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André Breitenreiter [Cheftrainer]

12.06.2015 - 18:04 Uhr
Zitat von RGB277740


Naja, gewisse Autorität sollte er ausstrahlen. Die hat er sich mit seinen ständigen Wiedersprüchen schon etwas verspielt, findest du nicht ?


Wichtig ist das er sie intern den Spielern ggü austrahlt. Ich fande z.B. Favre ggü der Presse auch nie wirklich souverän, aber er hat seine Arbeit dennoch gut gemacht.
Zitat von RGB277740
(Möglcihe Abgänge: Hunter, Matip, Choupo,Aogo, Neustädter...)
Matips Abgang ist nicht nur möglich, sondern bereits beschlossen und verkündet. Alle weiteren aufgezählten Namen sind nicht mehr als Lesen im Kaffeesatz. Das liest sich eher als "Ich schmeiß' mal willkürlich ein paar Namen in den Raum".

Zitat von RGB277740
Selbst im Falle einer (unrealistischen) CL-Quali, ein Trainwechsel unter diesen Umständen wäre nicht unüblich - bei Betrachtung des Entwicklungsprozesses. Mit einer neuen Besetzung auf dem Posten des Managers grundsätzlich legitim & sehr wahrscheinlich. Übrigens: Sollte man die Saison auf einem internaitonalen Tabellenplatz abschließen, kann man nur von einem erreichten Ziel sprechen und nicht von Plural "Ziele". Diese wurden bis auf eines wohl komplett versäumt. ( Unter den Erwartung dürften sein: Pokal, EL & die sportliche Entwicklung)

Eine einzige positive Entwicklung im Bereich "Team-Building" ist für den Anspruch eines Klubs wie Schalke viel zu wenig, für eine Profi-Ebene dieses Sports ist dieses ebenfalls magere Kost. Da muss mehr kommen.
Normalerweise nehme ich den "gemeinen" Schalkefan immer in Schutz, wenn allenthalben behauptet wird, dass es das Umfeld auf Schalke wäre, was so dermaßen viel Unruhe in den ganzen Verein brächte und nicht nur die Medien. Aber wenn ich Äußerungen wie diese lese, muss ich das wohl zurücknehmen. Bei derart unrealistischen Vorstellungen wird die Runde der möglichen Trainer, die auf Schalke längere Zeit erfolgreich arbeiten können, verdammt klein. Man muss ja Breitenreiter nicht über Gebühr in Schutz nehmen, er hat schon jede Menge Fehler gemacht, aber es ist eben auch seine erste Saison hier. Und dafür schlägt er sich gar nicht so schlecht. Sollten die Saison mit ansehnlichem und einigermaßen erfolgreichem Fußball abgeschlossen werden, kann man hier sehr zufrieden sein. Denn: ich persönlich habe viele Spiele gesehen, die deutlich attraktiver waren als das, was in den Jahren davor abgeliefert wurde.
Zitat von E-Technik
Zitat von RGB277740

(Möglcihe Abgänge: Hunter, Matip, Choupo,Aogo, Neustädter...)
Matips Abgang ist nicht nur möglich, sondern bereits beschlossen und verkündet. Alle weiteren aufgezählten Namen sind nicht mehr als Lesen im Kaffeesatz. Das liest sich eher als "Ich schmeiß' mal willkürlich ein paar Namen in den Raum".

Zitat von RGB277740

Selbst im Falle einer (unrealistischen) CL-Quali, ein Trainwechsel unter diesen Umständen wäre nicht unüblich - bei Betrachtung des Entwicklungsprozesses. Mit einer neuen Besetzung auf dem Posten des Managers grundsätzlich legitim & sehr wahrscheinlich. Übrigens: Sollte man die Saison auf einem internaitonalen Tabellenplatz abschließen, kann man nur von einem erreichten Ziel sprechen und nicht von Plural "Ziele". Diese wurden bis auf eines wohl komplett versäumt. ( Unter den Erwartung dürften sein: Pokal, EL & die sportliche Entwicklung)

Eine einzige positive Entwicklung im Bereich "Team-Building" ist für den Anspruch eines Klubs wie Schalke viel zu wenig, für eine Profi-Ebene dieses Sports ist dieses ebenfalls magere Kost. Da muss mehr kommen.
Normalerweise nehme ich den "gemeinen" Schalkefan immer in Schutz, wenn allenthalben behauptet wird, dass es das Umfeld auf Schalke wäre, was so dermaßen viel Unruhe in den ganzen Verein brächte und nicht nur die Medien. Aber wenn ich Äußerungen wie diese lese, muss ich das wohl zurücknehmen. Bei derart unrealistischen Vorstellungen wird die Runde der möglichen Trainer, die auf Schalke längere Zeit erfolgreich arbeiten können, verdammt klein. Man muss ja Breitenreiter nicht über Gebühr in Schutz nehmen, er hat schon jede Menge Fehler gemacht, aber es ist eben auch seine erste Saison hier. Und dafür schlägt er sich gar nicht so schlecht. Sollten die Saison mit ansehnlichem und einigermaßen erfolgreichem Fußball abgeschlossen werden, kann man hier sehr zufrieden sein. Denn: ich persönlich habe viele Spiele gesehen, die deutlich attraktiver waren als das, was in den Jahren davor abgeliefert wurde.


Gut, jetzt weiß ich also auch das Matip geht. daumen-hochaugen-zuhalten

Bis auf Matip habe ich bewusst Namen hinzugefügt, die durchaus vor einem Abgang stehen könnten nach Medienberichten. Ob dieses nun im Interesse des Klubs, des Spielers oder oder im einvernehmen obliegt sei dahingestellt. Also "willkürlich" ist der falsche Begriff.

Die unrealistischen Vorstellungen ? Die da wären ?

Dann zähle die Spiele bitte auf die deutlich (!) attraktiver waren als in den vergangen Jahren. Ich könnte dich allein mit dem Spiel gegen Real schon schlagen, es war sogar unter der Ära Di Matteo. Valencia-Spiel unter Magath um auch mal unten in der Kiste zu graben. Sollen wir deshalb jetzt Di Matteo oder Magath wieder an Bord holen augen-zuhalten

Den Quatsch aber jetzt mal Beiseite den du da angesprochen hast. Fussball muss nicht zwingend attraktiv sein um erfolgreich zu sein, dieses halte ich für die Mittel die Schalke zur Verfügung hat auch für den falschen Weg auf Dauer. Wichtig ist welches Konzept man verfolgt & in der Lage ist entschieden umzusetzen. Da denke ich speziell an taktischen Finesse gepaart mit etwas individueller Stärke.

Macht dir mal den Spaß und Vergleich mit der Taktik-Cam als Beispiel Schalkes Bewegungsabläufe mit/ sowie ohne Ball die von Mainz oder Augsburg. Es ist teilweise brutal wie chaotisch es manchmal wirkt und wie oft spielentscheidene Lücken durchaus unaufmerksamkeit enstehen - völlig unnötig. Es ist für mich halt der Bereich, in dem der Trainer den größten Einfluss hat wie eine Mannschaft auftretet bzw. wirklich schulen kann - sie als Team fungieren lassen kann. Gegen Bayern ( 1HZ) war so der stärkste taktische Auftritt unter Breitenreiter seit Beginn seiner Amtszeit, man stand aber auch mit 10 Mann am/im eigenen 16er.

Kloppos, Schmidts Spielweise basiert größtenteils auf reine Motivation, Erfolg bringend wie man es in Dortmund sah, ist diese nur wenn du dazu auch sehr hohe Individuelle Stärke besitzt in allen Bereichen. Ansonsten endet es wie beim Vfb unter Zorniger, nett anzusehen aber desolat in der Fehlerqoute. Diese Intensität ist enorm.

- Rangnick, ähnlich wie Magath spulten von Beginn an ihr System ab, wenn auch manches fragwürdig wirkte.
- Keller hatte zig Arten von Konzepten, wirklich greifen tat keines & ein Plan dahinter zu vermuten wäre sehr gewagt gewesen.
- Stevens wollte ein schnelles Umschalt-Konzept entwickeln & mit Gisdol umsetzen. Bis zum Krach funktionierte das überraschend gut & schnell.
- Di Matteo wollte einer stabilen Grundordnung folgen, der Ansatz war gut & ein paar Spiele hat's auch echt gut gegriffen doch dann wusste er auch schon nocht mehr weiter. Laut Boa gab's im Team viele Unstimmigkeiten, aber das sei jetzt mal dahingestellt.
- Breitenreiter, der ähnlich aber niemals so intensiv agieren wollte wie Schmidt es in Leverkusen spielen lässt, scheiterte größtenteils mit diesem Vorhaben. Wenn man etwas daraus ziehen möchte was deutlich besser funktionierte, dann die Offensivbemühungen. Die sind im Vergleich zu Di Matteo ( Wo gefühlt Stillstand herrschte) deutlich nach oben gegangen, aber zu Keller's Zeiten haben die sich einfach normalisiert. Die müssten beide pro Schnitt irgendwo bei 10 Torchancen pro Spiel rauskommen bezogen auf eine Saison. Stabilität war bei beiden nun wirklich nicht vorhanden.

Weshalb man unter diesen Umständen Breitenreiter in die neue Spielzeit nehmen sollte erschließt sich mir nicht. Jetzt unter diesen Umständen empfinde ich es eher unrealistisch Vorstellungen zu haben Breitenreiter hätte hier eine Zukunft. Es ist nebenbei bemerkt auch ein Geschäft, Weinzierl oder Favre haben deutlich mehr Referenzen als ein Breitenreiter für den Schalke eine größere Chance war als für Schalke selbst.

Man wird sich komplett neu aufstellen wollen, vom Trainer, Manager bis hin zum Kader. Und das halte ich für den richtigen Entschluss inzwischen. Eines davon ist bereits vollzogen, das andere in Bearbeitung.
Das mit dem Manager ist vollzogen, mit dem Trainer noch nicht, u n d auch nicht zu vergessen den Kader, weil das folgt dann ja zwangsläufig.
Zitat von BWG



Zitat von Holzkiste




Zitat von BWG






Zitat von prollister







Zitat von McSquarepants










Zitat von prollister











Komisch ist nur, dass sich die Mannschaft im kollektiv nicht weiter entwickelt. So kann man zurecht die Frage stellen, warum bestimmte Spieler sich weiter entwickeln und andere nicht. Wenn er es bei Sané schafft, warum nicht bei Friedrich? Ist für mich eher ein Indiz, dass es doch mehr am Spieler liegt.


Okay, Sané entwickelt sich weiter, es liegt also einzig und allein an Sané.

Friedrich entwickelt sich nicht weiter, das liegt dann nur an Breitenreiter.


Bei allem Respekt... Solche Argumentionen kann man doch nicht ernst meinen. Wenn wir die CL nicht erreichen, ist es wegen Breitenreiter. Wenn wir Sie doch erreichen, ist es trotz Breitenreiter... augen-zuhalten


Wenn man meine Worte auf so ein schwarz-weiß Dünnsch*ss reduziert, ist klar, dass da "Solche Argumentationen" bei raus kommen.

Gerade weil er es nicht schafft das KOLLEKTIV weiter zu entwickeln, ist es verwunderlich, dass einzelne Spieler solche Sprünge machen. DES WEITEREN sind andere vielversprechende und talentierte Jugendspieler unter ihm stagniert. DESWEGEN habe ich die These aufgestellt, dass es Sané es auch unter einem anderen Trainer geschafft hätte, welcher zusätzlich noch die Mannschaft und andere Jugendspieler weiterentwickelt hätte. Inwiefern das zutrifft kann man schlecht sagen, aber die These ist in der Form meiner Meinung nach nicht abwegig.

Übrigens zerlege ich deine Aussage ja auch nicht in "An Friedrich's Entwicklung ist nur Friedrich Schuld, während Sané's Entwicklung nur auf die Kappe von Breitenreiter geht".

Ich verweise an dieser Stelle mal auf meine differenziertere Auseinandersetzung mit AB.


Nenn mal einen Verein, wo sich das Kollektiv innerhalb von 9 Monaten unter einem Trainer weiter entwickelt hat.


Leverkusen unter Schmidt (insbesondere ab Monat 6/7)
Gladbach unter Favre
Augsburg unter Weinzierl

Rangnick hat das damals auch gut hinbekommen und war auch in seiner zweiten Amtszeit auf einen vernünftigen Weg.

Das sind auch alles Trainer, die ich qualitativ höher als AB einschätze.


Das ist aber nicht das, was Prollister geschrieben hat.
Er fragt konkret, warum hat sich Sané weiter entwickelt und nicht Friedrich.
Ich kann dir bei all deinen Trainer da oben ein halbes Dutzend Kaderspieler nennen, die sich unter dem jeweiligen Trainer nicht weiter entwickelt haben und das obwohl sich - Schmidt nehme ich da oben aus, da bin ich anderer Meinung - die Mannschaft als solches weiter entwickelt hat. Ein kollektives Weiterentwickeln einer ganzes Mannschaft als solches gibt es nicht und es ist dann vielleicht doch schwarz-weiß Dünnschiss, es so zu schreiben.

Es ist einfach hanebüchen, hier einzelne Weiterentwicklungen dem Spieler zuzuschreiben und wenn jemand stagniert dem Trainer.
Differenzierter wäre, dass sich Sané unter welchem Trainer auch immer weiter entwickelt hätte. Ob so stark oder weniger oder gar mehr ist doch reinste Kaffeesatzleserei.
Die Diskussion ist einfach absurd, ob ein anderer Trainer das besser hinbekommt. Man muss die Ergebnisse unabhängig von einem anderen Trainer beurteilen.
Ich behaupte, weder Augsburg noch Gladbach noch Leverkusen haben sich in dieser Saison unter den Trainer Schmidt, Favre und Weinzierl signifikant weiter entwickelt als Breitenreiter Schalke und ja, da nehme ich das desolate Schalke der letzten Spieltage der letzten Saison und natürlich auch die drei Mannschaften vom Stand der letzten Spieltage.

Nur um zu zeigen, wie absurd diese Diskussion ist. Alle drei finde ich nicht für Schalke geeignet und werde das im Trainerkarussell auch begründen.


Hier an dieser Stelle würde ich dann doch mal gerne kurz intervenieren. Mit den Jugendspielern hast du sicherlich recht. Aber bei den Trainern, zumindest bei uns unter Roger, bin ich schon anderer Meinung. Zu Weinzierl kann und will ich mich nicht äußern, der wird mir momentan viel zu sehr gehypt und ich beschäftige mich auch nicht wirklich mit Augsburg. Bei Favre ist es ähnlich, zumal er nach einer Niederlagenserie freiwillig zurückgetreten ist. Aber man sieht doch mittlerweile, nachdem der anfängliche Anstieg bei BMG verflogen ist, dass sich hier doch so manches zum negativen gewendet hat unter Schubert. Gerade die Defensivleistung- und Verhalten. Aber zurück zu Schmidt:

Roger Schmidt hat es von Anfang fertig gebracht unserem Team seine Spielphilosophie und sein System beizubringen. Seit seinem ersten Bundesligaspiel gegen Dortmund war zu erkennen, welche Art Fußball hier gespielt werden soll und bisher auch wird. Er kam mit einer klaren Vision hierher, die er schon bei RBS problemlos auf sein Team übertragen konnte und auch bei uns binnen einer Saisonvorbereitung bei bringen konnte. Natürlich sah das am Anfang, gerade letzte Saison in der Hinrunde, sehr wild und chaotisch aus. Diese Hinrunde war das auch alles andere als gut. Aber man muss hier dem Trainer auch zu gute halten, dass wir quasi im drei-Tage-Rythmus gespielt haben (was im Übrigen auch für AB gilt!). Da ist zwischendrin nicht viel Zeit um auf dem Trainingsfeld Abläufe einzustudieren. Die Mannschaft ist währenddessen die meiste Zeit doch mit An- und Abreise beschäftigt. Zwischendurch bleibt dann fast nur noch Zeit für Regeneration und um Videoanalyse zu betreiben. Um diese analysierten Aspekte dann aber mal auf dem Trainingsfeld umzusetzen, fehlte oftmals die Zeit. Seit der Wintervorbereitung und seitdem wir aus allen Pokal-Wettbewerben raus sind und somit eine ganze Woche für Training zur Verfügung habem, sieht man ganz klare Verbesserungen. Das System wurde etwas mehr auf den Gegner angepasst und generell modifiziert, das Pressingverhalten ist moderater geworden, es wird wesentlich ruhiger und abwartender gespielt. Ballstafetten- und Kombinationen sind nun wesentlich häufiger zu beobachten, als dass es noch zu Beginn der Saison der Fall war.

Ich finde es ist eine äußerst schwere Aufgabe einem Team binnen kurzer Zeit sein ideales System zu vermitteln und das bekommt Roger bei uns nun schon seit zwei Jahren auf die Reihe. Hier kann man übrigens einen guten Vergleich zu AB ziehen, der das bisher noch nicht verwirklicht bekommen hat. So sehe ich das zumindest aus der Entfernung und wenn ich mir hier die Kommentare durchlese, wird mein Eindruck auch teilweise bestätigt.

Ich will den Roger hier gar nicht zu hoch loben, er hat definitiv Fehler bei uns gemacht, aber er ist schon ein guter bis sehr guter Trainer, der mit seiner Art und Weise auch mal aneckt. Gerade sein Verhalten der Medien gegenüber, die ihm immer wieder Arroganz ob seines selbstsicheren Auftretens und Sturheit wegen dem Festhalten an seinem System vorwerfen, ist nicht immer einfach. Ich kann ihn da aber sehr gut nachvollziehen, er ist ein sehr freundlicher Mensch, der respektvollen Umgang verlangt und vorlebt, wird ihm kein Respekt entgegen gebracht, faucht er eben mal zurück; was ich wahrscheinlich genauso handbhaben würde. U.a. deshalb bin ich mir auch sicher - und in dem Punkt bin ich wieder bei dir -, dass Roger kein Mann für Schalke wäre. Der wäre vom Boulevard bei euch doch schon längst als das Feindbild schlechtin deklariert und zig mal in die Entlassung geschrieben worden. Selbst bei unserem ruhigen Umfeld ist der doch schon wie oft regelmäßig angefeindet wurden.

Aber er zeigt auch, dass sich Beharrlichkeit sehr wohl auszahlen kann. Und er hat insofern sowohl unser Kollektiv und auch einzelne Spieler über seine im Sommer zweijährige Tätigkeit weiterentwickelt. Allein die Entwicklung von Spielern wie Kampl, Tah, Jedvaj und zuletzt auch Yurchenko usw. sprechen da schon für ihn. Egal wohin wir fahren, wir spielen seine Art Fußball und haben somit einen Wiedererkennungswert (der sich gerade in ausländischen Medien äußerster Beliebtheit erfreut), den sehe ich bei euch unter Breitenreiter bisher noch nicht.

•     •     •

"Fußballspieler haben einen Job - erfolgreich spielen" schwäbischer Weltmeister 1990, Jürgen Klinsmann.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von DerPhilosoph am 22.04.2016 um 16:41 Uhr bearbeitet
Zitat von RGB277740
Zitat von E-Technik

Zitat von RGB277740


(Möglcihe Abgänge: Hunter, Matip, Choupo,Aogo, Neustädter...)
Matips Abgang ist nicht nur möglich, sondern bereits beschlossen und verkündet. Alle weiteren aufgezählten Namen sind nicht mehr als Lesen im Kaffeesatz. Das liest sich eher als "Ich schmeiß' mal willkürlich ein paar Namen in den Raum".

Zitat von RGB277740


Selbst im Falle einer (unrealistischen) CL-Quali, ein Trainwechsel unter diesen Umständen wäre nicht unüblich - bei Betrachtung des Entwicklungsprozesses. Mit einer neuen Besetzung auf dem Posten des Managers grundsätzlich legitim & sehr wahrscheinlich. Übrigens: Sollte man die Saison auf einem internaitonalen Tabellenplatz abschließen, kann man nur von einem erreichten Ziel sprechen und nicht von Plural "Ziele". Diese wurden bis auf eines wohl komplett versäumt. ( Unter den Erwartung dürften sein: Pokal, EL & die sportliche Entwicklung)

Eine einzige positive Entwicklung im Bereich "Team-Building" ist für den Anspruch eines Klubs wie Schalke viel zu wenig, für eine Profi-Ebene dieses Sports ist dieses ebenfalls magere Kost. Da muss mehr kommen.
Normalerweise nehme ich den "gemeinen" Schalkefan immer in Schutz, wenn allenthalben behauptet wird, dass es das Umfeld auf Schalke wäre, was so dermaßen viel Unruhe in den ganzen Verein brächte und nicht nur die Medien. Aber wenn ich Äußerungen wie diese lese, muss ich das wohl zurücknehmen. Bei derart unrealistischen Vorstellungen wird die Runde der möglichen Trainer, die auf Schalke längere Zeit erfolgreich arbeiten können, verdammt klein. Man muss ja Breitenreiter nicht über Gebühr in Schutz nehmen, er hat schon jede Menge Fehler gemacht, aber es ist eben auch seine erste Saison hier. Und dafür schlägt er sich gar nicht so schlecht. Sollten die Saison mit ansehnlichem und einigermaßen erfolgreichem Fußball abgeschlossen werden, kann man hier sehr zufrieden sein. Denn: ich persönlich habe viele Spiele gesehen, die deutlich attraktiver waren als das, was in den Jahren davor abgeliefert wurde.


Gut, jetzt weiß ich also auch das Matip geht. daumen-hochaugen-zuhalten

Bis auf Matip habe ich bewusst Namen hinzugefügt, die durchaus vor einem Abgang stehen könnten nach Medienberichten. Ob dieses nun im Interesse des Klubs, des Spielers oder oder im einvernehmen obliegt sei dahingestellt. Also "willkürlich" ist der falsche Begriff.

Die unrealistischen Vorstellungen ? Die da wären ?

Dann zähle die Spiele bitte auf die deutlich (!) attraktiver waren als in den vergangen Jahren. Ich könnte dich allein mit dem Spiel gegen Real schon schlagen, es war sogar unter der Ära Di Matteo. Valencia-Spiel unter Magath um auch mal unten in der Kiste zu graben. Sollen wir deshalb jetzt Di Matteo oder Magath wieder an Bord holen augen-zuhalten

Den Quatsch aber jetzt mal Beiseite den du da angesprochen hast. Fussball muss nicht zwingend attraktiv sein um erfolgreich zu sein, dieses halte ich für die Mittel die Schalke zur Verfügung hat auch für den falschen Weg auf Dauer. Wichtig ist welches Konzept man verfolgt & in der Lage ist entschieden umzusetzen. Da denke ich speziell an taktischen Finesse gepaart mit etwas individueller Stärke.

Macht dir mal den Spaß und Vergleich mit der Taktik-Cam als Beispiel Schalkes Bewegungsabläufe mit/ sowie ohne Ball die von Mainz oder Augsburg. Es ist teilweise brutal wie chaotisch es manchmal wirkt und wie oft spielentscheidene Lücken durchaus unaufmerksamkeit enstehen - völlig unnötig. Es ist für mich halt der Bereich, in dem der Trainer den größten Einfluss hat wie eine Mannschaft auftretet bzw. wirklich schulen kann - sie als Team fungieren lassen kann. Gegen Bayern ( 1HZ) war so der stärkste taktische Auftritt unter Breitenreiter seit Beginn seiner Amtszeit, man stand aber auch mit 10 Mann am/im eigenen 16er.

Kloppos, Schmidts Spielweise basiert größtenteils auf reine Motivation, Erfolg bringend wie man es in Dortmund sah, ist diese nur wenn du dazu auch sehr hohe Individuelle Stärke besitzt in allen Bereichen. Ansonsten endet es wie beim Vfb unter Zorniger, nett anzusehen aber desolat in der Fehlerqoute. Diese Intensität ist enorm.

- Rangnick, ähnlich wie Magath spulten von Beginn an ihr System ab, wenn auch manches fragwürdig wirkte.
- Keller hatte zig Arten von Konzepten, wirklich greifen tat keines & ein Plan dahinter zu vermuten wäre sehr gewagt gewesen.
- Stevens wollte ein schnelles Umschalt-Konzept entwickeln & mit Gisdol umsetzen. Bis zum Krach funktionierte das überraschend gut & schnell.
- Di Matteo wollte einer stabilen Grundordnung folgen, der Ansatz war gut & ein paar Spiele hat's auch echt gut gegriffen doch dann wusste er auch schon nocht mehr weiter. Laut Boa gab's im Team viele Unstimmigkeiten, aber das sei jetzt mal dahingestellt.
- Breitenreiter, der ähnlich aber niemals so intensiv agieren wollte wie Schmidt es in Leverkusen spielen lässt, scheiterte größtenteils mit diesem Vorhaben. Wenn man etwas daraus ziehen möchte was deutlich besser funktionierte, dann die Offensivbemühungen. Die sind im Vergleich zu Di Matteo ( Wo gefühlt Stillstand herrschte) deutlich nach oben gegangen, aber zu Keller's Zeiten haben die sich einfach normalisiert. Die müssten beide pro Schnitt irgendwo bei 10 Torchancen pro Spiel rauskommen bezogen auf eine Saison. Stabilität war bei beiden nun wirklich nicht vorhanden.

Weshalb man unter diesen Umständen Breitenreiter in die neue Spielzeit nehmen sollte erschließt sich mir nicht. Jetzt unter diesen Umständen empfinde ich es eher unrealistisch Vorstellungen zu haben Breitenreiter hätte hier eine Zukunft. Es ist nebenbei bemerkt auch ein Geschäft, Weinzierl oder Favre haben deutlich mehr Referenzen als ein Breitenreiter für den Schalke eine größere Chance war als für Schalke selbst.

Man wird sich komplett neu aufstellen wollen, vom Trainer, Manager bis hin zum Kader. Und das halte ich für den richtigen Entschluss inzwischen. Eines davon ist bereits vollzogen, das andere in Bearbeitung.

Auf den Teil mit möglichen Abgängen gehe ich nicht ein, zum Thema Attraktivität unter ABs Vorgängern nur 2 Sätze:
Bei einem Vergleich der Attraktivität Einzelspiele aus der Vergangenheit aufzulisten ist wenig zielführend, weil das statische Ausreißer sein können. Zumal die Spiele die du genannt hast internationale waren, gegen attraktive Gegner, im Fall Madrid unter ganz besonderen Umständen.

Jetzt zum eigentlichen Teil:
1. Attraktivität liegt immer im Auge des Betrachters. Es ist letztlich Geschmackssache, welche Spielweise einem mehr gefällt. Taktisch geprägt oder Spektakel, Offensivfußball oder Defensivfußball. Vielen fehlt eine wiedererkennbare Linie, gleichzeitig aber auch taktische Anpassungen die wirkungsvoll sind.

2. Die Möglichkeit die Taktikcam zu nutzen habe ich leider nicht, deshalb kann ich deiner Beschreibung da nur vertrauen. Ich würde aber anmerken wollen, dass Schalke den Anspruch hat dominanter zu spielen, als dies Mainz oder Augsburg tuen. Es geht also darum, worauf der Fokus liegt. Auch wie weit eine Mannschaft in ihrer Entwicklung ist, spielt eine Rolle.
Die augenscheinlich offensichtlichen Probleme in der kollektiven Bewegung relativiert das natürlich nicht. Die sind vorhanden und schaden uns.

3. Auf die Ausführungen zu den Vorgängern gehe ich nicht wirklich ein, weil ich dem so zu stimmen würde und letztlich nicht das Thema hier sind.
Den Vergleich zu Keller würde ich aber aufnehmen.
Denn Keller hatte deutlich mehr Zeit als AB bisher, in der wenig Fortschritt zuerkennen war. Unter AB gab es durchaus eine Entwicklung und Fortschritte, das letztliche Niveau lässt sich Stand jetzt aber vergleichen.
Gründe für Instabilität dürften bei beiden Verletzungspech gewesen sein, wenn unter Keller war die Mannschaft insgesamt stark gebeutelt, diese Saison fehlte Nastasic praktisch komplett und Höwedes lange Zeit. Daraus resultierend bildeten Matip als verbliebener Stamm-IV und Notlösung Neustädter die IV.

Der Vergleich der Anzahl an Chancen muss, um Aussagekraft zu entwickeln auch immer berücksichtigen, welche Qualität die Chancen haben. Und um von Anzahl Chancen auf Spielstärke zu schließen muss geschaut werden, ob die Chancen herausgespielt sind oder Zufallsprodukte und ob sich Muster erkennen lassen.

Genau im Punkt Chancen kreiieren haben wir derzeit noch die größten Probleme. Da fehlen funktionierende Abläufe und Mechanismen, was auch daran liegt, dass die Offensive in sich nicht ganz stimmig ist.
Wir haben ein eigentlich spielstarkes Mittelfeld, allerdings mit Meyer einen sehr ballsicheren, mit Sane dagegen einen Spieler der hauptsächlich über seine Dynamik kommt. Bisher noch zu selten mit positiven Synergien.
Davor spielt mit Huntelaar ein recht klarer Strafraumstürmer (der sich angepasst und in anderen Bereichen verbesser hat), der eigentlich Zuspiele braucht. Unser Mittelfeld agiert aber eher zentrumslastig (weil klassische Flügelspieler fehlen und Sane invers spielt), unsere AVs spielen selten starke Flanken und fokusieren entsprechende Läufe selten.

Für das vorhandene Personal hat AB da noch keinen klaren Plan entwickeln können, wie man konstant dazu kommt sich Chancen zu erarbeiten.

4. Die Referenzen von anderen Trainern sind nebensächlich. Und ich glaube auch, dass für Heidel entscheidend sein wird, wie die Entwicklung verlaufen ist und wie sie prognostiziert wird. Wenn er glaubt, dass Schalke mit AB und dessem Weg Erfolg haben wird, dann bleibt er Trainer. Tut er das nicht, wird er eine Veränderung bewirken.

5. Dein mehr oder weniger Fazit (übertrieben gesagt "mach alles neu") klingt trotzig (nicht ganz das richtige Wort, mir fällt leider grad kein besseres ein). Es klingt Unzufriedenheit an, mit der Lösung, dass einfach alles umgeworfen werden soll.

Möglicher Weise wird es tatsächlich grundlegendere Veränderungen geben. Weil unser neuer sportlicher Verantwortliche von außen zum Verein stößt und damit nicht betriebsblind ist. Und weil Heidel, so denke ich, zu Beginn alles hinterfragen und auf den Prüfstand bringen wird.
@bluey04

Im Endeffekt sehe ich es doch auch so.

"Mach alles Neu" !?

Etwas drastisch dargestellt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass unter Heidel es einige (harte) Entscheidung geben wird im Laufe seiner Anfangszeit. Im Grunde droht uns ja eine Kernsanierung auf den richtungweisenden Position (Manager fix, Trainer (?) wird immer wahrscheinlicher). Damit verbunden sind auch personelle Entscheidungen, insbesonders innerhalb des Kaders.

Natürlich spricht da eine Unzufriedenheit aus mir, ich halte es da mir Christian Streich, wenn eine Fangruppierung wirklich geduldig ist, dann die Schalker. Der Verein hat es innerhalb 10-15 Jahre in dem er oben mitspielt nicht geschafft sich als Top-Klub zu etablieren und ein ernstzunehmender Konkurrent zu werden um die Meisterschaft. Auch die wirtschaftlich starken Jahren zuletzt und Dauerteilnahme in der CL konnten dies bezüglich nicht zur Nutze gemacht werden.

Ich werde mich für Breitenreiter auch jetzt nicht so aus dem Fenster lehnen & ihn in irgendeiner Weise größer reden als er ist. Der Trainer muss über die Mannschaft die Fans überzeugen & nicht ständig durch Mikros weil auf dem Platz nichts bei rumkommt, mag sein, dass er die Mannschaft neben sich hat, dann ist es aber äußert fragwürdig was bisher abgeliefert wurde. Die Hinrunde war durchwachsen, die Rückrunde desolat bei der Bewertung der sportlichen Auftritte. Man kann also nicht von einer sportlich positiven Entwicklung sprechen um die es in erster Linie überhaupt ging bei der Verpflichtung Breitenreiters, ein paar gute Auftritt hinauszunehmen um mit dem Finger zu zeigen "Doch, da ist sie doch" ist völlig absurd, sorry.

Dieses CL-Geheule nervt mich ohnehin hier, das war nie das Ziel. Wir wollten besseren Fussball spielen, konstanter werden, eine Einheit bilden, die Tugenden des Klubs einbringen. Der Rest wäre sowieso von allein gekommen.

Das sich nun Breitenreiter im Krieg mit den Medien befindet, sich immer wieder erklären muss, Spieler sich öffentlich für ihn einsetzen müssen usw. war sicher nicht die erhoffte Entwicklung.
Bei wa.de ist ein Artikel online das AB im Falle einer Niederlage morgen abgelöst wird.
Nun komme ich nicht aus der Region und bisher ist mir wa.de in der Berichterstattung noch gar nicht untergekommen.
Ist das ein seriöses Medium oder der nächste der mit dem Thema klicks generieren will?
Danke
Zitat von hannpriv

Bei wa.de ist ein Artikel online das AB im Falle einer Niederlage morgen abgelöst wird.
Nun komme ich nicht aus der Region und bisher ist mir wa.de in der Berichterstattung noch gar nicht untergekommen.
Ist das ein seriöses Medium oder der nächste der mit dem Thema klicks generieren will?
Danke


Weil es fraglich ist... So ist es gut denkbar...

Hier werden keine Aussagen getroffen, hier wird spekuliert. Nicht weiter beachtenswert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LeCr0wn_ am 22.04.2016 um 22:58 Uhr bearbeitet
Zitat von hannpriv
Bei wa.de ist ein Artikel online das AB im Falle einer Niederlage morgen abgelöst wird.
Nun komme ich nicht aus der Region und bisher ist mir wa.de in der Berichterstattung noch gar nicht untergekommen.
Ist das ein seriöses Medium oder der nächste der mit dem Thema klicks generieren will?
Danke


Breite wird die Saison wohl mehr als sicher beenden, ein Wechsel würde vor der Sommerpause eh nix mehr ändern, da das Verhältnis zur Mannschaft absolut intakt ist. Im Sommer sehen wir dann weiter. Im Moment scheint es wahrscheinlich, dass es zu einem Trainerwechsel kommen wird.

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