Was macht eigentlich...?
13.02.2005 - 23:16 Uhr
13.03.2021 - 18:56 Uhr
Zitat von Red_Nax
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Der Thomalla Spruch war unangebracht. Wichtig, dass es hierzu Diskussionen gab und wichtig, dass man das thematisiert. Für mich aber kein Grund jemanden zu entlassen.
Dahlmann spricht halt sehr bildlich. Ist halt die alte Schule und hatte für mich Charakter. Ist natürlich dann kein Freifahrtsschein für ungemessene Sprüche. Aber da rutscht natürlich mal eher ein Spruch raus, der nicht so gemeint ist. Ich bin mir sicher, dass er Japaner nicht als Gegenstand bezeichnen wollte, sondern "Land des Sushis" meinte.
Zitat von Red_Nax
Der wichtigste Punkt ist hierbei aber, dass „wir Deutschen“ gar nicht festlegen dürfen, was ein ausländischer Staatsbürger als Beleidigung zu empfinden hat und was nicht.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden dürfen und manche empfinden „Sprüche“ sensibler und manch anderen ist es relativ egal.
Dennoch können und sollten „wir“ kaum bewerten, ob diese Äußerung für jemand anderes eine Beleidigung ist oder nicht und schon gar nicht bestimmen, was okay ist und was nicht.
Der wichtigste Punkt ist hierbei aber, dass „wir Deutschen“ gar nicht festlegen dürfen, was ein ausländischer Staatsbürger als Beleidigung zu empfinden hat und was nicht.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden dürfen und manche empfinden „Sprüche“ sensibler und manch anderen ist es relativ egal.
Dennoch können und sollten „wir“ kaum bewerten, ob diese Äußerung für jemand anderes eine Beleidigung ist oder nicht und schon gar nicht bestimmen, was okay ist und was nicht.
Absolut richtig. Deshalb verstehe ich die Empörung ja nicht. Den diese kommt eben nicht von Japanern. Hab zumindest keinen Aufschrei aus der japanischen Community entnommen. Nein es sind Leute wie du, die sich darüber aufregen, obwohl sich doch angeblich gar nicht bewerten können, was eine Beleidigung ist und was nicht.
Da fällt eine Spruch im Bezug auf eine andere Ethnie als wir, die allerdings gar nicht Gegenstand systematischer Unterdrückung war, was eigentlich genau die Definition von Rassismus ist und alle schreien auf.
Und im Gegensatz zu irgendwelchen Diskussionen über Rassismus bezüglich Hautfarben, kann ich das hier als "alter weißer priviligierter Mann" nachvollziehen wie beleidigend der Spruch ist, weil dieser halt genauso auf mich bezogen mit "Land der Brezeln, Weißwürste, Autos oder sonstigem" funktioniert.
Zitat von Footballive22
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Ich find's zum Kotzen. Da werden mittlerweile Existenzen zerstört. Man muss auch das Recht haben Fehler zu begehen. Er hat weder den Holocaust geleugnet, noch irgendwelchen sonstigen verfassungswidrigen Bullshit gelabert. Aber sich auf gewissen Plattformen ein Übergewicht an Empörern gibt, reicht es aus um jemanden aus seinen Job zu entlassen.
Versteh mich nicht falsch: Natürlich gehört das zum demokratischen Diskurs. Und natürlich sollte keiner wiederholt frauenfeindlichen und rassistischen Bullshit labern. Aber bei Dahlmann werden sich 2 Aussagen aus was weiß ich wie vielen Minuten Moderation rausgesucht. Dafür soll man ihn kritisieren können und er muss sich dafür entschuldigen können. Du kannst aber nicht behaupten, dass Dahlmann hier systematisch unangebrachte Sprüche in seiner Moderation unterbringt!
Wenn man aber mittlerweile so dünnhäutig ist, dass solche Aussagen zur Entlassung führen, dann ist das für mich einfach unfassbar meinungsmanipulierend und ja, sogar undemokratisch.
Ich find diese drastische Konsequenz von Ausrutschern in der heutigen Zeit echt extrem. Da sollten wir als 96er durch die Enke Thematik doch sensibler sein? Oder bin ich auch einfach nur ein "privilegierter weißer dummer uneinsichtiger Mann, der Altagsrassismus und -sexismus dultet"? Wenn ja klärt mich bitte auf.
13.03.2021 - 19:06 Uhr
Zitat von thHannover96
Der Thomalla Spruch war unangebracht. Wichtig, dass es hierzu Diskussionen gab und wichtig, dass man das thematisiert. Für mich aber kein Grund jemanden zu entlassen.
Dahlmann spricht halt sehr bildlich. Ist halt die alte Schule und hatte für mich Charakter. Ist natürlich dann kein Freifahrtsschein für ungemessene Sprüche. Aber da rutscht natürlich mal eher ein Spruch raus, der nicht so gemeint ist. Ich bin mir sicher, dass er Japaner nicht als Gegenstand bezeichnen wollte, sondern "Land des Sushis" meinte.
Absolut richtig. Deshalb verstehe ich die Empörung ja nicht. Den diese kommt eben nicht von Japanern. Hab zumindest keinen Aufschrei aus der japanischen Community entnommen. Nein es sind Leute wie du, die sich darüber aufregen, obwohl sich doch angeblich gar nicht bewerten können, was eine Beleidigung ist und was nicht.
Da fällt eine Spruch im Bezug auf eine andere Ethnie als wir, die allerdings gar nicht Gegenstand systematischer Unterdrückung war, was eigentlich genau die Definition von Rassismus ist und alle schreien auf.
Und im Gegensatz zu irgendwelchen Diskussionen über Rassismus bezüglich Hautfarben, kann ich das hier als "alter weißer priviligierter Mann" nachvollziehen wie beleidigend der Spruch ist, weil dieser halt genauso auf mich bezogen mit "Land der Brezeln, Weißwürste, Autos oder sonstigem" funktioniert.
Ich find's zum Kotzen. Da werden mittlerweile Existenzen zerstört. Man muss auch das Recht haben Fehler zu begehen. Er hat weder den Holocaust geleugnet, noch irgendwelchen sonstigen verfassungswidrigen Bullshit gelabert. Aber sich auf gewissen Plattformen ein Übergewicht an Empörern gibt, reicht es aus um jemanden aus seinen Job zu entlassen.
Versteh mich nicht falsch: Natürlich gehört das zum demokratischen Diskurs. Und natürlich sollte keiner wiederholt frauenfeindlichen und rassistischen Bullshit labern. Aber bei Dahlmann werden sich 2 Aussagen aus was weiß ich wie vielen Minuten Moderation rausgesucht. Dafür soll man ihn kritisieren können und er muss sich dafür entschuldigen können. Du kannst aber nicht behaupten, dass Dahlmann hier systematisch unangebrachte Sprüche in seiner Moderation unterbringt!
Wenn man aber mittlerweile so dünnhäutig ist, dass solche Aussagen zur Entlassung führen, dann ist das für mich einfach unfassbar meinungsmanipulierend und ja, sogar undemokratisch.
Ich find diese drastische Konsequenz von Ausrutschern in der heutigen Zeit echt extrem. Da sollten wir als 96er durch die Enke Thematik doch sensibler sein? Oder bin ich auch einfach nur ein "privilegierter weißer dummer uneinsichtiger Mann, der Altagsrassismus und -sexismus dultet"? Wenn ja klärt mich bitte auf.
Zitat von Red_Nax
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Der Thomalla Spruch war unangebracht. Wichtig, dass es hierzu Diskussionen gab und wichtig, dass man das thematisiert. Für mich aber kein Grund jemanden zu entlassen.
Dahlmann spricht halt sehr bildlich. Ist halt die alte Schule und hatte für mich Charakter. Ist natürlich dann kein Freifahrtsschein für ungemessene Sprüche. Aber da rutscht natürlich mal eher ein Spruch raus, der nicht so gemeint ist. Ich bin mir sicher, dass er Japaner nicht als Gegenstand bezeichnen wollte, sondern "Land des Sushis" meinte.
Zitat von Red_Nax
Der wichtigste Punkt ist hierbei aber, dass „wir Deutschen“ gar nicht festlegen dürfen, was ein ausländischer Staatsbürger als Beleidigung zu empfinden hat und was nicht.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden dürfen und manche empfinden „Sprüche“ sensibler und manch anderen ist es relativ egal.
Dennoch können und sollten „wir“ kaum bewerten, ob diese Äußerung für jemand anderes eine Beleidigung ist oder nicht und schon gar nicht bestimmen, was okay ist und was nicht.
Der wichtigste Punkt ist hierbei aber, dass „wir Deutschen“ gar nicht festlegen dürfen, was ein ausländischer Staatsbürger als Beleidigung zu empfinden hat und was nicht.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden dürfen und manche empfinden „Sprüche“ sensibler und manch anderen ist es relativ egal.
Dennoch können und sollten „wir“ kaum bewerten, ob diese Äußerung für jemand anderes eine Beleidigung ist oder nicht und schon gar nicht bestimmen, was okay ist und was nicht.
Absolut richtig. Deshalb verstehe ich die Empörung ja nicht. Den diese kommt eben nicht von Japanern. Hab zumindest keinen Aufschrei aus der japanischen Community entnommen. Nein es sind Leute wie du, die sich darüber aufregen, obwohl sich doch angeblich gar nicht bewerten können, was eine Beleidigung ist und was nicht.
Da fällt eine Spruch im Bezug auf eine andere Ethnie als wir, die allerdings gar nicht Gegenstand systematischer Unterdrückung war, was eigentlich genau die Definition von Rassismus ist und alle schreien auf.
Und im Gegensatz zu irgendwelchen Diskussionen über Rassismus bezüglich Hautfarben, kann ich das hier als "alter weißer priviligierter Mann" nachvollziehen wie beleidigend der Spruch ist, weil dieser halt genauso auf mich bezogen mit "Land der Brezeln, Weißwürste, Autos oder sonstigem" funktioniert.
Zitat von Footballive22
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Ich find's zum Kotzen. Da werden mittlerweile Existenzen zerstört. Man muss auch das Recht haben Fehler zu begehen. Er hat weder den Holocaust geleugnet, noch irgendwelchen sonstigen verfassungswidrigen Bullshit gelabert. Aber sich auf gewissen Plattformen ein Übergewicht an Empörern gibt, reicht es aus um jemanden aus seinen Job zu entlassen.
Versteh mich nicht falsch: Natürlich gehört das zum demokratischen Diskurs. Und natürlich sollte keiner wiederholt frauenfeindlichen und rassistischen Bullshit labern. Aber bei Dahlmann werden sich 2 Aussagen aus was weiß ich wie vielen Minuten Moderation rausgesucht. Dafür soll man ihn kritisieren können und er muss sich dafür entschuldigen können. Du kannst aber nicht behaupten, dass Dahlmann hier systematisch unangebrachte Sprüche in seiner Moderation unterbringt!
Wenn man aber mittlerweile so dünnhäutig ist, dass solche Aussagen zur Entlassung führen, dann ist das für mich einfach unfassbar meinungsmanipulierend und ja, sogar undemokratisch.
Ich find diese drastische Konsequenz von Ausrutschern in der heutigen Zeit echt extrem. Da sollten wir als 96er durch die Enke Thematik doch sensibler sein? Oder bin ich auch einfach nur ein "privilegierter weißer dummer uneinsichtiger Mann, der Altagsrassismus und -sexismus dultet"? Wenn ja klärt mich bitte auf.
Na ja, ganz so einfach ist das nicht zu verteidigen.
Ja, es stimmt. Zu vieles wird heute zu schnell auf die Goldwaage gelegt. Fakt ist aber auch, Minderheiten und Bevölkerungsteile die früher eher geschwiegen haben gehen heute recht schnell auf die Barrikaden.
Manchmal zu Recht, manchmal zum k.....
Wie auch immer, heute ist der Konsens (gesellschaftlich) vor allem aber politisch nun mal so.
Jemand der in der öffentlichen Wahrnehmung steht muss das wissen und entsprechend sensibel handeln.
Verkauft wird halt immer das Mainstream-Produkt. Wer da nicht mithält fällt halt raus.
13.03.2021 - 19:59 Uhr
Zitat von thHannover96
Der Thomalla Spruch war unangebracht. Wichtig, dass es hierzu Diskussionen gab und wichtig, dass man das thematisiert. Für mich aber kein Grund jemanden zu entlassen.
Dahlmann spricht halt sehr bildlich. Ist halt die alte Schule und hatte für mich Charakter. Ist natürlich dann kein Freifahrtsschein für ungemessene Sprüche. Aber da rutscht natürlich mal eher ein Spruch raus, der nicht so gemeint ist. Ich bin mir sicher, dass er Japaner nicht als Gegenstand bezeichnen wollte, sondern "Land des Sushis" meinte.
Zitat von Red_Nax
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Der Thomalla Spruch war unangebracht. Wichtig, dass es hierzu Diskussionen gab und wichtig, dass man das thematisiert. Für mich aber kein Grund jemanden zu entlassen.
Dahlmann spricht halt sehr bildlich. Ist halt die alte Schule und hatte für mich Charakter. Ist natürlich dann kein Freifahrtsschein für ungemessene Sprüche. Aber da rutscht natürlich mal eher ein Spruch raus, der nicht so gemeint ist. Ich bin mir sicher, dass er Japaner nicht als Gegenstand bezeichnen wollte, sondern "Land des Sushis" meinte.
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Zitat von thHannover96
Ich find's zum Kotzen. Da werden mittlerweile Existenzen zerstört. Man muss auch das Recht haben Fehler zu begehen. Er hat weder den Holocaust geleugnet, noch irgendwelchen sonstigen verfassungswidrigen Bullshit gelabert. Aber sich auf gewissen Plattformen ein Übergewicht an Empörern gibt, reicht es aus um jemanden aus seinen Job zu entlassen.
Versteh mich nicht falsch: Natürlich gehört das zum demokratischen Diskurs. Und natürlich sollte keiner wiederholt frauenfeindlichen und rassistischen Bullshit labern. Aber bei Dahlmann werden sich 2 Aussagen aus was weiß ich wie vielen Minuten Moderation rausgesucht. Dafür soll man ihn kritisieren können und er muss sich dafür entschuldigen können.
Zitat von Footballive22
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Ich find's zum Kotzen. Da werden mittlerweile Existenzen zerstört. Man muss auch das Recht haben Fehler zu begehen. Er hat weder den Holocaust geleugnet, noch irgendwelchen sonstigen verfassungswidrigen Bullshit gelabert. Aber sich auf gewissen Plattformen ein Übergewicht an Empörern gibt, reicht es aus um jemanden aus seinen Job zu entlassen.
Versteh mich nicht falsch: Natürlich gehört das zum demokratischen Diskurs. Und natürlich sollte keiner wiederholt frauenfeindlichen und rassistischen Bullshit labern. Aber bei Dahlmann werden sich 2 Aussagen aus was weiß ich wie vielen Minuten Moderation rausgesucht. Dafür soll man ihn kritisieren können und er muss sich dafür entschuldigen können.
Aber genau hier hakt es doch: Dahlmann hat sich dafür nicht einmal im Ansatz entschuldigt oder auch nur einen Funken Einsicht gezeigt, warum sein Kommentar problematisch sein könnte. Im Gegenteil, auf Instagram beschwert er sich über "soziale Hater" und stilisiert sich als Opfer, ohne sich mit seiner Äußerung irgendwie kritisch auseinanderzusetzen.
Wenn er sich für seinen Kommentar entschuldigt und seinen Fehler eingesehen hätte wäre das für mich eine andere Geschichte. Wenn man etwas anderes gewohnt ist ist die Umstellung auf eine sprachlich sensiblere Gesellschaft sicher nicht einfach und kann einem auch mal ein dummer Spruch rausrutschen. Dann erwarte ich aber, dass man sich damit beschäftigt, ganz besonders als Person die durch Sprache in der Öffentlichkeit ihr Geld verdient, und sich & seine Äußerungen reflektiert, zum Beispiel indem man sich an eine Person oder ein Institut wendet, das sich mit sprachlicher Diskriminierung beschäftigt. Genauso wie Kommentatoren fachlich auf der Höhe des Geschehens bleiben sollten (was sie mMn oft leider auch nicht tun), sollten sie das auch sprachlich tun. Wenn du aber seit 30 Jahren nur deine bestenfalls pseudo-witzigen und schlechtestenfalls diskriminierenden Sprüche runtersagst musst du dich nicht wundern, wenn das dann irgendwann auch berufliche Konsequenzen hat.
Statt sich zu entschuldigen oder zumindest so etwas wie Selbstreflektion zu zeigen stellt Dahlmann seine Entlassung als "Sieg der sozialen Hater über den freien Journalismus" hin. Da kann ich dann auch einfach kein Verständnis mehr empfinden.
Zitat von thHannover96
Du kannst aber nicht behaupten, dass Dahlmann hier systematisch unangebrachte Sprüche in seiner Moderation unterbringt!
Wenn man aber mittlerweile so dünnhäutig ist, dass solche Aussagen zur Entlassung führen, dann ist das für mich einfach unfassbar meinungsmanipulierend und ja, sogar undemokratisch.
Ich find diese drastische Konsequenz von Ausrutschern in der heutigen Zeit echt extrem. Da sollten wir als 96er durch die Enke Thematik doch sensibler sein? Oder bin ich auch einfach nur ein "privilegierter weißer dummer uneinsichtiger Mann, der Altagsrassismus und -sexismus dultet"? Wenn ja klärt mich bitte auf.
Du kannst aber nicht behaupten, dass Dahlmann hier systematisch unangebrachte Sprüche in seiner Moderation unterbringt!
Wenn man aber mittlerweile so dünnhäutig ist, dass solche Aussagen zur Entlassung führen, dann ist das für mich einfach unfassbar meinungsmanipulierend und ja, sogar undemokratisch.
Ich find diese drastische Konsequenz von Ausrutschern in der heutigen Zeit echt extrem. Da sollten wir als 96er durch die Enke Thematik doch sensibler sein? Oder bin ich auch einfach nur ein "privilegierter weißer dummer uneinsichtiger Mann, der Altagsrassismus und -sexismus dultet"? Wenn ja klärt mich bitte auf.
Das würde ich dir sicher nicht unterstellen wollen. Völlig unangebracht finde ich es hingegen, das Ganze irgendwie mit Enke in Verbindung zu bringen.
13.03.2021 - 20:41 Uhr
Zitat von thHannover96
Der Thomalla Spruch war unangebracht. Wichtig, dass es hierzu Diskussionen gab und wichtig, dass man das thematisiert. Für mich aber kein Grund jemanden zu entlassen.
Dahlmann spricht halt sehr bildlich. Ist halt die alte Schule und hatte für mich Charakter. Ist natürlich dann kein Freifahrtsschein für ungemessene Sprüche. Aber da rutscht natürlich mal eher ein Spruch raus, der nicht so gemeint ist. Ich bin mir sicher, dass er Japaner nicht als Gegenstand bezeichnen wollte, sondern "Land des Sushis" meinte.
Absolut richtig. Deshalb verstehe ich die Empörung ja nicht. Den diese kommt eben nicht von Japanern. Hab zumindest keinen Aufschrei aus der japanischen Community entnommen. Nein es sind Leute wie du, die sich darüber aufregen, obwohl sich doch angeblich gar nicht bewerten können, was eine Beleidigung ist und was nicht.
Da fällt eine Spruch im Bezug auf eine andere Ethnie als wir, die allerdings gar nicht Gegenstand systematischer Unterdrückung war, was eigentlich genau die Definition von Rassismus ist und alle schreien auf.
Und im Gegensatz zu irgendwelchen Diskussionen über Rassismus bezüglich Hautfarben, kann ich das hier als "alter weißer priviligierter Mann" nachvollziehen wie beleidigend der Spruch ist, weil dieser halt genauso auf mich bezogen mit "Land der Brezeln, Weißwürste, Autos oder sonstigem" funktioniert.
Ich find's zum Kotzen. Da werden mittlerweile Existenzen zerstört. Man muss auch das Recht haben Fehler zu begehen. Er hat weder den Holocaust geleugnet, noch irgendwelchen sonstigen verfassungswidrigen Bullshit gelabert. Aber sich auf gewissen Plattformen ein Übergewicht an Empörern gibt, reicht es aus um jemanden aus seinen Job zu entlassen.
Versteh mich nicht falsch: Natürlich gehört das zum demokratischen Diskurs. Und natürlich sollte keiner wiederholt frauenfeindlichen und rassistischen Bullshit labern. Aber bei Dahlmann werden sich 2 Aussagen aus was weiß ich wie vielen Minuten Moderation rausgesucht. Dafür soll man ihn kritisieren können und er muss sich dafür entschuldigen können. Du kannst aber nicht behaupten, dass Dahlmann hier systematisch unangebrachte Sprüche in seiner Moderation unterbringt!
Wenn man aber mittlerweile so dünnhäutig ist, dass solche Aussagen zur Entlassung führen, dann ist das für mich einfach unfassbar meinungsmanipulierend und ja, sogar undemokratisch.
Ich find diese drastische Konsequenz von Ausrutschern in der heutigen Zeit echt extrem. Da sollten wir als 96er durch die Enke Thematik doch sensibler sein? Oder bin ich auch einfach nur ein "privilegierter weißer dummer uneinsichtiger Mann, der Altagsrassismus und -sexismus dultet"? Wenn ja klärt mich bitte auf.
Zitat von Red_Nax
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Aber gerade er nach dem Spruch mit Thomalla sollte 3x überlegen, was er von sich gibt
Der Thomalla Spruch war unangebracht. Wichtig, dass es hierzu Diskussionen gab und wichtig, dass man das thematisiert. Für mich aber kein Grund jemanden zu entlassen.
Dahlmann spricht halt sehr bildlich. Ist halt die alte Schule und hatte für mich Charakter. Ist natürlich dann kein Freifahrtsschein für ungemessene Sprüche. Aber da rutscht natürlich mal eher ein Spruch raus, der nicht so gemeint ist. Ich bin mir sicher, dass er Japaner nicht als Gegenstand bezeichnen wollte, sondern "Land des Sushis" meinte.
Zitat von Red_Nax
Der wichtigste Punkt ist hierbei aber, dass „wir Deutschen“ gar nicht festlegen dürfen, was ein ausländischer Staatsbürger als Beleidigung zu empfinden hat und was nicht.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden dürfen und manche empfinden „Sprüche“ sensibler und manch anderen ist es relativ egal.
Dennoch können und sollten „wir“ kaum bewerten, ob diese Äußerung für jemand anderes eine Beleidigung ist oder nicht und schon gar nicht bestimmen, was okay ist und was nicht.
Der wichtigste Punkt ist hierbei aber, dass „wir Deutschen“ gar nicht festlegen dürfen, was ein ausländischer Staatsbürger als Beleidigung zu empfinden hat und was nicht.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden dürfen und manche empfinden „Sprüche“ sensibler und manch anderen ist es relativ egal.
Dennoch können und sollten „wir“ kaum bewerten, ob diese Äußerung für jemand anderes eine Beleidigung ist oder nicht und schon gar nicht bestimmen, was okay ist und was nicht.
Absolut richtig. Deshalb verstehe ich die Empörung ja nicht. Den diese kommt eben nicht von Japanern. Hab zumindest keinen Aufschrei aus der japanischen Community entnommen. Nein es sind Leute wie du, die sich darüber aufregen, obwohl sich doch angeblich gar nicht bewerten können, was eine Beleidigung ist und was nicht.
Da fällt eine Spruch im Bezug auf eine andere Ethnie als wir, die allerdings gar nicht Gegenstand systematischer Unterdrückung war, was eigentlich genau die Definition von Rassismus ist und alle schreien auf.
Und im Gegensatz zu irgendwelchen Diskussionen über Rassismus bezüglich Hautfarben, kann ich das hier als "alter weißer priviligierter Mann" nachvollziehen wie beleidigend der Spruch ist, weil dieser halt genauso auf mich bezogen mit "Land der Brezeln, Weißwürste, Autos oder sonstigem" funktioniert.
Zitat von Footballive22
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Cancel Culture heißt für mich letztendlich einfach, dass du eine Verantwortung in deinem Job hast, insbesondere wenn du mit diesem in der Öffentlichkeit stehst. Und wenn du in diesem Job dann eben wiederholt Sch... laberst musst du damit rechnen, dass das irgendwann Konsequenzen hat. Selbst wenn man Dahlmann's Aussage nicht als rassistisch interpretiert, worüber man sicher diskutieren kann, ist sie mindestens unangemessen & respektlos.
Ich find's zum Kotzen. Da werden mittlerweile Existenzen zerstört. Man muss auch das Recht haben Fehler zu begehen. Er hat weder den Holocaust geleugnet, noch irgendwelchen sonstigen verfassungswidrigen Bullshit gelabert. Aber sich auf gewissen Plattformen ein Übergewicht an Empörern gibt, reicht es aus um jemanden aus seinen Job zu entlassen.
Versteh mich nicht falsch: Natürlich gehört das zum demokratischen Diskurs. Und natürlich sollte keiner wiederholt frauenfeindlichen und rassistischen Bullshit labern. Aber bei Dahlmann werden sich 2 Aussagen aus was weiß ich wie vielen Minuten Moderation rausgesucht. Dafür soll man ihn kritisieren können und er muss sich dafür entschuldigen können. Du kannst aber nicht behaupten, dass Dahlmann hier systematisch unangebrachte Sprüche in seiner Moderation unterbringt!
Wenn man aber mittlerweile so dünnhäutig ist, dass solche Aussagen zur Entlassung führen, dann ist das für mich einfach unfassbar meinungsmanipulierend und ja, sogar undemokratisch.
Ich find diese drastische Konsequenz von Ausrutschern in der heutigen Zeit echt extrem. Da sollten wir als 96er durch die Enke Thematik doch sensibler sein? Oder bin ich auch einfach nur ein "privilegierter weißer dummer uneinsichtiger Mann, der Altagsrassismus und -sexismus dultet"? Wenn ja klärt mich bitte auf.
Vielleicht ist Sky ja einfach zu dem Schluss gekommen, dass Dahlmann ein schlechter Fußballkommentator ist. Für mich zeichnet einen guten Kommentator in erster Linie sein Fachwissen und die angemessene Moderation eines Spiels aus. Hier wurde zu Dahlmann schon die Bezeichnung „alte Schule“ genutzt; ich würde sogar sagen „aus der Zeit gefallen“. Für mich ist er ein schlechter Kommentator, da er nichts inhaltliches zum Spiel beiträgt, sondern lieber (wenig gelungene) Altherrenwitze darüber bringt, mit wem er gerne kuscheln will oder wenig gelungene Stammtischwitze raushaut. Man darf dabei auch nicht vergessen: Sky ist kostenpflichtig, dementsprechend besteht auch ein gewisser Anspruch an einer angemessenen Form der Berichterstattung und Moderation.
Wenn ich mir so Dahlmanns Beiträge zu der ganzen Sache angucke, bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass er sich auch ein Stück weit hinter dem Rassismusvorwurf als Strohmannargument versteckt. Denn so wie ich das wahrgenommen habe, war medial eher der Tenor, dass sein Kommentar unangebracht war, nicht unbedingt rassistisch. So ja auch die Pressemitteilung von 96.
Wenn Dahlmann aber ganz ehrlich zu sich selbst wäre würde er feststellen, dass das jetzt mehrfach keine Glanzleistungen waren. Und wenn sich das irgendwann häuft kann man schon in Frage stellen, ob der Beruf eines Fußballkommentators wirklich (noch) das Richtige für ihn ist.
14.03.2021 - 01:00 Uhr
Zitat von chilene
Na ja, ganz so einfach ist das nicht zu verteidigen.
Ja, es stimmt. Zu vieles wird heute zu schnell auf die Goldwaage gelegt. Fakt ist aber auch, Minderheiten und Bevölkerungsteile die früher eher geschwiegen haben gehen heute recht schnell auf die Barrikaden.
Manchmal zu Recht, manchmal zum k.....
Wie auch immer, heute ist der Konsens (gesellschaftlich) vor allem aber politisch nun mal so.
Jemand der in der öffentlichen Wahrnehmung steht muss das wissen und entsprechend sensibel handeln.
Verkauft wird halt immer das Mainstream-Produkt. Wer da nicht mithält fällt halt raus.
Na ja, ganz so einfach ist das nicht zu verteidigen.
Ja, es stimmt. Zu vieles wird heute zu schnell auf die Goldwaage gelegt. Fakt ist aber auch, Minderheiten und Bevölkerungsteile die früher eher geschwiegen haben gehen heute recht schnell auf die Barrikaden.
Manchmal zu Recht, manchmal zum k.....
Wie auch immer, heute ist der Konsens (gesellschaftlich) vor allem aber politisch nun mal so.
Jemand der in der öffentlichen Wahrnehmung steht muss das wissen und entsprechend sensibel handeln.
Verkauft wird halt immer das Mainstream-Produkt. Wer da nicht mithält fällt halt raus.
Und das find ich zum Kotzen. Vertrete diese Meinung oder du hast keinen Platz in der Gesellschaft mehr. Nun ist ein diskriminierender Satz keine Meinung. Aber ich persönlich habe so meine Zweifel, ob der ein oder andere Satz, über den sich so echaufiert wird, tatsächlich diskriminierend ist. Anders wäre das, wenn solche Diskussionen tatsächlich von Betroffenen angestoßen werden. Nun gehören Japaner für mich weder zu einer systematisch diskriminierten oder unterdrückte Ethnie, noch kam der Aufschrei aus einer japanischen Community.
Gefühlt machst du in der heutigen Gesellschaft einen Spruch und wirst direkt aus dieser ausgeschlossen. Dir wird der Job genommen, du wirst in eine politische Ecke gedrängt und wehe du bist nochmal irgendwo zu sehen, dann bekommt der, der dir wieder ein Plattform bietet auch gleich einen Shit-Storm ab.
Zitat von Footballive22
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Für mich ist das Wortklauberei. Ist dir bewusst, dass der Genitiv im Plural korrekt "Land der Sushis" heißt?
Quelle: Duden
GENITIV: singular: des Sushi, Sushis; plural: der Sushis
Auch das ist ein Problem unserer Gesellschaft. Du und andere behauptest zu wissen, dass er Japaner als Gegenstand, als Sushi darstellen wollte. Es kann ja gar nicht anders sein, nach dem Spruch zu Thomalla, dass er hier definitiv eine rassistische Äußerung geträtigt hat. Und dann kommt noch dazu, dass es eine Live-Moderation war! Es wäre was anderes, wenn er diese Formulierung in einem Bericht so gewählt hätte. Da könnte man darüber diskutieren, warum er eine so missverständliche Aussage wählt.
Zitat von Footballive22
Aber genau hier hakt es doch: Dahlmann hat sich dafür nicht einmal im Ansatz entschuldigt oder auch nur einen Funken Einsicht gezeigt, warum sein Kommentar problematisch sein könnte. Im Gegenteil, auf Instagram beschwert er sich über "soziale Hater" und stilisiert sich als Opfer, ohne sich mit seiner Äußerung irgendwie kritisch auseinanderzusetzen.
Aber genau hier hakt es doch: Dahlmann hat sich dafür nicht einmal im Ansatz entschuldigt oder auch nur einen Funken Einsicht gezeigt, warum sein Kommentar problematisch sein könnte. Im Gegenteil, auf Instagram beschwert er sich über "soziale Hater" und stilisiert sich als Opfer, ohne sich mit seiner Äußerung irgendwie kritisch auseinanderzusetzen.
Mir würde es auch sauer aufstoßen, wenn man mich als Rassist beschimpft, wenn ich weiß, dass ich diese Formulierung nicht rassitisch gemeint habe. Und ich sehe da wie gesagt auch keine rassisitsche Beleidigung. Und wenn er sich entschuldigen würde, käme das einem Schuldeingeständnis gleich. Er würde zugeben, das rassistisch gemeint zu haben.
Zitat von Footballive22
Statt sich zu entschuldigen oder zumindest so etwas wie Selbstreflektion zu zeigen stellt Dahlmann seine Entlassung als "Sieg der sozialen Hater über den freien Journalismus" hin. Da kann ich dann auch einfach kein Verständnis mehr empfinden.
Statt sich zu entschuldigen oder zumindest so etwas wie Selbstreflektion zu zeigen stellt Dahlmann seine Entlassung als "Sieg der sozialen Hater über den freien Journalismus" hin. Da kann ich dann auch einfach kein Verständnis mehr empfinden.
Den Kommentar habe ich so auch gelesen und fand' den auch nicht korrekt. Aber anstatt hier den nächsten Skandal zu sehen, würde ich mich mal versuchen in seine Lage zu versetzen. Er fühlt sich ungerecht behandelt und in eine Ecke gedrängt, in die er sich zu unrecht gedrängt fühlt. Da würde ich auch nicht sachlich bleiben.
Zitat von Footballive22
Das würde ich dir sicher nicht unterstellen wollen. Völlig unangebracht finde ich es hingegen, das Ganze irgendwie mit Enke in Verbindung zu bringen.
Das würde ich dir sicher nicht unterstellen wollen. Völlig unangebracht finde ich es hingegen, das Ganze irgendwie mit Enke in Verbindung zu bringen.
Sagst du, nach dem du einen Abriss darüber geschrieben hat, dass sich der moderne Kommentator in einer Live-Sendung einen solchen Fehler nicht mehr erlauben darf und ihm gehört halt die Existenzgrundlage entzogen. Ist halt so!
Zitat von SergioPinto96
Vielleicht ist Sky ja einfach zu dem Schluss gekommen, dass Dahlmann ein schlechter Fußballkommentator ist. Für mich zeichnet einen guten Kommentator in erster Linie sein Fachwissen und die angemessene Moderation eines Spiels aus. Hier wurde zu Dahlmann schon die Bezeichnung „alte Schule“ genutzt; ich würde sogar sagen „aus der Zeit gefallen“. Für mich ist er ein schlechter Kommentator, da er nichts inhaltliches zum Spiel beiträgt, sondern lieber (wenig gelungene) Altherrenwitze darüber bringt, mit wem er gerne kuscheln will oder wenig gelungene Stammtischwitze raushaut. Man darf dabei auch nicht vergessen: Sky ist kostenpflichtig, dementsprechend besteht auch ein gewisser Anspruch an einer angemessenen Form der Berichterstattung und Moderation.
Vielleicht ist Sky ja einfach zu dem Schluss gekommen, dass Dahlmann ein schlechter Fußballkommentator ist. Für mich zeichnet einen guten Kommentator in erster Linie sein Fachwissen und die angemessene Moderation eines Spiels aus. Hier wurde zu Dahlmann schon die Bezeichnung „alte Schule“ genutzt; ich würde sogar sagen „aus der Zeit gefallen“. Für mich ist er ein schlechter Kommentator, da er nichts inhaltliches zum Spiel beiträgt, sondern lieber (wenig gelungene) Altherrenwitze darüber bringt, mit wem er gerne kuscheln will oder wenig gelungene Stammtischwitze raushaut. Man darf dabei auch nicht vergessen: Sky ist kostenpflichtig, dementsprechend besteht auch ein gewisser Anspruch an einer angemessenen Form der Berichterstattung und Moderation.
Ja mag sein. Wäre ja auch in Ordnung wenn sein Vertrag einfach auslaufen würde. Er wurde aber weggecancelt und darf ab sofort gar nicht mehr moderieren. Komischer Zufall, dass diese Erkenntnis nach 30 Jahren Moderation jetzt genau nach diesem Vorfall kommt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von thHannover96 am 14.03.2021 um 01:12 Uhr bearbeitet
14.03.2021 - 03:37 Uhr
Zitat von thHannover96
Gefühlt machst du in der heutigen Gesellschaft einen Spruch und wirst direkt aus dieser ausgeschlossen. Dir wird der Job genommen, du wirst in eine politische Ecke gedrängt und wehe du bist nochmal irgendwo zu sehen, dann bekommt der, der dir wieder ein Plattform bietet auch gleich einen Shit-Storm ab.
Gefühlt machst du in der heutigen Gesellschaft einen Spruch und wirst direkt aus dieser ausgeschlossen. Dir wird der Job genommen, du wirst in eine politische Ecke gedrängt und wehe du bist nochmal irgendwo zu sehen, dann bekommt der, der dir wieder ein Plattform bietet auch gleich einen Shit-Storm ab.
Dafür, dass man aus der heutigen Gesellschaft ausgeschlossen wird, erhält Dahlmann noch ganz schön viel Zuspruch. Und wo und von wem wurde Dahlmann denn in eine politische Ecke gedrängt?
Zitat von thHannover96
Für mich ist das Wortklauberei. Ist dir bewusst, dass der Genitiv im Plural korrekt "Land der Sushis" heißt?
GENITIV: singular: des Sushi, Sushis; plural: der Sushis
Auch das ist ein Problem unserer Gesellschaft. Du und andere behauptest zu wissen, dass er Japaner als Gegenstand, als Sushi darstellen wollte. Es kann ja gar nicht anders sein, nach dem Spruch zu Thomalla, dass er hier definitiv eine rassistische Äußerung geträtigt hat. Und dann kommt noch dazu, dass es eine Live-Moderation war! Es wäre was anderes, wenn er diese Formulierung in einem Bericht so gewählt hätte. Da könnte man darüber diskutieren, warum er eine so missverständliche Aussage wählt.
Zitat von Footballive22
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Für mich ist das Wortklauberei. Ist dir bewusst, dass der Genitiv im Plural korrekt "Land der Sushis" heißt?
Quelle: Duden
GENITIV: singular: des Sushi, Sushis; plural: der Sushis
Auch das ist ein Problem unserer Gesellschaft. Du und andere behauptest zu wissen, dass er Japaner als Gegenstand, als Sushi darstellen wollte. Es kann ja gar nicht anders sein, nach dem Spruch zu Thomalla, dass er hier definitiv eine rassistische Äußerung geträtigt hat. Und dann kommt noch dazu, dass es eine Live-Moderation war! Es wäre was anderes, wenn er diese Formulierung in einem Bericht so gewählt hätte. Da könnte man darüber diskutieren, warum er eine so missverständliche Aussage wählt.
Vom gleichnamigen Genitiv Plural habe ich diese Tage im Rahmen der Dahlmann-Diskussion auch gelesen, ist mir also inzwischen bewusst - ich bezweifle nur, dass das Dahlmann zum Zeitpunkt seines Kommentars so wusste und angewendet hat. Ich behaupte auch gar nichts zu wissen - ich vermute es nur, und nachdem Dahlmann nicht das erste mal negativ aufgefallen ist gebe ich ihm eben nicht mehr den benefit of the doubt, den du ihm gibst.
Wenn man in einer Live-Moderation eine dumme Formulierung wählt und sich dafür direkt oder zumindest im Nachhinein entschuldigt - okay, passiert. Nur von einer Entschuldigung ist wie gesagt kein Wort zu lesen.
Zitat von thHannover96
Mir würde es auch sauer aufstoßen, wenn man mich als Rassist beschimpft, wenn ich weiß, dass ich diese Formulierung nicht rassitisch gemeint habe. Und ich sehe da wie gesagt auch keine rassisitsche Beleidigung. Und wenn er sich entschuldigen würde, käme das einem Schuldeingeständnis gleich. Er würde zugeben, das rassistisch gemeint zu haben.
Zitat von Footballive22
Aber genau hier hakt es doch: Dahlmann hat sich dafür nicht einmal im Ansatz entschuldigt oder auch nur einen Funken Einsicht gezeigt, warum sein Kommentar problematisch sein könnte. Im Gegenteil, auf Instagram beschwert er sich über "soziale Hater" und stilisiert sich als Opfer, ohne sich mit seiner Äußerung irgendwie kritisch auseinanderzusetzen.
Aber genau hier hakt es doch: Dahlmann hat sich dafür nicht einmal im Ansatz entschuldigt oder auch nur einen Funken Einsicht gezeigt, warum sein Kommentar problematisch sein könnte. Im Gegenteil, auf Instagram beschwert er sich über "soziale Hater" und stilisiert sich als Opfer, ohne sich mit seiner Äußerung irgendwie kritisch auseinanderzusetzen.
Mir würde es auch sauer aufstoßen, wenn man mich als Rassist beschimpft, wenn ich weiß, dass ich diese Formulierung nicht rassitisch gemeint habe. Und ich sehe da wie gesagt auch keine rassisitsche Beleidigung. Und wenn er sich entschuldigen würde, käme das einem Schuldeingeständnis gleich. Er würde zugeben, das rassistisch gemeint zu haben.
Mit einer Entschuldigung würde er einfach nur zugeben, dass er in dem Moment einen dummen und (aus Versehen) diskriminierenden Kommentar geäußert und das im Nachhinein eingesehen hat. Das hat er aber nicht und scheint nicht einmal ansatzweise zu hinterfragen, warum sein Kommentar problematisch war.
Zitat von thHannover96
Den Kommentar habe ich so auch gelesen und fand' den auch nicht korrekt. Aber anstatt hier den nächsten Skandal zu sehen, würde ich mich mal versuchen in seine Lage zu versetzen. Er fühlt sich ungerecht behandelt und in eine Ecke gedrängt, in die er sich zu unrecht gedrängt fühlt. Da würde ich auch nicht sachlich bleiben.
Zitat von Footballive22
Statt sich zu entschuldigen oder zumindest so etwas wie Selbstreflektion zu zeigen stellt Dahlmann seine Entlassung als "Sieg der sozialen Hater über den freien Journalismus" hin. Da kann ich dann auch einfach kein Verständnis mehr empfinden.
Statt sich zu entschuldigen oder zumindest so etwas wie Selbstreflektion zu zeigen stellt Dahlmann seine Entlassung als "Sieg der sozialen Hater über den freien Journalismus" hin. Da kann ich dann auch einfach kein Verständnis mehr empfinden.
Den Kommentar habe ich so auch gelesen und fand' den auch nicht korrekt. Aber anstatt hier den nächsten Skandal zu sehen, würde ich mich mal versuchen in seine Lage zu versetzen. Er fühlt sich ungerecht behandelt und in eine Ecke gedrängt, in die er sich zu unrecht gedrängt fühlt. Da würde ich auch nicht sachlich bleiben.
Dass man sich gegen Vorwürfe wehren will, die man unberechtigt bis beleidigend findet: vollkommen verständlich. In seiner Position die große Opferkeule zu schwingen und sämtliche Kritik als Hate abzustempeln: nicht so toll.
Zitat von thHannover96
Sagst du, nach dem du einen Abriss darüber geschrieben hat, dass sich der moderne Kommentator in einer Live-Sendung einen solchen Fehler nicht mehr erlauben darf und ihm gehört halt die Existenzgrundlage entzogen. Ist halt so!
Zitat von Footballive22
Das würde ich dir sicher nicht unterstellen wollen. Völlig unangebracht finde ich es hingegen, das Ganze irgendwie mit Enke in Verbindung zu bringen.
Das würde ich dir sicher nicht unterstellen wollen. Völlig unangebracht finde ich es hingegen, das Ganze irgendwie mit Enke in Verbindung zu bringen.
Sagst du, nach dem du einen Abriss darüber geschrieben hat, dass sich der moderne Kommentator in einer Live-Sendung einen solchen Fehler nicht mehr erlauben darf und ihm gehört halt die Existenzgrundlage entzogen. Ist halt so!
Vielleicht liest du dir meinen Beitrag noch einmal durch, du übertreibst hier gerade völlig. Weder habe ich geschrieben, dass einem Kommentator so ein Fehler nicht einmal passieren darf, noch habe ich geschrieben, dass ihm die Existenzgrundlage entzogen gehört. Ich glaube, dass Dahlmann nach 30 Jahren als Kommentator nicht am Hungertuch nagen muss, weil er 3 Monate vor Vertragsende gehen muss. Und ich glaube vor allem, dass tagtäglich Leute für weit weniger entlassen werden, dass sie teilweise überhaupt nichts dafür können, als wenn sie während ihrer (Öffentlichkeits-) Arbeit einen saudummen und diskriminierenden Spruch losgelassen haben und sich danach weder dafür entschuldigt noch hinterfragt haben.
Das Ganze dann noch mit Enke zu vermischen finde ich persönlich ziemlich daneben. Nicht nur weil man der Krankheit Depressionen damit nicht gerecht wird, sondern weil man damit ein trauriges Ereignis, das mit der Diskussion um Dahlmann keineswegs in Verbindung steht, für seine Argumentation benutzt.
Was wäre denn für dich eine passende Reaktion und Konsequenz auf Dahlmanns Kommentator und die darauffolgende fehlende Entschuldigung gewesen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Footballive22 am 14.03.2021 um 03:40 Uhr bearbeitet
14.03.2021 - 14:28 Uhr
Meinungsfreiheit bedeutet nicht Freiheit von Konsequenzen und auch nicht Freiheit vor potenziellem Widerspruch. Wer sich öffentlich äußert, muss also mit den Konsequenzen leben, so wie Dahlmann nun tun muss. Als damals irgendwelche Leute ihren Job verloren haben, weil sie sich hetzerisch über Flüchtlinge geäußert hat, dann war das auch nur folgerichtig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fumor65 am 14.03.2021 um 14:32 Uhr bearbeitet
15.03.2021 - 09:48 Uhr
Zitat von Footballive22
Dafür, dass man aus der heutigen Gesellschaft ausgeschlossen wird, erhält Dahlmann noch ganz schön viel Zuspruch. Und wo und von wem wurde Dahlmann denn in eine politische Ecke gedrängt?
Vom gleichnamigen Genitiv Plural habe ich diese Tage im Rahmen der Dahlmann-Diskussion auch gelesen, ist mir also inzwischen bewusst - ich bezweifle nur, dass das Dahlmann zum Zeitpunkt seines Kommentars so wusste und angewendet hat. Ich behaupte auch gar nichts zu wissen - ich vermute es nur, und nachdem Dahlmann nicht das erste mal negativ aufgefallen ist gebe ich ihm eben nicht mehr den benefit of the doubt, den du ihm gibst.
Zitat von thHannover96
Gefühlt machst du in der heutigen Gesellschaft einen Spruch und wirst direkt aus dieser ausgeschlossen. Dir wird der Job genommen, du wirst in eine politische Ecke gedrängt und wehe du bist nochmal irgendwo zu sehen, dann bekommt der, der dir wieder ein Plattform bietet auch gleich einen Shit-Storm ab.
Gefühlt machst du in der heutigen Gesellschaft einen Spruch und wirst direkt aus dieser ausgeschlossen. Dir wird der Job genommen, du wirst in eine politische Ecke gedrängt und wehe du bist nochmal irgendwo zu sehen, dann bekommt der, der dir wieder ein Plattform bietet auch gleich einen Shit-Storm ab.
Dafür, dass man aus der heutigen Gesellschaft ausgeschlossen wird, erhält Dahlmann noch ganz schön viel Zuspruch. Und wo und von wem wurde Dahlmann denn in eine politische Ecke gedrängt?
Zitat von thHannover96
Für mich ist das Wortklauberei. Ist dir bewusst, dass der Genitiv im Plural korrekt "Land der Sushis" heißt?
GENITIV: singular: des Sushi, Sushis; plural: der Sushis
Auch das ist ein Problem unserer Gesellschaft. Du und andere behauptest zu wissen, dass er Japaner als Gegenstand, als Sushi darstellen wollte. Es kann ja gar nicht anders sein, nach dem Spruch zu Thomalla, dass er hier definitiv eine rassistische Äußerung geträtigt hat. Und dann kommt noch dazu, dass es eine Live-Moderation war! Es wäre was anderes, wenn er diese Formulierung in einem Bericht so gewählt hätte. Da könnte man darüber diskutieren, warum er eine so missverständliche Aussage wählt.
Zitat von Footballive22
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Für mich ist das Wortklauberei. Ist dir bewusst, dass der Genitiv im Plural korrekt "Land der Sushis" heißt?
Quelle: Duden
GENITIV: singular: des Sushi, Sushis; plural: der Sushis
Auch das ist ein Problem unserer Gesellschaft. Du und andere behauptest zu wissen, dass er Japaner als Gegenstand, als Sushi darstellen wollte. Es kann ja gar nicht anders sein, nach dem Spruch zu Thomalla, dass er hier definitiv eine rassistische Äußerung geträtigt hat. Und dann kommt noch dazu, dass es eine Live-Moderation war! Es wäre was anderes, wenn er diese Formulierung in einem Bericht so gewählt hätte. Da könnte man darüber diskutieren, warum er eine so missverständliche Aussage wählt.
Vom gleichnamigen Genitiv Plural habe ich diese Tage im Rahmen der Dahlmann-Diskussion auch gelesen, ist mir also inzwischen bewusst - ich bezweifle nur, dass das Dahlmann zum Zeitpunkt seines Kommentars so wusste und angewendet hat. Ich behaupte auch gar nichts zu wissen - ich vermute es nur, und nachdem Dahlmann nicht das erste mal negativ aufgefallen ist gebe ich ihm eben nicht mehr den benefit of the doubt, den du ihm gibst.
Wow! Ich will mich jetzt nicht in die ganze Diskussion einmischen. Von "benefit of the doubt" - warum sprechen wir nicht einfach von Vertrauensvorschuss - zu sprechen, wenn dir durchaus bewusst ist, dass es den Genetiv Plural gibt. Dann zu behaupten Dahlmann wäre das nicht bewusst gewesen, ist auch ein hartes Stück...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mighty-Cub96 am 15.03.2021 um 09:49 Uhr bearbeitet
15.03.2021 - 10:16 Uhr
Zitat von Mighty-Cub96
Wow! Ich will mich jetzt nicht in die ganze Diskussion einmischen. Von "benefit of the doubt" - warum sprechen wir nicht einfach von Vertrauensvorschuss - zu sprechen, wenn dir durchaus bewusst ist, dass es den Genetiv Plural gibt. Dann zu behaupten Dahlmann wäre das nicht bewusst gewesen, ist auch ein hartes Stück...
Zitat von Footballive22
Dafür, dass man aus der heutigen Gesellschaft ausgeschlossen wird, erhält Dahlmann noch ganz schön viel Zuspruch. Und wo und von wem wurde Dahlmann denn in eine politische Ecke gedrängt?
Vom gleichnamigen Genitiv Plural habe ich diese Tage im Rahmen der Dahlmann-Diskussion auch gelesen, ist mir also inzwischen bewusst - ich bezweifle nur, dass das Dahlmann zum Zeitpunkt seines Kommentars so wusste und angewendet hat. Ich behaupte auch gar nichts zu wissen - ich vermute es nur, und nachdem Dahlmann nicht das erste mal negativ aufgefallen ist gebe ich ihm eben nicht mehr den benefit of the doubt, den du ihm gibst.
Zitat von thHannover96
Gefühlt machst du in der heutigen Gesellschaft einen Spruch und wirst direkt aus dieser ausgeschlossen. Dir wird der Job genommen, du wirst in eine politische Ecke gedrängt und wehe du bist nochmal irgendwo zu sehen, dann bekommt der, der dir wieder ein Plattform bietet auch gleich einen Shit-Storm ab.
Gefühlt machst du in der heutigen Gesellschaft einen Spruch und wirst direkt aus dieser ausgeschlossen. Dir wird der Job genommen, du wirst in eine politische Ecke gedrängt und wehe du bist nochmal irgendwo zu sehen, dann bekommt der, der dir wieder ein Plattform bietet auch gleich einen Shit-Storm ab.
Dafür, dass man aus der heutigen Gesellschaft ausgeschlossen wird, erhält Dahlmann noch ganz schön viel Zuspruch. Und wo und von wem wurde Dahlmann denn in eine politische Ecke gedrängt?
Zitat von thHannover96
Für mich ist das Wortklauberei. Ist dir bewusst, dass der Genitiv im Plural korrekt "Land der Sushis" heißt?
GENITIV: singular: des Sushi, Sushis; plural: der Sushis
Auch das ist ein Problem unserer Gesellschaft. Du und andere behauptest zu wissen, dass er Japaner als Gegenstand, als Sushi darstellen wollte. Es kann ja gar nicht anders sein, nach dem Spruch zu Thomalla, dass er hier definitiv eine rassistische Äußerung geträtigt hat. Und dann kommt noch dazu, dass es eine Live-Moderation war! Es wäre was anderes, wenn er diese Formulierung in einem Bericht so gewählt hätte. Da könnte man darüber diskutieren, warum er eine so missverständliche Aussage wählt.
Zitat von Footballive22
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Wenn ein Kommentator wiederholt mit dummen Sprüchen auffällt und im Nachhinein nicht einmal schreibt, dass er sich da versprochen hat und das anders meinte, gibt es dann irgendwann eben nicht mehr den "benefit of the doubt", dass er ja eigentlich "Land des Sushis" meinte.
Für mich ist das Wortklauberei. Ist dir bewusst, dass der Genitiv im Plural korrekt "Land der Sushis" heißt?
Quelle: Duden
GENITIV: singular: des Sushi, Sushis; plural: der Sushis
Auch das ist ein Problem unserer Gesellschaft. Du und andere behauptest zu wissen, dass er Japaner als Gegenstand, als Sushi darstellen wollte. Es kann ja gar nicht anders sein, nach dem Spruch zu Thomalla, dass er hier definitiv eine rassistische Äußerung geträtigt hat. Und dann kommt noch dazu, dass es eine Live-Moderation war! Es wäre was anderes, wenn er diese Formulierung in einem Bericht so gewählt hätte. Da könnte man darüber diskutieren, warum er eine so missverständliche Aussage wählt.
Vom gleichnamigen Genitiv Plural habe ich diese Tage im Rahmen der Dahlmann-Diskussion auch gelesen, ist mir also inzwischen bewusst - ich bezweifle nur, dass das Dahlmann zum Zeitpunkt seines Kommentars so wusste und angewendet hat. Ich behaupte auch gar nichts zu wissen - ich vermute es nur, und nachdem Dahlmann nicht das erste mal negativ aufgefallen ist gebe ich ihm eben nicht mehr den benefit of the doubt, den du ihm gibst.
Wow! Ich will mich jetzt nicht in die ganze Diskussion einmischen. Von "benefit of the doubt" - warum sprechen wir nicht einfach von Vertrauensvorschuss - zu sprechen, wenn dir durchaus bewusst ist, dass es den Genetiv Plural gibt. Dann zu behaupten Dahlmann wäre das nicht bewusst gewesen, ist auch ein hartes Stück...
Nennen kann man das Kind wie man will, mir war "benefit of the doubt" eben begrifflicher. Und auch hier wieder: Ich behaupte nichts, ich vermute es. Und ich frage mich, wie viele Leute den Genitiv Plural schon vor der ganzen Diskussion kannten & angewendet haben.
15.03.2021 - 12:25 Uhr
Zitat von Footballive22
Nennen kann man das Kind wie man will, mir war "benefit of the doubt" eben begrifflicher. Und auch hier wieder: Ich behaupte nichts, ich vermute es. Und ich frage mich, wie viele Leute den Genitiv Plural schon vor der ganzen Diskussion kannten & angewendet haben.
Zitat von Mighty-Cub96
Wow! Ich will mich jetzt nicht in die ganze Diskussion einmischen. Von "benefit of the doubt" - warum sprechen wir nicht einfach von Vertrauensvorschuss - zu sprechen, wenn dir durchaus bewusst ist, dass es den Genetiv Plural gibt. Dann zu behaupten Dahlmann wäre das nicht bewusst gewesen, ist auch ein hartes Stück...
Wow! Ich will mich jetzt nicht in die ganze Diskussion einmischen. Von "benefit of the doubt" - warum sprechen wir nicht einfach von Vertrauensvorschuss - zu sprechen, wenn dir durchaus bewusst ist, dass es den Genetiv Plural gibt. Dann zu behaupten Dahlmann wäre das nicht bewusst gewesen, ist auch ein hartes Stück...
Nennen kann man das Kind wie man will, mir war "benefit of the doubt" eben begrifflicher. Und auch hier wieder: Ich behaupte nichts, ich vermute es. Und ich frage mich, wie viele Leute den Genitiv Plural schon vor der ganzen Diskussion kannten & angewendet haben.
Selbst wenn er den nicht gekannt haben sollte, kann er immer noch "Land des Suschis" gemeint haben. Ich find's anmaßend von dir hier zu behaupten, er wollte Japaner als "Suschimenschen" bezeichnen.
Ist ja bei dir genau das Gegenteil von "benefit of the doubt". Wegen eines porlarisierenden Spruchs über Thomalla (bei dem ich ebenfalls nicht den großen Skandal sehe) hat er bei dir jetzt "the disadvantage of assuming the worst".
Mir war das mit dem Genitiv Plural auch nicht bewusst. Aber wie du an meinem Anfangspost erkennst, habe ich das von anfang an als Genitiv wahrgenommen.
Dahlmann haut unlustige, polarisierende Sprüche raus, aber nenne mir mal Beispiele, wo er Spieler anderer Nationen als Gegenstand bezeichnet hat oder sich auf deren Ethnie bezogen hat, die deine Meinung begründen. Da gibt es für mich eben keine Anhaltspunkte.
Ich find diese Moderationen ala "Märchenprinz Henne Weydandt" oder "Flüchtling Doumbouya der mit dem Boot aus Libyen kam" auch nicht toll. Aber für mich sind das keine Kündigungsgründe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von thHannover96 am 15.03.2021 um 12:28 Uhr bearbeitet
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