Aktuelle Krisensituation
01.10.2015 - 14:14 Uhr
06.10.2015 - 18:38 Uhr
http://www.nnn.de/sport/fussball/hansa-rostock/chris-mueller-soll-vorstandschef-werden-id10892446.html
Laut nnn.de soll der Finanzsenator der Hansestadt Rostock, Chris Müller, neuer Vorstandschef werden.
Laut nnn.de soll der Finanzsenator der Hansestadt Rostock, Chris Müller, neuer Vorstandschef werden.
06.10.2015 - 19:34 Uhr
Zitat von knusperhansa
Ich könnte mich fast an jeder Passage aufregen, bin jetzt aber beim Lesen an folgender hängengeblieben:
Man haftet in einer GmbH nur mit dem Kapital das man als Gesellschafter einbringt. Und nicht in vollem Umfang, nur weil man "Konzernmutter" ist. Deshalb heisst es ja auch Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Bei einer GmbH & Co. KGaA, in die die Profiabteilung ausgegliedert werden soll, gilt für den Verein vereinfacht gesagt das Gleiche. Man haftet nur mit eingebrachtem Kapital. Hat die alte nicht irgendwie BWL studiert? Schon abgedreht was sie erfindet, nur um MD eine reinzuwürgen, bzw. um sich selbst darüber zu profilieren...
Ich könnte mich fast an jeder Passage aufregen, bin jetzt aber beim Lesen an folgender hängengeblieben:
Zitat von Bachmann
Der Deal führt zu einer weiteren finanziellen Belastung des FCH, konkret durch beide Verträge (20+4 Mio.). Liquidität geht verloren, bilanzielles Eigenkapital auf dem Papier hilft da auch nicht aus der Patsche. Die sog. Ausgliederung ginge auch mittels Bildung einer GmbH. Der Verein als Konzernmutter haftet in jedem Fall.
Der Deal führt zu einer weiteren finanziellen Belastung des FCH, konkret durch beide Verträge (20+4 Mio.). Liquidität geht verloren, bilanzielles Eigenkapital auf dem Papier hilft da auch nicht aus der Patsche. Die sog. Ausgliederung ginge auch mittels Bildung einer GmbH. Der Verein als Konzernmutter haftet in jedem Fall.
Man haftet in einer GmbH nur mit dem Kapital das man als Gesellschafter einbringt. Und nicht in vollem Umfang, nur weil man "Konzernmutter" ist. Deshalb heisst es ja auch Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Bei einer GmbH & Co. KGaA, in die die Profiabteilung ausgegliedert werden soll, gilt für den Verein vereinfacht gesagt das Gleiche. Man haftet nur mit eingebrachtem Kapital. Hat die alte nicht irgendwie BWL studiert? Schon abgedreht was sie erfindet, nur um MD eine reinzuwürgen, bzw. um sich selbst darüber zu profilieren...
Da hat die Dame schon teilweise recht. Mit dem Stammkapital alleine ist das Thema noch nicht vom Tisch. Das nennt sich rechtlich dann "Durchgriffshaftung". Da die Konzernmutter ja in der Regel einen Gewinnabfuehrungs- und Beherrschungsvertrag mit seinen Toechtern abschliesst (um durchzuregieren und auch steuerlich die Organschaft mit gemeinsamer Verlustverrechnung zu begruenden), besteht hier durchaus die Moeglichkeit eines Zugriffs der Glaeubiger auf die Konzernmutter.
06.10.2015 - 19:39 Uhr
Zitat von imhoep
http://www.nnn.de/sport/fussball/hansa-rostock/chris-mueller-soll-vorstandschef-werden-id10892446.html
Laut nnn.de soll der Finanzsenator der Hansestadt Rostock, Chris Müller, neuer Vorstandschef werden.
http://www.nnn.de/sport/fussball/hansa-rostock/chris-mueller-soll-vorstandschef-werden-id10892446.html
Laut nnn.de soll der Finanzsenator der Hansestadt Rostock, Chris Müller, neuer Vorstandschef werden.
Stand jetzt nicht im Artikel, aber ich hoffe doch nur erst einmal interimistisch bis nach der MV und dem erstmaligen Zusammensetzen des neuen/ergaenzten AR. Frisches Blut braucht der Verein ohne Frage, aber ob es wieder jemand aus der Verwaltung sein muss wie Dahlmann auch schon? Ein gestandener Fachmann aus der Wirtschaft waere mir lieber.
06.10.2015 - 19:43 Uhr
Politiker..
Hoffen wir mal, dass er wirklich nur kommissarisch im Amt ist.
Hoffen wir mal, dass er wirklich nur kommissarisch im Amt ist.
06.10.2015 - 19:45 Uhr
Zitat von Bostonian
Da hat die Dame schon teilweise recht. Mit dem Stammkapital alleine ist das Thema noch nicht vom Tisch. Das nennt sich rechtlich dann "Durchgriffshaftung". Da die Konzernmutter ja in der Regel einen Gewinnabfuehrungs- und Beherrschungsvertrag mit seinen Toechtern abschliesst (um durchzuregieren und auch steuerlich die Organschaft mit gemeinsamer Verlustverrechnung zu begruenden), besteht hier durchaus die Moeglichkeit eines Zugriffs der Glaeubiger auf die Konzernmutter.
Zitat von knusperhansa
Ich könnte mich fast an jeder Passage aufregen, bin jetzt aber beim Lesen an folgender hängengeblieben:
Man haftet in einer GmbH nur mit dem Kapital das man als Gesellschafter einbringt. Und nicht in vollem Umfang, nur weil man "Konzernmutter" ist. Deshalb heisst es ja auch Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Bei einer GmbH & Co. KGaA, in die die Profiabteilung ausgegliedert werden soll, gilt für den Verein vereinfacht gesagt das Gleiche. Man haftet nur mit eingebrachtem Kapital. Hat die alte nicht irgendwie BWL studiert? Schon abgedreht was sie erfindet, nur um MD eine reinzuwürgen, bzw. um sich selbst darüber zu profilieren...
Ich könnte mich fast an jeder Passage aufregen, bin jetzt aber beim Lesen an folgender hängengeblieben:
Zitat von Bachmann
Der Deal führt zu einer weiteren finanziellen Belastung des FCH, konkret durch beide Verträge (20+4 Mio.). Liquidität geht verloren, bilanzielles Eigenkapital auf dem Papier hilft da auch nicht aus der Patsche. Die sog. Ausgliederung ginge auch mittels Bildung einer GmbH. Der Verein als Konzernmutter haftet in jedem Fall.
Der Deal führt zu einer weiteren finanziellen Belastung des FCH, konkret durch beide Verträge (20+4 Mio.). Liquidität geht verloren, bilanzielles Eigenkapital auf dem Papier hilft da auch nicht aus der Patsche. Die sog. Ausgliederung ginge auch mittels Bildung einer GmbH. Der Verein als Konzernmutter haftet in jedem Fall.
Man haftet in einer GmbH nur mit dem Kapital das man als Gesellschafter einbringt. Und nicht in vollem Umfang, nur weil man "Konzernmutter" ist. Deshalb heisst es ja auch Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Bei einer GmbH & Co. KGaA, in die die Profiabteilung ausgegliedert werden soll, gilt für den Verein vereinfacht gesagt das Gleiche. Man haftet nur mit eingebrachtem Kapital. Hat die alte nicht irgendwie BWL studiert? Schon abgedreht was sie erfindet, nur um MD eine reinzuwürgen, bzw. um sich selbst darüber zu profilieren...
Da hat die Dame schon teilweise recht. Mit dem Stammkapital alleine ist das Thema noch nicht vom Tisch. Das nennt sich rechtlich dann "Durchgriffshaftung". Da die Konzernmutter ja in der Regel einen Gewinnabfuehrungs- und Beherrschungsvertrag mit seinen Toechtern abschliesst (um durchzuregieren und auch steuerlich die Organschaft mit gemeinsamer Verlustverrechnung zu begruenden), besteht hier durchaus die Moeglichkeit eines Zugriffs der Glaeubiger auf die Konzernmutter.
Nein sie schreibt ja "in jedem Fall". Durchgriffshaftung greift nur in gaaanz seltenen Fällen und eigentlich auch nur bei groben eigenem Verschulden (ich glaube das muss sogar sittenwidrig sein). Sprich würden alle unsere Altlasten in eine GmbH auslagern (ich weiß nicht ob das überhaupt gehen würde) und diese dann gegen die Wand fahren.
06.10.2015 - 20:12 Uhr
Ein Politiker wird meiner Ansicht nach immer große Probleme haben einen Verein wie Hansa zu führen. Die Fanbasis bei Hansa ist so wie sie ist und nur schwer mit so einer Richtung zu vereinbahren. Ein VV von Hansa Rostock muss v.a. diesen vertreten und ich hoffe das tut er dann auch. So oder so hoffe ich erstmal darauf, dass es wirklich nur kommissarisch ist. Ich muss aber auch sagen, dass ich ihn nicht kenne.
06.10.2015 - 20:20 Uhr
Zitat von Bostonian
Stand jetzt nicht im Artikel, aber ich hoffe doch nur erst einmal interimistisch bis nach der MV und dem erstmaligen Zusammensetzen des neuen/ergaenzten AR. Frisches Blut braucht der Verein ohne Frage, aber ob es wieder jemand aus der Verwaltung sein muss wie Dahlmann auch schon? Ein gestandener Fachmann aus der Wirtschaft waere mir lieber.
Zitat von imhoep
http://www.nnn.de/sport/fussball/hansa-rostock/chris-mueller-soll-vorstandschef-werden-id10892446.html
Laut nnn.de soll der Finanzsenator der Hansestadt Rostock, Chris Müller, neuer Vorstandschef werden.
http://www.nnn.de/sport/fussball/hansa-rostock/chris-mueller-soll-vorstandschef-werden-id10892446.html
Laut nnn.de soll der Finanzsenator der Hansestadt Rostock, Chris Müller, neuer Vorstandschef werden.
Stand jetzt nicht im Artikel, aber ich hoffe doch nur erst einmal interimistisch bis nach der MV und dem erstmaligen Zusammensetzen des neuen/ergaenzten AR. Frisches Blut braucht der Verein ohne Frage, aber ob es wieder jemand aus der Verwaltung sein muss wie Dahlmann auch schon? Ein gestandener Fachmann aus der Wirtschaft waere mir lieber.
Au Backe... Politiker, Anwalt, Angestellter der Stadt Rostock, Nebenberufsvorstand?
Lächerlich.
06.10.2015 - 20:23 Uhr
Zitat von afdfch_abel
Ein Politiker wird meiner Ansicht nach immer große Probleme haben einen Verein wie Hansa zu führen. Die Fanbasis bei Hansa ist so wie sie ist und nur schwer mit so einer Richtung zu vereinbahren. Ein VV von Hansa Rostock muss v.a. diesen vertreten und ich hoffe das tut er dann auch. So oder so hoffe ich erstmal darauf, dass es wirklich nur kommissarisch ist. Ich muss aber auch sagen, dass ich ihn nicht kenne.
Ein Politiker wird meiner Ansicht nach immer große Probleme haben einen Verein wie Hansa zu führen. Die Fanbasis bei Hansa ist so wie sie ist und nur schwer mit so einer Richtung zu vereinbahren. Ein VV von Hansa Rostock muss v.a. diesen vertreten und ich hoffe das tut er dann auch. So oder so hoffe ich erstmal darauf, dass es wirklich nur kommissarisch ist. Ich muss aber auch sagen, dass ich ihn nicht kenne.
Arbeitet der Müller jetzt in Doppelfunktion, für mich hat der jetzt schon einen verbummelt, wie kann man aus so einer Position so einen Harakirijob übernehmen.
Na,ja es sind jetzt also nicht die Fans die über die Ausgliederung entscheiden sollen, sondern die Stadt soll den Verein in die richtige Richtung lenken, dann noch ein SPD- Politiker.
06.10.2015 - 20:23 Uhr
Wie gut kann der mit der Bachmann eigentlich?
06.10.2015 - 20:26 Uhr
Zitat von imhoep
http://www.nnn.de/sport/fussball/hansa-rostock/chris-mueller-soll-vorstandschef-werden-id10892446.html
Laut nnn.de soll der Finanzsenator der Hansestadt Rostock, Chris Müller, neuer Vorstandschef werden.
http://www.nnn.de/sport/fussball/hansa-rostock/chris-mueller-soll-vorstandschef-werden-id10892446.html
Laut nnn.de soll der Finanzsenator der Hansestadt Rostock, Chris Müller, neuer Vorstandschef werden.
Allerdings nur kommisarisch.
Zudem ist Ahrens durch Uwe Neumann als AR-Vorsitzender abgelöst worden, bleibt aber Mitglied im AR.
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