Taktik und Spielsysteme
21.07.2011 - 09:17 Uhr
08.07.2025 - 18:19 Uhr
Das in der Rückrunde der vergangenen Runde eingepflegte Spiel mit Dreier- beziehungsweise Fünferkette dürfte der 42-Jährige auch in der neuen Saison favorisieren. In der am Dienstagvormittag gestarteten dritten Vorbereitungswoche werden auf dem Platz auch die taktischen Inhalte mehr und mehr an Gewicht gewinnen. Der möglichst fließende Systemwechsel vom Spiel mit Dreier- auf Viererkette wird in den kommenden Wochen weiter eingeschliffen.
bnn
bnn
08.07.2025 - 19:22 Uhr
04.08.2025 - 09:31 Uhr
Etwas was mir aufgefallen ist gegen Münster ist wieder das in Liga 2 das Team das sich im Pressing befindet/hoch anläuft das Momentum an sich reißt.
So ab der 30min verlieren wir den Zugriff und überlassen den Ball komplett und sind auch was das Pressing angeht eher weniger present. Hier würden bräuchten wir eigentlich unsere guten Zocker die mit Kombinationsspiel das Pressing des Gegners spielerisch lösen anstatt das andauernde vorgebolze und somit dem Kontrollverlust.
Ich hoffe somit in den nächsten Spielen auf mehr eigene Ballbesitzphasen um unser Problem, leider immer noch, die Defensive besser zu stabilisieren.
So ab der 30min verlieren wir den Zugriff und überlassen den Ball komplett und sind auch was das Pressing angeht eher weniger present. Hier würden bräuchten wir eigentlich unsere guten Zocker die mit Kombinationsspiel das Pressing des Gegners spielerisch lösen anstatt das andauernde vorgebolze und somit dem Kontrollverlust.
Ich hoffe somit in den nächsten Spielen auf mehr eigene Ballbesitzphasen um unser Problem, leider immer noch, die Defensive besser zu stabilisieren.
04.08.2025 - 09:41 Uhr
Zitat von KSC-Boy
Wäre meine Variante beim Rückstand bzw gegen Gegner wo nur Mauern
Wäre meine Variante beim Rückstand bzw gegen Gegner wo nur Mauern
Mauern hat noch nie geklappt beim KSC. Ich sehe es wie Bob Tschiggarillo unten, wir müssen weiterspielen versuchen den Ball zu halten und mit unseren technisch starken Spielern auch mal eine langweilige Ballzirkulation hinzukriegen um damit den Gegner laufen zu lassen.
Warten wir ab, mauern oder lassen den Gegner Luft fangen wir uns irgendwann einen.
Aber Vorteil nach dem 2:2: wir haben auf den Sieg gespielt und haben es auch umgesetzt! Sehr wichtig
04.08.2025 - 10:13 Uhr
Zitat von Ausgebobbt
Etwas was mir aufgefallen ist gegen Münster ist wieder das in Liga 2 das Team das sich im Pressing befindet/hoch anläuft das Momentum an sich reißt.
Etwas was mir aufgefallen ist gegen Münster ist wieder das in Liga 2 das Team das sich im Pressing befindet/hoch anläuft das Momentum an sich reißt.
das ist richtig und ist ja auch ein Ziel des Pressings, wenn man den Ball dann nicht in vorderster Front gewinnt, dann versucht man den Gegner dazu zu "nötigen" lange Bälle zu schlagen um dort, spätestens mit dem zweiten Ball, diesen für sich zu entscheiden.
Da kommt es dann primär auf die Qualität der Zielspieler und das Mitarbeiten der Linie dahinter an, denn gut umgesetzt kann man das auch zu seinem Vorteil nutzen, siehe den Part weiter unten.
So ab der 30min verlieren wir den Zugriff und überlassen den Ball komplett und sind auch was das Pressing angeht eher weniger present. Hier würden bräuchten wir eigentlich unsere guten Zocker die mit Kombinationsspiel das Pressing des Gegners spielerisch lösen anstatt das andauernde vorgebolze und somit dem Kontrollverlust.
ich finde schon, dass das letztes Jahr das ausgedachte Ziel war, wir hatten da vor allem auch viele Ballbesitzphasen vor des Gegners Strafraum, ohne (mehrheitlich) mit klugen Bällen oder schnellem Kombinationsspiel durch deren Ketten zu kommen.
In diesem Jahr glaube ich, dass man die langen Bälle wieder verstärkt als Element einzubauen versucht, das war in der Vorbereitung schon auffällig, auch am Samstag gab es davon einige, z.B. das 2:0, bei dem Sebi von rechts hinten den langen Ball auf LBF schlägt, womit das gesamte gegnerische Team überspielt wurde. (spricht heute noch jemand vom Packing?
) Das mag für viele ermüdend aussehen, weil es oft als Befreiung in Verlegenheit interpretiert wird, je nachdem wie gut die gegnerischen Verteidiger sich dagegen wehren sieht, sieht es dann eben nach "Planlosigkeit" aus.
Aber unsererseits denke ich, haben wir mit Simic und LBF für diese Variante zwei ideale Optionen.
Auch der roten Karte ging ein langer Schlag auf Simic (durch Bernat) voraus, der verlängert per Kopf und LBF erarbeitet sich im Laufduell die bessere Position gegen den "letzten Mann", was im Endeffekt zum Foul führt und ebenfalls durch diese "Variante" hervorgerufen wurde.
Wichtig ist dabei eben, dass man mit den langen Bällen auch was anfangen kann, wenn man den Gegner aber zuvor hat pressen lassen oder auch ruhiger "kommen lässt", kann man so mit individueller Qualität auch die letzte Linie angreifen ohne die Gefahr in einem gefährlicheren Bereich des Spielfelds zu riskieren.
Versteh mich nicht falsch, ich finde auch, dass wir gerade wenns ums spielerische geht noch viel Qualität aus dem Personal rausholen können, auf der linken Seite klappt das ja oft gut, wenn Wani den Ball hat und Herold überläuft erarbeiten wir uns viele Raumgewinne und Flanken.
Rechts glaube ich, kann das vor allem mit RPP nochmal zunehmen, mit Sebi hat man halt die Defensiv stabiliere Variate.
Für den spielerischen Part haben wir aber im Moment vor der 6 noch zu wenig Personal im Raum, geht hier der Ball verloren dann kann jeder Gegenstoß verheerende Folgen haben, ich denke aber dass hier Andi Müller gerade mit der Zeit von Wani und Egloff profitieren wird, wenn die noch ein bisschen besser eingespielt sind.
Auch die Stürmer haben sich in den bisherigen (Test)spielen ja auch gerne mal fallen lassen um sich den Ball abzuholen, aber ein Tiki-Taka über die Mitte werden wir wohl eher selten sehen.
Insgesamt finde ich hier eine gesunde Mischung eine gute Option, denn wie gesagt, gerade mit Simic und LBF haben wir für die langen Bälle zwei Empfänger, die daraus kapital schlagen können müssten.
Auf Sicht wird es nötig sein dahinter mit Wani, Egloff und je nach Spielsituation auch Müller die geretten Abpraller der Verteidiger als zweiten Ball zu gewinnen.
Dass diese "Taktik" auch in Ballverlusten resultiert ist ja logisch, dafür bietet sie uns die Möglichkeit einen Großteil des Spielfelds zu überbringen und u.U. mit viel Platz gegen die letzte Linie ins Laufduell zu gehen (LBF) oder mit klugem Abschirmen den Ball auf Egloff oder Wani abzulegen.
Wir hatten letztes Jahr leider viel zu oft die Situation, dass wir den Ball vorm letzten Drittel des Gegners hin und her geschoben haben, aber nicht durchbrechen konnten, daher sehe ich dieses Vorgehen (in Maßen) als mögliche zusätzliche Variante unser Spiel zu erweitern, selbst wenn "lange Bälle" im ersten Moment immer eher nach Notlösung aussehen.
Wie erwähnt, am Samstag resultierte sowohl die rote Karte, als auch das 2:0 aus solchen langen Bällen, bei denen der Gegner aufgerückt war.
Dennoch, wie erwähnt, ich glaube unser Personal bietet die Möglichkeit spielerisch noch mehr rauszuholen, als es in der jüngeren Vergangenheit der Fall war, richtige Lichtmomente gibt es zwar vereinzelt, aber mit dem vorhandenen Personal sollte da auch noch etwas mehr drin sein und auch das sollten wir ausbauen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Annold am 04.08.2025 um 10:19 Uhr bearbeitet
04.08.2025 - 11:11 Uhr
Zitat von Annold
das ist richtig und ist ja auch ein Ziel des Pressings, wenn man den Ball dann nicht in vorderster Front gewinnt, dann versucht man den Gegner dazu zu "nötigen" lange Bälle zu schlagen um dort, spätestens mit dem zweiten Ball, diesen für sich zu entscheiden.
Da kommt es dann primär auf die Qualität der Zielspieler und das Mitarbeiten der Linie dahinter an, denn gut umgesetzt kann man das auch zu seinem Vorteil nutzen, siehe den Part weiter unten.
So ab der 30min verlieren wir den Zugriff und überlassen den Ball komplett und sind auch was das Pressing angeht eher weniger present. Hier würden bräuchten wir eigentlich unsere guten Zocker die mit Kombinationsspiel das Pressing des Gegners spielerisch lösen anstatt das andauernde vorgebolze und somit dem Kontrollverlust.
ich finde schon, dass das letztes Jahr das ausgedachte Ziel war, wir hatten da vor allem auch viele Ballbesitzphasen vor des Gegners Strafraum, ohne (mehrheitlich) mit klugen Bällen oder schnellem Kombinationsspiel durch deren Ketten zu kommen.
In diesem Jahr glaube ich, dass man die langen Bälle wieder verstärkt als Element einzubauen versucht, das war in der Vorbereitung schon auffällig, auch am Samstag gab es davon einige, z.B. das 2:0, bei dem Sebi von rechts hinten den langen Ball auf LBF schlägt, womit das gesamte gegnerische Team überspielt wurde. (spricht heute noch jemand vom Packing?
)
Das mag für viele ermüdend aussehen, weil es oft als Befreiung in Verlegenheit interpretiert wird, je nachdem wie gut die gegnerischen Verteidiger sich dagegen wehren sieht, sieht es dann eben nach "Planlosigkeit" aus.
Aber unsererseits denke ich, haben wir mit Simic und LBF für diese Variante zwei ideale Optionen.
Auch der roten Karte ging ein langer Schlag auf Simic (durch Bernat) voraus, der verlängert per Kopf und LBF erarbeitet sich im Laufduell die bessere Position gegen den "letzten Mann", was im Endeffekt zum Foul führt und ebenfalls durch diese "Variante" hervorgerufen wurde.
Wichtig ist dabei eben, dass man mit den langen Bällen auch was anfangen kann, wenn man den Gegner aber zuvor hat pressen lassen oder auch ruhiger "kommen lässt", kann man so mit individueller Qualität auch die letzte Linie angreifen ohne die Gefahr in einem gefährlicheren Bereich des Spielfelds zu riskieren.
Versteh mich nicht falsch, ich finde auch, dass wir gerade wenns ums spielerische geht noch viel Qualität aus dem Personal rausholen können, auf der linken Seite klappt das ja oft gut, wenn Wani den Ball hat und Herold überläuft erarbeiten wir uns viele Raumgewinne und Flanken.
Rechts glaube ich, kann das vor allem mit RPP nochmal zunehmen, mit Sebi hat man halt die Defensiv stabiliere Variate.
Für den spielerischen Part haben wir aber im Moment vor der 6 noch zu wenig Personal im Raum, geht hier der Ball verloren dann kann jeder Gegenstoß verheerende Folgen haben, ich denke aber dass hier Andi Müller gerade mit der Zeit von Wani und Egloff profitieren wird, wenn die noch ein bisschen besser eingespielt sind.
Auch die Stürmer haben sich in den bisherigen (Test)spielen ja auch gerne mal fallen lassen um sich den Ball abzuholen, aber ein Tiki-Taka über die Mitte werden wir wohl eher selten sehen.
Insgesamt finde ich hier eine gesunde Mischung eine gute Option, denn wie gesagt, gerade mit Simic und LBF haben wir für die langen Bälle zwei Empfänger, die daraus kapital schlagen können müssten.
Auf Sicht wird es nötig sein dahinter mit Wani, Egloff und je nach Spielsituation auch Müller die geretten Abpraller der Verteidiger als zweiten Ball zu gewinnen.
Dass diese "Taktik" auch in Ballverlusten resultiert ist ja logisch, dafür bietet sie uns die Möglichkeit einen Großteil des Spielfelds zu überbringen und u.U. mit viel Platz gegen die letzte Linie ins Laufduell zu gehen (LBF) oder mit klugem Abschirmen den Ball auf Egloff oder Wani abzulegen.
Wir hatten letztes Jahr leider viel zu oft die Situation, dass wir den Ball vorm letzten Drittel des Gegners hin und her geschoben haben, aber nicht durchbrechen konnten, daher sehe ich dieses Vorgehen (in Maßen) als mögliche zusätzliche Variante unser Spiel zu erweitern, selbst wenn "lange Bälle" im ersten Moment immer eher nach Notlösung aussehen.
Wie erwähnt, am Samstag resultierte sowohl die rote Karte, als auch das 2:0 aus solchen langen Bällen, bei denen der Gegner aufgerückt war.
Dennoch, wie erwähnt, ich glaube unser Personal bietet die Möglichkeit spielerisch noch mehr rauszuholen, als es in der jüngeren Vergangenheit der Fall war, richtige Lichtmomente gibt es zwar vereinzelt, aber mit dem vorhandenen Personal sollte da auch noch etwas mehr drin sein und auch das sollten wir ausbauen.
Zitat von Ausgebobbt
Etwas was mir aufgefallen ist gegen Münster ist wieder das in Liga 2 das Team das sich im Pressing befindet/hoch anläuft das Momentum an sich reißt.
Etwas was mir aufgefallen ist gegen Münster ist wieder das in Liga 2 das Team das sich im Pressing befindet/hoch anläuft das Momentum an sich reißt.
das ist richtig und ist ja auch ein Ziel des Pressings, wenn man den Ball dann nicht in vorderster Front gewinnt, dann versucht man den Gegner dazu zu "nötigen" lange Bälle zu schlagen um dort, spätestens mit dem zweiten Ball, diesen für sich zu entscheiden.
Da kommt es dann primär auf die Qualität der Zielspieler und das Mitarbeiten der Linie dahinter an, denn gut umgesetzt kann man das auch zu seinem Vorteil nutzen, siehe den Part weiter unten.
So ab der 30min verlieren wir den Zugriff und überlassen den Ball komplett und sind auch was das Pressing angeht eher weniger present. Hier würden bräuchten wir eigentlich unsere guten Zocker die mit Kombinationsspiel das Pressing des Gegners spielerisch lösen anstatt das andauernde vorgebolze und somit dem Kontrollverlust.
ich finde schon, dass das letztes Jahr das ausgedachte Ziel war, wir hatten da vor allem auch viele Ballbesitzphasen vor des Gegners Strafraum, ohne (mehrheitlich) mit klugen Bällen oder schnellem Kombinationsspiel durch deren Ketten zu kommen.
In diesem Jahr glaube ich, dass man die langen Bälle wieder verstärkt als Element einzubauen versucht, das war in der Vorbereitung schon auffällig, auch am Samstag gab es davon einige, z.B. das 2:0, bei dem Sebi von rechts hinten den langen Ball auf LBF schlägt, womit das gesamte gegnerische Team überspielt wurde. (spricht heute noch jemand vom Packing?
) Das mag für viele ermüdend aussehen, weil es oft als Befreiung in Verlegenheit interpretiert wird, je nachdem wie gut die gegnerischen Verteidiger sich dagegen wehren sieht, sieht es dann eben nach "Planlosigkeit" aus.
Aber unsererseits denke ich, haben wir mit Simic und LBF für diese Variante zwei ideale Optionen.
Auch der roten Karte ging ein langer Schlag auf Simic (durch Bernat) voraus, der verlängert per Kopf und LBF erarbeitet sich im Laufduell die bessere Position gegen den "letzten Mann", was im Endeffekt zum Foul führt und ebenfalls durch diese "Variante" hervorgerufen wurde.
Wichtig ist dabei eben, dass man mit den langen Bällen auch was anfangen kann, wenn man den Gegner aber zuvor hat pressen lassen oder auch ruhiger "kommen lässt", kann man so mit individueller Qualität auch die letzte Linie angreifen ohne die Gefahr in einem gefährlicheren Bereich des Spielfelds zu riskieren.
Versteh mich nicht falsch, ich finde auch, dass wir gerade wenns ums spielerische geht noch viel Qualität aus dem Personal rausholen können, auf der linken Seite klappt das ja oft gut, wenn Wani den Ball hat und Herold überläuft erarbeiten wir uns viele Raumgewinne und Flanken.
Rechts glaube ich, kann das vor allem mit RPP nochmal zunehmen, mit Sebi hat man halt die Defensiv stabiliere Variate.
Für den spielerischen Part haben wir aber im Moment vor der 6 noch zu wenig Personal im Raum, geht hier der Ball verloren dann kann jeder Gegenstoß verheerende Folgen haben, ich denke aber dass hier Andi Müller gerade mit der Zeit von Wani und Egloff profitieren wird, wenn die noch ein bisschen besser eingespielt sind.
Auch die Stürmer haben sich in den bisherigen (Test)spielen ja auch gerne mal fallen lassen um sich den Ball abzuholen, aber ein Tiki-Taka über die Mitte werden wir wohl eher selten sehen.
Insgesamt finde ich hier eine gesunde Mischung eine gute Option, denn wie gesagt, gerade mit Simic und LBF haben wir für die langen Bälle zwei Empfänger, die daraus kapital schlagen können müssten.
Auf Sicht wird es nötig sein dahinter mit Wani, Egloff und je nach Spielsituation auch Müller die geretten Abpraller der Verteidiger als zweiten Ball zu gewinnen.
Dass diese "Taktik" auch in Ballverlusten resultiert ist ja logisch, dafür bietet sie uns die Möglichkeit einen Großteil des Spielfelds zu überbringen und u.U. mit viel Platz gegen die letzte Linie ins Laufduell zu gehen (LBF) oder mit klugem Abschirmen den Ball auf Egloff oder Wani abzulegen.
Wir hatten letztes Jahr leider viel zu oft die Situation, dass wir den Ball vorm letzten Drittel des Gegners hin und her geschoben haben, aber nicht durchbrechen konnten, daher sehe ich dieses Vorgehen (in Maßen) als mögliche zusätzliche Variante unser Spiel zu erweitern, selbst wenn "lange Bälle" im ersten Moment immer eher nach Notlösung aussehen.
Wie erwähnt, am Samstag resultierte sowohl die rote Karte, als auch das 2:0 aus solchen langen Bällen, bei denen der Gegner aufgerückt war.
Dennoch, wie erwähnt, ich glaube unser Personal bietet die Möglichkeit spielerisch noch mehr rauszuholen, als es in der jüngeren Vergangenheit der Fall war, richtige Lichtmomente gibt es zwar vereinzelt, aber mit dem vorhandenen Personal sollte da auch noch etwas mehr drin sein und auch das sollten wir ausbauen.
Finde deine Analyse sehr schlüssig und finde die Idee des Packings durch lange Bälle gut, Simic braucht dann aber echt jede Woche Essen wie zwischen Weihnachten und Neujahr das er hier sich noch besser im 1vs1 durchsetzten kann
. Glaube aber auch das über die Spielzeit hinweg das Passpiel und nach der sogenannte Findungsphase der Jungs sich die Qualität der Kombinationen auch erhöhen wird. Die einzeln Spieler haben wir hierzu auf alle Fälle was die technische Fähigkeit angeht.
Lassen wir uns Überaschen wie es gegen einen noch Spielstärkeren gegner sein wird wie die Hertha. Ich fan nähmlich sogar PM recht ordentlich diesbezüglich vorallem einen Amenyido…
10.08.2025 - 16:08 Uhr
Was mir an drei „neuen“ Spielern bisher im Vergleich zum größten Teil der letzten Saison besonders gefällt, ist, wie sie sich am Spielaufbau beteiligen können. Namentlich: Lou Ben Farhat, Li Egloff und Andreas Müller.
Andreas Müller ist jemand, der Bälle spielen kann auf die zweite und erste Reihe, die flache und präzise in den Fuß kommen und gut wieder prallen gelassen werden können. Er selbst ist auch gerne derjenige, der diese Bälle dann aufnimmt und so das Spiel vor sich hat. Das hat uns letztes Jahr aus meiner Sicht immens gefällt. Wir standen immer mit dem Rücken zum gegnerischen Torhüter im Mittelfeld, wenn wir den Ball hatten.
Li Egloff ist jemand, der in den Zwischenräumen die Anspielstationen bietet, die notwendig sind um aufzudrehen, wenn das, was ich zu Müller gesagt habe, nicht möglich ist. Oft sind das nur kurze Wege und kurze Bälle, die es aber ermöglichen, das Spiel vor sich zu haben. Dafür hat er heute gerne die Position verlassen, aber bedeutenden Anteil daran gehabt, dass wir Angriffe einleiten konnten.
Ben Farhat hat aus meiner Sicht ein tolles Gespür dafür, wann er sich kurz anbieten muss, entgegenkommen muss, um das Spiel für solche Bälle zu öffnen. Das hat er heute mehrfach im Zusammenspiel mit Egloff und Müller gezeigt. Für mich erfrischend zu sehen, dass es nicht mehr ausschließlich über Wanitzek laufen muss.
Andreas Müller ist jemand, der Bälle spielen kann auf die zweite und erste Reihe, die flache und präzise in den Fuß kommen und gut wieder prallen gelassen werden können. Er selbst ist auch gerne derjenige, der diese Bälle dann aufnimmt und so das Spiel vor sich hat. Das hat uns letztes Jahr aus meiner Sicht immens gefällt. Wir standen immer mit dem Rücken zum gegnerischen Torhüter im Mittelfeld, wenn wir den Ball hatten.
Li Egloff ist jemand, der in den Zwischenräumen die Anspielstationen bietet, die notwendig sind um aufzudrehen, wenn das, was ich zu Müller gesagt habe, nicht möglich ist. Oft sind das nur kurze Wege und kurze Bälle, die es aber ermöglichen, das Spiel vor sich zu haben. Dafür hat er heute gerne die Position verlassen, aber bedeutenden Anteil daran gehabt, dass wir Angriffe einleiten konnten.
Ben Farhat hat aus meiner Sicht ein tolles Gespür dafür, wann er sich kurz anbieten muss, entgegenkommen muss, um das Spiel für solche Bälle zu öffnen. Das hat er heute mehrfach im Zusammenspiel mit Egloff und Müller gezeigt. Für mich erfrischend zu sehen, dass es nicht mehr ausschließlich über Wanitzek laufen muss.
15.09.2025 - 10:00 Uhr
Hallo zusammen,
ich habe mal eine Tabelle zusammengestellt, bestehend aus den 14 Mannschaften, die sowohl diese als auch letzte Saison in Liga 2 gespielt haben, beginnend mit dem 23. Spieltag der Saison 24/25.
Warum dieser Termin?
Weil wir seit diesem Spieltag auf 3er-Kette gewechselt haben und mit dem abgelaufenen Spieltag nun exakt 17 Spiele (also eine Halbserie) absolviert sind.
Hier das Resultat:
1. Elversberg 31:12 33
2. KSC 24:16 33
3. Hannover 21:19 29
4. Darmstadt 26:23 27
5. Paderborn 25:22 26
6. Hertha 21:19 24
7. Münster 24:19 23
8. K´Lautern 25:28 23
9. Düsseldorf 23:30 23
10. Braunschweig 23:32 21
11. Schalke 18:25 20
12. Fürth 24:30 19
13. Magdeburg 24:31 18
14. Nürnberg 21:26 15
Wir haben damit unseren Gegentorschnitt auf einen Wert von 0.941 gesenkt (von zuvor 1.909 während der Saison24/25 bis Spieltag 22), während der Punkteschnitt auf 1.941 angewachsen ist (von zuvor 1.364).
Hochgerechnet auf eine Saison (Achtung nur statistische Werte!) wären das 32 Gegentore und 66 Punkte.
Natürlich verzerrt diese Tabelle die Werte durch den Saisonwechsel und neue Mannschaften( die hier nicht berücksichtigt sind), aber ich denke, dass die Tendenz schon zeigt, dass das primäre Ziel, die Reduktion der Gegentore und damit einhergehend eine erhöhte Wahrscheinlichkeit "in die Punkte zu kommen" mit dieser taktischen Maßnahme erfüllt wurde.
ich habe mal eine Tabelle zusammengestellt, bestehend aus den 14 Mannschaften, die sowohl diese als auch letzte Saison in Liga 2 gespielt haben, beginnend mit dem 23. Spieltag der Saison 24/25.
Warum dieser Termin?
Weil wir seit diesem Spieltag auf 3er-Kette gewechselt haben und mit dem abgelaufenen Spieltag nun exakt 17 Spiele (also eine Halbserie) absolviert sind.
Hier das Resultat:
1. Elversberg 31:12 33
2. KSC 24:16 33
3. Hannover 21:19 29
4. Darmstadt 26:23 27
5. Paderborn 25:22 26
6. Hertha 21:19 24
7. Münster 24:19 23
8. K´Lautern 25:28 23
9. Düsseldorf 23:30 23
10. Braunschweig 23:32 21
11. Schalke 18:25 20
12. Fürth 24:30 19
13. Magdeburg 24:31 18
14. Nürnberg 21:26 15
Wir haben damit unseren Gegentorschnitt auf einen Wert von 0.941 gesenkt (von zuvor 1.909 während der Saison24/25 bis Spieltag 22), während der Punkteschnitt auf 1.941 angewachsen ist (von zuvor 1.364).
Hochgerechnet auf eine Saison (Achtung nur statistische Werte!) wären das 32 Gegentore und 66 Punkte.
Natürlich verzerrt diese Tabelle die Werte durch den Saisonwechsel und neue Mannschaften( die hier nicht berücksichtigt sind), aber ich denke, dass die Tendenz schon zeigt, dass das primäre Ziel, die Reduktion der Gegentore und damit einhergehend eine erhöhte Wahrscheinlichkeit "in die Punkte zu kommen" mit dieser taktischen Maßnahme erfüllt wurde.
16.09.2025 - 06:51 Uhr
https://youtu.be/q9bE_doHwmo?si=hZVKay1E1yKvg4xT
Der gute Artsy_football hat sich unserem KSC angenommen und unsere Taktik in einem kurzen Video analysiert...
Der gute Artsy_football hat sich unserem KSC angenommen und unsere Taktik in einem kurzen Video analysiert...
17.09.2025 - 21:47 Uhr
Zitat von Angolo0810
https://youtu.be/q9bE_doHwmo?si=hZVKay1E1yKvg4xT
Der gute Artsy_football hat sich unserem KSC angenommen und unsere Taktik in einem kurzen Video analysiert...
https://youtu.be/q9bE_doHwmo?si=hZVKay1E1yKvg4xT
Der gute Artsy_football hat sich unserem KSC angenommen und unsere Taktik in einem kurzen Video analysiert...
Interessanter Beitrag - vielen Dank dafür.
Das mit dem niedrigsten Ballbesitz der Liga ist mir auch schon aufgefallen. Ist das eine reine Folge der neuen defensiven Ausrichtung? Würde mich interessieren was der Trainer dazu sagt. Vielleicht liest ja ein Journalist mit und kann auf der PK eine Frage dazu stellen 😉
Eigentlich stand der Fußball unter Eichner für eine kontinuierliche spielerische Weiterentwicklung mit Fokus auf Ballbesitz und Dominanz. Daher überraschen mich die aktuellen Werte, da wir in unserem Team mMn schon Spieler haben die mit der Kugel umzugehen wissen.
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