Was macht eigentlich...?
13.02.2005 - 23:16 Uhr
21.01.2021 - 12:53 Uhr
Zitat von KareemAbdulJabbar
Teuchert mit "Wir sind hier in Deutschland hier".
Man ist der Typ peinlich
https://www.youtube.com/watch?v=cSNpumnRjqk
Teuchert mit "Wir sind hier in Deutschland hier".
Man ist der Typ peinlich
https://www.youtube.com/watch?v=cSNpumnRjqk
Und aus der Aussage geht hervor das sie Rassistischen Hintergrund hat und nicht etwa der Vergleich zu englischen Spielhärte gemeint ist?
Wenn ich nicht mehr sagen darf "wir sind hier in Deutschland" was zu 100% richtig ist wenn man grade in Berlin ist, ohne das einen Fremdenfeindlichkeit unterstellt wird, dann sind wir an einen Punkt angekommen an den ich hoffe das mich nie einer fragt wo ich lebe.
21.01.2021 - 18:12 Uhr
Zitat von handycap
Und aus der Aussage geht hervor das sie Rassistischen Hintergrund hat und nicht etwa der Vergleich zu englischen Spielhärte gemeint ist?
Zitat von KareemAbdulJabbar
Teuchert mit "Wir sind hier in Deutschland hier".
Man ist der Typ peinlich
https://www.youtube.com/watch?v=cSNpumnRjqk
Teuchert mit "Wir sind hier in Deutschland hier".
Man ist der Typ peinlich
https://www.youtube.com/watch?v=cSNpumnRjqk
Und aus der Aussage geht hervor das sie Rassistischen Hintergrund hat und nicht etwa der Vergleich zu englischen Spielhärte gemeint ist?

"Die sind nur am Beschimpfen! Wir sind hier in Deutschland, alter." Ein Verweis auf die Spielhärte bedarf hier meiner Meinung nach deutlich mehr Interpretation - vor allem, wenn man den Subtext betrachtet. Andernfalls sollte Teuchert vielleicht lernen, sich in seiner Muttersprache möglichst unmissverständlich auszudrücken.
26.02.2021 - 11:11 Uhr
Euer ehemaliger Spieler Szabolcs Huszti ist unter die Trainer gegangen und seit 14.02. Cheftrainer des ungarischen Zweitligaspitzenreiters VSC Debrecen. Sein erstes Spiel in der Liga hat er gleich mal 0:2 verloren und das zweite dann mit 5:0 gewonnen. Zudem hat er diese Woche als einziger Zweitligist das Viertelfinale im ungarischen Pokal erreicht.
Auf die Frage warum man als Tabellenführer der 2. Liga nach Abschluss der Vorbereitung und Schließung des Transferfensters mit dem besten Sturm, der zweitbesten Abwehr, dem mit Abstand besten Torverhältnis, Nur zwei! Saisonniederlagen bis dahin, 6 Punkten Vorsprung auf den Zweiten, 8 Punkte Vorsprung auf den dritten Platz (es steigen nur die ersten Beiden auf) und dazu vier Tage nach dem Derbysieg im Pokalachtelfinale den Trainer rauswirft das muss man jetzt nicht unbedingt verstehen oder logisch nachvollziehen können...
Sportliche Grüße aus dem 1860 Forum
Auf die Frage warum man als Tabellenführer der 2. Liga nach Abschluss der Vorbereitung und Schließung des Transferfensters mit dem besten Sturm, der zweitbesten Abwehr, dem mit Abstand besten Torverhältnis, Nur zwei! Saisonniederlagen bis dahin, 6 Punkten Vorsprung auf den Zweiten, 8 Punkte Vorsprung auf den dritten Platz (es steigen nur die ersten Beiden auf) und dazu vier Tage nach dem Derbysieg im Pokalachtelfinale den Trainer rauswirft das muss man jetzt nicht unbedingt verstehen oder logisch nachvollziehen können...
Sportliche Grüße aus dem 1860 Forum
12.03.2021 - 17:40 Uhr
Find diese Cancle-Culture zum Kotzen. Fänd' schön wenn man das Echauffieren den Betroffen überlässt und diese dann dabei unterstützt. Ich sehe an der Aussage "Land des Sushis" weiterhin kein Problem. Und daraus eine Rassismus-Debatte zu machen, ist ja wohl ein schlechter Scherz.
Ich wunder mich nicht, warum die Debatten im Lande immer schärfer werden. Dass man sich damit einen Bärendienst erweist und die Leute so zum politischem Gegner treibt, scheint vielen auch egal zu sein.
Frage mich ob die Sachlichkeit jemals wieder zurück kommen wird?
Auf Instagram ist btw. zu sehen, dass unser Trainer Kocak auf Dahlmanns Seite ist.
Ich wunder mich nicht, warum die Debatten im Lande immer schärfer werden. Dass man sich damit einen Bärendienst erweist und die Leute so zum politischem Gegner treibt, scheint vielen auch egal zu sein.
Frage mich ob die Sachlichkeit jemals wieder zurück kommen wird?
Auf Instagram ist btw. zu sehen, dass unser Trainer Kocak auf Dahlmanns Seite ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von thHannover96 am 12.03.2021 um 17:43 Uhr bearbeitet
13.03.2021 - 19:59 Uhr
Zitat von thHannover96
Der Thomalla Spruch war unangebracht. Wichtig, dass es hierzu Diskussionen gab und wichtig, dass man das thematisiert. Für mich aber kein Grund jemanden zu entlassen.
Dahlmann spricht halt sehr bildlich. Ist halt die alte Schule und hatte für mich Charakter. Ist natürlich dann kein Freifahrtsschein für ungemessene Sprüche. Aber da rutscht natürlich mal eher ein Spruch raus, der nicht so gemeint ist. Ich bin mir sicher, dass er Japaner nicht als Gegenstand bezeichnen wollte, sondern "Land des Sushis" meinte.
Zitat von Red_Nax
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Der Thomalla Spruch war unangebracht. Wichtig, dass es hierzu Diskussionen gab und wichtig, dass man das thematisiert. Für mich aber kein Grund jemanden zu entlassen.
Dahlmann spricht halt sehr bildlich. Ist halt die alte Schule und hatte für mich Charakter. Ist natürlich dann kein Freifahrtsschein für ungemessene Sprüche. Aber da rutscht natürlich mal eher ein Spruch raus, der nicht so gemeint ist. Ich bin mir sicher, dass er Japaner nicht als Gegenstand bezeichnen wollte, sondern "Land des Sushis" meinte.
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Zitat von thHannover96
Ich find's zum Kotzen. Da werden mittlerweile Existenzen zerstört. Man muss auch das Recht haben Fehler zu begehen. Er hat weder den Holocaust geleugnet, noch irgendwelchen sonstigen verfassungswidrigen Bullshit gelabert. Aber sich auf gewissen Plattformen ein Übergewicht an Empörern gibt, reicht es aus um jemanden aus seinen Job zu entlassen.
Versteh mich nicht falsch: Natürlich gehört das zum demokratischen Diskurs. Und natürlich sollte keiner wiederholt frauenfeindlichen und rassistischen Bullshit labern. Aber bei Dahlmann werden sich 2 Aussagen aus was weiß ich wie vielen Minuten Moderation rausgesucht. Dafür soll man ihn kritisieren können und er muss sich dafür entschuldigen können.
Zitat von Footballive22
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Ich find's zum Kotzen. Da werden mittlerweile Existenzen zerstört. Man muss auch das Recht haben Fehler zu begehen. Er hat weder den Holocaust geleugnet, noch irgendwelchen sonstigen verfassungswidrigen Bullshit gelabert. Aber sich auf gewissen Plattformen ein Übergewicht an Empörern gibt, reicht es aus um jemanden aus seinen Job zu entlassen.
Versteh mich nicht falsch: Natürlich gehört das zum demokratischen Diskurs. Und natürlich sollte keiner wiederholt frauenfeindlichen und rassistischen Bullshit labern. Aber bei Dahlmann werden sich 2 Aussagen aus was weiß ich wie vielen Minuten Moderation rausgesucht. Dafür soll man ihn kritisieren können und er muss sich dafür entschuldigen können.
Aber genau hier hakt es doch: Dahlmann hat sich dafür nicht einmal im Ansatz entschuldigt oder auch nur einen Funken Einsicht gezeigt, warum sein Kommentar problematisch sein könnte. Im Gegenteil, auf Instagram beschwert er sich über "soziale Hater" und stilisiert sich als Opfer, ohne sich mit seiner Äußerung irgendwie kritisch auseinanderzusetzen.
Wenn er sich für seinen Kommentar entschuldigt und seinen Fehler eingesehen hätte wäre das für mich eine andere Geschichte. Wenn man etwas anderes gewohnt ist ist die Umstellung auf eine sprachlich sensiblere Gesellschaft sicher nicht einfach und kann einem auch mal ein dummer Spruch rausrutschen. Dann erwarte ich aber, dass man sich damit beschäftigt, ganz besonders als Person die durch Sprache in der Öffentlichkeit ihr Geld verdient, und sich & seine Äußerungen reflektiert, zum Beispiel indem man sich an eine Person oder ein Institut wendet, das sich mit sprachlicher Diskriminierung beschäftigt. Genauso wie Kommentatoren fachlich auf der Höhe des Geschehens bleiben sollten (was sie mMn oft leider auch nicht tun), sollten sie das auch sprachlich tun. Wenn du aber seit 30 Jahren nur deine bestenfalls pseudo-witzigen und schlechtestenfalls diskriminierenden Sprüche runtersagst musst du dich nicht wundern, wenn das dann irgendwann auch berufliche Konsequenzen hat.
Statt sich zu entschuldigen oder zumindest so etwas wie Selbstreflektion zu zeigen stellt Dahlmann seine Entlassung als "Sieg der sozialen Hater über den freien Journalismus" hin. Da kann ich dann auch einfach kein Verständnis mehr empfinden.
Zitat von thHannover96
Du kannst aber nicht behaupten, dass Dahlmann hier systematisch unangebrachte Sprüche in seiner Moderation unterbringt!
Wenn man aber mittlerweile so dünnhäutig ist, dass solche Aussagen zur Entlassung führen, dann ist das für mich einfach unfassbar meinungsmanipulierend und ja, sogar undemokratisch.
Ich find diese drastische Konsequenz von Ausrutschern in der heutigen Zeit echt extrem. Da sollten wir als 96er durch die Enke Thematik doch sensibler sein? Oder bin ich auch einfach nur ein "privilegierter weißer dummer uneinsichtiger Mann, der Altagsrassismus und -sexismus dultet"? Wenn ja klärt mich bitte auf.
Du kannst aber nicht behaupten, dass Dahlmann hier systematisch unangebrachte Sprüche in seiner Moderation unterbringt!
Wenn man aber mittlerweile so dünnhäutig ist, dass solche Aussagen zur Entlassung führen, dann ist das für mich einfach unfassbar meinungsmanipulierend und ja, sogar undemokratisch.
Ich find diese drastische Konsequenz von Ausrutschern in der heutigen Zeit echt extrem. Da sollten wir als 96er durch die Enke Thematik doch sensibler sein? Oder bin ich auch einfach nur ein "privilegierter weißer dummer uneinsichtiger Mann, der Altagsrassismus und -sexismus dultet"? Wenn ja klärt mich bitte auf.
Das würde ich dir sicher nicht unterstellen wollen. Völlig unangebracht finde ich es hingegen, das Ganze irgendwie mit Enke in Verbindung zu bringen.
18.03.2021 - 10:46 Uhr
Zitat von OnlyH96
Da muss ich dich korrigieren. Er sagt nicht Land des Sushis, sondern Land DER Sushis. Ein kleiner aber auch dann wieder großer Unterschied.
Das wäre so als wenn du sagst (Im nachfolgenden entstehen keine rassistischen Äußerungen, diese dienen nur als Beispiel):
Da ich zur Hälfte Grieche bin, erlaube ich mir mal einen Spruch über meine zweite Heimat zu machen...
Im Land der Gyrosmenschen...
Wäre für mich eine nicht akzeptable Aussage.
Da muss ich dich korrigieren. Er sagt nicht Land des Sushis, sondern Land DER Sushis. Ein kleiner aber auch dann wieder großer Unterschied.
Das wäre so als wenn du sagst (Im nachfolgenden entstehen keine rassistischen Äußerungen, diese dienen nur als Beispiel):
Da ich zur Hälfte Grieche bin, erlaube ich mir mal einen Spruch über meine zweite Heimat zu machen...
Im Land der Gyrosmenschen...
Wäre für mich eine nicht akzeptable Aussage.
Er hat aber nicht "Land der Sushimenschen", sondern "Land der Sushis" gesagt.
Ich bin beispielsweise zur Hälfte Spanier und mir wäre es komplett furzegal wenn jemand "im Land der Paellas" oder "im Land der Tortillas" sagen würde.
Genau so egal wie wenn jemand "aus dem Land der Bratwürste" sagen würde.
Kommt langsam mal alle runter, es verbirgt sich nicht hinter jeder dummen Äußerung Rassismus.
Zitat von thHannover96
Absolut richtig. Deshalb verstehe ich die Empörung ja nicht. Den diese kommt eben nicht von Japanern. Hab zumindest keinen Aufschrei aus der japanischen Community entnommen. Nein es sind Leute wie du, die sich darüber aufregen, obwohl sich doch angeblich gar nicht bewerten können, was eine Beleidigung ist und was nicht.
Absolut richtig. Deshalb verstehe ich die Empörung ja nicht. Den diese kommt eben nicht von Japanern. Hab zumindest keinen Aufschrei aus der japanischen Community entnommen. Nein es sind Leute wie du, die sich darüber aufregen, obwohl sich doch angeblich gar nicht bewerten können, was eine Beleidigung ist und was nicht.
Richtig. Ich empfehle denjenigen die hier so laut "RASSISMUS!" rufen sich einmal in den japanischen Medien darüber zu informieren wie dort über die Situation berichtet und geurteilt wird. Für diejenigen die sich die Mühe nicht machen wollen: die überwältigende Mehrheit sieht es weder als diskriminierend, noch als rassistisch an. Das wurde mir so auch von Freunden aus Japan bestätigt. Dort ist es sogar relativ normal sich so zu äußern. Frankreich ist das "Land der Baguettes", die USA "das Land der Hamburger", und so weiter.
18.03.2021 - 13:20 Uhr
Schließe mich an. Kann das Thema echt wirklich bald mal abgeschlossen werden? Diese Empörungs- und vorgebliche Diskrimierungskultur in D und anderen Teilen der westlichen Welt ist nicht mehr zum Aushalten. Vollkommen überzogen. Da verlieren Leute wegen einer unbedachten Äußerung sogar ihre Jobs! Und die vermeintlichen Opfer dieser Diskrimierung sehen das oft, wie sich hier auch gezeigt hat, gar nicht als solche an. Okay dann entscheiden das halt andere für einen....
Ich war selber 3 Monate in Südostasien wegen der Arbeit. Da hat man mich fast an jeder Ecke gefragt, woher ich käme, oder abends am Strand angesprochen mit dem opener "Dari mana?" - kurz für "Woher kommst Du?". Hier geht sowas ja gar nicht. Ich habe das damals nicht als Diskrimierung empfunden sondern eher als Interesse an meiner Person. Irgendwann hat es zwar genervt, immer auf dasselbe angesprochen zu werden, aber die Menschen wollten einfach mit mir in Kontakt kommen. Sie haben nichts Schlimmes gesagt. Auch haben manche, bloß nur um einem zu gefallen, ihre Kenntnisse über bekannte deutsche Fußballer zum besten geboten (okay, nur die Namen genannt) und auch fiel mal das Wort "Krauts". Ich kann mich nicht daran erinnern, deswegen nicht schlafen zu können im Nachgang. Es hat zwar irgendwann wiegeagt ein wenig genervt, aber ich habe es nicht als Kränkung oder Diskrimierung empfunden. So what?
Ich war selber 3 Monate in Südostasien wegen der Arbeit. Da hat man mich fast an jeder Ecke gefragt, woher ich käme, oder abends am Strand angesprochen mit dem opener "Dari mana?" - kurz für "Woher kommst Du?". Hier geht sowas ja gar nicht. Ich habe das damals nicht als Diskrimierung empfunden sondern eher als Interesse an meiner Person. Irgendwann hat es zwar genervt, immer auf dasselbe angesprochen zu werden, aber die Menschen wollten einfach mit mir in Kontakt kommen. Sie haben nichts Schlimmes gesagt. Auch haben manche, bloß nur um einem zu gefallen, ihre Kenntnisse über bekannte deutsche Fußballer zum besten geboten (okay, nur die Namen genannt) und auch fiel mal das Wort "Krauts". Ich kann mich nicht daran erinnern, deswegen nicht schlafen zu können im Nachgang. Es hat zwar irgendwann wiegeagt ein wenig genervt, aber ich habe es nicht als Kränkung oder Diskrimierung empfunden. So what?
18.03.2021 - 15:03 Uhr
Zitat von Fletcher96
Diese Empörungs- und vorgebliche Diskrimierungskultur in D und anderen Teilen der westlichen Welt ist nicht mehr zum Aushalten. Vollkommen überzogen
Diese Empörungs- und vorgebliche Diskrimierungskultur in D und anderen Teilen der westlichen Welt ist nicht mehr zum Aushalten. Vollkommen überzogen
Nur eine Sache von mir zu diesem Thema: Was angemessen, überzogen oder sonst was ist, sollte man immer noch denjenigen überlassen, die davon betroffen sind. Würde mir echt nicht in den Sinn kommen jemandem zu erklären, weshalb er sich nicht von solchen Aussagen beleidigt fühlen solle.
18.03.2021 - 22:50 Uhr
Ein guter Beitrag von Oblok
Unsere Gesellschaft entwickelt sich halt auch im Sprachgebrauch weiter. Fräulein sagt heute ja auch keiner mehr.
Wer gerne weiterhin in Stereotypen sprechen möchte und anzügliche Bemerkungen als "lustig" empfindet ist halt ein Ewiggestriger und besser am Altherrenstammtisch als im Fernsehen aufgehoben.
Unsere Gesellschaft entwickelt sich halt auch im Sprachgebrauch weiter. Fräulein sagt heute ja auch keiner mehr.
Wer gerne weiterhin in Stereotypen sprechen möchte und anzügliche Bemerkungen als "lustig" empfindet ist halt ein Ewiggestriger und besser am Altherrenstammtisch als im Fernsehen aufgehoben.
06.04.2021 - 17:54 Uhr
Hallo Hannoveraner und Fans,
Wenn man ein Fazit nach 2 Jahren ziehen darf, dann ist das leider ein bescheidener Trainer. In Polen dachte man, nachdem er einige Jahre in Deutschland verbracht hat, dass er ein bisschen was von der "deutschen Fußballschule" mitnimmt und Lech Poznan auf ein höheres Niveau hievt aber war nicht so.
Anfangs wurde sein Spielstil noch gelobt. "#ZurawBall" kursierte halb-ernst-halb-ironisch durch die sozialen Netzwerke. Sein Spiel, welches Stark vom Außenspiel abhängig war (4-4-1-1, 4-2-3-1), war irgendwann entzaubert. Davor konnte man sich, wie im Bericht erwähnt, endlich mal wieder für die EL qualifizieren. Unspektakulär aber irgendwie solide. Ergebnisfußball.
Die EL-Gruppenphase war unglücklich, weil man mit Benfica und den Rangers zwei richtige Schwergewichte in die Gruppe zugelost bekommen hat. Man hat in den ersten 3 Gruppenspieltagen anständig gespielt aber dann doch nur 1 mal gewonnnen und 2 mal verloren. Parallel dazu lief es in der Liga auch nicht gut.
Den Vogel abgeschossen hat die Entscheidung, gegen Benfica die Stammkräfte zu schonen um gegen den damaligen Tabellenletzten nicht zu verlieren. Das kam bei den Fans und halb Fußballpolen überhaupt nicht gut an. Da wartet man Jahre um sich endlich wieder auf der europäischen Bühne zu präsentieren und dann schickt er die Reserve aufs Feld...
Zudem auch einige komische Personalentscheidungen:
Er hat ständig den schwachen Karlo Muhar aufgestellt, obwohl man mit Jakub Moder ein großes Talent in seinen eigenen Reihen hatte. Es ging so weit, dass die Fans sogar eine Petition gestartet haben, damit Zuraw Moder endlich aufstellt. Binnen 1 Jahr wurde Moder zum Stammspieler, wechselte für die Rekordablöse von 11M€ nach England und debütierte für die Nationalmannschaft.
Ok, dass er einigen Jungen Spielzeit gab, ist lobenswert. Der eben erwähnte Moder, Puchacz, Kaminski oder Skoras feierten ihre Debüts/schafften ihren Durchbruch. Es wäre aber auch sehr fahrlässig, das nicht zu tun, denn Lech Poznan hat die beste Jugendakademie Polens. Manche Spieler waren eigentlich No-Brainer, er musste aber trotzdem "zu seinem Glück" gezwungen werden.
Auch die Transfers waren sehr durchschnittlich. Bis auf Ishak und Johansson (beides Ex-Bundesligaspieler) hat keiner überzeugt. Es wurden sogar dem talentierten Stürmer Szymczak irgendwelche geliehenen Stümer vor die Nase gesetzt, deren Leihe im Winter beendet wurde.
Gut, da trifft ihm jetzt weniger die Schuld, denn dafür sind auch andere aus dem Verein beteiligt aber wirkliche Bäume rausgerissen hat Zuraw nicht.
Ein sehr statisches Spiel (wenn die Außen gut verteidigt werden) und von individuellen Leistungen abhängig. Damit hat er keine Werbung fürs Ausland gemacht. In Polen wird er sicher noch einige Stationen abklappern. Spricht also nicht für den polnischen Fußball.
Wenn man ein Fazit nach 2 Jahren ziehen darf, dann ist das leider ein bescheidener Trainer. In Polen dachte man, nachdem er einige Jahre in Deutschland verbracht hat, dass er ein bisschen was von der "deutschen Fußballschule" mitnimmt und Lech Poznan auf ein höheres Niveau hievt aber war nicht so.
Anfangs wurde sein Spielstil noch gelobt. "#ZurawBall" kursierte halb-ernst-halb-ironisch durch die sozialen Netzwerke. Sein Spiel, welches Stark vom Außenspiel abhängig war (4-4-1-1, 4-2-3-1), war irgendwann entzaubert. Davor konnte man sich, wie im Bericht erwähnt, endlich mal wieder für die EL qualifizieren. Unspektakulär aber irgendwie solide. Ergebnisfußball.
Die EL-Gruppenphase war unglücklich, weil man mit Benfica und den Rangers zwei richtige Schwergewichte in die Gruppe zugelost bekommen hat. Man hat in den ersten 3 Gruppenspieltagen anständig gespielt aber dann doch nur 1 mal gewonnnen und 2 mal verloren. Parallel dazu lief es in der Liga auch nicht gut.
Den Vogel abgeschossen hat die Entscheidung, gegen Benfica die Stammkräfte zu schonen um gegen den damaligen Tabellenletzten nicht zu verlieren. Das kam bei den Fans und halb Fußballpolen überhaupt nicht gut an. Da wartet man Jahre um sich endlich wieder auf der europäischen Bühne zu präsentieren und dann schickt er die Reserve aufs Feld...
Zudem auch einige komische Personalentscheidungen:
Er hat ständig den schwachen Karlo Muhar aufgestellt, obwohl man mit Jakub Moder ein großes Talent in seinen eigenen Reihen hatte. Es ging so weit, dass die Fans sogar eine Petition gestartet haben, damit Zuraw Moder endlich aufstellt. Binnen 1 Jahr wurde Moder zum Stammspieler, wechselte für die Rekordablöse von 11M€ nach England und debütierte für die Nationalmannschaft.
Ok, dass er einigen Jungen Spielzeit gab, ist lobenswert. Der eben erwähnte Moder, Puchacz, Kaminski oder Skoras feierten ihre Debüts/schafften ihren Durchbruch. Es wäre aber auch sehr fahrlässig, das nicht zu tun, denn Lech Poznan hat die beste Jugendakademie Polens. Manche Spieler waren eigentlich No-Brainer, er musste aber trotzdem "zu seinem Glück" gezwungen werden.
Auch die Transfers waren sehr durchschnittlich. Bis auf Ishak und Johansson (beides Ex-Bundesligaspieler) hat keiner überzeugt. Es wurden sogar dem talentierten Stürmer Szymczak irgendwelche geliehenen Stümer vor die Nase gesetzt, deren Leihe im Winter beendet wurde.
Gut, da trifft ihm jetzt weniger die Schuld, denn dafür sind auch andere aus dem Verein beteiligt aber wirkliche Bäume rausgerissen hat Zuraw nicht.
Ein sehr statisches Spiel (wenn die Außen gut verteidigt werden) und von individuellen Leistungen abhängig. Damit hat er keine Werbung fürs Ausland gemacht. In Polen wird er sicher noch einige Stationen abklappern. Spricht also nicht für den polnischen Fußball.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von g-eazy am 06.04.2021 um 17:56 Uhr bearbeitet
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