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Youssoufa Moukoko
Geburtsdatum 20.11.2004
Alter 21
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,79m
Vertrag bis 30.06.2030
Position Mittelstürmer
Fuß links
Akt. Verein FC Kopenhagen

Leistungsdaten: 26/27

Youssoufa Moukoko [18]

30.07.2020 - 19:42 Uhr
Youssoufa Moukoko [18] |#9391
14.08.2024 - 10:48 Uhr
Zitat von Agratee
Zitat von Danjo88

Zitat von JayZy

Zitat von Matze_09

Schade, wie sich all das entwickelt hat.

Würde mir als beste Lösung für alle Seiten eine Leihe für diese Saison wünschen, sodass er zeigen kann was in ihm steckt und wir im nächsten Sommer einen Premier League Club finden, der 25 Millionen für ihn zahlt. Damit hätte jeder sein Gesicht gewahrt, er seinen Durchbruch im Profifußball und wir einen sehr guten Deal gemacht. Ist natürlich viel Wunsch dabei, aber komplett ausgeschlossen ist es nicht.


Ja, da ist dann doch zu viel Wunschdenken drin und an dem Wunschdenken sind wir sicher auch mit Schuld. Wir verlängern den Vertrag eines damals 18-Jährigen, der überall als Wunderkind gilt, sich aber noch nicht wirklich bewiesen hat. Da er schon damals diesen sehr schwierigen Berater hatte, zogen sich die Verhandlungen ewig lang hin. Dann geben wir diesem 18-Jährigen irgendwann geschätzt 6,5 Mio. EUR an Gehalt (ich habe diese Zahl in einer der letzten Folgen des Podcasts „Die Dortmund-Woche“ gehört), und ab dann geht die Entwicklung eigentlich nur noch bergab.

Moukoko spielte nicht oft, war unzufrieden und wenn er spielte, dann hat er maximal Ansätze gezeigt. Und jetzt sind wir ein einer echt schwierigen Situation:

Wir haben einen 19-Jährigen, der gehaltstechnisch bereits zur oberen Riege bei uns gehört. Das bedeutet aber auch, dass es kaum Vereine weltweit gibt, die sich Moukoko gehaltstechnisch überhaupt leisten können. Denn der Berater und er werden sich niemals auf ein geringeres Salär einlassen, denn das würde ja bedeuten, dass der Spieler sein bisheriges Gehalt nicht gerechtfertigt hat bzw. man müsste sich eingestehen, dass man damals einfach nur das Glück hatte, dass wir genug bezahlt haben.

Und jetzt haben wir auf gut deutsch den Salat: Wir haben einen unzufriedenen Spieler, einen kaum erträglichen Berater, aber auf der anderen Seite auch keinen Abnehmer. Die Zahlen, die laut Bild von OM vorgelegt worden sind, sind ein Witz. Aus der PL scheint es schlicht aber ergreifend keinen Verein zu geben, der das bereit ist zu zahlen. Und jetzt sitzt er eben auf der Bank.


Wobei man aber auch sagen muss, dass Moukoko nun an einem Punkt in seiner Karriere angelangt ist, wo der nächste Schritt der Entscheidende ist.
Er hat noch 2 Jahre Vertrag beim BVB und steht auf dem Abstellgleis. Er wird also, wenn er bleibt, nur sporadisch auf Einsätze kommen, wodurch seine weitere Entwicklung stark gefährdet ist.
Er lässt sich die 2 Jahre zwar mit einem dicken Gehalt versüßen, aber was ist dann danach?
Mit gerade mal 21 Jahren hat er zwar fett abkassiert, aber er hat noch locker 12-15 Jahre Profifußball vor sich, aber seine Entwicklung stagniert so extrem, dass er nach seinem dicken BVB-Vertrag nicht einmal ansatzweise Angebote bekommen wird, die sich in dieser Region bewegen werden.
Man sieht doch aktuell schon, wie gering das Interesse an Moukoko ist. Das wird sich in 2 Jahren, mit sehr wenig Spielpraxis, nicht ändern.
Natürlich wird Moukoko einen Verein finden, wo er höchstwahrscheinlich auch in ersten Liga spielen kann.
Aber eine Weltkarriere, wie sie bei ihm aufgrund seiner unfassbaren Leistungen im Jugendbereich vorausgesagt wurde, wird es definitiv nicht mehr werden und da hat er, aber vor allem sein geldgeiler Berater, sehr viel Schuld dran.
Der BVB wird aus der Personalie Moukoko gelernt haben und macht es dieses Mal mit Brunner genau richtig.
Er ist nämlich der nächste sehr talentierte Spieler, der aber falsch beraten und zudem charakterlich sehr fragwürdig ist. Auch Brunner hat ja sehr lange um ein gutes Gehalt gefeilscht und als der BVB bereit war finanziell Brunner's Wünsche weitestgehend zu erfüllen, wollte er auch noch zusätzlich eine Garantie im Kader der 1. Mannschaft zu sein.
Irgendwann ist es auch mal genug und der BVB hat es nicht nötig, sich von solchen Spielern auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein hochveranlagter Spieler den Verein verlässt, bevor er bei uns den Durchbruch geschafft hat und noch ärgerlicher ist es, wenn er es woanders schafft.
Aber der Fall Moukoko hat gezeigt, dass es auch ziemlich in die Hose gehen kann und dann ist es besser, wenn man ein Ende mit Schrecken hat, statt ein Schrecken ohne Ende.


Natürlich war das es für Brunner das beste ist nicht beim BVB zu bleiben. Der BVB hat keine geeigneten Strukturen, um Jugendspieler in die erste Mannschaft integrieren. Da bräuchte man so etwas wie RB mit Salzburg oder nen anderen Partner. Spieler die beim BVB den Durchbruch schafften wurden alle schon als fertige Spieler gekauft. Von daher sollte der BVB Leihen oder Verkäufe mit Transferbeteiligung oder Rückkaufoption.


Soso, der BVB hat also keine geeigneten Strukturen um Jugendspieler zu integrieren? Wie kommst du zu dieser Aussage.

Der Herr Brunner könnte z.B. auch mal in der dritten Liga Spielpraxis sammeln und sich dort zeigen. Herr Moukoko hat bisher jede Leihe um mehr Spielpraxis zu erhalten abgelehnt. Der BVB hat halt "Talente" die sich maßlos überschätzen und schlecht sportlich beraten werden. Das ist das große Problem.
Youssoufa Moukoko [18] |#9392
14.08.2024 - 10:58 Uhr
Zitat von Zehner_UK
Zitat von Agratee

Zitat von Danjo88

Zitat von JayZy

Zitat von Matze_09

Schade, wie sich all das entwickelt hat.

Würde mir als beste Lösung für alle Seiten eine Leihe für diese Saison wünschen, sodass er zeigen kann was in ihm steckt und wir im nächsten Sommer einen Premier League Club finden, der 25 Millionen für ihn zahlt. Damit hätte jeder sein Gesicht gewahrt, er seinen Durchbruch im Profifußball und wir einen sehr guten Deal gemacht. Ist natürlich viel Wunsch dabei, aber komplett ausgeschlossen ist es nicht.


Ja, da ist dann doch zu viel Wunschdenken drin und an dem Wunschdenken sind wir sicher auch mit Schuld. Wir verlängern den Vertrag eines damals 18-Jährigen, der überall als Wunderkind gilt, sich aber noch nicht wirklich bewiesen hat. Da er schon damals diesen sehr schwierigen Berater hatte, zogen sich die Verhandlungen ewig lang hin. Dann geben wir diesem 18-Jährigen irgendwann geschätzt 6,5 Mio. EUR an Gehalt (ich habe diese Zahl in einer der letzten Folgen des Podcasts „Die Dortmund-Woche“ gehört), und ab dann geht die Entwicklung eigentlich nur noch bergab.

Moukoko spielte nicht oft, war unzufrieden und wenn er spielte, dann hat er maximal Ansätze gezeigt. Und jetzt sind wir ein einer echt schwierigen Situation:

Wir haben einen 19-Jährigen, der gehaltstechnisch bereits zur oberen Riege bei uns gehört. Das bedeutet aber auch, dass es kaum Vereine weltweit gibt, die sich Moukoko gehaltstechnisch überhaupt leisten können. Denn der Berater und er werden sich niemals auf ein geringeres Salär einlassen, denn das würde ja bedeuten, dass der Spieler sein bisheriges Gehalt nicht gerechtfertigt hat bzw. man müsste sich eingestehen, dass man damals einfach nur das Glück hatte, dass wir genug bezahlt haben.

Und jetzt haben wir auf gut deutsch den Salat: Wir haben einen unzufriedenen Spieler, einen kaum erträglichen Berater, aber auf der anderen Seite auch keinen Abnehmer. Die Zahlen, die laut Bild von OM vorgelegt worden sind, sind ein Witz. Aus der PL scheint es schlicht aber ergreifend keinen Verein zu geben, der das bereit ist zu zahlen. Und jetzt sitzt er eben auf der Bank.


Wobei man aber auch sagen muss, dass Moukoko nun an einem Punkt in seiner Karriere angelangt ist, wo der nächste Schritt der Entscheidende ist.
Er hat noch 2 Jahre Vertrag beim BVB und steht auf dem Abstellgleis. Er wird also, wenn er bleibt, nur sporadisch auf Einsätze kommen, wodurch seine weitere Entwicklung stark gefährdet ist.
Er lässt sich die 2 Jahre zwar mit einem dicken Gehalt versüßen, aber was ist dann danach?
Mit gerade mal 21 Jahren hat er zwar fett abkassiert, aber er hat noch locker 12-15 Jahre Profifußball vor sich, aber seine Entwicklung stagniert so extrem, dass er nach seinem dicken BVB-Vertrag nicht einmal ansatzweise Angebote bekommen wird, die sich in dieser Region bewegen werden.
Man sieht doch aktuell schon, wie gering das Interesse an Moukoko ist. Das wird sich in 2 Jahren, mit sehr wenig Spielpraxis, nicht ändern.
Natürlich wird Moukoko einen Verein finden, wo er höchstwahrscheinlich auch in ersten Liga spielen kann.
Aber eine Weltkarriere, wie sie bei ihm aufgrund seiner unfassbaren Leistungen im Jugendbereich vorausgesagt wurde, wird es definitiv nicht mehr werden und da hat er, aber vor allem sein geldgeiler Berater, sehr viel Schuld dran.
Der BVB wird aus der Personalie Moukoko gelernt haben und macht es dieses Mal mit Brunner genau richtig.
Er ist nämlich der nächste sehr talentierte Spieler, der aber falsch beraten und zudem charakterlich sehr fragwürdig ist. Auch Brunner hat ja sehr lange um ein gutes Gehalt gefeilscht und als der BVB bereit war finanziell Brunner's Wünsche weitestgehend zu erfüllen, wollte er auch noch zusätzlich eine Garantie im Kader der 1. Mannschaft zu sein.
Irgendwann ist es auch mal genug und der BVB hat es nicht nötig, sich von solchen Spielern auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein hochveranlagter Spieler den Verein verlässt, bevor er bei uns den Durchbruch geschafft hat und noch ärgerlicher ist es, wenn er es woanders schafft.
Aber der Fall Moukoko hat gezeigt, dass es auch ziemlich in die Hose gehen kann und dann ist es besser, wenn man ein Ende mit Schrecken hat, statt ein Schrecken ohne Ende.


Natürlich war das es für Brunner das beste ist nicht beim BVB zu bleiben. Der BVB hat keine geeigneten Strukturen, um Jugendspieler in die erste Mannschaft integrieren. Da bräuchte man so etwas wie RB mit Salzburg oder nen anderen Partner. Spieler die beim BVB den Durchbruch schafften wurden alle schon als fertige Spieler gekauft. Von daher sollte der BVB Leihen oder Verkäufe mit Transferbeteiligung oder Rückkaufoption.


Soso, der BVB hat also keine geeigneten Strukturen um Jugendspieler zu integrieren? Wie kommst du zu dieser Aussage.

Der Herr Brunner könnte z.B. auch mal in der dritten Liga Spielpraxis sammeln und sich dort zeigen. Herr Moukoko hat bisher jede Leihe um mehr Spielpraxis zu erhalten abgelehnt. Der BVB hat halt "Talente" die sich maßlos überschätzen und schlecht sportlich beraten werden. Das ist das große Problem.


Und welche Spieler haben es von Dortmund 2 in die 1. Mannschaft geschafft? Die 3. Liga eignet sich nicht um technisch starke Spieler weiter zu bringen. Dort sind eher andere Tribute gefordert. Wer zu 2.Mannschaft geht verlässt den BVB prinzipiell, denn von dort kommt er nicht in die 1. Mannschaft zurück.
Kann mich täuschen, aber Dortmund kaufte lieber Stuttgart leer als nachwuchs aus der 2. Mannschaft hochzuziehen. Ist völlig legitim auf dem Niveau, aber man braucht nicht gleichzeitig so zu tun, als wäre der Schritt zur 2. Mannschaft einer nach oben auf der Karriereleiter. Und wenn man später von der 2. Mannschaft zu einem andern Team wechselt hätte man das auch schon direkt nach der Jugend machen können.
Das ist nicht als Kritik gedacht, ist eine reine Beobachtung und bei andern Top Vereinen auch nicht anders. Mittelfeld Vereine Wie VfB oder Freiburg, Hoffe etc. sind als Sprungbrett einfach besser geeignet.
Youssoufa Moukoko [18] |#9393
14.08.2024 - 10:58 Uhr
Zitat von Zehner_UK
Zitat von Agratee

Zitat von Danjo88

Zitat von JayZy

Zitat von Matze_09

Schade, wie sich all das entwickelt hat.

Würde mir als beste Lösung für alle Seiten eine Leihe für diese Saison wünschen, sodass er zeigen kann was in ihm steckt und wir im nächsten Sommer einen Premier League Club finden, der 25 Millionen für ihn zahlt. Damit hätte jeder sein Gesicht gewahrt, er seinen Durchbruch im Profifußball und wir einen sehr guten Deal gemacht. Ist natürlich viel Wunsch dabei, aber komplett ausgeschlossen ist es nicht.


Ja, da ist dann doch zu viel Wunschdenken drin und an dem Wunschdenken sind wir sicher auch mit Schuld. Wir verlängern den Vertrag eines damals 18-Jährigen, der überall als Wunderkind gilt, sich aber noch nicht wirklich bewiesen hat. Da er schon damals diesen sehr schwierigen Berater hatte, zogen sich die Verhandlungen ewig lang hin. Dann geben wir diesem 18-Jährigen irgendwann geschätzt 6,5 Mio. EUR an Gehalt (ich habe diese Zahl in einer der letzten Folgen des Podcasts „Die Dortmund-Woche“ gehört), und ab dann geht die Entwicklung eigentlich nur noch bergab.

Moukoko spielte nicht oft, war unzufrieden und wenn er spielte, dann hat er maximal Ansätze gezeigt. Und jetzt sind wir ein einer echt schwierigen Situation:

Wir haben einen 19-Jährigen, der gehaltstechnisch bereits zur oberen Riege bei uns gehört. Das bedeutet aber auch, dass es kaum Vereine weltweit gibt, die sich Moukoko gehaltstechnisch überhaupt leisten können. Denn der Berater und er werden sich niemals auf ein geringeres Salär einlassen, denn das würde ja bedeuten, dass der Spieler sein bisheriges Gehalt nicht gerechtfertigt hat bzw. man müsste sich eingestehen, dass man damals einfach nur das Glück hatte, dass wir genug bezahlt haben.

Und jetzt haben wir auf gut deutsch den Salat: Wir haben einen unzufriedenen Spieler, einen kaum erträglichen Berater, aber auf der anderen Seite auch keinen Abnehmer. Die Zahlen, die laut Bild von OM vorgelegt worden sind, sind ein Witz. Aus der PL scheint es schlicht aber ergreifend keinen Verein zu geben, der das bereit ist zu zahlen. Und jetzt sitzt er eben auf der Bank.


Wobei man aber auch sagen muss, dass Moukoko nun an einem Punkt in seiner Karriere angelangt ist, wo der nächste Schritt der Entscheidende ist.
Er hat noch 2 Jahre Vertrag beim BVB und steht auf dem Abstellgleis. Er wird also, wenn er bleibt, nur sporadisch auf Einsätze kommen, wodurch seine weitere Entwicklung stark gefährdet ist.
Er lässt sich die 2 Jahre zwar mit einem dicken Gehalt versüßen, aber was ist dann danach?
Mit gerade mal 21 Jahren hat er zwar fett abkassiert, aber er hat noch locker 12-15 Jahre Profifußball vor sich, aber seine Entwicklung stagniert so extrem, dass er nach seinem dicken BVB-Vertrag nicht einmal ansatzweise Angebote bekommen wird, die sich in dieser Region bewegen werden.
Man sieht doch aktuell schon, wie gering das Interesse an Moukoko ist. Das wird sich in 2 Jahren, mit sehr wenig Spielpraxis, nicht ändern.
Natürlich wird Moukoko einen Verein finden, wo er höchstwahrscheinlich auch in ersten Liga spielen kann.
Aber eine Weltkarriere, wie sie bei ihm aufgrund seiner unfassbaren Leistungen im Jugendbereich vorausgesagt wurde, wird es definitiv nicht mehr werden und da hat er, aber vor allem sein geldgeiler Berater, sehr viel Schuld dran.
Der BVB wird aus der Personalie Moukoko gelernt haben und macht es dieses Mal mit Brunner genau richtig.
Er ist nämlich der nächste sehr talentierte Spieler, der aber falsch beraten und zudem charakterlich sehr fragwürdig ist. Auch Brunner hat ja sehr lange um ein gutes Gehalt gefeilscht und als der BVB bereit war finanziell Brunner's Wünsche weitestgehend zu erfüllen, wollte er auch noch zusätzlich eine Garantie im Kader der 1. Mannschaft zu sein.
Irgendwann ist es auch mal genug und der BVB hat es nicht nötig, sich von solchen Spielern auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein hochveranlagter Spieler den Verein verlässt, bevor er bei uns den Durchbruch geschafft hat und noch ärgerlicher ist es, wenn er es woanders schafft.
Aber der Fall Moukoko hat gezeigt, dass es auch ziemlich in die Hose gehen kann und dann ist es besser, wenn man ein Ende mit Schrecken hat, statt ein Schrecken ohne Ende.


Natürlich war das es für Brunner das beste ist nicht beim BVB zu bleiben. Der BVB hat keine geeigneten Strukturen, um Jugendspieler in die erste Mannschaft integrieren. Da bräuchte man so etwas wie RB mit Salzburg oder nen anderen Partner. Spieler die beim BVB den Durchbruch schafften wurden alle schon als fertige Spieler gekauft. Von daher sollte der BVB Leihen oder Verkäufe mit Transferbeteiligung oder Rückkaufoption.


Soso, der BVB hat also keine geeigneten Strukturen um Jugendspieler zu integrieren? Wie kommst du zu dieser Aussage.

Der Herr Brunner könnte z.B. auch mal in der dritten Liga Spielpraxis sammeln und sich dort zeigen. Herr Moukoko hat bisher jede Leihe um mehr Spielpraxis zu erhalten abgelehnt. Der BVB hat halt "Talente" die sich maßlos überschätzen und schlecht sportlich beraten werden. Das ist das große Problem.


Und welche Spieler haben es von Dortmund 2 in die 1. Mannschaft geschafft? Die 3. Liga eignet sich nicht um technisch starke Spieler weiter zu bringen. Dort sind eher andere Tribute gefordert. Wer zu 2.Mannschaft geht verlässt den BVB prinzipiell, denn von dort kommt er nicht in die 1. Mannschaft zurück.
Kann mich täuschen, aber Dortmund kaufte lieber Stuttgart leer als nachwuchs aus der 2. Mannschaft hochzuziehen. Ist völlig legitim auf dem Niveau, aber man braucht nicht gleichzeitig so zu tun, als wäre der Schritt zur 2. Mannschaft einer nach oben auf der Karriereleiter. Und wenn man später von der 2. Mannschaft zu einem andern Team wechselt hätte man das auch schon direkt nach der Jugend machen können.
Das ist nicht als Kritik gedacht, ist eine reine Beobachtung und bei andern Top Vereinen auch nicht anders. Mittelfeld Vereine Wie VfB oder Freiburg, Hoffe etc. sind als Sprungbrett einfach besser geeignet.
Youssoufa Moukoko [18] |#9394
14.08.2024 - 11:16 Uhr
Zitat von Agratee
Zitat von Zehner_UK

Zitat von Agratee

Zitat von Danjo88

Zitat von JayZy

Zitat von Matze_09

Schade, wie sich all das entwickelt hat.

Würde mir als beste Lösung für alle Seiten eine Leihe für diese Saison wünschen, sodass er zeigen kann was in ihm steckt und wir im nächsten Sommer einen Premier League Club finden, der 25 Millionen für ihn zahlt. Damit hätte jeder sein Gesicht gewahrt, er seinen Durchbruch im Profifußball und wir einen sehr guten Deal gemacht. Ist natürlich viel Wunsch dabei, aber komplett ausgeschlossen ist es nicht.


Ja, da ist dann doch zu viel Wunschdenken drin und an dem Wunschdenken sind wir sicher auch mit Schuld. Wir verlängern den Vertrag eines damals 18-Jährigen, der überall als Wunderkind gilt, sich aber noch nicht wirklich bewiesen hat. Da er schon damals diesen sehr schwierigen Berater hatte, zogen sich die Verhandlungen ewig lang hin. Dann geben wir diesem 18-Jährigen irgendwann geschätzt 6,5 Mio. EUR an Gehalt (ich habe diese Zahl in einer der letzten Folgen des Podcasts „Die Dortmund-Woche“ gehört), und ab dann geht die Entwicklung eigentlich nur noch bergab.

Moukoko spielte nicht oft, war unzufrieden und wenn er spielte, dann hat er maximal Ansätze gezeigt. Und jetzt sind wir ein einer echt schwierigen Situation:

Wir haben einen 19-Jährigen, der gehaltstechnisch bereits zur oberen Riege bei uns gehört. Das bedeutet aber auch, dass es kaum Vereine weltweit gibt, die sich Moukoko gehaltstechnisch überhaupt leisten können. Denn der Berater und er werden sich niemals auf ein geringeres Salär einlassen, denn das würde ja bedeuten, dass der Spieler sein bisheriges Gehalt nicht gerechtfertigt hat bzw. man müsste sich eingestehen, dass man damals einfach nur das Glück hatte, dass wir genug bezahlt haben.

Und jetzt haben wir auf gut deutsch den Salat: Wir haben einen unzufriedenen Spieler, einen kaum erträglichen Berater, aber auf der anderen Seite auch keinen Abnehmer. Die Zahlen, die laut Bild von OM vorgelegt worden sind, sind ein Witz. Aus der PL scheint es schlicht aber ergreifend keinen Verein zu geben, der das bereit ist zu zahlen. Und jetzt sitzt er eben auf der Bank.


Wobei man aber auch sagen muss, dass Moukoko nun an einem Punkt in seiner Karriere angelangt ist, wo der nächste Schritt der Entscheidende ist.
Er hat noch 2 Jahre Vertrag beim BVB und steht auf dem Abstellgleis. Er wird also, wenn er bleibt, nur sporadisch auf Einsätze kommen, wodurch seine weitere Entwicklung stark gefährdet ist.
Er lässt sich die 2 Jahre zwar mit einem dicken Gehalt versüßen, aber was ist dann danach?
Mit gerade mal 21 Jahren hat er zwar fett abkassiert, aber er hat noch locker 12-15 Jahre Profifußball vor sich, aber seine Entwicklung stagniert so extrem, dass er nach seinem dicken BVB-Vertrag nicht einmal ansatzweise Angebote bekommen wird, die sich in dieser Region bewegen werden.
Man sieht doch aktuell schon, wie gering das Interesse an Moukoko ist. Das wird sich in 2 Jahren, mit sehr wenig Spielpraxis, nicht ändern.
Natürlich wird Moukoko einen Verein finden, wo er höchstwahrscheinlich auch in ersten Liga spielen kann.
Aber eine Weltkarriere, wie sie bei ihm aufgrund seiner unfassbaren Leistungen im Jugendbereich vorausgesagt wurde, wird es definitiv nicht mehr werden und da hat er, aber vor allem sein geldgeiler Berater, sehr viel Schuld dran.
Der BVB wird aus der Personalie Moukoko gelernt haben und macht es dieses Mal mit Brunner genau richtig.
Er ist nämlich der nächste sehr talentierte Spieler, der aber falsch beraten und zudem charakterlich sehr fragwürdig ist. Auch Brunner hat ja sehr lange um ein gutes Gehalt gefeilscht und als der BVB bereit war finanziell Brunner's Wünsche weitestgehend zu erfüllen, wollte er auch noch zusätzlich eine Garantie im Kader der 1. Mannschaft zu sein.
Irgendwann ist es auch mal genug und der BVB hat es nicht nötig, sich von solchen Spielern auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein hochveranlagter Spieler den Verein verlässt, bevor er bei uns den Durchbruch geschafft hat und noch ärgerlicher ist es, wenn er es woanders schafft.
Aber der Fall Moukoko hat gezeigt, dass es auch ziemlich in die Hose gehen kann und dann ist es besser, wenn man ein Ende mit Schrecken hat, statt ein Schrecken ohne Ende.


Natürlich war das es für Brunner das beste ist nicht beim BVB zu bleiben. Der BVB hat keine geeigneten Strukturen, um Jugendspieler in die erste Mannschaft integrieren. Da bräuchte man so etwas wie RB mit Salzburg oder nen anderen Partner. Spieler die beim BVB den Durchbruch schafften wurden alle schon als fertige Spieler gekauft. Von daher sollte der BVB Leihen oder Verkäufe mit Transferbeteiligung oder Rückkaufoption.


Soso, der BVB hat also keine geeigneten Strukturen um Jugendspieler zu integrieren? Wie kommst du zu dieser Aussage.

Der Herr Brunner könnte z.B. auch mal in der dritten Liga Spielpraxis sammeln und sich dort zeigen. Herr Moukoko hat bisher jede Leihe um mehr Spielpraxis zu erhalten abgelehnt. Der BVB hat halt "Talente" die sich maßlos überschätzen und schlecht sportlich beraten werden. Das ist das große Problem.


Und welche Spieler haben es von Dortmund 2 in die 1. Mannschaft geschafft? Die 3. Liga eignet sich nicht um technisch starke Spieler weiter zu bringen. Dort sind eher andere Tribute gefordert. Wer zu 2.Mannschaft geht verlässt den BVB prinzipiell, denn von dort kommt er nicht in die 1. Mannschaft zurück.
Kann mich täuschen, aber Dortmund kaufte lieber Stuttgart leer als nachwuchs aus der 2. Mannschaft hochzuziehen. Ist völlig legitim auf dem Niveau, aber man braucht nicht gleichzeitig so zu tun, als wäre der Schritt zur 2. Mannschaft einer nach oben auf der Karriereleiter. Und wenn man später von der 2. Mannschaft zu einem andern Team wechselt hätte man das auch schon direkt nach der Jugend machen können.
Das ist nicht als Kritik gedacht, ist eine reine Beobachtung und bei andern Top Vereinen auch nicht anders. Mittelfeld Vereine Wie VfB oder Freiburg, Hoffe etc. sind als Sprungbrett einfach besser geeignet.


Wie viele Eigengewächse/U19-Spieler siehst du denn beim VfB gerade im Kader, die es "geschafft" haben?
Youssoufa Moukoko [18] |#9395
14.08.2024 - 11:16 Uhr
Ich denke, Mouki ist gerade in einer Situation, wo es vermutlich am besten ist, einfach mal einen Schritt zurück zu gehen, um irgendwann wieder vorwärts zu kommen. Denn aktuell ist die Spirale ganz klar ganz stark nach unten führend.

Nichts gegen Vereine wie OM, Lille oder Everton (die alleine NEIN sagen), aber es zeigt glaube ich ganz gut, in welchem Regal er mal nach neuen Vereinen schauen sollte. In meinen Augen wäre ein Wechsel für ein zwei Jahre nach Holland oder Belgien ideal, um auch einfach mal ein wenig vom Radar zu verschwinden.

Aber in die neue Saison beim BVB - das hat die Vorbereitung gezeigt - wird er Stand heute maximal als 4. Stürmer gehen und vermutlich eher nur zwischen Bank und Tribüne wechseln.

Also Mouki, tue Dir selber einen Gefallen, geh in Dich, reflektiere die Situation und nutze die Chancen, so lange sie noch da sind.

•     •     •

BVB-Fan seit 1993!

erstes BVB-Live-Spiel: HSV - BVB 2:2 - 10.11.1995 - DANKE PAPA!

Hab mein Leben Dir vermacht .. Jeden Tag und jede Nacht .. FORZA BVB!
Youssoufa Moukoko [18] |#9396
14.08.2024 - 11:19 Uhr
Zitat von ms-z3hn

Zitat von Agratee

Zitat von Zehner_UK

Zitat von Agratee

Zitat von Danjo88

Zitat von JayZy

Zitat von Matze_09

Schade, wie sich all das entwickelt hat.

Würde mir als beste Lösung für alle Seiten eine Leihe für diese Saison wünschen, sodass er zeigen kann was in ihm steckt und wir im nächsten Sommer einen Premier League Club finden, der 25 Millionen für ihn zahlt. Damit hätte jeder sein Gesicht gewahrt, er seinen Durchbruch im Profifußball und wir einen sehr guten Deal gemacht. Ist natürlich viel Wunsch dabei, aber komplett ausgeschlossen ist es nicht.


Ja, da ist dann doch zu viel Wunschdenken drin und an dem Wunschdenken sind wir sicher auch mit Schuld. Wir verlängern den Vertrag eines damals 18-Jährigen, der überall als Wunderkind gilt, sich aber noch nicht wirklich bewiesen hat. Da er schon damals diesen sehr schwierigen Berater hatte, zogen sich die Verhandlungen ewig lang hin. Dann geben wir diesem 18-Jährigen irgendwann geschätzt 6,5 Mio. EUR an Gehalt (ich habe diese Zahl in einer der letzten Folgen des Podcasts „Die Dortmund-Woche“ gehört), und ab dann geht die Entwicklung eigentlich nur noch bergab.

Moukoko spielte nicht oft, war unzufrieden und wenn er spielte, dann hat er maximal Ansätze gezeigt. Und jetzt sind wir ein einer echt schwierigen Situation:

Wir haben einen 19-Jährigen, der gehaltstechnisch bereits zur oberen Riege bei uns gehört. Das bedeutet aber auch, dass es kaum Vereine weltweit gibt, die sich Moukoko gehaltstechnisch überhaupt leisten können. Denn der Berater und er werden sich niemals auf ein geringeres Salär einlassen, denn das würde ja bedeuten, dass der Spieler sein bisheriges Gehalt nicht gerechtfertigt hat bzw. man müsste sich eingestehen, dass man damals einfach nur das Glück hatte, dass wir genug bezahlt haben.

Und jetzt haben wir auf gut deutsch den Salat: Wir haben einen unzufriedenen Spieler, einen kaum erträglichen Berater, aber auf der anderen Seite auch keinen Abnehmer. Die Zahlen, die laut Bild von OM vorgelegt worden sind, sind ein Witz. Aus der PL scheint es schlicht aber ergreifend keinen Verein zu geben, der das bereit ist zu zahlen. Und jetzt sitzt er eben auf der Bank.


Wobei man aber auch sagen muss, dass Moukoko nun an einem Punkt in seiner Karriere angelangt ist, wo der nächste Schritt der Entscheidende ist.
Er hat noch 2 Jahre Vertrag beim BVB und steht auf dem Abstellgleis. Er wird also, wenn er bleibt, nur sporadisch auf Einsätze kommen, wodurch seine weitere Entwicklung stark gefährdet ist.
Er lässt sich die 2 Jahre zwar mit einem dicken Gehalt versüßen, aber was ist dann danach?
Mit gerade mal 21 Jahren hat er zwar fett abkassiert, aber er hat noch locker 12-15 Jahre Profifußball vor sich, aber seine Entwicklung stagniert so extrem, dass er nach seinem dicken BVB-Vertrag nicht einmal ansatzweise Angebote bekommen wird, die sich in dieser Region bewegen werden.
Man sieht doch aktuell schon, wie gering das Interesse an Moukoko ist. Das wird sich in 2 Jahren, mit sehr wenig Spielpraxis, nicht ändern.
Natürlich wird Moukoko einen Verein finden, wo er höchstwahrscheinlich auch in ersten Liga spielen kann.
Aber eine Weltkarriere, wie sie bei ihm aufgrund seiner unfassbaren Leistungen im Jugendbereich vorausgesagt wurde, wird es definitiv nicht mehr werden und da hat er, aber vor allem sein geldgeiler Berater, sehr viel Schuld dran.
Der BVB wird aus der Personalie Moukoko gelernt haben und macht es dieses Mal mit Brunner genau richtig.
Er ist nämlich der nächste sehr talentierte Spieler, der aber falsch beraten und zudem charakterlich sehr fragwürdig ist. Auch Brunner hat ja sehr lange um ein gutes Gehalt gefeilscht und als der BVB bereit war finanziell Brunner's Wünsche weitestgehend zu erfüllen, wollte er auch noch zusätzlich eine Garantie im Kader der 1. Mannschaft zu sein.
Irgendwann ist es auch mal genug und der BVB hat es nicht nötig, sich von solchen Spielern auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein hochveranlagter Spieler den Verein verlässt, bevor er bei uns den Durchbruch geschafft hat und noch ärgerlicher ist es, wenn er es woanders schafft.
Aber der Fall Moukoko hat gezeigt, dass es auch ziemlich in die Hose gehen kann und dann ist es besser, wenn man ein Ende mit Schrecken hat, statt ein Schrecken ohne Ende.


Natürlich war das es für Brunner das beste ist nicht beim BVB zu bleiben. Der BVB hat keine geeigneten Strukturen, um Jugendspieler in die erste Mannschaft integrieren. Da bräuchte man so etwas wie RB mit Salzburg oder nen anderen Partner. Spieler die beim BVB den Durchbruch schafften wurden alle schon als fertige Spieler gekauft. Von daher sollte der BVB Leihen oder Verkäufe mit Transferbeteiligung oder Rückkaufoption.


Soso, der BVB hat also keine geeigneten Strukturen um Jugendspieler zu integrieren? Wie kommst du zu dieser Aussage.

Der Herr Brunner könnte z.B. auch mal in der dritten Liga Spielpraxis sammeln und sich dort zeigen. Herr Moukoko hat bisher jede Leihe um mehr Spielpraxis zu erhalten abgelehnt. Der BVB hat halt "Talente" die sich maßlos überschätzen und schlecht sportlich beraten werden. Das ist das große Problem.


Und welche Spieler haben es von Dortmund 2 in die 1. Mannschaft geschafft? Die 3. Liga eignet sich nicht um technisch starke Spieler weiter zu bringen. Dort sind eher andere Tribute gefordert. Wer zu 2.Mannschaft geht verlässt den BVB prinzipiell, denn von dort kommt er nicht in die 1. Mannschaft zurück.
Kann mich täuschen, aber Dortmund kaufte lieber Stuttgart leer als nachwuchs aus der 2. Mannschaft hochzuziehen. Ist völlig legitim auf dem Niveau, aber man braucht nicht gleichzeitig so zu tun, als wäre der Schritt zur 2. Mannschaft einer nach oben auf der Karriereleiter. Und wenn man später von der 2. Mannschaft zu einem andern Team wechselt hätte man das auch schon direkt nach der Jugend machen können.
Das ist nicht als Kritik gedacht, ist eine reine Beobachtung und bei andern Top Vereinen auch nicht anders. Mittelfeld Vereine Wie VfB oder Freiburg, Hoffe etc. sind als Sprungbrett einfach besser geeignet.


Wie viele Eigengewächse/U19-Spieler siehst du denn beim VfB gerade im Kader, die es "geschafft" haben?


Genau da ist ja das Problem im Kader ja auf dem Platz nein. Solange der BVB Jahr für Jahr um die CL Kämpfen muss um sein Geschäftsmodell aufrecht zu erhalten ist wenig Platz für Talente. Das Risiko nimmt kein Trainer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Agratee am 14.08.2024 um 11:23 Uhr bearbeitet
Youssoufa Moukoko [18] |#9397
14.08.2024 - 11:20 Uhr
Dem Jungen würde ein Beraterwechsel gut tun, man merkt doch so langsam, dass nicht die ganz großen Internationalen Vereine für Moukoko anklopfen und das sollte einem dann doch irgendwann zu denken geben, wenn man merkt, dass selbst Mittelklasseclubs ihn nicht um jeden Preis wollen.

Eine Leihe zu einem kleineren Club würde ihm gut tun, aber inwiefern da schon die Sinne benebelt sind von seinem Berater, ist schwer zu beurteilen.
Youssoufa Moukoko [18] |#9398
14.08.2024 - 11:22 Uhr
Zitat von Agratee
Zitat von ms-z3hn

Zitat von Agratee

Zitat von Zehner_UK

Zitat von Agratee

Zitat von Danjo88

Zitat von JayZy

Zitat von Matze_09

Schade, wie sich all das entwickelt hat.

Würde mir als beste Lösung für alle Seiten eine Leihe für diese Saison wünschen, sodass er zeigen kann was in ihm steckt und wir im nächsten Sommer einen Premier League Club finden, der 25 Millionen für ihn zahlt. Damit hätte jeder sein Gesicht gewahrt, er seinen Durchbruch im Profifußball und wir einen sehr guten Deal gemacht. Ist natürlich viel Wunsch dabei, aber komplett ausgeschlossen ist es nicht.


Ja, da ist dann doch zu viel Wunschdenken drin und an dem Wunschdenken sind wir sicher auch mit Schuld. Wir verlängern den Vertrag eines damals 18-Jährigen, der überall als Wunderkind gilt, sich aber noch nicht wirklich bewiesen hat. Da er schon damals diesen sehr schwierigen Berater hatte, zogen sich die Verhandlungen ewig lang hin. Dann geben wir diesem 18-Jährigen irgendwann geschätzt 6,5 Mio. EUR an Gehalt (ich habe diese Zahl in einer der letzten Folgen des Podcasts „Die Dortmund-Woche“ gehört), und ab dann geht die Entwicklung eigentlich nur noch bergab.

Moukoko spielte nicht oft, war unzufrieden und wenn er spielte, dann hat er maximal Ansätze gezeigt. Und jetzt sind wir ein einer echt schwierigen Situation:

Wir haben einen 19-Jährigen, der gehaltstechnisch bereits zur oberen Riege bei uns gehört. Das bedeutet aber auch, dass es kaum Vereine weltweit gibt, die sich Moukoko gehaltstechnisch überhaupt leisten können. Denn der Berater und er werden sich niemals auf ein geringeres Salär einlassen, denn das würde ja bedeuten, dass der Spieler sein bisheriges Gehalt nicht gerechtfertigt hat bzw. man müsste sich eingestehen, dass man damals einfach nur das Glück hatte, dass wir genug bezahlt haben.

Und jetzt haben wir auf gut deutsch den Salat: Wir haben einen unzufriedenen Spieler, einen kaum erträglichen Berater, aber auf der anderen Seite auch keinen Abnehmer. Die Zahlen, die laut Bild von OM vorgelegt worden sind, sind ein Witz. Aus der PL scheint es schlicht aber ergreifend keinen Verein zu geben, der das bereit ist zu zahlen. Und jetzt sitzt er eben auf der Bank.


Wobei man aber auch sagen muss, dass Moukoko nun an einem Punkt in seiner Karriere angelangt ist, wo der nächste Schritt der Entscheidende ist.
Er hat noch 2 Jahre Vertrag beim BVB und steht auf dem Abstellgleis. Er wird also, wenn er bleibt, nur sporadisch auf Einsätze kommen, wodurch seine weitere Entwicklung stark gefährdet ist.
Er lässt sich die 2 Jahre zwar mit einem dicken Gehalt versüßen, aber was ist dann danach?
Mit gerade mal 21 Jahren hat er zwar fett abkassiert, aber er hat noch locker 12-15 Jahre Profifußball vor sich, aber seine Entwicklung stagniert so extrem, dass er nach seinem dicken BVB-Vertrag nicht einmal ansatzweise Angebote bekommen wird, die sich in dieser Region bewegen werden.
Man sieht doch aktuell schon, wie gering das Interesse an Moukoko ist. Das wird sich in 2 Jahren, mit sehr wenig Spielpraxis, nicht ändern.
Natürlich wird Moukoko einen Verein finden, wo er höchstwahrscheinlich auch in ersten Liga spielen kann.
Aber eine Weltkarriere, wie sie bei ihm aufgrund seiner unfassbaren Leistungen im Jugendbereich vorausgesagt wurde, wird es definitiv nicht mehr werden und da hat er, aber vor allem sein geldgeiler Berater, sehr viel Schuld dran.
Der BVB wird aus der Personalie Moukoko gelernt haben und macht es dieses Mal mit Brunner genau richtig.
Er ist nämlich der nächste sehr talentierte Spieler, der aber falsch beraten und zudem charakterlich sehr fragwürdig ist. Auch Brunner hat ja sehr lange um ein gutes Gehalt gefeilscht und als der BVB bereit war finanziell Brunner's Wünsche weitestgehend zu erfüllen, wollte er auch noch zusätzlich eine Garantie im Kader der 1. Mannschaft zu sein.
Irgendwann ist es auch mal genug und der BVB hat es nicht nötig, sich von solchen Spielern auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein hochveranlagter Spieler den Verein verlässt, bevor er bei uns den Durchbruch geschafft hat und noch ärgerlicher ist es, wenn er es woanders schafft.
Aber der Fall Moukoko hat gezeigt, dass es auch ziemlich in die Hose gehen kann und dann ist es besser, wenn man ein Ende mit Schrecken hat, statt ein Schrecken ohne Ende.


Natürlich war das es für Brunner das beste ist nicht beim BVB zu bleiben. Der BVB hat keine geeigneten Strukturen, um Jugendspieler in die erste Mannschaft integrieren. Da bräuchte man so etwas wie RB mit Salzburg oder nen anderen Partner. Spieler die beim BVB den Durchbruch schafften wurden alle schon als fertige Spieler gekauft. Von daher sollte der BVB Leihen oder Verkäufe mit Transferbeteiligung oder Rückkaufoption.


Soso, der BVB hat also keine geeigneten Strukturen um Jugendspieler zu integrieren? Wie kommst du zu dieser Aussage.

Der Herr Brunner könnte z.B. auch mal in der dritten Liga Spielpraxis sammeln und sich dort zeigen. Herr Moukoko hat bisher jede Leihe um mehr Spielpraxis zu erhalten abgelehnt. Der BVB hat halt "Talente" die sich maßlos überschätzen und schlecht sportlich beraten werden. Das ist das große Problem.


Und welche Spieler haben es von Dortmund 2 in die 1. Mannschaft geschafft? Die 3. Liga eignet sich nicht um technisch starke Spieler weiter zu bringen. Dort sind eher andere Tribute gefordert. Wer zu 2.Mannschaft geht verlässt den BVB prinzipiell, denn von dort kommt er nicht in die 1. Mannschaft zurück.
Kann mich täuschen, aber Dortmund kaufte lieber Stuttgart leer als nachwuchs aus der 2. Mannschaft hochzuziehen. Ist völlig legitim auf dem Niveau, aber man braucht nicht gleichzeitig so zu tun, als wäre der Schritt zur 2. Mannschaft einer nach oben auf der Karriereleiter. Und wenn man später von der 2. Mannschaft zu einem andern Team wechselt hätte man das auch schon direkt nach der Jugend machen können.
Das ist nicht als Kritik gedacht, ist eine reine Beobachtung und bei andern Top Vereinen auch nicht anders. Mittelfeld Vereine Wie VfB oder Freiburg, Hoffe etc. sind als Sprungbrett einfach besser geeignet.


Wie viele Eigengewächse/U19-Spieler siehst du denn beim VfB gerade im Kader, die es "geschafft" haben?


Genau da ist ja das Problem im Kader ja auf dem Platz nein.


Aber du schriebst doch, der VfB eigne sich besser für Talente. Aber da ist auch kein Eigengewächs, das den Durchbruch geschafft hat.
Youssoufa Moukoko [18] |#9399
14.08.2024 - 11:27 Uhr
Ich verstehe nicht warum viele eine Stärke von Mouki, nach dem Größten zu streben, so negativ bewerten. An dem Jungen liegt es nicht. Er soll weiter daran glauben ganz oben anzukommen. Die Unterstützung seitens Berater und leider seinen Vater in Kombination mit dem BVB der letzten 2-3 Jahre ist das Problem.

Ja es wäre am besten wenn er Berater und Verein hinter sich lässt und einen Neuanfang startet und in einem Umfeld arbeitet was seiner Entwicklung gut tut. Links liegen lassen wäre nicht fair dem Jungen gegenüber.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BvRevolution am 14.08.2024 um 11:31 Uhr bearbeitet
Youssoufa Moukoko [18] |#9400
14.08.2024 - 11:29 Uhr
Ja, das habe ich auch nie behauptet, das die bessere Jugendspieler ausbilden. Ich sagte nur die vereine die nicht um die CL Plätze kämpfen, können jungen Talenten ehr mit Spielzeit ausstatten und eignen sich daher besser für junge Talente geeignet, egal von wo Sie kommen. Vereine wie Dortmund haben aufgrund der CL bessere Finanzielle Möglichkeiten und können solchen Spielern wiederum bessere Anschlussbedinungen bieten um es ganz nach oben zu schaffen.
Der Fall Moukoko untermauert das. Zu gut für die 2. aber nicht gut genug für die 1. Mannschaft. Bei Freiburg hätte er wahrscheinlich mehr Minuten gespielt.
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