Die Kurve
16.08.2012 - 20:46 Uhr
Zitat von DuGamlaDuFria:
Zitat von jAsSeR:
Man sollte die Situation jetzt nutzen und gemeinsam eine Lösung für die HTT Nord entwerfen. Zusammen mit den Nordlern, Fanszene und Vorstand.
Wenn alle stur bleiben und keiner Kompromisse eingeht, werden wir nie eine Lösung finden. Wie ich schon sagte, wenn man eine gemeinsame Lösung findet, kann man auch gestärkt aus der ganzen Sache heraus gehen.
Eine Nordtribüne ohne Pufferblöcke und zusammen mit den angrenzenden Stehplätzen, würde mMn noch mehr Stimmung generieren als die Süd. Zudem könnte man geile und große Choreografien organisieren, wie beispielsweise diese hier:
http://img217.imageshack.us/img217/8768/nord0304.jpg
http://img12.imageshack.us/img12/8541/nord0203.jpg
(beides Choreos auf der Nord)
Verzeiht den Pathos, aber: Man sollte die Situation langsam mal nutzen, nicht EINE Tribüne, für EINE Fangruppe irgendwie freizuschaufeln und damit im Zweifelsfall andere zu verärgern, sondern zu versuchen, die Rostocker Fangemeinde insgesamt zu vereinen. Choreos auf der Nord sind schön und gut, aber der Optimalfall ist nicht eine HTT, sondern der Optimalfall ist eine Fangemeinde, die geschlossen Alles Für Den FCH gibt, sich geschlossen endlich von Gewalt distanziert und so auch geschlossen in Aktionen wie vergangenen Samstag zusammenstehen kann, sich helfen kann, solidarisch sein kann.
Es gab Samstag so ein symbolische Bild, ein optisch eher szene-affiner junger Mann in Jogger und Windbreaker reichte einen älteren Herren um die 70 die Hand, damit dieser über die Sitzschalen in den Block gelangen kann. So stelle ich mir das vor, eine geschlossene Fangemeinde, aus Ultras, Familien, Alt-Supportern und Leuten, die schon da waren, als der Verein noch Empor Rostock hieß.
Die Chance ist jetzt da! Warum also Frieden mit einer Fangruppe machen, wenn man alle zusammen an einen Tisch holen könnte?
Wirklich ein schöner Gedanke. Ich denke auch mal, dass viele der jungen aus der FSR ausreichend Respekt vor älteren (Mitgliedern) haben. Das sind ja keine dummen Leute. Wäre echt schon, wenn man aufgeschlossene ältere und junge zusammenbringt. Beide Seite könnten viel voneinander lernen. Fußball verbindet einfach und iim Grunde wollen doch alle nur, dass es dem Verein gut geht. Austausch hilft einfach, die eigene Sichtweise zu erweitern und Hürden zu überwinden.
Zitat von jAsSeR:
Man sollte die Situation jetzt nutzen und gemeinsam eine Lösung für die HTT Nord entwerfen. Zusammen mit den Nordlern, Fanszene und Vorstand.
Wenn alle stur bleiben und keiner Kompromisse eingeht, werden wir nie eine Lösung finden. Wie ich schon sagte, wenn man eine gemeinsame Lösung findet, kann man auch gestärkt aus der ganzen Sache heraus gehen.
Eine Nordtribüne ohne Pufferblöcke und zusammen mit den angrenzenden Stehplätzen, würde mMn noch mehr Stimmung generieren als die Süd. Zudem könnte man geile und große Choreografien organisieren, wie beispielsweise diese hier:
http://img217.imageshack.us/img217/8768/nord0304.jpg
http://img12.imageshack.us/img12/8541/nord0203.jpg
(beides Choreos auf der Nord)
Verzeiht den Pathos, aber: Man sollte die Situation langsam mal nutzen, nicht EINE Tribüne, für EINE Fangruppe irgendwie freizuschaufeln und damit im Zweifelsfall andere zu verärgern, sondern zu versuchen, die Rostocker Fangemeinde insgesamt zu vereinen. Choreos auf der Nord sind schön und gut, aber der Optimalfall ist nicht eine HTT, sondern der Optimalfall ist eine Fangemeinde, die geschlossen Alles Für Den FCH gibt, sich geschlossen endlich von Gewalt distanziert und so auch geschlossen in Aktionen wie vergangenen Samstag zusammenstehen kann, sich helfen kann, solidarisch sein kann.
Es gab Samstag so ein symbolische Bild, ein optisch eher szene-affiner junger Mann in Jogger und Windbreaker reichte einen älteren Herren um die 70 die Hand, damit dieser über die Sitzschalen in den Block gelangen kann. So stelle ich mir das vor, eine geschlossene Fangemeinde, aus Ultras, Familien, Alt-Supportern und Leuten, die schon da waren, als der Verein noch Empor Rostock hieß.
Die Chance ist jetzt da! Warum also Frieden mit einer Fangruppe machen, wenn man alle zusammen an einen Tisch holen könnte?
Wirklich ein schöner Gedanke. Ich denke auch mal, dass viele der jungen aus der FSR ausreichend Respekt vor älteren (Mitgliedern) haben. Das sind ja keine dummen Leute. Wäre echt schon, wenn man aufgeschlossene ältere und junge zusammenbringt. Beide Seite könnten viel voneinander lernen. Fußball verbindet einfach und iim Grunde wollen doch alle nur, dass es dem Verein gut geht. Austausch hilft einfach, die eigene Sichtweise zu erweitern und Hürden zu überwinden.
Quelle: www.sport1.de
Auf diese Publicity könnten sie bei Hansa Rostock sehr gut verzichten: Der letzte Meister der alten Oberliga sorgt gegenwärtig wieder einmal abseits des Rasens für Schlagzeilen.
Mit Rang acht in der Dritten Liga holt der nach der Wende wohl erfolgreichste Klub der ehemaligen DDR überregional niemanden hinter dem Ofen vor.
Dafür schaden seit Jahren die sich als Hansa-Fans darstellenden Hooligans dem Ansehen des ohnehin darbenden Ost-Fußballs.
Beim Auswärtsspiel in Erfurt wurden 2.300 (!) Krawallmacher aus dem Gästeblock zeitweise in Gewahrsam genommen, nachdem sie ein riesiges Chaos rund um das Steigerwaldstadion veranstaltet hatten.
Um Polizeikontrollen zu entgehen, hatten sie einen Seiteneingang regelrecht gestürmt sowie Polizisten mit Flaschen und Steinen attackiert.
Ui, ich pöhser Krawallmacher wurde also zusammen mit meinen 2.299 Chaoskameraden zeitweise in Gewahrsam genommen, nachdem wir ein Riesenchaos _rund um_ das SWS veranstaltet haben ... Mit Rang acht in der Dritten Liga holt der nach der Wende wohl erfolgreichste Klub der ehemaligen DDR überregional niemanden hinter dem Ofen vor.
Dafür schaden seit Jahren die sich als Hansa-Fans darstellenden Hooligans dem Ansehen des ohnehin darbenden Ost-Fußballs.
Beim Auswärtsspiel in Erfurt wurden 2.300 (!) Krawallmacher aus dem Gästeblock zeitweise in Gewahrsam genommen, nachdem sie ein riesiges Chaos rund um das Steigerwaldstadion veranstaltet hatten.
Um Polizeikontrollen zu entgehen, hatten sie einen Seiteneingang regelrecht gestürmt sowie Polizisten mit Flaschen und Steinen attackiert.
In Momenten wie diesen wäre ich am liebsten für die Abschaffung der Pressefreiheit. Traurig. :angry
Edith kotzte sich gleich mal in der Kommentarspalte aus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eisi_pro_HRO am 29.11.2012 um 23:22 Uhr bearbeitet
Zitat von Eisi_pro_HRO:
www.sport1.de:
Auf diese Publicity könnten sie bei Hansa Rostock sehr gut verzichten: Der letzte Meister der alten Oberliga sorgt gegenwärtig wieder einmal abseits des Rasens für Schlagzeilen.
Mit Rang acht in der Dritten Liga holt der nach der Wende wohl erfolgreichste Klub der ehemaligen DDR überregional niemanden hinter dem Ofen vor.
Dafür schaden seit Jahren die sich als Hansa-Fans darstellenden Hooligans dem Ansehen des ohnehin darbenden Ost-Fußballs.
Beim Auswärtsspiel in Erfurt wurden 2.300 (!) Krawallmacher aus dem Gästeblock zeitweise in Gewahrsam genommen, nachdem sie ein riesiges Chaos rund um das Steigerwaldstadion veranstaltet hatten.
Um Polizeikontrollen zu entgehen, hatten sie einen Seiteneingang regelrecht gestürmt sowie Polizisten mit Flaschen und Steinen attackiert.Ui, ich pöhser Krawallmacher wurde also zusammen mit meinen 2.299 Chaoskameraden zeitweise in Gewahrsam genommen, nachdem wir ein Riesenchaos _rund um_ das SWS veranstaltet haben ...
In Momenten wie diesen wäre ich am liebsten für die Abschaffung der Pressefreiheit. Traurig. :angry
Edith kotzte sich gleich mal in der Kommentarspalte aus.
Absolute Frechheit!!! So ein Artikel geht überhaupt nicht. Und das, obwohl der Verein sogar schon eine durchaus aussagekräftige Stellungnahme verfasst hat. Kann man dagegen denn nicht vorgehen!?
www.sport1.de:
Auf diese Publicity könnten sie bei Hansa Rostock sehr gut verzichten: Der letzte Meister der alten Oberliga sorgt gegenwärtig wieder einmal abseits des Rasens für Schlagzeilen.
Mit Rang acht in der Dritten Liga holt der nach der Wende wohl erfolgreichste Klub der ehemaligen DDR überregional niemanden hinter dem Ofen vor.
Dafür schaden seit Jahren die sich als Hansa-Fans darstellenden Hooligans dem Ansehen des ohnehin darbenden Ost-Fußballs.
Beim Auswärtsspiel in Erfurt wurden 2.300 (!) Krawallmacher aus dem Gästeblock zeitweise in Gewahrsam genommen, nachdem sie ein riesiges Chaos rund um das Steigerwaldstadion veranstaltet hatten.
Um Polizeikontrollen zu entgehen, hatten sie einen Seiteneingang regelrecht gestürmt sowie Polizisten mit Flaschen und Steinen attackiert.Ui, ich pöhser Krawallmacher wurde also zusammen mit meinen 2.299 Chaoskameraden zeitweise in Gewahrsam genommen, nachdem wir ein Riesenchaos _rund um_ das SWS veranstaltet haben ...
In Momenten wie diesen wäre ich am liebsten für die Abschaffung der Pressefreiheit. Traurig. :angry
Edith kotzte sich gleich mal in der Kommentarspalte aus.
Absolute Frechheit!!! So ein Artikel geht überhaupt nicht. Und das, obwohl der Verein sogar schon eine durchaus aussagekräftige Stellungnahme verfasst hat. Kann man dagegen denn nicht vorgehen!?
der Artikel ist ja die absolute Krönung :grrr hab ihn mal direkt an Hansa weitergegeben
@Eisi: mit dem in Gewahrsam genommen, meint der gute Qualitätsjournalist bestimmt das Festhalten aufm Bahngleis nach dem Spiel :D
@Eisi: mit dem in Gewahrsam genommen, meint der gute Qualitätsjournalist bestimmt das Festhalten aufm Bahngleis nach dem Spiel :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von baltic_storm am 30.11.2012 um 09:46 Uhr bearbeitet
Zitat von Eisi_pro_HRO:
Ui, ich pöhser Krawallmacher wurde also zusammen mit meinen 2.299 Chaoskameraden zeitweise in Gewahrsam genommen, nachdem wir ein Riesenchaos _rund um_ das SWS veranstaltet haben ...
In Momenten wie diesen wäre ich am liebsten für die Abschaffung der Pressefreiheit. Traurig. :angry
Edith kotzte sich gleich mal in der Kommentarspalte aus.
Mhm...bin ich jetzt krawallmacher oder hooligan?
Ui, ich pöhser Krawallmacher wurde also zusammen mit meinen 2.299 Chaoskameraden zeitweise in Gewahrsam genommen, nachdem wir ein Riesenchaos _rund um_ das SWS veranstaltet haben ...
In Momenten wie diesen wäre ich am liebsten für die Abschaffung der Pressefreiheit. Traurig. :angry
Edith kotzte sich gleich mal in der Kommentarspalte aus.
Mhm...bin ich jetzt krawallmacher oder hooligan?
Zitat von baltic_storm:
der Artikel ist ja die absolute Krönung :grrr hab ihn mal direkt an Hansa weitergegeben
@Eisi: mit dem in Gewahrsam genommen, meint der gute Qualitätsjournalist bestimmt das Festhalten aufm Bahngleis nach dem Spiel :D
Ich habe ebenfalls eine Mail an den Verein verfasst das ist die Krönung!
der Artikel ist ja die absolute Krönung :grrr hab ihn mal direkt an Hansa weitergegeben
@Eisi: mit dem in Gewahrsam genommen, meint der gute Qualitätsjournalist bestimmt das Festhalten aufm Bahngleis nach dem Spiel :D
Ich habe ebenfalls eine Mail an den Verein verfasst das ist die Krönung!
Der Beitrag ist ja mal echt unglaublich. Von nichts ne Ahnung aber was dazu schreiben. (Vielleicht sollte ich mich da mal bewerben. Das kann ich auch. Mehr als BILD online zu lesen, muss man da wohl kaum machen).
Interessant, dass es bisher nur einen Kommentar auf der Seite gibt und sich der um Hoffenheim und Babbel dreht. Aber vielleicht ist das ja ein neuer Trend: Kommentare zu Artikeln willkürlich auf anderen Seiten zu platzieren.
Interessant, dass es bisher nur einen Kommentar auf der Seite gibt und sich der um Hoffenheim und Babbel dreht. Aber vielleicht ist das ja ein neuer Trend: Kommentare zu Artikeln willkürlich auf anderen Seiten zu platzieren.
Zitat von DuGamlaDuFria:
Zitat von jAsSeR:
Man sollte die Situation jetzt nutzen und gemeinsam eine Lösung für die HTT Nord entwerfen. Zusammen mit den Nordlern, Fanszene und Vorstand.
Wenn alle stur bleiben und keiner Kompromisse eingeht, werden wir nie eine Lösung finden. Wie ich schon sagte, wenn man eine gemeinsame Lösung findet, kann man auch gestärkt aus der ganzen Sache heraus gehen.
Eine Nordtribüne ohne Pufferblöcke und zusammen mit den angrenzenden Stehplätzen, würde mMn noch mehr Stimmung generieren als die Süd. Zudem könnte man geile und große Choreografien organisieren, wie beispielsweise diese hier:
http://img217.imageshack.us/img217/8768/nord0304.jpg
http://img12.imageshack.us/img12/8541/nord0203.jpg
(beides Choreos auf der Nord)
Verzeiht den Pathos, aber: Man sollte die Situation langsam mal nutzen, nicht EINE Tribüne, für EINE Fangruppe irgendwie freizuschaufeln und damit im Zweifelsfall andere zu verärgern, sondern zu versuchen, die Rostocker Fangemeinde insgesamt zu vereinen. Choreos auf der Nord sind schön und gut, aber der Optimalfall ist nicht eine HTT, sondern der Optimalfall ist eine Fangemeinde, die geschlossen Alles Für Den FCH gibt, sich geschlossen endlich von Gewalt distanziert und so auch geschlossen in Aktionen wie vergangenen Samstag zusammenstehen kann, sich helfen kann, solidarisch sein kann.
Es gab Samstag so ein symbolische Bild, ein optisch eher szene-affiner junger Mann in Jogger und Windbreaker reichte einen älteren Herren um die 70 die Hand, damit dieser über die Sitzschalen in den Block gelangen kann. So stelle ich mir das vor, eine geschlossene Fangemeinde, aus Ultras, Familien, Alt-Supportern und Leuten, die schon da waren, als der Verein noch Empor Rostock hieß.
Die Chance ist jetzt da! Warum also Frieden mit einer Fangruppe machen, wenn man alle zusammen an einen Tisch holen könnte?
Grundsätzlich hast du ja völlig Recht - aber das ist schon ziemlich romantisch und an der Realität vorbei. Der Großteil der Hansa-Fans hat den Hals voll wenn man wieder auswärts Pyro und Böller sieht. Wenn zu Hause wieder mal statt Support die eigenen Angelegenheiten (Fußballfans sind keine Verbrecher, Hofmann raus, diverse Beleidigungen...) an erster Stelle stehen. Irgendwann gibts auch das nächste Düsseldorf, das nächste Stendal, das nächste Dresden/Frankfurt oder das nächste Spiel gegen Pauli...
Und dann? Ist man dann "dichter zusammengerückt" und sagt deshalb "ok, das ist nur ein kleiner Rückschlag, wir machen weiter"?
Die FSR ist in der Bringschuld - solange man sich nicht endlich klar von den Leuten distanziert, die dem Verein Woche für Woche schaden zufügen, solange man nur auf sich selber guckt und solange alle für das zahlen was die uns einbrocken wird es kein "Zusammen" im Stadion geben.
Wie gesagt: Es kann klappen und wäre schön - aber so wie man sich derzeit darstellt wird das nichts, so vergrault man Stück für Stück auch noch viele andere Leute...
Zitat von jAsSeR:
Man sollte die Situation jetzt nutzen und gemeinsam eine Lösung für die HTT Nord entwerfen. Zusammen mit den Nordlern, Fanszene und Vorstand.
Wenn alle stur bleiben und keiner Kompromisse eingeht, werden wir nie eine Lösung finden. Wie ich schon sagte, wenn man eine gemeinsame Lösung findet, kann man auch gestärkt aus der ganzen Sache heraus gehen.
Eine Nordtribüne ohne Pufferblöcke und zusammen mit den angrenzenden Stehplätzen, würde mMn noch mehr Stimmung generieren als die Süd. Zudem könnte man geile und große Choreografien organisieren, wie beispielsweise diese hier:
http://img217.imageshack.us/img217/8768/nord0304.jpg
http://img12.imageshack.us/img12/8541/nord0203.jpg
(beides Choreos auf der Nord)
Verzeiht den Pathos, aber: Man sollte die Situation langsam mal nutzen, nicht EINE Tribüne, für EINE Fangruppe irgendwie freizuschaufeln und damit im Zweifelsfall andere zu verärgern, sondern zu versuchen, die Rostocker Fangemeinde insgesamt zu vereinen. Choreos auf der Nord sind schön und gut, aber der Optimalfall ist nicht eine HTT, sondern der Optimalfall ist eine Fangemeinde, die geschlossen Alles Für Den FCH gibt, sich geschlossen endlich von Gewalt distanziert und so auch geschlossen in Aktionen wie vergangenen Samstag zusammenstehen kann, sich helfen kann, solidarisch sein kann.
Es gab Samstag so ein symbolische Bild, ein optisch eher szene-affiner junger Mann in Jogger und Windbreaker reichte einen älteren Herren um die 70 die Hand, damit dieser über die Sitzschalen in den Block gelangen kann. So stelle ich mir das vor, eine geschlossene Fangemeinde, aus Ultras, Familien, Alt-Supportern und Leuten, die schon da waren, als der Verein noch Empor Rostock hieß.
Die Chance ist jetzt da! Warum also Frieden mit einer Fangruppe machen, wenn man alle zusammen an einen Tisch holen könnte?
Grundsätzlich hast du ja völlig Recht - aber das ist schon ziemlich romantisch und an der Realität vorbei. Der Großteil der Hansa-Fans hat den Hals voll wenn man wieder auswärts Pyro und Böller sieht. Wenn zu Hause wieder mal statt Support die eigenen Angelegenheiten (Fußballfans sind keine Verbrecher, Hofmann raus, diverse Beleidigungen...) an erster Stelle stehen. Irgendwann gibts auch das nächste Düsseldorf, das nächste Stendal, das nächste Dresden/Frankfurt oder das nächste Spiel gegen Pauli...
Und dann? Ist man dann "dichter zusammengerückt" und sagt deshalb "ok, das ist nur ein kleiner Rückschlag, wir machen weiter"?
Die FSR ist in der Bringschuld - solange man sich nicht endlich klar von den Leuten distanziert, die dem Verein Woche für Woche schaden zufügen, solange man nur auf sich selber guckt und solange alle für das zahlen was die uns einbrocken wird es kein "Zusammen" im Stadion geben.
Wie gesagt: Es kann klappen und wäre schön - aber so wie man sich derzeit darstellt wird das nichts, so vergrault man Stück für Stück auch noch viele andere Leute...
Zitat von baltic_storm:
@Eisi: mit dem in Gewahrsam genommen, meint der gute Qualitätsjournalist bestimmt das Festhalten aufm Bahngleis nach dem Spiel :D
Da hast du wohl recht. Ich hab mich wie ein Schaf auf einer Weide gefühlt. Und um die Metapher zu schließen: Mehrere Schweinchen namens Babe versuchten uns Schafe zusammenzutreiben.
Zitat von espadin:
Interessant, dass es bisher nur einen Kommentar auf der Seite gibt und sich der um Hoffenheim und Babbel dreht. Aber vielleicht ist das ja ein neuer Trend: Kommentare zu Artikeln willkürlich auf anderen Seiten zu platzieren.
Wenn du meinen Kommentar unter einem anderen Artikel findest, dann sag bitte Bescheid. Entweder ist dieser der Zensur zum Opfer gefallen oder er steht vielleicht unter "Platini will die EL abschaffen". Nickname ist 'Christian Steifen'.
@Eisi: mit dem in Gewahrsam genommen, meint der gute Qualitätsjournalist bestimmt das Festhalten aufm Bahngleis nach dem Spiel :D
Da hast du wohl recht. Ich hab mich wie ein Schaf auf einer Weide gefühlt. Und um die Metapher zu schließen: Mehrere Schweinchen namens Babe versuchten uns Schafe zusammenzutreiben.
Zitat von espadin:
Interessant, dass es bisher nur einen Kommentar auf der Seite gibt und sich der um Hoffenheim und Babbel dreht. Aber vielleicht ist das ja ein neuer Trend: Kommentare zu Artikeln willkürlich auf anderen Seiten zu platzieren.
Wenn du meinen Kommentar unter einem anderen Artikel findest, dann sag bitte Bescheid. Entweder ist dieser der Zensur zum Opfer gefallen oder er steht vielleicht unter "Platini will die EL abschaffen". Nickname ist 'Christian Steifen'.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eisi_pro_HRO am 30.11.2012 um 12:40 Uhr bearbeitet
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