Pressethread (Hinrunde 07/08)
19.06.2007 - 15:22 Uhr
29.06.2007 - 13:34 Uhr
Meilenstein Grundsteinlegung
Im Moment weist im Umfeld von Arminia Bielefeld wenig darauf hin, dass sich der Bundesligist aktuell in der Sommerpause befindet. Schlag auf Schlag reiht sich ein Großereignis ans andere. Während sich Arminias Vereinsoffizielle am Donnerstag über den regen Besuch bei der Saisoneröffnung freuten, stand schon am Freitagmorgen der nächste wichtige, zukunftsweisende Termin auf dem Programm: Die Grundsteinlegung der neuen Haupttribüne.
Nachdem die lieb gewonnene, aber nicht mehr zeitgemäße Stehplatztribüne in den Wochen zuvor Stück für Stück abgetragen worden war, kam am Freitag endlich der Tag, auf den Roland Kentsch drei Jahre lang hingefiebert hatte. Nachdem Präsident Hans-Hermann Schwick in seiner Eröffnungsrede einen kurzen historischen Abriss über die historische Entwicklung der SchücoArena zum Besten gegeben hatte, ließ der sichtlich zufriedene DSC-Finanzgeschäftsführer noch einmal die letzten drei Jahre Revue passieren.
Kentsch sprach von einem „steinigen Weg“, den es in der Entwicklungsphase des Neubaus zurückzulegen galt. Offen bekannte er sich zu „starken Zweifeln“, die ihn und den Verein bisweilen überkommen hätten, „ob tatsächlich alles zu realisieren ist“. Wichtig sei in diesen Phasen vor allem der Zuspruch seiner beiden Mitstreiter der ersten Stunde gewesen: Architekt Frank Stopfel, der für die Baupläne verantwortlich zeichnet sowie Ulrich Möntmann, Projektentwickler und Makler der neuen Arena-Büroräumlichkeiten.
Im Zuge dessen erinnerte Kentsch an die ersten losen Ideen für den Tribünenbau, die die drei Herren 2004 bei einem Gespräch in einer Kneipe zusammentrugen, die passenderweise den Namen „Milestones“ trägt, zu deutsch: „Meilensteine“.
Stopfel selbst konnte anschließend seine Vorfreude auf die künftig „vollkommene, in sich geschlossene SchücoArena“ kaum verbergen und leitete mit einer knappen historischen Begriffserklärung zur Grundsteinlegung über. Diese galt in der Antike als Marke, an der Baumeister ihre Baumaße fixierten. Heute erfüllt die Grundsteinlegung in erster Linie symbolische und tradierende Funktionen.
Eine Art Zeitkapsel aus Edelstahl wird in das Baufundament einzementiert und mit gegenwärtigen Zeitdokumenten gefüllt, die für folgende Generationen aufbewahrt werden. Dabei hofft Stopfel darauf, dass „unser Grundstein frühestens von der überübernächsten Generation geöffnet wird.“
Die Kapsel enthält nun die aktuelle Ausgabe des Clubmagazins „HALBVIER“, die jeweilige Tagesausgabe der beiden Bielefelder Lokalzeitungen „Westfalen-Blatt“ und „Neue Westfälische“, etwas Kleingeld in der aktuellen Euro-Währung, das neue Trikot der kommenden Spielzeit, eine Fananleihe, drei kleine Punkte (symbolisch für sportlichen Erfolg) sowie die ersten auf der Restaurantquittung des „Milestones“ verewigten Baupläne von 2004. Hans-Hermann Schwick steuerte obendrein einen altägyptischen blauen Skarabäus bei.
Der Grundstein befindet sich im Übrigen genau an der Stelle, an der nach Fertigstellung der Tribüne die so genannte „Blaue Wand“ entstehen soll. Auf dieser Wand werden sämtliche Anleger verewigt, die mit dem Erwerb einer Arminia-Fananleihe einen Teil zur Finanzierung des für den Verein existenziellen Tribünenausbaus beigetragen haben.
Dankende Worte richtete Roland Kentsch während der feierlichen Zeremonie an die Stadt Bielefeld, die er in der Ausbaufrage als „stets verlässlichen Partner“ rühmte und in Person des Bielefelder Baudezernenten Gregor Moss vertreten war. Moss setzte die Anwesenden darüber in Kenntnis, dass es sich bei der Osttribüne um „das wahrscheinlich größte zusammenhängende Baufundament Bielefelds handelt“ und gab die beeindruckenden Maße bekannt: 120 Meter in der Länge, 10 Meter in der Breite, 2 Meter in der Tiefe.
Bauunternehmer Klaus Langenscheidt freut sich nach Abriss der alten Tribüne darauf, „nun eine endgültige Bauabnahme für die Arena zu bekommen, nachdem ich zuvor immer nur Teilabnahmen erhalten hatte.“ Roland Kentsch vergaß trotz aller Freude über die Grundsteinlegung nicht, am Ende der Veranstaltung auf den „strengen Zeitplan“ hinzuweisen, der vor allen Beteiligten liege, um nach Fertigstellung in einem halben Jahr „etwas konkurrenzfähiger in der Bundesliga zu werden.“
Die bis dato absolut im Zeitplan befindlichen Baumaßnahmen erhalten in den nächsten Tagen einen offiziellen Anstrich: Ein 10x12 Meter großes Banner wird an der DSC-Geschäftsstelle angebracht und informiert Interessierte über die Nutzungsmöglichkeiten der neuen Tribüne. Schließlich ist sie nicht nur für Fußballfans ein Gewinn, sondern bietet auch exklusive Büroflächen und Kontaktmöglichkeiten für VIPs und Unternehmen.
Im Rahmen der Grundsteinlegung gilt auch den beiden offiziellen „Bau auf Blau“-Partnern, der Firma Schüco und dem Baustoff-Centrum Linnebecker, besonderer Dank. Beide Bielefelder Unternehmen mit langjähriger Tradition präsentieren seit Anbeginn der Bauarbeiten auf www.arminia-bielefeld.de eine Webcam, die Live-Bilder vom Ausbau präsentiert.
QUELLE: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5699
Im Moment weist im Umfeld von Arminia Bielefeld wenig darauf hin, dass sich der Bundesligist aktuell in der Sommerpause befindet. Schlag auf Schlag reiht sich ein Großereignis ans andere. Während sich Arminias Vereinsoffizielle am Donnerstag über den regen Besuch bei der Saisoneröffnung freuten, stand schon am Freitagmorgen der nächste wichtige, zukunftsweisende Termin auf dem Programm: Die Grundsteinlegung der neuen Haupttribüne.
Nachdem die lieb gewonnene, aber nicht mehr zeitgemäße Stehplatztribüne in den Wochen zuvor Stück für Stück abgetragen worden war, kam am Freitag endlich der Tag, auf den Roland Kentsch drei Jahre lang hingefiebert hatte. Nachdem Präsident Hans-Hermann Schwick in seiner Eröffnungsrede einen kurzen historischen Abriss über die historische Entwicklung der SchücoArena zum Besten gegeben hatte, ließ der sichtlich zufriedene DSC-Finanzgeschäftsführer noch einmal die letzten drei Jahre Revue passieren.
Kentsch sprach von einem „steinigen Weg“, den es in der Entwicklungsphase des Neubaus zurückzulegen galt. Offen bekannte er sich zu „starken Zweifeln“, die ihn und den Verein bisweilen überkommen hätten, „ob tatsächlich alles zu realisieren ist“. Wichtig sei in diesen Phasen vor allem der Zuspruch seiner beiden Mitstreiter der ersten Stunde gewesen: Architekt Frank Stopfel, der für die Baupläne verantwortlich zeichnet sowie Ulrich Möntmann, Projektentwickler und Makler der neuen Arena-Büroräumlichkeiten.
Im Zuge dessen erinnerte Kentsch an die ersten losen Ideen für den Tribünenbau, die die drei Herren 2004 bei einem Gespräch in einer Kneipe zusammentrugen, die passenderweise den Namen „Milestones“ trägt, zu deutsch: „Meilensteine“.
Stopfel selbst konnte anschließend seine Vorfreude auf die künftig „vollkommene, in sich geschlossene SchücoArena“ kaum verbergen und leitete mit einer knappen historischen Begriffserklärung zur Grundsteinlegung über. Diese galt in der Antike als Marke, an der Baumeister ihre Baumaße fixierten. Heute erfüllt die Grundsteinlegung in erster Linie symbolische und tradierende Funktionen.
Eine Art Zeitkapsel aus Edelstahl wird in das Baufundament einzementiert und mit gegenwärtigen Zeitdokumenten gefüllt, die für folgende Generationen aufbewahrt werden. Dabei hofft Stopfel darauf, dass „unser Grundstein frühestens von der überübernächsten Generation geöffnet wird.“
Die Kapsel enthält nun die aktuelle Ausgabe des Clubmagazins „HALBVIER“, die jeweilige Tagesausgabe der beiden Bielefelder Lokalzeitungen „Westfalen-Blatt“ und „Neue Westfälische“, etwas Kleingeld in der aktuellen Euro-Währung, das neue Trikot der kommenden Spielzeit, eine Fananleihe, drei kleine Punkte (symbolisch für sportlichen Erfolg) sowie die ersten auf der Restaurantquittung des „Milestones“ verewigten Baupläne von 2004. Hans-Hermann Schwick steuerte obendrein einen altägyptischen blauen Skarabäus bei.
Der Grundstein befindet sich im Übrigen genau an der Stelle, an der nach Fertigstellung der Tribüne die so genannte „Blaue Wand“ entstehen soll. Auf dieser Wand werden sämtliche Anleger verewigt, die mit dem Erwerb einer Arminia-Fananleihe einen Teil zur Finanzierung des für den Verein existenziellen Tribünenausbaus beigetragen haben.
Dankende Worte richtete Roland Kentsch während der feierlichen Zeremonie an die Stadt Bielefeld, die er in der Ausbaufrage als „stets verlässlichen Partner“ rühmte und in Person des Bielefelder Baudezernenten Gregor Moss vertreten war. Moss setzte die Anwesenden darüber in Kenntnis, dass es sich bei der Osttribüne um „das wahrscheinlich größte zusammenhängende Baufundament Bielefelds handelt“ und gab die beeindruckenden Maße bekannt: 120 Meter in der Länge, 10 Meter in der Breite, 2 Meter in der Tiefe.
Bauunternehmer Klaus Langenscheidt freut sich nach Abriss der alten Tribüne darauf, „nun eine endgültige Bauabnahme für die Arena zu bekommen, nachdem ich zuvor immer nur Teilabnahmen erhalten hatte.“ Roland Kentsch vergaß trotz aller Freude über die Grundsteinlegung nicht, am Ende der Veranstaltung auf den „strengen Zeitplan“ hinzuweisen, der vor allen Beteiligten liege, um nach Fertigstellung in einem halben Jahr „etwas konkurrenzfähiger in der Bundesliga zu werden.“
Die bis dato absolut im Zeitplan befindlichen Baumaßnahmen erhalten in den nächsten Tagen einen offiziellen Anstrich: Ein 10x12 Meter großes Banner wird an der DSC-Geschäftsstelle angebracht und informiert Interessierte über die Nutzungsmöglichkeiten der neuen Tribüne. Schließlich ist sie nicht nur für Fußballfans ein Gewinn, sondern bietet auch exklusive Büroflächen und Kontaktmöglichkeiten für VIPs und Unternehmen.
Im Rahmen der Grundsteinlegung gilt auch den beiden offiziellen „Bau auf Blau“-Partnern, der Firma Schüco und dem Baustoff-Centrum Linnebecker, besonderer Dank. Beide Bielefelder Unternehmen mit langjähriger Tradition präsentieren seit Anbeginn der Bauarbeiten auf www.arminia-bielefeld.de eine Webcam, die Live-Bilder vom Ausbau präsentiert.
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29.06.2007 - 15:42 Uhr
Wellenbrecher-Auktion
Holt Euch die SchücoArena nach Hause. Bevor die Bagger auf der Osttribüne anrollten, hat der DSC noch schnell einige Original- Wellenbrecher gesichert. An diesen Wellenbrechern wurden Siege gefeiert und Niederlagen betrauert. Sie sind 110 Prozent Bielefeld! Steigert Euch rein und helft mit dieser Auktion gleichzeitig der Welthungerhilfe!
Der Original-Wellenbrecher aus Eisen stand auf der ehemaligen Osttribüne der SchücoArena. Der Reinerlös der Auktion kommt einem Projekt der Welthungerhilfe zugute. Wir Unterstützen dabei ein Schulbildungsprojekt für Straßenkinder in Accra in Ghana.
Alles Weitere zur Auktion gibt´s hier: http://www.sport-auktion.de/index.php?spa=c9d5a7e67a2e49c87c47bceaed0179b9&action=view&navid=73&cid=74&aid=11203&pid=1
QUELLE: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5701
Holt Euch die SchücoArena nach Hause. Bevor die Bagger auf der Osttribüne anrollten, hat der DSC noch schnell einige Original- Wellenbrecher gesichert. An diesen Wellenbrechern wurden Siege gefeiert und Niederlagen betrauert. Sie sind 110 Prozent Bielefeld! Steigert Euch rein und helft mit dieser Auktion gleichzeitig der Welthungerhilfe!
Der Original-Wellenbrecher aus Eisen stand auf der ehemaligen Osttribüne der SchücoArena. Der Reinerlös der Auktion kommt einem Projekt der Welthungerhilfe zugute. Wir Unterstützen dabei ein Schulbildungsprojekt für Straßenkinder in Accra in Ghana.
Alles Weitere zur Auktion gibt´s hier: http://www.sport-auktion.de/index.php?spa=c9d5a7e67a2e49c87c47bceaed0179b9&action=view&navid=73&cid=74&aid=11203&pid=1
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30.06.2007 - 02:07 Uhr
Großes Derby
Der stadtinterne Vergleich mit dem VfB Fichte gehört seit 2001 zum Vorbereitungsprogramm. Am Sonntag um 17.00 Uhr ist Anstoß im Stadion Rußheide zum 155. Derby, bei dem die Arminia den 300. Treffer in dem Duell der beiden Vereine erzielen könnte. Dazu müsste der DSC wie in den Jahren zuvor sechs Tore markieren.
Großer Rückstand
Die Heimkehr von Marcio Borges wird sich wegen gesundheitlicher Probleme seiner schwangeren Frau weiter verzögern. Nach der neuesten Auskunft seines Beraters wird der Brasilianer frühestens Mitte nächster Woche wieder in Bielefeld erwartet. „Dass sich dadurch Marcios Situation bei uns nicht verbessert, ist doch klar“, äußerte sich Sport-Geschäftsführer Reinhard Saftig, der Borges, sollte er den Wunsch nach einem Wechsel äußern, „keine Steine in den Weg legen wird“.
Große Entspannung
Nach der Verpflichtung von André Mijatovic für die Innenverteidigerposition ist in Personalangelegenheiten „der ganz große Druck weg“, wie Saftig sagt. Da die beiden angekündigten Testspieler aus Afrika wegen Visaproblemen möglicherweise nicht kommen werden, wollen sich Saftig und Coach Ernst Middendorp alternativ bei UI-Cup- und Champions-League-Spielen nach Mittelfeldakteuren umsehen.
www.nw-news.de
Der stadtinterne Vergleich mit dem VfB Fichte gehört seit 2001 zum Vorbereitungsprogramm. Am Sonntag um 17.00 Uhr ist Anstoß im Stadion Rußheide zum 155. Derby, bei dem die Arminia den 300. Treffer in dem Duell der beiden Vereine erzielen könnte. Dazu müsste der DSC wie in den Jahren zuvor sechs Tore markieren.
Großer Rückstand
Die Heimkehr von Marcio Borges wird sich wegen gesundheitlicher Probleme seiner schwangeren Frau weiter verzögern. Nach der neuesten Auskunft seines Beraters wird der Brasilianer frühestens Mitte nächster Woche wieder in Bielefeld erwartet. „Dass sich dadurch Marcios Situation bei uns nicht verbessert, ist doch klar“, äußerte sich Sport-Geschäftsführer Reinhard Saftig, der Borges, sollte er den Wunsch nach einem Wechsel äußern, „keine Steine in den Weg legen wird“.
Große Entspannung
Nach der Verpflichtung von André Mijatovic für die Innenverteidigerposition ist in Personalangelegenheiten „der ganz große Druck weg“, wie Saftig sagt. Da die beiden angekündigten Testspieler aus Afrika wegen Visaproblemen möglicherweise nicht kommen werden, wollen sich Saftig und Coach Ernst Middendorp alternativ bei UI-Cup- und Champions-League-Spielen nach Mittelfeldakteuren umsehen.
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30.06.2007 - 02:08 Uhr
Die griechischen Granaten
ARMINIA: 10:0 gegen die Begatal-Auswahl ist vereinsinterner Rekord
VON RAINER KLUSMEYER
Bega. Zumindest vereinsintern hat der DSC Arminia Bielefeld im ersten Spiel der Saison 2007/08 gleich eine neue Bestmarke aufgestellt. Mit 10:0 (4:0) gewann der Bundesligist bei der Begatal-Auswahl – so deutlich hatte sich bei drei Auftritten zuvor noch nie ein Arminia-Team in der „BegArena“ durchsetzen können.
Die 2.000 Fans durften sich freuen, dass zumindest einer ihrer Traumspieler in Aktion zu sehen war: Mathias Hain ist von den Begaranern zum Torhüter des „Dream Teams“ gewählt worden, das sich aus den besten Spielern der Bundesligagäste aus zwölf Jahren zusammensetzt. Hain und Jörg Böhme, der wegen seiner schlechten Blutwerte pausieren musste, befinden sich in bester Gesellschaft, gehören doch traumhafte Akteure wie Frank Baumann und Torsten Frings sowie südamerikanische Ballkünstler wie Julio Cesar, Ailton und Claudio Pizarro dazu.
Hain allerdings blieb genau wie der in der zweiten Hälfte zwischen den Pfosten stehende Daniel Riemer weitgehend beschäftigungslos. Was Tradition hat bei Spielen gegen die Männer aus Humfeld, Barntrup und Umgebung: In zuvor drei Vergleichen hatte der DSC jeweils (7:0, 7:0, 5:0) zu Null gewonnen.
Diesmal deutete sich schnell an: Der DSC würde auf Rekordkurs gehen. Ein Handelfmetergeschenk ließ Artur Wichniarek nach 50 Sekunden zwar ungenutzt, danach aber zeigten sich die Teamkollegen des Top-Torjägers zielstrebiger. Allen voran das griechische Duo. Ioannis Masmanidis schien sich auf der Zehnerposition, dazu neuerdings mit Leonidas Kampantais – auf dem Trikot steht der Vorname – einen Landsmann an seiner Seite, besonders wohl zu fühlen. Mehr noch als durch seine Treffer zum 2:0 und 4:0 glänzte Masmanidis durch Pässe auf die Außenbahnen, vor allem aber bei seinem sehenswerten Seitfallzieher, der in der 38. Minute den Außenpfosten streifte.
Die Ehre des ersten Saisontores wurde Tobias Rau zuteil, der dafür nur vier Minuten brauchte. Die Spielfreude der ersten Halbzeit übertrug sich nahtlos auf die neue Elf der zweiten 45 Minuten, so dass Coach Ernst Middendorp zufrieden feststellen konnte: „So etwas wollen wir sehen.“
Arminia (1. Halbzeit): Hain – Korzynietz, Kucera, Rodenberg, Rau – Kauf – Kamper, Masmanidis, Kobylik – Wichniarek, Leonidas.
Arminia (2. Halbzeit): Riemer – Kirch, Bollmann, Gabriel, Schuler – Fischer – Aigner, Marx, Tesche – Eigler, Zuma.
Tore: 0:1 Rau (4.), 0:2 Masmnidis (14.), 0:3 Leonidas (24.), 0:4 Masmanidis (29.), 0:5 (47.) Eigler, 0:6 (54.) Eigler, 0:7 Zuma (63.) Zuma, 0:8 (67.) Marx, 0:9 (71.) Zuma, 0:10 Zuma (82.).
www.nw-news.de
ARMINIA: 10:0 gegen die Begatal-Auswahl ist vereinsinterner Rekord
VON RAINER KLUSMEYER
Bega. Zumindest vereinsintern hat der DSC Arminia Bielefeld im ersten Spiel der Saison 2007/08 gleich eine neue Bestmarke aufgestellt. Mit 10:0 (4:0) gewann der Bundesligist bei der Begatal-Auswahl – so deutlich hatte sich bei drei Auftritten zuvor noch nie ein Arminia-Team in der „BegArena“ durchsetzen können.
Die 2.000 Fans durften sich freuen, dass zumindest einer ihrer Traumspieler in Aktion zu sehen war: Mathias Hain ist von den Begaranern zum Torhüter des „Dream Teams“ gewählt worden, das sich aus den besten Spielern der Bundesligagäste aus zwölf Jahren zusammensetzt. Hain und Jörg Böhme, der wegen seiner schlechten Blutwerte pausieren musste, befinden sich in bester Gesellschaft, gehören doch traumhafte Akteure wie Frank Baumann und Torsten Frings sowie südamerikanische Ballkünstler wie Julio Cesar, Ailton und Claudio Pizarro dazu.
Hain allerdings blieb genau wie der in der zweiten Hälfte zwischen den Pfosten stehende Daniel Riemer weitgehend beschäftigungslos. Was Tradition hat bei Spielen gegen die Männer aus Humfeld, Barntrup und Umgebung: In zuvor drei Vergleichen hatte der DSC jeweils (7:0, 7:0, 5:0) zu Null gewonnen.
Diesmal deutete sich schnell an: Der DSC würde auf Rekordkurs gehen. Ein Handelfmetergeschenk ließ Artur Wichniarek nach 50 Sekunden zwar ungenutzt, danach aber zeigten sich die Teamkollegen des Top-Torjägers zielstrebiger. Allen voran das griechische Duo. Ioannis Masmanidis schien sich auf der Zehnerposition, dazu neuerdings mit Leonidas Kampantais – auf dem Trikot steht der Vorname – einen Landsmann an seiner Seite, besonders wohl zu fühlen. Mehr noch als durch seine Treffer zum 2:0 und 4:0 glänzte Masmanidis durch Pässe auf die Außenbahnen, vor allem aber bei seinem sehenswerten Seitfallzieher, der in der 38. Minute den Außenpfosten streifte.
Die Ehre des ersten Saisontores wurde Tobias Rau zuteil, der dafür nur vier Minuten brauchte. Die Spielfreude der ersten Halbzeit übertrug sich nahtlos auf die neue Elf der zweiten 45 Minuten, so dass Coach Ernst Middendorp zufrieden feststellen konnte: „So etwas wollen wir sehen.“
Arminia (1. Halbzeit): Hain – Korzynietz, Kucera, Rodenberg, Rau – Kauf – Kamper, Masmanidis, Kobylik – Wichniarek, Leonidas.
Arminia (2. Halbzeit): Riemer – Kirch, Bollmann, Gabriel, Schuler – Fischer – Aigner, Marx, Tesche – Eigler, Zuma.
Tore: 0:1 Rau (4.), 0:2 Masmnidis (14.), 0:3 Leonidas (24.), 0:4 Masmanidis (29.), 0:5 (47.) Eigler, 0:6 (54.) Eigler, 0:7 Zuma (63.) Zuma, 0:8 (67.) Marx, 0:9 (71.) Zuma, 0:10 Zuma (82.).
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30.06.2007 - 02:09 Uhr
Der Grundstein ist gelegt
Bielefeld (blue). „Schon wieder ein historischer Tag“, jubilierte Arminia-Präsident Hans-Hermann Schwick in der Schüco-Arena. Der Grundstein für die neue Haupttribüne auf der Ostseite des Stadions wurde gelegt, in acht Monaten soll der Neubau für 13 Millionen Euro fertig sein. Die Arena fasst dann 28.008 Zuschauer. „Dann sind wir etwas konkurrenzfähiger“, sagte Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch. Bis zum ersten DSC-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt Mitte August soll der Unterrang nutzbar sein.
www.nw-news.de
Bielefeld (blue). „Schon wieder ein historischer Tag“, jubilierte Arminia-Präsident Hans-Hermann Schwick in der Schüco-Arena. Der Grundstein für die neue Haupttribüne auf der Ostseite des Stadions wurde gelegt, in acht Monaten soll der Neubau für 13 Millionen Euro fertig sein. Die Arena fasst dann 28.008 Zuschauer. „Dann sind wir etwas konkurrenzfähiger“, sagte Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch. Bis zum ersten DSC-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt Mitte August soll der Unterrang nutzbar sein.
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03.07.2007 - 08:15 Uhr
Wieder mal gut aufgestellt
ARMINIA: Mit 29 Profis beim offiziellen Foto-Termin / Böhme tankt Kraft für lange Saison
VON PETER BURKAMP
Bielefeld. Einmal im Jahr tanzen die Fußball-Profis des DSC Arminia nach der Pfeife der Fotografen. Die Medien und natürlich die großen Sponsoren des heimischen Fußball-Bundesligisten bekommen ihr Recht beim offiziellen Fototermin. Auch wenn schon ein 60-minütiger Lauf in den Beinen steckte, absolvierten die Arminen das wegen einiger Regenunterbrechungen auf über zwei Stunden angewachsene Pensum ohne Murren.
Mal mit Zeitung, mal mit Erfrischungsgetränken oder einfach nur ruhig und freundlich in die Kamera blickend – bei ein bisschen Ballspielen und Kaffee in den Pausen ließ sich der Werbemarathon ertragen. 29 Spieler zählte Reinhard Saftig ohne Marcio Borges auf dem Mannschaftsfoto. Ein bis zwei (Borges und Abdelaziz Ahanfouf) könnten noch gehen, ein bis zwei bis zum Ende der Transferperiode noch kommen. In den nächsten Wochen schwärmen die Arminen aus, um in den laufenden internationalen Wettbewerben Verstärkungen für das Mittelfeld zu sichten. „Solche Leute wachsen nicht auf den Bäumen“, sagt Ernst Middendorp, der jemanden braucht, „der uns weiterbringt“. Offensiv ausgerichtet, möglichst mit einem starken linken Fuß und vom Typus her ähnlich wie Jonas Kamper oder Stefan Aigner – das sind die Qualitätsanforderungen an mögliche Kandidaten. Wenn der Auserwählte gleichzeitig noch als Zehner taugt, um so besser. „Es ist immer gut, wenn man verschiedene Positionen gleichzeitig abdecken kann“, sagt Ernst Middendorp. Aktuell sei die neue Arminia bei nur einem Abgang aus der Startelf (Westermann) schon gut aufgestellt, meint der Arminen-Coach. Während jedoch auf der rechten Seite großer Konkurrenzdruck herrscht, gibt es mit Jörg Böhme nur einen echten Linksaußen. Middendorp setzt weiter auf den Routinier, der dieser Tage sehr individuell auf die kommende Spielzeit vorbereitet wird. „Er hat sehr kraftraubend und oft am Limit gespielt“, begründet Co-Trainer Frank Geideck die Sonderbehandlung des 33-Jährigen Ex-Schalkers. Durch medizinische Diagnostik und nach genauer Analyse des Trainerstabs entschied sich die sportliche Leitung für ein geändertes Programm, das verstärkt Krafttraining vorsieht. Ziel ist es, dass Böhme möglichst die ganze Saison auf hohem Niveau durchhalten kann.
www.nw-news.de
ARMINIA: Mit 29 Profis beim offiziellen Foto-Termin / Böhme tankt Kraft für lange Saison
VON PETER BURKAMP
Bielefeld. Einmal im Jahr tanzen die Fußball-Profis des DSC Arminia nach der Pfeife der Fotografen. Die Medien und natürlich die großen Sponsoren des heimischen Fußball-Bundesligisten bekommen ihr Recht beim offiziellen Fototermin. Auch wenn schon ein 60-minütiger Lauf in den Beinen steckte, absolvierten die Arminen das wegen einiger Regenunterbrechungen auf über zwei Stunden angewachsene Pensum ohne Murren.
Mal mit Zeitung, mal mit Erfrischungsgetränken oder einfach nur ruhig und freundlich in die Kamera blickend – bei ein bisschen Ballspielen und Kaffee in den Pausen ließ sich der Werbemarathon ertragen. 29 Spieler zählte Reinhard Saftig ohne Marcio Borges auf dem Mannschaftsfoto. Ein bis zwei (Borges und Abdelaziz Ahanfouf) könnten noch gehen, ein bis zwei bis zum Ende der Transferperiode noch kommen. In den nächsten Wochen schwärmen die Arminen aus, um in den laufenden internationalen Wettbewerben Verstärkungen für das Mittelfeld zu sichten. „Solche Leute wachsen nicht auf den Bäumen“, sagt Ernst Middendorp, der jemanden braucht, „der uns weiterbringt“. Offensiv ausgerichtet, möglichst mit einem starken linken Fuß und vom Typus her ähnlich wie Jonas Kamper oder Stefan Aigner – das sind die Qualitätsanforderungen an mögliche Kandidaten. Wenn der Auserwählte gleichzeitig noch als Zehner taugt, um so besser. „Es ist immer gut, wenn man verschiedene Positionen gleichzeitig abdecken kann“, sagt Ernst Middendorp. Aktuell sei die neue Arminia bei nur einem Abgang aus der Startelf (Westermann) schon gut aufgestellt, meint der Arminen-Coach. Während jedoch auf der rechten Seite großer Konkurrenzdruck herrscht, gibt es mit Jörg Böhme nur einen echten Linksaußen. Middendorp setzt weiter auf den Routinier, der dieser Tage sehr individuell auf die kommende Spielzeit vorbereitet wird. „Er hat sehr kraftraubend und oft am Limit gespielt“, begründet Co-Trainer Frank Geideck die Sonderbehandlung des 33-Jährigen Ex-Schalkers. Durch medizinische Diagnostik und nach genauer Analyse des Trainerstabs entschied sich die sportliche Leitung für ein geändertes Programm, das verstärkt Krafttraining vorsieht. Ziel ist es, dass Böhme möglichst die ganze Saison auf hohem Niveau durchhalten kann.
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04.07.2007 - 10:16 Uhr
Die Bielefelder Übermacht
Gute spielerische Ansätze beim 14:0 gegen Telgte
Telgte (tzi). Als Pauseneinlage gab’s ein Tauziehen von jeweils acht kräftigen Burschen aus den Ortsteilen Raestrup und Vechtrup. Die Jungs aus Raestrup gewannen mühelos 2:0. Vergleichbar einseitig gestaltete sich das dritte Vorbereitungsspiel des Bundesligisten DSC Arminia Bielefeld gegen die Landesliga-Kicker des SC Telgte.
Mit 14:0 (6:0), anno 2007 dem höchsten Testspielsieg, setzte sich das Team von Trainer Ernst Middendorp durch, und wenngleich solche Resultate nie überbewertet werden sollten, zeigte der DSC gute spielerische Ansätze und trotz einer intensiven Vormittagseinheit großen Bewegungsdrang. Artur Wichniarek, Marcel Ndjeng, Robert Tesche, Jonas Kamper und Ioannis Masmanidis zeichneten sich dabei als Doppeltorschützen aus.
Middendorp hatte Jörg Böhme, Rüdiger Kauf und Radim Kucera zur Schonung in Bielefeld gelassen. Auch der Brasilianer Marcio Borges fehlte nach wie vor, mit seiner Rückkehr aus der Heimat wird heute gerechnet. Den höchsten Aufmerksamkeitswert erreichte allerdings Rückkehrer Matthias Langkamp.
Der lange Verteidiger war einfach nur froh, nach langer Zeit endlich wieder einmal 45 Minuten auf dem Platz gestanden zu haben: "Ich bin glücklich, beschwerdefrei spielen zu können, habe hart dafür gearbeitet und freue mich, wieder das Arminen-Trikot zu tragen." Sieben Monate hatte Langkamp wegen eines Bandscheibenvorfalls und anderer Verletzungen pausiert. Außer "schweren Beinen" plagt ihn derzeit nichts. Aber die haben in dieser Phase alle", sagte Langkamp lachend.
Arminia 1. Hälfte: Hain - Korzynietz, Mijatovic, Gabriel, Schuler - Kobylik, Marx, Tesche - Ndjeng - Wichniarek, Eigler.
Arminia 2. Hälfte: Hain - Bollmann, Langkamp, Rodenberg, Rau - Kirch, Fischer, Aigner - Masmanidis - Zuma, Kamper.
Tore: 0:1 Tesche (18.), 0:2 Ndjeng (24.), 0:3 Wichniarek (26.), 0:4 Ndjeng (38.), 0:5 Wichniarek (40.), 0:6 Tesche (45.), 0:7 Kamper (54.), 0:8 Bollmann (57.), 0:9 Kirch (62.), 0:10 Zuma (67.), 0:11 Masmanidis (78.), 0:12 Rodenberg (80.), 0:13 Masmanidis (87.), 0:14 Kamper (88.), Zuschauer: 1.700
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Gute spielerische Ansätze beim 14:0 gegen Telgte
Telgte (tzi). Als Pauseneinlage gab’s ein Tauziehen von jeweils acht kräftigen Burschen aus den Ortsteilen Raestrup und Vechtrup. Die Jungs aus Raestrup gewannen mühelos 2:0. Vergleichbar einseitig gestaltete sich das dritte Vorbereitungsspiel des Bundesligisten DSC Arminia Bielefeld gegen die Landesliga-Kicker des SC Telgte.
Mit 14:0 (6:0), anno 2007 dem höchsten Testspielsieg, setzte sich das Team von Trainer Ernst Middendorp durch, und wenngleich solche Resultate nie überbewertet werden sollten, zeigte der DSC gute spielerische Ansätze und trotz einer intensiven Vormittagseinheit großen Bewegungsdrang. Artur Wichniarek, Marcel Ndjeng, Robert Tesche, Jonas Kamper und Ioannis Masmanidis zeichneten sich dabei als Doppeltorschützen aus.
Middendorp hatte Jörg Böhme, Rüdiger Kauf und Radim Kucera zur Schonung in Bielefeld gelassen. Auch der Brasilianer Marcio Borges fehlte nach wie vor, mit seiner Rückkehr aus der Heimat wird heute gerechnet. Den höchsten Aufmerksamkeitswert erreichte allerdings Rückkehrer Matthias Langkamp.
Der lange Verteidiger war einfach nur froh, nach langer Zeit endlich wieder einmal 45 Minuten auf dem Platz gestanden zu haben: "Ich bin glücklich, beschwerdefrei spielen zu können, habe hart dafür gearbeitet und freue mich, wieder das Arminen-Trikot zu tragen." Sieben Monate hatte Langkamp wegen eines Bandscheibenvorfalls und anderer Verletzungen pausiert. Außer "schweren Beinen" plagt ihn derzeit nichts. Aber die haben in dieser Phase alle", sagte Langkamp lachend.
Arminia 1. Hälfte: Hain - Korzynietz, Mijatovic, Gabriel, Schuler - Kobylik, Marx, Tesche - Ndjeng - Wichniarek, Eigler.
Arminia 2. Hälfte: Hain - Bollmann, Langkamp, Rodenberg, Rau - Kirch, Fischer, Aigner - Masmanidis - Zuma, Kamper.
Tore: 0:1 Tesche (18.), 0:2 Ndjeng (24.), 0:3 Wichniarek (26.), 0:4 Ndjeng (38.), 0:5 Wichniarek (40.), 0:6 Tesche (45.), 0:7 Kamper (54.), 0:8 Bollmann (57.), 0:9 Kirch (62.), 0:10 Zuma (67.), 0:11 Masmanidis (78.), 0:12 Rodenberg (80.), 0:13 Masmanidis (87.), 0:14 Kamper (88.), Zuschauer: 1.700
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
04.07.2007 - 10:37 Uhr
Arminia mit fünf Doppel-Schützen
Von Hans Peter Tipp
Telgte (WB). Matthias Langkamp ist wieder da. Beim 14:0 (6:0)-Sieg des DSC Arminia Bielefeld vor 1700 Zuschauern im Testspiel beim Landesliga-Aufsteiger SG Telgte gab der 23 Jahre alte Rückkehrer gestern sein Comeback.
Im dritten Vorbereitungsspiel holte sich der Fußball-Bundesligist den dritten Sieg und blieb auch weiterhin ohne Gegentor. Mit der Quote von 14 Treffern stellten die Ostwestfalen nicht nur eine neue Bestmarke im diesjährigen Testspielreigen auf, sondern sorgten auch für den höchsten Sieg in der Ära des Sport-Geschäftsführers Reinhard Saftig.
»Ich freue mich, dass ich das Arminia-Trikot wieder tragen kann. Das Wichtigste ist aber, dass ich beschwerdefrei bin. Ich hätte auch gern ein Tor erzielt, aber wir hatten ja genügend andere, die getroffen haben«, sagte Langkamp nach dem ersten Einsatz nach siebenmonatiger Verletzungspause, bei dem die Abwehr aber nie ernsthaft gefordert wurde.
Ein Tauziehen gab es gestern nämlich nur in der Halbzeitpause, als sich die Dorfauswahlen aus Raestrup und Vechtrup mächtig ins Zeug legten. Auf dem Spielfeld waren die Kräfteverhältnisse hingegen von Beginn an klar verteilt, obwohl Ernst Middendorp neben Jörg Böhme auch Rüdiger Kauf und Radim Kucera eine Pause gönnte. Der DSC-Trainer tauschte seine Feldspieler in der Pause erneut komplett aus. »Das wird auch in den nächsten beiden Spielen vor dem Trainingslager so bleiben. Danach müssen sich die Spieler wieder auf 90 Minuten einstellen«, sagte der Trainer.
Dabei erhielten Marcel Ndjeng vor und Nils Fischer nach der Pause ein neues Aufgabengebiet zugeteilt. Ndjeng spielte erstmals hinter den Spitzen und machte seine Aufgabe nicht nur wegen der beiden Treffer sehr ordentlich. Nils Fischer besetzte im zweiten Durchgang die »Kauf-Rolle« vor der Abwehr. »Gerade im Hinblick auf die Oberliga-Mannschaft kann ich ihn mir dort gut vorstellen«, begründete Middendorp diese taktische Variante.
Bereits heute spielen die Arminen wieder: um 18.30 Uhr beim FC Bad Oeynhausen.
Arminia (1. Halbzeit): Hain - Korzynietz, Mijatovic, Gabriel, Schuler - Marx - Kobylik, Ndjeng, Tesche - Wichniarek, Eigler.
Arminia (2. Halbzeit): Hain - Bollmann, Langkamp, Rodenberg, Rau - Fischer - Kirch, Masmanidis, Aigner - Zuma, Kamper
Tore: 0:1 (18.) Tesche, 0:2 (24.) Ndjeng, 0:3 (26.) Wichniarek, 0:4 (38.) Ndjeng, 0:5 (40.) Wichniarek, 0:6 (45.) Tesche, 0:7 (54.) Kamper, 0:8 (57.) Bollmann, 0:9 (62.) Kirch, 0:10 (67.) Zuma, 0:11 (78.) Masmanidis, 0:12 (80.) Rodenberg, 0:13 (87.) Masmanidis, 0:14 (88.) Kamper
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Von Hans Peter Tipp
Telgte (WB). Matthias Langkamp ist wieder da. Beim 14:0 (6:0)-Sieg des DSC Arminia Bielefeld vor 1700 Zuschauern im Testspiel beim Landesliga-Aufsteiger SG Telgte gab der 23 Jahre alte Rückkehrer gestern sein Comeback.
Im dritten Vorbereitungsspiel holte sich der Fußball-Bundesligist den dritten Sieg und blieb auch weiterhin ohne Gegentor. Mit der Quote von 14 Treffern stellten die Ostwestfalen nicht nur eine neue Bestmarke im diesjährigen Testspielreigen auf, sondern sorgten auch für den höchsten Sieg in der Ära des Sport-Geschäftsführers Reinhard Saftig.
»Ich freue mich, dass ich das Arminia-Trikot wieder tragen kann. Das Wichtigste ist aber, dass ich beschwerdefrei bin. Ich hätte auch gern ein Tor erzielt, aber wir hatten ja genügend andere, die getroffen haben«, sagte Langkamp nach dem ersten Einsatz nach siebenmonatiger Verletzungspause, bei dem die Abwehr aber nie ernsthaft gefordert wurde.
Ein Tauziehen gab es gestern nämlich nur in der Halbzeitpause, als sich die Dorfauswahlen aus Raestrup und Vechtrup mächtig ins Zeug legten. Auf dem Spielfeld waren die Kräfteverhältnisse hingegen von Beginn an klar verteilt, obwohl Ernst Middendorp neben Jörg Böhme auch Rüdiger Kauf und Radim Kucera eine Pause gönnte. Der DSC-Trainer tauschte seine Feldspieler in der Pause erneut komplett aus. »Das wird auch in den nächsten beiden Spielen vor dem Trainingslager so bleiben. Danach müssen sich die Spieler wieder auf 90 Minuten einstellen«, sagte der Trainer.
Dabei erhielten Marcel Ndjeng vor und Nils Fischer nach der Pause ein neues Aufgabengebiet zugeteilt. Ndjeng spielte erstmals hinter den Spitzen und machte seine Aufgabe nicht nur wegen der beiden Treffer sehr ordentlich. Nils Fischer besetzte im zweiten Durchgang die »Kauf-Rolle« vor der Abwehr. »Gerade im Hinblick auf die Oberliga-Mannschaft kann ich ihn mir dort gut vorstellen«, begründete Middendorp diese taktische Variante.
Bereits heute spielen die Arminen wieder: um 18.30 Uhr beim FC Bad Oeynhausen.
Arminia (1. Halbzeit): Hain - Korzynietz, Mijatovic, Gabriel, Schuler - Marx - Kobylik, Ndjeng, Tesche - Wichniarek, Eigler.
Arminia (2. Halbzeit): Hain - Bollmann, Langkamp, Rodenberg, Rau - Fischer - Kirch, Masmanidis, Aigner - Zuma, Kamper
Tore: 0:1 (18.) Tesche, 0:2 (24.) Ndjeng, 0:3 (26.) Wichniarek, 0:4 (38.) Ndjeng, 0:5 (40.) Wichniarek, 0:6 (45.) Tesche, 0:7 (54.) Kamper, 0:8 (57.) Bollmann, 0:9 (62.) Kirch, 0:10 (67.) Zuma, 0:11 (78.) Masmanidis, 0:12 (80.) Rodenberg, 0:13 (87.) Masmanidis, 0:14 (88.) Kamper
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
05.07.2007 - 12:22 Uhr
Bielefeld: Grieche kämpft mit dem Bundesliga-Rhythmus
Leonidas noch mit Defiziten - Lienen: "Er wird eine Verstärkung"
Allzu groß ist die Aussagekraft der ersten Tests nicht, will man einen Eindruck von den Zugängen erhalten. Zu schwach sind die Gegner, als dass sich die Innenverteidiger André Mijatovic (27, Fürth, 700000 Euro) und Matthias Langkamp (23, Wolfsburg) sowie Oliver Kirch (24, Gladbach, beide ablösefrei) als rechter Verteidiger oder im Mittelfeld hervorheben könnten.
Gleiches gilt für den südafrikanischen Nationaltorhüter Rowen Fernandez (29, Kaizer Chiefs, ablösefrei), der nur durch sein Passspiel auffiel. "Er hat gegen Fichte Bielefeld ein Ding über 60, 70 Meter gespielt. Da ging ein Raunen durch die Menge", so Torwarttrainer Thomas Schlieck. Sonst blieb Fernandez beschäftigungslos.
Den neuen Offensivkräften bieten sich da mehr Möglichkeiten: So wartete Stefan Aigner (19, Burghausen, ablösefrei) mit einigen dynamischen Vorstößen über die Flügel und Torvorlagen auf. Ein anderer hat sich hingegen noch nicht in Szene gesetzt: Leonidas Kampantais (25, AEK Athen, ablösefrei). "Man merkt, dass er neu ist", sagt Geschäftsführer Reinhard Saftig. Zwar gelang dem Griechen im ersten Test sein erster Treffer, doch es ist unübersehbar: Er kämpft mit der Belastung. "Es wird in Deutschland professioneller gearbeitet", gibt Kampantais zu, "der Rhythmus ist intensiver als in Griechenland".
Davon, dass Kampantais, der Leonidas auf dem Trikot stehen hat, sich trotzdem durchsetzen wird, ist Ewald Lienen überzeugt. Der Trainer von Panionios Athen urteilt: "Er ist ein sehr guter Stürmer." Lienen schätzt dessen Bandbreite: "Er ist ein durchschlagskräftiger Allrounder, sehr kopfballstark, mit beiden Füßen gefährlich und kann vernünftig Fußball spielen."
Bei AEK tat er dies mal tief in der Spitze, mal hängend. In Bielefeld könnte er folglich mit jedem seiner Konkurrenten (Zuma, Wichniarek und Eigler) harmonieren. Eine gute Voraussetzung, um Lienens Urteil ("Er ist ein Torjäger") anders als in den ersten Tests noch zu bestätigen. Doch davor haben die Götter für den Griechen viel Schweiß ge- setzt.
QUELLE: http://kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/129399/
Leonidas noch mit Defiziten - Lienen: "Er wird eine Verstärkung"
Allzu groß ist die Aussagekraft der ersten Tests nicht, will man einen Eindruck von den Zugängen erhalten. Zu schwach sind die Gegner, als dass sich die Innenverteidiger André Mijatovic (27, Fürth, 700000 Euro) und Matthias Langkamp (23, Wolfsburg) sowie Oliver Kirch (24, Gladbach, beide ablösefrei) als rechter Verteidiger oder im Mittelfeld hervorheben könnten.
Gleiches gilt für den südafrikanischen Nationaltorhüter Rowen Fernandez (29, Kaizer Chiefs, ablösefrei), der nur durch sein Passspiel auffiel. "Er hat gegen Fichte Bielefeld ein Ding über 60, 70 Meter gespielt. Da ging ein Raunen durch die Menge", so Torwarttrainer Thomas Schlieck. Sonst blieb Fernandez beschäftigungslos.
Den neuen Offensivkräften bieten sich da mehr Möglichkeiten: So wartete Stefan Aigner (19, Burghausen, ablösefrei) mit einigen dynamischen Vorstößen über die Flügel und Torvorlagen auf. Ein anderer hat sich hingegen noch nicht in Szene gesetzt: Leonidas Kampantais (25, AEK Athen, ablösefrei). "Man merkt, dass er neu ist", sagt Geschäftsführer Reinhard Saftig. Zwar gelang dem Griechen im ersten Test sein erster Treffer, doch es ist unübersehbar: Er kämpft mit der Belastung. "Es wird in Deutschland professioneller gearbeitet", gibt Kampantais zu, "der Rhythmus ist intensiver als in Griechenland".
Davon, dass Kampantais, der Leonidas auf dem Trikot stehen hat, sich trotzdem durchsetzen wird, ist Ewald Lienen überzeugt. Der Trainer von Panionios Athen urteilt: "Er ist ein sehr guter Stürmer." Lienen schätzt dessen Bandbreite: "Er ist ein durchschlagskräftiger Allrounder, sehr kopfballstark, mit beiden Füßen gefährlich und kann vernünftig Fußball spielen."
Bei AEK tat er dies mal tief in der Spitze, mal hängend. In Bielefeld könnte er folglich mit jedem seiner Konkurrenten (Zuma, Wichniarek und Eigler) harmonieren. Eine gute Voraussetzung, um Lienens Urteil ("Er ist ein Torjäger") anders als in den ersten Tests noch zu bestätigen. Doch davor haben die Götter für den Griechen viel Schweiß ge- setzt.
QUELLE: http://kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/129399/
06.07.2007 - 14:57 Uhr
Ohne Borges an den Walchsee
Von Dirk Schuster
Bielefeld (WB). Seiner Frau geht es besser. Glücklich sah Marcio Borges (34) gestern nach seinem ersten Arminia-Training dieser Vorbereitung trotzdem nicht aus. Den Grund nennt Trainer Ernst Middendorp: »Ich habe ihm ganz klar gesagt, dass er in meinen Planungen aktuell keine Rolle spielt.«
Nach kurzer Aussprache mit dem Trainer und Sportchef Reinhard Saftig begab sich der Abwehrspieler um 9.53 Uhr auf eine Laufrunde. Elf Tage später als seine Mannschaftskameraden hat der dienstälteste Armine also die Vorbereitung auf die Fußball-Bundesligasaison aufgenommen. Doch das Trainingslager findet ohne Borges statt. Middendorp: »Ihn mitzunehmen macht keinen Sinn. Sein Rückstand ist zu groß.«
Statt von Dienstag an mit den Kollegen am Walchsee in die Vollen zu gehen, absolviert der Brasilianer in Bielefeld exakt das Programm, das seine Mitspieler schon hinter sich haben. Dabei soll er Teile des Trainings mit Arminias Oberliga-Amateuren bestreiten.
Von einer Geldstrafe für seine verspätete Rückkehr aus Brasilien bleibt Borges wohl verschont. Saftig: »Ich werde das mit meinem Geschäftsführerkollegen Roland Kentsch (urlaubt in Griechenland, die Red.) abstimmen. Aber Marcio ist seit acht Jahren im Verein, hat viel für Arminia geleistet. Außerdem waren seine Schilderungen glaubwürdig.« Weil bei der Schwangerschaft seiner Frau Luciane (sie und Marcio haben ein Kind, Marcio junior) Komplikationen aufgetreten waren, blieb Borges in Brasilien. Und brachte sogar ärztliche Atteste mit, die auch Middendorp überzeugten: »Marcios Gründe sind akzeptabel. Dass er keine Rolle mehr spielt, hat mit der Verspätung auch nichts zu tun.«
Borges' Frau geht es besser. »Aber als ich bei ihr war, hatte ich keinen Kopf für andere Dinge«, sagt der Familienvater. Über seine berufliche Zukunft habe er sich darum keine Gedanken gemacht. Sein Berater Christoph Leutrum sehe sich aber nach Alternativen für ihn um. Wenn Leutrum für seinen Spieler keinen neuen Arbeitgeber findet, »bleibe ich hier. Ich habe ja noch ein Jahr Vertrag«, sagt Borges.
Damit müsste Arminia und damit könnte Ernst Middendorp leben. »Wenn er sagt, ich ziehe das hier durch, ich will mich rankämpfen, ist das okay«, äußert der Trainer. »Ich ermögliche ihm mit der offenen Ausrichtung die Chance, eine Entscheidung zu treffen.«
Fest steht, dass Borges eines Tages wieder in Brasilien leben möchte. »Aber meine Karriere«, sagt er, »möchte ich unbedingt in Deutschland beenden.« Wo, das bespricht er mit seinem Berater. »Nächste Woche weiß ich mehr. Wenn meine Zeit in Bielefeld aber wirklich so enden würde, hätte ich ein komisches Gefühl.«
Etwas mulmig in der Magengegend dürfte auch Stefan Aigner sein. Vom Testspiel Mittwoch in Bad Oeynhausen (7:0, Tore durch Wichniarek 3, Zuma 2, Leonidas, Eigler) trug er eine Einblutung im Oberschenkel davon. Aigner droht fürs Trainingslager auszufallen. Middendorp: »Wir werden ihn genau überprüfen. Ich nehme keinen verletzten Spieler mit.«
l Dennis Eilhoff besuchte gestern seine Arminia-Teamkollegen. Der bis 2008 an Zweitligist Koblenz verliehene Keeper traf auch Rowen Fernandez, seinen Nachfolger als Hain-Herausforderer beim DSC. »In der nächsten Saison seid ihr Konkurrenten«, sagte Torwarttrainer Schlieck, als er sie einander vorstellte.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Von Dirk Schuster
Bielefeld (WB). Seiner Frau geht es besser. Glücklich sah Marcio Borges (34) gestern nach seinem ersten Arminia-Training dieser Vorbereitung trotzdem nicht aus. Den Grund nennt Trainer Ernst Middendorp: »Ich habe ihm ganz klar gesagt, dass er in meinen Planungen aktuell keine Rolle spielt.«
Nach kurzer Aussprache mit dem Trainer und Sportchef Reinhard Saftig begab sich der Abwehrspieler um 9.53 Uhr auf eine Laufrunde. Elf Tage später als seine Mannschaftskameraden hat der dienstälteste Armine also die Vorbereitung auf die Fußball-Bundesligasaison aufgenommen. Doch das Trainingslager findet ohne Borges statt. Middendorp: »Ihn mitzunehmen macht keinen Sinn. Sein Rückstand ist zu groß.«
Statt von Dienstag an mit den Kollegen am Walchsee in die Vollen zu gehen, absolviert der Brasilianer in Bielefeld exakt das Programm, das seine Mitspieler schon hinter sich haben. Dabei soll er Teile des Trainings mit Arminias Oberliga-Amateuren bestreiten.
Von einer Geldstrafe für seine verspätete Rückkehr aus Brasilien bleibt Borges wohl verschont. Saftig: »Ich werde das mit meinem Geschäftsführerkollegen Roland Kentsch (urlaubt in Griechenland, die Red.) abstimmen. Aber Marcio ist seit acht Jahren im Verein, hat viel für Arminia geleistet. Außerdem waren seine Schilderungen glaubwürdig.« Weil bei der Schwangerschaft seiner Frau Luciane (sie und Marcio haben ein Kind, Marcio junior) Komplikationen aufgetreten waren, blieb Borges in Brasilien. Und brachte sogar ärztliche Atteste mit, die auch Middendorp überzeugten: »Marcios Gründe sind akzeptabel. Dass er keine Rolle mehr spielt, hat mit der Verspätung auch nichts zu tun.«
Borges' Frau geht es besser. »Aber als ich bei ihr war, hatte ich keinen Kopf für andere Dinge«, sagt der Familienvater. Über seine berufliche Zukunft habe er sich darum keine Gedanken gemacht. Sein Berater Christoph Leutrum sehe sich aber nach Alternativen für ihn um. Wenn Leutrum für seinen Spieler keinen neuen Arbeitgeber findet, »bleibe ich hier. Ich habe ja noch ein Jahr Vertrag«, sagt Borges.
Damit müsste Arminia und damit könnte Ernst Middendorp leben. »Wenn er sagt, ich ziehe das hier durch, ich will mich rankämpfen, ist das okay«, äußert der Trainer. »Ich ermögliche ihm mit der offenen Ausrichtung die Chance, eine Entscheidung zu treffen.«
Fest steht, dass Borges eines Tages wieder in Brasilien leben möchte. »Aber meine Karriere«, sagt er, »möchte ich unbedingt in Deutschland beenden.« Wo, das bespricht er mit seinem Berater. »Nächste Woche weiß ich mehr. Wenn meine Zeit in Bielefeld aber wirklich so enden würde, hätte ich ein komisches Gefühl.«
Etwas mulmig in der Magengegend dürfte auch Stefan Aigner sein. Vom Testspiel Mittwoch in Bad Oeynhausen (7:0, Tore durch Wichniarek 3, Zuma 2, Leonidas, Eigler) trug er eine Einblutung im Oberschenkel davon. Aigner droht fürs Trainingslager auszufallen. Middendorp: »Wir werden ihn genau überprüfen. Ich nehme keinen verletzten Spieler mit.«
l Dennis Eilhoff besuchte gestern seine Arminia-Teamkollegen. Der bis 2008 an Zweitligist Koblenz verliehene Keeper traf auch Rowen Fernandez, seinen Nachfolger als Hain-Herausforderer beim DSC. »In der nächsten Saison seid ihr Konkurrenten«, sagte Torwarttrainer Schlieck, als er sie einander vorstellte.
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