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09.04.2023 - 08:05 Uhr
23.06.2023 - 22:49 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Sehr schlüssige Gedanken hier, wie welche Strategien die Kader entwickeln können (NBA macht einfach in jeder Dimension sau Spaß).
Anstelle der Kings würde ich jetzt keine Zeit verlieren. Das Fenster, zählbares zu holen ist nicht ewig offen, Sabonis hat min defensiv seine Grenzen und die guten Verträge sind nächstes Jahr wieder vorbei. Jerami Grant ist ein guter Punkt, den ich wegen Mike Brown+Draymond Green übersehen habe. Cam Johnson wäre mir zu wage, da ich Brooklyn fast alles vernünftige Märchen sehe. Auch auf die Rookies zu setzen, wäre für mich zu zaghaft.
Das Tobias Harris gegen Wood+Salary-Balast Konstrukt finde ich Recht überzeugend. Da würde ich nur den nicht zu unrecht bemühten Vergleich von Wood und Collins einwerfen. Wäre Collins+X gegen Harris nicht attraktiver für Philly? Embiid muss schließlich die Zone nicht so verstopfen, wie Capela. Kann defensiv aber Collins erlauben. Gleichzeitig passt Harris besser neben Capela. Vielleicht sogar Collins+Hunter für Harris+Korkmaz+2029 First? Die Verträge sind unter dem neuen salary Cap übernächstes Jahr nicht mehr so schlecht.
Sehr schlüssige Gedanken hier, wie welche Strategien die Kader entwickeln können (NBA macht einfach in jeder Dimension sau Spaß).
Anstelle der Kings würde ich jetzt keine Zeit verlieren. Das Fenster, zählbares zu holen ist nicht ewig offen, Sabonis hat min defensiv seine Grenzen und die guten Verträge sind nächstes Jahr wieder vorbei. Jerami Grant ist ein guter Punkt, den ich wegen Mike Brown+Draymond Green übersehen habe. Cam Johnson wäre mir zu wage, da ich Brooklyn fast alles vernünftige Märchen sehe. Auch auf die Rookies zu setzen, wäre für mich zu zaghaft.
Das Tobias Harris gegen Wood+Salary-Balast Konstrukt finde ich Recht überzeugend. Da würde ich nur den nicht zu unrecht bemühten Vergleich von Wood und Collins einwerfen. Wäre Collins+X gegen Harris nicht attraktiver für Philly? Embiid muss schließlich die Zone nicht so verstopfen, wie Capela. Kann defensiv aber Collins erlauben. Gleichzeitig passt Harris besser neben Capela. Vielleicht sogar Collins+Hunter für Harris+Korkmaz+2029 First? Die Verträge sind unter dem neuen salary Cap übernächstes Jahr nicht mehr so schlecht.
Kommt darauf an, wie sehr die Hawks Collins loswerden wollen. Für Hunter allein sollten sie eigentlich bessere Pakete bekommen. Würde daher nur Sinn machen, um den Vertrag von Collins abzustoßen. Könnte durchaus passieren, wenn die Hawks Griffin und Bufkin die Spielanteile von Hunter geben wollen, wobei sie für Hunter im Draft ja angeblich einen Defensivspezialisten im Draft holen wollten, was Griffin nicht ist und Bufkin eigentlich ebenfalls nicht, obwohl er defensiv zumindest gute Voraussetzungen mitbringt. Ohne Hunter dürfte es wohl attraktivere Pakete für die 76ers geben als Collins, sollte das Gesundheitsproblem, das @DrBall ansprach, sich nicht auflösen lassen. Das könnte sogar mit Hunter im Paket eine Red Flag sein, angesichts dessen, dass die 76ers zwingend ihr Spacing aufrecht erhalten müssen. Allgemein könnte ein Collins Deal kurzfristig daher recht kompliziert sein und Hunter war wohl auch nicht gerade günstig auf dem Markt, woran sich nichts geändert haben dürfte, falls er noch auf dem Markt ist. Mittlerweile wird deswegen ja auch offenbar spekuliert, dass Murray getradet wird, um unter die Luxury Tax zu kommen, was den Trade endgültig zum Fiasko machen würde. Das würde aber zumindest zum Interesse an Wallace passen. Kann daher sein, dass man in Atlanta eher bereit ist ein Paket für Hunter und Murray zu schnüren, um Young einen anderen Guard an die Seite zu stellen. Persönlich gehe ich aber eher davon aus, dass man Bogdanovic abgeben sollte, da dessen Spielanteile meines Erachtens mehr mit Griffin und Bufkin zu tun haben.
26.06.2023 - 12:40 Uhr
Zitat von BVBBC
Kommt darauf an, wie sehr die Hawks Collins loswerden wollen. Für Hunter allein sollten sie eigentlich bessere Pakete bekommen. Würde daher nur Sinn machen, um den Vertrag von Collins abzustoßen. Könnte durchaus passieren, wenn die Hawks Griffin und Bufkin die Spielanteile von Hunter geben wollen, wobei sie für Hunter im Draft ja angeblich einen Defensivspezialisten im Draft holen wollten, was Griffin nicht ist und Bufkin eigentlich ebenfalls nicht, obwohl er defensiv zumindest gute Voraussetzungen mitbringt. Ohne Hunter dürfte es wohl attraktivere Pakete für die 76ers geben als Collins, sollte das Gesundheitsproblem, das @DrBall ansprach, sich nicht auflösen lassen. Das könnte sogar mit Hunter im Paket eine Red Flag sein, angesichts dessen, dass die 76ers zwingend ihr Spacing aufrecht erhalten müssen. Allgemein könnte ein Collins Deal kurzfristig daher recht kompliziert sein und Hunter war wohl auch nicht gerade günstig auf dem Markt, woran sich nichts geändert haben dürfte, falls er noch auf dem Markt ist. Mittlerweile wird deswegen ja auch offenbar spekuliert, dass Murray getradet wird, um unter die Luxury Tax zu kommen, was den Trade endgültig zum Fiasko machen würde. Das würde aber zumindest zum Interesse an Wallace passen. Kann daher sein, dass man in Atlanta eher bereit ist ein Paket für Hunter und Murray zu schnüren, um Young einen anderen Guard an die Seite zu stellen. Persönlich gehe ich aber eher davon aus, dass man Bogdanovic abgeben sollte, da dessen Spielanteile meines Erachtens mehr mit Griffin und Bufkin zu tun haben.
Zitat von WalterFroschsErbe
Sehr schlüssige Gedanken hier, wie welche Strategien die Kader entwickeln können (NBA macht einfach in jeder Dimension sau Spaß).
Anstelle der Kings würde ich jetzt keine Zeit verlieren. Das Fenster, zählbares zu holen ist nicht ewig offen, Sabonis hat min defensiv seine Grenzen und die guten Verträge sind nächstes Jahr wieder vorbei. Jerami Grant ist ein guter Punkt, den ich wegen Mike Brown+Draymond Green übersehen habe. Cam Johnson wäre mir zu wage, da ich Brooklyn fast alles vernünftige Märchen sehe. Auch auf die Rookies zu setzen, wäre für mich zu zaghaft.
Das Tobias Harris gegen Wood+Salary-Balast Konstrukt finde ich Recht überzeugend. Da würde ich nur den nicht zu unrecht bemühten Vergleich von Wood und Collins einwerfen. Wäre Collins+X gegen Harris nicht attraktiver für Philly? Embiid muss schließlich die Zone nicht so verstopfen, wie Capela. Kann defensiv aber Collins erlauben. Gleichzeitig passt Harris besser neben Capela. Vielleicht sogar Collins+Hunter für Harris+Korkmaz+2029 First? Die Verträge sind unter dem neuen salary Cap übernächstes Jahr nicht mehr so schlecht.
Sehr schlüssige Gedanken hier, wie welche Strategien die Kader entwickeln können (NBA macht einfach in jeder Dimension sau Spaß).
Anstelle der Kings würde ich jetzt keine Zeit verlieren. Das Fenster, zählbares zu holen ist nicht ewig offen, Sabonis hat min defensiv seine Grenzen und die guten Verträge sind nächstes Jahr wieder vorbei. Jerami Grant ist ein guter Punkt, den ich wegen Mike Brown+Draymond Green übersehen habe. Cam Johnson wäre mir zu wage, da ich Brooklyn fast alles vernünftige Märchen sehe. Auch auf die Rookies zu setzen, wäre für mich zu zaghaft.
Das Tobias Harris gegen Wood+Salary-Balast Konstrukt finde ich Recht überzeugend. Da würde ich nur den nicht zu unrecht bemühten Vergleich von Wood und Collins einwerfen. Wäre Collins+X gegen Harris nicht attraktiver für Philly? Embiid muss schließlich die Zone nicht so verstopfen, wie Capela. Kann defensiv aber Collins erlauben. Gleichzeitig passt Harris besser neben Capela. Vielleicht sogar Collins+Hunter für Harris+Korkmaz+2029 First? Die Verträge sind unter dem neuen salary Cap übernächstes Jahr nicht mehr so schlecht.
Kommt darauf an, wie sehr die Hawks Collins loswerden wollen. Für Hunter allein sollten sie eigentlich bessere Pakete bekommen. Würde daher nur Sinn machen, um den Vertrag von Collins abzustoßen. Könnte durchaus passieren, wenn die Hawks Griffin und Bufkin die Spielanteile von Hunter geben wollen, wobei sie für Hunter im Draft ja angeblich einen Defensivspezialisten im Draft holen wollten, was Griffin nicht ist und Bufkin eigentlich ebenfalls nicht, obwohl er defensiv zumindest gute Voraussetzungen mitbringt. Ohne Hunter dürfte es wohl attraktivere Pakete für die 76ers geben als Collins, sollte das Gesundheitsproblem, das @DrBall ansprach, sich nicht auflösen lassen. Das könnte sogar mit Hunter im Paket eine Red Flag sein, angesichts dessen, dass die 76ers zwingend ihr Spacing aufrecht erhalten müssen. Allgemein könnte ein Collins Deal kurzfristig daher recht kompliziert sein und Hunter war wohl auch nicht gerade günstig auf dem Markt, woran sich nichts geändert haben dürfte, falls er noch auf dem Markt ist. Mittlerweile wird deswegen ja auch offenbar spekuliert, dass Murray getradet wird, um unter die Luxury Tax zu kommen, was den Trade endgültig zum Fiasko machen würde. Das würde aber zumindest zum Interesse an Wallace passen. Kann daher sein, dass man in Atlanta eher bereit ist ein Paket für Hunter und Murray zu schnüren, um Young einen anderen Guard an die Seite zu stellen. Persönlich gehe ich aber eher davon aus, dass man Bogdanovic abgeben sollte, da dessen Spielanteile meines Erachtens mehr mit Griffin und Bufkin zu tun haben.
So, wie Morey Harris bepreist, geht der nirgendwo hin. Ja, das Paket von Cleveland ist eine eindeutige Geschichte, aber auch eine, die man seinem Gegenüber nicht anbieten sollte (Picks+Allen+Mobley).
Jetzt ist der Draft durch, ab dem Wochenende fallen die die Free Agent Dominos. Da die Free Agency nur noch ein Nebenschauplatz ist, erwarte ich, dass, wenn dann die Assets alle verteilt sind, die nächsten Trades passieren. So wie im letzten Jahr mit Murray, Grant, Huerter, Brogdon, und Gobert.
26.06.2023 - 13:18 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
So, wie Morey Harris bepreist, geht der nirgendwo hin. Ja, das Paket von Cleveland ist eine eindeutige Geschichte, aber auch eine, die man seinem Gegenüber nicht anbieten sollte (Picks+Allen+Mobley).
Zitat von BVBBC
Kommt darauf an, wie sehr die Hawks Collins loswerden wollen. Für Hunter allein sollten sie eigentlich bessere Pakete bekommen. Würde daher nur Sinn machen, um den Vertrag von Collins abzustoßen. Könnte durchaus passieren, wenn die Hawks Griffin und Bufkin die Spielanteile von Hunter geben wollen, wobei sie für Hunter im Draft ja angeblich einen Defensivspezialisten im Draft holen wollten, was Griffin nicht ist und Bufkin eigentlich ebenfalls nicht, obwohl er defensiv zumindest gute Voraussetzungen mitbringt. Ohne Hunter dürfte es wohl attraktivere Pakete für die 76ers geben als Collins, sollte das Gesundheitsproblem, das @DrBall ansprach, sich nicht auflösen lassen. Das könnte sogar mit Hunter im Paket eine Red Flag sein, angesichts dessen, dass die 76ers zwingend ihr Spacing aufrecht erhalten müssen. Allgemein könnte ein Collins Deal kurzfristig daher recht kompliziert sein und Hunter war wohl auch nicht gerade günstig auf dem Markt, woran sich nichts geändert haben dürfte, falls er noch auf dem Markt ist. Mittlerweile wird deswegen ja auch offenbar spekuliert, dass Murray getradet wird, um unter die Luxury Tax zu kommen, was den Trade endgültig zum Fiasko machen würde. Das würde aber zumindest zum Interesse an Wallace passen. Kann daher sein, dass man in Atlanta eher bereit ist ein Paket für Hunter und Murray zu schnüren, um Young einen anderen Guard an die Seite zu stellen. Persönlich gehe ich aber eher davon aus, dass man Bogdanovic abgeben sollte, da dessen Spielanteile meines Erachtens mehr mit Griffin und Bufkin zu tun haben.
Zitat von WalterFroschsErbe
Sehr schlüssige Gedanken hier, wie welche Strategien die Kader entwickeln können (NBA macht einfach in jeder Dimension sau Spaß).
Anstelle der Kings würde ich jetzt keine Zeit verlieren. Das Fenster, zählbares zu holen ist nicht ewig offen, Sabonis hat min defensiv seine Grenzen und die guten Verträge sind nächstes Jahr wieder vorbei. Jerami Grant ist ein guter Punkt, den ich wegen Mike Brown+Draymond Green übersehen habe. Cam Johnson wäre mir zu wage, da ich Brooklyn fast alles vernünftige Märchen sehe. Auch auf die Rookies zu setzen, wäre für mich zu zaghaft.
Das Tobias Harris gegen Wood+Salary-Balast Konstrukt finde ich Recht überzeugend. Da würde ich nur den nicht zu unrecht bemühten Vergleich von Wood und Collins einwerfen. Wäre Collins+X gegen Harris nicht attraktiver für Philly? Embiid muss schließlich die Zone nicht so verstopfen, wie Capela. Kann defensiv aber Collins erlauben. Gleichzeitig passt Harris besser neben Capela. Vielleicht sogar Collins+Hunter für Harris+Korkmaz+2029 First? Die Verträge sind unter dem neuen salary Cap übernächstes Jahr nicht mehr so schlecht.
Sehr schlüssige Gedanken hier, wie welche Strategien die Kader entwickeln können (NBA macht einfach in jeder Dimension sau Spaß).
Anstelle der Kings würde ich jetzt keine Zeit verlieren. Das Fenster, zählbares zu holen ist nicht ewig offen, Sabonis hat min defensiv seine Grenzen und die guten Verträge sind nächstes Jahr wieder vorbei. Jerami Grant ist ein guter Punkt, den ich wegen Mike Brown+Draymond Green übersehen habe. Cam Johnson wäre mir zu wage, da ich Brooklyn fast alles vernünftige Märchen sehe. Auch auf die Rookies zu setzen, wäre für mich zu zaghaft.
Das Tobias Harris gegen Wood+Salary-Balast Konstrukt finde ich Recht überzeugend. Da würde ich nur den nicht zu unrecht bemühten Vergleich von Wood und Collins einwerfen. Wäre Collins+X gegen Harris nicht attraktiver für Philly? Embiid muss schließlich die Zone nicht so verstopfen, wie Capela. Kann defensiv aber Collins erlauben. Gleichzeitig passt Harris besser neben Capela. Vielleicht sogar Collins+Hunter für Harris+Korkmaz+2029 First? Die Verträge sind unter dem neuen salary Cap übernächstes Jahr nicht mehr so schlecht.
Kommt darauf an, wie sehr die Hawks Collins loswerden wollen. Für Hunter allein sollten sie eigentlich bessere Pakete bekommen. Würde daher nur Sinn machen, um den Vertrag von Collins abzustoßen. Könnte durchaus passieren, wenn die Hawks Griffin und Bufkin die Spielanteile von Hunter geben wollen, wobei sie für Hunter im Draft ja angeblich einen Defensivspezialisten im Draft holen wollten, was Griffin nicht ist und Bufkin eigentlich ebenfalls nicht, obwohl er defensiv zumindest gute Voraussetzungen mitbringt. Ohne Hunter dürfte es wohl attraktivere Pakete für die 76ers geben als Collins, sollte das Gesundheitsproblem, das @DrBall ansprach, sich nicht auflösen lassen. Das könnte sogar mit Hunter im Paket eine Red Flag sein, angesichts dessen, dass die 76ers zwingend ihr Spacing aufrecht erhalten müssen. Allgemein könnte ein Collins Deal kurzfristig daher recht kompliziert sein und Hunter war wohl auch nicht gerade günstig auf dem Markt, woran sich nichts geändert haben dürfte, falls er noch auf dem Markt ist. Mittlerweile wird deswegen ja auch offenbar spekuliert, dass Murray getradet wird, um unter die Luxury Tax zu kommen, was den Trade endgültig zum Fiasko machen würde. Das würde aber zumindest zum Interesse an Wallace passen. Kann daher sein, dass man in Atlanta eher bereit ist ein Paket für Hunter und Murray zu schnüren, um Young einen anderen Guard an die Seite zu stellen. Persönlich gehe ich aber eher davon aus, dass man Bogdanovic abgeben sollte, da dessen Spielanteile meines Erachtens mehr mit Griffin und Bufkin zu tun haben.
So, wie Morey Harris bepreist, geht der nirgendwo hin. Ja, das Paket von Cleveland ist eine eindeutige Geschichte, aber auch eine, die man seinem Gegenüber nicht anbieten sollte (Picks+Allen+Mobley).
Morey ist halt ein brutaler Zocker. Bei Simmons hat er Glück gehabt, auch wenn er in meinen Augen den Deal erst so richtig ex-post gewonnen hat. Es werden aber wieder alle wissen, dass Philly, selbst wenn sie Harden teuer halten, mit Harris spätestens zur Trade Deadline einen Trade finden müssen, weil es sonst nicht für einen Contender reicht. Meines Erachtens gibt man damit aber einige Optionen per S&T in der FA auf, was dazu führen wird, dass gute und brauchbare Spieler für sie vom Markt sind. Gemessen an den verfügbaren Assets daher nicht nachvollziehbar, dass da gezockt wird. Aber gut, es passt zu ihm und der Simmons Deal gab ihm recht. Mal schauen, ob ich mich auch diesmal irre, aber da scheinen schon ein paar Deals angeboten worden zu sein, die wir hier eigentlich als passend diskutiert hatten.
Jetzt ist der Draft durch, ab dem Wochenende fallen die die Free Agent Dominos. Da die Free Agency nur noch ein Nebenschauplatz ist, erwarte ich, dass, wenn dann die Assets alle verteilt sind, die nächsten Trades passieren. So wie im letzten Jahr mit Murray, Grant, Huerter, Brogdon, und Gobert.
Ich finde, dass sich einiges merkwürdig beruhigt hat. Die Gerüchteküche ist jedenfalls mächtig abgekühlt und ich frage mich daher schon, ob das zu bedeuten hat, dass die Blockbuster, die sich in den letzten Wochen angekündigt haben, nun gescheitert sind, weil man nicht die Gegenwerte auf der anderen Seite erhält oder ob das alles nur Bluffs sind, um die Werte wieder hochzutreiben. Die Suns wollen Ayton schließlich auf einmal halten. Für Harris werden Preise verlangt, die man selbst für Embiid 2x überlegen müsste. Lillards Situation ist nach wie vor unübersichtlich, aber die Dementis, dass er getradet werden sollen, sind überraschend klar formuliert worden. Miami hört sich unterdessen für Herro alles an, aber konkret ist da gar nichts. Aus Toronto hört man gar nichts, was sie überhaupt machen wollen. Die Clippers senden widersprüchliche Signale. LaVine will nicht zu den Knicks, was ihn zum vermutlich zahlungskräftigsten Team am aktuellen Markt verhindern würde. Die Kings gehen voll auf die FA. Usw..
Schwer einzuordnen, was da gerade passiert und ob die Geschichte dann am Wochenende mit einem lauten Knall losgeht, weil die FA bestimmte Rostermoves ergibt (S&T bzw. Klarheit zum Capspace und den Assets) oder ob die Teams erst mal die ersten Dominosteine abwarten, in der Hoffnung, dass dann wieder Assets verschoben werden, die für sie interessanter sind. Könnte bspw. gut sein, dass man darauf hofft, dass interessante Picks auf den Markt kommen, indem die Rebuildteams, die ihren Kern zusammen haben nun schon als Käufer auftreten (OKC, Magic und Rockets), was im Zweifel vielleicht 3-Team-Trades vereinfachen könnte. Also gut möglich, dass das ein wenig eine Patt-Situation ergeben hat im Moment, indem das Angebot mit der Nachfrage nicht mithalten kann, aber zu den Angeboten dann eben auch die Nachfrage nicht mehr bedient wird. Die Werte, die schließlich noch vor einem Jahr gezahlt wurden, sind kaum bis gar nicht mehr verfügbar und die Teams, die darüber verfügen, die spekulieren natürlich auf die ganz großen Trades und zahlen nicht für S5 Spieler Preise, wie für Topspieler, die aber scheinbar noch immer gefordert werden. Zumal eben nur noch wenige Buyer relevante Picks haben, was es insbesondere für die Teams schwer macht, die in einen Rebuild müsste, dafür aber keine gute Ausgangsposition haben, weil sie zu viel Risiko gegangen sind und das Risiko an den Nächsten weitergeben wollen. Die Zeiten sind aber vorbei und die Hoffnungen darauf, dass sie wiederkommen, die scheinen in meinen Augen aktuell überhöht zu werden.
Denke, dass sich vor allem die Teams leichter tun werden, die kleine Deals anstreben. Das haben Dallas und Boston meines Erachtens beim Draft schon gezeigt und ich kann mir gut vorstellen, dass die mit dieser Strategie weitermachen werden und gut fahren. Die GSW sollte man meines Erachtens auch mit kleineren Deals im Auge behalten. Mit ihren Draftpicks haben die eigentlich noch weitere Deals imminent, indem Kuminga und Moody keinen klaren Rosterspot mehr haben, weil Podziemski und Jackson-Davis (auch so ein Abstauber, da er klar in Runde 1 projeziert war) vergleichsweise NBA-ready sein sollten, auch wenn ich noch nicht komplett von beiden Spielern überzeugt bin. Kann deswegen aber auch gut sein, dass die Summer League noch eine größere Rolle spielt, zumindest für solche Teams, die sofort gut sein wollen und wissen müssen, wie viel sie ihren Picks direkt zutrauen können. Denver gehört auch in die Kategorie.
Auch die FA geht mittlerweile von wenig Wechseln relevanter spieler aus, was ebenfalls stinkt, gemessen daran, wie die Erwartungen eigentlich aussehen. Eigentlich müsste es schließlich knallen, aber dafür scheint die Situation im Moment zu sehr an Dynamik verloren zu haben.
26.06.2023 - 15:46 Uhr
Zitat von BVBBC
Morey ist halt ein brutaler Zocker. Bei Simmons hat er Glück gehabt, auch wenn er in meinen Augen den Deal erst so richtig ex-post gewonnen hat. Es werden aber wieder alle wissen, dass Philly, selbst wenn sie Harden teuer halten, mit Harris spätestens zur Trade Deadline einen Trade finden müssen, weil es sonst nicht für einen Contender reicht. Meines Erachtens gibt man damit aber einige Optionen per S&T in der FA auf, was dazu führen wird, dass gute und brauchbare Spieler für sie vom Markt sind. Gemessen an den verfügbaren Assets daher nicht nachvollziehbar, dass da gezockt wird. Aber gut, es passt zu ihm und der Simmons Deal gab ihm recht. Mal schauen, ob ich mich auch diesmal irre, aber da scheinen schon ein paar Deals angeboten worden zu sein, die wir hier eigentlich als passend diskutiert hatten.
Jetzt ist der Draft durch, ab dem Wochenende fallen die die Free Agent Dominos. Da die Free Agency nur noch ein Nebenschauplatz ist, erwarte ich, dass, wenn dann die Assets alle verteilt sind, die nächsten Trades passieren. So wie im letzten Jahr mit Murray, Grant, Huerter, Brogdon, und Gobert.
Ich finde, dass sich einiges merkwürdig beruhigt hat. Die Gerüchteküche ist jedenfalls mächtig abgekühlt und ich frage mich daher schon, ob das zu bedeuten hat, dass die Blockbuster, die sich in den letzten Wochen angekündigt haben, nun gescheitert sind, weil man nicht die Gegenwerte auf der anderen Seite erhält oder ob das alles nur Bluffs sind, um die Werte wieder hochzutreiben. Die Suns wollen Ayton schließlich auf einmal halten. Für Harris werden Preise verlangt, die man selbst für Embiid 2x überlegen müsste. Lillards Situation ist nach wie vor unübersichtlich, aber die Dementis, dass er getradet werden sollen, sind überraschend klar formuliert worden. Miami hört sich unterdessen für Herro alles an, aber konkret ist da gar nichts. Aus Toronto hört man gar nichts, was sie überhaupt machen wollen. Die Clippers senden widersprüchliche Signale. LaVine will nicht zu den Knicks, was ihn zum vermutlich zahlungskräftigsten Team am aktuellen Markt verhindern würde. Die Kings gehen voll auf die FA. Usw..
Schwer einzuordnen, was da gerade passiert und ob die Geschichte dann am Wochenende mit einem lauten Knall losgeht, weil die FA bestimmte Rostermoves ergibt (S&T bzw. Klarheit zum Capspace und den Assets) oder ob die Teams erst mal die ersten Dominosteine abwarten, in der Hoffnung, dass dann wieder Assets verschoben werden, die für sie interessanter sind. Könnte bspw. gut sein, dass man darauf hofft, dass interessante Picks auf den Markt kommen, indem die Rebuildteams, die ihren Kern zusammen haben nun schon als Käufer auftreten (OKC, Magic und Rockets), was im Zweifel vielleicht 3-Team-Trades vereinfachen könnte. Also gut möglich, dass das ein wenig eine Patt-Situation ergeben hat im Moment, indem das Angebot mit der Nachfrage nicht mithalten kann, aber zu den Angeboten dann eben auch die Nachfrage nicht mehr bedient wird. Die Werte, die schließlich noch vor einem Jahr gezahlt wurden, sind kaum bis gar nicht mehr verfügbar und die Teams, die darüber verfügen, die spekulieren natürlich auf die ganz großen Trades und zahlen nicht für S5 Spieler Preise, wie für Topspieler, die aber scheinbar noch immer gefordert werden. Zumal eben nur noch wenige Buyer relevante Picks haben, was es insbesondere für die Teams schwer macht, die in einen Rebuild müsste, dafür aber keine gute Ausgangsposition haben, weil sie zu viel Risiko gegangen sind und das Risiko an den Nächsten weitergeben wollen. Die Zeiten sind aber vorbei und die Hoffnungen darauf, dass sie wiederkommen, die scheinen in meinen Augen aktuell überhöht zu werden.
Denke, dass sich vor allem die Teams leichter tun werden, die kleine Deals anstreben. Das haben Dallas und Boston meines Erachtens beim Draft schon gezeigt und ich kann mir gut vorstellen, dass die mit dieser Strategie weitermachen werden und gut fahren. Die GSW sollte man meines Erachtens auch mit kleineren Deals im Auge behalten. Mit ihren Draftpicks haben die eigentlich noch weitere Deals imminent, indem Kuminga und Moody keinen klaren Rosterspot mehr haben, weil Podziemski und Jackson-Davis (auch so ein Abstauber, da er klar in Runde 1 projeziert war) vergleichsweise NBA-ready sein sollten, auch wenn ich noch nicht komplett von beiden Spielern überzeugt bin. Kann deswegen aber auch gut sein, dass die Summer League noch eine größere Rolle spielt, zumindest für solche Teams, die sofort gut sein wollen und wissen müssen, wie viel sie ihren Picks direkt zutrauen können. Denver gehört auch in die Kategorie.
Auch die FA geht mittlerweile von wenig Wechseln relevanter spieler aus, was ebenfalls stinkt, gemessen daran, wie die Erwartungen eigentlich aussehen. Eigentlich müsste es schließlich knallen, aber dafür scheint die Situation im Moment zu sehr an Dynamik verloren zu haben.
Zitat von WalterFroschsErbe
So, wie Morey Harris bepreist, geht der nirgendwo hin. Ja, das Paket von Cleveland ist eine eindeutige Geschichte, aber auch eine, die man seinem Gegenüber nicht anbieten sollte (Picks+Allen+Mobley).
Zitat von BVBBC
Kommt darauf an, wie sehr die Hawks Collins loswerden wollen. Für Hunter allein sollten sie eigentlich bessere Pakete bekommen. Würde daher nur Sinn machen, um den Vertrag von Collins abzustoßen. Könnte durchaus passieren, wenn die Hawks Griffin und Bufkin die Spielanteile von Hunter geben wollen, wobei sie für Hunter im Draft ja angeblich einen Defensivspezialisten im Draft holen wollten, was Griffin nicht ist und Bufkin eigentlich ebenfalls nicht, obwohl er defensiv zumindest gute Voraussetzungen mitbringt. Ohne Hunter dürfte es wohl attraktivere Pakete für die 76ers geben als Collins, sollte das Gesundheitsproblem, das @DrBall ansprach, sich nicht auflösen lassen. Das könnte sogar mit Hunter im Paket eine Red Flag sein, angesichts dessen, dass die 76ers zwingend ihr Spacing aufrecht erhalten müssen. Allgemein könnte ein Collins Deal kurzfristig daher recht kompliziert sein und Hunter war wohl auch nicht gerade günstig auf dem Markt, woran sich nichts geändert haben dürfte, falls er noch auf dem Markt ist. Mittlerweile wird deswegen ja auch offenbar spekuliert, dass Murray getradet wird, um unter die Luxury Tax zu kommen, was den Trade endgültig zum Fiasko machen würde. Das würde aber zumindest zum Interesse an Wallace passen. Kann daher sein, dass man in Atlanta eher bereit ist ein Paket für Hunter und Murray zu schnüren, um Young einen anderen Guard an die Seite zu stellen. Persönlich gehe ich aber eher davon aus, dass man Bogdanovic abgeben sollte, da dessen Spielanteile meines Erachtens mehr mit Griffin und Bufkin zu tun haben.
Zitat von WalterFroschsErbe
Sehr schlüssige Gedanken hier, wie welche Strategien die Kader entwickeln können (NBA macht einfach in jeder Dimension sau Spaß).
Anstelle der Kings würde ich jetzt keine Zeit verlieren. Das Fenster, zählbares zu holen ist nicht ewig offen, Sabonis hat min defensiv seine Grenzen und die guten Verträge sind nächstes Jahr wieder vorbei. Jerami Grant ist ein guter Punkt, den ich wegen Mike Brown+Draymond Green übersehen habe. Cam Johnson wäre mir zu wage, da ich Brooklyn fast alles vernünftige Märchen sehe. Auch auf die Rookies zu setzen, wäre für mich zu zaghaft.
Das Tobias Harris gegen Wood+Salary-Balast Konstrukt finde ich Recht überzeugend. Da würde ich nur den nicht zu unrecht bemühten Vergleich von Wood und Collins einwerfen. Wäre Collins+X gegen Harris nicht attraktiver für Philly? Embiid muss schließlich die Zone nicht so verstopfen, wie Capela. Kann defensiv aber Collins erlauben. Gleichzeitig passt Harris besser neben Capela. Vielleicht sogar Collins+Hunter für Harris+Korkmaz+2029 First? Die Verträge sind unter dem neuen salary Cap übernächstes Jahr nicht mehr so schlecht.
Sehr schlüssige Gedanken hier, wie welche Strategien die Kader entwickeln können (NBA macht einfach in jeder Dimension sau Spaß).
Anstelle der Kings würde ich jetzt keine Zeit verlieren. Das Fenster, zählbares zu holen ist nicht ewig offen, Sabonis hat min defensiv seine Grenzen und die guten Verträge sind nächstes Jahr wieder vorbei. Jerami Grant ist ein guter Punkt, den ich wegen Mike Brown+Draymond Green übersehen habe. Cam Johnson wäre mir zu wage, da ich Brooklyn fast alles vernünftige Märchen sehe. Auch auf die Rookies zu setzen, wäre für mich zu zaghaft.
Das Tobias Harris gegen Wood+Salary-Balast Konstrukt finde ich Recht überzeugend. Da würde ich nur den nicht zu unrecht bemühten Vergleich von Wood und Collins einwerfen. Wäre Collins+X gegen Harris nicht attraktiver für Philly? Embiid muss schließlich die Zone nicht so verstopfen, wie Capela. Kann defensiv aber Collins erlauben. Gleichzeitig passt Harris besser neben Capela. Vielleicht sogar Collins+Hunter für Harris+Korkmaz+2029 First? Die Verträge sind unter dem neuen salary Cap übernächstes Jahr nicht mehr so schlecht.
Kommt darauf an, wie sehr die Hawks Collins loswerden wollen. Für Hunter allein sollten sie eigentlich bessere Pakete bekommen. Würde daher nur Sinn machen, um den Vertrag von Collins abzustoßen. Könnte durchaus passieren, wenn die Hawks Griffin und Bufkin die Spielanteile von Hunter geben wollen, wobei sie für Hunter im Draft ja angeblich einen Defensivspezialisten im Draft holen wollten, was Griffin nicht ist und Bufkin eigentlich ebenfalls nicht, obwohl er defensiv zumindest gute Voraussetzungen mitbringt. Ohne Hunter dürfte es wohl attraktivere Pakete für die 76ers geben als Collins, sollte das Gesundheitsproblem, das @DrBall ansprach, sich nicht auflösen lassen. Das könnte sogar mit Hunter im Paket eine Red Flag sein, angesichts dessen, dass die 76ers zwingend ihr Spacing aufrecht erhalten müssen. Allgemein könnte ein Collins Deal kurzfristig daher recht kompliziert sein und Hunter war wohl auch nicht gerade günstig auf dem Markt, woran sich nichts geändert haben dürfte, falls er noch auf dem Markt ist. Mittlerweile wird deswegen ja auch offenbar spekuliert, dass Murray getradet wird, um unter die Luxury Tax zu kommen, was den Trade endgültig zum Fiasko machen würde. Das würde aber zumindest zum Interesse an Wallace passen. Kann daher sein, dass man in Atlanta eher bereit ist ein Paket für Hunter und Murray zu schnüren, um Young einen anderen Guard an die Seite zu stellen. Persönlich gehe ich aber eher davon aus, dass man Bogdanovic abgeben sollte, da dessen Spielanteile meines Erachtens mehr mit Griffin und Bufkin zu tun haben.
So, wie Morey Harris bepreist, geht der nirgendwo hin. Ja, das Paket von Cleveland ist eine eindeutige Geschichte, aber auch eine, die man seinem Gegenüber nicht anbieten sollte (Picks+Allen+Mobley).
Morey ist halt ein brutaler Zocker. Bei Simmons hat er Glück gehabt, auch wenn er in meinen Augen den Deal erst so richtig ex-post gewonnen hat. Es werden aber wieder alle wissen, dass Philly, selbst wenn sie Harden teuer halten, mit Harris spätestens zur Trade Deadline einen Trade finden müssen, weil es sonst nicht für einen Contender reicht. Meines Erachtens gibt man damit aber einige Optionen per S&T in der FA auf, was dazu führen wird, dass gute und brauchbare Spieler für sie vom Markt sind. Gemessen an den verfügbaren Assets daher nicht nachvollziehbar, dass da gezockt wird. Aber gut, es passt zu ihm und der Simmons Deal gab ihm recht. Mal schauen, ob ich mich auch diesmal irre, aber da scheinen schon ein paar Deals angeboten worden zu sein, die wir hier eigentlich als passend diskutiert hatten.
Jetzt ist der Draft durch, ab dem Wochenende fallen die die Free Agent Dominos. Da die Free Agency nur noch ein Nebenschauplatz ist, erwarte ich, dass, wenn dann die Assets alle verteilt sind, die nächsten Trades passieren. So wie im letzten Jahr mit Murray, Grant, Huerter, Brogdon, und Gobert.
Ich finde, dass sich einiges merkwürdig beruhigt hat. Die Gerüchteküche ist jedenfalls mächtig abgekühlt und ich frage mich daher schon, ob das zu bedeuten hat, dass die Blockbuster, die sich in den letzten Wochen angekündigt haben, nun gescheitert sind, weil man nicht die Gegenwerte auf der anderen Seite erhält oder ob das alles nur Bluffs sind, um die Werte wieder hochzutreiben. Die Suns wollen Ayton schließlich auf einmal halten. Für Harris werden Preise verlangt, die man selbst für Embiid 2x überlegen müsste. Lillards Situation ist nach wie vor unübersichtlich, aber die Dementis, dass er getradet werden sollen, sind überraschend klar formuliert worden. Miami hört sich unterdessen für Herro alles an, aber konkret ist da gar nichts. Aus Toronto hört man gar nichts, was sie überhaupt machen wollen. Die Clippers senden widersprüchliche Signale. LaVine will nicht zu den Knicks, was ihn zum vermutlich zahlungskräftigsten Team am aktuellen Markt verhindern würde. Die Kings gehen voll auf die FA. Usw..
Schwer einzuordnen, was da gerade passiert und ob die Geschichte dann am Wochenende mit einem lauten Knall losgeht, weil die FA bestimmte Rostermoves ergibt (S&T bzw. Klarheit zum Capspace und den Assets) oder ob die Teams erst mal die ersten Dominosteine abwarten, in der Hoffnung, dass dann wieder Assets verschoben werden, die für sie interessanter sind. Könnte bspw. gut sein, dass man darauf hofft, dass interessante Picks auf den Markt kommen, indem die Rebuildteams, die ihren Kern zusammen haben nun schon als Käufer auftreten (OKC, Magic und Rockets), was im Zweifel vielleicht 3-Team-Trades vereinfachen könnte. Also gut möglich, dass das ein wenig eine Patt-Situation ergeben hat im Moment, indem das Angebot mit der Nachfrage nicht mithalten kann, aber zu den Angeboten dann eben auch die Nachfrage nicht mehr bedient wird. Die Werte, die schließlich noch vor einem Jahr gezahlt wurden, sind kaum bis gar nicht mehr verfügbar und die Teams, die darüber verfügen, die spekulieren natürlich auf die ganz großen Trades und zahlen nicht für S5 Spieler Preise, wie für Topspieler, die aber scheinbar noch immer gefordert werden. Zumal eben nur noch wenige Buyer relevante Picks haben, was es insbesondere für die Teams schwer macht, die in einen Rebuild müsste, dafür aber keine gute Ausgangsposition haben, weil sie zu viel Risiko gegangen sind und das Risiko an den Nächsten weitergeben wollen. Die Zeiten sind aber vorbei und die Hoffnungen darauf, dass sie wiederkommen, die scheinen in meinen Augen aktuell überhöht zu werden.
Denke, dass sich vor allem die Teams leichter tun werden, die kleine Deals anstreben. Das haben Dallas und Boston meines Erachtens beim Draft schon gezeigt und ich kann mir gut vorstellen, dass die mit dieser Strategie weitermachen werden und gut fahren. Die GSW sollte man meines Erachtens auch mit kleineren Deals im Auge behalten. Mit ihren Draftpicks haben die eigentlich noch weitere Deals imminent, indem Kuminga und Moody keinen klaren Rosterspot mehr haben, weil Podziemski und Jackson-Davis (auch so ein Abstauber, da er klar in Runde 1 projeziert war) vergleichsweise NBA-ready sein sollten, auch wenn ich noch nicht komplett von beiden Spielern überzeugt bin. Kann deswegen aber auch gut sein, dass die Summer League noch eine größere Rolle spielt, zumindest für solche Teams, die sofort gut sein wollen und wissen müssen, wie viel sie ihren Picks direkt zutrauen können. Denver gehört auch in die Kategorie.
Auch die FA geht mittlerweile von wenig Wechseln relevanter spieler aus, was ebenfalls stinkt, gemessen daran, wie die Erwartungen eigentlich aussehen. Eigentlich müsste es schließlich knallen, aber dafür scheint die Situation im Moment zu sehr an Dynamik verloren zu haben.
Mir scheint doch jetzt die Zeit für jede Franchise, ihren Shot auf die Championship zu wählen. Und besonders viele sollten sich die nächsten drei Jahre vornehmen. Denn wenn Wemby einschlägt--und die Spurs werden den Rahmen exzellent gestalten--hat man mindestens eine Ära á la Tim Duncan vor sich. Der hat nun mal gut 15-20 Jahre jeden Pfad im Westen über die Spurs laufen lassen (fairerweise in den letzten Jahren mit Leonard), und dabei Kobe/Shaq, Nowitzki, Kobe/Paul, Durant/Westbrook/Harden, bis hin zu den heutigen Warriors in der Spitze gefordert.
Im Westen
Die Lakers, Suns, Warriors, Nuggets, und Twolves sind auf win now
Die Mavs, Pels, Grizzlies und Kings sollten sich anschließen,
Die Clippers (eher ein finaler Versuch) und Blazers (müssen eigentlich rebuilden) müssen noch entscheiden,
Die Rockets, Thunder, und Jazz haben Zeit
Im Osten sind in Kategorie
1: Heat, Celtics, Sixers, Bucks, Cavs
2: Knicks
3: Hawks, Hornets (dringend rebuild), Nets (seller zu werden scheint mir attraktiver), Raptors (die schwierigste Entscheidung), Bulls (dringend rebuild)
4: Wizards, Magic, Pacers, Pistons
Also insgesamt enorm viele buyer, idr mit wenig pulver, aber kaum gute Verträge die verfügbar sind, vor allem mit den neuen Cap regeln.
Ich kann mir vorstellen, dass die FA und das Verfügbarmachen bestimmter assets und Spieler einiges anstößt.
26.06.2023 - 16:54 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Mir scheint doch jetzt die Zeit für jede Franchise, ihren Shot auf die Championship zu wählen. Und besonders viele sollten sich die nächsten drei Jahre vornehmen. Denn wenn Wemby einschlägt--und die Spurs werden den Rahmen exzellent gestalten--hat man mindestens eine Ära á la Tim Duncan vor sich. Der hat nun mal gut 15-20 Jahre jeden Pfad im Westen über die Spurs laufen lassen (fairerweise in den letzten Jahren mit Leonard), und dabei Kobe/Shaq, Nowitzki, Kobe/Paul, Durant/Westbrook/Harden, bis hin zu den heutigen Warriors in der Spitze gefordert.
Mir scheint doch jetzt die Zeit für jede Franchise, ihren Shot auf die Championship zu wählen. Und besonders viele sollten sich die nächsten drei Jahre vornehmen. Denn wenn Wemby einschlägt--und die Spurs werden den Rahmen exzellent gestalten--hat man mindestens eine Ära á la Tim Duncan vor sich. Der hat nun mal gut 15-20 Jahre jeden Pfad im Westen über die Spurs laufen lassen (fairerweise in den letzten Jahren mit Leonard), und dabei Kobe/Shaq, Nowitzki, Kobe/Paul, Durant/Westbrook/Harden, bis hin zu den heutigen Warriors in der Spitze gefordert.
Ich würde im Moment eher noch OKC im Auge behalten, was die jungen Teams im Westen betrifft. Das Roster hat schon seinen Rahmen und ist denke ich nahezu fertig zusammengestellt, nur noch nicht fertig entwickelt. Die Rockets wirken auch nicht so schelcht zusammengestellt eigentlich, aber da braucht es noch 1-2 kluge Managementmoves. Das sind die Teams, die innerhalb der nächsten 3 Jahre kräftig angreifen sollten, während beim Rest mehr Ungewissheit drin ist. Denver sollte an sich noch darüber hinaus stabil sein, weil Jokics Spiel gut altern sollte, aber mal schauen, wie der Cap sie limitiert. Solange die Mavs Luka haben, ist dort auch alles drin und die Pels sowie Grizzlies haben meines Erachtens viele Chips in der Hand, um einen Sprung zu machen, aber der Rest hat kaum eine Perspektive über die nächsten 2 Jahre hinaus oder ist noch nicht weit genug in der Rosterentwicklung, um Prognosen abzugeben.
Bei Wembanyama fehlt eben noch einiges, da die Spurs erst am Anfang stehen und meines Erachtens erst die Rollenspieler zusammen haben. Duncan hatte eben nicht nur Kawhi am Ende, sondern Robinson bereits vor seiner Ankunft und Parker sowie Ginobili dazwischen. Die fehlen alle noch und die werden die Spurs meines Erachtens auch nicht über die FA bekommen. Dafür ist deren Markt zu klein. Es ist daher noch nicht final gesagt, ob Wembanyama eine ähnliche Zeit hat, wie Gervin. Vielleicht unterschätze ich Cissokos Ceiling oder die von Johnson, Sochan und Vassell, aber ich denke die brauchen mindestens noch einen fähigen PG und einen weiteren Big (wobei ich Bassey noch einen größeren Sprung zutraue).
Im Westen
Die Lakers, Suns, Warriors, Nuggets, und Twolves sind auf win now
Die Mavs, Pels, Grizzlies und Kings sollten sich anschließen,
Die Clippers (eher ein finaler Versuch) und Blazers (müssen eigentlich rebuilden) müssen noch entscheiden,
Die Rockets, Thunder, und Jazz haben Zeit
Das sollte so gut hinkommen, wobei ich mir nicht sicher bin, wie viel Zeit Rockets und Thunder haben, weil dann schon wieder die nächste Talentrunde nachkommt oder über die FA Teams gebildet werden - zunehmend unwahrscheinlicher, aber nicht auszuschließen. Die haben meines Erachtens schon zu viele Pieces zusammen, um jetzt noch einen Horizont von 2-3 Jahren einzuplanen, um in win now überzugehen, sondern das könnte eher schon 24/25 passieren. Bei den Jazz fehlt vielleicht der PG, außer Dunn bestätigt den Trend, aber dann kann es auch recht schnell auf win now gehen. Wobei sie immer noch genug Tradechips haben, um win now sogar noch schneller zu erzwingen oder womöglich sogar bei einen Blockbuster mitzumischen. Das kann bei Ainge schnell gehen, wenn er merkt, dass der Draft dieses Jahr wieder einschlägt.
Im Osten sind in Kategorie
1: Heat, Celtics, Sixers, Bucks, Cavs
2: Knicks
3: Hawks, Hornets (dringend rebuild), Nets (seller zu werden scheint mir attraktiver), Raptors (die schwierigste Entscheidung), Bulls (dringend rebuild)
4: Wizards, Magic, Pacers, Pistons
Magic und Pacers würde ich wieder in einer eigenständigen Kategorie sehen, indem der Rahmen dieser Teams in meinen Augen steht, nur noch nicht ausgefüllt ist. vor allem die Magic haben dazuhin noch interessante Tradechips. Das könnte dort also auch schneller gehen als 2-3 Jahre. Die Pacers haben mit Haliburton zudem eben schon einen absoluten Topspieler entwickelt, was denke ich den Prozess auch beschleunigt, selbst wenn ihre Tradechips limitiert sind.
Am interessantesten sind aber sicher die NY Teams. Die Knicks haben viele Tradechips, ein sehr gutes, tiefes Team, aber ihnen fehlt auf dem Flügel sicher noch ein Topspieler. Im Grunde einer, wie Bridges, der noch nicht zu alt ist, um win now nur mit 1-2 Chancen zu versehen. Die Knicks haben denke ich aber für so einen Trade dann doch nicht die Chips, was es für die Nets problematisch macht, weil ein Bridges Trade ihre Ceiling deutlich erhöhen müsste. Ich denke daher, dass es keine Angebote geben wird, damit die Nets mehr abgeben als ihre Veteranen, weil die möglichen Tradechips dafür nirgendwo vorhanden sind.
Das dürfte daher denke ich auf einen Mittelweg aus Buyer und Seller hinauslaufen, indem sie an sehr konkreten Spielertypen interessiert sein dürften, um rund um Bridges, Johnson, Thomson, Claxton und die diesjährigen Picks zu bauen. Vermutlich dürften die aber erst mit Ende des Simmons Vertrags auf win now gehen, aber ein klassischer Rebuild ist das schon nicht mehr. Dafür ist die Leistungsfähigkeit zu hoch und sollte auch gehalten werden, außer es gibt eine Godfather Offer.
Für die Knicks wird es daher spannend, was sie aus Barrett und ihren Picks machen können. Wenn sie aber nichts hinbekommen und Barrett keinen klaren Sprung machen sollte, dann wird es früher oder später auf einen Strategiewechsel, mit einem Randle Trade, rauslaufen müssen, um die Timenline zu stretchen. Vermutlich wäre das sogar jetzt ratsam, da ich glaube, dass Randle das Potenzial der Knicks limitiert. Zu viele Probleme in der Defense, zu ineffizient als Iso Scorer in den Playoffs und auch nicht spielintelligent genug, um das Spiel an Brunson anzupassen.
Die Knicks sind daher an sich ein Buyer, haben aber eine Unwucht im Roster, die sie gleichzeitig zum Seller machen könnte. Bei den Nets ist es ähnlich, wobei die Unwucht hier noch mehr aus dem Alter und dem Simmons Vertrag resultiert. Alles älter als 96er Jahrgang dürfte, abgesehen von Simmons, jedenfalls nicht so recht in die Timeline passen, um win now zu gehen. Trotzdem ist der Simmons Vertrag spätestens nächsten Sommer für einen Move zu gebrauchen, weil der Vertrag dann auslaufend ist. Ich gehe daher bei den Nets davon aus, dass sie sich darauf vorbereiten werden und nächstes Jahr auf win now gehen. Bei den Knicks kommt es darauf an, was für Deals es für sie gibt. Sind diese zu schlecht, kann es sein, dass sie ihre Strategie für win now anpassen müssen und werden.
Also insgesamt enorm viele buyer, idr mit wenig pulver, aber kaum gute Verträge die verfügbar sind, vor allem mit den neuen Cap regeln.
Ich kann mir vorstellen, dass die FA und das Verfügbarmachen bestimmter assets und Spieler einiges anstößt.
Ich fürchte halt, dass die Buyer die Seller deutlich überbieten und dabei fast alle (zu) leere Taschen haben. Ich bin mittlerweile etwas skeptischer, was die großen Trades betrifft, auch wenn ein einziger solcher Trade einen Dominoeffekt auslösen kann. Gut möglich, dass das eines der Teams anstoßen müsste, das von Rebuild auf win now übergeht, weil dort dann noch die Assets vorhanden sind. Vor allem OKC wird irgendwann seine Picks loswerden müssen, aber auch die Jazz.
Edit: auf ESPN haben sie gerade nochmal einen Sendungsausschnitt hochgeladen, der viele aktuelle (Trade) Themen anspricht, aber auch nochmal schön aufzeigt, warum Morey zockt, wenn er Harris nicht verschifft und mit Harden nicht verlängern können sollte, was nun mal nach wie vor nicht sicher ist. Auch sonst recht informativ, um nochmal einen Überblick zu bekommen, was passieren könnte oder sollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 26.06.2023 um 17:19 Uhr bearbeitet
26.06.2023 - 20:56 Uhr
@BVBBC die Ära Wemby kann an tausend Dingen scheitern, aber steht wieder eine reale Möglichkeit an.
Ein paar Teams müssen einfach jetzt, weil es in 2, 3 Jahren selbst mit den besten moves keine Chance geben könnte.
Mit "haben Zeit" (Tier 4) meine ich, da ist der Kern zusammen und das Talent da, da bestimmt die Entwicklung den Zeitpunkt der moves. Für Houston macht es, bspw. in meinen Augen keinen Sinn, jetzt schon die pieces ranzuholen. OKC ist mein top Kandidat für einen Sprung und dann den Angriff auf die Championship 2025. Auch da benötigt es keine moves in diesem Sommer.
Dallas hingegen hat Luka, vorerst, und noch ein fragiles Gebilde drumherum, dass einstürzen kann. Und Lukas Langlebigkeit ist auch noch ungeklärt.
Gut, da habe ich mich schon am Ende der RS ausgelassen und wurde im Draft eines besseren belehrt. Aber dennoch Luka musst jetzt Richtung Championship.
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
Ein paar Teams müssen einfach jetzt, weil es in 2, 3 Jahren selbst mit den besten moves keine Chance geben könnte.
Mit "haben Zeit" (Tier 4) meine ich, da ist der Kern zusammen und das Talent da, da bestimmt die Entwicklung den Zeitpunkt der moves. Für Houston macht es, bspw. in meinen Augen keinen Sinn, jetzt schon die pieces ranzuholen. OKC ist mein top Kandidat für einen Sprung und dann den Angriff auf die Championship 2025. Auch da benötigt es keine moves in diesem Sommer.
Dallas hingegen hat Luka, vorerst, und noch ein fragiles Gebilde drumherum, dass einstürzen kann. Und Lukas Langlebigkeit ist auch noch ungeklärt.
Gut, da habe ich mich schon am Ende der RS ausgelassen und wurde im Draft eines besseren belehrt. Aber dennoch Luka musst jetzt Richtung Championship.
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
26.06.2023 - 21:26 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
Bin sehr verwundert über diesen Trade. Dass die Hawks nix geboten bekommen haben und zwingend unterhalb die Luxury Tax Grenze kommen mussten, hatte sich beides angedeutet. Allgemein nochmal ein Hinweis, wie sehr die Preise im Keller sind. Fraglich, was die Hawks nun anfangen. Angeblich seien sie ja noch nicht fertig, aber Assets haben sie ja nun auch keine relevanten bekommen, um nicht direkt so weiterzumachen. Eher dürfte es ihnen passieren, dass sie für nahezu jeden Spieler in ihrem Roster zu wenig zurückbekommen.
Aus Jazz Sicht ist mir nun nicht klar, worauf sie aus sind. Kann sein, dass sie Markkanen auf den Markt werfen würden und Collins wieder aufbauen wollen, mit der Hoffnung, dass er dann denselben Sprung in einer großen Rolle machen kann, wie Markkanen. Dann kann ich mir den Fit neben Kessler und Hendricks durchaus vorstellen. Den Fit neben Markkanen allerdings nicht, was problematisch ist, da dessen BU Minuten sicher nicht die Rolle sind, die man braucht, um Collins wiederzubeleben. Oder zockt man auf das von dir schon mehrfach vermutete defensive Upside, um in Rotation mit beiden Big zu spielen, was dann auch erklären würde, wieso man an Porzingis interessiert war, aber nicht so viel bieten wollte, wie die Celtics? Oder hält man den Vertrag in einem Blockbuster für besser tradebar, garniert mit Picks? Warum dann aber nicht direkt ein 3-Team-Trade? Utah ist mir jetzt mittlerweile fast schon zu tief, wenn man sich mal das Depth Chart ansieht:
PG | SG | SF | PF | C
Dunn | Agbaji | THT* | Markkanen | Kessler
Sexton | Clarkson* | Hendricks | Collins | Olynyk
.... | George | Sensabaugh | Samanic | Jones
.... | .... | Fontecchio | .... | ....
Hofft man etwas, dass THT und Clarkson ihre Optionen nicht ziehen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, angesichts der Marktlage und dem Cap Space, den viele Teams haben. Dazu sind die Rookies zu weit hinten in der Rotation, um sie zu entwickeln. Eigentlich bräuchte Hendricks deswegen ja auch noch Minuten auf der 4. Das riecht für mich irgendwie sehr danach, als wäre da noch ein größerer Trade im Busch, mit Sexton und Markkanen als potenziellen Assets, garniert mit Picks. Würde mich auch nicht wundern, wenn man es auf einen alten Weggefährten von Ainge abgesehen hat. Brown oder Irving (sollte eigentlich für beide Spieler nicht reichen und der verbliebene Cap ist an sich auch zu wenig, aber irgendetwas ist im Busch)?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 26.06.2023 um 21:29 Uhr bearbeitet
26.06.2023 - 22:03 Uhr
Zitat von BVBBC
Bin sehr verwundert über diesen Trade. Dass die Hawks nix geboten bekommen haben und zwingend unterhalb die Luxury Tax Grenze kommen mussten, hatte sich beides angedeutet. Allgemein nochmal ein Hinweis, wie sehr die Preise im Keller sind. Fraglich, was die Hawks nun anfangen. Angeblich seien sie ja noch nicht fertig, aber Assets haben sie ja nun auch keine relevanten bekommen, um nicht direkt so weiterzumachen. Eher dürfte es ihnen passieren, dass sie für nahezu jeden Spieler in ihrem Roster zu wenig zurückbekommen.
Aus Jazz Sicht ist mir nun nicht klar, worauf sie aus sind. Kann sein, dass sie Markkanen auf den Markt werfen würden und Collins wieder aufbauen wollen, mit der Hoffnung, dass er dann denselben Sprung in einer großen Rolle machen kann, wie Markkanen. Dann kann ich mir den Fit neben Kessler und Hendricks durchaus vorstellen. Den Fit neben Markkanen allerdings nicht, was problematisch ist, da dessen BU Minuten sicher nicht die Rolle sind, die man braucht, um Collins wiederzubeleben. Oder zockt man auf das von dir schon mehrfach vermutete defensive Upside, um in Rotation mit beiden Big zu spielen, was dann auch erklären würde, wieso man an Porzingis interessiert war, aber nicht so viel bieten wollte, wie die Celtics? Oder hält man den Vertrag in einem Blockbuster für besser tradebar, garniert mit Picks? Warum dann aber nicht direkt ein 3-Team-Trade? Utah ist mir jetzt mittlerweile fast schon zu tief, wenn man sich mal das Depth Chart ansieht:
PG | SG | SF | PF | C
Dunn | Agbaji | THT* | Markkanen | Kessler
Sexton | Clarkson* | Hendricks | Collins | Olynyk
.... | George | Sensabaugh | Samanic | Jones
.... | .... | Fontecchio | .... | ....
Hofft man etwas, dass THT und Clarkson ihre Optionen nicht ziehen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, angesichts der Marktlage und dem Cap Space, den viele Teams haben. Dazu sind die Rookies zu weit hinten in der Rotation, um sie zu entwickeln. Eigentlich bräuchte Hendricks deswegen ja auch noch Minuten auf der 4. Das riecht für mich irgendwie sehr danach, als wäre da noch ein größerer Trade im Busch, mit Sexton und Markkanen als potenziellen Assets, garniert mit Picks. Würde mich auch nicht wundern, wenn man es auf einen alten Weggefährten von Ainge abgesehen hat. Brown oder Irving (sollte eigentlich für beide Spieler nicht reichen und der verbliebene Cap ist an sich auch zu wenig, aber irgendetwas ist im Busch)?
Zitat von WalterFroschsErbe
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
Bin sehr verwundert über diesen Trade. Dass die Hawks nix geboten bekommen haben und zwingend unterhalb die Luxury Tax Grenze kommen mussten, hatte sich beides angedeutet. Allgemein nochmal ein Hinweis, wie sehr die Preise im Keller sind. Fraglich, was die Hawks nun anfangen. Angeblich seien sie ja noch nicht fertig, aber Assets haben sie ja nun auch keine relevanten bekommen, um nicht direkt so weiterzumachen. Eher dürfte es ihnen passieren, dass sie für nahezu jeden Spieler in ihrem Roster zu wenig zurückbekommen.
Aus Jazz Sicht ist mir nun nicht klar, worauf sie aus sind. Kann sein, dass sie Markkanen auf den Markt werfen würden und Collins wieder aufbauen wollen, mit der Hoffnung, dass er dann denselben Sprung in einer großen Rolle machen kann, wie Markkanen. Dann kann ich mir den Fit neben Kessler und Hendricks durchaus vorstellen. Den Fit neben Markkanen allerdings nicht, was problematisch ist, da dessen BU Minuten sicher nicht die Rolle sind, die man braucht, um Collins wiederzubeleben. Oder zockt man auf das von dir schon mehrfach vermutete defensive Upside, um in Rotation mit beiden Big zu spielen, was dann auch erklären würde, wieso man an Porzingis interessiert war, aber nicht so viel bieten wollte, wie die Celtics? Oder hält man den Vertrag in einem Blockbuster für besser tradebar, garniert mit Picks? Warum dann aber nicht direkt ein 3-Team-Trade? Utah ist mir jetzt mittlerweile fast schon zu tief, wenn man sich mal das Depth Chart ansieht:
PG | SG | SF | PF | C
Dunn | Agbaji | THT* | Markkanen | Kessler
Sexton | Clarkson* | Hendricks | Collins | Olynyk
.... | George | Sensabaugh | Samanic | Jones
.... | .... | Fontecchio | .... | ....
Hofft man etwas, dass THT und Clarkson ihre Optionen nicht ziehen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, angesichts der Marktlage und dem Cap Space, den viele Teams haben. Dazu sind die Rookies zu weit hinten in der Rotation, um sie zu entwickeln. Eigentlich bräuchte Hendricks deswegen ja auch noch Minuten auf der 4. Das riecht für mich irgendwie sehr danach, als wäre da noch ein größerer Trade im Busch, mit Sexton und Markkanen als potenziellen Assets, garniert mit Picks. Würde mich auch nicht wundern, wenn man es auf einen alten Weggefährten von Ainge abgesehen hat. Brown oder Irving (sollte eigentlich für beide Spieler nicht reichen und der verbliebene Cap ist an sich auch zu wenig, aber irgendetwas ist im Busch)?
Ich bin sicher, dass die Jazz auf allen Positionen bereit sind etwas zu machen, wenn der Preis für ein Upgrade hinreichend niedrig ist; wofür der Sommer mit vielen Nöten bei anderen Teams vielleicht günstig scheint. Die Jazz haben ja auch bei Harris nachgehört.
Ich denke, Clarkson und tht gehen beide raus. Sie werden daher zu für Ainge passenden Konditionen zurückkommen, oder über ein s&t ein paar assets zurückbringen. Dies eben vielleicht auch gebündelt mit anderen Spielern in Form eines Upgrades.
Collins muss erst aufgebaut werden, der ist für Trades raus. Hendricks denke ich auch. Danach würde ich niemanden fix in Utah sehen. Auch Kessler nicht, wenn er hinreichend hoch auf der anderen Seite bepreist wird.
Irving für Markkanen, Sexton und THT?
Atlanta hat die erste Kröte geschluckt und muss weitermachen. Die Young Trades scheinen ja wieder in der Schublade, aber die Einzelteile sonst sind immer noch so gut, dass sie gut getraded oder besser zusammengesetzt werden können. Quin Snyder wird jetzt Akzente setzen, Capela wird wohl bleiben. Ich kann mir vorstellen, dass sie aus Murray versuchen einen elitären 3&d wing zu machen. Dann sind sie mit Young - Bogdanovic - Hunter - DFS? - Capela schon weiter.
Ich glaube jedenfalls, es geht los und ich freu mich drauf.
26.06.2023 - 22:44 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Ich bin sicher, dass die Jazz auf allen Positionen bereit sind etwas zu machen, wenn der Preis für ein Upgrade hinreichend niedrig ist; wofür der Sommer mit vielen Nöten bei anderen Teams vielleicht günstig scheint. Die Jazz haben ja auch bei Harris nachgehört.
Ich denke, Clarkson und tht gehen beide raus. Sie werden daher zu für Ainge passenden Konditionen zurückkommen, oder über ein s&t ein paar assets zurückbringen. Dies eben vielleicht auch gebündelt mit anderen Spielern in Form eines Upgrades.
Collins muss erst aufgebaut werden, der ist für Trades raus. Hendricks denke ich auch. Danach würde ich niemanden fix in Utah sehen. Auch Kessler nicht, wenn er hinreichend hoch auf der anderen Seite bepreist wird.
Irving für Markkanen, Sexton und THT?
Zitat von BVBBC
Bin sehr verwundert über diesen Trade. Dass die Hawks nix geboten bekommen haben und zwingend unterhalb die Luxury Tax Grenze kommen mussten, hatte sich beides angedeutet. Allgemein nochmal ein Hinweis, wie sehr die Preise im Keller sind. Fraglich, was die Hawks nun anfangen. Angeblich seien sie ja noch nicht fertig, aber Assets haben sie ja nun auch keine relevanten bekommen, um nicht direkt so weiterzumachen. Eher dürfte es ihnen passieren, dass sie für nahezu jeden Spieler in ihrem Roster zu wenig zurückbekommen.
Aus Jazz Sicht ist mir nun nicht klar, worauf sie aus sind. Kann sein, dass sie Markkanen auf den Markt werfen würden und Collins wieder aufbauen wollen, mit der Hoffnung, dass er dann denselben Sprung in einer großen Rolle machen kann, wie Markkanen. Dann kann ich mir den Fit neben Kessler und Hendricks durchaus vorstellen. Den Fit neben Markkanen allerdings nicht, was problematisch ist, da dessen BU Minuten sicher nicht die Rolle sind, die man braucht, um Collins wiederzubeleben. Oder zockt man auf das von dir schon mehrfach vermutete defensive Upside, um in Rotation mit beiden Big zu spielen, was dann auch erklären würde, wieso man an Porzingis interessiert war, aber nicht so viel bieten wollte, wie die Celtics? Oder hält man den Vertrag in einem Blockbuster für besser tradebar, garniert mit Picks? Warum dann aber nicht direkt ein 3-Team-Trade? Utah ist mir jetzt mittlerweile fast schon zu tief, wenn man sich mal das Depth Chart ansieht:
PG | SG | SF | PF | C
Dunn | Agbaji | THT* | Markkanen | Kessler
Sexton | Clarkson* | Hendricks | Collins | Olynyk
.... | George | Sensabaugh | Samanic | Jones
.... | .... | Fontecchio | .... | ....
Hofft man etwas, dass THT und Clarkson ihre Optionen nicht ziehen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, angesichts der Marktlage und dem Cap Space, den viele Teams haben. Dazu sind die Rookies zu weit hinten in der Rotation, um sie zu entwickeln. Eigentlich bräuchte Hendricks deswegen ja auch noch Minuten auf der 4. Das riecht für mich irgendwie sehr danach, als wäre da noch ein größerer Trade im Busch, mit Sexton und Markkanen als potenziellen Assets, garniert mit Picks. Würde mich auch nicht wundern, wenn man es auf einen alten Weggefährten von Ainge abgesehen hat. Brown oder Irving (sollte eigentlich für beide Spieler nicht reichen und der verbliebene Cap ist an sich auch zu wenig, aber irgendetwas ist im Busch)?
Zitat von WalterFroschsErbe
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
Bin sehr verwundert über diesen Trade. Dass die Hawks nix geboten bekommen haben und zwingend unterhalb die Luxury Tax Grenze kommen mussten, hatte sich beides angedeutet. Allgemein nochmal ein Hinweis, wie sehr die Preise im Keller sind. Fraglich, was die Hawks nun anfangen. Angeblich seien sie ja noch nicht fertig, aber Assets haben sie ja nun auch keine relevanten bekommen, um nicht direkt so weiterzumachen. Eher dürfte es ihnen passieren, dass sie für nahezu jeden Spieler in ihrem Roster zu wenig zurückbekommen.
Aus Jazz Sicht ist mir nun nicht klar, worauf sie aus sind. Kann sein, dass sie Markkanen auf den Markt werfen würden und Collins wieder aufbauen wollen, mit der Hoffnung, dass er dann denselben Sprung in einer großen Rolle machen kann, wie Markkanen. Dann kann ich mir den Fit neben Kessler und Hendricks durchaus vorstellen. Den Fit neben Markkanen allerdings nicht, was problematisch ist, da dessen BU Minuten sicher nicht die Rolle sind, die man braucht, um Collins wiederzubeleben. Oder zockt man auf das von dir schon mehrfach vermutete defensive Upside, um in Rotation mit beiden Big zu spielen, was dann auch erklären würde, wieso man an Porzingis interessiert war, aber nicht so viel bieten wollte, wie die Celtics? Oder hält man den Vertrag in einem Blockbuster für besser tradebar, garniert mit Picks? Warum dann aber nicht direkt ein 3-Team-Trade? Utah ist mir jetzt mittlerweile fast schon zu tief, wenn man sich mal das Depth Chart ansieht:
PG | SG | SF | PF | C
Dunn | Agbaji | THT* | Markkanen | Kessler
Sexton | Clarkson* | Hendricks | Collins | Olynyk
.... | George | Sensabaugh | Samanic | Jones
.... | .... | Fontecchio | .... | ....
Hofft man etwas, dass THT und Clarkson ihre Optionen nicht ziehen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, angesichts der Marktlage und dem Cap Space, den viele Teams haben. Dazu sind die Rookies zu weit hinten in der Rotation, um sie zu entwickeln. Eigentlich bräuchte Hendricks deswegen ja auch noch Minuten auf der 4. Das riecht für mich irgendwie sehr danach, als wäre da noch ein größerer Trade im Busch, mit Sexton und Markkanen als potenziellen Assets, garniert mit Picks. Würde mich auch nicht wundern, wenn man es auf einen alten Weggefährten von Ainge abgesehen hat. Brown oder Irving (sollte eigentlich für beide Spieler nicht reichen und der verbliebene Cap ist an sich auch zu wenig, aber irgendetwas ist im Busch)?
Ich bin sicher, dass die Jazz auf allen Positionen bereit sind etwas zu machen, wenn der Preis für ein Upgrade hinreichend niedrig ist; wofür der Sommer mit vielen Nöten bei anderen Teams vielleicht günstig scheint. Die Jazz haben ja auch bei Harris nachgehört.
Ich denke, Clarkson und tht gehen beide raus. Sie werden daher zu für Ainge passenden Konditionen zurückkommen, oder über ein s&t ein paar assets zurückbringen. Dies eben vielleicht auch gebündelt mit anderen Spielern in Form eines Upgrades.
Collins muss erst aufgebaut werden, der ist für Trades raus. Hendricks denke ich auch. Danach würde ich niemanden fix in Utah sehen. Auch Kessler nicht, wenn er hinreichend hoch auf der anderen Seite bepreist wird.
Irving für Markkanen, Sexton und THT?
Sexton halte ich für den Dealbraker, außer man kann ein 3. Team und Picks von Utah involvieren, um einen verlässlicheren Spielmacher zurückzubekommen. Eventuell müsste THT auch in diesem weiteren Deal dann mit drin sein. Wüsste aber nicht, wer dafür dann in Frage käme. Young wird wohl deutlich teurer, falls da noch was gehen sollte. Harden ist zu alt und diese Deals funktionieren nur mit noch einem 4. Team, womit sie zu kompliziert sein sollten. Brogdons Krankenakte spricht gegen ihn. Dinwiddie wäre nicht verkehrt und wahrscheinlich zu haben, aber wäre irgendwie komisch, da es nun mal ja auch einen Grund gab, warum man für Irving tradete. Dunn statt Sexton dürfte Dallas auch nicht genug sein, solange er die letzte Saison nicht bestätigt. Bleibt eigentlich nur VanVleet, wofür aber erst mal klar werden müsste, was Toronto überhaupt will. Also nicht sehr wahrscheinlich, dass es Richtung Dallas einen Deal gibt, wenngleich es nicht komplett unmöglich erscheint.
Kessler halte ich eigentlich für ziemlich sicher, weil sein Vertrag so günstig ist. Ihn jetzt zu traden, macht eigentlich keinen Sinn, weil der Return vom Vertragsvolumen kaum einen Topspieler zurück verspricht. Utah hat für einen Kessler Trade sonst mit Collins nur einen Vertrag, der "schlecht" genug wäre, um dann einen Max aufzunehmen und ein Spieler, der noch keine Max hat, dürfte teurer sein.
Atlanta hat die erste Kröte geschluckt und muss weitermachen. Die Young Trades scheinen ja wieder in der Schublade, aber die Einzelteile sonst sind immer noch so gut, dass sie gut getraded oder besser zusammengesetzt werden können. Quin Snyder wird jetzt Akzente setzen, Capela wird wohl bleiben. Ich kann mir vorstellen, dass sie aus Murray versuchen einen elitären 3&d wing zu machen. Dann sind sie mit Young - Bogdanovic - Hunter - DFS? - Capela schon weiter.
Wenn man an Synders Jazz denkt, wie das mit Gobert war und wie man jetzt agierte (Collins weg, Deals für Capela mit unrealistischen Gegengebot de facto abgelehnt), dann sollte Capela ein Cornerstone bleiben. Young wohl auch, weil Utah wahrscheinlich das Team gewesen wäre, was am meisten für ihn hätte bieten können/wollen, um in den Rebuild zu gehen. Der Deal kam jetzt nicht zustande, sondern es wurde Collins getradet. Auch das sollte Young weiterhin zum Eckpfeiler machen. Murrays Fit neben Young ist an sich gut und man hat zu viel in ihn investiert. Der sollte also auch sicher sein.
Dahinter bin ich mir dann nicht mehr sicher. Mit Young und Murray hat man bereits genug Playmaking in der Rotation und Bufkin ist als Scorer einer der großen Upside Spieler im Draft gewesen. Das sollte also passen, um von Bogdanovic zu übernehmen, zumal er defensiv besser veranlagt ist. Bogdanovic sollte daher verfügbar und für Contender von der Bank interessant sein. Zuletzt kamen Gerüchte um Hunter auf, weil man auf Griffin setzen wolle. Das habe ich bislang aber noch nicht so recht nachvollziehen können. Hunter ist offensiv nicht der stärkste und effizienteste Spieler, worin Griffin mehr Potenzial hat, aber Hunter ist für mich als Two-Way dennoch der bessere Spieler. Auch vom Upside her. Wahrscheinlich kann es da aber nur einen geben und es kann gut sein, dass Hunter weiterhin verfügbar ist, wenn der Gegenwert stimmt. Bey auf der 4 macht eigentlich auch zu viel Sinn als Two-Way, um ihn zu traden, zumal sein Vertrag günstig ist, zumal man mit ihm zur Not auch auf der 3 planen könnte.
Wenn es also einen Trade gibt, dann sollte sich dieser um Bogdanovic konzentrieren. Wahrscheinlich für einen 3&D Wing oder Cap, um so einen Flügel zu bekommen. Tradet man für einen Topspieler, müssten aber Hunter und Okongwu involviert werden, wobei die Hawks dafür eigentlich nicht die Picks haben. Also unwahrscheinlich, dass Hunter geht. So oder so dürften die ungenannten Spieler, also auch Gay, als Cap Filler integrierbar sein.
Ich glaube jedenfalls, es geht los und ich freu mich drauf.
Weiß noch nicht, da das für mich kein Stein des Anstoßes ist, der weitere Steine umwirft, aber kann schon sein, dass so manches Team jetzt aufwacht und versucht die Schäfchen ins Trockene zu holen, obwohl - oder gerade weil - es schon regnet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 26.06.2023 um 22:46 Uhr bearbeitet
27.06.2023 - 08:40 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Ich bin sicher, dass die Jazz auf allen Positionen bereit sind etwas zu machen, wenn der Preis für ein Upgrade hinreichend niedrig ist; wofür der Sommer mit vielen Nöten bei anderen Teams vielleicht günstig scheint. Die Jazz haben ja auch bei Harris nachgehört.
Ich denke, Clarkson und tht gehen beide raus. Sie werden daher zu für Ainge passenden Konditionen zurückkommen, oder über ein s&t ein paar assets zurückbringen. Dies eben vielleicht auch gebündelt mit anderen Spielern in Form eines Upgrades.
Collins muss erst aufgebaut werden, der ist für Trades raus. Hendricks denke ich auch. Danach würde ich niemanden fix in Utah sehen. Auch Kessler nicht, wenn er hinreichend hoch auf der anderen Seite bepreist wird.
Irving für Markkanen, Sexton und THT?
Atlanta hat die erste Kröte geschluckt und muss weitermachen. Die Young Trades scheinen ja wieder in der Schublade, aber die Einzelteile sonst sind immer noch so gut, dass sie gut getraded oder besser zusammengesetzt werden können. Quin Snyder wird jetzt Akzente setzen, Capela wird wohl bleiben. Ich kann mir vorstellen, dass sie aus Murray versuchen einen elitären 3&d wing zu machen. Dann sind sie mit Young - Bogdanovic - Hunter - DFS? - Capela schon weiter.
Ich glaube jedenfalls, es geht los und ich freu mich drauf.
Zitat von BVBBC
Bin sehr verwundert über diesen Trade. Dass die Hawks nix geboten bekommen haben und zwingend unterhalb die Luxury Tax Grenze kommen mussten, hatte sich beides angedeutet. Allgemein nochmal ein Hinweis, wie sehr die Preise im Keller sind. Fraglich, was die Hawks nun anfangen. Angeblich seien sie ja noch nicht fertig, aber Assets haben sie ja nun auch keine relevanten bekommen, um nicht direkt so weiterzumachen. Eher dürfte es ihnen passieren, dass sie für nahezu jeden Spieler in ihrem Roster zu wenig zurückbekommen.
Aus Jazz Sicht ist mir nun nicht klar, worauf sie aus sind. Kann sein, dass sie Markkanen auf den Markt werfen würden und Collins wieder aufbauen wollen, mit der Hoffnung, dass er dann denselben Sprung in einer großen Rolle machen kann, wie Markkanen. Dann kann ich mir den Fit neben Kessler und Hendricks durchaus vorstellen. Den Fit neben Markkanen allerdings nicht, was problematisch ist, da dessen BU Minuten sicher nicht die Rolle sind, die man braucht, um Collins wiederzubeleben. Oder zockt man auf das von dir schon mehrfach vermutete defensive Upside, um in Rotation mit beiden Big zu spielen, was dann auch erklären würde, wieso man an Porzingis interessiert war, aber nicht so viel bieten wollte, wie die Celtics? Oder hält man den Vertrag in einem Blockbuster für besser tradebar, garniert mit Picks? Warum dann aber nicht direkt ein 3-Team-Trade? Utah ist mir jetzt mittlerweile fast schon zu tief, wenn man sich mal das Depth Chart ansieht:
PG | SG | SF | PF | C
Dunn | Agbaji | THT* | Markkanen | Kessler
Sexton | Clarkson* | Hendricks | Collins | Olynyk
.... | George | Sensabaugh | Samanic | Jones
.... | .... | Fontecchio | .... | ....
Hofft man etwas, dass THT und Clarkson ihre Optionen nicht ziehen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, angesichts der Marktlage und dem Cap Space, den viele Teams haben. Dazu sind die Rookies zu weit hinten in der Rotation, um sie zu entwickeln. Eigentlich bräuchte Hendricks deswegen ja auch noch Minuten auf der 4. Das riecht für mich irgendwie sehr danach, als wäre da noch ein größerer Trade im Busch, mit Sexton und Markkanen als potenziellen Assets, garniert mit Picks. Würde mich auch nicht wundern, wenn man es auf einen alten Weggefährten von Ainge abgesehen hat. Brown oder Irving (sollte eigentlich für beide Spieler nicht reichen und der verbliebene Cap ist an sich auch zu wenig, aber irgendetwas ist im Busch)?
Zitat von WalterFroschsErbe
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
Die Jazz gehen auch nach vorn und nehmen Collins zum Ramschpreis. Sexton - Clarkson (?) - Markkanen - Collins - Kessler. Beim fit mit Kessler bin ich nicht so überzeugt. Defensiv ja, offensiv wieder voll, auch wenn Kessler ihm nicht das gesamte p&r streitig macht.
Bin sehr verwundert über diesen Trade. Dass die Hawks nix geboten bekommen haben und zwingend unterhalb die Luxury Tax Grenze kommen mussten, hatte sich beides angedeutet. Allgemein nochmal ein Hinweis, wie sehr die Preise im Keller sind. Fraglich, was die Hawks nun anfangen. Angeblich seien sie ja noch nicht fertig, aber Assets haben sie ja nun auch keine relevanten bekommen, um nicht direkt so weiterzumachen. Eher dürfte es ihnen passieren, dass sie für nahezu jeden Spieler in ihrem Roster zu wenig zurückbekommen.
Aus Jazz Sicht ist mir nun nicht klar, worauf sie aus sind. Kann sein, dass sie Markkanen auf den Markt werfen würden und Collins wieder aufbauen wollen, mit der Hoffnung, dass er dann denselben Sprung in einer großen Rolle machen kann, wie Markkanen. Dann kann ich mir den Fit neben Kessler und Hendricks durchaus vorstellen. Den Fit neben Markkanen allerdings nicht, was problematisch ist, da dessen BU Minuten sicher nicht die Rolle sind, die man braucht, um Collins wiederzubeleben. Oder zockt man auf das von dir schon mehrfach vermutete defensive Upside, um in Rotation mit beiden Big zu spielen, was dann auch erklären würde, wieso man an Porzingis interessiert war, aber nicht so viel bieten wollte, wie die Celtics? Oder hält man den Vertrag in einem Blockbuster für besser tradebar, garniert mit Picks? Warum dann aber nicht direkt ein 3-Team-Trade? Utah ist mir jetzt mittlerweile fast schon zu tief, wenn man sich mal das Depth Chart ansieht:
PG | SG | SF | PF | C
Dunn | Agbaji | THT* | Markkanen | Kessler
Sexton | Clarkson* | Hendricks | Collins | Olynyk
.... | George | Sensabaugh | Samanic | Jones
.... | .... | Fontecchio | .... | ....
Hofft man etwas, dass THT und Clarkson ihre Optionen nicht ziehen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, angesichts der Marktlage und dem Cap Space, den viele Teams haben. Dazu sind die Rookies zu weit hinten in der Rotation, um sie zu entwickeln. Eigentlich bräuchte Hendricks deswegen ja auch noch Minuten auf der 4. Das riecht für mich irgendwie sehr danach, als wäre da noch ein größerer Trade im Busch, mit Sexton und Markkanen als potenziellen Assets, garniert mit Picks. Würde mich auch nicht wundern, wenn man es auf einen alten Weggefährten von Ainge abgesehen hat. Brown oder Irving (sollte eigentlich für beide Spieler nicht reichen und der verbliebene Cap ist an sich auch zu wenig, aber irgendetwas ist im Busch)?
Ich bin sicher, dass die Jazz auf allen Positionen bereit sind etwas zu machen, wenn der Preis für ein Upgrade hinreichend niedrig ist; wofür der Sommer mit vielen Nöten bei anderen Teams vielleicht günstig scheint. Die Jazz haben ja auch bei Harris nachgehört.
Ich denke, Clarkson und tht gehen beide raus. Sie werden daher zu für Ainge passenden Konditionen zurückkommen, oder über ein s&t ein paar assets zurückbringen. Dies eben vielleicht auch gebündelt mit anderen Spielern in Form eines Upgrades.
Collins muss erst aufgebaut werden, der ist für Trades raus. Hendricks denke ich auch. Danach würde ich niemanden fix in Utah sehen. Auch Kessler nicht, wenn er hinreichend hoch auf der anderen Seite bepreist wird.
Irving für Markkanen, Sexton und THT?
Atlanta hat die erste Kröte geschluckt und muss weitermachen. Die Young Trades scheinen ja wieder in der Schublade, aber die Einzelteile sonst sind immer noch so gut, dass sie gut getraded oder besser zusammengesetzt werden können. Quin Snyder wird jetzt Akzente setzen, Capela wird wohl bleiben. Ich kann mir vorstellen, dass sie aus Murray versuchen einen elitären 3&d wing zu machen. Dann sind sie mit Young - Bogdanovic - Hunter - DFS? - Capela schon weiter.
Ich glaube jedenfalls, es geht los und ich freu mich drauf.
Irving ist FA, dh. er müsste schon nach Utah wollen damit es zu einem S&T käme und dann geht er deutlich unter Wert, also niemals für Markkanen, Sexton und THT.
Dazu will kein FA nach Utah, zumindest hat man das in der Vergangenheit recht deutlich gesehen.
Ich denke auch, dass die Jazz versuchen werden Collins aufzubauen. Da heißt es sehen ob die Geschichte mit seinem Finger sich erledigen wird. Nach dem All-Star Break traf er wohl wieder ganz ordentlich, aber viel steht und fällt wohl auch einfach mit der Verletzung. Der Vorteil der Jazz ist sicherlich, sie haben Zeit und müssen nichts überhasten.
Wenn die Collins die gesamte Saison nicht einsetzen sollten, weil er Zeit benötigt sich zu erholen, macht es letztlich keinen großen Unterschied. Die Jazz sind mindestens ein retooling, wenn nicht eher ein rebuilding Team, das aktuell unter Ainge Assets sammelt. Ich denke Kessler, Hendricks und George sind der junge Kern.
Alles defensiv orientierte Spieler die einem potenziellen Star den Rücken frei halten können und ich glaube die Jazz werden versuchen diese jungen Stars zu finden, tendenziell aber eher über den Draft bzw. sollte sich die Gelegenheit bieten eben indem man Assets abgibt. Daher glaube ich, dass die Jazz sich hier Zeit lassen werden.
Die Hawks haben das okay in die Tax zu gehen wenn das Team konkurrenzfähig wird und sie haben durch den Abgang von Collins nun eine 25 Mio trade exception, können also einen großen Vertrag aufnehmen ohne was abgeben zu müssen. Die Frage wird sein wie die Hawks damit umgehen wollen, denn eigentlich will man ja keine schlechten Verträge sondern konkurrenzfähig sein.
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