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Haching in der Presse

10.07.2008 - 21:47 Uhr
Haching in der Presse |#451
03.06.2011 - 03:43 Uhr
Zitat von Franken-Hachinger:
Ich glaube keiner wird hier ein schlechtes Wort über Auge sagen. Es waren bestimmt immer widrige Umstände und sein Einsatz war mehr als nur vorbildlich.
Egal wer die Nachfolge antritt, es wird eine extrem schwere Aufgabe.

Die Hoffnung für nächste Saison besteht fast nur darin dass einige andere Vereine mit genauso wenig Geld arbeiten müssen und wir trotzdem eine Chance haben die Liga zu halten.
Im Gegenzug schätze ich dass sich die Regionalligaaufsteiger bei einer positiven wirtschaftlichen Bilanz recht gut abschneiden könnten da sich wohl qualitativ langsam die 3.Liga und die Regionalligen stark überschneiden dürften.

Ich hoffe er stellt einige Dinge nach seinem offiziellem Vertagsende klar.
Kein Nachtetreten sondern nur die Fakten auf dem Tisch legen.
Haching in der Presse |#452
03.06.2011 - 08:27 Uhr
Ich sage nur Danke Auge, warst ein super Trainer, fachlich gut, symphatisch und menschlich, was man vom Rest im Verein ja nicht unbedingt sagen kann.
Wer sein zukünftiger Schwiegersohn ist entzieht sich meiner Kenntniss, kann aber wohl nur Orki der Killerkarpfen sein.
Schlimmer fand ich nur die dauernde Zurücksetztung von Christian Hain hinter Andi Brysch, der soviel Fußballerisches Talent hat, wie Vokale im Nachnamen.
Egal, nochmals Danke Auge und wenn es HH wird, wird er es eben, mir egal, mocht ihn schon als Spieler nicht und das passt ja dann ins Bild.
Haching in der Presse |#453
03.06.2011 - 08:39 Uhr
So dann halt ich mich halt jetzt an die Zitierregeln. Link kann ich nicht setzen. Artikel ist gekürzt.

Das Blaue vom Profihimmel
Die Lizenz ist da, Trainer Augenthaler weg: Nun versucht die SpVgg Unterhaching, Spieler zum Abschied zu bewegen
Von Christoph Leischwitz[ORTSMARKE]

Unterhaching -

(gekürzt ...)

Doch in Wahrheit brodelt es im Verein, vielleicht mehr als je zuvor. Im Idealfall wären es insgesamt 2,6Millionen Euro gewesen, die drei neue Sponsoren mitgebracht hätten. Einer davon, so heißt es, wolle sich erst nächstes Jahr engagieren, einer davon ist kurzfristig abgesprungen (die SZ berichtete), einen wollte das Präsidium nicht. So hat man mehrere kleine Sponsoren gefunden, den Rest zahlt - wie immer - Schatzmeister Anton Schrobenhauser.


Nun sind zwar die DFB-Hürden genommen, doch durch die 'kleine Lösung', wie Präsident Engelbert Kupka sie nennt, folgen nun viele weitere. Meistern muss sie vor allem Manager Markus Grünberger. Seine Aufgabe ist deshalb so schwer, weil er es dabei mit zahlreichen Altlasten des Vereins zu tun hat, ohne dass er von diesen Altlasten sprechen darf. Und weil für den angeblich so teuren Trainer Klaus Augenthaler ein Nachfolger gefunden werden muss.


Auf der einen Seite gibt es da die Spieler, deren Verträge auslaufen. Leandro Grech ist einer von ihnen. Der Argentinier findet für Grünberger Worte, die als nicht schmeichelhaft noch schmeichelhaft beschrieben sind. Der Mittelfeldspieler hat nun beim VfR Aalen unterschrieben, weil er aus Unterhaching kein neues Angebot bekam. 'Ich habe nicht einmal einen Blumenstrauß bekommen. Kein ,Alles Gute für die Zukunft", nichts', sagt Grech, der in seinem letzten Pflichtspiel, im Toto-Pokal gegen Wacker Burghausen, mit Achillessehnenproblemen aufgelaufen war und unter großen Schmerzen spielte. Die Nicht-Kommunikation zeige ihm, dass der Verein per se überhaupt kein neues Angebot mehr machen wollte - egal, wie viele Sponsoren man nun letztlich an Land ziehen würde.


Grünberger scheint nun aber auch nicht alle Verträge verlängern zu wollen. Aus dem Umfeld ist zu hören, dass er mehreren Profis suggeriert haben soll, ein anderer Verein habe Interesse an ihnen. In mindestens einem Fall hat sich der Spieler erkundigt - bei dem angeblich interessierten Zweitligisten kannte ihn jedoch niemand, weder der Cheftrainer noch die Scouting-Abteilung. Möglicher Hintergrund: Grünberger hofft, dass Spieler ihre Verträge auflösen. 'Da wird einem das Blaue vom Himmel erzählt', sagt ein Spieler. Anderen werde angeblich damit gedroht, in die zweite Mannschaft abgeschoben zu werden.


Grünberger, 26, ehemaliger Torwart der Bayern-Amateure, der wie aus dem Nichts Manager in Unterhaching wurde, hat dafür einen Job als Spielervermittler aufgegeben. Die Frage ist nun, ob er ihn wirklich aufgegeben hat. Er soll Provisionen unter der Hand anbieten, und nicht nur er: Auch Francisco Copado, ehemaliger Hachinger Sportdirektor, soll schon in mindestens einem Fall versucht haben, als Spielervermittler aufzutreten.


Wie viel Wahrheitsgehalt diese Anschuldigungen wirklich haben, ist in einem Aspekt völlig unerheblich: Viele im Verein wollen das bestehende Präsidium nicht mehr haben, die Beschuldigungen werden immer deutlicher vorgetragen, sowohl was die Kommunikations- als auch die Personalpolitik betrifft. Die SpVgg Unterhaching ist wie ein Kochtopf, der jahrzehntelang gemächlich vor sich hinköchelte, ohne dass jemand den Herd höher drehte. Doch nun brodelt es im Kessel. Der Verein sieht sich offenbar zu einer Reaktion gezwungen: Grünberger hat die Fans für Dienstag zu einem Informationsgespräch eingeladen.


Vielleicht war der Umgang mit Klaus Augenthaler der Tropfen, der den Topf zum Überkochen brachte. Aus Sicht der Fans verhält es sich so: Der Trainer suchte monatelang nach einem Retter für die SpVgg, dann findet er einen, doch der Verein will ihn nicht. Im Gegensatz zu Leandro Grech bekam Augenthaler immerhin eine SMS, in der ihm mitgeteilt wurde, dass sein Vertrag nicht verlängert wird. Das war am Mittwochmorgen. Die Zukunft seiner Co-Trainer Matthias Lust und Rainer Berg ist noch ungeklärt. 'Mit mir hat noch niemand gesprochen. Und ich habe das Gefühl, dass da auch keine Meldung mehr kommt', sagt Lust. Es sind Sätze, wie sie vor dem 1. Juni schon zu hören waren - insofern hat sich bei der SpVgg noch nichts geändert.



Quelle Verlag Süddeutsche Zeitung
Publikation München Süd
Ausgabe Nr.127
Datum Freitag, den 03. Juni 2011
Seite 21
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Haching17 am 03.06.2011 um 08:55 Uhr bearbeitet
Haching in der Presse |#454
03.06.2011 - 08:54 Uhr
So noch ein gekürzter Artikel aus der SZ von heute - Link nicht möglich.

Übrigens möchte ich mal einen großen Dank an die SZ loslassen, ohne Euch würden wir niemanden haben, der uns unterstützt. Vielen Dank und ich denke, dass Ihr kein großes Problem habt, wenn ich hier - jetzt gekürzte - Artikel einstelle. Ich habe sowohl das Print- als auch das Online-Abo und kann nur sagen, dass es sich lohnt, die qualitativ beste Zeitung in Süddeutschland zu abonnieren, wenn man objektiven und investigativen Journalismus unterstützen möchte. Keine Sorge, ich bekomm dafür kein Geld, es ist nur in der heutigen Zeit sehr selten geworden, dass man noch auf professionellen Journalismus trifft.

So jetzt aber der gekürzte Artikel:

Es gilt das nicht gesprochene Wort
Der Verein ist tot, es lebe der Verein: Die jüngsten Hachinger Botschaften offenbaren mehr als ein Kommunikationsproblem

Unterhaching - Paul Watzlawick (1921-2007) war ein vielseitig begabter Akademiker, Psychologe, Soziologe und Kommunikationswissenschaftler. Von ihm stammt das Metakommunikative Axiom, welches besagt, dass man 'nicht nicht kommunizieren kann'. Vereinfacht ausgedrückt: Auch das nicht gesprochene Wort besitzt Aussagekraft.


Die SpVgg Unterhaching liefert derzeit täglich neue überzeugende Hinweise für die Gültigkeit von Watzlawicks Theorem.


Für Montag hatte der Drittligist zu einer Pressekonferenz geladen, um einen neuen Hauptsponsor zu präsentieren. Die Lizenz schien sicher, die Position von Trainer Klaus Augenthaler gestärkt, auf dessen persönlichen Einsatz der Kontakt zurückgeführt wurde. Am Montagmorgen dann erfolgte ohne Angabe von Gründen die hektische Absage der Pressekonferenz: Der Sponsor war in letzter Sekunde abgesprungen. Auf Nachfrage hieß es, der Verein werde dennoch die Lizenz erhalten, indem er den Etat über mehrere kleinere Sponsoren abdecke (SZ vom 31.5.2011). Merkwürdigerweise ließ sich Manager Markus Grünberger am Dienstag in mehreren Münchner Blättern mit dem Satz zitieren, der Verein stehe vor dem Aus: 'Die Chancen, dass wir es jetzt noch hinbekommen, liegen bei zehn bis 15 Prozent.' Im Lauf des Dienstags sickerten gleichwohl die Namen potentieller neuer Trainer durch, darunter der ehemalige Nationalspieler Heiko Herrlich. Am späten Abend traf sich das Präsidium und beschloss, Augenthalers Vertrag nicht zu verlängern. Dies wiederum behielt der Verein für sich und teilte am Mittwoch lapidar mit, dass der Deutsche Fußball-Bund der SpVgg 'bestätigt (hat), dass alle Bedingungen des Lizenzierungsverfahrens erfüllt sind.' War was?


Die Nonchalance irritiert. Noch vor zwei Wochen erschien es Präsident Engelbert Kupka und Manager Grünberger opportun, via Medien einen flammenden Fahndungsaufruf nach Gönnern an die Öffentlichkeit zu richten. Zu dieser Zeit liefen längst die Verhandlungen mit dem Sauerlacher Peter Biberger, dem Österreicher Peter Svetits und einem Investor, von dem man nur erfuhr, dass er Russe sei. Dafür, dass sich diese Optionen zerschlagen haben, geht man bei der SpVgg nun sparsam mit öffentlichen Erklärungen um.


Eine Einigung mit Svetits, hieß es sinngemäß, wäre einer feindlichen Übernahme gleichgekommen. Kupka sagte zwar, auch für Svetits 'gilt die Unschuldsvermutung'. Der folgende Konzessivsatz verriet aber Kupkas Abscheu: 'Vertrauenswürdig ist seine (Svetits") Vergangenheit nicht gerade.'


Svetits hat in der Tat einen Ruf.

(... gekürzt - hier geht es um die Vergangenheit des Svetits)

bis zu seinem Angebot, die SpVgg mit 600000 Euro zu unterstützen. Ziel sollte sein, Unterhaching mittelfristig wieder in der 2.Bundesliga zu etablieren - mit einem Präsidenten Peter Svetits.


Wochenlang bastelten Kupka und Svetits" Anwälte an einer vertraglichen Fixierung der Zusammenarbeit. Dass Svetits urplötzlich in Ungnade fiel, lässt zwei Interpretationen zu. Erstens: Nach dem Fiasko mit dem vermeintlichen Investor Franco Levis, der auf Betreiben der österreichische Justiz wegen Betrugsverdachts inhaftiert wurde, wollte der Jurist Kupka, der sich gerne als Anwalt seines Vereins gibt, Unheil von der SpVgg abwenden. Warum Svetits überhaupt so lange hofiert und ihm weitreichende Kompetenzen (immer in Einklang mit geltendem Recht und der Vereinssatzung, versteht sich) offeriert wurden? Weil, zweite Deutungsmöglichkeit, Svetits" Engagement bindende Voraussetzung dafür gewesen sein soll, dass sich der Sauerlacher Immobilienunternehmer Peter Biberger seinerseits mit einer Million Euro engagiert.


Wie es aus Vereinskreisen heißt, war Augenthaler Svetits" Gewährsmann bei Biberger.

(...gekürzt)

Als Biberger davon erfuhr, dass zehn Prozent des von ihm in Aussicht gestellten Betrags, also 100000 Euro, als Provision an einen Mittelsmann fließen sollten, habe er sein Angebot am Montag, 8.11 Uhr, kurz vor der anberaumten Pressekonferenz zurückgezogen. Der Mittelsmann hieß Augenthaler.


Wie von Beteiligten bestätigt wird, sollte Augenthaler die Provision nur für den Fall erhalten, dass Biberger einsteigt - ohne Svetits. Augenthaler lehnte ab. Biberger aber empfand den Winkelzug offenbar als ehrenrührig - mit bekanntem Ergebnis. Spätestens als Bibergers Geld verloren war, war auch Svetits, der Bedingungen wie Vorstandssitz und Kontenvollmacht stellte, als Geldgeber nicht mehr willkommen. Es gibt Interpreten, die darin die Furcht der SpVgg erkennen, Fremden Einsicht in ihre Bücher zu gewähren. Eben dies, die Offenlegung der Finanzen, soll die SpVgg in einem Vertragsentwurf zuvor eingeräumt haben.


In der bereits legendären Jahreshauptversammlung im Dezember 2010 hatte Kupka, 72, der stets beteuert, den Verein im 38. Jahr seiner Präsidentschaft gerne übergeben zu wollen, erklärt: 'Ich werde auch weiterhin alles tun, was dem Verein nützt, und alles vermeiden, was ihm schadet.' Sogar der mächtige Anton Schrobenhauser, der seit Jahren konsequent jede Kommunikation mit Journalisten verweigert, hatte damals, in seiner Funktion als Schatzmeister zu einer Bilanz verpflichtet, das Wort ergriffen. Von einer drohenden Insolvenz im Zug der Levis-Affäre habe nie die Rede sein können, sagte Schrobenhauser. Indiskretionen seien lediglich von der Presse aufgebauscht worden. Der Klub sei schuldenfrei und werde 'erstmals seit Jahren ein positives Ergebnis haben'. Seine Rede krönte er mit dem launigen Toast: 'Eigentlich müssten wir Champagner ausschenken.' Seitdem schweigt Schrobenhauser wieder. Die SpVgg Unterhaching sei nicht nur ein Verein, sondern auch ein Wirtschaftsunternehmen, 'da kann ich nicht alle Betriebsgeheimnisse preisgeben'.


Die Frage bleibt also vorerst unbeantwortet, wie ein Verein, der vor zehn Jahren als graue Maus der Bundesliga galt, nur sieben Monate nach einer angeblich nie drohenden Insolvenz schon wieder bis zum letzten Tag der Frist um die Lizenz kämpfen muss. Man ist geneigt, Kupka zu glauben, dass er den Verein nur vor Schaden bewahren wollte. Es gibt im fortgeschrittenen Rentenalter Erquickenderes, als sich um einen moribunden Verein zu kümmern, der ständig an der Kante der Existenzangst entlang torkelt. Kupkas Verhalten aber ist ein anderes. Watzlawick liefert auch dafür eine mögliche Erklärung, die Doppelbindungstheorie. Sie beschreibt die lähmende Bindung eines Menschen an paradoxe Botschaften, zum Beispiel: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Die aktuelle Versuchsanordnung lautet wohl: Gib mir dein Geld, aber verlang nichts dafür.

Johannes Schnitzler



Quelle Verlag Süddeutsche Zeitung
Publikation München Süd
Ausgabe Nr.127
Datum Freitag, den 03. Juni 2011
Seite 21
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Haching17 am 03.06.2011 um 08:56 Uhr bearbeitet
Haching in der Presse |#455
03.06.2011 - 08:57 Uhr
@ Haching17
DANKE :D
(so hab ich auch was zum lesen...)
Haching in der Presse |#456
03.06.2011 - 09:07 Uhr
Also wenn das stimmt.... wenn das stimmt.... :o

Nein, im Ernst, es is einfach als Aussenstehender kaum mehr nachzuvollziehen, was in dem einst so soliden Verein los ist:

- Sponsoren sagen per SMS ab
- Verein muß jedesmal um Lizen bangen
- Verdiente Spieler werden ignoriert und ned mal verabschiedet
- Sponsoren scheitern an Vermittlungsgebühr an Trainer
-Spieler werden Angebote vorgegaukelt um sie loszuwerden :ugly

usw
usw

EINFACH NUR NOCH UNGLAUBLICH

Und wg Grünberger... jaja, ich weiß, Unschuldsvermutung usw, aber er nimmt schon eine sehr sonderbare Rolle in dem Machwerk ein...
Haching in der Presse |#457
03.06.2011 - 09:31 Uhr
Zitat von Cain_Abel:

Und wg Grünberger... jaja, ich weiß, Unschuldsvermutung usw, aber er nimmt schon eine sehr sonderbare Rolle in dem Machwerk ein...


Ich wette der Grünberger bekommt heute auch ganz ohne Zutun von "EHEC" einen gescheiten Dünnpfiff! :D :D :D
Haching in der Presse |#458
03.06.2011 - 10:07 Uhr
Eigentlich gar nicht so viel neues. Aber eine schöne Zusammenfassung.
Und hier...

Zitat von Haching17:
Aus dem Umfeld ist zu hören, dass er mehreren Profis suggeriert haben soll, ein anderer Verein habe Interesse an ihnen. In mindestens einem Fall hat sich der Spieler erkundigt - bei dem angeblich interessierten Zweitligisten kannte ihn jedoch niemand, weder der Cheftrainer noch die Scouting-Abteilung. Möglicher Hintergrund: Grünberger hofft, dass Spieler ihre Verträge auflösen. 'Da wird einem das Blaue vom Himmel erzählt', sagt ein Spieler. Anderen werde angeblich damit gedroht, in die zweite Mannschaft abgeschoben zu werden.


Grünberger, 26, ehemaliger Torwart der Bayern-Amateure, der wie aus dem Nichts Manager in Unterhaching wurde, hat dafür einen Job als Spielervermittler aufgegeben. Die Frage ist nun, ob er ihn wirklich aufgegeben hat. Er soll Provisionen unter der Hand anbieten, und nicht nur er: Auch Francisco Copado, ehemaliger Hachinger Sportdirektor, soll schon in mindestens einem Fall versucht haben, als Spielervermittler aufzutreten.




...könnte ich mal gepflegt kotzen. Das ist nicht mein Verein.

•     •     •

27.10.2015: Marinovic - Dombrowka, Winkler, Welzmüller, Bauer - Taffertshofer, Rosenzweig (46. Nicu) - Steinherr (86. Reisner), Sieghart, Piller (64. Marseiler) - Einsiedler
Haching in der Presse |#459
03.06.2011 - 10:10 Uhr
Auch von meiner Seite ein richtig dickes Lob an die investigativen Journalisten bei der SZ. An denen könnte sich der gute Herr Ambach ein Beispiel nehmen - wenn er es könnte.

Die zentrale Aussage ist m. M. nach die: Auge sollte 100.000 Euronen dafür bekommen, dass er Biberger verklickert, dass Svetsis nicht mit ins Boot kommt. Da Auge ablehnte und Biberger wahrscheinlich steckte, dass er "geschmiert" werden solle, trat Biberger völlig zu recht per sms vom Vertrag zurück. Daraufhin erklärten unsere vereinoberen Schmiermeister Auge zur 'persona non grata' und sagten die PK ab - seitdem herrscht Schweigen.

Unter diesen Bedingungen ist der angebotene Dienstagtermin nun wirklich zur Farce verkommen. Und VorstadtFlo: Ich schätze deine kompetente Argumentationsketten in der Regel sehr, nur hierbei sehe ich Dich auf dem Holzpfad: Nicht wir hätten bei einem Nichterscheinen irgendetwas zu verlieren, Grünberger wäre der Loser - wenn man berücksichtigt, dass von Seiten des Vereins seit Tagen trotz SZ-Berichterstattung keinerlei aufklärende Presseerkläungen oder sonstige Verlautbarungen erfolgten.

Nicht mal auf unsere Fragen von letzter Woche wurde von Kupka und co. bislang in irgendeiner Weise inhaltlich reagiert, obwohl diese durch die Publikation in der SZ durchaus mittlerweile zum Gegenstand eines öffentlichen Interesses wurden, die weit über dieses Forum hinaus gehen.
Haching in der Presse |#460
03.06.2011 - 10:14 Uhr
...deshalb ein neuer Vorschlag: Man sollte den Dienstagtermin (in Form eines offenen Briefs) begründet absagen und als "vertrauensbildende Maßnahme" einfordern, dass der Verein von sich aus die Karten auf den Tisch legt - am besten in Form eines Interviews mit den zuständigen SZ-Redakteuren.
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