Ex-Lautrer
31.07.2015 - 09:17 Uhr
02.12.2025 - 17:29 Uhr
Zitat von Lautrer1900
Sehe darin auch 0 Sinn oder Notwendigkeit (aus unserer Sicht). Klar war er in seiner Zeit hier beliebt, dass waren aber viele viele andere auch in Ihrer Zeit bei uns. Wenn jeder von denen dann in den Verein eingebunden wird dann hätten wir einige Stellen zu besetzen...
Also nicht falsch verstehen, ich mag und mochte Boyd. Aber wenn Ihm jetzt nicht nachhängt das er in seinem neuen Gebiet ein Trainertalent sein KÖNNTE dann sehe ich hier 0 Gründe das zu tun.
Ihm weiterhin alles Gute , er wollte ja hier in der Region bleiben wegen der Familie und idealerweise dann auch ne Perspektive für nach der Karriere haben. Die Tür ist ja nun aufgegangen (wenn auch beim falschen Club 😅)
Zitat von Dingmader
Boyd wird Jugend- und Stürmertrainer beim Waldhof.
Zitat von Laudan
wird er in die vereinsstrukturen eingebunden. So zumindest mein Wunsch.
Zitat von CanisMajoris99
Und dann ???
Und dann ???
wird er in die vereinsstrukturen eingebunden. So zumindest mein Wunsch.
Boyd wird Jugend- und Stürmertrainer beim Waldhof.
Sehe darin auch 0 Sinn oder Notwendigkeit (aus unserer Sicht). Klar war er in seiner Zeit hier beliebt, dass waren aber viele viele andere auch in Ihrer Zeit bei uns. Wenn jeder von denen dann in den Verein eingebunden wird dann hätten wir einige Stellen zu besetzen...
Also nicht falsch verstehen, ich mag und mochte Boyd. Aber wenn Ihm jetzt nicht nachhängt das er in seinem neuen Gebiet ein Trainertalent sein KÖNNTE dann sehe ich hier 0 Gründe das zu tun.
Ihm weiterhin alles Gute , er wollte ja hier in der Region bleiben wegen der Familie und idealerweise dann auch ne Perspektive für nach der Karriere haben. Die Tür ist ja nun aufgegangen (wenn auch beim falschen Club 😅)
Finde ein Boyd mit einem Jugendtrainerjob - aber hauptsächlich dazu ein wenig Fangesicht und Menschenfänger für die Amerikaner zu sein, etwas Content für Social-Media in diese Richtung, etc. - hätte bei uns durchaus gehörigen Mehrwert haben können.
Die Karte "Amis" wird mir insgesamt eben immernoch viel zu wenig bespielt - nicht umsonst wünsche ich mir gefühlt seit Jahren (vor und nach Boyd) jede Transferphase mindestens einmal einen Amerikaner.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Localhero am 02.12.2025 um 17:29 Uhr bearbeitet
08.12.2025 - 09:34 Uhr
Zitat von deadflower
Ich kann dieses glorifizieren von Runjaic nicht mehr lesen. Wo hat der denn irgendwo erfolgreich spielen lassen? Und wo ansehnlich? Bei uns jedenfalls nicht (vielleicht danach in Polen irgendwann).
Der Fußball im Herbst 2013 und über weite Strecken der Saison 14/15 war mit 09/10 der beste, den man hier in den vergangenen 20 Jahren angeboten bekam. Für die Rückrunde 13/14 würde ich das nicht sagen. Ich kann dieses glorifizieren von Runjaic nicht mehr lesen. Wo hat der denn irgendwo erfolgreich spielen lassen? Und wo ansehnlich? Bei uns jedenfalls nicht (vielleicht danach in Polen irgendwann).
Dass Runjaic nirgendwo erfolgreich gewesen sei, halte ich für eine starke Meinung. Der hat in Darmstadt aus dem Nichts was aufgebaut, der hat in einem Duisburger Umfeld, das massiv am Straucheln war, eine absolut solide Saison gespielt und die Mannschaft nach einem Horrorstart unter Reck ins untere Mittelfeld geführt.
13/14 hätte man aufsteigen müssen. Da gibt es angesichts des exquisit besetzten Kaders kein Vertun. Mit Blick darauf, wie man die Liga von seinem ersten Spiel an bis Weihnachten dominierte und wie man im Pokal Bundesligist Hertha und an der Alten Försterei Union schlug und in Leverkusen auf Augenhöhe war, kann er mit seinem fußballerischen Ansatz an sich aber nicht so verkehrt gelegen haben.
14/15 ist m.E. anders zu bewerten als 12/13 und 13/14. Vor dieser Saison konnte man nicht mehr aus dem Vollen schöpfen, sondern musste mit Zoller und vor allem Torréjon richtig Qualität abgeben. Es war keine Selbstverständlichkeit, mit der jungen Truppe da oben mitzuspielen, zumal nach Dick und Idrissou im Sommer über den Winter mit Lakic ein weiterer Führungsspieler verschachert und mit Sippel einer … ich formuliere es diplomatisch … „geschwächt“ wurde. Es blieb Karl als einziger Routinier. Dass diese Truppe mit etlichen hochtalentierten, aber unerfahrenen Leihspielern mit ungeklärterer Zukunft im Endspurt auseinanderbrach, war für die weitere Vereinsentwicklung fürchterlich. Das kann man aber nicht (primär) dem Trainer ankreiden, sondern ganz überwiegend der Kaderplanung.
Seine Entlassung im Herbst 2015 war völlig unnötig. Entweder erkennt man im Sommer, dass der Trainer beim Umfeld aufgrund seines nicht goutierten Fußballs und des zweimaligen Scheiterns am Aufstieg verbrannt ist und entlässt ihn gleich. Oder man spricht Tacheles mit den Leuten, verweist auf die massiv sinkenden wirtschaftlichen Möglichkeiten und gibt einem Trainer, der schon gezeigt hatte, dass er mit so einer Situation umgehen kann, mit dem neuen und schlechteren Kader Zeit. Man entschied sich bekanntermaßen für den Mittelweg… Dass man 15/16 nicht wieder auf Anhieb vorne mitspielen würde, war sonnenklar. Aber es wurde mit dem Wechsel auf Fünfstück ja viel besser, vor allem fußballerisch.
Die Station bei Sechzig liest sich nicht besonders gut. Auch das muss man aber in den Kontext setzen. Stichwort Ismaik und Aufstiegsambitionen. Der gleiche Kader ist in dieser Saison dann unter dem Nachfolger übrigens abgestiegen.
Die Zeit in Polen kann ich nur anhand der Daten bewerten. Da sieht es so aus, als habe er ein Team aus dem Mittelfeld in die Top 3 geführt und sich darüber für Topteam Legia interessant gemacht. Die Zeit dort dürfte mit Platz 2 und einem Pokalsieg insgesamt den Erwartungen entsprochen haben. Und er hat sich dadurch für einen Serie A-Club empfohlen, den er nach einem Beinahe-Abstieg 23/24 ins Tabellenmittelfeld geführt hat. Gar nicht so schlecht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 08.12.2025 um 10:03 Uhr bearbeitet
08.12.2025 - 11:59 Uhr
Da ich das mit einer Nebenbemerkung wieder losgetreten hatte: Es ging mir um einen Trainer wie Runjaic, der einfach taktisch stärker ist als Lieberknecht. Es ging mir nicht um Runjaic als Person, auch wenn der der einzige Trainer war, bei dem ich vermute, dass "Ruhe und Kontinuität" uns auf Sicht vorangebracht hätten. Aber einschränkend muss man auch dazu sagen, dass er sein Motto "Höher stehen" bei uns nicht ansatzweise bis zum Ende durchgehalten hat.
Ich denke allerdings, man sollte als Trainer noch ein anderes Rezept haben, als über den ganze Platz Mann gegen Mann zu spielen. In der BL wäre dies für einen Aufsteiger mit naturgemäß niedrigerer individuellen Qualität ohnehin absolut keine taktische Option mehr; und zwar in keinem einzigen Spiel. Und dann? Ich mag Torsten, aber in der Hinsicht traue ich ihm wenig bis rein gar nichts zu.
Ich denke allerdings, man sollte als Trainer noch ein anderes Rezept haben, als über den ganze Platz Mann gegen Mann zu spielen. In der BL wäre dies für einen Aufsteiger mit naturgemäß niedrigerer individuellen Qualität ohnehin absolut keine taktische Option mehr; und zwar in keinem einzigen Spiel. Und dann? Ich mag Torsten, aber in der Hinsicht traue ich ihm wenig bis rein gar nichts zu.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 08.12.2025 um 12:00 Uhr bearbeitet
08.12.2025 - 13:35 Uhr
Zitat von @FCK-Tribun
Dass Runjaic nirgendwo erfolgreich gewesen sei, halte ich für eine starke Meinung. Der hat in Darmstadt aus dem Nichts was aufgebaut, der hat in einem Duisburger Umfeld, das massiv am Straucheln war, eine absolut solide Saison gespielt und die Mannschaft nach einem Horrorstart unter Reck ins untere Mittelfeld geführt.
Dass Runjaic nirgendwo erfolgreich gewesen sei, halte ich für eine starke Meinung. Der hat in Darmstadt aus dem Nichts was aufgebaut, der hat in einem Duisburger Umfeld, das massiv am Straucheln war, eine absolut solide Saison gespielt und die Mannschaft nach einem Horrorstart unter Reck ins untere Mittelfeld geführt.
Dem würde ich mich anschließen wollen und ergänzen, dass er meines Wissens nach momentan keinen erfolgreicheren angestellten Ex-FCK-Trainer gibt als Runjaic.
Neben seinen Pokalgewinen in Polen trainert er mittlerweile in der Serie A Udine und hat diesen Verein (nach momentanen Stand) in ruhige Fahrwasser gebracht. Das ist alles andere als selbstverständlich!
Auch wenn es rein spekulativ ist, bin ich immer noch der Meinung, dass er bei einem Aufstieg die beste Option für die 1. Liga gewesen wäre, um sich dort zu etablieren. Das war schon arg unglücklich, jedes mal so knapp zu scheitern.
Gerade in der 1. Liga hat man viel bessere Chancen, wenn man spielerisch dagegen halten kann. Teams, die sich hinten hereinstellen und mauern, haben es als Aufsteiger nicht selten besonders schwer. Das mag in der 2. Liga noch gut gehen, aber in der 1. Liga wird man über kurz oder lang bestraft.
Ich verstehe aber auch, dass der erste Schritt (in diesem Fall der Aufstieg) vor dem 2. gemacht werden muss. Das hat er unterm Strich nicht geschafft.
23.12.2025 - 23:42 Uhr
Kwasniok ist ein Show-Man, der sowas wie Demut nicht kennt. Damit passt er perfekt zu Köln, solange er auch entsprechend Erfolg hat. Platz 11 liest sich zwar gut, aber sie sind nur 4 Punkte von einem direkten Abstiegsplatz weg.
Seit dem 9. Spieltag haben sie nicht mehr gewonnen, im Pokal sind sie raus und die nächsten Gegner heißen Heidenheim, Bayern, Mainz, Freiburg, Wolfsburg.
Heidenheim, Mainz und Wolfsburg stehen noch hinter Köln, gegen Bayern holen sie unter normalen Umständen nix. Wenn sie die direkten Duelle mit den Abstiegskonkurrenten größenteils verkacken, steht Köln im Februar auf einem Abstiegsplatz. Und dann heißen die nächsten Gegner Leipzig und Stuttgart.
Es kann also für Kwasniok ein sehr ungemütlicher Karneval werden, der steht im Januar massiv unter Druck.
Dass Ragnar auf der Bank heulend zusammensackt spricht nicht unbedingt dafür, dass das Team mental top vorbereitet auf so eine Drucksituation ist und der Trainer wird es aus dem Fundus seiner nicht vorhandenen Erfahrung auch nicht unbedingt beruhigen können.
Dass Ragnar im Kölner Sturm nicht gesetzt ist, kann ich allerdings bei allen Anpassungsschwierigkeiten, die zu erwarten waren, nicht verstehen. Es ist nicht so, dass Bülter und Waldschmitt da jetzt Bäume ausreißen. Wenn man nach Kicker-Noten geht ist Ragnar übrigens nach Torwart Schwäbe, Schmid (der bis zu seiner Verletzung eine Bomben-Saison gespielt hat) und El Mala der notenbeste Kölner.
Seit dem 9. Spieltag haben sie nicht mehr gewonnen, im Pokal sind sie raus und die nächsten Gegner heißen Heidenheim, Bayern, Mainz, Freiburg, Wolfsburg.
Heidenheim, Mainz und Wolfsburg stehen noch hinter Köln, gegen Bayern holen sie unter normalen Umständen nix. Wenn sie die direkten Duelle mit den Abstiegskonkurrenten größenteils verkacken, steht Köln im Februar auf einem Abstiegsplatz. Und dann heißen die nächsten Gegner Leipzig und Stuttgart.
Es kann also für Kwasniok ein sehr ungemütlicher Karneval werden, der steht im Januar massiv unter Druck.
Dass Ragnar auf der Bank heulend zusammensackt spricht nicht unbedingt dafür, dass das Team mental top vorbereitet auf so eine Drucksituation ist und der Trainer wird es aus dem Fundus seiner nicht vorhandenen Erfahrung auch nicht unbedingt beruhigen können.
Dass Ragnar im Kölner Sturm nicht gesetzt ist, kann ich allerdings bei allen Anpassungsschwierigkeiten, die zu erwarten waren, nicht verstehen. Es ist nicht so, dass Bülter und Waldschmitt da jetzt Bäume ausreißen. Wenn man nach Kicker-Noten geht ist Ragnar übrigens nach Torwart Schwäbe, Schmid (der bis zu seiner Verletzung eine Bomben-Saison gespielt hat) und El Mala der notenbeste Kölner.
24.12.2025 - 00:18 Uhr
Wenn man die Kommentare der ÄfZe Fans so liest, dann ist im Prinzip jeder für die Trainerentlassung und das obwohl sie auf Platz 11 in der Buli stehen. Es werden Wechsel kritisiert, Trainer hätte keinen Plan etc.. kommt mir alles sehr bekannt vor. Bester Kommentar für micht war sinngemäß: "Kwasniok mag ein guter Trainer zu sein, aber für den FC momentan nicht". So oder so ähnlich denke ich auch über Torsten L. grade. Auch wenn er schon paar Mal aufgestiegen ist, hat er genau so paar mal komplett versagt. Und im Moment denke ich leider, dass er zum FCK mit seiner Spielidee nicht passt.
27.12.2025 - 09:54 Uhr
Zitat von XDanowarX
Das war ja auch mit Ansage, dass er zur Konkurrenz wechselt.
Das war ja auch mit Ansage, dass er zur Konkurrenz wechselt.
Zor nahm damals das Angebot des FCK nicht an. Nicht umgekehrt!
Er fühlte sich zu höherem berufen, was jetzt nicht sonderlich verwerflich ist. Als nix daraus wurde ging’s zu der Astoria in die Regio, was immer noch „besser“ zu sein scheint für ihn als bei uns in der Zwoten mit Nachwuchsprofivertrag. Der Junge hat(te) halt einfach keine Geduld und/oder ist schlecht beraten. Er hätte langfristig der Top Ritter Nachfolger werden können. Nur halt nicht sofort. Ob er sich nachhaltig bei der Konkurrenz im Profifußball durchsetzen wird wird man dann sehen. Ich für meinen Teil meine dass ihm ein behutsamer Aufbau bei uns gut getan hätte. Aber wer nicht will der hat schon.
😉
Just my two cents
27.12.2025 - 11:41 Uhr
Zitat von Josh_Simpson
Naja das gehört zum ABC der Karriereplanung und wird von Bayern bis Paderborn überall praktiziert. Wenn er damit ein Problem gehabt hat, dann wäre er jetzt nicht gerade gut beraten gewesen.
Zitat von Vic Dorn
Und du bist dir sicher, dass der Spieler das gewollt hätte?
Zitat von Josh_Simpson
Naja Profivertrag und sofort in die dritte Liga verleihen. So wie es jeder andere Zweitligist auch macht. Ich denke das wäre durchaus möglich gewesen. Der Markt wäre sicherlich da gewesen.
Naja Profivertrag und sofort in die dritte Liga verleihen. So wie es jeder andere Zweitligist auch macht. Ich denke das wäre durchaus möglich gewesen. Der Markt wäre sicherlich da gewesen.
Und du bist dir sicher, dass der Spieler das gewollt hätte?
Naja das gehört zum ABC der Karriereplanung und wird von Bayern bis Paderborn überall praktiziert. Wenn er damit ein Problem gehabt hat, dann wäre er jetzt nicht gerade gut beraten gewesen.
Genau Letzteres scheint doch die Krux bei ihm zu sein. Ganz ehrlich, welcher junge aufstrebende NLZ-Absolvent geht schon freiwillig zu einem Viertligisten ohne große Ambitionen, wenn er die Chance erhält, sich fürs Profiteam des Zweitligisten aufzudrängen, der ihn ausgebildet hat? Ganz viele andere Spieler hätten sich an Zors Stelle dieses eine Versuchsjahr in Lautern gegeben und hätten sich sogar über die Chance gefreut - und wenn es dann nach ein paar Wochen oder zwei bis drei Monaten auf ein Nicht-Etablieren im Profiteam hinausgelaufen wäre, dann hätte der FCK sich ab dem Winter garantiert keiner Leihe in Liga Drei verschlossen. Ich bin mir relativ sicher, dass solche Themen in den Verhandlungen zur Sprache kamen - der FCK lebt ja schließlich nicht hinter dem Mond. Zumindest nicht mehr, seit die sportliche Leitung weiter professionalisiert wurde und ihre Kompetenz nachgewiesen hat, indem sie Juwelen wie Skyttä, Joly und Kim an Land gezogen hat. Aber anscheinend hat der Spieler einfach andere und sehr konkrete Vorstellungen gehabt, wie das ABC seiner Karriereplanung aussehen soll. Und dann machst du als Verein nichts. Du lässt dir entweder die Vorstellungen des Spielers eins zu eins aufdiktieren, oder du lässt ihn ziehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 27.12.2025 um 11:42 Uhr bearbeitet
27.12.2025 - 12:11 Uhr
Das größte Problem an der Causa Zor liegt mMn am Verhalten vom Verein, dass man dem Spieler keine direkten Zeichen gegeben hat. Der Junge hat eine klasse Hinrunde gespielt. In der ersten Mannschaft wurden zur Winterpause Spieler mehr oder weniger öffentlich aussortiert. Hätte man diesen Spieler dann mit ins Trainingslager der Profis genommen, hätte er auch das Risiko Oberliga in Kauf genommen und hätte eventuell verlängert. So hat man statt Zor dann doch lieber einen aussortierten Abiama mitgenommen. Das hätte mir an Zors Stelle auch als Zeichen gereicht.
Wenn ich als Spieler also den Eindruck habe, dass ich trotz meiner Leistung ohnehin nicht für oben in Betracht komme, hätte ich mich auch nach Alternativen umgesehen. Am Ende hat der Spieler vermutlich alles richtig gemacht (wobei er unter Lieberknecht eventuell auch eine Chance in Liga 2 erhalten hätte).
Jetzt gehen die Zeichen zum Glück in die richtige Richtung und Jungs wie Haas, Hofmeister und Co. erhalten regelmäßig Kaderplätze und das ist das Zeichen, was man den Jungs geben muss. Warme Worte oder Geld reichen da nicht aus.
Wenn ich als Spieler also den Eindruck habe, dass ich trotz meiner Leistung ohnehin nicht für oben in Betracht komme, hätte ich mich auch nach Alternativen umgesehen. Am Ende hat der Spieler vermutlich alles richtig gemacht (wobei er unter Lieberknecht eventuell auch eine Chance in Liga 2 erhalten hätte).
Jetzt gehen die Zeichen zum Glück in die richtige Richtung und Jungs wie Haas, Hofmeister und Co. erhalten regelmäßig Kaderplätze und das ist das Zeichen, was man den Jungs geben muss. Warme Worte oder Geld reichen da nicht aus.
27.12.2025 - 12:38 Uhr
Zitat von Wingman_7
Ich frage mich allerdings ob man Zors Ausnahmetalent damals nicht er- oder verkannt hat, wenn er wie hier im Thread kolportiert tatsächlich vier Mal unter MA im Profitraining habe „vorspielen“ dürfen. Da wäre man doch an einem solchen „High-Ceiling“-Spieler gar nicht vorbeigekommen oder doch?
Gruß,
W7
Ich frage mich allerdings ob man Zors Ausnahmetalent damals nicht er- oder verkannt hat, wenn er wie hier im Thread kolportiert tatsächlich vier Mal unter MA im Profitraining habe „vorspielen“ dürfen. Da wäre man doch an einem solchen „High-Ceiling“-Spieler gar nicht vorbeigekommen oder doch?
Gruß,
W7
Ist Zor denn wirklich ein solches Ausnahmetalent? Herausragende Leistungen in der Regionalliga machen einen Spieler ja nicht automatisch zum neuen Superjuwel in der deutschen Fußballlandschaft. Vielleicht halten wir alle einfach mal die Bälle ein bisschen flach und warten erst einmal die weitere Entwicklung des Spielers ab.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie viele von uns einen Mika Haas für nicht zweitligatauglich hielten und dies auch mehr als deutlich so äußerten, als es sich abzeichnete, dass er gegen Schalke zu seinem Startelfdebüt kommen wird. Die Realität hat diejenigen Leute schnell eines Besseren belehrt.
Bei Zor verhält sich die Sache irgendwie genau anders rum: Sehr viele Leute scheinen in ihm (mal überzeichnet gesprochen) einen neuen Musiala oder sowas in der Art zu sehen. Das kann ja sogar stimmen, aber aktuell weiß es doch noch keiner so genau.
Vielleicht sollten wir ein bisschen weniger so tun, als ob wir genau Bescheid wüssten, wie der weitere Karriereweg unserer (Ex-)Talente aussieht?
Um nur mal zwei "Extreme" heraufzubeschwören: Wir haben erlebt, wie ein lange übersehener Klose sich entwickelt hat. Wir haben erlebt, wie ein früh gehypter Alidou sich entwickelt hat. In beide Richtungen ist also alles möglich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 27.12.2025 um 12:41 Uhr bearbeitet
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