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Freiburger Fankultur

04.11.2009 - 13:48 Uhr
Freiburger Fankultur |#811
12.12.2012 - 03:16 Uhr
Zitat von jolu29:
Wenn man hier so manche Beiträge liest dann meint man in Freiburg würde alle zwei Wochen der Baum brennen. :D Das sind dann aber auch die Leute, die sich beispielsweise darüber brüskieren wenn der Nachbar im Kino Nachos isst. Ok, zählen wie die gewaltbereiten Ultras zum Glück auch nur zu einer Minderheit.

Ich schlage vor: ein Block für "Weicheier", die sich im Stadion immer und überall bedroht fühlen, ganz weit weg von der Nord. In diesem Bereich gibt es dann Prosecco und Scampi. Vor dem Block steht einer mit einem Schild und fordert zum "Klatschen" und "Mitsingen" auf. Nach dem Spiel werden die Fans aus diesem Block unter Polizeischutz aus dem Stadion geführt.



Springen gerade die Dichtungen??
"Block für Weicheier". Hörmal, ich möchte mit meinen Kindern ins Stadion gehen ohne dass ich mich von Vollpfosten bedroht sehen muß (die Kinder unterstützen meinen SCF auch mit Gesängen und können mit 12:12 nix anfangen!).
Ich bin kein Weichei, solltest du mich im Stadion bepöbeln, angreifen o.ä. hättest du mit der Reaktion zu leben (ok, ich auch). Dir geht es weder um Fußball noch Verein! :ugly

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Klassenziel: Klassenerhalt 2017/18 ohne Umweg!
Freiburger Fankultur |#812
12.12.2012 - 03:39 Uhr
Zitat von TheCrab:
Zitat von JPG87:

Zitat
Und in Deutschland ist Pyrotechnik verboten

Hier fehlt der Zusatz "im Stadion" und "in der Kurve". Ich glaube es war irgendeine Feier von Bremen (?) da haben sie kontrolliert Pyros abgebrannt. Wenn ich das Video noch finde dann verlinke ich es

Prinzipiell Jein, hier mal aufgedröselt:

Pyrotechnik Klasse 1 (Knallerbsen) dürfen überall und jederzeit gekauft und abgebrannt werden.
Pyrotechnik Klasse 2 (Silvesterfeuerwerk, einzeln bis 6g Schwarzpulver) dürfen nur vom 29.12. bis 31.12. verkauft werden. Das Abbrennen ist nur am 31.12. und 1.1. erlaubt. Ansonsten bedarf es einer Ausnahmegenehmigung des Gewerbeaufsichtsamts.
Pyrotechnik Klasse 3, 4 und für technische Zwecke T2 dürfen nur von Personen mit Erlaubnis-/und/oder Befähigungsschein im Sinne des SprengG gekauft oder abgebrannt werden.
Pyrotechnik für technische Zwecke T1 (Bengalisches Feuer), jederzeit verkäuflich und abbrennbar für alle Personen über 18 Jahren. Allerdings darf eine Verwendung nur dem dafür vorgesehenen Zweck dienen, ansonsten ist eine Genehmigung des GAA nötig.

Soweit zum allgemeinen Recht, für Versammlungsstätten gilt zudem:
1. Zitat von VStättVO BaWü:

§1 Anwendungsbereich
(1) Die Vorschriften dieser Verordnung gelten für den Bau und Betrieb von
1. Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen, die einzeln mehr als 200 Besucher fassen. Sie gel-
ten auch für Versammlungsstätten mit mehreren Versammlungsräumen, die insgesamt mehr als 200 Besucher fassen, wenn diese Versammlungsräume gemeinsame Rettungswege haben;
2. Versammlungsstätten im Freien mit Szenenflächen, deren Besucherbereich mehr als 1000 Besucher fasst und ganz oder teilweise aus baulichen Anlagen besteht;
3. Sportstadien, die mehr als 5000 Besucher fassen.

Punkt 3 ist interessant!

2. Zitat von VStättVO BaWü:

§ 35
Rauchen, Verwendung von offenem Feuer und pyrotechnischen Gegenständen
(1) Auf Bühnen und Szenenflächen, in Werkstätten und Magazinen ist das Rauchen verboten. Das Rauchverbot gilt nicht für Darsteller und Mitwirkende auf Bühnen- und Szenenflächen während der Proben und Veranstaltungen, soweit das Rauchen in der Art der Veranstaltungen begründet ist.
(2) In Versammlungsräumen, auf Bühnen- und Szenenflächen und in Sportstadien ist das Verwenden von offenem Feuer, brennbaren Flüssigkeiten und Gasen, pyrotechnischen Sätzen, Gegenständen und Anzündmitteln und anderen explosionsgefährlichen Stoffen verboten, § 17 Abs. 1 bleibt unberührt. Das Verwendungsverbot gilt nicht, soweit das Verwenden von offenem Feuer, brennbaren Flüssigkeiten und Gasen sowie pyrotechnischen Sätzen, Gegenständen und Anzündmitteln in der Art der Veranstaltung begründet ist und der Veranstalter die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen im Einzelfall mit der für Version 05/2004 den Brandschutz zuständigen Dienststelle abgestimmt hat. Für den Umgang mit pyrotechnischen Sätzen, Gegenständen und Anzündmitteln gelten die sprengstoffrechtlichen Vorschriften.
(3) Die Verwendung von Kerzen und ähnlichen Lichtquellen als Tischdekoration sowie die Verwendung von offenem Feuer in dafür vorgesehenen Kücheneinrichtungen zur Zubereitung von Speisen ist zuläs- sig.
(4) Auf die Verbote der Absätze 1 und 2 ist dauerhaft und gut sichtbar hinzuweisen.

Also man darf Pyro verwenden, wenn es vorher mit der zuständigen Behörde abgesprochen ist (Gewerbeaufsichtsamt, Bauamt oder auch Feuerwehr). Das Abrennen muss zunächst mit dem Betreiber abgesprochen werden, da er die Fürsorgepflicht für die Besucher hat. Der Betreiber muss es dann von den Behörden genehmigen lassen, mindestens 14 Tage vor Verwendung. Dann wird ein Gutachter vorbeikommen und sich den Pyrotechnischen Effekt zeigen lassen und die erwartete Situation (bspw. ausverkaufte Nord). Dieser Gutachter wird dann schauen, ob der verwendete Pyro vom BAM geprüft wurde, ob die Pyroeffekte auch richtig gelagert werden, ob die Person, die den Effekt verwendet eine nach SprengG befähigte Person ist. Zudem ist der Sicherheitsabstand zu anderen Personen einzuhalten.


Alles richtig.
Außer das Magnesiumfackeln wirklich nur unter besonderen Umständen abgebrannt werden dürfen und nich extra-genhmigunsfähig sind!
Der Verein ist übrigens an evt. Schäden seiner Stadionbesucher haftbar (ergiebt sich auch aus deinen Zitaten), das können sie noch so auf dein Eintrittskarten ausschließen.
Pyro gehört nicht in Menschenmengen, darum geht es mir aber weniger.... die mittlerweile vorherrschende Dumpfheit der "richtigen Fans" ist viel schlimmer und hat mit Fan-/Stadionkultur nichts zu tun!

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Freiburger Fankultur |#813
12.12.2012 - 09:06 Uhr
Zitat von freiburger04:
Zitat von jolu29:
Wenn man hier so manche Beiträge liest dann meint man in Freiburg würde alle zwei Wochen der Baum brennen. :D Das sind dann aber auch die Leute, die sich beispielsweise darüber brüskieren wenn der Nachbar im Kino Nachos isst. Ok, zählen wie die gewaltbereiten Ultras zum Glück auch nur zu einer Minderheit.

Ich schlage vor: ein Block für "Weicheier", die sich im Stadion immer und überall bedroht fühlen, ganz weit weg von der Nord. In diesem Bereich gibt es dann Prosecco und Scampi. Vor dem Block steht einer mit einem Schild und fordert zum "Klatschen" und "Mitsingen" auf. Nach dem Spiel werden die Fans aus diesem Block unter Polizeischutz aus dem Stadion geführt.



Springen gerade die Dichtungen??
"Block für Weicheier". Hörmal, ich möchte mit meinen Kindern ins Stadion gehen ohne dass ich mich von Vollpfosten bedroht sehen muß (die Kinder unterstützen meinen SCF auch mit Gesängen und können mit 12:12 nix anfangen!).
Ich bin kein Weichei, solltest du mich im Stadion bepöbeln, angreifen o.ä. hättest du mit der Reaktion zu leben (ok, ich auch). Dir geht es weder um Fußball noch Verein! :ugly


Hier werden Scheinbehauptungen aufgestellt, die es so nicht gibt. Ich bin ein absolut friedlebender Fußballfan, der ab und zu mal ein Spiel sieht. Bisher habe ich mich noch niemals bedroht gefühlt, schon gar nicht in Freiburg. Hier werden Dinge behauptet, die so einfach nicht stimmen, wann gab es denn in Freiburg zuletzte Auschreitungen? Hier wird so getan als würde in Freiburg alle zwei Wochen der Baum brennen und das ist schlicht und ergreifend gelogen! Wahrscheinlich hast du eine andere Wahrnehmung von Bedrohung als die meisten anderen Menschen auf diesem Planeten, anders kann ich mir diese Droh-bzw. Horrorszenarien wie du sie wahrnimmst einfach nicht erklären.

Pro Spieltag gibt es in der Bundesliga und 2. Liga 1,6 verletzte Menschen, bei etwa 900.000 Besuchern...das ist verschwindet gering, im Vergleich zu irgendwelchen Festivals, Stadtfesten, dem Oktoberfest oder sonst irgendwelchen Veranstaltungen. Es wird aber so getan, als müsste man jeden Spieltag mit großer Angst ins Stadion gehen, als würde jederzeit die Gefahr bestehen von den "EIGENEN" Fans verprügelt zu werden. Das ist total lächerlich und an den Haaren herbei gezogen. Wie gesagt, die paar Vollpfosten die es gibt sollen bestraft werden. Aber nicht mit kollegtiven Bestrafungen der gesamte Verein in mitleidenschaft gezogen werden!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jolu29 am 12.12.2012 um 09:10 Uhr bearbeitet
Freiburger Fankultur |#814
12.12.2012 - 10:36 Uhr
Zitat von freiburger04:

Alles richtig.
Außer das Magnesiumfackeln wirklich nur unter besonderen Umständen abgebrannt werden dürfen und nich extra-genhmigunsfähig sind!
Der Verein ist übrigens an evt. Schäden seiner Stadionbesucher haftbar (ergiebt sich auch aus deinen Zitaten), das können sie noch so auf dein Eintrittskarten ausschließen.
Pyro gehört nicht in Menschenmengen, darum geht es mir aber weniger.... die mittlerweile vorherrschende Dumpfheit der "richtigen Fans" ist viel schlimmer und hat mit Fan-/Stadionkultur nichts zu tun!


Naja Magnesiumfackeln dienen eigentlich dem Zweck, bei einer Notfalllage auf sich aufmerksam machen zu können, bspw. bei Schiffsunglücken oder in Not geratene Bergsteigern. Dir Fackel brennt immer, auch unter Wasser und durch die helle Flamme können Rettungshubschrauber oder Rettungsteam den in Not geratenen schneller Orten.
Alle Verwendungen ausserhalb dieses Zweckes bedarf einer Sondergenehmigung, jetzt kann mir keiner erzählen, dass er sich auf die Nord stellt und von dort gerettet werden will und daher die Fackel anmacht.
Im übrigen spreche ich nur über den Fall, dass man das im Stadion macht. Was die Leute ausserhalb machen ist mir ziemlich egal.
Freiburger Fankultur |#815
12.12.2012 - 10:46 Uhr
Zitat von freiburger04:
die mittlerweile vorherrschende Dumpfheit der "richtigen Fans" ist viel schlimmer und hat mit Fan-/Stadionkultur nichts zu tun!


Und bei so einem Satz kann man die Diskussion dann halt beenden. Früher war alles besser, alles neue ist schlecht. BlaBla. Da kann man nur empfehlen sich weit weg von Nord-Mitte zu stellen. Irgendwas in die Ohren stecken damit man diesen "richitgen FAns" bei ihrer "Dumpfheit" nicht zuhören muss und schon ist alles gut. Die 80er kommen nicht mehr zurück. In Freiburg vielleicht schade, auf ganz Deutschland betrachtet sehr gut oder wird die Gewalt der 80er und 90er Jahre einfach vergessen und so schlimm wie heute war es noch nie? Da muss ich dann wirklich lachen. Ich war so in den 90ern auf meinen ersten Spielen und da hatte ich bei einigen Spielen deutlich mehr Angst als heute.
Aber heute ist alles Dumpf... Dann also Back to Kutten und Hools! Kaiserslautern auswärts anfang der 90, da hätte man mal ein Papier "sicheres Stadionerlebnis" gebraucht. Heute braucht man da ein Papier "wie schütze ich mich vor der Polizei..."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JPG87 am 12.12.2012 um 10:48 Uhr bearbeitet
Freiburger Fankultur |#816
12.12.2012 - 11:32 Uhr
Zitat von jolu29:

Pro Spieltag gibt es in der Bundesliga und 2. Liga 1,6 verletzte Menschen, bei etwa 900.000 Besuchern...das ist verschwindet gering, im Vergleich zu irgendwelchen Festivals, Stadtfesten, dem Oktoberfest oder sonst irgendwelchen Veranstaltungen. Es wird aber so getan, als müsste man jeden Spieltag mit großer Angst ins Stadion gehen, als würde jederzeit die Gefahr bestehen von den "EIGENEN" Fans verprügelt zu werden. Das ist total lächerlich und an den Haaren herbei gezogen. Wie gesagt, die paar Vollpfosten die es gibt sollen bestraft werden. Aber nicht mit kollegtiven Bestrafungen der gesamte Verein in mitleidenschaft gezogen werden!


Kollektivstrafen sind richtig, weil die Vereine nicht gehandelt haben! Zb. traten die Ultras auch in Freiburg auf der Tribüne recht aggressiv auf. Manche kamen 5min. nach Spielbeginn und vertrieben Fans mit Gewaltandrohung von Stehplätzen die bereits Stunden für diesen Platz friedlich angestanden sind und auf den Spielbeginn gewartet haben. Von den Ordnern wurde das sogar noch unterstützt mit der Bedgründung: Das sind Ultras. Beschwerden wurden auf der Geschäftsstelle nicht ernstgenommen, man solle sich in so einem Fall an die Ordner wenden.
Die ganze Problematik wurde von vielen Vereinen verharmlost obwohl Italien als warnendes Beispiel bestand. Stadionverbote werden viel zu selten ausgesprochen

Vereine und Staat haben einige Jahre viel zugelassen und es als eine Normalität des Fussballs akzeptiert. Es kann doch nicht normal sein, dass Fans wie Schwerstverbrecher mit einer Hundertschaft der Polizei vom Abfahrtsort ihrer Bahn oder ihres Busses begleitet werden müssen und an Bahnhöfen oder Raststätten die Polizei aufmarschieren muss, damit keine Übergriffe stattfinden. Es ist eine logistische Aufgabe Fangruppen zu trennen, damit "Chaoten" nicht aufeinander losgehen. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion müssen die Fans von der Polizei eingekesselt werden. Nach dem Spiel müssen sie im Block verweilen, bis die Fans der Gegner sich verstreut haben und man sie zurück zum Bahnhof eskortieren kann.
In Stadien, an Raststätten, Bahnhöfen, Parkplätzen herrschen teils Zustände wie bei Aufständen oder Unruhen. Züge werden grundsätzlich stark beschädigt, dennoch lässt man weiterhin Sonderzüge fahren, weil man so das Problem bündeln kann. Auch wenn die Politik den Druck auf Fans und Vereine erhöht, ist mMn vorallem der Staat in der Pflicht Straftäter zu ermitteln und sie von Stadien usw. fernzuhalten. Evtl. müssen dafür Gesetze erweitert werden. Die Vereine können und dürfen nur mithelfen.

Die geringe Zahl von Verletzten ist den Betroffenen egal. Wer arbeitsunfähig wird, auf einem Auge erblindet oder gar im Rollstuhl sitzt, erfreut sich nicht an dieser Quote. Jeder Verletzte ist einer zuviel und darf das auf keinen Fall verharmlosen, sondern muss versuchen die Zahl der Verletzten weiter zu reduzieren. Der Riesenaufwand den zb. die Polizei betreibt, findet in diesem Umfang auf Volksfesten nicht statt. Die häufigste Ursache auf Festen ist der Alkgenuss gefolgt von Schnitten an Gläsern,Flaschen, Porzellan und Scherben die im Massengeschäft nicht mit der nötigen Sorgfalt behandelt werden.
Freiburger Fankultur |#817
12.12.2012 - 11:53 Uhr
Zitat von JPG87:
Zitat von freiburger04:
die mittlerweile vorherrschende Dumpfheit der "richtigen Fans" ist viel schlimmer und hat mit Fan-/Stadionkultur nichts zu tun!


Und bei so einem Satz kann man die Diskussion dann halt beenden. Früher war alles besser, alles neue ist schlecht. BlaBla. Da kann man nur empfehlen sich weit weg von Nord-Mitte zu stellen. Irgendwas in die Ohren stecken damit man diesen "richitgen FAns" bei ihrer "Dumpfheit" nicht zuhören muss und schon ist alles gut. Die 80er kommen nicht mehr zurück. In Freiburg vielleicht schade, auf ganz Deutschland betrachtet sehr gut oder wird die Gewalt der 80er und 90er Jahre einfach vergessen und so schlimm wie heute war es noch nie? Da muss ich dann wirklich lachen. Ich war so in den 90ern auf meinen ersten Spielen und da hatte ich bei einigen Spielen deutlich mehr Angst als heute.
Aber heute ist alles Dumpf... Dann also Back to Kutten und Hools! Kaiserslautern auswärts anfang der 90, da hätte man mal ein Papier "sicheres Stadionerlebnis" gebraucht. Heute braucht man da ein Papier "wie schütze ich mich vor der Polizei..."


Kanst oder willst du das nicht verstehen?
Früher war nicht alles besser, SC-Spiele verfolge ich seit 1980. Wenn du dich vor der Polizei schützen mußt, hast du definitiv ein Problem.
Vor den Herrschaften müssen sich 99,9% der Stadionbesucher definitiv nicht schützen, im Gegenteil. Mit denen kann man nämlich durchaus nett plaudern, früher wie heute.
Warst du beim letzten Spiel? Gefühlte 120 Minuten "Freiburg, Freibuuurg-Gegröle". Das ist Stimmung, kreativ oder einfallsreich?
Da war es früher in der Tat besser.

Was die Angst angeht:
Weder bei Spielen im Dreisamstadion noch im Mösle (ja, ab und an bin ich auch bei der 2.Mannschaft zu Gast) habe ich Probleme mit Gästefans gehabt. OK, ich tummele mich auch nicht an Brennpunkten und provoziere auch nicht.

Das Sicherheitskonzept ist Chaoten geschuldet, die sich überhaupt nicht für den Sport an sich interessieren. Das bezieht sich nicht auf den SC.
Ja, es wird kollektiv bestraft, wenn du es so nennen möchtest. Aber nur aus dem Grund, weil meist eine kleine Masse einzelne Idio*** deckt.

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Klassenziel: Klassenerhalt 2017/18 ohne Umweg!
Freiburger Fankultur |#818
12.12.2012 - 12:58 Uhr
Zitat von freiburger04:

Früher war nicht alles besser, SC-Spiele verfolge ich seit 1980. Wenn du dich vor der Polizei schützen mußt, hast du definitiv ein Problem.
Vor den Herrschaften müssen sich 99,9% der Stadionbesucher definitiv nicht schützen, im Gegenteil. Mit denen kann man nämlich durchaus nett plaudern, früher wie heute.


Ich zitire mal nur das, beim anderen kommen wir nicht auf einen Nenner, aber das ist ja auch ok :) so hat halt jeder seine Sicht

Warst du In Kaisierslautern letztes Jahr? Willst du sagen, dass die Kinder (vll so 12) die da vor lauter Angst angefangen haben zu heulen zu den 0.01% gehören? Natürlich war das eine Ausnahme aber in diesem Fall haben Polizisten teilweise friedliche SC Fans geschlagen die den "Fehler" gemacht haben gleichzeitig mit den Ultras den Block zu verlassen. Aber deine Argumentation mit denn 99,9% zeigt halt einfach sehr gut wie du in diesem Zusammenhang denkst. Wen jemand so klar in gut und schlecht und richtig und falsch denkt, dann wird man ihn nicht überzeugen. Mir ist solches Denken immer etwas suspekt, egal von welcher Seite. Aber ist sicher ziemlich gut für einen selber, wenn man so klar weiß was richtig ist. Man kann dir nur wünschen, dass du auch weiterhin immer an die richtigen Ordner und Polizisten kommst :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JPG87 am 12.12.2012 um 12:59 Uhr bearbeitet
Freiburger Fankultur |#819
12.12.2012 - 13:39 Uhr
Überleg doch einfach mal warum die Polizisten so aggressiv sind oder warum die Polizisten im Zusammenhang mit Gästefans oder bei Auswärtsfahrten drauf losknüpppelt und dann fragt?

Oder willst du mir im Ernst erzählen, dass Polizisten alle generell absolut gewalttätig sind? Wann passieren denn Übergriffe: Tag der Arbeit in manchen Gebieten, Tag der dt. Einheit mancherorts und ..... momentan bei Fussballspielen. Und genau da würde ich an deiner Stelle wirklich nochmal anfangen, zu überlegen, wer der Verursacher der Lage momentan ist.

Ich will jetzt nicht nochmal alles wiederholen, vielleicht solltest du nicht nur auf die letzte Meinung antworten, sondern durchaus auch das Geschreibsel der anderen durchlesen.

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SC Freiburg - Figueirense Futebol Clube - TUS Lörrach-Stetten - Freiburger FC
Freiburger Fankultur |#820
12.12.2012 - 13:46 Uhr
@Marco ich bin strikt gegen Kollektivstrafen, weil sie meinem Gerechtigkeitssinn widersprechen. Denn letztendlich werde auch ich bestraft, wenn der Verein bestraft wird. Der Verein erhöht bspw. die Ticketpreise, um die gezahlten Strafgelder wieder reinzuholen, das sehe ich nicht ein.

Ein anderes Beispiel: ein paar Mitarbeiter einer Abteilung bauen Mist, aufgrund der Verluste wird die ganze Abteilung aufgelöst (Kollektivstrafe). Das finde ich ungerecht, wenn das der ein oder gerechtfertigt findet okay, aber ich kann mit solchen Maßnahmen nicht leben.

Zudem sehe ich in Freiburg keine kriegsähnlichen Zustände, ich musste noch nie unter Polizeischutz vom Bahnhof zum Stadion fahren und umgekehrt. Ich habe schon tausende von anderen Fans in der Stadt erlebt und mich niemals bedroht gefühlt. Deine Situation im Stehplatzbereich gab es schon immer, das ist kein neues Phänomän (was trotzdem nicht okay ist). Mein Eindruck: hier wird etwas aufgebauscht, was es so gar nicht gibt. Warum? Keine Ahnung.

@Romboman wärst du in diesem Fall von einem Polizisten geschlagen worden würdest du anders darüber denken. Einfach unglaublich was hier manch einer als "gerechtfertigt" einstuft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jolu29 am 12.12.2012 um 13:48 Uhr bearbeitet
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