Markus Babbel II
23.08.2011 - 13:43 Uhr
11.12.2011 - 13:33 Uhr
Oh, wie ich sehe mein erster Kommentar nach Einführung des Moderatoren-Hinweises... Hochsicherheitstrakt hier!
Ich habe aus sicherer Quelle erfahren, dass Babbel über dieses Wochenende nicht nach München geflogen ist, sondern nach Katalonien reiste. Wird er noch vor der Winterpause neuer Trainer beim FC Barcelona? Dort steht Pep Guardiola heftig in der Kritik, nachdem er gestern ein Gegentor gegen den Erzrivalen Real Madrid hinnehmen musste. Das wird einem dort nicht verziehen...
Für Babbel wäre dieser Job wie geschaffen. Die Flugverbindung Barcelona-München ist sehr gut ausgebaut und es gibt dort weder B.Z. noch Kurier. Auch Neumann und Brooks müsste er nicht unbedingt mit in den Süden nehmen. Bei Ottl verhält sich das anders, der hatte sich vor einigen Jahren schon eine Villa in Stadionnähe gekauft, die Preise waren im Keller und er antwortet der Isamanninger Rundschau damals im großen Exklusiv-Interview: "Ich liebe München, aber man kann ja nie wissen, jeder hat den Traum mal ein Heimspiel im Camp Nou zu haben."
Wenn man den Worten von Barcelona-Präsident Sandro Rosell Glauben schenken darf, ist auch ein direkter Trainertausch Teil der Gespräche mit Michael Preetz. Auch Guardiola zeigt sich nicht abgeneigt: "Ich sehe mir sehr gern die Spiele von Hertha BSC im Fernsehen an, lege sogar die Trainingszeiten so, dass ich immer live dabei sein kann. Die Stimmung im Olympiastadion muss einmalig sein. Jeder möchte dort gern einmal Trainer sein."
Noch vor Weihnachten soll eine Entscheidung fallen, vielleicht sitzt Guardiola schon zum DFB-Pokal-Kracher gegen Kaiserslautern auf der Bank. Babbel müsste sich dann erstmal mit dem Viertligisten CE Hospitalet herumschlagen.
Ich habe aus sicherer Quelle erfahren, dass Babbel über dieses Wochenende nicht nach München geflogen ist, sondern nach Katalonien reiste. Wird er noch vor der Winterpause neuer Trainer beim FC Barcelona? Dort steht Pep Guardiola heftig in der Kritik, nachdem er gestern ein Gegentor gegen den Erzrivalen Real Madrid hinnehmen musste. Das wird einem dort nicht verziehen...
Für Babbel wäre dieser Job wie geschaffen. Die Flugverbindung Barcelona-München ist sehr gut ausgebaut und es gibt dort weder B.Z. noch Kurier. Auch Neumann und Brooks müsste er nicht unbedingt mit in den Süden nehmen. Bei Ottl verhält sich das anders, der hatte sich vor einigen Jahren schon eine Villa in Stadionnähe gekauft, die Preise waren im Keller und er antwortet der Isamanninger Rundschau damals im großen Exklusiv-Interview: "Ich liebe München, aber man kann ja nie wissen, jeder hat den Traum mal ein Heimspiel im Camp Nou zu haben."
Wenn man den Worten von Barcelona-Präsident Sandro Rosell Glauben schenken darf, ist auch ein direkter Trainertausch Teil der Gespräche mit Michael Preetz. Auch Guardiola zeigt sich nicht abgeneigt: "Ich sehe mir sehr gern die Spiele von Hertha BSC im Fernsehen an, lege sogar die Trainingszeiten so, dass ich immer live dabei sein kann. Die Stimmung im Olympiastadion muss einmalig sein. Jeder möchte dort gern einmal Trainer sein."
Noch vor Weihnachten soll eine Entscheidung fallen, vielleicht sitzt Guardiola schon zum DFB-Pokal-Kracher gegen Kaiserslautern auf der Bank. Babbel müsste sich dann erstmal mit dem Viertligisten CE Hospitalet herumschlagen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bama_boy am 11.12.2011 um 13:34 Uhr bearbeitet
11.12.2011 - 23:54 Uhr
...hört sich ja schon ziemlich fix an das Ganze. Überrascht mich, dass es jetzt scheinbar doch so schnell über die Bühne gehen wird. Aber Preetz hatte ja immer betont, er wolle kontinuität und Ruhe auf der Trainerposition und wenn ein Babbel sich scheinbar zu fein für die Hertha ist und den Verein zappeln lässt kommt der Schritt absolut folgerichtig. Der einzige dem das Ganze schaden wird ist Babbel selbst. Der wird sich umschauen, wenn er im Winter ohne Verein dasteht und wieder ganz unten anfangen muss.
Vllt sollte sich Babbel auch ernsthaft mal Gedanken machen was er überhaupt will. Wenn ich mich dazu entschließe Trainer zu werden muss ich mir auch über die Dinge, die dieser Job mit sich bringt im klaren sein. Konnte man denn nicht vorher damit rechnen, dass es strapaziös ist, jede Woche unzählige Male von einem Ort zum anderen zu fliegen? (Spiele, Familienbesuch etc)
Wenn er erwägt in Berlin anzuheuern, muss er sich doch ganz genau darüber im Klaren sein was das mit sich bringt. Wenn die Familie nicht mitkommen will, dann muss ich eben Prioritäten setzen und mich entweder für den Fußball (in Berlin) oder für die Familie (in München) entscheiden. Beides zusammen geht eben schlecht.
Ich frag mich was aus ihm wird wenn er im Winter gehen sollte. Wo will er denn hin, wenn er so wählerisch ist, was die Arbeitsplätze angeht. Ingolstadt? Nürnberg? oder gar sein Hassclub 60 München? das kann ja wohl nicht der Anspruch für einen ehrgeizigen Mann wie Babbel sein. An seiner Stelle würde ich bei einem Rauswurf nen kompletten Neuanfang wagen und mich einem anderen Berufszweig widmen. Karriere wird er mit der Einstellung im Fußballgeschäft ganz sicher nicht mehr machen. Und das nicht nur, weil er zu wählerisch ist, sondern weil die Bundesligaclubs das irgendwann auch sein werden.
Ich zitiere an dieser Stelle einmal Peter Neururer:
„Als der erste, zweite, dritte in arger Not befindliche Erstligist anrief, war das nicht mein Ding. Da war Peter Neururer zu Höherem berufen! Als dann nur noch Zweitligisten anriefen, war ich erst recht zu Höherem berufen. Irgendwann rief leider keiner mehr an.“
Babbel muss sich langsam mal im klaren sein was er will und ob er es wirklich will. Diese mal hü mal hott kannst du dir im Leben nicht leisten. Vorallem nicht in einem schnellebigen Geschäft wie die Bundesliga eines ist.
Wenn er geht, weine ich ihm jedenfalls keine Träne nach. Da draußen gibt es viele weitaus fähigere Trainer, die einer alten Dame mit mehr Respekt entgegentreten würden...
Vllt sollte sich Babbel auch ernsthaft mal Gedanken machen was er überhaupt will. Wenn ich mich dazu entschließe Trainer zu werden muss ich mir auch über die Dinge, die dieser Job mit sich bringt im klaren sein. Konnte man denn nicht vorher damit rechnen, dass es strapaziös ist, jede Woche unzählige Male von einem Ort zum anderen zu fliegen? (Spiele, Familienbesuch etc)
Wenn er erwägt in Berlin anzuheuern, muss er sich doch ganz genau darüber im Klaren sein was das mit sich bringt. Wenn die Familie nicht mitkommen will, dann muss ich eben Prioritäten setzen und mich entweder für den Fußball (in Berlin) oder für die Familie (in München) entscheiden. Beides zusammen geht eben schlecht.
Ich frag mich was aus ihm wird wenn er im Winter gehen sollte. Wo will er denn hin, wenn er so wählerisch ist, was die Arbeitsplätze angeht. Ingolstadt? Nürnberg? oder gar sein Hassclub 60 München? das kann ja wohl nicht der Anspruch für einen ehrgeizigen Mann wie Babbel sein. An seiner Stelle würde ich bei einem Rauswurf nen kompletten Neuanfang wagen und mich einem anderen Berufszweig widmen. Karriere wird er mit der Einstellung im Fußballgeschäft ganz sicher nicht mehr machen. Und das nicht nur, weil er zu wählerisch ist, sondern weil die Bundesligaclubs das irgendwann auch sein werden.
Ich zitiere an dieser Stelle einmal Peter Neururer:
„Als der erste, zweite, dritte in arger Not befindliche Erstligist anrief, war das nicht mein Ding. Da war Peter Neururer zu Höherem berufen! Als dann nur noch Zweitligisten anriefen, war ich erst recht zu Höherem berufen. Irgendwann rief leider keiner mehr an.“
Babbel muss sich langsam mal im klaren sein was er will und ob er es wirklich will. Diese mal hü mal hott kannst du dir im Leben nicht leisten. Vorallem nicht in einem schnellebigen Geschäft wie die Bundesliga eines ist.
Wenn er geht, weine ich ihm jedenfalls keine Träne nach. Da draußen gibt es viele weitaus fähigere Trainer, die einer alten Dame mit mehr Respekt entgegentreten würden...
12.12.2011 - 14:13 Uhr
Zitat von HaHoBaer:
Zitat von Pork Pie:
Er erzählt immer wie klar und geradlinig die Spieler sein sollen und scheitert aber selbst ständig daran.
Für mich ist das ein Armutszeugnis und zeugt nicht gerade von Professionalität!!
Er hat frühzeitig gesagt, in der Winterpause eine Entscheidung zu treffen. Daran hält er sich, obwohl Sportreporter und Unterhaltungsblätter wie die BZ eine frühere Aussage fordern.
Wenn diese Haltung unseres Trainers nicht gradlinig und klar ist, was dann?
Etwas mehr Gelassenheit würde einigen in diesem Falle sehr gut tun. Im Übrigen muss man auch nicht der Stimmungsmache, die viele Sportreporter und Boulevardjournalisten durch eine einfältige Fragenstellung entfachen, folgen.
Wer das Bremer Modell der Ruhe fordert, sollte bei sich anfangen.
Zitat von Pork Pie:
Er erzählt immer wie klar und geradlinig die Spieler sein sollen und scheitert aber selbst ständig daran.
Für mich ist das ein Armutszeugnis und zeugt nicht gerade von Professionalität!!
Er hat frühzeitig gesagt, in der Winterpause eine Entscheidung zu treffen. Daran hält er sich, obwohl Sportreporter und Unterhaltungsblätter wie die BZ eine frühere Aussage fordern.
Wenn diese Haltung unseres Trainers nicht gradlinig und klar ist, was dann?
Etwas mehr Gelassenheit würde einigen in diesem Falle sehr gut tun. Im Übrigen muss man auch nicht der Stimmungsmache, die viele Sportreporter und Boulevardjournalisten durch eine einfältige Fragenstellung entfachen, folgen.
Wer das Bremer Modell der Ruhe fordert, sollte bei sich anfangen.
13.12.2011 - 14:13 Uhr
Babbel am 29.11.
Zitat
B.Z.:Zum Beispiel, dass Sie gerne Hertha-Trainer bleiben würden…
Babbel: Das kann ich aber nicht, weil ich mir ganz ehrlich noch keine Gedanken gemacht habe.
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/darum-zoegert-babbel-mit-der-verlaengerung-article1329940.html
'
Babbel am 12. Dezember:
Zitat
Ich brauche diese Zeit der Erholung, das ist gut für meine Seele, da spanne ich ab, da verarbeite ich das Geschehene, da denke ich über vieles nach.
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/babbel-letzter-flug-muenchen-berlin-article1339610.html
Er denkt ueber vieles nach, ausser die wichtigste Entscheidung seiner nahen Zukunft? Wen will der eigentlich fuer dumm verkaufen? :p
Aber diese Widersprueche sind ja nichts neues:
1. November: Babbel verkündet in der B.Z.: „Ich werde nach dem Gladbach-Spiel in der Länderspielpause entscheiden."
15. November: „Vor der Winterpause fällt die Entscheidung."
12. Dezember: „Ich entscheide mich in der Winterpause, dann rede ich mit Hertha, so ist es mit Michael Preetz besprochen“
Mit Hertha kann man es ja machen. :rolleyes
Zitat
B.Z.:Zum Beispiel, dass Sie gerne Hertha-Trainer bleiben würden…
Babbel: Das kann ich aber nicht, weil ich mir ganz ehrlich noch keine Gedanken gemacht habe.
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/darum-zoegert-babbel-mit-der-verlaengerung-article1329940.html
'
Babbel am 12. Dezember:
Zitat
Ich brauche diese Zeit der Erholung, das ist gut für meine Seele, da spanne ich ab, da verarbeite ich das Geschehene, da denke ich über vieles nach.
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/babbel-letzter-flug-muenchen-berlin-article1339610.html
Er denkt ueber vieles nach, ausser die wichtigste Entscheidung seiner nahen Zukunft? Wen will der eigentlich fuer dumm verkaufen? :p
Aber diese Widersprueche sind ja nichts neues:
1. November: Babbel verkündet in der B.Z.: „Ich werde nach dem Gladbach-Spiel in der Länderspielpause entscheiden."
15. November: „Vor der Winterpause fällt die Entscheidung."
12. Dezember: „Ich entscheide mich in der Winterpause, dann rede ich mit Hertha, so ist es mit Michael Preetz besprochen“
Mit Hertha kann man es ja machen. :rolleyes
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 13.12.2011 um 14:21 Uhr bearbeitet
14.12.2011 - 09:07 Uhr
Zitat
.....So soll ein Babbel durchaus nahe stehender Spieler .........
Alleine diese Formulierung sollte doch ausreichen um den Wahrheitsgehalt dieser "Meldung" zu beurteilen, oder? ;)
.....So soll ein Babbel durchaus nahe stehender Spieler .........
Alleine diese Formulierung sollte doch ausreichen um den Wahrheitsgehalt dieser "Meldung" zu beurteilen, oder? ;)
16.12.2011 - 04:50 Uhr
@mohihuana
Schöner Beitrag, trotz Alkohol gar nicht unsachlich. ;) Selbst wenn ich seit Zweitligazeiten zu den Babbel-Skeptikern gehöre, stimme ich Dir in Einigem zu was Du sagst. Wir haben hier im Forum nicht die Macht, Babbel zu kippen, selbst wenn noch so jeder dumme BZ-Beitrag mit " :o "," :rolleyes " oder " :/: " kommentiert wird (ob dieser unabweisbaren Tatsache habe ich für mich nach dem Freiburg-Spiel beschlossen, mich ein wenig in mein emotionales Schneckenhaus zurückzuziehen). Es dreht sich hier für die meisten von ums um eine Herzensangelegenheit, hab mir sagen lassen, dass es in diesem Forum User geben soll, die der Hertha schon 30 Jahre die Stange halten. Dementsprechend emotional wird das Thema des wichtigsten Mitarbeiters unseres Vereins von den meisten behandelt, das ist auch verständlich. Die Situation, die wir gerade erleben, ist für einen Fußballverein ziemlich ungewöhnlich, und das steigert die Anspannung zu dem Punkt, wo sie nun ist. Nur bleibt uns jetzt nichts weiter übrig, als zu warten, was nach dem Lautern-Spiel passiert. Meine Hoffnungen gehen klar in eine Richtung, ich habe meine Meinung zu Babbel kundgetan, damit sollte es nun aber auch gut sein.
Unabhängig von dem Thema mangelnder Identifikation, werden hier nun seit Ewigkeiten die gleichen taktischen und personellen Fragen kritisiert, dazu die Trainingsarbeit (dazu würde mich Deine Meinung mal interessieren), Spielentwicklung, Einbindung der Jugendspieler, und das aus meiner Sicht völlig zu Recht.
Babbel war nicht das ALLERschlechteste was uns passieren konnte, die anfänglichen Auswärtsspiele von uns waren saustark, da konnte man gar nix sagen. Aber von Beginn an hat Babbel es nicht verstanden, ein Heimsystem zu installieren, was definitiv schwieriger ist, als eine reine Kontertaktik zu fahren, und das ist für mich hauptsächlich ein Trainerdefizit, denn das ist schon in der 2. Liga nicht gelungen (bei einer Antwort bitte beachten und erklären!).
Wo man für mich definitiv erkennen kann, was ein Trainer bewirken kann, sind die Beispiele Mainz (deren Verstärkungen waren trotz UEFA-Cup und riesiger Transfereinnahmen Zweitligaspieler, wir holen uns einfach mal einen Lell und Kraft von Bayern, zum Thema Standing) und Gladbach (wie sie jetzt wohl unter einem Trainer Babbel dastehen würden? Ist eine ernsthafte Frage, trotz der großen Portion Spekulatius darin), Dortmund etc. Das sind für mich herausragende Trainerleistungen. Nun wurde sogar von Babbel-Befürwortern gesagt, gut, unser Trainer ähnelt dem kurzfristigen Potential des Vereins, was im unteren Mittelfeld anzusiedeln ist. Da kann ich nur sagen: Tut mir leid. Es gibt mit Sicherheit 15 sehr gute Trainer im deutschsprachigen Raum, und einen davon können wir uns bitte angeln. Ob nun Hyballa einer für uns ist oder Foda, mag ich nicht zu beurteilen, aber viel schlechter als Babbel kann man es nicht machen (ja, es geht immer NOCH schlechter, FF ist sicherlich ein Beispiel, Oenning ein weiteres). Um den Thread nicht zuzuspamen, verlinke ich mal auf einen Beitrag, den ich im August mit etwas Frust nach unserem ersten (!) Spiel gg. Augsburg geschrieben und wo ich unter gleichem Namen eine Einschätzung aller Buli-Trainer vorgenommen habe. Irgendwie fühle ich mich einigermaßen bestätigt nach nun über vier Monaten:
http://www.hertha-blog.de/der-abstiegskampf-hat-begonnen.html
Ich bleibe dabei, dass ich - ganz neutral betrachtet - als Trainer richtig Bock hätte, in Berlin zu arbeiten, einem Verein mit langer Tradition, großer Fanbase, geilem Stadion, und einem Kader mit Perspektive, der auf circa fünf Positionen schrittweise verbessert werden müsste, um wieder ein Anwärter auf Europa zu werden, und nicht zuletzt auch wegen der hervorragenden Lebensqualität (soll durchaus Leute geben, die das zu schätzen wissen). Es gibt nicht viele Projekte, die interessanter sind als das in Berlin, und bei den wenigen stehen die Trainer auch nicht gerade direkt vor der Entlassung.
Schöner Beitrag, trotz Alkohol gar nicht unsachlich. ;) Selbst wenn ich seit Zweitligazeiten zu den Babbel-Skeptikern gehöre, stimme ich Dir in Einigem zu was Du sagst. Wir haben hier im Forum nicht die Macht, Babbel zu kippen, selbst wenn noch so jeder dumme BZ-Beitrag mit " :o "," :rolleyes " oder " :/: " kommentiert wird (ob dieser unabweisbaren Tatsache habe ich für mich nach dem Freiburg-Spiel beschlossen, mich ein wenig in mein emotionales Schneckenhaus zurückzuziehen). Es dreht sich hier für die meisten von ums um eine Herzensangelegenheit, hab mir sagen lassen, dass es in diesem Forum User geben soll, die der Hertha schon 30 Jahre die Stange halten. Dementsprechend emotional wird das Thema des wichtigsten Mitarbeiters unseres Vereins von den meisten behandelt, das ist auch verständlich. Die Situation, die wir gerade erleben, ist für einen Fußballverein ziemlich ungewöhnlich, und das steigert die Anspannung zu dem Punkt, wo sie nun ist. Nur bleibt uns jetzt nichts weiter übrig, als zu warten, was nach dem Lautern-Spiel passiert. Meine Hoffnungen gehen klar in eine Richtung, ich habe meine Meinung zu Babbel kundgetan, damit sollte es nun aber auch gut sein.
Unabhängig von dem Thema mangelnder Identifikation, werden hier nun seit Ewigkeiten die gleichen taktischen und personellen Fragen kritisiert, dazu die Trainingsarbeit (dazu würde mich Deine Meinung mal interessieren), Spielentwicklung, Einbindung der Jugendspieler, und das aus meiner Sicht völlig zu Recht.
Babbel war nicht das ALLERschlechteste was uns passieren konnte, die anfänglichen Auswärtsspiele von uns waren saustark, da konnte man gar nix sagen. Aber von Beginn an hat Babbel es nicht verstanden, ein Heimsystem zu installieren, was definitiv schwieriger ist, als eine reine Kontertaktik zu fahren, und das ist für mich hauptsächlich ein Trainerdefizit, denn das ist schon in der 2. Liga nicht gelungen (bei einer Antwort bitte beachten und erklären!).
Wo man für mich definitiv erkennen kann, was ein Trainer bewirken kann, sind die Beispiele Mainz (deren Verstärkungen waren trotz UEFA-Cup und riesiger Transfereinnahmen Zweitligaspieler, wir holen uns einfach mal einen Lell und Kraft von Bayern, zum Thema Standing) und Gladbach (wie sie jetzt wohl unter einem Trainer Babbel dastehen würden? Ist eine ernsthafte Frage, trotz der großen Portion Spekulatius darin), Dortmund etc. Das sind für mich herausragende Trainerleistungen. Nun wurde sogar von Babbel-Befürwortern gesagt, gut, unser Trainer ähnelt dem kurzfristigen Potential des Vereins, was im unteren Mittelfeld anzusiedeln ist. Da kann ich nur sagen: Tut mir leid. Es gibt mit Sicherheit 15 sehr gute Trainer im deutschsprachigen Raum, und einen davon können wir uns bitte angeln. Ob nun Hyballa einer für uns ist oder Foda, mag ich nicht zu beurteilen, aber viel schlechter als Babbel kann man es nicht machen (ja, es geht immer NOCH schlechter, FF ist sicherlich ein Beispiel, Oenning ein weiteres). Um den Thread nicht zuzuspamen, verlinke ich mal auf einen Beitrag, den ich im August mit etwas Frust nach unserem ersten (!) Spiel gg. Augsburg geschrieben und wo ich unter gleichem Namen eine Einschätzung aller Buli-Trainer vorgenommen habe. Irgendwie fühle ich mich einigermaßen bestätigt nach nun über vier Monaten:
http://www.hertha-blog.de/der-abstiegskampf-hat-begonnen.html
Ich bleibe dabei, dass ich - ganz neutral betrachtet - als Trainer richtig Bock hätte, in Berlin zu arbeiten, einem Verein mit langer Tradition, großer Fanbase, geilem Stadion, und einem Kader mit Perspektive, der auf circa fünf Positionen schrittweise verbessert werden müsste, um wieder ein Anwärter auf Europa zu werden, und nicht zuletzt auch wegen der hervorragenden Lebensqualität (soll durchaus Leute geben, die das zu schätzen wissen). Es gibt nicht viele Projekte, die interessanter sind als das in Berlin, und bei den wenigen stehen die Trainer auch nicht gerade direkt vor der Entlassung.
16.12.2011 - 22:11 Uhr
Zitat von ostalbler:
der Hammer... der Vertrag von Babbel läuft doch erst em Ende der Saison aus!
Herziches Beileid Skibbe und Hertha .. Babbel ist nicht an der sportlichen Herausforderung gescheitet... sondern am Berliner Publikum und deren medialen Stichelspielchen... und Recht so Markus, das musst Du Dir ned geben...
In Stuttgart war s die Doppenbelastung Trainer/Lehrgang,sonst wär der noch heute bei uns. Ihr werdet bald sehen was ihr mit Markus verloren habt!
Hier geht's doch nicht um "Berliner Mentalität"!
Offensichtlich (das melden auch die einschlägigen Portale) hat sich Babbel bereits gegenüber den Vereinsoberen klar positioniert und seinen Entschluß, den Vertrag nicht zu verlängern, mitgeteilt!
Die Mannschaft ist tabellarisch alles andere als "ungefährdet", weswegen eine "lame duck" (und nichts anderes wäre Babbel mit Verkündung im Januar gewesen) auf dem Trainerposten nur zusätzlichen Druck erzeugt hätte...!
In "sicherem Fahrwasser" (wie z.B. in Freiburg in der letzten Saison) hätte das funktionieren können, so aber musste der Supergau (Teil2) zumindest gedanklich durchgespielt werden...
Da ein zweiter Abstieg nicht nochmals mit einem derartigen finanziellen Kraftakt wie der letzte "korrigiert" werden könnte, versucht man halt zur Winterpause einen neuen Coach zu implementieren.
In meinen Augen der einzig vernünftige Zeitpunkt!
Ich hoffe, dass die Fans nun in den letzten zwei Spielen den (Noch-)Trainer UND das Team unterstützen... und dieser Konstellation ein würdiges Ende bereiten...!
der Hammer... der Vertrag von Babbel läuft doch erst em Ende der Saison aus!
Herziches Beileid Skibbe und Hertha .. Babbel ist nicht an der sportlichen Herausforderung gescheitet... sondern am Berliner Publikum und deren medialen Stichelspielchen... und Recht so Markus, das musst Du Dir ned geben...
In Stuttgart war s die Doppenbelastung Trainer/Lehrgang,sonst wär der noch heute bei uns. Ihr werdet bald sehen was ihr mit Markus verloren habt!
Hier geht's doch nicht um "Berliner Mentalität"!
Offensichtlich (das melden auch die einschlägigen Portale) hat sich Babbel bereits gegenüber den Vereinsoberen klar positioniert und seinen Entschluß, den Vertrag nicht zu verlängern, mitgeteilt!
Die Mannschaft ist tabellarisch alles andere als "ungefährdet", weswegen eine "lame duck" (und nichts anderes wäre Babbel mit Verkündung im Januar gewesen) auf dem Trainerposten nur zusätzlichen Druck erzeugt hätte...!
In "sicherem Fahrwasser" (wie z.B. in Freiburg in der letzten Saison) hätte das funktionieren können, so aber musste der Supergau (Teil2) zumindest gedanklich durchgespielt werden...
Da ein zweiter Abstieg nicht nochmals mit einem derartigen finanziellen Kraftakt wie der letzte "korrigiert" werden könnte, versucht man halt zur Winterpause einen neuen Coach zu implementieren.
In meinen Augen der einzig vernünftige Zeitpunkt!
Ich hoffe, dass die Fans nun in den letzten zwei Spielen den (Noch-)Trainer UND das Team unterstützen... und dieser Konstellation ein würdiges Ende bereiten...!
17.12.2011 - 10:37 Uhr
Zitat von Peterpokx:
Zitat von ostalbler:
Leute .. währt ihr ohne Babbel aufgestiegen???
Berliner sind anders als "Südländer".... ich spreche aus "familiärer" Erfahrung. Vielleicht solltest Ihr mal - bei allem Respekt für "uns" Deutschen... versuchen zu verstehen, daß nicht immer "lebhafte Berliner Schnautze"... oder "krabum und Peng" sein muß... sondern daß auch man in Ruhe und unkommentiert einer seine Arbeit machen kann...wo s dann nicht heißen muß, der ist "langweilig".. nur weil er nicht so ist wie wir Berliner... aber wenn es danach geht, dann ist Skibbe auch der falsche Mann... come on... ;)
Also ich glaube mal die wenigstens kritisieren Babbel aufgrund seiner sportlichen Leistungen oder wegen seiner "ruhigen Art" sondern einfach aufgrund der Tatsache, dass er sich nicht mit der Stadt und dem Verein identifiziert. Jemand der mehrmals unter der Woche trainingsfrei gibt um seine Familie in München zu besuchen der ist dann evtl. wirklich fehl in Berlin und außerdem lässt man seinen Verein nicht ewig warten nicht einmal Hertha BSC auch wir brauchen irgendwann Planungssicherheit.
"mangelnde Identifikation". ist ein interessanter Aspekt... den hat man dann Babbel.. und am Ende Christian Groß in Stuttgart auch vorgeworfen-wobei das Publikum und die Fans beide Trainer nicht entlassen hätte (bei Groß gab s am Voraben noch ne Umfrage wo über 60% pro Groß waren).
Vorspiel war die Tatsache, Heldt hat "Versprechngen" gemacht um Groß für den Verein zu bekommen... Groß hat den Verein vor dem Abstieg gerettet und als er dann das Management an die "Versprechungen"i.B. auf Kaderverstärkung erinnerte (um auch die Mannschaft leistungsmässig zu etablieren), hieß es plötzlich "ja so war das ja nicht gemeint, wir haben kein Geld und mach daher mal so weiter wie bisher".
Das Hertha klam ist in ja kein Geheimnis.. und daß man eben einen Trainer braucht, der aus dem gegeben das maximum herausholt auch... Babbel hat das in Stuttgart und Berlin nachweislich geschafft, wo ja "mit dem was Veh und Heldt an Stückwerk gekauft haben arbeiten musste". Von daher sehen ich bei Euch - wie auch damals bei uns - das Management in der Hauptschuld warum das mit Babbel nicht geklappt hat...
Zitat von ostalbler:
Leute .. währt ihr ohne Babbel aufgestiegen???
Berliner sind anders als "Südländer".... ich spreche aus "familiärer" Erfahrung. Vielleicht solltest Ihr mal - bei allem Respekt für "uns" Deutschen... versuchen zu verstehen, daß nicht immer "lebhafte Berliner Schnautze"... oder "krabum und Peng" sein muß... sondern daß auch man in Ruhe und unkommentiert einer seine Arbeit machen kann...wo s dann nicht heißen muß, der ist "langweilig".. nur weil er nicht so ist wie wir Berliner... aber wenn es danach geht, dann ist Skibbe auch der falsche Mann... come on... ;)
Also ich glaube mal die wenigstens kritisieren Babbel aufgrund seiner sportlichen Leistungen oder wegen seiner "ruhigen Art" sondern einfach aufgrund der Tatsache, dass er sich nicht mit der Stadt und dem Verein identifiziert. Jemand der mehrmals unter der Woche trainingsfrei gibt um seine Familie in München zu besuchen der ist dann evtl. wirklich fehl in Berlin und außerdem lässt man seinen Verein nicht ewig warten nicht einmal Hertha BSC auch wir brauchen irgendwann Planungssicherheit.
"mangelnde Identifikation". ist ein interessanter Aspekt... den hat man dann Babbel.. und am Ende Christian Groß in Stuttgart auch vorgeworfen-wobei das Publikum und die Fans beide Trainer nicht entlassen hätte (bei Groß gab s am Voraben noch ne Umfrage wo über 60% pro Groß waren).
Vorspiel war die Tatsache, Heldt hat "Versprechngen" gemacht um Groß für den Verein zu bekommen... Groß hat den Verein vor dem Abstieg gerettet und als er dann das Management an die "Versprechungen"i.B. auf Kaderverstärkung erinnerte (um auch die Mannschaft leistungsmässig zu etablieren), hieß es plötzlich "ja so war das ja nicht gemeint, wir haben kein Geld und mach daher mal so weiter wie bisher".
Das Hertha klam ist in ja kein Geheimnis.. und daß man eben einen Trainer braucht, der aus dem gegeben das maximum herausholt auch... Babbel hat das in Stuttgart und Berlin nachweislich geschafft, wo ja "mit dem was Veh und Heldt an Stückwerk gekauft haben arbeiten musste". Von daher sehen ich bei Euch - wie auch damals bei uns - das Management in der Hauptschuld warum das mit Babbel nicht geklappt hat...
17.12.2011 - 16:07 Uhr
Merkt den keiner was hier vorgeht?
Hier wird permanent gemahnt wir müssten Herrn Babbel dankbar sein weil
er mit dieser "Rumpeltruppe" aufgestiegen ist. Ich sage das war ein Selbstläufer
und wäre mit jedem anderen Trainer auch gelungen.
Jetzt ist er dabei den so großartigen Erfolg innerhalb von 4 Wochen aufs Spiel zu setzen, weil er der Meinung ist hier sein persönliches Komödienstadl zu inszenieren.
Danke für nix Herr Babbel
Hier wird permanent gemahnt wir müssten Herrn Babbel dankbar sein weil
er mit dieser "Rumpeltruppe" aufgestiegen ist. Ich sage das war ein Selbstläufer
und wäre mit jedem anderen Trainer auch gelungen.
Jetzt ist er dabei den so großartigen Erfolg innerhalb von 4 Wochen aufs Spiel zu setzen, weil er der Meinung ist hier sein persönliches Komödienstadl zu inszenieren.
Danke für nix Herr Babbel
18.12.2011 - 04:00 Uhr
Danke Markus Babbel für die gute arbeite in Berlin kann ich da nur sagen. Wenn es zudem stimmt was er sagt, dann hat Preetz hier einfach in der Kommunikation versagt.
Im Nachhinein ist die Geschichte für einen Außenstehenden aber natürlich schwer aufzuklären.
Fest steht: Babbels erstes Ziel war der souveräne Wiederaufstieg und 20 Punkte in der Hinrunde: Beides hat er geschafft. Dafür meinen Respekt! Ich fand ihn immer Sympatisch und war auch mit seiner Arbeit hier zufrieden, wenngleich er auch noch einige Dinge zu lernen hat.
Fest steht, dass man sich jetzt in der Winterpause nach einem neuen Trainer umgucken muss, denn mit Babbel in die RR zu gehen macht wohl wenig Sinn.
Ich wünsche MB jedenfalls viel Glück weiterhin!
Im Nachhinein ist die Geschichte für einen Außenstehenden aber natürlich schwer aufzuklären.
Fest steht: Babbels erstes Ziel war der souveräne Wiederaufstieg und 20 Punkte in der Hinrunde: Beides hat er geschafft. Dafür meinen Respekt! Ich fand ihn immer Sympatisch und war auch mit seiner Arbeit hier zufrieden, wenngleich er auch noch einige Dinge zu lernen hat.
Fest steht, dass man sich jetzt in der Winterpause nach einem neuen Trainer umgucken muss, denn mit Babbel in die RR zu gehen macht wohl wenig Sinn.
Ich wünsche MB jedenfalls viel Glück weiterhin!
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