| Geburtsdatum | 17.03.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Bosnien-Herzegowina |
| Größe | 1,92m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Schalke 04 |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 29 | 8 | 3 | ||
![]() | 2. Bundesliga | 11 | 6 | 3 | |
![]() | Serie A | 11 | - | - | |
![]() | Conference League | 5 | 1 | - | |
![]() | UECL Quali | 2 | 1 | - | |
Edin Dzeko [10]
21.01.2026 - 19:04 Uhr
16.03.2026 - 16:14 Uhr
Zitat von Runaway
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SaltyBoi04 am 16.03.2026 um 16:18 Uhr bearbeitet
16.03.2026 - 16:42 Uhr
Meinen Respekt für deine Tätigkeit als Schiedsrichter in der heutigen Zeit und für die faire Einordnung der Dzeko Karte - immerhin als Schalke Fan!
Aber auch deine Ausführung sowie alles weitere rund um Schiedsrichter und VAR am Wochenende festigt mich nur weiter in meiner Meinung- weg mit dem VAR!
Er war und ist bestenfalls eine Verschlimmbesserung!
Die Schiedsrichter werden gefühlt immer unsicherer um nicht zu sagen schlechter dadurch.
Und sie sind längst keine „Spielleiter“ mehr im klassischen Sinne.
Das mehr an Gerechtigkeit das er doch bringt wird durch die unzähligen Probleme konterkariert uns steht in keinem guten Verhältnis.
Wenn es unbedingt sein muss - halb oder vollautomatische Abseitstechnik und Entscheidung sowie die Torlinientechnik.
Alles andere wird von Schiedsrichter Gespannen im
„Echtzeit Eindruck“ entschieden und mit Fehlern leben wir - so wie das früher hundert Jahre auch möglich war.
Und das „es geht um viel Geld Argument“ ist keines - denn es ging schon immer um viel!
Der Fußball hat immer gut damit gelebt und wurde groß dadurch, daß er vom Bollzplatz bis zur CL nach den gleichen „einfachen“ Regeln gespielt wurde.
Dann kann man diese pseudo akademischen Erklärungsversuche und Interpretationshilfen rund um das Habdspiel usw. auch gleich wieder abschaffen!
2 mal 11 Spieler und ein Schiedsrichter von mir aus Gespann das entscheidet und für die Kaufzeit des Spiels als Entscheidungsinstanz einfach mal akzeptiert wird!
Die Welt ist und wird doch ohnehin niemals gerecht sein!
Philosophie Abdrift aus!
Aber auch deine Ausführung sowie alles weitere rund um Schiedsrichter und VAR am Wochenende festigt mich nur weiter in meiner Meinung- weg mit dem VAR!
Er war und ist bestenfalls eine Verschlimmbesserung!
Die Schiedsrichter werden gefühlt immer unsicherer um nicht zu sagen schlechter dadurch.
Und sie sind längst keine „Spielleiter“ mehr im klassischen Sinne.
Das mehr an Gerechtigkeit das er doch bringt wird durch die unzähligen Probleme konterkariert uns steht in keinem guten Verhältnis.
Wenn es unbedingt sein muss - halb oder vollautomatische Abseitstechnik und Entscheidung sowie die Torlinientechnik.
Alles andere wird von Schiedsrichter Gespannen im
„Echtzeit Eindruck“ entschieden und mit Fehlern leben wir - so wie das früher hundert Jahre auch möglich war.
Und das „es geht um viel Geld Argument“ ist keines - denn es ging schon immer um viel!
Der Fußball hat immer gut damit gelebt und wurde groß dadurch, daß er vom Bollzplatz bis zur CL nach den gleichen „einfachen“ Regeln gespielt wurde.
Dann kann man diese pseudo akademischen Erklärungsversuche und Interpretationshilfen rund um das Habdspiel usw. auch gleich wieder abschaffen!
2 mal 11 Spieler und ein Schiedsrichter von mir aus Gespann das entscheidet und für die Kaufzeit des Spiels als Entscheidungsinstanz einfach mal akzeptiert wird!
Die Welt ist und wird doch ohnehin niemals gerecht sein!
Philosophie Abdrift aus!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kopfschuss am 16.03.2026 um 16:46 Uhr bearbeitet
16.03.2026 - 16:54 Uhr
Zitat von SaltyBoi04
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Zitat von Runaway
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Respekt für deine Tätigkeit in der heutigen Zeit.
Trotzdem stellt sich mir das als weiterhin Unklar dar. Dzeko geht nicht proaktiv in den Zweikampf, im Gegenteil er bleibt sogar stehen und dreht sich nur. Chakroun kommt vielmehr in den Zweikampf. Im Prinzip rennt er in den Fuß von Dzeko rein, der die ganze Zeit nur auf den Ball guckt. Dzeko war auch noch näher am Ball dran als Chakroun.
Für mich ist die Entscheidung weiterhin zu hart. Es ist nicht so, das der Schiri keine Möglichkeitenhätte seine Entscheidung zu prüfen. Er könnte sich das ganze auch am Bildschirm anschauen und sehen, das von Dzeko keine Dynamik ausgeht. Aber nein, auf diese Hilfsmittel wird komplett verzichtet und das kann nicht angehen. Dann ist dieser ganze VAR-Scheiß überflüssig und gleicht eher einem Würfelspiel.
16.03.2026 - 17:38 Uhr
Zitat von WupperChris
Respekt für deine Tätigkeit in der heutigen Zeit.
Trotzdem stellt sich mir das als weiterhin Unklar dar. Dzeko geht nicht proaktiv in den Zweikampf, im Gegenteil er bleibt sogar stehen und dreht sich nur. Chakroun kommt vielmehr in den Zweikampf. Im Prinzip rennt er in den Fuß von Dzeko rein, der die ganze Zeit nur auf den Ball guckt. Dzeko war auch noch näher am Ball dran als Chakroun.
Für mich ist die Entscheidung weiterhin zu hart. Es ist nicht so, das der Schiri keine Möglichkeitenhätte seine Entscheidung zu prüfen. Er könnte sich das ganze auch am Bildschirm anschauen und sehen, das von Dzeko keine Dynamik ausgeht. Aber nein, auf diese Hilfsmittel wird komplett verzichtet und das kann nicht angehen. Dann ist dieser ganze VAR-Scheiß überflüssig und gleicht eher einem Würfelspiel.
Zitat von SaltyBoi04
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Zitat von Runaway
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Respekt für deine Tätigkeit in der heutigen Zeit.
Trotzdem stellt sich mir das als weiterhin Unklar dar. Dzeko geht nicht proaktiv in den Zweikampf, im Gegenteil er bleibt sogar stehen und dreht sich nur. Chakroun kommt vielmehr in den Zweikampf. Im Prinzip rennt er in den Fuß von Dzeko rein, der die ganze Zeit nur auf den Ball guckt. Dzeko war auch noch näher am Ball dran als Chakroun.
Für mich ist die Entscheidung weiterhin zu hart. Es ist nicht so, das der Schiri keine Möglichkeitenhätte seine Entscheidung zu prüfen. Er könnte sich das ganze auch am Bildschirm anschauen und sehen, das von Dzeko keine Dynamik ausgeht. Aber nein, auf diese Hilfsmittel wird komplett verzichtet und das kann nicht angehen. Dann ist dieser ganze VAR-Scheiß überflüssig und gleicht eher einem Würfelspiel.
Wenn wir auf der rein regeltechnischen Ebene bleiben und das nicht vermischen: Es geht nicht darum, Dzeko geht proaktiv mit dem Fuß nach oben mit offener Sohle. Es geht da weniger darum, dass er den Spieler nicht sieht - sonst könntest du ja immer so argumentieren bei schneller Drehung. Chakroun geht halt natürlich normal zum Ball und wird dann von Edin Dzeko mit offener Sohle erwischt, Dzeko zieht aber zurück – entscheidend ist aber trotzdem der volle Treffer mit der Sohle. Er rennt nicht in den Fuß von Dzeko rein, Das ist falsch. Dzeko hebt den Fuß schon selbst und übersieht den Gegenspieler. Der steht da ja nicht statisch in der Luft. Das sollte dann immer rot sein. Egal ob Dzeko oder Diaz. Man kann ja nicht eine Fehlentscheidung (Díaz) mit der anderen ausstehenden Entscheidung rechtfertigen.
De facto ist die rote Karte berechtigt. Man KANN die geben und das ist halt einfach nicht falsch. Die zweite Ebene ist halt, ob man die rote Karte geben muss. Und da würde ich auch Nein sagen. Wie Muslic sagt, kann man da auch behutsamer umgehen und den Spieler im Sinne des Fußballs verwarnen, gerade weil er das Bein zurückzieht. Was die Überprüfung angeht: Der VAR funktioniert in der Regel nicht so. Aber nochmal: Die rote Karte ist regeltechnisch keine Fehlentscheidung. Wieso sollte er sich bei klarer Sicht da zurückziehen, wenn er sich doch recht sicher ist?
Und rein logisch betrachtet ist dann eben dein Fazit "mit dem ganzen VAR-Scheiß" halt auch nicht schlüssig, weil eben keine Fehlentscheidung vorliegt und der Schiri hier nicht per se falsch liegt. Ob man das auch anders angehen KANN: Klar, hätte ich mir auch gewünscht. Die Szene hatte auch nichts mit der Linie bei normalen Fouls des Schiris zu tun. Das liest man hier ja auch immer mal wieder. Ich ärgere mich da auch total drüber, aber man muss ein bisschen aufpassen, die emotionalen und die logischen Ebenen zu trennen.
Trotzdem können wir uns halt darüber unterhalten, ob das so im Sinne des Fußballs ist, ob man es beim Zurückziehen wirklich als gesundheitsgefährdend auslegen muss, und ob die generelle Spielleitung und das Feingefühl bei den Schiris durch die ganzen VAR-Eingriffe nicht total leiden. Aber ehrlicherweise gab es solche und noch viel, viel krassere Entscheidungen auch schon ohne VAR - das wird immer ausgeblendet. Mich nervt der VAR auch, aber hauptsächlich, weil die Entscheidungen so lange dauern und es eben nicht "aus einem Guß" ist - sind auch wieder Menschen am Werk. Helfen tut der VAR trotzdem regeltechnisch, nimmt dafür aber viel von den Emotionen weg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Chroar am 16.03.2026 um 17:49 Uhr bearbeitet
16.03.2026 - 19:09 Uhr
Zitat von Chroar
Wenn wir auf der rein regeltechnischen Ebene bleiben und das nicht vermischen: Es geht nicht darum, Dzeko geht proaktiv mit dem Fuß nach oben mit offener Sohle. Es geht da weniger darum, dass er den Spieler nicht sieht - sonst könntest du ja immer so argumentieren bei schneller Drehung. Chakroun geht halt natürlich normal zum Ball und wird dann von Edin Dzeko mit offener Sohle erwischt, Dzeko zieht aber zurück – entscheidend ist aber trotzdem der volle Treffer mit der Sohle. Er rennt nicht in den Fuß von Dzeko rein, Das ist falsch. Dzeko hebt den Fuß schon selbst und übersieht den Gegenspieler. Der steht da ja nicht statisch in der Luft. Das sollte dann immer rot sein. Egal ob Dzeko oder Diaz. Man kann ja nicht eine Fehlentscheidung (Díaz) mit der anderen ausstehenden Entscheidung rechtfertigen.
De facto ist die rote Karte berechtigt. Man KANN die geben und das ist halt einfach nicht falsch. Die zweite Ebene ist halt, ob man die rote Karte geben muss. Und da würde ich auch Nein sagen. Wie Muslic sagt, kann man da auch behutsamer umgehen und den Spieler im Sinne des Fußballs verwarnen, gerade weil er das Bein zurückzieht. Was die Überprüfung angeht: Der VAR funktioniert in der Regel nicht so. Aber nochmal: Die rote Karte ist regeltechnisch keine Fehlentscheidung. Wieso sollte er sich bei klarer Sicht da zurückziehen, wenn er sich doch recht sicher ist?
Und rein logisch betrachtet ist dann eben dein Fazit "mit dem ganzen VAR-Scheiß" halt auch nicht schlüssig, weil eben keine Fehlentscheidung vorliegt und der Schiri hier nicht per se falsch liegt. Ob man das auch anders angehen KANN: Klar, hätte ich mir auch gewünscht. Die Szene hatte auch nichts mit der Linie bei normalen Fouls des Schiris zu tun. Das liest man hier ja auch immer mal wieder. Ich ärgere mich da auch total drüber, aber man muss ein bisschen aufpassen, die emotionalen und die logischen Ebenen zu trennen.
Trotzdem können wir uns halt darüber unterhalten, ob das so im Sinne des Fußballs ist, ob man es beim Zurückziehen wirklich als gesundheitsgefährdend auslegen muss, und ob die generelle Spielleitung und das Feingefühl bei den Schiris durch die ganzen VAR-Eingriffe nicht total leiden. Aber ehrlicherweise gab es solche und noch viel, viel krassere Entscheidungen auch schon ohne VAR - das wird immer ausgeblendet. Mich nervt der VAR auch, aber hauptsächlich, weil die Entscheidungen so lange dauern und es eben nicht "aus einem Guß" ist - sind auch wieder Menschen am Werk. Helfen tut der VAR trotzdem regeltechnisch, nimmt dafür aber viel von den Emotionen weg.
Zitat von WupperChris
Respekt für deine Tätigkeit in der heutigen Zeit.
Trotzdem stellt sich mir das als weiterhin Unklar dar. Dzeko geht nicht proaktiv in den Zweikampf, im Gegenteil er bleibt sogar stehen und dreht sich nur. Chakroun kommt vielmehr in den Zweikampf. Im Prinzip rennt er in den Fuß von Dzeko rein, der die ganze Zeit nur auf den Ball guckt. Dzeko war auch noch näher am Ball dran als Chakroun.
Für mich ist die Entscheidung weiterhin zu hart. Es ist nicht so, das der Schiri keine Möglichkeitenhätte seine Entscheidung zu prüfen. Er könnte sich das ganze auch am Bildschirm anschauen und sehen, das von Dzeko keine Dynamik ausgeht. Aber nein, auf diese Hilfsmittel wird komplett verzichtet und das kann nicht angehen. Dann ist dieser ganze VAR-Scheiß überflüssig und gleicht eher einem Würfelspiel.
Zitat von SaltyBoi04
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Zitat von Runaway
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Respekt für deine Tätigkeit in der heutigen Zeit.
Trotzdem stellt sich mir das als weiterhin Unklar dar. Dzeko geht nicht proaktiv in den Zweikampf, im Gegenteil er bleibt sogar stehen und dreht sich nur. Chakroun kommt vielmehr in den Zweikampf. Im Prinzip rennt er in den Fuß von Dzeko rein, der die ganze Zeit nur auf den Ball guckt. Dzeko war auch noch näher am Ball dran als Chakroun.
Für mich ist die Entscheidung weiterhin zu hart. Es ist nicht so, das der Schiri keine Möglichkeitenhätte seine Entscheidung zu prüfen. Er könnte sich das ganze auch am Bildschirm anschauen und sehen, das von Dzeko keine Dynamik ausgeht. Aber nein, auf diese Hilfsmittel wird komplett verzichtet und das kann nicht angehen. Dann ist dieser ganze VAR-Scheiß überflüssig und gleicht eher einem Würfelspiel.
Wenn wir auf der rein regeltechnischen Ebene bleiben und das nicht vermischen: Es geht nicht darum, Dzeko geht proaktiv mit dem Fuß nach oben mit offener Sohle. Es geht da weniger darum, dass er den Spieler nicht sieht - sonst könntest du ja immer so argumentieren bei schneller Drehung. Chakroun geht halt natürlich normal zum Ball und wird dann von Edin Dzeko mit offener Sohle erwischt, Dzeko zieht aber zurück – entscheidend ist aber trotzdem der volle Treffer mit der Sohle. Er rennt nicht in den Fuß von Dzeko rein, Das ist falsch. Dzeko hebt den Fuß schon selbst und übersieht den Gegenspieler. Der steht da ja nicht statisch in der Luft. Das sollte dann immer rot sein. Egal ob Dzeko oder Diaz. Man kann ja nicht eine Fehlentscheidung (Díaz) mit der anderen ausstehenden Entscheidung rechtfertigen.
De facto ist die rote Karte berechtigt. Man KANN die geben und das ist halt einfach nicht falsch. Die zweite Ebene ist halt, ob man die rote Karte geben muss. Und da würde ich auch Nein sagen. Wie Muslic sagt, kann man da auch behutsamer umgehen und den Spieler im Sinne des Fußballs verwarnen, gerade weil er das Bein zurückzieht. Was die Überprüfung angeht: Der VAR funktioniert in der Regel nicht so. Aber nochmal: Die rote Karte ist regeltechnisch keine Fehlentscheidung. Wieso sollte er sich bei klarer Sicht da zurückziehen, wenn er sich doch recht sicher ist?
Und rein logisch betrachtet ist dann eben dein Fazit "mit dem ganzen VAR-Scheiß" halt auch nicht schlüssig, weil eben keine Fehlentscheidung vorliegt und der Schiri hier nicht per se falsch liegt. Ob man das auch anders angehen KANN: Klar, hätte ich mir auch gewünscht. Die Szene hatte auch nichts mit der Linie bei normalen Fouls des Schiris zu tun. Das liest man hier ja auch immer mal wieder. Ich ärgere mich da auch total drüber, aber man muss ein bisschen aufpassen, die emotionalen und die logischen Ebenen zu trennen.
Trotzdem können wir uns halt darüber unterhalten, ob das so im Sinne des Fußballs ist, ob man es beim Zurückziehen wirklich als gesundheitsgefährdend auslegen muss, und ob die generelle Spielleitung und das Feingefühl bei den Schiris durch die ganzen VAR-Eingriffe nicht total leiden. Aber ehrlicherweise gab es solche und noch viel, viel krassere Entscheidungen auch schon ohne VAR - das wird immer ausgeblendet. Mich nervt der VAR auch, aber hauptsächlich, weil die Entscheidungen so lange dauern und es eben nicht "aus einem Guß" ist - sind auch wieder Menschen am Werk. Helfen tut der VAR trotzdem regeltechnisch, nimmt dafür aber viel von den Emotionen weg.
Kann deine neutrale Sicht verstehen aber trotzdem teile ich das nicht.
Bei klarer Linie war das Foul an Sylla deutlich klarer Rot und da reden wir dann wirklich von einer MUSS roten Karte. Und genau das spreche ich an. Es gibt kleine klare Linie, nichtmal in einem Spiel. Mit gestreckten Bein in den Mann zu Grätsche ist hier genauso gesundheitsgefährdend, für mich sogar noch klarer als es bei Dzeko der Fall war, denn das macht der Hannoveraner in vollem Bewusstsein und mit voller Absicht. Und nein, dann verstehe ich das nicht mehr.
Der VAR sollte den Fussball gerechter machen. Er hat es in meinen Augen nicht gemacht, ganz im Gegenteil. Wie viele Situationen hatten wir gegen und wo sich der VAR nicht einschaltet. So kann das nicht funktionieren, das ist mehr Willkür als Hilfe.
16.03.2026 - 21:13 Uhr
Zitat von WupperChris
Kann deine neutrale Sicht verstehen aber trotzdem teile ich das nicht.
Bei klarer Linie war das Foul an Sylla deutlich klarer Rot und da reden wir dann wirklich von einer MUSS roten Karte. Und genau das spreche ich an. Es gibt kleine klare Linie, nichtmal in einem Spiel. Mit gestreckten Bein in den Mann zu Grätsche ist hier genauso gesundheitsgefährdend, für mich sogar noch klarer als es bei Dzeko der Fall war, denn das macht der Hannoveraner in vollem Bewusstsein und mit voller Absicht. Und nein, dann verstehe ich das nicht mehr.
Der VAR sollte den Fussball gerechter machen. Er hat es in meinen Augen nicht gemacht, ganz im Gegenteil. Wie viele Situationen hatten wir gegen und wo sich der VAR nicht einschaltet. So kann das nicht funktionieren, das ist mehr Willkür als Hilfe.
Zitat von Chroar
Wenn wir auf der rein regeltechnischen Ebene bleiben und das nicht vermischen: Es geht nicht darum, Dzeko geht proaktiv mit dem Fuß nach oben mit offener Sohle. Es geht da weniger darum, dass er den Spieler nicht sieht - sonst könntest du ja immer so argumentieren bei schneller Drehung. Chakroun geht halt natürlich normal zum Ball und wird dann von Edin Dzeko mit offener Sohle erwischt, Dzeko zieht aber zurück – entscheidend ist aber trotzdem der volle Treffer mit der Sohle. Er rennt nicht in den Fuß von Dzeko rein, Das ist falsch. Dzeko hebt den Fuß schon selbst und übersieht den Gegenspieler. Der steht da ja nicht statisch in der Luft. Das sollte dann immer rot sein. Egal ob Dzeko oder Diaz. Man kann ja nicht eine Fehlentscheidung (Díaz) mit der anderen ausstehenden Entscheidung rechtfertigen.
De facto ist die rote Karte berechtigt. Man KANN die geben und das ist halt einfach nicht falsch. Die zweite Ebene ist halt, ob man die rote Karte geben muss. Und da würde ich auch Nein sagen. Wie Muslic sagt, kann man da auch behutsamer umgehen und den Spieler im Sinne des Fußballs verwarnen, gerade weil er das Bein zurückzieht. Was die Überprüfung angeht: Der VAR funktioniert in der Regel nicht so. Aber nochmal: Die rote Karte ist regeltechnisch keine Fehlentscheidung. Wieso sollte er sich bei klarer Sicht da zurückziehen, wenn er sich doch recht sicher ist?
Und rein logisch betrachtet ist dann eben dein Fazit "mit dem ganzen VAR-Scheiß" halt auch nicht schlüssig, weil eben keine Fehlentscheidung vorliegt und der Schiri hier nicht per se falsch liegt. Ob man das auch anders angehen KANN: Klar, hätte ich mir auch gewünscht. Die Szene hatte auch nichts mit der Linie bei normalen Fouls des Schiris zu tun. Das liest man hier ja auch immer mal wieder. Ich ärgere mich da auch total drüber, aber man muss ein bisschen aufpassen, die emotionalen und die logischen Ebenen zu trennen.
Trotzdem können wir uns halt darüber unterhalten, ob das so im Sinne des Fußballs ist, ob man es beim Zurückziehen wirklich als gesundheitsgefährdend auslegen muss, und ob die generelle Spielleitung und das Feingefühl bei den Schiris durch die ganzen VAR-Eingriffe nicht total leiden. Aber ehrlicherweise gab es solche und noch viel, viel krassere Entscheidungen auch schon ohne VAR - das wird immer ausgeblendet. Mich nervt der VAR auch, aber hauptsächlich, weil die Entscheidungen so lange dauern und es eben nicht "aus einem Guß" ist - sind auch wieder Menschen am Werk. Helfen tut der VAR trotzdem regeltechnisch, nimmt dafür aber viel von den Emotionen weg.
Wenn wir auf der rein regeltechnischen Ebene bleiben und das nicht vermischen: Es geht nicht darum, Dzeko geht proaktiv mit dem Fuß nach oben mit offener Sohle. Es geht da weniger darum, dass er den Spieler nicht sieht - sonst könntest du ja immer so argumentieren bei schneller Drehung. Chakroun geht halt natürlich normal zum Ball und wird dann von Edin Dzeko mit offener Sohle erwischt, Dzeko zieht aber zurück – entscheidend ist aber trotzdem der volle Treffer mit der Sohle. Er rennt nicht in den Fuß von Dzeko rein, Das ist falsch. Dzeko hebt den Fuß schon selbst und übersieht den Gegenspieler. Der steht da ja nicht statisch in der Luft. Das sollte dann immer rot sein. Egal ob Dzeko oder Diaz. Man kann ja nicht eine Fehlentscheidung (Díaz) mit der anderen ausstehenden Entscheidung rechtfertigen.
De facto ist die rote Karte berechtigt. Man KANN die geben und das ist halt einfach nicht falsch. Die zweite Ebene ist halt, ob man die rote Karte geben muss. Und da würde ich auch Nein sagen. Wie Muslic sagt, kann man da auch behutsamer umgehen und den Spieler im Sinne des Fußballs verwarnen, gerade weil er das Bein zurückzieht. Was die Überprüfung angeht: Der VAR funktioniert in der Regel nicht so. Aber nochmal: Die rote Karte ist regeltechnisch keine Fehlentscheidung. Wieso sollte er sich bei klarer Sicht da zurückziehen, wenn er sich doch recht sicher ist?
Und rein logisch betrachtet ist dann eben dein Fazit "mit dem ganzen VAR-Scheiß" halt auch nicht schlüssig, weil eben keine Fehlentscheidung vorliegt und der Schiri hier nicht per se falsch liegt. Ob man das auch anders angehen KANN: Klar, hätte ich mir auch gewünscht. Die Szene hatte auch nichts mit der Linie bei normalen Fouls des Schiris zu tun. Das liest man hier ja auch immer mal wieder. Ich ärgere mich da auch total drüber, aber man muss ein bisschen aufpassen, die emotionalen und die logischen Ebenen zu trennen.
Trotzdem können wir uns halt darüber unterhalten, ob das so im Sinne des Fußballs ist, ob man es beim Zurückziehen wirklich als gesundheitsgefährdend auslegen muss, und ob die generelle Spielleitung und das Feingefühl bei den Schiris durch die ganzen VAR-Eingriffe nicht total leiden. Aber ehrlicherweise gab es solche und noch viel, viel krassere Entscheidungen auch schon ohne VAR - das wird immer ausgeblendet. Mich nervt der VAR auch, aber hauptsächlich, weil die Entscheidungen so lange dauern und es eben nicht "aus einem Guß" ist - sind auch wieder Menschen am Werk. Helfen tut der VAR trotzdem regeltechnisch, nimmt dafür aber viel von den Emotionen weg.
Kann deine neutrale Sicht verstehen aber trotzdem teile ich das nicht.
Bei klarer Linie war das Foul an Sylla deutlich klarer Rot und da reden wir dann wirklich von einer MUSS roten Karte. Und genau das spreche ich an. Es gibt kleine klare Linie, nichtmal in einem Spiel. Mit gestreckten Bein in den Mann zu Grätsche ist hier genauso gesundheitsgefährdend, für mich sogar noch klarer als es bei Dzeko der Fall war, denn das macht der Hannoveraner in vollem Bewusstsein und mit voller Absicht. Und nein, dann verstehe ich das nicht mehr.
Der VAR sollte den Fussball gerechter machen. Er hat es in meinen Augen nicht gemacht, ganz im Gegenteil. Wie viele Situationen hatten wir gegen und wo sich der VAR nicht einschaltet. So kann das nicht funktionieren, das ist mehr Willkür als Hilfe.
Ich bin da Chroars Meinung und denke, dass du das einfach sehr emotional bewertest - was auch irgendwo verständlich ist, mir ging es in dem Moment auch so und auch 2-3 Stunden danach noch. Aber wenn man mit kühlem Kopf drauf schaut, ist das was u.a. Chroar schreibt mit Argumenten eigentlich kaum zu widerlegen.
Der VAR macht den Fußball natürlich gerechter insgesamt - das heißt ja nicht, dass Menschen nicht immer noch Fehler machen. Und bei einem Regelwerk, das einiges eben auch nach Ermessen und mit Interpretationsspielraum bewerten lässt, kann es auch gar keine 100% richtigen oder falschen Entscheidungen geben. Der VAR hat schon dafür gesorgt, dass heute Sachen geahndet werden, die früher durchgegangen sind. Beispiel Schwalben, Tätlichkeiten und Fouls abseits des Balles. Das Problem sind aber nicht diese Fälle, sondern dass der VAR teilweise detektivisch auf Foulsuche geht und Szenen tausendmal in Zeitlupe und damit aus dem Kontext heraus angesehen werden. Und das zweite Problem ist, dass das alles ständig dauert und damit fast jedes Tor nach anfänglicher Freude zu ner Zitterpartie wird. Das ist das, was den VAR so schlecht macht. Auch, weil zu oft overruled wird, obwohl die Entscheidung nicht klar falsch war.
Um damit zu unserem Spiel zu kommen: ich will um Gottes Willen genau deshalb nicht, dass der Schiri da gestern nochmal raus geht und sich das 10x ankuckt. Es ist ja nicht so dass er was verpasst hat oder was gesehen hat was nicht da war. Er sieht was und er bewertet es. Zwar zu hart und für 90% aller Leute unverständlich, aber eben anhand des Regelwerks begründbar. Und dann soll die Entscheidung bitte auch stehen bleiben, sonst brauchen wir gar keinen Schiri mehr. Dann kann direkt alles aus nem Videozimmer entschieden werden.
Ich bin mir sicher: wenn der Herr Dr. diese Szene nicht live aufm Spielfeld das erste Mal sieht, sondern außerhalb eines Stadions mit 60.000 Leuten in Ruhe aufm Fernsehe, dann gibt er da kein rot. Die Begründung steht hier tausendfach, keine Körperspannung, kein durchgestrecktes Bein zum Körper sondern er zieht zurück, er sieht ihn nicht und ist in der Drehung, Aktion geht um den Ball... alles richtig. Trotzdem halt auch ein Treffer mit offener Sohle und dafür gibt's ne Regel. Ich wünsch mir halt, dass der Schiri da nicht beamtenhaft seine Entscheidung trifft, sondern wie Miron es gesagt hat, eben verhältnismäßig bleibt. Wenn die Regel nämlich so gemeint wäre, wie Herr Dr. sie da ausgelegt hat, dann weiß jeder der mal Fußball gespielt hat, dass es sehr oft rote Karten geben müsste. Die Regel gibt's aus gutem Grund. Aber nicht für Aktionen wie gestern die von Dzeko.
Edit: achso und nein, das Foul an Sylla war nun wirklich nicht rotwürdig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bluesoul am 16.03.2026 um 21:15 Uhr bearbeitet
16.03.2026 - 22:24 Uhr
Zitat von WupperChris
Respekt für deine Tätigkeit in der heutigen Zeit.
Trotzdem stellt sich mir das als weiterhin Unklar dar. Dzeko geht nicht proaktiv in den Zweikampf, im Gegenteil er bleibt sogar stehen und dreht sich nur. Chakroun kommt vielmehr in den Zweikampf. Im Prinzip rennt er in den Fuß von Dzeko rein, der die ganze Zeit nur auf den Ball guckt. Dzeko war auch noch näher am Ball dran als Chakroun.
Für mich ist die Entscheidung weiterhin zu hart. Es ist nicht so, das der Schiri keine Möglichkeitenhätte seine Entscheidung zu prüfen. Er könnte sich das ganze auch am Bildschirm anschauen und sehen, das von Dzeko keine Dynamik ausgeht. Aber nein, auf diese Hilfsmittel wird komplett verzichtet und das kann nicht angehen. Dann ist dieser ganze VAR-Scheiß überflüssig und gleicht eher einem Würfelspiel.
Zitat von SaltyBoi04
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Zitat von Runaway
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Respekt für deine Tätigkeit in der heutigen Zeit.
Trotzdem stellt sich mir das als weiterhin Unklar dar. Dzeko geht nicht proaktiv in den Zweikampf, im Gegenteil er bleibt sogar stehen und dreht sich nur. Chakroun kommt vielmehr in den Zweikampf. Im Prinzip rennt er in den Fuß von Dzeko rein, der die ganze Zeit nur auf den Ball guckt. Dzeko war auch noch näher am Ball dran als Chakroun.
Für mich ist die Entscheidung weiterhin zu hart. Es ist nicht so, das der Schiri keine Möglichkeitenhätte seine Entscheidung zu prüfen. Er könnte sich das ganze auch am Bildschirm anschauen und sehen, das von Dzeko keine Dynamik ausgeht. Aber nein, auf diese Hilfsmittel wird komplett verzichtet und das kann nicht angehen. Dann ist dieser ganze VAR-Scheiß überflüssig und gleicht eher einem Würfelspiel.
Die "Problematik" an der ganzen Sache ist, wurde hier auch glaub in der Diskussion schon geschrieben, dass der Faktor Mensch immer bestehen bleibt.
Es war keine Fehlentscheidung für mich, daher greift kein VAR ein. 50% hätten vllt gelb gegeben, dann dürfte auch keine Prüfung stattfinden (ob das dann so ist, lass ich mal so stehen).
Wir hatten ja auch grade im CL Spiel Juve - Gala den VAR Check, als der Spieler beim Landen, nachdem er in der Luft geschoben wurde, auf der Wade des Gegners gelandet ist. Hier wurde sogar NACH VAR Check auf Rot entschieden.
Der DFB hat direkt n Statement rausgelassen, dass diese Aktion keine persönliche Strafe geben kann, im Sinne des Fussballs.
Es ist für uns Schiedsrichter teilweise schon undurchsichtig, daher verstehe ich jeden, der "nur" ein Fan ist und das Spiel schaut und keine Ahnung hat, warum grade was geprüft, nicht geprüft, gegeben oder nicht gegeben wird.
Es ist super frustrierend.
Ändert nichts dran, dass der Schiri meiner Meinung nach, in dieser Situation keinen Fehler gemacht hat.
Hoffe das geht auch nicht zu sehr off-topic, sonst haben wir glaub nen Schiri Thread in den wir gerne Ausweichen können. Ich biete auch gerne an, wenn Regelfragen oder undurchsichtige Situationen sind, Frage und Antwort zu stehen, wenn man dadurch ein wenig mehr Transparenz schaffen kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SaltyBoi04 am 16.03.2026 um 22:25 Uhr bearbeitet
16.03.2026 - 22:24 Uhr
Zitat von SaltyBoi04
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Zitat von Runaway
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Ich fand die rote Karte zu hart, aber eben auch nicht krass falsch. Der Treffer ist einfach unglücklich, aber an der Reaktion der Spieler sieht man auch, dass da eigentlich alle mit Gelb gerechnet hatten.
Versuche hier als Verbandsschiedsrichter auch nochmal bisschen meinen Senf dazuzugeben:
Für mich war es eine korrekte Entscheidung, damit begründet, dass Trefferbild und das in Kauf nehmen einer Verletzung ganz klar gegeben sind. Ob das im Sinne des Fussball/des Spiels ist, darüber kann man diskutieren.
Ja, natürlich ist es trotzdem hart, weil er ihn nicht sieht, vllt auch noch zurückzieht, geh ich alles mit. Treffer in der Magen/Rippengegend mit offener Sohle sind aber mit rot zu ahnden.
Die Reaktion aller Spieler verstehe ich, allerdings ändert das nichts an der Entscheidungsfindung. Letztenendes gibt das Regelwerk eben die Karte her. Selbst wenn du ein top Spiel machst und alle Spieler auf dem Platz mit dir einverstanden sind, kann es sein, dass du in der Beobachtung rasiert wirst, weil z.B. Pflicht-Karten gefehlt haben.
Was auch häufig gefallen ist war die Aussage: Wieso darf Diaz bei den Bayern weiterspielen und Dzeko bekommt rot?
Das frage ich mich bis heute auch noch, aber nur mit dem Hintergrund wie Diaz in der Szene überlebt hat. Er muss da einfach mit glatt rot vom Platz. Selbst wenn da der Ball dabei ist. Stollen im Sprung auf Kopfhöhe mit Treffer am Hinterkopf kann keine gelbe Karte sein.
Ich verstehe unsere Regeln und Auslegungen Woche für Woche auch immer weniger, bei Handspielen, Fouls, Einsatz von VAR usw. was uns in den Kreis- bis Oberligen Woche für Woche die Arbeit schwerer macht, weil so Argumente kommen wie "In der Bundesliga wars doch auch (k)eine Karte.
Naja TLDR:
Für mich geht die rote (wenn auch für viele als harte Entscheidung eingestuft) in Ordnung. Der Schiri hat trotzdem kein tolles Spiel gemacht.
Ich hoffe natürlich für uns, dass sich die Sperre in Grenzen hält.
Edit: Rechtschreibung...
Das Regelwerk gibt die rote Karte gerade nicht her, weil es am Tatbestand der Gesundheitsgefährdenden Handlung fehlt.
Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn die Gefahr der Verletzung bei einem Treffer in der Aktion gegeben ist.
Es geht also um das Verletzungspotenzial der Aktion.
Da die Aktion aber zum denkbar schlimmsten Treffer geführt hat und dieser Treffer eben rein gar nichts beim Gegenspieler hervorgerufen hat, was auch nur annähernd in Richtung Verletzung geht, ist die Potenzialanalyse doch durch die Aktion selbst schon geführt: ein Treffer in der Aktion ist zu 100% nicht gesundheitsgefährdend.
Ich kann die Gefährdung eben nur so lange behaupten, bis ein Volltreffer nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Dzeko trifft und nichts passiert. Gefährdung nein. Ende der Durchsage.
Andernfalls verliert man jeden Maßstab, weil selbst ein leichtes Halten potenziell zu einem Kreuzbandriss führen kann.
16.03.2026 - 22:44 Uhr
Zitat von Balo92
Das Regelwerk gibt die rote Karte gerade nicht her, weil es am Tatbestand der Gesundheitsgefährdenden Handlung fehlt.
Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn die Gefahr der Verletzung bei einem Treffer in der Aktion gegeben ist.
Es geht also um das Verletzungspotenzial der Aktion.
Da die Aktion aber zum denkbar schlimmsten Treffer geführt hat und dieser Treffer eben rein gar nichts beim Gegenspieler hervorgerufen hat, was auch nur annähernd in Richtung Verletzung geht, ist die Potenzialanalyse doch durch die Aktion selbst schon geführt: ein Treffer in der Aktion ist zu 100% nicht gesundheitsgefährdend.
Ich kann die Gefährdung eben nur so lange behaupten, bis ein Volltreffer nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Dzeko trifft und nichts passiert. Gefährdung nein. Ende der Durchsage.
Andernfalls verliert man jeden Maßstab, weil selbst ein leichtes Halten potenziell zu einem Kreuzbandriss führen kann.
Das Regelwerk gibt die rote Karte gerade nicht her, weil es am Tatbestand der Gesundheitsgefährdenden Handlung fehlt.
Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn die Gefahr der Verletzung bei einem Treffer in der Aktion gegeben ist.
Es geht also um das Verletzungspotenzial der Aktion.
Da die Aktion aber zum denkbar schlimmsten Treffer geführt hat und dieser Treffer eben rein gar nichts beim Gegenspieler hervorgerufen hat, was auch nur annähernd in Richtung Verletzung geht, ist die Potenzialanalyse doch durch die Aktion selbst schon geführt: ein Treffer in der Aktion ist zu 100% nicht gesundheitsgefährdend.
Ich kann die Gefährdung eben nur so lange behaupten, bis ein Volltreffer nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Dzeko trifft und nichts passiert. Gefährdung nein. Ende der Durchsage.
Andernfalls verliert man jeden Maßstab, weil selbst ein leichtes Halten potenziell zu einem Kreuzbandriss führen kann.
Ich glaube es wäre allen geholfen, wenn jetzt nicht Laien hier antreten, um den Schiedsrichtern im Forum die Regeln zu erklären und dabei eigene Regeln erfinden und Maßstäbe aufstellen. Dass nichts passiert ist sagt natürlich rein gar nichts über die Gefährlichkeit einer Aktion aus. Danke.
17.03.2026 - 04:06 Uhr
Das mag alles sein, aber wenn du da eine rote Karte gibst, dann sehen 16-18 Spieler in 18 Spielen eine rote Karte. Das ist vorgelebtes Fingerspitzengefühl eines Boxers mit Handschuhen. Nur sehen 14 davon zurecht keine rote Karte, weil es einfach deutlich zu wenig ist. Dieses Paragraphengereite geht mir sowieso schon lange auf den Senkel.
Egal ob es die Regel hergibt oder nicht, da bei dem Spielverlauf, bei der Gemengelage wie diese ganze Situation zu Stande gekommen ist, rot zu geben ist komplett daneben.
Egal ob es die Regel hergibt oder nicht, da bei dem Spielverlauf, bei der Gemengelage wie diese ganze Situation zu Stande gekommen ist, rot zu geben ist komplett daneben.
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