Taktik und Spielsysteme
21.07.2011 - 09:17 Uhr
19.09.2023 - 20:35 Uhr
Zitat von soulKSC
Nebel war laut Kicker und WhoScored unser bester Spieler, lauter SofaScore unser zweitbester MF aufm dem Platz im vergangenen Spiel, hatte die meisten Ballkontakte im Mittelfeld, die beste Passquote auf dem Platz, sechs Schlüsselpässe.
Ich muss dir ehrlich gesagt sagen, dass ich die Forderung, Paul Nebel für Brosinski rauszunehmen, nachdem man mit Speed argumentiert hat (keiner unserer Spieler ist so schnell und quirlig am Ball wie Nebel, es gibt mehr Facetten als nur die reine Sprintgeschwindigkeit ohne Ball) überhaupt nicht verstehen kann. Vor allem weil ich die Behauptung, Brosinski habe eine bessere Übersicht, nicht für richtig halte.
Zitat von Scrapmaster
Wir haben keine Sprinter-Lösung, deshalb wird das System auch nicht funktionieren. Brosinski hat für mich die bessere Übersicht, dies ist der einzige Grund in da hinzustellen. Aber da Eiche weder Wanitzek, Gondorf oder Nebel rausnehmen wird ist diese Diskussion eh hinfällig.
Zitat von soulKSC
Und dass dann Brosinski die 1A+Sprinter-Lösung wäre steht ja außer Frage.
Zitat von Scrapmaster
Dass Du ein Heise-Fan bist, hat jetzt mittlerweile jeder mitbekommen.
Ich habe nicht behauptet, dass Nebel grundsätzlich raus muss sondern es ging um eine Systemumstellung und bei einem 4-1-3-2 benötigen wir meiner Meinung nach Geschwindigkeit auf den Außen. Der Topwert von Nebel liegt hinter Jung, Heise, Bormuth und Franke. Für mich ist er dann auf der rechten Außenbahn einfach zu langsam.
Zitat von AR1894
Nebel hat unsere 2 Großchancen vorbereitet, dazu viem unterwegs viele Ballkontakte etc. Warum sollte der raus?
Kein Trainer der Welt setzt Spieler die abgeliefert haben auf die Bank. Analog Heise. Kandidat wäre Wanitzek, und den setzt Eichner nicht raus.
Jensen wäre diskutabel, auch matanovic aber da eher weil Budu halt in kurzer Zeit besser war.
Bis auf 2 Sprints ohne Ergebnis hat Brosinski nichts abgeliefert
Zitat von Scrapmaster
Stindl muss für mich auf die 10. Brosinski hat mir gegen Lautern auf der rechten Seite gut gefallen. Ich sehe es ähnlich, dass Nebel derzeit leider den Kürzeren zieht.
Bei einem 4-1-3-2 wäre das meine Aufstellung. Evtl. beginnend mit Brosinski solange er Luft hat und dann Nebel im Tausch oder umgekehrt.
Stindl muss für mich auf die 10. Brosinski hat mir gegen Lautern auf der rechten Seite gut gefallen. Ich sehe es ähnlich, dass Nebel derzeit leider den Kürzeren zieht.
Bei einem 4-1-3-2 wäre das meine Aufstellung. Evtl. beginnend mit Brosinski solange er Luft hat und dann Nebel im Tausch oder umgekehrt.
Nebel hat unsere 2 Großchancen vorbereitet, dazu viem unterwegs viele Ballkontakte etc. Warum sollte der raus?
Kein Trainer der Welt setzt Spieler die abgeliefert haben auf die Bank. Analog Heise. Kandidat wäre Wanitzek, und den setzt Eichner nicht raus.
Jensen wäre diskutabel, auch matanovic aber da eher weil Budu halt in kurzer Zeit besser war.
Bis auf 2 Sprints ohne Ergebnis hat Brosinski nichts abgeliefert
Dass Du ein Heise-Fan bist, hat jetzt mittlerweile jeder mitbekommen.
Ich habe nicht behauptet, dass Nebel grundsätzlich raus muss sondern es ging um eine Systemumstellung und bei einem 4-1-3-2 benötigen wir meiner Meinung nach Geschwindigkeit auf den Außen. Der Topwert von Nebel liegt hinter Jung, Heise, Bormuth und Franke. Für mich ist er dann auf der rechten Außenbahn einfach zu langsam.
Und dass dann Brosinski die 1A+Sprinter-Lösung wäre steht ja außer Frage.
Wir haben keine Sprinter-Lösung, deshalb wird das System auch nicht funktionieren. Brosinski hat für mich die bessere Übersicht, dies ist der einzige Grund in da hinzustellen. Aber da Eiche weder Wanitzek, Gondorf oder Nebel rausnehmen wird ist diese Diskussion eh hinfällig.
Nebel war laut Kicker und WhoScored unser bester Spieler, lauter SofaScore unser zweitbester MF aufm dem Platz im vergangenen Spiel, hatte die meisten Ballkontakte im Mittelfeld, die beste Passquote auf dem Platz, sechs Schlüsselpässe.
Ich muss dir ehrlich gesagt sagen, dass ich die Forderung, Paul Nebel für Brosinski rauszunehmen, nachdem man mit Speed argumentiert hat (keiner unserer Spieler ist so schnell und quirlig am Ball wie Nebel, es gibt mehr Facetten als nur die reine Sprintgeschwindigkeit ohne Ball) überhaupt nicht verstehen kann. Vor allem weil ich die Behauptung, Brosinski habe eine bessere Übersicht, nicht für richtig halte.
Ich fordere garnix. Es wurde das 4-1-3-2 System in den Raum geworfen wo ich angemerkt habe, dass ich Nebel dafür für zu langsam halte, bzw. wir nicht den richtigen Kader dafür haben. Nicht mehr und nicht weniger also entspannt euch.
19.09.2023 - 20:37 Uhr
Zitat von Scrapmaster
Ich fordere garnix. Es wurde das 4-1-3-2 System in den Raum geworfen wo ich angemerkt habe, dass ich Nebel dafür für zu langsam halte, bzw. wir nicht den richtigen Kader dafür haben. Nicht mehr und nicht weniger also entspannt euch.
Zitat von soulKSC
Nebel war laut Kicker und WhoScored unser bester Spieler, lauter SofaScore unser zweitbester MF aufm dem Platz im vergangenen Spiel, hatte die meisten Ballkontakte im Mittelfeld, die beste Passquote auf dem Platz, sechs Schlüsselpässe.
Ich muss dir ehrlich gesagt sagen, dass ich die Forderung, Paul Nebel für Brosinski rauszunehmen, nachdem man mit Speed argumentiert hat (keiner unserer Spieler ist so schnell und quirlig am Ball wie Nebel, es gibt mehr Facetten als nur die reine Sprintgeschwindigkeit ohne Ball) überhaupt nicht verstehen kann. Vor allem weil ich die Behauptung, Brosinski habe eine bessere Übersicht, nicht für richtig halte.
Zitat von Scrapmaster
Wir haben keine Sprinter-Lösung, deshalb wird das System auch nicht funktionieren. Brosinski hat für mich die bessere Übersicht, dies ist der einzige Grund in da hinzustellen. Aber da Eiche weder Wanitzek, Gondorf oder Nebel rausnehmen wird ist diese Diskussion eh hinfällig.
Zitat von soulKSC
Und dass dann Brosinski die 1A+Sprinter-Lösung wäre steht ja außer Frage.
Zitat von Scrapmaster
Dass Du ein Heise-Fan bist, hat jetzt mittlerweile jeder mitbekommen.
Ich habe nicht behauptet, dass Nebel grundsätzlich raus muss sondern es ging um eine Systemumstellung und bei einem 4-1-3-2 benötigen wir meiner Meinung nach Geschwindigkeit auf den Außen. Der Topwert von Nebel liegt hinter Jung, Heise, Bormuth und Franke. Für mich ist er dann auf der rechten Außenbahn einfach zu langsam.
Zitat von AR1894
Nebel hat unsere 2 Großchancen vorbereitet, dazu viem unterwegs viele Ballkontakte etc. Warum sollte der raus?
Kein Trainer der Welt setzt Spieler die abgeliefert haben auf die Bank. Analog Heise. Kandidat wäre Wanitzek, und den setzt Eichner nicht raus.
Jensen wäre diskutabel, auch matanovic aber da eher weil Budu halt in kurzer Zeit besser war.
Bis auf 2 Sprints ohne Ergebnis hat Brosinski nichts abgeliefert
Zitat von Scrapmaster
Stindl muss für mich auf die 10. Brosinski hat mir gegen Lautern auf der rechten Seite gut gefallen. Ich sehe es ähnlich, dass Nebel derzeit leider den Kürzeren zieht.
Bei einem 4-1-3-2 wäre das meine Aufstellung. Evtl. beginnend mit Brosinski solange er Luft hat und dann Nebel im Tausch oder umgekehrt.
Stindl muss für mich auf die 10. Brosinski hat mir gegen Lautern auf der rechten Seite gut gefallen. Ich sehe es ähnlich, dass Nebel derzeit leider den Kürzeren zieht.
Bei einem 4-1-3-2 wäre das meine Aufstellung. Evtl. beginnend mit Brosinski solange er Luft hat und dann Nebel im Tausch oder umgekehrt.
Nebel hat unsere 2 Großchancen vorbereitet, dazu viem unterwegs viele Ballkontakte etc. Warum sollte der raus?
Kein Trainer der Welt setzt Spieler die abgeliefert haben auf die Bank. Analog Heise. Kandidat wäre Wanitzek, und den setzt Eichner nicht raus.
Jensen wäre diskutabel, auch matanovic aber da eher weil Budu halt in kurzer Zeit besser war.
Bis auf 2 Sprints ohne Ergebnis hat Brosinski nichts abgeliefert
Dass Du ein Heise-Fan bist, hat jetzt mittlerweile jeder mitbekommen.
Ich habe nicht behauptet, dass Nebel grundsätzlich raus muss sondern es ging um eine Systemumstellung und bei einem 4-1-3-2 benötigen wir meiner Meinung nach Geschwindigkeit auf den Außen. Der Topwert von Nebel liegt hinter Jung, Heise, Bormuth und Franke. Für mich ist er dann auf der rechten Außenbahn einfach zu langsam.
Und dass dann Brosinski die 1A+Sprinter-Lösung wäre steht ja außer Frage.
Wir haben keine Sprinter-Lösung, deshalb wird das System auch nicht funktionieren. Brosinski hat für mich die bessere Übersicht, dies ist der einzige Grund in da hinzustellen. Aber da Eiche weder Wanitzek, Gondorf oder Nebel rausnehmen wird ist diese Diskussion eh hinfällig.
Nebel war laut Kicker und WhoScored unser bester Spieler, lauter SofaScore unser zweitbester MF aufm dem Platz im vergangenen Spiel, hatte die meisten Ballkontakte im Mittelfeld, die beste Passquote auf dem Platz, sechs Schlüsselpässe.
Ich muss dir ehrlich gesagt sagen, dass ich die Forderung, Paul Nebel für Brosinski rauszunehmen, nachdem man mit Speed argumentiert hat (keiner unserer Spieler ist so schnell und quirlig am Ball wie Nebel, es gibt mehr Facetten als nur die reine Sprintgeschwindigkeit ohne Ball) überhaupt nicht verstehen kann. Vor allem weil ich die Behauptung, Brosinski habe eine bessere Übersicht, nicht für richtig halte.
Ich fordere garnix. Es wurde das 4-1-3-2 System in den Raum geworfen wo ich angemerkt habe, dass ich Nebel dafür für zu langsam halte, bzw. wir nicht den richtigen Kader dafür haben. Nicht mehr und nicht weniger also entspannt euch.
Fair enough
19.09.2023 - 22:25 Uhr
Zitat von Koschdnix
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
19.09.2023 - 23:11 Uhr
Zitat von AR1894
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Zitat von KSColeoleeee
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Zitat von Koschdnix
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Ich verstehe Deine Sichtweise und wir sind ja - zum Beispiel - beim Thema Philip Heise (und wahrscheinlich auch Gondorf) sehr nah beieinander. Aber ich sträube mich gegen theoretische Kausalketten. Heißt: Nur weil man junge Spieler einsetzt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass man in der „zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpelt“. Und wer ältere Spieler einsetzt, kickt nicht automatisch oben mit. Gleiches gilt auch andersherum. Aber das ist für mich letztlich auch nicht entscheidend, denn der Fußball lebt ja eindeutig davon, Kausalketten zu sprengen. Sonst würde man diesen Sport und seinen Verein nicht lieben.
Viel entscheidender ist tatsächlich, was der Verein will. Und ganz ehrlich: Nach dieser verkorksten Schlussphase der Transferperiode würde ich das sehr gern genauer wissen. Aber das gehört ja nicht hierher, sondern in den „Anspruchs“-Fred. Ich für meinen Teil glaube, dass Eichner ziemlich angefressen ist, dass wir bis Ende August keinen weiteren Stürmer mit gehobener Start11-Garantie geholt haben. Denn da, wo‘s hakt, nämlich im Sturmzentrum, haben wir eine vakante Stelle, die er mal so mal anders besetzt - und somit Taktik- und Spielsystem ein ums andere Mal ändert. Meiner Ansicht nach ein Wink mit dem „SOS“-lackierten Zaunpfahl.
20.09.2023 - 07:58 Uhr
Zitat von KSColeoleeee
Ich verstehe Deine Sichtweise und wir sind ja - zum Beispiel - beim Thema Philip Heise (und wahrscheinlich auch Gondorf) sehr nah beieinander. Aber ich sträube mich gegen theoretische Kausalketten. Heißt: Nur weil man junge Spieler einsetzt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass man in der „zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpelt“. Und wer ältere Spieler einsetzt, kickt nicht automatisch oben mit. Gleiches gilt auch andersherum. Aber das ist für mich letztlich auch nicht entscheidend, denn der Fußball lebt ja eindeutig davon, Kausalketten zu sprengen. Sonst würde man diesen Sport und seinen Verein nicht lieben.
Viel entscheidender ist tatsächlich, was der Verein will. Und ganz ehrlich: Nach dieser verkorksten Schlussphase der Transferperiode würde ich das sehr gern genauer wissen. Aber das gehört ja nicht hierher, sondern in den „Anspruchs“-Fred. Ich für meinen Teil glaube, dass Eichner ziemlich angefressen ist, dass wir bis Ende August keinen weiteren Stürmer mit gehobener Start11-Garantie geholt haben. Denn da, wo‘s hakt, nämlich im Sturmzentrum, haben wir eine vakante Stelle, die er mal so mal anders besetzt - und somit Taktik- und Spielsystem ein ums andere Mal ändert. Meiner Ansicht nach ein Wink mit dem „SOS“-lackierten Zaunpfahl.
Zitat von AR1894
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Zitat von KSColeoleeee
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Zitat von Koschdnix
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Ich verstehe Deine Sichtweise und wir sind ja - zum Beispiel - beim Thema Philip Heise (und wahrscheinlich auch Gondorf) sehr nah beieinander. Aber ich sträube mich gegen theoretische Kausalketten. Heißt: Nur weil man junge Spieler einsetzt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass man in der „zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpelt“. Und wer ältere Spieler einsetzt, kickt nicht automatisch oben mit. Gleiches gilt auch andersherum. Aber das ist für mich letztlich auch nicht entscheidend, denn der Fußball lebt ja eindeutig davon, Kausalketten zu sprengen. Sonst würde man diesen Sport und seinen Verein nicht lieben.
Viel entscheidender ist tatsächlich, was der Verein will. Und ganz ehrlich: Nach dieser verkorksten Schlussphase der Transferperiode würde ich das sehr gern genauer wissen. Aber das gehört ja nicht hierher, sondern in den „Anspruchs“-Fred. Ich für meinen Teil glaube, dass Eichner ziemlich angefressen ist, dass wir bis Ende August keinen weiteren Stürmer mit gehobener Start11-Garantie geholt haben. Denn da, wo‘s hakt, nämlich im Sturmzentrum, haben wir eine vakante Stelle, die er mal so mal anders besetzt - und somit Taktik- und Spielsystem ein ums andere Mal ändert. Meiner Ansicht nach ein Wink mit dem „SOS“-lackierten Zaunpfahl.
Dass man Taktik- und Spielsystem ändert oder unterschiedlichen Spielern Spielzeit gibt, ist aus meiner Sichts weder etwas Außergewöhnliches noch ein "Wink mit dem Zaunpfahl". Auch Tabellenführer Düsseldorf hat bereits im 4-2-3-1 und im 4-1-4-1 gespielt, auch der Tabellendritte Kiel ist schon vom 3-4-3 auf ein 3-4-1-2 gegangen, auch der Tabellenvierte Hannover ändert seine Formation, von 3-4-1-2 auf 3-4-3 auf auf 5-2-3 und wieder auf 3-4-1-2.
Und auch andere Vereine wechseln ihre Startkräfte im Sturmzentrum. Bei Düsseldorf war es jetzt dreimal Ginczek und dreimal Vermej. Du sagst, Kausalketten sprengen, aber dort, wo wir genau das tun, dann doch nicht, irgendwie. Es gibt eben nicht diese eine Startelf wie bei FIFA, weil der Rossmann nur eine Stärke 68 und der Budu eine 73er Karte hat.
Und was mich immer wieder wundert, aber das ist einfach eher ganzheitlich gesehen: Wenn Eiche immer nur auf seine Stammelf setzt, ist er unflexibel, wenn er anderen Spielzeiten gibt, Dinge ausprobiert, dann ist es ein Schrei nach Hilfe. Eigentlich kann er gar nichts richtig machen, außer wenn wir auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen, habe ich manchmal das Gefühl...
20.09.2023 - 08:30 Uhr
Zitat von soulKSC
Und was mich immer wieder wundert, aber das ist einfach eher ganzheitlich gesehen: Wenn Eiche immer nur auf seine Stammelf setzt, ist er unflexibel, wenn er anderen Spielzeiten gibt, Dinge ausprobiert, dann ist es ein Schrei nach Hilfe. Eigentlich kann er gar nichts richtig machen, außer wenn wir auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen, habe ich manchmal das Gefühl...
Zitat von KSColeoleeee
Ich verstehe Deine Sichtweise und wir sind ja - zum Beispiel - beim Thema Philip Heise (und wahrscheinlich auch Gondorf) sehr nah beieinander. Aber ich sträube mich gegen theoretische Kausalketten. Heißt: Nur weil man junge Spieler einsetzt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass man in der „zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpelt“. Und wer ältere Spieler einsetzt, kickt nicht automatisch oben mit. Gleiches gilt auch andersherum. Aber das ist für mich letztlich auch nicht entscheidend, denn der Fußball lebt ja eindeutig davon, Kausalketten zu sprengen. Sonst würde man diesen Sport und seinen Verein nicht lieben.
Viel entscheidender ist tatsächlich, was der Verein will. Und ganz ehrlich: Nach dieser verkorksten Schlussphase der Transferperiode würde ich das sehr gern genauer wissen. Aber das gehört ja nicht hierher, sondern in den „Anspruchs“-Fred. Ich für meinen Teil glaube, dass Eichner ziemlich angefressen ist, dass wir bis Ende August keinen weiteren Stürmer mit gehobener Start11-Garantie geholt haben. Denn da, wo‘s hakt, nämlich im Sturmzentrum, haben wir eine vakante Stelle, die er mal so mal anders besetzt - und somit Taktik- und Spielsystem ein ums andere Mal ändert. Meiner Ansicht nach ein Wink mit dem „SOS“-lackierten Zaunpfahl.
Zitat von AR1894
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Zitat von KSColeoleeee
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Zitat von Koschdnix
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Ich verstehe Deine Sichtweise und wir sind ja - zum Beispiel - beim Thema Philip Heise (und wahrscheinlich auch Gondorf) sehr nah beieinander. Aber ich sträube mich gegen theoretische Kausalketten. Heißt: Nur weil man junge Spieler einsetzt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass man in der „zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpelt“. Und wer ältere Spieler einsetzt, kickt nicht automatisch oben mit. Gleiches gilt auch andersherum. Aber das ist für mich letztlich auch nicht entscheidend, denn der Fußball lebt ja eindeutig davon, Kausalketten zu sprengen. Sonst würde man diesen Sport und seinen Verein nicht lieben.
Viel entscheidender ist tatsächlich, was der Verein will. Und ganz ehrlich: Nach dieser verkorksten Schlussphase der Transferperiode würde ich das sehr gern genauer wissen. Aber das gehört ja nicht hierher, sondern in den „Anspruchs“-Fred. Ich für meinen Teil glaube, dass Eichner ziemlich angefressen ist, dass wir bis Ende August keinen weiteren Stürmer mit gehobener Start11-Garantie geholt haben. Denn da, wo‘s hakt, nämlich im Sturmzentrum, haben wir eine vakante Stelle, die er mal so mal anders besetzt - und somit Taktik- und Spielsystem ein ums andere Mal ändert. Meiner Ansicht nach ein Wink mit dem „SOS“-lackierten Zaunpfahl.
Und was mich immer wieder wundert, aber das ist einfach eher ganzheitlich gesehen: Wenn Eiche immer nur auf seine Stammelf setzt, ist er unflexibel, wenn er anderen Spielzeiten gibt, Dinge ausprobiert, dann ist es ein Schrei nach Hilfe. Eigentlich kann er gar nichts richtig machen, außer wenn wir auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen, habe ich manchmal das Gefühl...
Ich würde sagen es liegt an der Nachvollziehbarkeit.
Ein Systemwechsel kann die Reaktion auf den Gegner sein, ebenso ein gewisser Spielerwechsel, aber da Eichner schon in der ein oder anderen PK gesagt hat, dass man sich kaum bis gar nicht auf den Gegner einstellt, wobei ich das nur bedingt glaube, eine gewisse Vorbereitung auf den Gegner spielt sicherlich mit, würde er ja in erster Linie nur sein Spiel spielen wollen und nutzt in dem Fall auch die Spieler von denen er das Gefühl bzw Eindruck hat, dass sie das am Besten umsetzen.
Für uns ist es so "entfernt" von den Trainingseindrücken eben schwer manches Festhalten an Spielern nach gewissen Spieleindrücken nachzuvollziehen, weil letztendlich zählt es, für die meisten, doch nur auf dem Platz.
Gebruddelt is halt schnell, gerade wenn etwas nicht funktioniert, eine taktische und logische Alternative kann dann zwar schnell in den Raum geworfen werden, aber Gewissheit, ob das dann funktioniert gibt es auch keine.
20.09.2023 - 08:51 Uhr
Ich finde unseren Kader diese Saison schon stark. Natürlich nicht im Sturm. Aber im MF haben wir sehr viele Optionen. Auch in der IV und auf AV sind wir gut besetzt, mit Herold eine starke Alternative zu Heise. Nein, ich fordere nicht jung gegen alt zu tauschen, auch die Stammelf Eichners kritisiere ich nicht. Die Position von Stindl und mit ihr ev. Verschiebungen im MF st noch zu suchen, aber das ist eine andere Sache und normal angesichts der vielen starken Besetzungsmöglichkeiten. Und völlig losgelöst für mich die Frage, wo wir landen. Ich erwarte weder Aufstiegsplatz noch bin ich über unteres Mittelmaß frustriert. Beides sind für mich keine Gradmesser zur Beurteilung von Eichner. Und natürlich soll das stärkste Team spielen. Meine Thesen sind, dass wir noch nicht wissen können, welches das stärkste Team ist, dass wir im Spiel selbst vielleicht früher Wechseln, um Stärke halten oder wiedergewinnen zu können und dass wir in dieser Saison dafür genügend Spieler haben, mit denen dies nicht ein Jugend-forscht-Experiment ist. Das ist mir auch angesichts von Spielverläufen und Formschwächen zu wenig.
Und mal nebenbei; Statistikzahlen ohne Interpretation unterscheiden sich in mancher Hinsicht nicht von FIFa-kennzahlen. Ich finde beides unangemessen als Grundlage einer Bewertung, ohne Rückspiegelung auf das konrete Spiel. Ich kann jedenfalls mit Zahlenwerten nicht beurteilen, ob ein gezählter Torschuss miserabel oder gut war, ob dabei ein vielleicht besser positionierter Mitspieler übersehen wurde, ob gelaufene Km sinnvoll waren oder nicht, ob es dem Spiel gut getan hat oder nicht, wen bestimmte Spieler die meisten Kontakte hatten. Die meisten Zahlenwerte sagen an sich nicht viel aus .
Und zum Schluss: auch Eichner weiß, dass trotz Statistik die zweite Hälfte des letzten Spiels zum Beispiel schwach war. Ich bezweifle, dass nur auf der Seite der kritisch beäugenden User die wahren Fifamanager sitzen.
Und mal nebenbei; Statistikzahlen ohne Interpretation unterscheiden sich in mancher Hinsicht nicht von FIFa-kennzahlen. Ich finde beides unangemessen als Grundlage einer Bewertung, ohne Rückspiegelung auf das konrete Spiel. Ich kann jedenfalls mit Zahlenwerten nicht beurteilen, ob ein gezählter Torschuss miserabel oder gut war, ob dabei ein vielleicht besser positionierter Mitspieler übersehen wurde, ob gelaufene Km sinnvoll waren oder nicht, ob es dem Spiel gut getan hat oder nicht, wen bestimmte Spieler die meisten Kontakte hatten. Die meisten Zahlenwerte sagen an sich nicht viel aus .
Und zum Schluss: auch Eichner weiß, dass trotz Statistik die zweite Hälfte des letzten Spiels zum Beispiel schwach war. Ich bezweifle, dass nur auf der Seite der kritisch beäugenden User die wahren Fifamanager sitzen.
20.09.2023 - 08:52 Uhr
Zitat von soulKSC
Dass man Taktik- und Spielsystem ändert oder unterschiedlichen Spielern Spielzeit gibt, ist aus meiner Sichts weder etwas Außergewöhnliches noch ein "Wink mit dem Zaunpfahl". Auch Tabellenführer Düsseldorf hat bereits im 4-2-3-1 und im 4-1-4-1 gespielt, auch der Tabellendritte Kiel ist schon vom 3-4-3 auf ein 3-4-1-2 gegangen, auch der Tabellenvierte Hannover ändert seine Formation, von 3-4-1-2 auf 3-4-3 auf auf 5-2-3 und wieder auf 3-4-1-2.
Und auch andere Vereine wechseln ihre Startkräfte im Sturmzentrum. Bei Düsseldorf war es jetzt dreimal Ginczek und dreimal Vermej. Du sagst, Kausalketten sprengen, aber dort, wo wir genau das tun, dann doch nicht, irgendwie. Es gibt eben nicht diese eine Startelf wie bei FIFA, weil der Rossmann nur eine Stärke 68 und der Budu eine 73er Karte hat.
Und was mich immer wieder wundert, aber das ist einfach eher ganzheitlich gesehen: Wenn Eiche immer nur auf seine Stammelf setzt, ist er unflexibel, wenn er anderen Spielzeiten gibt, Dinge ausprobiert, dann ist es ein Schrei nach Hilfe. Eigentlich kann er gar nichts richtig machen, außer wenn wir auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen, habe ich manchmal das Gefühl...
Zitat von KSColeoleeee
Ich verstehe Deine Sichtweise und wir sind ja - zum Beispiel - beim Thema Philip Heise (und wahrscheinlich auch Gondorf) sehr nah beieinander. Aber ich sträube mich gegen theoretische Kausalketten. Heißt: Nur weil man junge Spieler einsetzt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass man in der „zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpelt“. Und wer ältere Spieler einsetzt, kickt nicht automatisch oben mit. Gleiches gilt auch andersherum. Aber das ist für mich letztlich auch nicht entscheidend, denn der Fußball lebt ja eindeutig davon, Kausalketten zu sprengen. Sonst würde man diesen Sport und seinen Verein nicht lieben.
Viel entscheidender ist tatsächlich, was der Verein will. Und ganz ehrlich: Nach dieser verkorksten Schlussphase der Transferperiode würde ich das sehr gern genauer wissen. Aber das gehört ja nicht hierher, sondern in den „Anspruchs“-Fred. Ich für meinen Teil glaube, dass Eichner ziemlich angefressen ist, dass wir bis Ende August keinen weiteren Stürmer mit gehobener Start11-Garantie geholt haben. Denn da, wo‘s hakt, nämlich im Sturmzentrum, haben wir eine vakante Stelle, die er mal so mal anders besetzt - und somit Taktik- und Spielsystem ein ums andere Mal ändert. Meiner Ansicht nach ein Wink mit dem „SOS“-lackierten Zaunpfahl.
Zitat von AR1894
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Zitat von KSColeoleeee
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Zitat von Koschdnix
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Ich verstehe Deine Sichtweise und wir sind ja - zum Beispiel - beim Thema Philip Heise (und wahrscheinlich auch Gondorf) sehr nah beieinander. Aber ich sträube mich gegen theoretische Kausalketten. Heißt: Nur weil man junge Spieler einsetzt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass man in der „zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpelt“. Und wer ältere Spieler einsetzt, kickt nicht automatisch oben mit. Gleiches gilt auch andersherum. Aber das ist für mich letztlich auch nicht entscheidend, denn der Fußball lebt ja eindeutig davon, Kausalketten zu sprengen. Sonst würde man diesen Sport und seinen Verein nicht lieben.
Viel entscheidender ist tatsächlich, was der Verein will. Und ganz ehrlich: Nach dieser verkorksten Schlussphase der Transferperiode würde ich das sehr gern genauer wissen. Aber das gehört ja nicht hierher, sondern in den „Anspruchs“-Fred. Ich für meinen Teil glaube, dass Eichner ziemlich angefressen ist, dass wir bis Ende August keinen weiteren Stürmer mit gehobener Start11-Garantie geholt haben. Denn da, wo‘s hakt, nämlich im Sturmzentrum, haben wir eine vakante Stelle, die er mal so mal anders besetzt - und somit Taktik- und Spielsystem ein ums andere Mal ändert. Meiner Ansicht nach ein Wink mit dem „SOS“-lackierten Zaunpfahl.
Dass man Taktik- und Spielsystem ändert oder unterschiedlichen Spielern Spielzeit gibt, ist aus meiner Sichts weder etwas Außergewöhnliches noch ein "Wink mit dem Zaunpfahl". Auch Tabellenführer Düsseldorf hat bereits im 4-2-3-1 und im 4-1-4-1 gespielt, auch der Tabellendritte Kiel ist schon vom 3-4-3 auf ein 3-4-1-2 gegangen, auch der Tabellenvierte Hannover ändert seine Formation, von 3-4-1-2 auf 3-4-3 auf auf 5-2-3 und wieder auf 3-4-1-2.
Und auch andere Vereine wechseln ihre Startkräfte im Sturmzentrum. Bei Düsseldorf war es jetzt dreimal Ginczek und dreimal Vermej. Du sagst, Kausalketten sprengen, aber dort, wo wir genau das tun, dann doch nicht, irgendwie. Es gibt eben nicht diese eine Startelf wie bei FIFA, weil der Rossmann nur eine Stärke 68 und der Budu eine 73er Karte hat.
Und was mich immer wieder wundert, aber das ist einfach eher ganzheitlich gesehen: Wenn Eiche immer nur auf seine Stammelf setzt, ist er unflexibel, wenn er anderen Spielzeiten gibt, Dinge ausprobiert, dann ist es ein Schrei nach Hilfe. Eigentlich kann er gar nichts richtig machen, außer wenn wir auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen, habe ich manchmal das Gefühl...
Entschuldige, aber ich glaube, Du hast meinen Post missverstanden.
Dass man Taktiken/Spielsysteme/Anfangsformationen oft als Trainer ändert (gerade zu Beginn einer Runde, nach Verletzungen, etc.) stelle ich keineswegs zur Debatte. Dass es hierfür unterschiedlichste Beweggründe gibt, ist ebenso klar. Um es mit Deinen Beispielen zu sagen: In Hannover stand Leitl „gestern“ noch vor dem Aus, nach dem 7:0 wird er gefeiert. Er hat die ersten Spiele einiges ausprobiert. Wenn‘s nicht läuft, bleibt dir ja auch kaum etwas anderes übrig. In Düsseldorf hat Thioune mit Ginczek und Vermeij zwei nicht unähnliche Stürmertypen, klar kannst du die austauschen, ohne zu viel zu ändern. Aber auch darum ging es mir nicht.
Mal abgesehen davon, dass ich Eichner - wie mehrfach beschrieben - für den optimalen KSC-Trainer halte, habe ich lediglich von einem „Gefühl“, besser: von meiner Vermutung gesprochen. Und diese lautet: Eichner war (vielleicht ist er es auch noch) ziemlich angefressen, dass kein zweiter Stürmer mit gehobenem Start11-Potenzial verpflichtet wurde (ja, er war auch Teil der TF, aber er wollte unbedingt einen Stürmer). Diese Vermutung beruht zum großen Teil auf verschiedenen seiner Aussagen im August und im September und sie zeigt sich meiner Ansicht nach auch in seinen wechselnden Anfangsformationen im Sturm: mal mit Budu, mal mit Stindl, mal mit Matanovic - aber immer mit Schleusener.
Dass diese „Suche“ nach dem idealen Partner für den gesetzten Stürmer Schleusener für Eichner gleichzeitig auch andere Gründe haben kann, ist durchaus möglich. Aber er zeigt hier jedem ganz klar auch an, wo es in der Startelf hakt. - Oder siehst Du das etwa anders?
Anders gesagt: Stünde Zoller nicht bei Pauli, sondern bei uns im Kader, ganz gleich wie man zu ihm als Person steht, würde Eichner LS13 vorn nicht anrennen lassen.
20.09.2023 - 08:57 Uhr
Zitat von AR1894
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Also du willst, dass die Besten spielen lobst aber den Mut von Eichner bei Matanovic. Mir wäre es lieber er hätte endlich mal den Mut Budu die Chance zu geben die er sich durch seinen Einsatzwillen nach seinen Einwechslungen verdient hätte.
20.09.2023 - 09:17 Uhr
Zitat von KSColeoleeee
Entschuldige, aber ich glaube, Du hast meinen Post missverstanden.
Dass man Taktiken/Spielsysteme/Anfangsformationen oft als Trainer ändert (gerade zu Beginn einer Runde, nach Verletzungen, etc.) stelle ich keineswegs zur Debatte. Dass es hierfür unterschiedlichste Beweggründe gibt, ist ebenso klar. Um es mit Deinen Beispielen zu sagen: In Hannover stand Leitl „gestern“ noch vor dem Aus, nach dem 7:0 wird er gefeiert. Er hat die ersten Spiele einiges ausprobiert. Wenn‘s nicht läuft, bleibt dir ja auch kaum etwas anderes übrig. In Düsseldorf hat Thioune mit Ginczek und Vermeij zwei nicht unähnliche Stürmertypen, klar kannst du die austauschen, ohne zu viel zu ändern. Aber auch darum ging es mir nicht.
Mal abgesehen davon, dass ich Eichner - wie mehrfach beschrieben - für den optimalen KSC-Trainer halte, habe ich lediglich von einem „Gefühl“, besser: von meiner Vermutung gesprochen. Und diese lautet: Eichner war (vielleicht ist er es auch noch) ziemlich angefressen, dass kein zweiter Stürmer mit gehobenem Start11-Potenzial verpflichtet wurde (ja, er war auch Teil der TF, aber er wollte unbedingt einen Stürmer). Diese Vermutung beruht zum großen Teil auf verschiedenen seiner Aussagen im August und im September und sie zeigt sich meiner Ansicht nach auch in seinen wechselnden Anfangsformationen im Sturm: mal mit Budu, mal mit Stindl, mal mit Matanovic - aber immer mit Schleusener.
Dass diese „Suche“ nach dem idealen Partner für den gesetzten Stürmer Schleusener für Eichner gleichzeitig auch andere Gründe haben kann, ist durchaus möglich. Aber er zeigt hier jedem ganz klar auch an, wo es in der Startelf hakt. - Oder siehst Du das etwa anders?
Anders gesagt: Stünde Zoller nicht bei Pauli, sondern bei uns im Kader, ganz gleich wie man zu ihm als Person steht, würde Eichner LS13 vorn nicht anrennen lassen.
Zitat von soulKSC
Dass man Taktik- und Spielsystem ändert oder unterschiedlichen Spielern Spielzeit gibt, ist aus meiner Sichts weder etwas Außergewöhnliches noch ein "Wink mit dem Zaunpfahl". Auch Tabellenführer Düsseldorf hat bereits im 4-2-3-1 und im 4-1-4-1 gespielt, auch der Tabellendritte Kiel ist schon vom 3-4-3 auf ein 3-4-1-2 gegangen, auch der Tabellenvierte Hannover ändert seine Formation, von 3-4-1-2 auf 3-4-3 auf auf 5-2-3 und wieder auf 3-4-1-2.
Und auch andere Vereine wechseln ihre Startkräfte im Sturmzentrum. Bei Düsseldorf war es jetzt dreimal Ginczek und dreimal Vermej. Du sagst, Kausalketten sprengen, aber dort, wo wir genau das tun, dann doch nicht, irgendwie. Es gibt eben nicht diese eine Startelf wie bei FIFA, weil der Rossmann nur eine Stärke 68 und der Budu eine 73er Karte hat.
Und was mich immer wieder wundert, aber das ist einfach eher ganzheitlich gesehen: Wenn Eiche immer nur auf seine Stammelf setzt, ist er unflexibel, wenn er anderen Spielzeiten gibt, Dinge ausprobiert, dann ist es ein Schrei nach Hilfe. Eigentlich kann er gar nichts richtig machen, außer wenn wir auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen, habe ich manchmal das Gefühl...
Zitat von KSColeoleeee
Ich verstehe Deine Sichtweise und wir sind ja - zum Beispiel - beim Thema Philip Heise (und wahrscheinlich auch Gondorf) sehr nah beieinander. Aber ich sträube mich gegen theoretische Kausalketten. Heißt: Nur weil man junge Spieler einsetzt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass man in der „zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpelt“. Und wer ältere Spieler einsetzt, kickt nicht automatisch oben mit. Gleiches gilt auch andersherum. Aber das ist für mich letztlich auch nicht entscheidend, denn der Fußball lebt ja eindeutig davon, Kausalketten zu sprengen. Sonst würde man diesen Sport und seinen Verein nicht lieben.
Viel entscheidender ist tatsächlich, was der Verein will. Und ganz ehrlich: Nach dieser verkorksten Schlussphase der Transferperiode würde ich das sehr gern genauer wissen. Aber das gehört ja nicht hierher, sondern in den „Anspruchs“-Fred. Ich für meinen Teil glaube, dass Eichner ziemlich angefressen ist, dass wir bis Ende August keinen weiteren Stürmer mit gehobener Start11-Garantie geholt haben. Denn da, wo‘s hakt, nämlich im Sturmzentrum, haben wir eine vakante Stelle, die er mal so mal anders besetzt - und somit Taktik- und Spielsystem ein ums andere Mal ändert. Meiner Ansicht nach ein Wink mit dem „SOS“-lackierten Zaunpfahl.
Zitat von AR1894
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Zitat von KSColeoleeee
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Zitat von Koschdnix
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Fast niemand möchte hier den radikalen Umbruch, vielmehr erkenne ich in der Hauptsache zwei Wünsche: einen Zweimannsturm ohne Notlösung Stindl und dass Eichner mehr von unserem starken Kader Gebrauch macht. In der Hauptsache durch frühere Wechsel oder dadurch, den ein oder anderen schwächelnden Stammspieler mal zu Spielbeginn auf die Bank zu setzen.
Denn ohne mehr Spielzeit für die Nichtstammspieler hat es sich denn auch schnell mit dem "starken Kader". Man schwächt sich selbst. Ohne Not. Zu wenig Input während des Spiels, zu wenig Kaderentwicklung sind für mich der Preis für die ja durchaus nachvollziehbare Sturheit Eichners, an Stammelf und Eingespieltheit festzuhalten. Der Preis ist mir zu hoch und so richtig verstehen mag ich es nicht gerade bei der Intensität unseres Spiels. Heise zum Beispiel spielt eine gute Saison bisher, aber kostet Körner und 60 min Power reichen ihm meines Erachtens. Das hätte doch Sinn, Herold da mehr Zeit zu geben. Das gleiche ihm MF. Bricht man da Heise, Wanitzek, Gondorf, Schleusener, Stindl, Nebel oder in der Abwehr Franke wirklich einen Zacken aus der Krone, der starken Konkurrenz auf der Bank mehr Einsatzzeit zu geben? Experimentiert man da schon zu viel? Meines Erachtens nicht, wenn der Teamgeist stimmt und die Ernsthaftigkeit im Spiel. Und da sind wir doch gut aufgestellt. Und auch dies wird eher so bleiben, wenn die Durchlässigkeit in das Spieltagsteam auf dem Platz nicht zu gering ausfällt.
Ich meine, mit meiner Brille von außen betrachtet, das täte allen mehr gut als ungut.
Na ja, wer viele Posts durchgeht, erkennt schon das eine oder andere Muster, zum Beispiel jenes, dass wir - also Eichner - zu stark auf die „Alten“ und im Umkehrschluss viel zu wenig auf die „Jungen“ setzen. Muster 2: Die Zukunft des Vereins - sprich: junge Spieler, die vermeintlich Ablöse bringen könnten - „spielen zu wenig oder gar nicht“.
Aber um beim Thema zu bleiben: Finde Deinen Post fundiert und durchdacht. Das Thema der „Durchlässigkeit“ ist absolut diskutabel: Ein bisschen mehr Spielzeit für Wechselspieler fände auch ich richtig.
Nur: Ob wir allerdings - wie Du schreibst - tatsächlich einen „starken Kader“ haben, würde ich anzweifeln. Im Mittelfeld ja. Mit Abstrichen auch in der Abwehr (obwohl die Anzahl der Gegentore eigentlich dagegen spricht). Vorn im Sturmzentrum sind wir jedoch eindeutig zu dünn und dementsprechend schwach besetzt.
Mann muss halt sehen was der Verein will. Eher in der zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpeln dafür aber nach jeder Saison vllt 1 Talent verkaufen oder aber erfolgreich sein. Ich nehm lieber zweiteres. Und dann stell ich als Trainer so auf, heißt die besten und nicht die die vllt mal die aktuell besten beerben "KÖNNEN".
Bei Matanovic beweist Eichner doch Mut. Passt halt vielen auch nicht.
Weiterhin setzt sich Qualität durch. Wenn Herold wirklich besser ist wird er ihn irgendwann verdrängen, siehe Max und Kempe. Da hat es auch erst eine Verletzung Kempes gebraucht. Und wenn duer Druck von Herold ausreicht Heise jeder Woche zu einer guten Leistung zu pushen ist dem Verein doch geholfen.
Ich verstehe Deine Sichtweise und wir sind ja - zum Beispiel - beim Thema Philip Heise (und wahrscheinlich auch Gondorf) sehr nah beieinander. Aber ich sträube mich gegen theoretische Kausalketten. Heißt: Nur weil man junge Spieler einsetzt, bedeutet das ja nicht automatisch, dass man in der „zweiten Hälfte der Tabelle rumdümpelt“. Und wer ältere Spieler einsetzt, kickt nicht automatisch oben mit. Gleiches gilt auch andersherum. Aber das ist für mich letztlich auch nicht entscheidend, denn der Fußball lebt ja eindeutig davon, Kausalketten zu sprengen. Sonst würde man diesen Sport und seinen Verein nicht lieben.
Viel entscheidender ist tatsächlich, was der Verein will. Und ganz ehrlich: Nach dieser verkorksten Schlussphase der Transferperiode würde ich das sehr gern genauer wissen. Aber das gehört ja nicht hierher, sondern in den „Anspruchs“-Fred. Ich für meinen Teil glaube, dass Eichner ziemlich angefressen ist, dass wir bis Ende August keinen weiteren Stürmer mit gehobener Start11-Garantie geholt haben. Denn da, wo‘s hakt, nämlich im Sturmzentrum, haben wir eine vakante Stelle, die er mal so mal anders besetzt - und somit Taktik- und Spielsystem ein ums andere Mal ändert. Meiner Ansicht nach ein Wink mit dem „SOS“-lackierten Zaunpfahl.
Dass man Taktik- und Spielsystem ändert oder unterschiedlichen Spielern Spielzeit gibt, ist aus meiner Sichts weder etwas Außergewöhnliches noch ein "Wink mit dem Zaunpfahl". Auch Tabellenführer Düsseldorf hat bereits im 4-2-3-1 und im 4-1-4-1 gespielt, auch der Tabellendritte Kiel ist schon vom 3-4-3 auf ein 3-4-1-2 gegangen, auch der Tabellenvierte Hannover ändert seine Formation, von 3-4-1-2 auf 3-4-3 auf auf 5-2-3 und wieder auf 3-4-1-2.
Und auch andere Vereine wechseln ihre Startkräfte im Sturmzentrum. Bei Düsseldorf war es jetzt dreimal Ginczek und dreimal Vermej. Du sagst, Kausalketten sprengen, aber dort, wo wir genau das tun, dann doch nicht, irgendwie. Es gibt eben nicht diese eine Startelf wie bei FIFA, weil der Rossmann nur eine Stärke 68 und der Budu eine 73er Karte hat.
Und was mich immer wieder wundert, aber das ist einfach eher ganzheitlich gesehen: Wenn Eiche immer nur auf seine Stammelf setzt, ist er unflexibel, wenn er anderen Spielzeiten gibt, Dinge ausprobiert, dann ist es ein Schrei nach Hilfe. Eigentlich kann er gar nichts richtig machen, außer wenn wir auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen, habe ich manchmal das Gefühl...
Entschuldige, aber ich glaube, Du hast meinen Post missverstanden.
Dass man Taktiken/Spielsysteme/Anfangsformationen oft als Trainer ändert (gerade zu Beginn einer Runde, nach Verletzungen, etc.) stelle ich keineswegs zur Debatte. Dass es hierfür unterschiedlichste Beweggründe gibt, ist ebenso klar. Um es mit Deinen Beispielen zu sagen: In Hannover stand Leitl „gestern“ noch vor dem Aus, nach dem 7:0 wird er gefeiert. Er hat die ersten Spiele einiges ausprobiert. Wenn‘s nicht läuft, bleibt dir ja auch kaum etwas anderes übrig. In Düsseldorf hat Thioune mit Ginczek und Vermeij zwei nicht unähnliche Stürmertypen, klar kannst du die austauschen, ohne zu viel zu ändern. Aber auch darum ging es mir nicht.
Mal abgesehen davon, dass ich Eichner - wie mehrfach beschrieben - für den optimalen KSC-Trainer halte, habe ich lediglich von einem „Gefühl“, besser: von meiner Vermutung gesprochen. Und diese lautet: Eichner war (vielleicht ist er es auch noch) ziemlich angefressen, dass kein zweiter Stürmer mit gehobenem Start11-Potenzial verpflichtet wurde (ja, er war auch Teil der TF, aber er wollte unbedingt einen Stürmer). Diese Vermutung beruht zum großen Teil auf verschiedenen seiner Aussagen im August und im September und sie zeigt sich meiner Ansicht nach auch in seinen wechselnden Anfangsformationen im Sturm: mal mit Budu, mal mit Stindl, mal mit Matanovic - aber immer mit Schleusener.
Dass diese „Suche“ nach dem idealen Partner für den gesetzten Stürmer Schleusener für Eichner gleichzeitig auch andere Gründe haben kann, ist durchaus möglich. Aber er zeigt hier jedem ganz klar auch an, wo es in der Startelf hakt. - Oder siehst Du das etwa anders?
Anders gesagt: Stünde Zoller nicht bei Pauli, sondern bei uns im Kader, ganz gleich wie man zu ihm als Person steht, würde Eichner LS13 vorn nicht anrennen lassen.
Ich versteh das "Grundproblem", und klar ist, dass Eiche auf Schleuse setzt. Aber die Frage nach dem "gehobenen Start11-Potenzial" ist halt so ein Ding. Ein Kaufmann kam zu uns ohne selbiges. Ein Hofmann kam zu uns aus der dritten Liga. Es gibt einfach diese Gewissheit nicht, dass zwei Stürmer miteinander harmonieren, da gehört ja mehr dazu als nur ein gut klingender Name.
Wenn man sich unsere Chancenverwertung anschaut ist da sicher ein großes Problem zu verzeichnen. Aber aus meiner Sicht nicht nur bei den Stürmern. Und auch da verweise ich gerne auf andere Teams:
Vier Tore in Düsseldorf kommen von links außen, mit Tzolis. Ginczek und Vermej haben jeweils nur ein Mal getroffen. Auch Kiel hat, wie wir, nur vier Stürmertore zu verzeichnen.
Ich bin mir sicher, dass unsere Mannschaft, unser aktuelles Auftreten, ganz anders bewertet werden würde, wenn wir mit denselben Auftritten andere Ergebnisse erzielt hätten. Und gegen Kaiserslautern sowieso, aber auch gegen Wiesbaden wäre das möglich gewesen.
Die Stürmersuche wird sich schon geben. Und natürlich hätte jeder Bock gehabt auf einen Dauerknipser. Aber ich hab bisher eine recht guten KSC gesehen in dieser Saison, einzig das Spiel gegen Düsseldorf hat mir kaum gefallen. Die Erwartung, oben mitzuspielen, habe ich nicht. Der Umbruch zur neuen Saison wird schwierig genug. Gute Ergebnisse erzielen und möglichst weit oben abschließen, da finde ich sind wir auf einem Weg, der zu uns in der aktuellen Situation passt, und den wir spielerisch bisher auch gezeigt haben. Tabellarisch noch nicht, aber wir sind noch früh in der Saison.
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