Arne Friedrich
18.11.2003 - 15:51 Uhr
29.09.2009 - 01:20 Uhr
Ich würd nicht zu sehr auf ihn rumtreten, weil vieles hier in Spekulation abgleitet, aber es gibt doch ein paar Fakten:
1. Seine Äußerungen Ende letzter Saison waren kindisch alles andere als professionell.
2. Er hat in der laufenden Saison als Kapitän nicht die Leistungen gebracht, die man von ihm erwartet.
3. Ich gehe davon aus, dass Manager Preetz und Kapitän Friedrich Gespräche geführt haben. Offenbar gab es keinen Widerspruch gegen die Entlassung von Favre und Preetz hat sich bestätigt gefühlt.
4. Sein Spruch "uns fehlt die Qualität" war destruktiv. Sowas hat ein Kapitän intern zu äußern und nicht rauszuposaunen. Vor allem klingt das zu überheblich, denn wahrscheinlich meinte er nicht sich selbst.
5. In den Interviews der letzten Spiele hat er den Trainer nicht in Schutz genommen - jedenfalls habe ich es nicht wahrgenommen.
Zudem fehlte es an Dampf, Kopf in den Sand stecken reicht nicht.
6. Letztendlich muss er die Konsequenzen im Vorfeld erkennen - wir haben jetzt einen Scherbenhaufen, viele Leute wurden von Favre geholt, wurden von ihm geschult. Wie soll es jetzt weitergehen ? Er hätte sich Pro Favre und somit Pro Hertha positionieren müssen.
Es bleibt die Frage offen, ob er wirklich noch die Mannschaft erreicht und falls ja, ob er gegen den Trainer "Politik getrieben hat", wie einige hier vermuten.
1. Seine Äußerungen Ende letzter Saison waren kindisch alles andere als professionell.
2. Er hat in der laufenden Saison als Kapitän nicht die Leistungen gebracht, die man von ihm erwartet.
3. Ich gehe davon aus, dass Manager Preetz und Kapitän Friedrich Gespräche geführt haben. Offenbar gab es keinen Widerspruch gegen die Entlassung von Favre und Preetz hat sich bestätigt gefühlt.
4. Sein Spruch "uns fehlt die Qualität" war destruktiv. Sowas hat ein Kapitän intern zu äußern und nicht rauszuposaunen. Vor allem klingt das zu überheblich, denn wahrscheinlich meinte er nicht sich selbst.
5. In den Interviews der letzten Spiele hat er den Trainer nicht in Schutz genommen - jedenfalls habe ich es nicht wahrgenommen.
Zudem fehlte es an Dampf, Kopf in den Sand stecken reicht nicht.
6. Letztendlich muss er die Konsequenzen im Vorfeld erkennen - wir haben jetzt einen Scherbenhaufen, viele Leute wurden von Favre geholt, wurden von ihm geschult. Wie soll es jetzt weitergehen ? Er hätte sich Pro Favre und somit Pro Hertha positionieren müssen.
Es bleibt die Frage offen, ob er wirklich noch die Mannschaft erreicht und falls ja, ob er gegen den Trainer "Politik getrieben hat", wie einige hier vermuten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von webskipper am 29.09.2009 um 01:34 Uhr bearbeitet
29.09.2009 - 06:15 Uhr
Das der Kader nach den Abgängen und solch miesen Neuverpflichtungen gegen den Abstieg spielen wird, war klar.
Schade, dass Friedrich nicht auf dem Höhepunkt in der vergangenen Saison zur neuen Saison zu den Bayern gegangen ist.
Die bräuchten jemanden wie ihn...
Schade, dass Friedrich nicht auf dem Höhepunkt in der vergangenen Saison zur neuen Saison zu den Bayern gegangen ist.
Die bräuchten jemanden wie ihn...
29.09.2009 - 08:54 Uhr
Zitat
Doch die zum Ende der vergangenen Saison entstandenen Differenzen zwischen Favre und Friedrich wurden nie beseitigt, sondern mündeten in der jetzt entstandenen Eskalation. Und alles wegen einer Lappalie. In einem internen Gespräch soll Favre zu Friedrich sinngemäß gesagt haben, dieser sei unbestritten ein guter Abwehrspieler, nicht aber auch ein Abwehrchef. Diese Geringschätzung soll Friedrich derart sauer aufgestoßen sein, dass er fortan nichts unversucht ließ, sich des ungeliebten Vorgesetzten zu entledigen.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1180542/Hertha_BSC_sucht_einen_Nachfolger_fuer_Trainer_Favre.html
Der Arne hat allerdings seit dem Abgang von Joe auf dem Platz genau diese zugegeben etwas harte Analyse bestätigt ... meine bescheidene Meinung :)
Doch die zum Ende der vergangenen Saison entstandenen Differenzen zwischen Favre und Friedrich wurden nie beseitigt, sondern mündeten in der jetzt entstandenen Eskalation. Und alles wegen einer Lappalie. In einem internen Gespräch soll Favre zu Friedrich sinngemäß gesagt haben, dieser sei unbestritten ein guter Abwehrspieler, nicht aber auch ein Abwehrchef. Diese Geringschätzung soll Friedrich derart sauer aufgestoßen sein, dass er fortan nichts unversucht ließ, sich des ungeliebten Vorgesetzten zu entledigen.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1180542/Hertha_BSC_sucht_einen_Nachfolger_fuer_Trainer_Favre.html
Der Arne hat allerdings seit dem Abgang von Joe auf dem Platz genau diese zugegeben etwas harte Analyse bestätigt ... meine bescheidene Meinung :)
29.09.2009 - 09:04 Uhr
nein, jetzt muss man sich im nächsten schritt von den quertreibern trennen, denn sonst haben die trainerabschie0ßer ja gesehehn wie es geht und es endet hier wie auf schalke
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Exsample am 29.09.2009 um 09:05 Uhr bearbeitet
29.09.2009 - 09:11 Uhr
Zitat von webskipper:
Ich würd nicht zu sehr auf ihn rumtreten, weil vieles hier in Spekulation abgleitet, aber es gibt doch ein paar Fakten:
1. Seine Äußerungen Ende letzter Saison waren kindisch alles andere als professionell.
2. Er hat in der laufenden Saison als Kapitän nicht die Leistungen gebracht, die man von ihm erwartet.
3. Ich gehe davon aus, dass Manager Preetz und Kapitän Friedrich Gespräche geführt haben. Offenbar gab es keinen Widerspruch gegen die Entlassung von Favre und Preetz hat sich bestätigt gefühlt.
4. Sein Spruch "uns fehlt die Qualität" war destruktiv. Sowas hat ein Kapitän intern zu äußern und nicht rauszuposaunen. Vor allem klingt das zu überheblich, denn wahrscheinlich meinte er nicht sich selbst.
5. In den Interviews der letzten Spiele hat er den Trainer nicht in Schutz genommen - jedenfalls habe ich es nicht wahrgenommen.
Zudem fehlte es an Dampf, Kopf in den Sand stecken reicht nicht.
6. Letztendlich muss er die Konsequenzen im Vorfeld erkennen - wir haben jetzt einen Scherbenhaufen, viele Leute wurden von Favre geholt, wurden von ihm geschult. Wie soll es jetzt weitergehen ? Er hätte sich Pro Favre und somit Pro Hertha positionieren müssen.
Es bleibt die Frage offen, ob er wirklich noch die Mannschaft erreicht und falls ja, ob er gegen den Trainer "Politik getrieben hat", wie einige hier vermuten.
Sehr guter Beitrag, kann ich vorbehaltlos unterschreiben!
Die Frage ist nur, was macht der neue Trainer, wie er auch immer heißen möge? Wenn an den Vorwürfen etwas dran ist, muß er ihn eigentlich auf die Tribüne verbannen, aber damit schafft er sich gleich eine Problemzone! Läßt er ihn drin, dann werden die Pro-Favre-Spieler zum Problem!
Also wird es darauf hinauslaufen, dass der neue Trainer so einen Spruch wie "Was vorher war ist abgehakt, wir schauen jetzt nach vorn!" bringt und das Problem IN der Mannschaft immer noch da ist!
Man, man und ich hatte gehofft, dass diese Art von Problemen nach Abgabe der Ghetto-Kids und der anderen Egoisten hier beseitigt wären, aber einer bleibt immer zurück! :angry
Ich würd nicht zu sehr auf ihn rumtreten, weil vieles hier in Spekulation abgleitet, aber es gibt doch ein paar Fakten:
1. Seine Äußerungen Ende letzter Saison waren kindisch alles andere als professionell.
2. Er hat in der laufenden Saison als Kapitän nicht die Leistungen gebracht, die man von ihm erwartet.
3. Ich gehe davon aus, dass Manager Preetz und Kapitän Friedrich Gespräche geführt haben. Offenbar gab es keinen Widerspruch gegen die Entlassung von Favre und Preetz hat sich bestätigt gefühlt.
4. Sein Spruch "uns fehlt die Qualität" war destruktiv. Sowas hat ein Kapitän intern zu äußern und nicht rauszuposaunen. Vor allem klingt das zu überheblich, denn wahrscheinlich meinte er nicht sich selbst.
5. In den Interviews der letzten Spiele hat er den Trainer nicht in Schutz genommen - jedenfalls habe ich es nicht wahrgenommen.
Zudem fehlte es an Dampf, Kopf in den Sand stecken reicht nicht.
6. Letztendlich muss er die Konsequenzen im Vorfeld erkennen - wir haben jetzt einen Scherbenhaufen, viele Leute wurden von Favre geholt, wurden von ihm geschult. Wie soll es jetzt weitergehen ? Er hätte sich Pro Favre und somit Pro Hertha positionieren müssen.
Es bleibt die Frage offen, ob er wirklich noch die Mannschaft erreicht und falls ja, ob er gegen den Trainer "Politik getrieben hat", wie einige hier vermuten.
Sehr guter Beitrag, kann ich vorbehaltlos unterschreiben!
Die Frage ist nur, was macht der neue Trainer, wie er auch immer heißen möge? Wenn an den Vorwürfen etwas dran ist, muß er ihn eigentlich auf die Tribüne verbannen, aber damit schafft er sich gleich eine Problemzone! Läßt er ihn drin, dann werden die Pro-Favre-Spieler zum Problem!
Also wird es darauf hinauslaufen, dass der neue Trainer so einen Spruch wie "Was vorher war ist abgehakt, wir schauen jetzt nach vorn!" bringt und das Problem IN der Mannschaft immer noch da ist!
Man, man und ich hatte gehofft, dass diese Art von Problemen nach Abgabe der Ghetto-Kids und der anderen Egoisten hier beseitigt wären, aber einer bleibt immer zurück! :angry
29.09.2009 - 09:34 Uhr
Zitat von correctly:
nein, das wird sich jetzt zeigen. jetzt trennt sich die spreu vom weizen.
meine bescheidene meinung.
:)
Du willst damit sagen, dass Du nun wieder eine Leistung erwartest, die eines Kapitäns des Vorjahresvierten würdig ist? Das hätte verdammt viel "Geschmäckle". Ich glaube lieber erstmal weiter, dass Friedrich wirklich mit der Organisatorenrolle überfordert ist :rolleyes Nicht umsonst haben wir noch deutlich weniger Tore kassiert, als neben ihm von Bergen spielte. SvB ist zwar sicher kein Weltklassekicker, aber er hat Übersicht und ist kommunikationsstark.
nein, das wird sich jetzt zeigen. jetzt trennt sich die spreu vom weizen.
meine bescheidene meinung.
:)
Du willst damit sagen, dass Du nun wieder eine Leistung erwartest, die eines Kapitäns des Vorjahresvierten würdig ist? Das hätte verdammt viel "Geschmäckle". Ich glaube lieber erstmal weiter, dass Friedrich wirklich mit der Organisatorenrolle überfordert ist :rolleyes Nicht umsonst haben wir noch deutlich weniger Tore kassiert, als neben ihm von Bergen spielte. SvB ist zwar sicher kein Weltklassekicker, aber er hat Übersicht und ist kommunikationsstark.
29.09.2009 - 09:37 Uhr
Zitat von correctly:
Zitat von Exsample:
nein, jetzt muss man sich im nächsten schritt von den quertreibern trennen, denn sonst haben die trainerabschie0ßer ja gesehehn wie es geht und es endet hier wie auf schalke
Wiederum nein, denn jetzt wird eine Leistungsexplosion erfolgen!
Von Arne? Niemals. Kann der nicht.
Zitat von Exsample:
nein, jetzt muss man sich im nächsten schritt von den quertreibern trennen, denn sonst haben die trainerabschie0ßer ja gesehehn wie es geht und es endet hier wie auf schalke
Wiederum nein, denn jetzt wird eine Leistungsexplosion erfolgen!
Von Arne? Niemals. Kann der nicht.
29.09.2009 - 09:47 Uhr
@ correctly Noch mal für die etwas tumben unter uns (ick meine vorallem mich selbst!) ist das Ironie oder meinst Du das ernst?
Sogar mir ist aufgefallen das Friedrich eigentlich besser spielen könnte, wenn er gegen den HSV wieder "Normalform" also so wie letzte Saison hat, dann ist das gut für den Verein aber der Mensch Arne F. hat verloren.
Sogar mir ist aufgefallen das Friedrich eigentlich besser spielen könnte, wenn er gegen den HSV wieder "Normalform" also so wie letzte Saison hat, dann ist das gut für den Verein aber der Mensch Arne F. hat verloren.
29.09.2009 - 09:49 Uhr
Favre hat in dieser Saison nicht auf Friedrich gebaut? Ausser gegen Mainz hat der Mann alles durchgespielt. Wenn ich auf etwas nicht baue, sieht das anders aus ...
29.09.2009 - 09:53 Uhr
Wenn es denn stimmen sollte, das Favre Arne gern als RV spielen lassen wollte und dieser sich geweigert hat - und das ohne Konsequenzen - dann ist leider Beiden nicht zu helfen (gewesen)
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