sinkende E-Auto Neuzulassungen? Der Trend ist im Jahr 2024 in Deutschland eher bei den Verbrenner zu beobachten!

https://www.adac.de/news/neuzulassungen-kba/



Zitat von UlmerBVB1986


Im öffentlichen Netz kostet es im Schnitt ungefähr 70 Cent je kW. 10,35€ / 100km Reichweite. Das wäre bei einem Spritpreis von 1,809€/l (aktueller Preis hier in Ulm) bei einem Verbauch von 6l bereits übertroffen.
Wenn du zuhause lädst, ohne PV, dann liegst du bei 29Cent als Neukunde je kWh. Das wären 4,35€ für 100 km Reichweite.


Bezinpreis- bei 6l Verbrauch: 1,809€/l = 10,35€/100km
Bezinpreis- bei durchschnittlichen 7,7l Verbrauch in Deutschland : 1,809€/l = 13,92€/100km

Öffentliches Netz: 15kW x 70 Cent (DURCHSCHNITT) = 10,35€/100km

Zuhause laden ohnePV: 15kW x 29 Cent = 4,35€ - geht auch ohne Wallbox!
Zuhause laden mit PV: 15 kW x 19% USt von 29 Cent = 82 Cent/100 km Reichweite mit Solarstrom.

Wir sprechen hier nicht über eine Ersparnis von 2-3€! Die hat ein E-Auto bereits heute zum durchschnittlichen Benziner, wenn es im öffentlichen Netz lädt.

Und nun die 2€/l Benzin:
Bezinpreis- bei durchschnittlichen 7,7l Verbrauch in Deutschland : 2€/l = 15,4€/100km (BTW auch nur 1,48€ auf 100 km mehr als aktuell - ist das für dich unbezahlbar? 148€ mehr im Jahr bei 10.000km?).

Hier sind wir also im Bereich von 5- 14€ auf 100km an Ersparnis, wenn ab 2027 der Preis für Benzin so ansteigen wird, bei 70 bzw. 29 Cent bzw. 19% von 29 Cent pro kWh.
Im Jahr sind das 500-1400€ bei einer Fahrleistung von 10.000 km.

Suche nach Limosine/Kombi, 200- 454 PS, 50-60.000km

Benziner:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/search.html?asl=true&c=EstateCar&c=Limousine&cn=DE&con=USED&dam=false&ft=PETROL&gn=Ulm%2C+Baden-W%C3%BCrttemberg&isSearchRequest=true&ll=48.399623%2C9.996607&ml=50000%3A60000&pw=147%3A334&rd=50&ref=srp&refId=1e1e16cd-3bc7-41f2-bc49-497b93eaa44e&s=Car&sb=rel&vc=Car

E-Autos:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/search.html?asl=true&c=EstateCar&c=Limousine&cn=DE&con=USED&dam=false&ft=ELECTRICITY&gn=Ulm%2C+Baden-W%C3%BCrttemberg&isSearchRequest=true&ll=48.399623%2C9.996607&ml=50000%3A60000&pw=147%3A334&rd=50&ref=srp&refId=c3ead9a8-0541-3b2c-0653-39aa98b91fa9&s=Car&sb=rel&vc=Car

Wenn man da die Fahrzeuge vergleicht, wohlgemerkt im Jahr 2025, dann kann man schon sehen, das die Gebrauchtwagen - zumindest bei den ähnlichen Modellen und Austattungsklassen - recht nah beieinander sind. Und das ohne einen großen Markt bei den E-Autos wie du an der Anzahl der Treffer siehst.

Was würdest du dir hier holen, also ernsthaft, den A4 als Benziner für 25.990€ oder den e-tron für 31.500€?
Ich verstehe auch dass man sich höchstwahrscheinlich auch kein Gebrauchtwagen für 30.000€ holen würde, außer man verdient recht gut. Also mir wären 25.000€ aktuell zuviel Geld für einen Gebrauchten. Aber es ist nicht so ganz richtig, das E-Autos viel zu teuer sind, im Vergleich zu Verbrenner.
Objektiv betrachtet ist das sicher keine Wahl zwischen Pest und Cholera. Okay, wenn man sich zwischen einem A4 und einem GTI entscheidet vielleicht. Aber E-Autos werden immer alternativloser.
Wenn du meinen Austausch gesehen hast, dort hat der User Bumbewassazong schon richtig erkannt, dass nicht nur der Treibstoff zum Problem werden wird, sondern auch Ersatzteile.

Heizung: Also du stimmst mir zu, oder seh ich das falsch? Zumal es auch noch schöne Förderungen gibt, somit dürfte die Heizungsanlage sich in 10 Jahren (ab 2027) schon gerechnet haben.


Schau dir doch einfach die Zahlen an. 2024 wurden im Vergleich zum Vorjahr knapp 27% weniger Elektroautos zugelassen, während Verbrenner nunmal mehr verkauft wurden.

Zu deinem Kostenvergleich: Ich hatte doch geschrieben, dass der Vergleich sich auf E Autos bezieht, die man lediglich im öffentlichen Netz an irgendwelchen Ladestationen lädt, da ich bei mir zu Hause keine Möglichkeit dafür habe und es daher für mich uninteressant ist. Und dann sind wir nunmal nur bei einer Ersparnis von 2-3 Euro, für die ich den ganzen Aufwand nicht in Kauf nehmen würde.
Und allgemein auch dieses ganze Thema Reichweite. Aufm Papier sieht das immer alles ganz nett aus, aber wie ist es unter richtigen Praxisbedingungen? Lass es draußen mal richtig kalt sein oder fahr regelmäßig Autobahn mit 140 km/h. Für mich ist das alles Spielerei und nicht alltagstauglich. Ist aber nur meine Meinung. Und genau deshalb blicke ich nunmal mit Sorge auf 2027, wenn Verbrenner so extrem teuer werden und die E Autos vermutlich bis dahin immer noch keine realistische und im Alltag funktionierende Alternative für mich sein werden..
Genauso wie eben die Ölheizung, die ich dann als Mieter teuer werde bezahlen dürfen.

Und genau deshalb ursprünglich meine Aussage, dass durch diesen ganzen Klimawahn der Bürger bluten muss..Co2 Steuer wird heftig erhöht, der Bürger zahlt die Zeche und kann sich entweder erst gar nicht dagegen wehren, weil er auf die Öl oder Gasheizung seines Vermieters nunmal angewiesen ist, solange er sie nicht austauscht und das Thema E Autos eben in der Praxis für viele Leute ohne Lademöglichkeit zu Hause oder auf der Arbeit weiterhin unattraktiv und vor allem nicht alltagstauglich ist.


Dir ist bewusst das im Januar 2024 die Förderungen auf E-Autos ausgelaufen sind? Und dennoch hat sich der Absatz das Jahr über gesteigert, im Gegenstatz zu Verbrenner, bei denen man im Jahr 2024 eindeutig sehen kann wie der Absatz mehr mehr zurück ging. Dazu steht dem Gegenüber, das E-Autos im Januar 25 57% mehr Absatz hatten, als im Januar 24. Der Trend setzt sich also weiter fort.

Zitat von Piekato
Wenn du dann nur an öffentlichen Netzen für 70 Cent pro KW laden kannst, reden wir am Ende im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrenner von einer Ersparnis von 2-3 Euro auf 100 km was den Verbrauch angeht.
Ich bleibe dabei, dass es am Ende im Gesamtpaket für die meisten Leute schlichtweg unattraktiv ist und sich nicht lohnt


Ja du hast es verglichen, aber meiner Meinung nach war dein folgendes Fazit falsch (wenn ich mir die Formulierung herausnehmen darf), denn du gehst eben nur von öffentlichen Ladesäulen aus und verallgemeinerst dass es "im Gesamtpaket für die meisten Leute schlichtweg unattraktiv ist". Du magst mit der Schlussfolgerung nicht ganz unrecht haben, das man wegen 2-3 € auf 100 km (immerhin 200-300€ im Jahr + keine KFZ-Steuer, weniger Wartungskosten,...) höchstwahrscheinlich sich kein E-Auto holen wird.
Im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis sind es bei denen ohne Eigenheim und zu Miete lebend auch bisher eher die Zweitwagen, die als E-Kleinauto geholt werden. Z.B. mein Schwager, der hat einen Fiat 500 als E-Auto und einen Audi Q5.

Zur Reichweite, also selbst ich fahre mit meinem Turbodiesel meist nicht schneller als 130, warum auch? Gibt doch Studien dass es kaum Zeitersparnisse gibt. Zudem geht es mir vorrangig um die Sicherheit meine Kinder, weshalb ich langsamer fahre. Ich muss auch ehrlich sagen, ich finde es mittlerweile viel entspannter im Ausland mit Tempolimit zu fahren, als hier.
Reichweite im Winter, im ADAC Test (deutlich weniger Verbrauch als Green NCAP-Verbrauchsmessungen - als Worst Case Szenario mit ausgekühltem Auto bei -7 Grad) auf deren Teststrecke kamen Werte von 20-30% mehr Verbrauch, als bei 20 Grad heraus.
Übrigens selbst Verbrenner verbauchen im Winter 15% (Benzin)-24% (Diesel) mehr als im Sommer.

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/elektroauto-reichweite-winter/

Wenn man sich die Top Reichweiten der E-Autos ansieht, ist man schon im Bereich meines letzten Passat, der hat als Benziner auch nur um die 600-700km geschafft. Und wir stecken noch immer in den Kinderschuhen. Was in den nächsten beiden Jahren alles für Durchbrüche passieren werden, gerade in der Akkutechnik sind ja alle paar Monate interessante Forschungsergebnisse normal. Und es sind noch 23 Monate bis 2027.

https://insideevs.de/features/497253/elektroautos-grosste-reichweite-ranking-topten/

Wenn du der Meinung bist, das E-Autos nur eine Spielerei sind, dann ist das halt so, scheinbar hast du dir deine Meinung vorgefertigt und lässt dich nicht davon abbringen. Schade, denn ich war vor ein paar Jahren auch nicht überzeugt, aber je mehr ich mich damit beschäftigt habe und beruflich mit einem E-Auto in Kontakt gekommen bin, desto mehr wurde ich überzeugt.

Wenn du schon Sorge vor den Co2 Kosten hast, als Mieter, dann sollte es dir doch ein Anliegen sein, deinen Vermieter anzusprechen. Ich habe dir immerhin einiges an Feedback dazu gegeben. Fragen kostet nichts. Der Rohstoff und eine neue Heizung werden auch nicht billiger...


Zitat von Piekato
Und genau deshalb ursprünglich meine Aussage, dass durch diesen ganzen Klimawahn der Bürger bluten muss..Co2 Steuer wird heftig erhöht, der Bürger zahlt die Zeche und kann sich entweder erst gar nicht dagegen wehren, weil er auf die Öl oder Gasheizung seines Vermieters nunmal angewiesen ist, solange er sie nicht austauscht und das Thema E Autos eben in der Praxis für viele Leute ohne Lademöglichkeit zu Hause oder auf der Arbeit weiterhin unattraktiv und vor allem nicht alltagstauglich ist.


Das ist leider nicht korrekt. Am Ende zahlen die falschen mit Geld, das anderswo besser gebraucht wird, das ist klar. Aber wie schon angesprochen, erhöhte Pendlerpauschale und Klimageld soll es geben.

Du hast natürlich das Problem, das du auf den Willen deines Vermieters angewiesen bist, keine Frage. So ergeht es auch vielen Leuten, das ist richtig. Wobei man auch sagen muss, das Thema mit der CO2 Besteuerung ist kein neues und man hätte sich da schon bei der Einführung gedanken machen müssen wie es künftig weitergehen soll und muss.


Dazu frage ich mich immer warum Mittel- und Südeuropa immer so ein Problem haben sich umzustellen, skandinavische Länder aber nicht:
https://www.bmwk-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2023/09/Meldung/direkt-erfasst.html
Es ist ja nicht nur so, das Wärmepumpen günstiger zu betreiben sind, nein, sie helfen auch im Kampf gegen den CO2 Ausstoß!

Oder auch beim Absatz in Europa, da sieht man sehr schön, wie die Absätze relativ gleichmässig sind.In vielen Ländern nehmen die Neuzulässungen auch eher zu, als ab. Bei uns ist das eben vor allem mit der entfallenen Subventionierung zu erklären und dennoch stehen wir bei den Neuzulassungen auf Platz 2 in Europa.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/429428/umfrage/anzahl-der-verkaeufe-von-elektroautos-nach-laendern-quartalszahlen/


Du nennst es Klimewahn, ich nenne ich unvermeidliche Schritte. Nochmals, jeder Euro der heute nicht in den Klimaschutz gesteckt wird, den zahlen unsere Kinder und Kindeskinder um das 50-100 Fache drauf.
Ich weiß, es ist üblich eine "nach mir die Sinnflut Mentalität" zu leben, gerade wenn man schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Ich werde nächstes Jahr auch schon 40 und muss sagen, das ich nicht möchte, das meine Kinder später einmal überlegen müssen, ob sie das Risiko eingehen wollen selbst Kinder zu haben. Es geht nicht draum das wir die Welt retten, sondern das wir für die Menschheit Weichen für die Zukunft stellen. Jetzt, nicht 2027, 2030, 2045. Heute schon.

Ich bedanke mich für den sachlichen Austausch, auch wenn wir völlig anderer Meinung sind. Vielleicht nimmst du was mit und vielleicht hilft dir das ein oder andere Argument im privaten Bereich weiter.

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Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#337
12.02.2025 - 09:17 Uhr
Zitat von Piekato
Zitat von Hemdl

Zitat von Piekato

Wer sagt denn, dass sie alternativlos sind? Ich sage, E Autos werden sich unter den Umständen so nicht durchsetzen, weil du die Leute damit nicht überzeugen kannst. Wenn es doch alles so einfach und toll ist wie du es darzustellen versuchst, warum fahren denn dann in Deutschland so wenig E Autos rum und die Zahl der Neuzulassungen geht immer weiter zurück?


Weil Deutschland ein zutiefst technologiefeindliches Land geworden ist, das morgen am liebsten alles gerne so hätte, wies es vorgestern war. Die "gute alte Zeit" eben.
Das kann man so machen und sehen, kein Ding. Nur muss man sich dann eben auch nicht wundern, wenn sich die Welt weiter dreht und man selbst eben stehen bleibt - mit allen Konsequenzen.
Wie kaputt dieses Land in dieser Hinsicht ist, sieht man jedenfalls an allen Ecken und Enden. Das fängt bei dem krampfhaften Festhalten an Bargeld überall an, sieht man an Digitalisierungsprozessen in der Gesellschaft (Ämter, Gesundheitssystem etc.) und eben der Ablehnung jeder vermeintlich "neuen" Technologie - selbst wenn diese seit Jahrzehnten anderswo problemlos funktioniert. Hier werden Wärmepumpen verteufelt, erneuerbare Energien abgelehnt, E-Autos als untauglich beschrieben und Bargeld mit "Freiheit" gleichgesetzt. Was willst du denn so noch erreichen?`

Um bei den E-Autos zu bleiben:
Was muss denn noch passieren, um den Leuten klarzumachen, dass diese Technik kommen wird? Jahrelang hat man sich eingeredet, das würde nicht passieren, wenn man selbst das nicht will. In der Folge davon kommt es doch - nur im Zweifel eben ohne die deutschen Hersteller. Man sabotiert sich selbst, schuld sind dann aber immer andere.
Diesen Artikel hier kann ich da nur jedem ans Herz legen und fasst es in meinen Augen perfekt zusammen. Erst waren die Dinger nicht tauglich was Winter und Kälte angeht, dann haben aber ausgerechnet unsere nordischen Nachbarn ungeahnte Zulassungsquoten erreicht. Dann waren die Dinger nicht tauglich für Städte und Stadtbewohner, jetzt kaufen aber die Chinesen die Dinger, als gäbe es kein morgen mehr - und da reden wir in Sachen Wohnraum und Ballungszentren über ganz andere Dimensionen als Dortmund, München, Stuttgart oder Hintertupfingen. Und die Reaktionen hierzulande darauf? Ja, das geht dort halt, hier aber nicht. Warum? Weil! Und dann schimpft man wieder auf Politik und sonst wen, dass man als Land immer mehr an Boden verliert - hinterfragt aber nie sich selbst.

Ich fahre selbst zwei E-Autos. Seit 4 Jahren einen Kleinwagen als Zweitwagen (Mazda MX 30), seit einigen Wochen einen ID7 Tourer als Familien- und Hauptauto. Probleme - egal welcher Art - hatte ich in der ganzen Zeit nie, kein einziges Mal. Und dennoch muss ich mir immer wieder von Leuten Horror-Geschichten anhören, deren ganze Erfahrung mit E-Autos sich auf die Kirmes beschränkt. Da ist die Umschreibung von "Stammtisch-Parolen" noch ein Euphemismus, meist ist das reine Dummheit und Ignoranz, gepaart mit einem unzweifelhaften Drang nur nicht von seiner Position abrücken zu wollen. Hey - mir ist das egal, von mir aus kann Benzin-Benno sein Auto mit ins Grab nehmen. Aber können wir wenigstens mal bitte davon weggesehen so zu tun, als habe das was mit praktischen Gründen oder fragen der Umsetzbarkeit zu tun? Wenn wir als eines der wenigen Länder in Europa dramatische Einbrüche bei Zulassungszahlen erleben, dann ist das kein Problem dieser Technik per se, sondern von uns. Wenn unsere Autobauer struggeln, weil man national seit Jahrzehnten die Verkehrsminister und Politik im Sack hatte, das auf internationaler Ebene aber keinen interessiert und andere eben auch Autos bauen können, ist das aber unser aller Problem.

Wir sind hier im Land kein Exportweltmeister mehr und werden das auch nicht mehr werden. Weil man zum Exportieren auch Waren braucht, wie anderswo gefragt sind und nicht nur leidlich konkurrenzfähig sind, sondern Marktführer. Wie will man das aber sein, wenn man gedanklich vor 20 Jahren stehengeblieben ist? Wir sind allenfalls noch Weltmeister darin über bestehende Probleme etablierter Dinge hinwegzusehen, während man bei Neuentwicklungen erst mal Probleme sucht und herbeiredet, statt über Machbarkeit und Umsetzung zu reden. Wir schaffen es seit Jahren wirklich jede Neuerung so lange zu zerreden, dass am Ende diese Technik keiner mehr will - selbst wenn dir die Vorteile ins Gesicht springen. Das ist auf individueller Ebene egal, den kauzigen Onkel gibt es in jeder Familie. Als Gesellschaft bedeutet das aber in einer globalisierten Welt als Exportnation zwangsläufig einen Abstieg, weil du damit eben an Boden verlieren wirst. Schuld sind daran dann aber immer andere.


Und nun? Du hast es doch selbst erklärt: Das Land selbst ist dran schuld. Ich als Bürger rege mich genau darüber halt auf und genau das ist es ja..Wir sind ein technologiefernes Land. Auf der einen Seite will man die alten Dinge rund um Co2 immer teurer machen, aber auf der anderen Seite sind die neuen Sachen für die Menschen eben so unattraktiv, dass man den Umstieg nicht will oder sich nicht leisten kann.
Warum fährt denn in China jeder nen E Auto? Weil die Preise dort eben im Vergleich zu uns nen Witz sind und die ganzen Rahmenbedingungen nunmal so geschaffen wurden, dass die Leute auch Bock haben sich die Dinger anzuschaffen. Wäre das bei uns auch so, sehe ich keinen Grund, warum die Leute nicht auch damit rumfahren sollten.
Dasselbe trifft auf andere Themen wie Wärmepumpe etc. zu. Möchte man diesen Wandel, muss man es den Bürgern nunmal schmackhaft machen.
Hier erwartet hoffentlich nicht ernsthaft jemand, dass das Volk die Mängel der Politik ausmerzt, indem man sich selbst durch den Umstieg in eine schlechtere Position bringt als vorher....wenn das der Weg ist, werden wir in 50 Jahren noch genauso technologiefern sein wie heute.


Welche Partei hat es 16 Jahre lang verpennt das Land zukunftsorientiert aufzustellen? Und unter welcher Regierung hatte man zuletzt das Gefühl es geht was voran?

Ich habe es hier letzte Woche schon geschrieben, ich plane meine ganze Karriere als Architekt bereits Wärmepumpen ein, sind sind nun über 10 Jahre mittlerweile. Das Büro in dem ich arbeite verbaute Wärmepumpen aber sogar schon noch länger als diese 10 Jahre!
2022 waren wir erst bei einer Quote von über 60% von Wärmepumen im Neubau! 2023 lag die Quote nur etwas höher! Wobei auch viel Nah-und Fernwärme verbaut wird, so ist das nicht.
Der Bestand ist nunmal das größere Problem, nicht die Neubauten. Aber dazu hast du auch einen Link von mir bekommen, Industrieabwärme zum heizen zu nutzen. Es gibt Lösungen, man muss nur bereit sein diese Wege zu gehen.

Nur weil du E-Autos und Wärmepumpen als nicht attraktiv empfindest, bedeutet es das nicht, dass es dem Großteil der Bevölkerung auch so geht.

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Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#338
12.02.2025 - 09:23 Uhr
Zitat von Eule701
Bin ja bei vielen Punkten bei euch, find E-Autos super, aber man muss mal die Kirche im Dorf lassen. Umziehen, nur damit ich das EAuto laden kann, ist natürlich großer Quatsch. Sollte auch niemand fordern.
Und ich werde meine Ü80-Vermietern auch nicht mehr überreden, eine neue Heizung einzubauen.

Aber zum Thema Auto laden…
es gibt auch als Laternenparker und ohne die Möglichkeit, beim AG zu laden, schon jetzt super viele öffentliche Ladestationen. Klar, mehr geht immer, aber der Ausbau geht grad richtig flott. Aral z.B. gibt grad richtig Gas.
Und dann sind auch bei sehr vielen Supermärkten/Discountern Ladesäulen. Da brauchst dann nicht zu warten, sondern verbindest deinen Einkauf mit der Ladung.
Das ist auch eine Umstellung, weil „Standzeit ist Ladezeit“, egal ob halb voll oder 1/4. das ist der große Unterschied zum klassischen Tanken, den man verinnerlichen muss.


Hat auch niemand gefordert, sondern war ein Lösungsweg von ein paar, wenn man Lösungsorientiert wäre. Aber für den User kommt es ja auch nicht in Frage beim Supermarkt, Shoppen oder sonstig ein E-Auto zu laden.

Ja, ich hatte Ende letzten Jahres hier einige Links eingebracht, die den Fortschritt in der Ladeinfrastrukur belegen. Wenn ich es richtig im Kopf habe, hatten wir die Anzahl der Ladesäulen fast verdoppelt, innerhalb eines Jahres.

Deine ganzen Beispiele zeigen Lösungswege für das laden eines E-Autos, man muss nur offen dafür sein. daumen-hoch
Und ja, zuhause mit PV das E-Auto laden macht am meisten Sinn, wenn die Sonne scheint. Dann wird es halt dann nur aufgeladen. Und eben nur über Netzbezug, wenn es der Akku nicht mehr hergibt und keine Sonne in Sicht ist. Da muss man das laden anders denken lernen.

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Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#339
12.02.2025 - 09:35 Uhr
E-Autos....
sind mittlerweile erschwinglich. Auch als Gebrauchtfahrzeug, gibt es einen ordentlichen Abschlag. Man muss sich nur schlau machen und eben nicht nach einen Vollausgestatteten Tesla mit 600PS schauen. Alternativen die Familienfreundlich sind gibt es mittlerweile und bei Kleinwagen für die City, sowieso schon länger.

Die Betriebskosten sind zudem erheblich günstiger. Inspektionen auch (bei Tesla ist keine Inspektion notwendig), man hat weniger Verschleiss und weniger Anbauteile, Mechanik etc. Selbst wenn man nur am Schnelllader ohne eigene Lademöglichkeit lädt, kostet das "Tanken" weniger als beim Verbrenner. Da die Technik effizienter ist.

Da sind einigen Mythen im Spiel, dafür sorgt die Öl-Lobby schon. Man sollte gleiches mit gleichen vergleichen und ausgiebig recherchieren.

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
Gib mich die Kirsche! Der Talkthread |#340
12.02.2025 - 10:03 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Eule701

Bin ja bei vielen Punkten bei euch, find E-Autos super, aber man muss mal die Kirche im Dorf lassen. Umziehen, nur damit ich das EAuto laden kann, ist natürlich großer Quatsch. Sollte auch niemand fordern.
Und ich werde meine Ü80-Vermietern auch nicht mehr überreden, eine neue Heizung einzubauen.

Aber zum Thema Auto laden…
es gibt auch als Laternenparker und ohne die Möglichkeit, beim AG zu laden, schon jetzt super viele öffentliche Ladestationen. Klar, mehr geht immer, aber der Ausbau geht grad richtig flott. Aral z.B. gibt grad richtig Gas.
Und dann sind auch bei sehr vielen Supermärkten/Discountern Ladesäulen. Da brauchst dann nicht zu warten, sondern verbindest deinen Einkauf mit der Ladung.
Das ist auch eine Umstellung, weil „Standzeit ist Ladezeit“, egal ob halb voll oder 1/4. das ist der große Unterschied zum klassischen Tanken, den man verinnerlichen muss.


Hat auch niemand gefordert, sondern war ein Lösungsweg von ein paar, wenn man Lösungsorientiert wäre. Aber für den User kommt es ja auch nicht in Frage beim Supermarkt, Shoppen oder sonstig ein E-Auto zu laden.

Ja, ich hatte Ende letzten Jahres hier einige Links eingebracht, die den Fortschritt in der Ladeinfrastrukur belegen. Wenn ich es richtig im Kopf habe, hatten wir die Anzahl der Ladesäulen fast verdoppelt, innerhalb eines Jahres.

Deine ganzen Beispiele zeigen Lösungswege für das laden eines E-Autos, man muss nur offen dafür sein. daumen-hoch
Und ja, zuhause mit PV das E-Auto laden macht am meisten Sinn, wenn die Sonne scheint. Dann wird es halt dann nur aufgeladen. Und eben nur über Netzbezug, wenn es der Akku nicht mehr hergibt und keine Sonne in Sicht ist. Da muss man das laden anders denken lernen.


Für den Großteil der Menschen in Deutschland wird es in der Form nicht in Frage kommen, da kannst du dir noch so sehr einreden wie attraktiv es doch ist. Die Realität ist eben eine andere und der Mensch ist so gestrickt, dass er nicht auf neue Dinge umsteigen wird, wenn dies mit höherem Aufwand bei gleichen Kosten verbunden ist.
Auch dein letzter Absatz wieder: Dann wird das Auto halt zu Hause nur geladen, wenn die Sonne scheint..sorry aber das sind eben alles genau diese realitätsfernen Spielereien von denen ich sprach. So magst du vielleicht denken und es handhaben wollen, der Großteil der Menschen sicherlich nicht.
Es geht beim Laden ohne Möglichkeit zu Hause ja vor allem um den Aufwand dabei. Das Auto ist zb. halb leer, ich muss am nächsten Tag aber weiter weg und brauche eine volle Ladung. Dann fährt man doch nicht extra irgendwo noch zu einer öffentlichen Ladestation am Supermarkt und genau das sind eben diese Dinge, die zu umständlich sind.
Auch in deinem vorherigen Post der Vorschlag, ich solle meinen Vermieter doch vorschlagen eine neue Heizung zu verbauen. Das kann doch nicht dein Ernst sein. Ein anderer User hat es hier ja schon geschrieben: Du wirst einen Ü80 Vermieter nicht mehr dazu bekommen, jetzt seine Heizung auszutauschen.
Am Ende ist es mir aber auch egal. Wir sind Anfang 30 und werden hier sicher nicht unser Leben lang verbringen.
Was das Thema Kinder angeht: Meine Freundin und ich sind heute schon soweit, dass wir kaum noch Lust haben Kinder in diese kaputte Welt setzen zu wollen.

Ich möchte hier nicht so rüberkommen, als wolle ich mich mit allen Mitteln gegen E Autos oder andere neue Technologien wehren, beim besten Willen nicht. Ich finde es gut und richtig und es ist ja auch super, dass hier offensichtlich so viele Grünenwähler am Start sind. Trotzdem sehe ich die Dinge heute nunmal als nicht attraktiv genug an, als dass man den Großteil der deutschen Bürger damit abholt und so ist es ja auch, wenn man den Vergleich mit anderen Ländern hegt.
Gerne lasse ich mich aber positiv überraschen, was die nächsten Jahre angeht. Von mir aus können die Grünen auch gerne die nächste Regierung mit der CDU bilden, was aber wohl beim besten Willen nicht passieren wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Piekato am 12.02.2025 um 10:12 Uhr bearbeitet
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