| Geburtsdatum | 17.03.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Bosnien-Herzegowina |
| Größe | 1,92m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Schalke 04 |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 29 | 8 | 3 | ||
![]() | 2. Bundesliga | 11 | 6 | 3 | |
![]() | Serie A | 11 | - | - | |
![]() | Conference League | 5 | 1 | - | |
![]() | UECL Quali | 2 | 1 | - | |
Edin Dzeko [10]
21.01.2026 - 19:04 Uhr
17.03.2026 - 17:04 Uhr
Am meisten an der Sperre stört mich einfach der Punkt, dass es komplett im Ermessensspielraum des Schiedsrichters liegt bzw. lag. Hätte er die Aktion mit Gelb geahndet, hätte sich der VAR vermutlich nicht eingeschaltet und das Ding wäre so durchgelaufen. Weil es aber nun keine klare Fehlentscheidung war und der Schiedsrichter etwas von "gesundheitsgefährdendem Einsatz" erzählt (ich bin gespannt, wie oft man dies am kommenden Wochenende zur Bewertung heranziehen darf), wird Dzeko automatisch für zwei Spiele gesperrt. Das nervt mich einfach, dass selbst die Sperre durch den Schiedsrichter "festgelegt" wird.
Hätte dieser Sonntag einmal locker durch die Hose geatmet und Gelb gezeigt, hätten wir das Spiel zu 99 % gewonnen und Dzeko wäre gar nicht gesperrt worden. Weil er aber Bock auf Rampenlicht hatte, wurde sowohl das Spiel am Sonntag beeinflusst und Dzeko obendrein für zwei Spiele aus dem Verkehr genommen.
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Hätte dieser Sonntag einmal locker durch die Hose geatmet und Gelb gezeigt, hätten wir das Spiel zu 99 % gewonnen und Dzeko wäre gar nicht gesperrt worden. Weil er aber Bock auf Rampenlicht hatte, wurde sowohl das Spiel am Sonntag beeinflusst und Dzeko obendrein für zwei Spiele aus dem Verkehr genommen.
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nicocino am 17.03.2026 um 17:12 Uhr bearbeitet
17.03.2026 - 18:44 Uhr
Zitat von Bueraner_Jung
Was wurde den draufgelegt? Es ist die normale Mindestsperrzeit.
Ich sehe in diesem ganzen Spiel gegen H96 nirgends diesen riesigen Skandal, der gerade überall durch die Schalker Kommentarspalten huscht.
Klar, jeder ist gefrustet, weil wir Dzeko dringend brauchen. Gerade wo nun das Spiel der Spiele ansteht. Trotzdem kann man auf dem Teppich bleiben.
Ich störe mich massiv an diesem Verschwörungsmythos um unseren S04. Seit der Meisterschaft der Herzen, haben sich einige Fans in eine gewisse Paranoia gegenüber DFL/DFB begeben und denken tatsächlich, die wollen mit aller Macht verhindern, dass S04 Erfolg hat.
Für mich der falsche Weg für einen großen Verein wie unseren S04. Man sollte versuchen eine "jetzt erst recht" Stimmung zu schaffen und es allen zu zeigen. Wobei ich da bei Muslic schon Hoffnung habe, dass er dies genau kanalisieren kann.
Zitat von prollister
Naja nur weil die Regel während dem Spiel hart ausgelegt wurde, muss man ja nicht noch beim Strafmaß einen drauflegen. Wo kommen wir da hin?
Zitat von Sebow
Also die 2 Spiele Sperre überrascht nicht und ist doch genau nach Regelwerk. Er hätte dafür nicht vom Platz fliegen müssen. Wenn es aber so gewertet wird, dann gibts da keinen Spielraum beim Strafmaß.
Rein objektiv trifft er seinen Gegenspieler mit offener Sohle im Brust/Bauchbereich. Auch wenn er wegzieht, ist das erstmal ein Treffer mit offener Sohle. Daher kann ich nachvollziehen, wieso der Schiri da rot gibt. Ich hätte es aber trotzdem nicht gemacht, weil er zurückzieht und ganz klar zum Ball geht anstatt den Spieler foulen zu wollen. Ist für mich auch kein rohes Spiel, weil der Gegenspieler keinerlei Rolle spielt. Er rennt ihm in den Fuß und nur deshalb wird es ein Treffer. Im Kopfbereich bzw. auf höhe des Kopfes würde ich das schon eher verstehen (wie bei Diaz). Eigentlich hätte man im Sinne der Linie hier Gelb und bei Diaz Rot geben müssen. Andersrum ist es komisch.
Also die 2 Spiele Sperre überrascht nicht und ist doch genau nach Regelwerk. Er hätte dafür nicht vom Platz fliegen müssen. Wenn es aber so gewertet wird, dann gibts da keinen Spielraum beim Strafmaß.
Rein objektiv trifft er seinen Gegenspieler mit offener Sohle im Brust/Bauchbereich. Auch wenn er wegzieht, ist das erstmal ein Treffer mit offener Sohle. Daher kann ich nachvollziehen, wieso der Schiri da rot gibt. Ich hätte es aber trotzdem nicht gemacht, weil er zurückzieht und ganz klar zum Ball geht anstatt den Spieler foulen zu wollen. Ist für mich auch kein rohes Spiel, weil der Gegenspieler keinerlei Rolle spielt. Er rennt ihm in den Fuß und nur deshalb wird es ein Treffer. Im Kopfbereich bzw. auf höhe des Kopfes würde ich das schon eher verstehen (wie bei Diaz). Eigentlich hätte man im Sinne der Linie hier Gelb und bei Diaz Rot geben müssen. Andersrum ist es komisch.
Naja nur weil die Regel während dem Spiel hart ausgelegt wurde, muss man ja nicht noch beim Strafmaß einen drauflegen. Wo kommen wir da hin?
Was wurde den draufgelegt? Es ist die normale Mindestsperrzeit.
Ich sehe in diesem ganzen Spiel gegen H96 nirgends diesen riesigen Skandal, der gerade überall durch die Schalker Kommentarspalten huscht.
Klar, jeder ist gefrustet, weil wir Dzeko dringend brauchen. Gerade wo nun das Spiel der Spiele ansteht. Trotzdem kann man auf dem Teppich bleiben.
Ich störe mich massiv an diesem Verschwörungsmythos um unseren S04. Seit der Meisterschaft der Herzen, haben sich einige Fans in eine gewisse Paranoia gegenüber DFL/DFB begeben und denken tatsächlich, die wollen mit aller Macht verhindern, dass S04 Erfolg hat.
Für mich der falsche Weg für einen großen Verein wie unseren S04. Man sollte versuchen eine "jetzt erst recht" Stimmung zu schaffen und es allen zu zeigen. Wobei ich da bei Muslic schon Hoffnung habe, dass er dies genau kanalisieren kann.
Was hat das mit Verschwörung zu tun? Die Rote Karte war völlig überzogen und wenn die Mindestsperrzeit nicht zum Vergehen passt, dann sollte sie eben reduziert werden. Die Frage sollte nicht sein "was hat der Schiri eingetragen und was steht in den Regeln", sondern "was ist angemessen" und da sind 2 Spiele komplett überzogen. Selbst ein Spiel ist schon überzogen, weil die 40 Minuten ohne Dzeko schon Strafe genug waren. Das ist ein Spiel was du ohne die Rote Karte mit 3:0 oder 4:0 nach Hause schaukelst. Wir haben Hannover komplett dominiert und selbst in Unterzahl kaum Chancen zugelassen.
Diese ewige "Ja aber das steht da so". Ja und? Wofür haben wir ein Sportgericht, wenn Ermessen ohnehin keine Rolle spielt. Kompletter Wahnsinn.
Zitat von nicocino
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Gleiche Thematik. Man _KANN_ für Rot argumentieren. Ja in der Theorie. Im Kontext des Spiels, aber nicht und das wird einfach komplett missachtet. Sowohl in den Diskussionen hier, als bei der Bewertung durch das Sportgericht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von prollister am 17.03.2026 um 18:47 Uhr bearbeitet
17.03.2026 - 19:17 Uhr
Zitat von nicocino
Am meisten an der Sperre stört mich einfach der Punkt, dass es komplett im Ermessensspielraum des Schiedsrichters liegt bzw. lag. Hätte er die Aktion mit Gelb geahndet, hätte sich der VAR vermutlich nicht eingeschaltet und das Ding wäre so durchgelaufen. Weil es aber nun keine klare Fehlentscheidung war und der Schiedsrichter etwas von "gesundheitsgefährdendem Einsatz" erzählt (ich bin gespannt, wie oft man dies am kommenden Wochenende zur Bewertung heranziehen darf), wird Dzeko automatisch für zwei Spiele gesperrt. Das nervt mich einfach, dass selbst die Sperre durch den Schiedsrichter "festgelegt" wird.
Hätte dieser Sonntag einmal locker durch die Hose geatmet und Gelb gezeigt, hätten wir das Spiel zu 99 % gewonnen und Dzeko wäre gar nicht gesperrt worden. Weil er aber Bock auf Rampenlicht hatte, wurde sowohl das Spiel am Sonntag beeinflusst und Dzeko obendrein für zwei Spiele aus dem Verkehr genommen.
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Am meisten an der Sperre stört mich einfach der Punkt, dass es komplett im Ermessensspielraum des Schiedsrichters liegt bzw. lag. Hätte er die Aktion mit Gelb geahndet, hätte sich der VAR vermutlich nicht eingeschaltet und das Ding wäre so durchgelaufen. Weil es aber nun keine klare Fehlentscheidung war und der Schiedsrichter etwas von "gesundheitsgefährdendem Einsatz" erzählt (ich bin gespannt, wie oft man dies am kommenden Wochenende zur Bewertung heranziehen darf), wird Dzeko automatisch für zwei Spiele gesperrt. Das nervt mich einfach, dass selbst die Sperre durch den Schiedsrichter "festgelegt" wird.
Hätte dieser Sonntag einmal locker durch die Hose geatmet und Gelb gezeigt, hätten wir das Spiel zu 99 % gewonnen und Dzeko wäre gar nicht gesperrt worden. Weil er aber Bock auf Rampenlicht hatte, wurde sowohl das Spiel am Sonntag beeinflusst und Dzeko obendrein für zwei Spiele aus dem Verkehr genommen.
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Ein Top-Referee gibt hier natürlich kein Rot. Er hätte im Sinne des Spiels beurteilt. Zumal solche Bewegungen wie die eines Dzekos etliche Male stattfinden, in diesem Fall verlief es maximal unglücklich. Ein kleiner Unfall, wo niemand Schaden genommen hat.
Dieser Schiri hat es als rohes Spiel eingetragen mit Trefferbild im Rippenbereich. Das ist natürlich glatt Rot. Das ist völlig korrekt aber auch Paragraphen reiten. Zumindest seine ganze Erklärung einbezogen.
Was es tatsächlich war, und deshalb haben auch offensichtlich alle auf dem Platz nur mit Gelb gerechnet:
1) Aus der Drehung/im Stand mit angewinkelten Bein versucht den Ball runterzuholen, wie es viele hunderte Male stattfindet. Eine Fussball klassische Bewegung.
2) Ein Hannoveraner kam in diese Situation unglücklich hinein gelaufen, Dzeko sah ihn nicht.
3) Keine Wucht, keine Intensität, keine Absicht. Bei Kontakt zog Dzeko sofort sein angewinkeltes Bein zurück. Sein Fuß war nie höher als Hüft/Bauchhöhe. Sein Fokus war einzig und allein auf dem Ball.
All das kannste hervorragend mit dem VAR klären. Dafür ist er da und wird oft genutzt um eine brenzlige Situation besser beurteilen zu können.
Im Prinzip hat Dzeko sich nicht falsch verhalten, alles war regelkonform, kein gestrecktes Bein, keine Intensität, Fuß nicht im Ansatz auf Hals/Kopfhöhe. Unglücklich & harmlos aber dumm gelaufen.
Ich sah also kein rohes gesundheitsgefährdendes Spiel mit anschließender Folge.
Vorwurf mit Gelb als Bestrafung - warum (?):
Dzeko ging ein gewisses Risiko da er es aus der Drehung tat und so mit nicht alles abschätzen konnte was sich innerhalb weniger Sekunden hinter ihm verändert, da er dann tatsächlich dabei ein Hannoveraner traf wurde es zum gefährlichen Spiel, aber kein rohes gesundheitsgefährdendes Spiel. Mit allen Faktoren zusammen gerechnet gibt man da Gelb und weiter gehts.
Die Entscheidung mit der Erklärung und dem Kontext ändert normalerweise auf Fussball Ebene jetzt alles. Den hohen Ball mit angewinkelten Bein entgegenzukommen um ihn zu sich zu fischen ist als gesundheitsgefährendes Spiel zu behandeln, denn Gegenspieler sind regelmäßig in einem engeren Radius zu finden. Die Sohle ist dabei stets offen, anders geht es ja nicht. Das muss dann stets Gelb bedeuten. Schiris sind zwingend angehalten Gesundsheitsgefährende Spiele sofort zu ahnden.
Trifft man dabei jemanden, unabhängig von Intensität, Höhe, Kontext/Situation anscheinend stets glatt Rot.
Das wird eine Flut an Karten & Platzverweisen auslösen.
Und so etwas kommt bei raus, wenn man nur auf Paragraphen reitet und das differenzieren nicht mehr im menschlichen Kopf zulässt.
17.03.2026 - 19:35 Uhr
Hab vor kurzem noch die Schwurbelei des Schiri-Chefs mitbekommen, dass es auch so etwas wie "Unfälle" gibt. Was war das denn bei Dzeko? Aber sie drehen es so hin wie sie wollen, da wird ein Wallentowitz-Tor aberkannt und in anderen Spielen wird der TW hart angegangen, aber das Tor zählt. In unserem Fall nicht, obwohl der Spieler rein gar nichts gemacht hat. Diaz tritt jemandem gegen den Kopf: gelbe Karte ...
Es ist keine "Schalke-Verschwörung", sondern einfach mangelnde Kompetenz an der Pfeife.
Spass am Fussball wird zunehmend schwieriger, weil die Schiris, egal ob auf dem Feld oder im Keller, einfach schlecht sind. Das sind oft paragraphentreue, karrierebesessene Duckmäuser, die beim Schiri-Beobachter Eindruck machen wollen, aber selber nie gegen einen Ball getreten haben. Und es wurde ja auch durch den VAR nicht besser. Seit Fandel und Konsorten das System ausgenutzt haben, macht nur eine bestimmte Sorte Schiri Karriere, es gibt sicherlich eine ganze Reihe guter Leute, aber die schaffen es nie in die Bundesliga.
Es ist keine "Schalke-Verschwörung", sondern einfach mangelnde Kompetenz an der Pfeife.
Spass am Fussball wird zunehmend schwieriger, weil die Schiris, egal ob auf dem Feld oder im Keller, einfach schlecht sind. Das sind oft paragraphentreue, karrierebesessene Duckmäuser, die beim Schiri-Beobachter Eindruck machen wollen, aber selber nie gegen einen Ball getreten haben. Und es wurde ja auch durch den VAR nicht besser. Seit Fandel und Konsorten das System ausgenutzt haben, macht nur eine bestimmte Sorte Schiri Karriere, es gibt sicherlich eine ganze Reihe guter Leute, aber die schaffen es nie in die Bundesliga.
17.03.2026 - 20:28 Uhr
Zitat von prollister
Was hat das mit Verschwörung zu tun? Die Rote Karte war völlig überzogen und wenn die Mindestsperrzeit nicht zum Vergehen passt, dann sollte sie eben reduziert werden. Die Frage sollte nicht sein "was hat der Schiri eingetragen und was steht in den Regeln", sondern "was ist angemessen" und da sind 2 Spiele komplett überzogen. Selbst ein Spiel ist schon überzogen, weil die 40 Minuten ohne Dzeko schon Strafe genug waren. Das ist ein Spiel was du ohne die Rote Karte mit 3:0 oder 4:0 nach Hause schaukelst. Wir haben Hannover komplett dominiert und selbst in Unterzahl kaum Chancen zugelassen.
Diese ewige "Ja aber das steht da so". Ja und? Wofür haben wir ein Sportgericht, wenn Ermessen ohnehin keine Rolle spielt. Kompletter Wahnsinn.
Gleiche Thematik. Man _KANN_ für Rot argumentieren. Ja in der Theorie. Im Kontext des Spiels, aber nicht und das wird einfach komplett missachtet. Sowohl in den Diskussionen hier, als bei der Bewertung durch das Sportgericht.
Zitat von Bueraner_Jung
Was wurde den draufgelegt? Es ist die normale Mindestsperrzeit.
Ich sehe in diesem ganzen Spiel gegen H96 nirgends diesen riesigen Skandal, der gerade überall durch die Schalker Kommentarspalten huscht.
Klar, jeder ist gefrustet, weil wir Dzeko dringend brauchen. Gerade wo nun das Spiel der Spiele ansteht. Trotzdem kann man auf dem Teppich bleiben.
Ich störe mich massiv an diesem Verschwörungsmythos um unseren S04. Seit der Meisterschaft der Herzen, haben sich einige Fans in eine gewisse Paranoia gegenüber DFL/DFB begeben und denken tatsächlich, die wollen mit aller Macht verhindern, dass S04 Erfolg hat.
Für mich der falsche Weg für einen großen Verein wie unseren S04. Man sollte versuchen eine "jetzt erst recht" Stimmung zu schaffen und es allen zu zeigen. Wobei ich da bei Muslic schon Hoffnung habe, dass er dies genau kanalisieren kann.
Zitat von prollister
Naja nur weil die Regel während dem Spiel hart ausgelegt wurde, muss man ja nicht noch beim Strafmaß einen drauflegen. Wo kommen wir da hin?
Zitat von Sebow
Also die 2 Spiele Sperre überrascht nicht und ist doch genau nach Regelwerk. Er hätte dafür nicht vom Platz fliegen müssen. Wenn es aber so gewertet wird, dann gibts da keinen Spielraum beim Strafmaß.
Rein objektiv trifft er seinen Gegenspieler mit offener Sohle im Brust/Bauchbereich. Auch wenn er wegzieht, ist das erstmal ein Treffer mit offener Sohle. Daher kann ich nachvollziehen, wieso der Schiri da rot gibt. Ich hätte es aber trotzdem nicht gemacht, weil er zurückzieht und ganz klar zum Ball geht anstatt den Spieler foulen zu wollen. Ist für mich auch kein rohes Spiel, weil der Gegenspieler keinerlei Rolle spielt. Er rennt ihm in den Fuß und nur deshalb wird es ein Treffer. Im Kopfbereich bzw. auf höhe des Kopfes würde ich das schon eher verstehen (wie bei Diaz). Eigentlich hätte man im Sinne der Linie hier Gelb und bei Diaz Rot geben müssen. Andersrum ist es komisch.
Also die 2 Spiele Sperre überrascht nicht und ist doch genau nach Regelwerk. Er hätte dafür nicht vom Platz fliegen müssen. Wenn es aber so gewertet wird, dann gibts da keinen Spielraum beim Strafmaß.
Rein objektiv trifft er seinen Gegenspieler mit offener Sohle im Brust/Bauchbereich. Auch wenn er wegzieht, ist das erstmal ein Treffer mit offener Sohle. Daher kann ich nachvollziehen, wieso der Schiri da rot gibt. Ich hätte es aber trotzdem nicht gemacht, weil er zurückzieht und ganz klar zum Ball geht anstatt den Spieler foulen zu wollen. Ist für mich auch kein rohes Spiel, weil der Gegenspieler keinerlei Rolle spielt. Er rennt ihm in den Fuß und nur deshalb wird es ein Treffer. Im Kopfbereich bzw. auf höhe des Kopfes würde ich das schon eher verstehen (wie bei Diaz). Eigentlich hätte man im Sinne der Linie hier Gelb und bei Diaz Rot geben müssen. Andersrum ist es komisch.
Naja nur weil die Regel während dem Spiel hart ausgelegt wurde, muss man ja nicht noch beim Strafmaß einen drauflegen. Wo kommen wir da hin?
Was wurde den draufgelegt? Es ist die normale Mindestsperrzeit.
Ich sehe in diesem ganzen Spiel gegen H96 nirgends diesen riesigen Skandal, der gerade überall durch die Schalker Kommentarspalten huscht.
Klar, jeder ist gefrustet, weil wir Dzeko dringend brauchen. Gerade wo nun das Spiel der Spiele ansteht. Trotzdem kann man auf dem Teppich bleiben.
Ich störe mich massiv an diesem Verschwörungsmythos um unseren S04. Seit der Meisterschaft der Herzen, haben sich einige Fans in eine gewisse Paranoia gegenüber DFL/DFB begeben und denken tatsächlich, die wollen mit aller Macht verhindern, dass S04 Erfolg hat.
Für mich der falsche Weg für einen großen Verein wie unseren S04. Man sollte versuchen eine "jetzt erst recht" Stimmung zu schaffen und es allen zu zeigen. Wobei ich da bei Muslic schon Hoffnung habe, dass er dies genau kanalisieren kann.
Was hat das mit Verschwörung zu tun? Die Rote Karte war völlig überzogen und wenn die Mindestsperrzeit nicht zum Vergehen passt, dann sollte sie eben reduziert werden. Die Frage sollte nicht sein "was hat der Schiri eingetragen und was steht in den Regeln", sondern "was ist angemessen" und da sind 2 Spiele komplett überzogen. Selbst ein Spiel ist schon überzogen, weil die 40 Minuten ohne Dzeko schon Strafe genug waren. Das ist ein Spiel was du ohne die Rote Karte mit 3:0 oder 4:0 nach Hause schaukelst. Wir haben Hannover komplett dominiert und selbst in Unterzahl kaum Chancen zugelassen.
Diese ewige "Ja aber das steht da so". Ja und? Wofür haben wir ein Sportgericht, wenn Ermessen ohnehin keine Rolle spielt. Kompletter Wahnsinn.
Zitat von nicocino
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Gleiche Thematik. Man _KANN_ für Rot argumentieren. Ja in der Theorie. Im Kontext des Spiels, aber nicht und das wird einfach komplett missachtet. Sowohl in den Diskussionen hier, als bei der Bewertung durch das Sportgericht.
Nee sorry mein Lieber, aber so funktionieren Regeln einfach nicht. Wir müssen damit leben dass es Fehlentscheidungen gibt. Wir machen das System aber kein Stück gerechter wenn wir im Nachhinein die Regeln außer Kraft setzen und anders biegen. Es war eine (zu) harte Entscheidung und die Auslegung der Regel sicherlich nicht im Sinne der Regel und wofür sie gemacht ist. Aber es gibt eben Ermessensspielräume bei solchen Regeln die nicht klar schwarz/weiß sind. Das Sportgericht wählt ja dann als Reaktion das geringste Strafmaß. Ich wünsche mir auch dass der Einspruch Erfolg hat und fände es "moralisch fair" aber ich weiß nicht auf welcher Grundlage man das begründen soll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bluesoul am 17.03.2026 um 20:29 Uhr bearbeitet
17.03.2026 - 20:34 Uhr
Wie so oft in viele anderen Bereichen, wieso sollte das bei den Schiris anders sein, dass dort nicht immer die Besten oben ankommen, sondern auch welche die irgendwie am besten durchkommen... wie auch immer...
Er soll ja Anwalt sein.
Ich hatte zwei mal Aufträge von Anwälten angenommen und es war trotz einer guten Leistung meinerseits zu so viel trara und Drohungen gekommen, dass ich jeweils massig draufgelegt und schlechte Nächte hatte. Würde auch nie wieder irgendein Geschäft mit einem Anwalt machen, egal um was es geht 😄 Aber das nur OT.
Wenn man sich alle Spieltage anschaut wo er in 2026 gepfiffen hat (4 Spieltage) und das mit allen anderen Schiedsrichten der 1. und 2. Liga in der Bewertung vergleicht, war er:
1x 4. schlechtester
1x schlechtester
1x 3. schlechtester
1x 2. schlechtester
von 24 Schiedsrichtern.
Schlechter war nur Timo Gerach
Was für eine Ansetzung für ein Spitzenspiel...
Er soll ja Anwalt sein.
Ich hatte zwei mal Aufträge von Anwälten angenommen und es war trotz einer guten Leistung meinerseits zu so viel trara und Drohungen gekommen, dass ich jeweils massig draufgelegt und schlechte Nächte hatte. Würde auch nie wieder irgendein Geschäft mit einem Anwalt machen, egal um was es geht 😄 Aber das nur OT.
Wenn man sich alle Spieltage anschaut wo er in 2026 gepfiffen hat (4 Spieltage) und das mit allen anderen Schiedsrichten der 1. und 2. Liga in der Bewertung vergleicht, war er:
1x 4. schlechtester
1x schlechtester
1x 3. schlechtester
1x 2. schlechtester
von 24 Schiedsrichtern.
Schlechter war nur Timo Gerach
Was für eine Ansetzung für ein Spitzenspiel...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DaEVO am 17.03.2026 um 20:43 Uhr bearbeitet
17.03.2026 - 20:56 Uhr
Zitat von DaEVO
Schlechter war nur Timo Gerach
Schlechter war nur Timo Gerach
Veto. Gerach war schlechter in der ersten Liga, aber viel besser in der zweiten Liga. Über alle Ligen betrachtet ist Braun der schlechteste Schiedsrichter.
Daher verstehe ich die Wahl genauso wenig wie du. Ittrich oder Willenborg wäre da die bessere Wahl gewesen.
17.03.2026 - 21:00 Uhr
Zitat von bluesoul
Ich glaube es wäre allen geholfen, wenn jetzt nicht Laien hier antreten, um den Schiedsrichtern im Forum die Regeln zu erklären und dabei eigene Regeln erfinden und Maßstäbe aufstellen. Dass nichts passiert ist sagt natürlich rein gar nichts über die Gefährlichkeit einer Aktion aus. Danke.
Zitat von Balo92
Das Regelwerk gibt die rote Karte gerade nicht her, weil es am Tatbestand der Gesundheitsgefährdenden Handlung fehlt.
Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn die Gefahr der Verletzung bei einem Treffer in der Aktion gegeben ist.
Es geht also um das Verletzungspotenzial der Aktion.
Da die Aktion aber zum denkbar schlimmsten Treffer geführt hat und dieser Treffer eben rein gar nichts beim Gegenspieler hervorgerufen hat, was auch nur annähernd in Richtung Verletzung geht, ist die Potenzialanalyse doch durch die Aktion selbst schon geführt: ein Treffer in der Aktion ist zu 100% nicht gesundheitsgefährdend.
Ich kann die Gefährdung eben nur so lange behaupten, bis ein Volltreffer nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Dzeko trifft und nichts passiert. Gefährdung nein. Ende der Durchsage.
Andernfalls verliert man jeden Maßstab, weil selbst ein leichtes Halten potenziell zu einem Kreuzbandriss führen kann.
Das Regelwerk gibt die rote Karte gerade nicht her, weil es am Tatbestand der Gesundheitsgefährdenden Handlung fehlt.
Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn die Gefahr der Verletzung bei einem Treffer in der Aktion gegeben ist.
Es geht also um das Verletzungspotenzial der Aktion.
Da die Aktion aber zum denkbar schlimmsten Treffer geführt hat und dieser Treffer eben rein gar nichts beim Gegenspieler hervorgerufen hat, was auch nur annähernd in Richtung Verletzung geht, ist die Potenzialanalyse doch durch die Aktion selbst schon geführt: ein Treffer in der Aktion ist zu 100% nicht gesundheitsgefährdend.
Ich kann die Gefährdung eben nur so lange behaupten, bis ein Volltreffer nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Dzeko trifft und nichts passiert. Gefährdung nein. Ende der Durchsage.
Andernfalls verliert man jeden Maßstab, weil selbst ein leichtes Halten potenziell zu einem Kreuzbandriss führen kann.
Ich glaube es wäre allen geholfen, wenn jetzt nicht Laien hier antreten, um den Schiedsrichtern im Forum die Regeln zu erklären und dabei eigene Regeln erfinden und Maßstäbe aufstellen. Dass nichts passiert ist sagt natürlich rein gar nichts über die Gefährlichkeit einer Aktion aus. Danke.
Das ist erstens ziemlich hochnäsig und zweitens logisch grotesk falsch.
Erstmal zu deiner Logik:
Dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus? Ok.
Einen Volvo mit 30 km/h zu fahren ist potentiell gesundheitsgefährdend, da der am schlimmsten anzunehmende Fall, nämlich stumpf vor eine Wand zu fahren, ohne es vorher getestet zu haben, wohl als gefährlich angenommen wird.
Nun geht Volvo hin und spielt den worst case durch (Crash Test). Das Ergebnis. Nichts passiert. Sie wiederholen es. Nichts passiert. Warum auch sollte sich was ändern, schließlich haben sie den worst case gerade simuliert und es ist nichts passiert.
Nach deiner Logik heißt es nun jedoch weiterhin: dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus, mit 30 km/h einen Volvo vor die Wand zu fahren. Das stelle ich hiermit nun mal dezent infrage.
Wenn jemand bei hoher Geschwindigkeit gestreckt auf Knöchelhöhe in einen sprintenden Spieler hereingrätscht, gebe ich dir Recht. Hier gibt es so viele Variablen (Tempo, Knöchelstellung, Gewichtsverlagerung etc.), dass der worst case immer eine Verletzung bedeuten wird.
Aber die Dzeko-Aktion hat diese Variablen nicht. Er hat kein Tempo, sein Bein ist nicht gestreckt. Das schlimmste ist ein Vollsprint in die offene Sohle von Dzeko und genau das ist passiert. Ergebnis: keine Verletzung.
Womöglich kommt dir nun in den Sinn, dass es noch schlimmer hätte ausgehen können, wenn der Kopf dort gewesen wäre. Aber auf der Höhe hat der Kopf nunmal nichts zu suchen und niemand muss damit rechnen (andernfalls müsste ich mit allem rechnen und dürfte es gar nicht das Feld betreten).
Jetzt zur Schiri-Logik:
Der Schiedsrichter argumentiert, dass es keine Absicht war, aber der Spieler damit rechnen musste, wenn er in der 2. Bundesliga so zum Ball geht, dass immer jemand in der Nähe ist.
Heißt im Umkehrschluss: selbst wenn niemand in der Nähe gewesen wäre, hätte es rot geben müssen, weil es immer gesundheitsgefährdend ist, sich so um die eigene Achse zu drehen und so zum Ball zu gehen.
Diese rote Karte ohne Gegenspieler werden wir ja dann demnächst häufiger sehen. Bin gespannt.
17.03.2026 - 21:04 Uhr
Zitat von Balo92
Das ist erstens ziemlich hochnäsig und zweitens logisch grotesk falsch.
Erstmal zu deiner Logik:
Dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus? Ok.
Einen Volvo mit 30 km/h zu fahren ist potentiell gesundheitsgefährdend, da der am schlimmsten anzunehmende Fall, nämlich stumpf vor eine Wand zu fahren, ohne es vorher getestet zu haben, wohl als gefährlich angenommen wird.
Nun geht Volvo hin und spielt den worst case durch (Crash Test). Das Ergebnis. Nichts passiert. Sie wiederholen es. Nichts passiert. Warum auch sollte sich was ändern, schließlich haben sie den worst case gerade simuliert und es ist nichts passiert.
Nach deiner Logik heißt es nun jedoch weiterhin: dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus, mit 30 km/h einen Volvo vor die Wand zu fahren. Das stelle ich hiermit nun mal dezent infrage.
Wenn jemand bei hoher Geschwindigkeit gestreckt auf Knöchelhöhe in einen sprintenden Spieler hereingrätscht, gebe ich dir Recht. Hier gibt es so viele Variablen (Tempo, Knöchelstellung, Gewichtsverlagerung etc.), dass der worst case immer eine Verletzung bedeuten wird.
Aber die Dzeko-Aktion hat diese Variablen nicht. Er hat kein Tempo, sein Bein ist nicht gestreckt. Das schlimmste ist ein Vollsprint in die offene Sohle von Dzeko und genau das ist passiert. Ergebnis: keine Verletzung.
Womöglich kommt dir nun in den Sinn, dass es noch schlimmer hätte ausgehen können, wenn der Kopf dort gewesen wäre. Aber auf der Höhe hat der Kopf nunmal nichts zu suchen und niemand muss damit rechnen (andernfalls müsste ich mit allem rechnen und dürfte es gar nicht das Feld betreten).
Jetzt zur Schiri-Logik:
Der Schiedsrichter argumentiert, dass es keine Absicht war, aber der Spieler damit rechnen musste, wenn er in der 2. Bundesliga so zum Ball geht, dass immer jemand in der Nähe ist.
Heißt im Umkehrschluss: selbst wenn niemand in der Nähe gewesen wäre, hätte es rot geben müssen, weil es immer gesundheitsgefährdend ist, sich so um die eigene Achse zu drehen und so zum Ball zu gehen.
Diese rote Karte ohne Gegenspieler werden wir ja dann demnächst häufiger sehen. Bin gespannt.
Zitat von bluesoul
Ich glaube es wäre allen geholfen, wenn jetzt nicht Laien hier antreten, um den Schiedsrichtern im Forum die Regeln zu erklären und dabei eigene Regeln erfinden und Maßstäbe aufstellen. Dass nichts passiert ist sagt natürlich rein gar nichts über die Gefährlichkeit einer Aktion aus. Danke.
Zitat von Balo92
Das Regelwerk gibt die rote Karte gerade nicht her, weil es am Tatbestand der Gesundheitsgefährdenden Handlung fehlt.
Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn die Gefahr der Verletzung bei einem Treffer in der Aktion gegeben ist.
Es geht also um das Verletzungspotenzial der Aktion.
Da die Aktion aber zum denkbar schlimmsten Treffer geführt hat und dieser Treffer eben rein gar nichts beim Gegenspieler hervorgerufen hat, was auch nur annähernd in Richtung Verletzung geht, ist die Potenzialanalyse doch durch die Aktion selbst schon geführt: ein Treffer in der Aktion ist zu 100% nicht gesundheitsgefährdend.
Ich kann die Gefährdung eben nur so lange behaupten, bis ein Volltreffer nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Dzeko trifft und nichts passiert. Gefährdung nein. Ende der Durchsage.
Andernfalls verliert man jeden Maßstab, weil selbst ein leichtes Halten potenziell zu einem Kreuzbandriss führen kann.
Das Regelwerk gibt die rote Karte gerade nicht her, weil es am Tatbestand der Gesundheitsgefährdenden Handlung fehlt.
Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn die Gefahr der Verletzung bei einem Treffer in der Aktion gegeben ist.
Es geht also um das Verletzungspotenzial der Aktion.
Da die Aktion aber zum denkbar schlimmsten Treffer geführt hat und dieser Treffer eben rein gar nichts beim Gegenspieler hervorgerufen hat, was auch nur annähernd in Richtung Verletzung geht, ist die Potenzialanalyse doch durch die Aktion selbst schon geführt: ein Treffer in der Aktion ist zu 100% nicht gesundheitsgefährdend.
Ich kann die Gefährdung eben nur so lange behaupten, bis ein Volltreffer nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Dzeko trifft und nichts passiert. Gefährdung nein. Ende der Durchsage.
Andernfalls verliert man jeden Maßstab, weil selbst ein leichtes Halten potenziell zu einem Kreuzbandriss führen kann.
Ich glaube es wäre allen geholfen, wenn jetzt nicht Laien hier antreten, um den Schiedsrichtern im Forum die Regeln zu erklären und dabei eigene Regeln erfinden und Maßstäbe aufstellen. Dass nichts passiert ist sagt natürlich rein gar nichts über die Gefährlichkeit einer Aktion aus. Danke.
Das ist erstens ziemlich hochnäsig und zweitens logisch grotesk falsch.
Erstmal zu deiner Logik:
Dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus? Ok.
Einen Volvo mit 30 km/h zu fahren ist potentiell gesundheitsgefährdend, da der am schlimmsten anzunehmende Fall, nämlich stumpf vor eine Wand zu fahren, ohne es vorher getestet zu haben, wohl als gefährlich angenommen wird.
Nun geht Volvo hin und spielt den worst case durch (Crash Test). Das Ergebnis. Nichts passiert. Sie wiederholen es. Nichts passiert. Warum auch sollte sich was ändern, schließlich haben sie den worst case gerade simuliert und es ist nichts passiert.
Nach deiner Logik heißt es nun jedoch weiterhin: dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus, mit 30 km/h einen Volvo vor die Wand zu fahren. Das stelle ich hiermit nun mal dezent infrage.
Wenn jemand bei hoher Geschwindigkeit gestreckt auf Knöchelhöhe in einen sprintenden Spieler hereingrätscht, gebe ich dir Recht. Hier gibt es so viele Variablen (Tempo, Knöchelstellung, Gewichtsverlagerung etc.), dass der worst case immer eine Verletzung bedeuten wird.
Aber die Dzeko-Aktion hat diese Variablen nicht. Er hat kein Tempo, sein Bein ist nicht gestreckt. Das schlimmste ist ein Vollsprint in die offene Sohle von Dzeko und genau das ist passiert. Ergebnis: keine Verletzung.
Womöglich kommt dir nun in den Sinn, dass es noch schlimmer hätte ausgehen können, wenn der Kopf dort gewesen wäre. Aber auf der Höhe hat der Kopf nunmal nichts zu suchen und niemand muss damit rechnen (andernfalls müsste ich mit allem rechnen und dürfte es gar nicht das Feld betreten).
Jetzt zur Schiri-Logik:
Der Schiedsrichter argumentiert, dass es keine Absicht war, aber der Spieler damit rechnen musste, wenn er in der 2. Bundesliga so zum Ball geht, dass immer jemand in der Nähe ist.
Heißt im Umkehrschluss: selbst wenn niemand in der Nähe gewesen wäre, hätte es rot geben müssen, weil es immer gesundheitsgefährdend ist, sich so um die eigene Achse zu drehen und so zum Ball zu gehen.
Diese rote Karte ohne Gegenspieler werden wir ja dann demnächst häufiger sehen. Bin gespannt.
Ich lese den Beitrag nicht weiter als bis zum 2. Satz, weil es keinen Sinn macht wenn jemand mit hochnäsig ankommt, der vorher einem echten Schiedsrichter die Regeln erklären will und dafür eigene Bewertungsgrundlagen erfinden muss. Kann man einfach sein lassen. Das macht die Entscheidung des Schiris ja trotzdem nicht weniger schlecht. Aber es ist halt anhand der Regeln argumentiert, während du mit was ausgedachtem argumentierst. Das hilft nicht. Und ist eben auch nicht logisch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bluesoul am 17.03.2026 um 21:06 Uhr bearbeitet
17.03.2026 - 22:05 Uhr
Zitat von bluesoul
Ich lese den Beitrag nicht weiter als bis zum 2. Satz, weil es keinen Sinn macht wenn jemand mit hochnäsig ankommt, der vorher einem echten Schiedsrichter die Regeln erklären will und dafür eigene Bewertungsgrundlagen erfinden muss. Kann man einfach sein lassen. Das macht die Entscheidung des Schiris ja trotzdem nicht weniger schlecht. Aber es ist halt anhand der Regeln argumentiert, während du mit was ausgedachtem argumentierst. Das hilft nicht. Und ist eben auch nicht logisch.
Zitat von Balo92
Das ist erstens ziemlich hochnäsig und zweitens logisch grotesk falsch.
Erstmal zu deiner Logik:
Dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus? Ok.
Einen Volvo mit 30 km/h zu fahren ist potentiell gesundheitsgefährdend, da der am schlimmsten anzunehmende Fall, nämlich stumpf vor eine Wand zu fahren, ohne es vorher getestet zu haben, wohl als gefährlich angenommen wird.
Nun geht Volvo hin und spielt den worst case durch (Crash Test). Das Ergebnis. Nichts passiert. Sie wiederholen es. Nichts passiert. Warum auch sollte sich was ändern, schließlich haben sie den worst case gerade simuliert und es ist nichts passiert.
Nach deiner Logik heißt es nun jedoch weiterhin: dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus, mit 30 km/h einen Volvo vor die Wand zu fahren. Das stelle ich hiermit nun mal dezent infrage.
Wenn jemand bei hoher Geschwindigkeit gestreckt auf Knöchelhöhe in einen sprintenden Spieler hereingrätscht, gebe ich dir Recht. Hier gibt es so viele Variablen (Tempo, Knöchelstellung, Gewichtsverlagerung etc.), dass der worst case immer eine Verletzung bedeuten wird.
Aber die Dzeko-Aktion hat diese Variablen nicht. Er hat kein Tempo, sein Bein ist nicht gestreckt. Das schlimmste ist ein Vollsprint in die offene Sohle von Dzeko und genau das ist passiert. Ergebnis: keine Verletzung.
Womöglich kommt dir nun in den Sinn, dass es noch schlimmer hätte ausgehen können, wenn der Kopf dort gewesen wäre. Aber auf der Höhe hat der Kopf nunmal nichts zu suchen und niemand muss damit rechnen (andernfalls müsste ich mit allem rechnen und dürfte es gar nicht das Feld betreten).
Jetzt zur Schiri-Logik:
Der Schiedsrichter argumentiert, dass es keine Absicht war, aber der Spieler damit rechnen musste, wenn er in der 2. Bundesliga so zum Ball geht, dass immer jemand in der Nähe ist.
Heißt im Umkehrschluss: selbst wenn niemand in der Nähe gewesen wäre, hätte es rot geben müssen, weil es immer gesundheitsgefährdend ist, sich so um die eigene Achse zu drehen und so zum Ball zu gehen.
Diese rote Karte ohne Gegenspieler werden wir ja dann demnächst häufiger sehen. Bin gespannt.
Zitat von bluesoul
Ich glaube es wäre allen geholfen, wenn jetzt nicht Laien hier antreten, um den Schiedsrichtern im Forum die Regeln zu erklären und dabei eigene Regeln erfinden und Maßstäbe aufstellen. Dass nichts passiert ist sagt natürlich rein gar nichts über die Gefährlichkeit einer Aktion aus. Danke.
Zitat von Balo92
Das Regelwerk gibt die rote Karte gerade nicht her, weil es am Tatbestand der Gesundheitsgefährdenden Handlung fehlt.
Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn die Gefahr der Verletzung bei einem Treffer in der Aktion gegeben ist.
Es geht also um das Verletzungspotenzial der Aktion.
Da die Aktion aber zum denkbar schlimmsten Treffer geführt hat und dieser Treffer eben rein gar nichts beim Gegenspieler hervorgerufen hat, was auch nur annähernd in Richtung Verletzung geht, ist die Potenzialanalyse doch durch die Aktion selbst schon geführt: ein Treffer in der Aktion ist zu 100% nicht gesundheitsgefährdend.
Ich kann die Gefährdung eben nur so lange behaupten, bis ein Volltreffer nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Dzeko trifft und nichts passiert. Gefährdung nein. Ende der Durchsage.
Andernfalls verliert man jeden Maßstab, weil selbst ein leichtes Halten potenziell zu einem Kreuzbandriss führen kann.
Das Regelwerk gibt die rote Karte gerade nicht her, weil es am Tatbestand der Gesundheitsgefährdenden Handlung fehlt.
Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn die Gefahr der Verletzung bei einem Treffer in der Aktion gegeben ist.
Es geht also um das Verletzungspotenzial der Aktion.
Da die Aktion aber zum denkbar schlimmsten Treffer geführt hat und dieser Treffer eben rein gar nichts beim Gegenspieler hervorgerufen hat, was auch nur annähernd in Richtung Verletzung geht, ist die Potenzialanalyse doch durch die Aktion selbst schon geführt: ein Treffer in der Aktion ist zu 100% nicht gesundheitsgefährdend.
Ich kann die Gefährdung eben nur so lange behaupten, bis ein Volltreffer nicht das Gegenteil bewiesen hat.
Dzeko trifft und nichts passiert. Gefährdung nein. Ende der Durchsage.
Andernfalls verliert man jeden Maßstab, weil selbst ein leichtes Halten potenziell zu einem Kreuzbandriss führen kann.
Ich glaube es wäre allen geholfen, wenn jetzt nicht Laien hier antreten, um den Schiedsrichtern im Forum die Regeln zu erklären und dabei eigene Regeln erfinden und Maßstäbe aufstellen. Dass nichts passiert ist sagt natürlich rein gar nichts über die Gefährlichkeit einer Aktion aus. Danke.
Das ist erstens ziemlich hochnäsig und zweitens logisch grotesk falsch.
Erstmal zu deiner Logik:
Dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus? Ok.
Einen Volvo mit 30 km/h zu fahren ist potentiell gesundheitsgefährdend, da der am schlimmsten anzunehmende Fall, nämlich stumpf vor eine Wand zu fahren, ohne es vorher getestet zu haben, wohl als gefährlich angenommen wird.
Nun geht Volvo hin und spielt den worst case durch (Crash Test). Das Ergebnis. Nichts passiert. Sie wiederholen es. Nichts passiert. Warum auch sollte sich was ändern, schließlich haben sie den worst case gerade simuliert und es ist nichts passiert.
Nach deiner Logik heißt es nun jedoch weiterhin: dass nichts passiert ist, sagt rein gar nichts über die Gefährlichkeit aus, mit 30 km/h einen Volvo vor die Wand zu fahren. Das stelle ich hiermit nun mal dezent infrage.
Wenn jemand bei hoher Geschwindigkeit gestreckt auf Knöchelhöhe in einen sprintenden Spieler hereingrätscht, gebe ich dir Recht. Hier gibt es so viele Variablen (Tempo, Knöchelstellung, Gewichtsverlagerung etc.), dass der worst case immer eine Verletzung bedeuten wird.
Aber die Dzeko-Aktion hat diese Variablen nicht. Er hat kein Tempo, sein Bein ist nicht gestreckt. Das schlimmste ist ein Vollsprint in die offene Sohle von Dzeko und genau das ist passiert. Ergebnis: keine Verletzung.
Womöglich kommt dir nun in den Sinn, dass es noch schlimmer hätte ausgehen können, wenn der Kopf dort gewesen wäre. Aber auf der Höhe hat der Kopf nunmal nichts zu suchen und niemand muss damit rechnen (andernfalls müsste ich mit allem rechnen und dürfte es gar nicht das Feld betreten).
Jetzt zur Schiri-Logik:
Der Schiedsrichter argumentiert, dass es keine Absicht war, aber der Spieler damit rechnen musste, wenn er in der 2. Bundesliga so zum Ball geht, dass immer jemand in der Nähe ist.
Heißt im Umkehrschluss: selbst wenn niemand in der Nähe gewesen wäre, hätte es rot geben müssen, weil es immer gesundheitsgefährdend ist, sich so um die eigene Achse zu drehen und so zum Ball zu gehen.
Diese rote Karte ohne Gegenspieler werden wir ja dann demnächst häufiger sehen. Bin gespannt.
Ich lese den Beitrag nicht weiter als bis zum 2. Satz, weil es keinen Sinn macht wenn jemand mit hochnäsig ankommt, der vorher einem echten Schiedsrichter die Regeln erklären will und dafür eigene Bewertungsgrundlagen erfinden muss. Kann man einfach sein lassen. Das macht die Entscheidung des Schiris ja trotzdem nicht weniger schlecht. Aber es ist halt anhand der Regeln argumentiert, während du mit was ausgedachtem argumentierst. Das hilft nicht. Und ist eben auch nicht logisch.
Hast du mich nicht zunächst als „Laien“ abgetan und damit der inhaltlichen Diskussion erst den Raum nehmen wollen? Und dann bist du pikiert darüber, wenn jemand dich als „hochnäsig“ betitelt und weichst der inhaltlichen Diskussion erneut aus.
Rede dich heraus, wenn das deine Art der Diskussion ist.
Fakt bleibt, dass für die Beurteilung der Gesundheitsgefährdung jenes Risiko maßgebend ist, dass die Aktion objektiv erzeugt. Nichts anderes geben die von dir doch herbeigesehnten Statuten DFB/DFL her.
Ich musste und habe nichts erfunden. Lies die Regeln, wenn dir wirklich an einer Diskussion gelegen ist.
Nur weil jemand (der Schiedsrichter) „anhand“ der Regeln argumentiert, heißt es doch nicht, dass er auch im Einklang mit den Regeln argumentiert. Statt hier blind dem Schiri zu folgen, nur weil das Wörtchen „Regeln“ verwendet, solltest du hingehen und mal nachblättern, bevor du andere als „Laien“ bezeichnest, um dann auszuweichen.
Sor
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Balo92 am 17.03.2026 um 22:20 Uhr bearbeitet
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