Freiburger Fankultur
04.11.2009 - 13:48 Uhr
01.12.2012 - 12:02 Uhr
Zitat von louamba0609:
Die Szenen in Düsseldorf gestern haben wieder mal deutlich gemacht, dass es höchste Zeit für ein Konsenspapier wird. Das bei mir zumindest teilweise vorhandene Verständnis für das Rumgeheule aus dem Frankfurter Block wegen der "Sonderbehandlung" in München vor kurzem, ist nach den visuellen Eindrücken von gestern Abend vollends verschwunden. Allerdings müssen halt Vereine, Polizei und Politik ihre erkennungsdienstliche Arbeit so verfeinern, dass diese Sonderbehandlungen so individuell und zielgenau wie nur möglich ablaufen, um die arglosen Hänschen Klein und Lieschen Müller nicht in kompromittierende Situationen im "Filzzelt" zu bringen. Die Abkehr von der Kollektivbestrafung ist für mich die größte Herausforderung in Sachen "Sicheres Stadionerlebnis". Ich wünsche mir, dass die Beteiligten diesbezüglich gute Lösungen finden. Nur dann kann das Konzept greifen und eine breite Zustimmung finden.
KLuger Beitrag!
Die Kollektivstrafen gibt es nicht für alle Fans. In anderen Stadion kann nach Blöcken getrennt einlassen und nur bestimmte Gruppen werden intensiv geprüft.
Zb wurde man beim VfB vor dem Einlass in die Cannstätter Kurve aufgefordert die Schuhe auszuziehen und der Ordner prüfte sogar die Sohlen. Ein paar Meter weiter werden die Fans die zu den Sitzplätzen gehen nur abgetastet. Hat VIP Tickets wird man von einer Hostess empfangen.
Es werden nur die geprüft, die Deckung geben oder decken könnten.
Die Szenen in Düsseldorf gestern haben wieder mal deutlich gemacht, dass es höchste Zeit für ein Konsenspapier wird. Das bei mir zumindest teilweise vorhandene Verständnis für das Rumgeheule aus dem Frankfurter Block wegen der "Sonderbehandlung" in München vor kurzem, ist nach den visuellen Eindrücken von gestern Abend vollends verschwunden. Allerdings müssen halt Vereine, Polizei und Politik ihre erkennungsdienstliche Arbeit so verfeinern, dass diese Sonderbehandlungen so individuell und zielgenau wie nur möglich ablaufen, um die arglosen Hänschen Klein und Lieschen Müller nicht in kompromittierende Situationen im "Filzzelt" zu bringen. Die Abkehr von der Kollektivbestrafung ist für mich die größte Herausforderung in Sachen "Sicheres Stadionerlebnis". Ich wünsche mir, dass die Beteiligten diesbezüglich gute Lösungen finden. Nur dann kann das Konzept greifen und eine breite Zustimmung finden.
KLuger Beitrag!
Die Kollektivstrafen gibt es nicht für alle Fans. In anderen Stadion kann nach Blöcken getrennt einlassen und nur bestimmte Gruppen werden intensiv geprüft.
Zb wurde man beim VfB vor dem Einlass in die Cannstätter Kurve aufgefordert die Schuhe auszuziehen und der Ordner prüfte sogar die Sohlen. Ein paar Meter weiter werden die Fans die zu den Sitzplätzen gehen nur abgetastet. Hat VIP Tickets wird man von einer Hostess empfangen.
Es werden nur die geprüft, die Deckung geben oder decken könnten.
08.12.2012 - 15:57 Uhr
Falls das "Freiburg-Gebrülle" als Support zugeorrnet werden sollte, dann haben wir wirklich keinerlei Kultur!.
Stimmung gibbet, zumibdest die die sich selbst feiert!
Stimmung gibbet, zumibdest die die sich selbst feiert!
09.12.2012 - 10:30 Uhr
Zum Sicherheitskonzept: Ich finde es ja gut, dass die Fans ihren Protest friedlich vollziehen, aber wenn ich mir dann wie in der jetztigen "Kicker-Fotostrecke" dargestellt anschaue, was sie fordern schlage ich nur die Hände über den Kopf. Anstatt die zu Recht kritisierenden Punkte in diesem Konzept sachlich süffisant zu Hinterfragen, fordern die "Fans" (in dem Fall die BVB-Fans) Pyroerlaubnis und Narrenfreiheit (Abschaffung der Stadionverbote etc.) :ugly . Manchemal Frage ich mich was in deren Köpfen so vor sich geht und das Schlimme ist, dass durch diesen 12:12-Protest indirekt auch die Fans für die Belange der fragwürdigen Ultras eintreten obwohl sie dies garnicht wollen.
Das lustige ist ja dass sie mit solchen Forderungen garnicht das neue Sicherheitskonzept kritsieren, da diese Sachen wie Pyros oder Gewalt schon immer Verboten waren, aber kann natürlich sein dass viele es bis jetzt nicht mitbekommen haben :rolleyes .
Auch wenn nicht alle Ultragruppierungen wie die BVB-Ultras schwachsinnige Forderungen stellen, sollten sich die Leute mal Hinterfragen ob sie mit Sprüchen wie "F**k dich DFB" in dieser Debatte voran kommen.
Das lustige ist ja dass sie mit solchen Forderungen garnicht das neue Sicherheitskonzept kritsieren, da diese Sachen wie Pyros oder Gewalt schon immer Verboten waren, aber kann natürlich sein dass viele es bis jetzt nicht mitbekommen haben :rolleyes .
Auch wenn nicht alle Ultragruppierungen wie die BVB-Ultras schwachsinnige Forderungen stellen, sollten sich die Leute mal Hinterfragen ob sie mit Sprüchen wie "F**k dich DFB" in dieser Debatte voran kommen.
09.12.2012 - 12:06 Uhr
Das untere Plakat der Nord gestern auf dem stand "F*** dich DFL" zeugt natürlich auch von sehr viel Kreativität, Intelligenz und einem sehr hohen Niveau.
Damit und mit weiteren Pyro-Aktionen wird die DFL natürlich von dem Sicherheitskonzept absehen.
Die Freiburger Ultra-Kleinkind-Fraktion ist echt peinlich und durch diese Gruppe mit ihren dumpfen Parolen verspielt der SC auf Dauer seine Sympathie. Und ja, früher war in Freiburg die Stimmung besser, kreativer und mehr auf die Unterstützng der Mannschaft fixiert. Damit meine ich übrigens nicht die nervigen Samba-Trommler :-)
Achtung: eventuell Ironie vorhanden.
Damit und mit weiteren Pyro-Aktionen wird die DFL natürlich von dem Sicherheitskonzept absehen.
Die Freiburger Ultra-Kleinkind-Fraktion ist echt peinlich und durch diese Gruppe mit ihren dumpfen Parolen verspielt der SC auf Dauer seine Sympathie. Und ja, früher war in Freiburg die Stimmung besser, kreativer und mehr auf die Unterstützng der Mannschaft fixiert. Damit meine ich übrigens nicht die nervigen Samba-Trommler :-)
Achtung: eventuell Ironie vorhanden.
09.12.2012 - 15:31 Uhr
Habe mich gestern nach dem Spiel mit einigen Leuten unterhalten, die das 12:12 Dingen mitgemacht haben und war erstaunt wie wenig Ahnung und wieviel Halbwissen da unterwegs war - aber hauptsache mal mitgemacht. Gute Schäfchen, die mit der Herde (oder dem kleinen Grüppchen von Wichtigtuern) blöken. Die wenigsten scheinen zu verstehen, dass dieses Sicherheitskonzept nicht die Schuld der Vereine oder der bösen DFL ist, sondern der ***** en, die es nötig gemacht haben, dass man überhaupt über solch drastische Maßnahmen nachdenken muss. Die Idee, den Feind für die eigenen Übergriffe verantwortlich zu machen, hat in unserem schönen Land ja aber auch eine gewisse Tradition...
09.12.2012 - 22:19 Uhr
Zitat von Matse:
Die Freiburger Ultra-Kleinkind-Fraktion ist echt peinlich und durch diese Gruppe mit ihren dumpfen Parolen verspielt der SC auf Dauer seine Sympathie. Und ja, früher war in Freiburg die Stimmung besser, kreativer und mehr auf die Unterstützng der Mannschaft fixiert. Damit meine ich übrigens nicht die nervigen Samba-Trommler :-)
Achtung: eventuell Ironie vorhanden.
Nunja ob sich Freiburg dadurch Sympathien verspielt wage ich zu bezweifeln, da ja die anderen Fangruppierungen auch nicht besser sind. Die Freibuger sind ja noch realtiv human. Es ist einfach ein Problem wasdie ganze Liga angeht. Die Ultras protestieren ja überwiegend deswegen da sie nicht mit eingebunden wurden. Obwohl du diese Leute auch nicht einbinden kannst, wie die Plakate zeigen.
Trotzdem hätte die DFL oder DFB die Fanvertreter mit einbinden müssen, so ist es für die Ultras natürlich ein gefundenes Fressen, die Fans medienwirksam als unschuldig und die Ligabosse sowie die Polizei als die bösen Buben darzustellen... :rolleyes
Die Freiburger Ultra-Kleinkind-Fraktion ist echt peinlich und durch diese Gruppe mit ihren dumpfen Parolen verspielt der SC auf Dauer seine Sympathie. Und ja, früher war in Freiburg die Stimmung besser, kreativer und mehr auf die Unterstützng der Mannschaft fixiert. Damit meine ich übrigens nicht die nervigen Samba-Trommler :-)
Achtung: eventuell Ironie vorhanden.
Nunja ob sich Freiburg dadurch Sympathien verspielt wage ich zu bezweifeln, da ja die anderen Fangruppierungen auch nicht besser sind. Die Freibuger sind ja noch realtiv human. Es ist einfach ein Problem wasdie ganze Liga angeht. Die Ultras protestieren ja überwiegend deswegen da sie nicht mit eingebunden wurden. Obwohl du diese Leute auch nicht einbinden kannst, wie die Plakate zeigen.
Trotzdem hätte die DFL oder DFB die Fanvertreter mit einbinden müssen, so ist es für die Ultras natürlich ein gefundenes Fressen, die Fans medienwirksam als unschuldig und die Ligabosse sowie die Polizei als die bösen Buben darzustellen... :rolleyes
10.12.2012 - 10:34 Uhr
Quelle: www.badische-zeitung.de
Gegen Fürth schweigen alle Zuschauer im SC-Stadion
In den Stadien ist es zum dritten Mal nacheinander nach dem Anpfiff während der ersten zwölf Minuten und zwölf Sekunden still geblieben. Welchen Rückhalt hat die Schweige-Aktion in Freiburg?
Zitat von Matse:In den Stadien ist es zum dritten Mal nacheinander nach dem Anpfiff während der ersten zwölf Minuten und zwölf Sekunden still geblieben. Welchen Rückhalt hat die Schweige-Aktion in Freiburg?
Das untere Plakat der Nord gestern auf dem stand "F*** dich DFL" zeugt natürlich auch von sehr viel Kreativität, Intelligenz und einem sehr hohen Niveau.
Damit und mit weiteren Pyro-Aktionen wird die DFL natürlich von dem Sicherheitskonzept absehen.
Die Freiburger Ultra-Kleinkind-Fraktion ist echt peinlich und durch diese Gruppe mit ihren dumpfen Parolen verspielt der SC auf Dauer seine Sympathie. Und ja, früher war in Freiburg die Stimmung besser, kreativer und mehr auf die Unterstützng der Mannschaft fixiert.
Das mit der Ironie bezieht sich hoffentlich nicht auf den letzten Satz, denn der ist definitiv richtig.
Früher hatten wirklich verschiedene Fangruppen die Möglichkeit Lieder anzustimmen. Mittlerweile beanspruchen die Ultras das Monopol. Sie machen Stimmung während des Spiel, aber gehen nicht auf das Spiel ein. Qualität die es in Freiburg gab, ist Quantität gewichen. Manchmal ist weniger eben mehr....
Es sind viele tausend Leute auf eine Tribüne und sollten die Ultas fehlen, findet sich sicherlich eine oder mehrere Gruppierungen, die an ihre Stelle treten und für Stimmung sorgen, dass so etwas einige Zeit wachsen muss versteht sich. Die "Stimmung" ist das einzige Argument mit dem sich die Ultras rechtfertigen können und daher werden sie nicht ihre (Megafon)macht abgeben. Die Medien sollten sich auch darum bemühen diese Ideologie zu entzaubern, deren Scheinwerte leider viele junge Leute in den Bann zieht und gar zu Straftätern macht.
Man sollte nicht vergessen, dass diese Maßnahmen eine Folge sind. Auch an diesem Wochenende zeigte sich, dass sie notwendig sind. Die Ganzkörperkontrollen sind definitiv sehr unangenehm, aber bisher mussten sie nur Frankfurter(oder?) ertragen und die Funde rechtfertigen die Maßnahme durchaus. Die Dresdner sehen sich als Opfer von Polizeiwillkür und fühlen sich durch die Anwesenheit der Polizei provoziert....
Die Politik erhöht den Druck auf den Verband und die Vereine, aber das ist mMn Populismus. Schließlich ist die Politik dafür verantwortlich die Leute von solchen Veranstaltungen fern zu halten, die grundsätzlich nur für Probleme sorgen und sich eigentlich nicht für Fussball interessieren.
http://www.welt.de/print-welt/article562432/Wie-England-gegen-die-Hooligans-vorgeht.html
Im Gegensatz zu England will man in Deutschland alle Schichten beim Fussball haben und weiterhin Stehplätze anbieten. Aufgrund der Auslastung der letzten Jahre könnte man wohl auf die Stehplätze verzichten und gar Mehreinnahmen erzielen. Dasdies nicht geschieht ist mMn ein sehr klares Bekenntnis zur Fankultur in Deutschland und auch die Verschärfungen die nun diskutiert werden, sollen diese Kultur vor Gewalttätern und Pyromanen schützen.
Zitat
Pyrotechnik zerstörte das Leben dieses Mannes
Deutschland diskutiert über das Verbot von Pyrotechnik in Fußballstadien. Hier erzählt Oliver Streicher seine Geschichte. Der 35-Jährige wurde im April 2008 von einem Knallkörper schwer verletzt.
Der Täter ist bis heute nicht gefasst, auch wenn die Polizei lange gefahndet hat. Doch die Kameras im Stadion hatten nicht erfasst, wer den Knallkörper geworfen hat. Niemand hat sich gestellt. Und jene Nürnberger Fans, die etwas gesehen haben müssten, schweigen bis heute. Offenbar aus falsch verstandener Solidarität.
Einige Vereine haben sich auf die Seite jener geschlagen, die es für ein Grundrecht halten, 2500 Grad heiße Fackeln in Menschenmengen zu entzünden. Oliver Streicher schüttelt darüber den Kopf.
....Sein Schicksal ist tragisch, doch Streicher ist nicht allein. Gerade hat die "Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze" (ZIS) ihren Bericht für die Saison 2011/12 veröffentlicht. 1142 Verletzte hat sie in diesem Zeitraum gezählt, und seitdem wird darum gerungen, ob das nun viele oder wenige seien. Laut ZIS liege diese Zahl um 120 Prozent über den Durchschnittswerten der vergangenen zwölf Jahre. "Spiegel online" hingegen – beraten von einem "Fan-Anwalt" – wies darauf hin, dass es ja nur 1,6 Verletzte pro Spieltag seien. Auf jedem Dorffest gehe es gewalttätiger zu als in einem Fußballstadion, ist ein gern gebrauchtes Argument. In den Ohren von Oliver Streicher klingt das reichlich zynisch. "Hinter jeder dieser Zahlen stecken Schicksale wie das meine", sagt er.
http://www.welt.de/sport/fussball/article111899208/Pyrotechnik-zerstoerte-das-Leben-dieses-Mannes.html
Das Sicherheitskonzept wird nur in angewendet wenn die Gründe dafür bestehen. Dass die eigentlichen Verursacher entlarvt werden, liegt auch an den Fans die schweigen und Täter als Helden und Opfer der Vereine/Justiz ansehen. Man sollte gegen die Ursachen vorgehen und nicht gegen das Konzept!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marco1456 am 10.12.2012 um 10:36 Uhr bearbeitet
10.12.2012 - 10:49 Uhr
Gestern im Sport im Dritten wurde von Romeiko bestätigt, dass der SC am Mittwoch dem Sicherheitskonzept zustimmen wird.
Ich habe mich in letzter Zeit mit dem Sicherheitskonzept beschäftigt und kann als "normaler" Zuschauer/Fan sehr gut damit leben. Sicherheit für mich und meine Familie, auch im Stehblock, ist für mich an erster Stelle. Z. B. Einbußen an Bequemlichkeiten bei den Eingangskontrollen usw. nehme ich dafür gerne in kauf.
Irgendwie wirkt es lächerlich. Die Ultras (nicht nur die) benutzen jetzt den "normalen" Zuschauer um gegen das Sicherheitskonzept vorzugehen. Warum kann sich jeder denken.
Ich bin auch nicht über jeden einzelnen Punkt erfreut, aber es ist notwendig und wenn es dann für Sicherheit und bessere (weil andere) Stimmung im Stadion sorgt, ist dies für mich absolut kein Problem. Lt. einer Umfrage welche gestern in der Sendung präsentiert wurde, sind 78% der Zuschauer mit dem Sicherheitskonzept einverstanden. Der Fanvertreter welcher in der Sendung zu Gast war, wurde mit dem Ergebnis unangenehm überrascht.
Die Mehrheit in den Stadien sind zum Glück eben keine Ultras, keine Hooligans oder andere sich wichtig nehmende Gruppierungen. Die Mehrheit sind normale Zuschauer die friedlich, durchaus mit Emotionen ein Fußballspiel ansehen wollen und gegen jegliche Form von Gewalt, Ausschreitungen und Pyrotechnik sind. Und genau diese Zuschauer/Fans sind wichtiger für den Verein als zweifelhafte Gruppierungen und diese Erkenntnis setzt sich mittlwerweile auch bei vielen Vereinen durch.
Ich habe mich in letzter Zeit mit dem Sicherheitskonzept beschäftigt und kann als "normaler" Zuschauer/Fan sehr gut damit leben. Sicherheit für mich und meine Familie, auch im Stehblock, ist für mich an erster Stelle. Z. B. Einbußen an Bequemlichkeiten bei den Eingangskontrollen usw. nehme ich dafür gerne in kauf.
Irgendwie wirkt es lächerlich. Die Ultras (nicht nur die) benutzen jetzt den "normalen" Zuschauer um gegen das Sicherheitskonzept vorzugehen. Warum kann sich jeder denken.
Ich bin auch nicht über jeden einzelnen Punkt erfreut, aber es ist notwendig und wenn es dann für Sicherheit und bessere (weil andere) Stimmung im Stadion sorgt, ist dies für mich absolut kein Problem. Lt. einer Umfrage welche gestern in der Sendung präsentiert wurde, sind 78% der Zuschauer mit dem Sicherheitskonzept einverstanden. Der Fanvertreter welcher in der Sendung zu Gast war, wurde mit dem Ergebnis unangenehm überrascht.
Die Mehrheit in den Stadien sind zum Glück eben keine Ultras, keine Hooligans oder andere sich wichtig nehmende Gruppierungen. Die Mehrheit sind normale Zuschauer die friedlich, durchaus mit Emotionen ein Fußballspiel ansehen wollen und gegen jegliche Form von Gewalt, Ausschreitungen und Pyrotechnik sind. Und genau diese Zuschauer/Fans sind wichtiger für den Verein als zweifelhafte Gruppierungen und diese Erkenntnis setzt sich mittlwerweile auch bei vielen Vereinen durch.
10.12.2012 - 11:54 Uhr
@Freiburgerin
Stimmt, es ging um die Ganzkörperkontrollen. Ein Punkt den ich notgedrungen ebenfalls akzeptieren würde. Lieber so, als einen Hintermann der durch lasche Kontrolle ein Bengalo zündet und es fallen lässt.......So schämen tue ich mich nicht, dass ich mich nicht in einem Zelt mal kurz bis auf die Unterhose ausziehen kann. Zumal das eher selten bis gar nicht der Fall sein dürfte, aber ich würde es akzeptieren. Wenn ich die Ganzkörperkontrollen für nötig erachte, muss ich auch B sagen wenn es mich einmal selbst erwischt. Wütend macht mich das nicht auf die Polizei, Verein oder DFL, sondern nur auf die "Vollpfosten" weswegen dies alles überhaupt nötig wird.
Und bisher wird in fast allen Stadien (auch Freiburg) an jedem Spieltag etwas gefunden, nicht nur Pyrotechnik auch Messer usw. Es geht ohne Kontrollen nicht und wahrscheinlich geht es auch nicht ohne verstärktes kontrollieren. Um die Fanszenen von sogenannten "Fans" (für mich sind dies alle keine Fußballfans) zu bereinigen, ist ein verstärktes Kontrollsystem vorerst leider nötig.
Den größten Unsinn halte ich den Punkt, dass die normalen Fans für eine Bereinigung der Fanszenen sorgen. In Freiburg vielleicht weniger, aber in anderen Stadien bekommt man sofort was aufs Maul wenn man einen anspricht er solle solch einen Scheiß unterlassen. Davon abgesehen, wurden gegen Bayern auch einige Zuschauer am Rand von Nord-Mitte mit eindeutigen Gesten bedroht weil sie nicht an den Schweigeminuten teilnahmen oder Ultra raus brüllten.
Von ganz oben hatte ich einen guten Überblick und auch die Polizei stand dann wieder auf der Treppe. Kurz vor Spielende habe ich den Polizeibeamten in Zivil mal darauf angesprochen. Er meinte, dass dies heute keinen Sinn macht und die Ultras raus Rufe sicherlich nicht zur Beruhigung beigetragen haben, aber es wird in kurzer Zeit deutlich was geschehen. Im Stadion kann man nur versuchen, dass es nicht zur Eskalation kommen wird. Egal wie man eingreifen würde, es sind dann auch immer unbeteiligte betroffen. Dies lässt sich leider nie ganz verhindern. Dieses Problem Nord-Mitte wird aber angegangen, da müsse ich mir keine Sorgen machen.
Lachen musste ich immer über die beiden Typen mit dem Megafon. Sehen nichts vom Spiel, führen sich auf wie die Deppen der Nation und die "Stimmung", nicht die Lautstärke sondernder Inhalt, ist an Niveaulosigkeit kaum mehr zu toppen.
Stimmt, es ging um die Ganzkörperkontrollen. Ein Punkt den ich notgedrungen ebenfalls akzeptieren würde. Lieber so, als einen Hintermann der durch lasche Kontrolle ein Bengalo zündet und es fallen lässt.......So schämen tue ich mich nicht, dass ich mich nicht in einem Zelt mal kurz bis auf die Unterhose ausziehen kann. Zumal das eher selten bis gar nicht der Fall sein dürfte, aber ich würde es akzeptieren. Wenn ich die Ganzkörperkontrollen für nötig erachte, muss ich auch B sagen wenn es mich einmal selbst erwischt. Wütend macht mich das nicht auf die Polizei, Verein oder DFL, sondern nur auf die "Vollpfosten" weswegen dies alles überhaupt nötig wird.
Und bisher wird in fast allen Stadien (auch Freiburg) an jedem Spieltag etwas gefunden, nicht nur Pyrotechnik auch Messer usw. Es geht ohne Kontrollen nicht und wahrscheinlich geht es auch nicht ohne verstärktes kontrollieren. Um die Fanszenen von sogenannten "Fans" (für mich sind dies alle keine Fußballfans) zu bereinigen, ist ein verstärktes Kontrollsystem vorerst leider nötig.
Den größten Unsinn halte ich den Punkt, dass die normalen Fans für eine Bereinigung der Fanszenen sorgen. In Freiburg vielleicht weniger, aber in anderen Stadien bekommt man sofort was aufs Maul wenn man einen anspricht er solle solch einen Scheiß unterlassen. Davon abgesehen, wurden gegen Bayern auch einige Zuschauer am Rand von Nord-Mitte mit eindeutigen Gesten bedroht weil sie nicht an den Schweigeminuten teilnahmen oder Ultra raus brüllten.
Von ganz oben hatte ich einen guten Überblick und auch die Polizei stand dann wieder auf der Treppe. Kurz vor Spielende habe ich den Polizeibeamten in Zivil mal darauf angesprochen. Er meinte, dass dies heute keinen Sinn macht und die Ultras raus Rufe sicherlich nicht zur Beruhigung beigetragen haben, aber es wird in kurzer Zeit deutlich was geschehen. Im Stadion kann man nur versuchen, dass es nicht zur Eskalation kommen wird. Egal wie man eingreifen würde, es sind dann auch immer unbeteiligte betroffen. Dies lässt sich leider nie ganz verhindern. Dieses Problem Nord-Mitte wird aber angegangen, da müsse ich mir keine Sorgen machen.
Lachen musste ich immer über die beiden Typen mit dem Megafon. Sehen nichts vom Spiel, führen sich auf wie die Deppen der Nation und die "Stimmung", nicht die Lautstärke sondernder Inhalt, ist an Niveaulosigkeit kaum mehr zu toppen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FranzWeber am 10.12.2012 um 11:55 Uhr bearbeitet
10.12.2012 - 16:43 Uhr
Zitat von Freiburgerin:
Da kann ich diesen Sturmlauf auf FB nicht so ganz nachvollziehen, fast schon amüsant ist es wie sich Fans anderer Vereine (Dresden, Hamburg, Berlin, Nürnberg) echauffieren, obwohl der SC niemals der einzige Verein sein wird der am Mittwoch wohl zustimmt. Der SC hatte wohl nur das "Pech", dass er es bereits gestern Abend völlig unverbindlich angekündigt hat.
Edit sagt: Der SC hat den finalen Entwurf auf seiner Homepage veröffentlicht
http://www.scfreiburg.com/teams/profis/meldungen/antragspaket-sicheres-stadion
Ich würde gerne Wissen wie viele von den Leuten auf FB sich das KOnzeot durchgelesen bzw. überhaupt eine Ahnung haben was da drin steht. Glauben die im Ernst, dass sie nun nicht mehr singen dürfen oder die Stehplätze abgeschafft werden? :ugly
Da kann ich diesen Sturmlauf auf FB nicht so ganz nachvollziehen, fast schon amüsant ist es wie sich Fans anderer Vereine (Dresden, Hamburg, Berlin, Nürnberg) echauffieren, obwohl der SC niemals der einzige Verein sein wird der am Mittwoch wohl zustimmt. Der SC hatte wohl nur das "Pech", dass er es bereits gestern Abend völlig unverbindlich angekündigt hat.
Edit sagt: Der SC hat den finalen Entwurf auf seiner Homepage veröffentlicht
http://www.scfreiburg.com/teams/profis/meldungen/antragspaket-sicheres-stadion
Ich würde gerne Wissen wie viele von den Leuten auf FB sich das KOnzeot durchgelesen bzw. überhaupt eine Ahnung haben was da drin steht. Glauben die im Ernst, dass sie nun nicht mehr singen dürfen oder die Stehplätze abgeschafft werden? :ugly
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

