| Geburtsdatum | 06.02.1995 |
|---|---|
| Alter | 31 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,89m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 48 | 5 | 5 | ||
![]() | Bundesliga | 31 | 5 | 4 | |
![]() | UEFA Champions League | 10 | - | - | |
![]() | DFB-Pokal | 6 | - | 1 | |
![]() | DFL-Supercup | 1 | - | - | |
#8 Leon Goretzka
14.07.2015 - 19:04 Uhr
22.01.2018 - 18:32 Uhr
Würden diejenigen Nicht-Schalker, die hier nur sind um ihren Hass gegen das "lächerliche" Schalke kundzutun in ihren eigen Vereinsforen bleiben oder aber sachlich diskutieren hättw man 90% dieses unnötigen Theater in diesem Thread niht.
Glück Auf, bitte um Verständnis
Glück Auf, bitte um Verständnis
22.01.2018 - 18:41 Uhr
Zitat von Aedtno
Ist es wirklich so schwer??? Vor allem, nur weil es vorher nie Thema war, brauchen wir uns jetzt auch keinen Kopf drüber machen?
LG hat niemandem irgendein Gefühl gegeben, er hat gesagt, er verlängert und hat dann einfach keine Unterschrift gebracht, sondern um zusätzliche Zeit gebeten wg. der sportlichen Entwicklung, um jetzt auf Platz 3 stehend, nicht zu verlängern.
Zitat von bergkampape
Dem möchte ich mich anschließen.
Goretzka hätte nicht bei Schalke mündlich zusagen dürfen, wenn er sich nicht zu 100% sicher ist, dass er auch tatsächlich unterschreibt. Es ist aber schlicht grotesk, dass jetzt so viele Menschen versuchen, ihm daraus einen Strick zu drehen. Einem 22-jährigen. Für eine Zusage, die vorher so gut wie nie thematisiert wurde. Das Medientheater geht jetzt ja schon ein halbes Jahr so und ich habe (zumindest bewusst) nie eine Aussage eines Schalker Verantwortlichen gehört, die einen derartigen Tenor hatte. Klar wollte man nichts Falsches sagen, aber es ist schon bedenklich, wie jetzt im Nachhinein bewusst mit so Aussagen nachgetreten wird. Das ist im Übrigen auch ein bedeutender Grund für den medialen Anti-Schalke-Tenor - neben der allgemeinen medialen Einstellung bei so Themen und teilweise auch dem Pro-Bayern-Journalismus, den ich nicht anzweifeln möchte. Die Herangehensweise ist in einem solchen Maße undifferenziert, dass es einfach ziemlich unfair wirkt. Das ist bestimmt kein exklusives Gelsenkirchener Problem, aber jetzt betrifft es nun einmal den FC Schalke.
Versteht mich nicht falsch, ich kann wirklich verstehen, dass viele Schalke-Fans sauer sind, dass Goretzka geht. Dass er jetzt kein Publikumsliebling mehr ist, ist auch absolut verständlich. Aber der Junge hat nicht viel falsch gemacht. Er hat dem FC Schalke das Gefühl gegeben, dass er bleiben könnte. Warum sollte das auch gelogen sein? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Goretzka sich auf Schalke sehr wohl gefühlt hat und mehrfach überlegen musste, was für ihn das Beste ist. Da er einfach gerade im letzten Sommer unfassbar überragend gespielt hat, ist es aber auch klar, dass ihm klar war, er kann auch zu besseren Mannschaften wechseln, die für seine Entwicklung besser sind. Er hätte auch verlängern können und dann für eine Ablösesumme im Sommer gehen können, klar. Aber sein Vertrag lief nun einmal aus und er hat sich entschieden, zukünftig einen anderen Weg zu gehen, was fußballerisch auch absolut verständlich ist. Er hat Schalke immer wenn er konnte geholfen, hat gerade letzte Saison und diese Hinrunde auch einen enormen Mehrwert für Schalke dargestellt und wird das evtl auch noch in der Rückrunde tun. Sein Abgang hat sicher einen etwas ärgerlichen Beigeschmack durch die Scheinzusage, aber ist inhaltlich, zeitpunkttechnisch und perspektivisch absolut verständlich. Oder sieht das jemand tatsächlich anders?
Zitat von Bundes-Kalle
Das "Wie" wird ja hier als entscheidend manifestiert, aber was ist daran verwerflich eine mündliche Zusage zu widerrufen, wenn sich bestimmte Parameter ändern, wie z. B. zahlreiche lukrative (sportlich wie finanziell) Angebote diverser Top Clubs, die es wohl vor dem Confed-Cup nicht gegeben hat?
Es gibt keinerlei Beweise, dass sich LG bereits im Sommer 2017 mit dem FCB einig war und dementsprechend ein "Spielchen" mit Verein und Fans spielte. Warum halten es einige nur für so abwegig, dass LG seine Entscheidung wirklich erst vor kurzem getroffen hat?
Hier wird mMn bewusst aus der Emotionalität, die ich sehr wohl nachvollziehen kann, eine einseitig zu Lasten LGs negative Sichtweise konstruiert, um eben diese Emotionalität ausleben zu können.
Ich hoffe doch sehr, dass in ein paar Tagen oder Wochen bei den meisten Fans eine rationalere Betrachtung der Geschehnisse möglich ist.
Im Grunde ist es als Kompliment für LG zu werten, dass die Kommentare zahlreicher Fans so getroffen wurden.
Zitat von Aedtno
Der Junge hat im Sommer eine mündliche Zusage zur VVL gegeben und nach dem CONFED-Cup diese zurück gezogen.
Zitat von Micnetic
Es ist schon bemerkenswert, wie sich hier über Goretzkas Verhalten aufgeregt wird. Dabei weiß doch jeder Schalker, wie der Wechsel vom Vfl nach Schalke abgelaufen ist. Goretzka betonte immer wieder seine absicht erstmal beim VfL zu bleiben, ließ sich noch mit einer (dämlichen) Liste fotografieren, auf der er alle möglichen Vereinsnamen durchgestrichen hat (bitte google falls interesse) und so weiter. Gleichzeitig kam die Absprache mit Schalke zustande und es begann ein unsägliches Schmierentheater, bei dem Heldt in jede Kamera behauptete es gäbe eine Ausstiegsklauses und man würde keinen Cent mehr bezahlen. Auf Goretzka wurde von Schalker Seite so massiv eingewirkt, dass er vors Arbeitsgericht ziehen wollte. Schließlich kam der Wechsel zu stande, die von Heldt erfundene Austiegsklausel gab es nicht und der Vfl hat eine sehr gute Ablösesumme erhalten. Auch für Goretzka war der Wechsel ein richtiger Schritt in seiner Karriere. Jedoch die Art und Weise war so katastrophal, dass er sich er kürzlich wieder dafür entschuldigt hat.
Nun steht Schalke auf der anderen Seite und tut empört, dass ein Spieler den Verein verlassen will und das trotz anderer Absprachen. Hätte man ein bisschen Aufgepasst, dann hätte man von Goretzkas klaren Karrierevorstellungen gewusst und auch, dass er diese Ziele knallhart verfolgt. Das die Bayern nicht erst seit dem 1.1.17 an Goretzka dran sind ist so klar, wie formal nicht korrekt und auch die Aussagen in der Presse um weiter Druck aufzubauen sind wenigstens unmoralisch. Als man selber Goretzka verpflichten wollte war das für Schalke natürlich kein Problem. Klar, man hinterfragt natürlich lieber nicht seine eigenen Handlungsweisen, schuld sind immer die Anderen.
Es ist schon bemerkenswert, wie sich hier über Goretzkas Verhalten aufgeregt wird. Dabei weiß doch jeder Schalker, wie der Wechsel vom Vfl nach Schalke abgelaufen ist. Goretzka betonte immer wieder seine absicht erstmal beim VfL zu bleiben, ließ sich noch mit einer (dämlichen) Liste fotografieren, auf der er alle möglichen Vereinsnamen durchgestrichen hat (bitte google falls interesse) und so weiter. Gleichzeitig kam die Absprache mit Schalke zustande und es begann ein unsägliches Schmierentheater, bei dem Heldt in jede Kamera behauptete es gäbe eine Ausstiegsklauses und man würde keinen Cent mehr bezahlen. Auf Goretzka wurde von Schalker Seite so massiv eingewirkt, dass er vors Arbeitsgericht ziehen wollte. Schließlich kam der Wechsel zu stande, die von Heldt erfundene Austiegsklausel gab es nicht und der Vfl hat eine sehr gute Ablösesumme erhalten. Auch für Goretzka war der Wechsel ein richtiger Schritt in seiner Karriere. Jedoch die Art und Weise war so katastrophal, dass er sich er kürzlich wieder dafür entschuldigt hat.
Nun steht Schalke auf der anderen Seite und tut empört, dass ein Spieler den Verein verlassen will und das trotz anderer Absprachen. Hätte man ein bisschen Aufgepasst, dann hätte man von Goretzkas klaren Karrierevorstellungen gewusst und auch, dass er diese Ziele knallhart verfolgt. Das die Bayern nicht erst seit dem 1.1.17 an Goretzka dran sind ist so klar, wie formal nicht korrekt und auch die Aussagen in der Presse um weiter Druck aufzubauen sind wenigstens unmoralisch. Als man selber Goretzka verpflichten wollte war das für Schalke natürlich kein Problem. Klar, man hinterfragt natürlich lieber nicht seine eigenen Handlungsweisen, schuld sind immer die Anderen.
Der Junge hat im Sommer eine mündliche Zusage zur VVL gegeben und nach dem CONFED-Cup diese zurück gezogen.
Das "Wie" wird ja hier als entscheidend manifestiert, aber was ist daran verwerflich eine mündliche Zusage zu widerrufen, wenn sich bestimmte Parameter ändern, wie z. B. zahlreiche lukrative (sportlich wie finanziell) Angebote diverser Top Clubs, die es wohl vor dem Confed-Cup nicht gegeben hat?
Es gibt keinerlei Beweise, dass sich LG bereits im Sommer 2017 mit dem FCB einig war und dementsprechend ein "Spielchen" mit Verein und Fans spielte. Warum halten es einige nur für so abwegig, dass LG seine Entscheidung wirklich erst vor kurzem getroffen hat?
Hier wird mMn bewusst aus der Emotionalität, die ich sehr wohl nachvollziehen kann, eine einseitig zu Lasten LGs negative Sichtweise konstruiert, um eben diese Emotionalität ausleben zu können.
Ich hoffe doch sehr, dass in ein paar Tagen oder Wochen bei den meisten Fans eine rationalere Betrachtung der Geschehnisse möglich ist.
Im Grunde ist es als Kompliment für LG zu werten, dass die Kommentare zahlreicher Fans so getroffen wurden.
Dem möchte ich mich anschließen.
Goretzka hätte nicht bei Schalke mündlich zusagen dürfen, wenn er sich nicht zu 100% sicher ist, dass er auch tatsächlich unterschreibt. Es ist aber schlicht grotesk, dass jetzt so viele Menschen versuchen, ihm daraus einen Strick zu drehen. Einem 22-jährigen. Für eine Zusage, die vorher so gut wie nie thematisiert wurde. Das Medientheater geht jetzt ja schon ein halbes Jahr so und ich habe (zumindest bewusst) nie eine Aussage eines Schalker Verantwortlichen gehört, die einen derartigen Tenor hatte. Klar wollte man nichts Falsches sagen, aber es ist schon bedenklich, wie jetzt im Nachhinein bewusst mit so Aussagen nachgetreten wird. Das ist im Übrigen auch ein bedeutender Grund für den medialen Anti-Schalke-Tenor - neben der allgemeinen medialen Einstellung bei so Themen und teilweise auch dem Pro-Bayern-Journalismus, den ich nicht anzweifeln möchte. Die Herangehensweise ist in einem solchen Maße undifferenziert, dass es einfach ziemlich unfair wirkt. Das ist bestimmt kein exklusives Gelsenkirchener Problem, aber jetzt betrifft es nun einmal den FC Schalke.
Versteht mich nicht falsch, ich kann wirklich verstehen, dass viele Schalke-Fans sauer sind, dass Goretzka geht. Dass er jetzt kein Publikumsliebling mehr ist, ist auch absolut verständlich. Aber der Junge hat nicht viel falsch gemacht. Er hat dem FC Schalke das Gefühl gegeben, dass er bleiben könnte. Warum sollte das auch gelogen sein? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Goretzka sich auf Schalke sehr wohl gefühlt hat und mehrfach überlegen musste, was für ihn das Beste ist. Da er einfach gerade im letzten Sommer unfassbar überragend gespielt hat, ist es aber auch klar, dass ihm klar war, er kann auch zu besseren Mannschaften wechseln, die für seine Entwicklung besser sind. Er hätte auch verlängern können und dann für eine Ablösesumme im Sommer gehen können, klar. Aber sein Vertrag lief nun einmal aus und er hat sich entschieden, zukünftig einen anderen Weg zu gehen, was fußballerisch auch absolut verständlich ist. Er hat Schalke immer wenn er konnte geholfen, hat gerade letzte Saison und diese Hinrunde auch einen enormen Mehrwert für Schalke dargestellt und wird das evtl auch noch in der Rückrunde tun. Sein Abgang hat sicher einen etwas ärgerlichen Beigeschmack durch die Scheinzusage, aber ist inhaltlich, zeitpunkttechnisch und perspektivisch absolut verständlich. Oder sieht das jemand tatsächlich anders?
Ist es wirklich so schwer??? Vor allem, nur weil es vorher nie Thema war, brauchen wir uns jetzt auch keinen Kopf drüber machen?
LG hat niemandem irgendein Gefühl gegeben, er hat gesagt, er verlängert und hat dann einfach keine Unterschrift gebracht, sondern um zusätzliche Zeit gebeten wg. der sportlichen Entwicklung, um jetzt auf Platz 3 stehend, nicht zu verlängern.
Das ist so schlicht eine Verdrehung der Tatsachen. Ja, es hat wohl eine Zusage gegeben. Wenn LG oder auch die Schalker Verantwortlichen in den letzten Monaten auch nur einmal kommuniziert haben, dass sie auch nur annähernd zu 100% sicher sind, dass LG bleibt, dann würde ich das gerne sehen. Der Punkt ist halt eben nicht, dass LG vor einem dreiviertel Jahr irgendwas gesagt hat (das war ein Fehler seinerseits, das hat ja mittlerweile jeder erkannt), sondern was danach passiert ist. Es gab nie öffentlich die Sicherheit, das LG bleibt und das ist der Punkt. Denn niemand war sich dessen sicher - es gab immer auch die Option, dass er geht - aber jetzt wird von allen so getan als hätte man niemals damit gerechnet, dass er geht und das käme völlig plötzlich, weil er ja einst leise zugesagt hatte und das wäre ja total verwerflich. Dabei wird halt total vergessen, dass er danach total offen kommuniziert hat, dass er doch nochmal überlegen muss und in der öffentlichen Diskussion auch nie feststand, dass er auf Schalke bleibt. Es ist halt total verlogen, sich jetzt auf eine widerrufen Zusage zu versteifen, um damit zu untermauern, dass ja eigentlich klar war, dass LG bleibt, obwohl in den letzten Monaten niemand total sicher war, ob er bleibt. Auch wenn es natürlich durchaus berechtigt ist, LG dafür zu kritisieren, dass er zugesagt hat und sich kurz danach anders entschieden hat.
Das Argument mit der sportlichen Situation verstehe ich und wird jetzt natürlich gerne herangezogen. Schalke hat sich gemacht, hat einen guten Trainer und einen perspektivisch gut aufgestellten Kader. Auch tabellarisch sieht es nicht schlecht aus, auch wenn die Konstanz etwas fehlt. Die sportliche Situation in München ist aber dennoch besser. Da LG damals konkreten Bezug auf die Schalker Situation genommen hat, ist der Wechsel dahingehend also zwar etwas unglücklich aber nicht unverständlich.
22.01.2018 - 18:52 Uhr
Auszug Bild+ aus dem Interview mit Bierhoff:
Bild: Das tröstet die Schalke-Fans wohl kaum...
Bierhoff: „Ich verstehe, dass sie enttäuscht sind und ihrem Frust Luft gemacht haben. Diese Leidenschaft macht Schalke ja aus. Aber: Ich kann nicht so recht verstehen, weshalb man dies als ‚komische Entscheidung‘ darstellt. So wie ein Verein das Recht hat, mit einem Spieler nach Ablauf des Vertrages nicht zu verlängern, so kann sich auch ein Spieler für eine andere Herausforderung entscheiden. Leon hat da immer mit offenen Karten gespielt und alles professionell abgewickelt.“
Bild: Das tröstet die Schalke-Fans wohl kaum...
Bierhoff: „Ich verstehe, dass sie enttäuscht sind und ihrem Frust Luft gemacht haben. Diese Leidenschaft macht Schalke ja aus. Aber: Ich kann nicht so recht verstehen, weshalb man dies als ‚komische Entscheidung‘ darstellt. So wie ein Verein das Recht hat, mit einem Spieler nach Ablauf des Vertrages nicht zu verlängern, so kann sich auch ein Spieler für eine andere Herausforderung entscheiden. Leon hat da immer mit offenen Karten gespielt und alles professionell abgewickelt.“
Dieser Beitrag wurde zuletzt von cymatt am 22.01.2018 um 18:52 Uhr bearbeitet
22.01.2018 - 18:57 Uhr
Zitat von cymatt
Auszug Bild+ aus dem Interview mit Bierhoff:
Bild: Das tröstet die Schalke-Fans wohl kaum...
Bierhoff: „Ich verstehe, dass sie enttäuscht sind und ihrem Frust Luft gemacht haben. Diese Leidenschaft macht Schalke ja aus. Aber: Ich kann nicht so recht verstehen, weshalb man dies als ‚komische Entscheidung‘ darstellt. So wie ein Verein das Recht hat, mit einem Spieler nach Ablauf des Vertrages nicht zu verlängern, so kann sich auch ein Spieler für eine andere Herausforderung entscheiden. Leon hat da immer mit offenen Karten gespielt und alles professionell abgewickelt.“
Auszug Bild+ aus dem Interview mit Bierhoff:
Bild: Das tröstet die Schalke-Fans wohl kaum...
Bierhoff: „Ich verstehe, dass sie enttäuscht sind und ihrem Frust Luft gemacht haben. Diese Leidenschaft macht Schalke ja aus. Aber: Ich kann nicht so recht verstehen, weshalb man dies als ‚komische Entscheidung‘ darstellt. So wie ein Verein das Recht hat, mit einem Spieler nach Ablauf des Vertrages nicht zu verlängern, so kann sich auch ein Spieler für eine andere Herausforderung entscheiden. Leon hat da immer mit offenen Karten gespielt und alles professionell abgewickelt.“
Das du so ein Bild+-Leser bist, hätte man sich ja denken können.
Oliver Bierhoff ist jetzt also die Instanz, die in alles involviert war. Du ziehst ihn heran, herzlichen Glückwunsch, da hat Bild+ seinen Leser gefunden.
22.01.2018 - 19:07 Uhr
Zitat von Pigotto
Die ganzen Münchener Fans haben selbst im Mai groß posaunt " der kommt sowieso zu uns wenn der Neubauer wirklich an der Säbener gesichtet wurde".
Und jetzt behaupten die gleichen unbeschreiblich frech, Leon hätte sich vor kurzem entschieden.
Das ist an Lächerlichkeit und Scheinheiligkeit nicht zu überbieten.
Die ganzen Münchener Fans haben selbst im Mai groß posaunt " der kommt sowieso zu uns wenn der Neubauer wirklich an der Säbener gesichtet wurde".
Und jetzt behaupten die gleichen unbeschreiblich frech, Leon hätte sich vor kurzem entschieden.
Das ist an Lächerlichkeit und Scheinheiligkeit nicht zu überbieten.
Das sich hier eine Lederhose nach der anderen bis auf die Knochen blamiert und tatsächlich ein solch dreckiges Verhalten verteidigt, im Gegenteil noch, Leon als Opfer sieht..
Das ist beste Comedy. Wer hier ernsthaft noch versucht die Sachlage zu erklären, dem schenke ich jede Menge Respekt für die verschwendete Lebenszeit und Geduld.
Mal was sportliches: Wenn er nicht so langsam diese Saison liefert, landet der gute allein sportlich völlig verdient auf der Bank.
McKennie, Meyer und Harit stehen im Zentrum aktuell mehr im Saft. Die Mär vom angeblich besten Spieler ist auch so langsam aber sicher bröckelig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Holzkiste am 22.01.2018 um 19:10 Uhr bearbeitet
22.01.2018 - 19:11 Uhr
Kann man den Thread hier nicht einfach ne Woche schließen oder so? Führt doch zu nix außer Provokationen, diskutiert wird doch hier schon lange nicht mehr.
22.01.2018 - 19:16 Uhr
Zitat von S04addict
Kann man den Thread hier nicht einfach ne Woche schließen oder so? Führt doch zu nix außer Provokationen, diskutiert wird doch hier schon lange nicht mehr.
Kann man den Thread hier nicht einfach ne Woche schließen oder so? Führt doch zu nix außer Provokationen, diskutiert wird doch hier schon lange nicht mehr.
Kann man nur befürworten.
Es ist alles gesagt:
- dreckiges Verhalten von Goretzka & Neubauer
- Goretzka verfolgt stringent seinen Karriereplan
- Schalke war ohne ihn durch Verletzungen diese Saison am erfolgreichsten
- Schalke geilster Club der Welt
22.01.2018 - 19:19 Uhr
Zitat von bergkampape
Das ist so schlicht eine Verdrehung der Tatsachen. Ja, es hat wohl eine Zusage gegeben. Wenn LG oder auch die Schalker Verantwortlichen in den letzten Monaten auch nur einmal kommuniziert haben, dass sie auch nur annähernd zu 100% sicher sind, dass LG bleibt, dann würde ich das gerne sehen. Der Punkt ist halt eben nicht, dass LG vor einem dreiviertel Jahr irgendwas gesagt hat (das war ein Fehler seinerseits, das hat ja mittlerweile jeder erkannt), sondern was danach passiert ist. Es gab nie öffentlich die Sicherheit, das LG bleibt und das ist der Punkt. Denn niemand war sich dessen sicher - es gab immer auch die Option, dass er geht - aber jetzt wird von allen so getan als hätte man niemals damit gerechnet, dass er geht und das käme völlig plötzlich, weil er ja einst leise zugesagt hatte und das wäre ja total verwerflich. Dabei wird halt total vergessen, dass er danach total offen kommuniziert hat, dass er doch nochmal überlegen muss und in der öffentlichen Diskussion auch nie feststand, dass er auf Schalke bleibt. Es ist halt total verlogen, sich jetzt auf eine widerrufen Zusage zu versteifen, um damit zu untermauern, dass ja eigentlich klar war, dass LG bleibt, obwohl in den letzten Monaten niemand total sicher war, ob er bleibt. Auch wenn es natürlich durchaus berechtigt ist, LG dafür zu kritisieren, dass er zugesagt hat und sich kurz danach anders entschieden hat.
Das Argument mit der sportlichen Situation verstehe ich und wird jetzt natürlich gerne herangezogen. Schalke hat sich gemacht, hat einen guten Trainer und einen perspektivisch gut aufgestellten Kader. Auch tabellarisch sieht es nicht schlecht aus, auch wenn die Konstanz etwas fehlt. Die sportliche Situation in München ist aber dennoch besser. Da LG damals konkreten Bezug auf die Schalker Situation genommen hat, ist der Wechsel dahingehend also zwar etwas unglücklich aber nicht unverständlich.
Zitat von Aedtno
Ist es wirklich so schwer??? Vor allem, nur weil es vorher nie Thema war, brauchen wir uns jetzt auch keinen Kopf drüber machen?
LG hat niemandem irgendein Gefühl gegeben, er hat gesagt, er verlängert und hat dann einfach keine Unterschrift gebracht, sondern um zusätzliche Zeit gebeten wg. der sportlichen Entwicklung, um jetzt auf Platz 3 stehend, nicht zu verlängern.
Zitat von bergkampape
Dem möchte ich mich anschließen.
Goretzka hätte nicht bei Schalke mündlich zusagen dürfen, wenn er sich nicht zu 100% sicher ist, dass er auch tatsächlich unterschreibt. Es ist aber schlicht grotesk, dass jetzt so viele Menschen versuchen, ihm daraus einen Strick zu drehen. Einem 22-jährigen. Für eine Zusage, die vorher so gut wie nie thematisiert wurde. Das Medientheater geht jetzt ja schon ein halbes Jahr so und ich habe (zumindest bewusst) nie eine Aussage eines Schalker Verantwortlichen gehört, die einen derartigen Tenor hatte. Klar wollte man nichts Falsches sagen, aber es ist schon bedenklich, wie jetzt im Nachhinein bewusst mit so Aussagen nachgetreten wird. Das ist im Übrigen auch ein bedeutender Grund für den medialen Anti-Schalke-Tenor - neben der allgemeinen medialen Einstellung bei so Themen und teilweise auch dem Pro-Bayern-Journalismus, den ich nicht anzweifeln möchte. Die Herangehensweise ist in einem solchen Maße undifferenziert, dass es einfach ziemlich unfair wirkt. Das ist bestimmt kein exklusives Gelsenkirchener Problem, aber jetzt betrifft es nun einmal den FC Schalke.
Versteht mich nicht falsch, ich kann wirklich verstehen, dass viele Schalke-Fans sauer sind, dass Goretzka geht. Dass er jetzt kein Publikumsliebling mehr ist, ist auch absolut verständlich. Aber der Junge hat nicht viel falsch gemacht. Er hat dem FC Schalke das Gefühl gegeben, dass er bleiben könnte. Warum sollte das auch gelogen sein? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Goretzka sich auf Schalke sehr wohl gefühlt hat und mehrfach überlegen musste, was für ihn das Beste ist. Da er einfach gerade im letzten Sommer unfassbar überragend gespielt hat, ist es aber auch klar, dass ihm klar war, er kann auch zu besseren Mannschaften wechseln, die für seine Entwicklung besser sind. Er hätte auch verlängern können und dann für eine Ablösesumme im Sommer gehen können, klar. Aber sein Vertrag lief nun einmal aus und er hat sich entschieden, zukünftig einen anderen Weg zu gehen, was fußballerisch auch absolut verständlich ist. Er hat Schalke immer wenn er konnte geholfen, hat gerade letzte Saison und diese Hinrunde auch einen enormen Mehrwert für Schalke dargestellt und wird das evtl auch noch in der Rückrunde tun. Sein Abgang hat sicher einen etwas ärgerlichen Beigeschmack durch die Scheinzusage, aber ist inhaltlich, zeitpunkttechnisch und perspektivisch absolut verständlich. Oder sieht das jemand tatsächlich anders?
Zitat von Bundes-Kalle
Das "Wie" wird ja hier als entscheidend manifestiert, aber was ist daran verwerflich eine mündliche Zusage zu widerrufen, wenn sich bestimmte Parameter ändern, wie z. B. zahlreiche lukrative (sportlich wie finanziell) Angebote diverser Top Clubs, die es wohl vor dem Confed-Cup nicht gegeben hat?
Es gibt keinerlei Beweise, dass sich LG bereits im Sommer 2017 mit dem FCB einig war und dementsprechend ein "Spielchen" mit Verein und Fans spielte. Warum halten es einige nur für so abwegig, dass LG seine Entscheidung wirklich erst vor kurzem getroffen hat?
Hier wird mMn bewusst aus der Emotionalität, die ich sehr wohl nachvollziehen kann, eine einseitig zu Lasten LGs negative Sichtweise konstruiert, um eben diese Emotionalität ausleben zu können.
Ich hoffe doch sehr, dass in ein paar Tagen oder Wochen bei den meisten Fans eine rationalere Betrachtung der Geschehnisse möglich ist.
Im Grunde ist es als Kompliment für LG zu werten, dass die Kommentare zahlreicher Fans so getroffen wurden.
Zitat von Aedtno
Der Junge hat im Sommer eine mündliche Zusage zur VVL gegeben und nach dem CONFED-Cup diese zurück gezogen.
Zitat von Micnetic
Es ist schon bemerkenswert, wie sich hier über Goretzkas Verhalten aufgeregt wird. Dabei weiß doch jeder Schalker, wie der Wechsel vom Vfl nach Schalke abgelaufen ist. Goretzka betonte immer wieder seine absicht erstmal beim VfL zu bleiben, ließ sich noch mit einer (dämlichen) Liste fotografieren, auf der er alle möglichen Vereinsnamen durchgestrichen hat (bitte google falls interesse) und so weiter. Gleichzeitig kam die Absprache mit Schalke zustande und es begann ein unsägliches Schmierentheater, bei dem Heldt in jede Kamera behauptete es gäbe eine Ausstiegsklauses und man würde keinen Cent mehr bezahlen. Auf Goretzka wurde von Schalker Seite so massiv eingewirkt, dass er vors Arbeitsgericht ziehen wollte. Schließlich kam der Wechsel zu stande, die von Heldt erfundene Austiegsklausel gab es nicht und der Vfl hat eine sehr gute Ablösesumme erhalten. Auch für Goretzka war der Wechsel ein richtiger Schritt in seiner Karriere. Jedoch die Art und Weise war so katastrophal, dass er sich er kürzlich wieder dafür entschuldigt hat.
Nun steht Schalke auf der anderen Seite und tut empört, dass ein Spieler den Verein verlassen will und das trotz anderer Absprachen. Hätte man ein bisschen Aufgepasst, dann hätte man von Goretzkas klaren Karrierevorstellungen gewusst und auch, dass er diese Ziele knallhart verfolgt. Das die Bayern nicht erst seit dem 1.1.17 an Goretzka dran sind ist so klar, wie formal nicht korrekt und auch die Aussagen in der Presse um weiter Druck aufzubauen sind wenigstens unmoralisch. Als man selber Goretzka verpflichten wollte war das für Schalke natürlich kein Problem. Klar, man hinterfragt natürlich lieber nicht seine eigenen Handlungsweisen, schuld sind immer die Anderen.
Es ist schon bemerkenswert, wie sich hier über Goretzkas Verhalten aufgeregt wird. Dabei weiß doch jeder Schalker, wie der Wechsel vom Vfl nach Schalke abgelaufen ist. Goretzka betonte immer wieder seine absicht erstmal beim VfL zu bleiben, ließ sich noch mit einer (dämlichen) Liste fotografieren, auf der er alle möglichen Vereinsnamen durchgestrichen hat (bitte google falls interesse) und so weiter. Gleichzeitig kam die Absprache mit Schalke zustande und es begann ein unsägliches Schmierentheater, bei dem Heldt in jede Kamera behauptete es gäbe eine Ausstiegsklauses und man würde keinen Cent mehr bezahlen. Auf Goretzka wurde von Schalker Seite so massiv eingewirkt, dass er vors Arbeitsgericht ziehen wollte. Schließlich kam der Wechsel zu stande, die von Heldt erfundene Austiegsklausel gab es nicht und der Vfl hat eine sehr gute Ablösesumme erhalten. Auch für Goretzka war der Wechsel ein richtiger Schritt in seiner Karriere. Jedoch die Art und Weise war so katastrophal, dass er sich er kürzlich wieder dafür entschuldigt hat.
Nun steht Schalke auf der anderen Seite und tut empört, dass ein Spieler den Verein verlassen will und das trotz anderer Absprachen. Hätte man ein bisschen Aufgepasst, dann hätte man von Goretzkas klaren Karrierevorstellungen gewusst und auch, dass er diese Ziele knallhart verfolgt. Das die Bayern nicht erst seit dem 1.1.17 an Goretzka dran sind ist so klar, wie formal nicht korrekt und auch die Aussagen in der Presse um weiter Druck aufzubauen sind wenigstens unmoralisch. Als man selber Goretzka verpflichten wollte war das für Schalke natürlich kein Problem. Klar, man hinterfragt natürlich lieber nicht seine eigenen Handlungsweisen, schuld sind immer die Anderen.
Der Junge hat im Sommer eine mündliche Zusage zur VVL gegeben und nach dem CONFED-Cup diese zurück gezogen.
Das "Wie" wird ja hier als entscheidend manifestiert, aber was ist daran verwerflich eine mündliche Zusage zu widerrufen, wenn sich bestimmte Parameter ändern, wie z. B. zahlreiche lukrative (sportlich wie finanziell) Angebote diverser Top Clubs, die es wohl vor dem Confed-Cup nicht gegeben hat?
Es gibt keinerlei Beweise, dass sich LG bereits im Sommer 2017 mit dem FCB einig war und dementsprechend ein "Spielchen" mit Verein und Fans spielte. Warum halten es einige nur für so abwegig, dass LG seine Entscheidung wirklich erst vor kurzem getroffen hat?
Hier wird mMn bewusst aus der Emotionalität, die ich sehr wohl nachvollziehen kann, eine einseitig zu Lasten LGs negative Sichtweise konstruiert, um eben diese Emotionalität ausleben zu können.
Ich hoffe doch sehr, dass in ein paar Tagen oder Wochen bei den meisten Fans eine rationalere Betrachtung der Geschehnisse möglich ist.
Im Grunde ist es als Kompliment für LG zu werten, dass die Kommentare zahlreicher Fans so getroffen wurden.
Dem möchte ich mich anschließen.
Goretzka hätte nicht bei Schalke mündlich zusagen dürfen, wenn er sich nicht zu 100% sicher ist, dass er auch tatsächlich unterschreibt. Es ist aber schlicht grotesk, dass jetzt so viele Menschen versuchen, ihm daraus einen Strick zu drehen. Einem 22-jährigen. Für eine Zusage, die vorher so gut wie nie thematisiert wurde. Das Medientheater geht jetzt ja schon ein halbes Jahr so und ich habe (zumindest bewusst) nie eine Aussage eines Schalker Verantwortlichen gehört, die einen derartigen Tenor hatte. Klar wollte man nichts Falsches sagen, aber es ist schon bedenklich, wie jetzt im Nachhinein bewusst mit so Aussagen nachgetreten wird. Das ist im Übrigen auch ein bedeutender Grund für den medialen Anti-Schalke-Tenor - neben der allgemeinen medialen Einstellung bei so Themen und teilweise auch dem Pro-Bayern-Journalismus, den ich nicht anzweifeln möchte. Die Herangehensweise ist in einem solchen Maße undifferenziert, dass es einfach ziemlich unfair wirkt. Das ist bestimmt kein exklusives Gelsenkirchener Problem, aber jetzt betrifft es nun einmal den FC Schalke.
Versteht mich nicht falsch, ich kann wirklich verstehen, dass viele Schalke-Fans sauer sind, dass Goretzka geht. Dass er jetzt kein Publikumsliebling mehr ist, ist auch absolut verständlich. Aber der Junge hat nicht viel falsch gemacht. Er hat dem FC Schalke das Gefühl gegeben, dass er bleiben könnte. Warum sollte das auch gelogen sein? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Goretzka sich auf Schalke sehr wohl gefühlt hat und mehrfach überlegen musste, was für ihn das Beste ist. Da er einfach gerade im letzten Sommer unfassbar überragend gespielt hat, ist es aber auch klar, dass ihm klar war, er kann auch zu besseren Mannschaften wechseln, die für seine Entwicklung besser sind. Er hätte auch verlängern können und dann für eine Ablösesumme im Sommer gehen können, klar. Aber sein Vertrag lief nun einmal aus und er hat sich entschieden, zukünftig einen anderen Weg zu gehen, was fußballerisch auch absolut verständlich ist. Er hat Schalke immer wenn er konnte geholfen, hat gerade letzte Saison und diese Hinrunde auch einen enormen Mehrwert für Schalke dargestellt und wird das evtl auch noch in der Rückrunde tun. Sein Abgang hat sicher einen etwas ärgerlichen Beigeschmack durch die Scheinzusage, aber ist inhaltlich, zeitpunkttechnisch und perspektivisch absolut verständlich. Oder sieht das jemand tatsächlich anders?
Ist es wirklich so schwer??? Vor allem, nur weil es vorher nie Thema war, brauchen wir uns jetzt auch keinen Kopf drüber machen?
LG hat niemandem irgendein Gefühl gegeben, er hat gesagt, er verlängert und hat dann einfach keine Unterschrift gebracht, sondern um zusätzliche Zeit gebeten wg. der sportlichen Entwicklung, um jetzt auf Platz 3 stehend, nicht zu verlängern.
Das ist so schlicht eine Verdrehung der Tatsachen. Ja, es hat wohl eine Zusage gegeben. Wenn LG oder auch die Schalker Verantwortlichen in den letzten Monaten auch nur einmal kommuniziert haben, dass sie auch nur annähernd zu 100% sicher sind, dass LG bleibt, dann würde ich das gerne sehen. Der Punkt ist halt eben nicht, dass LG vor einem dreiviertel Jahr irgendwas gesagt hat (das war ein Fehler seinerseits, das hat ja mittlerweile jeder erkannt), sondern was danach passiert ist. Es gab nie öffentlich die Sicherheit, das LG bleibt und das ist der Punkt. Denn niemand war sich dessen sicher - es gab immer auch die Option, dass er geht - aber jetzt wird von allen so getan als hätte man niemals damit gerechnet, dass er geht und das käme völlig plötzlich, weil er ja einst leise zugesagt hatte und das wäre ja total verwerflich. Dabei wird halt total vergessen, dass er danach total offen kommuniziert hat, dass er doch nochmal überlegen muss und in der öffentlichen Diskussion auch nie feststand, dass er auf Schalke bleibt. Es ist halt total verlogen, sich jetzt auf eine widerrufen Zusage zu versteifen, um damit zu untermauern, dass ja eigentlich klar war, dass LG bleibt, obwohl in den letzten Monaten niemand total sicher war, ob er bleibt. Auch wenn es natürlich durchaus berechtigt ist, LG dafür zu kritisieren, dass er zugesagt hat und sich kurz danach anders entschieden hat.
Das Argument mit der sportlichen Situation verstehe ich und wird jetzt natürlich gerne herangezogen. Schalke hat sich gemacht, hat einen guten Trainer und einen perspektivisch gut aufgestellten Kader. Auch tabellarisch sieht es nicht schlecht aus, auch wenn die Konstanz etwas fehlt. Die sportliche Situation in München ist aber dennoch besser. Da LG damals konkreten Bezug auf die Schalker Situation genommen hat, ist der Wechsel dahingehend also zwar etwas unglücklich aber nicht unverständlich.
Das stimmt schon. Wenn er im Sommer 17 eurer VF signalisiert hat zu verlängern und dann den schon ausgehandelten Vertrag nicht unterschreibt, hätte Heidel Goretzka Fragen müssen, woher dieser Umschwung plötzlich kommt und was passiert ist, das er seine Meinung so kurzfristig ändert.
Spätestens da hätte eurer VF klar sein müssen, dass der FCB seine Finger im Spiel hat, dies wurde damals ja auch schon von verschiedenen Medien so bestätigt.
22.01.2018 - 19:26 Uhr
Alle die gestern im Stadion gepfiffen haben, haben der Mannschaft dem Verein sich selbst geschadet.
Dieser Schalker Kindergarten geht mir sowas von auf'n Keks. Spieler kommen und gehen. Ich erwarte von Fans einfach ein gelassenes und professionelles Verhalten - wiee sie das bei den Spielern einfordern.
Goretzka hatte gestern 2x die Gelegenheit den letzten Pass zu spielen und wurde in den Situationen ausgepfiffen. Das hat dazu geführt, dass die Aktionen nicht optimal zu Ende gespielt wurden. Also haben 20000 - 40000 in diesen Momenten H96 unterstützt. Vielen Dank auch an die tausenden "Verrätrer" und "Verräterinnen" am FC Schalke 04
Dieser Schalker Kindergarten geht mir sowas von auf'n Keks. Spieler kommen und gehen. Ich erwarte von Fans einfach ein gelassenes und professionelles Verhalten - wiee sie das bei den Spielern einfordern.
Goretzka hatte gestern 2x die Gelegenheit den letzten Pass zu spielen und wurde in den Situationen ausgepfiffen. Das hat dazu geführt, dass die Aktionen nicht optimal zu Ende gespielt wurden. Also haben 20000 - 40000 in diesen Momenten H96 unterstützt. Vielen Dank auch an die tausenden "Verrätrer" und "Verräterinnen" am FC Schalke 04
22.01.2018 - 20:56 Uhr
Zitat von Vero-amore
Das stimmt schon. Wenn er im Sommer 17 eurer VF signalisiert hat zu verlängern und dann den schon ausgehandelten Vertrag nicht unterschreibt, hätte Heidel Goretzka Fragen müssen, woher dieser Umschwung plötzlich kommt und was passiert ist, das er seine Meinung so kurzfristig ändert.
Spätestens da hätte eurer VF klar sein müssen, dass der FCB seine Finger im Spiel hat, dies wurde damals ja auch schon von verschiedenen Medien so bestätigt.
Zitat von bergkampape
Das ist so schlicht eine Verdrehung der Tatsachen. Ja, es hat wohl eine Zusage gegeben. Wenn LG oder auch die Schalker Verantwortlichen in den letzten Monaten auch nur einmal kommuniziert haben, dass sie auch nur annähernd zu 100% sicher sind, dass LG bleibt, dann würde ich das gerne sehen. Der Punkt ist halt eben nicht, dass LG vor einem dreiviertel Jahr irgendwas gesagt hat (das war ein Fehler seinerseits, das hat ja mittlerweile jeder erkannt), sondern was danach passiert ist. Es gab nie öffentlich die Sicherheit, das LG bleibt und das ist der Punkt. Denn niemand war sich dessen sicher - es gab immer auch die Option, dass er geht - aber jetzt wird von allen so getan als hätte man niemals damit gerechnet, dass er geht und das käme völlig plötzlich, weil er ja einst leise zugesagt hatte und das wäre ja total verwerflich. Dabei wird halt total vergessen, dass er danach total offen kommuniziert hat, dass er doch nochmal überlegen muss und in der öffentlichen Diskussion auch nie feststand, dass er auf Schalke bleibt. Es ist halt total verlogen, sich jetzt auf eine widerrufen Zusage zu versteifen, um damit zu untermauern, dass ja eigentlich klar war, dass LG bleibt, obwohl in den letzten Monaten niemand total sicher war, ob er bleibt. Auch wenn es natürlich durchaus berechtigt ist, LG dafür zu kritisieren, dass er zugesagt hat und sich kurz danach anders entschieden hat.
Das Argument mit der sportlichen Situation verstehe ich und wird jetzt natürlich gerne herangezogen. Schalke hat sich gemacht, hat einen guten Trainer und einen perspektivisch gut aufgestellten Kader. Auch tabellarisch sieht es nicht schlecht aus, auch wenn die Konstanz etwas fehlt. Die sportliche Situation in München ist aber dennoch besser. Da LG damals konkreten Bezug auf die Schalker Situation genommen hat, ist der Wechsel dahingehend also zwar etwas unglücklich aber nicht unverständlich.
Zitat von Aedtno
Ist es wirklich so schwer??? Vor allem, nur weil es vorher nie Thema war, brauchen wir uns jetzt auch keinen Kopf drüber machen?
LG hat niemandem irgendein Gefühl gegeben, er hat gesagt, er verlängert und hat dann einfach keine Unterschrift gebracht, sondern um zusätzliche Zeit gebeten wg. der sportlichen Entwicklung, um jetzt auf Platz 3 stehend, nicht zu verlängern.
Zitat von bergkampape
Dem möchte ich mich anschließen.
Goretzka hätte nicht bei Schalke mündlich zusagen dürfen, wenn er sich nicht zu 100% sicher ist, dass er auch tatsächlich unterschreibt. Es ist aber schlicht grotesk, dass jetzt so viele Menschen versuchen, ihm daraus einen Strick zu drehen. Einem 22-jährigen. Für eine Zusage, die vorher so gut wie nie thematisiert wurde. Das Medientheater geht jetzt ja schon ein halbes Jahr so und ich habe (zumindest bewusst) nie eine Aussage eines Schalker Verantwortlichen gehört, die einen derartigen Tenor hatte. Klar wollte man nichts Falsches sagen, aber es ist schon bedenklich, wie jetzt im Nachhinein bewusst mit so Aussagen nachgetreten wird. Das ist im Übrigen auch ein bedeutender Grund für den medialen Anti-Schalke-Tenor - neben der allgemeinen medialen Einstellung bei so Themen und teilweise auch dem Pro-Bayern-Journalismus, den ich nicht anzweifeln möchte. Die Herangehensweise ist in einem solchen Maße undifferenziert, dass es einfach ziemlich unfair wirkt. Das ist bestimmt kein exklusives Gelsenkirchener Problem, aber jetzt betrifft es nun einmal den FC Schalke.
Versteht mich nicht falsch, ich kann wirklich verstehen, dass viele Schalke-Fans sauer sind, dass Goretzka geht. Dass er jetzt kein Publikumsliebling mehr ist, ist auch absolut verständlich. Aber der Junge hat nicht viel falsch gemacht. Er hat dem FC Schalke das Gefühl gegeben, dass er bleiben könnte. Warum sollte das auch gelogen sein? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Goretzka sich auf Schalke sehr wohl gefühlt hat und mehrfach überlegen musste, was für ihn das Beste ist. Da er einfach gerade im letzten Sommer unfassbar überragend gespielt hat, ist es aber auch klar, dass ihm klar war, er kann auch zu besseren Mannschaften wechseln, die für seine Entwicklung besser sind. Er hätte auch verlängern können und dann für eine Ablösesumme im Sommer gehen können, klar. Aber sein Vertrag lief nun einmal aus und er hat sich entschieden, zukünftig einen anderen Weg zu gehen, was fußballerisch auch absolut verständlich ist. Er hat Schalke immer wenn er konnte geholfen, hat gerade letzte Saison und diese Hinrunde auch einen enormen Mehrwert für Schalke dargestellt und wird das evtl auch noch in der Rückrunde tun. Sein Abgang hat sicher einen etwas ärgerlichen Beigeschmack durch die Scheinzusage, aber ist inhaltlich, zeitpunkttechnisch und perspektivisch absolut verständlich. Oder sieht das jemand tatsächlich anders?
Zitat von Bundes-Kalle
Das "Wie" wird ja hier als entscheidend manifestiert, aber was ist daran verwerflich eine mündliche Zusage zu widerrufen, wenn sich bestimmte Parameter ändern, wie z. B. zahlreiche lukrative (sportlich wie finanziell) Angebote diverser Top Clubs, die es wohl vor dem Confed-Cup nicht gegeben hat?
Es gibt keinerlei Beweise, dass sich LG bereits im Sommer 2017 mit dem FCB einig war und dementsprechend ein "Spielchen" mit Verein und Fans spielte. Warum halten es einige nur für so abwegig, dass LG seine Entscheidung wirklich erst vor kurzem getroffen hat?
Hier wird mMn bewusst aus der Emotionalität, die ich sehr wohl nachvollziehen kann, eine einseitig zu Lasten LGs negative Sichtweise konstruiert, um eben diese Emotionalität ausleben zu können.
Ich hoffe doch sehr, dass in ein paar Tagen oder Wochen bei den meisten Fans eine rationalere Betrachtung der Geschehnisse möglich ist.
Im Grunde ist es als Kompliment für LG zu werten, dass die Kommentare zahlreicher Fans so getroffen wurden.
Zitat von Aedtno
Der Junge hat im Sommer eine mündliche Zusage zur VVL gegeben und nach dem CONFED-Cup diese zurück gezogen.
Zitat von Micnetic
Es ist schon bemerkenswert, wie sich hier über Goretzkas Verhalten aufgeregt wird. Dabei weiß doch jeder Schalker, wie der Wechsel vom Vfl nach Schalke abgelaufen ist. Goretzka betonte immer wieder seine absicht erstmal beim VfL zu bleiben, ließ sich noch mit einer (dämlichen) Liste fotografieren, auf der er alle möglichen Vereinsnamen durchgestrichen hat (bitte google falls interesse) und so weiter. Gleichzeitig kam die Absprache mit Schalke zustande und es begann ein unsägliches Schmierentheater, bei dem Heldt in jede Kamera behauptete es gäbe eine Ausstiegsklauses und man würde keinen Cent mehr bezahlen. Auf Goretzka wurde von Schalker Seite so massiv eingewirkt, dass er vors Arbeitsgericht ziehen wollte. Schließlich kam der Wechsel zu stande, die von Heldt erfundene Austiegsklausel gab es nicht und der Vfl hat eine sehr gute Ablösesumme erhalten. Auch für Goretzka war der Wechsel ein richtiger Schritt in seiner Karriere. Jedoch die Art und Weise war so katastrophal, dass er sich er kürzlich wieder dafür entschuldigt hat.
Nun steht Schalke auf der anderen Seite und tut empört, dass ein Spieler den Verein verlassen will und das trotz anderer Absprachen. Hätte man ein bisschen Aufgepasst, dann hätte man von Goretzkas klaren Karrierevorstellungen gewusst und auch, dass er diese Ziele knallhart verfolgt. Das die Bayern nicht erst seit dem 1.1.17 an Goretzka dran sind ist so klar, wie formal nicht korrekt und auch die Aussagen in der Presse um weiter Druck aufzubauen sind wenigstens unmoralisch. Als man selber Goretzka verpflichten wollte war das für Schalke natürlich kein Problem. Klar, man hinterfragt natürlich lieber nicht seine eigenen Handlungsweisen, schuld sind immer die Anderen.
Es ist schon bemerkenswert, wie sich hier über Goretzkas Verhalten aufgeregt wird. Dabei weiß doch jeder Schalker, wie der Wechsel vom Vfl nach Schalke abgelaufen ist. Goretzka betonte immer wieder seine absicht erstmal beim VfL zu bleiben, ließ sich noch mit einer (dämlichen) Liste fotografieren, auf der er alle möglichen Vereinsnamen durchgestrichen hat (bitte google falls interesse) und so weiter. Gleichzeitig kam die Absprache mit Schalke zustande und es begann ein unsägliches Schmierentheater, bei dem Heldt in jede Kamera behauptete es gäbe eine Ausstiegsklauses und man würde keinen Cent mehr bezahlen. Auf Goretzka wurde von Schalker Seite so massiv eingewirkt, dass er vors Arbeitsgericht ziehen wollte. Schließlich kam der Wechsel zu stande, die von Heldt erfundene Austiegsklausel gab es nicht und der Vfl hat eine sehr gute Ablösesumme erhalten. Auch für Goretzka war der Wechsel ein richtiger Schritt in seiner Karriere. Jedoch die Art und Weise war so katastrophal, dass er sich er kürzlich wieder dafür entschuldigt hat.
Nun steht Schalke auf der anderen Seite und tut empört, dass ein Spieler den Verein verlassen will und das trotz anderer Absprachen. Hätte man ein bisschen Aufgepasst, dann hätte man von Goretzkas klaren Karrierevorstellungen gewusst und auch, dass er diese Ziele knallhart verfolgt. Das die Bayern nicht erst seit dem 1.1.17 an Goretzka dran sind ist so klar, wie formal nicht korrekt und auch die Aussagen in der Presse um weiter Druck aufzubauen sind wenigstens unmoralisch. Als man selber Goretzka verpflichten wollte war das für Schalke natürlich kein Problem. Klar, man hinterfragt natürlich lieber nicht seine eigenen Handlungsweisen, schuld sind immer die Anderen.
Der Junge hat im Sommer eine mündliche Zusage zur VVL gegeben und nach dem CONFED-Cup diese zurück gezogen.
Das "Wie" wird ja hier als entscheidend manifestiert, aber was ist daran verwerflich eine mündliche Zusage zu widerrufen, wenn sich bestimmte Parameter ändern, wie z. B. zahlreiche lukrative (sportlich wie finanziell) Angebote diverser Top Clubs, die es wohl vor dem Confed-Cup nicht gegeben hat?
Es gibt keinerlei Beweise, dass sich LG bereits im Sommer 2017 mit dem FCB einig war und dementsprechend ein "Spielchen" mit Verein und Fans spielte. Warum halten es einige nur für so abwegig, dass LG seine Entscheidung wirklich erst vor kurzem getroffen hat?
Hier wird mMn bewusst aus der Emotionalität, die ich sehr wohl nachvollziehen kann, eine einseitig zu Lasten LGs negative Sichtweise konstruiert, um eben diese Emotionalität ausleben zu können.
Ich hoffe doch sehr, dass in ein paar Tagen oder Wochen bei den meisten Fans eine rationalere Betrachtung der Geschehnisse möglich ist.
Im Grunde ist es als Kompliment für LG zu werten, dass die Kommentare zahlreicher Fans so getroffen wurden.
Dem möchte ich mich anschließen.
Goretzka hätte nicht bei Schalke mündlich zusagen dürfen, wenn er sich nicht zu 100% sicher ist, dass er auch tatsächlich unterschreibt. Es ist aber schlicht grotesk, dass jetzt so viele Menschen versuchen, ihm daraus einen Strick zu drehen. Einem 22-jährigen. Für eine Zusage, die vorher so gut wie nie thematisiert wurde. Das Medientheater geht jetzt ja schon ein halbes Jahr so und ich habe (zumindest bewusst) nie eine Aussage eines Schalker Verantwortlichen gehört, die einen derartigen Tenor hatte. Klar wollte man nichts Falsches sagen, aber es ist schon bedenklich, wie jetzt im Nachhinein bewusst mit so Aussagen nachgetreten wird. Das ist im Übrigen auch ein bedeutender Grund für den medialen Anti-Schalke-Tenor - neben der allgemeinen medialen Einstellung bei so Themen und teilweise auch dem Pro-Bayern-Journalismus, den ich nicht anzweifeln möchte. Die Herangehensweise ist in einem solchen Maße undifferenziert, dass es einfach ziemlich unfair wirkt. Das ist bestimmt kein exklusives Gelsenkirchener Problem, aber jetzt betrifft es nun einmal den FC Schalke.
Versteht mich nicht falsch, ich kann wirklich verstehen, dass viele Schalke-Fans sauer sind, dass Goretzka geht. Dass er jetzt kein Publikumsliebling mehr ist, ist auch absolut verständlich. Aber der Junge hat nicht viel falsch gemacht. Er hat dem FC Schalke das Gefühl gegeben, dass er bleiben könnte. Warum sollte das auch gelogen sein? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Goretzka sich auf Schalke sehr wohl gefühlt hat und mehrfach überlegen musste, was für ihn das Beste ist. Da er einfach gerade im letzten Sommer unfassbar überragend gespielt hat, ist es aber auch klar, dass ihm klar war, er kann auch zu besseren Mannschaften wechseln, die für seine Entwicklung besser sind. Er hätte auch verlängern können und dann für eine Ablösesumme im Sommer gehen können, klar. Aber sein Vertrag lief nun einmal aus und er hat sich entschieden, zukünftig einen anderen Weg zu gehen, was fußballerisch auch absolut verständlich ist. Er hat Schalke immer wenn er konnte geholfen, hat gerade letzte Saison und diese Hinrunde auch einen enormen Mehrwert für Schalke dargestellt und wird das evtl auch noch in der Rückrunde tun. Sein Abgang hat sicher einen etwas ärgerlichen Beigeschmack durch die Scheinzusage, aber ist inhaltlich, zeitpunkttechnisch und perspektivisch absolut verständlich. Oder sieht das jemand tatsächlich anders?
Ist es wirklich so schwer??? Vor allem, nur weil es vorher nie Thema war, brauchen wir uns jetzt auch keinen Kopf drüber machen?
LG hat niemandem irgendein Gefühl gegeben, er hat gesagt, er verlängert und hat dann einfach keine Unterschrift gebracht, sondern um zusätzliche Zeit gebeten wg. der sportlichen Entwicklung, um jetzt auf Platz 3 stehend, nicht zu verlängern.
Das ist so schlicht eine Verdrehung der Tatsachen. Ja, es hat wohl eine Zusage gegeben. Wenn LG oder auch die Schalker Verantwortlichen in den letzten Monaten auch nur einmal kommuniziert haben, dass sie auch nur annähernd zu 100% sicher sind, dass LG bleibt, dann würde ich das gerne sehen. Der Punkt ist halt eben nicht, dass LG vor einem dreiviertel Jahr irgendwas gesagt hat (das war ein Fehler seinerseits, das hat ja mittlerweile jeder erkannt), sondern was danach passiert ist. Es gab nie öffentlich die Sicherheit, das LG bleibt und das ist der Punkt. Denn niemand war sich dessen sicher - es gab immer auch die Option, dass er geht - aber jetzt wird von allen so getan als hätte man niemals damit gerechnet, dass er geht und das käme völlig plötzlich, weil er ja einst leise zugesagt hatte und das wäre ja total verwerflich. Dabei wird halt total vergessen, dass er danach total offen kommuniziert hat, dass er doch nochmal überlegen muss und in der öffentlichen Diskussion auch nie feststand, dass er auf Schalke bleibt. Es ist halt total verlogen, sich jetzt auf eine widerrufen Zusage zu versteifen, um damit zu untermauern, dass ja eigentlich klar war, dass LG bleibt, obwohl in den letzten Monaten niemand total sicher war, ob er bleibt. Auch wenn es natürlich durchaus berechtigt ist, LG dafür zu kritisieren, dass er zugesagt hat und sich kurz danach anders entschieden hat.
Das Argument mit der sportlichen Situation verstehe ich und wird jetzt natürlich gerne herangezogen. Schalke hat sich gemacht, hat einen guten Trainer und einen perspektivisch gut aufgestellten Kader. Auch tabellarisch sieht es nicht schlecht aus, auch wenn die Konstanz etwas fehlt. Die sportliche Situation in München ist aber dennoch besser. Da LG damals konkreten Bezug auf die Schalker Situation genommen hat, ist der Wechsel dahingehend also zwar etwas unglücklich aber nicht unverständlich.
Das stimmt schon. Wenn er im Sommer 17 eurer VF signalisiert hat zu verlängern und dann den schon ausgehandelten Vertrag nicht unterschreibt, hätte Heidel Goretzka Fragen müssen, woher dieser Umschwung plötzlich kommt und was passiert ist, das er seine Meinung so kurzfristig ändert.
Spätestens da hätte eurer VF klar sein müssen, dass der FCB seine Finger im Spiel hat, dies wurde damals ja auch schon von verschiedenen Medien so bestätigt.
Ich weiß gar nicht, wieso man da was falsch verstehen kann. Es hat nie jemand gesagt, dass angenommen wird, dass Leon auf jeden Fall bleibt!
Niemand hat behauptet, dass die VereinsFührung keinen Schimmer vom Bayern Interesse hatte und vor allem geht es nicht um die Aussage zur sportlichen Situation, welche der Junge gestern selbst ins lächerliche gezogen hat.
Es geht in keiner Sekunde um einen Zeitpunkt nachdem die Zusage zurück gezogen wurde.
Es geht, mir persönlich, einzig um den Fakt, dass er die Verlängerung zugesagt hat, der Verein entsprechende Vorbereitungen getroffen hat, nur um dann plötzlich im Regen zu stehen, aus welchen Gründen auch immer dieser plötzliche Umschwung kam.
Was danach kam, ist völlig irrelevant geworden, weil es die komplette Situation bzw. die Sicht auf diese komplett ändert. Externe Fans können dies im Moment anscheinend nicht verstehen oder wollen es nicht, da, und das ist nicht auf dich bzw. euch bezogen, es selbst nach mehrfacher Erläuterung einfach weiter ignoriert wird, was da abgelaufen ist.
Ich weiß ja nicht, wie ihr reagiert, wenn man euch einen wichtigen Abschluss über was auch immer mündlich zusagt, von relativ hoher Bedeutung, ihr daraufhin Dinge plant und nach zwei Wochen wird euch dann mit Verweis auf einen Grund, welcher vorher schon Bestand hatte, erstmal abgesagt.
Ihr hättet wahrscheinlich volles Verständnis!
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