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Pal Dardai

18.09.2003 - 21:25 Uhr
Pal Dardai |#531
11.05.2011 - 23:11 Uhr
Danke Pal . Du bist unser Dede wenn man so will .
All die Jahre bei uns und du hast auch nie den Abgang in betracht gezogen. Ganz grosse Leistungen und nächste Saison kauf ich mir ein Trikot mit deinem Namen . (fand das diesjährige leider zu unschön)

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HA-HO-HE Hertha BSC !!!

Erste Liga, wir sind wieder da !
Pal Dardai |#532
11.05.2011 - 23:14 Uhr
Zitat von Kevinho123:
Danke Pal . Du bist unser Dede wenn man so will


Bitte was?!
Wenn, dann ist ja wohl Dede Dortmunds Pal! :angry ;)

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Bluesky: @pascal91
Pal Dardai |#533
11.05.2011 - 23:24 Uhr
Zitat von HerrThaner:
Zitat von Kevinho123:
Danke Pal . Du bist unser Dede wenn man so will


Bitte was?!
Wenn, dann ist ja wohl Dede Dortmunds Pal! :angry ;)


tut mir leid hast natürlich recht ;)
ich hoffe sonntag wird man auch nen gesang für ihn haben :)

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HA-HO-HE Hertha BSC !!!

Erste Liga, wir sind wieder da !
Pal Dardai |#534
11.05.2011 - 23:26 Uhr
Ich sage ebenfalls danke! Er ist schon jetzt eine Legende und ich wünsche mir, dass er uns noch lange in anderer Funktion erhalten bleibt. Ich finde es auch toll von Babbel, dass er ihm nun diesen würdigen Abschied ermöglicht. Der Tagesspiegel schreibt ja, dass noch eine Choreo geplant ist, was ich super finden würde.

P.S.: Hat jemand von euch eine Idee, wo man Pal mal erwischen könnte? Bzw. wann das Training der U23 immer ist? Würde mir nochmal gerne ein Autogramm von ihm auf mein diesjähriges Dardai Trikot sichern. :cool
Pal Dardai |#535
12.05.2011 - 00:34 Uhr
Interview mit Pal:
Zitat von bild.de:
Dardai vor dem Abschieds-Spiel gegen Augsburg [...]
BILD: Herr Dardai, nach 14 Profi-Jahren bei Hertha ist Schluss. Traurig?

Dardai: „Nein! Ich bin sehr dankbar, dass ich wie Michael Preetz und Jolly Sverisson ein Abschiedsspiel bekomme. Dazu vor 77 000 Fans, die dabei den Aufstieg feiern. Schöner geht‘s nicht. Mal sehen, ob da Tränen rollen. Dieses Spiel ist mehr als ich erwarten konnte.“

BILD: Wieso?

Dardai: „Nach meiner Sprunggelenks-OP hatte ich vor dieser Saison so gut wie aufgehört, weil kein regelmäßiges Training mehr möglich war. Doch Trainer Markus Babbel überredete mich, noch ein Jahr weiterzumachen. Um einzuspringen falls es Probleme gibt. Das war aber nicht nötig und ich konnte mich ab Winter auf den Trainerschein konzentrieren. Ich kann mich bei Herrn Babbel bedanken, dass ich noch ein Jahr länger als geplant einen Profivertrag bekommen habe.“

BILD: Es folgt ein geringer dotierter Anschluss-Vertrag bis 2013. Was machen Sie denn jetzt?

Dardai: „Berlin ist meine Heimat Nummer Eins geworden, ich habe hier vor einem Jahr ein neues Grundstück erworben. Ich will für immer in Berlin und auch bei Hertha bleiben! Für die U23 spiele ich noch ein Jahr. Parallel erfülle ich Aufträge der Jugend-Akademie, bin bei Besprechungen unserer Jugend-Teams dabei.“

BILD: Und machen auch noch den Trainer-A-Schein und die Ausbildung zum Fußball-Lehrer...?

Dardai: „Ja. Ich fühle mich wie ein Student, der vom Klub bezahlt wird. Es hat sich gelohnt für Hertha so lange die Knochen hinzuhalten. Für diese Unterstützung danke ich unserem Manager und Präsidenten.“

BILD: Dafür haben Sie für Hertha früher ein Angebot der Bayern abgelehnt...

Dardai: „Ja. Hertha ist meine große Liebe. Ich will hier arbeiten bis ich 50 Jahre bin. So ist der Plan. Und dann vielleicht Ungarns Nationaltrainer werden...“

BILD: Das ist eine Liebes-Erklärung erster Klasse!

Dardai: „Egal, wo ich in der Stadt hingehe, ich bekomme von unseren geilen Fans so viel Liebe und Respekt. Das ist Wahnsinn und steckt an.“

BILD: 14 Jahre Hertha – wer war der beste Trainer?

Dardai: „Egal, wer kam – ich habe immer überlebt und mich durchgesetzt. Die Besten für mich waren Jürgen Röber und Hans Meyer. Röber ist mein Ziehvater, hat mich 1997 aus Ungarn geholt. Bei Meyer habe ich gelernt, dass man auch mit harten und ehrlichen Worten erfolgreich sein kann.“
[...]

http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/pal-dardai-vor-abschieds-spiel-17848506.bild.html

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Dägä Dägä
Pal Dardai |#536
12.05.2011 - 02:04 Uhr
Ich find es SO KLASSE, dass er (ausser in seinen Jugendjahren in Ungarn),IMMER, seit `97; für Hertha gespielt hat.
Dieses gibt es nicht oft, dass ein Profi über die Karriere hinweg, bei EINEM Verein bleibt.
Ob BL,2. BL, CL, EL oder UEFA- Cup......... Pal war IMMER DABEI.
----

Ich könnte mir vorstellen, dass er noch vor dem Spielende gg. Augsburg `runtergeht, und damit einen, DEN IHM ANGEMESSENEN Abschied als Spieler feiern kann: ... Und dann: "Standing Ovations" (von rd. 70.000 im Stadion).
WÄRE ECHT SUPER... ob seines Kämpferherzens UND weil er dem Verein die Treue gehalten hat....in guten, wie in schlechten Zeiten. TOP!
Sehr gut, dass er uns nach seiner Spielerzeit als Trainer erhalten bleibt.

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Robert Enke, unvergessen.

SC Freiburg, Kettering Town FC= THE POPPIES und Hertha BSC!


"Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“ - Sepp Herberger
Pal Dardai |#537
12.05.2011 - 02:08 Uhr
Zitat von Kettyclub:

Sehr gut, dass er uns nach seiner Spielerzeit als Trainer erhalten bleibt.


Die Idee musste ich natürlich in meine Signatur aufnehmen :D

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Pal Dardai |#538
12.05.2011 - 10:08 Uhr
Zitat
"Ich war bei Hertha immer glücklich"

Er hat die 300 nicht mehr ganz vollgekriegt. Sein 297. Spiel im Trikot von Hertha BSC - elf davon in der Zweiten Liga - wird am Sonntag (13.30 Uhr, Sky live) das letzte des Ungarn Pal Dardai (35) im Trikot von Hertha BSC sein. Eine großartige Karriere geht dann im Olympiastadion zu Ende, ein untadeliger Sportsmann verabschiedet sich von der Profibühne - und alle Hertha-Fans verabschieden den Rekordspieler des Hauptstadt-Klubs in seiner Landessprache mit den Worten: Nagyon köszönöm, vielen Dank, Pal Dardai!

(...)

Mein erstes Spiel: Im Olympiastadion gegen den VfL Wolfsburg. Das war in der Zweitliga-Saison 1996/1997. Ich war 20 Jahre jung, wurde zur Halbzeit für Marc Arnold eingewechselt und habe gleich eine Torchance vergeben. Sixten Veit hat den Ball dann zum Glück reingeschossen, und wir gewannen 1:0.

Mein schönstes Spiel: Jedes Spiel im Olympiastadion war toll. Aber besonders gern denke ich an das 2:1 gegen FC Bayern München in der Saison 2001/2002. In der 84. Minute habe ich das Siegtor geschossen. Als ich nach dem Spiel in den VIP-Raum kam, sind die Leute aufgestanden und haben applaudiert. Das war mir vorher noch nie passiert. Ein tolles Gefühl.

Mein schönstes Tor: Ich habe für Hertha 17 Tore geschossen, 15 davon von außerhalb des Strafraums. Besonders schön war das in meinem 200. Spiel gegen Borussia Mönchengladbach, da habe ich in den Winkel geschossen. Einige der Tore habe ich auf DVD. Meine Kinder sehen das manchmal an, das ist eine gute Motivation. Früher habe ich mir auch immer die Fotoalben meines Vaters angesehen, er war ja auch Fußballer.

Meine schönste Feier: Wenn wir unter Jürgen Röber im Trainingslager in Spanien oder Portugal waren, gab es am letzten Tag immer eine Riesenparty. Die Stimmung war toll. Und als wir mit Hans Meyer 2004 den Klassenerhalt geschafft haben, wurde auch ordentlich gefeiert. Wir waren so erleichtert, hatten das Gefühl, einen Titel gewonnen zu haben.

Mein bester Trainer: Zum Glück hatte ich viele gute. Jeder hatte seine Stärken, von jedem habe ich etwas gelernt. Falko Götz ist sehr talentiert, Hans Meyer ist ein Original, ein Pädagoge. Jürgen Röber ist super in Sachen Fitness, Motivation und Teamgeist. Huub Stevens und Lucien Favre sind Taktiker.

Mein lustigster Moment: Das war auch unter Röber. Als Mannschaft hatten wir Anfang der Woche eine Party gemacht, weil wir am Wochenende wegen Länderspielen frei hatten. Röber hat uns das am nächsten Tag angesehen, wir hatten rote Augen und wirkten müde. Er ließ uns eine Stunde laufen. Es war wie beim Militär, wir mussten auch Liegestütze machen. Röber hat uns richtig veräppelt und uns den Nachmittag freigegeben. Weil er wusste, dass wir viel zu kaputt waren, um die freie Zeit nutzen zu können. Da mussten auch wir Spieler lachen.

Mein lustigster Zimmernachbar: Zuletzt hatte ich immer bei Auswärtsfahrten und Trainingslagern ein Einzelzimmer, weil ich immer schon um 21.30 Uhr ins Bett gehe und um 6.30 Uhr aufstehe. Das ist mein Rhythmus von zu Hause, den brauche ich. Sehr lustig war es mit Alex Alves. Keiner wollte mit ihm auf ein Zimmer, weil alle sagten, er würde die ganze Nacht telefonieren und man könne neben ihm nicht schlafen. Ich habe Alex dann um Punkt 21.30 Uhr gesagt: Fernseher aus! Und zum Telefonieren gehst du in den Flur! Er hat mich angesehen und gefragt: "Wirklich?" Und ich: "Ja, wirklich." Alex ist raus gegangen, hat kurz telefoniert und sich danach schlafen gelegt. Ich habe ihn quasi erzogen. Am nächsten Tag bin ich zu unseren Mitspielern hin und habe gefragt: "Was habt ihr eigentlich? Ist doch ein guter Junge!"

Mein bester Mitspieler: Fußballerisch ganz klar Marcelinho. An guten Tagen konntest du ihm den Ball einfach nicht wegnehmen. Taktisch und strategisch waren Dariusz Wosz und Sebastian Deisler außergewöhnliche Spieler.

Mein härtester Gegenspieler: Alexander Hleb. Als er für den VfB Stuttgart spielte, war er so schnell, dass ich ihn nicht einmal wegschubsen konnte. Wenn ich gerade angesetzt hatte, war er schon weg. Gegen "Icke" Häßler zu spielen, war auch sehr schwierig, weil er so clever war. Im Spiel war er lange gar nicht zu sehen und hat total unauffällig gespielt, um dann auf einmal das Tempo anzuziehen und eine entscheidenden Pass zu spielen. Alle anderen waren machbar.

Mein Lieblingsplatz in Berlin: Zu Hause. Meine Frau kocht sehr gut, ich habe eine tolle Familie. Und das Olympiastadion, es gibt kein besseres in Deutschland. Wenn ich Essen gehe, dann zu La Cantina.

Meine beste Entscheidung: Meine Frau zu heiraten. Dank ihr habe ich wunderbare Söhne. Meine zweite gute Entscheidung: nach Berlin und zu Hertha zu kommen. Am Anfang haben mich viele belächelt und gesagt, dass wir mit Hertha eh keinen Erfolg haben werden. Als wir ein paar Jahre später dann in der Champions League spielten, waren diese Leute neidisch.

Mein größter Traum: Als Kind war mein Traum immer, zehn Jahre in der Bundesliga zu spielen. Den habe ich mir erfüllt. Außerdem wollte ich früher beim FC Bayern München spielen. Die haben mir ja auch mal ein Angebot gemacht. Aber ich war bei Hertha immer glücklich und bin hier geblieben. Das habe ich nie bereut. Die Menschen in Berlin geben mir sehr viel Liebe. Dafür bin ich sehr dankbar. Berlin ist eigentlich nicht Deutschland. Berlin ist Berlin!

Mein größter Fehler: Im Abstiegsjahr 2009/10 habe ich mich fitspritzen lassen, um spielen zu können. Vielleicht war das im Nachhinein falsch. Ohne diese Aktion hätte ich vielleicht noch etwas länger spielen können. Aber ich kann schon zufrieden sein mit meiner Karriere, denke ich.


http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1637286/Ich-war-bei-Hertha-immer-gluecklich.html

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Pal Dardai |#539
12.05.2011 - 10:22 Uhr
Super Interview! Wenn man das so liest wird man noch trauriger als man vllt schon ist. Mit Pal Dardai verlässt uns wirklich ein Spieler, der uns über Jahre die Treue gehalten hat, auch wenn Angebote von besseren Vereinen etc. gab. Solch einen Spieler wünsche ich mir irgendwann wieder. Pal ist mMn wie Zecke eine Kultfigur geworden. Ich hoffe nochmals, dass er Sonntag gebührend verabschiedet wird mit Choreografie, Standing Ovations bei der Auswechslung, Pal Dardai rufen und, am Besten, krönt er sich seine tolle Karriere noch mit einem wunderschönen Tor.
Pal Dardai |#540
12.05.2011 - 11:52 Uhr
Zitat
Der 35-jährige Dardai bleibt dem Klub auch nach der Saison erhalten. Der Publikumsliebling, der mit 286 Bundesligaspielen Herthas Rekordspieler ist, soll mit seiner Erfahrung bei der U23 aushelfen und zugleich als Trainer in der Jugendarbeit eingesetzt werden.


http://www.handelsblatt.com/hertha-bsc-dardai-zum-abschied-in-der-startelf/4159554.html

Very nice.
Einmal Herthaner, immer Herthaner :)

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Robert Enke, unvergessen.

SC Freiburg, Kettering Town FC= THE POPPIES und Hertha BSC!


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