TSV 1860 München TSV 1860 München
deadline-day banner

Stab, Scouting, Medizin. Abteilung

18.03.2007 - 10:15 Uhr
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#31
21.03.2007 - 09:14 Uhr
Zitat von oldlion43:
Es ist doch totaler bloedsinn wies bisher war, dass die profis und die U23 so sehr unterschiedliche systeme spielen, zumal die haelfte des kaders mal hier und mal dort spielt.

Dass muesste doch besser koordiniert werden


Meine Rede seit 48!
Das ist doch das "Geheimnis" von Ajax Amsterdam, warum die trotz ständigen Aderlasses und immer wieder mit blutjungen Mannschaften spielend, doch gleichbleibend (relativ) erfolgreich sind.

Bei denen wird von der Jugend bis zu den Profis eine einheitliche Spielphilosophie betrieben. Kein Spieler, der in eine andere Gruppe wechselt muss sich großartig umstellen. Zumindest taktisch und von den Abläufen her findet er sich sofort zurecht.


Zitat von oldlion43:
Meine persoenlich meinung ist sowieso, dass wir vom spielermaterial her bei den profis, eher dass u23 system bevorzugen sollten
(2 6er, 1 stoss spitze mit 2 offensiven aussen, d. h. defensiv ein 4-2-3-1, offensiv ein 4-2-1-3)
Warum? weil wir bei den profis viele gute 6er haben, weil wir eh keinen kopfballstarken stuermer haben

Es wird sowieso nötig sein zunächst mit 2 Sechsern zu spielen um die Defensive endlich zu stablilisieren. Die vielen Gegentore, die wir ständig bekommen hängen ja auch mit einer offensichtlich vorhandenen Überlastung der Defensive in einigen Situationen zusammen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Leo Nero am 21.03.2007 um 09:18 Uhr bearbeitet
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#32
21.03.2007 - 09:37 Uhr
Aus: http://www.merkur-online.de/nachrichten/sport/1860/art306,775949.html

Einige Zitate:

Zitat
So engagiert hat man die Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen.


Zitat
Unsere Körpersprache hat ja gegen Augsburg schon alles ausgesagt. Wir waren lustlos und haben die Köpfe hängen lassen.


Zitat
Unter Walter Schachner hat es auch Spaß gemacht, aber jetzt herrscht ein ganz anderer Ton, das ist positiv. Wir wollen alle Erfolg haben und sind sehr optimistisch für die Zukunft.”


Dass sich ein Trainer mit der Zeit abnutzt ist klar. Irgendwann kommt man in die Routine wo man sich immer wieder wiederholt.

Bei Lorant war das Geheimnis, dass ständig die Mannschaft gewechselt wurde. Deswegen konnte er sich so lange halten.

Dass bei Schachner aber schon nach so kurzer Zeit dieser Effekt eingetreten ist, ist schon seltsam. Aber es zeigt, dass es wirklich keinen Sinn gemacht hätte noch länger so weiter zu machen.

Für Kurz gilt es jetzt den Schwung auszunutzen und das geht am besten, wenn gleich ein weing Erfolg eintritt.
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#33
02.07.2007 - 14:37 Uhr
Das war knapp.

Der DFB/DFL hat offenbar die Sondergenehmigungen abgeschafft, mit denen bisher Trainer ohne Lizenz Profivereine trainieren konnten (siehe Diskussionsrunde).

Marco Kurz ist da gerade noch mal von der Schippe gesprungen, weil er ja gerade noch rechtzeitig seine Fußballlehrerausbildung hinter sich gebracht und die Prüfungen abgeschlossen hat.

Nachdem wir ja schon öfters Trainer ohne Lizenz hatten wir diese Übung in Zukunft nicht mehr fortgeführt werden können.

Wobei ich natürlich hoffe, dass sich diese Frage noch gaaaaaaanz lange nicht stellen wird.
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#34
01.02.2008 - 14:52 Uhr
Wir hatten hier ja zuletzt ne Menge Beiträge zu Abwanderungsgedanken von Spielern nach der Saison ("bei Nicht-Aufstieg").

Ich denke, der attraktivste Mitarbeiter, den Erstligisten aus seinem Vertrag bei 60 herauskaufen wollen könnten, ist aber Kurz selber. Der landet früher oder später bei einem Erstligisten. Sein Ruf in der Liga bei der Konkurrenz ist ja jetzt schon grandios. Die sehen auch genau, was der bei uns für gute Arbeit macht.

Dass das Herauskaufen von Trainern aus bestehenden Verträgen (wie lang hat Kurz eigentlich noch Vertrag?) durchaus nicht unüblich ist, hat man zuletzt ja auch bei Dieter Hecking gesehen. Der hat auch sein Herzblut für die Alemannia gegeben. Genau deswegen wurde er leider für Hannover interessant.

Um die voraussehbare Gegenargumentation vorwegzunehmen: Natürlich fühlt sich Kurz hier wohl. Natürlich nimmt der die gegebenen Bedingungen bei 60 voll an. Natürlich klappt - was man so von außen mitkriegt - die Zusammenarbeit mit Reuter und Ziffzer hervorragend. Aber ehrlich - wenn ihr Kurz wärt, würdet Ihr Nein sagen, wenn ein Erstligist anklopf? Und würdet Ihr an Reuters Stelle Nein sagen, wenn die Ablösesumme hoch genug ist?
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#35
01.02.2008 - 15:03 Uhr
Respekt,interessanter Post.Lt.tm hat Kurz Vetrag bis 07!!



http://www.transfermarkt.de/de/trainer/2716/kurzmarco/aufeinenblick.html


Glaube aber nicht,daß er die Früchte seiner Arbeit nicht selbst ernten,will heißen zumindest aufsteigen,möchte.
Ansonsten gibt´s nur eines: An die finanzielle Schmerzgrenze gehen,um zu verlängern und die Wünsche von MK versuchen zu erfüllen.Einen Wechsel vor Vertragsende,wann auch immer,kann der Verein ablehnen.
Desweiteren sehe ich MK´s Verbleiben eng mit der Vertragsverlängerung von Stefan Reuter verknüpft.Kann mir gut vorstellen,daß dies eine von Marco´s Bedingungen ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ravioli am 01.02.2008 um 15:04 Uhr bearbeitet
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#36
18.03.2008 - 13:56 Uhr
Um das Thema aus aktuellem Anlass nochmal aufzugreifen:

Wenn 60 so dastünde, wie Fürth jetzt dasteht, meint Ihr nicht, dass dann für Kurz die gleichen Mechanismen gelten würden wie jetzt für Labbadia?

Oder was soll da anders sein mit 60 und Kurz als mit Fürth und Labbadia? - Außer eben der derzeitige Unterschied im sportlichen Erfolg...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GernerLoewe am 18.03.2008 um 13:56 Uhr bearbeitet
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#37
18.03.2008 - 14:53 Uhr
Zitat von GernerLoewe:
Um das Thema aus aktuellem Anlass nochmal aufzugreifen:

Wenn 60 so dastünde, wie Fürth jetzt dasteht, meint Ihr nicht, dass dann für Kurz die gleichen Mechanismen gelten würden wie jetzt für Labbadia?

Oder was soll da anders sein mit 60 und Kurz als mit Fürth und Labbadia? - Außer eben der derzeitige Unterschied im sportlichen Erfolg...


Kurz ist Kurz und Labbadia ist Labbadia!
Außerdem hat Kurz mit 60 eine über 10-jährige Historie, während Fürth für Labbadia nur eine Station von vielen ist (oder sein dürfte?).
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#38
18.03.2008 - 15:10 Uhr
Zitat von giesing1860:
Sorry für doppel Post. TM läst mich im moment meine eigenen Artikel nicht bearbeiten.

Aber mich! ;)

Zitat von giesing1860:
P.S Der Post bezog sich auf die Statements mit der Laufzeit des Vertrages

Du hast schon gesehen von wann diese Posts waren?
Wenn du oben auf Trainer klickst sieht du, dass die richtige Laufzeit längst eingetragen ist.
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#39
18.03.2008 - 15:17 Uhr
Zitat von Leo Nero:
Zitat von GernerLoewe:
Um das Thema aus aktuellem Anlass nochmal aufzugreifen:

Wenn 60 so dastünde, wie Fürth jetzt dasteht, meint Ihr nicht, dass dann für Kurz die gleichen Mechanismen gelten würden wie jetzt für Labbadia?

Oder was soll da anders sein mit 60 und Kurz als mit Fürth und Labbadia? - Außer eben der derzeitige Unterschied im sportlichen Erfolg...


Kurz ist Kurz und Labbadia ist Labbadia!

Klar - aber wo ist da der Unterschied?

Zitat von Leo Nero:
Außerdem hat Kurz mit 60 eine über 10-jährige Historie, während Fürth für Labbadia nur eine Station von vielen ist (oder sein dürfte?).

Da könnte er sein. Macht das aber für einen jungen vielversprechenden Trainer einen Unterschied? Darf es einen machen?

Zudem: Reuter und Kurz scheinen so gut zu harmonieren, dass ich mir noch weniger vorstellen kann, dass 60 Kurz Steine in den Weg legt, als dies nun bei Fürth und Labbadia der Fall ist.

Der entscheidende Faktor ist also das Gegebensein eines erstklassigen Angebots und die Frage, was Kurz dann halten sollte. Nostalgische Gefühle allein reichen dann wohl eher nicht aus.

HSV ist allerdings ne ganz schöne Hausmarke. Wenn es dagegen ein Verein wie Bielefeld wäre, der anklopft, also ein Verein, bei dem nicht weniger Fahrstuhl zu erwarten ist als bei 60, DANN würd ichs mir an Stelle von Kurz vielleicht überlegen, ob ich das hier in München Aufgebaute aufgebe.

Was man aber auch dabei wohl nicht unterschätzen darf, ist die Bedeutung der Gelegenheit, sich überhaupt mal als Erstligatrainer zeigen zu können (mit all der Medienaufmerksamkeit, die damit verbunden ist - da gibts m.E. auch heute noch gewaltige Unterschiede zwischen erst- und zweitklassigkeit): Das ist für viele die Eintrittskarte in zukünftige Engagements, auch weil dann das Argument wegfällt, "der Trainer sei zwar ganz gut, habe aber keine Erstligaerfahrung".
Entscheidend ist aber noch mehr, dass man damit einfach den Sprung in den Kreis "der üblichen Verdächtigen" geschafft hat, die immer genannt werden, wenn mal ein Erstliga-Trainerposten vakant wird.

60 wird dann das Opfer des Erfolgs, den es mir Kurz hat. Davor würde übrigens nicht mal ne Erstligazugehörigkeit sicher schützen (- siehe Hecking, Aachen und Hannover). Aber es hilft natürlich... ;)

Ein Glück gibts Labbadia - denn dass sich bei 60 ein junger engagierter, bis in die Haarspitzen professioneller Trainer positiioniert hat, ist in beiden Bundesligen wahrscheinlich keinem einzigen Manager entgangen... :ugly
Stab, Scouting, Medizin. Abteilung |#40
18.03.2008 - 15:50 Uhr
Zitat von GernerLoewe:
Zitat von Leo Nero:

Kurz ist Kurz und Labbadia ist Labbadia!

Klar - aber wo ist da der Unterschied?


War wohl doch ein bisschen kurz. ;)

Sollte heißen, dass Marco Kurz und Bruno Labbadia von ihren Charakteren äußerst unterschiedlich sind - ohne das jetzt irgendwie negativ/positiv verteilen zu wollen. Aber unterschiedliche Leute reagieren unterschiedlich in vergleichbaren Situationen.


Zitat von GernerLoewe:
Zitat von Leo Nero:
Außerdem hat Kurz mit 60 eine über 10-jährige Historie, während Fürth für Labbadia nur eine Station von vielen ist (oder sein dürfte?).


Da könnte er sein. Macht das aber für einen jungen vielversprechenden Trainer einen Unterschied? Darf es einen machen?

Zudem: Reuter und Kurz scheinen so gut zu harmonieren, dass ich mir noch weniger vorstellen kann, dass 60 Kurz Steine in den Weg legt, als dies nun bei Fürth und Labbadia der Fall ist.

Der entscheidende Faktor ist also das Gegebensein eines erstklassigen Angebots und die Frage, was Kurz dann halten sollte. Nostalgische Gefühle allein reichen dann wohl eher nicht aus.

HSV ist allerdings ne ganz schöne Hausmarke. Wenn es dagegen ein Verein wie Bielefeld wäre, der anklopft, also ein Verein, bei dem nicht weniger Fahrstuhl zu erwarten ist als bei 60, DANN würd ichs mir an Stelle von Kurz vielleicht überlegen, ob ich das hier in München Aufgebaute aufgebe.

Was man aber auch dabei wohl nicht unterschätzen darf, ist die Bedeutung der Gelegenheit, sich überhaupt mal als Erstligatrainer zeigen zu können (mit all der Medienaufmerksamkeit, die damit verbunden ist - da gibts m.E. auch heute noch gewaltige Unterschiede zwischen erst- und zweitklassigkeit): Das ist für viele die Eintrittskarte in zukünftige Engagements, auch weil dann das Argument wegfällt, "der Trainer sei zwar ganz gut, habe aber keine Erstligaerfahrung".
Entscheidend ist aber noch mehr, dass man damit einfach den Sprung in den Kreis "der üblichen Verdächtigen" geschafft hat, die immer genannt werden, wenn mal ein Erstliga-Trainerposten vakant wird.

60 wird dann das Opfer des Erfolgs, den es mir Kurz hat. Davor würde übrigens nicht mal ne Erstligazugehörigkeit sicher schützen (- siehe Hecking, Aachen und Hannover). Aber es hilft natürlich... ;)

Ein Glück gibts Labbadia - denn dass sich bei 60 ein junger engagierter, bis in die Haarspitzen professioneller Trainer positiioniert hat, ist in beiden Bundesligen wahrscheinlich keinem einzigen Manager entgangen... :ugly

Es gibt für alles und jeden einen Preis, wobei das nicht nur finanziell zu verstehen ist. Ich könnte mir vorstellen, dass für einen Marco Kurz nicht nur das Geld und die sportliche Perspektive entscheidend wäre, sondern auch welche Möglichkeiten - sprich Kompetenzen - er dann hätte.

So verlockend ein eventuelles Angebot eines HSV auch wäre, ist es doch entscheidend, ob ich dann vielleicht von einem starken Manager am Nasenring durch die Arena geführt werde, weil ich als Greenhorn noch keine große Lippe riskieren darf. (Nicht das hier so wäre, ist nur als Illustration zu verstehen).

Und wenn ich dann solchen Beschränkungen unterliege habe ich auch die Möglichkeiten nicht mich zu profilieren. Der Misserfolg gehört dann dem Trainer, der Erfolg dem Manager.

Was ich sagen wollte ist, dass auch ein Marco Kurz bei bestimmten Bedingungen nicht nein sagen würde, dass die Latte ab wann diese Bedingungen erfüllt sind deutlich höher liegen dürfte als bei einigen anderen, die eben die speziellen Gegebenheiten Kurz/60 nicht haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Leo Nero am 18.03.2008 um 15:52 Uhr bearbeitet
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.