| Geburtsdatum | 29.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | England |
Thomas Tuchel [Trainer]
15.05.2015 - 14:23 Uhr
28.05.2017 - 18:21 Uhr
Zitat von GeordiLaForge
Wow, 20 neue Seiten Diskussion an nur einem Tag. Ich hab mir echt die Mühe gemacht und alles gelesen. Ich fürchte, diese Zeit hätte ich anders sinnvoller verbringen können.
Worüber wird hier eigentlich diskutiert? Wir haben massive Probleme im Verein. Und es ist absolut klar, dass Thomas Tuchel und sein Trainerteam ziemlich allein auf der einen Seite stehen und der Rest des Vereins auf der anderen. Die Hintergründe kennt niemand von uns. Aber trotzdem wird Thomas Tuchel hier von vielen völlig blauäugig verteidigt. Statt davon auszugehen, dass es Gründe dafür gibt, dass der Trainer mit dem Rücken zur Wand steht wird es als wahrscheinlicher angenommen, dass Vereinsführung, Führungsspieler, der Kapitän und natürlich auch die BVB-nahen Medien alle den Verstand verloren haben.
Man muss sich diese Argumentation mal auf der Zunge zergehen lassen:
Thomas Tuchel ist ein Weltklassetrainer, in einer Reihe mit Mourinho und Pep. Er hat in Dortmund alles besser gemacht, vorher war natürlich alles schlecht. Und obwohl Tuchel der perfekte Trainer ist, wird er in Dortmund angezählt. Das liegt natürlich daran, dass Aki Watzke ihn nicht leiden kann und sein persönlicher Stolz wichtiger ist als die sportliche Bilanz. Schmelzer und der gesamte Mannschaftsrat stellen sich auch gegen ihn. Aber das liegt natürlich nur daran, dass sie alle noch der Klopp-Kuschelzeit hinterher trauern, sowieso viel zu schlecht für den BVB-Kader sind und zudem so unprofessionell sind, dass sie einfach mal gegen den Coach stänkern, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben. Die Medien witttern zwar massive Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, aber die sind ja alle von Imperator Watzke kontrolliert, der einen persönlichen Mobbingfeldzug durchführt, um Tuchel loszuwerden. Er könnte den Trainer ja nicht einfach so entlassen. Watzke ist ja immerhin nur der Boss in Dortmund.
Aber es geht noch lustiger weiter: Die Frechheit, mit dem Messias zu brechen, werden die Dortmunder teuer bezahlen. Denn jeder Nachfolger wird den BVB in die Mittelmäßigkeit führen. Denn immerhin haben wir ja in dieser Saison nur durch Tuchels Glanz überperformt. Dembele, Weigl und Pulisic wurden nur durch Tuchels goldenes Händchen für junge Spieler zu Stars, unter Favre oder einem anderen Nachfolger werden sie einbrechen. In der Folge werden Watzke und Zorc unter dem extremen Kreuzfeuer der empörten Dortmundfans und der vernichtenden Medien zusammenbrechen und emotional gebrochen ihren Rücktritt bekanntgeben. Der Verein wird sich natürlich nie wieder davon erholen, dass man den besten Trainer der Welt gefeuert hat, der natürlich mittlerweile mit Leverkusen 5 x die Champions League gewonnen hat.
Und jetzt kommt das beste: Diese Sichtweisen werden durch absolut unumstößliche Argumente gestützt: Immerhin gab es in der ARD eine Zuschauerumfrage, in der sich die hellsten Köpfe des Landes zu 80% pro Tuchel ausgesprochen haben. Und dann hat Dembele dem Trainer auch noch den Pokal gebracht. Eine Liebeserklärung aller erster Güte. Überhaupt haben sich ja Dembele, Guerreiro, Auba oder Bartra, sonst ja als Sprachrohre Nr. 1-4 in Dortmund bekannt, NICHT zum Trainer geäußert. Wenn das nicht dafür spricht, dass sie mit dem Trainer eine unzerstörbare Einheit bilden, dann weiß ich auch nicht.
Man könnte diese Sichtweisen ja witzig und unterhaltend finden. Das schlimme ist nur, dass sich dieser Quatsch scheinbar gerade zur Kollektivweisheit hochschaukelt. Hier wird gefordert, dass man Tuchel nicht kritisieren darf, weil uns dafür die Kompetenz fehlt. Im gleichen Atemzug wird aber Watzke, Schmelzer, Reus, Mislintat, den Ruhrnachrichten, der WAZ und der SZ jegliche Kompetenz abgesprochen. Das spottet wirklich jeder Beschreibung.
EDIT: Oh Gott, ich habe den Umbruch vergessen!! Wie konnte ich nur diesen furchtbaren Umbruch vergessen? UMBRUCH, UMBRUCH, UMBRUCH!!!
Wow, 20 neue Seiten Diskussion an nur einem Tag. Ich hab mir echt die Mühe gemacht und alles gelesen. Ich fürchte, diese Zeit hätte ich anders sinnvoller verbringen können.
Worüber wird hier eigentlich diskutiert? Wir haben massive Probleme im Verein. Und es ist absolut klar, dass Thomas Tuchel und sein Trainerteam ziemlich allein auf der einen Seite stehen und der Rest des Vereins auf der anderen. Die Hintergründe kennt niemand von uns. Aber trotzdem wird Thomas Tuchel hier von vielen völlig blauäugig verteidigt. Statt davon auszugehen, dass es Gründe dafür gibt, dass der Trainer mit dem Rücken zur Wand steht wird es als wahrscheinlicher angenommen, dass Vereinsführung, Führungsspieler, der Kapitän und natürlich auch die BVB-nahen Medien alle den Verstand verloren haben.
Man muss sich diese Argumentation mal auf der Zunge zergehen lassen:
Thomas Tuchel ist ein Weltklassetrainer, in einer Reihe mit Mourinho und Pep. Er hat in Dortmund alles besser gemacht, vorher war natürlich alles schlecht. Und obwohl Tuchel der perfekte Trainer ist, wird er in Dortmund angezählt. Das liegt natürlich daran, dass Aki Watzke ihn nicht leiden kann und sein persönlicher Stolz wichtiger ist als die sportliche Bilanz. Schmelzer und der gesamte Mannschaftsrat stellen sich auch gegen ihn. Aber das liegt natürlich nur daran, dass sie alle noch der Klopp-Kuschelzeit hinterher trauern, sowieso viel zu schlecht für den BVB-Kader sind und zudem so unprofessionell sind, dass sie einfach mal gegen den Coach stänkern, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben. Die Medien witttern zwar massive Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, aber die sind ja alle von Imperator Watzke kontrolliert, der einen persönlichen Mobbingfeldzug durchführt, um Tuchel loszuwerden. Er könnte den Trainer ja nicht einfach so entlassen. Watzke ist ja immerhin nur der Boss in Dortmund.
Aber es geht noch lustiger weiter: Die Frechheit, mit dem Messias zu brechen, werden die Dortmunder teuer bezahlen. Denn jeder Nachfolger wird den BVB in die Mittelmäßigkeit führen. Denn immerhin haben wir ja in dieser Saison nur durch Tuchels Glanz überperformt. Dembele, Weigl und Pulisic wurden nur durch Tuchels goldenes Händchen für junge Spieler zu Stars, unter Favre oder einem anderen Nachfolger werden sie einbrechen. In der Folge werden Watzke und Zorc unter dem extremen Kreuzfeuer der empörten Dortmundfans und der vernichtenden Medien zusammenbrechen und emotional gebrochen ihren Rücktritt bekanntgeben. Der Verein wird sich natürlich nie wieder davon erholen, dass man den besten Trainer der Welt gefeuert hat, der natürlich mittlerweile mit Leverkusen 5 x die Champions League gewonnen hat.
Und jetzt kommt das beste: Diese Sichtweisen werden durch absolut unumstößliche Argumente gestützt: Immerhin gab es in der ARD eine Zuschauerumfrage, in der sich die hellsten Köpfe des Landes zu 80% pro Tuchel ausgesprochen haben. Und dann hat Dembele dem Trainer auch noch den Pokal gebracht. Eine Liebeserklärung aller erster Güte. Überhaupt haben sich ja Dembele, Guerreiro, Auba oder Bartra, sonst ja als Sprachrohre Nr. 1-4 in Dortmund bekannt, NICHT zum Trainer geäußert. Wenn das nicht dafür spricht, dass sie mit dem Trainer eine unzerstörbare Einheit bilden, dann weiß ich auch nicht.
Man könnte diese Sichtweisen ja witzig und unterhaltend finden. Das schlimme ist nur, dass sich dieser Quatsch scheinbar gerade zur Kollektivweisheit hochschaukelt. Hier wird gefordert, dass man Tuchel nicht kritisieren darf, weil uns dafür die Kompetenz fehlt. Im gleichen Atemzug wird aber Watzke, Schmelzer, Reus, Mislintat, den Ruhrnachrichten, der WAZ und der SZ jegliche Kompetenz abgesprochen. Das spottet wirklich jeder Beschreibung.
EDIT: Oh Gott, ich habe den Umbruch vergessen!! Wie konnte ich nur diesen furchtbaren Umbruch vergessen? UMBRUCH, UMBRUCH, UMBRUCH!!!
Das einzige was hier ganz viele Leute dem BVB und einigen Spielern und Watzke zurecht vorwerfen, ist dass sie null Dankbarkeit gegenüber einem Trainer zeigen, der Dortmund damals in einer schweren Lage übernommen hat. Ich habe noch nie auch nur irgendeinen Ton der Dankbarkeit von Watzke gegenüber Tuchel gehört. Bezüglich des neuen Trainers wird man ja sehen, wer am Ende recht hat. Ich bin überzeugt, dass ein neuer Trainer nicht mehr Erfolg haben wird, eher im Gegenteil und dann können Watzke und Sahin mal sehen wie sie aus der Nummer wieder rauskommen.
28.05.2017 - 18:22 Uhr
Zitat von vanrio
Gut so, dass Tuchel nichts zu dem ganzen Mist sagt, warum sollte er dies auch tun? Eines steht fest, sollte Tuchel nicht weitermachen können, ist dies der mit ganz großem Abstand unwürdigste Rauswurf in der Bundesligageschichte. Wie es sein kann, dass einer wie Nuri Sahin, der einfach nicht mehr auf dem Niveau von früher spielt und denkt, weil er der Herr Sahin ist, müsste er jedes Spiel stamm spielen, sowas kann nur Sahin selbst beantworten. Offensichtlich ist der Junge nicht in der Lage sein eigenes Leistungsniveau einzuschätzen. Auch Watzke hat ein absolut erbärmliches Bild in den letzten Wochen abgegeben. Thomas Tuchel kann sehr froh sein, wenn er nichts mehr mit Dortmund zu tun hat, so wie sich der Verein gegenüber ihm verhält. Einen Trainer nach so einer Saison mit direkter Qualifikation für die CL Gruppenphase und Pokalsieg zu entlassen ist absolut unverständlich und zwar unabhängig vom drum herum. Alleine damit Watzke und Sahin auf den Boden zurückkommen, hoffe ich, dass man mit dieser Einstellung aufs Maul fliegt und der neue Trainer ein absoluter Fehlgriff wird.
Gut so, dass Tuchel nichts zu dem ganzen Mist sagt, warum sollte er dies auch tun? Eines steht fest, sollte Tuchel nicht weitermachen können, ist dies der mit ganz großem Abstand unwürdigste Rauswurf in der Bundesligageschichte. Wie es sein kann, dass einer wie Nuri Sahin, der einfach nicht mehr auf dem Niveau von früher spielt und denkt, weil er der Herr Sahin ist, müsste er jedes Spiel stamm spielen, sowas kann nur Sahin selbst beantworten. Offensichtlich ist der Junge nicht in der Lage sein eigenes Leistungsniveau einzuschätzen. Auch Watzke hat ein absolut erbärmliches Bild in den letzten Wochen abgegeben. Thomas Tuchel kann sehr froh sein, wenn er nichts mehr mit Dortmund zu tun hat, so wie sich der Verein gegenüber ihm verhält. Einen Trainer nach so einer Saison mit direkter Qualifikation für die CL Gruppenphase und Pokalsieg zu entlassen ist absolut unverständlich und zwar unabhängig vom drum herum. Alleine damit Watzke und Sahin auf den Boden zurückkommen, hoffe ich, dass man mit dieser Einstellung aufs Maul fliegt und der neue Trainer ein absoluter Fehlgriff wird.
Was ist da dran unwürdig ? Passt halt nicht diese Zweckehe und dann geht man halt getrennte Wege.
28.05.2017 - 18:24 Uhr
Zitat von vanrio
Gut so, dass Tuchel nichts zu dem ganzen Mist sagt, warum sollte er dies auch tun? Eines steht fest, sollte Tuchel nicht weitermachen können, ist dies der mit ganz großem Abstand unwürdigste Rauswurf in der Bundesligageschichte. Wie es sein kann, dass einer wie Nuri Sahin, der einfach nicht mehr auf dem Niveau von früher spielt und denkt, weil er der Herr Sahin ist, müsste er jedes Spiel stamm spielen, sowas kann nur Sahin selbst beantworten. Offensichtlich ist der Junge nicht in der Lage sein eigenes Leistungsniveau einzuschätzen. Auch Watzke hat ein absolut erbärmliches Bild in den letzten Wochen abgegeben. Thomas Tuchel kann sehr froh sein, wenn er nichts mehr mit Dortmund zu tun hat, so wie sich der Verein gegenüber ihm verhält. Einen Trainer nach so einer Saison mit direkter Qualifikation für die CL Gruppenphase und Pokalsieg zu entlassen ist absolut unverständlich und zwar unabhängig vom drum herum. Alleine damit Watzke und Sahin auf den Boden zurückkommen, hoffe ich, dass man mit dieser Einstellung aufs Maul fliegt und der neue Trainer ein absoluter Fehlgriff wird.
Gut so, dass Tuchel nichts zu dem ganzen Mist sagt, warum sollte er dies auch tun? Eines steht fest, sollte Tuchel nicht weitermachen können, ist dies der mit ganz großem Abstand unwürdigste Rauswurf in der Bundesligageschichte. Wie es sein kann, dass einer wie Nuri Sahin, der einfach nicht mehr auf dem Niveau von früher spielt und denkt, weil er der Herr Sahin ist, müsste er jedes Spiel stamm spielen, sowas kann nur Sahin selbst beantworten. Offensichtlich ist der Junge nicht in der Lage sein eigenes Leistungsniveau einzuschätzen. Auch Watzke hat ein absolut erbärmliches Bild in den letzten Wochen abgegeben. Thomas Tuchel kann sehr froh sein, wenn er nichts mehr mit Dortmund zu tun hat, so wie sich der Verein gegenüber ihm verhält. Einen Trainer nach so einer Saison mit direkter Qualifikation für die CL Gruppenphase und Pokalsieg zu entlassen ist absolut unverständlich und zwar unabhängig vom drum herum. Alleine damit Watzke und Sahin auf den Boden zurückkommen, hoffe ich, dass man mit dieser Einstellung aufs Maul fliegt und der neue Trainer ein absoluter Fehlgriff wird.
Und hat der Herr auch ein paar Hintergrundinformationen die er uns hier mitteilen möchte oder ist das einfach deine "gefühlte Wahrnehmung" die dich zu dem Schluss bringt dass der Rausschmiss "der mit großem Abstand unwürdigste in der Geschichte des Universums" wäre? Es ist schon erstaunlich wie Tuchel hier verteidigt wird.
28.05.2017 - 18:25 Uhr
Zitat von vanrio
Gut so, dass Tuchel nichts zu dem ganzen Mist sagt, warum sollte er dies auch tun? Eines steht fest, sollte Tuchel nicht weitermachen können, ist dies der mit ganz großem Abstand unwürdigste Rauswurf in der Bundesligageschichte.
Gut so, dass Tuchel nichts zu dem ganzen Mist sagt, warum sollte er dies auch tun? Eines steht fest, sollte Tuchel nicht weitermachen können, ist dies der mit ganz großem Abstand unwürdigste Rauswurf in der Bundesligageschichte.
Ist das so? Fassen wir mal zusammen, Watzke hat über einen Dissenz gesprochen und keiner der Führungsspieler wollte sich zu Tuchel bekennen. Ach ja, der Kapitän war extrem überrascht und nicht erfreut, dass Sahin gestern nicht im Kader war. Ja, das könnte man schon als unmenschlichste Trainerposse aller Zeiten bezeichnen.
Übrigens hat der Chef 30km weiter die B1 runter letzte Woche angezeifelt, ob der Cheftrainer seiner Truppe überhaupt einen taktischen Plan mitgibt. Weiß nicht so genau, wie du das einordnest.
Wie es sein kann, dass einer wie Nuri Sahin, der einfach nicht mehr auf dem Niveau von früher spielt und denkt, weil er der Herr Sahin ist, müsste er jedes Spiel stamm spielen, sowas kann nur Sahin selbst beantworten. Offensichtlich ist der Junge nicht in der Lage sein eigenes Leistungsniveau einzuschätzen.
Sahin zeigt durchaus, dass er der Mannschaft nicht nur helfen, sondern sie auf führen kann. Okay, die 45 Minuten gegen Bremen waren nicht gut aber sonst hat er nicht schlecht gespielt, wenn er denn man durfte. Das er vom Fähigkeitenportfolio am ehesten Weigl ersetzen kann ist aber eigentlich klar.
Übrigens hat Schmelzer Tuchel dafür kritisiert und auch mehr dafür, dass er nicht mal im Kader stand und nicht, dass er kein unumstittener Stammspieler ist. Und so ganz ehrlich, als Mannschaftskamerad weißt du eigentlich ganz gut, welcher Spieler dich auf dem Platz weiter bringt und welcher nicht.
Auch Watzke hat ein absolut erbärmliches Bild in den letzten Wochen abgegeben. Thomas Tuchel kann sehr froh sein, wenn er nichts mehr mit Dortmund zu tun hat, so wie sich der Verein gegenüber ihm verhält. Einen Trainer nach so einer Saison mit direkter Qualifikation für die CL Gruppenphase und Pokalsieg zu entlassen ist absolut unverständlich und zwar unabhängig vom drum herum. Alleine damit Watzke und Sahin auf den Boden zurückkommen, hoffe ich, dass man mit dieser Einstellung aufs Maul fliegt und der neue Trainer ein absoluter Fehlgriff wird.
Objektiv gesehen hat der BVB die zweithöchste Kaderqualität, die zweithöchste Kaderbreite, den zweitteuersten Kader und den zweitwertvollsten Kader der Bundesliga. Und das mit einem riesigen Abstand, ist da ein dritter Platz tatsächlich Hexenwerk? Punktgleich mit Hoffenheim und drei Punkte hinter Leipzig? Ist eher mäßig oder?
28.05.2017 - 18:26 Uhr
Zitat von -Nice2KnoW-
Ich bewerte die Saisons halt für sich. Deswegen ist der punkteschnitt für mich nicht die herausragende Vergleichsgrosse. Den da spielt dir erste Saison, die Klasse war, mit rein. Die 2.war nicht mehr so klasse und das lag für mich zu grossen Teilen eben auch am Trainer und das teilweise völlig ohne Not. Manchmal hatte ich das Gefühl er will ieine Art geltungsdrang stillen, indem er komische Entscheidungen fällt und wenn diese dann aufgehen, kann er sich danach hinstellen und sich für seine Geniestreiche feiern lassen. Dummerweise gingen die fast nie auf.
Zitat von Fibonacci1123
1. Der BVB bekommt keinen Weltklasse-Trainer. Die kosten 20 Mio+ Gehalt und tolerien nicht den Abgang ihrer größten Stars zum Saisonende. Ferner wollen diese auch mal locker 100 Mio Transferminus machen dürfen.
--> Tuchel muss nicht Weltklasse sein, um für den BVB gut genug zu sein. Ist Favre übrigens auch nicht.
2. Tuchel hat sich oft vercoacht. Das sah er teilweise genauso, indem er z.B. mal Durm nach 20 Minuten auswechselte. Seine 3er Kette nervte auch nicht zu knapp.
Aber: Er hat einen Schnitt von 2.12 Punkten/Spiel.
--> Falls er nicht gut genug ist, dann müsstest du folglich erwarten, dass wir einen Trainer bekommen, der einen besseren Schnitt einfährt.
--> Da bewegen wir uns gefährlich nah am Größenwahn!
3. Tuchel hat unbestritten (hoffentlich) enorm gut junge Spieler entwickelt (Dembele, Weigl,...)
--> Er genießt dadurch einen super Ruf für weitere Talentverpflichtungen
--> Spielerentwicklung ist eine langfristige Investition in den Verein neben den kurzfristigen Ergebnissen.
-------------------------
Unterm Strich: Wenn jemand eine Entlassung rechtfertigen möchte, dann versucht das bitte nicht mit sportlichen Argumenten. Damit fallt ihr nämlich spätestens nächste Saison beim Nachfolger auf die Nase.
Der einzig haltbare Grund könnten menschliche Probleme sein.
Allerdings wird mir schon ganz übel bei der Vorstellung, dass die alte Garde um Schmelzer, Sahin und Weidenfeller die Entlassung forciert. Dann haben wir nächste Saison 11 Freunde auf dem Platz und sind sportlich irrelevant.
Zitat von -Nice2KnoW-
So oft wie sich tuchel vercoacht hat und das in der Halbzeit teilweise mit doppelwechseln korrigieren musste, kann man dem Begriff Weltklasse ganz tief in die mottenkiste packen.
Noch dazu hat er mMn mit seiner 3er Kette versucht die Spieler in ein Konzept zu pressen, wo sie nicht rein passen. Das führte dazu das über die ganze Saison die defensive Stabilität fehlte und wir uns regelmäßig lächerliche Gegentore gefangen haben. Natürlich war die saison, dank pokal alles in allem erfolgreich. Man darf aber nicht vergessen das man grade im pokal unheimlich Glück hatte und locker 3 mal hätte ausscheiden können.
Insgesamt hat mich tuchel diese Saison nicht überzeugt. Das spielermaterial ist sicherlich immernoch das 2.beste in Deutschland. Die spielkultur hat mMn extrem gelitten. Da war sehr viel konzeptlosigkeit dabei und wir haben viel über die individuelle Klasse geregelt. Von einem konzepttrainer wie tuchel einer sein will, habe ich da mehr erwartet. Dazu kommen dann anscheinend noch erhebliche Probleme im zwischenmensxhkichen Bereich.
Zitat von BvB_4_ever
Schon wieder dieser Vergleich, Tuchel ist sicher alles nur nicht weltklasse! Man wacht nicht morgens auf und ist plötzlich weltklasse, dass muss man sich erarbeiten, ist schon ein wenig frech nen Tuchel im selben Satz wie Pep und Mou zu nennen, die haben mehrere CL Titel geholt, Mou im übrigen mit einem FC Porto und Inter Mailand, das ist Weltklasse, nicht einen Top 2 Verein in der BL auf den dritten Platz zu führen, das ist solide gute Arbeit aber eben nicht weltklasse.
Zitat von Wiesenlooser
Die Weltklasse trainer sind zwischenmenschlich nicht einfacher. Ein Pep oder Mourinho hat eine lange Feindesliste an Spielern, da ist Tuchel noch harmlos gegen.
Zitat von Maze187187
Es scheitert ja hier jetzt auch nicht am Sportlichen, sondern am Zwischenmenschlichen. Tuchel ist sicherlich noch immer eins der heißesten Eisen am Trainermarkt - für weltklasse muss er aber natürlich noch einiges Zeigen.
Es scheitert ja hier jetzt auch nicht am Sportlichen, sondern am Zwischenmenschlichen. Tuchel ist sicherlich noch immer eins der heißesten Eisen am Trainermarkt - für weltklasse muss er aber natürlich noch einiges Zeigen.
Die Weltklasse trainer sind zwischenmenschlich nicht einfacher. Ein Pep oder Mourinho hat eine lange Feindesliste an Spielern, da ist Tuchel noch harmlos gegen.
Schon wieder dieser Vergleich, Tuchel ist sicher alles nur nicht weltklasse! Man wacht nicht morgens auf und ist plötzlich weltklasse, dass muss man sich erarbeiten, ist schon ein wenig frech nen Tuchel im selben Satz wie Pep und Mou zu nennen, die haben mehrere CL Titel geholt, Mou im übrigen mit einem FC Porto und Inter Mailand, das ist Weltklasse, nicht einen Top 2 Verein in der BL auf den dritten Platz zu führen, das ist solide gute Arbeit aber eben nicht weltklasse.

So oft wie sich tuchel vercoacht hat und das in der Halbzeit teilweise mit doppelwechseln korrigieren musste, kann man dem Begriff Weltklasse ganz tief in die mottenkiste packen.
Noch dazu hat er mMn mit seiner 3er Kette versucht die Spieler in ein Konzept zu pressen, wo sie nicht rein passen. Das führte dazu das über die ganze Saison die defensive Stabilität fehlte und wir uns regelmäßig lächerliche Gegentore gefangen haben. Natürlich war die saison, dank pokal alles in allem erfolgreich. Man darf aber nicht vergessen das man grade im pokal unheimlich Glück hatte und locker 3 mal hätte ausscheiden können.
Insgesamt hat mich tuchel diese Saison nicht überzeugt. Das spielermaterial ist sicherlich immernoch das 2.beste in Deutschland. Die spielkultur hat mMn extrem gelitten. Da war sehr viel konzeptlosigkeit dabei und wir haben viel über die individuelle Klasse geregelt. Von einem konzepttrainer wie tuchel einer sein will, habe ich da mehr erwartet. Dazu kommen dann anscheinend noch erhebliche Probleme im zwischenmensxhkichen Bereich.
1. Der BVB bekommt keinen Weltklasse-Trainer. Die kosten 20 Mio+ Gehalt und tolerien nicht den Abgang ihrer größten Stars zum Saisonende. Ferner wollen diese auch mal locker 100 Mio Transferminus machen dürfen.
--> Tuchel muss nicht Weltklasse sein, um für den BVB gut genug zu sein. Ist Favre übrigens auch nicht.
2. Tuchel hat sich oft vercoacht. Das sah er teilweise genauso, indem er z.B. mal Durm nach 20 Minuten auswechselte. Seine 3er Kette nervte auch nicht zu knapp.
Aber: Er hat einen Schnitt von 2.12 Punkten/Spiel.
--> Falls er nicht gut genug ist, dann müsstest du folglich erwarten, dass wir einen Trainer bekommen, der einen besseren Schnitt einfährt.
--> Da bewegen wir uns gefährlich nah am Größenwahn!
3. Tuchel hat unbestritten (hoffentlich) enorm gut junge Spieler entwickelt (Dembele, Weigl,...)
--> Er genießt dadurch einen super Ruf für weitere Talentverpflichtungen
--> Spielerentwicklung ist eine langfristige Investition in den Verein neben den kurzfristigen Ergebnissen.
-------------------------
Unterm Strich: Wenn jemand eine Entlassung rechtfertigen möchte, dann versucht das bitte nicht mit sportlichen Argumenten. Damit fallt ihr nämlich spätestens nächste Saison beim Nachfolger auf die Nase.
Der einzig haltbare Grund könnten menschliche Probleme sein.
Allerdings wird mir schon ganz übel bei der Vorstellung, dass die alte Garde um Schmelzer, Sahin und Weidenfeller die Entlassung forciert. Dann haben wir nächste Saison 11 Freunde auf dem Platz und sind sportlich irrelevant.
Ich bewerte die Saisons halt für sich. Deswegen ist der punkteschnitt für mich nicht die herausragende Vergleichsgrosse. Den da spielt dir erste Saison, die Klasse war, mit rein. Die 2.war nicht mehr so klasse und das lag für mich zu grossen Teilen eben auch am Trainer und das teilweise völlig ohne Not. Manchmal hatte ich das Gefühl er will ieine Art geltungsdrang stillen, indem er komische Entscheidungen fällt und wenn diese dann aufgehen, kann er sich danach hinstellen und sich für seine Geniestreiche feiern lassen. Dummerweise gingen die fast nie auf.
2. Saison war der Punkteschnitt auf 1.94 pro Spiel. Immer noch besser als Hitzfeld und Klopp.
Unterschiede:
- CL statt EL (zieht den Schnitt natürlich runter)
- 3 Stützen des Vereins wurden auf einmal rausgebrochen und weder in IV noch im ZM wurde dafür Ersatz geholt (der kommt erst im Sommer mit Toprak und Dahoud). Miki wurde durch Götze ersetzt, der unvorhersehbar mit Stoffwechselkram ausfiel.
Du bist doch in deinen Beurteilungen soweit ich mich erinnere immer fair. Daher kannst du natürlich nicht einfach diese Saison mit der vorigen vergleichen, ohne die wideren Umstände zu berücksichtigen.
PS: Ich habe mich ja selbst oft genug über seine Aufstellungen (Durm, Ginter) und Taktik (3er Kette) aufgeregt. Aber die Ergebnisse sind enorm stark, auch in dieser Saison. Entweder waren Aufstellung und Taktik nicht so schlecht, oder er hat die Spieler einfach verdammt gut entwickelt, sodass sie trotzdem gut genug waren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fibonacci1123 am 28.05.2017 um 18:27 Uhr bearbeitet
28.05.2017 - 18:26 Uhr
Es ist auch erstaunlich was Tuchel vorgeworfen wird ohne Hintergrundinformationen.
28.05.2017 - 18:27 Uhr
Zitat von vanrio
Das einzige was hier ganz viele Leute dem BVB und einigen Spielern und Watzke zurecht vorwerfen, ist dass sie null Dankbarkeit gegenüber einem Trainer zeigen, der Dortmund damals in einer schweren Lage übernommen hat. Ich habe noch nie auch nur irgendeinen Ton der Dankbarkeit von Watzke gegenüber Tuchel gehört. Bezüglich des neuen Trainers wird man ja sehen, wer am Ende recht hat. Ich bin überzeugt, dass ein neuer Trainer nicht mehr Erfolg haben wird, eher im Gegenteil und dann können Watzke und Sahin mal sehen wie sie aus der Nummer wieder rauskommen.
Zitat von GeordiLaForge
Wow, 20 neue Seiten Diskussion an nur einem Tag. Ich hab mir echt die Mühe gemacht und alles gelesen. Ich fürchte, diese Zeit hätte ich anders sinnvoller verbringen können.
Worüber wird hier eigentlich diskutiert? Wir haben massive Probleme im Verein. Und es ist absolut klar, dass Thomas Tuchel und sein Trainerteam ziemlich allein auf der einen Seite stehen und der Rest des Vereins auf der anderen. Die Hintergründe kennt niemand von uns. Aber trotzdem wird Thomas Tuchel hier von vielen völlig blauäugig verteidigt. Statt davon auszugehen, dass es Gründe dafür gibt, dass der Trainer mit dem Rücken zur Wand steht wird es als wahrscheinlicher angenommen, dass Vereinsführung, Führungsspieler, der Kapitän und natürlich auch die BVB-nahen Medien alle den Verstand verloren haben.
Man muss sich diese Argumentation mal auf der Zunge zergehen lassen:
Thomas Tuchel ist ein Weltklassetrainer, in einer Reihe mit Mourinho und Pep. Er hat in Dortmund alles besser gemacht, vorher war natürlich alles schlecht. Und obwohl Tuchel der perfekte Trainer ist, wird er in Dortmund angezählt. Das liegt natürlich daran, dass Aki Watzke ihn nicht leiden kann und sein persönlicher Stolz wichtiger ist als die sportliche Bilanz. Schmelzer und der gesamte Mannschaftsrat stellen sich auch gegen ihn. Aber das liegt natürlich nur daran, dass sie alle noch der Klopp-Kuschelzeit hinterher trauern, sowieso viel zu schlecht für den BVB-Kader sind und zudem so unprofessionell sind, dass sie einfach mal gegen den Coach stänkern, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben. Die Medien witttern zwar massive Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, aber die sind ja alle von Imperator Watzke kontrolliert, der einen persönlichen Mobbingfeldzug durchführt, um Tuchel loszuwerden. Er könnte den Trainer ja nicht einfach so entlassen. Watzke ist ja immerhin nur der Boss in Dortmund.
Aber es geht noch lustiger weiter: Die Frechheit, mit dem Messias zu brechen, werden die Dortmunder teuer bezahlen. Denn jeder Nachfolger wird den BVB in die Mittelmäßigkeit führen. Denn immerhin haben wir ja in dieser Saison nur durch Tuchels Glanz überperformt. Dembele, Weigl und Pulisic wurden nur durch Tuchels goldenes Händchen für junge Spieler zu Stars, unter Favre oder einem anderen Nachfolger werden sie einbrechen. In der Folge werden Watzke und Zorc unter dem extremen Kreuzfeuer der empörten Dortmundfans und der vernichtenden Medien zusammenbrechen und emotional gebrochen ihren Rücktritt bekanntgeben. Der Verein wird sich natürlich nie wieder davon erholen, dass man den besten Trainer der Welt gefeuert hat, der natürlich mittlerweile mit Leverkusen 5 x die Champions League gewonnen hat.
Und jetzt kommt das beste: Diese Sichtweisen werden durch absolut unumstößliche Argumente gestützt: Immerhin gab es in der ARD eine Zuschauerumfrage, in der sich die hellsten Köpfe des Landes zu 80% pro Tuchel ausgesprochen haben. Und dann hat Dembele dem Trainer auch noch den Pokal gebracht. Eine Liebeserklärung aller erster Güte. Überhaupt haben sich ja Dembele, Guerreiro, Auba oder Bartra, sonst ja als Sprachrohre Nr. 1-4 in Dortmund bekannt, NICHT zum Trainer geäußert. Wenn das nicht dafür spricht, dass sie mit dem Trainer eine unzerstörbare Einheit bilden, dann weiß ich auch nicht.
Man könnte diese Sichtweisen ja witzig und unterhaltend finden. Das schlimme ist nur, dass sich dieser Quatsch scheinbar gerade zur Kollektivweisheit hochschaukelt. Hier wird gefordert, dass man Tuchel nicht kritisieren darf, weil uns dafür die Kompetenz fehlt. Im gleichen Atemzug wird aber Watzke, Schmelzer, Reus, Mislintat, den Ruhrnachrichten, der WAZ und der SZ jegliche Kompetenz abgesprochen. Das spottet wirklich jeder Beschreibung.
EDIT: Oh Gott, ich habe den Umbruch vergessen!! Wie konnte ich nur diesen furchtbaren Umbruch vergessen? UMBRUCH, UMBRUCH, UMBRUCH!!!
Wow, 20 neue Seiten Diskussion an nur einem Tag. Ich hab mir echt die Mühe gemacht und alles gelesen. Ich fürchte, diese Zeit hätte ich anders sinnvoller verbringen können.
Worüber wird hier eigentlich diskutiert? Wir haben massive Probleme im Verein. Und es ist absolut klar, dass Thomas Tuchel und sein Trainerteam ziemlich allein auf der einen Seite stehen und der Rest des Vereins auf der anderen. Die Hintergründe kennt niemand von uns. Aber trotzdem wird Thomas Tuchel hier von vielen völlig blauäugig verteidigt. Statt davon auszugehen, dass es Gründe dafür gibt, dass der Trainer mit dem Rücken zur Wand steht wird es als wahrscheinlicher angenommen, dass Vereinsführung, Führungsspieler, der Kapitän und natürlich auch die BVB-nahen Medien alle den Verstand verloren haben.
Man muss sich diese Argumentation mal auf der Zunge zergehen lassen:
Thomas Tuchel ist ein Weltklassetrainer, in einer Reihe mit Mourinho und Pep. Er hat in Dortmund alles besser gemacht, vorher war natürlich alles schlecht. Und obwohl Tuchel der perfekte Trainer ist, wird er in Dortmund angezählt. Das liegt natürlich daran, dass Aki Watzke ihn nicht leiden kann und sein persönlicher Stolz wichtiger ist als die sportliche Bilanz. Schmelzer und der gesamte Mannschaftsrat stellen sich auch gegen ihn. Aber das liegt natürlich nur daran, dass sie alle noch der Klopp-Kuschelzeit hinterher trauern, sowieso viel zu schlecht für den BVB-Kader sind und zudem so unprofessionell sind, dass sie einfach mal gegen den Coach stänkern, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben. Die Medien witttern zwar massive Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, aber die sind ja alle von Imperator Watzke kontrolliert, der einen persönlichen Mobbingfeldzug durchführt, um Tuchel loszuwerden. Er könnte den Trainer ja nicht einfach so entlassen. Watzke ist ja immerhin nur der Boss in Dortmund.
Aber es geht noch lustiger weiter: Die Frechheit, mit dem Messias zu brechen, werden die Dortmunder teuer bezahlen. Denn jeder Nachfolger wird den BVB in die Mittelmäßigkeit führen. Denn immerhin haben wir ja in dieser Saison nur durch Tuchels Glanz überperformt. Dembele, Weigl und Pulisic wurden nur durch Tuchels goldenes Händchen für junge Spieler zu Stars, unter Favre oder einem anderen Nachfolger werden sie einbrechen. In der Folge werden Watzke und Zorc unter dem extremen Kreuzfeuer der empörten Dortmundfans und der vernichtenden Medien zusammenbrechen und emotional gebrochen ihren Rücktritt bekanntgeben. Der Verein wird sich natürlich nie wieder davon erholen, dass man den besten Trainer der Welt gefeuert hat, der natürlich mittlerweile mit Leverkusen 5 x die Champions League gewonnen hat.
Und jetzt kommt das beste: Diese Sichtweisen werden durch absolut unumstößliche Argumente gestützt: Immerhin gab es in der ARD eine Zuschauerumfrage, in der sich die hellsten Köpfe des Landes zu 80% pro Tuchel ausgesprochen haben. Und dann hat Dembele dem Trainer auch noch den Pokal gebracht. Eine Liebeserklärung aller erster Güte. Überhaupt haben sich ja Dembele, Guerreiro, Auba oder Bartra, sonst ja als Sprachrohre Nr. 1-4 in Dortmund bekannt, NICHT zum Trainer geäußert. Wenn das nicht dafür spricht, dass sie mit dem Trainer eine unzerstörbare Einheit bilden, dann weiß ich auch nicht.
Man könnte diese Sichtweisen ja witzig und unterhaltend finden. Das schlimme ist nur, dass sich dieser Quatsch scheinbar gerade zur Kollektivweisheit hochschaukelt. Hier wird gefordert, dass man Tuchel nicht kritisieren darf, weil uns dafür die Kompetenz fehlt. Im gleichen Atemzug wird aber Watzke, Schmelzer, Reus, Mislintat, den Ruhrnachrichten, der WAZ und der SZ jegliche Kompetenz abgesprochen. Das spottet wirklich jeder Beschreibung.
EDIT: Oh Gott, ich habe den Umbruch vergessen!! Wie konnte ich nur diesen furchtbaren Umbruch vergessen? UMBRUCH, UMBRUCH, UMBRUCH!!!
Das einzige was hier ganz viele Leute dem BVB und einigen Spielern und Watzke zurecht vorwerfen, ist dass sie null Dankbarkeit gegenüber einem Trainer zeigen, der Dortmund damals in einer schweren Lage übernommen hat. Ich habe noch nie auch nur irgendeinen Ton der Dankbarkeit von Watzke gegenüber Tuchel gehört. Bezüglich des neuen Trainers wird man ja sehen, wer am Ende recht hat. Ich bin überzeugt, dass ein neuer Trainer nicht mehr Erfolg haben wird, eher im Gegenteil und dann können Watzke und Sahin mal sehen wie sie aus der Nummer wieder rauskommen.
Aus meiner Sicht haben sie genug Dankbarkeit gezeigt ! Schwere Lage ? Den zweitteuersten und wohl auch zweitbesten Kader der Liga übergeben und ihn in ein super gemachtes Bett gesetzt ! Man muss ja nicht so tun als hätte er eine Mannschaft am Boden übernommen.
28.05.2017 - 18:28 Uhr
Unabhängig von der elendigen Debatte fand ich es schön, wie Tuchel heute auf dem Truck feiert. Sicherlich ein besonderer Moment für ihn.
28.05.2017 - 18:30 Uhr
Zitat von vanrio
Das einzige was hier ganz viele Leute dem BVB und einigen Spielern und Watzke zurecht vorwerfen, ist dass sie null Dankbarkeit gegenüber einem Trainer zeigen, der Dortmund damals in einer schweren Lage übernommen hat. Ich habe noch nie auch nur irgendeinen Ton der Dankbarkeit von Watzke gegenüber Tuchel gehört. .
Das einzige was hier ganz viele Leute dem BVB und einigen Spielern und Watzke zurecht vorwerfen, ist dass sie null Dankbarkeit gegenüber einem Trainer zeigen, der Dortmund damals in einer schweren Lage übernommen hat. Ich habe noch nie auch nur irgendeinen Ton der Dankbarkeit von Watzke gegenüber Tuchel gehört. .
Okay, ein europäischer Top10 Verein (siehe UEFA-Ranking) holt einen Trainer, dessen einzige Profistation ein kleinerer Club war, den er nach Querälen verlassen hat. Einen Trainer, dessen europäische Erfahrungen aus einem Coachingdesaster gegen eine rumänische Kirmestruppe bestanden. Einem Trainer, dem man mehr als vier Mio Euro im Jahr bezahlt.
Jetzt mal ohne Scheiß, hackt es noch ganz sauber? Watzke soll also diesem Welttrainer dankbar die Füße küssen, weil er ihm einen Job angeboten hat, den Trainer mit seinem Profil normalerweise nicht bekommen?
28.05.2017 - 18:31 Uhr
Zitat von vanrio
Das einzige was hier ganz viele Leute dem BVB und einigen Spielern und Watzke zurecht vorwerfen, ist dass sie null Dankbarkeit gegenüber einem Trainer zeigen, der Dortmund damals in einer schweren Lage übernommen hat. Ich habe noch nie auch nur irgendeinen Ton der Dankbarkeit von Watzke gegenüber Tuchel gehört. Bezüglich des neuen Trainers wird man ja sehen, wer am Ende recht hat. Ich bin überzeugt, dass ein neuer Trainer nicht mehr Erfolg haben wird, eher im Gegenteil und dann können Watzke und Sahin mal sehen wie sie aus der Nummer wieder rauskommen.
Zitat von GeordiLaForge
Wow, 20 neue Seiten Diskussion an nur einem Tag. Ich hab mir echt die Mühe gemacht und alles gelesen. Ich fürchte, diese Zeit hätte ich anders sinnvoller verbringen können.
Worüber wird hier eigentlich diskutiert? Wir haben massive Probleme im Verein. Und es ist absolut klar, dass Thomas Tuchel und sein Trainerteam ziemlich allein auf der einen Seite stehen und der Rest des Vereins auf der anderen. Die Hintergründe kennt niemand von uns. Aber trotzdem wird Thomas Tuchel hier von vielen völlig blauäugig verteidigt. Statt davon auszugehen, dass es Gründe dafür gibt, dass der Trainer mit dem Rücken zur Wand steht wird es als wahrscheinlicher angenommen, dass Vereinsführung, Führungsspieler, der Kapitän und natürlich auch die BVB-nahen Medien alle den Verstand verloren haben.
Man muss sich diese Argumentation mal auf der Zunge zergehen lassen:
Thomas Tuchel ist ein Weltklassetrainer, in einer Reihe mit Mourinho und Pep. Er hat in Dortmund alles besser gemacht, vorher war natürlich alles schlecht. Und obwohl Tuchel der perfekte Trainer ist, wird er in Dortmund angezählt. Das liegt natürlich daran, dass Aki Watzke ihn nicht leiden kann und sein persönlicher Stolz wichtiger ist als die sportliche Bilanz. Schmelzer und der gesamte Mannschaftsrat stellen sich auch gegen ihn. Aber das liegt natürlich nur daran, dass sie alle noch der Klopp-Kuschelzeit hinterher trauern, sowieso viel zu schlecht für den BVB-Kader sind und zudem so unprofessionell sind, dass sie einfach mal gegen den Coach stänkern, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben. Die Medien witttern zwar massive Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, aber die sind ja alle von Imperator Watzke kontrolliert, der einen persönlichen Mobbingfeldzug durchführt, um Tuchel loszuwerden. Er könnte den Trainer ja nicht einfach so entlassen. Watzke ist ja immerhin nur der Boss in Dortmund.
Aber es geht noch lustiger weiter: Die Frechheit, mit dem Messias zu brechen, werden die Dortmunder teuer bezahlen. Denn jeder Nachfolger wird den BVB in die Mittelmäßigkeit führen. Denn immerhin haben wir ja in dieser Saison nur durch Tuchels Glanz überperformt. Dembele, Weigl und Pulisic wurden nur durch Tuchels goldenes Händchen für junge Spieler zu Stars, unter Favre oder einem anderen Nachfolger werden sie einbrechen. In der Folge werden Watzke und Zorc unter dem extremen Kreuzfeuer der empörten Dortmundfans und der vernichtenden Medien zusammenbrechen und emotional gebrochen ihren Rücktritt bekanntgeben. Der Verein wird sich natürlich nie wieder davon erholen, dass man den besten Trainer der Welt gefeuert hat, der natürlich mittlerweile mit Leverkusen 5 x die Champions League gewonnen hat.
Und jetzt kommt das beste: Diese Sichtweisen werden durch absolut unumstößliche Argumente gestützt: Immerhin gab es in der ARD eine Zuschauerumfrage, in der sich die hellsten Köpfe des Landes zu 80% pro Tuchel ausgesprochen haben. Und dann hat Dembele dem Trainer auch noch den Pokal gebracht. Eine Liebeserklärung aller erster Güte. Überhaupt haben sich ja Dembele, Guerreiro, Auba oder Bartra, sonst ja als Sprachrohre Nr. 1-4 in Dortmund bekannt, NICHT zum Trainer geäußert. Wenn das nicht dafür spricht, dass sie mit dem Trainer eine unzerstörbare Einheit bilden, dann weiß ich auch nicht.
Man könnte diese Sichtweisen ja witzig und unterhaltend finden. Das schlimme ist nur, dass sich dieser Quatsch scheinbar gerade zur Kollektivweisheit hochschaukelt. Hier wird gefordert, dass man Tuchel nicht kritisieren darf, weil uns dafür die Kompetenz fehlt. Im gleichen Atemzug wird aber Watzke, Schmelzer, Reus, Mislintat, den Ruhrnachrichten, der WAZ und der SZ jegliche Kompetenz abgesprochen. Das spottet wirklich jeder Beschreibung.
EDIT: Oh Gott, ich habe den Umbruch vergessen!! Wie konnte ich nur diesen furchtbaren Umbruch vergessen? UMBRUCH, UMBRUCH, UMBRUCH!!!
Wow, 20 neue Seiten Diskussion an nur einem Tag. Ich hab mir echt die Mühe gemacht und alles gelesen. Ich fürchte, diese Zeit hätte ich anders sinnvoller verbringen können.
Worüber wird hier eigentlich diskutiert? Wir haben massive Probleme im Verein. Und es ist absolut klar, dass Thomas Tuchel und sein Trainerteam ziemlich allein auf der einen Seite stehen und der Rest des Vereins auf der anderen. Die Hintergründe kennt niemand von uns. Aber trotzdem wird Thomas Tuchel hier von vielen völlig blauäugig verteidigt. Statt davon auszugehen, dass es Gründe dafür gibt, dass der Trainer mit dem Rücken zur Wand steht wird es als wahrscheinlicher angenommen, dass Vereinsführung, Führungsspieler, der Kapitän und natürlich auch die BVB-nahen Medien alle den Verstand verloren haben.
Man muss sich diese Argumentation mal auf der Zunge zergehen lassen:
Thomas Tuchel ist ein Weltklassetrainer, in einer Reihe mit Mourinho und Pep. Er hat in Dortmund alles besser gemacht, vorher war natürlich alles schlecht. Und obwohl Tuchel der perfekte Trainer ist, wird er in Dortmund angezählt. Das liegt natürlich daran, dass Aki Watzke ihn nicht leiden kann und sein persönlicher Stolz wichtiger ist als die sportliche Bilanz. Schmelzer und der gesamte Mannschaftsrat stellen sich auch gegen ihn. Aber das liegt natürlich nur daran, dass sie alle noch der Klopp-Kuschelzeit hinterher trauern, sowieso viel zu schlecht für den BVB-Kader sind und zudem so unprofessionell sind, dass sie einfach mal gegen den Coach stänkern, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben. Die Medien witttern zwar massive Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, aber die sind ja alle von Imperator Watzke kontrolliert, der einen persönlichen Mobbingfeldzug durchführt, um Tuchel loszuwerden. Er könnte den Trainer ja nicht einfach so entlassen. Watzke ist ja immerhin nur der Boss in Dortmund.
Aber es geht noch lustiger weiter: Die Frechheit, mit dem Messias zu brechen, werden die Dortmunder teuer bezahlen. Denn jeder Nachfolger wird den BVB in die Mittelmäßigkeit führen. Denn immerhin haben wir ja in dieser Saison nur durch Tuchels Glanz überperformt. Dembele, Weigl und Pulisic wurden nur durch Tuchels goldenes Händchen für junge Spieler zu Stars, unter Favre oder einem anderen Nachfolger werden sie einbrechen. In der Folge werden Watzke und Zorc unter dem extremen Kreuzfeuer der empörten Dortmundfans und der vernichtenden Medien zusammenbrechen und emotional gebrochen ihren Rücktritt bekanntgeben. Der Verein wird sich natürlich nie wieder davon erholen, dass man den besten Trainer der Welt gefeuert hat, der natürlich mittlerweile mit Leverkusen 5 x die Champions League gewonnen hat.
Und jetzt kommt das beste: Diese Sichtweisen werden durch absolut unumstößliche Argumente gestützt: Immerhin gab es in der ARD eine Zuschauerumfrage, in der sich die hellsten Köpfe des Landes zu 80% pro Tuchel ausgesprochen haben. Und dann hat Dembele dem Trainer auch noch den Pokal gebracht. Eine Liebeserklärung aller erster Güte. Überhaupt haben sich ja Dembele, Guerreiro, Auba oder Bartra, sonst ja als Sprachrohre Nr. 1-4 in Dortmund bekannt, NICHT zum Trainer geäußert. Wenn das nicht dafür spricht, dass sie mit dem Trainer eine unzerstörbare Einheit bilden, dann weiß ich auch nicht.
Man könnte diese Sichtweisen ja witzig und unterhaltend finden. Das schlimme ist nur, dass sich dieser Quatsch scheinbar gerade zur Kollektivweisheit hochschaukelt. Hier wird gefordert, dass man Tuchel nicht kritisieren darf, weil uns dafür die Kompetenz fehlt. Im gleichen Atemzug wird aber Watzke, Schmelzer, Reus, Mislintat, den Ruhrnachrichten, der WAZ und der SZ jegliche Kompetenz abgesprochen. Das spottet wirklich jeder Beschreibung.
EDIT: Oh Gott, ich habe den Umbruch vergessen!! Wie konnte ich nur diesen furchtbaren Umbruch vergessen? UMBRUCH, UMBRUCH, UMBRUCH!!!
Das einzige was hier ganz viele Leute dem BVB und einigen Spielern und Watzke zurecht vorwerfen, ist dass sie null Dankbarkeit gegenüber einem Trainer zeigen, der Dortmund damals in einer schweren Lage übernommen hat. Ich habe noch nie auch nur irgendeinen Ton der Dankbarkeit von Watzke gegenüber Tuchel gehört. Bezüglich des neuen Trainers wird man ja sehen, wer am Ende recht hat. Ich bin überzeugt, dass ein neuer Trainer nicht mehr Erfolg haben wird, eher im Gegenteil und dann können Watzke und Sahin mal sehen wie sie aus der Nummer wieder rauskommen.
Das ist dann wohl das weit verbreitete Problem der selektiven Wahrnehmung. Komischerweise habe ich sofort ein Dutzend Interviews in Erinnerung, in der sich Watzke im vergangenen Jahr demonstrativ vor den Trainer stellt. Dann hat er einmal einen Dissens bestätigt, von dem wir vorher schon von Tuchel erfahren haben. Und plötzlich ist alles andere vergessen.
Es will nicht in meinen Kopf rein, warum die logischste Schlussfolgerung hier den wenigsten über die Lippen kommt. Und zwar, dass hinter den Kulissen Dinge passiert sind, die dazu geführt haben, dass Tuchel im Abseits steht. Stattdessen wird darüber spekuliert, dass Watzke die deutsche Sportmedienlandschaft kontrolliert. Unglaublich.
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