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Nico Schulz
Geburtsdatum 01.04.1993
Alter 33
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,80m
Vertrag bis -
Position Linker Verteidiger
Fuß links
Akt. Verein Vereinslos

Leistungsdaten:

Nico Schulz [14]

21.05.2019 - 10:37 Uhr
Nico Schulz [14] |#2321
12.07.2022 - 10:41 Uhr
Zitat von goetzeus86

Zitat von KaiserFritz7

Als Profi hat er aber ein Recht darauf, am Taaining der Profis teilzunehmen.

Dass er keine Rolle mehr spielt, klar
Vlt setzt man sich zusammen und findet eine Lösung/Abfindung, abkaufen tut den eh niemand.


Wie schon 5 mal erklärt auf den letzten Seiten, ist die U23 ebenfalls eine Profimannschaft. Der BVB würde sich demnach vollkommen vertragskonform verhalten, wenn nichts spezifisches in Richtung „erste Mannschaft“ festgehalten wurde, das wäre aber eben sehr ungewöhnlich und reiner Spekulatius.


Ohne den Vertrag zu kennen, halte ich die Aussage auch für fragwürdig. Der BVB wird sich mMN immer die Möglichkeit offen lassen Spieler nicht mit der Mannschaft trainieren lassen zu können. Allein, weil es Kadergrößen gibt die nicht trainierbar sind.

AUßerdem definiere doch mal Training mit den Profis. Die U23 spielt in der 3. Liga. Ist inzwischen auch eine lizensierte Profiliga mit Profispielern. Also trainiert er selbst in der U23 bei den Profis.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nille13 am 12.07.2022 um 10:43 Uhr bearbeitet
Nico Schulz [14] |#2322
12.07.2022 - 10:48 Uhr
Zitat von Pilki
Zitat von mba123

Es wird von einigen der Eindruck vermittelt, als ginge es um eine rein sportliche Entscheidung.
Auf mich macht das allerdings nicht den Eindruck. Denn sportlich macht diese Entscheidung nur Sinn, wenn Schulz der Mannschaft durch seine Teilnahme am Training schaden würde. Meint ihr tatsächlich, das wäre der ausschlaggebende Grund?

Im Artikel stand auch, dass Druck auf Schulz ausgeübt werden soll, damit er wechselt. Schon bei Bürki wurde ein ähnliches Vorgehen diskutiert.
So unwahrscheinlich halte ich so ein Vorgehen daher nicht.

Ich persönlich würde das alles andere als gut finden, wenn wir so mit unseren Spielern umgehen sollten.
Zwar gehört es für mich zum Profitum dazu, dass man den Spielern eine fehlende Perspektive offen und ehrlich mitteilt. Aber es ist für mich etwas anderes, wenn man diese Spieler dann aus finanziellen Gründen "wegmobben" versuchen sollte.
In dem Fall könnte man sich das ganze öffentliche Blabla um "Wir-Gefühl" und "Identifikation" sparen. Jedenfalls verstehe ich unter solchen Attributen einen ganz anderen Umgang miteinander.

Also ich finde den Umgang wirklich nicht kritikwürdig. Wenn man Guerreiro logischerweise vor ihm sieht, dann noch Tom Rothe hat, der mindestens die bessere Perspektive aufweist und zusätzlich noch beabsichtigt David Raum zu verpflichten und diesen selbst bei Verbleib von Schulz und Guerreiro holen würde (das behaupte ich jetzt einfach mal), ja dann wäre Schulz einfach LV Nummer 4 und würde diese Saison wohl tatsächlich auf Null Minuten kommen und ist dann sportlich einfach komplett hinten dran. Dabei sind Leute wie Schlotterbeck, Passlack oder Wolf, die alle schonmal aushilfsweise LV gespielt haben ja noch vollkommen unberücksichtigt. Für mich ist das kein "wegmobben" sondern schlichtweg nachvollziehbar. Ich glaube auch dass es diese Diskussionen nicht geben würde, wenn es sich um einen Spieler handeln würde, der 1-2 Mio im Jahr verdient.

Die sportliche Perspektive ist noch ungewiss.
Raum ist nicht da. Rothe muss auch erstmal zeigen, ob er weit genug ist. Und Schulz bekam in der Vergangenheit immer seine Minuten, obwohl seine Leistungen eher schwach waren.
Ich denke, da gab und gibt es Spieler im Profikader, die eine schlechtere Perspektive hatten/haben und nicht degradiert wurden.

Aber, das ist für mich nicht der springende Punkt. Es geht zum Einem darum, ob ein Trainingslager mit Schulz unserer Mannschaft schadet. Und zum Anderen, wie so eine Maßnahme auf den Spieler wirkt.
Ich denke, der Erfolg der Mannschaft wird kein Stück davon abhängen, ob Schulz dabei ist oder nicht (bzw. ist eher sogar ein Nachteil, falls Schulz nicht dabei ist, er aber doch gebraucht würde).
Für Schulz kann so eine Degradierung aber schon ein harter Schlag sein.
Der Ausschluss von Schulz ist für mich daher viel mehr eine Maßnahme gegen den Spieler und viel weniger eine Maßnahme für den sportlichen Erfolg der Mannschaft.
Daher scheint das Ziel dabei doch, eher den Spieler zum Wechseln zu bewegen. Es geht wohl nicht darum, dass wir ohne Schulz im Trainingsbetrieb eine bessere Mannschaft bekämen.
Es sieht für mich daher so aus, als würden wir in erster Linie Schulz schaden wollen (kein Training bei den Profis), damit er wechselt. "Wegmobben" wäre dann passend, finde ich.
Nico Schulz [14] |#2323
12.07.2022 - 10:58 Uhr
Der Ausschluss ist für mich nur logisch.
Guerreiro geht nicht, ist also der Stammspieler. Mit Rothe und Aning möchte man 2 Alternativen im Trainingslager testen, wo man davon ausgeht, dass einer der beiden als Back-Up reicht, und Nico keine Chance mehr auf Einsatzzeiten hat.
Das er nicht im Trainingslager dabei ist, heißt ja auch nicht dass er nach dem Trainingslager (und wenn er bleibt) nicht wieder mit der Mannschaft trainieren darf.
Aber fürs Trainingslager macht das Sinn.

•     •     •

BVB! ESV!
Nico Schulz [14] |#2324
12.07.2022 - 10:58 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von Pilki

Zitat von mba123

Es wird von einigen der Eindruck vermittelt, als ginge es um eine rein sportliche Entscheidung.
Auf mich macht das allerdings nicht den Eindruck. Denn sportlich macht diese Entscheidung nur Sinn, wenn Schulz der Mannschaft durch seine Teilnahme am Training schaden würde. Meint ihr tatsächlich, das wäre der ausschlaggebende Grund?

Im Artikel stand auch, dass Druck auf Schulz ausgeübt werden soll, damit er wechselt. Schon bei Bürki wurde ein ähnliches Vorgehen diskutiert.
So unwahrscheinlich halte ich so ein Vorgehen daher nicht.

Ich persönlich würde das alles andere als gut finden, wenn wir so mit unseren Spielern umgehen sollten.
Zwar gehört es für mich zum Profitum dazu, dass man den Spielern eine fehlende Perspektive offen und ehrlich mitteilt. Aber es ist für mich etwas anderes, wenn man diese Spieler dann aus finanziellen Gründen "wegmobben" versuchen sollte.
In dem Fall könnte man sich das ganze öffentliche Blabla um "Wir-Gefühl" und "Identifikation" sparen. Jedenfalls verstehe ich unter solchen Attributen einen ganz anderen Umgang miteinander.

Also ich finde den Umgang wirklich nicht kritikwürdig. Wenn man Guerreiro logischerweise vor ihm sieht, dann noch Tom Rothe hat, der mindestens die bessere Perspektive aufweist und zusätzlich noch beabsichtigt David Raum zu verpflichten und diesen selbst bei Verbleib von Schulz und Guerreiro holen würde (das behaupte ich jetzt einfach mal), ja dann wäre Schulz einfach LV Nummer 4 und würde diese Saison wohl tatsächlich auf Null Minuten kommen und ist dann sportlich einfach komplett hinten dran. Dabei sind Leute wie Schlotterbeck, Passlack oder Wolf, die alle schonmal aushilfsweise LV gespielt haben ja noch vollkommen unberücksichtigt. Für mich ist das kein "wegmobben" sondern schlichtweg nachvollziehbar. Ich glaube auch dass es diese Diskussionen nicht geben würde, wenn es sich um einen Spieler handeln würde, der 1-2 Mio im Jahr verdient.

Die sportliche Perspektive ist noch ungewiss.
Raum ist nicht da. Rothe muss auch erstmal zeigen, ob er weit genug ist. Und Schulz bekam in der Vergangenheit immer seine Minuten, obwohl seine Leistungen eher schwach waren.
Ich denke, da gab und gibt es Spieler im Profikader, die eine schlechtere Perspektive hatten/haben und nicht degradiert wurden.

Aber, das ist für mich nicht der springende Punkt. Es geht zum Einem darum, ob ein Trainingslager mit Schulz unserer Mannschaft schadet. Und zum Anderen, wie so eine Maßnahme auf den Spieler wirkt.
Ich denke, der Erfolg der Mannschaft wird kein Stück davon abhängen, ob Schulz dabei ist oder nicht (bzw. ist eher sogar ein Nachteil, falls Schulz nicht dabei ist, er aber doch gebraucht würde).
Für Schulz kann so eine Degradierung aber schon ein harter Schlag sein.
Der Ausschluss von Schulz ist für mich daher viel mehr eine Maßnahme gegen den Spieler und viel weniger eine Maßnahme für den sportlichen Erfolg der Mannschaft.
Daher scheint das Ziel dabei doch, eher den Spieler zum Wechseln zu bewegen. Es geht wohl nicht darum, dass wir ohne Schulz im Trainingsbetrieb eine bessere Mannschaft bekämen.
Es sieht für mich daher so aus, als würden wir in erster Linie Schulz schaden wollen (kein Training bei den Profis), damit er wechselt. "Wegmobben" wäre dann passend, finde ich.


Die sportliche Perspektive ist noch ungewiss. Ja, aber nicht für Nico Schulz. Laut Edin Terzic (Interview von gestern) hat man auf der Position neben Guerreiro zwei top Nachwuchskräfte, die man in der Vorbereitung durchleuchten will um zu sehen wie weit sie sind. Nico weiß wie der Verein mit ihm plant.

Laut Medien kommt er nicht mit ins Trainingslager. Heißt: der Verein plant gar nicht mehr mit ihm. Da ist dann sportlich beim BVB nichts mehr für ihn ungewiss. Raum müsste nicht mal mehr kommen, da Rothe und Aning anscheinend jetzt schon vor ihm stehen. Das ist der Unterschied zur letzten Sasion, als Nico noch Minuten bekam.

Das Schulz nicht mitkommt, soll ihm zum einen nochmal deutlich signalisieren, dass man nicht mit ihm plant. Natürlich auch den Druck auf ihn erhöhen.

Aber MMn dient es auch der Planung und Trainingsqualität. Es war immer wieder mal Thema, dass man bei einem zu großen Kader im Training zu viel Zeit verliert. Ich meine 28-30 wäre hier die Grenze gewesen.
Nico Schulz [14] |#2325
12.07.2022 - 11:02 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von mba123

Es wird von einigen der Eindruck vermittelt, als ginge es um eine rein sportliche Entscheidung.
Auf mich macht das allerdings nicht den Eindruck. Denn sportlich macht diese Entscheidung nur Sinn, wenn Schulz der Mannschaft durch seine Teilnahme am Training schaden würde. Meint ihr tatsächlich, das wäre der ausschlaggebende Grund?

Im Artikel stand auch, dass Druck auf Schulz ausgeübt werden soll, damit er wechselt. Schon bei Bürki wurde ein ähnliches Vorgehen diskutiert.
So unwahrscheinlich halte ich so ein Vorgehen daher nicht.

Ich persönlich würde das alles andere als gut finden, wenn wir so mit unseren Spielern umgehen sollten.
Zwar gehört es für mich zum Profitum dazu, dass man den Spielern eine fehlende Perspektive offen und ehrlich mitteilt. Aber es ist für mich etwas anderes, wenn man diese Spieler dann aus finanziellen Gründen "wegmobben" versuchen sollte.
In dem Fall könnte man sich das ganze öffentliche Blabla um "Wir-Gefühl" und "Identifikation" sparen. Jedenfalls verstehe ich unter solchen Attributen einen ganz anderen Umgang miteinander.


Natürlich ist das keine rein sportliche Entscheidung, aber ich finde deine Betrachtung deutlich zu einseitig und vor allem nicht unter dem Gesichtspunkt zeitlicher Abläufe korrekt eingeordnet. Sie ist schließlich sportlich problemlos begründbar, weswegen es eben umgekehrt auch keine rein politische Entscheidung ist. Es ist also beides involviert. Schulz ist sportlich nicht mehr zwingender Teil des Profikaders, weil er nur noch 3. LV ist, auf einer Position, auf der nur einer spielt und man mit keinem zu 100% zufrieden ist, weswegen man sich dort ja extern umsieht. Dabei muss er nicht nur aktiv Schaden zufügen, sondern kann das auch durchaus passiv machen. Das wäre bspw. der Fall, wenn seine Trainingsteilnahme verhindern würde, dass Rothe an den Spielformen teilnehmen kann, obwohl der sportlich gefördert werden soll und daher bereits an Schulz vorbeigezogen ist.

Daher halte ich es für gerechtfertigt, wenn man Schulz klipp und klar aufzeigt - ich bezweifel, dass man mit ihm noch nicht darüber geredet hat, zumal es schon von Zorc sogar öffentlich dieAufforderung gab, dass von ihm wesentlich mehr kommen muss, was nie passierte, sodass Schulz mindestens seit einem Jahr weiß, was es diesen Sommer an Konsequenzen geben muss -, was es bedeutet, dass er sportlich und strategisch kein Teil der Profis mehr ist. Es ist schlicht die ehrliche Darstellung des Status quo, für den Schulz selbst verantwortlich ist. Genau das wird mir dann aber bei deinem Beitrag unterschlagen, weil es nicht nur darauf ankommt, dass man Identifikation schafft - Welche Identifikation überhaupt? Die mit einem komplett überzogenen Vertrag oder mit dem Verein? -, sondern vor allem erst mal eine Leistungskultur und daher nicht nur eine Identifikation mit dem Verein, sondern erst recht mit dieser Leistungskultur. In der wird es immer Spieler geben, die nicht mithalten können.


Diese Personalie werde ich am Ende nahezu nicht verstanden haben.

Man holt ihn an jedem erkennbaren Bedarf vorbei; enorm teuer, sowohl in Ablöse--insbesondere angesichts Alter und Potential, als auch in Gehalt.
Sein Stärken sind zwar bekannt, werden gelobt, werden aber nie bespielt, sondern fast ausschließlich seine Schwächen.

Definitiv der verrückteste Transfer 2019, obwohl mit Hummels und Brandt schon zwei head scratcher in die Runde geworden wurden.

Terzic Aussage, Schulz wisse um seine Situation, lässt wenig Interpretationsspielraum. Das ist ok, obwohl mir noch nicht klar ist, was Terzic spielen lassen will, und ob da Schulz nicht eine Variante sein könnte, die man hier oder da Rothe oder Guerreiro vorziehen würde.

Für mich riecht es mehr und mehr nach 2019. Damals war zwar recht deutlich, dass Führung und Trainer aneinander vorbei gearbeitet haben, was jetzt nicht so offenkundig ist. Wie aus den jetzt vorhandenen Zutaten, ein funktionierender Kuchen gebacken werden soll, ist für mich vollkommen unklar, ganz unabhängig vom Plan des Trainers.
Nico Schulz [14] |#2326
12.07.2022 - 11:04 Uhr
Ich verstehe garnicht wieso das hier so viele schlimm finden. Schulz ist ein absoluter Profi, verdient hier Millionen im Jahr.

Jetzt möchte der BVB die Zusammenarbeit beenden, da man wohl sehr enttäuscht ist von Schulz‘ Leistungen. Wenn ihr Internet Kunde bei einem Provider seid, 500 Euro im Monat für das absolut kranke Internet bezahlt und am Ende immer nur ne 10kb Leitung habt, wollt ihr auch den Vertragspartner klar machen: so machen wir nicht weiter.

Und das macht jetzt der BVB. Der Berater von Schulz hat auch schon Grenzwertige aussagen getätigt nach dem Motto Schulz sitzt den Vertrag einfach aus wenn er kein anderen hochdotierten Vertrag bekommt. (Spoiler: er wird nirgends einen bekommen)

Soll jetzt also der BVB sich die Unterhosen ausziehen lassen ? Bin mir sicher mit Schulz wurde das lange genug kommuniziert.
Nico Schulz [14] |#2327
12.07.2022 - 11:04 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von mba123

Es wird von einigen der Eindruck vermittelt, als ginge es um eine rein sportliche Entscheidung.
Auf mich macht das allerdings nicht den Eindruck. Denn sportlich macht diese Entscheidung nur Sinn, wenn Schulz der Mannschaft durch seine Teilnahme am Training schaden würde. Meint ihr tatsächlich, das wäre der ausschlaggebende Grund?

Im Artikel stand auch, dass Druck auf Schulz ausgeübt werden soll, damit er wechselt. Schon bei Bürki wurde ein ähnliches Vorgehen diskutiert.
So unwahrscheinlich halte ich so ein Vorgehen daher nicht.

Ich persönlich würde das alles andere als gut finden, wenn wir so mit unseren Spielern umgehen sollten.
Zwar gehört es für mich zum Profitum dazu, dass man den Spielern eine fehlende Perspektive offen und ehrlich mitteilt. Aber es ist für mich etwas anderes, wenn man diese Spieler dann aus finanziellen Gründen "wegmobben" versuchen sollte.
In dem Fall könnte man sich das ganze öffentliche Blabla um "Wir-Gefühl" und "Identifikation" sparen. Jedenfalls verstehe ich unter solchen Attributen einen ganz anderen Umgang miteinander.


Natürlich ist das keine rein sportliche Entscheidung, aber ich finde deine Betrachtung deutlich zu einseitig und vor allem nicht unter dem Gesichtspunkt zeitlicher Abläufe korrekt eingeordnet. Sie ist schließlich sportlich problemlos begründbar, weswegen es eben umgekehrt auch keine rein politische Entscheidung ist. Es ist also beides involviert. Schulz ist sportlich nicht mehr zwingender Teil des Profikaders, weil er nur noch 3. LV ist, auf einer Position, auf der nur einer spielt und man mit keinem zu 100% zufrieden ist, weswegen man sich dort ja extern umsieht. Dabei muss er nicht nur aktiv Schaden zufügen, sondern kann das auch durchaus passiv machen. Das wäre bspw. der Fall, wenn seine Trainingsteilnahme verhindern würde, dass Rothe an den Spielformen teilnehmen kann, obwohl der sportlich gefördert werden soll und daher bereits an Schulz vorbeigezogen ist.

Daher halte ich es für gerechtfertigt, wenn man Schulz klipp und klar aufzeigt - ich bezweifel, dass man mit ihm noch nicht darüber geredet hat, zumal es schon von Zorc sogar öffentlich dieAufforderung gab, dass von ihm wesentlich mehr kommen muss, was nie passierte, sodass Schulz mindestens seit einem Jahr weiß, was es diesen Sommer an Konsequenzen geben muss -, was es bedeutet, dass er sportlich und strategisch kein Teil der Profis mehr ist. Es ist schlicht die ehrliche Darstellung des Status quo, für den Schulz selbst verantwortlich ist. Genau das wird mir dann aber bei deinem Beitrag unterschlagen, weil es nicht nur darauf ankommt, dass man Identifikation schafft - Welche Identifikation überhaupt? Die mit einem komplett überzogenen Vertrag oder mit dem Verein? -, sondern vor allem erst mal eine Leistungskultur und daher nicht nur eine Identifikation mit dem Verein, sondern erst recht mit dieser Leistungskultur. In der wird es immer Spieler geben, die nicht mithalten können.


Sehe ich ganz genauso.
Man weiß ja auch gar nicht welchen Hintergrund das nichtmitnehmen ins Trainingslager hat. Vielleicht hat man ihm nahegelegt oder er sich auch selbst gewünscht mehr Zeit zum Sondieren von potenziellen Klubs zu bekommen. Im Trainingslager ist das mit dem ganzen Programm ja nur eingeschränkt möglich.
Letztendlich spielt er bei uns wohl keine Rolle mehr und sollte er sich dafür entscheiden den Vertrag auszusitzen, dann kann man ihm das nicht verwehren, aber er hatte ja nun genug Chancen gehabt zu zeigen, dass er es bei uns schaffen will. Die hat er leider nicht genutzt und so hat man im Leistungssport halt damit zu rechnen, dass man irgendwann keine Rolle spielt.
Er ist ja nicht der erste und auch nicht der letzte Spieler, der in seinem Verein aussortiert wird. Die allermeisten suchen dann aber einen neuen Verein. Nico sitzt nun aber schon Jahre gemütlich bei uns und ist damit zufrieden.
Nico Schulz [14] |#2328
12.07.2022 - 11:05 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von mba123

Es wird von einigen der Eindruck vermittelt, als ginge es um eine rein sportliche Entscheidung.
Auf mich macht das allerdings nicht den Eindruck. Denn sportlich macht diese Entscheidung nur Sinn, wenn Schulz der Mannschaft durch seine Teilnahme am Training schaden würde. Meint ihr tatsächlich, das wäre der ausschlaggebende Grund?

Im Artikel stand auch, dass Druck auf Schulz ausgeübt werden soll, damit er wechselt. Schon bei Bürki wurde ein ähnliches Vorgehen diskutiert.
So unwahrscheinlich halte ich so ein Vorgehen daher nicht.

Ich persönlich würde das alles andere als gut finden, wenn wir so mit unseren Spielern umgehen sollten.
Zwar gehört es für mich zum Profitum dazu, dass man den Spielern eine fehlende Perspektive offen und ehrlich mitteilt. Aber es ist für mich etwas anderes, wenn man diese Spieler dann aus finanziellen Gründen "wegmobben" versuchen sollte.
In dem Fall könnte man sich das ganze öffentliche Blabla um "Wir-Gefühl" und "Identifikation" sparen. Jedenfalls verstehe ich unter solchen Attributen einen ganz anderen Umgang miteinander.


Natürlich ist das keine rein sportliche Entscheidung, aber ich finde deine Betrachtung deutlich zu einseitig und vor allem nicht unter dem Gesichtspunkt zeitlicher Abläufe korrekt eingeordnet. Sie ist schließlich sportlich problemlos begründbar, weswegen es eben umgekehrt auch keine rein politische Entscheidung ist. Es ist also beides involviert. Schulz ist sportlich nicht mehr zwingender Teil des Profikaders, weil er nur noch 3. LV ist, auf einer Position, auf der nur einer spielt und man mit keinem zu 100% zufrieden ist, weswegen man sich dort ja extern umsieht. Dabei muss er nicht nur aktiv Schaden zufügen, sondern kann das auch durchaus passiv machen. Das wäre bspw. der Fall, wenn seine Trainingsteilnahme verhindern würde, dass Rothe an den Spielformen teilnehmen kann, obwohl der sportlich gefördert werden soll und daher bereits an Schulz vorbeigezogen ist.

Daher halte ich es für gerechtfertigt, wenn man Schulz klipp und klar aufzeigt - ich bezweifel, dass man mit ihm noch nicht darüber geredet hat, zumal es schon von Zorc sogar öffentlich dieAufforderung gab, dass von ihm wesentlich mehr kommen muss, was nie passierte, sodass Schulz mindestens seit einem Jahr weiß, was es diesen Sommer an Konsequenzen geben muss -, was es bedeutet, dass er sportlich und strategisch kein Teil der Profis mehr ist. Es ist schlicht die ehrliche Darstellung des Status quo, für den Schulz selbst verantwortlich ist. Genau das wird mir dann aber bei deinem Beitrag unterschlagen, weil es nicht nur darauf ankommt, dass man Identifikation schafft - Welche Identifikation überhaupt? Die mit einem komplett überzogenen Vertrag oder mit dem Verein? -, sondern vor allem erst mal eine Leistungskultur und daher nicht nur eine Identifikation mit dem Verein, sondern erst recht mit dieser Leistungskultur. In der wird es immer Spieler geben, die nicht mithalten können.

Meinst Du tatsächlich, es würde Rothe schaden, wenn Schulz am Training teilnähme?

Geht es vermutlich nicht viel mehr darum, es für Schulz hier unangenehm zu machen, damit er wechselt?

Man mag das im Sinne des Vereins als logische Entscheidung betrachten. Ich persönlich mag es nicht, wenn Spielern in erster Linie deswegen geschadet wird, damit sie wechseln.
Nico Schulz [14] |#2329
12.07.2022 - 11:08 Uhr
Ich versteh die Diskussion hier nicht. Schulz hat nie die Leistung erbracht, die man sich erwartet hat. Folglich will sich der Verein von ihm trennen. Man möchte auf seiner Position auch die eigene Jugend forcieren, deswegen hat man Schulz mitgeteilt, dass es keine sportliche Perspektive mehr für ihn gibt.

Der Verein wird natürlich weiterhin sein Gehalt zahlen, wenn er den Vertrag aussitzen möchte. Das ist sein legitimes Recht. Allerdings ist es auch richtig vom Verein, einen ausrangierten Spieler, der den Jugendspielern einen Platz wegnimmt, in die U23 zu degradieren.

Wir sind hier im Profifußball und es ist ein Business. Am Ende muss sich Schulz fürs Fußballspielen oder fürs leistungslose Geld absahnen entscheiden: Wenn Schulz nochmal auf hohen Niveau spielen will, muss er wechseln. Wenn Schulz auf das fette Gehalt steht, ohne zu spielen, wird er bleiben.

Schulz wird nirgendwo einen ähnlichen Vertrag wie in Dortmund bekommen. Deswegen würde es mich nicht überraschen, wenn er den Vertrag aussitzt. Seine Fußballerische Karriere ist halt dann vorbei, zumindest auf dem Niveau.

Ich persönlich glaub nicht, dass er mit 29 sportlich nochmal den Biss hat, woanders neu durchzustarten. Er hat genug verdient & ws ausgesorgt. Und nach Vertragsende in Dortmund kann er immer noch nach Dubai wechseln und dort nochmal kräftig absahnen.

Den größten Fehler hat natürlich der BVB mit der Verpflichtung und dem Vertrag gemacht - das war noch dazu mit Ansage. Allerdings sollte Schulz den Vertrag aussitzen, weiß man auch alles über ihn, das man wissen muss.
Nico Schulz [14] |#2330
12.07.2022 - 11:11 Uhr
Zitat von picasso307
Ich verstehe garnicht wieso das hier so viele schlimm finden. Schulz ist ein absoluter Profi, verdient hier Millionen im Jahr.

Jetzt möchte der BVB die Zusammenarbeit beenden, da man wohl sehr enttäuscht ist von Schulz‘ Leistungen. Wenn ihr Internet Kunde bei einem Provider seid, 500 Euro im Monat für das absolut kranke Internet bezahlt und am Ende immer nur ne 10kb Leitung habt, wollt ihr auch den Vertragspartner klar machen: so machen wir nicht weiter.

Und das macht jetzt der BVB. Der Berater von Schulz hat auch schon Grenzwertige aussagen getätigt nach dem Motto Schulz sitzt den Vertrag einfach aus wenn er kein anderen hochdotierten Vertrag bekommt. (Spoiler: er wird nirgends einen bekommen)

Soll jetzt also der BVB sich die Unterhosen ausziehen lassen ? Bin mir sicher mit Schulz wurde das lange genug kommuniziert.



Ja, sehe ich auch so. Ich denke es ist auch absolut richtig, dass der BVB Spielern, die nicht performen aber hoch dotierte Verträge besitzen, etwas mehr Feuer gibt, als das früher der Fall gewesen sein mag. Dort wurde ja immer gerne von der Wohlfühloase BVB gesprochen. Nico hat sich nichts zu SChulden kommen lassen, aber er ist jetzt seit 3 Jahren hier und hat wirklich null performt, so ehrlich muss man halt sein.

Und da braucht man jetzt auch nicht mit falschem System argumentieren, Nico Schulz sieht sich selber als Linksverteidiger, und hat sich bewusst zu seinem Wechsel zum BVB entschieden wo klar war, dass hier hauptsächlich 4er Kette gespielt wird. Leider reichen seine Skills einfach nicht aus, dass kann passieren, aber dann muss man nach 3 Jahren auch ehrlich zu sich selber sein und einsehen, dass der BVB eine Nummer zu groß ist und das Gehalt dementsprechend für seine Fähigkeiten überdimensioniert ist. Die Aussagen vom Berater lassen aber ja den Schluss zu, dass er sich nach wie vor bei einem Top Club sieht.

ISt sein gutes Recht, aber dann darf der BVB auch klar mitteilen, wie mit ihm geplant wird und dass das Preis Leistungsverhältnis bei ihm einfach 0% stimmt. Die 3. mannschaft bietet ebenfalls Profibedingungen, da kann er sich ja dann beweisen, wenn er wirklich keinen neuen Verein finden sollte und sich dort ins Schaufenster stellen.

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