| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
22.04.2025 - 17:57 Uhr
02.12.2025 - 21:45 Uhr
Zitat von kappel1719
Einstellung hat gepasst? Wir haben fast alle wichtigen Zweikämpfe vermieden. Wir haben sie nicht verloren, wir haben sie gar nicht erst geführt. Dazu satte 8 km weniger gelaufen. Und da will man erzählen, dass die Einstellung gepasst hat? Nee, Freunde. Das war in allen Belangen gar nix und nicht auf individuelle Fehler zurück zu führen. Die Hertha hatte auch noch zwei Alu-Treffer. Die Tore sind gefallen, weil wir es zugelassen haben und die Aussetzer kamen noch dazu. Aber wenn du es denen so leicht machst, sorry... Kann das nicht glauben.
Zitat von BetzeBlut
Zu lesen nicht, aber die PK läuft gerade live auf YouTube.
Lieberknecht sehr angeschlagen und sieht sich selbst auch als Hauptverantwortlichen.
Er steht vor der Mannschaft, weil er weiß das sie es anders kann.
Einstellung hätte gepasst, aber individuelle Fehler nicht.
Zu lesen nicht, aber die PK läuft gerade live auf YouTube.
Lieberknecht sehr angeschlagen und sieht sich selbst auch als Hauptverantwortlichen.
Er steht vor der Mannschaft, weil er weiß das sie es anders kann.
Einstellung hätte gepasst, aber individuelle Fehler nicht.
Einstellung hat gepasst? Wir haben fast alle wichtigen Zweikämpfe vermieden. Wir haben sie nicht verloren, wir haben sie gar nicht erst geführt. Dazu satte 8 km weniger gelaufen. Und da will man erzählen, dass die Einstellung gepasst hat? Nee, Freunde. Das war in allen Belangen gar nix und nicht auf individuelle Fehler zurück zu führen. Die Hertha hatte auch noch zwei Alu-Treffer. Die Tore sind gefallen, weil wir es zugelassen haben und die Aussetzer kamen noch dazu. Aber wenn du es denen so leicht machst, sorry... Kann das nicht glauben.
Drei, drei Alutreffer
02.12.2025 - 21:49 Uhr
Zitat von hellstroem3
Drei, drei Alutreffer
Zitat von kappel1719
Einstellung hat gepasst? Wir haben fast alle wichtigen Zweikämpfe vermieden. Wir haben sie nicht verloren, wir haben sie gar nicht erst geführt. Dazu satte 8 km weniger gelaufen. Und da will man erzählen, dass die Einstellung gepasst hat? Nee, Freunde. Das war in allen Belangen gar nix und nicht auf individuelle Fehler zurück zu führen. Die Hertha hatte auch noch zwei Alu-Treffer. Die Tore sind gefallen, weil wir es zugelassen haben und die Aussetzer kamen noch dazu. Aber wenn du es denen so leicht machst, sorry... Kann das nicht glauben.
Zitat von BetzeBlut
Zu lesen nicht, aber die PK läuft gerade live auf YouTube.
Lieberknecht sehr angeschlagen und sieht sich selbst auch als Hauptverantwortlichen.
Er steht vor der Mannschaft, weil er weiß das sie es anders kann.
Einstellung hätte gepasst, aber individuelle Fehler nicht.
Zu lesen nicht, aber die PK läuft gerade live auf YouTube.
Lieberknecht sehr angeschlagen und sieht sich selbst auch als Hauptverantwortlichen.
Er steht vor der Mannschaft, weil er weiß das sie es anders kann.
Einstellung hätte gepasst, aber individuelle Fehler nicht.
Einstellung hat gepasst? Wir haben fast alle wichtigen Zweikämpfe vermieden. Wir haben sie nicht verloren, wir haben sie gar nicht erst geführt. Dazu satte 8 km weniger gelaufen. Und da will man erzählen, dass die Einstellung gepasst hat? Nee, Freunde. Das war in allen Belangen gar nix und nicht auf individuelle Fehler zurück zu führen. Die Hertha hatte auch noch zwei Alu-Treffer. Die Tore sind gefallen, weil wir es zugelassen haben und die Aussetzer kamen noch dazu. Aber wenn du es denen so leicht machst, sorry... Kann das nicht glauben.
Drei, drei Alutreffer
Den einen zähle ich nicht mit, weil direkt danach das Tor gefallen ist.
02.12.2025 - 22:02 Uhr
Zitat von Magister73
Naja, dass man in der taktischen Ausrichtung des jeweiligen Trainers Achterbahn gefahren ist, ist für den FCK unter Hengen nun keine Ausnahme. Das war aber auch mein primärer Kritikpunkt an dieser Verpflichtung. Kein Trainer seit Schuster, der von Antwerpen übernahm, fand ein taktisches Gerüst vor, auf dem er hätte aufbauen können. Unter Schuster lief es gut, solange er mit einer Viererkette tief stehen und auf Mittelfeldpressing und Umschaltspiel setzen konnte. An der „spielerischen Weiterentwicklung“ in Richtung höheres Pressing und mehr Ballbesitz scheiterte er mit Anlauf und Ansage. Dann kam Grammozis, der ein aggressives Angriffspressing implementieren wollte, für das es an der konditionellen Grundlage und der defensiven Stabilität fehlte. Dem folgte Funkel, der zunächst auf Viererkette und destruktiven Sicherheitsfußball setzen wollte. Erst in größter sportlicher Not ließ der dann aktiver spielen, setzte dabei aber voll auf Laufstärke und Physis. Das Momentum, das die Mannschaft mit dem knappen Klassenerhalt mit in den Sommer genommen hatte, war mit Vorbereitungsstart aber auch wieder Makulatur, weil der Nachfolger Anfang hieß und - wie völlig klar war - sein anspruchsvolles Ballbesitz- und Positionsspiel implementieren sollte. Der brauchte dann drei Monate, um zu erkennen, dass er zunächst die Defensive stabilisieren musste; danach lief es aber vorübergehend und waren spielerische Fortschritte tatsächlich mal erkennbar. Bis in den vergangenen Winter hinein. Mit dem Wechsel zu dem in vielerlei Hinsicht konträr tickenden Lieberknecht hat man aber die Option, das mitzunehmen, was unter Anfang gut lief, auch wieder vom Tisch gewischt. So läuft das hier seit Jahren. Zitat von FCK-Tribun
Wäre die über weite Strecken hervorragende Leistung gegen Kiel nicht gewesen, würden die letzten zwei Monate reichlich Argumente für eine handfeste Trainerdiskussion bieten. Und singulär betrachtet, haben solche Auftritte wie der heutige auch schon für personelle Konsequenzen ausgereicht. Das war vom Start weg eine Ausrichtung zum Gruseln! Die Power der Hertha war bekannt, man geht da trotzdem völlig sorglos rein. Kunze muss in Laufduelle, vorne vier Offensivkräfte ohne nennenswerte Qualitäten gegen den Ball und vor allem: kein irgendwie ersichtliches Ingame-Coaching nach Gyamfis Blackout, mit dem sich jeder vorgefasste Plan, die Hertha durch mutiges Offensivspiel zu überraschen, erübrigt hatte, weil die voll auf Umschaltspiel gehen konnten, in dem sie zwei Klassen besser waren.
Generell ist das unter Lieberknecht, klammert man die ersten Saisonspiele aus, defensiv unzureichend gemessen an den selbst gesetzten und von ihm jüngst implizit bestätigten Saisonziele („schaue natürlich auf die Tabelle“) und offensiv hängt alles am Plan A. Klappt der, kann man einen Gegner in 30 Minuten zerlegen. Siehe Münster und Kiel. Wenn nicht, ist’s aber mau, weil man einen anderen Rhythmus als das aggressive Ballklauen nicht in petto hat. Immer noch nicht, nach sieben Monaten und mit durchaus stark besetzter erster Elf, die mehr können sollte.
Man wird in dieser Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in den Abstiegskampf rutschen. Dafür sind Qualität und Fußball dann doch noch zu gut.
Der kurz- und der mittelfristige Anspruch sieht aber ganz anders aus. Ich sehe nicht, dass man dafür irgendwelche Grundlagen legen würde. Und da rede ich nur vom ersten Schritt, der Aufstiegskampftauglichkeit.
Den Vergleich mit Anfangs Entlassung stellt man dann in der Tat besser nicht an. Der hatte einen für seinen Fußball kaum passenden Kader zur Verfügung und hat damit unterm Strich nicht schlechter performt. Und an einen derartig unterirdischen Auftritt wie den heutigen kann ich mich unter dem jedenfalls nicht erinnern. Wenn dessen Entlassung aber die künftige Messlatte für Trainerwechsel ist, wird die Phase bis zur Winterpause sehr spannend.
Mische mich da mal ein. Habe denn Wechsel im Frühjahr bei Euch ohnehin nicht verstanden. Klar man wollte alles tun um aufzusteigen aber dann von Einem Offensiv auf Defensiv Trainer umzustellen ist doch kurzsichtig gewesen. Und genauso hat das aus neutraler Sicht auch ausgesehen und ist so gekommen. Eine kurze positive Wende. Im Sommer dann die zu erwarteten Wechsel ua mit Eurer Waffe nach Köln und dazu einen Trainer der mir nicht für Talente Entwicklung, Weiterentwicklung bekannt ist. Konnte eigentlich nicht gut gehen. Die Frage ist natürlich was will Lautern langfristig. Was kann Lautern langfristig. Lautern ist doch darauf angewiesen Jungen die Chance zu geben. Transfers ala HSV, Hertha oder S04 von gestandenen Zweitligaspieler mit Perspektive dürfte finanziell nicht machbar sein. Deswegen dürfte sich doch grundsätzlich die Frage stellen welcher Trainer langfristig Lautern nach oben bringen könnte. Verschweigen möchte ich natürlich nicht das ich Lieberknecht grundsätzlich für Einen der unsympathischisten und unsportlichsten Trainer halte die ich kenne. Auf einer Stufe mit unserem Ex Trainer Walther. Würde Euch Thioune wünschen und wenn er kommen sollte das er auch Zeit bekommt auch wenn es bei Ihm nicht so sehr der Kampf wäre mit dem er brilliert.Wäre die über weite Strecken hervorragende Leistung gegen Kiel nicht gewesen, würden die letzten zwei Monate reichlich Argumente für eine handfeste Trainerdiskussion bieten. Und singulär betrachtet, haben solche Auftritte wie der heutige auch schon für personelle Konsequenzen ausgereicht. Das war vom Start weg eine Ausrichtung zum Gruseln! Die Power der Hertha war bekannt, man geht da trotzdem völlig sorglos rein. Kunze muss in Laufduelle, vorne vier Offensivkräfte ohne nennenswerte Qualitäten gegen den Ball und vor allem: kein irgendwie ersichtliches Ingame-Coaching nach Gyamfis Blackout, mit dem sich jeder vorgefasste Plan, die Hertha durch mutiges Offensivspiel zu überraschen, erübrigt hatte, weil die voll auf Umschaltspiel gehen konnten, in dem sie zwei Klassen besser waren.
Generell ist das unter Lieberknecht, klammert man die ersten Saisonspiele aus, defensiv unzureichend gemessen an den selbst gesetzten und von ihm jüngst implizit bestätigten Saisonziele („schaue natürlich auf die Tabelle“) und offensiv hängt alles am Plan A. Klappt der, kann man einen Gegner in 30 Minuten zerlegen. Siehe Münster und Kiel. Wenn nicht, ist’s aber mau, weil man einen anderen Rhythmus als das aggressive Ballklauen nicht in petto hat. Immer noch nicht, nach sieben Monaten und mit durchaus stark besetzter erster Elf, die mehr können sollte.
Man wird in dieser Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in den Abstiegskampf rutschen. Dafür sind Qualität und Fußball dann doch noch zu gut.
Der kurz- und der mittelfristige Anspruch sieht aber ganz anders aus. Ich sehe nicht, dass man dafür irgendwelche Grundlagen legen würde. Und da rede ich nur vom ersten Schritt, der Aufstiegskampftauglichkeit.
Den Vergleich mit Anfangs Entlassung stellt man dann in der Tat besser nicht an. Der hatte einen für seinen Fußball kaum passenden Kader zur Verfügung und hat damit unterm Strich nicht schlechter performt. Und an einen derartig unterirdischen Auftritt wie den heutigen kann ich mich unter dem jedenfalls nicht erinnern. Wenn dessen Entlassung aber die künftige Messlatte für Trainerwechsel ist, wird die Phase bis zur Winterpause sehr spannend.
Lieberknecht als Trainer zu bezeichnen, der nicht für die Entwicklung von Talenten stehe, erstaunt mich. Das ist mit der größte Pluspunkt, den ich ihm attestieren würde.
Was Lautern langfristig will, ist die Etablierung in der Bundesliga. In dieser Saison sollte *mindestens* die Grundlage dafür gelegt werden, in sehr absehbarer Zeit sehr ernsthaft um den Aufstieg mitzuspielen. Anders lassen sich die offensiven Ansagen von Seiten mehrerer Verantwortlicher nicht verstehen. Dabei sollen eigene Nachwuchsspieler eine Rolle spielen, aber nicht als Selbstzweck. Der FCK geht dezidiert nicht den Weg des FCN.
Ja, die Frage, welcher Trainer diesen Weg bereiten kann, stellt sich in der Tat. Lieberknecht hat da in der Vergangenheit, zuletzt in Darmstadt, m.E. mehr gezeigt als in Lautern.
Die persönliche Einschätzung teile ich nicht. Ich halte den Typen Torsten Lieberknecht für durchaus sympathisch, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass seine Mentalität nicht überall gut ankommt. Nur kann „Sympathie“ bei der Frage nach dem Trainer eines Profivereins kein ernsthaftes Kriterium sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 02.12.2025 um 22:10 Uhr bearbeitet
02.12.2025 - 22:04 Uhr
Lieberknecht ist Trainer, aber auch Fan dieses Vereins seit der Kindheit. Ich hab mir die PK gegeben, der Mann leidet unter dem was heute passiert ist.
Er macht aber wieder einen entscheidenden Fehler. Er nimmt die Verantwortung von der Mannschaft, dass hat in Kaiserslautern noch nie funktioniert.
Aus meiner Sicht ist er zu locker. Ritter möchte Schalke schauen? Kein Thema. Die Mannschaft reist später nach Berlin damit die Jungs nicht zu lange im Hotel aufeinander hocken? Kein Thema. 1:6 gegen Berlin? Die Einstellung war in Ordnung.
Wenn er nicht aufpasst, tanzen ihm die Jungs auf der Nase rum. Eine Klatsche gegen Dresden darf es nicht geben, ansonsten knallt es im Umfeld und zwar im Rekordtempo.
Er macht aber wieder einen entscheidenden Fehler. Er nimmt die Verantwortung von der Mannschaft, dass hat in Kaiserslautern noch nie funktioniert.
Aus meiner Sicht ist er zu locker. Ritter möchte Schalke schauen? Kein Thema. Die Mannschaft reist später nach Berlin damit die Jungs nicht zu lange im Hotel aufeinander hocken? Kein Thema. 1:6 gegen Berlin? Die Einstellung war in Ordnung.
Wenn er nicht aufpasst, tanzen ihm die Jungs auf der Nase rum. Eine Klatsche gegen Dresden darf es nicht geben, ansonsten knallt es im Umfeld und zwar im Rekordtempo.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 02.12.2025 um 22:05 Uhr bearbeitet
02.12.2025 - 22:07 Uhr
Historisch! Lieberknecht fährt für den FCK die höchste Pokalniederlage aller Zeiten ein. Hut ab! Darauf kann man aufbauen!
02.12.2025 - 22:08 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Lieberknecht als Trainer zu bezeichnen, der nicht für die Entwicklung von Talenten stehe, erstaunt mich. Das ist mit der größte Pluspunkt, dem ich ihn attestieren würde.
Was Lautern langfristig will, ist die Etablierung in der Bundesliga. In dieser Saison sollte *mindestens* die Grundlage dafür gelegt werden, in sehr absehbarer Zeit sehr ernsthaft um den Aufstieg mitzuspielen. Anders lassen sich die offensiven Ansagen von Seiten mehrerer Verantwortlicher nicht verstehen. Dabei sollen eigene Nachwuchsspieler eine Rolle spielen, aber nicht als Selbstzweck. Der FCK geht dezidiert nicht den Weg des FCN.
Ja, die Frage, welcher Trainer diesen Weg bereiten kann, stellt sich in der Tat. Lieberknecht hat da in der Vergangenheit, zuletzt in Darmstadt, m.E. mehr gezeigt als in Lautern.
Die persönliche Einschätzung teile ich nicht. Ich halte den Typen Torsten Lieberknecht für durchaus sympathisch, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass seine Mentalität nicht überall gut ankommt. Nur kann „Sympathie“ bei der Frage nach dem Trainer eines Profivereins kein ernsthaftes Kriterium sein.
Zitat von Magister73
Naja, dass man in der taktischen Ausrichtung des jeweiligen Trainers Achterbahn gefahren ist, ist für den FCK unter Hengen nun keine Ausnahme. Das war aber auch mein primärer Kritikpunkt an dieser Verpflichtung. Kein Trainer seit Schuster, der von Antwerpen übernahm, fand ein taktisches Gerüst vor, auf dem er hätte aufbauen können. Unter Schuster lief es gut, solange er mit einer Viererkette tief stehen und auf Mittelfeldpressing und Umschaltspiel setzen konnte. An der „spielerischen Weiterentwicklung“ in Richtung höheres Pressing und mehr Ballbesitz scheiterte er mit Anlauf und Ansage. Dann kam Grammozis, der ein aggressives Angriffspressing implementieren wollte, für das es an der konditionellen Grundlage und der defensiven Stabilität fehlte. Dem folgte Funkel, der zunächst auf Viererkette und destruktiven Sicherheitsfußball setzen wollte. Erst in größter sportlicher Not ließ der dann aktiver spielen, setzte dabei aber voll auf Laufstärke und Physis. Das Momentum, das die Mannschaft mit dem knappen Klassenerhalt mit in den Sommer genommen hatte, war mit Vorbereitungsstart aber auch wieder Makulatur, weil der Nachfolger Anfang hieß und - wie völlig klar war - sein anspruchsvolles Ball- und Positionsspiel implementieren sollte. Der brauchte dann drei Monate, um zu erkennen, dass er zunächst die Defensive stabilisieren musste; danach lief es aber vorübergehend und waren spielerische Fortschritte tatsächlich mal erkennbar. Bis in den vergangenen Winter hinein. Mit dem Wechsel zu dem in vielerlei Hinsicht konträr tickenden Lieberknecht hat man aber die Option, das mitzunehmen, was unter Anfang gut lief, auch wieder vom Tisch gewischt. So läuft das hier seit Jahren. Zitat von FCK-Tribun
Wäre die über weite Strecken hervorragende Leistung gegen Kiel nicht gewesen, würden die letzten zwei Monate reichlich Argumente für eine handfeste Trainerdiskussion bieten. Und singulär betrachtet, haben solche Auftritte wie der heutige auch schon für personelle Konsequenzen ausgereicht. Das war vom Start weg eine Ausrichtung zum Gruseln! Die Power der Hertha war bekannt, man geht da trotzdem völlig sorglos rein. Kunze muss in Laufduelle, vorne vier Offensivkräfte ohne nennenswerte Qualitäten gegen den Ball und vor allem: kein irgendwie ersichtliches Ingame-Coaching nach Gyamfis Blackout, mit dem sich jeder vorgefasste Plan, die Hertha durch mutiges Offensivspiel zu überraschen, erübrigt hatte, weil die voll auf Umschaltspiel gehen konnten, in dem sie zwei Klassen besser waren.
Generell ist das unter Lieberknecht, klammert man die ersten Saisonspiele aus, defensiv unzureichend gemessen an den selbst gesetzten und von ihm jüngst implizit bestätigten Saisonziele („schaue natürlich auf die Tabelle“) und offensiv hängt alles am Plan A. Klappt der, kann man einen Gegner in 30 Minuten zerlegen. Siehe Münster und Kiel. Wenn nicht, ist’s aber mau, weil man einen anderen Rhythmus als das aggressive Ballklauen nicht in petto hat. Immer noch nicht, nach sieben Monaten und mit durchaus stark besetzter erster Elf, die mehr können sollte.
Man wird in dieser Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in den Abstiegskampf rutschen. Dafür sind Qualität und Fußball dann doch noch zu gut.
Der kurz- und der mittelfristige Anspruch sieht aber ganz anders aus. Ich sehe nicht, dass man dafür irgendwelche Grundlagen legen würde. Und da rede ich nur vom ersten Schritt, der Aufstiegskampftauglichkeit.
Den Vergleich mit Anfangs Entlassung stellt man dann in der Tat besser nicht an. Der hatte einen für seinen Fußball kaum passenden Kader zur Verfügung und hat damit unterm Strich nicht schlechter performt. Und an einen derartig unterirdischen Auftritt wie den heutigen kann ich mich unter dem jedenfalls nicht erinnern. Wenn dessen Entlassung aber die künftige Messlatte für Trainerwechsel ist, wird die Phase bis zur Winterpause sehr spannend.
Mische mich da mal ein. Habe denn Wechsel im Frühjahr bei Euch ohnehin nicht verstanden. Klar man wollte alles tun um aufzusteigen aber dann von Einem Offensiv auf Defensiv Trainer umzustellen ist doch kurzsichtig gewesen. Und genauso hat das aus neutraler Sicht auch ausgesehen und ist so gekommen. Eine kurze positive Wende. Im Sommer dann die zu erwarteten Wechsel ua mit Eurer Waffe nach Köln und dazu einen Trainer der mir nicht für Talente Entwicklung, Weiterentwicklung bekannt ist. Konnte eigentlich nicht gut gehen. Die Frage ist natürlich was will Lautern langfristig. Was kann Lautern langfristig. Lautern ist doch darauf angewiesen Jungen die Chance zu geben. Transfers ala HSV, Hertha oder S04 von gestandenen Zweitligaspieler mit Perspektive dürfte finanziell nicht machbar sein. Deswegen dürfte sich doch grundsätzlich die Frage stellen welcher Trainer langfristig Lautern nach oben bringen könnte. Verschweigen möchte ich natürlich nicht das ich Lieberknecht grundsätzlich für Einen der unsympathischisten und unsportlichsten Trainer halte die ich kenne. Auf einer Stufe mit unserem Ex Trainer Walther. Würde Euch Thioune wünschen und wenn er kommen sollte das er auch Zeit bekommt auch wenn es bei Ihm nicht so sehr der Kampf wäre mit dem er brilliert.Wäre die über weite Strecken hervorragende Leistung gegen Kiel nicht gewesen, würden die letzten zwei Monate reichlich Argumente für eine handfeste Trainerdiskussion bieten. Und singulär betrachtet, haben solche Auftritte wie der heutige auch schon für personelle Konsequenzen ausgereicht. Das war vom Start weg eine Ausrichtung zum Gruseln! Die Power der Hertha war bekannt, man geht da trotzdem völlig sorglos rein. Kunze muss in Laufduelle, vorne vier Offensivkräfte ohne nennenswerte Qualitäten gegen den Ball und vor allem: kein irgendwie ersichtliches Ingame-Coaching nach Gyamfis Blackout, mit dem sich jeder vorgefasste Plan, die Hertha durch mutiges Offensivspiel zu überraschen, erübrigt hatte, weil die voll auf Umschaltspiel gehen konnten, in dem sie zwei Klassen besser waren.
Generell ist das unter Lieberknecht, klammert man die ersten Saisonspiele aus, defensiv unzureichend gemessen an den selbst gesetzten und von ihm jüngst implizit bestätigten Saisonziele („schaue natürlich auf die Tabelle“) und offensiv hängt alles am Plan A. Klappt der, kann man einen Gegner in 30 Minuten zerlegen. Siehe Münster und Kiel. Wenn nicht, ist’s aber mau, weil man einen anderen Rhythmus als das aggressive Ballklauen nicht in petto hat. Immer noch nicht, nach sieben Monaten und mit durchaus stark besetzter erster Elf, die mehr können sollte.
Man wird in dieser Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in den Abstiegskampf rutschen. Dafür sind Qualität und Fußball dann doch noch zu gut.
Der kurz- und der mittelfristige Anspruch sieht aber ganz anders aus. Ich sehe nicht, dass man dafür irgendwelche Grundlagen legen würde. Und da rede ich nur vom ersten Schritt, der Aufstiegskampftauglichkeit.
Den Vergleich mit Anfangs Entlassung stellt man dann in der Tat besser nicht an. Der hatte einen für seinen Fußball kaum passenden Kader zur Verfügung und hat damit unterm Strich nicht schlechter performt. Und an einen derartig unterirdischen Auftritt wie den heutigen kann ich mich unter dem jedenfalls nicht erinnern. Wenn dessen Entlassung aber die künftige Messlatte für Trainerwechsel ist, wird die Phase bis zur Winterpause sehr spannend.
Lieberknecht als Trainer zu bezeichnen, der nicht für die Entwicklung von Talenten stehe, erstaunt mich. Das ist mit der größte Pluspunkt, dem ich ihn attestieren würde.
Was Lautern langfristig will, ist die Etablierung in der Bundesliga. In dieser Saison sollte *mindestens* die Grundlage dafür gelegt werden, in sehr absehbarer Zeit sehr ernsthaft um den Aufstieg mitzuspielen. Anders lassen sich die offensiven Ansagen von Seiten mehrerer Verantwortlicher nicht verstehen. Dabei sollen eigene Nachwuchsspieler eine Rolle spielen, aber nicht als Selbstzweck. Der FCK geht dezidiert nicht den Weg des FCN.
Ja, die Frage, welcher Trainer diesen Weg bereiten kann, stellt sich in der Tat. Lieberknecht hat da in der Vergangenheit, zuletzt in Darmstadt, m.E. mehr gezeigt als in Lautern.
Die persönliche Einschätzung teile ich nicht. Ich halte den Typen Torsten Lieberknecht für durchaus sympathisch, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass seine Mentalität nicht überall gut ankommt. Nur kann „Sympathie“ bei der Frage nach dem Trainer eines Profivereins kein ernsthaftes Kriterium sein.
Danke für den internen Einblick 👏
02.12.2025 - 22:36 Uhr
Zitat von Josh_Simpson
Lieberknecht ist Trainer, aber auch Fan dieses Vereins seit der Kindheit. Ich hab mir die PK gegeben, der Mann leidet unter dem was heute passiert ist.
Er macht aber wieder einen entscheidenden Fehler. Er nimmt die Verantwortung von der Mannschaft, dass hat in Kaiserslautern noch nie funktioniert.
Aus meiner Sicht ist er zu locker. Ritter möchte Schalke schauen? Kein Thema. Die Mannschaft reist später nach Berlin damit die Jungs nicht zu lange im Hotel aufeinander hocken? Kein Thema. 1:6 gegen Berlin? Die Einstellung war in Ordnung.
Wenn er nicht aufpasst, tanzen ihm die Jungs auf der Nase rum. Eine Klatsche gegen Dresden darf es nicht geben, ansonsten knallt es im Umfeld und zwar im Rekordtempo.
Lieberknecht ist Trainer, aber auch Fan dieses Vereins seit der Kindheit. Ich hab mir die PK gegeben, der Mann leidet unter dem was heute passiert ist.
Er macht aber wieder einen entscheidenden Fehler. Er nimmt die Verantwortung von der Mannschaft, dass hat in Kaiserslautern noch nie funktioniert.
Aus meiner Sicht ist er zu locker. Ritter möchte Schalke schauen? Kein Thema. Die Mannschaft reist später nach Berlin damit die Jungs nicht zu lange im Hotel aufeinander hocken? Kein Thema. 1:6 gegen Berlin? Die Einstellung war in Ordnung.
Wenn er nicht aufpasst, tanzen ihm die Jungs auf der Nase rum. Eine Klatsche gegen Dresden darf es nicht geben, ansonsten knallt es im Umfeld und zwar im Rekordtempo.
+1
02.12.2025 - 22:38 Uhr
Unabhängig vom Ergebnis auch von der aktuellen Leistungsdiskussion:
Bin ich der einzige, der denkt, dass Thorsten Lieberknecht in den letzten 3,4 Wochen extrem an Gewicht verloren hat? Oder ist das nur eine optische Täuschung. Sieht in meinen Augen wenig gesund aus. Auch auf der PK war wirklich sichtlich angegriffen.
Bin ich der einzige, der denkt, dass Thorsten Lieberknecht in den letzten 3,4 Wochen extrem an Gewicht verloren hat? Oder ist das nur eine optische Täuschung. Sieht in meinen Augen wenig gesund aus. Auch auf der PK war wirklich sichtlich angegriffen.
02.12.2025 - 22:40 Uhr
Zitat von Josh_Simpson
@Laudan der Mob ist aber auch kein Kriterium für eine professionelle Struktur wie sie zu entscheiden hat. Die Masse handelt rein aus Emotionen. Das Problem ist das die so genannten Investoren diesen Abstand zum Verein auch in der Vergangenheit oft nicht hatten. Die handeln genauso wie wir handeln würden und das kann sich kein Profiverein leisten.
Schauen wir uns doch mal die Trainer und Personalentscheidungen des FCK seit dem Aufstieg an.
Schuster --> Kontakt von Hengen
Grammozis --> Kontakt von Hengen
Funkel ---> Telefonnummer von Briegel
Anfang ----> Kontakt von Hengen
Lieberknecht ---> Wohl eher eine Investoren Entscheidung
Klos ---> Kontakt von Hengen
Hier sind doch auch bestimmt beruflich erfolgreiche Menschen in diesem Forum aktiv. Wählt ihr so eurer Personal aus?
Also ich wähle meine Mitarbeiter aus indem ich nach Kompetenz scoute. Ich vermeide absolut persönliche Bezüge und achte auf Distanz. Natürlich ist das Fussball Business etwas anders, aber come on. Niemand auf der Welt kann mir erzählen dass die beste Lösung immer die aus dem Telefonbuch von Hengen ist. Das ist doch absurd und in höchstem Maße unprofessionell.
Ich soll natürlich in so einer Position meine Kontakte nutzen, aber ich muss auch mal über den Tellerrand schauen. Ich muss Personen in Betracht ziehen, die nicht meinem Habitus entsprechen, die vielleicht vollkommen anders ticken.
Wir wählen strukturell nicht die besten aus. Wir machen es uns schlicht am einfachsten.
@Laudan der Mob ist aber auch kein Kriterium für eine professionelle Struktur wie sie zu entscheiden hat. Die Masse handelt rein aus Emotionen. Das Problem ist das die so genannten Investoren diesen Abstand zum Verein auch in der Vergangenheit oft nicht hatten. Die handeln genauso wie wir handeln würden und das kann sich kein Profiverein leisten.
Schauen wir uns doch mal die Trainer und Personalentscheidungen des FCK seit dem Aufstieg an.
Schuster --> Kontakt von Hengen
Grammozis --> Kontakt von Hengen
Funkel ---> Telefonnummer von Briegel
Anfang ----> Kontakt von Hengen
Lieberknecht ---> Wohl eher eine Investoren Entscheidung
Klos ---> Kontakt von Hengen
Hier sind doch auch bestimmt beruflich erfolgreiche Menschen in diesem Forum aktiv. Wählt ihr so eurer Personal aus?
Also ich wähle meine Mitarbeiter aus indem ich nach Kompetenz scoute. Ich vermeide absolut persönliche Bezüge und achte auf Distanz. Natürlich ist das Fussball Business etwas anders, aber come on. Niemand auf der Welt kann mir erzählen dass die beste Lösung immer die aus dem Telefonbuch von Hengen ist. Das ist doch absurd und in höchstem Maße unprofessionell.
Ich soll natürlich in so einer Position meine Kontakte nutzen, aber ich muss auch mal über den Tellerrand schauen. Ich muss Personen in Betracht ziehen, die nicht meinem Habitus entsprechen, die vielleicht vollkommen anders ticken.
Wir wählen strukturell nicht die besten aus. Wir machen es uns schlicht am einfachsten.
Tatsächlich wird genauso Personal ausgewählt. Zumindest in den höheren Ebenen.
02.12.2025 - 22:41 Uhr
Man muss aber auch leider immer wieder sagen. Die Art eines perfekten Schwiegersohnes passt eben auch nur bedingt auf dem Betzenberg. Die haben sich doch meistens relativ zeitnah abgenutzt und nur die mit richtigen Ecken und Kanten konnten sich eine längere Zeit über Wasser halten. Ich möchte jetzt noch keinen Abgesang auf den Trainer starten, aber wir wissen ja im Endeffekt, wie das Business so läuft.
Eine Mannschaft, die auf Händen getragen wird, hat bei uns noch nie funktioniert.
Eine Mannschaft, die auf Händen getragen wird, hat bei uns noch nie funktioniert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OlafMarschall am 02.12.2025 um 22:43 Uhr bearbeitet
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