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Jos Luhukay
Geburtsdatum 13.06.1963
Alter 63
Nat. Niederlande  Niederlande
Funktion Trainer
Akt. Verein Karriereende

Jos Luhukay [Trainer]

01.07.2012 - 01:08 Uhr
http://herthabsc.de/index.php?id=3631&tx_ttnews[tt_news]=13667&cHash=183c08523e64c7b876d0702366e23b34

Zitat
Berlin - Hertha BSC hat für die kommende Saison Jos Luhukay als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der frühere Coach des FC Augsburg unterschrieb in Berlin bis zum 30. Juni 2014. „Wir sind sehr froh, dass wir Jos Luhukay für die kommenden zwei Jahre unter Vertrag nehmen konnten“, sagt Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC.

Jos Luhukay, der mit dem FC Augsburg in der abgelaufenen Saison den Klassenerhalt geschafft hatte, erklärt: „Ich freue mich auf die extrem reizvolle Aufgabe bei Hertha BSC und in Berlin. Ich habe Michael Preetz meine Zusage deshalb ganz bewusst für beide Ligen gegeben.“


Link zum alten Thread:

http://www.transfermarkt.de/de/jos-luhukay-trainer/topic/ansicht_14_274475_seite10.html#last

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von PES am 19.07.2013 um 15:57 Uhr bearbeitet
Jos Luhukay [Trainer] |#1
01.07.2012 - 14:24 Uhr
Hertha-Trainer Luhukay Der Mann mit dem halben Lächeln

Das Etikett scheint schon beschriftet: Der nette Herr Luhukay - freundlich, klein, introvertiert, zurückhaltend und recht entspannt. Aber Herthas neuer Trainer könnte auch ganz andere Seiten an den Tag legen. Wer ihn trifft und beobachtet, entdeckt einen unter Hochspannung stehenden Akribiker

Die zweite Halbzeit geht gleich los. Ein Freundschaftsspiel Hertha BSC gegen Berliner SC, auf einem Sportplatz in Reinickendorf. Im Hintergrund sonnen sich die Hochhäuser des Märkischen Viertels, aus den Boxen dröhnt Volksfestmusik, das Ausflugspublikum steht auf den Aschelaufbahnen für Bratwurst und Zapfbier an. Nur einer nimmt das hier todernst: Jos Luhukay steht vor der bunt besprühten Umkleidebaracke, mit ausgestreckten Armen und dreht die Hüften, mal links-, mal rechtsherum. Neben ihm lauscht Sebastian Neumann, der Trainer erklärt dem Nachwuchsverteidiger, wie er sich gegen seinen wendigen Gegenspieler zu verhalten hat.

Es geht Luhukay um Details.

Deshalb schreibt er auf seiner Trainerbank auch Notizen, von einem Spiel Zweit- gegen Sechstligist, das für Hertha nicht mehr ist als eine Trainingseinheit in Trikots. Nach dem Abpfiff strömen die Leute zur Bank und wollen Autogramme. Luhukay knipst plötzlich ein Lächeln an, das so lässig ist, als wären die Erinnerungsfotos seine eigenen Urlaubsbilder.
(...)

Er duzt Menschen sofort, aber schaut ihnen selten direkt in die Augen und wahrt die Distanz. Luhukay, seit einer Woche Hertha-Trainer, ist ein Mischwesen: Er hat das locker-freundliche Auftreten, das vielen Niederländern zugeschrieben wird, und die misstrauische Selbstbeherrschung, die viele deutsch nennen würden. „Deutsch oder holländisch, darüber rede ich nicht gerne“, sagt der 48-Jährige, der seit fast 20 Jahren auf der anderen Seite der Grenze arbeitet. Seine Stimme ist ruhig und warm, nur der holländische Dialekt lässt sie gelegentlich ausschlagen. „Wichtig ist eine Philosophie, die den Menschen Freude macht und den Spielern Spaß bereitet.“

Was Luhukay damit meint, ist auf dem Platz so zu sehen: Der frühere Mittelfeldspieler, ein begnadeter Techniker, macht alles vor, jede Fußgelenkdrehung, fast jede Einheit findet mit Ball statt. Er lasse auch schon mal zum Takt von Musik trainieren, berichten ehemalige Spieler, trotzdem sei man danach konditionell fit wie nie zuvor.
(...)
Das Etikett scheint schon beschriftet, „der nette Herr Luhukay“. Sein freundliches Auftreten, die kleine Körpergröße, seine Vita mit Stationen von Uerdingen bis Augsburg. Aber: „Er kann intern auch die Krallen ausfahren, wenn ihm etwas nicht gefällt“, sagt Andreas Rettig, der als Manager in Augsburg mit ihm zusammenarbeitete. Luhukay warf schon mal Spieler aus dem Kader, wenn sie zu spät zum Frühstück kamen. Auch in Berlin gibt es strenge Regeln. „Ich habe als Spieler immer professionell gelebt, nie geraucht, höchstens ein Bier in einem halben Jahr getrunken“, sagt der chronische Frühaufsteher Luhukay. „Ich stehe für Ernsthaftigkeit und Professionalität.“
(...)
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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Jos Luhukay [Trainer] |#2
01.07.2012 - 14:45 Uhr
Bislang bin ich unglaublich beeindruckt von ihm, und vorallem von seiner Präsenz. Wir haben endlich einen Trainer der sich wirklich versucht hier zu etablieren, der in Berlin arbeiten WILL und uns nicht nur als Übergangsstation sieht. Dazu ist er ein absoluter Fachmann, hat ein Auge auf die Jugend und scheint nahbar. Am Anfang war ich einwenig skeptisch, aber inzwischen bin ich völlig überzeugt. Ich hoffe J-Lu kann uns wieder in der 1.Liga etablieren. Zutrauen tue ich ihm das.

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Ha Ho He
Jos Luhukay [Trainer] |#3
01.07.2012 - 16:13 Uhr
Zitat von Meister_Joda:
Bislang bin ich unglaublich beeindruckt von ihm, und vorallem von seiner Präsenz. Wir haben endlich einen Trainer der sich wirklich versucht hier zu etablieren, der in Berlin arbeiten WILL und uns nicht nur als Übergangsstation sieht. Dazu ist er ein absoluter Fachmann, hat ein Auge auf die Jugend und scheint nahbar. Am Anfang war ich einwenig skeptisch, aber inzwischen bin ich völlig überzeugt. Ich hoffe J-Lu kann uns wieder in der 1.Liga etablieren. Zutrauen tue ich ihm das.


Sehe das ähnlich. Traue ihm viel zu und denke er wird ne gute Rolle bei unserer Hertha spielen. Macht bisher echt keinen schlechten Eindruck, scheint sich gut mit der Hertha identifizieren zu können. Das ist mit das A und O.

Wünsche ihm auf jeden Fall viel Glück mit unserer "Chaotentruppe" und hoffe, dass die Neuzugänge und unsere Jugendspieler unter JL eine gute Rolle spielen werden. Er kann den Wiederaufstieg schaffen, und ich traue ihm auch zu, sich langfristig mit der Hertha in der 1. Bundesliga zu etablieren.

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Hertha BSC - Leidenschaft, die Leiden schafft.

Niveau ist keine Creme.
Jos Luhukay [Trainer] |#4
01.07.2012 - 16:16 Uhr
Quelle: www.bild.de
Luhukay entging knapp einem Flugzeugabsturz
Ein Relegationsspiel rettete sein Leben

Wer sich mit Herthas neuem Trainer Jos Luhukay (49) unterhält, der ist entzückt. Der Holländer ist freundlich, lacht viel und kann ununterbrochen reden, wenn es um Fußball und Taktik geht...

Nur bei einem Thema wird Luhukay leise, nachdenklich und wirkt bedrückt.

Es geht um einen tragischen Vorfall aus der Vergangenheit. Einen Flugzeugabsturz aus dem Jahr 1989, dem Luhukay nur entging, weil er an diesem Tag ein Relegationsspiel mit dem VVV Venlo hatte – was sein Leben rettete...

Luhukay war Teil der sogenannten “Kleurrijk Elftal” – ein Auswahl-Team von Spielern mit Wurzeln aus den früheren niederländischen Kolonien (Luhukays Vater stammt von einer indonesischen Inselgruppe). Diese Auswahl war 1989 zu einer Welt-Tournee eingeladen...

Am 7. Juni 1989 stürzte Flug SAF 764 aus Amsterdam kommend beim Landeanflug auf Surinams Hauptstadt-Flughafen Paramaribo-Zanderij ab.

178 Menschen verloren ihr Leben, darunter 14 Fußball-Profis. Luhukay war nur deshalb nicht dabei, weil der VVV Venlo ein Relegationsspiel an diesem Tag hatte.

Luhukay zu BILD:„Es war reines Glück und Zufall, dass ich nicht im Flieger saß. Ich verlor viele Kollegen. Ein furchtbares und schlimmes Erlebnis. Ich habe lange gebraucht, um alles zu verarbeiten und zu ordnen. Es ist ein Schicksalsschlag, den man nicht wieder vergisst.“

Jahre hatte Luhukay mit Flugangst zu kämpfen!

Der Hertha-Trainer: „Ich habe mich lange nicht mehr in Flugzeuge getraut, und als ich es dann erstmals tat, hatte ich wackelige und zitternde Knie. Mittlerweile geht es wieder. Es dauerte lange, aber das Leben geht jetzt wieder seinen Weg.“

Übrigens: Auch Ruud Gullit, Frank Rijkaard, Aaron Winter und Ex-Hertha-Profi Bryan Roy sollten mitfliegen. Doch ihre holländischen Profi-Klubs hatten ihnen die Flugreise verweigert...
.....

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Hertha BSC 2017/2018
Jarstein
Weiser - Stark - Rekik - Plattenhardt
Skjelbred - 'Darida
Lazaro --------------------- Kalou
Ibisevic - Selke

Kraft, Klinsmann, Langkamp, Pekarik,Torunarigha, Baak, Lustenberger, Mittelstädt, Kade, Maier, Stocker, Dardai, Leckie, Haraguchi, Esswein, Schieber
Jos Luhukay [Trainer] |#5
01.07.2012 - 19:12 Uhr
herthabsc.de: Seit Beginn der Saison haben Sie als neuer Trainer das Zepter bei Hertha BSC übernommen. Was ist für Sie der Reiz an Hertha BSC?
Jos Luhukay: Es ist eine tolle Aufgabe, für so einen großen Traditionsverein wie Hertha BSC arbeiten zu dürfen. Das Ziel ist, Hertha wieder auf das höchste Niveau zu bringen und dort auch zu festigen. Das muss die Motivation und Herausforderung sein. Wenn ich mich für einen Verein entscheide, stehe ich zu hundert Prozent dahinter, egal in welcher Liga. Für mich ist Hertha ein Erstligist, der es leider nicht geschafft hat, die Liga zu halten. Meine Aufgabe ist es jetzt, die Mannschaft neu aufzubauen und mit ihr erfolgreich zu sein. Ich werde alles daran setzen, zusammen mit allen Mitarbeitern Hertha wieder dorthin zu führen, wo sie hingehören. Ich freue mich auf das schöne Stadion und die tollen Fans, die mit so viel Herz und Leidenschaft dabei sind und die Mannschaft auch auswärts immer überragend unterstützen.

herthabsc.de: Mit Marcel Ndjeng haben kam ein Spieler, den sie aus vielen gemeinsamen Jahren bereits kennen…
Luhukay: Ich habe ihn damals nach Paderborn geholt - dort hat er das erste Jahr unter mir trainiert. Dann spielte er unter mir bei Borussia Mönchengladbach eine fantastische Saison, die mit dem Aufstieg gekrönt wurde. Auch in Augsburg habe ich wieder an ihn gedacht und er wechselte zum FCA. Ich denke, dass er drei Mal unter mir eine große Entwicklung gemacht hat und er hatte großen Anteil an den Erfolgen und Aufstiegen, die wir gefeiert haben. Er ist kein Vollstrecker. Aber ein hervorragender Vorlagengeber, wodurch die Stürmer sehr stark profitieren.

herthabsc.de: Und jetzt ist er Ihnen zu Hertha gefolgt.
Luhukay: Entscheidend für die Verpflichtung war, dass wir auf dieser Position Bedarf hatten. Dass ich in so einer Situation an ihn denke, ist doch klar. Die Position war unbesetzt, er war ablösefrei und wir müssen in unserer Situation kreativ bei Verpflichtungen sein. Bei jedem Transfer müssen Qualität, Einstellung und finanzielles passen, und das hat es bei Marcel Ndjeng. Am Ende ist so eine Konstellation natürlich auch immer mit dem Zufall verbunden, dass es so läuft, wie es eben läuft.

herthabsc.de: In Augsburg nannte man sie auch "den kleinen Diktator". Wie schätzen Sie den Trainer und Menschen Jos Luhukay ein?
Ich bin ein Mensch der Fußball lebt, der selbst eine gewisse Disziplin an den Tag legt, sowohl bei der Arbeit, als auch privat. Wir wollen Erfolg haben und da brauche ich Spieler, die das umsetzen, was wir uns vornehmen und verlangen. Da gehört es auch mal dazu, ein Zeichen zu setzen wenn jemand aus der Reihe tanzt. Wenn ich mich auf einen Spieler nicht verlassen kann, geht das nicht. Es geht darum, dass Bewusstsein, die Professionalität und die Ernsthaftigkeit die man braucht, nicht nur die 90 Minuten auf dem Platz zu haben. Ich bin jetzt 20 Jahre in Deutschland und kann mich nicht erinnern, einmal zu spät zum Training oder zu einer Sitzung gekommen zu sein. Ich lebe das vor, was ich auch verlange, sonst könnte ich das nicht von meinen Spielern erwarten und verlangen. Ich bin ehrlich und geradlinig und erwarte das auch von der Mannschaft. Es ist wichtig, dass es Regeln gibt, aber denen muss auch nachgekommen werden. Ich möchte viel ins Team und das Kollektiv investieren.

herthabsc.de: Was dürfen die Spieler von ihnen erwarten?
Luhukay: Wenn die Spieler sich angemessen verhalten, kriegen sie nie ein Problem mit mir. Ich möchte, dass die Spieler Spaß und Freude am Fußball und an ihrer Arbeit haben. Ich möchte, dass sie gerne für Hertha spielen und im Training voll dabei sind, weil es ihnen Spaß macht. Ich glaube aber, dass das hier kein großes Problem wird. Es ist ein besonderer Reiz, mit einer neuen Mannschaft, in einem neuen Verein arbeiten zu dürfen und so viele neue Menschen kennenzulernen.

herthabsc.de: Wie wichtig ist für Sie der Mannschaftszusammenhalt?
Luhukay: Ich bin streng, was die Disziplin angeht, und das ist auch nicht unwichtig. Es muss deutlich klar sein: Was wollen wir gemeinsam erreichen, wie können wir das gemeinsam umsetzen und was müssen wir gemeinsam alles dafür tun? Das sind Basisprinzipien. Wenn wir in den sportlichen Bereich gehen, genauer, in das taktische Verhalten, dann ist es tödlich für die ganze Mannschaft, wenn sich ein oder zwei Spieler nicht an die Vorgabe halten. Das ist so im Mannschaftssport. Dort muss sich jeder auf den anderen verlassen können. Es ist nicht nur ein miteinander, sondern vor allem ein füreinander. Wenn man läuferisch, kämpferisch und mit viel Herz dabei ist, kommt automatisch die individuelle Stärke eines jeden Spielers dazu. Wenn man auf das letzte Jahr in Augsburg blickt, hatten wir mit Sicherheit nicht die beste Qualität, aber wir hatten vielleicht das beste Team und haben so die Klasse gehalten. Wir können nicht mit elf Spielern aufsteigen. Das ist nur möglich, wenn sich tagtäglich das ganze Team voll reinhängt.

herthabsc.de: Wie wirkt sich solch ein Zusammenhalt auch auf die einzelnen Spieler selber aus?
Wichtig sind Geschlossenheit und ein starker Teamgeist, dadurch können Spieler auch über sich hinauswachsen. In erster Linie will ein Fan doch sehen, dass die Spieler Einsatz und Bereitschaft zeigen. Wenn dann auch noch das Fußballerische hinzu kommt und sie sich spielerisch gut präsentieren, schließt sich der Kreis und man kann Erfolg haben. Wenn die Basiseigenschaften fehlen, ist es sehr schwer sein Ziel zu erreichen. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, da muss man auch mal ein Auge zudrücken. Wenn das aber am zweiten und dritten Tag nicht besser wird, werde ich mit dem Spieler reden, ohne gleich Konsequenzen zu ziehen.

herthabsc.de: Schwebt Ihnen bereits ein konkretes Spielsystem vor?
Luhukay: Ich muss sehen, was am besten zur Mannschaft passt. Es kommen ja noch einige Spieler zurück, erst dann kann ich das volle Potential und die einzelnen Spielertypen sehen und bewerten. Letztendlich entscheidend ist, was die Spieler am besten umsetzen können. Unser Spiel soll aber offensiv geprägt sein. Mit schnellem Kombinationsspiel wollen wir zu vielen Toren kommen. Es ist nicht immer der einfachste Weg, den ich gehe und die Spieler werden anfangs vielleicht Schwierigkeiten haben, diese vielen Eindrücke aufzunehmen. Ich hoffe aber, dass es uns bis zum Ligastart gelingt und wir schon ein sehr weites Stück in die richtige Richtung gegangen sind. Wir müssen uns in den nächsten Monaten entwickeln, aber dabei schon erfolgreich sein. Das ist nicht so einfach.

herthabsc.de: Wie würden Sie ihre Spielphilosophie beschreiben?
Luhukay: Wichtig ist, dass eine Mannschaft eine Basisstrategie hat, aber auch eine deutliche Vorstellung, wie sie Fußball spielen will. Die Umsetzung ist nicht einfach, aber wenn die Spieler meine Vorstellungen verinnerlichen, werde wir eine offensiv eingestellte Truppe haben, die Pressing spielt und Druck ausübt. Wir wollen das Spiel dominieren und uns Möglichkeiten erspielen. Die offensive Einstellung soll den Gegner zu Fehlern zwingen und das Spiel nach vorne beleben. Ich halte nichts davon, eine Mannschaft mit einer passiven Einstellung auf den Platz zu schicken.

herthabsc.de: Wer wird unter Ihnen Kapitän?
Luhukay: Ich werde noch drei bis vier Wochen brauchen, um mir einen Überblick zu verschaffen. Der Spieler muss Erfahrung mitbringen und als Profi bereits gefestigt sowie ein charakterliches Vorbild sein. Aus diesen Aspekten werde ich den ersten und zweiten Kapitän auswählen.

herthabsc.de: Was waren Sie selbst früher für ein Spieler?
Luhukay: Ich bin in den Niederlanden geboren und war noch ein echter Straßenkicker. Als kleiner Junge habe ich mir immer den Ball geschnappt und bin Fußball spielen gegangen. Ich wollte immer Profi werden und habe das in meiner Heimat auch geschafft. Ich konnte alle Positionen im Mittelfeld spielen und wenn ich mich beschreiben müsste, würde ich sagen, ich war ein technisch guter Spieler mit Spielintelligenz und Kreativität. Ich denke, ich habe auch immer mit sehr viel Herz gespielt, das ist bei den Fans immer gut angekommen.

herthabsc.de: Und was tun Sie, um mal abzuschalten?
Luhukay: Ich laufe midestens drei Mal die Woche. Auch beim Mountainbike fahren kann ich mich entspannen. Das sind aber eigentlich die einzigen beiden Sportarten, die ich neben dem Fußball betreibe, um abzuschalten.
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Jos Luhukay [Trainer] |#6
01.07.2012 - 19:24 Uhr
Zitat von BerlinHBK:
www.herthabsc.de:
herthabsc.de: Seit Beginn der Saison haben Sie als neuer Trainer das Zepter bei Hertha BSC übernommen. Was ist für Sie der Reiz an Hertha BSC?
Jos Luhukay: Es ist eine tolle Aufgabe, für so einen großen Traditionsverein wie Hertha BSC arbeiten zu dürfen. Das Ziel ist, Hertha wieder auf das höchste Niveau zu bringen und dort auch zu festigen. Das muss die Motivation und Herausforderung sein. Wenn ich mich für einen Verein entscheide, stehe ich zu hundert Prozent dahinter, egal in welcher Liga. Für mich ist Hertha ein Erstligist, der es leider nicht geschafft hat, die Liga zu halten. Meine Aufgabe ist es jetzt, die Mannschaft neu aufzubauen und mit ihr erfolgreich zu sein. Ich werde alles daran setzen, zusammen mit allen Mitarbeitern Hertha wieder dorthin zu führen, wo sie hingehören. Ich freue mich auf das schöne Stadion und die tollen Fans, die mit so viel Herz und Leidenschaft dabei sind und die Mannschaft auch auswärts immer überragend unterstützen.

herthabsc.de: Mit Marcel Ndjeng haben kam ein Spieler, den sie aus vielen gemeinsamen Jahren bereits kennen…
Luhukay: Ich habe ihn damals nach Paderborn geholt - dort hat er das erste Jahr unter mir trainiert. Dann spielte er unter mir bei Borussia Mönchengladbach eine fantastische Saison, die mit dem Aufstieg gekrönt wurde. Auch in Augsburg habe ich wieder an ihn gedacht und er wechselte zum FCA. Ich denke, dass er drei Mal unter mir eine große Entwicklung gemacht hat und er hatte großen Anteil an den Erfolgen und Aufstiegen, die wir gefeiert haben. Er ist kein Vollstrecker. Aber ein hervorragender Vorlagengeber, wodurch die Stürmer sehr stark profitieren.

herthabsc.de: Und jetzt ist er Ihnen zu Hertha gefolgt.
Luhukay: Entscheidend für die Verpflichtung war, dass wir auf dieser Position Bedarf hatten. Dass ich in so einer Situation an ihn denke, ist doch klar. Die Position war unbesetzt, er war ablösefrei und wir müssen in unserer Situation kreativ bei Verpflichtungen sein. Bei jedem Transfer müssen Qualität, Einstellung und finanzielles passen, und das hat es bei Marcel Ndjeng. Am Ende ist so eine Konstellation natürlich auch immer mit dem Zufall verbunden, dass es so läuft, wie es eben läuft.

herthabsc.de: In Augsburg nannte man sie auch "den kleinen Diktator". Wie schätzen Sie den Trainer und Menschen Jos Luhukay ein?
Ich bin ein Mensch der Fußball lebt, der selbst eine gewisse Disziplin an den Tag legt, sowohl bei der Arbeit, als auch privat. Wir wollen Erfolg haben und da brauche ich Spieler, die das umsetzen, was wir uns vornehmen und verlangen. Da gehört es auch mal dazu, ein Zeichen zu setzen wenn jemand aus der Reihe tanzt. Wenn ich mich auf einen Spieler nicht verlassen kann, geht das nicht. Es geht darum, dass Bewusstsein, die Professionalität und die Ernsthaftigkeit die man braucht, nicht nur die 90 Minuten auf dem Platz zu haben. Ich bin jetzt 20 Jahre in Deutschland und kann mich nicht erinnern, einmal zu spät zum Training oder zu einer Sitzung gekommen zu sein. Ich lebe das vor, was ich auch verlange, sonst könnte ich das nicht von meinen Spielern erwarten und verlangen. Ich bin ehrlich und geradlinig und erwarte das auch von der Mannschaft. Es ist wichtig, dass es Regeln gibt, aber denen muss auch nachgekommen werden. Ich möchte viel ins Team und das Kollektiv investieren.

herthabsc.de: Was dürfen die Spieler von ihnen erwarten?
Luhukay: Wenn die Spieler sich angemessen verhalten, kriegen sie nie ein Problem mit mir. Ich möchte, dass die Spieler Spaß und Freude am Fußball und an ihrer Arbeit haben. Ich möchte, dass sie gerne für Hertha spielen und im Training voll dabei sind, weil es ihnen Spaß macht. Ich glaube aber, dass das hier kein großes Problem wird. Es ist ein besonderer Reiz, mit einer neuen Mannschaft, in einem neuen Verein arbeiten zu dürfen und so viele neue Menschen kennenzulernen.

herthabsc.de: Wie wichtig ist für Sie der Mannschaftszusammenhalt?
Luhukay: Ich bin streng, was die Disziplin angeht, und das ist auch nicht unwichtig. Es muss deutlich klar sein: Was wollen wir gemeinsam erreichen, wie können wir das gemeinsam umsetzen und was müssen wir gemeinsam alles dafür tun? Das sind Basisprinzipien. Wenn wir in den sportlichen Bereich gehen, genauer, in das taktische Verhalten, dann ist es tödlich für die ganze Mannschaft, wenn sich ein oder zwei Spieler nicht an die Vorgabe halten. Das ist so im Mannschaftssport. Dort muss sich jeder auf den anderen verlassen können. Es ist nicht nur ein miteinander, sondern vor allem ein füreinander. Wenn man läuferisch, kämpferisch und mit viel Herz dabei ist, kommt automatisch die individuelle Stärke eines jeden Spielers dazu. Wenn man auf das letzte Jahr in Augsburg blickt, hatten wir mit Sicherheit nicht die beste Qualität, aber wir hatten vielleicht das beste Team und haben so die Klasse gehalten. Wir können nicht mit elf Spielern aufsteigen. Das ist nur möglich, wenn sich tagtäglich das ganze Team voll reinhängt.

herthabsc.de: Wie wirkt sich solch ein Zusammenhalt auch auf die einzelnen Spieler selber aus?
Wichtig sind Geschlossenheit und ein starker Teamgeist, dadurch können Spieler auch über sich hinauswachsen. In erster Linie will ein Fan doch sehen, dass die Spieler Einsatz und Bereitschaft zeigen. Wenn dann auch noch das Fußballerische hinzu kommt und sie sich spielerisch gut präsentieren, schließt sich der Kreis und man kann Erfolg haben. Wenn die Basiseigenschaften fehlen, ist es sehr schwer sein Ziel zu erreichen. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, da muss man auch mal ein Auge zudrücken. Wenn das aber am zweiten und dritten Tag nicht besser wird, werde ich mit dem Spieler reden, ohne gleich Konsequenzen zu ziehen.

herthabsc.de: Schwebt Ihnen bereits ein konkretes Spielsystem vor?
Luhukay: Ich muss sehen, was am besten zur Mannschaft passt. Es kommen ja noch einige Spieler zurück, erst dann kann ich das volle Potential und die einzelnen Spielertypen sehen und bewerten. Letztendlich entscheidend ist, was die Spieler am besten umsetzen können. Unser Spiel soll aber offensiv geprägt sein. Mit schnellem Kombinationsspiel wollen wir zu vielen Toren kommen. Es ist nicht immer der einfachste Weg, den ich gehe und die Spieler werden anfangs vielleicht Schwierigkeiten haben, diese vielen Eindrücke aufzunehmen. Ich hoffe aber, dass es uns bis zum Ligastart gelingt und wir schon ein sehr weites Stück in die richtige Richtung gegangen sind. Wir müssen uns in den nächsten Monaten entwickeln, aber dabei schon erfolgreich sein. Das ist nicht so einfach.

herthabsc.de: Wie würden Sie ihre Spielphilosophie beschreiben?
Luhukay: Wichtig ist, dass eine Mannschaft eine Basisstrategie hat, aber auch eine deutliche Vorstellung, wie sie Fußball spielen will. Die Umsetzung ist nicht einfach, aber wenn die Spieler meine Vorstellungen verinnerlichen, werde wir eine offensiv eingestellte Truppe haben, die Pressing spielt und Druck ausübt. Wir wollen das Spiel dominieren und uns Möglichkeiten erspielen. Die offensive Einstellung soll den Gegner zu Fehlern zwingen und das Spiel nach vorne beleben. Ich halte nichts davon, eine Mannschaft mit einer passiven Einstellung auf den Platz zu schicken.

herthabsc.de: Wer wird unter Ihnen Kapitän?
Luhukay: Ich werde noch drei bis vier Wochen brauchen, um mir einen Überblick zu verschaffen. Der Spieler muss Erfahrung mitbringen und als Profi bereits gefestigt sowie ein charakterliches Vorbild sein. Aus diesen Aspekten werde ich den ersten und zweiten Kapitän auswählen.

herthabsc.de: Was waren Sie selbst früher für ein Spieler?
Luhukay: Ich bin in den Niederlanden geboren und war noch ein echter Straßenkicker. Als kleiner Junge habe ich mir immer den Ball geschnappt und bin Fußball spielen gegangen. Ich wollte immer Profi werden und habe das in meiner Heimat auch geschafft. Ich konnte alle Positionen im Mittelfeld spielen und wenn ich mich beschreiben müsste, würde ich sagen, ich war ein technisch guter Spieler mit Spielintelligenz und Kreativität. Ich denke, ich habe auch immer mit sehr viel Herz gespielt, das ist bei den Fans immer gut angekommen.

herthabsc.de: Und was tun Sie, um mal abzuschalten?
Luhukay: Ich laufe midestens drei Mal die Woche. Auch beim Mountainbike fahren kann ich mich entspannen. Das sind aber eigentlich die einzigen beiden Sportarten, die ich neben dem Fußball betreibe, um abzuschalten.
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Liest sich nicht schlecht, finde ich. Hoffen wir, dass es JL gelingt seine Ziele zu verwirklichen. Die Worte gefallen mir, jetzt muss das ganze nur noch in Taten umgemünzt werden.

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Hertha BSC - Leidenschaft, die Leiden schafft.

Niveau ist keine Creme.
Jos Luhukay [Trainer] |#7
01.07.2012 - 19:41 Uhr
Zitat von herthanation:


Liest sich nicht schlecht, finde ich. Hoffen wir, dass es JL gelingt seine Ziele zu verwirklichen. Die Worte gefallen mir, jetzt muss das ganze nur noch in Taten umgemünzt werden.


Bei ihm hat man endlich wieder das Gefühl, dass hinter ALLEM, was er tut eine Strategie dahintersteckt und es nicht nur "hohle Phrasen", wie bei einigen seiner Vorgänger.

Er hat einen klaren Plan und weiß, dass es auch holprig werden kann, wenn es eben noch nicht in der Vorbereitung klappt die Mannschaft auf seine Spielphilosophie einzustimmen.
Und er sagt ja selbst, dass dieser Balance-Akt zu Beginn der Saison ganz schwer werden kann, weil er alles unter einen Hut bekommen muss.

Aber bei ihm habe ich ein gutes Gefühl, dass er es schafft das Beste aus der Truppe herauszuholen, weil er eben auch sehr viel wert auf Disziplin und Teamgeist legt.

Jetzt können wir ja auch schonmal die Kandidaten für die Kapitänsbinde ausloten mit den "Ansprüchen", die er an seinen verlängerten Arm stellt:
"viel Erfahrung, gefestigter Profi und charakterlich ein Vorbild"

Wer ist das bei uns?!
Niemeyer, Franz, Kluge, Kraft und Ndjeng (Kobi fällt raus wegen seiner langen Sperre, aber würde von den Eigenschaften die Idealbesetzung sein...)
Jos Luhukay [Trainer] |#8
01.07.2012 - 20:01 Uhr
Zitat von herthinho2310:
Zitat von herthanation:


Liest sich nicht schlecht, finde ich. Hoffen wir, dass es JL gelingt seine Ziele zu verwirklichen. Die Worte gefallen mir, jetzt muss das ganze nur noch in Taten umgemünzt werden.


Jetzt können wir ja auch schonmal die Kandidaten für die Kapitänsbinde ausloten mit den "Ansprüchen", die er an seinen verlängerten Arm stellt:
"viel Erfahrung, gefestigter Profi und charakterlich ein Vorbild"

Wer ist das bei uns?!
Niemeyer, Franz, Kluge, Kraft und Ndjeng (Kobi fällt raus wegen seiner langen Sperre, aber würde von den Eigenschaften die Idealbesetzung sein...)


Ich finde, es sollte auf jeden Fall keiner der Neuzugänge werden, da sie halt noch recht "unbekannt" in unserem Team sind. Es sollte einer werden, der schon länger bei Hertha BSC an Bord ist. Aus meiner Sicht wäre Franz der ideale Kapitän, als Nummer Zwei wäre ich für Niemeyer. Beide haben viel Erfahrung, sind gefestigte Profis und charakterlich nun wahrlich ein Vorbild, insbesondere für unsere Jugendspieler. Kobi würde in der Tat auch gut den Kapitän abgeben können, aber fällt für mich wie du schon sagtest wegen seiner Sperre aus dem Rennen.
Hätte auch nichts gegen eine Verdrehung. ;) Also Niemeyer Kapitän und Nummer Zwei dann halt Franz. Wobei Franz mehr sein Mundwerk aufreißt als unser Party Peter, denke ich. Von daher würde ich persönlich wegen vielleicht diesem Vorteil Franz zum Kapitän ernennen.

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Hertha BSC - Leidenschaft, die Leiden schafft.

Niveau ist keine Creme.
Jos Luhukay [Trainer] |#9
01.07.2012 - 20:19 Uhr
Zitat von herthanation:
Zitat von herthinho2310:
Zitat von herthanation:


Liest sich nicht schlecht, finde ich. Hoffen wir, dass es JL gelingt seine Ziele zu verwirklichen. Die Worte gefallen mir, jetzt muss das ganze nur noch in Taten umgemünzt werden.


Jetzt können wir ja auch schonmal die Kandidaten für die Kapitänsbinde ausloten mit den "Ansprüchen", die er an seinen verlängerten Arm stellt:
"viel Erfahrung, gefestigter Profi und charakterlich ein Vorbild"

Wer ist das bei uns?!
Niemeyer, Franz, Kluge, Kraft und Ndjeng (Kobi fällt raus wegen seiner langen Sperre, aber würde von den Eigenschaften die Idealbesetzung sein...)


Ich finde, es sollte auf jeden Fall keiner der Neuzugänge werden, da sie halt noch recht "unbekannt" in unserem Team sind. Es sollte einer werden, der schon länger bei Hertha BSC an Bord ist. Aus meiner Sicht wäre Franz der ideale Kapitän, als Nummer Zwei wäre ich für Niemeyer. Beide haben viel Erfahrung, sind gefestigte Profis und charakterlich nun wahrlich ein Vorbild, insbesondere für unsere Jugendspieler. Kobi würde in der Tat auch gut den Kapitän abgeben können, aber fällt für mich wie du schon sagtest wegen seiner Sperre aus dem Rennen.
Hätte auch nichts gegen eine Verdrehung. ;) Also Niemeyer Kapitän und Nummer Zwei dann halt Franz. Wobei Franz mehr sein Mundwerk aufreißt als unser Party Peter, denke ich. Von daher würde ich persönlich wegen vielleicht diesem Vorteil Franz zum Kapitän ernennen.

für mich wäre es einer wie Kluge, der ja der Kopf der Mannschaft sein soll, auch wenn er neu in der Mannschaft ist... Bringt die Erfahrung und Nervenstärke mit.
Jos Luhukay [Trainer] |#10
17.07.2012 - 22:12 Uhr
Herthas Jos Luhukay
„Ab Oktober sind wir unschlagbar“

Berlin –

Er steht auf dem Übungsplatz, immer wieder schreit er die Spieler an. Notfalls unterbricht Jos Luhukay (49) dabei das Trainingsspiel. Der Holländer ist überzeugt von seiner Mission, den Aufstieg zu packen – mit offensivem Fußball.

Luhukay sieht, dass er noch jede Menge Arbeit hat. Doch dann sagt er mit einem Lächeln: „Ab Oktober sind wir unschlagbar!“ Der Trainer schiebt hinterher. „Wenn alle meine Philosophie verinnerlicht haben, wird es so sein. Schauen Sie selbst nach. In Gladbach und in Augsburg war es genauso: Ab Oktober lief es immer gut.“

(...)
Genug Selbstvertrauen scheint er ja zu haben ... :D

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