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Schiedsrichterleistungen

25.11.2020 - 14:14 Uhr
Schiedsrichterleistungen |#431
13.02.2026 - 12:26 Uhr
Zitat von beneg60


Ich kenne diese Tabelle. Aber Du hast ja sicher auch den Rest meines Beitrags gelesen, oder?


ja, sicher. Wollte nur die von mir in den Raum geworfenen Daten auch belegen
Schiedsrichterleistungen |#432
13.02.2026 - 12:54 Uhr
Zitat von jurgenkorus

Der einzige, den das interessieren könnte, wäre der DFB. Und du glaubst hoffentlich nicht, dass wer vom DFB die Schiris anweist gegen 1860 zu pfeifen. Ne, das ist einfach Pech, was wir haben und irgendwann dreht sich das auch wieder.


wie schon andere geschrieben haben, warten wir alle gefühlt schon seit jahrzenten auf das Drehen der Situation.

ich sage dazu nur:

05.11.2023 Timo Schulz:

Dieser Typ wollte sich lediglich profilieren und hat so ziemlich alles gegen uns gepfiffen (nur so mal am Rande, statt Elfer für uns und dann ggf. Führung spielten wir mit einem Mann weniger usw.) und mit Karten nur so um sich geworfen. Warum? Dazu gab es keinerlei erkennbare Veranlassung.

Ich habe nicht gelesen, daß er dafür zur Rechenschaft gezogen wurde, aber der Schaden, den er angerichtet hatte (alleine 3 Rot- Sperren im nächsten Spiel) blieb. als Konsequenz: Var sollte kommen und was passierte seit dem? - Ich bin nicht der Meinung, daß die Mannschaften der 3. Liga das entscheiden sollten, sondern das muß von oben herab angeordnet werden!!!

(Erklärung: Pro Saison könnten theoretisch 3 Mannschaften aufsteigen und 4 absteigen, im Umkehrschluß würde das bedeuten, daß bis zu 7 Mannschaften neu in der Liga sein könnten, die jedoch gar nicht darüber abgestimmt hatten; wieder rein (sehr) theoretisch könnte in 3 Spielzeiten die ganze Liga neu aufgestellt sein).

Ein Var light (Videoanalyse nach Challenge des benachteiligten Teams wäre eine akzeptabel Lösung. Jedes Team hat 2 Einspruchmöglichkeiten. wird einer Einspruchsmöglichkeit stattgegeben, zählt diese Challenge nicht und man hat dafür einen erneuten Versuch frei) kostet kaum Geld (die Kameras sind ja vorhanden) und würde der Gerechtigkeit doch viel helfen.

Ich behaupte jetzt mal:

Es wurden uns diese Saison (lt. Rafati-Tabelle) 1 Tor, 11 Strafstöße und 5 Platzverweise zum Nachteil gereicht; von spielrelevanten Abseits- od. nicht Abseitspositionen noch mal gar nicht gesprochen und gerade Platzverweise haben ja sogar auch noch Auswirkungen auf das/die folgende(n) Spiel(e).

Oftmals (ich schätze mal mind. 50 %) Fälle in denen es dann zur möglichen Führung für uns gekommen wäre. Wieviel Punkte hat das unterm Strich gekostet? Man muß ja auch bedenken, statt 1 Punkt hätten es dann sogar drei am Ende sein können? Wenn man auch hier 50 % nehmen würde, wären das (gerundet) 9 Punkte mehr und wir wären mitten im Aufstiegstrio.

Hier muß zwingend gehandelt werden, es geht - gerade für die "guten" Mannschaften um zu viel. Nichts gegen die Underdogs, die wollen/können oft gar nicht aufsteigen, aber Vereine wie wir brauchen die deutlichen Mehreinnamen aus der 2. Liga und müssen raus aus der Dritten, sonst droht denen über kurz oder lang der Exitus.
Schiedsrichterleistungen |#433
13.02.2026 - 15:10 Uhr
Ich würde behaupten, dass diese Saison für uns tatsächlich größtenteils an Pech scheitert. Ich bin zwar auch nicht glücklich darüber, wie die Mannschaft häufig spielt, aber am Ende ist Fußball auch ein Spiel der Wahrscheinlichkeiten und des Ausgangs einzelner Spielsituationen. Wie @Diver1234 in meinen Augen richtigerweise schon erwähnt hat, ist der aktuelle Überhang an Fehlentscheidungen (neben dem enormen Verletzungspech) ursächlich dafür, dass wir nicht mehr mitten im Aufstiegsrennen sind. Wir spielen zwar nicht unbedingt gut, die anderen deshalb aber auch noch lange nicht besser.

Trotzdem möchte ich einige Gedanken zum VAR loswerden, da ich mich auch in letztes Zeit wieder häufiger mit Freunden darüber unterhalten habe. Der Grundgedanke des VAR ist es, spielentscheidende Fehlentscheidungen um jeden Preis zu vermeiden. Während es bei der Torlinientechnik nach meiner Wahrnehmung überhaupt keine Debatten gibt, da es sich hier tatsächlich um eine klare ja/nein-Entscheidung handelt, agiert der VAR für mich auf Basis einer falschen Prämisse: Alle anderen Entscheidungen, egal ob Foul- oder Handelfmeter oder auch die Frage nach dem Abseits sind keine Entscheidungen, die schwarz-weiß zu beantworten sind, sondern immer im Spielkontext zu sehen sind.

Für mich muss die Leitlinie sein, dass das Geschehen und die Wahrnehmung auf dem Feld und im Stadion die maßgebliche Orientierung für die Spielführung sind. Das bedeutet, dass bspw. das von Rafati identifizierte elfmeterwürdige Foul an Reinthaler, das weder in der Übertragung, noch in meinem Bekanntenkreis jemand auch nur im Ansatz mitbekommen hat, auch nicht zwangsläufig einen Elfmeter nach sich ziehen muss. Die Spiellogik beim Fußball ist schließlich nicht, möglichst viele Elfmeter zu erhalten, um die klarste aller Torgelegenheiten zu bekommen, sondern der Elfmeter ist lediglich ein Ausgleichsmechanismus für das unfaire Erlangen eines Vorteils im Strafraum durch die Verteidiger. Gleiches gilt für mich persönlich übrigens auch beim Abseits: Sinn und Zweck der Schiedsrichterei ist nicht, zentimetergenaue Entscheidungen zu treffen, ob die Fußspitze im Abseits war, sondern ob sich der Angreifer einen (unfairen) Vorteil verschafft hat. Nicht umsonst heißt es eigentlich im Zweifel für den Angreifer.

Die Regelauslegung ist bewusst ambivalent und sollte in meinen Augen auch zu einem hohen Maß im Ermessensspielraum des Schiris liegen, der schließlich auch aktiver Part des Spiels ist, wie @beneg60 angemerkt hat. Auch wenn der VAR eigentlich nur bei gravierenden Fehlentscheidungen eingreifen sollte, hat er Einfluss auf den Ablauf des Spiels (bspw. durch verspätete Abseitsfahnen). Nicht mehr die Wahrnehmung auf dem Platz ist die entscheidende Instanz, sondern die vermeintlich klare Auflösung durch die Technik.

Während also die "Seele" des Spiels in Form des Spielflusses durch den technischen Einfluss beeinträchtigt ist (und da reden wir noch gar nicht über die gezügelten Emotionen beim Torjubel) kommt hinzu, dass die Technik schlicht nicht das einhalten kann, was sie verspricht. Bsp. Abseits: Angenommen, der Angreifer sprintet mit 30 km/h aufs Tor zu, der Verteidiger mit dem Ziel einer Abseitsfalle vom Tor weg. Vom VAR verwendete Kameras haben eine Bildfrequenz von 50 Bildern pro Sekunde. In diesem Fall gibt es eine Spanne von 16 cm, in einem einzigen Bild, auf dessen Basis dann eine punktgenaue Entscheidung getroffen werden soll. Nicht nur ist also in meinen Augen das Ziel perfekter Regeleinhaltung nicht wirklich sinnvoll, es ist schlicht eine falsche Versprechung, dass dies technisch umsetzbar wäre. Auch die Wahrnehmung bestimmter Szenen ändert sich drastisch, wenn man sie in der Zeitlupe sieht. Das Foul von Dordan, das als "dunkelgelb" eingeordnet wurde, sah vermutlich in der Zeitlupe um einiges Schlimmer aus, als es auf dem Platz, also da, wo es eigentlich zählt, wahrgenommen wurde.

Den VAR so wie er aktuell ist, finde ich darum nicht erstrebenswert. Er verändert das Spiel, verschlechtert das Stadionerlebnis und gaukelt eine vermeintliche Perfektion vor, die er schlicht nicht leisten kann und die in meinen Augen auch kein erstrebenswertes Ziel ist. Gleichzeitig sehe ich auch, nicht zuletzt basierend auf den Erfahrungen der letzten Saisons (ich war bspw. auch beim Skandalspiel in Köln im Stadion und habe mich ca. zwei Tage lang beruhigen müssen, weil ich mich so über Schulz aufgeregt habe), dass technische Unterstützung sinnvoll sein kann. Ich könnte mich am ehesten mit einer Art Challenge-System anfreunden, auch wenn sich dann Fragen über den evtl. unterbrochenen Spielfluss in einer Drangphase der Gegner stellen. Ich finde die Grundidee aber zumindest ausprobierenswert, um gerade auch die klaren und wahrnehmbaren Fehlentscheidungen nochmals überprüfen zu können.

In diesem Kontext kann ich auch diesen Artikel sehr empfehlen, aus dem ich auch das Rechenbeispiel gezogen habe: https://www.11freunde.de/international/var-kritikerin-daisy-christodoulou-der-videobeweis-ist-in-korrupten-laendern-besonders-populaer-a-629ebabc-5887-43e8-a20b-9cc996f3f568
Schiedsrichterleistungen |#434
13.02.2026 - 15:17 Uhr
Zitat von Seeloewe
Ich könnte mich am ehesten mit einer Art Challenge-System anfreunden, auch wenn sich dann Fragen über den evtl. unterbrochenen Spielfluss in einer Drangphase der Gegner stellen. Ich finde die Grundidee aber zumindest ausprobierenswert, um gerade auch die klaren und wahrnehmbaren Fehlentscheidungen nochmals überprüfen zu können.



ich denke, dem könnte man mit klarer Handhabungsregelung entgegenwirken, z.b. Challenge muß im Rahmen einer definierten Zeit erfolgen und - wie ich in meinem Vorschlag ja schon ausgeführt habe - es gibt keine "unendlichen" Einspruchsmöglichkeiten, sondern bspw. nur 2 und wenn einer stattgegeben würde, zählt die nicht dazu.
Schiedsrichterleistungen |#435
13.02.2026 - 16:29 Uhr

Quelle: TZ München

Zu den beiden strittigen Elfmeterszenen, die laut Experte Babak Rafati (liga3-online.de) zu Ungunsten von 1860 ausgelegt wurden, stellt der DFB klar: Die Entscheidung, weiterspielen zu lassen, sei „jeweils vertretbar, weil kein eindeutiges Foulspiel vorlag“. Von elf angeblichen Fehlentscheidungen des 23. Spieltags erkenne man lediglich eine als Fehler an.
Na klar, jeder mit 2 Augen erkennt die klaren Fouls aber für die Schiedsrichter GmbH ist das schon Ok so.

Kritikfähig waren die ja sowieso nie, der VAR ist natürlich auch super toll und alle Entscheidungen die da getroffen werden indiskutabel etc. etc.

•     •     •

~-~ TSV 1860 München ~-~


EINMAL LÖWE IMMER LÖWE
Schiedsrichterleistungen |#436
13.02.2026 - 17:36 Uhr
Zitat von Kini60
Quelle: www.tz.de
Zu den beiden strittigen Elfmeterszenen, die laut Experte Babak Rafati (liga3-online.de) zu Ungunsten von 1860 ausgelegt wurden, stellt der DFB klar: Die Entscheidung, weiterspielen zu lassen, sei „jeweils vertretbar, weil kein eindeutiges Foulspiel vorlag“. Von elf angeblichen Fehlentscheidungen des 23. Spieltags erkenne man lediglich eine als Fehler an.
Na klar, jeder mit 2 Augen erkennt die klaren Fouls aber für die Schiedsrichter GmbH ist das schon Ok so.

Kritikfähig waren die ja sowieso nie, der VAR ist natürlich auch super toll und alle Entscheidungen die da getroffen werden indiskutabel etc. etc.


Was erwartet man von so etwas?
Da entsteht bei den Schiedsrichtern doch nur eine Wagenburgmentalität.
Ich erwarte nun noch weniger kritische Pfiffe für uns.
Schiedsrichterleistungen |#437
14.02.2026 - 15:50 Uhr
Muss heute Fabienne Michel erneut eine wirklich gute Leistung bei unserem Spiel bescheinigen. Hat viel laufen lassen und lag nicht immer richtig, aber dennoch mit einer grundsoliden Partie.
Schiedsrichterleistungen |#438
16.02.2026 - 10:25 Uhr
Zitat von Magoose
Muss heute Fabienne Michel erneut eine wirklich gute Leistung bei unserem Spiel bescheinigen. Hat viel laufen lassen und lag nicht immer richtig, aber dennoch mit einer grundsoliden Partie.


Das war definitiv eine sehr gute Leistung, 100% wird kein Schiri immer "richtig" entscheiden, es gab hier aber einfach auch keine klaren Fehlentscheidungen, zudem gabs aber auch wenig Situationen wo überhaupt etwas Spielentscheidend gewesen wäre, das war dann auch für die Offiziellen dort ein dankbares Spiel, dennoch gut gepfiffen.

•     •     •

~-~ TSV 1860 München ~-~


EINMAL LÖWE IMMER LÖWE
Schiedsrichterleistungen |#439
03.04.2026 - 09:28 Uhr
Ich möchte mal ein positives Wort für die letzten Schieri-Einteilungen verlieren.
Wir hatten aus meiner Sicht in den letzten Wochen starke und souveräne Schiedsrichter. Mir sind keine groben Fehlentscheidungen haften geblieben, nur unauffällige Spielleitungen. Gerade aufgrund unserer eigenen Spielführung und sehr knappen Endergebnissen war gegen Spielende eine höhere Intensität normal. Dennoch ist keinem der eingeteilten Schiedsrichter das Spiel ganz oder teilweise entglitten. Kann gegen Mannheim gerne so weiter gehen.

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