| Geburtsdatum | 20.11.2004 |
|---|---|
| Alter | 21 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,79m |
| Vertrag bis | 30.06.2030 |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | FC Kopenhagen |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 5 | - | - | ||
![]() | UECL Quali | 3 | - | - | |
![]() | Superliga | 2 | - | - | |
Youssoufa Moukoko [18]
30.07.2020 - 19:42 Uhr
22.08.2024 - 11:41 Uhr
Zitat von LuciferIX
Wie man hier übertreibt. Wo fällt man denn aus allen Wolken? Moukoko wird schon noch einen Verein finden. Was viele hier nicht beachten ist, dass Moukoko einen Klub sucht, wo er auch spielt. Er will nicht zu einem Topverein gehen, wo er dann eben wieder nicht seine Einsatzminuten bekommt, die aber oft solche Spieler schon als Perspektivkäufe verpflichten.
Und Moukoko hat letztes Jahr beim BVB kaum Einsätze bekommen. Also das hat der Berater dadurch jetzt auch nicht viel schlimmer gemacht.
Also für Moukoko ist die Situation nicht so schlimm, als dass es hier angenommen wird und das Interesse ist doch immer noch vorhanden an ihm.
Mal sehen, wo es ihn dann am Ende hin verschlägt. Lustig wäre es, wenn es am Ende ein Verein aus der Bundesliga wird, er keine Kaufoption hat, Moukoko dann seine Tore macht und nächstes Jahr dann gleich wieder ein ganz anderer Marktwert zu Buche steht.
Dann kann der Berater sagen: "Ich hab es euch ja gesagt".
Irgendwie wäre das fast zu feiern, wenn man die Kommentare von manchen Usern hier liest.

Zitat von Vorstopper78
Mit so einem Berater bist du echt in den A... gekniffen.
Dies dann noch gepaart mit gnadenloser Selbstüberschätzung seiner eigenen Fähigkeiten trifft dann auf größtmögliches Desinteresse der europäischen Clubs an seiner Person.
Da fällt grade einer aus allen Wolken.
Zitat von Seppinho
https://x.com/bvbnewsblog/status/1826359285678571888?t=mQDh75LH-88iEqbRq6Gn2Q&s=19
Zitat von kicker
Für einige Verwunderung sorgte die Tatsache, dass Patrick Williams die Transferabsichten von Youssoufa Moukoko offen kommunizierte und infolgedessen noch nicht einmal konkrete Angebote in petto hatte.
Für einige Verwunderung sorgte die Tatsache, dass Patrick Williams die Transferabsichten von Youssoufa Moukoko offen kommunizierte und infolgedessen noch nicht einmal konkrete Angebote in petto hatte.
https://x.com/bvbnewsblog/status/1826359285678571888?t=mQDh75LH-88iEqbRq6Gn2Q&s=19
Mit so einem Berater bist du echt in den A... gekniffen.
Dies dann noch gepaart mit gnadenloser Selbstüberschätzung seiner eigenen Fähigkeiten trifft dann auf größtmögliches Desinteresse der europäischen Clubs an seiner Person.
Da fällt grade einer aus allen Wolken.
Wie man hier übertreibt. Wo fällt man denn aus allen Wolken? Moukoko wird schon noch einen Verein finden. Was viele hier nicht beachten ist, dass Moukoko einen Klub sucht, wo er auch spielt. Er will nicht zu einem Topverein gehen, wo er dann eben wieder nicht seine Einsatzminuten bekommt, die aber oft solche Spieler schon als Perspektivkäufe verpflichten.
Und Moukoko hat letztes Jahr beim BVB kaum Einsätze bekommen. Also das hat der Berater dadurch jetzt auch nicht viel schlimmer gemacht.
Also für Moukoko ist die Situation nicht so schlimm, als dass es hier angenommen wird und das Interesse ist doch immer noch vorhanden an ihm.
Mal sehen, wo es ihn dann am Ende hin verschlägt. Lustig wäre es, wenn es am Ende ein Verein aus der Bundesliga wird, er keine Kaufoption hat, Moukoko dann seine Tore macht und nächstes Jahr dann gleich wieder ein ganz anderer Marktwert zu Buche steht.
Dann kann der Berater sagen: "Ich hab es euch ja gesagt".
Irgendwie wäre das fast zu feiern, wenn man die Kommentare von manchen Usern hier liest.


Und welcher Verein in der BL, bei dem er auch spielt zahlt sein Gehalt? Du kannst ja mal die Tabelle durchgehen. Vereine 1-6 (23/24) werden keinen Bedarf haben einen Spieler für den BVB "auszubilden" oder auf die Beine zu helfen, schon gar nicht ohne KO/KP. Und selbst die übrigen sind entweder im Sturm gar nicht schlecht besetzt oder können sich eine Leihe ohne Leihgebühr bei einem Millionengehalt gar nicht erlauben.
22.08.2024 - 11:42 Uhr
Zitat von MrSimpson
Sehr einseitige Betrachtung des Ganzen.
Die ganzen Aussagen bedeuten eigentlich nichts anderes, als daß der Verein für die momentane Situation die Allgemeinverantwortung trägt.
Kein Wort darüber, daß Moukoko seit der Vertragsverlängerung sportlich stagniert und sich nicht so aufdrängt, als könnte er eine Rolle spielen.
Dann bringt man noch Top Ligen ins Gespräch, verschweigt aber dezent, daß das höchstens Mittelklasse Vereine sind, die da interessiert sind.
Mich erinnert das frappierend an Ansu Fati, der auch hoch gehandelt wurde und momentan etwas in der Krise steckt, bzw. dessen Leistungen etwas stagniert haben, nachdem der Hype Train durch den Bahnhof gefahren ist.
Bei allem Talent ist der Kopf das Entscheidende. Und da sehe ich bei vielen jungen Spielern noch Entwicklungsspielraum.
Ich dachte eigentlich, daß nach dem Terzic Abgang Moukoko wieder mehr in den Fokus gerät. Positiv. Leider war das ein Trugschluss, was mich wundert, denn eigentlich würde Moukoko zu der Idee von Sahin passen. Als zurückhängenden HS, mit Zug zum Tor kann ich mir Mouki durchaus vorstellen, neben Guirassy.
Zitat von SachMalChris
„Youssoufa wurde vor seiner Verpflichtung viel versprochen, aber das wurde nicht eingehalten. Er war immer nur daran interessiert, zu spielen und sich weiterzuentwickeln – an nichts anderem, wie die Medienberichte immer behaupteten“
Es ist doch ziemlich klar, dass es hier um Spielzeit geht, die ihm vor der Verlängerung versprochen wurde. Wenn man ihm dann aber immer mehr Spieler vor die Nase setzt und seine Spielzeit sogar abnimmt, darf man das kritisieren. Erst recht wenn man die Interessen von Moukoko vertritt.
„Die Medien stellen ihn immer als Verlierer dar, egal ob im Training oder in den Partien. Das Einzige, was er will, ist spielen, und wenn er aufgefordert wird, rauszugehen und zu spielen, hätten wir keinen Stress.“
Sehe in dieser Aussage auch nichts schlimmes. Moukoko will spielen. Genau das was von den meisten hier gefordert wird. Er will nicht auf der Bank sitzen und maximal viel Geld dafür bekommen, sondern spielen und sich weiterentwickeln.
„Es ist kein Geheimnis, dass es hier genügend Vereine gibt, die an Youssoufas Qualitäten glauben und ihn in ihrer Mannschaft haben wollen.“
Genügend Vereine ist ein schwammiger Begriff, aber lt. Medienberichten gab es mehrere Angebote, die der BVB alle abgelehnt hat. Gelogen ist es also nicht.
„Ich finde, der BVB macht einen Fehler, wenn der Klub Youssoufa abgibt. Bei so wenig Spielzeit ist jedem klar, dass Youssoufas Marktwert niedrig sein wird und Dortmund nicht viel erwarten kann.“
Wie schon gesagt, sehe ich darin keine Erpressung, sondern eine Darstellung der Tatsachen. Ein Spieler der nicht spielt, wird seinen Marktwert nicht erhöhen. Das wird noch einmal schlimmer, wenn man 3-fachen Ersatz im Kader hat und als Verein ankündigt, einen Spieler nicht mehr einzusetzen.
„Wir wollten es anders, aber so ist das Fußballgeschäft. Youssoufa ist völlig klar im Kopf, extrem fokussiert und weiß, was er will, um seine Karriere voranzutreiben. Jetzt loten wir Interesse aus England, Spanien und Frankreich aus.“
Auch da sehe ich keine Erpressung. Es ist eine ganz normale Aussage eines Beraters, der versucht seinen Spieler ins Gespräch zu bringen. Hat man so schon x-fach gelesen, ohne dass es an die große Glocke gehängt wurde.
Zitat von UnderratedCritic
Wenn er nur diesen Teil erwähnt hätte, dann wäre es ja auch in Ordnung. Aber warum erwähnst du nicht die anderen Fragmente?
Der Teil mit nicht eingehaltenen Versprechungen ohne konkret zu werden, ist auch so ein Unding. Man hat überhaupt keine Möglichkeit darauf zu reagieren, weil er nicht konkret wird und dies mit "viele" Versprechungen noch dramatisiert.
Zudem kündet er öffentlich einen Transfer an. Hat er vergessen, beim wem er unter Vertrag steht? Vereine, die jede Art von Wasserstandsmeldungen vermeiden, weil es die Situation verändern kann, hören das sicherlich gerne, wenn der Berater einen Transfer ankündigt.
Zudem erwähnt er, dass einige Vereine von Moukoko überzeugt wären. Wo sind sie? Wenn das ausbleibt, sollte man vielleicht auch den Rest des Interviews infrage stellen.
Solche Aussagen finden nicht ohne Grund statt. Zumindest die, die du nicht erwähnt hast. Da steckt schon ein Plan dahinter.
Der BVB hat durch das Interview überhaupt keine Verhandlungsbasis mehr. Keine Wunder, dass solche Angebote reinkommen.
Und das geht einfach nicht. Völlig unprofessionell einen Verein in diese Situation zu stecken.
Zitat von SachMalChris
Von dem Interview kenne ich nur die in anderen Artikeln zitierten Aussagen, darin sehe ich aber nun wirklich keine Erpressung, sondern eine nachvollziehbare Sichtweise. Der Verein lässt Moukoko nicht spielen und dadurch sinkt der Marktwert. Das ist doch völlig logisch. Wenn man den Spieler jetzt auf die Tribüne setzt, wird der Marktwert noch weiter sinken. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein Verein plötzlich 15 Mio. Zahlen wird, wenn Moukoko eine halbe Saison kein Spiel mehr gemacht hat? Wie kann das im Sinne des Vereins sein?
Wenn man lieber Geld für nix bezahlt, anstatt eine Sache unkompliziert zu beenden, hat das für mich nichts mit Professionalität zu tun. Was man mit Moukoko macht ist in etwa so, als würde man für Haller noch 30 Mio. verlangen, weil er schließlich ein Top-Verdiener des Vereins ist. Kann man machen, ist aber nicht zielführend.
Zitat von UnderratedCritic
Was er hätte anders machen sollen? Ins Büro gehen und sagen, dass er gerne wechseln möchte. Ganz einfach. Der BVB war schon lange offen gegenüber eines Transfers.
Die Spielerseite wollte den einfachen Weg aber anscheinend nicht. So hat der Berater (sicher nicht völlig im Alleingang) den Verein öffentlich diffamiert, keine Reflexion gezeigt und ein Transfer angekündigt. Der BVB hat seine Parameter bzw. Bedingung und diese sind nicht utopisch. Natürlich ist es Erpressung. Er setzte dem BVB quasi die Pistole auf die Brust, weil Moukoko mit dem Interview faktisch durch war. Das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Nur hat der BVB das nicht mit sich machen lassen und bleibt bei den Bedingungen.
Unprofessionell wäre es, nach dem ganzen Theater einzuknicken und jedem Berater den Startschuss zu geben, zukünftig ähnlich zu handeln um Wechsel zu vereinfachen. So handelt man jetzt komplett professionell. Wenig Worte, entweder Bedingungen werden erfüllt oder Pech gehabt.
Zitat von SachMalChris
Dembele ist einfach abgereist und war für den Verein nicht mehr erreichbar. Das ist eine Erpressung. Auf der Bank zu sitzen bzw. auf die Tribüne geschickt zu werden, ist keine Erpressung, wenn überhaupt dann von Seiten des Vereins.
Was genau hätte Moukoko anders machen sollen? Was genau soll er jetzt anders machen? Soll er seinen Vertrag annullieren lassen? Er hat die ganze Saison über nichts gesagt, obwohl er kaum spielen durfte. Er wollte sich verleihen lassen, was aber leider nicht funktioniert hat. Er möchte jetzt wechseln, aber der BVB blockiert das.
Sie sollen ihn „verschenken“, weil sie keine Verwendung für ihn haben und jetzt merken, dass sie ihm damals scheinbar zu viel bezahlt haben. Das ist aber nicht die Schuld von Moukoko. Seine eigenen leeren Versprechungen und Fehler auf einen 19-jährigen abzuwälzen, ist eine ganz schön schwache Nummer.
Zitat von UnderratedCritic
Ja, der arme Moukoko. Alle Schuld nur er nicht.
Der BVB statuiert kein Exempel. In der Vergangenheit hat schon der eine oder andere Spieler versucht, den BVB zu erpressen, wie Dembele zum Beispiel. Der BVB hat Moukoko ein Monstervertrag gegeben inklusive 10 Mio. Handgeld. Und jetzt sollen sie ihn noch "verschenken", weil es der arme Moukoko ist? Der BVB geht transfertechnisch absolut professionell mit der Nummer um. Erpressen lassen sollte man sich nicht.
Zitat von SachMalChris
Ich verstehe auch null wie man so tun kann als ob Moukoko ein Durchschnittsspieler wäre. Für sein Alter hat er sehr gute Werte und das trotz kaum vorhandener Spielzeit, einem System, welches nicht auf ihn ausgelegt ist und einer Mannschaft, die ohnehin Probleme hat.
In der einzigen Phase, in der er regelmäßig spielen durfte, hat er sofort überzeugt, wurde zum Nationalspieler und hat mehrere Angebote bekommen. Er ist trotzdem in Dortmund geblieben, weil man ihm hier offensichtlich mehr versprochen hat als man letztendlich gehalten hat. Jetzt macht man ihm einen Wechsel bzw. eine Leihe unnötig schwer und versucht es so aussehen zu lassen, als wäre Moukoko schuld daran.
Bitte hört auch mit dem Märchen auf, dass er sich früher hätte verleihen lassen sollen. Zu verlangen sich als Minderjähriger verleihen zu lassen, ist komplett daneben. Nach seiner Vertragsverlängerung wäre eine Leihe auch dumm gewesen, weil man ihm hier sicher mehr Einsatzzeiten versprochen hat und er diese auch mit seiner Leistung verdient gehabt hätte. In der vergangenen Saison wollte er sich ausleihen lassen, aber der aufnehmende Verein hatte eine Transfersperre. Wie also kann man das Mouki anlasten?
Jetzt möchte er wechseln, aber man wirft ihm wieder Knüppel zwischen die Beine, weil man unbedingt ein Exempel statuieren will. Ich verstehe das nicht.
Spieler wie Meunier, Schulz und Co. hat man immer wieder die Gelegenheit gegeben sich zu präsentieren, aber bei Moukoko muss man hart durchgreifen und sogar vorher ankündigen, dass man ihn auf die Tribüne setzen wird. Und das nur, weil man sich von Berateraussagen auf den Schlips getreten fühlt, die es nur gab, weil man seine eigenen Versprechen nicht eingehalten hat.
Ich verstehe auch null wie man so tun kann als ob Moukoko ein Durchschnittsspieler wäre. Für sein Alter hat er sehr gute Werte und das trotz kaum vorhandener Spielzeit, einem System, welches nicht auf ihn ausgelegt ist und einer Mannschaft, die ohnehin Probleme hat.
In der einzigen Phase, in der er regelmäßig spielen durfte, hat er sofort überzeugt, wurde zum Nationalspieler und hat mehrere Angebote bekommen. Er ist trotzdem in Dortmund geblieben, weil man ihm hier offensichtlich mehr versprochen hat als man letztendlich gehalten hat. Jetzt macht man ihm einen Wechsel bzw. eine Leihe unnötig schwer und versucht es so aussehen zu lassen, als wäre Moukoko schuld daran.
Bitte hört auch mit dem Märchen auf, dass er sich früher hätte verleihen lassen sollen. Zu verlangen sich als Minderjähriger verleihen zu lassen, ist komplett daneben. Nach seiner Vertragsverlängerung wäre eine Leihe auch dumm gewesen, weil man ihm hier sicher mehr Einsatzzeiten versprochen hat und er diese auch mit seiner Leistung verdient gehabt hätte. In der vergangenen Saison wollte er sich ausleihen lassen, aber der aufnehmende Verein hatte eine Transfersperre. Wie also kann man das Mouki anlasten?
Jetzt möchte er wechseln, aber man wirft ihm wieder Knüppel zwischen die Beine, weil man unbedingt ein Exempel statuieren will. Ich verstehe das nicht.
Spieler wie Meunier, Schulz und Co. hat man immer wieder die Gelegenheit gegeben sich zu präsentieren, aber bei Moukoko muss man hart durchgreifen und sogar vorher ankündigen, dass man ihn auf die Tribüne setzen wird. Und das nur, weil man sich von Berateraussagen auf den Schlips getreten fühlt, die es nur gab, weil man seine eigenen Versprechen nicht eingehalten hat.
Ja, der arme Moukoko. Alle Schuld nur er nicht.
Der BVB statuiert kein Exempel. In der Vergangenheit hat schon der eine oder andere Spieler versucht, den BVB zu erpressen, wie Dembele zum Beispiel. Der BVB hat Moukoko ein Monstervertrag gegeben inklusive 10 Mio. Handgeld. Und jetzt sollen sie ihn noch "verschenken", weil es der arme Moukoko ist? Der BVB geht transfertechnisch absolut professionell mit der Nummer um. Erpressen lassen sollte man sich nicht.
Dembele ist einfach abgereist und war für den Verein nicht mehr erreichbar. Das ist eine Erpressung. Auf der Bank zu sitzen bzw. auf die Tribüne geschickt zu werden, ist keine Erpressung, wenn überhaupt dann von Seiten des Vereins.
Was genau hätte Moukoko anders machen sollen? Was genau soll er jetzt anders machen? Soll er seinen Vertrag annullieren lassen? Er hat die ganze Saison über nichts gesagt, obwohl er kaum spielen durfte. Er wollte sich verleihen lassen, was aber leider nicht funktioniert hat. Er möchte jetzt wechseln, aber der BVB blockiert das.
Sie sollen ihn „verschenken“, weil sie keine Verwendung für ihn haben und jetzt merken, dass sie ihm damals scheinbar zu viel bezahlt haben. Das ist aber nicht die Schuld von Moukoko. Seine eigenen leeren Versprechungen und Fehler auf einen 19-jährigen abzuwälzen, ist eine ganz schön schwache Nummer.
Was er hätte anders machen sollen? Ins Büro gehen und sagen, dass er gerne wechseln möchte. Ganz einfach. Der BVB war schon lange offen gegenüber eines Transfers.
Die Spielerseite wollte den einfachen Weg aber anscheinend nicht. So hat der Berater (sicher nicht völlig im Alleingang) den Verein öffentlich diffamiert, keine Reflexion gezeigt und ein Transfer angekündigt. Der BVB hat seine Parameter bzw. Bedingung und diese sind nicht utopisch. Natürlich ist es Erpressung. Er setzte dem BVB quasi die Pistole auf die Brust, weil Moukoko mit dem Interview faktisch durch war. Das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Nur hat der BVB das nicht mit sich machen lassen und bleibt bei den Bedingungen.
Unprofessionell wäre es, nach dem ganzen Theater einzuknicken und jedem Berater den Startschuss zu geben, zukünftig ähnlich zu handeln um Wechsel zu vereinfachen. So handelt man jetzt komplett professionell. Wenig Worte, entweder Bedingungen werden erfüllt oder Pech gehabt.
Von dem Interview kenne ich nur die in anderen Artikeln zitierten Aussagen, darin sehe ich aber nun wirklich keine Erpressung, sondern eine nachvollziehbare Sichtweise. Der Verein lässt Moukoko nicht spielen und dadurch sinkt der Marktwert. Das ist doch völlig logisch. Wenn man den Spieler jetzt auf die Tribüne setzt, wird der Marktwert noch weiter sinken. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein Verein plötzlich 15 Mio. Zahlen wird, wenn Moukoko eine halbe Saison kein Spiel mehr gemacht hat? Wie kann das im Sinne des Vereins sein?
Wenn man lieber Geld für nix bezahlt, anstatt eine Sache unkompliziert zu beenden, hat das für mich nichts mit Professionalität zu tun. Was man mit Moukoko macht ist in etwa so, als würde man für Haller noch 30 Mio. verlangen, weil er schließlich ein Top-Verdiener des Vereins ist. Kann man machen, ist aber nicht zielführend.
Wenn er nur diesen Teil erwähnt hätte, dann wäre es ja auch in Ordnung. Aber warum erwähnst du nicht die anderen Fragmente?
Der Teil mit nicht eingehaltenen Versprechungen ohne konkret zu werden, ist auch so ein Unding. Man hat überhaupt keine Möglichkeit darauf zu reagieren, weil er nicht konkret wird und dies mit "viele" Versprechungen noch dramatisiert.
Zudem kündet er öffentlich einen Transfer an. Hat er vergessen, beim wem er unter Vertrag steht? Vereine, die jede Art von Wasserstandsmeldungen vermeiden, weil es die Situation verändern kann, hören das sicherlich gerne, wenn der Berater einen Transfer ankündigt.
Zudem erwähnt er, dass einige Vereine von Moukoko überzeugt wären. Wo sind sie? Wenn das ausbleibt, sollte man vielleicht auch den Rest des Interviews infrage stellen.
Solche Aussagen finden nicht ohne Grund statt. Zumindest die, die du nicht erwähnt hast. Da steckt schon ein Plan dahinter.
Der BVB hat durch das Interview überhaupt keine Verhandlungsbasis mehr. Keine Wunder, dass solche Angebote reinkommen.
Und das geht einfach nicht. Völlig unprofessionell einen Verein in diese Situation zu stecken.
„Youssoufa wurde vor seiner Verpflichtung viel versprochen, aber das wurde nicht eingehalten. Er war immer nur daran interessiert, zu spielen und sich weiterzuentwickeln – an nichts anderem, wie die Medienberichte immer behaupteten“
Es ist doch ziemlich klar, dass es hier um Spielzeit geht, die ihm vor der Verlängerung versprochen wurde. Wenn man ihm dann aber immer mehr Spieler vor die Nase setzt und seine Spielzeit sogar abnimmt, darf man das kritisieren. Erst recht wenn man die Interessen von Moukoko vertritt.
„Die Medien stellen ihn immer als Verlierer dar, egal ob im Training oder in den Partien. Das Einzige, was er will, ist spielen, und wenn er aufgefordert wird, rauszugehen und zu spielen, hätten wir keinen Stress.“
Sehe in dieser Aussage auch nichts schlimmes. Moukoko will spielen. Genau das was von den meisten hier gefordert wird. Er will nicht auf der Bank sitzen und maximal viel Geld dafür bekommen, sondern spielen und sich weiterentwickeln.
„Es ist kein Geheimnis, dass es hier genügend Vereine gibt, die an Youssoufas Qualitäten glauben und ihn in ihrer Mannschaft haben wollen.“
Genügend Vereine ist ein schwammiger Begriff, aber lt. Medienberichten gab es mehrere Angebote, die der BVB alle abgelehnt hat. Gelogen ist es also nicht.
„Ich finde, der BVB macht einen Fehler, wenn der Klub Youssoufa abgibt. Bei so wenig Spielzeit ist jedem klar, dass Youssoufas Marktwert niedrig sein wird und Dortmund nicht viel erwarten kann.“
Wie schon gesagt, sehe ich darin keine Erpressung, sondern eine Darstellung der Tatsachen. Ein Spieler der nicht spielt, wird seinen Marktwert nicht erhöhen. Das wird noch einmal schlimmer, wenn man 3-fachen Ersatz im Kader hat und als Verein ankündigt, einen Spieler nicht mehr einzusetzen.
„Wir wollten es anders, aber so ist das Fußballgeschäft. Youssoufa ist völlig klar im Kopf, extrem fokussiert und weiß, was er will, um seine Karriere voranzutreiben. Jetzt loten wir Interesse aus England, Spanien und Frankreich aus.“
Auch da sehe ich keine Erpressung. Es ist eine ganz normale Aussage eines Beraters, der versucht seinen Spieler ins Gespräch zu bringen. Hat man so schon x-fach gelesen, ohne dass es an die große Glocke gehängt wurde.
Sehr einseitige Betrachtung des Ganzen.
Die ganzen Aussagen bedeuten eigentlich nichts anderes, als daß der Verein für die momentane Situation die Allgemeinverantwortung trägt.
Kein Wort darüber, daß Moukoko seit der Vertragsverlängerung sportlich stagniert und sich nicht so aufdrängt, als könnte er eine Rolle spielen.
Dann bringt man noch Top Ligen ins Gespräch, verschweigt aber dezent, daß das höchstens Mittelklasse Vereine sind, die da interessiert sind.
Mich erinnert das frappierend an Ansu Fati, der auch hoch gehandelt wurde und momentan etwas in der Krise steckt, bzw. dessen Leistungen etwas stagniert haben, nachdem der Hype Train durch den Bahnhof gefahren ist.
Bei allem Talent ist der Kopf das Entscheidende. Und da sehe ich bei vielen jungen Spielern noch Entwicklungsspielraum.
Ich dachte eigentlich, daß nach dem Terzic Abgang Moukoko wieder mehr in den Fokus gerät. Positiv. Leider war das ein Trugschluss, was mich wundert, denn eigentlich würde Moukoko zu der Idee von Sahin passen. Als zurückhängenden HS, mit Zug zum Tor kann ich mir Mouki durchaus vorstellen, neben Guirassy.
Wer genau wie viel Schuld trägt, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen. Man kann aber davon ausgehen, dass man Moukoko zu seiner Vertragsverlängerung einen Plan vorgelegt hat, wie man ihn einsetzen möchte. Dieser Plan wurde dann aber nicht umgesetzt.
Was das Training angeht, kenne ich keine Aussagen, dass Moukoko nicht gut trainiert. Andersrum gibt es aber mehrere Aussagen lt. denen Moukoko besonders hart und viel trainiert (https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-training-aktuell-youssoufa-moukoko-sebastien-haller-urlaub-dortmund-rueckkehr-verletzt-borussia-92391674.html), auch Terzic hat Moukokos Leistung im Training mehrfach gelobt.
Moukoko selbst hat offenbar keine Probleme damit zu einem Mittelklasseverein zu wechseln. Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Für den Spieler ist das eine absolut bescheidene Situation. Er kann andere Vereine nicht dazu zwingen mehr zu bezahlen, er hat es trotz guter Trainingsleistungen nicht geschafft mehr Spielzeit zu bekommen und jetzt droht ihm sogar die Tribüne. Es erinnert mich fast ein bisschen an die Situation von Sancho in Manchester, nur ist es nicht ganz so extrem.
22.08.2024 - 11:51 Uhr
Zitat von LuciferIX
Wie man hier übertreibt. Wo fällt man denn aus allen Wolken? Moukoko wird schon noch einen Verein finden. Was viele hier nicht beachten ist, dass Moukoko einen Klub sucht, wo er auch spielt. Er will nicht zu einem Topverein gehen, wo er dann eben wieder nicht seine Einsatzminuten bekommt, die aber oft solche Spieler schon als Perspektivkäufe verpflichten.
Und Moukoko hat letztes Jahr beim BVB kaum Einsätze bekommen. Also das hat der Berater dadurch jetzt auch nicht viel schlimmer gemacht.
Also für Moukoko ist die Situation nicht so schlimm, als dass es hier angenommen wird und das Interesse ist doch immer noch vorhanden an ihm.
Mal sehen, wo es ihn dann am Ende hin verschlägt. Lustig wäre es, wenn es am Ende ein Verein aus der Bundesliga wird, er keine Kaufoption hat, Moukoko dann seine Tore macht und nächstes Jahr dann gleich wieder ein ganz anderer Marktwert zu Buche steht.
Dann kann der Berater sagen: "Ich hab es euch ja gesagt".
Irgendwie wäre das fast zu feiern, wenn man die Kommentare von manchen Usern hier liest.

Zitat von Vorstopper78
Mit so einem Berater bist du echt in den A... gekniffen.
Dies dann noch gepaart mit gnadenloser Selbstüberschätzung seiner eigenen Fähigkeiten trifft dann auf größtmögliches Desinteresse der europäischen Clubs an seiner Person.
Da fällt grade einer aus allen Wolken.
Zitat von Seppinho
https://x.com/bvbnewsblog/status/1826359285678571888?t=mQDh75LH-88iEqbRq6Gn2Q&s=19
Zitat von kicker
Für einige Verwunderung sorgte die Tatsache, dass Patrick Williams die Transferabsichten von Youssoufa Moukoko offen kommunizierte und infolgedessen noch nicht einmal konkrete Angebote in petto hatte.
Für einige Verwunderung sorgte die Tatsache, dass Patrick Williams die Transferabsichten von Youssoufa Moukoko offen kommunizierte und infolgedessen noch nicht einmal konkrete Angebote in petto hatte.
https://x.com/bvbnewsblog/status/1826359285678571888?t=mQDh75LH-88iEqbRq6Gn2Q&s=19
Mit so einem Berater bist du echt in den A... gekniffen.
Dies dann noch gepaart mit gnadenloser Selbstüberschätzung seiner eigenen Fähigkeiten trifft dann auf größtmögliches Desinteresse der europäischen Clubs an seiner Person.
Da fällt grade einer aus allen Wolken.
Wie man hier übertreibt. Wo fällt man denn aus allen Wolken? Moukoko wird schon noch einen Verein finden. Was viele hier nicht beachten ist, dass Moukoko einen Klub sucht, wo er auch spielt. Er will nicht zu einem Topverein gehen, wo er dann eben wieder nicht seine Einsatzminuten bekommt, die aber oft solche Spieler schon als Perspektivkäufe verpflichten.
Und Moukoko hat letztes Jahr beim BVB kaum Einsätze bekommen. Also das hat der Berater dadurch jetzt auch nicht viel schlimmer gemacht.
Also für Moukoko ist die Situation nicht so schlimm, als dass es hier angenommen wird und das Interesse ist doch immer noch vorhanden an ihm.
Mal sehen, wo es ihn dann am Ende hin verschlägt. Lustig wäre es, wenn es am Ende ein Verein aus der Bundesliga wird, er keine Kaufoption hat, Moukoko dann seine Tore macht und nächstes Jahr dann gleich wieder ein ganz anderer Marktwert zu Buche steht.
Dann kann der Berater sagen: "Ich hab es euch ja gesagt".
Irgendwie wäre das fast zu feiern, wenn man die Kommentare von manchen Usern hier liest.


Dein Beitrag ist aber auch extrem einseitig, und führt eigentlich nur ein Szenario auf, welches mal wohl gelinde gesagt als absoluten Best Case beschreiben kann.
Stand heute ist es so, dass Moukoko quasi seit Wochen (wenn nicht sogar Monaten) im Schaufenster steht, und sich bisher kein Verein hat finden lassen, der eine Ablöse Richtung Marktwert bezahlen möchte. Ich sehe auch dass das Transferfenster noch offen ist, allerdings gehen die großen Talente meist weiter über Marktwert über den Ladentisch, da man auch entsprechende für das Potential bezahlt.
Mir ist ebenso klar dass der Markt Angebot und Nachfrage reguliert, aber wenn man als Berater so offensiv Stellung bezieht, und quasi die Brücken zum aktuellen Verein öffentlichwirksam hinter sich niederreißt, dann sollte man schon entsprechende Angebote / Anfragen in der Hinterhand haben.
Dies war offensichtlich nicht der Fall, sodass man wohl davon ausgehen kann, dass man sich auf Beraterseite ordentlich verspekuliert hat. Ich gehe zwar nach wie vor davon aus, dass Moukoko den Verein verlassen wird, aber es sieht einfach auch sehr danach aus, dass die Angebote, die man sich erhofft hat, nicht mehr kommen werden.
Natürlich können wir nur spekulieren, da wir keine Internas haben. Wenn man sich jedoch sämtliche Medienberichte zur Gemüte zieht, dann ist die oben geschilderte Version sehr viel wahrscheinlicher, als das Szenario welches du dir zusammenkonstruiert hast.
22.08.2024 - 11:51 Uhr
Zitat von SachMalChris
Wer genau wie viel Schuld trägt, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen. Man kann aber davon ausgehen, dass man Moukoko zu seiner Vertragsverlängerung einen Plan vorgelegt hat, wie man ihn einsetzen möchte. Dieser Plan wurde dann aber nicht umgesetzt.
Was das Training angeht, kenne ich keine Aussagen, dass Moukoko nicht gut trainiert. Andersrum gibt es aber mehrere Aussagen lt. denen Moukoko besonders hart und viel trainiert (https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-training-aktuell-youssoufa-moukoko-sebastien-haller-urlaub-dortmund-rueckkehr-verletzt-borussia-92391674.html), auch Terzic hat Moukokos Leistung im Training mehrfach gelobt.
Moukoko selbst hat offenbar keine Probleme damit zu einem Mittelklasseverein zu wechseln. Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Für den Spieler ist das eine absolut bescheidene Situation. Er kann andere Vereine nicht dazu zwingen mehr zu bezahlen, er hat es trotz guter Trainingsleistungen nicht geschafft mehr Spielzeit zu bekommen und jetzt droht ihm sogar die Tribüne. Es erinnert mich fast ein bisschen an die Situation von Sancho in Manchester, nur ist es nicht ganz so extrem.
Zitat von MrSimpson
Sehr einseitige Betrachtung des Ganzen.
Die ganzen Aussagen bedeuten eigentlich nichts anderes, als daß der Verein für die momentane Situation die Allgemeinverantwortung trägt.
Kein Wort darüber, daß Moukoko seit der Vertragsverlängerung sportlich stagniert und sich nicht so aufdrängt, als könnte er eine Rolle spielen.
Dann bringt man noch Top Ligen ins Gespräch, verschweigt aber dezent, daß das höchstens Mittelklasse Vereine sind, die da interessiert sind.
Mich erinnert das frappierend an Ansu Fati, der auch hoch gehandelt wurde und momentan etwas in der Krise steckt, bzw. dessen Leistungen etwas stagniert haben, nachdem der Hype Train durch den Bahnhof gefahren ist.
Bei allem Talent ist der Kopf das Entscheidende. Und da sehe ich bei vielen jungen Spielern noch Entwicklungsspielraum.
Ich dachte eigentlich, daß nach dem Terzic Abgang Moukoko wieder mehr in den Fokus gerät. Positiv. Leider war das ein Trugschluss, was mich wundert, denn eigentlich würde Moukoko zu der Idee von Sahin passen. Als zurückhängenden HS, mit Zug zum Tor kann ich mir Mouki durchaus vorstellen, neben Guirassy.
Zitat von SachMalChris
„Youssoufa wurde vor seiner Verpflichtung viel versprochen, aber das wurde nicht eingehalten. Er war immer nur daran interessiert, zu spielen und sich weiterzuentwickeln – an nichts anderem, wie die Medienberichte immer behaupteten“
Es ist doch ziemlich klar, dass es hier um Spielzeit geht, die ihm vor der Verlängerung versprochen wurde. Wenn man ihm dann aber immer mehr Spieler vor die Nase setzt und seine Spielzeit sogar abnimmt, darf man das kritisieren. Erst recht wenn man die Interessen von Moukoko vertritt.
„Die Medien stellen ihn immer als Verlierer dar, egal ob im Training oder in den Partien. Das Einzige, was er will, ist spielen, und wenn er aufgefordert wird, rauszugehen und zu spielen, hätten wir keinen Stress.“
Sehe in dieser Aussage auch nichts schlimmes. Moukoko will spielen. Genau das was von den meisten hier gefordert wird. Er will nicht auf der Bank sitzen und maximal viel Geld dafür bekommen, sondern spielen und sich weiterentwickeln.
„Es ist kein Geheimnis, dass es hier genügend Vereine gibt, die an Youssoufas Qualitäten glauben und ihn in ihrer Mannschaft haben wollen.“
Genügend Vereine ist ein schwammiger Begriff, aber lt. Medienberichten gab es mehrere Angebote, die der BVB alle abgelehnt hat. Gelogen ist es also nicht.
„Ich finde, der BVB macht einen Fehler, wenn der Klub Youssoufa abgibt. Bei so wenig Spielzeit ist jedem klar, dass Youssoufas Marktwert niedrig sein wird und Dortmund nicht viel erwarten kann.“
Wie schon gesagt, sehe ich darin keine Erpressung, sondern eine Darstellung der Tatsachen. Ein Spieler der nicht spielt, wird seinen Marktwert nicht erhöhen. Das wird noch einmal schlimmer, wenn man 3-fachen Ersatz im Kader hat und als Verein ankündigt, einen Spieler nicht mehr einzusetzen.
„Wir wollten es anders, aber so ist das Fußballgeschäft. Youssoufa ist völlig klar im Kopf, extrem fokussiert und weiß, was er will, um seine Karriere voranzutreiben. Jetzt loten wir Interesse aus England, Spanien und Frankreich aus.“
Auch da sehe ich keine Erpressung. Es ist eine ganz normale Aussage eines Beraters, der versucht seinen Spieler ins Gespräch zu bringen. Hat man so schon x-fach gelesen, ohne dass es an die große Glocke gehängt wurde.
Zitat von UnderratedCritic
Wenn er nur diesen Teil erwähnt hätte, dann wäre es ja auch in Ordnung. Aber warum erwähnst du nicht die anderen Fragmente?
Der Teil mit nicht eingehaltenen Versprechungen ohne konkret zu werden, ist auch so ein Unding. Man hat überhaupt keine Möglichkeit darauf zu reagieren, weil er nicht konkret wird und dies mit "viele" Versprechungen noch dramatisiert.
Zudem kündet er öffentlich einen Transfer an. Hat er vergessen, beim wem er unter Vertrag steht? Vereine, die jede Art von Wasserstandsmeldungen vermeiden, weil es die Situation verändern kann, hören das sicherlich gerne, wenn der Berater einen Transfer ankündigt.
Zudem erwähnt er, dass einige Vereine von Moukoko überzeugt wären. Wo sind sie? Wenn das ausbleibt, sollte man vielleicht auch den Rest des Interviews infrage stellen.
Solche Aussagen finden nicht ohne Grund statt. Zumindest die, die du nicht erwähnt hast. Da steckt schon ein Plan dahinter.
Der BVB hat durch das Interview überhaupt keine Verhandlungsbasis mehr. Keine Wunder, dass solche Angebote reinkommen.
Und das geht einfach nicht. Völlig unprofessionell einen Verein in diese Situation zu stecken.
Zitat von SachMalChris
Von dem Interview kenne ich nur die in anderen Artikeln zitierten Aussagen, darin sehe ich aber nun wirklich keine Erpressung, sondern eine nachvollziehbare Sichtweise. Der Verein lässt Moukoko nicht spielen und dadurch sinkt der Marktwert. Das ist doch völlig logisch. Wenn man den Spieler jetzt auf die Tribüne setzt, wird der Marktwert noch weiter sinken. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein Verein plötzlich 15 Mio. Zahlen wird, wenn Moukoko eine halbe Saison kein Spiel mehr gemacht hat? Wie kann das im Sinne des Vereins sein?
Wenn man lieber Geld für nix bezahlt, anstatt eine Sache unkompliziert zu beenden, hat das für mich nichts mit Professionalität zu tun. Was man mit Moukoko macht ist in etwa so, als würde man für Haller noch 30 Mio. verlangen, weil er schließlich ein Top-Verdiener des Vereins ist. Kann man machen, ist aber nicht zielführend.
Zitat von UnderratedCritic
Was er hätte anders machen sollen? Ins Büro gehen und sagen, dass er gerne wechseln möchte. Ganz einfach. Der BVB war schon lange offen gegenüber eines Transfers.
Die Spielerseite wollte den einfachen Weg aber anscheinend nicht. So hat der Berater (sicher nicht völlig im Alleingang) den Verein öffentlich diffamiert, keine Reflexion gezeigt und ein Transfer angekündigt. Der BVB hat seine Parameter bzw. Bedingung und diese sind nicht utopisch. Natürlich ist es Erpressung. Er setzte dem BVB quasi die Pistole auf die Brust, weil Moukoko mit dem Interview faktisch durch war. Das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Nur hat der BVB das nicht mit sich machen lassen und bleibt bei den Bedingungen.
Unprofessionell wäre es, nach dem ganzen Theater einzuknicken und jedem Berater den Startschuss zu geben, zukünftig ähnlich zu handeln um Wechsel zu vereinfachen. So handelt man jetzt komplett professionell. Wenig Worte, entweder Bedingungen werden erfüllt oder Pech gehabt.
Zitat von SachMalChris
Dembele ist einfach abgereist und war für den Verein nicht mehr erreichbar. Das ist eine Erpressung. Auf der Bank zu sitzen bzw. auf die Tribüne geschickt zu werden, ist keine Erpressung, wenn überhaupt dann von Seiten des Vereins.
Was genau hätte Moukoko anders machen sollen? Was genau soll er jetzt anders machen? Soll er seinen Vertrag annullieren lassen? Er hat die ganze Saison über nichts gesagt, obwohl er kaum spielen durfte. Er wollte sich verleihen lassen, was aber leider nicht funktioniert hat. Er möchte jetzt wechseln, aber der BVB blockiert das.
Sie sollen ihn „verschenken“, weil sie keine Verwendung für ihn haben und jetzt merken, dass sie ihm damals scheinbar zu viel bezahlt haben. Das ist aber nicht die Schuld von Moukoko. Seine eigenen leeren Versprechungen und Fehler auf einen 19-jährigen abzuwälzen, ist eine ganz schön schwache Nummer.
Zitat von UnderratedCritic
Ja, der arme Moukoko. Alle Schuld nur er nicht.
Der BVB statuiert kein Exempel. In der Vergangenheit hat schon der eine oder andere Spieler versucht, den BVB zu erpressen, wie Dembele zum Beispiel. Der BVB hat Moukoko ein Monstervertrag gegeben inklusive 10 Mio. Handgeld. Und jetzt sollen sie ihn noch "verschenken", weil es der arme Moukoko ist? Der BVB geht transfertechnisch absolut professionell mit der Nummer um. Erpressen lassen sollte man sich nicht.
Zitat von SachMalChris
Ich verstehe auch null wie man so tun kann als ob Moukoko ein Durchschnittsspieler wäre. Für sein Alter hat er sehr gute Werte und das trotz kaum vorhandener Spielzeit, einem System, welches nicht auf ihn ausgelegt ist und einer Mannschaft, die ohnehin Probleme hat.
In der einzigen Phase, in der er regelmäßig spielen durfte, hat er sofort überzeugt, wurde zum Nationalspieler und hat mehrere Angebote bekommen. Er ist trotzdem in Dortmund geblieben, weil man ihm hier offensichtlich mehr versprochen hat als man letztendlich gehalten hat. Jetzt macht man ihm einen Wechsel bzw. eine Leihe unnötig schwer und versucht es so aussehen zu lassen, als wäre Moukoko schuld daran.
Bitte hört auch mit dem Märchen auf, dass er sich früher hätte verleihen lassen sollen. Zu verlangen sich als Minderjähriger verleihen zu lassen, ist komplett daneben. Nach seiner Vertragsverlängerung wäre eine Leihe auch dumm gewesen, weil man ihm hier sicher mehr Einsatzzeiten versprochen hat und er diese auch mit seiner Leistung verdient gehabt hätte. In der vergangenen Saison wollte er sich ausleihen lassen, aber der aufnehmende Verein hatte eine Transfersperre. Wie also kann man das Mouki anlasten?
Jetzt möchte er wechseln, aber man wirft ihm wieder Knüppel zwischen die Beine, weil man unbedingt ein Exempel statuieren will. Ich verstehe das nicht.
Spieler wie Meunier, Schulz und Co. hat man immer wieder die Gelegenheit gegeben sich zu präsentieren, aber bei Moukoko muss man hart durchgreifen und sogar vorher ankündigen, dass man ihn auf die Tribüne setzen wird. Und das nur, weil man sich von Berateraussagen auf den Schlips getreten fühlt, die es nur gab, weil man seine eigenen Versprechen nicht eingehalten hat.
Ich verstehe auch null wie man so tun kann als ob Moukoko ein Durchschnittsspieler wäre. Für sein Alter hat er sehr gute Werte und das trotz kaum vorhandener Spielzeit, einem System, welches nicht auf ihn ausgelegt ist und einer Mannschaft, die ohnehin Probleme hat.
In der einzigen Phase, in der er regelmäßig spielen durfte, hat er sofort überzeugt, wurde zum Nationalspieler und hat mehrere Angebote bekommen. Er ist trotzdem in Dortmund geblieben, weil man ihm hier offensichtlich mehr versprochen hat als man letztendlich gehalten hat. Jetzt macht man ihm einen Wechsel bzw. eine Leihe unnötig schwer und versucht es so aussehen zu lassen, als wäre Moukoko schuld daran.
Bitte hört auch mit dem Märchen auf, dass er sich früher hätte verleihen lassen sollen. Zu verlangen sich als Minderjähriger verleihen zu lassen, ist komplett daneben. Nach seiner Vertragsverlängerung wäre eine Leihe auch dumm gewesen, weil man ihm hier sicher mehr Einsatzzeiten versprochen hat und er diese auch mit seiner Leistung verdient gehabt hätte. In der vergangenen Saison wollte er sich ausleihen lassen, aber der aufnehmende Verein hatte eine Transfersperre. Wie also kann man das Mouki anlasten?
Jetzt möchte er wechseln, aber man wirft ihm wieder Knüppel zwischen die Beine, weil man unbedingt ein Exempel statuieren will. Ich verstehe das nicht.
Spieler wie Meunier, Schulz und Co. hat man immer wieder die Gelegenheit gegeben sich zu präsentieren, aber bei Moukoko muss man hart durchgreifen und sogar vorher ankündigen, dass man ihn auf die Tribüne setzen wird. Und das nur, weil man sich von Berateraussagen auf den Schlips getreten fühlt, die es nur gab, weil man seine eigenen Versprechen nicht eingehalten hat.
Ja, der arme Moukoko. Alle Schuld nur er nicht.
Der BVB statuiert kein Exempel. In der Vergangenheit hat schon der eine oder andere Spieler versucht, den BVB zu erpressen, wie Dembele zum Beispiel. Der BVB hat Moukoko ein Monstervertrag gegeben inklusive 10 Mio. Handgeld. Und jetzt sollen sie ihn noch "verschenken", weil es der arme Moukoko ist? Der BVB geht transfertechnisch absolut professionell mit der Nummer um. Erpressen lassen sollte man sich nicht.
Dembele ist einfach abgereist und war für den Verein nicht mehr erreichbar. Das ist eine Erpressung. Auf der Bank zu sitzen bzw. auf die Tribüne geschickt zu werden, ist keine Erpressung, wenn überhaupt dann von Seiten des Vereins.
Was genau hätte Moukoko anders machen sollen? Was genau soll er jetzt anders machen? Soll er seinen Vertrag annullieren lassen? Er hat die ganze Saison über nichts gesagt, obwohl er kaum spielen durfte. Er wollte sich verleihen lassen, was aber leider nicht funktioniert hat. Er möchte jetzt wechseln, aber der BVB blockiert das.
Sie sollen ihn „verschenken“, weil sie keine Verwendung für ihn haben und jetzt merken, dass sie ihm damals scheinbar zu viel bezahlt haben. Das ist aber nicht die Schuld von Moukoko. Seine eigenen leeren Versprechungen und Fehler auf einen 19-jährigen abzuwälzen, ist eine ganz schön schwache Nummer.
Was er hätte anders machen sollen? Ins Büro gehen und sagen, dass er gerne wechseln möchte. Ganz einfach. Der BVB war schon lange offen gegenüber eines Transfers.
Die Spielerseite wollte den einfachen Weg aber anscheinend nicht. So hat der Berater (sicher nicht völlig im Alleingang) den Verein öffentlich diffamiert, keine Reflexion gezeigt und ein Transfer angekündigt. Der BVB hat seine Parameter bzw. Bedingung und diese sind nicht utopisch. Natürlich ist es Erpressung. Er setzte dem BVB quasi die Pistole auf die Brust, weil Moukoko mit dem Interview faktisch durch war. Das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Nur hat der BVB das nicht mit sich machen lassen und bleibt bei den Bedingungen.
Unprofessionell wäre es, nach dem ganzen Theater einzuknicken und jedem Berater den Startschuss zu geben, zukünftig ähnlich zu handeln um Wechsel zu vereinfachen. So handelt man jetzt komplett professionell. Wenig Worte, entweder Bedingungen werden erfüllt oder Pech gehabt.
Von dem Interview kenne ich nur die in anderen Artikeln zitierten Aussagen, darin sehe ich aber nun wirklich keine Erpressung, sondern eine nachvollziehbare Sichtweise. Der Verein lässt Moukoko nicht spielen und dadurch sinkt der Marktwert. Das ist doch völlig logisch. Wenn man den Spieler jetzt auf die Tribüne setzt, wird der Marktwert noch weiter sinken. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein Verein plötzlich 15 Mio. Zahlen wird, wenn Moukoko eine halbe Saison kein Spiel mehr gemacht hat? Wie kann das im Sinne des Vereins sein?
Wenn man lieber Geld für nix bezahlt, anstatt eine Sache unkompliziert zu beenden, hat das für mich nichts mit Professionalität zu tun. Was man mit Moukoko macht ist in etwa so, als würde man für Haller noch 30 Mio. verlangen, weil er schließlich ein Top-Verdiener des Vereins ist. Kann man machen, ist aber nicht zielführend.
Wenn er nur diesen Teil erwähnt hätte, dann wäre es ja auch in Ordnung. Aber warum erwähnst du nicht die anderen Fragmente?
Der Teil mit nicht eingehaltenen Versprechungen ohne konkret zu werden, ist auch so ein Unding. Man hat überhaupt keine Möglichkeit darauf zu reagieren, weil er nicht konkret wird und dies mit "viele" Versprechungen noch dramatisiert.
Zudem kündet er öffentlich einen Transfer an. Hat er vergessen, beim wem er unter Vertrag steht? Vereine, die jede Art von Wasserstandsmeldungen vermeiden, weil es die Situation verändern kann, hören das sicherlich gerne, wenn der Berater einen Transfer ankündigt.
Zudem erwähnt er, dass einige Vereine von Moukoko überzeugt wären. Wo sind sie? Wenn das ausbleibt, sollte man vielleicht auch den Rest des Interviews infrage stellen.
Solche Aussagen finden nicht ohne Grund statt. Zumindest die, die du nicht erwähnt hast. Da steckt schon ein Plan dahinter.
Der BVB hat durch das Interview überhaupt keine Verhandlungsbasis mehr. Keine Wunder, dass solche Angebote reinkommen.
Und das geht einfach nicht. Völlig unprofessionell einen Verein in diese Situation zu stecken.
„Youssoufa wurde vor seiner Verpflichtung viel versprochen, aber das wurde nicht eingehalten. Er war immer nur daran interessiert, zu spielen und sich weiterzuentwickeln – an nichts anderem, wie die Medienberichte immer behaupteten“
Es ist doch ziemlich klar, dass es hier um Spielzeit geht, die ihm vor der Verlängerung versprochen wurde. Wenn man ihm dann aber immer mehr Spieler vor die Nase setzt und seine Spielzeit sogar abnimmt, darf man das kritisieren. Erst recht wenn man die Interessen von Moukoko vertritt.
„Die Medien stellen ihn immer als Verlierer dar, egal ob im Training oder in den Partien. Das Einzige, was er will, ist spielen, und wenn er aufgefordert wird, rauszugehen und zu spielen, hätten wir keinen Stress.“
Sehe in dieser Aussage auch nichts schlimmes. Moukoko will spielen. Genau das was von den meisten hier gefordert wird. Er will nicht auf der Bank sitzen und maximal viel Geld dafür bekommen, sondern spielen und sich weiterentwickeln.
„Es ist kein Geheimnis, dass es hier genügend Vereine gibt, die an Youssoufas Qualitäten glauben und ihn in ihrer Mannschaft haben wollen.“
Genügend Vereine ist ein schwammiger Begriff, aber lt. Medienberichten gab es mehrere Angebote, die der BVB alle abgelehnt hat. Gelogen ist es also nicht.
„Ich finde, der BVB macht einen Fehler, wenn der Klub Youssoufa abgibt. Bei so wenig Spielzeit ist jedem klar, dass Youssoufas Marktwert niedrig sein wird und Dortmund nicht viel erwarten kann.“
Wie schon gesagt, sehe ich darin keine Erpressung, sondern eine Darstellung der Tatsachen. Ein Spieler der nicht spielt, wird seinen Marktwert nicht erhöhen. Das wird noch einmal schlimmer, wenn man 3-fachen Ersatz im Kader hat und als Verein ankündigt, einen Spieler nicht mehr einzusetzen.
„Wir wollten es anders, aber so ist das Fußballgeschäft. Youssoufa ist völlig klar im Kopf, extrem fokussiert und weiß, was er will, um seine Karriere voranzutreiben. Jetzt loten wir Interesse aus England, Spanien und Frankreich aus.“
Auch da sehe ich keine Erpressung. Es ist eine ganz normale Aussage eines Beraters, der versucht seinen Spieler ins Gespräch zu bringen. Hat man so schon x-fach gelesen, ohne dass es an die große Glocke gehängt wurde.
Sehr einseitige Betrachtung des Ganzen.
Die ganzen Aussagen bedeuten eigentlich nichts anderes, als daß der Verein für die momentane Situation die Allgemeinverantwortung trägt.
Kein Wort darüber, daß Moukoko seit der Vertragsverlängerung sportlich stagniert und sich nicht so aufdrängt, als könnte er eine Rolle spielen.
Dann bringt man noch Top Ligen ins Gespräch, verschweigt aber dezent, daß das höchstens Mittelklasse Vereine sind, die da interessiert sind.
Mich erinnert das frappierend an Ansu Fati, der auch hoch gehandelt wurde und momentan etwas in der Krise steckt, bzw. dessen Leistungen etwas stagniert haben, nachdem der Hype Train durch den Bahnhof gefahren ist.
Bei allem Talent ist der Kopf das Entscheidende. Und da sehe ich bei vielen jungen Spielern noch Entwicklungsspielraum.
Ich dachte eigentlich, daß nach dem Terzic Abgang Moukoko wieder mehr in den Fokus gerät. Positiv. Leider war das ein Trugschluss, was mich wundert, denn eigentlich würde Moukoko zu der Idee von Sahin passen. Als zurückhängenden HS, mit Zug zum Tor kann ich mir Mouki durchaus vorstellen, neben Guirassy.
Wer genau wie viel Schuld trägt, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen. Man kann aber davon ausgehen, dass man Moukoko zu seiner Vertragsverlängerung einen Plan vorgelegt hat, wie man ihn einsetzen möchte. Dieser Plan wurde dann aber nicht umgesetzt.
Was das Training angeht, kenne ich keine Aussagen, dass Moukoko nicht gut trainiert. Andersrum gibt es aber mehrere Aussagen lt. denen Moukoko besonders hart und viel trainiert (https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-training-aktuell-youssoufa-moukoko-sebastien-haller-urlaub-dortmund-rueckkehr-verletzt-borussia-92391674.html), auch Terzic hat Moukokos Leistung im Training mehrfach gelobt.
Moukoko selbst hat offenbar keine Probleme damit zu einem Mittelklasseverein zu wechseln. Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Für den Spieler ist das eine absolut bescheidene Situation. Er kann andere Vereine nicht dazu zwingen mehr zu bezahlen, er hat es trotz guter Trainingsleistungen nicht geschafft mehr Spielzeit zu bekommen und jetzt droht ihm sogar die Tribüne. Es erinnert mich fast ein bisschen an die Situation von Sancho in Manchester, nur ist es nicht ganz so extrem.
Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Sorry, dass ich nur das rauspicke, aber: kannst du mir das irgendwie belegen, da ich nur finde, dass das auf Ablehnung gestoßen ist, seitens Moukoko (speziell Köln!).
22.08.2024 - 11:58 Uhr
Zitat von SachMalChris
Wer genau wie viel Schuld trägt, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen. Man kann aber davon ausgehen, dass man Moukoko zu seiner Vertragsverlängerung einen Plan vorgelegt hat, wie man ihn einsetzen möchte. Dieser Plan wurde dann aber nicht umgesetzt.
Wer genau wie viel Schuld trägt, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen. Man kann aber davon ausgehen, dass man Moukoko zu seiner Vertragsverlängerung einen Plan vorgelegt hat, wie man ihn einsetzen möchte. Dieser Plan wurde dann aber nicht umgesetzt.
Wenn man vonseiten des BVB einen Plan vorgelegt hat, der Garantien enthält, dann hätte man was falsch gemacht. Ansonsten ist ein Plan nicht einseitig, sondern auch an gewisse Bedingungen und äußere Umstände gebunden.
Was du hier also suggerierst, ist die Existenz von Garantien, dazu gibt es aber außer der Berateraussage keine Anhaltspunkte.
Im Arbeitsleben klingt es mMn immer etwas kindlich und unprofessionell, wenn man die Karte "es gab Versprechungen, die wurden aber nicht eingehalten" spielt.
Wenn es handfeste Versprechungen gibt, dann sind die auf professioneller Ebene auch vertraglich fixiert...
Was das Training angeht, kenne ich keine Aussagen, dass Moukoko nicht gut trainiert. Andersrum gibt es aber mehrere Aussagen lt. denen Moukoko besonders hart und viel trainiert (https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-training-aktuell-youssoufa-moukoko-sebastien-haller-urlaub-dortmund-rueckkehr-verletzt-borussia-92391674.html), auch Terzic hat Moukokos Leistung im Training mehrfach gelobt.
Wenn ein Spieler angeblich hervorragend trainiert, aber trotzdem nicht spielt, dann gilt das weithin als nette Version für "die Leistungen sind nicht ausreichend". Dazu haben wir hier schon unterschiedlichste Meinungen gelesen, Moukokos begrenzte Leistungen auf dem Platz sind also hier bei uns strittig.
Wenn wir mal davon ausgehen, dass die Moukoko-Unterstützer hier richtig lägen: bisher habe ich noch keine stimmige Erklärung dafür gelesen, warum der BVB eines seiner Top-Talente, das nebenbei auch noch deutlich überdurchschnittlich bezahlt wird, ohne sportliche Gründe langfristig auf der Bank geparkt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Holzschuh85 am 22.08.2024 um 12:00 Uhr bearbeitet
22.08.2024 - 12:31 Uhr
Zitat von Profussballer
Sorry, dass ich nur das rauspicke, aber: kannst du mir das irgendwie belegen, da ich nur finde, dass das auf Ablehnung gestoßen ist, seitens Moukoko (speziell Köln!).
Zitat von SachMalChris
Wer genau wie viel Schuld trägt, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen. Man kann aber davon ausgehen, dass man Moukoko zu seiner Vertragsverlängerung einen Plan vorgelegt hat, wie man ihn einsetzen möchte. Dieser Plan wurde dann aber nicht umgesetzt.
Was das Training angeht, kenne ich keine Aussagen, dass Moukoko nicht gut trainiert. Andersrum gibt es aber mehrere Aussagen lt. denen Moukoko besonders hart und viel trainiert (https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-training-aktuell-youssoufa-moukoko-sebastien-haller-urlaub-dortmund-rueckkehr-verletzt-borussia-92391674.html), auch Terzic hat Moukokos Leistung im Training mehrfach gelobt.
Moukoko selbst hat offenbar keine Probleme damit zu einem Mittelklasseverein zu wechseln. Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Für den Spieler ist das eine absolut bescheidene Situation. Er kann andere Vereine nicht dazu zwingen mehr zu bezahlen, er hat es trotz guter Trainingsleistungen nicht geschafft mehr Spielzeit zu bekommen und jetzt droht ihm sogar die Tribüne. Es erinnert mich fast ein bisschen an die Situation von Sancho in Manchester, nur ist es nicht ganz so extrem.
Zitat von MrSimpson
Sehr einseitige Betrachtung des Ganzen.
Die ganzen Aussagen bedeuten eigentlich nichts anderes, als daß der Verein für die momentane Situation die Allgemeinverantwortung trägt.
Kein Wort darüber, daß Moukoko seit der Vertragsverlängerung sportlich stagniert und sich nicht so aufdrängt, als könnte er eine Rolle spielen.
Dann bringt man noch Top Ligen ins Gespräch, verschweigt aber dezent, daß das höchstens Mittelklasse Vereine sind, die da interessiert sind.
Mich erinnert das frappierend an Ansu Fati, der auch hoch gehandelt wurde und momentan etwas in der Krise steckt, bzw. dessen Leistungen etwas stagniert haben, nachdem der Hype Train durch den Bahnhof gefahren ist.
Bei allem Talent ist der Kopf das Entscheidende. Und da sehe ich bei vielen jungen Spielern noch Entwicklungsspielraum.
Ich dachte eigentlich, daß nach dem Terzic Abgang Moukoko wieder mehr in den Fokus gerät. Positiv. Leider war das ein Trugschluss, was mich wundert, denn eigentlich würde Moukoko zu der Idee von Sahin passen. Als zurückhängenden HS, mit Zug zum Tor kann ich mir Mouki durchaus vorstellen, neben Guirassy.
Zitat von SachMalChris
„Youssoufa wurde vor seiner Verpflichtung viel versprochen, aber das wurde nicht eingehalten. Er war immer nur daran interessiert, zu spielen und sich weiterzuentwickeln – an nichts anderem, wie die Medienberichte immer behaupteten“
Es ist doch ziemlich klar, dass es hier um Spielzeit geht, die ihm vor der Verlängerung versprochen wurde. Wenn man ihm dann aber immer mehr Spieler vor die Nase setzt und seine Spielzeit sogar abnimmt, darf man das kritisieren. Erst recht wenn man die Interessen von Moukoko vertritt.
„Die Medien stellen ihn immer als Verlierer dar, egal ob im Training oder in den Partien. Das Einzige, was er will, ist spielen, und wenn er aufgefordert wird, rauszugehen und zu spielen, hätten wir keinen Stress.“
Sehe in dieser Aussage auch nichts schlimmes. Moukoko will spielen. Genau das was von den meisten hier gefordert wird. Er will nicht auf der Bank sitzen und maximal viel Geld dafür bekommen, sondern spielen und sich weiterentwickeln.
„Es ist kein Geheimnis, dass es hier genügend Vereine gibt, die an Youssoufas Qualitäten glauben und ihn in ihrer Mannschaft haben wollen.“
Genügend Vereine ist ein schwammiger Begriff, aber lt. Medienberichten gab es mehrere Angebote, die der BVB alle abgelehnt hat. Gelogen ist es also nicht.
„Ich finde, der BVB macht einen Fehler, wenn der Klub Youssoufa abgibt. Bei so wenig Spielzeit ist jedem klar, dass Youssoufas Marktwert niedrig sein wird und Dortmund nicht viel erwarten kann.“
Wie schon gesagt, sehe ich darin keine Erpressung, sondern eine Darstellung der Tatsachen. Ein Spieler der nicht spielt, wird seinen Marktwert nicht erhöhen. Das wird noch einmal schlimmer, wenn man 3-fachen Ersatz im Kader hat und als Verein ankündigt, einen Spieler nicht mehr einzusetzen.
„Wir wollten es anders, aber so ist das Fußballgeschäft. Youssoufa ist völlig klar im Kopf, extrem fokussiert und weiß, was er will, um seine Karriere voranzutreiben. Jetzt loten wir Interesse aus England, Spanien und Frankreich aus.“
Auch da sehe ich keine Erpressung. Es ist eine ganz normale Aussage eines Beraters, der versucht seinen Spieler ins Gespräch zu bringen. Hat man so schon x-fach gelesen, ohne dass es an die große Glocke gehängt wurde.
Zitat von UnderratedCritic
Wenn er nur diesen Teil erwähnt hätte, dann wäre es ja auch in Ordnung. Aber warum erwähnst du nicht die anderen Fragmente?
Der Teil mit nicht eingehaltenen Versprechungen ohne konkret zu werden, ist auch so ein Unding. Man hat überhaupt keine Möglichkeit darauf zu reagieren, weil er nicht konkret wird und dies mit "viele" Versprechungen noch dramatisiert.
Zudem kündet er öffentlich einen Transfer an. Hat er vergessen, beim wem er unter Vertrag steht? Vereine, die jede Art von Wasserstandsmeldungen vermeiden, weil es die Situation verändern kann, hören das sicherlich gerne, wenn der Berater einen Transfer ankündigt.
Zudem erwähnt er, dass einige Vereine von Moukoko überzeugt wären. Wo sind sie? Wenn das ausbleibt, sollte man vielleicht auch den Rest des Interviews infrage stellen.
Solche Aussagen finden nicht ohne Grund statt. Zumindest die, die du nicht erwähnt hast. Da steckt schon ein Plan dahinter.
Der BVB hat durch das Interview überhaupt keine Verhandlungsbasis mehr. Keine Wunder, dass solche Angebote reinkommen.
Und das geht einfach nicht. Völlig unprofessionell einen Verein in diese Situation zu stecken.
Zitat von SachMalChris
Von dem Interview kenne ich nur die in anderen Artikeln zitierten Aussagen, darin sehe ich aber nun wirklich keine Erpressung, sondern eine nachvollziehbare Sichtweise. Der Verein lässt Moukoko nicht spielen und dadurch sinkt der Marktwert. Das ist doch völlig logisch. Wenn man den Spieler jetzt auf die Tribüne setzt, wird der Marktwert noch weiter sinken. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein Verein plötzlich 15 Mio. Zahlen wird, wenn Moukoko eine halbe Saison kein Spiel mehr gemacht hat? Wie kann das im Sinne des Vereins sein?
Wenn man lieber Geld für nix bezahlt, anstatt eine Sache unkompliziert zu beenden, hat das für mich nichts mit Professionalität zu tun. Was man mit Moukoko macht ist in etwa so, als würde man für Haller noch 30 Mio. verlangen, weil er schließlich ein Top-Verdiener des Vereins ist. Kann man machen, ist aber nicht zielführend.
Zitat von UnderratedCritic
Was er hätte anders machen sollen? Ins Büro gehen und sagen, dass er gerne wechseln möchte. Ganz einfach. Der BVB war schon lange offen gegenüber eines Transfers.
Die Spielerseite wollte den einfachen Weg aber anscheinend nicht. So hat der Berater (sicher nicht völlig im Alleingang) den Verein öffentlich diffamiert, keine Reflexion gezeigt und ein Transfer angekündigt. Der BVB hat seine Parameter bzw. Bedingung und diese sind nicht utopisch. Natürlich ist es Erpressung. Er setzte dem BVB quasi die Pistole auf die Brust, weil Moukoko mit dem Interview faktisch durch war. Das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Nur hat der BVB das nicht mit sich machen lassen und bleibt bei den Bedingungen.
Unprofessionell wäre es, nach dem ganzen Theater einzuknicken und jedem Berater den Startschuss zu geben, zukünftig ähnlich zu handeln um Wechsel zu vereinfachen. So handelt man jetzt komplett professionell. Wenig Worte, entweder Bedingungen werden erfüllt oder Pech gehabt.
Zitat von SachMalChris
Dembele ist einfach abgereist und war für den Verein nicht mehr erreichbar. Das ist eine Erpressung. Auf der Bank zu sitzen bzw. auf die Tribüne geschickt zu werden, ist keine Erpressung, wenn überhaupt dann von Seiten des Vereins.
Was genau hätte Moukoko anders machen sollen? Was genau soll er jetzt anders machen? Soll er seinen Vertrag annullieren lassen? Er hat die ganze Saison über nichts gesagt, obwohl er kaum spielen durfte. Er wollte sich verleihen lassen, was aber leider nicht funktioniert hat. Er möchte jetzt wechseln, aber der BVB blockiert das.
Sie sollen ihn „verschenken“, weil sie keine Verwendung für ihn haben und jetzt merken, dass sie ihm damals scheinbar zu viel bezahlt haben. Das ist aber nicht die Schuld von Moukoko. Seine eigenen leeren Versprechungen und Fehler auf einen 19-jährigen abzuwälzen, ist eine ganz schön schwache Nummer.
Zitat von UnderratedCritic
Ja, der arme Moukoko. Alle Schuld nur er nicht.
Der BVB statuiert kein Exempel. In der Vergangenheit hat schon der eine oder andere Spieler versucht, den BVB zu erpressen, wie Dembele zum Beispiel. Der BVB hat Moukoko ein Monstervertrag gegeben inklusive 10 Mio. Handgeld. Und jetzt sollen sie ihn noch "verschenken", weil es der arme Moukoko ist? Der BVB geht transfertechnisch absolut professionell mit der Nummer um. Erpressen lassen sollte man sich nicht.
Zitat von SachMalChris
Ich verstehe auch null wie man so tun kann als ob Moukoko ein Durchschnittsspieler wäre. Für sein Alter hat er sehr gute Werte und das trotz kaum vorhandener Spielzeit, einem System, welches nicht auf ihn ausgelegt ist und einer Mannschaft, die ohnehin Probleme hat.
In der einzigen Phase, in der er regelmäßig spielen durfte, hat er sofort überzeugt, wurde zum Nationalspieler und hat mehrere Angebote bekommen. Er ist trotzdem in Dortmund geblieben, weil man ihm hier offensichtlich mehr versprochen hat als man letztendlich gehalten hat. Jetzt macht man ihm einen Wechsel bzw. eine Leihe unnötig schwer und versucht es so aussehen zu lassen, als wäre Moukoko schuld daran.
Bitte hört auch mit dem Märchen auf, dass er sich früher hätte verleihen lassen sollen. Zu verlangen sich als Minderjähriger verleihen zu lassen, ist komplett daneben. Nach seiner Vertragsverlängerung wäre eine Leihe auch dumm gewesen, weil man ihm hier sicher mehr Einsatzzeiten versprochen hat und er diese auch mit seiner Leistung verdient gehabt hätte. In der vergangenen Saison wollte er sich ausleihen lassen, aber der aufnehmende Verein hatte eine Transfersperre. Wie also kann man das Mouki anlasten?
Jetzt möchte er wechseln, aber man wirft ihm wieder Knüppel zwischen die Beine, weil man unbedingt ein Exempel statuieren will. Ich verstehe das nicht.
Spieler wie Meunier, Schulz und Co. hat man immer wieder die Gelegenheit gegeben sich zu präsentieren, aber bei Moukoko muss man hart durchgreifen und sogar vorher ankündigen, dass man ihn auf die Tribüne setzen wird. Und das nur, weil man sich von Berateraussagen auf den Schlips getreten fühlt, die es nur gab, weil man seine eigenen Versprechen nicht eingehalten hat.
Ich verstehe auch null wie man so tun kann als ob Moukoko ein Durchschnittsspieler wäre. Für sein Alter hat er sehr gute Werte und das trotz kaum vorhandener Spielzeit, einem System, welches nicht auf ihn ausgelegt ist und einer Mannschaft, die ohnehin Probleme hat.
In der einzigen Phase, in der er regelmäßig spielen durfte, hat er sofort überzeugt, wurde zum Nationalspieler und hat mehrere Angebote bekommen. Er ist trotzdem in Dortmund geblieben, weil man ihm hier offensichtlich mehr versprochen hat als man letztendlich gehalten hat. Jetzt macht man ihm einen Wechsel bzw. eine Leihe unnötig schwer und versucht es so aussehen zu lassen, als wäre Moukoko schuld daran.
Bitte hört auch mit dem Märchen auf, dass er sich früher hätte verleihen lassen sollen. Zu verlangen sich als Minderjähriger verleihen zu lassen, ist komplett daneben. Nach seiner Vertragsverlängerung wäre eine Leihe auch dumm gewesen, weil man ihm hier sicher mehr Einsatzzeiten versprochen hat und er diese auch mit seiner Leistung verdient gehabt hätte. In der vergangenen Saison wollte er sich ausleihen lassen, aber der aufnehmende Verein hatte eine Transfersperre. Wie also kann man das Mouki anlasten?
Jetzt möchte er wechseln, aber man wirft ihm wieder Knüppel zwischen die Beine, weil man unbedingt ein Exempel statuieren will. Ich verstehe das nicht.
Spieler wie Meunier, Schulz und Co. hat man immer wieder die Gelegenheit gegeben sich zu präsentieren, aber bei Moukoko muss man hart durchgreifen und sogar vorher ankündigen, dass man ihn auf die Tribüne setzen wird. Und das nur, weil man sich von Berateraussagen auf den Schlips getreten fühlt, die es nur gab, weil man seine eigenen Versprechen nicht eingehalten hat.
Ja, der arme Moukoko. Alle Schuld nur er nicht.
Der BVB statuiert kein Exempel. In der Vergangenheit hat schon der eine oder andere Spieler versucht, den BVB zu erpressen, wie Dembele zum Beispiel. Der BVB hat Moukoko ein Monstervertrag gegeben inklusive 10 Mio. Handgeld. Und jetzt sollen sie ihn noch "verschenken", weil es der arme Moukoko ist? Der BVB geht transfertechnisch absolut professionell mit der Nummer um. Erpressen lassen sollte man sich nicht.
Dembele ist einfach abgereist und war für den Verein nicht mehr erreichbar. Das ist eine Erpressung. Auf der Bank zu sitzen bzw. auf die Tribüne geschickt zu werden, ist keine Erpressung, wenn überhaupt dann von Seiten des Vereins.
Was genau hätte Moukoko anders machen sollen? Was genau soll er jetzt anders machen? Soll er seinen Vertrag annullieren lassen? Er hat die ganze Saison über nichts gesagt, obwohl er kaum spielen durfte. Er wollte sich verleihen lassen, was aber leider nicht funktioniert hat. Er möchte jetzt wechseln, aber der BVB blockiert das.
Sie sollen ihn „verschenken“, weil sie keine Verwendung für ihn haben und jetzt merken, dass sie ihm damals scheinbar zu viel bezahlt haben. Das ist aber nicht die Schuld von Moukoko. Seine eigenen leeren Versprechungen und Fehler auf einen 19-jährigen abzuwälzen, ist eine ganz schön schwache Nummer.
Was er hätte anders machen sollen? Ins Büro gehen und sagen, dass er gerne wechseln möchte. Ganz einfach. Der BVB war schon lange offen gegenüber eines Transfers.
Die Spielerseite wollte den einfachen Weg aber anscheinend nicht. So hat der Berater (sicher nicht völlig im Alleingang) den Verein öffentlich diffamiert, keine Reflexion gezeigt und ein Transfer angekündigt. Der BVB hat seine Parameter bzw. Bedingung und diese sind nicht utopisch. Natürlich ist es Erpressung. Er setzte dem BVB quasi die Pistole auf die Brust, weil Moukoko mit dem Interview faktisch durch war. Das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Nur hat der BVB das nicht mit sich machen lassen und bleibt bei den Bedingungen.
Unprofessionell wäre es, nach dem ganzen Theater einzuknicken und jedem Berater den Startschuss zu geben, zukünftig ähnlich zu handeln um Wechsel zu vereinfachen. So handelt man jetzt komplett professionell. Wenig Worte, entweder Bedingungen werden erfüllt oder Pech gehabt.
Von dem Interview kenne ich nur die in anderen Artikeln zitierten Aussagen, darin sehe ich aber nun wirklich keine Erpressung, sondern eine nachvollziehbare Sichtweise. Der Verein lässt Moukoko nicht spielen und dadurch sinkt der Marktwert. Das ist doch völlig logisch. Wenn man den Spieler jetzt auf die Tribüne setzt, wird der Marktwert noch weiter sinken. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein Verein plötzlich 15 Mio. Zahlen wird, wenn Moukoko eine halbe Saison kein Spiel mehr gemacht hat? Wie kann das im Sinne des Vereins sein?
Wenn man lieber Geld für nix bezahlt, anstatt eine Sache unkompliziert zu beenden, hat das für mich nichts mit Professionalität zu tun. Was man mit Moukoko macht ist in etwa so, als würde man für Haller noch 30 Mio. verlangen, weil er schließlich ein Top-Verdiener des Vereins ist. Kann man machen, ist aber nicht zielführend.
Wenn er nur diesen Teil erwähnt hätte, dann wäre es ja auch in Ordnung. Aber warum erwähnst du nicht die anderen Fragmente?
Der Teil mit nicht eingehaltenen Versprechungen ohne konkret zu werden, ist auch so ein Unding. Man hat überhaupt keine Möglichkeit darauf zu reagieren, weil er nicht konkret wird und dies mit "viele" Versprechungen noch dramatisiert.
Zudem kündet er öffentlich einen Transfer an. Hat er vergessen, beim wem er unter Vertrag steht? Vereine, die jede Art von Wasserstandsmeldungen vermeiden, weil es die Situation verändern kann, hören das sicherlich gerne, wenn der Berater einen Transfer ankündigt.
Zudem erwähnt er, dass einige Vereine von Moukoko überzeugt wären. Wo sind sie? Wenn das ausbleibt, sollte man vielleicht auch den Rest des Interviews infrage stellen.
Solche Aussagen finden nicht ohne Grund statt. Zumindest die, die du nicht erwähnt hast. Da steckt schon ein Plan dahinter.
Der BVB hat durch das Interview überhaupt keine Verhandlungsbasis mehr. Keine Wunder, dass solche Angebote reinkommen.
Und das geht einfach nicht. Völlig unprofessionell einen Verein in diese Situation zu stecken.
„Youssoufa wurde vor seiner Verpflichtung viel versprochen, aber das wurde nicht eingehalten. Er war immer nur daran interessiert, zu spielen und sich weiterzuentwickeln – an nichts anderem, wie die Medienberichte immer behaupteten“
Es ist doch ziemlich klar, dass es hier um Spielzeit geht, die ihm vor der Verlängerung versprochen wurde. Wenn man ihm dann aber immer mehr Spieler vor die Nase setzt und seine Spielzeit sogar abnimmt, darf man das kritisieren. Erst recht wenn man die Interessen von Moukoko vertritt.
„Die Medien stellen ihn immer als Verlierer dar, egal ob im Training oder in den Partien. Das Einzige, was er will, ist spielen, und wenn er aufgefordert wird, rauszugehen und zu spielen, hätten wir keinen Stress.“
Sehe in dieser Aussage auch nichts schlimmes. Moukoko will spielen. Genau das was von den meisten hier gefordert wird. Er will nicht auf der Bank sitzen und maximal viel Geld dafür bekommen, sondern spielen und sich weiterentwickeln.
„Es ist kein Geheimnis, dass es hier genügend Vereine gibt, die an Youssoufas Qualitäten glauben und ihn in ihrer Mannschaft haben wollen.“
Genügend Vereine ist ein schwammiger Begriff, aber lt. Medienberichten gab es mehrere Angebote, die der BVB alle abgelehnt hat. Gelogen ist es also nicht.
„Ich finde, der BVB macht einen Fehler, wenn der Klub Youssoufa abgibt. Bei so wenig Spielzeit ist jedem klar, dass Youssoufas Marktwert niedrig sein wird und Dortmund nicht viel erwarten kann.“
Wie schon gesagt, sehe ich darin keine Erpressung, sondern eine Darstellung der Tatsachen. Ein Spieler der nicht spielt, wird seinen Marktwert nicht erhöhen. Das wird noch einmal schlimmer, wenn man 3-fachen Ersatz im Kader hat und als Verein ankündigt, einen Spieler nicht mehr einzusetzen.
„Wir wollten es anders, aber so ist das Fußballgeschäft. Youssoufa ist völlig klar im Kopf, extrem fokussiert und weiß, was er will, um seine Karriere voranzutreiben. Jetzt loten wir Interesse aus England, Spanien und Frankreich aus.“
Auch da sehe ich keine Erpressung. Es ist eine ganz normale Aussage eines Beraters, der versucht seinen Spieler ins Gespräch zu bringen. Hat man so schon x-fach gelesen, ohne dass es an die große Glocke gehängt wurde.
Sehr einseitige Betrachtung des Ganzen.
Die ganzen Aussagen bedeuten eigentlich nichts anderes, als daß der Verein für die momentane Situation die Allgemeinverantwortung trägt.
Kein Wort darüber, daß Moukoko seit der Vertragsverlängerung sportlich stagniert und sich nicht so aufdrängt, als könnte er eine Rolle spielen.
Dann bringt man noch Top Ligen ins Gespräch, verschweigt aber dezent, daß das höchstens Mittelklasse Vereine sind, die da interessiert sind.
Mich erinnert das frappierend an Ansu Fati, der auch hoch gehandelt wurde und momentan etwas in der Krise steckt, bzw. dessen Leistungen etwas stagniert haben, nachdem der Hype Train durch den Bahnhof gefahren ist.
Bei allem Talent ist der Kopf das Entscheidende. Und da sehe ich bei vielen jungen Spielern noch Entwicklungsspielraum.
Ich dachte eigentlich, daß nach dem Terzic Abgang Moukoko wieder mehr in den Fokus gerät. Positiv. Leider war das ein Trugschluss, was mich wundert, denn eigentlich würde Moukoko zu der Idee von Sahin passen. Als zurückhängenden HS, mit Zug zum Tor kann ich mir Mouki durchaus vorstellen, neben Guirassy.
Wer genau wie viel Schuld trägt, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen. Man kann aber davon ausgehen, dass man Moukoko zu seiner Vertragsverlängerung einen Plan vorgelegt hat, wie man ihn einsetzen möchte. Dieser Plan wurde dann aber nicht umgesetzt.
Was das Training angeht, kenne ich keine Aussagen, dass Moukoko nicht gut trainiert. Andersrum gibt es aber mehrere Aussagen lt. denen Moukoko besonders hart und viel trainiert (https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-training-aktuell-youssoufa-moukoko-sebastien-haller-urlaub-dortmund-rueckkehr-verletzt-borussia-92391674.html), auch Terzic hat Moukokos Leistung im Training mehrfach gelobt.
Moukoko selbst hat offenbar keine Probleme damit zu einem Mittelklasseverein zu wechseln. Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Für den Spieler ist das eine absolut bescheidene Situation. Er kann andere Vereine nicht dazu zwingen mehr zu bezahlen, er hat es trotz guter Trainingsleistungen nicht geschafft mehr Spielzeit zu bekommen und jetzt droht ihm sogar die Tribüne. Es erinnert mich fast ein bisschen an die Situation von Sancho in Manchester, nur ist es nicht ganz so extrem.
Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Sorry, dass ich nur das rauspicke, aber: kannst du mir das irgendwie belegen, da ich nur finde, dass das auf Ablehnung gestoßen ist, seitens Moukoko (speziell Köln!).
Köln: https://geissblog.koeln/2024/03/deal-scheiterte-deutscher-wm-stuermer-soll-fc-wechsel-zugestimmt-haben/#:~:text=FC%2520K%C3%B6ln%2520an%2520Youssoufa%2520Moukoko,einen%2520Verbleib%2520beim%2520Vizemeister%2520entschieden.
OM: https://www.fussballtransfers.com/a7335841788018576973-marseille-zieht-einigung-mit-moukoko-zurueck
Betis Sevilla: https://www.fr.de/sport/fussball/bvb-youssoufa-moukoko-transfer-betis-sevilla-angebote-zukunft-abloese-vertrag-borussia-dortmund-93255511.html
Sind jetzt jeweils die ersten Quellen, die ich gefunden habe. Überall ist aber zu lesen, dass man sich mit Moukoko einig war.
22.08.2024 - 12:33 Uhr
Zitat von LuciferIX
Moukoko wird schon noch einen Verein finden. Was viele hier nicht beachten ist, dass Moukoko einen Klub sucht, wo er auch spielt. Er will nicht zu einem Topverein gehen, wo er dann eben wieder nicht seine Einsatzminuten bekommt, die aber oft solche Spieler schon als Perspektivkäufe verpflichten.
Moukoko wird schon noch einen Verein finden. Was viele hier nicht beachten ist, dass Moukoko einen Klub sucht, wo er auch spielt. Er will nicht zu einem Topverein gehen, wo er dann eben wieder nicht seine Einsatzminuten bekommt, die aber oft solche Spieler schon als Perspektivkäufe verpflichten.
Kunststück. Selbst wenn er zu einem Topverein wechseln wollen würde: KEIN Topverein will ihn derzeit haben! Es hapert ja schon an Interesse der Teams der Güteklasse B oder C!
Zitat von LuciferIX
Mal sehen, wo es ihn dann am Ende hin verschlägt. Lustig wäre es, wenn es am Ende ein Verein aus der Bundesliga wird, er keine Kaufoption hat, Moukoko dann seine Tore macht und nächstes Jahr dann gleich wieder ein ganz anderer Marktwert zu Buche steht.
Dann kann der Berater sagen: "Ich hab es euch ja gesagt".
Mal sehen, wo es ihn dann am Ende hin verschlägt. Lustig wäre es, wenn es am Ende ein Verein aus der Bundesliga wird, er keine Kaufoption hat, Moukoko dann seine Tore macht und nächstes Jahr dann gleich wieder ein ganz anderer Marktwert zu Buche steht.
Dann kann der Berater sagen: "Ich hab es euch ja gesagt".
Nee. Der Berater hat ja gesagt, „Es ist kein Geheimnis, dass es genügend Vereine gibt, die von Youssoufas Qualitäten überzeugt sind und ihn in ihrer Mannschaft haben wollen. (…) Jetzt sondieren wir das Interesse aus England, Spanien und Frankreich.“. Da würde er sich selber lächerlich machen, wenn es am Ende eine Leihe zu einem Bundesligisten wird. Und ob er da so durchstartet, wie von Dir vorausgesagt, bleibt abzuwarten. Entweder sind das Teams, die im Sturm (weit) besser als Moukoko aufgestellt sind, oder es sind Abstiegskandidaten, bei denen die Stürmer nie groß glänzen. Ein Arbeitgeber im Ausland, würde Moukoko besser zu Gesicht stehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mark_milla am 22.08.2024 um 12:36 Uhr bearbeitet
22.08.2024 - 12:41 Uhr
Zitat von SachMalChris
Köln: https://geissblog.koeln/2024/03/deal-scheiterte-deutscher-wm-stuermer-soll-fc-wechsel-zugestimmt-haben/#:~:text=FC%2520K%C3%B6ln%2520an%2520Youssoufa%2520Moukoko,einen%2520Verbleib%2520beim%2520Vizemeister%2520entschieden.
OM: https://www.fussballtransfers.com/a7335841788018576973-marseille-zieht-einigung-mit-moukoko-zurueck
Betis Sevilla: https://www.fr.de/sport/fussball/bvb-youssoufa-moukoko-transfer-betis-sevilla-angebote-zukunft-abloese-vertrag-borussia-dortmund-93255511.html
Sind jetzt jeweils die ersten Quellen, die ich gefunden habe. Überall ist aber zu lesen, dass man sich mit Moukoko einig war.
Zitat von Profussballer
Sorry, dass ich nur das rauspicke, aber: kannst du mir das irgendwie belegen, da ich nur finde, dass das auf Ablehnung gestoßen ist, seitens Moukoko (speziell Köln!).
Zitat von SachMalChris
Wer genau wie viel Schuld trägt, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen. Man kann aber davon ausgehen, dass man Moukoko zu seiner Vertragsverlängerung einen Plan vorgelegt hat, wie man ihn einsetzen möchte. Dieser Plan wurde dann aber nicht umgesetzt.
Was das Training angeht, kenne ich keine Aussagen, dass Moukoko nicht gut trainiert. Andersrum gibt es aber mehrere Aussagen lt. denen Moukoko besonders hart und viel trainiert (https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-training-aktuell-youssoufa-moukoko-sebastien-haller-urlaub-dortmund-rueckkehr-verletzt-borussia-92391674.html), auch Terzic hat Moukokos Leistung im Training mehrfach gelobt.
Moukoko selbst hat offenbar keine Probleme damit zu einem Mittelklasseverein zu wechseln. Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Für den Spieler ist das eine absolut bescheidene Situation. Er kann andere Vereine nicht dazu zwingen mehr zu bezahlen, er hat es trotz guter Trainingsleistungen nicht geschafft mehr Spielzeit zu bekommen und jetzt droht ihm sogar die Tribüne. Es erinnert mich fast ein bisschen an die Situation von Sancho in Manchester, nur ist es nicht ganz so extrem.
Zitat von MrSimpson
Sehr einseitige Betrachtung des Ganzen.
Die ganzen Aussagen bedeuten eigentlich nichts anderes, als daß der Verein für die momentane Situation die Allgemeinverantwortung trägt.
Kein Wort darüber, daß Moukoko seit der Vertragsverlängerung sportlich stagniert und sich nicht so aufdrängt, als könnte er eine Rolle spielen.
Dann bringt man noch Top Ligen ins Gespräch, verschweigt aber dezent, daß das höchstens Mittelklasse Vereine sind, die da interessiert sind.
Mich erinnert das frappierend an Ansu Fati, der auch hoch gehandelt wurde und momentan etwas in der Krise steckt, bzw. dessen Leistungen etwas stagniert haben, nachdem der Hype Train durch den Bahnhof gefahren ist.
Bei allem Talent ist der Kopf das Entscheidende. Und da sehe ich bei vielen jungen Spielern noch Entwicklungsspielraum.
Ich dachte eigentlich, daß nach dem Terzic Abgang Moukoko wieder mehr in den Fokus gerät. Positiv. Leider war das ein Trugschluss, was mich wundert, denn eigentlich würde Moukoko zu der Idee von Sahin passen. Als zurückhängenden HS, mit Zug zum Tor kann ich mir Mouki durchaus vorstellen, neben Guirassy.
Zitat von SachMalChris
„Youssoufa wurde vor seiner Verpflichtung viel versprochen, aber das wurde nicht eingehalten. Er war immer nur daran interessiert, zu spielen und sich weiterzuentwickeln – an nichts anderem, wie die Medienberichte immer behaupteten“
Es ist doch ziemlich klar, dass es hier um Spielzeit geht, die ihm vor der Verlängerung versprochen wurde. Wenn man ihm dann aber immer mehr Spieler vor die Nase setzt und seine Spielzeit sogar abnimmt, darf man das kritisieren. Erst recht wenn man die Interessen von Moukoko vertritt.
„Die Medien stellen ihn immer als Verlierer dar, egal ob im Training oder in den Partien. Das Einzige, was er will, ist spielen, und wenn er aufgefordert wird, rauszugehen und zu spielen, hätten wir keinen Stress.“
Sehe in dieser Aussage auch nichts schlimmes. Moukoko will spielen. Genau das was von den meisten hier gefordert wird. Er will nicht auf der Bank sitzen und maximal viel Geld dafür bekommen, sondern spielen und sich weiterentwickeln.
„Es ist kein Geheimnis, dass es hier genügend Vereine gibt, die an Youssoufas Qualitäten glauben und ihn in ihrer Mannschaft haben wollen.“
Genügend Vereine ist ein schwammiger Begriff, aber lt. Medienberichten gab es mehrere Angebote, die der BVB alle abgelehnt hat. Gelogen ist es also nicht.
„Ich finde, der BVB macht einen Fehler, wenn der Klub Youssoufa abgibt. Bei so wenig Spielzeit ist jedem klar, dass Youssoufas Marktwert niedrig sein wird und Dortmund nicht viel erwarten kann.“
Wie schon gesagt, sehe ich darin keine Erpressung, sondern eine Darstellung der Tatsachen. Ein Spieler der nicht spielt, wird seinen Marktwert nicht erhöhen. Das wird noch einmal schlimmer, wenn man 3-fachen Ersatz im Kader hat und als Verein ankündigt, einen Spieler nicht mehr einzusetzen.
„Wir wollten es anders, aber so ist das Fußballgeschäft. Youssoufa ist völlig klar im Kopf, extrem fokussiert und weiß, was er will, um seine Karriere voranzutreiben. Jetzt loten wir Interesse aus England, Spanien und Frankreich aus.“
Auch da sehe ich keine Erpressung. Es ist eine ganz normale Aussage eines Beraters, der versucht seinen Spieler ins Gespräch zu bringen. Hat man so schon x-fach gelesen, ohne dass es an die große Glocke gehängt wurde.
Zitat von UnderratedCritic
Wenn er nur diesen Teil erwähnt hätte, dann wäre es ja auch in Ordnung. Aber warum erwähnst du nicht die anderen Fragmente?
Der Teil mit nicht eingehaltenen Versprechungen ohne konkret zu werden, ist auch so ein Unding. Man hat überhaupt keine Möglichkeit darauf zu reagieren, weil er nicht konkret wird und dies mit "viele" Versprechungen noch dramatisiert.
Zudem kündet er öffentlich einen Transfer an. Hat er vergessen, beim wem er unter Vertrag steht? Vereine, die jede Art von Wasserstandsmeldungen vermeiden, weil es die Situation verändern kann, hören das sicherlich gerne, wenn der Berater einen Transfer ankündigt.
Zudem erwähnt er, dass einige Vereine von Moukoko überzeugt wären. Wo sind sie? Wenn das ausbleibt, sollte man vielleicht auch den Rest des Interviews infrage stellen.
Solche Aussagen finden nicht ohne Grund statt. Zumindest die, die du nicht erwähnt hast. Da steckt schon ein Plan dahinter.
Der BVB hat durch das Interview überhaupt keine Verhandlungsbasis mehr. Keine Wunder, dass solche Angebote reinkommen.
Und das geht einfach nicht. Völlig unprofessionell einen Verein in diese Situation zu stecken.
Zitat von SachMalChris
Von dem Interview kenne ich nur die in anderen Artikeln zitierten Aussagen, darin sehe ich aber nun wirklich keine Erpressung, sondern eine nachvollziehbare Sichtweise. Der Verein lässt Moukoko nicht spielen und dadurch sinkt der Marktwert. Das ist doch völlig logisch. Wenn man den Spieler jetzt auf die Tribüne setzt, wird der Marktwert noch weiter sinken. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein Verein plötzlich 15 Mio. Zahlen wird, wenn Moukoko eine halbe Saison kein Spiel mehr gemacht hat? Wie kann das im Sinne des Vereins sein?
Wenn man lieber Geld für nix bezahlt, anstatt eine Sache unkompliziert zu beenden, hat das für mich nichts mit Professionalität zu tun. Was man mit Moukoko macht ist in etwa so, als würde man für Haller noch 30 Mio. verlangen, weil er schließlich ein Top-Verdiener des Vereins ist. Kann man machen, ist aber nicht zielführend.
Zitat von UnderratedCritic
Was er hätte anders machen sollen? Ins Büro gehen und sagen, dass er gerne wechseln möchte. Ganz einfach. Der BVB war schon lange offen gegenüber eines Transfers.
Die Spielerseite wollte den einfachen Weg aber anscheinend nicht. So hat der Berater (sicher nicht völlig im Alleingang) den Verein öffentlich diffamiert, keine Reflexion gezeigt und ein Transfer angekündigt. Der BVB hat seine Parameter bzw. Bedingung und diese sind nicht utopisch. Natürlich ist es Erpressung. Er setzte dem BVB quasi die Pistole auf die Brust, weil Moukoko mit dem Interview faktisch durch war. Das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Nur hat der BVB das nicht mit sich machen lassen und bleibt bei den Bedingungen.
Unprofessionell wäre es, nach dem ganzen Theater einzuknicken und jedem Berater den Startschuss zu geben, zukünftig ähnlich zu handeln um Wechsel zu vereinfachen. So handelt man jetzt komplett professionell. Wenig Worte, entweder Bedingungen werden erfüllt oder Pech gehabt.
Zitat von SachMalChris
Dembele ist einfach abgereist und war für den Verein nicht mehr erreichbar. Das ist eine Erpressung. Auf der Bank zu sitzen bzw. auf die Tribüne geschickt zu werden, ist keine Erpressung, wenn überhaupt dann von Seiten des Vereins.
Was genau hätte Moukoko anders machen sollen? Was genau soll er jetzt anders machen? Soll er seinen Vertrag annullieren lassen? Er hat die ganze Saison über nichts gesagt, obwohl er kaum spielen durfte. Er wollte sich verleihen lassen, was aber leider nicht funktioniert hat. Er möchte jetzt wechseln, aber der BVB blockiert das.
Sie sollen ihn „verschenken“, weil sie keine Verwendung für ihn haben und jetzt merken, dass sie ihm damals scheinbar zu viel bezahlt haben. Das ist aber nicht die Schuld von Moukoko. Seine eigenen leeren Versprechungen und Fehler auf einen 19-jährigen abzuwälzen, ist eine ganz schön schwache Nummer.
Zitat von UnderratedCritic
Ja, der arme Moukoko. Alle Schuld nur er nicht.
Der BVB statuiert kein Exempel. In der Vergangenheit hat schon der eine oder andere Spieler versucht, den BVB zu erpressen, wie Dembele zum Beispiel. Der BVB hat Moukoko ein Monstervertrag gegeben inklusive 10 Mio. Handgeld. Und jetzt sollen sie ihn noch "verschenken", weil es der arme Moukoko ist? Der BVB geht transfertechnisch absolut professionell mit der Nummer um. Erpressen lassen sollte man sich nicht.
Zitat von SachMalChris
Ich verstehe auch null wie man so tun kann als ob Moukoko ein Durchschnittsspieler wäre. Für sein Alter hat er sehr gute Werte und das trotz kaum vorhandener Spielzeit, einem System, welches nicht auf ihn ausgelegt ist und einer Mannschaft, die ohnehin Probleme hat.
In der einzigen Phase, in der er regelmäßig spielen durfte, hat er sofort überzeugt, wurde zum Nationalspieler und hat mehrere Angebote bekommen. Er ist trotzdem in Dortmund geblieben, weil man ihm hier offensichtlich mehr versprochen hat als man letztendlich gehalten hat. Jetzt macht man ihm einen Wechsel bzw. eine Leihe unnötig schwer und versucht es so aussehen zu lassen, als wäre Moukoko schuld daran.
Bitte hört auch mit dem Märchen auf, dass er sich früher hätte verleihen lassen sollen. Zu verlangen sich als Minderjähriger verleihen zu lassen, ist komplett daneben. Nach seiner Vertragsverlängerung wäre eine Leihe auch dumm gewesen, weil man ihm hier sicher mehr Einsatzzeiten versprochen hat und er diese auch mit seiner Leistung verdient gehabt hätte. In der vergangenen Saison wollte er sich ausleihen lassen, aber der aufnehmende Verein hatte eine Transfersperre. Wie also kann man das Mouki anlasten?
Jetzt möchte er wechseln, aber man wirft ihm wieder Knüppel zwischen die Beine, weil man unbedingt ein Exempel statuieren will. Ich verstehe das nicht.
Spieler wie Meunier, Schulz und Co. hat man immer wieder die Gelegenheit gegeben sich zu präsentieren, aber bei Moukoko muss man hart durchgreifen und sogar vorher ankündigen, dass man ihn auf die Tribüne setzen wird. Und das nur, weil man sich von Berateraussagen auf den Schlips getreten fühlt, die es nur gab, weil man seine eigenen Versprechen nicht eingehalten hat.
Ich verstehe auch null wie man so tun kann als ob Moukoko ein Durchschnittsspieler wäre. Für sein Alter hat er sehr gute Werte und das trotz kaum vorhandener Spielzeit, einem System, welches nicht auf ihn ausgelegt ist und einer Mannschaft, die ohnehin Probleme hat.
In der einzigen Phase, in der er regelmäßig spielen durfte, hat er sofort überzeugt, wurde zum Nationalspieler und hat mehrere Angebote bekommen. Er ist trotzdem in Dortmund geblieben, weil man ihm hier offensichtlich mehr versprochen hat als man letztendlich gehalten hat. Jetzt macht man ihm einen Wechsel bzw. eine Leihe unnötig schwer und versucht es so aussehen zu lassen, als wäre Moukoko schuld daran.
Bitte hört auch mit dem Märchen auf, dass er sich früher hätte verleihen lassen sollen. Zu verlangen sich als Minderjähriger verleihen zu lassen, ist komplett daneben. Nach seiner Vertragsverlängerung wäre eine Leihe auch dumm gewesen, weil man ihm hier sicher mehr Einsatzzeiten versprochen hat und er diese auch mit seiner Leistung verdient gehabt hätte. In der vergangenen Saison wollte er sich ausleihen lassen, aber der aufnehmende Verein hatte eine Transfersperre. Wie also kann man das Mouki anlasten?
Jetzt möchte er wechseln, aber man wirft ihm wieder Knüppel zwischen die Beine, weil man unbedingt ein Exempel statuieren will. Ich verstehe das nicht.
Spieler wie Meunier, Schulz und Co. hat man immer wieder die Gelegenheit gegeben sich zu präsentieren, aber bei Moukoko muss man hart durchgreifen und sogar vorher ankündigen, dass man ihn auf die Tribüne setzen wird. Und das nur, weil man sich von Berateraussagen auf den Schlips getreten fühlt, die es nur gab, weil man seine eigenen Versprechen nicht eingehalten hat.
Ja, der arme Moukoko. Alle Schuld nur er nicht.
Der BVB statuiert kein Exempel. In der Vergangenheit hat schon der eine oder andere Spieler versucht, den BVB zu erpressen, wie Dembele zum Beispiel. Der BVB hat Moukoko ein Monstervertrag gegeben inklusive 10 Mio. Handgeld. Und jetzt sollen sie ihn noch "verschenken", weil es der arme Moukoko ist? Der BVB geht transfertechnisch absolut professionell mit der Nummer um. Erpressen lassen sollte man sich nicht.
Dembele ist einfach abgereist und war für den Verein nicht mehr erreichbar. Das ist eine Erpressung. Auf der Bank zu sitzen bzw. auf die Tribüne geschickt zu werden, ist keine Erpressung, wenn überhaupt dann von Seiten des Vereins.
Was genau hätte Moukoko anders machen sollen? Was genau soll er jetzt anders machen? Soll er seinen Vertrag annullieren lassen? Er hat die ganze Saison über nichts gesagt, obwohl er kaum spielen durfte. Er wollte sich verleihen lassen, was aber leider nicht funktioniert hat. Er möchte jetzt wechseln, aber der BVB blockiert das.
Sie sollen ihn „verschenken“, weil sie keine Verwendung für ihn haben und jetzt merken, dass sie ihm damals scheinbar zu viel bezahlt haben. Das ist aber nicht die Schuld von Moukoko. Seine eigenen leeren Versprechungen und Fehler auf einen 19-jährigen abzuwälzen, ist eine ganz schön schwache Nummer.
Was er hätte anders machen sollen? Ins Büro gehen und sagen, dass er gerne wechseln möchte. Ganz einfach. Der BVB war schon lange offen gegenüber eines Transfers.
Die Spielerseite wollte den einfachen Weg aber anscheinend nicht. So hat der Berater (sicher nicht völlig im Alleingang) den Verein öffentlich diffamiert, keine Reflexion gezeigt und ein Transfer angekündigt. Der BVB hat seine Parameter bzw. Bedingung und diese sind nicht utopisch. Natürlich ist es Erpressung. Er setzte dem BVB quasi die Pistole auf die Brust, weil Moukoko mit dem Interview faktisch durch war. Das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Nur hat der BVB das nicht mit sich machen lassen und bleibt bei den Bedingungen.
Unprofessionell wäre es, nach dem ganzen Theater einzuknicken und jedem Berater den Startschuss zu geben, zukünftig ähnlich zu handeln um Wechsel zu vereinfachen. So handelt man jetzt komplett professionell. Wenig Worte, entweder Bedingungen werden erfüllt oder Pech gehabt.
Von dem Interview kenne ich nur die in anderen Artikeln zitierten Aussagen, darin sehe ich aber nun wirklich keine Erpressung, sondern eine nachvollziehbare Sichtweise. Der Verein lässt Moukoko nicht spielen und dadurch sinkt der Marktwert. Das ist doch völlig logisch. Wenn man den Spieler jetzt auf die Tribüne setzt, wird der Marktwert noch weiter sinken. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein Verein plötzlich 15 Mio. Zahlen wird, wenn Moukoko eine halbe Saison kein Spiel mehr gemacht hat? Wie kann das im Sinne des Vereins sein?
Wenn man lieber Geld für nix bezahlt, anstatt eine Sache unkompliziert zu beenden, hat das für mich nichts mit Professionalität zu tun. Was man mit Moukoko macht ist in etwa so, als würde man für Haller noch 30 Mio. verlangen, weil er schließlich ein Top-Verdiener des Vereins ist. Kann man machen, ist aber nicht zielführend.
Wenn er nur diesen Teil erwähnt hätte, dann wäre es ja auch in Ordnung. Aber warum erwähnst du nicht die anderen Fragmente?
Der Teil mit nicht eingehaltenen Versprechungen ohne konkret zu werden, ist auch so ein Unding. Man hat überhaupt keine Möglichkeit darauf zu reagieren, weil er nicht konkret wird und dies mit "viele" Versprechungen noch dramatisiert.
Zudem kündet er öffentlich einen Transfer an. Hat er vergessen, beim wem er unter Vertrag steht? Vereine, die jede Art von Wasserstandsmeldungen vermeiden, weil es die Situation verändern kann, hören das sicherlich gerne, wenn der Berater einen Transfer ankündigt.
Zudem erwähnt er, dass einige Vereine von Moukoko überzeugt wären. Wo sind sie? Wenn das ausbleibt, sollte man vielleicht auch den Rest des Interviews infrage stellen.
Solche Aussagen finden nicht ohne Grund statt. Zumindest die, die du nicht erwähnt hast. Da steckt schon ein Plan dahinter.
Der BVB hat durch das Interview überhaupt keine Verhandlungsbasis mehr. Keine Wunder, dass solche Angebote reinkommen.
Und das geht einfach nicht. Völlig unprofessionell einen Verein in diese Situation zu stecken.
„Youssoufa wurde vor seiner Verpflichtung viel versprochen, aber das wurde nicht eingehalten. Er war immer nur daran interessiert, zu spielen und sich weiterzuentwickeln – an nichts anderem, wie die Medienberichte immer behaupteten“
Es ist doch ziemlich klar, dass es hier um Spielzeit geht, die ihm vor der Verlängerung versprochen wurde. Wenn man ihm dann aber immer mehr Spieler vor die Nase setzt und seine Spielzeit sogar abnimmt, darf man das kritisieren. Erst recht wenn man die Interessen von Moukoko vertritt.
„Die Medien stellen ihn immer als Verlierer dar, egal ob im Training oder in den Partien. Das Einzige, was er will, ist spielen, und wenn er aufgefordert wird, rauszugehen und zu spielen, hätten wir keinen Stress.“
Sehe in dieser Aussage auch nichts schlimmes. Moukoko will spielen. Genau das was von den meisten hier gefordert wird. Er will nicht auf der Bank sitzen und maximal viel Geld dafür bekommen, sondern spielen und sich weiterentwickeln.
„Es ist kein Geheimnis, dass es hier genügend Vereine gibt, die an Youssoufas Qualitäten glauben und ihn in ihrer Mannschaft haben wollen.“
Genügend Vereine ist ein schwammiger Begriff, aber lt. Medienberichten gab es mehrere Angebote, die der BVB alle abgelehnt hat. Gelogen ist es also nicht.
„Ich finde, der BVB macht einen Fehler, wenn der Klub Youssoufa abgibt. Bei so wenig Spielzeit ist jedem klar, dass Youssoufas Marktwert niedrig sein wird und Dortmund nicht viel erwarten kann.“
Wie schon gesagt, sehe ich darin keine Erpressung, sondern eine Darstellung der Tatsachen. Ein Spieler der nicht spielt, wird seinen Marktwert nicht erhöhen. Das wird noch einmal schlimmer, wenn man 3-fachen Ersatz im Kader hat und als Verein ankündigt, einen Spieler nicht mehr einzusetzen.
„Wir wollten es anders, aber so ist das Fußballgeschäft. Youssoufa ist völlig klar im Kopf, extrem fokussiert und weiß, was er will, um seine Karriere voranzutreiben. Jetzt loten wir Interesse aus England, Spanien und Frankreich aus.“
Auch da sehe ich keine Erpressung. Es ist eine ganz normale Aussage eines Beraters, der versucht seinen Spieler ins Gespräch zu bringen. Hat man so schon x-fach gelesen, ohne dass es an die große Glocke gehängt wurde.
Sehr einseitige Betrachtung des Ganzen.
Die ganzen Aussagen bedeuten eigentlich nichts anderes, als daß der Verein für die momentane Situation die Allgemeinverantwortung trägt.
Kein Wort darüber, daß Moukoko seit der Vertragsverlängerung sportlich stagniert und sich nicht so aufdrängt, als könnte er eine Rolle spielen.
Dann bringt man noch Top Ligen ins Gespräch, verschweigt aber dezent, daß das höchstens Mittelklasse Vereine sind, die da interessiert sind.
Mich erinnert das frappierend an Ansu Fati, der auch hoch gehandelt wurde und momentan etwas in der Krise steckt, bzw. dessen Leistungen etwas stagniert haben, nachdem der Hype Train durch den Bahnhof gefahren ist.
Bei allem Talent ist der Kopf das Entscheidende. Und da sehe ich bei vielen jungen Spielern noch Entwicklungsspielraum.
Ich dachte eigentlich, daß nach dem Terzic Abgang Moukoko wieder mehr in den Fokus gerät. Positiv. Leider war das ein Trugschluss, was mich wundert, denn eigentlich würde Moukoko zu der Idee von Sahin passen. Als zurückhängenden HS, mit Zug zum Tor kann ich mir Mouki durchaus vorstellen, neben Guirassy.
Wer genau wie viel Schuld trägt, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen. Man kann aber davon ausgehen, dass man Moukoko zu seiner Vertragsverlängerung einen Plan vorgelegt hat, wie man ihn einsetzen möchte. Dieser Plan wurde dann aber nicht umgesetzt.
Was das Training angeht, kenne ich keine Aussagen, dass Moukoko nicht gut trainiert. Andersrum gibt es aber mehrere Aussagen lt. denen Moukoko besonders hart und viel trainiert (https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-training-aktuell-youssoufa-moukoko-sebastien-haller-urlaub-dortmund-rueckkehr-verletzt-borussia-92391674.html), auch Terzic hat Moukokos Leistung im Training mehrfach gelobt.
Moukoko selbst hat offenbar keine Probleme damit zu einem Mittelklasseverein zu wechseln. Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Für den Spieler ist das eine absolut bescheidene Situation. Er kann andere Vereine nicht dazu zwingen mehr zu bezahlen, er hat es trotz guter Trainingsleistungen nicht geschafft mehr Spielzeit zu bekommen und jetzt droht ihm sogar die Tribüne. Es erinnert mich fast ein bisschen an die Situation von Sancho in Manchester, nur ist es nicht ganz so extrem.
Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Sorry, dass ich nur das rauspicke, aber: kannst du mir das irgendwie belegen, da ich nur finde, dass das auf Ablehnung gestoßen ist, seitens Moukoko (speziell Köln!).
Köln: https://geissblog.koeln/2024/03/deal-scheiterte-deutscher-wm-stuermer-soll-fc-wechsel-zugestimmt-haben/#:~:text=FC%2520K%C3%B6ln%2520an%2520Youssoufa%2520Moukoko,einen%2520Verbleib%2520beim%2520Vizemeister%2520entschieden.
OM: https://www.fussballtransfers.com/a7335841788018576973-marseille-zieht-einigung-mit-moukoko-zurueck
Betis Sevilla: https://www.fr.de/sport/fussball/bvb-youssoufa-moukoko-transfer-betis-sevilla-angebote-zukunft-abloese-vertrag-borussia-dortmund-93255511.html
Sind jetzt jeweils die ersten Quellen, die ich gefunden habe. Überall ist aber zu lesen, dass man sich mit Moukoko einig war.
ich zitiere mal aus einem der Artikel:
"Am Ende hätte der Wechsel angesichts der Kölner Transfersperre, die es dem FC untersagt neue Spieler zu registrieren, ohnehin nicht über die Bühne gehen können. Möglich also, dass der Deal schon vor dem Bekanntwerden des CAS-Urteils gescheitert war. "
Das klingt eher widersprüchlich für mich. Denn wie hätte man ihn den verpflichten sollen?
22.08.2024 - 12:42 Uhr
Zitat von SachMalChris
Moukoko selbst hat offenbar keine Probleme damit zu einem Mittelklasseverein zu wechseln. Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Moukoko selbst hat offenbar keine Probleme damit zu einem Mittelklasseverein zu wechseln. Er wäre zu Köln gegangen und war sich auch mit OM und Betis Sevilla einig. Der Transfer wurde vom BVB abgelehnt und nicht von Moukoko.
Naja. Verschenken will man Moukoko ja auch nicht. Und Betis war bereit 13-14 Mios. an Ablöse zu zahlen, WENN sie einen CL-Platz erreichen. Und das ist schon eine sehr sportliche Aussage. Schätze die Chancen nicht sehr hoch ein, dass Betis das schafft. Was Marseille nun wirklich geboten hat: keine Ahnung.
Und Köln DURFTE im Winter '23/'24 gar keine Spieler verpflichten. Da hätten sie sich auch mit Ronaldo oder Messi einig sein können. Auch dieser Transfer wurde nicht vom BVB abgelehnt. (Der BVB wollte Moukoko im Sommer '23 schon nach Bremen verleihen: Absage von ... Moukoko-Seite)
Nach den großkotzigen Aussagen Williams', könnte man aber ruhig mal ein paar (EIN) gute(s) Angebot(e) der vielen interessenten Vereine erwarten!
22.08.2024 - 13:03 Uhr
Interessante Frage ist, wie man als Verein auf den Berater reagiert. Fände es durchaus legitim, wenn man da mit Mouki spricht und ihm sinngemäß sagt: "Dein Berater hat gesagt, es gibt viel Interesse. Bisher ist bei uns kein vernünftiges Angebot eingegangen. Denk mal drüber nach und sprich mit ihm."
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland





