Die deutsche Nationalmannschaft
04.06.2018 - 11:44 Uhr
02.07.2026 - 11:58 Uhr
Zitat von waschkarte
These: Pep Guardiola ist Schuld am Untergang des deutschen Fussballs.
Pep, der Böse. Pep, der Riese. Pep, das Genie. Eingeschmuggelt von Spanien in den deutschen Fussball, um diesen für Jahre zu zerstören.
2014. Brasilien. Achtelfinale, Algerien. Jogi Löw, seines Zeichens Freiburger Rekordschütze, ist beeindruckt. Pep Guardiola, von 2008-2012 Trainer des FC Barcelona, geht 2013 zu den Bayern. Und revolutioniert den Ballbesitzfussball. Er zieht den besten RV der Welt, Philipp Lahm, ins defensive Mittelfeld, dominiert die Bundesliga, 19 Punkte Vorsprung, bereits am 27. Spieltag deutscher Meister.
Das kann Löw auch. Zieht Lahm ins DM, verzichtet auf echte Aussenverteidiger, namentlich RV Mustafi, LV Höwedes, eine wahre Vierer-IV-Kette. Lahm als zentraler DM, dazu Götze, Özil, Schweinsteiger, Kroos, Müller. Volle Zentrumsüberfrachtung. Kein echter Stürmer. Wir spielen jetzt wie Guardiola!
Leider verletzt sich Mustafi, so richtig klappt das mit den vier IV doch nicht, Lahm geht zurück auf rechts, Klose ins Sturmzentrum, dabei war's doch so ne geile Idee.
2018, Russland. Wieder Löw, jetzt nicht mehr nur Freiburger Rekordtorschütze, sondern auch Weltmeistertrainer. Dann halt doch irgendwie langweilig mit ner 9 (Klose) und nem RV (Lahm) nach Algerien, aber hat ja doch gereicht. Nehmen wir Petersen mit, seinerzeit in Bestform? Nein. Einen Stürmer - das brauchen wir nicht mehr. Wir dominieren jetzt. Gut, den Gomez, der bei Stuttgart kaum mehr spielt und trifft, den nehmen wir halt für die Bank, mehr braucht es nicht. Pep hat es gezeigt - es wird dominiert. Ballbesitzfussball entscheidet. Falsche 9. Kontern? Das war mal. Kimmich als RV, Dominanz, Ballbesitz, 66% gegen Mexiko, 76% gegen Schweden, 74% gegen Südkorea - weltmeisterliche Zahlen! So wie Pep bei den Bayern.
2022, Katar. Nicht mehr Löw, sondern Flick. Fluggänse. Ballbesitz. Dominanz. Pep macht es mit City vor! Echte AV braucht es nicht mehr, die sollen Spielaufbau machen. RV gegen Japan ist Süle, Stürmer Havertz. Kimmich jetzt der General im DM, 74% Ballbesitz. Gegen Costa Rica muss dann ein hoher Sieg her, Müller im Sturm, Sané RA, Neuer im Tor, Kimmich zurück auf RV, Musiala zentral, Ballbesitz, irgendwann doch glatt mal 2-1 hinten, macht aber nix, Spanien - dieses fiese Spanien - verliert absichtlich gegen Japan, damit wir nicht weiterkommen. Immerhin hatten wir 68% Ballbesitz!
Ich sag's euch, Guardiola ist schuld. Hat den Weltfussball als Trainer dominiert und unsere Trainer - die wollen das auch. Die können das auch! Echte 9? Braucht es nicht. Verkappte 6er/RV, Ballbesitz, einrückende AV, genau so machen wir das auch. Ballbesitz, ich sag's euch!
Schöne Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet Flick nach der Ballbesitz-WM 2022 dann zu Ballbesitz-Barcelona geht, wo für Guardiola alles anfing, und für Deutschland der Anfang vom Ende startete. Und da klappt es sogar mit den Fluggänsen!
Und in Deutschland? Da kommt der Nagelsmann, mit 38 im besten Guardiola-Traineralter, und revolutioniert 2026 mal wieder den Fussball. Echte Stürmer, das will doch nur der Pöbel, und wir spielen natürlich mit einrückendem RV. Ballbesitz! Ballbesitz tut so gut.
These: Pep Guardiola ist Schuld am Untergang des deutschen Fussballs.
Pep, der Böse. Pep, der Riese. Pep, das Genie. Eingeschmuggelt von Spanien in den deutschen Fussball, um diesen für Jahre zu zerstören.
2014. Brasilien. Achtelfinale, Algerien. Jogi Löw, seines Zeichens Freiburger Rekordschütze, ist beeindruckt. Pep Guardiola, von 2008-2012 Trainer des FC Barcelona, geht 2013 zu den Bayern. Und revolutioniert den Ballbesitzfussball. Er zieht den besten RV der Welt, Philipp Lahm, ins defensive Mittelfeld, dominiert die Bundesliga, 19 Punkte Vorsprung, bereits am 27. Spieltag deutscher Meister.
Das kann Löw auch. Zieht Lahm ins DM, verzichtet auf echte Aussenverteidiger, namentlich RV Mustafi, LV Höwedes, eine wahre Vierer-IV-Kette. Lahm als zentraler DM, dazu Götze, Özil, Schweinsteiger, Kroos, Müller. Volle Zentrumsüberfrachtung. Kein echter Stürmer. Wir spielen jetzt wie Guardiola!
Leider verletzt sich Mustafi, so richtig klappt das mit den vier IV doch nicht, Lahm geht zurück auf rechts, Klose ins Sturmzentrum, dabei war's doch so ne geile Idee.
2018, Russland. Wieder Löw, jetzt nicht mehr nur Freiburger Rekordtorschütze, sondern auch Weltmeistertrainer. Dann halt doch irgendwie langweilig mit ner 9 (Klose) und nem RV (Lahm) nach Algerien, aber hat ja doch gereicht. Nehmen wir Petersen mit, seinerzeit in Bestform? Nein. Einen Stürmer - das brauchen wir nicht mehr. Wir dominieren jetzt. Gut, den Gomez, der bei Stuttgart kaum mehr spielt und trifft, den nehmen wir halt für die Bank, mehr braucht es nicht. Pep hat es gezeigt - es wird dominiert. Ballbesitzfussball entscheidet. Falsche 9. Kontern? Das war mal. Kimmich als RV, Dominanz, Ballbesitz, 66% gegen Mexiko, 76% gegen Schweden, 74% gegen Südkorea - weltmeisterliche Zahlen! So wie Pep bei den Bayern.
2022, Katar. Nicht mehr Löw, sondern Flick. Fluggänse. Ballbesitz. Dominanz. Pep macht es mit City vor! Echte AV braucht es nicht mehr, die sollen Spielaufbau machen. RV gegen Japan ist Süle, Stürmer Havertz. Kimmich jetzt der General im DM, 74% Ballbesitz. Gegen Costa Rica muss dann ein hoher Sieg her, Müller im Sturm, Sané RA, Neuer im Tor, Kimmich zurück auf RV, Musiala zentral, Ballbesitz, irgendwann doch glatt mal 2-1 hinten, macht aber nix, Spanien - dieses fiese Spanien - verliert absichtlich gegen Japan, damit wir nicht weiterkommen. Immerhin hatten wir 68% Ballbesitz!
Ich sag's euch, Guardiola ist schuld. Hat den Weltfussball als Trainer dominiert und unsere Trainer - die wollen das auch. Die können das auch! Echte 9? Braucht es nicht. Verkappte 6er/RV, Ballbesitz, einrückende AV, genau so machen wir das auch. Ballbesitz, ich sag's euch!
Schöne Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet Flick nach der Ballbesitz-WM 2022 dann zu Ballbesitz-Barcelona geht, wo für Guardiola alles anfing, und für Deutschland der Anfang vom Ende startete. Und da klappt es sogar mit den Fluggänsen!
Und in Deutschland? Da kommt der Nagelsmann, mit 38 im besten Guardiola-Traineralter, und revolutioniert 2026 mal wieder den Fussball. Echte Stürmer, das will doch nur der Pöbel, und wir spielen natürlich mit einrückendem RV. Ballbesitz! Ballbesitz tut so gut.
An sich guter Post, mit Gomez ist das aber etwas unfair. Der hat für uns jedes Spiel gespielt, ab Spieltag 19 gerade mal 12 Minuten verpasst (letzte Spiel war er raus aus privaten Gründen mW). Machte in den letzten 13 Spielen 8 Tore und war ein entscheidender Faktor, warum wir (mit langem Abstiegskampf) sogar Rückrundenvize wurden.
Es gab sicher Argumente für Petersen, es gab auch Argumente für Uth, auch für Wagner, auch schon für Füllkrug. Gomez hatte halt diese Monstervita (auch in der CL und der N11), welche jedoch Jahre davor (mit dem CL-Titel 2013) schon größtenteils durch war. Aber auf die glorreiche Vergangenheit setzen, das war halt die letzten 10 Jahre das große Mantra der N11.
Was ich noch anfügen möchte. Ich kann natürlich in die Köpfe reinschauen, aber nach allem was ich damals gelesen und gehört habe, ist es recht wahrscheinlich das Lahm selbst auf eine Versetzung in Mittelfeld gedrängt hat. Sowohl bei Pep als auch bei Löw. Er war ja immer der unscheinbare, grundsolide Außenverteidiger und wollte "sichtbarer" werden. War ja auch nicht immer alles Sonnenschein bei ihm: Stichwort "Der feine Unterschied", Stichwort Ballack.
Ich denke er hat da schon Druck gemacht und Löw fand die Idee dann erstmal ganz nett, trotzdem hat uns die Mustafi Verletzung mit hoher Wahrscheinlichkeit dann den ***** gerettet.
02.07.2026 - 15:26 Uhr
Zitat von waschkarte
Kloppo fänd ich übrigens super. Persönlich hat er bei mir eher versch***en mit RB und der Dauer-Werbung, aber fussballerisch hat er's drauf. Klare Spielidee, passt die an die Leute an, die er hat (Mainz, BVB, Pool). Und das basic ist erstmal eines, was wir verloren haben: Einsatz, Laufen, Zweikämpfe. Da wird n Großkreutz zu nem Gewinnermonster und Nationalspieler, weil er halt erstmal das hat. So würde Kloppo mMn auch rangehen. Im Gegensatz zu Nagelsmann auch mal Freiburg, Brentford und die Elfenbeinküste anschauen im Stadion. Da hätt ich, egal ob mit Freiburgern oder nicht, auch mal wieder richtig Bock der Mannschaft zuzuschauen, im Gegensatz zu den letzten Jahren, wo man halt vorher wusste was passieren wird. Klopp würd ich's zutrauen, da wieder ne Mannschaft draus zu machen, die giftig ist auf geile Spiele.
Kloppo fänd ich übrigens super. Persönlich hat er bei mir eher versch***en mit RB und der Dauer-Werbung, aber fussballerisch hat er's drauf. Klare Spielidee, passt die an die Leute an, die er hat (Mainz, BVB, Pool). Und das basic ist erstmal eines, was wir verloren haben: Einsatz, Laufen, Zweikämpfe. Da wird n Großkreutz zu nem Gewinnermonster und Nationalspieler, weil er halt erstmal das hat. So würde Kloppo mMn auch rangehen. Im Gegensatz zu Nagelsmann auch mal Freiburg, Brentford und die Elfenbeinküste anschauen im Stadion. Da hätt ich, egal ob mit Freiburgern oder nicht, auch mal wieder richtig Bock der Mannschaft zuzuschauen, im Gegensatz zu den letzten Jahren, wo man halt vorher wusste was passieren wird. Klopp würd ich's zutrauen, da wieder ne Mannschaft draus zu machen, die giftig ist auf geile Spiele.
Erstmal super Post!
Bei diesem Absatz bin ich vorsichtiger, Klopp ist (bzw sieht sich) inzwischen Größer als der Verband. Sich so einen Schuh anbinden ist im Prinzip das gleiche wie mit Nagelsmann. Beim einen wollte man den Newcomer und DAS Trainertalent schlechthin hinstellen und hat dann gedacht das klappt von alleine, sonst keine wirklichen Änderungen im Unterbau. Bei Klopp (der nochmal ne Ecke mehr kosten wird..) stellt man eine Gallionsfigur hin und gefühlt hofft man dann, dass der die Sch*ße abfängt von den Hintermännern. Das wäre wieder ohne Weitsicht, zumindest stand jetzt.
Denn, was du aufzählst geht genau so wie die Ansätze der jeweiligen Nationaltrainer auf 2010-2014 zurück, die kein Stück weiterentwickelt wurden. Und in Liverpool (als auch beim BVB zum Ende hin) hat man auch gesehen, dass er ziemlich eindimensional ist, wenn es mit seinem Heavy Metal Ansatz nicht klappt.
Der Klopp der Keffin übertaktet hat, mit Pöhler Käppi und frei Schnauze, ist halt auch 15 Jahre her.. Ich denke nicht das wir diesen bekommen. Bzw sehe ich die Wahrscheinlichkeit das wir noch einen Trainer da sitzen haben der noch mehr alles Besser wissen will (dessen Ansatz aber überholt ist).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von echter_rothauser am 02.07.2026 um 15:49 Uhr bearbeitet
03.07.2026 - 07:58 Uhr
Nagelsmann tritt gesichtswahrend als Bundestrainer zurück. Möchte nicht wissen, was der DFB dafür bezahlt.
03.07.2026 - 08:39 Uhr
Zitat von NilsFan
Nagelsmann tritt gesichtswahrend als Bundestrainer zurück. Möchte nicht wissen, was der DFB dafür bezahlt.
Nagelsmann tritt gesichtswahrend als Bundestrainer zurück. Möchte nicht wissen, was der DFB dafür bezahlt.
Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder Nagelsmann wird entlassen, das kostet dem DFB 7 Millionen oder Nagelsmann tritt zurück, Kosten entsprechend der Vereinbarung, die zwischen Nagelsmann und DFB dann getroffen wird, aber mit Sicherheit unter 7 Mio .
03.07.2026 - 09:55 Uhr
So ein Klinsmann würde dem DFB mal wieder guttun. Bei Null starten, alles hinterfragen, keine Rücksicht vor irgendwelchen historischen Errungenschaften. Im Verband wie in der Mannschaft.
Bei Klopp habe ich doch etwas Bauchweh: Er ist auch sehr dogmatisch unterwegs was sein System betrifft welches überall längere Anlaufzeit sowie die richtigen Spieler benötigt hat um zu funktionieren. Bei der NM sind sowohl Zeit als auch Spielerpool begrenzt. Auch kommt er mir bei der WM im TV sehr überheblich rüber und das letzte was der DFB braucht ist ein weiterer Sonnengott.
Wir sollten uns vllt daran erinnern, dass der seit der Wiedervereinigung erfolgreichste Bundestrainer derjenige war, den beim DFB Anfangs keiner haben wollte und nur von Klinsmann gegen große Wiederstände als Co-Trainer durchgepusht wurde. Alle Konsenskandidaten sind krachend gescheitert.
Bei Klopp habe ich doch etwas Bauchweh: Er ist auch sehr dogmatisch unterwegs was sein System betrifft welches überall längere Anlaufzeit sowie die richtigen Spieler benötigt hat um zu funktionieren. Bei der NM sind sowohl Zeit als auch Spielerpool begrenzt. Auch kommt er mir bei der WM im TV sehr überheblich rüber und das letzte was der DFB braucht ist ein weiterer Sonnengott.
Wir sollten uns vllt daran erinnern, dass der seit der Wiedervereinigung erfolgreichste Bundestrainer derjenige war, den beim DFB Anfangs keiner haben wollte und nur von Klinsmann gegen große Wiederstände als Co-Trainer durchgepusht wurde. Alle Konsenskandidaten sind krachend gescheitert.
03.07.2026 - 10:20 Uhr
Zitat von BratwurstBier
So ein Klinsmann würde dem DFB mal wieder guttun. Bei Null starten, alles hinterfragen, keine Rücksicht vor irgendwelchen historischen Errungenschaften. Im Verband wie in der Mannschaft.
Bei Klopp habe ich doch etwas Bauchweh: Er ist auch sehr dogmatisch unterwegs was sein System betrifft welches überall längere Anlaufzeit sowie die richtigen Spieler benötigt hat um zu funktionieren. Bei der NM sind sowohl Zeit als auch Spielerpool begrenzt. Auch kommt er mir bei der WM im TV sehr überheblich rüber und das letzte was der DFB braucht ist ein weiterer Sonnengott.
Wir sollten uns vllt daran erinnern, dass der seit der Wiedervereinigung erfolgreichste Bundestrainer derjenige war, den beim DFB Anfangs keiner haben wollte und nur von Klinsmann gegen große Wiederstände als Co-Trainer durchgepusht wurde. Alle Konsenskandidaten sind krachend gescheitert.
So ein Klinsmann würde dem DFB mal wieder guttun. Bei Null starten, alles hinterfragen, keine Rücksicht vor irgendwelchen historischen Errungenschaften. Im Verband wie in der Mannschaft.
Bei Klopp habe ich doch etwas Bauchweh: Er ist auch sehr dogmatisch unterwegs was sein System betrifft welches überall längere Anlaufzeit sowie die richtigen Spieler benötigt hat um zu funktionieren. Bei der NM sind sowohl Zeit als auch Spielerpool begrenzt. Auch kommt er mir bei der WM im TV sehr überheblich rüber und das letzte was der DFB braucht ist ein weiterer Sonnengott.
Wir sollten uns vllt daran erinnern, dass der seit der Wiedervereinigung erfolgreichste Bundestrainer derjenige war, den beim DFB Anfangs keiner haben wollte und nur von Klinsmann gegen große Wiederstände als Co-Trainer durchgepusht wurde. Alle Konsenskandidaten sind krachend gescheitert.
Hätte ich die macht, es zu entscheiden, so würde ich mich für Miro Klose entscheiden. Der Mann hat einen gewissen Stand in der DFB Hysterie, geprägt von Erfolg, Leidenschaft und eben „alter Mentalität“
Er kann mit jungen Fußballern, das hat er bereits bei Nürnberg bewiesen und was der DFB braucht ist meiner Meinung nach frischen Wind mit jungen hungrigen Spielern
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rampampulka am 03.07.2026 um 10:20 Uhr bearbeitet
04.07.2026 - 00:53 Uhr
Hab ich was verpasst oder warum ist his excellence CHRISTIAN sieben auf einen STREICH als Bundescoach nicht mit in der Debatte?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hagen1000 am 04.07.2026 um 00:57 Uhr bearbeitet
04.07.2026 - 10:18 Uhr
Zitat von hagen1000
Hab ich was verpasst oder warum ist his excellence CHRISTIAN sieben auf einen STREICH als Bundescoach nicht mit in der Debatte?
Hab ich was verpasst oder warum ist his excellence CHRISTIAN sieben auf einen STREICH als Bundescoach nicht mit in der Debatte?
Das liegt denk ich an der Popularität von Klopp. Es gibt ja so gut wie keine alternativekanditaten in der Öffentlichkeit
04.07.2026 - 13:51 Uhr
Ich würde mich über einen ausländischen Trainer freuen, der keine persönliche Beziehung zu Spielern oder Funktionären hat und die Strukturen der DFB nicht kennt. Der neue Idee und eine andere Perspektive mitbringt und auch erstmal bei den Deutschen emotionale Neutralität genießt.
Außerdem gibt es ein grundlegendes Problem in Deutschland, dass nicht an die Rolle des Nationaltrainers geknüpft ist, aber im Zweifel auf ihn zurückkommt.
Seit Jahrzehnten schafft es Deutschland nicht, Außenverteidiger von internationaler Klasse zu entwickeln. Selbiges gilt nach der Ära Klose mit Mittelstürmern.
Durchschlagskräftige Außenspieler auf internationalem Topniveau gibt es auch keine. Wirtz und Musiala sind dies nicht, sie benötigen passende Mitspieler um sich herum - agieren selbst am besten im Zentrum.
Letztendlich gab es in den letzten 7 Jahren 3 Bundestrainer. Alle haben nicht wirklich viel erreichen können- alle haben viele Spieler und Systeme probiert.
Daran erkennt man einfach gut, dass die Qualität in der Spitze fehlt. Das ändert kein Klopp, kein Streich …
Und dann passt das Mindset der 83 Millionen Bundestrainer auch einfach nicht.
Viele denken noch, dass man kleine Länder locker schlagen muss und kann. Das ist meiner Meinung nach, aber eine alte Denkweise, die den modernen Fußball ist keinster Weise mehr beschreibt.
Viele Länder haben massiv aufgeholt, sind in der Lage, mannschaftstaktisch gut zu verteidigen und zu kontern; schaffen es zudem, positive Emotionen auf dem Platz zu bringen.
Die kleinen Länder wie früher gibt es nicht bzw. kaum noch. Bestes Beispiel sind die Kap Verden. 0:0 gegen Spanien, 2:3 gegen Argentinien, wobei man am Ende locker ins Elfmeterschießen kommen könnte.
Außerdem gibt es ein grundlegendes Problem in Deutschland, dass nicht an die Rolle des Nationaltrainers geknüpft ist, aber im Zweifel auf ihn zurückkommt.
Seit Jahrzehnten schafft es Deutschland nicht, Außenverteidiger von internationaler Klasse zu entwickeln. Selbiges gilt nach der Ära Klose mit Mittelstürmern.
Durchschlagskräftige Außenspieler auf internationalem Topniveau gibt es auch keine. Wirtz und Musiala sind dies nicht, sie benötigen passende Mitspieler um sich herum - agieren selbst am besten im Zentrum.
Letztendlich gab es in den letzten 7 Jahren 3 Bundestrainer. Alle haben nicht wirklich viel erreichen können- alle haben viele Spieler und Systeme probiert.
Daran erkennt man einfach gut, dass die Qualität in der Spitze fehlt. Das ändert kein Klopp, kein Streich …
Und dann passt das Mindset der 83 Millionen Bundestrainer auch einfach nicht.
Viele denken noch, dass man kleine Länder locker schlagen muss und kann. Das ist meiner Meinung nach, aber eine alte Denkweise, die den modernen Fußball ist keinster Weise mehr beschreibt.
Viele Länder haben massiv aufgeholt, sind in der Lage, mannschaftstaktisch gut zu verteidigen und zu kontern; schaffen es zudem, positive Emotionen auf dem Platz zu bringen.
Die kleinen Länder wie früher gibt es nicht bzw. kaum noch. Bestes Beispiel sind die Kap Verden. 0:0 gegen Spanien, 2:3 gegen Argentinien, wobei man am Ende locker ins Elfmeterschießen kommen könnte.
04.07.2026 - 16:57 Uhr
Zitat von Caligiuri40
Ich würde mich über einen ausländischen Trainer freuen, der keine persönliche Beziehung zu Spielern oder Funktionären hat und die Strukturen der DFB nicht kennt. Der neue Idee und eine andere Perspektive mitbringt und auch erstmal bei den Deutschen emotionale Neutralität genießt.
Außerdem gibt es ein grundlegendes Problem in Deutschland, dass nicht an die Rolle des Nationaltrainers geknüpft ist, aber im Zweifel auf ihn zurückkommt.
Seit Jahrzehnten schafft es Deutschland nicht, Außenverteidiger von internationaler Klasse zu entwickeln. Selbiges gilt nach der Ära Klose mit Mittelstürmern.
Durchschlagskräftige Außenspieler auf internationalem Topniveau gibt es auch keine. Wirtz und Musiala sind dies nicht, sie benötigen passende Mitspieler um sich herum - agieren selbst am besten im Zentrum.
Letztendlich gab es in den letzten 7 Jahren 3 Bundestrainer. Alle haben nicht wirklich viel erreichen können- alle haben viele Spieler und Systeme probiert.
Daran erkennt man einfach gut, dass die Qualität in der Spitze fehlt. Das ändert kein Klopp, kein Streich …
Und dann passt das Mindset der 83 Millionen Bundestrainer auch einfach nicht.
Viele denken noch, dass man kleine Länder locker schlagen muss und kann. Das ist meiner Meinung nach, aber eine alte Denkweise, die den modernen Fußball ist keinster Weise mehr beschreibt.
Viele Länder haben massiv aufgeholt, sind in der Lage, mannschaftstaktisch gut zu verteidigen und zu kontern; schaffen es zudem, positive Emotionen auf dem Platz zu bringen.
Die kleinen Länder wie früher gibt es nicht bzw. kaum noch. Bestes Beispiel sind die Kap Verden. 0:0 gegen Spanien, 2:3 gegen Argentinien, wobei man am Ende locker ins Elfmeterschießen kommen könnte.
Ich würde mich über einen ausländischen Trainer freuen, der keine persönliche Beziehung zu Spielern oder Funktionären hat und die Strukturen der DFB nicht kennt. Der neue Idee und eine andere Perspektive mitbringt und auch erstmal bei den Deutschen emotionale Neutralität genießt.
Außerdem gibt es ein grundlegendes Problem in Deutschland, dass nicht an die Rolle des Nationaltrainers geknüpft ist, aber im Zweifel auf ihn zurückkommt.
Seit Jahrzehnten schafft es Deutschland nicht, Außenverteidiger von internationaler Klasse zu entwickeln. Selbiges gilt nach der Ära Klose mit Mittelstürmern.
Durchschlagskräftige Außenspieler auf internationalem Topniveau gibt es auch keine. Wirtz und Musiala sind dies nicht, sie benötigen passende Mitspieler um sich herum - agieren selbst am besten im Zentrum.
Letztendlich gab es in den letzten 7 Jahren 3 Bundestrainer. Alle haben nicht wirklich viel erreichen können- alle haben viele Spieler und Systeme probiert.
Daran erkennt man einfach gut, dass die Qualität in der Spitze fehlt. Das ändert kein Klopp, kein Streich …
Und dann passt das Mindset der 83 Millionen Bundestrainer auch einfach nicht.
Viele denken noch, dass man kleine Länder locker schlagen muss und kann. Das ist meiner Meinung nach, aber eine alte Denkweise, die den modernen Fußball ist keinster Weise mehr beschreibt.
Viele Länder haben massiv aufgeholt, sind in der Lage, mannschaftstaktisch gut zu verteidigen und zu kontern; schaffen es zudem, positive Emotionen auf dem Platz zu bringen.
Die kleinen Länder wie früher gibt es nicht bzw. kaum noch. Bestes Beispiel sind die Kap Verden. 0:0 gegen Spanien, 2:3 gegen Argentinien, wobei man am Ende locker ins Elfmeterschießen kommen könnte.
Ich finde nicht, dass wir keine ausreichende Spielerentwicklung in unserem Land haben. Natürlich machen die Franzosen das besser, aber auch wir haben richtig gute Spieler, von Schlotterbeck, Brown, Raum über Nmecha, Stiller, El Mala zu Wirtz, Musiala und Undav. Einen Olise, einen Mbappé kann man auch in Frankreich nicht "züchten", da kann man nur Rahmenbedingungen schaffen. D und Frankreich unterscheiden sich zudem fundamental, das kann man nicht mal eben 1:1 übertragen. Und es kann ja auch keiner den Anspruch haben, in D immerzu Weltklasse zu sein. Damit am Ende ein Titel rausspringt, muss es auch keine Weltklasse haben, das haben '54, '74, '90 und 2014 gezeigt. Da waren andere Teams besser (Ungarn, Holland, Argentinien) und wir haben trotzdem den Titel geholt. U.a. weil es da einen Schön, einen Beckenbauer oder einen Löw gab.
Wir haben es in den Jahren seit 2014 nur leider nicht mehr geschafft, auch nur annähernd unser Potenzial zu entfalten. Seitdem steht einfach keine wirkliche Mannschaft mehr auf dem Platz, mit einer klaren Hierarchie, mit einer klaren Achse, mit klaren Strukturen und einem klaren Spielkonzept mit und ohne Ball. Und da spielen die Trainer nun einmal eine große Rolle, zumal das Niveau der Nationalspieler nicht fürchterlich schwankt.
Ein richtig guter Vereinstrainer ist noch lange kein richtig guter Nationaltrainer. Flick ist im Verein sehr erfolgreich, Nagelsmann war im Verein deutlich erfolgreicher als beim DFB. Löw war hingegen in den Vereinen nicht annähernd so erfolgreich wie beim DFB. Wie das bei Klopp sein wird, werden wir - sofern er es denn wird - zu sehen bekommen. Die Anforderungen, Rahmenbedingungen und Möglichkeiten sind jedenfalls in einem Verein ganz andere als beim DFB.
Egal wer es wird, der Erfolg (und der lautet für mich: wir spielen nicht unter unseren Möglichkeiten, sondern kriegen unsere PS auf die Straße) wird davon abhängen, ob es dem neuen Trainer gelingt, die Mannschaft mit einer klaren Hierarchie, mit einer klaren Achse, mit klaren Strukturen und einem klaren Spielkonzept mit und ohne Ball auf den Platz zu bringen. Und ob es dem Trainer gelingt, die Mannschaft hinter sich zu vereinen.
Wäre es Nagelsmann gelungen, das zu bewerkstelligen, wären wir vielleicht gegen Frankreich im Achtelfinale ausgeschieden, aber sicher nicht so chancenlos, wie wir es heute sind. Und wir hätten ganz sicher nicht gegen Ecuador und Paraguay verloren und nur sehr glücklich gegen die Ivorer gewonnen. Das war weit unter unseren Möglichkeiten, und das ist dann keine Frage des Niveaus unserer Spieler. Die spielen beim FCB, BVB, Arsenal, Liverpool usw., also bei Vereinen, die zu den besten der Welt gehören.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Troyaner am 04.07.2026 um 17:01 Uhr bearbeitet
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