Trainerwünsche/-Gerüchtethread
07.10.2015 - 12:46 Uhr
26.01.2016 - 11:39 Uhr
Meiner Meinung nach stellt ihr euch das mit Rehm sehr einfach vor.
Ablöse zahlen (bei sich der KSC bei Spielern schon kaum "traut") und der wird schon zu uns kommen.
Es ist ja nicht so, dass er mit Großaspach gerade an einem weiteren Fussball-Märchen arbeitet, das man nicht sofort/ vorzeitig für den nächstbesten Verein verlässt. Rehm wird nicht in aller Ewigkeit bei Großaspach bleiben, aber dass er schon beim ersten Angebot die Fliege macht, daran glaube ich dann auch nicht.
Ich bezweifle auch, dass es bei dieser möglichen Wahl auf Rehm für alle Seiten den besten Zeitpunkt nicht gibt.
Großaspach spielt um den Zweitliga-Aufstieg und hat gute Chancen. Die Verkündung seines Wechsels zum Saisonende könnte sich für den Verlauf von Großaspach in die eine oder andere Richtung auswirken.
Bei Kauczinski im Oktober war die erste Reaktion der KSC-Fans auch - der hat keinen Bock mehr auf Karlsruhe und soll deshalb sofort weg. In Großaspach wird es sicherlich auch negativ und gefährtet den Aufstieg, wenn gleich eine Trennung von Rehm auszuschließen wäre. Das weiß auch Rehm - das überlegt man sich gut.
Das KSC-Umfeld würde auch im Hinblick auf die Kaderplanung und die Vereinszukunft durchdrehen, wenn man bis Ende Februar keine Trainer-Verpflichtung bekannt geben würde. Und bis Saisonende warten, kann man im Gegenteil zu einem Spieler aufgrund der Wichtigkeit der Position auch nicht.
Zum Beispiel bin ich mir sicher, dass Yabo schon lange vor Saisonende mit RB weitesgehend einig war - dennoch war er schlau genug zu wissen, dass jede offizielle Meldung nur unnötig Unruhe für den Aufstiegkampf reingebracht hätte.
Ein Spieler kann es sich leisten - bei der Trainerposition müssen die Karten vorzeitig auf den Tisch - siehe Kauczinski, der in dieser Beziehung vielleicht zu früh dran war.
Solche Dinge sollten von allen Beteiligten gut überlegt sein und sind nicht so einfach, wie nur bereit zu sein eine Ablöse zu zahlen.
Allerdings bin ich erstmal froh, dass man wenigstens einig ist, bis Saisonende mit Kauczinski weiterzuarbeiten. Mein Traum von einer sauberen Trennung mit Vertragsschluss scheint sich zu erfüllen.
Ablöse zahlen (bei sich der KSC bei Spielern schon kaum "traut") und der wird schon zu uns kommen.
Es ist ja nicht so, dass er mit Großaspach gerade an einem weiteren Fussball-Märchen arbeitet, das man nicht sofort/ vorzeitig für den nächstbesten Verein verlässt. Rehm wird nicht in aller Ewigkeit bei Großaspach bleiben, aber dass er schon beim ersten Angebot die Fliege macht, daran glaube ich dann auch nicht.
Ich bezweifle auch, dass es bei dieser möglichen Wahl auf Rehm für alle Seiten den besten Zeitpunkt nicht gibt.
Großaspach spielt um den Zweitliga-Aufstieg und hat gute Chancen. Die Verkündung seines Wechsels zum Saisonende könnte sich für den Verlauf von Großaspach in die eine oder andere Richtung auswirken.
Bei Kauczinski im Oktober war die erste Reaktion der KSC-Fans auch - der hat keinen Bock mehr auf Karlsruhe und soll deshalb sofort weg. In Großaspach wird es sicherlich auch negativ und gefährtet den Aufstieg, wenn gleich eine Trennung von Rehm auszuschließen wäre. Das weiß auch Rehm - das überlegt man sich gut.
Das KSC-Umfeld würde auch im Hinblick auf die Kaderplanung und die Vereinszukunft durchdrehen, wenn man bis Ende Februar keine Trainer-Verpflichtung bekannt geben würde. Und bis Saisonende warten, kann man im Gegenteil zu einem Spieler aufgrund der Wichtigkeit der Position auch nicht.
Zum Beispiel bin ich mir sicher, dass Yabo schon lange vor Saisonende mit RB weitesgehend einig war - dennoch war er schlau genug zu wissen, dass jede offizielle Meldung nur unnötig Unruhe für den Aufstiegkampf reingebracht hätte.
Ein Spieler kann es sich leisten - bei der Trainerposition müssen die Karten vorzeitig auf den Tisch - siehe Kauczinski, der in dieser Beziehung vielleicht zu früh dran war.
Solche Dinge sollten von allen Beteiligten gut überlegt sein und sind nicht so einfach, wie nur bereit zu sein eine Ablöse zu zahlen.
Allerdings bin ich erstmal froh, dass man wenigstens einig ist, bis Saisonende mit Kauczinski weiterzuarbeiten. Mein Traum von einer sauberen Trennung mit Vertragsschluss scheint sich zu erfüllen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von The_Killers am 26.01.2016 um 11:43 Uhr bearbeitet
26.01.2016 - 15:50 Uhr
Wieso sind alle so begeistert von Rehm? Wieso so negativ über die anderen Namen? Rehm hat eben gerade Glück und gute Arbeit gezeigt was nicht heisst das er beim KSC das gleiche zeigen wird. Kramer hatte Pech aber nit Fürth und dann Düsseldorf immens Druck. Hier könnte er ruhig arbeiten und Korkut genauso.
Egal wer es wird ich habe mich mit keinem der drei beschäftigt welche Konzepte dahinter stehen. Im Vorfeld weiss keiner welcher der Kandidaten was heraus holen wird
Egal wer es wird ich habe mich mit keinem der drei beschäftigt welche Konzepte dahinter stehen. Im Vorfeld weiss keiner welcher der Kandidaten was heraus holen wird
26.01.2016 - 19:46 Uhr
Rehm leistet beim Sonnenhof seit mehren Jahren hervorragende Arbeit. Natürlich hat er einen Mäzen im Hintergrund, der allerdings längst nicht soviel Geld wie andere investiert. Beim Blick auf das Stadion und die Transfers wird das deutlich. Ähnlich wie wir kauft der Verein viele Talente und vermeintlich gescheiterte Spieler wie Gäng, Schiek, Röttger, Dittgen, Rühle, Rennecke ein. Vielen Fans wurde der Verein wohl erst durch den Aufstieg in die dritte Liga gegen Wolfsburg II bekannt. Wir alle wissen, wie schwierig der Aufstieg bei der Relegationsregelung ist, unabhängig davon, wie viel Qualität man besitzt.
In der ersten Saison befand sich der Verein im Abstiegskampf. Rehm beendete zunächst seine Trainerausbildung, Rapolder übernahm zwischendurch (Spieltag 16-26). Als Rehm endgültig übernahm führte er den Verein aus der bedrohlichen Zone und schaffte letztendlich souverän den Klassenerhalt.
Diese Saison hat man einen riesen Schritt gemacht. Vor der Saison als Abstiegskanidat gehandelt, spielte man früh ganz oben mit. Inzwischen klopft der Verein an der Tür zur zweiten Liga. Zugegeben, der Weg ist noch lang. Dennoch ist das längst mehr als bloßes Glück.
Der Sonnenhof schießt pro Spiel im Schnitt fast 2 Tore (41 Tore/22 Spiele). Dafür ist die Defensive in Ordnung (25 Gegentore). Schaut man sich den Rest der Liga an ist dies völlig im Rahmen. Teams wie Aue oder Würzburg schaffen deutlich weniger Gegentore nur um den Preis einer schwachen Offensive. Was die Balance Offensive-Defensive angeht würde Rehm den Fokus also mehr auf die Offensive legen, wie von einigen gewünscht. Ich denke das wäre auch in der zweiten Liga ein probates Mittel.
Auffallend ist zudem, dass sich die geschossenen Tore auf viele Spieler verteilen. Man hängt also nicht von der Leistung eines einzelnen Spielers ab. Solch eine Situation täte dem KSC auch gut.
Natürlich steht Großaspach nicht so im medialen Fokus, weil man genau zwischen Hoffenheim und Stuttgart liegt kann man ruhig arbeiten. Dementsprechend gering ist auch der Zuschauerzuspruch. Dennoch gefällt mir auch der Auftritt von Rehm. Auch in Karlsruhe ist die Medienlandschaft eher ruhig. Dennoch steht der KSC auf einem höheren Level als der Sonnenhof und ist ein gutes Sprungbrett, auch für Trainer.
Man sieht also, dass Rehm viele Vorteile mitbringt und gut zum KSC passen würde. Natürlich hat er noch nicht so viel Erfahrung. Aber die eierlegende Wollmilchsau wird der KSC nicht holen können.
Nach Agi und Keller wäre aus meiner Sicht bei Rehm das Risiko eines Scheiterns am geringsten.
Großes Fragezeichen ist natürlich der im Spätjahr bis 2018 verlängerte Vertrag.
In der ersten Saison befand sich der Verein im Abstiegskampf. Rehm beendete zunächst seine Trainerausbildung, Rapolder übernahm zwischendurch (Spieltag 16-26). Als Rehm endgültig übernahm führte er den Verein aus der bedrohlichen Zone und schaffte letztendlich souverän den Klassenerhalt.
Diese Saison hat man einen riesen Schritt gemacht. Vor der Saison als Abstiegskanidat gehandelt, spielte man früh ganz oben mit. Inzwischen klopft der Verein an der Tür zur zweiten Liga. Zugegeben, der Weg ist noch lang. Dennoch ist das längst mehr als bloßes Glück.
Der Sonnenhof schießt pro Spiel im Schnitt fast 2 Tore (41 Tore/22 Spiele). Dafür ist die Defensive in Ordnung (25 Gegentore). Schaut man sich den Rest der Liga an ist dies völlig im Rahmen. Teams wie Aue oder Würzburg schaffen deutlich weniger Gegentore nur um den Preis einer schwachen Offensive. Was die Balance Offensive-Defensive angeht würde Rehm den Fokus also mehr auf die Offensive legen, wie von einigen gewünscht. Ich denke das wäre auch in der zweiten Liga ein probates Mittel.
Auffallend ist zudem, dass sich die geschossenen Tore auf viele Spieler verteilen. Man hängt also nicht von der Leistung eines einzelnen Spielers ab. Solch eine Situation täte dem KSC auch gut.
Natürlich steht Großaspach nicht so im medialen Fokus, weil man genau zwischen Hoffenheim und Stuttgart liegt kann man ruhig arbeiten. Dementsprechend gering ist auch der Zuschauerzuspruch. Dennoch gefällt mir auch der Auftritt von Rehm. Auch in Karlsruhe ist die Medienlandschaft eher ruhig. Dennoch steht der KSC auf einem höheren Level als der Sonnenhof und ist ein gutes Sprungbrett, auch für Trainer.
Man sieht also, dass Rehm viele Vorteile mitbringt und gut zum KSC passen würde. Natürlich hat er noch nicht so viel Erfahrung. Aber die eierlegende Wollmilchsau wird der KSC nicht holen können.
Nach Agi und Keller wäre aus meiner Sicht bei Rehm das Risiko eines Scheiterns am geringsten.
Großes Fragezeichen ist natürlich der im Spätjahr bis 2018 verlängerte Vertrag.
26.01.2016 - 20:53 Uhr
Zitat von ma-ksc
Rehm leistet beim Sonnenhof seit mehren Jahren hervorragende Arbeit. Natürlich hat er einen Mäzen im Hintergrund, der allerdings längst nicht soviel Geld wie andere investiert. Beim Blick auf das Stadion und die Transfers wird das deutlich. Ähnlich wie wir kauft der Verein viele Talente und vermeintlich gescheiterte Spieler wie Gäng, Schiek, Röttger, Dittgen, Rühle, Rennecke ein. Vielen Fans wurde der Verein wohl erst durch den Aufstieg in die dritte Liga gegen Wolfsburg II bekannt. Wir alle wissen, wie schwierig der Aufstieg bei der Relegationsregelung ist, unabhängig davon, wie viel Qualität man besitzt.
In der ersten Saison befand sich der Verein im Abstiegskampf. Rehm beendete zunächst seine Trainerausbildung, Rapolder übernahm zwischendurch (Spieltag 16-26). Als Rehm endgültig übernahm führte er den Verein aus der bedrohlichen Zone und schaffte letztendlich souverän den Klassenerhalt.
Diese Saison hat man einen riesen Schritt gemacht. Vor der Saison als Abstiegskanidat gehandelt, spielte man früh ganz oben mit. Inzwischen klopft der Verein an der Tür zur zweiten Liga. Zugegeben, der Weg ist noch lang. Dennoch ist das längst mehr als bloßes Glück.
Der Sonnenhof schießt pro Spiel im Schnitt fast 2 Tore (41 Tore/22 Spiele). Dafür ist die Defensive in Ordnung (25 Gegentore). Schaut man sich den Rest der Liga an ist dies völlig im Rahmen. Teams wie Aue oder Würzburg schaffen deutlich weniger Gegentore nur um den Preis einer schwachen Offensive. Was die Balance Offensive-Defensive angeht würde Rehm den Fokus also mehr auf die Offensive legen, wie von einigen gewünscht. Ich denke das wäre auch in der zweiten Liga ein probates Mittel.
Auffallend ist zudem, dass sich die geschossenen Tore auf viele Spieler verteilen. Man hängt also nicht von der Leistung eines einzelnen Spielers ab. Solch eine Situation täte dem KSC auch gut.
Natürlich steht Großaspach nicht so im medialen Fokus, weil man genau zwischen Hoffenheim und Stuttgart liegt kann man ruhig arbeiten. Dementsprechend gering ist auch der Zuschauerzuspruch. Dennoch gefällt mir auch der Auftritt von Rehm. Auch in Karlsruhe ist die Medienlandschaft eher ruhig. Dennoch steht der KSC auf einem höheren Level als der Sonnenhof und ist ein gutes Sprungbrett, auch für Trainer.
Man sieht also, dass Rehm viele Vorteile mitbringt und gut zum KSC passen würde. Natürlich hat er noch nicht so viel Erfahrung. Aber die eierlegende Wollmilchsau wird der KSC nicht holen können.
Nach Agi und Keller wäre aus meiner Sicht bei Rehm das Risiko eines Scheiterns am geringsten.
Großes Fragezeichen ist natürlich der im Spätjahr bis 2018 verlängerte Vertrag.
Rehm leistet beim Sonnenhof seit mehren Jahren hervorragende Arbeit. Natürlich hat er einen Mäzen im Hintergrund, der allerdings längst nicht soviel Geld wie andere investiert. Beim Blick auf das Stadion und die Transfers wird das deutlich. Ähnlich wie wir kauft der Verein viele Talente und vermeintlich gescheiterte Spieler wie Gäng, Schiek, Röttger, Dittgen, Rühle, Rennecke ein. Vielen Fans wurde der Verein wohl erst durch den Aufstieg in die dritte Liga gegen Wolfsburg II bekannt. Wir alle wissen, wie schwierig der Aufstieg bei der Relegationsregelung ist, unabhängig davon, wie viel Qualität man besitzt.
In der ersten Saison befand sich der Verein im Abstiegskampf. Rehm beendete zunächst seine Trainerausbildung, Rapolder übernahm zwischendurch (Spieltag 16-26). Als Rehm endgültig übernahm führte er den Verein aus der bedrohlichen Zone und schaffte letztendlich souverän den Klassenerhalt.
Diese Saison hat man einen riesen Schritt gemacht. Vor der Saison als Abstiegskanidat gehandelt, spielte man früh ganz oben mit. Inzwischen klopft der Verein an der Tür zur zweiten Liga. Zugegeben, der Weg ist noch lang. Dennoch ist das längst mehr als bloßes Glück.
Der Sonnenhof schießt pro Spiel im Schnitt fast 2 Tore (41 Tore/22 Spiele). Dafür ist die Defensive in Ordnung (25 Gegentore). Schaut man sich den Rest der Liga an ist dies völlig im Rahmen. Teams wie Aue oder Würzburg schaffen deutlich weniger Gegentore nur um den Preis einer schwachen Offensive. Was die Balance Offensive-Defensive angeht würde Rehm den Fokus also mehr auf die Offensive legen, wie von einigen gewünscht. Ich denke das wäre auch in der zweiten Liga ein probates Mittel.
Auffallend ist zudem, dass sich die geschossenen Tore auf viele Spieler verteilen. Man hängt also nicht von der Leistung eines einzelnen Spielers ab. Solch eine Situation täte dem KSC auch gut.
Natürlich steht Großaspach nicht so im medialen Fokus, weil man genau zwischen Hoffenheim und Stuttgart liegt kann man ruhig arbeiten. Dementsprechend gering ist auch der Zuschauerzuspruch. Dennoch gefällt mir auch der Auftritt von Rehm. Auch in Karlsruhe ist die Medienlandschaft eher ruhig. Dennoch steht der KSC auf einem höheren Level als der Sonnenhof und ist ein gutes Sprungbrett, auch für Trainer.
Man sieht also, dass Rehm viele Vorteile mitbringt und gut zum KSC passen würde. Natürlich hat er noch nicht so viel Erfahrung. Aber die eierlegende Wollmilchsau wird der KSC nicht holen können.
Nach Agi und Keller wäre aus meiner Sicht bei Rehm das Risiko eines Scheiterns am geringsten.
Großes Fragezeichen ist natürlich der im Spätjahr bis 2018 verlängerte Vertrag.
das ist sicher auch viel wunschdenken dabei. bis dato hat er sich noch überhaupt nicht in liga 2 bzw. 1 bewiesen. wie gesagt. bei spielern wird es hier genauso gehandhabt. ein sehr guter drittligaspieler setzt sich noch lange nicht automatisch in liga 2 durch. zumal ich einfach keine ablöse zahlen würde. als ksc für einen trainer-> NEIN.
für mich ist nach wie vor keller der top man. wenn man bedekt, was der bei schalke gerissen hat. etliche talente, die heute glänzen hat er hochgezogen. dazu, trotz großem verletzungspech und medialem gegenwind einer der besten schalker trainer was den punkteschnitt betrifft aller zeiten.
in meinen augen ein top mann für den ksc.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Putzlumpen am 26.01.2016 um 21:00 Uhr bearbeitet
27.01.2016 - 09:51 Uhr
Zitat von Celtic4ever
Sorry, dass ich etwas konstruktives beitragen wollte. Kommt nicht wieder vor.
Zitat von TinaToledo
Also bei mir im gemeindeblatt war die Stelle ausgeschrieben. Bei euch nicht? Gleich neben der fleischfachverkaeuferin
Zitat von Celtic4ever
Äh. Doch. Tut sie...
Zitat von soulKSC
Dass eine Fußballtrainer-Suche mit einer klassischen "Bewerbung" vonstatten geht, wage ich auch zu bezweifeln...
Dass eine Fußballtrainer-Suche mit einer klassischen "Bewerbung" vonstatten geht, wage ich auch zu bezweifeln...
Äh. Doch. Tut sie...
Also bei mir im gemeindeblatt war die Stelle ausgeschrieben. Bei euch nicht? Gleich neben der fleischfachverkaeuferin
Sorry, dass ich etwas konstruktives beitragen wollte. Kommt nicht wieder vor.
Verstehe auch nicht warum man das ins Lächerliche zieht. Es stimmt einfach. Nach Trainerentlassungen gehen immer wieder dutzende von Bewerbungen ein. Vor allem in der 2. Liga abwärts. Na klar geht auch ein Verein mal auf einen Wunschkandidaten zu aber ne E-Mail eines Trainers an einen Verein mit der Bitte um Vorstellung des eigenen Konzeptes ist absolut nix ungewöhnliches mehr.
27.01.2016 - 10:15 Uhr
Wenn ich mir das alles so durchlese muss ich mittlerweile schon etwas schmunzeln. Es ist wieder dieses typische Fußballdenken erkennbar. Man hat im Vorfeld ein Gefühl bei dem einen Kandidaten oder dem anderen. Und aus diesem Gefühl wird dann irgendwann die Überzeugung, dass genau dieser Trainer der Beste für uns wäre. Aber ob es jetzt ein Rehm ist der in Großaspach nen Mega Lauf hat, oder ein Keller der auf Schalke CL Trainer war, wir haben absolut keine Ahnung ob es bei uns passen würde.
Am Ende sind alles “nur“ Trainer die alle den Fußballlehrer haben. Der Rehm könnte hier auftauchen und nach 8 Niederlagen in Folge wieder entlassen werden, genau wie ein Kramer hier voll durchstarten könnte. Es gibt für beide Szenarien sicherlich genügend Beispiele.
Für mich persönlich ist deshalb eines ganz entscheidend. Und zwar der Charakter und die Art eine Mannschaft zu führen. Der neue Trainer sollte ein guter Typ sein der Autorität besitzt und trotzdem aus einer Mannschaft ein Team machen kann. Genau das was MK in meinen Augen hervorragend kann. Und das können nur Welli und Todti entscheiden.
Im Übrigen schließe ich mich bei dem Gefühlsdenken absolut nicht aus. Man muss nur nochmal versuchen etwas rationaler an die Sache heranzugehen. Denn die große Gefahr ist dann doch immer, dass eine riesen Erwartungshaltung entsteht durch die dann viel zu schnell eine negative Stimmung aufkommt.
Am Ende sind alles “nur“ Trainer die alle den Fußballlehrer haben. Der Rehm könnte hier auftauchen und nach 8 Niederlagen in Folge wieder entlassen werden, genau wie ein Kramer hier voll durchstarten könnte. Es gibt für beide Szenarien sicherlich genügend Beispiele.
Für mich persönlich ist deshalb eines ganz entscheidend. Und zwar der Charakter und die Art eine Mannschaft zu führen. Der neue Trainer sollte ein guter Typ sein der Autorität besitzt und trotzdem aus einer Mannschaft ein Team machen kann. Genau das was MK in meinen Augen hervorragend kann. Und das können nur Welli und Todti entscheiden.
Im Übrigen schließe ich mich bei dem Gefühlsdenken absolut nicht aus. Man muss nur nochmal versuchen etwas rationaler an die Sache heranzugehen. Denn die große Gefahr ist dann doch immer, dass eine riesen Erwartungshaltung entsteht durch die dann viel zu schnell eine negative Stimmung aufkommt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von turbine am 27.01.2016 um 10:21 Uhr bearbeitet
27.01.2016 - 15:13 Uhr
Die Kandidaten, über die inzwischen auch öffentlich spekuliert wird, sind m.E. sehr differenziert zu betrachten.
Grundsätzlich kann ich nicht verstehen, warum Trainer, die nachweislich bisher nicht bis kaum erfolgreich waren, immer wieder eine Chance bekommen.
Korkut: Aus meiner Sicht ein blasser Trainer ohne erkennbare Handschrift. Hat bei Hannover weder für neue Impulse gesorgt, noch Jugendspieler intergriert, dabei einen Punkteschnitt von 1,1....
Kramer: Bei Fürth mäßigen Erfolg gehabt (im ersten Jahr zumindest 3., allerdings mit einem Absteiger), danach gings kontinuerlich bergab, bei Düsseldorf nicht ansatzweise Erfolg.
Keller: In Stuttgart nach wenigen Spielen entlassen worden. Auf Schalke.....da gibts geteilte Meinungen. Einerseits wirkte er farblos und wenig durchsetzungsfähig, auf der anderen Seite hat die Mannschaft oben mitgespielt. Dazu konnte er einige gute Jugendliche einbauen.
Rehm: Sensationelle Arbeit in Sonnenhof. Mit einer no-name Truppe zunächst den Aufstieg in Liga 3 geschafft (dabei die Relegation gegen haushoch favorisierte Wolfsburger gewonnen) und nach einer Auszeit (meines Wissens war die Doppelbelastung mit der Ausbildung zum Lizenztrainer zu hoch), letzte Saison aus schwieriger Position den Klassenerhalt geschafft und diese Saison einer der Spitzenmannschaften mit realistischen Chancen zum Aufstieg. Dazu lässt er sehr aggressiven Fußball spielen und baut regelmäßig junge Talente ein (Torjäger Breier, Max Dittgen, aber auch Schiek und Schuster vom KSC).
Mich beeindruckt insbesondere, dass er nachhaltigen Erfolg hat und nicht nur a la Peter Neururer mal ein paar gute Spiele bevor es bergab geht.
Also grds. verstehe ich einfach nicht, warum die "Marketing-Trainer" a la Korkut, Kramer, Keller, Frontzeck und co. immer wieder einen Job bekommen. Da wird ein Image aufgebaut, das Richtung "modern", "taktisch raffiniert" und "Jugendfördernd" zielt, allerdings regelmäßig der Erfolg ausbleibt.
Da wären mir noch lieber Trainer wie Zorniger oder Luhukay, die zumindest Erfolg schon nachgewiesen haben und mehrere Aufstiege hinter sich haben.
Meine Reihenfolge: 1. Kauczinski (weil er einfach geil ist und m.E. das maximale aus der Truppe herausgeholt hat) , 2.Rehm und danach lange gar nichts.
Grundsätzlich kann ich nicht verstehen, warum Trainer, die nachweislich bisher nicht bis kaum erfolgreich waren, immer wieder eine Chance bekommen.
Korkut: Aus meiner Sicht ein blasser Trainer ohne erkennbare Handschrift. Hat bei Hannover weder für neue Impulse gesorgt, noch Jugendspieler intergriert, dabei einen Punkteschnitt von 1,1....
Kramer: Bei Fürth mäßigen Erfolg gehabt (im ersten Jahr zumindest 3., allerdings mit einem Absteiger), danach gings kontinuerlich bergab, bei Düsseldorf nicht ansatzweise Erfolg.
Keller: In Stuttgart nach wenigen Spielen entlassen worden. Auf Schalke.....da gibts geteilte Meinungen. Einerseits wirkte er farblos und wenig durchsetzungsfähig, auf der anderen Seite hat die Mannschaft oben mitgespielt. Dazu konnte er einige gute Jugendliche einbauen.
Rehm: Sensationelle Arbeit in Sonnenhof. Mit einer no-name Truppe zunächst den Aufstieg in Liga 3 geschafft (dabei die Relegation gegen haushoch favorisierte Wolfsburger gewonnen) und nach einer Auszeit (meines Wissens war die Doppelbelastung mit der Ausbildung zum Lizenztrainer zu hoch), letzte Saison aus schwieriger Position den Klassenerhalt geschafft und diese Saison einer der Spitzenmannschaften mit realistischen Chancen zum Aufstieg. Dazu lässt er sehr aggressiven Fußball spielen und baut regelmäßig junge Talente ein (Torjäger Breier, Max Dittgen, aber auch Schiek und Schuster vom KSC).
Mich beeindruckt insbesondere, dass er nachhaltigen Erfolg hat und nicht nur a la Peter Neururer mal ein paar gute Spiele bevor es bergab geht.
Also grds. verstehe ich einfach nicht, warum die "Marketing-Trainer" a la Korkut, Kramer, Keller, Frontzeck und co. immer wieder einen Job bekommen. Da wird ein Image aufgebaut, das Richtung "modern", "taktisch raffiniert" und "Jugendfördernd" zielt, allerdings regelmäßig der Erfolg ausbleibt.
Da wären mir noch lieber Trainer wie Zorniger oder Luhukay, die zumindest Erfolg schon nachgewiesen haben und mehrere Aufstiege hinter sich haben.
Meine Reihenfolge: 1. Kauczinski (weil er einfach geil ist und m.E. das maximale aus der Truppe herausgeholt hat) , 2.Rehm und danach lange gar nichts.
28.01.2016 - 08:15 Uhr
ich für meinen Teil würde mich, wenn Kaucze ankündigt doch zu bleiben, am Wochenende total wegbügeln..
Leider gebe ich darauf auch keine 2%, vermutlich hat er schon irgendwo zugesagt, so schätze ich ihn zumindest ein.
In meinen Augen ist er immernoch der für uns zZ bestmögliche Trainer.
Leider gebe ich darauf auch keine 2%, vermutlich hat er schon irgendwo zugesagt, so schätze ich ihn zumindest ein.
In meinen Augen ist er immernoch der für uns zZ bestmögliche Trainer.
01.02.2016 - 12:03 Uhr
Hallo Zusammen,
da ja einer Eurer User bei uns nochmal nachgefragt hat, was wir von Korkut halten, will ich hier mal ein paar (mehr) Sätze zu ihm schreiben.
KOrkut kam nach Hannover als Nachfolger von Slomka, was es ihm nicht wirklich einfach gemacht hat. Dazu war er zumindest was die Bundesliga angeht noch ein Nobody. Dennoch konnte er die Vereinsführung zu dem Zeitpunkt überzeugen. Die Fans in Hannover haben seinerzeit gespannt auf die Präsentations-PK gewartet, welche Ihr ja auch hier schon gepostet habt.
Wofür steht Korkut?
Korkut ist ein Trainer, welcher das ballbesitzorientierte Spiel bevorzugt, was allerdings unter Slomka zuvor kein Thema war. Unter Slomka agierte die Mannschaft zuvor in einem auf Konter ausgelegten System, was natürlich nicht ganz zu der Philosophie passt. Was man dann unter "ballbesitzorientiert" versteht, kann jeder für sich selbst deuten. Korkut hat bereits am Anfang gesagt, dass es Zeit braucht das System nach seinen Wünschen umzustellen, womit er auch Recht behalten sollte. Er hat den Spielstil der Spieler adaptiert und zunächst im Winter 2013/14 nur kleine Details geändert. Dennoch holperte es weiter und ein Saisonendspurt half ihm in 17 Spielen 24 Punkte mit der Mannschaft zu erreichen.
Im Sommer 2014 konnte er dann für sein System einige Spieler hinzugewinnen (u.a. Kiyotake und Joselu). Seine größte "Entdeckung" war es zudem am vorhergehenden Saisonende, dass Stindl eben deutlich besser auf der 10, statt auf der 6 agiert (wo dieser heute steht, kann man gerne nachschauen). Dazu kam, dass er durch einige Umstellungen es geschafft hat, dass einzelne Spieler sich entsprechend auf den teilweise neuen Positionen verbessern konnten. Er ist also befähigt Spielerfähigkeiten zu "lesen", um dann die Mannschaft entsprechend aufzustellen. Der Ballbesitzanteil ging dann in der Folge auch etwas nach oben, aber die Umstellung war noch nicht komplett vollzogen. In diesem Mischsystem aus den Slomkaresten und den neuen Impulsen konnte man die Hinrunde 2014/15 auf Platz 8 abschließen.
Dazu legt er sehr viel Wert auf Disziplin und Einsatz. Widerworte und Undiszipliniertheiten duldet er in keiner Weise. So kam es auch, dass Sané und kurzzeitig auch Felipe sich in der U23 wiederfanden. Bei Sané dauerte dieses Intermezzo sogar 6 Monate. Er macht in dem Bezug auch vor vermeindlichen Stammspielern keinen Halt. Wenn sich dann aber ein Spieler wieder bewährt, kann es eben auch zu einer Begnadigung kommen. Bei Sané hat es letztlich sogar zu einer Leistungsexplosion geführt.
Dann kam die Winterpause 14/15 und zu einer Situation, welcher keiner wirklich wollte. Die Rückrunde startete man mit einem kleinen Blick Richtung internationaler Wettbewerb, aber es folgte eine Niederlagenserie. Auf dem Platz agierte 96 dann wirklich mit einem Fußball, welcher auch in den Statistiken eher ballbesitzorientiert war und die Spielzüge funktionierten erstaunlich gut. Allerdings fehlte es oft am letzten Pass und die Stürmer trafen nicht mehr. Es gab Spiele, bei denen man dann eine mehr als deutliche Anzahl von Torchancen hatte und trotzdem verlor. Es begann eine Abwärtsspirale, welche er dann nicht mehr stoppen konnte. Für sein Spiel waren teilweise die Spieler nicht genau passend, aber er hielt an seinem System fest. Spieler welche entsprechenden Trainingseinsatz zeigten waren lange gesetzt und er rückte auch fast nie von seinem 4-2-3-1 ab, selbst wenn beispielsweise ein Briand eher als zweite Spitze befähigt gewesen wäre, denn als RA. In seiner Kommunikation war er immer klar, freundlich und deutlich. Letzlich ist die Mannschaft zu der Zeit ein wenig in Schönheit "gestorben".
Die Vereinsführung wollte weiterhin an ihm festhalten, musste aber am Ende dennoch die Reißleine ziehen und installierte Frontzeck, welcher durch ein paar Umstellungen das System vereinfachte, was da noch zur Rettung in letzter Sekunde reichte. Wir haben nur dann den Fehler gemacht, dass wir an Frontzeck festgehalten haben, aber der steht nicht zur Debatte.
Jetzt ist natürlich die Frage, ob Korkut zu Euch passt und ich muss ehrlich gestehen, dass ich dafür Eure Spiele zu selten verfolge. Je mehr ball- und passsichere Spieler ihr habt, um so eher würde ich die Frage mit einem Ja beantworten. Falls das nicht der Fall ist, so würde Korkut auch die bisherige Arbeit zu einem Teil fortführen und im Lauf der Zeit Eure Mannschaft seinen Wünschen entsprechend umbauen. Das kann allerdings dann nach zwei bis drei Wechselperioden zu Schwierigkeiten führen, wenn sich der Erfolg dann nicht einstellt.
Korkut probiert auch immer mal wieder gerne einen Spieler aus den U-Mannschaften aus und versucht diese zu integrieren. Dazu kommt auch, dass er ehemaligen Spielern durchaus die Treue erweist, so dass aus der ehemaligen Hoffenheimer Jugend auch einige Spieler zu uns kamen. Karaman ist allerdings der Einzige, welcher davon heute noch in unserem Kader ist (Hirsch ist verliehen, der Rest wieder abgegeben). Wenn ihr ihn verpflichten sollten, dann kann ich mir vorstellen, dass einige aus der zweiten Reihe von Hannover auch in der Zukunft bei Euch zu finden sind.
Am Ende gibt es Für und Wider, was seine Verpflichtung angeht und ich denke, dass er in manchen Bezügen auch noch etwas mehr Erfahrung braucht, was in der zweiten Liga funktionieren kann. Genau deswegen gibt es bei uns heute noch zig Diskussionen, ob Korkut nicht heute noch der bessere Trainer für uns wäre. Wahrscheinlich wären wir dann letzte Saison schon abgestiegen, hätten aber mit dem Konzept etwas aus der zweiten Liga aufbauen können. Nun dümpeln wir in dieser Saison am Tabellenende herum und sollten wir absteigen, haben wir zwar einige Spieler für die zweite LIga, aber ob das Konzept dann noch steht ist eben fraglich.
da ja einer Eurer User bei uns nochmal nachgefragt hat, was wir von Korkut halten, will ich hier mal ein paar (mehr) Sätze zu ihm schreiben.
KOrkut kam nach Hannover als Nachfolger von Slomka, was es ihm nicht wirklich einfach gemacht hat. Dazu war er zumindest was die Bundesliga angeht noch ein Nobody. Dennoch konnte er die Vereinsführung zu dem Zeitpunkt überzeugen. Die Fans in Hannover haben seinerzeit gespannt auf die Präsentations-PK gewartet, welche Ihr ja auch hier schon gepostet habt.
Wofür steht Korkut?
Korkut ist ein Trainer, welcher das ballbesitzorientierte Spiel bevorzugt, was allerdings unter Slomka zuvor kein Thema war. Unter Slomka agierte die Mannschaft zuvor in einem auf Konter ausgelegten System, was natürlich nicht ganz zu der Philosophie passt. Was man dann unter "ballbesitzorientiert" versteht, kann jeder für sich selbst deuten. Korkut hat bereits am Anfang gesagt, dass es Zeit braucht das System nach seinen Wünschen umzustellen, womit er auch Recht behalten sollte. Er hat den Spielstil der Spieler adaptiert und zunächst im Winter 2013/14 nur kleine Details geändert. Dennoch holperte es weiter und ein Saisonendspurt half ihm in 17 Spielen 24 Punkte mit der Mannschaft zu erreichen.
Im Sommer 2014 konnte er dann für sein System einige Spieler hinzugewinnen (u.a. Kiyotake und Joselu). Seine größte "Entdeckung" war es zudem am vorhergehenden Saisonende, dass Stindl eben deutlich besser auf der 10, statt auf der 6 agiert (wo dieser heute steht, kann man gerne nachschauen). Dazu kam, dass er durch einige Umstellungen es geschafft hat, dass einzelne Spieler sich entsprechend auf den teilweise neuen Positionen verbessern konnten. Er ist also befähigt Spielerfähigkeiten zu "lesen", um dann die Mannschaft entsprechend aufzustellen. Der Ballbesitzanteil ging dann in der Folge auch etwas nach oben, aber die Umstellung war noch nicht komplett vollzogen. In diesem Mischsystem aus den Slomkaresten und den neuen Impulsen konnte man die Hinrunde 2014/15 auf Platz 8 abschließen.
Dazu legt er sehr viel Wert auf Disziplin und Einsatz. Widerworte und Undiszipliniertheiten duldet er in keiner Weise. So kam es auch, dass Sané und kurzzeitig auch Felipe sich in der U23 wiederfanden. Bei Sané dauerte dieses Intermezzo sogar 6 Monate. Er macht in dem Bezug auch vor vermeindlichen Stammspielern keinen Halt. Wenn sich dann aber ein Spieler wieder bewährt, kann es eben auch zu einer Begnadigung kommen. Bei Sané hat es letztlich sogar zu einer Leistungsexplosion geführt.
Dann kam die Winterpause 14/15 und zu einer Situation, welcher keiner wirklich wollte. Die Rückrunde startete man mit einem kleinen Blick Richtung internationaler Wettbewerb, aber es folgte eine Niederlagenserie. Auf dem Platz agierte 96 dann wirklich mit einem Fußball, welcher auch in den Statistiken eher ballbesitzorientiert war und die Spielzüge funktionierten erstaunlich gut. Allerdings fehlte es oft am letzten Pass und die Stürmer trafen nicht mehr. Es gab Spiele, bei denen man dann eine mehr als deutliche Anzahl von Torchancen hatte und trotzdem verlor. Es begann eine Abwärtsspirale, welche er dann nicht mehr stoppen konnte. Für sein Spiel waren teilweise die Spieler nicht genau passend, aber er hielt an seinem System fest. Spieler welche entsprechenden Trainingseinsatz zeigten waren lange gesetzt und er rückte auch fast nie von seinem 4-2-3-1 ab, selbst wenn beispielsweise ein Briand eher als zweite Spitze befähigt gewesen wäre, denn als RA. In seiner Kommunikation war er immer klar, freundlich und deutlich. Letzlich ist die Mannschaft zu der Zeit ein wenig in Schönheit "gestorben".
Die Vereinsführung wollte weiterhin an ihm festhalten, musste aber am Ende dennoch die Reißleine ziehen und installierte Frontzeck, welcher durch ein paar Umstellungen das System vereinfachte, was da noch zur Rettung in letzter Sekunde reichte. Wir haben nur dann den Fehler gemacht, dass wir an Frontzeck festgehalten haben, aber der steht nicht zur Debatte.
Jetzt ist natürlich die Frage, ob Korkut zu Euch passt und ich muss ehrlich gestehen, dass ich dafür Eure Spiele zu selten verfolge. Je mehr ball- und passsichere Spieler ihr habt, um so eher würde ich die Frage mit einem Ja beantworten. Falls das nicht der Fall ist, so würde Korkut auch die bisherige Arbeit zu einem Teil fortführen und im Lauf der Zeit Eure Mannschaft seinen Wünschen entsprechend umbauen. Das kann allerdings dann nach zwei bis drei Wechselperioden zu Schwierigkeiten führen, wenn sich der Erfolg dann nicht einstellt.
Korkut probiert auch immer mal wieder gerne einen Spieler aus den U-Mannschaften aus und versucht diese zu integrieren. Dazu kommt auch, dass er ehemaligen Spielern durchaus die Treue erweist, so dass aus der ehemaligen Hoffenheimer Jugend auch einige Spieler zu uns kamen. Karaman ist allerdings der Einzige, welcher davon heute noch in unserem Kader ist (Hirsch ist verliehen, der Rest wieder abgegeben). Wenn ihr ihn verpflichten sollten, dann kann ich mir vorstellen, dass einige aus der zweiten Reihe von Hannover auch in der Zukunft bei Euch zu finden sind.
Am Ende gibt es Für und Wider, was seine Verpflichtung angeht und ich denke, dass er in manchen Bezügen auch noch etwas mehr Erfahrung braucht, was in der zweiten Liga funktionieren kann. Genau deswegen gibt es bei uns heute noch zig Diskussionen, ob Korkut nicht heute noch der bessere Trainer für uns wäre. Wahrscheinlich wären wir dann letzte Saison schon abgestiegen, hätten aber mit dem Konzept etwas aus der zweiten Liga aufbauen können. Nun dümpeln wir in dieser Saison am Tabellenende herum und sollten wir absteigen, haben wir zwar einige Spieler für die zweite LIga, aber ob das Konzept dann noch steht ist eben fraglich.
01.02.2016 - 20:05 Uhr
Zitat von KSCfan1995
Ich bin mir ziemlich sicher, dass er schon weiss wer Trainer wird. Denke es wird Korkut, schade! Die letzten paar Monate unter Kaucze werde ich noch genießen, danach sehe ich schwarz. (Ist mein Gefühl, sorry für den Pessimismus).
Zitat von UtzdieWutz
Danke für die Info.
Spätestens jetzt ist er ganz draussen. Das war keine gute Idee von Agi.
Danke für die Info.
Spätestens jetzt ist er ganz draussen. Das war keine gute Idee von Agi.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass er schon weiss wer Trainer wird. Denke es wird Korkut, schade! Die letzten paar Monate unter Kaucze werde ich noch genießen, danach sehe ich schwarz. (Ist mein Gefühl, sorry für den Pessimismus).
letztendlich kommt es wie es kommt. wir haben null mitspracherecht. aber eins ist auch klar. jeder trainer der es wird hat verdammt nochmal das recht, dass man erst über ihn urteilt, wenn ergebnisse es zulassen.
also biite schenkt euch eure sinnlosen vorverurteilungen.
das wort schade ist echt unangebracht....
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