| Geburtsdatum | 06.02.1995 |
|---|---|
| Alter | 31 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,89m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 48 | 5 | 5 | ||
![]() | Bundesliga | 31 | 5 | 4 | |
![]() | UEFA Champions League | 10 | - | - | |
![]() | DFB-Pokal | 6 | - | 1 | |
![]() | DFL-Supercup | 1 | - | - | |
#8 Leon Goretzka
14.07.2015 - 19:04 Uhr
22.01.2018 - 12:56 Uhr
bayernfans pfeifen zum glück nie
22.01.2018 - 12:57 Uhr
Zitat von Sisyphos04
Du hast da schon ein paar Vereinfachungen eingeflochten, die m.E. nicht so selbstverständlich sind...
Zunächst mal war die Situation eine Andere: Beim VfL hatte er eine gültige Ausstiegsklausel, hier kann ein Verein jederzeit Verhaldlungen aufnehmen, ansonsten wäre diese ziemlich sinnlos. Aber um den Punkt geht es auch gar nicht.
Was du zudem postulierst ist, dass der 18-jährige Goretzka genauso unerwachsen war wie der 22-Jährige. Davon muss man nicht unbedingt von ausgehen, im Nachhinein scheint es aber dir recht zu geben. Und natürlich hat Goretzka einen Karriereplan, da würde ich es aber als professionelles Verhalten verstehen, dass er diesen bei Vertragsverlängerungsgesprächen auf den Tisch bringt. Da hätte man auch einen Plan überlegen können, der allen Interessen gerecht würde...
Das für Tönnies und Heidel schwierigste an der Situation aber scheint das gebrochene Wort zu sein. Die sind beide noch vom alten Schlag, dass ein gegebenes Wort zählt. Und da ist die Reaktion sehr verständlich. Im Grunde bin ich mit der Entwicklung sehr im Reinen und ärgere mich allenfalls über einige Millionen, die S04 und der VfL noch herausziehen hätten können. Ich stelle mir aber vor, dass man so einen unreifen Charakter wie Leon zu dem Führungsspieler auf Schalke machen wollte - das wäre so etwas von in die Hose gegangen und da bekommen wir für das Gehalt deutlichen Mehrwert auf dem Markt.
Du hast da schon ein paar Vereinfachungen eingeflochten, die m.E. nicht so selbstverständlich sind...
Zunächst mal war die Situation eine Andere: Beim VfL hatte er eine gültige Ausstiegsklausel, hier kann ein Verein jederzeit Verhaldlungen aufnehmen, ansonsten wäre diese ziemlich sinnlos. Aber um den Punkt geht es auch gar nicht.
Was du zudem postulierst ist, dass der 18-jährige Goretzka genauso unerwachsen war wie der 22-Jährige. Davon muss man nicht unbedingt von ausgehen, im Nachhinein scheint es aber dir recht zu geben. Und natürlich hat Goretzka einen Karriereplan, da würde ich es aber als professionelles Verhalten verstehen, dass er diesen bei Vertragsverlängerungsgesprächen auf den Tisch bringt. Da hätte man auch einen Plan überlegen können, der allen Interessen gerecht würde...
Das für Tönnies und Heidel schwierigste an der Situation aber scheint das gebrochene Wort zu sein. Die sind beide noch vom alten Schlag, dass ein gegebenes Wort zählt. Und da ist die Reaktion sehr verständlich. Im Grunde bin ich mit der Entwicklung sehr im Reinen und ärgere mich allenfalls über einige Millionen, die S04 und der VfL noch herausziehen hätten können. Ich stelle mir aber vor, dass man so einen unreifen Charakter wie Leon zu dem Führungsspieler auf Schalke machen wollte - das wäre so etwas von in die Hose gegangen und da bekommen wir für das Gehalt deutlichen Mehrwert auf dem Markt.
Ob er eine gültige Ausstiegsklausel hatte oder nicht wurde nie höchstrichterlich geklärt. Schlussendlich bekam der VfL ca. 5,5 Mio Euro (mit Nachzahlungen, ging so aus den Zahlen auf den JHV hervor, wenn ich mich jetzt nicht total vertue).
Aber seis drum, der Punkt war lediglich sein Verhalten, bzw das seines Berates, Umfeld, wer auch immer da was zu sagen hat. Es ist eine Binsenweisheit, das Bundesligaspieler ein menschliches Wirtschaftsunternehmen sind. Ich finde das auch nicht schön, aber es ist eine zwingende Konsequenz aus der Entwicklung des Profifussballs. Darauf zu hoffen, dass er einen Lösung findet, die für alle Interessenten gut ist, ist zwar löblich, aber leider oft vergebens. Goretzka bringt viel mit und genießt hohes Ansehen. Es gibt viele Interessenten. Diese Situation nutz er für sich und seine Ziele. Soweit so gut und auch richtig. Schließlich muss man als Spieler auch nicht darauf hoffen, dass bei weniger guten Perspektiven der Verein aus guten Willen seinen Vertrag verlängert.
Goretzka macht jedoch, das ist schon erstaunlich, den gleichen Fehler und bekundet seinen Willen, nicht zu Wechseln. Warum? Vielleicht weil er sich alle optionen offen halten will? Vielleicht, weil es in der Situation opportun erscheint? vielleicht, weil er es in diesem augenblick auf wirklich so meint? Man weiß es nicht. Man weiß nur, dass diese unverbindlichen Aussagen für ihn keine Kategorie darstellt, die ihn von einer gravierenden Karriereentscheidung abhält. Das kann man als charakterlichen Mangel darstellen oder als eiskaltes Kalül. Wenn er als Lügner bezeichnet wird, dann kann er sich nicht völlig frei von dem Vorwurf machen. Ich glaube hingegen nicht, dass er lügt und manipuliert. Ich denke, er entscheidet viel in der Situation, ändert sich diese dann ändert er seine Position. Ich kann das verstehen, schade finde ich das natürlich schon.
Am Ende wird das alles egal sein. Er geht seinen nächsten Schritt und wieder wird viel Staub aufgewirbelt. Aber spätestens jetzt kann niemand mehr sagen, er hätte nicht gewusst, wie Goretzka tickt.
22.01.2018 - 12:58 Uhr
Zitat von Fibonacci1123
Realistisch betrachtet geht so ein Spieler wie Goretzka für 50 Mio über den Ladentisch, bei entsprechender Vertragslänge.
Jetzt hat er es erreicht, dass seine beiden Ausbildungsvereine, die ihn erst zu dem heutigen begehrten Star gemacht haben, mit 0 Euro dafür entschädigt werden.
Bei einer 50 Mio Ablöse hätte Bochum meines Wissens 7,5 Mio mitkassiert. Das wäre doch sehr schön und anständig gewesen.
Ausbildung von Fußballern lohnt sich nicht mehr für die kleineren Vereine und das ist schade. Bochum ist noch die ärmste Sau bei der Geschichte, weil sie 2 Mal veräppelt wurden.
Zitat von Micnetic
Es ist schon bemerkenswert, wie sich hier über Goretzkas Verhalten aufgeregt wird. Dabei weiß doch jeder Schalker, wie der Wechsel vom Vfl nach Schalke abgelaufen ist. Goretzka betonte immer wieder seine absicht erstmal beim VfL zu bleiben, ließ sich noch mit einer (dämlichen) Liste fotografieren, auf der er alle möglichen Vereinsnamen durchgestrichen hat (bitte google falls interesse) und so weiter. Gleichzeitig kam die Absprache mit Schalke zustande und es begann ein unsägliches Schmierentheater, bei dem Heldt in jede Kamera behauptete es gäbe eine Ausstiegsklauses und man würde keinen Cent mehr bezahlen. Auf Goretzka wurde von Schalker Seite so massiv eingewirkt, dass er vors Arbeitsgericht ziehen wollte. Schließlich kam der Wechsel zu stande, die von Heldt erfundene Austiegsklausel gab es nicht und der Vfl hat eine sehr gute Ablösesumme erhalten. Auch für Goretzka war der Wechsel ein richtiger Schritt in seiner Karriere. Jedoch die Art und Weise war so katastrophal, dass er sich er kürzlich wieder dafür entschuldigt hat.
Nun steht Schalke auf der anderen Seite und tut empört, dass ein Spieler den Verein verlassen will und das trotz anderer Absprachen. Hätte man ein bisschen Aufgepasst, dann hätte man von Goretzkas klaren Karrierevorstellungen gewusst und auch, dass er diese Ziele knallhart verfolgt. Das die Bayern nicht erst seit dem 1.1.17 an Goretzka dran sind ist so klar, wie formal nicht korrekt und auch die Aussagen in der Presse um weiter Druck aufzubauen sind wenigstens unmoralisch. Als man selber Goretzka verpflichten wollte war das für Schalke natürlich kein Problem. Klar, man hinterfragt natürlich lieber nicht seine eigenen Handlungsweisen, schuld sind immer die Anderen.
Es ist schon bemerkenswert, wie sich hier über Goretzkas Verhalten aufgeregt wird. Dabei weiß doch jeder Schalker, wie der Wechsel vom Vfl nach Schalke abgelaufen ist. Goretzka betonte immer wieder seine absicht erstmal beim VfL zu bleiben, ließ sich noch mit einer (dämlichen) Liste fotografieren, auf der er alle möglichen Vereinsnamen durchgestrichen hat (bitte google falls interesse) und so weiter. Gleichzeitig kam die Absprache mit Schalke zustande und es begann ein unsägliches Schmierentheater, bei dem Heldt in jede Kamera behauptete es gäbe eine Ausstiegsklauses und man würde keinen Cent mehr bezahlen. Auf Goretzka wurde von Schalker Seite so massiv eingewirkt, dass er vors Arbeitsgericht ziehen wollte. Schließlich kam der Wechsel zu stande, die von Heldt erfundene Austiegsklausel gab es nicht und der Vfl hat eine sehr gute Ablösesumme erhalten. Auch für Goretzka war der Wechsel ein richtiger Schritt in seiner Karriere. Jedoch die Art und Weise war so katastrophal, dass er sich er kürzlich wieder dafür entschuldigt hat.
Nun steht Schalke auf der anderen Seite und tut empört, dass ein Spieler den Verein verlassen will und das trotz anderer Absprachen. Hätte man ein bisschen Aufgepasst, dann hätte man von Goretzkas klaren Karrierevorstellungen gewusst und auch, dass er diese Ziele knallhart verfolgt. Das die Bayern nicht erst seit dem 1.1.17 an Goretzka dran sind ist so klar, wie formal nicht korrekt und auch die Aussagen in der Presse um weiter Druck aufzubauen sind wenigstens unmoralisch. Als man selber Goretzka verpflichten wollte war das für Schalke natürlich kein Problem. Klar, man hinterfragt natürlich lieber nicht seine eigenen Handlungsweisen, schuld sind immer die Anderen.
Realistisch betrachtet geht so ein Spieler wie Goretzka für 50 Mio über den Ladentisch, bei entsprechender Vertragslänge.
Jetzt hat er es erreicht, dass seine beiden Ausbildungsvereine, die ihn erst zu dem heutigen begehrten Star gemacht haben, mit 0 Euro dafür entschädigt werden.
Bei einer 50 Mio Ablöse hätte Bochum meines Wissens 7,5 Mio mitkassiert. Das wäre doch sehr schön und anständig gewesen.
Ausbildung von Fußballern lohnt sich nicht mehr für die kleineren Vereine und das ist schade. Bochum ist noch die ärmste Sau bei der Geschichte, weil sie 2 Mal veräppelt wurden.
Anständig wäre seinerzeit eine höhere Ablöse gewesen und nicht die öffentliche Kampagne der Preisdrückerei. Dass Goretzka ablösefrei wechseln kann, weil er seinen Vertrag erfüllt ist nun mal so seit Bosman. Ab Juli 2018 kostet Goretzka nix und 2017 wollte niemand 50 Mios zahlen bzw. Wollte Schalke ihn nicht abgeben. Schalke ist mit 4 Jahren Goretzka entschädigt worden. Das ist schon schwer mit dem Gegenwert zu vergleichen, den der VfL für die Ausbildung erhalten hat.
22.01.2018 - 12:59 Uhr
"Was hat Goretzka denn schon schlimmes getan? Er verlängert seinen Vertrag nicht und wechselt zum besten Klub Deutschlands, na und?"
Das liest man so oder so ähnlich in fast jedem zweiten Post hier im Forum. Ist es denn zu viel verlangt, sich hier etwas einzulesen und sich mal in Heidel und Tönnies hineinzuversetzen?
Goretzka wollte im vorherigen Sommer verlängern und man war sich finanziell einig. Natürlich ist es auch legitim noch abwarten zu wollen, aber in persönlichen Gesprächen wurde seitens Goretzka und des Beraters immer jeglicher Kontakt zu Bayern bestritten. Es mag angesichts des Karriereplans Goretzkas durchaus naiv gewesen sein, aber es gehört auch schon eine Menge Dreistigkeit dazu dem Gegenüber ins Gesicht zu lügen. Dreistigkeit die man von einem Spieler nicht unbedingt erwartet, der 5 Jahre im Verein ist und mit dem man wenige Wochen zuvor noch eine gemeinsame Zukunft geplant hatte.
Heidel und Tönnies wird auch bewusst gewesen sein, dass diese gemeinsame Zukunft nicht bis in alle Zeiten gegolten hätte. Man kann aber auch durchaus der Meinung sein, dass es Goretzka gut getan hätte noch ein, zwei Jahre auf Schalke zu bleiben. Er ist eine Führungspersönlichkeit, aber mit seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende.
Man darf deshalb also an Stelle der beiden auch durchaus persönlich enttäuscht vom Menschen Leon Goretzka sein. Im Nachhinein lassen ihre Aussagen sie wie lächerlich naive Träumer darstehen, obwohl Leon ihnen immer wieder einen Grund gegeben hat, weiterhin an diese gemeinsame Zukunft zu glauben und gerade Tönnies , der Schalke mit jeder Faser lebt, kann man dann nicht vorwerfen auch mal menschlich, ehrlich zu reagieren.
Das liest man so oder so ähnlich in fast jedem zweiten Post hier im Forum. Ist es denn zu viel verlangt, sich hier etwas einzulesen und sich mal in Heidel und Tönnies hineinzuversetzen?
Goretzka wollte im vorherigen Sommer verlängern und man war sich finanziell einig. Natürlich ist es auch legitim noch abwarten zu wollen, aber in persönlichen Gesprächen wurde seitens Goretzka und des Beraters immer jeglicher Kontakt zu Bayern bestritten. Es mag angesichts des Karriereplans Goretzkas durchaus naiv gewesen sein, aber es gehört auch schon eine Menge Dreistigkeit dazu dem Gegenüber ins Gesicht zu lügen. Dreistigkeit die man von einem Spieler nicht unbedingt erwartet, der 5 Jahre im Verein ist und mit dem man wenige Wochen zuvor noch eine gemeinsame Zukunft geplant hatte.
Heidel und Tönnies wird auch bewusst gewesen sein, dass diese gemeinsame Zukunft nicht bis in alle Zeiten gegolten hätte. Man kann aber auch durchaus der Meinung sein, dass es Goretzka gut getan hätte noch ein, zwei Jahre auf Schalke zu bleiben. Er ist eine Führungspersönlichkeit, aber mit seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende.
Man darf deshalb also an Stelle der beiden auch durchaus persönlich enttäuscht vom Menschen Leon Goretzka sein. Im Nachhinein lassen ihre Aussagen sie wie lächerlich naive Träumer darstehen, obwohl Leon ihnen immer wieder einen Grund gegeben hat, weiterhin an diese gemeinsame Zukunft zu glauben und gerade Tönnies , der Schalke mit jeder Faser lebt, kann man dann nicht vorwerfen auch mal menschlich, ehrlich zu reagieren.
22.01.2018 - 13:02 Uhr
Zitat von Ruhrpott-Messi
"Was hat Goretzka denn schon schlimmes getan? Er verlängert seinen Vertrag nicht und wechselt zum besten Klub Deutschlands, na und?"
Das liest man so oder so ähnlich in fast jedem zweiten Post hier im Forum. Ist es denn zu viel verlangt, sich hier etwas einzulesen und sich mal in Heidel und Tönnies hineinzuversetzen?
Goretzka wollte im vorherigen Sommer verlängern und man war sich finanziell einig. Natürlich ist es auch legitim noch abwarten zu wollen, aber in persönlichen Gesprächen wurde seitens Goretzka und des Beraters immer jeglicher Kontakt zu Bayern bestritten. Es mag angesichts des Karriereplans Goretzkas durchaus naiv gewesen sein, aber es gehört auch schon eine Menge Dreistigkeit dazu dem Gegenüber ins Gesicht zu lügen. Dreistigkeit die man von einem Spieler nicht unbedingt erwartet, der 5 Jahre im Verein ist und mit dem man wenige Wochen zuvor noch eine gemeinsame Zukunft geplant hatte.
Heidel und Tönnies wird auch bewusst gewesen sein, dass diese gemeinsame Zukunft nicht bis in alle Zeiten gegolten hätte. Man kann aber auch durchaus der Meinung sein, dass es Goretzka gut getan hätte noch ein, zwei Jahre auf Schalke zu bleiben. Er ist eine Führungspersönlichkeit, aber mit seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende.
Man darf deshalb also an Stelle der beiden auch durchaus persönlich enttäuscht vom Menschen Leon Goretzka sein. Im Nachhinein lassen ihre Aussagen sie wie lächerlich naive Träumer darstehen, obwohl Leon ihnen immer wieder einen Grund gegeben hat, weiterhin an diese gemeinsame Zukunft zu glauben und gerade Tönnies , der Schalke mit jeder Faser lebt, kann man dann nicht vorwerfen auch mal menschlich, ehrlich zu reagieren.
"Was hat Goretzka denn schon schlimmes getan? Er verlängert seinen Vertrag nicht und wechselt zum besten Klub Deutschlands, na und?"
Das liest man so oder so ähnlich in fast jedem zweiten Post hier im Forum. Ist es denn zu viel verlangt, sich hier etwas einzulesen und sich mal in Heidel und Tönnies hineinzuversetzen?
Goretzka wollte im vorherigen Sommer verlängern und man war sich finanziell einig. Natürlich ist es auch legitim noch abwarten zu wollen, aber in persönlichen Gesprächen wurde seitens Goretzka und des Beraters immer jeglicher Kontakt zu Bayern bestritten. Es mag angesichts des Karriereplans Goretzkas durchaus naiv gewesen sein, aber es gehört auch schon eine Menge Dreistigkeit dazu dem Gegenüber ins Gesicht zu lügen. Dreistigkeit die man von einem Spieler nicht unbedingt erwartet, der 5 Jahre im Verein ist und mit dem man wenige Wochen zuvor noch eine gemeinsame Zukunft geplant hatte.
Heidel und Tönnies wird auch bewusst gewesen sein, dass diese gemeinsame Zukunft nicht bis in alle Zeiten gegolten hätte. Man kann aber auch durchaus der Meinung sein, dass es Goretzka gut getan hätte noch ein, zwei Jahre auf Schalke zu bleiben. Er ist eine Führungspersönlichkeit, aber mit seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende.
Man darf deshalb also an Stelle der beiden auch durchaus persönlich enttäuscht vom Menschen Leon Goretzka sein. Im Nachhinein lassen ihre Aussagen sie wie lächerlich naive Träumer darstehen, obwohl Leon ihnen immer wieder einen Grund gegeben hat, weiterhin an diese gemeinsame Zukunft zu glauben und gerade Tönnies , der Schalke mit jeder Faser lebt, kann man dann nicht vorwerfen auch mal menschlich, ehrlich zu reagieren.
Bemerkenswert, dass du noch die Zeit und Geduld für Posts derart aufwendest. Werde so ein hingerotztes Halbwissen wie in deinem zitierten Beitrag nur noch alarmieren, ist echt nicht mehr zu ertragen.
22.01.2018 - 13:06 Uhr
ich denke, dass Leon sich mit Schalke einig war... danach kamen aber die Bayern und haben ihm nochmal Honig ums Maul geschmiert... (was ja auch ok ist, dass der FCB einen der wohl besten deutschen Mittelfeldspieler ablösefrei sichern will)
Ich denke, dass Leon sich dann im Sommer mit Bayern einig war. Daher hat er gegenüber Schalke die Ausrede gewählt, dass er noch Bedenkzeit haben will, weil er erst sehen will, wie sich das Team unter dem neuen Trainer entwickelt und wo man sportlich bis zur Winterpause steht.
Ich glaube nicht, dass er wirklich die Entwicklung von Schalke abwarten wollte. Ich gehe davon aus, dass er einfach nicht davon ausgegangen ist, dass es bei uns aufwärts geht. Wenn wir dann nach der Hinrunde 10. in der Tabelle oder so gewesen wären, dann hätte er ja sein Argument, dass sich nichts entwickelt hat, oder auch die CL wohl nicht erreicht werden würde, bestätigt. Und er hätte dann Argumente gehabt, wieso er den bereits ausgehandelten Vertrag mit Schalke nicht unterschreibt, sondern stattdessen zu den Bayern wechselt.
Ich denke, dass Leon sich dann im Sommer mit Bayern einig war. Daher hat er gegenüber Schalke die Ausrede gewählt, dass er noch Bedenkzeit haben will, weil er erst sehen will, wie sich das Team unter dem neuen Trainer entwickelt und wo man sportlich bis zur Winterpause steht.
Ich glaube nicht, dass er wirklich die Entwicklung von Schalke abwarten wollte. Ich gehe davon aus, dass er einfach nicht davon ausgegangen ist, dass es bei uns aufwärts geht. Wenn wir dann nach der Hinrunde 10. in der Tabelle oder so gewesen wären, dann hätte er ja sein Argument, dass sich nichts entwickelt hat, oder auch die CL wohl nicht erreicht werden würde, bestätigt. Und er hätte dann Argumente gehabt, wieso er den bereits ausgehandelten Vertrag mit Schalke nicht unterschreibt, sondern stattdessen zu den Bayern wechselt.
22.01.2018 - 13:08 Uhr
Ich kann den Ärger von Schalke gut verstehen. Mir ging es am Anfang der Saison mit unserem Trainer ähnlich. Ich weiß nicht, ob ihr ihn kennt. Sein Name ist Tedesco
Man ärgert sich einfach, wenn jemand den Verein verlässt, der in einer gewissen Weise eine Säule des Vereins ist. Aber ich kann euch sagen: so ist der Lauf der Dinge. Es wird immer wieder so sein, dass Spieler, Trainer, ... zu Vereinen wechseln, bei denen sie das größere Potenzial für sich sehen. Und das ist auch gut so.
Selbst Podolski hat seine absolute Liebe verlassen. Das ist nun einfach mal das Geschäft.
Und ich kann nicht verstehen, wie Fans im Stadion oder beim Training so reagieren. Goretzka hat keine hehl darum gemacht, dass er darüber nachdenkt, den Verein zu verlassen. Schon im Sommer war das das Gesprächsthema. Und Schalke hatte im Sommer die Möglichkeit, ihn für noch gutes Geld zu verkaufen. Schalke hat gepokert und das Spiel leider verloren. Sie wussten, dass die Gefahr besteht und er nach der Saison ohne Ablöse gehen kann. Und so ist es nun. Da muss man sich nicht beschweren.
Ich denke auf jeden Fall, dass er seinen Weg gehen wird. Und ich denke auch, dass er bei den Bayern gute Chance hat und diese auch nutzen wird. Er wird irgendwann Kroos als vertvollsten deutschen Spieler ablösen, denn das potential und den Willen hat er.
Man ärgert sich einfach, wenn jemand den Verein verlässt, der in einer gewissen Weise eine Säule des Vereins ist. Aber ich kann euch sagen: so ist der Lauf der Dinge. Es wird immer wieder so sein, dass Spieler, Trainer, ... zu Vereinen wechseln, bei denen sie das größere Potenzial für sich sehen. Und das ist auch gut so.
Selbst Podolski hat seine absolute Liebe verlassen. Das ist nun einfach mal das Geschäft.
Und ich kann nicht verstehen, wie Fans im Stadion oder beim Training so reagieren. Goretzka hat keine hehl darum gemacht, dass er darüber nachdenkt, den Verein zu verlassen. Schon im Sommer war das das Gesprächsthema. Und Schalke hatte im Sommer die Möglichkeit, ihn für noch gutes Geld zu verkaufen. Schalke hat gepokert und das Spiel leider verloren. Sie wussten, dass die Gefahr besteht und er nach der Saison ohne Ablöse gehen kann. Und so ist es nun. Da muss man sich nicht beschweren.
Ich denke auf jeden Fall, dass er seinen Weg gehen wird. Und ich denke auch, dass er bei den Bayern gute Chance hat und diese auch nutzen wird. Er wird irgendwann Kroos als vertvollsten deutschen Spieler ablösen, denn das potential und den Willen hat er.
22.01.2018 - 13:09 Uhr
Naja, was kann schon zwischen "Pro VVL" und "ich brauche doch noch was Zeit" passiert sein..
Vor dem Confed-Cup, verriet Joachim Löw am Freitag, habe Goretzka um ein Gespräch gebeten. „Wir sind einige Szenarien durchgegangen“, sagte der Bundestrainer, „ich habe ihm einige Ideen mit auf dem Weg gegeben. Ich verrate natürlich nicht, was genau ich ihm gesagt habe. Schließlich war es ein Vieraugen-Gespräch.“
(Aus der Reviersport, 24.06.2017)
Vor dem Confed-Cup, verriet Joachim Löw am Freitag, habe Goretzka um ein Gespräch gebeten. „Wir sind einige Szenarien durchgegangen“, sagte der Bundestrainer, „ich habe ihm einige Ideen mit auf dem Weg gegeben. Ich verrate natürlich nicht, was genau ich ihm gesagt habe. Schließlich war es ein Vieraugen-Gespräch.“
(Aus der Reviersport, 24.06.2017)
22.01.2018 - 13:14 Uhr
Entweder man unterschreibt einen Vertrag oder nicht. Goretzka hat das nicht getan, also war er sich auch nicht einig mit Schalke, denn sonst hätte er ja seine Unterschrift druntergesetzt. Dementsprechend ist das Gerede von Tönnies nicht nachvollziehbar.
22.01.2018 - 13:19 Uhr
Zitat von CoKe
ich denke, dass Leon sich mit Schalke einig war... danach kamen aber die Bayern und haben ihm nochmal Honig ums Maul geschmiert... (was ja auch ok ist, dass der FCB einen der wohl besten deutschen Mittelfeldspieler ablösefrei sichern will)
Ich denke, dass Leon sich dann im Sommer mit Bayern einig war. Daher hat er gegenüber Schalke die Ausrede gewählt, dass er noch Bedenkzeit haben will, weil er erst sehen will, wie sich das Team unter dem neuen Trainer entwickelt und wo man sportlich bis zur Winterpause steht.
Ich glaube nicht, dass er wirklich die Entwicklung von Schalke abwarten wollte. Ich gehe davon aus, dass er einfach nicht davon ausgegangen ist, dass es bei uns aufwärts geht. Wenn wir dann nach der Hinrunde 10. in der Tabelle oder so gewesen wären, dann hätte er ja sein Argument, dass sich nichts entwickelt hat, oder auch die CL wohl nicht erreicht werden würde, bestätigt. Und er hätte dann Argumente gehabt, wieso er den bereits ausgehandelten Vertrag mit Schalke nicht unterschreibt, sondern stattdessen zu den Bayern wechselt.
ich denke, dass Leon sich mit Schalke einig war... danach kamen aber die Bayern und haben ihm nochmal Honig ums Maul geschmiert... (was ja auch ok ist, dass der FCB einen der wohl besten deutschen Mittelfeldspieler ablösefrei sichern will)
Ich denke, dass Leon sich dann im Sommer mit Bayern einig war. Daher hat er gegenüber Schalke die Ausrede gewählt, dass er noch Bedenkzeit haben will, weil er erst sehen will, wie sich das Team unter dem neuen Trainer entwickelt und wo man sportlich bis zur Winterpause steht.
Ich glaube nicht, dass er wirklich die Entwicklung von Schalke abwarten wollte. Ich gehe davon aus, dass er einfach nicht davon ausgegangen ist, dass es bei uns aufwärts geht. Wenn wir dann nach der Hinrunde 10. in der Tabelle oder so gewesen wären, dann hätte er ja sein Argument, dass sich nichts entwickelt hat, oder auch die CL wohl nicht erreicht werden würde, bestätigt. Und er hätte dann Argumente gehabt, wieso er den bereits ausgehandelten Vertrag mit Schalke nicht unterschreibt, sondern stattdessen zu den Bayern wechselt.
Naja Bayern verfolgt Goretzka schon seit er 16 ist und war schon an ihm interessiert als er in Bochum spielte. Ich denke die Verbindung ist nie abgerissen.
Heldt sagte ja gestern auf Sky, dass die Bayern schon vor 4,5 Jahren um Goretzka kämpften, er aber erst einen Zwischenschritt machen wollte und glücklicherweise zu Schalke ging.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Putter am 22.01.2018 um 13:20 Uhr bearbeitet
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