Schiedsrichterleistungen
25.11.2020 - 14:14 Uhr
01.12.2020 - 23:40 Uhr
Fred lösche gerne die Diskussion davor, aber bitte nicht das hier, falls es Dich nicht stört.
Versuchen wir es ab hier sachlich. Ich bin Dich persönlich angegangen, sorry. Finde aber, dass Du dazu Deinen Teil beigetragen hast. Wenn Du auf einen allgemein gehaltenen, nicht an Dich gerichteten Post, inhaltlich nicht eingehen, sondern lediglich Deine Mißachtung zum Ausdruck bringen willst, warum antwortest Du überhaupt? Was wolltest Du bezwecken?
Ich weiß nicht was Du mir eigentlich sagen wolltest.
In den Regeln steht bei Rot für grobes Foulspiel als „Tatbestandsmerkmale“:
A) Mit einem oder beiden Beinen in den Gegner hineinspringen UND
B1) übermäßig hart
B2) die Gesundheit gefährdet
A) ist normal in jedem Fall leicht festzustellen.
Es muss aber noch B1 oder B2 dazukommen.
Findest Du wirklich, dass B1 und B2 so formuliert sind, dass man das nicht interpretieren kann?
Wenn etwas nicht interpretierbar sein soll , muss es doch vorher klar definiert sein.
Kannst Du die Begriffe „übermäßig hart“ und „Gesundheit gefährden“ definieren?
Ich kann es nicht definieren. Daher halte ich es für eine interpretationsfähige Regel.
Der Schiri hat es so ausgelegt, das ist vertretbar, mangels Definition ist es für mich aber nicht eindeutig.
Versuchen wir es ab hier sachlich. Ich bin Dich persönlich angegangen, sorry. Finde aber, dass Du dazu Deinen Teil beigetragen hast. Wenn Du auf einen allgemein gehaltenen, nicht an Dich gerichteten Post, inhaltlich nicht eingehen, sondern lediglich Deine Mißachtung zum Ausdruck bringen willst, warum antwortest Du überhaupt? Was wolltest Du bezwecken?
Ich weiß nicht was Du mir eigentlich sagen wolltest.
In den Regeln steht bei Rot für grobes Foulspiel als „Tatbestandsmerkmale“:
A) Mit einem oder beiden Beinen in den Gegner hineinspringen UND
B1) übermäßig hart
B2) die Gesundheit gefährdet
A) ist normal in jedem Fall leicht festzustellen.
Es muss aber noch B1 oder B2 dazukommen.
Findest Du wirklich, dass B1 und B2 so formuliert sind, dass man das nicht interpretieren kann?
Wenn etwas nicht interpretierbar sein soll , muss es doch vorher klar definiert sein.
Kannst Du die Begriffe „übermäßig hart“ und „Gesundheit gefährden“ definieren?
Ich kann es nicht definieren. Daher halte ich es für eine interpretationsfähige Regel.
Der Schiri hat es so ausgelegt, das ist vertretbar, mangels Definition ist es für mich aber nicht eindeutig.
02.12.2020 - 10:14 Uhr
Aweng...
02.12.2020 - 11:05 Uhr
Zitat von JuergenKorus
In den Regeln steht bei Rot für grobes Foulspiel als „Tatbestandsmerkmale“:
A) Mit einem oder beiden Beinen in den Gegner hineinspringen UND
B1) übermäßig hart
B2) die Gesundheit gefährdet
A) ist normal in jedem Fall leicht festzustellen.
Es muss aber noch B1 oder B2 dazukommen.
In den Regeln steht bei Rot für grobes Foulspiel als „Tatbestandsmerkmale“:
A) Mit einem oder beiden Beinen in den Gegner hineinspringen UND
B1) übermäßig hart
B2) die Gesundheit gefährdet
A) ist normal in jedem Fall leicht festzustellen.
Es muss aber noch B1 oder B2 dazukommen.
Da für meine Begriffe ein mit einem oder beiden Beinen in den Gegner Hineinspringen eigentlich gleichzusetzen ist mit übermäßiger Härte, habe ich mir die zitierten Spielregeln mal angesehen.
Hier findet sich aber nicht die von Dir unterstellte additive Verknüpfung der Tatbestandsmerkmale.
Ein feldverweiswürdiges grobes Foulspiel liegt demnach vor, wenn "..ein Spieler, der im Kampf um den Ball übermäßig hart von vorne, von der Seite oder von hinten mit einem oder beiden Beinen in einen Gegner hineinspringt ODER (!) die Gesundheit des Gegners gefährdet..." (Regel 12.3).
02.12.2020 - 11:28 Uhr
Ich ziehe mal ein kleines Resumee:
Wir alle sind mit den Schiedsrichterleistungen nicht immer einverstanden. Ich denke nicht, daß wir eine weiß-blaue Vereinsbrille aufhaben, sondern wir diskutieren über Spiele, die wir alle gesehen haben (nicht jeder Sechzger wird sich gestern die Roten in Madrid angesehen haben) und zu diesen Spielen wir auch einen gewissen Bezug haben.
Einig sind wir uns wohl auch darin, daß die Regeln zu viel Spielraum zulassen und die (jungen) Schiri's damit überfordert sind.
Sie möchten vielleicht Anfangs die lange Leine laufen lassen, aber die Spieldynamik holt sie dann ein und sie werden in ihren Entscheidungen zusehends inkonsequent. - Wenn das, wie am Samstag, nun zu eindeutig immer gegen den einen verein geht, dann kocht's halt über.
Fakt ist einfach, daß ich es nie verstehen werde, daß man für "Ball zu fürh spielen" (Moll) die gleiche Strafe bekommt (gelb), wie für ein Foul, daß mutwillig begangen wird und eine (ggf. sogar längere) Verletzugspause des Gegners nach sich ziehen kann.
Hier sollten man m.E. wirklich mal über eine Regeländerung nachdenken: Ich wäre ein großer Freund von Zeitstrafen, weil die schwächen die Mannschaft "jetzt" und nicht wie die 5. Gelbe Karte (od. gelb/rot kurz vor Schluß) erst im nächsten Spiel.
Für leichtere Vergehen (Ball zu früh gespielt, Trickot-Zupfer, Taktisches Foul) sollte es bspw. 10 Min. geben, Fouls die die Gesundheit gefährden: Gelb, 2x leicht (=gelb zusätzlich), drei mal leicht (=rot) und die dämliche gelb-rote sollte abgeschafft werden, dann gleich rot.
Ferner müßten sich die Schiri's (alle im Spiel beteiligten) - im Anschluß des Spiels (nicht unbeding öffentlich) mit den Trainern zusammensetzen (ggf. noch ein neutraler Schiri dabei wie z.B. Rafati) und die Entscheidungen sollten gemeinsam, sachlich und fair erörtert werden. Dabei könnten die Schiris ihre Sichtweise darlegen, die Trainer ggf. die ihre und man könnte versuchen, daraus (für alle!!) Konsequenzen (nichtg negativ bewertet) für die Zukunft zu sammeln.
Mögt ihr nun blauäugig nennen, aber ich würde mich - für den Sport - freuen, wenn sich hier was bewegt, denn viel Aggresivität im/um's Stadion liegt auch in schlechten Schiri-Leistungen "begründet".
Wir alle sind mit den Schiedsrichterleistungen nicht immer einverstanden. Ich denke nicht, daß wir eine weiß-blaue Vereinsbrille aufhaben, sondern wir diskutieren über Spiele, die wir alle gesehen haben (nicht jeder Sechzger wird sich gestern die Roten in Madrid angesehen haben) und zu diesen Spielen wir auch einen gewissen Bezug haben.
Einig sind wir uns wohl auch darin, daß die Regeln zu viel Spielraum zulassen und die (jungen) Schiri's damit überfordert sind.
Sie möchten vielleicht Anfangs die lange Leine laufen lassen, aber die Spieldynamik holt sie dann ein und sie werden in ihren Entscheidungen zusehends inkonsequent. - Wenn das, wie am Samstag, nun zu eindeutig immer gegen den einen verein geht, dann kocht's halt über.
Fakt ist einfach, daß ich es nie verstehen werde, daß man für "Ball zu fürh spielen" (Moll) die gleiche Strafe bekommt (gelb), wie für ein Foul, daß mutwillig begangen wird und eine (ggf. sogar längere) Verletzugspause des Gegners nach sich ziehen kann.
Hier sollten man m.E. wirklich mal über eine Regeländerung nachdenken: Ich wäre ein großer Freund von Zeitstrafen, weil die schwächen die Mannschaft "jetzt" und nicht wie die 5. Gelbe Karte (od. gelb/rot kurz vor Schluß) erst im nächsten Spiel.
Für leichtere Vergehen (Ball zu früh gespielt, Trickot-Zupfer, Taktisches Foul) sollte es bspw. 10 Min. geben, Fouls die die Gesundheit gefährden: Gelb, 2x leicht (=gelb zusätzlich), drei mal leicht (=rot) und die dämliche gelb-rote sollte abgeschafft werden, dann gleich rot.
Ferner müßten sich die Schiri's (alle im Spiel beteiligten) - im Anschluß des Spiels (nicht unbeding öffentlich) mit den Trainern zusammensetzen (ggf. noch ein neutraler Schiri dabei wie z.B. Rafati) und die Entscheidungen sollten gemeinsam, sachlich und fair erörtert werden. Dabei könnten die Schiris ihre Sichtweise darlegen, die Trainer ggf. die ihre und man könnte versuchen, daraus (für alle!!) Konsequenzen (nichtg negativ bewertet) für die Zukunft zu sammeln.
Mögt ihr nun blauäugig nennen, aber ich würde mich - für den Sport - freuen, wenn sich hier was bewegt, denn viel Aggresivität im/um's Stadion liegt auch in schlechten Schiri-Leistungen "begründet".
02.12.2020 - 11:32 Uhr
Zitat von Hanse-Loewe
Da für meine Begriffe ein mit einem oder beiden Beinen in den Gegner Hineinspringen eigentlich gleichzusetzen ist mit übermäßiger Härte, habe ich mir die zitierten Spielregeln mal angesehen.
Hier findet sich aber nicht die von Dir unterstellte additive Verknüpfung der Tatbestandsmerkmale.
Ein feldverweiswürdiges grobes Foulspiel liegt demnach vor, wenn "..ein Spieler, der im Kampf um den Ball übermäßig hart von vorne, von der Seite oder von hinten mit einem oder beiden Beinen in einen Gegner hineinspringt ODER (!) die Gesundheit des Gegners gefährdet..." (Regel 12.3).
Zitat von JuergenKorus
In den Regeln steht bei Rot für grobes Foulspiel als „Tatbestandsmerkmale“:
A) Mit einem oder beiden Beinen in den Gegner hineinspringen UND
B1) übermäßig hart
B2) die Gesundheit gefährdet
A) ist normal in jedem Fall leicht festzustellen.
Es muss aber noch B1 oder B2 dazukommen.
In den Regeln steht bei Rot für grobes Foulspiel als „Tatbestandsmerkmale“:
A) Mit einem oder beiden Beinen in den Gegner hineinspringen UND
B1) übermäßig hart
B2) die Gesundheit gefährdet
A) ist normal in jedem Fall leicht festzustellen.
Es muss aber noch B1 oder B2 dazukommen.
Da für meine Begriffe ein mit einem oder beiden Beinen in den Gegner Hineinspringen eigentlich gleichzusetzen ist mit übermäßiger Härte, habe ich mir die zitierten Spielregeln mal angesehen.
Hier findet sich aber nicht die von Dir unterstellte additive Verknüpfung der Tatbestandsmerkmale.
Ein feldverweiswürdiges grobes Foulspiel liegt demnach vor, wenn "..ein Spieler, der im Kampf um den Ball übermäßig hart von vorne, von der Seite oder von hinten mit einem oder beiden Beinen in einen Gegner hineinspringt ODER (!) die Gesundheit des Gegners gefährdet..." (Regel 12.3).
Das Gefährden der Gesundheit steht für sich und muss nicht durch ein Hineinspringen in den Gegner erfolgen, da habe ich nicht genau genug gelesen.
Allerdings müssen A und B1 zusammenfallen. Hineinspringen mit einem Bein in den Mann alleine reicht nicht, sonst wäre ja auch jedes (!) Tackling, bei dem der Gegner getroffen wird mit Rot zu ahnden.
Wie auch immer es geht darum, dass immer mindestens eine Bedingung aus den beiden Merkmalen
- übermäßig hart
- Gesundheitsgefährdung
erfüllt sein muss und sich daher nichts an meiner Aussage ändert.
02.12.2020 - 11:36 Uhr
Zitat von Diver1234
I
Einig sind wir uns wohl auch darin, daß die Regeln zu viel Spielraum zulassen und die (jungen) Schiri's damit überfordert sind.
.
I
Einig sind wir uns wohl auch darin, daß die Regeln zu viel Spielraum zulassen und die (jungen) Schiri's damit überfordert sind.
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Alle sind sich einig, bis auf einen, der aber meint, dass es unter seiner Würde ist, dies mit Argumenten untermauern zu müssen und stattdessen lieber andere User mit inhaltslosen, herabsetzenden Posts provoziert, um sich dann über fehlendes Niveau zu beklagen, wenn man auf Provokationen mit einer entsprechenden Reaktion entgegnet.
02.12.2020 - 12:30 Uhr
Zitat von huuuiiii
[qu
Rafati hat die Kriterien sogar noch mal extra genannt: Strecktes Bein, offene Sohle. Sowas war einfach schon immer Rot, seit ich mich erinnern kann Fußball zu schauen. Darüber zu diskutieren fühlt sich für mich so an, als würden wir über die Abseitsregel oder Ähnliches diskutieren...
...
[qu
Rafati hat die Kriterien sogar noch mal extra genannt: Strecktes Bein, offene Sohle. Sowas war einfach schon immer Rot, seit ich mich erinnern kann Fußball zu schauen. Darüber zu diskutieren fühlt sich für mich so an, als würden wir über die Abseitsregel oder Ähnliches diskutieren...
...
Die Worte "gestrecktes Bein" , "offene Sohle" stehen nirgends in den Regeln und sind lediglich im "Volksmund" gültig. "So war das immer schon" ist auch nicht das beste aller Argumente.
Dass Du diese sachlich schlicht falsche Behauptung mit einer doch recht süffisanten, überheblichen Bemerkung abrundest, ist unter anderem so ein Ding, dass mich zu einem etwas aggressiverem Post hingerissen hat.
Ehrlich gesagt, glaube ich, dass Du gar nicht verstehst, was wir diskutieren.
02.12.2020 - 12:33 Uhr
Zitat von Diver1234
Ich ziehe mal ein kleines Resumee:
Wir alle sind mit den Schiedsrichterleistungen nicht immer einverstanden. Ich denke nicht, daß wir eine weiß-blaue Vereinsbrille aufhaben, sondern wir diskutieren über Spiele, die wir alle gesehen haben (nicht jeder Sechzger wird sich gestern die Roten in Madrid angesehen haben) und zu diesen Spielen wir auch einen gewissen Bezug haben.
Einig sind wir uns wohl auch darin, daß die Regeln zu viel Spielraum zulassen und die (jungen) Schiri's damit überfordert sind.
Sie möchten vielleicht Anfangs die lange Leine laufen lassen, aber die Spieldynamik holt sie dann ein und sie werden in ihren Entscheidungen zusehends inkonsequent. - Wenn das, wie am Samstag, nun zu eindeutig immer gegen den einen verein geht, dann kocht's halt über.
Fakt ist einfach, daß ich es nie verstehen werde, daß man für "Ball zu fürh spielen" (Moll) die gleiche Strafe bekommt (gelb), wie für ein Foul, daß mutwillig begangen wird und eine (ggf. sogar längere) Verletzugspause des Gegners nach sich ziehen kann.
Hier sollten man m.E. wirklich mal über eine Regeländerung nachdenken: Ich wäre ein großer Freund von Zeitstrafen, weil die schwächen die Mannschaft "jetzt" und nicht wie die 5. Gelbe Karte (od. gelb/rot kurz vor Schluß) erst im nächsten Spiel.
Für leichtere Vergehen (Ball zu früh gespielt, Trickot-Zupfer, Taktisches Foul) sollte es bspw. 10 Min. geben, Fouls die die Gesundheit gefährden: Gelb, 2x leicht (=gelb zusätzlich), drei mal leicht (=rot) und die dämliche gelb-rote sollte abgeschafft werden, dann gleich rot.
Ferner müßten sich die Schiri's (alle im Spiel beteiligten) - im Anschluß des Spiels (nicht unbeding öffentlich) mit den Trainern zusammensetzen (ggf. noch ein neutraler Schiri dabei wie z.B. Rafati) und die Entscheidungen sollten gemeinsam, sachlich und fair erörtert werden. Dabei könnten die Schiris ihre Sichtweise darlegen, die Trainer ggf. die ihre und man könnte versuchen, daraus (für alle!!) Konsequenzen (nichtg negativ bewertet) für die Zukunft zu sammeln.
Mögt ihr nun blauäugig nennen, aber ich würde mich - für den Sport - freuen, wenn sich hier was bewegt, denn viel Aggresivität im/um's Stadion liegt auch in schlechten Schiri-Leistungen "begründet".
Ich ziehe mal ein kleines Resumee:
Wir alle sind mit den Schiedsrichterleistungen nicht immer einverstanden. Ich denke nicht, daß wir eine weiß-blaue Vereinsbrille aufhaben, sondern wir diskutieren über Spiele, die wir alle gesehen haben (nicht jeder Sechzger wird sich gestern die Roten in Madrid angesehen haben) und zu diesen Spielen wir auch einen gewissen Bezug haben.
Einig sind wir uns wohl auch darin, daß die Regeln zu viel Spielraum zulassen und die (jungen) Schiri's damit überfordert sind.
Sie möchten vielleicht Anfangs die lange Leine laufen lassen, aber die Spieldynamik holt sie dann ein und sie werden in ihren Entscheidungen zusehends inkonsequent. - Wenn das, wie am Samstag, nun zu eindeutig immer gegen den einen verein geht, dann kocht's halt über.
Fakt ist einfach, daß ich es nie verstehen werde, daß man für "Ball zu fürh spielen" (Moll) die gleiche Strafe bekommt (gelb), wie für ein Foul, daß mutwillig begangen wird und eine (ggf. sogar längere) Verletzugspause des Gegners nach sich ziehen kann.
Hier sollten man m.E. wirklich mal über eine Regeländerung nachdenken: Ich wäre ein großer Freund von Zeitstrafen, weil die schwächen die Mannschaft "jetzt" und nicht wie die 5. Gelbe Karte (od. gelb/rot kurz vor Schluß) erst im nächsten Spiel.
Für leichtere Vergehen (Ball zu früh gespielt, Trickot-Zupfer, Taktisches Foul) sollte es bspw. 10 Min. geben, Fouls die die Gesundheit gefährden: Gelb, 2x leicht (=gelb zusätzlich), drei mal leicht (=rot) und die dämliche gelb-rote sollte abgeschafft werden, dann gleich rot.
Ferner müßten sich die Schiri's (alle im Spiel beteiligten) - im Anschluß des Spiels (nicht unbeding öffentlich) mit den Trainern zusammensetzen (ggf. noch ein neutraler Schiri dabei wie z.B. Rafati) und die Entscheidungen sollten gemeinsam, sachlich und fair erörtert werden. Dabei könnten die Schiris ihre Sichtweise darlegen, die Trainer ggf. die ihre und man könnte versuchen, daraus (für alle!!) Konsequenzen (nichtg negativ bewertet) für die Zukunft zu sammeln.
Mögt ihr nun blauäugig nennen, aber ich würde mich - für den Sport - freuen, wenn sich hier was bewegt, denn viel Aggresivität im/um's Stadion liegt auch in schlechten Schiri-Leistungen "begründet".
Ich finde die Ideen mit den Zeitstrafen gut.
02.12.2020 - 13:33 Uhr
Also mal losgelöst von der ganzen Partie und der fehlenden Linie des Schiedsrichters samt Ungleichbehandlungen der Teams: die Rote Karte für Dressel ist mMn schon gerechtfertigt und ich wäre einer der Ersten gewesen der bei einem Rollentausch der Beteiligten Rot gefordert hätte.
Wenn man sich das Foul anschaut trifft er Ihn halt mit gestrecktem Bein und den Stollen voraus oberhalb des Sprunggelenks. Das hätte durchaus zu einer ernsthaften Verletzung führen können. Es war sicherlich keine Absicht und jeder der Fußball gespielt hat weiß auch, dass so eine Situation, in der einem der Ball etwas weit vom Fuß springt und man diesen trotzdem noch behaupten möchte, man genau zu dieser Bewegung neigt. Allerdings ist hier die Regelung für so ein Foulspiel mMn recht eindeutig und ist mit Rot zu bestrafen, völlig unabhängig ob es sein erstes Foul war oder ob das Vergehen im Mittelkreis oder woanders stattgefunden hat.
Das diese Entscheidung einer der wenigen hellen Momente des Schiedsrichters samt Assistenten war tut dann natürlich doppelt weh.
Wenn man sich das Foul anschaut trifft er Ihn halt mit gestrecktem Bein und den Stollen voraus oberhalb des Sprunggelenks. Das hätte durchaus zu einer ernsthaften Verletzung führen können. Es war sicherlich keine Absicht und jeder der Fußball gespielt hat weiß auch, dass so eine Situation, in der einem der Ball etwas weit vom Fuß springt und man diesen trotzdem noch behaupten möchte, man genau zu dieser Bewegung neigt. Allerdings ist hier die Regelung für so ein Foulspiel mMn recht eindeutig und ist mit Rot zu bestrafen, völlig unabhängig ob es sein erstes Foul war oder ob das Vergehen im Mittelkreis oder woanders stattgefunden hat.
Das diese Entscheidung einer der wenigen hellen Momente des Schiedsrichters samt Assistenten war tut dann natürlich doppelt weh.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sir_kiwi am 02.12.2020 um 13:34 Uhr bearbeitet
02.12.2020 - 14:23 Uhr
Zitat von sir_kiwi
Also mal losgelöst von der ganzen Partie und der fehlenden Linie des Schiedsrichters samt Ungleichbehandlungen der Teams: die Rote Karte für Dressel ist mMn schon gerechtfertigt und ich wäre einer der Ersten gewesen der bei einem Rollentausch der Beteiligten Rot gefordert hätte.
Wenn man sich das Foul anschaut trifft er Ihn halt mit gestrecktem Bein und den Stollen voraus oberhalb des Sprunggelenks. Das hätte durchaus zu einer ernsthaften Verletzung führen können. Es war sicherlich keine Absicht und jeder der Fußball gespielt hat weiß auch, dass so eine Situation, in der einem der Ball etwas weit vom Fuß springt und man diesen trotzdem noch behaupten möchte, man genau zu dieser Bewegung neigt. Allerdings ist hier die Regelung für so ein Foulspiel mMn recht eindeutig und ist mit Rot zu bestrafen, völlig unabhängig ob es sein erstes Foul war oder ob das Vergehen im Mittelkreis oder woanders stattgefunden hat.
Das diese Entscheidung einer der wenigen hellen Momente des Schiedsrichters samt Assistenten war tut dann natürlich doppelt weh.
Also mal losgelöst von der ganzen Partie und der fehlenden Linie des Schiedsrichters samt Ungleichbehandlungen der Teams: die Rote Karte für Dressel ist mMn schon gerechtfertigt und ich wäre einer der Ersten gewesen der bei einem Rollentausch der Beteiligten Rot gefordert hätte.
Wenn man sich das Foul anschaut trifft er Ihn halt mit gestrecktem Bein und den Stollen voraus oberhalb des Sprunggelenks. Das hätte durchaus zu einer ernsthaften Verletzung führen können. Es war sicherlich keine Absicht und jeder der Fußball gespielt hat weiß auch, dass so eine Situation, in der einem der Ball etwas weit vom Fuß springt und man diesen trotzdem noch behaupten möchte, man genau zu dieser Bewegung neigt. Allerdings ist hier die Regelung für so ein Foulspiel mMn recht eindeutig und ist mit Rot zu bestrafen, völlig unabhängig ob es sein erstes Foul war oder ob das Vergehen im Mittelkreis oder woanders stattgefunden hat.
Das diese Entscheidung einer der wenigen hellen Momente des Schiedsrichters samt Assistenten war tut dann natürlich doppelt weh.
Klar kann man die rote geben. Ich verstehe aber nicht, dass immer wieder die Regeln mit dem Verweis auf "gestrecktes Bein" herangezogen werden. Es gibt keine Regel für gestrecktes Bein, die gab es noch nie. Ich habe selbst 100mal im Stadion und auf dem Platz "gestrecktes Bein!!!" gerufen, das macht es aber immer noch nicht zu einer Regel.
Ich sehe in jeder Saison ca. 10-20 Mal wie ein Spieler bei einem Schuss- oder Befreiungsschlagversuch mit gestrecktem Bein die Sohle drüber hält. Für mich (fast) immer ein Fall zwischen gelb und rot, in der Realität wird es selten mit gelb und nie mit rot geahndet. Warum? Weil es nicht in den Regeln vorgesehen ist ein gestrecktes Bein mit Sohle voraus pauschal als grobes Foulspiel, noch nicht mal als verwarnungswürdig zu werten. Es liegt immer im Ermessen des Betrachters, ob ein Einsteigen "übermäßig hart" oder "gesundheitsgefährdend" ist. Kann man im Fall Dressel so sehen, aber wenn es nur gelb gegeben hätte, würde die Diskussion jetzt im anderen Forum (hat TGM ein Forum
) auch diskutiert und 100% gäbe es auch wen, der meinen würde, dass gelb okay wäre.
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