| Geburtsdatum | 18.01.2002 |
|---|---|
| Alter | 24 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,80m |
| Vertrag bis | 30.06.2031 |
| Position | Rechtsaußen |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | FC Barcelona |
Karim Adeyemi [27]
10.05.2022 - 18:36 Uhr
18.10.2022 - 15:11 Uhr
Zitat von Karma-Konter
Ja, was Hummels gesagt hat, war ein Verweis auf Adeyemi und vielleicht nicht unbedingt von Vorteil, zumindest nicht öffentlich.
Aber wer weiß, wahrscheinlich hat er das intern schon oft in der Kabine gesagt und ist da komplett auf taube Ohren gestoßen, so daß er das dann auch mal öffentlich aussprechen wollte.
So wie die Reaktion von Adeyemi darauf war, kann man ja drauf schließen, das ihn die Kritik völlig kalt gelassen hat, was für einen jungen Neuankömmling auch komisch ist.
Hummels hat ja grundlegend nicht unrecht mit den Sachen, die er öffentlich anspricht, er tut es vielleicht nur zu oft.
Und bei Sané verstehe nicht, wie du das als Fakt bezeichnest, daß die Kritik an ihm maßlos überzogen war.
Ich kann ich nur sagen, dass ich fast alle Spiele von ihm gesehen habe und er in jedem Spiel, wo er kritisiert wurde, wirklich mies war.
Das erste Jahr und besonders die Rückrunde waren zum Teil grauenhaft. In der letzten Rückrunde war er monatelang an keinem Tor beteiligt und produzierte fast ausschließlich nur technische Fehler.
Ich würde sogar das Gegenteil behaupten, aufgrund seiner sehr guten Hinrunde, war die Kritik an ihm am Anfang des Jahres sogar erstaunlich zurückhaltend, dafür, dass er schon mehrere Spiele in Folge sehr schwach agiert hatte.
Erst als das nicht aufhörte und er praktisch kein gutes Spiel mehr ablieferte, kam Kritik auf, die dann sehr laut wurde.
Zurecht muss ich sagen, genau wie es jetzt völlig gerechtfertigt ist, dass er so gelobt wird.
Generell verstehe ich nicht, warum manche Leute damit ein Problem damit haben, dass man Spieler nicht nach persönlichen Gefühlen oder Popularität beurteilt, sondern ausschließlich nach dem, was er auf dem Platz zeigt.
Ist das gut, gibt es ein Lob, ist es schlecht, kritisiert man und sucht nach Gründen.
Und das bei jedem Spieler, egal ob man ihm mag oder nicht.
Sané war sehr lange, sehr schlecht, deshalb viel Kritik.
Jetzt spielt er hervorragend, deshalb viel Lob.
Völlig normal ...
Zitat von Kellendil-2019
Die Kritik an ihm war relativ oft maßlos überzogen. Da wurden oft genug nur seine Leistungen unverhältnismäßig schlecht dargestellt, selbst wenn das gesamte Team versagt hat. Hier so zu tun, als wäre das alles durchgehend gerechtfertigt gewesen ist schlichtweg falsch, ebenso wie die Kritik seitens Hummels am Spieler Adeyemi aufgrund dieser Aktion.
Und inwieweit kollidieren die Aussagen? Fakt ist, dass sich Hummels nach dieser Aktion zu einer unsäglichen Aussage hat verleiten lassen, welche sich schlichtweg auf Adeyemi bezogen hat. Diese Aussage wird (und das weiß Hummels mit seiner Erfahrung) plakativ hergenommen, was letztlich diesem jungen Spieler nur Nachteile bringt und ihm ein Stigma gibt, dass er u.U. lange nicht los wird, was das Beispiel Sane zeigt. Sollte der jetzt nach seiner Verletzung nicht wieder sofort so präsent sein, wird gleich die nächste Diskussion losgetreten, dass er wieder aus dem Tritt ist und seine Einstellung nicht passt etc. Die Frage die sich stellt: War das von Hummels wirklich notwendig, oder fair, diesen Kommentar in Bezug auf diese Szene so loszulassen?
Und was Adeyemi zeigt (enorme Geschwindigkeit, ggf. falsche Position, teilweise falsche Entscheidungen aufgrund des Alters, Vorführen von Stanisic etc.) wird hier ja besprochen, siehe die Posts vorher.
Zitat von Karma-Konter
Sané war kein Sündenbock, sondern er spielte einfach sehr, sehr lange grottenschlecht und die Kritik an ihm war dementsprechend völlig berechtigt, unabhängig von dem, was das Team zeigte.
Zitat von Kellendil-2019
Adeyemi nimmt gefühlt denselben Platz wie Sane als Sündenbock für kollektives Versagen ein und das ist nicht richtig.
Adeyemi nimmt gefühlt denselben Platz wie Sane als Sündenbock für kollektives Versagen ein und das ist nicht richtig.
Sané war kein Sündenbock, sondern er spielte einfach sehr, sehr lange grottenschlecht und die Kritik an ihm war dementsprechend völlig berechtigt, unabhängig von dem, was das Team zeigte.
Die Kritik an ihm war relativ oft maßlos überzogen. Da wurden oft genug nur seine Leistungen unverhältnismäßig schlecht dargestellt, selbst wenn das gesamte Team versagt hat. Hier so zu tun, als wäre das alles durchgehend gerechtfertigt gewesen ist schlichtweg falsch, ebenso wie die Kritik seitens Hummels am Spieler Adeyemi aufgrund dieser Aktion.
Adeyemi hat bisher zu wenig Spiele, um ihn überhaupt als Sündenbock für irgendwas dastehen zu lassen.
Als frischer Neuzugang, in dem Alter, wäre das auch völlig unsinnig.
Man kann bei ihm ausschließlich über das reden, was er zeigt oder nicht zeigt und ob er als Spielertyp überhaupt passt.
Als frischer Neuzugang, in dem Alter, wäre das auch völlig unsinnig.
Man kann bei ihm ausschließlich über das reden, was er zeigt oder nicht zeigt und ob er als Spielertyp überhaupt passt.
Und inwieweit kollidieren die Aussagen? Fakt ist, dass sich Hummels nach dieser Aktion zu einer unsäglichen Aussage hat verleiten lassen, welche sich schlichtweg auf Adeyemi bezogen hat. Diese Aussage wird (und das weiß Hummels mit seiner Erfahrung) plakativ hergenommen, was letztlich diesem jungen Spieler nur Nachteile bringt und ihm ein Stigma gibt, dass er u.U. lange nicht los wird, was das Beispiel Sane zeigt. Sollte der jetzt nach seiner Verletzung nicht wieder sofort so präsent sein, wird gleich die nächste Diskussion losgetreten, dass er wieder aus dem Tritt ist und seine Einstellung nicht passt etc. Die Frage die sich stellt: War das von Hummels wirklich notwendig, oder fair, diesen Kommentar in Bezug auf diese Szene so loszulassen?
Und was Adeyemi zeigt (enorme Geschwindigkeit, ggf. falsche Position, teilweise falsche Entscheidungen aufgrund des Alters, Vorführen von Stanisic etc.) wird hier ja besprochen, siehe die Posts vorher.
Ja, was Hummels gesagt hat, war ein Verweis auf Adeyemi und vielleicht nicht unbedingt von Vorteil, zumindest nicht öffentlich.
Aber wer weiß, wahrscheinlich hat er das intern schon oft in der Kabine gesagt und ist da komplett auf taube Ohren gestoßen, so daß er das dann auch mal öffentlich aussprechen wollte.
So wie die Reaktion von Adeyemi darauf war, kann man ja drauf schließen, das ihn die Kritik völlig kalt gelassen hat, was für einen jungen Neuankömmling auch komisch ist.
Hummels hat ja grundlegend nicht unrecht mit den Sachen, die er öffentlich anspricht, er tut es vielleicht nur zu oft.
Und bei Sané verstehe nicht, wie du das als Fakt bezeichnest, daß die Kritik an ihm maßlos überzogen war.
Ich kann ich nur sagen, dass ich fast alle Spiele von ihm gesehen habe und er in jedem Spiel, wo er kritisiert wurde, wirklich mies war.
Das erste Jahr und besonders die Rückrunde waren zum Teil grauenhaft. In der letzten Rückrunde war er monatelang an keinem Tor beteiligt und produzierte fast ausschließlich nur technische Fehler.
Ich würde sogar das Gegenteil behaupten, aufgrund seiner sehr guten Hinrunde, war die Kritik an ihm am Anfang des Jahres sogar erstaunlich zurückhaltend, dafür, dass er schon mehrere Spiele in Folge sehr schwach agiert hatte.
Erst als das nicht aufhörte und er praktisch kein gutes Spiel mehr ablieferte, kam Kritik auf, die dann sehr laut wurde.
Zurecht muss ich sagen, genau wie es jetzt völlig gerechtfertigt ist, dass er so gelobt wird.
Generell verstehe ich nicht, warum manche Leute damit ein Problem damit haben, dass man Spieler nicht nach persönlichen Gefühlen oder Popularität beurteilt, sondern ausschließlich nach dem, was er auf dem Platz zeigt.
Ist das gut, gibt es ein Lob, ist es schlecht, kritisiert man und sucht nach Gründen.
Und das bei jedem Spieler, egal ob man ihm mag oder nicht.
Sané war sehr lange, sehr schlecht, deshalb viel Kritik.
Jetzt spielt er hervorragend, deshalb viel Lob.
Völlig normal ...
Und da widerspricht sich deine Theorie. Einerseits hat Adeyemi zu wenig Spiele und ist nicht lange genug da und andererseits könnte Hummels das schon mehrfach gesagt haben.
Und ganz ehrlich, nichts rechtfertig das von Hummels im Kontext eines Teamsports. Jemand, der sich selbst Aussenrist im Social Media Universum nennt und selbst aktiv genug dort agiert, dazu selbst noch genug Böcke geschossen hat in jüngster Vergangenheit sollte es besser wissen. Matthäus hat es zufälligerweise heute oder gestern auch geschrieben, dass diese Art der Kommunikation irgendwann nach hinten losgehen könnte. Und Adeyemi hat eigentlich genau richtig reagiert, indem er es sich (hoffentlich) nicht so sehr zu Herzen nimmt. Denn ansonsten beschneidet man ihn genau dessen, was ihn ausmacht und für was er ja letztlich auch geholt wurde (ansehnlichen frechen Offensivfußball). Und gewonnen und verloren wird nicht alleine, auch das sollte Hummels wissen.
Auch hier die Frage, wo ich generell die Kritik überzogen finde? Ich sagte "relativ oft" und das ist einfach so. Ich hab ebenfalls nahezu jedes Spiel gesehen und ja, teilweise war er einfach nicht vorhanden. Das rechtfertigt allerdings nicht, einen Spieler als Sinnbild für eine kollektive Nicht-Leistung (wie es sie in München halt gab) herauszunehmen und diesen permanent für alles mögliche verantwortlich zu machen. Und das gerade so ein medialer Umgang natürlich nicht hilfreich ist, auf diese Idee kommt niemand. Und um hier den Bogen wieder zu Adeyemi zu schlagen, ihm würde es sicher auch nicht zum Vorteil gereichen, wenn die werten Medienvertreter sich jetzt auf den Hummels-Zug aufschwingen würden. Wie soll man da befreit aufspielen können, wenn man genau weiß, dass jede Aktion wieder dazu dienen könnte, dich im Anschluss öffentlich anzuprangern.
Wenn man nach Leistung bewertet, dann doch bitte auch gerechtfertigt und nicht im Widerspruch. Einmal war er eine Halbserie sehr gut, dann war er sehr lange sehr schlecht, wobei dieses "sehr lange" dann genau vier Monate lang war. Und das ist dann auch zufällig genau der Zeitraum, in dem unter Nagelsmann die gesamte Mannschaftsleistung extrem nachgelassen hat, nach einer kollektiv sehr starken Hinrunde. Das sind sehr wohl Fakten in Form von Zahlen, die man hier heranziehen kann und eben nicht die persönliche Note getreu dem Motto "Ich kann ich nur sagen, dass ich fast alle Spiele von ihm gesehen habe und er in jedem Spiel, wo er kritisiert wurde, wirklich mies war." Gelobt hingegen wurde immer mit dem großen "Aber" im Hintergrund, ob er seine Krise jetzt wohl endlich überstanden hat, endlich angekommen ist usw. und das man jetzt natürlich abwarten müsse.
Ich finde (meine Meinung), dass das garnicht geht, was sich da im Interview ereignet hat und das gehört meiner Meinung nach auch kommuniziert. Und ich halte es auch für vorstellbar, dass das innerhalb der Mannschaft nicht so prickelnd angekommen ist, aber Hummels wird sich sicher auch dazu äussern, nachdem er jetzt vom Loddar dafür gescholten wurde.
19.10.2022 - 07:00 Uhr
Zitat von Kellendil-2019
Und da widerspricht sich deine Theorie. Einerseits hat Adeyemi zu wenig Spiele und ist nicht lange genug da und andererseits könnte Hummels das schon mehrfach gesagt haben.
Und ganz ehrlich, nichts rechtfertig das von Hummels im Kontext eines Teamsports. Jemand, der sich selbst Aussenrist im Social Media Universum nennt und selbst aktiv genug dort agiert, dazu selbst noch genug Böcke geschossen hat in jüngster Vergangenheit sollte es besser wissen. Matthäus hat es zufälligerweise heute oder gestern auch geschrieben, dass diese Art der Kommunikation irgendwann nach hinten losgehen könnte. Und Adeyemi hat eigentlich genau richtig reagiert, indem er es sich (hoffentlich) nicht so sehr zu Herzen nimmt. Denn ansonsten beschneidet man ihn genau dessen, was ihn ausmacht und für was er ja letztlich auch geholt wurde (ansehnlichen frechen Offensivfußball). Und gewonnen und verloren wird nicht alleine, auch das sollte Hummels wissen.
Auch hier die Frage, wo ich generell die Kritik überzogen finde? Ich sagte "relativ oft" und das ist einfach so. Ich hab ebenfalls nahezu jedes Spiel gesehen und ja, teilweise war er einfach nicht vorhanden. Das rechtfertigt allerdings nicht, einen Spieler als Sinnbild für eine kollektive Nicht-Leistung (wie es sie in München halt gab) herauszunehmen und diesen permanent für alles mögliche verantwortlich zu machen. Und das gerade so ein medialer Umgang natürlich nicht hilfreich ist, auf diese Idee kommt niemand. Und um hier den Bogen wieder zu Adeyemi zu schlagen, ihm würde es sicher auch nicht zum Vorteil gereichen, wenn die werten Medienvertreter sich jetzt auf den Hummels-Zug aufschwingen würden. Wie soll man da befreit aufspielen können, wenn man genau weiß, dass jede Aktion wieder dazu dienen könnte, dich im Anschluss öffentlich anzuprangern.
Wenn man nach Leistung bewertet, dann doch bitte auch gerechtfertigt und nicht im Widerspruch. Einmal war er eine Halbserie sehr gut, dann war er sehr lange sehr schlecht, wobei dieses "sehr lange" dann genau vier Monate lang war. Und das ist dann auch zufällig genau der Zeitraum, in dem unter Nagelsmann die gesamte Mannschaftsleistung extrem nachgelassen hat, nach einer kollektiv sehr starken Hinrunde. Das sind sehr wohl Fakten in Form von Zahlen, die man hier heranziehen kann und eben nicht die persönliche Note getreu dem Motto "Ich kann ich nur sagen, dass ich fast alle Spiele von ihm gesehen habe und er in jedem Spiel, wo er kritisiert wurde, wirklich mies war." Gelobt hingegen wurde immer mit dem großen "Aber" im Hintergrund, ob er seine Krise jetzt wohl endlich überstanden hat, endlich angekommen ist usw. und das man jetzt natürlich abwarten müsse.
Ich finde (meine Meinung), dass das garnicht geht, was sich da im Interview ereignet hat und das gehört meiner Meinung nach auch kommuniziert. Und ich halte es auch für vorstellbar, dass das innerhalb der Mannschaft nicht so prickelnd angekommen ist, aber Hummels wird sich sicher auch dazu äussern, nachdem er jetzt vom Loddar dafür gescholten wurde.
Und da widerspricht sich deine Theorie. Einerseits hat Adeyemi zu wenig Spiele und ist nicht lange genug da und andererseits könnte Hummels das schon mehrfach gesagt haben.
Und ganz ehrlich, nichts rechtfertig das von Hummels im Kontext eines Teamsports. Jemand, der sich selbst Aussenrist im Social Media Universum nennt und selbst aktiv genug dort agiert, dazu selbst noch genug Böcke geschossen hat in jüngster Vergangenheit sollte es besser wissen. Matthäus hat es zufälligerweise heute oder gestern auch geschrieben, dass diese Art der Kommunikation irgendwann nach hinten losgehen könnte. Und Adeyemi hat eigentlich genau richtig reagiert, indem er es sich (hoffentlich) nicht so sehr zu Herzen nimmt. Denn ansonsten beschneidet man ihn genau dessen, was ihn ausmacht und für was er ja letztlich auch geholt wurde (ansehnlichen frechen Offensivfußball). Und gewonnen und verloren wird nicht alleine, auch das sollte Hummels wissen.
Auch hier die Frage, wo ich generell die Kritik überzogen finde? Ich sagte "relativ oft" und das ist einfach so. Ich hab ebenfalls nahezu jedes Spiel gesehen und ja, teilweise war er einfach nicht vorhanden. Das rechtfertigt allerdings nicht, einen Spieler als Sinnbild für eine kollektive Nicht-Leistung (wie es sie in München halt gab) herauszunehmen und diesen permanent für alles mögliche verantwortlich zu machen. Und das gerade so ein medialer Umgang natürlich nicht hilfreich ist, auf diese Idee kommt niemand. Und um hier den Bogen wieder zu Adeyemi zu schlagen, ihm würde es sicher auch nicht zum Vorteil gereichen, wenn die werten Medienvertreter sich jetzt auf den Hummels-Zug aufschwingen würden. Wie soll man da befreit aufspielen können, wenn man genau weiß, dass jede Aktion wieder dazu dienen könnte, dich im Anschluss öffentlich anzuprangern.
Wenn man nach Leistung bewertet, dann doch bitte auch gerechtfertigt und nicht im Widerspruch. Einmal war er eine Halbserie sehr gut, dann war er sehr lange sehr schlecht, wobei dieses "sehr lange" dann genau vier Monate lang war. Und das ist dann auch zufällig genau der Zeitraum, in dem unter Nagelsmann die gesamte Mannschaftsleistung extrem nachgelassen hat, nach einer kollektiv sehr starken Hinrunde. Das sind sehr wohl Fakten in Form von Zahlen, die man hier heranziehen kann und eben nicht die persönliche Note getreu dem Motto "Ich kann ich nur sagen, dass ich fast alle Spiele von ihm gesehen habe und er in jedem Spiel, wo er kritisiert wurde, wirklich mies war." Gelobt hingegen wurde immer mit dem großen "Aber" im Hintergrund, ob er seine Krise jetzt wohl endlich überstanden hat, endlich angekommen ist usw. und das man jetzt natürlich abwarten müsse.
Ich finde (meine Meinung), dass das garnicht geht, was sich da im Interview ereignet hat und das gehört meiner Meinung nach auch kommuniziert. Und ich halte es auch für vorstellbar, dass das innerhalb der Mannschaft nicht so prickelnd angekommen ist, aber Hummels wird sich sicher auch dazu äussern, nachdem er jetzt vom Loddar dafür gescholten wurde.
Ich empfinde deine Argumentation als sehr einseitig und teils auch monoton.
Also Mal ab von der ganzen Sane-Thematik, denn die interessiert mich Null, finde ich es schon schwierig die beiden zu vergleichen.
Offensichtlich bist du kein Hummels-Freund, was kein Problem ist denn da bist du nicht allein aber ich finde es albern zu glauben Hummels würde nur Adeyemi meinen. Er sprach diese Kritik bereits vor dem Spiel gegen Union an und es bleibt zu vermuten aber ist doch zu erwarten sowohl ein wenig extern als viel mehr intern. Nicht einzig Karim hat diesen Spielstil und deshalb halte ich es nicht für eine direkte Kritik sondern eher für eine allgemeine am Team.
Entscheidend ist doch viel mehr, dass wirklich fast jeder der das Interview hörte, direkt an Karim dachte. Damit hat nicht Hummels ihn zum Sündenbock gemacht, welcher keine Namen aussprach sondern jeder drum herum. Und verzeih mir die Frage aber was soll Hummels denn sonst sagen? Das Alles schön und super ist, wäre ja wohl zu offensichtlich gelogen weshalb ich durchaus Freund davon bin auch Mal deutlich erkennbare Probleme anzusprechen. Vermutlich wird dies auch nicht zum ersten Mal geschehen sein. Nimmt man dazu Edins Reaktion lässt sich gar die These aufstellen das diese Thematik schon durchaus öfter angesprochen wurde.
Außerdem warum nicht auch Mal in den Medien auf den Tisch hauen? Hummels spricht immer von "Wir" und ich gehe stark davon aus er nimmt sich da auch besonders bei Defensivproblemen nicht aus. Jedoch kann man Hummels ja vieles vorwerfen aber definitiv nicht zu verschnörkelt zu spielen. Hummels ist erfahren und einer unserer Kapitäne womit ich es sogar gut finde, dass er Mal für Reibung sorgt denn so wie bisher kann es nun wahrlich nur schwer weitergehen.
Und Mats vorzuhalten er wäre auch nicht fehlerfrei ist diese Saison sehr mutig, da er schlicht kaum Beweise dafür liefert. Ganz im Gegenteil ist er diese Saison bisher der Konstanteste was ihn auch wieder dazu berechtigt angebrachte Kritik zu äußern.
Ich bin vollkommen bei dir beim Thema Offensiv solle sich Karim seine Frechheit und seinen Spaß beibehalten. Er muss halt einfach noch lernen in welchen Situationen er wie zu reagieren hat und vor Allem wann der einfache Weg der bessere ist und wann nicht. Erfahrung kann er noch sammeln und das muss er auch wie man in vielen Situationen sieht.
Einzig und das ist evtl. tatsächlich die große Ähnlichkeit zu Sane, scheint die Höhe der Ablöse die jeweiligen Erwartungen an den Spieler so hoch zu hängen, dass es für diesen eben sehr schwer ist immer allen gerecht zu werden.
19.10.2022 - 09:09 Uhr
Zitat von BvBSpencer
Ich empfinde deine Argumentation als sehr einseitig und teils auch monoton.
Also Mal ab von der ganzen Sane-Thematik, denn die interessiert mich Null, finde ich es schon schwierig die beiden zu vergleichen.
Offensichtlich bist du kein Hummels-Freund, was kein Problem ist denn da bist du nicht allein aber ich finde es albern zu glauben Hummels würde nur Adeyemi meinen. Er sprach diese Kritik bereits vor dem Spiel gegen Union an und es bleibt zu vermuten aber ist doch zu erwarten sowohl ein wenig extern als viel mehr intern. Nicht einzig Karim hat diesen Spielstil und deshalb halte ich es nicht für eine direkte Kritik sondern eher für eine allgemeine am Team.
Entscheidend ist doch viel mehr, dass wirklich fast jeder der das Interview hörte, direkt an Karim dachte. Damit hat nicht Hummels ihn zum Sündenbock gemacht, welcher keine Namen aussprach sondern jeder drum herum. Und verzeih mir die Frage aber was soll Hummels denn sonst sagen? Das Alles schön und super ist, wäre ja wohl zu offensichtlich gelogen weshalb ich durchaus Freund davon bin auch Mal deutlich erkennbare Probleme anzusprechen. Vermutlich wird dies auch nicht zum ersten Mal geschehen sein. Nimmt man dazu Edins Reaktion lässt sich gar die These aufstellen das diese Thematik schon durchaus öfter angesprochen wurde.
Außerdem warum nicht auch Mal in den Medien auf den Tisch hauen? Hummels spricht immer von "Wir" und ich gehe stark davon aus er nimmt sich da auch besonders bei Defensivproblemen nicht aus. Jedoch kann man Hummels ja vieles vorwerfen aber definitiv nicht zu verschnörkelt zu spielen. Hummels ist erfahren und einer unserer Kapitäne womit ich es sogar gut finde, dass er Mal für Reibung sorgt denn so wie bisher kann es nun wahrlich nur schwer weitergehen.
Und Mats vorzuhalten er wäre auch nicht fehlerfrei ist diese Saison sehr mutig, da er schlicht kaum Beweise dafür liefert. Ganz im Gegenteil ist er diese Saison bisher der Konstanteste was ihn auch wieder dazu berechtigt angebrachte Kritik zu äußern.
Ich bin vollkommen bei dir beim Thema Offensiv solle sich Karim seine Frechheit und seinen Spaß beibehalten. Er muss halt einfach noch lernen in welchen Situationen er wie zu reagieren hat und vor Allem wann der einfache Weg der bessere ist und wann nicht. Erfahrung kann er noch sammeln und das muss er auch wie man in vielen Situationen sieht.
Einzig und das ist evtl. tatsächlich die große Ähnlichkeit zu Sane, scheint die Höhe der Ablöse die jeweiligen Erwartungen an den Spieler so hoch zu hängen, dass es für diesen eben sehr schwer ist immer allen gerecht zu werden.
Zitat von Kellendil-2019
Und da widerspricht sich deine Theorie. Einerseits hat Adeyemi zu wenig Spiele und ist nicht lange genug da und andererseits könnte Hummels das schon mehrfach gesagt haben.
Und ganz ehrlich, nichts rechtfertig das von Hummels im Kontext eines Teamsports. Jemand, der sich selbst Aussenrist im Social Media Universum nennt und selbst aktiv genug dort agiert, dazu selbst noch genug Böcke geschossen hat in jüngster Vergangenheit sollte es besser wissen. Matthäus hat es zufälligerweise heute oder gestern auch geschrieben, dass diese Art der Kommunikation irgendwann nach hinten losgehen könnte. Und Adeyemi hat eigentlich genau richtig reagiert, indem er es sich (hoffentlich) nicht so sehr zu Herzen nimmt. Denn ansonsten beschneidet man ihn genau dessen, was ihn ausmacht und für was er ja letztlich auch geholt wurde (ansehnlichen frechen Offensivfußball). Und gewonnen und verloren wird nicht alleine, auch das sollte Hummels wissen.
Auch hier die Frage, wo ich generell die Kritik überzogen finde? Ich sagte "relativ oft" und das ist einfach so. Ich hab ebenfalls nahezu jedes Spiel gesehen und ja, teilweise war er einfach nicht vorhanden. Das rechtfertigt allerdings nicht, einen Spieler als Sinnbild für eine kollektive Nicht-Leistung (wie es sie in München halt gab) herauszunehmen und diesen permanent für alles mögliche verantwortlich zu machen. Und das gerade so ein medialer Umgang natürlich nicht hilfreich ist, auf diese Idee kommt niemand. Und um hier den Bogen wieder zu Adeyemi zu schlagen, ihm würde es sicher auch nicht zum Vorteil gereichen, wenn die werten Medienvertreter sich jetzt auf den Hummels-Zug aufschwingen würden. Wie soll man da befreit aufspielen können, wenn man genau weiß, dass jede Aktion wieder dazu dienen könnte, dich im Anschluss öffentlich anzuprangern.
Wenn man nach Leistung bewertet, dann doch bitte auch gerechtfertigt und nicht im Widerspruch. Einmal war er eine Halbserie sehr gut, dann war er sehr lange sehr schlecht, wobei dieses "sehr lange" dann genau vier Monate lang war. Und das ist dann auch zufällig genau der Zeitraum, in dem unter Nagelsmann die gesamte Mannschaftsleistung extrem nachgelassen hat, nach einer kollektiv sehr starken Hinrunde. Das sind sehr wohl Fakten in Form von Zahlen, die man hier heranziehen kann und eben nicht die persönliche Note getreu dem Motto "Ich kann ich nur sagen, dass ich fast alle Spiele von ihm gesehen habe und er in jedem Spiel, wo er kritisiert wurde, wirklich mies war." Gelobt hingegen wurde immer mit dem großen "Aber" im Hintergrund, ob er seine Krise jetzt wohl endlich überstanden hat, endlich angekommen ist usw. und das man jetzt natürlich abwarten müsse.
Ich finde (meine Meinung), dass das garnicht geht, was sich da im Interview ereignet hat und das gehört meiner Meinung nach auch kommuniziert. Und ich halte es auch für vorstellbar, dass das innerhalb der Mannschaft nicht so prickelnd angekommen ist, aber Hummels wird sich sicher auch dazu äussern, nachdem er jetzt vom Loddar dafür gescholten wurde.
Und da widerspricht sich deine Theorie. Einerseits hat Adeyemi zu wenig Spiele und ist nicht lange genug da und andererseits könnte Hummels das schon mehrfach gesagt haben.
Und ganz ehrlich, nichts rechtfertig das von Hummels im Kontext eines Teamsports. Jemand, der sich selbst Aussenrist im Social Media Universum nennt und selbst aktiv genug dort agiert, dazu selbst noch genug Böcke geschossen hat in jüngster Vergangenheit sollte es besser wissen. Matthäus hat es zufälligerweise heute oder gestern auch geschrieben, dass diese Art der Kommunikation irgendwann nach hinten losgehen könnte. Und Adeyemi hat eigentlich genau richtig reagiert, indem er es sich (hoffentlich) nicht so sehr zu Herzen nimmt. Denn ansonsten beschneidet man ihn genau dessen, was ihn ausmacht und für was er ja letztlich auch geholt wurde (ansehnlichen frechen Offensivfußball). Und gewonnen und verloren wird nicht alleine, auch das sollte Hummels wissen.
Auch hier die Frage, wo ich generell die Kritik überzogen finde? Ich sagte "relativ oft" und das ist einfach so. Ich hab ebenfalls nahezu jedes Spiel gesehen und ja, teilweise war er einfach nicht vorhanden. Das rechtfertigt allerdings nicht, einen Spieler als Sinnbild für eine kollektive Nicht-Leistung (wie es sie in München halt gab) herauszunehmen und diesen permanent für alles mögliche verantwortlich zu machen. Und das gerade so ein medialer Umgang natürlich nicht hilfreich ist, auf diese Idee kommt niemand. Und um hier den Bogen wieder zu Adeyemi zu schlagen, ihm würde es sicher auch nicht zum Vorteil gereichen, wenn die werten Medienvertreter sich jetzt auf den Hummels-Zug aufschwingen würden. Wie soll man da befreit aufspielen können, wenn man genau weiß, dass jede Aktion wieder dazu dienen könnte, dich im Anschluss öffentlich anzuprangern.
Wenn man nach Leistung bewertet, dann doch bitte auch gerechtfertigt und nicht im Widerspruch. Einmal war er eine Halbserie sehr gut, dann war er sehr lange sehr schlecht, wobei dieses "sehr lange" dann genau vier Monate lang war. Und das ist dann auch zufällig genau der Zeitraum, in dem unter Nagelsmann die gesamte Mannschaftsleistung extrem nachgelassen hat, nach einer kollektiv sehr starken Hinrunde. Das sind sehr wohl Fakten in Form von Zahlen, die man hier heranziehen kann und eben nicht die persönliche Note getreu dem Motto "Ich kann ich nur sagen, dass ich fast alle Spiele von ihm gesehen habe und er in jedem Spiel, wo er kritisiert wurde, wirklich mies war." Gelobt hingegen wurde immer mit dem großen "Aber" im Hintergrund, ob er seine Krise jetzt wohl endlich überstanden hat, endlich angekommen ist usw. und das man jetzt natürlich abwarten müsse.
Ich finde (meine Meinung), dass das garnicht geht, was sich da im Interview ereignet hat und das gehört meiner Meinung nach auch kommuniziert. Und ich halte es auch für vorstellbar, dass das innerhalb der Mannschaft nicht so prickelnd angekommen ist, aber Hummels wird sich sicher auch dazu äussern, nachdem er jetzt vom Loddar dafür gescholten wurde.
Ich empfinde deine Argumentation als sehr einseitig und teils auch monoton.
Also Mal ab von der ganzen Sane-Thematik, denn die interessiert mich Null, finde ich es schon schwierig die beiden zu vergleichen.
Offensichtlich bist du kein Hummels-Freund, was kein Problem ist denn da bist du nicht allein aber ich finde es albern zu glauben Hummels würde nur Adeyemi meinen. Er sprach diese Kritik bereits vor dem Spiel gegen Union an und es bleibt zu vermuten aber ist doch zu erwarten sowohl ein wenig extern als viel mehr intern. Nicht einzig Karim hat diesen Spielstil und deshalb halte ich es nicht für eine direkte Kritik sondern eher für eine allgemeine am Team.
Entscheidend ist doch viel mehr, dass wirklich fast jeder der das Interview hörte, direkt an Karim dachte. Damit hat nicht Hummels ihn zum Sündenbock gemacht, welcher keine Namen aussprach sondern jeder drum herum. Und verzeih mir die Frage aber was soll Hummels denn sonst sagen? Das Alles schön und super ist, wäre ja wohl zu offensichtlich gelogen weshalb ich durchaus Freund davon bin auch Mal deutlich erkennbare Probleme anzusprechen. Vermutlich wird dies auch nicht zum ersten Mal geschehen sein. Nimmt man dazu Edins Reaktion lässt sich gar die These aufstellen das diese Thematik schon durchaus öfter angesprochen wurde.
Außerdem warum nicht auch Mal in den Medien auf den Tisch hauen? Hummels spricht immer von "Wir" und ich gehe stark davon aus er nimmt sich da auch besonders bei Defensivproblemen nicht aus. Jedoch kann man Hummels ja vieles vorwerfen aber definitiv nicht zu verschnörkelt zu spielen. Hummels ist erfahren und einer unserer Kapitäne womit ich es sogar gut finde, dass er Mal für Reibung sorgt denn so wie bisher kann es nun wahrlich nur schwer weitergehen.
Und Mats vorzuhalten er wäre auch nicht fehlerfrei ist diese Saison sehr mutig, da er schlicht kaum Beweise dafür liefert. Ganz im Gegenteil ist er diese Saison bisher der Konstanteste was ihn auch wieder dazu berechtigt angebrachte Kritik zu äußern.
Ich bin vollkommen bei dir beim Thema Offensiv solle sich Karim seine Frechheit und seinen Spaß beibehalten. Er muss halt einfach noch lernen in welchen Situationen er wie zu reagieren hat und vor Allem wann der einfache Weg der bessere ist und wann nicht. Erfahrung kann er noch sammeln und das muss er auch wie man in vielen Situationen sieht.
Einzig und das ist evtl. tatsächlich die große Ähnlichkeit zu Sane, scheint die Höhe der Ablöse die jeweiligen Erwartungen an den Spieler so hoch zu hängen, dass es für diesen eben sehr schwer ist immer allen gerecht zu werden.
Hinzukommt, dass er stellvertretender Captain ist und somit solche Sachen auch ansprechen soll.
Außerdem glaube ich auch, dass es um das Team geht und nicht alleine um Karim, denn auch Rapha, Hazard, Brandt & Co. haben diese Aktionen immer mal wieder in ihrem Spiel mit drin.
19.10.2022 - 09:47 Uhr
Als großer Adeyemi Kritiker (bereits zum Zeitpunkt der Verpflichtung) wird mir der Fokus der Niederlage aktuell deutlich zu sehr auf seinen Ballverlust vor dem Gegentor gelegt. Natürlich war das keine Situation für ein Dribbling, aber die Analyse der Bosse und Mitspieler klingt ja beinahe so, als hätte der Gegner nach dieser Aktion frei auf ein leeres Tor zulaufen können. Auch wenn nicht optimal sollte man in der Lage sein einen Ballverlust in der Nähe des Mittelkreises an der Außenlinie gegen Union Berlin zu verteidigen, insbesondere wenn man 3er Kette spielt, die ja u.a. dafür da ist solche Dinge, wenn sie denn vorkommen abzusichern.
Das viel größere Problem, die offensive Harmlosigkeit, zu der Adeyemi einen deutlich größeren Beitrag leistet scheint in der Öffentlichen Diskussion kaum thematisiert zu werden, bzw. wenn dann auf die Chancenverwertung hingewiesen. Dass der Kern des Problems vor allem die Chancenerarbeitung (hervorgerufen durch eine suboptimale Kaderzusammenstellung) ist, wird gekonnt ignoriert oder nicht gesehen.
Das viel größere Problem, die offensive Harmlosigkeit, zu der Adeyemi einen deutlich größeren Beitrag leistet scheint in der Öffentlichen Diskussion kaum thematisiert zu werden, bzw. wenn dann auf die Chancenverwertung hingewiesen. Dass der Kern des Problems vor allem die Chancenerarbeitung (hervorgerufen durch eine suboptimale Kaderzusammenstellung) ist, wird gekonnt ignoriert oder nicht gesehen.
19.10.2022 - 10:14 Uhr
Zitat von BvBSpencer
Ich empfinde deine Argumentation als sehr einseitig und teils auch monoton.
Also Mal ab von der ganzen Sane-Thematik, denn die interessiert mich Null, finde ich es schon schwierig die beiden zu vergleichen.
Offensichtlich bist du kein Hummels-Freund, was kein Problem ist denn da bist du nicht allein aber ich finde es albern zu glauben Hummels würde nur Adeyemi meinen. Er sprach diese Kritik bereits vor dem Spiel gegen Union an und es bleibt zu vermuten aber ist doch zu erwarten sowohl ein wenig extern als viel mehr intern. Nicht einzig Karim hat diesen Spielstil und deshalb halte ich es nicht für eine direkte Kritik sondern eher für eine allgemeine am Team.
Entscheidend ist doch viel mehr, dass wirklich fast jeder der das Interview hörte, direkt an Karim dachte. Damit hat nicht Hummels ihn zum Sündenbock gemacht, welcher keine Namen aussprach sondern jeder drum herum. Und verzeih mir die Frage aber was soll Hummels denn sonst sagen? Das Alles schön und super ist, wäre ja wohl zu offensichtlich gelogen weshalb ich durchaus Freund davon bin auch Mal deutlich erkennbare Probleme anzusprechen. Vermutlich wird dies auch nicht zum ersten Mal geschehen sein. Nimmt man dazu Edins Reaktion lässt sich gar die These aufstellen das diese Thematik schon durchaus öfter angesprochen wurde.
Außerdem warum nicht auch Mal in den Medien auf den Tisch hauen? Hummels spricht immer von "Wir" und ich gehe stark davon aus er nimmt sich da auch besonders bei Defensivproblemen nicht aus. Jedoch kann man Hummels ja vieles vorwerfen aber definitiv nicht zu verschnörkelt zu spielen. Hummels ist erfahren und einer unserer Kapitäne womit ich es sogar gut finde, dass er Mal für Reibung sorgt denn so wie bisher kann es nun wahrlich nur schwer weitergehen.
Und Mats vorzuhalten er wäre auch nicht fehlerfrei ist diese Saison sehr mutig, da er schlicht kaum Beweise dafür liefert. Ganz im Gegenteil ist er diese Saison bisher der Konstanteste was ihn auch wieder dazu berechtigt angebrachte Kritik zu äußern.
Ich bin vollkommen bei dir beim Thema Offensiv solle sich Karim seine Frechheit und seinen Spaß beibehalten. Er muss halt einfach noch lernen in welchen Situationen er wie zu reagieren hat und vor Allem wann der einfache Weg der bessere ist und wann nicht. Erfahrung kann er noch sammeln und das muss er auch wie man in vielen Situationen sieht.
Einzig und das ist evtl. tatsächlich die große Ähnlichkeit zu Sane, scheint die Höhe der Ablöse die jeweiligen Erwartungen an den Spieler so hoch zu hängen, dass es für diesen eben sehr schwer ist immer allen gerecht zu werden.
Zitat von Kellendil-2019
Und da widerspricht sich deine Theorie. Einerseits hat Adeyemi zu wenig Spiele und ist nicht lange genug da und andererseits könnte Hummels das schon mehrfach gesagt haben.
Und ganz ehrlich, nichts rechtfertig das von Hummels im Kontext eines Teamsports. Jemand, der sich selbst Aussenrist im Social Media Universum nennt und selbst aktiv genug dort agiert, dazu selbst noch genug Böcke geschossen hat in jüngster Vergangenheit sollte es besser wissen. Matthäus hat es zufälligerweise heute oder gestern auch geschrieben, dass diese Art der Kommunikation irgendwann nach hinten losgehen könnte. Und Adeyemi hat eigentlich genau richtig reagiert, indem er es sich (hoffentlich) nicht so sehr zu Herzen nimmt. Denn ansonsten beschneidet man ihn genau dessen, was ihn ausmacht und für was er ja letztlich auch geholt wurde (ansehnlichen frechen Offensivfußball). Und gewonnen und verloren wird nicht alleine, auch das sollte Hummels wissen.
Auch hier die Frage, wo ich generell die Kritik überzogen finde? Ich sagte "relativ oft" und das ist einfach so. Ich hab ebenfalls nahezu jedes Spiel gesehen und ja, teilweise war er einfach nicht vorhanden. Das rechtfertigt allerdings nicht, einen Spieler als Sinnbild für eine kollektive Nicht-Leistung (wie es sie in München halt gab) herauszunehmen und diesen permanent für alles mögliche verantwortlich zu machen. Und das gerade so ein medialer Umgang natürlich nicht hilfreich ist, auf diese Idee kommt niemand. Und um hier den Bogen wieder zu Adeyemi zu schlagen, ihm würde es sicher auch nicht zum Vorteil gereichen, wenn die werten Medienvertreter sich jetzt auf den Hummels-Zug aufschwingen würden. Wie soll man da befreit aufspielen können, wenn man genau weiß, dass jede Aktion wieder dazu dienen könnte, dich im Anschluss öffentlich anzuprangern.
Wenn man nach Leistung bewertet, dann doch bitte auch gerechtfertigt und nicht im Widerspruch. Einmal war er eine Halbserie sehr gut, dann war er sehr lange sehr schlecht, wobei dieses "sehr lange" dann genau vier Monate lang war. Und das ist dann auch zufällig genau der Zeitraum, in dem unter Nagelsmann die gesamte Mannschaftsleistung extrem nachgelassen hat, nach einer kollektiv sehr starken Hinrunde. Das sind sehr wohl Fakten in Form von Zahlen, die man hier heranziehen kann und eben nicht die persönliche Note getreu dem Motto "Ich kann ich nur sagen, dass ich fast alle Spiele von ihm gesehen habe und er in jedem Spiel, wo er kritisiert wurde, wirklich mies war." Gelobt hingegen wurde immer mit dem großen "Aber" im Hintergrund, ob er seine Krise jetzt wohl endlich überstanden hat, endlich angekommen ist usw. und das man jetzt natürlich abwarten müsse.
Ich finde (meine Meinung), dass das garnicht geht, was sich da im Interview ereignet hat und das gehört meiner Meinung nach auch kommuniziert. Und ich halte es auch für vorstellbar, dass das innerhalb der Mannschaft nicht so prickelnd angekommen ist, aber Hummels wird sich sicher auch dazu äussern, nachdem er jetzt vom Loddar dafür gescholten wurde.
Und da widerspricht sich deine Theorie. Einerseits hat Adeyemi zu wenig Spiele und ist nicht lange genug da und andererseits könnte Hummels das schon mehrfach gesagt haben.
Und ganz ehrlich, nichts rechtfertig das von Hummels im Kontext eines Teamsports. Jemand, der sich selbst Aussenrist im Social Media Universum nennt und selbst aktiv genug dort agiert, dazu selbst noch genug Böcke geschossen hat in jüngster Vergangenheit sollte es besser wissen. Matthäus hat es zufälligerweise heute oder gestern auch geschrieben, dass diese Art der Kommunikation irgendwann nach hinten losgehen könnte. Und Adeyemi hat eigentlich genau richtig reagiert, indem er es sich (hoffentlich) nicht so sehr zu Herzen nimmt. Denn ansonsten beschneidet man ihn genau dessen, was ihn ausmacht und für was er ja letztlich auch geholt wurde (ansehnlichen frechen Offensivfußball). Und gewonnen und verloren wird nicht alleine, auch das sollte Hummels wissen.
Auch hier die Frage, wo ich generell die Kritik überzogen finde? Ich sagte "relativ oft" und das ist einfach so. Ich hab ebenfalls nahezu jedes Spiel gesehen und ja, teilweise war er einfach nicht vorhanden. Das rechtfertigt allerdings nicht, einen Spieler als Sinnbild für eine kollektive Nicht-Leistung (wie es sie in München halt gab) herauszunehmen und diesen permanent für alles mögliche verantwortlich zu machen. Und das gerade so ein medialer Umgang natürlich nicht hilfreich ist, auf diese Idee kommt niemand. Und um hier den Bogen wieder zu Adeyemi zu schlagen, ihm würde es sicher auch nicht zum Vorteil gereichen, wenn die werten Medienvertreter sich jetzt auf den Hummels-Zug aufschwingen würden. Wie soll man da befreit aufspielen können, wenn man genau weiß, dass jede Aktion wieder dazu dienen könnte, dich im Anschluss öffentlich anzuprangern.
Wenn man nach Leistung bewertet, dann doch bitte auch gerechtfertigt und nicht im Widerspruch. Einmal war er eine Halbserie sehr gut, dann war er sehr lange sehr schlecht, wobei dieses "sehr lange" dann genau vier Monate lang war. Und das ist dann auch zufällig genau der Zeitraum, in dem unter Nagelsmann die gesamte Mannschaftsleistung extrem nachgelassen hat, nach einer kollektiv sehr starken Hinrunde. Das sind sehr wohl Fakten in Form von Zahlen, die man hier heranziehen kann und eben nicht die persönliche Note getreu dem Motto "Ich kann ich nur sagen, dass ich fast alle Spiele von ihm gesehen habe und er in jedem Spiel, wo er kritisiert wurde, wirklich mies war." Gelobt hingegen wurde immer mit dem großen "Aber" im Hintergrund, ob er seine Krise jetzt wohl endlich überstanden hat, endlich angekommen ist usw. und das man jetzt natürlich abwarten müsse.
Ich finde (meine Meinung), dass das garnicht geht, was sich da im Interview ereignet hat und das gehört meiner Meinung nach auch kommuniziert. Und ich halte es auch für vorstellbar, dass das innerhalb der Mannschaft nicht so prickelnd angekommen ist, aber Hummels wird sich sicher auch dazu äussern, nachdem er jetzt vom Loddar dafür gescholten wurde.
Ich empfinde deine Argumentation als sehr einseitig und teils auch monoton.
Also Mal ab von der ganzen Sane-Thematik, denn die interessiert mich Null, finde ich es schon schwierig die beiden zu vergleichen.
Offensichtlich bist du kein Hummels-Freund, was kein Problem ist denn da bist du nicht allein aber ich finde es albern zu glauben Hummels würde nur Adeyemi meinen. Er sprach diese Kritik bereits vor dem Spiel gegen Union an und es bleibt zu vermuten aber ist doch zu erwarten sowohl ein wenig extern als viel mehr intern. Nicht einzig Karim hat diesen Spielstil und deshalb halte ich es nicht für eine direkte Kritik sondern eher für eine allgemeine am Team.
Entscheidend ist doch viel mehr, dass wirklich fast jeder der das Interview hörte, direkt an Karim dachte. Damit hat nicht Hummels ihn zum Sündenbock gemacht, welcher keine Namen aussprach sondern jeder drum herum. Und verzeih mir die Frage aber was soll Hummels denn sonst sagen? Das Alles schön und super ist, wäre ja wohl zu offensichtlich gelogen weshalb ich durchaus Freund davon bin auch Mal deutlich erkennbare Probleme anzusprechen. Vermutlich wird dies auch nicht zum ersten Mal geschehen sein. Nimmt man dazu Edins Reaktion lässt sich gar die These aufstellen das diese Thematik schon durchaus öfter angesprochen wurde.
Außerdem warum nicht auch Mal in den Medien auf den Tisch hauen? Hummels spricht immer von "Wir" und ich gehe stark davon aus er nimmt sich da auch besonders bei Defensivproblemen nicht aus. Jedoch kann man Hummels ja vieles vorwerfen aber definitiv nicht zu verschnörkelt zu spielen. Hummels ist erfahren und einer unserer Kapitäne womit ich es sogar gut finde, dass er Mal für Reibung sorgt denn so wie bisher kann es nun wahrlich nur schwer weitergehen.
Und Mats vorzuhalten er wäre auch nicht fehlerfrei ist diese Saison sehr mutig, da er schlicht kaum Beweise dafür liefert. Ganz im Gegenteil ist er diese Saison bisher der Konstanteste was ihn auch wieder dazu berechtigt angebrachte Kritik zu äußern.
Ich bin vollkommen bei dir beim Thema Offensiv solle sich Karim seine Frechheit und seinen Spaß beibehalten. Er muss halt einfach noch lernen in welchen Situationen er wie zu reagieren hat und vor Allem wann der einfache Weg der bessere ist und wann nicht. Erfahrung kann er noch sammeln und das muss er auch wie man in vielen Situationen sieht.
Einzig und das ist evtl. tatsächlich die große Ähnlichkeit zu Sane, scheint die Höhe der Ablöse die jeweiligen Erwartungen an den Spieler so hoch zu hängen, dass es für diesen eben sehr schwer ist immer allen gerecht zu werden.
Die Höhe der Ablösesumme ist doch nochmal weiter auseinander und die Erwartungen waren sicher auch nicht identisch. Sane kam von City aus der PL, als gestandener Spieler, Adeyemi ist einige Jahre jünger und kam von Salzburg aus Österreich mit einem großen Sack Talent. Daher hinkt der Vergleich wie ich finde auf dieser Ebene nicht unerheblich.
Ich habe die Spieler auch nicht direkt verglichen, sondern die Situationen gegenübergestellt und auf ein Stigma verwiesen, dass, wenn es einmal da ist, vom Spieler kaum wegzuarbeiten ist.
Nein, ich bin kein Hummels Freund, einfach weil bei ihm sehr starke Muster erkennbar sind, wie er sich inszeniert. Das ist seine Art, diesen Sport, bzw. seine Arbeit zu betreiben. Das hat auch Tuchel (ich glaube der war es) schonmal relativ klar geäussert. Dass dieser Spieler gerne von sich ablenkt mit solchen Auftritten. Diese hatte er schon zu Genüge. In Dortmund, dann in München, nun wieder in Dortmund. Er spricht natürlich immer irgendwann das Wort "wir" aus, dies tut er ganz bewusst, nachdem er anderen Spielern vorwirft, Social Media in Pressing Situationen im Kopf zu haben.
Und er muss den Namen des Spielers nicht aussprechen, um klar zu machen, wen er meint.
Egal, wer das sagt, es ist nicht die richtige Art, um über die Leistung eines, bzw. einzelner Spieler zu sprechen. Das kann, bzw. sollte vom Vorstand, bzw. der sportlichen Leitung kommen finde ich. Ich glaube einfach nicht, dass man sich als Spieler/Kapitän/Trainer einen Gefallen tut, wenn man seine Mitspieler/Spieler öffentlich mit so einer These öffentlich kritisiert. Führung auf und neben dem Platz ist jetzt seit einigen Jahren identisch und die Ergebnisse zeigen jetzt nicht unbedingt Erfolg, weshalb die Frage erlaubt sein muss, ob die (Führungs-)Ansätze, die hier verfolgt werden zielführend sind, denn diese Elemente auf und neben dem Platz (ausgenommen Trainer) sind seit Jahren identisch.
19.10.2022 - 10:32 Uhr
Zitat von Allusion09
Als großer Adeyemi Kritiker (bereits zum Zeitpunkt der Verpflichtung) wird mir der Fokus der Niederlage aktuell deutlich zu sehr auf seinen Ballverlust vor dem Gegentor gelegt. Natürlich war das keine Situation für ein Dribbling, aber die Analyse der Bosse und Mitspieler klingt ja beinahe so, als hätte der Gegner nach dieser Aktion frei auf ein leeres Tor zulaufen können. Auch wenn nicht optimal sollte man in der Lage sein einen Ballverlust in der Nähe des Mittelkreises an der Außenlinie gegen Union Berlin zu verteidigen, insbesondere wenn man 3er Kette spielt, die ja u.a. dafür da ist solche Dinge, wenn sie denn vorkommen abzusichern.
Das viel größere Problem, die offensive Harmlosigkeit, zu der Adeyemi einen deutlich größeren Beitrag leistet scheint in der Öffentlichen Diskussion kaum thematisiert zu werden, bzw. wenn dann auf die Chancenverwertung hingewiesen. Dass der Kern des Problems vor allem die Chancenerarbeitung (hervorgerufen durch eine suboptimale Kaderzusammenstellung) ist, wird gekonnt ignoriert oder nicht gesehen.
Als großer Adeyemi Kritiker (bereits zum Zeitpunkt der Verpflichtung) wird mir der Fokus der Niederlage aktuell deutlich zu sehr auf seinen Ballverlust vor dem Gegentor gelegt. Natürlich war das keine Situation für ein Dribbling, aber die Analyse der Bosse und Mitspieler klingt ja beinahe so, als hätte der Gegner nach dieser Aktion frei auf ein leeres Tor zulaufen können. Auch wenn nicht optimal sollte man in der Lage sein einen Ballverlust in der Nähe des Mittelkreises an der Außenlinie gegen Union Berlin zu verteidigen, insbesondere wenn man 3er Kette spielt, die ja u.a. dafür da ist solche Dinge, wenn sie denn vorkommen abzusichern.
Das viel größere Problem, die offensive Harmlosigkeit, zu der Adeyemi einen deutlich größeren Beitrag leistet scheint in der Öffentlichen Diskussion kaum thematisiert zu werden, bzw. wenn dann auf die Chancenverwertung hingewiesen. Dass der Kern des Problems vor allem die Chancenerarbeitung (hervorgerufen durch eine suboptimale Kaderzusammenstellung) ist, wird gekonnt ignoriert oder nicht gesehen.
Ich finde es soga eher bedenklich, dass Terzic das Ganze nicht als taktisches Problem betrachtet. Denn vorrangig muss sich doch überhaupt erst mal die Frage stellen: Warum landet Adeyemi in dieser Situation? Dabei gibt er ja zu, dass der Ball in diesen Raum schon nicht gut war und Adeyemi dann viel zu schnell allein ist und unter zu viel Druck steht, aber genau das macht es doch eigentlich zu einem taktischen Problem. Denn wir sind beständig in solchen Situationen gelandet und immer den Rückpass spielen, das wird auch nicht auf Dauer gut gehen, vor allem dann nicht, wenn man ein Tor erzielen will. Ich glaube daher, dass man es sich schnell zu einfach macht, wenn man Adeyemis Fehler. Ja, das war einer und ich stimme sogar zu, dass er nicht mit der Hacke spielen darf, sondern besser nach außen aufdreht, was aber sicher auch nicht seine Stärke ist, weswegen Adeyemi ganz grundsätzlich eigentlich nicht in solchen Situationen landen sollte, weil er sie nicht überdurchschnittlich gut lösen wird. Das gilt eigentlich für die komplette Offensivabteilung, von Moukoko, über Modeste bis Malen und Co.. Diese Spieler landen aber ständig in vergleichbaren Situationen und daher ist genau das ein taktisches Problem, das zu individuellen Fehlern führt. Diese sind nicht nur Ursache von Gegentoren, sondern bereits Teil der Wirkung!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 19.10.2022 um 10:34 Uhr bearbeitet
19.10.2022 - 10:34 Uhr
Ich würde Karim gern mal auf links sehen, um seinen Wert auf dem Flügel besser beurteilen zu können.
Bei ihm habe ich immer das Gefühl, dass ihn seine Aufstellung als inverser Außen zu sehr seiner Stärken beraubt, sich mit seinem starken Antritt Platz zu verschaffen. Dann könnte der 10er als kurze Anspielstation, der MS als Flankenabnehmer, der RA einrücken und ein 6er (Bellingham) im Rückraum für Gefahr sorgen.
Was haltet ihr davon?
Bei ihm habe ich immer das Gefühl, dass ihn seine Aufstellung als inverser Außen zu sehr seiner Stärken beraubt, sich mit seinem starken Antritt Platz zu verschaffen. Dann könnte der 10er als kurze Anspielstation, der MS als Flankenabnehmer, der RA einrücken und ein 6er (Bellingham) im Rückraum für Gefahr sorgen.
Was haltet ihr davon?
19.10.2022 - 11:11 Uhr
Zitat von Earl_X
Ich würde Karim gern mal auf links sehen, um seinen Wert auf dem Flügel besser beurteilen zu können.
Bei ihm habe ich immer das Gefühl, dass ihn seine Aufstellung als inverser Außen zu sehr seiner Stärken beraubt, sich mit seinem starken Antritt Platz zu verschaffen. Dann könnte der 10er als kurze Anspielstation, der MS als Flankenabnehmer, der RA einrücken und ein 6er (Bellingham) im Rückraum für Gefahr sorgen.
Was haltet ihr davon?
Ich würde Karim gern mal auf links sehen, um seinen Wert auf dem Flügel besser beurteilen zu können.
Bei ihm habe ich immer das Gefühl, dass ihn seine Aufstellung als inverser Außen zu sehr seiner Stärken beraubt, sich mit seinem starken Antritt Platz zu verschaffen. Dann könnte der 10er als kurze Anspielstation, der MS als Flankenabnehmer, der RA einrücken und ein 6er (Bellingham) im Rückraum für Gefahr sorgen.
Was haltet ihr davon?
Eigentlich sehe ich das weniger so. Die Anspielstationen, wie du sie schilderst, hat Adeyemi ja genauso, wenn er auf rechts agiert. Was mir in unserem Spiel noch immer fehlt, sind konsequente, temporeiche Vorstösse über die Aussenspieler, die dann in einem überzeugten Zuspiel in den Strafraum - oder an den Strafraum - münden.
Was mich aber fast noch mehr ärgert - unabhängig von Adeyemi - ist die Tatsache, dass man praktisch nach jedem etwas schnelleren Doppelpass wieder die Bremse gezogen hat & abdreht und wieder hintenrum spielt. Das war gegen Union deremassen oft der Fall. Kaum ist etwas Dynamik vorhanden, hat man sich (vielleicht auch aufgrund mangelnder Anspielstationen) wieder ausgebremst.
19.10.2022 - 11:35 Uhr
Zitat von BVBBC
Ich finde es soga eher bedenklich, dass Terzic das Ganze nicht als taktisches Problem betrachtet. Denn vorrangig muss sich doch überhaupt erst mal die Frage stellen: Warum landet Adeyemi in dieser Situation? Dabei gibt er ja zu, dass der Ball in diesen Raum schon nicht gut war und Adeyemi dann viel zu schnell allein ist und unter zu viel Druck steht, aber genau das macht es doch eigentlich zu einem taktischen Problem. Denn wir sind beständig in solchen Situationen gelandet und immer den Rückpass spielen, das wird auch nicht auf Dauer gut gehen, vor allem dann nicht, wenn man ein Tor erzielen will. Ich glaube daher, dass man es sich schnell zu einfach macht, wenn man Adeyemis Fehler. Ja, das war einer und ich stimme sogar zu, dass er nicht mit der Hacke spielen darf, sondern besser nach außen aufdreht, was aber sicher auch nicht seine Stärke ist, weswegen Adeyemi ganz grundsätzlich eigentlich nicht in solchen Situationen landen sollte, weil er sie nicht überdurchschnittlich gut lösen wird. Das gilt eigentlich für die komplette Offensivabteilung, von Moukoko, über Modeste bis Malen und Co.. Diese Spieler landen aber ständig in vergleichbaren Situationen und daher ist genau das ein taktisches Problem, das zu individuellen Fehlern führt. Diese sind nicht nur Ursache von Gegentoren, sondern bereits Teil der Wirkung!
Zitat von Allusion09
Als großer Adeyemi Kritiker (bereits zum Zeitpunkt der Verpflichtung) wird mir der Fokus der Niederlage aktuell deutlich zu sehr auf seinen Ballverlust vor dem Gegentor gelegt. Natürlich war das keine Situation für ein Dribbling, aber die Analyse der Bosse und Mitspieler klingt ja beinahe so, als hätte der Gegner nach dieser Aktion frei auf ein leeres Tor zulaufen können. Auch wenn nicht optimal sollte man in der Lage sein einen Ballverlust in der Nähe des Mittelkreises an der Außenlinie gegen Union Berlin zu verteidigen, insbesondere wenn man 3er Kette spielt, die ja u.a. dafür da ist solche Dinge, wenn sie denn vorkommen abzusichern.
Das viel größere Problem, die offensive Harmlosigkeit, zu der Adeyemi einen deutlich größeren Beitrag leistet scheint in der Öffentlichen Diskussion kaum thematisiert zu werden, bzw. wenn dann auf die Chancenverwertung hingewiesen. Dass der Kern des Problems vor allem die Chancenerarbeitung (hervorgerufen durch eine suboptimale Kaderzusammenstellung) ist, wird gekonnt ignoriert oder nicht gesehen.
Als großer Adeyemi Kritiker (bereits zum Zeitpunkt der Verpflichtung) wird mir der Fokus der Niederlage aktuell deutlich zu sehr auf seinen Ballverlust vor dem Gegentor gelegt. Natürlich war das keine Situation für ein Dribbling, aber die Analyse der Bosse und Mitspieler klingt ja beinahe so, als hätte der Gegner nach dieser Aktion frei auf ein leeres Tor zulaufen können. Auch wenn nicht optimal sollte man in der Lage sein einen Ballverlust in der Nähe des Mittelkreises an der Außenlinie gegen Union Berlin zu verteidigen, insbesondere wenn man 3er Kette spielt, die ja u.a. dafür da ist solche Dinge, wenn sie denn vorkommen abzusichern.
Das viel größere Problem, die offensive Harmlosigkeit, zu der Adeyemi einen deutlich größeren Beitrag leistet scheint in der Öffentlichen Diskussion kaum thematisiert zu werden, bzw. wenn dann auf die Chancenverwertung hingewiesen. Dass der Kern des Problems vor allem die Chancenerarbeitung (hervorgerufen durch eine suboptimale Kaderzusammenstellung) ist, wird gekonnt ignoriert oder nicht gesehen.
Ich finde es soga eher bedenklich, dass Terzic das Ganze nicht als taktisches Problem betrachtet. Denn vorrangig muss sich doch überhaupt erst mal die Frage stellen: Warum landet Adeyemi in dieser Situation? Dabei gibt er ja zu, dass der Ball in diesen Raum schon nicht gut war und Adeyemi dann viel zu schnell allein ist und unter zu viel Druck steht, aber genau das macht es doch eigentlich zu einem taktischen Problem. Denn wir sind beständig in solchen Situationen gelandet und immer den Rückpass spielen, das wird auch nicht auf Dauer gut gehen, vor allem dann nicht, wenn man ein Tor erzielen will. Ich glaube daher, dass man es sich schnell zu einfach macht, wenn man Adeyemis Fehler. Ja, das war einer und ich stimme sogar zu, dass er nicht mit der Hacke spielen darf, sondern besser nach außen aufdreht, was aber sicher auch nicht seine Stärke ist, weswegen Adeyemi ganz grundsätzlich eigentlich nicht in solchen Situationen landen sollte, weil er sie nicht überdurchschnittlich gut lösen wird. Das gilt eigentlich für die komplette Offensivabteilung, von Moukoko, über Modeste bis Malen und Co.. Diese Spieler landen aber ständig in vergleichbaren Situationen und daher ist genau das ein taktisches Problem, das zu individuellen Fehlern führt. Diese sind nicht nur Ursache von Gegentoren, sondern bereits Teil der Wirkung!
Absolut! So wirkt die (kommunizierte) Analyse (etwas wofür man sich den Luxus erlaubt hat externe Berater zu hohen Kosten einzustellen) nicht nur sehr ineffektiv (wir analysieren das Falsche, in dem wir uns in der Spielanalyse vor allem auf diese Situation konzentrieren), sondern auch sehr ineffizient (wir sehen den Fehler bereits viel zu spät in der Fehlerkette).
19.10.2022 - 11:37 Uhr
Zitat von Kuba16__
Eigentlich sehe ich das weniger so. Die Anspielstationen, wie du sie schilderst, hat Adeyemi ja genauso, wenn er auf rechts agiert. Was mir in unserem Spiel noch immer fehlt, sind konsequente, temporeiche Vorstösse über die Aussenspieler, die dann in einem überzeugten Zuspiel in den Strafraum - oder an den Strafraum - münden.
Was mich aber fast noch mehr ärgert - unabhängig von Adeyemi - ist die Tatsache, dass man praktisch nach jedem etwas schnelleren Doppelpass wieder die Bremse gezogen hat & abdreht und wieder hintenrum spielt. Das war gegen Union deremassen oft der Fall. Kaum ist etwas Dynamik vorhanden, hat man sich (vielleicht auch aufgrund mangelnder Anspielstationen) wieder ausgebremst.
Zitat von Earl_X
Ich würde Karim gern mal auf links sehen, um seinen Wert auf dem Flügel besser beurteilen zu können.
Bei ihm habe ich immer das Gefühl, dass ihn seine Aufstellung als inverser Außen zu sehr seiner Stärken beraubt, sich mit seinem starken Antritt Platz zu verschaffen. Dann könnte der 10er als kurze Anspielstation, der MS als Flankenabnehmer, der RA einrücken und ein 6er (Bellingham) im Rückraum für Gefahr sorgen.
Was haltet ihr davon?
Ich würde Karim gern mal auf links sehen, um seinen Wert auf dem Flügel besser beurteilen zu können.
Bei ihm habe ich immer das Gefühl, dass ihn seine Aufstellung als inverser Außen zu sehr seiner Stärken beraubt, sich mit seinem starken Antritt Platz zu verschaffen. Dann könnte der 10er als kurze Anspielstation, der MS als Flankenabnehmer, der RA einrücken und ein 6er (Bellingham) im Rückraum für Gefahr sorgen.
Was haltet ihr davon?
Eigentlich sehe ich das weniger so. Die Anspielstationen, wie du sie schilderst, hat Adeyemi ja genauso, wenn er auf rechts agiert. Was mir in unserem Spiel noch immer fehlt, sind konsequente, temporeiche Vorstösse über die Aussenspieler, die dann in einem überzeugten Zuspiel in den Strafraum - oder an den Strafraum - münden.
Was mich aber fast noch mehr ärgert - unabhängig von Adeyemi - ist die Tatsache, dass man praktisch nach jedem etwas schnelleren Doppelpass wieder die Bremse gezogen hat & abdreht und wieder hintenrum spielt. Das war gegen Union deremassen oft der Fall. Kaum ist etwas Dynamik vorhanden, hat man sich (vielleicht auch aufgrund mangelnder Anspielstationen) wieder ausgebremst.
Die Anspielstationen sind die gleichen, ja. Der Unterschied wäre, dass sich Adeyemi bei seinem Vorstoß vom Tor weg bewegen kann, wo im Normalfall mehr Platz sein sollte, und den Ball direkt auf seinem stärkeren linken Fuß hat. Somit könnte er einen besseren Pass spielen ohne erst noch einmal abstoppen und nach innen bzw. nach hinten ziehen zu müssen, wodurch immer jede Menge Tempo aus dem Angriff verloren geht.
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