Geisterspiele Coronavirus
09.03.2020 - 10:59 Uhr
30.04.2020 - 19:13 Uhr
Quelle: www.sport1.de
Paris - Auch die französische Fußball-Liga bricht ihre Saison ab - und erklärt Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel zum Meister. Amiens und Toulouse steigen ab.
So nun hat sich 1 der top 5 ligen dazu entschieden. Nur eine Frage der Zeit bis alle es tunDieser Beitrag wurde zuletzt von Steakus am 30.04.2020 um 19:14 Uhr bearbeitet
30.04.2020 - 20:51 Uhr
Die allgemeine Situation in Frankreich etc. ist allerdings auch viel dramatischer ohne da jetzt groß die Gründe dafür diskutieren zu wollen. Ich geh fest davon aus, dass in Deutschland nächste Woche das Go für die Geisterspiele kommt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von chris2207 am 30.04.2020 um 20:52 Uhr bearbeitet
30.04.2020 - 21:09 Uhr
Nachdem man jetzt so viele Anstrengungen unternommen hat, um ein Konzept zu erstellen, wird man das auf jeden Fall auch mal testen wollen. Wenn es nicht klappt, wird man das vllt nochmal evaluieren. Aber man wird sicher erstmal spielen.
Die Engländer scheinen aber auch sehr sicher, dass sie wieder beginnen werden.
Die Engländer scheinen aber auch sehr sicher, dass sie wieder beginnen werden.
30.04.2020 - 22:15 Uhr
Wie kann es eigentlich sein, dass bei uns offensichtlich mehrere Vereine direkt vor dem Bankrott stehen, aber in Frankreich mal eben alles terminiert wird?
Ich denke, dass Frankreich und Deutschland nicht gerade als die Turbokapitalismus Ligen gelten. Sind die dort tatsächlich finanziell besser aufgestellt? Hat man uns mit dem Bankrott nur eine Fortführung schmackhaft machen wollen? Oder bereiten die Vereine in Frankreich gerade die Insolvenz vor und ich kriege davon nur nichts mit?
Ich denke, dass Frankreich und Deutschland nicht gerade als die Turbokapitalismus Ligen gelten. Sind die dort tatsächlich finanziell besser aufgestellt? Hat man uns mit dem Bankrott nur eine Fortführung schmackhaft machen wollen? Oder bereiten die Vereine in Frankreich gerade die Insolvenz vor und ich kriege davon nur nichts mit?
30.04.2020 - 22:48 Uhr
Zitat von FantasticDan
Wie kann es eigentlich sein, dass bei uns offensichtlich mehrere Vereine direkt vor dem Bankrott stehen, aber in Frankreich mal eben alles terminiert wird?
Ich denke, dass Frankreich und Deutschland nicht gerade als die Turbokapitalismus Ligen gelten. Sind die dort tatsächlich finanziell besser aufgestellt? Hat man uns mit dem Bankrott nur eine Fortführung schmackhaft machen wollen? Oder bereiten die Vereine in Frankreich gerade die Insolvenz vor und ich kriege davon nur nichts mit?
Wie kann es eigentlich sein, dass bei uns offensichtlich mehrere Vereine direkt vor dem Bankrott stehen, aber in Frankreich mal eben alles terminiert wird?
Ich denke, dass Frankreich und Deutschland nicht gerade als die Turbokapitalismus Ligen gelten. Sind die dort tatsächlich finanziell besser aufgestellt? Hat man uns mit dem Bankrott nur eine Fortführung schmackhaft machen wollen? Oder bereiten die Vereine in Frankreich gerade die Insolvenz vor und ich kriege davon nur nichts mit?
Möglicherweise sind dort die TV-Verträge anders ausgestaltet. Kann mir eigentlich nicht vorstellen das jeder französische Club auf 50-100 Millionen Cash Reserve sitzt.
30.04.2020 - 23:44 Uhr
Zitat von FantasticDan
Wie kann es eigentlich sein, dass bei uns offensichtlich mehrere Vereine direkt vor dem Bankrott stehen, aber in Frankreich mal eben alles terminiert wird?
Ich denke, dass Frankreich und Deutschland nicht gerade als die Turbokapitalismus Ligen gelten. Sind die dort tatsächlich finanziell besser aufgestellt? Hat man uns mit dem Bankrott nur eine Fortführung schmackhaft machen wollen? Oder bereiten die Vereine in Frankreich gerade die Insolvenz vor und ich kriege davon nur nichts mit?
Wie kann es eigentlich sein, dass bei uns offensichtlich mehrere Vereine direkt vor dem Bankrott stehen, aber in Frankreich mal eben alles terminiert wird?
Ich denke, dass Frankreich und Deutschland nicht gerade als die Turbokapitalismus Ligen gelten. Sind die dort tatsächlich finanziell besser aufgestellt? Hat man uns mit dem Bankrott nur eine Fortführung schmackhaft machen wollen? Oder bereiten die Vereine in Frankreich gerade die Insolvenz vor und ich kriege davon nur nichts mit?
Gute Frage. Ich weiß nicht, wie es bei den französischen Vereinen allgemein aussieht und was das französische Recht zwecks Insolvenz, Rückerstattung von Tickets oder Fortzahlung der Spieler besagt.
Außerdem gilt ja in Frankreich die 50+1-Regel nicht, weswegen dort (vermutlich) mehrere - auch kleine - Clubs in Investorenhänden sind, die ggf. einspringen.
Desweiteren kann es natürlich andere vertragliche Vereinbarungen mit Medienpartnern geben, wie von @Demento erwähnt.
Alles in allem würde ich aber gerade die Bundesliga definitiv als Turbokapitalismus-Liga bezeichnen.
4,8 Mrd. Euro Umsatz in den ersten beiden Ligen sagen da schon eine Menge aus. Zum Vergleich: Vor 5 Jahren waren es noch 2,9 Mrd. Euro.
Auch bei uns sieht man diese Entwicklung extrem.
06/07 haben wir inkl. Europapokal und guter Position in der TV-Tabelle 23,5 Mio. an Fernsehgelder bekommen, 18/19 waren es ohne Europateilnahme und mittelmäßiger Platzierung im TV-Ranking bereits 67,2 Mio. Euro.
Trotzdem - und hier ist das eigentliche Problem - ist die Verteilung des Gesamtumsatzes einfach zu weit auseinander.
Bayern, Dortmund, Schalke, Leverkusen, Leipzig und Wolfsburg haben 2018 zusammen 2,19 Mrd. umgesetzt, die restlichen DFL-Clubs (mit Teams wie Frankfurt, Hoffenheim, Gladbach, Köln, Hamburg, Stuttgart, Bremen und uns) gerade mal knapp etwas mehr, nämlich 2,23 Mrd. Euro.
Also 6 Teams kassieren so viel, wie die restlichen 30!
Dementsprechend haben viele Clubs bei der Etatplanung nur noch zwei Optionen:
1. Maximal eine schwarze Null oder gar Verlust einplanen, um sportlich wenigstens halbwegs konkurrenzfähig zu sein, und irgendwie versuchen an die dicken Geldtöpfe zu gelangen, was, wenn es schief geht, doppelt weh tut, oder
2. Solide wirtschaften, aber damit die Chance auf Erfolge noch mehr minimieren, ggf. sogar den Abstieg in Kauf nehmen.
Viele sind halt die erste Variante gefahren und haben somit keinerlei Rücklagen, um solch eine Situation auffangen zu können.
01.05.2020 - 10:29 Uhr
Zitat von FantasticDan
Wie kann es eigentlich sein, dass bei uns offensichtlich mehrere Vereine direkt vor dem Bankrott stehen, aber in Frankreich mal eben alles terminiert wird?
Ich denke, dass Frankreich und Deutschland nicht gerade als die Turbokapitalismus Ligen gelten. Sind die dort tatsächlich finanziell besser aufgestellt? Hat man uns mit dem Bankrott nur eine Fortführung schmackhaft machen wollen? Oder bereiten die Vereine in Frankreich gerade die Insolvenz vor und ich kriege davon nur nichts mit?
Wie kann es eigentlich sein, dass bei uns offensichtlich mehrere Vereine direkt vor dem Bankrott stehen, aber in Frankreich mal eben alles terminiert wird?
Ich denke, dass Frankreich und Deutschland nicht gerade als die Turbokapitalismus Ligen gelten. Sind die dort tatsächlich finanziell besser aufgestellt? Hat man uns mit dem Bankrott nur eine Fortführung schmackhaft machen wollen? Oder bereiten die Vereine in Frankreich gerade die Insolvenz vor und ich kriege davon nur nichts mit?
Der Präsident von St. Etienne hat heute oder gestern in einem Interview mit der New York Times bestätigt, dass es finanzielle Hilfen von Seiten der Politik geben wird, ohne die, die meisten Vereine wohl nicht überleben dürften. Da mit der neuen Saison ein neuer TV-Vertrag in Frankreich greift, der den Klubs ca. 60% mehr TV-Einnahmen bringt, dürfte man jetzt bemüht sein ein tragfähiges Konzept für die Austragung der neuen Saison hinzubekommen. Ich hatte gelesen, dass den Vereinen durch den Verlust der letzten Tranche der TV-Gelder ca. 250 Mio. fehlen. Das ist zwar viel, aber wohl noch deutlich weniger als in den anderen großen Ligen und eine Summe die durch staatliche Finanzhilfen überbrückt werden kann.
02.05.2020 - 10:38 Uhr
Die Blase in der sich die Fußball-Welt gerade befindet ist echt absurd. Mit dem Bundesliga-Start würde die Infektionsrate aufgrund von Viewing-Events wieder in die Höhe gehen.
Grillen und Geisterspiele. Wenn ich schon lese, dass 3 Köln Profis positiv getestet wurden und man dies als positives Zeichen für die Wirksamkeit interpretiert anstatt darüber zu sprechen welche Probleme jetzt mit der Infizierung einhergehen.
Zum Glück haben wir Lars sonst wäre das auch für uns ganz übel gewesen und so können wir wahrscheinlich noch am meisten profitieren.
Grillen und Geisterspiele. Wenn ich schon lese, dass 3 Köln Profis positiv getestet wurden und man dies als positives Zeichen für die Wirksamkeit interpretiert anstatt darüber zu sprechen welche Probleme jetzt mit der Infizierung einhergehen.
Zum Glück haben wir Lars sonst wäre das auch für uns ganz übel gewesen und so können wir wahrscheinlich noch am meisten profitieren.
02.05.2020 - 12:26 Uhr
Zitat von Meister_Joda
Die Blase in der sich die Fußball-Welt gerade befindet ist echt absurd. Mit dem Bundesliga-Start würde die Infektionsrate aufgrund von Viewing-Events wieder in die Höhe gehen.
Grillen und Geisterspiele.
Die Blase in der sich die Fußball-Welt gerade befindet ist echt absurd. Mit dem Bundesliga-Start würde die Infektionsrate aufgrund von Viewing-Events wieder in die Höhe gehen.
Grillen und Geisterspiele.
Ich finde, da muss man erst mal abwarten, wie das alles gelöst wird. Ob die Spiele beispielsweise im Free TV kommen.
Außerdem muss man sehen welche Lockerungen bis zum eventuellen BuLi Start noch gibt.
Ein ganz schwieriges Thema, keine Frage, ich finde nur, der Fußball kümmert sich zumindest in Deutschland schon verantwortungsvoll darum. Ob es denn sinnvoll ist und angemessen etc. muss dann von anderer Stelle entschieden werden.
02.05.2020 - 18:28 Uhr
Ich bin ja durchaus für die Fortsetzung der Saison unter Quarantäne-Bedingungen, aber es bleiben offene Fragen, die jetzt mit den 3 Kölner Fällen konkret werden.
Nach den bisherigen Regeln müssen Menschen, die längere Zeit mit Infizierten in Kontakt waren, zwingend in häusliche Quarantäne. Wird diese Regel jetzt geändert ? Dann müßte aber der überwiegende Teil vom FC in Quarantäne ?? So wurde es doch auch bei Hertha und Paderborn gehandhabt ?
Wenn das aber einen Verein betrifft - dann wäre doch das ganze Konzept gestorben. Köln kann sich nicht weiter vorbereiten und könnte dann rechnerisch - 14 Tage Quarantäne - erst ab Mitte Mai wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Vielleicht bleibt Köln ja die Ausnahme, aber als Konsquenz müßten ab sofort alle Mannschaften in ähnliche Quarantäne wie Leipzig, wahrscheinlich ohne Ausgang zu den Familien.
Nach den bisherigen Regeln müssen Menschen, die längere Zeit mit Infizierten in Kontakt waren, zwingend in häusliche Quarantäne. Wird diese Regel jetzt geändert ? Dann müßte aber der überwiegende Teil vom FC in Quarantäne ?? So wurde es doch auch bei Hertha und Paderborn gehandhabt ?
Wenn das aber einen Verein betrifft - dann wäre doch das ganze Konzept gestorben. Köln kann sich nicht weiter vorbereiten und könnte dann rechnerisch - 14 Tage Quarantäne - erst ab Mitte Mai wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Vielleicht bleibt Köln ja die Ausnahme, aber als Konsquenz müßten ab sofort alle Mannschaften in ähnliche Quarantäne wie Leipzig, wahrscheinlich ohne Ausgang zu den Familien.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Berlin71 am 02.05.2020 um 18:29 Uhr bearbeitet
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